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Magi: The another Story of Magic

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Vorwort zu diesem Kapitel:
♥-lich willkommen ♥

Nun, dies ist die new reloded meiner Geschichte Magi: The another Stor of Magic
Es werden hier einige Änderungen vorkommen, die zur Geschichte Magi: The alternative Story of Magic auch vorkommen.

Diese Geschichte beginnt vor Magi: The alternativ Story of Magic!

Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner ersten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
♥-lich willkommen zurück ♥

Diese Geschichte ist eine neu geschriebene Geschichte und die Vorgeschichte von Magi: The alternativ Story of Magic!

Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

Gott Aladin

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zweiten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
♥-lich zurück willkommen ♥

Diese Geschichte ist eine neu geschriebene Geschichte und die Vorgeschichte von Magi: The alternativ Story of Magic!

Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner dritten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist eine neu geschriebene Geschichte und die Vorgeschichte von Magi: The alternativ Story of Magic!

Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

Tess's Aussehen (Akt I)

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner vierten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

König Salomon Jehoahaz Abraham

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner fünften neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner sechsten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner siebten neuen Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner achten Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner neunten Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Hier meine Satzzeichenreihe der Geschichte: Satzzeichen
Es könnten Neuerungen dazu kommen also bitte nicht wundern ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zehnten Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

HINWEIS: Diese Nacht ist fast eins zu eins wie der Manga/Anime.
Ich habe nur einige Änderung gemacht, weshalb ihr euch bitte nicht wundern solltet ^^

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner dreizehnten Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.            
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Diese Nacht ist ein bisschen zu kurz geraten.
Aber keine Sorge.
Die nächsten Nächte werden wieder etwas länger ^.^        

Ali Baba in seiner Kleidung
           
Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner neunzehnten Nacht ^^           Komplett anzeigen
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Diese Nacht ist eigentlich ... komplett aus dem Manga (Band 1-2) abgeschrieben.
Ich habe einige Änderungen gemacht ... aber nicht viele ...
Sorry ;-;

Ein Antikes Bild, was in einer anderen Geschichte wieder auftaucht

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zwanzigste Nacht ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist eine neu geschriebene Geschichte und die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
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Notiz: Diese Nacht ist eigentlich fast komplett aus dem Manga (Band 1-2) abgeschrieben.
Es sind einige Änderungen, weshalb nicht alles abgeschrieben würde.

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Oh mein Gott!!!
Das Ende des ersten Aktes ist endlich draußen!!
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 2018 begann diese Geschichte zu schreiben.
Damals hatte sie kein Ende und wurde mit einer ganz anderen Idee verfasst.
Doch jetzt ist sie zu einer Geschichte geworden, die eine richtige Story mit Abenteuer, Freundschaft, Romantik (zumindest in diesem Akt ... hihi), leichten Humor und viel Mystery beinhaltet.

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zweiundzwanzigste Nacht, das Ende des 1. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Tut mir wahnsinnig leid, dass der II. Akt eine Woche später kommt als eigentlich geplant.
Ich hatte einige Probleme, die ich lösen müsste und ich hoffe, dass sie jetzt gelöst bleiben.

Nun, jetzt ist der II. Akt endlich draußen.
Ich nenne diesen Akt auch gerne den Magnostadt-Akt, da der Mittelteil bis zum Ende dieses Aktes hauptsächlich in Magnostadt spielt ... ich hoffe das es auch länger geht da ich gerade am Anfang der Reise zu Magnostadt bin und nicht wirklich eine Idee habe, wie ich dies am besten schreiben soll ... hihi ...
Egal!!!

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zweiunddreißigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner zweiundvierzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner fünfundzwanzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner sechsundzwanzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner siebenundzwanzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner achtundzwanzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner neunundzwanzigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
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Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner dreizigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen
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Diese Geschichte ist die Vorgeschichte von Magi: The new Story of Magic!
Die Charaktere gehören alle Shinobu Ohtaka.
Ich habe nur einige Änderungen umgewandelt.

Ich möchte euch nicht lange aufhalten und wünsche euch viel Spaß bei meiner einunddreizigste Nacht des II. Aktes ^^ Komplett anzeigen

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1. Nacht: Ein halbes Jahr später

Langsam kam die helle Sonne über das noch zerstörte Reich der Kou.

Vor ca. einem halben Jahr, als Aladin gemeinsam mit Ali Baba, Morgiana und den anderen die Welt vor dessen Zerstörung bewahrt hatten, Sindbad dafür sein eigenes Leben geopfert hat, lebten die drei Freunde im Reich der Kou … oder zumindest in das, was es noch war.

Als sich darauf die einzelnen Sonnenstrahlen durch die Fenster eines großen Gebäudes strahlten, erkannte man an einem großen runden Tisch viele Personen sitzen, die noch schlafend ihre Köpfe liegen ließen.

Bis dann ...

“AHHHH!!!” schrie plötzlich eine junge Frau, die mit den Anderen letzte Nacht über die Strenge schlug.  

Erschrocken und hysterisch, weshalb sie so schrie, sahen sie sich alle um und dann zur Frau, die voller Schreck die Männer ansah.

“Was ist den los, Kogyoku?” fragte ein blondhaariger junger Mann neben ihr gähnend und rieb sich dabei ein Auge.  

Immer noch voller Schock, sah Kogyoku Ren, die 5. Kaiserin von Kou, den Mann neben ihr an.

Mit geweiteten Augen schrie sie schon halbwegs in seinem Ohr hinein, dass es schon fast Mittag sei und sie doch eine wichtige Konferenz hätte.

“Kobun Ka! Warum hast du mich nicht geweckt?! Du warst der Einzige, der ins Bett ging!”

“Ja, während wir gemeinsam mit der Kaiserin über die Strenge schlugen …”

“… und über den Aufbau vom Reich der Kou sprachen.” flüsterten zwei Männer, die normalerweise für den 29-jährigen Mann wie Schwefel zusammenhielten … zumindest bis zu dem Grad bis sie Schuldgefühle bekamen und ihn verpfeifen.

“Naja, ich wollte ja Euch wecken, Kaiserin. Aber Lord Aladin meinte zu mir, dass Ihr lieber noch schlafen solltet und er dies Regeln würde.” meinte ihre rechte Hand.

Darüber lachend meinte der blondhaarige, dass er nicht so viel Ahnung von Verhandlungen hätte.

“Aladin und Verhandlung? Nie im Leben! Da würde ich ihm lieber mehr das Magische zeug zutrauen …”

“ALADIN!!! Na warte! Wenn ich dieses Kind in die Hände bekomme!”
 

Während die fünfte kaiserliche Hoheit noch hinter den 15-jährigen jungen ehemaligen Magi her schimpfte, lief dieser, ohne zu wissen, dass er gesucht wurde durch die Straßen Kous.

“Wie friedlich es wirkt. Auch die Rukh haben sich endlich wieder beruhigt …” sprach der blauhaarige Magier Seelenruhig.  

Voller Ruhe und Gelassenheit, sah er einen kleinen Jungen, der auf einem Brunnen weinte.

Zu ihm gehend und fragend, was er habe, half er den ca. 10-jährigen Jungen seine Eltern.

“Weißt du denn, wo du sie zuletzt gesehen hast?” fragte der junge Mann ihn lächelnd und hielt seine kleine Hand.

Erst überlegend zeigte er zu einem Stand.

“Ich glaube dort. Ich bin einem Rukh gefolgt, der mir was zeigen wollte. Als ich mich wieder umdrehte, wusste ich nicht, wo ich bin.” meinte der Junge weinend.

Ihn ansehend, sah er zum Stand und schloss seine Augen.

Die Rukh lauschend, öffnete er sie wieder und zeigte den Kleinen, wo seine Eltern waren.

Als sie dann zu sehen waren, rannte er zu ihnen und drückte sich fest an seiner Mutter, die den kleinen Jungen überall suchten.

Mit einem sanften Lächeln sah er zu dem Vater des Jungen und bedankte sich dafür.

“Wie können wir Sie dafür entschädigen?” fragte er den jungen Mann, der lächelnd seine Hände hob.

“Nein, nein! Ich habe das gerne getan! Ihr müsst dafür keine Entschädigung machen!” lächelte er und sah zu den kleinen Jungen.

“Danke schön, junger Mann! Danke, dass sie mir halfen, meine Eltern zu finden!” lächelte der kleine und drückte sich an den blauhaarigen, der leicht perplex zu ihm runter sah.

Dann lächelnd, ging er in die Hocke und sah in seinen grünen Augen.

“Das nächste Mal folge nicht die Rukh! Sie sind zwar wunderschön, doch können sie auch kleine Verräter sein und dich einfach allein lassen! Okay?” lächelte er den Jungen an, der in seinen strahlend hellblauen Augen blickte.

Erstarrt von diesem Blick, lächelte er dann und nickte.

Ihn noch umarmend, ging er dann mit seinen Eltern ihren Weg weiter.

Ihnen hinterher winkend, sah er dann mit einem Neutralen blick ihnen hinterher.

“Seltsam … Was war das für ein Gefühl?” fragte er sich und legte seine Hand am Kinn.

“Und warum konnte ich die Rukh genau hören?”

Mit einem fragenden blick und geschlossenen Augen, wippte er hin und her, versuchte eine Antwort zu finden und sah dann zur rechte, als er seinen Namen rufen hörte.

“Da bist du ja, Aladin!” schnaufte ein blondhaariger junger Mann, als er den Angesprochenen fand.

“Guten Morgen Ali Baba!” lächelte Aladin seinen besten Freund an.

“Guten Morgen? Weiß du überhaupt, welche Zeit wir haben?” fragte er den Blauhaarigen, der kurz zum Himmel blickte und dann lächelt nickte.

Ihn mit einer Augenbraue anblickend, schnaufte der Blondhaarige und legte seine Hand auf die Schulter.

“Dir ist schon bewusst, dass du dir den Tod herbeigerufen hast, oder?” fragte er seinen Freund, der nun ihn mit einem gespielten fragenden Blick ansah.

“Wirklich?”

“JA! Kogyoku ist stinke sauer auf dich!”

“Warum denn?” fragte er ihn nun leicht verwirrt.

Nicht wissend, ob Aladin jetzt nur so tut oder es ernst meinte, schüttelte Ali Baba ihn und sagte, dass sie heute eine Konferenz mit den anderen Führer hatten und sie es verschliefen, weil er meinte, sie sollen nicht geweckt werden.

“Was hast du dir dabei gedacht!? Ist dir bewusst, dass das wichtig war!?” fragte er ihn und sah ihn mit einem finsteren Blick an.

Doch Aladin sah ihn weiterhin mit einem freundlichen Blick und lächelt nickend.

“Natürlich weiß ich, dass dies wichtig war! Ich habe doch Kobun Ka gesagt, dass ich es regeln werde!” meinte er lächelnd und sah nun ängstlich hinter Ali Baba, als er eine junge Frau zu ihnen stürmen sah.

Sich von Ali Babas halt befreien, nutzte er seinen Borg, als sie mit einem Schwert versuchte, ihn zu Köpfen.

“WAS HAST DU GEMACHT ALADIN!!!” schrie Kogyoku den jungen Magier an, der verteidigt seine Hände hob.

Hinter ihr versuchten zwei Begleiter sie zur Ruhe zu bringen und sagten ihr immer wieder, dass sie sich als Kaiserin nicht in der Öffentlichkeit so zeigen sollte.

Doch diese Kaiserin war es gerade sowas von egal, ob man sie so sah.

Alles, was sie gerade wollte, ist, diesen ehemaligen Magi zu Köpfen, der immer noch versuchte, sich zu verteidigen und ihr zu erklären, was er getan hatte.

Als nun Ali Baba sich dazwischen stellte, hörte Kogyoku auf, den Borg anzugreifen, und sah mit einem finsteren Blick den damaligen Prinzen von Balbadd an.

“Wir beruhigen uns erst mal, gehen zurück zum Palast und lassen Aladin erklären, was er sich dabei dachte, okay?” schlug er vor er vor.

Bestätigend hastig nicken, meinte Aladin, dass dies eine gute Idee sei, wollte er ja nicht, dass die junge Frau weiter hin versucht, ihn zu töten.

Erst skeptisch ihn anblickend, atmete sie aus, legte das Schwert zu Seite und drehte sich von den beiden Jungs weg.

Seinen Borg nun lösend, versteckte der junge Mann sich hinter Ali Baba, für den Fall, dass die Kaiserin ihn dann doch Köpfen wollte.

“Okay! Aber wenn Aladin sein Vorhaben gesagt hat, werde ich ihn trotzdem töten!” meinte sie und sah mit einem tödlichen Blick zu Aladin rüber, der schwer Schluckte.

“(Oh man … Hoffentlich wird sie mich nicht töten, wenn ich es ihr erklärt habe!)” dachte Aladin und sah sich um, als er jemanden sagen hörte, dass er sich nicht sorgen müsse.

Verwirrt sich umblicken, erschrak er, als Ali Baba ihn rief.

“Kommst du?”

Ihn zu nickend, sah er sich noch mal um und ging dann mit ihnen zum Palast.
 

Als sie dann im Saal sich saßen, pochte Aladins Herz schnell.

Alle blickten ihn fragend an und stellten ihm etlichen Fragen, die er versuchte zu erklären.

Doch niemand schien ihn aussprechen lassen, sodass Aladin und die anderen aufsprangen, als Kogyoku ihre Hände auf den Tisch knallte.

“Antworte, Aladin! Was hast du gemacht!?” fragte sie streng, sodass Aladin sein Stab an der Brust drückte und versuchte, zu Ruhe zu kommen.

War die Aura der Kaiserin beängstigend.

“Hab keine Angst! Sie wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie es ihr erklären!” sagte eine mysteriöse Stimme ihn, sodass der junge Magier sich verwirrt umsah.

“Wer hat das gesagt?” fragte er um sich und versuchte diese Stimme ausfindig zu machen.

Ali Baba, der neben ihm saß, fragte seinen besten Freund, ob alles okay sei.

Ihn anblickend, schüttelte er mit dem Kopf und fragte ihn, ob er es auch gehört habe.

“Was soll ich denn gehört haben?”

“Ja, dass ich keine Angst bräche und Kogyoku mir sogar dankbar sein wird!” meinte er und sah nun zu der jungen Frau, als sie ihn mit einem wüteten Blick anstarrte.

“Was soll ich bitte sein!? Dir dankbar sein, dass du uns schlafen ließ und deswegen diese wichtige Konferenz verschlafen habe!?” fragte sie ihn, sodass der junge Mann leicht nickte und auf Absprung bereit war, als sie drohte, zu ihm zu stürmen.

Doch die anderen hielten sie auf.

“Okay! Wir beruhigen uns jetzt mal und lassen ihn es erklären, okay Aladin?” fragte sein bester Freund neben ihm, sodass er nickte und anfing zu erklären.
 

Als eine Stunde Erklärungen vergingen, sahen sie sich erstmals an, ehe sie dann Aladin anblickte.

“Hast du das wirklich getan?” fragte Kogyoku mit einer sanften Stimme ihm.

Zum Tisch blickend, sah er dann sie an und nickte.

“Ja. Sie stimmten meinen Vorschlag sogar zu. Da die Welt sich überall verformt hat und schwarze Löcher gebildet hatten, also Kontinentalspalten, schlug ich vor, eine Brücke zu den anderen Inseln zu bauen und uns damit zu verbinden.” meinte Aladin, erhob sich von seinem Platzt und zauberte eine große Karte auf den Tisch.

Alle beugte sich rüber und sahen, was Aladin damit meinte.

“Ich habe herausgefunden, dass sich einige Menschen vor den Löchern fürchten und Angst haben, da reinzufallen. Außerdem gibt es viele Menschen auf der Erde, die keine Magie besitzen, um sich zu den anderen Inseln zu begeben, und keine Metallgefäße mehr haben … also euch beiden z.B., Ali Baba und Kogyoku.” sagte er und sah zu den ehemaligen Mettalgefäßbändigern rüber.

Sich anblickend, sahen sie wieder zur Karte, wo Aladin vorschlug, wo diese Brücken aufgebaut werden sollen.

