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Die 3 Musketiere

Next Generation
von

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Das Treffen

Kapitel 1: Das Treffen
 

Wir befinden uns im 17. Jahrhundert in einer kleinen Schenke in einem Dorf, welches sich irgendwo in Paris befand.

Es war später Nachmittag. In dieser Schenke saßen drei Freunde.

Ein Junger heranwachsender Mann, mit Schwarzen kurzen Haaren und leuchtend grünen Augen, der etwas zu tief ins Glas schaute, Ein junges hübsches Mädchen, mit wunderschönen Rotbraunen Haaren und hellbraunen Augen, die ein wenig zickig schien und sich als Mann verkleidete und ein Junge mit Silberweißen langen Haaren und eisblauen Augen.

Diese drei waren Musketiere, welche sich für das Wohl, Recht und Ordnung in der Welt sorgten, in dem sie durch die Lande zogen.

Sie erzählten sich von ihren Abenteuern und der heutigen Tat, die sie gemeinsam vollbrachten.

Der größte von ihnen, Charles, war ein sehr Trinklustiger Typ.

„Wieder eine gelungene Tat“ lachte er und kippte den Inhalt des Kruges einfach so hinter.

„Charles...musst du so viel trinken?“ fragte Pierre ihn etwas entnervt.

Pierre, dies war das Mädchen der drei.

Sie verkleidete sich als Mann, weil es nur Männern erlaubt war, Musketier zu werden.

Der dritte von ihnen war ein Junge der ziemlich Gelassen die Sache annahm.

Sein Name war Raoul. Er war der Jüngste der drei und ihr sogenannter Anführer.

„Pierre...lass ihn doch. Er wird schon merken wenn es zu viel ist“ meinte er in einem ruhigen und gelassenen Ton.

Aber es sah eher so aus als würde es der gute Charles nicht merken.

Die Schenke war vollbesetzt. Auch von Typen die nicht gut gesonnen waren.

Zwei große, muskulöse Männer kamen auf das Trio zu.

Sie blieben bei ihnen stehen und gafften sie nur dämlich an. Sie hatten rote Nasen und rochen nach Alkohol aus den Mündern. Ganz klar, sie waren Stockbetrunken.

Raoul blieb ruhig und gelassen, anders kannte man ihn nicht.

Mit seinen 15 Jahren war er definitiv zu jung für den Alkoholgenuss.

Doch er war Trinkfest und genoss jeden Schluck. „Kann man euch helfen?“ fragte er schon fast ignorierend die beiden betrunkenen Männer.

Diese fingen an zu knurren, denn sie fanden das einfach nur frech. So was mussten sie sich von einem Jüngling wie ihm nicht bieten lassen.

Charles und Pierre sahen Raoul an und warteten auf dessen Reaktion.

„Wenn du sie verhaust, lass mir was davon übrig, ok?“ sagte Charles belustigend zu seinem besten Freund. Diese Kerle waren viel größer als Raoul und Pierre. Charles kam schon eher an dessen Größe heran.

Raouls Blicke ignorierten die zwei Männer weiterhin, die ihn anpöbelten. Einer von den beiden war es genug ignoriert zu werden. Es war doch die Höhe, selbst von Jugendlichen wie ihnen wurde man nicht mit Respekt behandelt. Er schlug Raoul regelrecht den Krug aus der Hand, welcher am Boden zerbrach.

Diese Aktion erregte in der Schenke für eine Menge Aufsehen. Der Junge sah hinunter und trauerte dem kaputten Krug nach.

„Welch Verschwendung“ meinte er nur dazu. Kurzer Hand sah Raoul diese Männer an. Sein Blick wurde kühl und eiskalt das es einem Angst und Bange werden konnte.

Die Typen verstanden diesen Blick nicht. Dafür waren sie zu betrunken.

„Was willst du?“ lallte einer der Männer.

Pierre sah dem treiben zu. Sie wusste was gleich dem Mann blühen würde.

Denn niemand wollte Raoul verärgern. Es sei denn er ist auf Schmerzen scharf. In nicht mehr von 3 Sekunden hatte dieser Typ auch schon eine sitzen.

