Prolog
Prolog
Er fühlte sich so wohl. Hier, bei dieser Person. Wann hatte er sich zuletzt so gefühlt? Es muss schon ewig her sein, denn er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Zu viel war passiert, was hätte nicht geschehen sollen, zu viel haben sie, hatte er, durchmachen müssen. Er wollte es endlich vergessen und er war sich sicher, jetzt konnte er es vergessen. Er war glücklich, so unendlich glücklich.
Früher hätte er es sich nie denken können, dass er so fühlen würde für diese Person.
Sie waren jahrelang beste Freunde gewesen, hatten sich jedes noch so kleines Geschehen erzählt, jedes Geheimnis miteinander geteilt, zusammen gelacht und geweint. Sie hörten sich gegenseitig zu, verstanden den anderen und halfen sich wenn sie Hilfe brauchten. Gemeinsam scherzten sie und spielten anderen streiche und Abends fielen sie gemeinsam ins Bett und lachten über den schönen Tag den sie hatten.
Ja, er ist froh, dass es nun ist, wie es ist. Er bereute es nicht, nein… kein einzigen Tag hatte er es bereut, selbst heute nicht, nach mehr als Zehn Jahren und er würde es auch weiterhin nicht bereuen. Egal wer etwas sagen würde, egal wenn sie komisch angeschaut wurden, wenn manche sie vielleicht sogar verachteten. Es war ihm egal, so egal. Mittlerweile lachte er nur über diese Personen und schaute sie grinsend an und küsste seine geliebte Person.
Hätte er früher gewusst wie das alles enden würde, hätte er vielleicht nicht so viel durchmachen und leiden müssen…
Waiting for you
Kapitel 1
Waiting for you
Your beautiful eyes
stare right into my eyes
and sometimes I think of you late at night.
I don't know why.
Schon wieder ertappte er sich dabei, wie er an Ihn dachte. Seufzend setzte er sich langsam im Bett auf und schaute zur Uhr, zwei Uhr nachts. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Wie es ihm wohl geht? Fragte er sich nun zum 100. Mal. Sein bester Freund war nun schon eine Woche fort, mit seinen Eltern für drei Wochen verreist.
Sho vermisste ihn. Ohne ihn fühlten sich die Tage an wie Jahre. Erneut fuhr er sich mit der Hand über sein Gesicht und durch die Haare. Ein weiterer Blick auf die Uhr. Zwei nach zwei. Er ließ sich wieder rückwärts ins Bett fallen und starrte an die Decke. Er schloss die Augen und versuchte zu schlafen, doch vergebens. Eine weitere schlaflose Nacht. dachte er sich und lachte leicht. Wieder öffnete er seine Augen und schaute zur Seite auf den Kalender. Noch 14 Tage. Wie schon so oft stand er auf, schlüpfte aus seinem Bett und ging auf seinen Fernseher zu . Wieder würde er die ganze Nacht auf seiner PS2 Spiele spielen und sich somit die Zeit vertreiben.
I want to be somewhere where you are
I want to be where you are…
Die Sonne schien in sein Gesicht und mühevoll öffnete er die Augen. Er fühlte sich schlapp und kraftlos. Seine PS2 lief noch und sein Bildschirm präsentierte ein “Game Over” Ein müdes Grinsen verließ seine Lippen, bevor er sich aufrappelte, seine PS2 ausschaltete und sich wieder ins Bett legte.
Er erwachte als sein Handy neben ihm klingelte. Eine SMS. Etwas wacher richtete er sich auf und schaute auf die Nachricht.
Aiba Masaki (14:55)
Neee, Sho-chan~ Na, wie geht es dir? Ich hoffe doch gut.
Ich vermisse dich. Ohne dich ist es ziemlich langweilig hier…
Mit niemandem kann man so schöne Streiche spielen wie mit dir!
Noch 14 Tage, dann können wir wieder gemeinsam die Gegend unsicher machen. Ich freue mich drauf!
Dein Masaki
Sho lächelte. Er dachte an ihn, er vermisste ihn. Schnell tippte er zurück, dass es ihm gut ginge und dass er ihn genauso vermisste. Zufrieden klappte er sein Handy wieder zu und legte sich wieder hin. Er war einfach noch zu müde um ganz aufzustehen.
Your beautiful eyes
stare right into my eyes
Als er wieder erwachte, war es bereits kurz nach sieben. Müde streckte er sich und setzte sich auf. . Heute Nacht würde er wohl wieder nicht schlafen können. Seufzend stand er auf und ging nach unten in die Küche. Gut das sein Vater nicht da und sein kleiner Bruder bei einem Kumpel war. Er hatte das Haus für sich, niemand würde merken, dass er nur noch schlief und die Nächte durchmachte.
Doch bald hatte alles ein Ende. Dann wäre Aiba wieder da und die Tage wären wieder Tage und nicht Jahre. Dann klingelte das Telefon.
“Hey, Oniisan! Ich bin es Nino~ Ich wollte nur sagen ich bleib noch länger bei
Oh-chan, da seine Eltern auch noch länger weg sind. Außerdem bist du doch froh, wenn du etwas deine Ruhe hast, ne?”
Sho lächelte. Nino und Ohno waren einfach die besten Freunde, so wie Aiba und er.
Er konnte es verstehen warum Nino bei ihm bleiben wollte.
“Hai, geht klar. Ich wünsche euch viel Spaß und fackelt das Haus nicht ab!”
Er hörte ein Lachen von Nino, verabschiedete sich und legte auf.
Ja, er war froh, dass er seine Ruhe hatte und tun und lassen konnte was er wollte.
So konnte er sich in den nächsten Tagen wieder an einen Normalen Ablauf gewöhnen und dann wieder etwas mit seinem Bruder unternehmen.
And sometimes I think of you late at night.
I don't know why.
Wieder saß er an seiner PS2 und aß nebenher etwas. Er würde wieder spielen, spielen und spielen, bis Nino und Aiba wieder hier waren. Bis dahin musste er sich eben so die Zeit vertreiben.