“Auch habe vorgeschlagen, die Brücken erst mal zu den nahen gelegenen Inseln zu baue. Brücken zu den weit entfernten Inseln sollen später erbaut werden, da dies höchstwahrscheinlich Jahre dauern wird.” meinte der junge Magier und zeigte den Aufbau der Brücken, die zu einem Kreis führten.

Nickend, sah der junge Handelsmann den Magier an und meinte, dass dies eine fabelhafte Idee sei.

“Wie kamst du denn auf so eine brillante Idee, Aladin!” fragte er ihn nun, sodass Aladin ihn grinsend ansah und meinte, dass die Rukh es ihm vorgeschlagen habe.

Nun verwirrt ihn anblickend, sah er zu Kogyoku, die ebenso den jungen Magier verwirrt ansah.

“Die … Rukh?” fragte sie ihn, sodass Aladin nickend lächelte.

“Ja! Sie haben es mir vorgeschlagen!” sagte er erst lächelnd und sah sich dann doch fragen an.

“Warum … habe ich sie überhaupt gehört …?” fragte er sich nun und schloss seine Augen.

Sich fragend anblickend, erhob sich Ali Baba, rollte die Karte zusammen und meinte, dass dies jedenfalls eine gute Idee sei, versuchte er diese Spannung aufzubrechen, die erschien.

Seine Hand auf die Schulter seines Kumpels, sah er diesen an und lächelte dann, als er ihn lächelnd sah.

Nun zu Kogyoku blickend, die sich seufzend erhob, spürte Aladin ein Gefühl, was ihm zum Lächeln brachte, als sie sich bei dem jungen Magier bedankte.

“Auf diesen Vorschlag wäre ich niemals gekommen.” meinte sie zuletzt, ehe sie den Raum dann verließ.

Seufzend, dass die Kaiserin sich bei ihn bedankte, und diese mysteriöse Stimme recht hatte, sah er zu Ali Baba, der vorschlug, erst mal was trinken zu gehen.
 

In einem anderen Teil des Palastes grinste eine mysteriöse Person in einem dunklen Mantel.

“So so … fängt er an, sich langsam zu 'ihm' zu verwandel! Hmm, vielleicht sollte ich mal damit anfangen, ihn anzugreifen! Um zu wissen, ob 'diese' Magie er nutzen kann!” grinste die Person mit einer finsteren Stimme, als er einen pechschwarzen Rukh in der Hand hält, die Aladin und Ali Baba zeigte.

Nun Finstern lachend sagte diese Person, dass das Spiel anfangen könne.
 

Lachend im Speisesaal saßen Aladin und Ali Baba in einer Ecke des Saales und aßen, sowie tranken, genüsslich.

Sich ein Spieß schnappend, spürte Aladin den Blick von Ali Baba.

Ihn verwirrt anstarrend, fragte er, ob er was im Gesicht habe.

Lachend den Kopf schüttelnd sah er den jungen Magier wieder an.

“Es ist nur … irgendwie strahlst du heller, als du es vor einem halben Jahr warst!” meinte der Kaufmann, sodass Aladin nur grinste und selbstverliebt 'ach wirklich?' sagte.

Ihn mit einer Augenbraue anstarrend, seufzte Ali Baba, nahm sein Becher Wein und nuschelte, dass er ganz schön selbstverliebt geworden sei.

“Hey, es reicht schon, dass Kogyoku mich so nennt!” schnauzte der junge Mann ihn an und sah verärgert zur Seite.

Lächelnd ihn anblickend, rutschte Ali Baba zu ihm und fragte, was zwischen Kogyoku und ihm liefe.

Geschockt ihn anblickend, wurde Aladin leicht rot um die Nase und sagte, dass nichts zwischen ihnen lief.

“Ach ja? Und warum wurdest du auf einmal ganz rot im Gesicht?” neckte Ali Baba ihn und stupste den ehemaligen Magi an.

“Komm! Du kannst es mir sagen!” meinte er.

Ihn anblickend, wurde er noch roter ins Gesicht und sah weck.

“Da läuft wirklich nichts zwischen uns. Kogyoku ist nur … eine Bekannte. Mehr nichts.” sagte Aladin und sah doch mit einem traurigen Blick in die Gegend.

Dies merkend, legte sich Ali Baba von ihm und schüttelte sich noch etwas Wein ein.

“Bis du dir dabei sicher?” fragte er ihn nun, ohne ihn anzublicken.

“Also, wenn du mich fragst, ist da schon eine Bindung zwischen euch beiden.”

Nun ihn anblickend, sah Aladin nun zu seinem Krug, den er noch voll mit Wein war.

“Ich wünschte, dass da was wäre … Aber … Ich weiß nicht, was sie denkt ...” meinte er und sah nun lächelnd zur Decke.

Ihn anblickend, erstarrte Ali Baba, als er seinen Freund so sah.

“Sie ist ein Buch, was sich nicht öffnen lässt. Und … irgendwie kann ich ihre Rukh nicht wahrnehmen. Schon so, als habe sie keine.” meinte er und sah mit einem sanften Lächeln seinen Freund an.

Noch erstarrt von der Ausstrahlung, die Aladin zeigte, schüttelte er mit dem Kopf,

“Also … liebst du sie?” fragte er den jungen Magier, der geschockt ihn anstarrte und dann mit einem sanften Lächeln zu Tisch blickte.

“Ja. Es fing an, als du starbst.” sagte er und sah mit einem verliebten Blick ihn an.

“Als ich starb …? Warte! Du warst doch da noch zwölf!” schrie Ali Baba, was die anderen Gäste im Saal zu ihnen blickten.

Mit den Händen schütteln, um Ali Baba wieder ruhig zu bekommen, sagte Aladin, dass diese Gefühle erst seit kurzem seien.

“Ich habe in der Zeit, wo Hakuryu Kaiser war, viel mit Kogyoku gesprochen.” meinte er, saß sich wieder zu seinem Platz, als Ali Baba sich wieder beruhigte.

Seinen Becher wieder in die Hand nehmend und ein Schluck nahm, sah Aladin wieder zu den Gästen.

“Sie war genauso wie ich, nicht mehr dieselbe Person ...” erzählte er, sodass Ali Baba ihn zu hörte.
 

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Als drei Tage der angeblichen Hinrichtung von Koen Ren vergingen, ging Aladin mit einem Trüben blick die Gänge des Kou Palastes entlang.

“(Hakuryu hat mich darum gebeten, mithilfe von Sharahl Sarab dafür zu sorgen, dass es so aussieht, als ob Koen geköpft wird. Und es ist hart für mich, dass ich mit niemanden darüber reden kann.)” dachte Aladin und blieb stehen, als er Kogyoku und Hakuryu reden sah.

“Kogyoku?”

“Hoheit! Ich diene Euch mit Leib und Seele!” sagte die achte kaiserliche Prinzessin und tappte dann von ihm weg.

An Aladin vorbei tappen, spürte er eine seltsame Aura, die von Kogyoku kam.

Hinter ihr herblickend, wurde sein Blick zu einem besorgten Blick.

“(Sindbad scheint ihr noch nicht Zepar entfernt zu haben. Er nutzt sie weiter aus, obwohl der Krieg vorbei ist.)” dachte er, sah zu Boden und entschloss sich, mit Kogyoku zu reden, damit sie nicht mit vollem Hass gefangen bleibt.
 

Einige Wochen sind vergangen.

Hakuryu wurde als vierten Kaiser gekrönt und die Welt fing an, wieder eins zu werden.

Mit einem Lächeln ging Aladin den Gang entlang, der ihn zu den Gemächern der Kaisern lag.

“(Ich habe Kogyoku versprochen, mit ihr in die Stadt zu gehen! Sie weigerte sich die ganze Zeit, stimmte dann doch vergeblich zu!)” grinste der kleine Magi und blieb plötzlich stehe.

“(Warte … Warum wollte ich das überhaupt? Kogyoku hat dutzendfach nein gesagt. Also wieso habe ich trotzdem nicht aufgehört, sie darum zu bitten?)” fragte er sich, schüttelten mit dem Kopf und klopfte dann an der Tür von Kogyokus Gemach.

“Kogyoku! Bist du da?” fragte er freundlich und trat ein Schritt zurück, als die Prinzessin die Tür öffnete.

Sie lächelnd anblickend, fragte er sie, ob sie bereit wäre, mit ihm in die Stadt zu gehen.

Doch sie schüttelte mit dem Kopf.

“Ich habe mich anders entschieden. Ich will nicht zur Stadt.” meinte sie und wollte die Tür wieder schließen.

Doch Aladin ließ es nicht zu, nahm die Tür und fragte sie, ob sie etwas habe.

Sie sah ihn an, seufzte und ging in ihr Gemach rein.

Sich nicht sicher, ob er reindürfe, ging er hinein, als die junge Frau es ihm erlaubte.

Er war schon ein paarmal in ihr Zimmer und redete mit ihr bis in die Morgenstunden.

Jedes Mal erstaunte er dieses Zimmer.

“(So leben also die Familie von Kou!)” dachte er immer wieder und ging zu einem Stuhl, auf den er immer saß, wenn er Kogyoku besuchen kam.

Sein Zauberstab an der Wand neben ihm stellen, sah er zur Prinzessin, die gerade ihr langes Haar bürstete.

Sie nun mit einem sanften Blick anlächelnd, schüttelte er mit dem Kopf, als er plötzlich in seinem Inneren Auge etwas sah.

Etwas, was er schon mal erlebt hatte.

Als die Pflaume-haarige Frau ihr Haar hochgesteckt hatte und zu Aladin blickte, nahm sie sich ein Stuhl und saß sich gegenüber von ihm.

“Darf ich dich etwas Fragen, Aladin?” fragte sie den jungen Magi, der nun zu ihr sah und nickte.

“Warum sorgst du dich überhaupt um mich? Sindbad hat mir Zepar entfernt. Ich fühle mich jetzt völlig anders.” meinte sie.

Ihr anblickend, sah er nun zu seinen Händen.

“Weil ich nicht möchte, dass du in deinem Hass gegenüber Sindbad gefangen bleibst!” antwortete er.

“Ich hasse Sindbad nicht!”

“Das stimmt nicht! Ich sehe in deinen Augen, Hass! Du hasst ihn mit vollem Herzen!” sagte Aladin.

Zu ihm blickend, änderte sich ihr Gesicht in ein tödliches.

“JA!! ICH HASSE IHN!! ICH HASSE IHN FÜR DAS, WAS ER MIR ANGETAN HAT!!” schrie sie und verlor dabei Tränen.

“Nur wegen ihm traue ich mich nicht mehr nach draußen. Die Blicke der Bewohner … sind voller Abscheu mir gegenüber … Sie denken bestimmt, wieso ich überhaupt noch lebe und ich nicht auch geköpft wurde, sowie mein Bruder!” schluchzte sie in ihren Händen rein.

Sie Bemitleiden blicken, erhob sich Aladin und nahm sie in den Armen.

Er streichelte ihr übers Haar und sagte, dass alles gut sei.

“Ich bin mir sicher, dass sie nicht so denken und … ich muss dir was gestehen.” sagte er, sah ihr ins Gesicht und lächelte sanft.

Ihn fragend anblickend, erstarrt sie, als er folgendes ihr sagte: “Koen ist nicht tot. Ich habe mit bitten von Hakuryu ein Zauber genutzt, dass es nur so aussähe, als wurde er geköpft.”

“Wirklich?”

Aladin nickte lächelnd und sagte ihr, dass er jetzt auf einer abgelegten Insel mit Komoei und Koha lebe.

“Es viel mir sehr schwer, dir dass zu sagen. Immerhin nutzte dich Sindbad aus, sodass ich es dir nicht sagen konnte.” meinte er und sah kratzend am Hinterkopf zur Seite.

“Da ich jedoch in dir nicht mehr die Rukh von Sindbad bzw. die von Zepar spüre, kann ich es dir sagen.” sagte er und war erschrocken, als Kogyoku ihn umarmte.

“Ich danke dir, Aladin! Danke, dass du dies getan hast und danke, dass du es mir gesagt hast!” sagte sie mit tränenden Augen.

Immer noch erschreckend, was hier gerade passierte, lächelte der junge Magi und umarmte sie dann auch.

“Also … Hast du jetzt Lust, mit mir in die Stadt zu gehen?” fragte er mit einem Grinsen im Gesicht und lief dann von ihr weg, als sie ihn mit Kopfkissen angriff.
 

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“Seit diesem Tag redete ich häufiger mit ihr und unternahm mit ihr immer etwas, damit sie den Hass in ihren Herzen vergisst.” sagte Aladin und sah zu seinem Becher.

Nickend ihm verstehend, sagte Ali Baba dann, dass er sich deswegen in Kogyoku verliebt hat, da er sie besser kennenlernte.

“Ja ...”

“Weiß sie denn, was du für sie füllst?” fragte Ali Baba Aladin, der mit dem Kopf schüttelte.

“Nein. Sie denkt, dass ich noch ein Kind sei und … ich nicht in ihr Beutelschema passe ...” meinte er mit einem leeren Blick und doch mit einem Lächeln zum Becher.

Zu ihm blickend sah dann auch der Blondhaarige zu seinem Becher.

“Du solltest es ihr sagen!”

“Hä?”

“Nun, du weiß doch nicht, ob du in ihr Beutelschema passt und … was ist, wenn sie dieselben Gefühle für dich hegt?” fragte er den Blauhaarigen, der mit weit aufgerissenen Augen ihn anblickte.

“Am Ende bereust du, es ihr nicht gesagt zu haben, wenn sie mit einem Heiratskandidaten verheiratet wird.” meinte er und schwankt sein Becher hin und her.

Wieder zum Becher blickend, lächelte er und meinte, ihr morgen seine Gefühle zu gestehen.

“Na ja, es kann ja nicht schlecht laufen! Das Einzige, was ich befürchte ist, dass sie mich tötet!” grinste er und lachte dann, als sein Freund ihn schubste.
 

Am Abend stand Aladin am Fenster seines Zimmers und sah zum Vollmond hoch.

Mit einem Lächeln hielt er die Flöte, in der eins Ugo war, fest.

“Alle sind nun friedlich zueinander und bekriegen sich nicht mehr … Na ja, solange sie noch Hand in Hand zusammenarbeiten, bekriegen sie sich nicht.” meinte er und legte sein Kopf auf der Fensterbank.

“Was ist, wenn Kogyoku doch nichts für mich empfindet? Ich meine, ich kann nicht ihre Rukh sehen, also kann ich nicht wissen, was sie fühlt.” sagte er und sah mit einer traurigen Miene zum Mond.

“Nur durch ihr Verhalten kann ich sehen, wie sie sich fühlt ...”

Nun stumm zum Himmel blickend, erschrak er, als eine Stimme in sein Zimmer ertönte.

Sich zu ihm drehend, griff er nach seinem Starb, als er von dieser Person eine finstere Aura spürte.

“Wer bist du!?” fragte Aladin mit einem wüteten Blick der Person.

“Hmm, kannst du dich an mich nicht mehr erinnern?” fragte die in Schatten bedeckte Person.

“Erinnern? Woher soll ich dich den bitte kennen?”

Die Person fing bei der Frage an finster zu Lachen, sodass Aladin plötzlich erstarrte.

“Stimmt ja, deine jetzige Gestalt ist vollkommen anders!” grinste sie und ging dem jungen Magier näher.

Versuchend zurückzuweichen, starrte er mit weit aufgerissenen Augen in die Ferne.

“Nur kannst du dich nicht ewig vor mir Verstecken, Gott!”

Sich nun von der starre befreiend, sprang er von der Person weg und zauberte ein Zauber.

“HALFAHR RASAS! FLAMMENDER KUGELHAGEL!”

Mit stürmenden Feuerkugeln griff er die Person an, sodass sie in Flammen auf ging, und hätte eigentlich dadurch vernichtet werden.

Doch als ein Schwarm finstere Rukh zu ihm flog, griffen sie Aladin an, sodass er durch das Fenster in den Garten flog.