„Hey! Lass mir was übrig!“ rief Charles noch hinzu. Dann begab er sich dazu.

Draußen liefen Passanten entlang die diese Prügelei von Außen mit an hörten.

In Null Komma nix flogen auch schon die beiden Männer nach draußen. Das geschah ihnen Recht. Niemand legte sich mit den drein an. Absolut Niemand.

„Das wird euch noch leid tun!“ riefen die Männer als sie weg rannten.

Pierre sah denen hinter her und schüttelte nur den Kopf.

Endlich hatten die drei Freunde wieder ihre Ruhe.

Darum begaben sie sich wieder an die Theke und wollten ihren wohlverdienten Krug weiter trinken. Nur dieses, war durch die Prügelei eben, kaputt.

Die Krugscherben lagen am Boden, so wie das innere des Kruges war auf dem Boden verteilt.

Raoul bückte sich nach unten und seufzte.

„Schade“ meinte er bedauerlich und räumte die Scherben weg.

Pierre entschuldigte sich mehrmals bei dem Besitzer der Schenke. Dieser verzieh ihnen, da sie den Halunken vertrieben hatten.

“Schon gut, diese beiden machten oft ärger hier“ meinte der Mann dem die Schenke gehörte und lächelte unmittelbar die Freunde an.

Er war eher froh als verärgert drüber, dies sah man ihm gleich an.

„Nein wir haben zu danken“ meinte Raoul und warf die Scherben in den Müll.

Raoul war ein höflicher, junger Mann. Aber er konnte auch ausfallend werden.

Nun musste die Gruppe aber weiter. Sie konnten sich nicht ewig in einer Bar aufhalten.

„Man, ich bin müde“ murrte die junge Frau, die wie ein Mann gekleidet war.

Immerhin ritten sie schon einige Tage.

Doch sie ritten weiter, bis sie an einem Baum eine kleine Rast machten.

Die Pferde geniesten ihre Pause und grasten auf der Wiese.

Im fernen war ein Hufgetrommel zu hören. Es schienen mehrere Pferde zu sein.

Doch wer war es der da angedüst kam?

Raoul, Pierre und Charles wurde darauf aufmerksam. „Was ist jetzt? Kann man nicht mal in ruhe eine Pause machen?“ murrte Charles der sich vom liegen aufsetzte.

Selbst der weiß-silber-haarige Junge setzte sich auf und wollte das selbe wissen.

Angeritten, in einem Affen Tempo, kam ein Junge mit Ockerfarbenen Haaren. Diese hatten Rote und Blonde Strähnchen drin. Dessen Augen waren Blau. Er trug ein Netzhemd mit Ockerfarbenen Hosen und einen Umhang, so wie einen Hut, die Blau waren.

Er sah zu dem auch frech aus und wurde von Zwei Männern verfolgt, die denen in der Bar glichen. Sofort sprang Raoul auf und lies erst mal den kleinen Jungen vorbei. Dann stellte er sich den beiden Typen entgegen. Diese hielten schließlich vor ihm und starrten ihn an.

Der Junge bremste sein Pferd und sah zu wie die drei sich mit den beiden anlegten.

„Wir kennen uns doch“ knurrte einer der Männer. Raoul blieb ohne Gesichtsausdruck.

„Kann sein. Doch wollt ihr so enden wie das letzte mal?“ fragte und erwiderte er den beiden Männern.

Man könnte denken er machte sich über die beiden lustig. Die beiden fingen an zu knurren und wollten angreifen. Doch Charles und Pierre waren schneller und zogen ihren Degen. Diesen hielten sie ihnen unter die Nase.

„Na, na, na, nicht so eilig. Wir wollen doch alle ohne Beulen und blaue Flecke nach Hause gehen“ wackelte Charles mit seinem Zeigefinger hin und her. Er sah aus wie ein Lehrer der etwas bemängelte.

Aber es klang wieder rum witzig. Pierre schaute die beiden Männer an und funkelte sie böse an.

„Verschwindet lieber“ sagte Raoul im ruhigen Ton und verschränkte die Arme.