I want to be somewhere where you are
I want to be where you are…
Er schaffte das, dass wusste er.
Noch 14 Tage…
Eine Freundschaft beweist sich, wenn sie wächst.
Sonst bleibt es eine Bekanntschaft.
WIEBKE HERICH
14 Tage später
Mühevoll schlüpfte er aus seinem Bett und schaute auf die Uhr, zehn Uhr. Er erschrak. Aiba! Schnell sprang er vom Bett und zog sich auf dem Weg ins Badezimmer an. Als er dort ankam putzte er sich die Zähne und richtete sich. Danach rannte er nach unten, schnappte sich schnell seine Schlüssel, zog seine Schuhe an und verließ das Haus. Unterwegs versuchte er ein Taxi zu bekommen, doch vergebens. Er grummelte und rannte weiter.
Beim Flughafen angekommen hielt er Ausschau, konnte doch niemand bekanntes erkennen. “Sho-chan!” hörte er dann seinen Namen rufen und ein breites Grinsen machte sich auf seinen Lippen breit. Voller Freude rannte er auf die Peron zu. “Masaki!” grinste er und blieb vor ihm stehen. “Okaeri!” Aiba lachte und stellte seine Tasche erstmal ab. “Tada ima!” grinste er und umarmte Aiba. “Ne, meine Eltern wollten etwas Frühstücken gehen, willst du mit?” fragte er, nachdem er Sho wieder losgelassen hatte. Sho nickte. “Hai! Na dann los.” grinste Sho vergnügt und half Aiba mit seinen Taschen.
Als alles im Taxi verstaut war fuhren sie alle erstmal zu den Aibas nach Hause.
Dort stellten sie die Taschen nur kurz in den Flur und stiegen wieder in das Taxi ein.
Sie fuhren eine Weile bevor sie vor dem Restaurant ankamen, ausstiegen und das Restaurant betraten. Genüsslich aßen sie ihr Frühstück und lachten.
“Ich bin froh wieder daheim zu sein! Denn dort war es ziemlich langweilig ohne meine Freunde!” grinste Aiba und beendete sein Frühstück. Sho nickte. “Mir ging es genauso. Ich hab von morgens bis abends fast nur an der PS2 gesessen und gespielt.” grinste Sho. “Ach davon kommen deine viereckigen Augen und die Augenringe!” grinste Aiba fies. “Ey!” Sho drehte sich beleidigt weg, konnte aber ein Lächeln nicht unterdrücken. “Ne, du weißt es war nicht so gemeint, Sho-chaa~n!” Aiba lachte und stupste Sho leicht in die Schulter.
7 years and 50 days, the time is passing by
Nothing in this world can be as nice as you and I
So many years, so many days and I still sing my song
Now I run to you like I always do
When I close my eyes I think of you
Such a lonely world
When I close my eyes I dream
Gemeinsam saßen sie vor Sho’s PS2 und spielten Tekken. “Ich gewinne!” rief Aiba laut und Sho grummelte. Er versuchte noch stärker auf Aiba’s Männchen draufzuhauen, doch ohne Erfolg. Aiba gewann und Sho seufzte. “Ha! Du bist kein bisschen besser geworden Sho-chan!” grinste Aiba vergnügt, doch Sho streckte Aiba die Zunge heraus. “He, werd nicht frech!” Aiba schmollte und Sho lachte.
I hear your laugh and look up smiling at you
I know I had the best day with you today
“Sho!” Sho zuckte zusammen, sein Vater war da. Schnell stand er auf und ging nach unten. “Otou-san?” fragend schaute er zu seinem Vater auf. “Sho.. Hier sieht es schrecklich aus.. Da lässt man dich mal alleine und dann so etwas! Ich muss morgen früh arbeiten gehen und gehe jetzt schon schlafen.” Sho nickte. “Hai ich werde aufräumen.” Sein Vater wollte schon gehen. “Ah, würdest du bitte dann noch Nino anrufen? Er soll spätestens morgen Abend daheim sein, ich brauche ihn für eine Besprechung!” Sho nickte erneut.
I have an excellent father…
God smiles on my little brother, he's better than I am
I grew up in a pretty house and I had space to run
Sho ging zu Aiba zurück, welcher schon wartete. “Na, stresst er wieder rum?” flüsterte Aiba leise. Sho nickte nur leicht. “Na, ja lass uns fertig spielen! Danach muss ich aufräumen.” Aiba nickte. “Ich helfe dir, dann geht es schneller!” Sho lächelte. “Arigatou!”
Nach einer Weile und einem weiteren Sieg von Aiba, schalteten sie die PS2 aus und machten sich auf den Weg in die große Küche. “Danke, dass du mir hilfst.” Sho räumte die Geschirrspülmaschine aus und wieder ein. “Kein Problem, wir sind Freunde und Freunde helfen sich!” Aiba räumte das saubere Geschirr weg und putze über die Theke und den großen Tisch im Esszimmer. Gemeinsam ging es schnell voran und eh sie sich versahen waren sie auch schon fertig. “Ich sollte jetzt nachhause, bevor es Ärger gibt!” Sho nickte. “Wir sehn uns ja morgen wieder, ne?” Aiba nickte. “Klar! Also dann, bis morgen Sho-chan. Oyasumi! Schlaf schön! Ja mata!” Aiba ging nach draußen. “Hai, oyasumi, du auch. Ja mata!” Sho winkte Aiba leicht hinterher und schaute ihm noch kurz nach. Dann schloss er die Tür womit nicht nur Aiba aus seinem Blickfeld verschwand sondern auch das Lächeln auf Sho’s Lippen und er seufzte. Jetzt würde der Stress wieder beginnen.
I had the best days with you
Freundschaft ist Gefühl und Verständnis füreinander
und Hilfsbereitschaft in allen Lebenslagen.