“Aladin!!” riefen Ali Baba und Morgiana, die diesen Lärm mitbekamen.

Auch Kogyoku, Hakuryu und Judar sahen nach, was das für ein lauter Lärm war.

Sich mit der Hilfe seiner Freunde wieder aufrichten, sah er mit einem finsteren Blick zum Loch seines Zimmers.

“Hmmm! Interessant! Das Mädchen und deine Freunde existieren in dieser Zeit also auch! Nur fehlt einer!” grinste die Person von weiten.

Nun auch zum Loch blickend, erstarrten sie, als sie um diese Person finstere Rukh fliegen sahen.

“Ihr seid also tatsächlich mit dem Schicksal verbunden!”

Sein Starb zur Person richten, sahen die anderen Aladin an, als er einen finsteren Blick zu ihm richtete, ein Blick, den sie vorher nie von ihm sahen.

“Wieso!? Wieso bist du hier!?” fragte Aladin kurrent und mit einer tödlichen Stimme ihn.

Seine Freunde sahen ihn mit weit aufgerissenen Augen an.

Zuvor hatten sie Aladin nie so sprechen gehört, geschweige denn sprach er nie so.

Nicht mal, wenn er übelst wütend wurde.

Nun wieder zum Loch blickend, wo die finstere Person anfing zu kichern, sah Ali Baba seinen Freund an.

“Kennst du ihn, Aladin?” fragte er seinen Freund, der immer noch mit einem tödlichen Blick zu ihm sah.

“Ja!” antwortete er.

“Er sollte nicht existieren! Er ist eine personalisierte Gestalt der schwarzen Rukh!”

“Der schwarzen Rukh!?” fragte Hakuryu den jungen Magier, der sich nun von seiner Hocke erhob.

“Ja! Nur sind diese Rukh ganz anders, als die schwarzen Rukh hier!” sagte er.

Ihn verwirrt anblickend, fragte Kogyoku, wie er dies meinte.

“Während die Rukh in dieser Zeit nur von Hass schwarz werden, sind die Rukh von ihm von Gier pechschwarz!”

Klatschend zu ihnen runter blickend, grinste die finstere Gestalt zu ihm und meinte, dass er es wunderbar erklärt habe.

“Obwohl du nicht alles weiß, kannst du dich daran erinnern!” grinste die Person und sah nun mit einem Verstörten Blick runter.

“Das … macht … Spaß!!” rief er und raste mit den finsteren Rukh zu ihnen runter.

Mit seinem Borg Al-Samm schützte Aladin die anderen, die gegen dieses Monster keine Chance haben.

“Ihr müsst fliehen!! Dieses Monster ist viel zu stark für euch!! Außerdem besitzt ihr keine Metallgefäße!!” befahl er und sah hinter sich.

Doch als er ihre Blicken sah, erstarrte er.

“Willst du wieder mal alleine kämpfen?” fragte Ali Baba ihn und zog sein ehemaliges Metallgefäß hervor.

“Wir sind doch ein Team!” sagte Morgiana und ballte ihre Hände zu Fäusten.

“So ist nun halt Aladin! Will immer alles allein regeln!” sagte Hakuryu und zog sein Speer hervor.

“Ich lass mir keine befehle geben, Kleiner!! Wenn es einen spaßigen Kampf gibt, bin ich mit dabei!!” grinste Judar die Person an, die mit einem Abstand vor ihnen stand.

“Egal was passiert, ich kämpfe mit dir, Aladin!” lächelte Kogyoku und zog ihr Schwert.

Mit großen Augen sie anblickend, drehte er sein Gesicht von ihnen weg und lächelte.

“Danke, Leute!”

“Och wie rührend ihr doch alle seid! Kämpft mit ihm gemeinsam, um zu sterben!” lachte er und sah sie wieder an.

“Doch leider wird der Sieger ich sein!!” meinte er und zerstörte mit einem unfassbaren Angriff den Borg.

Zurückfallend, da es eine gewaltige Welle war ausstößt, rappelten sie sich wieder auf, und hielten eine Angriffspose.

“Du kleiner dreckiger Mistkerl!! Du hast nicht mal für ne Sekunde gewartet, damit ich meine Magie sammeln kann!!” fluchte Judar und holte nun seinen Starb hervor.

Ihn mit verrückten Augen und einem Grinsen anblickend, drehte er sich zu ihn.

“Du besitzt Magie?” fragte er den schwarzhaarigen jungen Mann, der ihn verwirrt anstarrte.

“Ähm … Ja? Was spielt das jetzt für eine Rolle?”

“Also hat Gott dir die Magie geschenkt?” fragte er nun mit einem verrückten grinsenden Todesblick.

Nicht wissend, was er damit meinte, erschrak Judar, als diese Person ihn Angriff.

“JUDAR!!!”

“Dann gib sie mir!! Gib mir die göttliche Magie!!” schrie er und griff mit den finsteren Rukh den damaligen Magi an.

“Was zum Teufel sagst du da!? Ich besitze keine göttliche Magie!! Und selbst wenn ich sie hätte, würde ich sie dir niemals geben, du Freak!!” meinte Judar und zauberte sein stärksten Zauber.

Kichernd ausgewichen, sah er wieder zu Aladin.

“Also hast du sie ihnen nicht gegeben!?” fragte er den jungen Mann, der ihn kurrent ansah.

“Wovon spricht er, Aladin?” fragte Ali Baba ihn.

Doch gab er ihm keine Antwort.

“Wieso? Wieso lebst du noch?” fragte Aladin die finstere Person, der den Kampf mit Judar unterbrach.

Er telepotierte sich weiter weg, damit der damalige schwarze Magi ihn nicht angreifen konnte.

“Wieso ich noch lebe? Nun, dass liegt wohl an dir!” antwortete er mit einem Grinsen.

“Mir? Warum soll es an mir liegen?”

Ihn erst anstarrend, lachte er dann und sagte zwischen dem Gelächter, dass Aladin wirklich kein Schimmer hat, was geschah und was er damit meinte.

“Dein dämlicher Wunsch hat mich zum Leben gebracht!! Hättest du dir dies nie gewünscht, wäre ich nicht mehr am Leben!!” schrie er lachend und griff nun den jungen Magier an.

“ALADIN!!” riefen die anderen und eilten zu ihm, um ihm bei dem Kampf zu unterstützen.

Doch er sah sie mit einem monotonen Blick an und sagte, dass sie sich nicht dort einmischen sollen und sich in Sicherheit bringen sollen.

Seinen Starb schützend vor sich haltend, sah er in die leeren roten Augen, die ihn anstarrten.

“Wir sind mit dem Schicksal verbunden!! Solange sie leben, werde ich auch leben!!”

Ihn mit einem tödlichen Blick anstarrend, sagte Aladin, dass er dafür sorgen wird, dass er nicht mehr zurückkommen könne, schubste ihn von ihm weg und zauberte seine stärkste Magie.

Hoffend, dass dieser Zauber ihn endgültig vernichtet hat, erschraken die sechs auf, als ein großer Wirbelsturm von finsteren Rukh aufstiegen.

In der Mitte des Sturmes grinste die Person und sah sie mit seinen tot-roten Augen an.

Lachend sah er zu Aladin.

“Hahaha!! Deine Magie ist lächerlich!! Hahaha!!” lachte er und beugte sich vor lauter lachen hin und her.

Ihn noch wütender blickend, Schwob Aladin zu ihn hoch und griff mit seinem Starb ihn an.

“Du elendiger Mistkerl!! Wieso stirbst du nicht!?” fragte der Blauhaarigen und griff ihn immer wieder mit dem Starb an.

Dies amüsant findend, lachte er und meinte, dass er es nicht könne.

“Zumindest nicht mit deiner jetzigen Magie!!”

“Wie meinst du das!? Meine Magie ist tausendmal stärker als die von Judar, all den Magiern und sogar viel stärker als die von meinem Vater!!” schrie er und sah dann zu ihm rauf, als er sich von ihm weg teleportierte.

“So so! Deinen Vater sagst du? Also ist dies hier dein echter menschlicher Körper?” fragte er und fing finster an zu kichern.

Ihn fragend anblickend erstarrte er, als der Mann folgendes sagte: “Dann wirst du nichts dagegen machen können!!” meinte er und griff seine Freunde, die zu ihnen rauf blickte, an.

“NEIN!!” schrie Aladin und versuchte so schnell er konnte zu ihnen runterzukommen.

Doch die Speere mit finsteren Rukh waren schneller.

“Wie wärst, wenn ich sie als erstes töte!?” schrie er grinsten und richtete ein Speer zu Kogyoku.

Mit weit aufgerissenen Augen versuchte die Kaiserin alles daran, sich zu bewegen.

Doch egal was sie tat, nichts funktionierte.

Auch die anderen konnten sich nicht bewegen und versuchten alles daran, sich zu bewegen.

“Fuck! Er wird eine Magie gezaubert haben, damit wir uns nicht bewegen können!” schrie Hakuryu und sah dann zu den Speeren, die zu ihnen flogen.

“SAG GUTE NACHT, ZU DEINER GELIEBTEN!!!” schrie er und warft mit ganzer Kraft zu Kogyoku, die geschockt zu ihm sah.

“Nein! Nein!! HÖR AAAAAAUUUUUFFFF!!!” schrie Aladin so stark, dass eine warme Aura von ihm kam und alles zum Stillstand brachte.

Als Kogyoku ihre Augen wieder öffnete, erstarrte sie.

Auch Ali Baba und die anderen waren erstarrt und fragten sich, was gerade passierte.

Als sie sich wieder bewegen konnten, rannten sie zu Kogyoku, um sie zu untersuchen.

“Bist du okay? Hat er dich verletzt?” fragten sie ihr, die völlig geschockt zu Knien ging.

“Nein, mir geht’s gut.” sagte sie und sah nun zu Aladin, der sein Gesicht runterließ.

Auch die anderen sahen zu ihm und mussten ihre Augen von dem Licht schützen, den Aladin ausstrahlte.

Ali Baba war der erste, der sich erhob und zum jungen Mann ging.

Doch er kam nicht zu ihn rann und erstarrte, als Aladin mit einem monotonen Blick sah.

“Ala-din …?” fragte er zu seinem besten Freund, der nun ihn ansah.

Ihn für eine Minuten anstarren, ging der junge Mann an ihn vorbei.

Er ging zur finsteren Person, die sich nicht bewegen konnte.

“Also damit habe ich nicht mitgerechnet! Ich dachte, dass dein menschlicher Körper diese gewaltige Kraft nicht aushielte und stirbt!” grinste er und spuckte dann schwarzes Blut, als Aladin ihn mit einer Schwerkraftzauber zusammendrückte.

“Du gehörst hier nicht hin! Auch wenn dieser Wunsch dich am Leben lässt, habe ich deine finsteren Rukh in die Verbannis verurteilt!” sagte Aladin mit einer göttlichen Stimme.

Sich fragend und wundern, was für eine schöne Stimme von sich gab, hörten sie das Gespräch der beiden an.

“Ich weiß nicht, wie du dich befreien konntest! Aber egal wie, werde ich dich wieder dorthin Verbannen und einen stärkeren Zauber wirken, damit das neue Schicksal nicht gestört wird.” meinte Aladin nun mit einem Todesblick ihn an.

Lachend sagte er, dass Aladin versuchen könne, ihn für immer zu verbannen, jedoch es niemals schaffen würde.

“Ich komme wieder! Das verspreche ich! GOTT!!” sagte er zuletzt, bis der junge Magier ein Portal erschuf und die finsteren Rukh, die um ihn waren, dort rein schmiss.

Erstaunt und fragend, warum die Person ihn als 'Gott' betitelte, erblickten sie erst jetzt, dass Aladin eine ganz andere Frisur hatte und sein Haar sogar noch länger seien.

Als dieser das 'Monster' und die finsteren Rukh verschwinden ließ, drehte er sich zur Gruppe um, die ihn fragend ans sahen.

Nicht wissend, ob sie ihm überhaupt eine Frage stellen könne, war es Ali Baba, der Aladin eine Frage stellte, die die anderen schockten.

“Wer bist du? Du siehst aus wie Aladin, doch dein Verhalten ist ganz anders als die von ihm.” meinte er, sodass der Magier ihn anblickte und dann weiter ging.

Ihn hinterher blickend, sahen sie zu Ali Baba, der den jungen Mann an der Schulter packte und eine Antwort möchte.

Doch als er in die strahlend hellblauen Augen blickte, sah er ihn mit aufgerissenen Augen an.

“Ich bin ich! Ich bin dein Freund Aladin!” lächelte er nun.

“Nur, scheine ich über eine starke Macht zu besitze!” meinte er und sah seine Hände an.

Nun zu den anderen blickend, sah er sie verwirrt an, als sie ihn von Kopf bis Fuß abcheckten.

Nicht wissend, was sie taten, fragte Morgiana ihn, wie er es geschafft hatte, die Zeit still zu stillen.

Sich umblicken, lächelte Aladin und meinte, dass er in der Zeit, in der sie lebten, diese unfassbare Magie nicht nutzen dürfe.

“Dies sagten mir die Rukh!” sagte er und sah zu zwei Rukh, die zu ihnen flogen.

“Es tut uns schrecklich leid, Meister!” sagte ein weiblicher Rukh.

“Wir konnten ihn nicht aufhalten, in Euren Schicksal einzutreten!” meinte ein männlicher Rukh und bittet um Entschuldigung.

“Ach, ist schon gut! Ich habe selbst gemerkt, dass er stärke Magie aneignete, die er vorher nicht besaß!” lächelte Aladin.

Sich perplex anblickend, sahen sie wieder zum jungen Mann, der als 'Meister' betitelt wurde.

“Ähm … Entschuldigung das ich bei eurem Gespräch störe aber … Was zum Teufel ist hier los!?” fragte Ali Baba sie, sodass die drei ihn anblickten.

Nun lächelnd stellte er die zwei Rukh vor, die aufgetaucht sind.

“Das sind Ru und Fu! Sie haben mir die ganze Zeit kleine Ratschläge gemacht, die ich auch tat!” stellte er sie vor und sagte, dass die beiden auch die Idee mit den Brücken waren.

Noch verwirrter, starrten die fünf den Magier an, ehe Judar etwas sagte.

“Äh, also besitzt du diese 'göttliche' Magie?” fragte er ihn, der nur lächelnd nickte.

“Und warum dachte dieses … Dings, dass ich sie hätte?”

Nun selbst wissend, warum er dies ihn fragte, sah Aladin lächelnd in die Gruppe.

“Weil er dachte, dass du teile meiner Magie besäßest! Dabei gebe ich niemanden meine Magie ab, da diese nur zu Krieg und verderben bringt!” meinte er lächelnd und ging dann an ihnen vorbei.

Ihn hinterher blickend, folgten sie den jungen Mann, der zu einer mysteriösen Tür ging, die Plötzlich im Garten des Kou Palastes auftauchte.

“Ein Dungeon?” fragte Ali Baba und sah zu seinem Freund rüber, der lächelnd mit dem Kopf schüttelte.

“Nein! Das ist ...” fing er an zu sprechen, legte seine Hände an der Tür und rief 'Sesam, öffne dich!!'.

Als ein dicker Rauch austrat, schlossen die 5 ihre Augen und husteten, als sie etwas einatmete.

“... der Heilige Palast!”

2. Nacht: Im Heiligen Palast

“Willkommen im Heiligen Palast!” lächelte Aladin und streckte seine Arme freudig aus.

Mit weit aufgerissenen Augen staunten die 5, sogar Judar, wie schön hell und bunt der Ort war.

Als Rukh zu ihnen flogen, sie ansahen und dann zu Aladin, der kichertet er, als sie ihn kitzelten.

“Wir sind so froh, dass Ihnen nichts schlimmes Passierte, Meister! Auch wir haben alles daran getan, dieses Monster von Euch zu entfernen!” sagte die Rukh und sahen enttäuscht zu Boden.

“Nicht doch! Ich vertraue euch, dass ihr diesen Ort so lange beschützt, bis ich wieder zurückkehre!” lächelte er die Rukh an und sah dann zu seinen Freunden, die ihn bitte folgen sollten.