Der Weißhaarige wollte noch mal gnädig sein, doch die beiden knurrten nur.

„Der Zwerg hat nichts besseres wie ne Abreibung verdient!“ brüllte der eine von ihnen.

Alle schauten zu dem Jüngling und sahen ihn entgeistert an.

„Was ist? Kann doch mal passieren das man stolpert und einen in den Schlamm mit reißt oder?“ fragte der kleine Junge unschuldig und zuckte mit den Schultern.

Pierre schaute nicht schlecht als sie das hörte. „Also ehrlich mal, wegen so was banalem macht ihr einen Aufstand?“ fragte sie entgeistert die Jungen Männer.

Doch die sagten kein Wort und schupsten Pierre und Charles aus dem Weg um auf den Jungen zu zurennen.

Doch Raoul war auch noch da. Er stellte sich blitzschnell vor ihnen und die Spitze seines Degens berührte dessen Kehle.

„Ich sag es nicht Zwei mal...“ sagte Raoul mit eiskalter Stimme. Pierre griff zu ihrem Degen und zerschnippelte ihre Hosen so das sie in Unterwäsche da standen. Charles grinste breit und begann dann zu lachen.

Sie schnaufte nur und sagte „Schon besser“.

Vor Peinlichkeit schrieen sie auf und rannten davon. Jean sah den beiden Fassungslos hinter her und starrte dann die kleine Gruppe an. Die drei waren echt stark und er war ihnen sehr Dankbar.

„Mein Name ist Jean“ stellte sich der kleine Junge vor. Der größte von ihnen trat hervor als er sich wieder eingekriegt hatte. „Ich bin Charles“ sagte er.

„Sehr erfreut, Kleiner. Ich bin Pierre und das ist Raoul“ lächelte das in Männersachen bekleidete Mädchen. Selbst Pierre hielt er für einen Jungen, was ja auch kein Wunder war bei ihrem Outfit.

“Ihr Jungs seid echt cool. Ich bin euch dankbar. Deswegen lade ich euch zu mir ein“ meinte Jean.

Das Waisenhaus

2. Kapitel: Das Waisenhaus
 

Die Gruppe bedankte sich und setzten sich auf ihre Pferde. Pierre saß auf einem Fuchsbraunem Pferd. Charles hatte einen Hengst, welcher hell und dunkelgrau war. Raoul saß ebenfalls auf einem Hengst, dieser war ein weißer Schimmel. Er sah aus wie ein Engel auf diesem Pferd. Zumindest war es Pierres Meinung dazu.

Nun ritten sie los. Der kleine Junge ritt voraus.

Nach mehreren Stunden kamen sie an einem großen Haus, welches einer Villa gleichte, an.

Vor dieser Villa spielten viele Kinder. Manche so alt wie Jean, manche älter und welche waren Jünger. Raus kam eine etwas ältere Frau, die auch etwas breit gebaut war.

Charles staunte nicht schlecht.

Dann sah er diese Frau und ihm entgleisten sofort alle Gesichtszüge.

„Ist das deine Mutter?“ fragte er mit Skepsis.

Raoul stieß ihm in die Rippen. Diese Aussagen waren wirklich nicht passend und sehr unhöflich.

Charles rieb sich die Stelle an der Raoul ihn gestoßen hatte.

„Nein, Madam Maxim ist nicht meine Mutter. Dies hier ein Waisenheim“ erklärte Jean lachend. Auch wenn ihm bei diesem Gedanken nicht zu lachen zu mute war. Denn er selbst war ein Waisenkind wie alle anderen hier.

Pierre schaute den kleinen Jungen an.

„Verstehe“ sagte sie.

Diese gute, dennoch etwas dickliche Frau kam auf die Gruppe zu und packte Jean fest am Ohr, wo sie etwas daran zog.

„Wie oft hab ich gesagt du sollst nicht weglaufen und Unsinn machen?!“ meckerte und tadelte sie. Immerhin war diese gute Frau für alle Verantwortlich.

„Aua! Madam Maxim, die drei haben mich doch zurückgebracht und sind Musketiere“ antwortete Jean.