CICERO
They said love was complicated
Hallihallo~
Hier bin ich wieder~
nd viel spaß mit dem 2. Kapitel, hoffe es gefällt euch ^^
Ewig stand er vor dem Schulgebäude und wartete. Wo bleibt er bloß? seufzend lehnte sich Aiba an die Wand und schaute erneut auf die Uhr. In weniger als fünf Minuten würde der Unterricht beginnen “Aaaah~ Sho-chan… wo steckst du?” Schon länger war dem größeren etwas klar geworden. Am Anfang konnte er es sich noch nicht wirklich erklären, warum er sich so sicher und geborgen bei dem Älteren fühlte. Doch Schritt für Schritt verstand er, machte sich Klarheit in seinem Kopf breit und eines Tages dämmerte es.. Er hatte sich in ihn verliebt und Sho war dabei nicht ganz unschuldig, schließlich war er es gewesen der ihn damals dazu überredet hatte. Normalerweise war Aiba bei jedem Schwachsinn mit dabei, aber dieses mal hatte er ein komisches Gefühl gehabt.
Es war letztes Jahr gewesen, Sho´s 17. Geburtstag.
“Ne, Sho-chan? Wie wäre es mit einem lustigen Spiel?” fragte Nakashima Mizuki, ein Klassenkamerad von ihnen. Sho schaute fragend. “Eh, nani?” Aiba seufzte, alle hier waren schon so ziemlich angetrunken oder betrunken. Sein Blick viel wieder auf Sho, der versuchte zu verstehen was sein Klassenkamerad und damals bester Freund ihm erzählen wollte. Aiba spürte es schon wieder, dieses komische Gefühl in seinem Bauch. Was war es bloß? Er schluckte, wollte dieses Gefühl einfach hinunterschlucken und vergessen, denn es machte ihm Angst. Er wollte nicht, dass Sho neben ihm noch einen besten Freund hatte… aber wo war das Problem? Jungs hatten doch immer ihre Cliquen. War er etwa eifersüchtig? Quatsch! schimpfte er sich selbst zur Vernunft. Er und eifersüchtig? Warum sollte er? Er liebte Sho ja nicht…
Da war es wieder, dieses komische, angsteinflößende Gefühl, dass sich tief in ihn eingebrannt hatte und ihn nicht so schnell wieder loslassen würde. Aiba schluckte erneut und seufzte laut, womit er die Aufmerksamkeit auf sich zog. Er hätte sich dafür schlagen können, denn nun MUSSTE er mitspielen, denn Sho würde so lange keine Ruhe geben, bis er nachgeben würde. “Neeee~, Aiba-chan! Du spielst auch mit, ne? Ne?” Aiba seufzte, er gab lieber gleich auf, bevor er stundenlang mit Sho diskutieren musste. “Hai, hai.” murmelte er leise. Er wusste, dass es vergebens war zu diskutieren wenn Sho angeheitert oder betrunken war. Schnell stand er auf und gesellte sich zu den anderen in den Kreis. Und als hätte er es nicht befürchtet, spielten sie dieses dämliche Spiel, was die kleinen Teenager wirklich IMMER spielten. Wie konnte es auch anders sein? Und wie der Zufall so wollte blieb die Flasche bei ihm stehen. Sho grinste ihn an und fragte freudig den ihm allzu bekannten Satz: “Wahrheit oder Pflicht?” Aiba hielt kurz die Luft an und brachte dann ein mühvolles “Wahrheit..” heraus. Kurz darauf sah er erschrocken zu Sho, denn dessen Grinsen wurde mit einem Augenschlag breiter denn jemals zuvor. “Bist du gerade verliebt? Wenn ja, in wen?” Sein Blick wurde noch erschrockener. Aiba wusste nicht mehr was er sagen sollte, er starrte regelrecht Sho an, wie er neben Mizuki saß und dieser versuchte sich ständig an Sho ranzumachen und dann machte sich ein anderes Gefühl in ihm breit. Was war das? Er konnte sich das alles nicht erklären, denn am liebsten wäre er aufgestanden und hätte diesen Mizuki angeschnauzt, er solle endlich die Finger von ihm lassen. Es machte ihn verrückt, er wollte hier raus und dann verließen die Worte schneller seinen Mund als er wollte: “Ich bin nicht verliebt!” er schrie es regelrecht in den Raum und alle starrten ihn an. Aiba stand auf, fragte sich wem er hier gerade das klar machen wollte? Sho, der einfach nur eine normale Frage gestellt hatte, oder sich selbst, weil er einfach nicht wusste, was momentan mit ihm los war?
“Gomen, ich muss kurz raus..” Aiba blickte noch einmal zu Sho und sah dessen nun traurigen Gesichtsausdruck. Aiba hätte sich erneut schlagen können. Doch er wusste, dass Sho das durch seinen “Rausch” eh bald vergessen haben wird und wieder fröhlich spielen würde. Mit dieser Sicherheit verließ er den Raum und schloss die Tür hinter sich.
Er ging durchs Wohnzimmer raus auf die Terrasse und in den Garten. Sho´s Vater war heute Abend ausgeflogen, da er etwas geschäftliches erledigen musste.
Er würde wohl irgendwann Mitte nächster Woche nach Hause kommen, meinte Sho. Als Aiba hinter sich die Schiebetür wieder etwas schloss atmete er tief ein und aus. Er wollte endlich wissen was los war, denn dies ging nun schon eine ganze Weile so, dass er von jetzt auf nachher Sho einfach anschrie, obwohl dieser gar nichts Schlimmes getan hatte und jedes Mal tat es ihm so unendlich leid. Seufzend schloss er die Augen, fuhr sich über sein Gesicht und durch die Haare, während er sich zurück an die Wand lehnte und versuchte zu verstehen.
“Aiba-kun?” er erschrak als er diese nur allzu gut bekannte Stimme hörte. Langsam öffnete er die Augen und schaute Sho an. “Nani?” fragte er im normalen Ton. “Wieso bist du raus?” Sho kam näher auf ihn zu und Aiba seufzte. “Mir ging es nicht so gut, ich glaube ich hab einfach irgendwas nicht vertragen, Sho-kun… Keine Sorge, das wird schon!” und er schenkte ihm sein liebstes Lächeln. Da stand Sho auch schon vor ihm, die Hände neben seinem Kopf abgestützt und ihm in die Augen schauend.