Vollkommen verwirrt, was hier gerade passierte, fragte Ali Baba Aladin, warum die Rukh ihn 'Meister' nennen und wieso der Heilige Palast noch existierte.

“Ich meine, hast du nicht mit Hilfe von Sindbad den Palast zerstört?” fragte er, sodass die anderen ihn zustimmend nickten, bis auf Judar, er ging woanders hin, war seine Aufmerksamkeit regte.

“Ja! Das habe ich! Aber den Palast, den ich zusammen mit Sindbad zerstörte, war ein Palast, der zu eurer Welt gehörte!” sagte er und ging mit Hilfe der Rukh auf ein Podest, auf den Ali Baba, Morgiana, Hakuryu und Kogyoku auch gingen.

“Dieser hier jedoch, herrscht über jede Galaxie, die es zurzeit gibt!” lächelte Aladin und zeigte denen die etlichen Galaxien des Universums.

Gestaunt und mit glitzernden Augen sie anstarrend, sahen sie zu Aladin, der nun traurig zu ihr runter sah.

“Ist alles gut, Aladin?” fragte Kogyoku, die neben ihm stand.

Das Mädchen anstarrend, seufzte er auf und sah nach oben.

“Nichts ist in Ordnung …” sagte er und sah zu einem großen Bogen.

“Eigentlich, dürft ihr das hier nicht wissen ...” sagte er, ging vom Podest und dann zu diesem Bogen.

Ihn hinterher starren, gingen auch die 4 vom Podest und sahen Judar, der am großen Bogen stand.

“Du bist also der Gott, der in geheimen Schriften ab und an mal erwähnt wurde!” sagte er, sah den 'Gott' an und dann wieder runter vom Bogen.

Als nun auch die anderen ihn erreichten, erstaunten sie, als sie einen langen großen Strom von strahlen weiße Rukh sahen.

Nun zu Aladin blickend, der traurig in die Ferne starrte, seufzte er auf.

“Das weiß ich nicht! Als ich in diesen Körper … geboren wurde, waren diese Kräfte in mir versiegelt ...” meinte er.

“Ich hörte zwar ab und an mal die Rukh mit mir sprechen! Glaubt mir, am Anfang fand ich dies echt gruselig!” meinte er und lächelte dabei.

Ihn anlächelnd, sah er dann wieder zum Strom.

“Die Rukh nennen mich Meister, weil ich angeblich sie erschaffen haben soll! Nur … ich kann mich nicht daran erinnern!” sagte er und lehnte sich an einen Bogen.

“Und selbst wenn, muss es einen Grund geben, warum ich … zu ich wurde!”

Ihn anblickend, sahen auch die 5 zum großen Strom.

Sie lauschten das Gezwitscher, was die Rukh von sich gaben, ehe sie wieder zu Aladin blickten.

“Es tut mir wahnsinnig weh, dass zu tun ...” sagte Aladin mit einer Traurigen Mine.

Nicht verstehend, was er meinte, fragte Ali Baba dies.

Nun mit tränenden Augen sie anblickend, sagte er etwas, was alle geschockt zu ihm starrte.

“Ich muss die Zeit, in der wir gemeinsam lebten, zerstören!” sagte Aladin mit einer traurigen Stimme.

Ihn mit geschockten Augen anblickend, fragte Hakuryu, ob das nur ein Scherz wäre.

“Denn wenn es das ist, ist es verdammt nochmal nicht lustig!” sagte er und sah dann ihn geschockt an, als er nur mit dem Kopf schüttelte.

“Aber warum … muss du das tun, Aladin?” fragte sein bester Freund ihn.

Zu ihm blickend, sah er zu den zwei Rukh, die nur bestätigt nickten.

“Wegen das Schicksal! Es wurde durch das Erscheinen dieses Monsters gestört! Wäre er nicht aufgetaucht, wäre das Schicksal noch im gleichstand!” erklärte er und ging dann wieder zum Podest.

Ihn folgend, sahen sie zu einer Galaxie, die sich langsam verblasste.

“Diese Galaxie ist die, von Salomon! Er hat sie erschaffen!” meinte er und zog sie an ihnen.

Mit einer einfachen Handbewegung erstarrten seine Freunde, als sie zwei Welten sahen.

Eine rote Kugel und eine blaue Kugel.

Wieder den Magier anblickend, sahen sie dann zu den zwei Welten, als er erklärte, dass die rote Kugel die Welt von Alma Toran sei und die blaue die neue Welt sei.

“Wie ihr seht, verblasst die neue Welt! Das Schicksal ist vollkommen zerstört und die Bewohner der Erde, fangen an, gierig zu werden!” sagte er und zeigte einige Bewohner, der nach Gier strömten.

Darunter war Balbadd, Sindria und Kou, die nach mehr strebten.

Geschockt zu ihnen blickend, fragte Kogyoku, ob man den nichts dagegen machen könne.

Doch Aladin schüttelte mit dem Kopf.

Er meinte, dass diese Welt verloren sei und man das Schicksal nicht mehr ändern könne.

“Dieses Monster … es gehörte zu einem anderen Schicksal! Zu einem, was man das vergessene Schicksal nennt!”

“Ver-gessenes Schicksal?” fragte die 5, die ihn fragend ansahen.

Aladin nickte und sah dann wieder zu den Rukh.

“Ja, das vergessene Schicksal ist ein Schicksal, was wohl vor unendlichen Jahrzehnten eins existiert haben soll! Ein Schicksal, was voller Frieden und Harmonie strömte! Und das aller erste Schicksal der Zeit!” meinte er und starrte dabei in die Ferne.

“Doch es wurde durch ihn zerstörte! Er eignete sich etwas an, was hätte in dem Schicksal niemals geben sollte!”

“Und das wäre?” fragte Ali Baba ihn.

Er sah zu seinem Freund und lächelte dann.

“Ich denke mal Magie!”

“Magie?!”

Aladin kicherte und nickte dann.

“Also, so genau weiß ich nicht, was dieses Schicksal zerstörte! Ich meine, sonst würde es ja nicht vergessenes Schicksal heißen, wenn ich es wüsste! Alles, was ich weiß ist, dass er gefährlich ist!” sagte Aladin und sah zur zerstörten Welt, in der er mit seinen Freunden viele Abenteuer verbracht hatte.

Mit einer traurigen Mine zu ihr runter blicken, sah Ali Baba erst zur Welt, die droht, unterzugehen.

“Mit dieser Magie hast du uns beschützt!” meinte er.

Ihn fragend anblickend, legte er sein Arm auf Aladins Schulter und sagte, dass sie dann genauso gierig wären, wie die auf der Welt.

Ihn weiterhin fragend anblickend, sah er nun zu Kogyoku, die ihm zustimmend nickte.

“Es kann aber auch daran liegen, weil wir in dem Moment in deiner Nähe waren, Aladin!” lächelte sie und sah dann zu ihrem Bruder.

“Was es auch war, du hast uns beschützt und dafür sind wir dir dankbar, nicht war Judar?”

Ihn mit einem gelangweilten Blick zu ihm starrend, zuckte er nur mit der Schulter.

Darüber lachend, sah er dann zu Morgiana.

“Du bist unser Freund, Aladin! Wir haben vieles mit dir erlebt und das, was passierte, kann uns nicht schrecken!” sagte die rothaarige junge Frau.

Mit einem Lächeln sah er nun zu Ali Baba, der immer noch sein Arm um Aladins Schulter legte.

“Wir werden schon eine Lösung finden! Das haben wir doch schon immer geschafft! Also wieso sollte es diesmal nicht klappen?” fragte er seinen besten Freund, der ihn mit großen Augen anstarrte und dann zu Boden blickte.

Doch diesmal wusste er, dass es dafür keine Lösung gibt und diese eins so schöne Welt mit ihrer Gier unterging.

“Ali Baba … dafür gibt es keine Lösung. Die Welt … das Schicksal von Salomon wurde zerstört. Auch wenn ich es gerne möchte, kann ich das Schicksal nicht wieder geradebiegen.” sagte er und sah mit einem traurigen blick ihn an.

“Aber warum denn nicht? Wir haben gerade erfahren, dass du ein Gott bist! Du hast die Rukh erschaffen! Also wieso ...”

“WEIL ICH SONST STERBE!!!” unterbrach er seinen Freund und schlug sein Arm weg.

“Ich muss dafür mein Leben opfern, um für euch ein neues Schicksal zu erschaffen … Wir … wir werden uns dann nie wieder sehe, geschweige denn an uns erinnern.” sagte Aladin und ging etwas von ihnen weg.

Sich mit einer traurigen Mine anblickend, sahen sie wieder zum jungen Gott.

“Ich möchte euch nicht vergessen … Ich habe das Gefühl, dass ich schon mal Freunde vergessen habe, die mir wichtig waren, ...” sagte er und sah zu ihnen rüber.

Mit trüben tränigen Augen sie anblickend sagte er dann, dass er kein Gott sein möchte und viel lieber ein stinknormaler Mensch sein möchte.

“Das ist mein Wunsch ...” weinte er und ging in die Hocke.

“Es ist hier so einsam! Ich will hier nicht mehr zurückkehren! Ich möchte Abenteuer erleben, viele Freunde kennenlernen und später eine eigene Familie gründen!” weinte er.

Ali Baba, der seinen besten Freund zerstört vor ihn sah, ging zu ihn und umarmte ihn.

Seine Arme um ihn schlinge, schluchzte Aladin.

Auch Morgiana und Kogyoku gingen zu ihm und legten ihre Arme um ihm.

“Ich weiß, dass klingt egoistisch, aber ich will nicht sterben! Ich will euch nicht vergessen! Ich will kein Gott sein!”

“Das ist doch nicht egoistisch! Obwohl du ein Gott bist, bist du immer noch ein Mensch, der Gefühle zeigt!” sagte Ali Baba und sah nun Aladin mit einem Lächeln an.

“Wir werden schon eine andere Lösung finden! Eine, in der du kein Gott wirst!” lächelte er, sodass nun auch der junge Gott lächelte.
 

Als sich nach einer Weile die Gemüter sich wieder beruhigten, ging Ali Baba zu einem großen weiten Bücherregal.

“Meine Güte, sind das viele Bücher!” meinte er und fischte eins raus.

Doch als er es öffnete, war es in einer Sprache geschrieben, die er nicht lesen konnte.

“Aladin! Kannst du das hier lesen?” fragte er seinen Freund, der zu ihm ging.

In das Buch blickend, schüttelte er mit dem Kopf.

“Ich habe kein Plan, was da drinsteht!” meinte er und sah ihn an.

Hmpf legte er das Buch wieder weg und griff nach anderen Büchern, die mit derselben Sprache geschrieben wurde.

Als er jedoch ein raus fischte, konnte er es halbwegs lesen.

“Na endlich! Ein Buch, was auf toranisch geschrieben wurde!” strahlte er, saß sich auf den gold-weißen Boden hin, um es zu lesen.
 

|Heute habe ich es wieder mal nicht geschafft, Salomon zu töten!|
 

“Was?! Du wolltest Salomon töten?!” fragte er geschockt zu seinem Freund, der auch geschockt sich neben ihm saß.

“WAASS??!! Warum soll ich bitte schön mein Vater töten!?” fragte er ihn und sah in das Buch, was er ebenso nicht lesen könne.

“Das steht da drin!” zeigte er den jungen Gott.

“Aber warum sollte ich bitte schön mein Vater töten wollen?! Das war bestimmt jemand anderes!” meinte er.

Keine Ahnung haben, warum sein bester Freund das vorhatte, las er weiter, um herauszufinden, was der Grund sei.

Zu ihnen stießen auch die anderen hinzu und hörten aufmerksam zu ...
 

|Ein weiterer Tag, wo ich es nicht schaffte, diesen elendigen Halbgott zu töten! Wie sehr er mich anwidert! Seine ganze Arroganz ist nur zum Kotzen! Ich muss ein Zeitpunkt finden, wo er mal ganz allein ist! Er ist immer nur bei seinen Freunden, also kann ich ihn nicht töten! Sie alle besitzen göttliche Stäbe, die MEINE Magie schöpfen!|
 

Las Ali Baba und blätterte dann zur nächsten Seite, da er den Rest nicht lesen konnte.
 

|Heute hat mich Alba gefragt, ob ich Salomons Mutter sei! Wie abstoßend! Selbstverständlich bin ich NICHT seine gottverdammte Mutter! Die habe ich nämlich getötet, wo sie ihn noch in sich trug! Diese elendige Schlampe! Hat ein gottverdammten Zauber gewirkt, damit ihr Sohn ja nicht stirbt! Na ja, sie kann sowieso nichts mehr machen …|
 

Aladin nun fragend anguckend, schüttelte er mit den Händen und meinte, dass er keine Frau sei.

“Nein!! Nein!! Nein!! Das bin ich auf jedenfalls nicht!! Ich bin keine Frau!!” protestierte er.

“Aber dieses Buch wirst ein deutlich du geschrieben haben!” meinte Ali Baba mit einer hochgezogenen Braue.

“Ich … i-i-ich kann mich doch nicht daran erinnern! Ich weiß doch nicht, was ich als Gott gemacht habe!” sagte er verteidigend und atmete erleichtert aus, als Morgiana sich dazwischen stellte.

“Ließ weiter, Ali Baba! Vielleicht schreibt diese Frau ihren Namen?” schlug sie vor, sodass ihr Ehemann nur nickte.
 

|Heute ist was Seltsames passiert … Als wir vor kurzem ein kleines Mädchen namens Shiba von den Gnuudo gerettet hatten, flüchtete sie von dem Stützpunkt, die Salomon und die anderen erschaffen hatten. Mir wäre es recht gewesen, wenn sie stirbt. Dann hätte ich eine elendige Magierin weniger. Aber der Halbgott ging hinter ihr her, um sie wieder zurückzuholen. Ich fand darin die Chance, ihn endlich hinterrücks zu Köpfen. Doch als ich ihn erreichte, ging er mit schritten zum Mädchen, was von einem Mantikor angegriffen wurde. Als ich die Szenerie in meinem Versteck mit ansah, sah ich plötzlich ein warmes Licht von ihm ausstrahlen. Ich drückte mich an den Felsen, wo ich versteckt war, und hielt meine Brust. Obwohl ich ein Gott bin, fühlte ich ein starkes Schlagen in der Brust … Ob das … mein Herz ist?|
 

Gestaunt, was da drinstand, sahen alle wieder Aladin an, der verlegen sich von ihnen entfernte.

“Also das sagt hundertprozentig, dass diese Frau du bist! Immer nannte sie sich 'Gott'!” meinte Ali Baba und musste grinsen, als er sah, wie sehr Aladin sich versuchte zu verteidigen.

“Ich weiß … Aber … Ich … Uaahhh! Ich wünschte, dass das niemals passiert ist!” sagte Aladin und lag sich wie ein kleines Kind zu Boden.

Über sein Verhalten lachten sie und hörten weiter zu, was in dieses Buch stand.
 

|Es sind schon 5 Jahre vergangen. In der Zeit lernte ich Salomon besser kennen. Er ist ein gütiger Mensch bzw. Magier. Obwohl er die Macht besitzt, die anderen Arten zu unterdrücken, möchte er lieber in einen Klang mit ihnen gemeinsam Leben. Hand in Hand in die Zukunft gehen. Diesen Wunsch … den hatte ich mal auch … Doch mein hass ließ ihn mich vergessen … Oh man! Was habe ich nur getan!? Ich habe ihm seine Familie entrissen! Seine Mutter getötet und sein Vater … wurde deswegen Verrückt! Wenn ich dies alles nicht getan hätte, hätte er eine friedliche Kindheit gehabt … Das wahre Monster, bin ich! Ich habe es nicht verdient hier weiterzuleben … Ich habe es nicht verdient unter seinen Augen zu leben … Das Beste wäre, wenn ich morgen zurück zum Heiligen Palast gehe und Illah suche. Vielleicht kann ich sie wiederbeleben und zurück zu ihrer Familie senden. Vielleicht ... kann ich das Schicksal noch ins gute ändern!|
 

Gestaunt, was diese Frau in dieses Tagebuch schrieb, kroch Aladin zu ihnen und sah nach, ob es noch mehr Seiten gäbe.