„Auch noch Musketiere!“ brüllte sie. „Das wird ja immer bunter! Macht das ihr drei fort kommt!“

„My Lady. Wir sind noch keine Musketiere“ fing Raoul an und nahm seinen Hut ab und verbeugte sich in höflicher Form.

„Wir sind Reisende und suchen einen Platz zum Übernächtigen“ setzte er fort.

Madam Maxim kam von ihrer Aufruhr wieder runter und fing ein wenig an zu lächeln.

„Gut. Ich will euch mal Glauben schenken“ antwortete sie und schaute zu der Gruppe. Dennoch war sie etwas skeptisch.

Dann aber schaute sie zu Jean. „Und was dich betrifft junger Freund! Du wirst dich bei der Gruppe entschuldigen sie mit in den Schlamassel gezogen zu haben! Für heute gibt es keine Strafe, da diese Lektion durch diese Typen da wohl reichen sollte!“ meckerte sie weiter.

„Aua, ja es tut mir leid!“ rief Jean, da er Schmerzen an seinem Ohr hatte.

Charles hob die Hände etwas nach oben, die eine Art abschieben oder abwehren darstellten.

“Schon gut, dies haben wir gern gemacht“ sagte er lächelnd. Nur Pierre war etwas skeptisch.

Wie konnte sie wissen das er verfolgt wurde? Anscheinend passierte es dem Jungen öfters.

„Ich hab eine Frage. Wie können Sie wissen was passiert war?“

Madam Maxim schaute Pierre auf diese Frage hin an und begann zu schmunzeln.

„Ganz einfach meine liebe. Jean stellt Tag für Tag nur Unsinn an und gerät immer in Schwierigkeiten, wo er verfolgt wurde. Ich bin es Leid mit dem Jungen. Irgendwann machen es die anderen Kinder nach“ erklärte sie. Doch dann begann sie zu seufzen.

Jean bekam einen roten Kopf. Es war ihm peinlich dies zu hören.

Zwar klang es hart von Madam Maxim was sie sagte aber im Grunde machte sie sich sorgen um den Jungen.

Auch er wurde älter und brauchte auch ein zu Hause.

Ihr kamen die drei jungen Leute gerade Recht, was die Frau niemals zugeben würde.

„Madam Maxim, könntet Ihr mein Ohr los lassen?“ fragte Jean lieber vorsichtig.

Dem Wunsch kam sie nach und gab den Jungen zu verstehen, er solle die drei in ihre Zimmer führen.

„Ach im übrigen, mein Name ist Raoul. Dies sind Pierre und Charles“ stellte er sich vor.

Immerhin sollte die Frau wissen wer die drei waren.

Bewusst sagten die drei nicht, das sie alle Musketiere werden wollten. Man sah die Musketiere nicht als Helden der Nation an. Sondern als Verbrecher. Es gab genug Anschläge auf den König. Da schon mehrere in der Garde der Musketiere waren die den König vom Thron stürzen wollten.

Doch diese Ehre hatten die drei Freunde bei behalten wollen und kämpften für Recht und Ordnung in dieser Welt. Sie wollen diese Ehre wieder herstellen.

Nun waren die Vier an dem Zimmer angekommen wo sie übernachten sollten.

„Da sind wir“ sagte Jean und zeigte ihnen das Zimmer.

Es war ein kleines Zimmer mit Drei Betten. Doch war es schön dekoriert.

„Hier wohnten einmal unsere drei ältesten Jungs. Die wurden vor 4 Jahren adoptiert, da es Drillinge waren“ erklärte Jean.

Charles schmiss sich auf das Bett und lachte. „Endlich mal wieder richtig auf Betten schlafen“

Pierre schüttelte den Kopf und Raoul begann leicht zu lächeln.

Jean lachte leicht und drehte sich dann um.

„Es gibt bald Abendessen“ sagte er und ging dann runter um den anderen beim Tischdecken zu helfen.

Pierre stöhnte kurz auf und lies sich auf das Bett fallen.