“N-nani?” fragte er verwirrt, doch Sho antwortete ihm nicht, lächelte einfach nur und kam ihm näher. Keine zwei Sekunden später spürte er die weichen Lippen seines Gegenübers auf seinen und er konnte sich nicht wehren, nein, wollte sich nicht wehren. Nach kurzem zögern erwiderte er den Kuss sogar, zog ihn sogar näher zu sich, wollte mehr. Doch ehe er weiter denken konnte, schob er Sho erschrocken und keuchend zurück. “Keine Angst.. Ich tu dir nicht weh.” lächelte Sho und legte dieses mal seine Lippen sanft an seinen Hals. Aiba keuchte vor Schreck leise auf. Was war bloß los?
Und wieder kam dieses Gefühl in ihm hoch, dieses warme Gefühl, dass sich in seinem Körper breit machte und das andere angsteinflößende Gefühl verdrängte. Ein leiser Seufzer verließ seine Lippen und er ließ seinen Kopf leicht auf die Seite fallen um es Sho einfacher zu machen. Dieser arbeitete sich jedoch wieder hoch und steuerte auf Aibas Lippen zu. Dieser schloss die Augen und erwiderte den Kuss, legte die Arme um Sho und zog ihn wieder näher zu sich. Er wollte dieses Gefühl nicht verlieren, hatte doch zu viel Angst davor, das andere wieder spüren und fühlen zu müssen.
Keine Sekunde später spürte er Hände an seiner Hüfte, die langsam nach unten wanderten, sein Shirt leicht nach oben zogen und darunter verschwanden um auf seiner Haut ihren Weg fortzusetzen. Aiba verlor den Verstand, was taten sie hier eigentlich? Was tat Sho da eigentlich mit ihm? Und wieso wehrte er sich nicht?
Er konnte nicht weiter denken, die Berührungen auf seiner Haut, auf seinem Bauch, machten ihn verrückt. Seine Hände glitten wie von selbst unter Sho´s Shirt, zogen es leicht hoch und strichen seinen Rücken auf und ab, drückten ihn näher an sich. Er spürte es, seinen Körper… so dicht an seinem… er konnte bald nicht mehr, er würde bestimmt über ihn herfallen und Sho machte es ihm nicht leichter. Er vertiefte den Kuss und seine Hände glitten immer höher. Wenn er nicht bald aufhören würde, wer weiß was sie dann noch alles hier auf der Terrasse tun würden? Aiba verdrängte diesen Gedanken wieder… Und wenn schon..
Diese Hände brachten ihn noch um, denn diesmal wanderten sie Schritt für Schritt nach unten und Sho´s Lippen wanderten wieder seinen Hals entlang. Er lehnte seinen Kopf an die Wand und zog scharf die Luft ein. Sho´s Hände waren gefährlich Nahe an seiner Hose und er befürchtete jeden Moment auszurasten und über ihn herzufallen. Beherrsch dich, Aiba! So schnell er die Luft eingeatmet hatte, so schnell verließ sie wieder keuchend seinen Mund. Noch eine weitere Berührung in dieser Gegend und er würde alles um sich herum vergessen, wo sie waren und wer noch alles in der Nähe war. Er würde einfach über ihn herfallen…
“Sho-kun? Komm wieder! Die Zeit ist rum und außerdem bist du wieder dran!”
Aiba konnte seinen Ohren nicht trauen und auf einem mal war sein Verstand wieder klar und er starrte Sho an, schubste ihn weg und schnappte erst einmal nach Luft. Er musste sich sammeln, wusste er doch urplötzlich was hier gespielt wurde. “Wie konnte ich nur…” murmelte er vor sich her, machte sich kurz wieder zurecht und starrte Sho ein letztes Mal böse an, sah doch nur zu gut, wie sehr er betrunken war. Er biss sich auf die Lippe, drehte sich um, öffnete die Schiebetür und betrat das Wohnzimmer. Steuerte geradewegs auf die Haustür zu und verließ die Party.
Wie konnte er nur so blöd sein, konnte nur glauben, dass Sho dies freiwillig getan hatte.
Aiba seufzte. Als er damals die Party verlassen hatte, wusste er was das für Gefühle waren… Eifersucht, Geborgenheit und Liebe… Er hatte sich in Sho verliebt und das wurde ihm danach klar. Er wusste nicht wie er damit umgehen sollte, hoffte doch einfach nur, dass Sho es vergessen hatte was auf der Terrasse passiert war. So war es auch. Als sie sich am nächsten Tag in der Schule sahen, war Sho wie immer, redete ganz normal mit Aiba und keiner sprach jemals dieses Thema wieder an.
“Aiba-kun.” Aiba lächelte, wie sehr er doch diese Stimme liebte, egal wie sehr Sho ihn damals verletzt hatte, er liebte ihn. “Sho-kun! Da bist du ja endlich! Schnell, die Schule fängt gleich an!” Aiba war froh, dass sie normal miteinander redeten, dass Sho die Sache auf der Terrasse wirklich vergessen hatte. Denn es machte alles viel leichter. “Gomen, mein Vater hat wieder Stress gemacht!” Aiba nickte. “Immer das Selbe mit dir!” grinste Aiba und stieß Sho leicht in die Schulter. Sho grummelte. Gemeinsam gingen sie ins Schulgebäude und betraten das Klassenzimmer. Der Lehrer war zum Glück noch nicht da. “Ne, wegen was hat er dieses mal Stress gemacht?” fragte Aiba neugierig. “Ach… er meinte mal wieder ich wäre es nicht Wert der Ältere zu sein und Nino wäre ja so viel besser und bla..” seufzte er. “Lass dich davon nicht unterkriegen, du weißt wie Nino dazu steht, oder?” Sho nickte. “Er ist auch nicht wirklich gerade begeistert davon. Denn er hätte gern weniger mit Vater zu tun.” Aiba nickte erneut. Sho hatte es nicht leicht, denn sein Vater meinte sie müssten die Firma irgendwann mal übernehmen, dabei hatten beide, Sho und Nino, schon andere Pläne was sie einmal werden wollten, hinzu kam noch, dass Nino sehr gut mit Ohno befreundet war und sich herausstellte, das Nino etwas von Ohno wollte. Letztens hatte Sho ihn angerufen und berichtete dass Nino wohl mit Ohno zusammen kommen würde. Sho selbst hatte sich das wohl schon länger gedacht, dass so etwas passieren würde, denn es war einfach zu offensichtlich. Doch ihr Vater wusste davon nichts. Wenn er es jemals erfahren würde, wäre echt die Hölle los. Aiba konnte sich das gut ausmalen, er hatte Angst, dass Sho oder Nino etwas passieren würde, deswegen wissen auch nur er und Sho das zwischen Nino und Ohno etwas lief. Es wäre zu gefährlich, auch wenn Nino es am liebsten in die Welt schreien würde.