Er schien Interesse daran gefunden zu haben, mehr davon zu wissen.

“Seltsam! Einige Szenen sind die, die ich euch eins gezeigt habe!” meinte Aladin und saß sich im Kreuzschritt.

“Aber sie habe ich dort nie gesehen!”

“Vielleicht, weil du dich selber nicht sehen kannst, Kleiner!” meinte Judar.

Zu ihm blickend, schüttelte er mit dem Kopf.

“Nein! Als ich mal den Todesfluch von Ali Baba entfernte, sah ich Erinnerungen, die unsere gemeinsamen Abenteuer zeigten!” lächelte er und sah dann zu ihm, der ebenso lächelte.

“Und als ich euch von Alma Toran zeigte, waren die ebenso Erinnerungen! Erinnerungen von den Rukh, die eins in Alma Toran lebten!” erklärte Aladin und wunderte sich weiter, warum diese Frau nicht zu sehen war.

Das Buch anstarren und einige Seiten blättern, legte Ali Baba das Buch auch wieder zurück, von wo er es herhatte.

Sich nun zu seinem Freund drehend, der immer noch in gedankenverloren war, räusperte er, sodass alle zu ihm sahen.

“Wisst ihr, was mich schon die ganze Zeit über beschäftigt?” fragte er die Gruppe, die sich ansahen.

Als Aladin dann aufschreckte, als er Ali Babas Gesicht so nahe erblickte, lächelt er fragend, was ihn denn beschäftigt.

“Deine Stimme!”

Verwirrt ihn anblickend fragte er, was denn mit seiner Stimme sei.

“Sie ist hell! Es ist zwar immer noch deine Stimme, doch hat sie nun einen hellen und klaren Ton!”

“Findest du? Also ich höre mich weiter so an, wie ich mich immer höre!” meinte er und schrak auf, als nun die Anderen Ali Baba bestätigten und sich an ihn drückten.

“Und dein Haar! Es war zwar schon vorher blau, nur ist es jetzt heller!” meinte Ali Baba und nickte Kogyoku zustimmend, als sie meinte, dass sich seine Frisur auch in einen anderen Schnitt änderte.

Verwirrt sie anblickend, sagte er, dass er nicht wisse, wieso sich das änderten.

Als dann die zwei Rukh ihnen näherten, gaben sie Aladin Bescheid, dass es so weit wäre.

“Was ist denn bereit, Aladin?” fragte er ihn, der von seinem Sitz aufstand und nur stumm von ihnen ging.

Mit einer flinken Handbewegung zauberte er einen goldenen Starb hervor, der das achtzackige Zeichen trug.

Erstaunt darüber, sah die Gruppe dutzende kleine Vögel um Aladin flogen.

“Das sind ja viel mehr als damals, wo er noch ein Magi war!” rief Ali Baba und schloss seine Augen, als ein helles Licht erstrahlte.

Als er sich so schwerelos fühlte, sah er Aladin vor sich schweben, der ihn sanft anlächelte.

“Ali Baba … Ich habe mich entschieden!” lächelte er.

Wissend, was er sagen wollte, verlor er tränen und meinte, dass er dies nicht tun soll.

“Du hast doch selbst gesagt, dass du kein Gott sein willst! Hast du dich etwa anders entschieden!?” fragte er den jungen Mann, der ihn weiterhin anlächelt.

“Natürlich will ich kein Gott sein! Aber ich kann euch 5 nicht ewig im Palast einsperren!” sagte er und schloss seine Augen.

“Das würde euch nur verderben und verrückt machen, da es dort weder Zeit noch Raum existiert! Ihr würdet niemals altern und habt auch nicht das Verlangen, etwas zu essen oder zu trinken!”

Ihn anstarrend, blickte Aladin wieder zu ihm.

“Und das möchte ich euch nicht antun! Ihr sollt leben und die Zeit, die man euch geschenkt hat, genießen!”

“Aber was ist mit dir? Man hat dir auch das Leben geschenkt! Also wieso sollst du es nicht genießen!?” fragte er seinen besten Freund.

Mit sanften Augen sah er zur Seite.

“Weil ihr mir sehr viel bedeutet! Ich bin dir dankbar, dass du mich nie als ein Magi gesehen hast! Oder jetzt als Gott!” lachte er und sah dabei kurz zu ihm rüber.

Doch sah er Ali Baba mit tränen gefühlten Augen an.

“Unser Abenteuer ist hiermit vorbei, Ali Baba!”

“Sag nicht so was! Unser Abenteuer fängt doch gerade erst an!” schrie Ali Baba und verlor dabei Tränen.

Auch Aladin verlor Tränen.

Es tut ihm so schrecklich weh, seine Freunde in einer neuen Zeit zu schicken und damit all die Erinnerungen, die sie mit ihm erlebt hatten, auszulöschen.

Doch es war das Beste.

“Weiß du, Ali Baba ...” fing er an, sodass der blondhaarige zu ihm sah.

“Ali Baba! Als wir uns das erste Mal getroffen haben, warst du für mich nur ein schlimmer Geizkragen, der nur das große Geld haben wollte!” lächelte er, sodass er ihn verdutzt anstarrte.

“Doch lernte ich dich in der Zeit besser kennen und begriff, dass du alles andere seist als ein Geizkragen! Du bist ein mutiger Mensch und denkst immer erst an anderen! Aus diesem Grund wollte ich unbedingt dein Freund werden!” lächelte der junge Gott und verlor dabei tränen.

“Mo! Du bist eine Starke Frau! Damals wirktest du so schüchtern und ängstlich, sodass du es niemals vorgesehen hattest, eines Tages frei von den unsichtbaren Fesseln zu werden! Doch du hast es geschafft und fandest uns, deine besten Freunde!”

Meinend, dass sie es nicht allein schaffen konnte, lächelte er sie nur gerührt an und sah dann zu Hakuryu und Judar.

“Hakuryu! Als wir uns 'gestritten' hatten, habe ich viel drüber nachgedacht, ob es schlimm sei, ein Gefallener zu sein! Und es ist nicht schlimm! Ich habe begriffen, dass das zum Leben gehört! Hass gehört zu den Menschen! Denn wenn es kein Hass gebe, würde es auch keine Liebe existieren!” meinte Aladin, sodass der ehemalige Kaiser nickte.

“Judar …” fing er an.

“Na komm! Sag mir wie fabelhaft und großartig ich bin!” grinste er und sah ihn dann geschockt an, als er folgendes sagte: “... du bist und bleibst ein Rieses Arschloch!”“”

Aladin nun wütend anschnauzen, was er sich wag, so was zu sagen, fingen die anderen an zu lachen.

Vor allem Ali Baba, der einfach nicht mehr aufhören konnte zu lachen.

Als er meinte, sie können weitermachen, fing er wieder an zu lachen.

Ihn anstarrend, räusperte Aladin und dachte darüber nach, seine vorherige Aussage wieder zu nehmen, was den damaligen dritten Prinzen zum Stillhalten brachte.

“Trotzdem … Auch wenn du für immer ein großer Idiot bleibst, sehe ich dich trotzdem als einer meine Freunden an!” lächelte er den Schwarzhaarigen an, der nun verschämt zur Seite blickte.

Zuletzt war Kogyoku.

Das Mädchen, was in seinem Herzen wohnte.

Er starrte sie an, öffnete sein Mund, um ihr zu sagen, was er für sie empfand, schloss sie jedoch wieder, als wusste, dass dies jetzt auch nicht bringen würde, da er sich selbst damit nur verletzen würde.

Zu Boden blickend, lächelte er.

“Es gibt’s so vieles, was ich zu dir sagen möchte, Kogyoku!” meinte er und sah sie mit einem sanften lächeln an.

Kogyoku sah ihn verwirrt an, wusste sie nicht, was er sagen wollte, während die anderen sehr wohl wussten, was er zu ihr sagen wollte.

Doch als er etwas anderes sagte, statt seine Gefühle für sie, waren sie, bis auf Judar, enttäuscht.

“Du bist eine große Nervensäge! Du schminkst dich zu viel! Bis viel zu viel in Gedanken versunken! Du verliebst dich viel zu schnell in jemanden! Du bist viel zu laut und bist einfach nur egoistisch!!” meinte er, sodass sich eine große Ader auf der Stirn von Kogyoku bildete.

“Was hast du gerade gesagt??!!”

“Das du eine ziemlich große Nervensäge bist!” grinste er.

“Und du bist ein unverschämtes Balg!! Ganz ehrlich!! Ich werde froh sein, mich nicht mehr an dich zu erinnern!!” motzte sie und sah dann zur Seite.

“Das ist auch besser so!!” fügte er hinzu und drehte sich dann von ihr weg.

Mit traurigen blicken, holte Aladin tief Luft, als ein Strahl erstrahlte.

Seine Arme nun hebe, erstrahlte der achtzackige Stern auf seinen Stab, was sie blendete.

“Nun trennen sich unsere Wege hier! Ich wünschte, ich könnte mit euch gehen! Nur kann ich das nicht! Meine Magie, die in mir erwacht ist, ist viel zu gefährlich für die neue Zeit, sodass ich hierbleiben muss!” weinte er.

Als sich der Strahl ihnen nähert, versuchte Ali Baba Aladin zu greifen.

Zu ihm blickend, lächelte er mit einer traurigen Miene zu ihm und hielt erst seine Hand ihm entgegen, ehe er sie dann wieder schloss.

“Ich werde dich niemals vergessen!! Du bist mein aller bester Freund!!” schrie Ali Baba, ehe der Strahl ihn erreichte und in ein neues Schicksal führte.

3. Nacht: Erinnerungen

“(Wo bin ich? Ich kann nichts mehr sehen ...)” dachte ein blondhaariger junger Mann.

“(Ich fühle nichts mehr … Ich kann nicht mehr atmen ...)” dachte er und wurde dann panisch, als er keine Luft mehr bekam.

Er schrak auf, atmete tief ein und sah dann, dass er in einem kleinen Brunnen war.

Verwirrt es betrachten, hörte er zwei Menschen, die sich darüber beschwerten, dass er in dessen Brunnen war.

Sie erst verwirrt anstarren, sprang er auf, als die Frau ihn mit einem Besen jagte.

Noch immer aus der Puste, lehnte sich der junge Mann an einer Wand in einer Gasse.

“(Wo bin ich überhaupt …? Und wer bin ich überhaupt?)” fragte er sich.

Als er Gelächter hörte, ging er von der Gasse und erstarrte, was er sah.

Ein riesiger Basar erstreckte sich vor ihm, wo viele exotischen Blume, leckeres Essen und mit elegant gekleideten Menschen waren.

Völlig sprachlos, ging er den Baser entlang, bis er an etwas stieß.

“Hey! Pass gefälligst auf, wo du ...” wollte er sich gerade beschweren, erstarrte jedoch, als vor ihm ein riesiges Monster stand.

Es anblickend, beugte es sich zu dem jungen Mann, der nun zitternd auf den Boden saß.

Mit panischem Blick starrte er das Monster an und sah sein Leben vor den Augen huschen.

“Da bist du ja, Momo!” rief ein Mann mit langem weißem Haar, die er zu einem Zopf band.

Nun zu ihm blickend, sprach das Monster, was wohl Momo hieß, mit dem kräftig gebauten Mann.

“(Was zum … was zur Hölle geht hier gerade ab?!)” fragte der junge Mann, als er die beiden mit einer vollkommen verschiedenen Sprache sprechen hörte.

Nun zu ihm blickend, erstarrte der Blondhaarige, als der Mann vor ihm trat.

“Hast du vielleicht zwei kleine Kinder hier herumlaufen gesehen?” fragte er ihn.

Immer noch erstarrt, schüttelte er dann mit dem Kopf, als dieser Mann ihn mit einer kräftigen Stimme es nochmal fragte.

“Verdammt! Wo haben sie sich bloß versteckt?” fragte er sich und sah nun mit einem strengen blick zur Seite.

“Okay, falls du zwei auffällige Kinder siehst, halte sie auf!” befahl er und ging dann mit dem Monster tiefer im Basar.

Ihn hinterher blickend, hob sich der junge Mann auf und klopfte sich den Schmutz von seiner Kleidung.

“(Toll! Ich weiß nicht, wo ich bin, noch weiß ich nicht, welche Kinder ich bitte schön aufhalten soll! Hier laufen viele Kinder herum!)” dachte er und sah sich dann etwas genauer um.

Seine Umgebung betrachten, ging er den Basar entlang, von wo der Mann kam.

“(Die Markierung des dritten Auges! Dasselbe Zeichen, wie das, was ich eins auf der Archäologieinsel der Toraner sah!)” dachte er und blieb stehen, als er seinem Namen rufen hörte.

Nun zur Stelle drehen, von wo die Stimme kam, strahlte sein Gesicht auf, als er die Person wieder erkannte.

“Morgiana?! Sag, wie siehst du denn bitte schön aus!?” fragte er die junge Dame, die Morgiana hieß.

“Dasselbe könnt ich dich auch fragen, Ali Baba!” meinte sie.

“Wie sehe ich denn aus?” fragte der junge Mann, der Ali Baba hieß.

“Nun … du siehst anders aus. Irgendwie so in formeller königlicher Kleidung.” meinte die Fanalis.

Sich an einem günstig stehenden Spiegel anblicken, schrie er auf, sodass jeder zu ihm sah, die an ihnen vorbeiliefen.

“Wie sehe ich denn bitte aus?!” fragte er sich geschockt und starrte intensiv sein Spiegelbild an.

Ali Baba trug einen langen hellblauen Mantel, was ein hellgelbes Streifen verziert, sowie eine leicht weite weiße Hose, schwarze Schuhe und sein rotes Band um seinen Hals.

Auch Morgiana schrie auf, als sie sich im Spiegel sah

“Wie sehe ich denn aus!? Das ist doch nicht meine vorherige Kleidung! Auch mein Haar ist wieder länger!”

Als sie sich darauf anstarrten, fragte Ali Baba ob sie sich auch erinnern könne, sowie er.

“Ja! Nur was geschah, erinnere ich mich nicht! Sowie auch eine wichtige Person ...” meinte sie und hielt ihre Hand an der Schläfe.

Auch Ali Baba hielt seine Schläfe.

“Ja! Egal wie sehr ich es auch versuche, kommt immer ein stechender Schmerz!” meinte er und sah sich dann fragend an.

“Kannst du, dich noch an seinen Namen erinnern?” fragte er seine Freundin, die mit dem Kopf schüttelte.

“Nein! Alles, woran ich mich erinnern kann ist, dass diese Person für uns beide sehr wichtig war ...”

“Ja … das war sie ...” sagte Ali Baba nun bedrückt zu Boden.

Ihn über den Rücken streichelnd, lächelte er.

“Wenigstens können wir uns noch wiedererkennen!” meinte er lächelnd.

Als er ihr dann ein Kuss auf die Lippen gab, worauf Morgiana rot um die Nase wurde, ging sie dann stumm neben ihm her, der ihre Hand hielt.
 

“Wohar! Was für Früchte es hier gibt!” staunte Ali Baba und sah sich die Stände an.

Morgiana, die immer noch stumm zu Boden sah, sah auf einmal hoch, als ein Monster sich runter beugte.

Nun zu seiner rechten blickend, erschrak er, als er dasselbe Monster wie vorher wieder erkannte.

“Hehe … Hi!”

Nun auch zu ihm blickend, fragte es mit Handzeichen etwas, was Ali Baba nicht verstand.

“Sind Sie zum ersten Mal in Alma Toran?” fragte der Verkäufer, der hinterm Tresen stand.

Geschockt ihn anblickend sah er zu seiner Freundin.

“Sagten Sie gerade 'Alma Toran'?” fragte der junge Mann den Verkäufer.

“Ja! Das hier ist der Basar von Alma Toran! Wir verkaufen exotische Früchte für die Königsfamilie als auch für die Bürgerlichen!” meinte er lächelnd und sah dann zum Monster, der ihn antippte.