„Ich dachte schon der geht gar nicht mehr. Ihr wisst nicht wie schwer es ist es geheim zu halten ein Mädchen zu sein“ sagte sie und nahm ihren Hut ab.

Raoul glaubte es ihr gern.

Er ging zum Fenster und betrachtete was draußen geschah.

Jedes Kind half mit den Tisch zu decken. Denn sie alle beschlossen bei dem schönen Wetter draußen zu speisen.

Der junge Weißhaarige verschränkte die Arme und konzentrierte seinen Blick weiter hin nach draußen.

„Wir sollten den Jungen mit nehmen“

„Was? Wie kommst du darauf Raoul?“ fragte das verkleidete Frau.

„Ganz einfach. Der Junge soll von dieser Frau aus in die Freiheit ziehen“ erklärte er.

Charles schaute seinen besten Freund skeptisch an. Irgendwie kam ihm das komisch vor.

„Wann hatte sie das denn gesagt?“

„Gar nicht, da ich es aus ihrem Munde ablesen konnte, als sie mit Pierre redete“ antwortete er erneut.

„Stimmt. Es war eine Art Andeutung stimmts?“ fragte Pierre.

Raoul nickte und wartete ab was seine Freunde von der Idee halten würden.

Charles zuckte mit den Schultern.

„Mir soll es Recht sein. Aber wehe der macht Schwierigkeiten“ meinte der große Schwarzhaarige.

Pierre war der gleichen Meinung. Doch irgendwie fand sie den kleinen doch ganz süß.

„Gut. Morgen werden wir wieder abreisen. Wir werden nach Notre Dame reiten“ sagte Raoul und schaute zu ihnen.

Das Mädchen wandte sich mit ihren Blicken ab.

Wieso musste es Notre Dame sein? Was wollte Raoul dort?

“Was willst du da?“ fragte Charles als er Pierres Reaktion sah.

„Ich habe ein dumpfes Gefühl und wollte Gewissheit haben“ meinte er.

Raoul war der Meinung, dass dieser Junge vielleicht D´Artagnans Sohn sein könnte.

Aber das konnte niemand sagen.

Pierres Vater allerdings schon. Dieser lebte im besagtem Ort.

Jean kam wieder nach Oben und holte die Truppe zum Abendessen runter.

Alle drei kamen zum besagten Abendessen uns speisten tüchtig.

Nur Charles fand es nicht so toll.

Es gab kein Alkohol. Aber dennoch war es ein schöner Abend.

Nathan und der kleine Vogel

3. Kapitel: Nathan und der kleine Vogel
 

Nach der Nacht im Waisenhaus machten sich die Vier bereit, so wie ihre Pferde um weiter zu reisen.

Jean allerdings freute sich am meisten, als ihm am gestrigen Abend gesagt wurde das er mit konnte.

Alle standen draußen um Jean zu verabschieden. Auch Madam Maxim konnte eine kleine Träne nicht unterdrücken.

Sie schimpfte ihn meist als Taugenichts und war der Meinung das aus diesem Lausebengel nichts werden konnte. Dennoch war sie sehr stolz, dass er mit ihnen ging.

„Wir wünschen dir viel Glück mein Junge“ sprach die besagte Frau wie eine Mutter zu ihm.

„Danke Madam Maxim“ antwortete Jean mit Freuden.

„Wir werden gut für ihn sorgen. Machen Sie sich keine Gedanken“ versicherte Raoul ihr mit einem sanften Lächeln.

Erst seufzte sie auf und dann nickte sie zur Einverständnis.

„Mach dir keine Sorgen Madam Maxim. Ich pass schon auf mich auf und wir kommen dich und die Bande mal besuchen“ meinte er und legte seine rechte Hand auf das Herz.

„Gerade das macht mit Sorgen“ meinte die gute Frau. Die drei Freunde, die nun vier waren schauten sie mit fragenden Blicken an.

„Du stellst immer Unsinn an und wenn du sagst ich soll mir keine Sorgen machen, geschieht immer irgend etwas“

„Äh...Na ja. Diesmal nicht“ meinte Jean und schwang sich auf sein Pferd.