Der Unterricht ging ziemlich schnell vorüber, genauso wie die restlichen Stunden.
Schell packten sie ihre Sachen zusammen und verließen das Schulgebäude. “Ne, Was machst du heute noch Sho?” Sho zuckte mit den Schultern. “Mein Vater ist zum Glück weg. Vielleicht kannst du mir helfen meinen 18. Geburtstag zu planen?” lächelte Sho. Aiba erschrak, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen. “Das dauert doch noch 4 Monate!” “Na und? Man kann nie früh genug damit anfangen!” grinste er. Aiba seufzte. Erneut kamen die Erinnerungen wieder hoch. Wie gern wäre er damals weiter gegangen, wie sehr hatte er sich jeden Tag gewünscht, dass das danach nie passiert wäre, dass Sho nicht so betrunken dabei gewesen wäre. Vielleicht wären sie jetzt zusammen gewesen und Aiba hätte Sho da raus geholfen. “Außerdem habe ich vor dir noch Geburtstag!” warf Aiba schnell ein, bevor Sho weiter reden konnte. “Hai, ich weiß!” grinste Sho. “Du hast einen Monat vor mir!” Aiba nickte.
“Gut, dass du das nicht vergessen hast!” grinste Aiba wieder. “Wie könnte ich!” Sho lachte. “Also, willst du noch mit? Dann können wir deinen 17. auch gleich planen! Oder wir feiern zusammen? Im Februar dann oder so, dass können wir uns ja dann überlegen, ne?” Aiba überlegte. “Ja, okay ich komme noch mit! Dann kann ich dich in Tekken wieder fertig machen!” grinste Aiba breit. Sho schmollte. “Bald fang ich an heimlich zu üben! Dann mach ich dich platt!” Aiba lachte: “Das schaffst du NIE!” “Warts ab!” rief Sho und rannte los. Aiba hinterher.
Wish I had concentrated
They said love was complicated
But it's something I just fell into
And it was overrated
I would at least know I tried
Waa nach jahren bin ich wieder zurück~
Entschuldige, dass es so lange gedauert hat *tief verbeug*
Jetzt gehts weiter viel Spaß ^^
~*~
Kapitel 3:
“Ne, Sho-kun?” Sho drehte sich zu Aiba rum. “Was ist?” “Wie wäre es, wenn wir unseren Geburtstag wirklich zusammen feiern?” Sho schaute fragend. “Lustig wäre es schon… Aber dann müssten wir eine Halle oder so mieten, damit es besser wird!” Aiba nickte und grinste. “Das wäre doch cool! Da hätte wir viel Platz, könnten einen kleinen Stand machen wo wir das Essen drauf stellen. Auf den anderen Stand stellen wir das Trinken..” Sho nickte. “Das hört sich gut an!” “Hmmm.. Nur wo sollen wir eine Halle herbekommen?” Aiba ließ sich zurück auf den Boden fallen und seufzte. “Hm, vielleicht die Sporthalle? Die ist nicht allzu groß und wird bestimmt nicht sooo teuer sein für einen Abend.” seufzte Sho. “Aber wir müssen sie bestimmt über das ganze Wochenende mieten.” Aiba schaute auf. “Da müssen wir uns eben erkundigen!” Sho dachte nach und schrieb es auf seinen Zettel. “Wir haben ja noch Zeit. Bis dahin können wir uns auch noch Geld verdienen..” Aiba nickte. “Ja, da hast du recht!” “Lass uns noch etwas Tekken spielen!” grinste Aiba und Sho seufzte. “Wenn es denn sein muss.” Sho schaltete die PS2 an und reichte Aiba einen Controller.
Sho starrte eine Weile Aiba an. Wie gut er sich doch noch an seinen Geburtstag letztes Jahren erinnern konnte. Er hatte Aiba geküsst, auf der Terrasse, er wollte es ihm sagen, gerne hätte er Mizuki damals geschlagen dafür, dass er ihn so zurück rief. Sho seufzte leise. Aus Angst davor, danach abgewiesen zu werden, hatte er so getan, als ob er es vergessen hatte. Hatte am nächsten Tag normal mit Aiba geredet, sich gefragt was am vorherigen Tag los war, warum Aiba gerade so schlechte Laune hatte. Dabei wusste er es doch nur zu gut. Doch Sho ist froh, dass jetzt wieder alles okay ist, dass sie wieder Freunde sein konnte. Dabei hätte es Sho doch gerne anders, wollte er doch nur in den Armen seines Freundes liegen, ihn wieder küssen und berühren können. Sho gab sich innerlich eine Ohrfeige. In diesem Moment hatte Aiba ihn im Spiel geschlagen. “Ich bin einfach zu blöd dafür.” murmelte er vor sich hin. Wie sehr er sich doch anstrengte, sich nichts anmerken zu lassen, so sehr quälte es ihn wenn er Abends im Bett lag und an die Zeit zurück dachte. Wie gerne würde er die Zeit zurück drehen um Aiba aufzuhalten, ihm alles zu erklären, es ihm endlich sagen. “Sho?”