“Der Mantikor fragte Euch, ob Ihr mittlerweile zwei auffällige Kinder herumlaufen gesehen habt.” überbesetzte der Verkäufer.

Ihn nun anstarrend schüttelte er mit dem Kopf, sodass das Mantikor sich vor ihm verbeugte und nun weiter ging.

Ihm hinterher blickend, erschrak er, als der Verkäufer ihn fragte, ob er etwas haben wollte.

Lächelnd mit dem Kopf schüttelnd ging er mit seiner Freundin weiter.

“Hast du das gehört?! Wir sind in Alma Toran!” sagte Ali Baba, sodass Morgiana nur stumm nickte.

“Aber wie ist so was überhaupt möglich?” fragte er sich und sah dann zu einem Stand voll mit Äpfeln.

Diese Farbe erinnerte ihn an jemanden, der Äpfel liebte.

“Sträubediebe!” hörte er die Verkäuferin des Apfelstandes rufen.

“Sie waren für den Prinzen gedacht!” schrie sie die Kinder an, die kichernd wegrannten.

Knurrend hinter ihnen her renne, hielt sie an, als Ali Baba und Morgiana sich anboten.

“Wir holen sie spielend ein!” grinste er und rannte nun den Kindern hinterher.

Als sie in einer Gasse gingen, hörten sie die Diebe sprechen.

“Oh Mann! Diesmal haben wir nicht so viel gesammelt!” murmelte der orange-haarigen junge Mann.

“Das ist alles deine schuld! Wenn du nicht so auffällig gelaufen wärst, hätten wir viel mehr Beute herangeschafft!” meinte der Kleinere von ihnen

Erstarrt diese vertraute Stimme zu hören, versteckten sich die beiden und sahen zu den kleinen Dieben rüber.

“Was!? Meine Schuld!? Wenn du dich nicht an den Frauen begriffen hättest, hätten wir viel mehr!!” meinte etwas Größere von ihnen, sodass sie anfingen zu streiten.

Sich nun anblickend, nickten die Beiden und gingen zu den kleinen Dieben.

“Hey ihr zwei! Ihr wisst schon, dass ihr dafür bezahlen müsst?” fragte Ali Baba die beiden, die sich erst erschreckten und dann aufsprangen.

“Na und? Muss es uns interessieren?” fragte der Junge mit den grasgrünen Augen.

“Ja! Wenn ihr das nämlich nicht tut, ist das Diebstahl!” lächelte der ältere.

Die beiden mit den Tüchern auf dem Kopf sahen sich erst an und lachten dann.

“Was … ist denn bitte daran lustig?” fragte Ali Baba mit einem fragenden Blick.

“Dein Gesicht!” lachte der Jüngere.

“Wie du uns gerade angeblickt hast war unglaublich lustig!” meinte der etwas Ältere lachend, sodass Ali Baba mit einem zitternden Blick die kleinen anstarrte.

“Ihr frechen kleinen Lümmeln! Man macht sich nicht über ältere Lustig!” meckerte er und sah zu dem Jüngeren, der meinte, dass es ihnen egal sei und zeigte ihm die Zunge.

Den Bogen auf den Fass, stampfte er auf den Boden und sah zum Jungen runter, der ihn mit stechend himmelblauen Augen anstarrte.

Erstarrt von diesen Augen, sahen die zwei Jungs hinter sich, als sie eine vertraute Stimme wahrnahmen.

“Da seid ihr ja!!” schrie der weißhaarige und hielt die zwei an den Kragen, die versuchten wegzurennen.

“Was habt ihr jetzt schon wieder getan!?” fragte der kräftige Mann die Jungs, die erst versuchten von dem Griff sich zu befreien, es jedoch Aufgaben und fragten, ob sie jetzt ärger bekämen.

“Du Tess ja! Bei dir sind deine Eltern viel zu großzügig! Wärst du mein Sohn, bekämst du auch ärger!” motzte er die Zwei an, die nun wie schlaffe Säcke runterhingen.

“Danke das ihr sie gefunden habt! Diese beiden bekommen jetzt erst mal gewaltigen Ärger … zumindest du hier!” bedankte er sich bei ihnen und hob sein rechter Arm hoch, wo der älteste hing.

“Ähm … das ist keine Ursache! Wir haben das gerne getan!” sagte Ali Baba und sah dann erschrocken zu den beiden Jungst, die ihn Böse anblickten und elendiger Verräter betitelten.

Als nun sie schon wieder verschwanden, sah Ali Baba noch weiterhin dorthin, wo sie hin gingen.

Morgiana, die zu ihm ging, fragte, ob alles okay sei.

Sie nun anblickend, schüttelte er mit dem Kopf.

“Diese strahlend himmelblaue Augen, erinnern mich an jemanden … Nur weiß ich nicht, an wen ...” meinte Ali Baba und nickte dann, als Morgiana vorschlug, weiterzugehen.
 

Als sie schweigend denselben Weg nahmen, wie der Mann mit den Kindern, sah Morgiana zu Ali Baba hoch, der immer noch versuchte herauszufinden, von wo er diese himmelblauen Augen schon mal gesehen hatte.

Nicht wissen, wo sie überhaupt hinliefen, stieß Ali Baba erneut gegen jemanden, der ihn böse anstarrte.

“Pass mal auf, wo du hinläufst, Jungchen!” motzte der Mann und sagte, dass sie heute den Geburtstag des jungen Prinzen feiern.

“Geburtstag eines Prinzen?” fragte er und sah dann zu einer Jugendlichen Truppe, die lachte.

“Geh mal aus dem Weg, Altar!” meinte ein junger Mann und schubsten Ali Baba zur Seite.

Als dieser zu Boden fiel, lachte der Anführer der Truppe.

“Gehts noch! Erstens bin ich nicht alt und zweitens; Man kann auch freundlicher sein und einem es freundlicher sagen, statt zu schubsen!” meckerte der junge Mann dabei und erhob sich durch die Hilfe seiner Freundin wieder.

“Hah! Na und?! Ist mir doch egal!” meinte der pechschwarz-haarigen Jungen zu ihn.

“Von wo kommst du über Haupt?! Wie ein Toraner siehst du schon mal nicht aus!” lachte sein Nebenmann mit weißem Haar.

“Aber die Fanalis neben dir sieht ziemlich sexy aus! Hey, süße! Komm doch mit uns mit! Wir beißen auch nicht!” meinte der andere.

Als nun die Fanalis sich nicht mehr zusammenreißen konnte, wollte sie gerade den drei Jungs eine Lektion erteilen.

Doch Ali Baba stellte sich dazwischen und sagte zu ihr, dass Gewalt keine Lösung sei, dabei entschuldigte er sich darauf und ging mit Morgiana einige Schritte von der Gruppe weg.

Ihn mit einem finsteren grinsen hinterher blickend, ging auch der pechschwarz-haarige junge Mann mit seiner Truppe weiter.

“Warum hast du mich gestoppt!?” fragte Morgiana ihren Freund, der kurz über seiner Schulter blickte und dann mit ihr stehen blieb.

“Dieser Junge … er erstrahlte eine finstere Aura, die nicht normal ist.” meinte er.

“Und doch erinnert er mich an jemanden … An jemanden, der eine friedliche Aura strahlte.”

Ihn verwirrt anstarrend, blickte sie auch dort, wo sie vorher waren, und gingen dann mit ihm weiter.
 

Als sie es schafften, durch die Menge zu kommen, sahen sie die Gruppe von vorher.

Der mit dem pechschwarzen Haar und stechend dunkelroten Augen zu ihn blickend, grinste er mit einer finsteren Aura und sah dann wieder zu Podest.

“Hah! Ich bin ja mal gespannt, ob sich der kleine Prinz sich zeigt!” meinte der weißhaarige.

“Prinz? Von den haben wir ja schon von vielen gehört! Wer er wohl sein mag?” fragte der Blondhaarige, wobei die beiden wieder zu der Gruppe sahen, die den Prinzen wohl verabscheuten.

“Ja! Immerhin ist er überhaupt kein Magier!” meinte der junge Mann mit dem pechschwarzen Haar, der seine Arme gekreuzt hatte.

“Ich frage mich, weshalb unser großer König ihn noch als seinen Sohn bezieht! Er besitzt nicht Mal die Fähigkeit die Rukh zu sehen!” lachte der Grauhaarige und stoppte dann, als plötzlich ein Mann zu ihnen sagte, dass sie dem Prinzen Respekt zollen sollten.

Zu ihn mit einem gefühllosen Blick starren, sah er kurz zu Ali Baba und Morgiana, grinste sie wieder an und sah dann zum Podest, wo das große Tor geöffnet wurde und vier Personen hervorkamen.

Die Menschen sowie die anderen Arten fingen an zu jubeln und freuten sich, den König und die Königin zu sehen.

Sich nicht sicher, weshalb sie jubelten, sahen Ali Baba und Morgiana zum Podest und erkannten den weißhaarigen Mann wieder, die zwei Kinder eine Bestrafung erteilte.

Dann kamen zwei weitere Personen zum Vorschein.

Als die zwei Teenager hinauf sahen verschlug es ihre Sprache.

Es kann nicht sein aber … auf dem Podest standen tatsächlich zwei Gesichter, die sie wieder erkannten.

“Das sind doch … König Salomon und Königin Shiba!” rief der dritte Prinz von Baldbadd.

Sich nun anblickend, huschte in den beiden ein Rukh, der ihnen Erinnerungen eines alten Freundes zeigte.

Erinnerungen, die die beiden zum Weinen machte.

Von weiten sah der 15-jährige Junge zu den Beiden rüber und grinste hämisch.

“Anscheinend, haben sie Teile ihrer Erinnerung zurück bekommen!” sagte ein finsterer Rukh in seinem Ohr.

Er nickte nur grinsend und sah wieder zu Podest.

Viele Erinnerungen huschten in Ali Baba ein, dass er nicht anders konnte, als zu weinen.

Als dann der orange-haarige junge Mann kam, der eine kleine Beule auf dem Kopf hatte, drehten sie sich alle zur Tür um und lächelten die Person an, die währenddessen schüchterne Schritte nach vorne wagte.

“Komm, mein kleiner Schatz. Nimm meine Hand.” sagte die Königin herzlich und streckte ihre Hand zu dem Jungen, der darauf sie lächelnd annahm und ebenso das Volk zuwinkte, wie der König und die Königin neben ihm.

“Du bist …” starrte Ali Baba hinauf und erinnerte sich an das letzte Sehen mit ihm.
 

“|Ich werde dich niemals vergessen! Aladin!|”
 

“Aladin!!” sagte Ali Baba und sah mit tränenden Augen zum Prinzen hoch.

“Das ist Aladin!! Das ist unser Aladin!! Er lebt!! Er hat … es doch geschafft!!” strahlte Ali Baba mit einem weiten Lächeln.

Auch Morgiana sah mit diesem lächeln hoch und verlor tränen!

Sie konnten nicht wissen, warum sie ihren besten Freund vergasen.

Jedoch war dies für sie erst egal, da sie wussten, dass Aladin doch einen weg fand, mit ihnen das neue Schicksal zu erleben.

“Mein liebes Volk!” sprach der König und erhob dabei sein göttlicher Stab, wobei eine Magie entkam sodass auch die anderen Arten ihn verstanden.

“Ihr seid heute von weit herum gelegten Orte hierhergekommen, um mit uns den 10. Geburtstag unseres ersten Prinzen Alma Torans zu feiern! Aber nicht nur deswegen seid ihr von überall gekommen! Denn ihr wollt auch Zeuge einer neuen Ära sein!” sagte er, sodass jeder anfing zu jubeln und die Beiden mit dessen Freude ansteckten, sodass Ali Baba und Morgiana mit leuchteten Augen ihren besten Freund ansahen.

“Ich wusste ja nicht, dass er heute Geburtstag hat! Wusstest du es, Morgiana?!” fragte der junge Mann ihr fast rufend ins Ohr hinein, da die Menge an Menschen sowie anderen Arten extrem laut waren.

Dabei schüttelte sie mit dem Kopf.

“Denn heute wollen meine Königin Shiba und ich nicht nur den Geburtstag unseres Prinzen feiern, sondern ihm heute vor euren Augen den heiligen göttlichen Stab von Königin Shiba übergeben!”

Als Salomon dies sagte sahen Tess, Aladin, Ali Baba, Morgiana sowie die Bewohner Alma Torans und die anderen, die von anderen Königreichen kamen, ihn geschockt sowie fragend an.

“(Was?! Aber … Aladin beherrscht die Kraft doch noch gar nicht … geschweige denn ist er ein ...)” dachte sein Freund und sah ihn darauf genauso sprachlos an, wie der kleinere ihn.

Dann drehte sich die Königin zu ihrem Sohn um, lächelte und sprach dann zu ihm.

“Mein geliebter Prinz! 10 Jahre bist du schon an unserer Seite und bestreitest dein kleines Abenteuer durch die Welt der Rukh!”

Verschämt sah ihr Sohn jedoch zur Seite und hörte das Gelächter der anderen Magier.

Sie erhob ihren göttlichen Stab und hielt ihn Aladin waagerecht entgegen.

“Als Zeichen meiner, König Salomons und allen anderen Trägern dieses Stabes, vertrauen wir dir seine Stärke an und heißen dich von nun an als Magier des göttlichen Stabes willkommen!” sprach die 27-jährige junge Königin.

Sich jedoch nicht ganz sicher, sah Aladin zu Tess rüber, der nur mit den Schultern zuckte und eine Handbewegung machte, dass er den Stab seiner Mutter annehmen sollte.

Nun wieder sie anguckend, schluckte der 10-jährige Prinz, nickte und hielt seine Hände zur Annahme offen.

Lächelnd darüber, dass ihr Sohn sein Schicksal empfängt, legte sie ihren ehemaligen Stab in seinen kleinen Händen und umarmte ihn.

Als sich die Drein wieder zum Volk wappneten, jubelte es so laut, als gäbe es kein Morgen mehr.

Sich jedoch nicht ganz so sicher über das, was er tat, lächelte Aladin gequält.
 

Währenddessen jubelte auch Ali Baba.

Er freute sich, seinen besten Freund wieder erkannt zu haben und freute sich noch mehr, dass er Eltern hatte.

“Hach! Macht es mich froh, Aladin so zu sehen! Hach! Diese Welt gefällt mir!” meinte er und sah zu seiner Freundin, die die Truppe anstarrte, die langsam von ihnen weg ging.

Denen folgend sah der blondhaarige Prinz seiner Freundin hinterher.

“Wohin gehst du, Morgiana?”

“Psst. Ich verfolge diese Jungs. Ich habe irgendwie ein seltsames Gefühl bei denen.”

“Aber … Wir wollten doch zu Aladin. Wir sollten ihm auf jeden Fall beglückwünschen. Außerdem möchte ich ihm weiß machen, dass ich mich sehr wohl noch an ihn erinnern kann!” meinte der 3. Prinz stolz und folgte ihr einfach weiter.

Nickend meinte sie, dass sie es ebenso ihm sagen möchte, dass sie ihn wiedererkannte und warum dies überhaupt sei, da sie ihn ja fürs erste vergessen haben.

Den Jungst hinterher folgend, versteckten sie sich, als der mit dem pechschwarzen Haar stehen blieb und zu ihrer Richtung sah.

Grinsend ging er in das Gebäude und ließ etwas fallen.

Als er nicht mehr zu sehen war, gingen sie zur Stelle, wo er etwas fallen ließ.

“Ein Ausweis?” fragte Ali Baba und ließ ihn wieder fallen, als er das finstere Lächeln sowie Blick sah.

“Hat es mich erschrocken! Meine Fresse!” sagte er und fasst sich ans Herz.

Die Fanalist nun hebend las sie den Ausweis.

“Name: Shadows! Vorname: Khan! Geburtstag: 08. Dezember! Alter: 15! Staatsangehörigkeit: Unbekannt! Geburtsort: Unbekannt!” las sie vor und drehte den Ausweis um.

“Augenfarbe: Dunkelrot! Größe: 167 cm!”