„Los Silver. Auf zu Notre Dame“ sagte der kleine Junge zu seinem geliebten Pferd.

Die anderen ließen ihre Pferde sich auf die Hinterläufe stellen und dieser wieherten laut auf. Dann ritten sie los und man hörte nur noch das Pferdegetrappel der Pferde und sah den Staub den sie in einer Wolke hinter ließen.

Nach einer kleinen Drei Tages Reise, kamen sie in eine verklüfftete Landschaft. Diese hatte steile Wandvorhänge und der Boden war kahl. Ein kühler Wind fuhr durch die Stille der Prärie. Die Freunde ritten langsam im Trapp.

„Und warum reiten wir nach Paris, zu Notre Dame?“ fragte der Kleinste der Gruppe neugierig.

„Ich möchte jemanden bestimmtes etwas Fragen. Dieser lebt nun mal dort“ antwortete Raoul. Doch dieser wandte sich nicht weiter um und schaute gerade aus.

„Tja Kleiner, in Paris gibt es auch hübsche Mädels, die wir vernaschen können. Unser guter Raoul macht die Arbeit und wir vergnügen uns“ lachte Charles schallend.

Pierre schüttelte wieder den Kopf.

„Ihr Jungs werdet Raoul begleiten. Ich habe etwas anderes vor“ meinte sie, die sich als Junge ausgab.

Jean wusste nichts davon das sie ein Junge war. Raoul hatte auch lange Haare, aber Pierre wirkte schon etwas weiblich. Aber dies war ihm egal und er ritt einfach mit.

Warum Pierre sich immer mehr abwandte verstand der kleine Junge wieso nicht.

Es gab doch keinen Grund. Oder doch?

Jedenfalls benahm Pierre sich merkwürdig.

Wieder ritten sie einige Meter, als im Hintergrund ein lautes donnern von Pferdehufen und ein lautes wiehern zu hören war.

Jean neigte seinen Kopf nach hinten und schaute wo es herkam. Das donnern kam immer näher.

Es waren zwei Männer die an ihnen vorbei preschten.

„Wollen wir nicht hinter her?“ fragte der Junge.

Pierre musste etwas lachen und Charles schmunzelte und verwuschelte dem Kleinen die Haare, da er genau neben ihm ritt.

„Nein. So lange sie nichts anstellen, machen wir gar nichts“ meinte der weißhaarige.

Des späten Nachmittags kamen sie an eine Eiche, die mitten an einer Weggabelung war, an. Sie waren nun nicht mehr in dieser kahlen Landschaft, sondern auf einem Weg wo es schönes Wiesengrün gab. Hinter dieser Eiche war ein Wald zu sehen. Das Schild, welches dort stand, wies den Weg nach Paris. Die andere Richtung führte zu einem kleinem Dorf. Sie stiegen von ihren Pferden ab und stellten sie in der Nähe von ihnen auf die Wiese.

Die Pferde begannen zu grasten auf der Wiese und die Freunde ließen sich im Schatten des Baumes nieder.

Charles nahm seinen Hut ab und fächerte sich kühle Luft zu. Da die Sonne ziemlich warm war. Auch für Mitte September war die Sonne außergewöhnlich warm.

Das Wetter war Wolkenlos und die Sonne prasselte auf die Felder.

Die Temperaturen stiegen nicht höher wie 18°C. Aber durch den Ritt kamen sie schon ins schwitzen.

„Charles, tu nicht so als wäre Hochsommer“ meinte Pierre.

Der angesprochene sah denjenigen an und zuckte mit den Schultern.

“Was denn? Ich habe nun mal Hitzewellen. Da muss ich mich doch irgendwie kühl halten“ antwortete der schwarzhaarige frech grinsend.

Jean fing an zu lachen und Raoul und Pierre schmunzelten leicht bei seiner Antwort.

Das Pierre schmunzelte nur mit, da sie einfach Spaß dran hatte.

Die Freunde lachten ausgiebig über ihre kleinen Späße die sie machten.