Doch er konnte nicht. Er hatte es ja angeblich vergessen. ”Sho??” Wie gern würde er Aiba einfach umarmen, ihm sagen, dass er alles nur noch zu gut weiß, sich danach entschuldigen und ihm sagen Ich liebe dich , doch er war zu feige. “SHO!” Sho erschrak. “Was ist?” “Wo warst du mit deinen Gedanken? Ich hab dich bestimmt schon 20 mal fertig gemacht..!” Sho lachte leise. “Du bist einfach zu gut für mich!”
Wieder blieb er an seinen Augen kleben, blickte jedoch schnell wieder weg und streckte sich, tat so als ob er müde wäre. “Ne, Aiba? Wollen wir heute Abend mal wieder raus gehen? Den Mond beobachten? Das haben wir schon so ewig nicht mehr gemacht!” Aiba lachte. “Klar, hört sich gut an!” “Also heute Nacht um Mitternacht?” Aiba nickte. “Wo?” Sho dachte nach. “Am Hafen?” Aiba nickte. “Dann werde ich mal gehen..” Sho nickte und begleitete ihn noch zur Tür. “Ja ne!” winkend verabschiedete sich Aiba von ihm und Sho schaute ihm kurz nach, schloss die Tür und ging wieder in sein Zimmer. Er musste es endlich vergessen, musste ihn vergessen, ihn als Freund endlich akzeptieren und darüber Glücklich sein, doch es ging nicht. Er konnte es nicht. Er legte sich auf sein Bett und seufzte, stellte sich sein Wecker auf kurz vor Mitternacht und versuchte etwas zu schlafen.
Als sein Wecker klingelte wachte er auf, stand auf und schaute nach draußen. Er sollte sich beeilen. Schnell zog er sich seine Jacke über und ging nach draußen in den Flur. Leise schnappte er sich seinen Schlüssel und zog sich seine Schuhe an. Er rannte zu dem Treffpunkt. “Aiba-kun!” Aiba drehte sich lächelnd um. “Da bist du ja endlich!” lachte Aiba. “Hai, hai. Gomen” Aiba lächelte. “Hie ich hab zwei Decke mitgebracht!” Sho lächelte, schnappte sich die eine Decke und breitete sie auf dem Boden aus. Dann nahm er die andere Decke und breite sie aus. “Komm wir kuscheln uns ein, damit wir nicht krank werden!” Aiba nickte und setzte sich auf die Decke neben Sho. Er kuschelte sich ein Wenig an ihn und Sho legte die Decke um beide. “Waaaah, auch wenn es kalt ist, es ist lustig hier zu sitzen!” lachte Aiba und Sho nickte. Das letzte mal als sie hier waren, war kurz vor Sho´s Geburtstag gewesen. Sie saßen wie jetzt, aneinandergekuschelt und in einer Decke eingehüllt.
“Ne Sho, es ist echt lustig! Das müssen wir unbedingt öfters machen!” Sho lachte. “Klar, ganz oft!” Aiba nickte und lachte erneut. Sie hatten den ganzen Abend noch geredet und gelacht. Gähnen ließ Aiba seinen Kopf auf Sho´s Schulter sinken und schloss die Augen. “Ne Aiba?” Sho sah zu ihm runter. “Aiba?” fragend schaute er zu dem Jüngeren. “Er schläft” stellte Sho fest und schaute wieder gen Mond.
We spent all night down by the riverside
laughing at nothing and talking too much
and the moonligt was so bright in your eyes.
before I knew it, I was falling in love
Sho schaute wieder zu Aiba runter. Er hatte sich in ihn verliebt. Vor ein paar Tagen hatte er es begriffen. Leicht beugte er sich zu ihm runter und legte seine Lippen auf die des größeren. Wie sehr wünschte er sich, dass er es ihm bald sagen konnte.
Sho starrte zum Mond, seufzte leise und schloss kurz die Augen. Aiba lehnte erneut seinen Kopf an Sho´s Schulter. “Wie früher” lachte er leise. Sho nickte. “Wie früher!” grinsend sah er zu Aiba. “He, aber nicht diesmal schlafen! Sonst werf ich dich ins Wasser!” Aiba lachte. “Das wäre nicht nett!” “Ich weiß!” grinste Sho und piekste Aiba in die Seite.
Eine ganze Weile saßen sie dort und erzählten sich Geschichten.
“Wir sollten langsam zurück! Schau es wird schon wieder hell!” Aiba nickte. “Außerdem werde ich müde!” gähnend schaute er zu Sho, welcher die Sachen zusammen packte und Aiba die Decken reichte. “Arigatou!” Lächelnd sahen sich beide an. Dachten sie in diesem kleinen Augenblick doch das selbe. Wie sehr sie den anderen mochten und vermissten, doch keiner von beiden traute sich, jemals diese Worte auszusprechen. “Dann komm gut heim!” grinste Sho. “Hai, du auch Sho-kun!”
Dann gingen sie getrennte Wege.
I know in the silence that followed,
it might be too late…
again I might have missed my chance
but I would at least know I tried…
2 Monate Später
“Aiba? Hast du alles?” “Hai! Jetzt fehlt nur noch dein Geschenk Sho.” Sho nickte. “geht mir genauso, dann sollten wir uns wohl am besten erstmal trennen!” Aiba nickte. “In einer halben Stunde hier? Reicht das?” Sho nickte. “Ja, denke schon!” “Okay, bis später!” Aiba und Sho trennten sich.
“Aaah, was nehm ich bloß? Was würde ihm gefallen?” Eine ganze Weile ging er die Etage auf und ab, blieb bei der Stofftierabteilung stehen. Sein Blick fiel auf etwas. Er ging näher hin und betrachtete es. “Perfekt..” er grinste, ging zur Kasse und bezahlte es. “So jetzt noch etwas normales..” Nach einer Weile landete er in der Schmuckabteilung. “Hmm… Ah?” lächelnd ging er auf eine Vitrine zu. “Ein Armband?” lächelnd überlegte er eine Weile. Dann nickte er und ging zur Kasse.