Den Ausweis wieder um Drehen, sah sie zu Ali Baba und erhob sich von der Hocke.

Auch der Prinz von Balbadd erhob sich von der Hocke und ging zum Tor.

“Entschuldigung! Dieser Khan, der vorhin hier reingekommen ist, hat seinen Ausweis verloren! Könnten wir kurz rein gehen und es ihm wieder geben?” fragte die Fanalis freundlich.

Zu den Zwei runter blickend, verneinte er den Eintritt.

“Kein Ausweis, kein Eintritt!”

“Aber, Khan hatte kein Ausweis! Wieso durfte er hier rein?” fragte Ali Baba ihn.

“Er hatte einen Ausweis! Deswegen durfte er auch rein!”

Sich fragend anblickend, meinten sie, was das hier den dann sei.

Sich den Ausweis genauer anblickend, nutzte die Wache einen Schwerkraftzauber und rief sofort seine Kameraden.
 

“Warum?” fragte Aladin seine Eltern, die ihn nur fragend ansahen.

“Warum wollt ihr, dass ich diesen Stab habe? Ihr wisst doch, dass ich keine Magie nutzen kann. Ich kann nicht mal die Rukh sehen.” meinte Aladin und sah darauf bedrückt zum Boden und umklammerte sein neuer Stab fest in seinen Händen.

“Das wissen wir, mein Liebling.” meinte darauf seine Mutter und ging etwas in die Hocke, um ihn ins Gesicht zu blicken.

“Wir dachten, wenn du den göttlichen Stab hast, könntest du somit schneller die Magie erlernen und die Rukh sehen. Du musst dir einfach nur Zeit lassen.” lächelte Shiba und gab den 10-jährigen Jungen einen kleinen Kuss auf der Stirn.

Zu seinem Vater blickend, der nur lächelte und seiner Frau zustimmend nickte, drehte er sich zu den Wachen um, die ihm etwas sagten.

“Groß König Salomon! Wir habe zwei Personen festgenommen, die einen Ausweis hatten, der voll mit finsteren Rukh ist!” meinte die Wache dem König.

Währenddessen ging die Königin zu ihrem Mann und sah die zwei Männer an.

“Was? Das kann aber nicht sein! Diese Rukh haben wir vor 5 Jahren zerstört!” sagte die Königin.

“Ja, das wissen wir! Doch diese Zwei haben diese wohl immer noch!”

“Warum kommt ihr dann zu uns? Bringt sie doch einfach in den Kerker.” meinte Salomon gelassen.

Doch die zwei Wachen sahen sich an, und sagten, dass sie es versucht hatten.

“Aber der Typ meinte, dass er den Prinzen gut kennen würde!”

Dabei zeigten sie auf Aladin, der nur verwirrt und fragend auf sich zeigte.

Zu ihm blickend, ging sein Vater dann zur Richtung, in der die Zwei kamen und sagte, dass sie ihn zu ihnen bringen sollten.

So nickten sie und zeigten der Gruppe, den Raum, in den sie vorübergehen gefangen waren.

“Okay. Tess! Ich möchte, dass du auf Aladin aufpasst. Er soll nicht mit hineinkommen.”

“Alles klar, Salomon! Ich passe auf den kleinen Knirps hier auf!”

“Hey! Ich sollte lieber auf dich aufpassen! Immerhin bist du derjenige, der immer alles wissen möchte!” meinte Aladin und sah schmollend zu Seite.

Lachend die kleinen Streiten zu sehen, gingen sie dann in das Zimmer.

Als sich dann die Tür schloss, gingen die zwei Jungs zur Tür und pressten ihre Ohren dagegen, in der Hoffnung, etwas hören zu können.

So gingen Salomon, Shiba und die zwei anderen Erwachsenen zu den zwei Menschen, die mit gesenktem Kopfe vor ihnen knieten.

“Warum musstest du dich auch wehren und sagen, dass du Aladin kennst?” fragte die rothaarige junge Frau den blondhaarigen jungen Mann, der nur eine Entschuldigung flüsterte und meinte, dass er ihn unbedingt sehen musste.

Als sie dann bemerkten, dass vier Schatten über sie waren, trauten sich die Zwei nicht hinaufzugucken.

“Wer seid ihr und warum kennt ihr Prinz Aladin?”

Zusammenzuckend wagte sich der Blondhaarige etwas hinauf und sagte dabei, dass er ihr bester Freund sei.

Ein Klos runterschluckend, bemerkte er erst jetzt, dass vor ihm der Vater von Aladin steht.

“(Von nahen sieht er echt beängstigend aus.)” dachte Ali Baba, als er in die saphierblauen Augen blickte.

“Jetzt guck nicht so streng, Salomon!” lächelte Shiba und ging in die Hocke, um sie genauer anzublicken.

Sprachlos von ihren Augen und sanften Lächeln, was Aladin auch hatte, löste sich der Zauber, der sie fesselte.

“Sie haben nichts Schlimmes vor! Ihre Rukh strahlen eine warme Aura aus, die mit purer Freundlichkeit strahlt!” meinte die Königin lächelnd und half ihnen, wieder aufzustehen.

“Bis du dir da sicher, Shiba?” fragte er sie, sodass sie nur freundlich lächelt.
 

Währenddessen lief der orange-haarige Junge hinter der anderen Seite der Tür auf und ab.

Es nervte ihn, dass alle Türen schalldicht erbaut wurden … oder zumindest von einem schalldichten Zauber umhüllt waren.

“Ich will wissen, was darin Vorsicht geht! Vor allem möchte ich die Personen sehen, die dich anscheinend kennt, Aladin!”

“Hm …” meinte der junge Prinz nur und versuchte einige Zauberformeln mit seinem neuen Stab zu zaubern.

Doch es klappte nicht, sodass der kleinere den Stab schmeißen wollte.

“Ach! Es klappt nicht … Ich bin kein Magier! Warum haben Mama und Papa sich entschieden mir etwas zu geben, was doch sowieso nicht funktionieren wird …” meinte er traurig und lehnte sich dann an der Wand hinter sich.

Wissend, wie sehr der kleine Prinz sich fühlte, wollte Tess ihm aufmunternde Worte sagen.

Doch er wusste nicht, was.

So entschloss er sich, sich einfach neben ihm zu setzen und ebenso zu warten, bis die Erwachsene wieder rauskamen.
 

“Woher kennt ihr Aladin?” fragte Salomon die beiden, die sich wegen dem Zauber reckten.

“Wie schon gesagt, er ist unser bester Freund!” lächelte Ali Baba.

Sich anblickend sagte Shiba, dass er, bis auf Tess, keine Freunde hat.

“Zumindest wüssten wir nicht, dass er einen Freund von Balbadd hat und eine Freundin vom Stamm der Fanalis!” meinte sie und sah leicht zur Seite.

Nun sich fragend blickend, sahen sie zum König des Reiches.

“Seitdem das, was vor fünf Jahren, passiert ist, darf er nie mehr aus dem Palast raus!”

“Was … ist den vor fünf Jahren passiert?” fragte Ali Baba sie, sodass sie ihn geschockt ansahen.

“Du weiß nicht, was vor fünf Jahren passiert ist?” fragte die Königin ihn und sah dann zum König, der sie fragte, von wo sie herkämen.

Sich nun anblickend sagte Ali Baba, dass sie es auch nicht genau wissen, von wo sie herkamen.

“Alles, woran wir uns erinnern, ist, dass wir in einem leuchteten Raum waren!” meinte der Prinz und fügte hinzu, dass er gerufen habe, Aladin niemals zu vergessen.

Ihn verstehend und doch fragend blickend, ging Salomon zum Tisch und saß sich auf einem Stuhl.

Ihn beobachten, bat Shiba die zwei, sich auch zu setzen, was sie liebend gerne annahmen.

“Ach übrigens! Das sind Setta und Wahid. Sie sind unsere Gefolgsmänner und auch beste Freunde.” stellte die Königin sie freundlich vor.

Zu ihm winkend, sahen sie zu Salomon, der immer noch begreifen möchte, wie so was passieren könne.

Nun zu Morgiana blickend, nickte sie, als sie Ali Babas blick erkannte.

“Nun, wir können uns an noch etwas erinnern ...” fing Ali Baba an zu erzählen, sodass alle ihn anblickten.

“Es ist nicht mehr so klar, und ich weiß auch nicht mehr, wer uns das erzählt hat … Aber alles, was wir wissen ist, dass dies hier ein neues Schicksal ist.”

Geschockt ihn anblickend, sahen sie nun zur Fanalist.

“Bevor wir hierherkamen, erfasste uns so ein warmes Licht, was uns neues Leben schenkte.”

“Genau! Anscheinend ist unsere Welt, die wir nicht mehr kennen, zerstört worden. Und da wir in einer Art Schutzkuppel waren, konnten wir hier ein neues Leben starrten.” meinte der Prinz.

Während Salomon alles verstand, starte Shiba nur in der Ferne.

“... Bitte nicht. Mir wird ganz schwindlig davon!”

Während die anderen lachten, sah Salomon seine Frau nur mit einem monotonen Blick an.

“Echt jetzt Shiba? Muss du jetzt echt diesen Blick machen?” fragte er sie und musste nun lachen, als sie ihn haute.

“Du bist echt unsensibel, weiß du das überhaupt, Salomon!?” schnauzte sie ihn an, sodass es zwischen ihnen eine kleinen auseinander Setzung gab.

Sie lächelnd anblickten, sahen sie zu Setta, der seufzte, dass dies jetzt bis morgen ginge!

“Ja! Keiner möchte recht oder unrecht haben! Die streiten sich für Kleinigkeiten, dass es schon nervt!” meinte Wahid und sah zu den beiden Streithähnen.

Als sie dann plötzlich die Tür öffnen hörten, sahen sie zu den zwei Jungs, die auf die Schnute fielen.

“Ich habe doch gesagt, dass das nicht funktionieren wird, Aladin!” schnauzte Tess den Jungen an und schubste ihn weg, als er immer noch auf seiner Schulter saß.

“Du hast viel zu viel herum geschwankt! Ich konnte mich nicht richtig festhalten!”

“Ach! Jetzt ist es wohl meine Schuld?! Du sprangst doch einfach so auf meiner Schulter!” schnauzte er und fing an, sich mit ihm zu streiten, was dann zu einem kleinen Kampf entwickelte.

Zu ihnen blickend, seufzten die Erwachsenen, sodass Salomon und Wahid sich von ihren Plätzen erhoben und den beiden Streithähnen am Kragen packten.

Während Aladin herumzappelte, bekam Tess ein Schlag auf dem Kopf.

“Hat Salomon dir nicht aufgetragen, den Prinzen zu beschützen?!” fragte sein Vater ihn streng, sodass Tess nur weinend seine Beule hielt und ja sagte.

Nun aufhörend herumzuzappeln, bat er seinen Vater, ihn wieder runterzulassen.

Ihn mit einem monotonen Blick anstarrend, entschuldigte er sich.

“Bist du dir dabei sicher? Ich lass dich erst los, sobald du es ernst meins!” sagte Salomon.

Mit einem bedruckten Blick nickte er nur, sodass er wieder freigelassen wurde.

Lächelnd zu ihm blickend, sahen Ali Baba und Morgiana sich an.

Als die beiden sich wieder versöhnten, begleiteten sie ihre Väter, die ihnen welche vorstellen wollten.

Sich freuend, Aladin zu blicken und ihm zu sagen, dass sie ihn nicht vergessen haben, starrten sie ihn nur an, als er sie ansah.

“Das sind doch …” fing Tess.

“... die Verräter!” endet Aladin, sodass seine Freunde ihn nur sprachlos anstarrten.

“Wie meint ihr das?” fragte Shiba sie, worauf Aladin ihr antworten wollte, dass sie sie beim Stehlen verpfiffen haben.

Doch Tess hielt sein Mund fest und meinte, dass sie das Gefühl haben, dass sie Verräter seien.

“Lüge nicht, du Lümmel! Die beiden sind mal wieder vom Palast geflüchtet!” sagte Wahid, sodass Salomon und Shiba zu Aladin blickte, der verschämt zu Boden blickte.

Im Augenwinkel sah er Ali Baba und Morgian an und flehte sie, nichts vom Stehlen zu erzählen.

“Aladin, wir wissen, dass du gerne die Welt entdecken möchtest und Abenteuer erleben willst. Aber du besitzt keiner leih Magie.” sagte Shiba, sodass Aladin traurig zu Boden blickte.

“Und Tess ist noch nicht stark genug, um dich zu beschützen.”

“Aber ich bin schon stark genug!” protestierte Tess und sah dann zu seinem Vater, der ihm sagte, dass er noch viel zu lernen hat.

Zu Aladin blickend, sahen seine beiden Freunden sich an und nickten.

“Aladin, dürfen wir dich etwas fragen?” fragte Ali Baba, sodass sein kleiner Freund ihn ansah.

Dieser Blick von ihm verriet eigentliche alle Fragen, die er hatte.

Doch er möchte sich wirklich sicher sein, ob das, was er vermutete, wahr sei.

“Kannst du dich, an uns erinnern?”

4. Nacht: Der Magie-Unterricht

Ihn verwirrt anstarrend, sah Aladin durch die Gruppe.

Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte.

Wieder zum Prinzen aufblickend, sah er in seinen goldenen Augen.

“Ähm … T-tut mir leid aber … ich kenne dich nicht.” stotterte Aladin leicht.

Es irgendwie wissend, ging er in die Hocke, um in Aladins hellblauen Augen zu blicken.

Ängstlich hin und her blickend, sah der Kleine wieder in seinen Augen, als dieser ihn die ganze Zeit anstarrte.

Mit einem bedrückenden Gefühl, rannte er nun zu seiner Mutter und versteckte sich hinter ihr.

“Ist alles okay, mein Schatz?” fragte sie ihn und bekam nur ein schütteln von ihrem Sohn.

“Nein! Er macht mir Angst!” sagte der junge Prinz, sodass Ali Baba und Morgiana ihn traurig ansahen.

“Sie sollen verschwinden! Sie machen mir Angst!”

Zu ihrem Mann blicken, ging er in die Hocke, nahm die kleine Hand seines Sohnes und überreichte sie Tess.

“Tess, könntest du mit Aladin wieder rausgehen? Ich denke, dass wir mit den beiden noch etwas sprechen müssen!” bat der König ihn.

Nickend nahm er die Hand seines kleinen Freundes und ging wieder hinaus.

Als sich die Tür wider schloss, seufzte der dunkelhaarige König und sah zu den zwei Wachen, die immer noch dabeistanden.

“Ihr zwei könnt wieder gehen! Wahid und Setta sind ja hier, falls was geschehen sollte!” sagte der König, ging an ihnen vorbei und sagte noch, dass sie das, was gerade hier passierte, geheim halten sollten.

“Haben wir uns verstanden?” fragte er sie und sah die zwei Wachen mit einem Blick an, sodass sie sich aufrichten und 'Jawohl' sagten.

Als nur noch Salomon, Shiba, Wahid und Setta im Raum waren, gingen sie wieder zu Tisch und bat ihnen, dort Platz zu nehmen.

Immer noch traurig und verwirrt, saßen sich Ali Baba und Morgiana zu Tisch.

“Irgendwie habe ich es schon geahnt … Sein Blick sagten viele Worte ...” meinte der 17-jährige junge Mann und sah nun zum König, der seine Ellenbogen auf den Tisch packte, worauf er sein Köpf stützte.

“Ich verlange nicht, dass ihr mir von der 'vergessenen Welt' alles berichtet! Das Einzige, was wir wissen wollen ist, von wo und wie ihr meinen Sohn kennengelernt habt!” meinte der König, sodass die beiden sich ansahen.

“Also, so genau wissen wir es auch nicht! Wir haben uns erst vor kurzem an Aladin wieder erinnert!” meinte Ali Baba und stimmte seiner Freundin neben sich zu.

“Alles, was wir wissen ist, dass er unser aller bester Freund ist!”

Sie anblickend, richtete sich Salomon wieder zurück und nickte verstehend.
 

Währenddessen gingen Aladin und Tess in das große Zimmer des Prinzen.