Nach einer kleinen Weile beschloss Jean in den Wald zu gehen um etwas Feuerholz zu suchen, da sie ihr Lager aufschlagen wollten.

Charles sah dem Jungen hinter her und seufzte.

„Ob das gut geht? Was sagte Madam Maxim? Er macht nur Unsinn?“ grinste er frech.

„Gehen wir lieber nach, bevor wirklich was passiert. Und das muss nicht sein“ meinte Raoul und stand auf.

Jean war alleine im Wald und sammelte die Hölzer für das Lagerfeuer. Dann hörte er Stimmen die ihm Unbekannt waren und folgte diesen.

Hinter einem kleinem Hügel standen Personen die nicht wirklich freundlich aussahen.

Unter denen war ein junger strammer Mann. Dieser dürfte im Alter von Charles sein. Er hatte eisblaue Haare und gelbe stechende Augen. Seine Kleidung war Schwarz. Doch sein Wams war Rot. Es schien als wären diese anderen Männer ihm Untertan.

„Habt ihr Ihn nun gefunden?“ fragte dieser junge Mann mürrisch.

Die Männer unterwarfen sich demütigst.

Jean hörte kaum etwas und kletterte auf einen Baum der gerade in der Nähe war um etwas zu verstehen. Dabei lehnte er sich etwas weit nach vorn, als er auf dem Ast lag.

„Nein Herr Nathan. Wir konnten Ihn nicht finden“

„Ihr Idioten! Wie kann man so jemanden nicht finden? Für eure Untätigkeit wird unser Meister mir den Kopf abreißen!“ brüllte er.

Jean wunderte sich von was sie redeten.

//Wem suchen die?// dachte er sich. Der Junge wusste genau das er sich ruhig zu sein hatte und dachte sich seinen Teil.

Weiter sah er zu.

„Es tut uns leid Meister Nathan“ gaben sie unterwürfig zurück.

Als Jean sich weiter nach vorn beugte um mehr zu sehen, brach ein kleiner Ast ab und landete vor den Männern. Diese schauten den Ast nur an und dann folgten sie dem Fallwinkel nach oben.

Jeder der Männer nahm seine Muskete und richtete sie auf den Jungen.

Als ein Schuss fiel, rannten Raoul, Charles und Pierre schneller.

Jean wurde zum Glück nicht getroffen, sondern nur der Ast auf dem er saß.

Dieser war an einer morschen Stelle gebrochen, der den Jungen nicht mehr Stand hielt.

Er fiel zu Boden und rieb sich den Hintern. Nun richteten sie wieder die Muskete auf ihn.

Nathan ging auf ihn zu und hockte sich zu ihm.

„Welches Vögelchen ist denn hier vom Ast gefallen?“ fragte er.

Jean richtete sich wieder auf und sah die Männer an. Er grinste frech und antwortete im gleichem Tonfall „Ich weiß nicht von welchem Vogel wir hier reden“.

„Sei still! Du bist nicht in der Situation hier so etwas zu sagen!“ rief er.



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Kommentare zu dieser Fanfic (6)

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Von:  Nirain
2010-07-12T22:27:58+00:00 13.07.2010 00:27
also der schreibl´fluss wird nicht gestöhrt,
die geschreibungen sind verständlich und gut
zeit einhalten ^^ udn wörtlich reden kann man nicht mekern

alles in allen hört sich das einfach nach Mehr an ^^
Von:  Sakura_Sira
2010-06-18T17:10:06+00:00 18.06.2010 19:10
Die Kapitel sind echt cool geworden.^^
Von:  Painapuru-Aily
2010-04-10T20:50:12+00:00 10.04.2010 22:50
XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD

CHARLEEESSSS~
*wegschmelz*
Aww~
kein wunder das ihm heiß war....
er IST HEIß!!!!
Und wieee~
*wegscmelz*
*schwärm*
Er ist soooo~
sooooooooooooooooooooooo~
HOT!
HOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOT!!!
Ich glauuube bald bin ich nur noch eine
pfüüütüze~
*sich beherrschen muss um nicht zu schmelzern*


XDDD
hehe~
Nu das fangirl-Getue weglassen uuuuund~
zu den 'ernsten' Dingen kommen:

Naja~
ab und an habe ich einen Kleinen Tippfehler gefunden
aber sonst ganz okay <.<
Und einmal hast einen Innhaltlichen Fehler gemacht,
aber naja~
das konnte man sich troztdem schon denken^^
Von:  Painapuru-Aily
2010-03-28T19:55:10+00:00 28.03.2010 21:55
0.o
CHARLEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEES~
*wegschmelz*
Der Arme!
*ihm mit Alk bewerf*
>.<
Er ist SOOO heiiiiß~
Heiiiß~
heiiiß~
*echo nachspiel*
Ich schmelze weg~
*wegschmelz*
Er ist sooo...
SOOOOO....
SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
Hooooot!
>,<
Ich halts garnicht mehr aus~
MEIN GOTT!!
WARUM IST ES SOOOOOO HEIß HIER?!!
*auf Charles schau*
Achsoo~
DAS erklärt alles!
*Charles-Fanshirt anhab*
*und Charles-Fläggcehn schweng*
*Charles mit BHs bewerf*
*und Teddy*
*und anderen Sachen was Fans wefen*

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Spaß bei Seite.
Nu kommt der Ernst des Leben <.<
Nein eigentlich ncith, aber auch egal!

Ich mag vor allem deinen Schreibstil, ihn kann man wirklich super verstehn (Bei manchen FF check ich ihn wirklich nciht, weil die so dumme Wörter benutzen)
Ich habe bemerkt das du dazu dendierst ab und an indirekte Wörtliche Rede zu benutzen, was ICH besser verstehen kann.
Ich habe jetzt nicht auf rechtschreib Fehler geachtet, aber habe ienen gefiunden XDDDDDDD
Aber das ist eienr den ich ständig mache XDDDDD
Alsooo nicht schlimm, es war sehr verständlich.
Auch deien Ausdruckweise (Wortwahl etc.) war gut, du hast es so geschreiebn als würdest du es 'normal' erzählen und nicht wie einem Roman schreien XDDDD
Also~ ich finde diese Art besser, weiil man sich näher fühlt, zwar ist das nicht so~ gefühls und tiefgründig wie Roman-dingens aber~ im Roman-dinges wird oft ziemlich unnötiges geschrieebn, dann wirds langweilig.
Bei dir nicht, ich hatte nicht wirklich langeweile beim lesen XDDDDDDD
Das wird bei mir schon was heoßen XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD


Lg Aily <3<3<3<3

P.S.:Ich will Charles Unterwäsche haben!
Von:  Painapuru-Aily
2010-02-20T15:06:15+00:00 20.02.2010 16:06
Cool!!!
>.<
Ich hoffe du schreibst weiter!!!

Hehe XD
Charles gefällt mir am besten!
Ich will ihn heiraten!!!!!!!!
*Charles anspring*
*jeden anknurr der ihm zunahe kommt*

So~
Jetzt mal das Fangirl getue weglass und zu den 'ernsten' Dingen der FF!

1. Ich mag deinen Schreibstil!
2. Ab und an kleine Schreibfehler, diese aber nicht am Fließtext stören, das heiß in deutsch: Man bemerkt sie nicht!
3. Du hast sehr anschaulich und in richtiger Zeit geschrieben!
Und das mit der Zeit muss ich schon sagen, Respekt!
Ich schaff das nicht!
*auf meine missratene FF zeig*
4. Du hast Wörtliche Rede und beschreibung der Charas gut hinbekommen, was auch ziemlich schwer ist!
Finde ich jedenfalls!

<.<
naja~
Alles in einem!
es ist :
SUPPER!
*in Franky Stellung sag*

Hehe XD
freu mich schon auf das Nächste Kappi!
Von:  Natsuno_Yuuki
2010-02-04T15:50:06+00:00 04.02.2010 16:50
Wirklich gute, interessante Geschichte ^.^
*nur ganz kleine Rechtschreibfehler, die nicht so schlimm sind und die man nicht so schnell bemerkt*

Bin gespannt wie es weiter geht XDD


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