Währenddessen machte sich auch Aiba auf den Weg. “Geschenk, Geschenkt, Geschenk~” murmelte er vor sich her. “Was warmes? Kuscheliges? Ah!” schnell verschwand Aiba hinter einem Regal. “Schal…? Mütze…? Handschuhe?” Suchend schaute er sich um. “Da!” er schnappte sich eine Rote Mütze und suchte nach dem passenden Schal und nach passenden Handschuhen. Schnell hatte er diese gefunden.
“Hmm.. Etwas fehlt..” Eine weile lief er hin und her. “Ah~ “ schnell schnappe er sich sechs kleine “s” Zeichen. Grinsend ging er zur Kasse.
Als Aiba kurz vor dem Treffpunkt ankam, hätte er am liebsten vor Schreck seine Einkäufe fallen lassen. “Sho?” murmelte er leise vor sich hin. Er sah wie er neben einem Mädchen stand und sich mit diesem unterhielt. Aiba schüttelte seinen Kopf und versteckte sich schnell hinter dem Regal. “Aiba, vergiss es… er wird immer Mädchen mögen..” seufzend schaute er in die Tüte in der Sho´s Geschenk war.
“Bestimmt wird dein Freund das mögen.” lächelnd schaute Sho zu dem Mädchen. “Wirklich? Danke nochmals für deine Hilfe!” “Gern geschehen!” er verabschiedete sich von ihr und schaute auf die Uhr. “Wo bleibt er?” seufzend schaute er sich ein paar Kleinigkeiten an. “Sho-kun!” Sho drehte sich um. “Da bist du ja endlich! Dachte schon ein Kuscheltier hätte dich gefressen!” lachte Sho und Aiba schaute eingeschnappt. “Baka! Los lass uns gehen! Unsere Bahn kommt gleich!”
Sho nickte und gemeinsam rannen zur Haltestelle. Auf dem Weg nach Hause versuchte Aiba so gut es ging sich nichts anmerken zu lassen. “Morgen Abend ist es schon Soweit! Also echt, so spät bin ich noch nie einkaufen gegangen für Weihnachten!” Sho lachte. “Tja Aiba, es gibt immer ein erstes Mal!” Aiba grinste. “Haaaaa… morgen werde ich 17!” Sho nickte. “Es ist lustig einen Freund zu haben, der an Weihnachten Geburtstag hat.” Aiba lächelte. “Dein Geschenk bekommst du Morgen Abend, ne? Oder willst du es schon heute um Mitternacht?” Aiba dachte nach, klar wäre Sho der erste den er gerne sehen würde, aber konnte ihm das ja schlecht sagen. “Ich glaube morgen Abend reicht.” “Sicher?” Aiba schaute fragend. “Klar… das nimmt doch die Spannung.” Sho lachte. “Oder ich gebe dir ein Teil davon!” grinste Sho. “Hm… ich überlasse es dir.” grinste Aiba.
Schweigend liefen sie die Straße entlang. “Ne… dann sehen wir uns morgen Abend?” Aiba nickte. “Bis Morgen Sho, Oyasumi nasai. Schlaf schön.” “Du auch Aiba.” Dann gingen sie ihre getrennten Wege.
Am nächsten Tag wachte Aiba früh auf. Gähnend streckte er sich und ging nach unten. “Ohayo! Tanjoubi Omedetou!” Aiba lächelte. “Arigatou!” Seine kleiner Bruder Tokio stand vor ihm und sprang ihm in die Arme. “Hast du gut geschlafen Nii-san?” Aiba nickte. “Bestens! Du?” Tokio nickte. “Komm, es gibt Frühstück!” Aiba nahm seinen Bruder hoch und ging mit ihm nach unten. “Ohayo Masaki! Tanjoubi Omedetou!” Aiba nickte. “Arigatou Kaa-san, Otou-san.” lächeln setzte er sich auf den Stuhl und Frühstückte mit seiner Familie.
Aiba gähnte und schaute auf die Uhr. Es war kurz nach sechs und seine Verwandten waren schon seit drei Uhr da. So langsam wollte er wirklich zu Sho. “Ne, Kaa-san? Ich geh dann mal, okay?” “Schon? Aber gut, bis später Masaki!” Aiba nickte. “Hai, bis dann!” “Nii-san? Darf ich mit?” Aiba zog sich gerade seine Schuhe an, als sein Bruder neben ihm stand. “Gomene Tokio… das ist wirklich nichts für dich. Ich spiele später mit dir okay?” “Wirklich?” “Natürlich!” Aiba strich ihm durch die Haare. “Bis später, ja?” Tokio nickte. “Hai. Bye, bye, Nii-san!”
Aiba verließ die Wohnung und machte sich auf den Weg, unterwegs schrieb er Sho eine SMS, dass er jetzt unterwegs sei.
Am Park angekommen setzte er sich auf die Rutsche und wartete. Müde ließ er sich nach hinten fallen und schaute in den Himmel. “Aiba!” “Hm? Sho!” schnell setzte er sich wieder auf und schaute zu Sho. “Tanjoubi Omedetou, Aiba-chan!” “Arigatou Sho.” Sho reichte ihm ein Päckchen. “Beides zusammen.” Aiba lächelte. “Hier deins! Ich dachte mir, wenn ich meins heute schon bekomme, bekommst du deins auch schon.” Sho lächelte und sie tauschten die Geschenke. Aiba packte seins aus. “Eh? Ein Tigger?” Sho lachte. “Jup. Dass du nicht frierst!” Aiba schaute genauer hin. “Eine Wärmflasche?” Aiba lachte. “Dankeschön!” “Ich dachte, die passt zu dir, weil du und Tigger ihr seid beide immer gut drauf und habt irgendwo den selben Charakter!” Aiba grinste. “Dankeschön Sho-chan.” Als Sho auch sein Geschenk ausgepackt hatte, lächelte er. “Lass mich raten, dass ich nicht friere?” Aiba nickte und Sho lachte. “Danke Aiba! Hm?” Sho schaute genauer auf einen Teil. “Du hast SS rein genäht?”
“Jup. Sakurai Sho.” antwortete Aiba. Sho lächelte. “Dankeschön Aiba.” “gern geschehen!” grinste er. “Ich habe etwas mitgebracht, damit können wir feiern!” lachte Sho und holte eine Flasche aus seinem Rucksack. “Oh.” lachte Aiba. “Na dann. los!”
Es vergingen viele Stunde in denen sie lachten, spielten und tranken. “Aiba, es ist schön hier nicht?” Beide lagen sie nebeneinander auf dem Sand und schauten zum Himmel. “Mhm.” antwortete Aiba. Beide schon etwas angetrunken. Sho setzte sich leicht auf. “Ne, Aiba-chan~?” “Hm?” Sho schaute zu ihm und lachte. “Darf ich was ausprobieren?” Aiba grinste. “Nani?” Sho lächelte, er wusste dass Aiba bestimmt schon etwas mehr angeheitert war und Aiba dachte bestimmt auch, dass er selbst betrunken war, doch Sho stoppte. Damals hatte es auch nicht funktioniert, doch dieses mal waren beide betrunken. Das letzte Mal hatte Aiba aber nichts getrunken.. Er war nüchtern… dachte Sho und beugte sich zu Aiba. “Ich hab dich echt gern.” murmelte Sho und legte seine Lippen auf die des jüngeren. Aiba war kurz etwas verwundert. Ah? Ah… er ist bestimmt wieder betrunken.. Aber warum nicht mitspielen? Aiba schloss die Augen und erwiderte den Kuss. Es fühlte sich gut an.
Vorsichtig hob Aiba eine Hand an und legte sie Sho in den Nacken. Sho grinste sanft in den Kuss, wie sehr er diesen Jungen unter sich doch liebte. Wie sehr er sich doch wünschte dies öfters zu tun, ohne dass er, oder sie beide, dabei betrunken sein musste.
Vorsichtig legte er seine Hand an Aiba´s Hüfte und strich sanft seine Seite auf und ab. Aiba seufzte. Wie sehr er dies wollte, wie sehr er ihn liebte. Langsam setzte Aiba sich auf und ließ seine Hand über Sho´s Rücken streichen. Wie weit wollten sie gehen? Wie weit konnten sie es überhaupt zulassen? Sho hatte Angst, er wollte nicht, dass das ganze ins Böse überlief. Sho drückte Aiba sanft von sich, lachte und ließ sich wieder nach hinten fallen.
Aiba holte Luft, er wollte nicht, dass es schon wieder vorbei war. Am liebsten wollte er sich wieder über ihn beugen. Eine Zeit lang kämpfte er mit sich, holte noch einmal Luft und beugte sich wieder zu Sho. “Ich hab dich auch gern!” platzte es aus ihm heraus und seine Lippen lagen wieder auf Sho´s. Sho war etwas überrascht, dachte sich aber nichts dabei. Er ist betrunken.. Innerlich lachte er über sich selbst als er Aiba näher zu sich zog und den Kuss wieder erwiderte.
Doch dann klingelte Aibas Handy. Erschrocken löste er sich von Sho, stand auf und taumelte leicht ein paar Schritte weg von Sho. Er holte sein Handy aus seiner Tasche und nahm ab: “Hai?” “Aiba? Wo bleibst du? Du hattest Tokio versprochen mit ihm zu spielen! Er wartet hier auf dich.” Aiba erinnerte sich langsam wieder. “Ah~ Hai ich komme jetzt nach Hause, bin in 15 Minuten da, bis gleich Okaa-san~” schnell legte er auf und lief langsam zu Sho zurück. “Ne, ich muss Heim, hatte Tokio versprochen mit ihm zu spielen~ Wir sehen uns okay?” lächelnd winkte er Sho zu, schnappte sich seine Tasche und ließ ihn sitzen.
Sho seufzte. So schnell war wieder alles kaputt, er konnte nur hoffen, dass morgen wieder alles normal war.
“Tada ima~” rief Aiba und betrat das Wohnzimmer. “Nii-san!” Da bist du ja endlich! Mite, mite~ Ich hab die Lego-Eisenbahn aufgebaut! Damit können wir spielen!” Aiba lächelte, legte seine Tasche ab und setzte sich in die Mitte vom Wohnzimmer, vor die Eisenbahn. Tokio kam dazu und setzte sich neben ihn.
“Aaah~” Tokio lachte und machte die durchsage: “Achtung an alle Passagiere, der Zug hält, bitte zurücktreten.” Aiba drückte auf einen Knopf, damit der Zug langsamer fuhr und schließlich ganz zum stehen kam, dann ließ er seinen Blick auf die Uhr fallen. “Ah, Tokio, Mama und Papa kommen bald zurück. Du solltest ins Bett, sie werden sauer wenn sie sehen, dass du so spät noch wach bist!” Tokio nickte. “Bringst du mich ins Bett?” Aiba nickte. Beide standen auf und gingen in das Kinderzimmer.
Schnell hatte sich Tokio umgezogen, seine Zähne geputzt und in sein Bett geschlüpft.
“So Tokio, schlaf schön~” Tokio schloss die Augen und murmelte ein leises. “Oyasumi~” und schlief ein. “Oyasumi.” lächelte Aiba, schaltet das Licht aus und schloss die Tür. Dann machte auch er sich bettfertig und legte sich schlafen.
Am nächsten Tag trafen sich Sho und Aiba und tauschten die Geschenke aus. Aiba lachte. “Eine Tigger-Wärmflasche?” Sho nickte. “Klar, ist doch cool, oder nicht?” Aiba nickte. “Natürlich~ Hier ist deins!” Sho schnappte sich sein Geschenk und öffnete es. “Eh? Ein Schal, Eine Mütze und Handschuhe? Oh SS mein Zeichen! Arigatou Aiba-chan!”