Sich auf das große kuschelige Bett schmeißen, sah er zu seinem Freund rüber, der die Terrassentür öffnete.

“Das waren aber zwei seltsame Vögel!” meinte der 14-Jährige, sodass der 10-Jährige nur stimmend zunickte.

Sich nun auf das Bett sitzen, sah Aladin zur weißen Decke auf und dachte an die Frage nach, was der junge Mann ihn fragte.

“Sag mal Tess? Kann es sein, dass ich sie damals kennengelernt habe?” fragte er seinen Bruder, der ihn verwirrt anstarrte.

“Wie meinst du das?” fragte er.

Aladin schnappte sich ein überdimensionales Kopfkissen und legte sein Kopf darauf.

“Ja, vor fünf Jahren … Als 'das' passierte! Kann es sein, dass ich sie dort kennengelernt habe?” fragte er erneut.

Seine Hand an seinem Kinn haltend, überlegte er kurz und schüttelte dann mit dem Kopf.

Ihm sagen, dass er sich nicht daran erinnern kann, ob bei ihm auch die beiden waren, sah Aladin enttäuscht zum weißen Kissen.

Er überlegte weiter, von wo er die Zwei kennenlernen sollte, hielt jedoch dann seine Hand an die Schläfe, als ein höllischer Schmerz auftauchte.

“(Von wo kenne ich sie?)”
 

“Verstehe!” sagte Salomon, als Ali Baba und Morgiana versuchten, ihm das Kennenlernen der drein zu erzählte.

“An mehr können wir uns nicht erinnern! Wenn wir es versuchen, sehen wir nur kleine Ausschnitte, die allerdings nicht ganz zu sehen ist!” meinte Ali Baba und bedankte sich bei Shiba, als sie ihnen etwas zu trinken zauberte.

Nickend stand er von seinem Stuhl auf und ging zum großen Fenster, wo man einen wunderschönen Garten sehen konnte.

“Wir wissen zwar nicht, ob Aladin sich jemals an euch erinnern wird! Doch ihr kennt ihn! Das glaub ich euch!” sagte er und sah zu den beiden rüber.

“Deswegen lass ich euch hier im Palast!”

Zu dem König blickend, erhoben sich Wahid und Setta, ob er dies ernst meine.

Nickend ging er wieder zu den Zweien, die ein freudiges Gesicht hatten.

“Ihr sollt ihn nochmal kennenlerne! Dieser Aladin, von dem ihr mir erzählt habt, ist nicht mehr der, den ihr eins Mal kanntet!” meinte Salomon.

“Unser Aladin besitzt keine Magie und kann auch nicht die Rukh sehen! Obwohl er unser Sohn ist, kriegt er dies nicht hin!” meinte Salomon.

“Weißt ihr denn, warum er keine Magie nutzen kann?” fragte Ali Baba ihn, sodass sie nur mit dem Kopf schüttelten.

“Am Anfang konnte er noch ein kleines bisschen Zaubern! Da war er ja auch noch ein Kleinkind!” sagte Shiba.

“Aber seitdem das, was vor fünf Jahren passiert ist, scheint er es nicht mehr zu können ...”

Sich fragend ansehen, fragten Ali Baba und Morgiana, was den vor fünf Jahren genau geschah.

Die Gruppe sah sich erst an, bevor Salomon antwortete.

“Aladin wurde damals, als er alleine durch den Basar lief, von irgendjemanden entführt!”

Geschockt ihn anblickend, erzählte der König weiter.

“Wir haben ein ganzes Jahr nach ihm gesucht und fanden ihn Blut strömend in einer Hütte tief im Wald!”

“Oh Gott!” sagten die zwei und hielten ihre Hände an den Mündern.

Nickend sagte er, dass dies auch für uns ein Riesen Schock war.

“Ca. 2 Jahre lang lag er im Koma! Wir holten die besten und stärksten Heilmagier, damit sie ihm heilen!”

“Doch etwas hat gestört, weswegen er zwei Jahre lang im Koma lag ...” sagte Shiba und wurde von ihrem Mann getröstet, als sie anfing zu weinen.

“Jeder dachte, dass er nie mehr aufwachen würde! Doch als er letztes Jahr seine Augen öffnete, strahlten wir alle vor Freude und umarmten ihn!” sagte Setta und sah nun zu Wahid, der sagte, dass er sich jedoch nicht an ihnen erinnern könne.

“Das konnte er nicht?” fragte Ali Baba geschockt und sah zum König, der mit dem Kopf nickte.

“Sowie er wohl euch nicht kennt, erkannte er auch uns nicht mehr! Wir haben ein halbes Jahr lang daran gearbeitet, dass er uns wieder erkennt!”

“Als er dann Tess sah, wie er gezaubert hat, rannte er freudig zu ihm und wollte auch zaubern!” sagte Wahid, sodass alle nickten.

Sie sagten, dass er sich mit dem Training mit Tess an sie erinnerte und wurde zu dem, den sie kannten.

Verstehend nickend, erstrahlte Ali Baba, als ihm eine Idee aufkam.

“Also, wenn Aladin sich zurückerinnern kann, wenn er zaubert … oder zumindest es versucht … Dann wird er sich doch auch an uns zurückerinnern, oder!?” fragte er strahlend das Königspaar, was sich ansah.

“So genau wissen wir das leider nicht, Ali Baba! Es kann auch sein, dass er sich niemals an euch erinnern wird! Deswegen schlage ich vor, dass ihr ihn erstmal kennen lernt! Was dann passiert, werden wir ja sehen, wenn es kommt!” meinte Salomon und ging dann mit seiner Königin, da sie schon seit Stunden miteinander sprachen, Richtung Tür.

“Wahid und Setta zeigen euch, wo ihr die Nächte verbringen könnt! Wir sehen uns morgen!” verbeugte sich der König, wo die Königin nur ein kleiner Knicks macht, ehe sie nun auch das Zimmer verließen.
 

Als sie durch die Gänge des Palastes gingen, staunten Ali Baba und Morgiana die Wände an.

So viele Bilder und Gravierungen strahlten heraus, sodass sie es immer noch nicht glauben können, hier zu sein.

“Was! Du hast echt vor, morgen uns wieder zu verlassen?!” fragte der weißhaarige den lilahaarigen, der darauf nur nickte und antwortete, dass er sonst nur wieder Sachen tut, die eigentlich sein Job seien.

“Oh Mann! Dabei habe ich mich so gefreut, dich wieder hier zu haben! Weiß du eigentlich wie anstrengend das ist, auf zwei Kinder aufzupassen, die immer wieder ausbüxen und nicht auf einem hören?!”

“Das habe ich heute gesehen. Du solltest Aladin lieber Ugo überlassen und eher auf deinen eigenen Sohn aufpassen. Immerhin ist er es doch, der den Prinzen irgendwelche Flausen in den Kopf redet.” meinte Setta und sah einmal nach hinten, um sicher zu gehen, dass die zwei Teenagern ihnen folgten.

“Tess ist ein kleiner Idiot! Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass er mit dem Prinzen eher die Magie lernen soll, damit er eines Tages so großartig wird, wie sein Vater und seine Mutter!” rief Wahid und schlug seine Hände aneinander, sodass Ali Baba und Morgiana sich erschreckend zusammenzuckten.

“Aber dieser Junge hört einfach nicht auf mich! Auch Aladin reist sich nicht so zusammen, wie ich es wollte!”

“Kann es sein, dass du ihn unter drück setzt und er deshalb immer noch nicht die Rukh sehen kann?” fragte nun sein Kamerad und sah ihn darauf an.

“Äh … Natürlich! Nur mit harter Arbeit kann man die Magie kontrollieren und beherrschen!”

Darauf seufzte der *33-Jährige* und blieb gemeinsam mit Wahid vor einer Tür stehen und sahen die Zwei an.

Während er die Tür öffnete, ging der ältere ins Zimmer und sagte, dass das ihr Gemach sei.

Als dann Ali Baba und Morgiana hinein gingen, leuchteten ihre Augen wie Sterne.

“Wow! Was für ein Luxus! Alles leuchtet ja wie Gold!” meinte der Blondhaarige und sah sich gründlich um.

“Und die Betten erst. Sie sind so groß und flauschig.” meinte die Rothaarige hingegen ruhig und saß sich vorsichtig auf das Bett, wobei sie fast von den Daunen verschlungen wurde.

Lachend darüber, halfen Setta und Wahid ihr aus den Fängen und sagten, dass dies das luxuriöseste Gästezimmer sei, die ihre Besucher bekommen.

“Natürlich sind die Zimmer der Königsfamilie und unsere viel luxuriöser, als die Gästezimmer!” meinte Wahid und schlug kräftig gegen Ali Babas Schulter, sodass er leicht nach vorne kippte und sich an die Schulter packte.

“(Das war direkt … Ist der Stark ...)”

“Was Wahid damit eigentlich meinte ist, dass ihr überall hin dürft außer in ein paar Räume. Solange der König und die Königin sie euch nicht selber zeigen, dürft ihr dort auch nicht hin.” sagte Setta ruhig und zeigte den beiden Teenagern eine Karte des Schlosses, wo einige Räume rot waren und andere blau oder grün.

Nickend verstehend, was er meinte sahen sie dann zu den zwei Männern, die sie wieder allein lassen wollten.

“Also, wenn ihr irgendwas benötigen solltet, zieht an dieser Schnur. Es wird dann eine Bedienstete kommen und euch das bringen, was ihr wollt.” sagte der lilahaarige und verließ dann auch die zwei mit seinem Kameraden.

Freundlich nickend, ging dann auch Ali Baba auf die Terrasse, die den Garten des Palastes zeigte.

Zum Himmel blickend, lächelte er.

“Worüber bist du fröhlich?” fragte Morgiana ihn, der sie dann mit einem Lächeln ansah.

“Das es Aladin gut geht! Das freut mich! Auch wenn er sich nicht an uns erinnern kann, bin ich trotzdem froh, ihn zu sehen!” meinte der Prinz und sah dann wieder zum Himmel.

“Wir werden schon eine Lösung finden, damit er sich an uns erinnern kann!” lächelte er.

Auch Morgiana lächelte und sah zum Himmel.

“Wie süß! Sucht ihr eine Lösung, um ihn wieder zurück zu bekommen! Da kommen mir ja schon die Tränen!” grinste eine Person finster über ihnen, sodass die Zwei sich erschraken und nach oben starren.

Doch da war niemand.

Sich nun fragend anstarren, sahen sie noch mal nach oben.

“Hast du ..., dass auch gespürt?” fragte der Blondhaarige seiner Freundin, die nickte.

“Ja! Eine finstere und beängstige Aura strahlte über uns herab!”

Weiterhin über sie blickend, gingen sie wieder ins Zimmer und schlossen die Tür.
 

Am Abend lief am anderen Ende der Gänge eine rosa-rothaarige junge Frau zum Zimmer ihres Sohnes.

Vorsichtig klopfte sie an der Tür und öffnete sie, als sie nur ein leises 'Hm.' bekam.

“Aladin, du warst heute Abend nicht am Tisch um deinen Kuchen zu essen.” sagte Shiba und saß sich auf das Bett des kleinen Prinzen.

“Ist alles in Ordnung?” fragte sie ihn, der sich unter der Decke versteckte.

Auf eine Antwort warten, stellte sie den Stückküchen auf seinen Nachttisch und fragte, ob es wegen heute wäre, was passierte.

Nickend, sah Shiba zur weißen Decke.

“Du brauchst dich nicht vor den Zwei fürchten! Sie sind ganz freundlich! Das zeigen mir ihre Rukh!” meinte sie lächelnd.

Doch Aladin zog seine Decke weiter über den Kopf.

Zu ihm blickend, schmiss sie sich nach hinten und lag auf den kleinen Prinzen, der herumzappelte und meinte, dass sie schwer sei.

“Geh von mir runter, Mama!! Du bist zu schwer!!” schrie er und lachte dann, als seine Mutter ihn kitzelte.

“Was hast du gerade gesagt!?” fragte sie kichernd und kitzelte den jungen Prinzen, der seine Decke wegtrat und mit Tränen in den Augen sagte, dass sie zu schwer sei.

“Na warte du frecher Lümmel!! Dafür bekommst du noch mehr Kitzel einhalten!!” lachte seine Mutter und kitzelte den Jungen so lange, bis er sich entschuldigt.

“Hör auf Mama!! Das ist … Das … Es tut mir leid!! Es tut mir leid!!” kicherte der junge Prinz.

“Meinst du das wirklich ernst!?” grinste die Königin und kitzelte ihren Sohn weiter.

“Ja!! Ich mein es ernst!! Hör bitte auf!!” kicherte er und versuchte wieder zu atmen zu kommen, als seine Mutter auf hörte ihn zu kitzeln.

Sie mit einem bösen grinsend anblicken, sah die Königin ihn nur mit einem Siegreichen grinsen an.

“Du bist echt gemein! Weiß du das?” fragte er sie, die nur mit einem leichten Achselzucken zu ihm blickte.

Als sich die Gemüter wieder beruhigte, rutscht Aladin zu seiner Mutter, sodass seine Beine vom Bett schweben.

Den Kuchen nehmen, den extra seine Mutter ihn brachte, sah er sie an, als sie ihn erneut fragte, ob alles in Ordnung sei.

Das Stückchen runterschlucken, sah er zu seinem Kuchen und schüttelte leicht mit dem Kopf.

“Ist es wegen den Zweien, die heute auftauchten?”

Kopf nickend, nahm er ein Stück vom Kuchen und aß ihn.

Zur Wand blicken, sah die Königin ihn wieder an, als er sagte, dass er ein seltsames stechen im Kopf spürte, wenn er versuchte sich zu erinnern, von wo er sie kennenlernte.

“Aber es kommt nichts! Nur dieser Schmerz im Kopf ...” sagte Aladin und sah nun traurig zum leeren Teller.

Nicht wissen, was sie darauf antworten sollte, sah Shiba wieder zur Wand und erinnerte sich, was vor zwei Jahren passierte.

“Kannst du dich noch erinnern, wo du deinen Papa und mich nicht wieder erkannt hattest?” fragte sie ihren Sohn, der zu ihr rauf blickte.

“Ja, das kann ich.”

“Wie hast du dich damals gefühlt, als du versucht hast, uns wieder zu erkennen?” fragte Shiba ihn lächeln.

Kurz zur Wand starren sagte er, dass er dasselbe Stechen hatte, wie bei den beiden.

“Das heißt also?”

“Das ich die beiden kenne!”

Ihm nickend lächeln, meinte sie, dass die Zweien sich anscheinend auch erst vor kurzem an ihn erinnern können.

Zu seiner Mutter blickend, staunte er, als sie erklärte, dass sie so einiges erzählt haben, an was sie sich erinnern.

“Sie können sich nicht an alles erinnern. Das Einzige, woran sie sich erinnern können, bist du!” sagte sie und sah mit ihrem rosaaugen zu ihrem Sohn.

“Du bist wohl für sie eine Art Stütze! Wenn du nicht wärst, würden sie sich höchstwahrscheinlich an nichts erinnern und ziellos durch die Gegend irren!” meinte sie lächelnd und legte ihre Hand auf das blaue Haar ihres Sohnes.

Mit gestauten Augen blicken, fragte er, ob er die beiden nochmal sehen könne, wobei sie lächelnd nickte und sagte, dass sie hier im Palast übernachten.

Vom Bett hüpfen und zu ihnen eilen, stoppte seine Mutter und meinte, dass es jetzt zu spät sei.

“Du wirst sie morgen wieder sehen!” zu ihr blickend, nickte er lächelnd und legte sich wieder ins Bett.

Ihn zudeckend, saß sich die Königin noch auf das Bett und wartete, bis er einschlief.

“Freust du dich den auf die morgigen stunden?” fragte sie ihren Sohn und strich einige Strähnen von seinem Gesicht.

“Eigentlich nicht …” sagte er mit einem trüben Blick.

“Aber ich hoffe, dass ich mit dem göttlichen Stab endlich zaubern kann!” meinte Aladin dann mit einem strahlen im Gesicht.

Noch bevor er einschlief, fragte er sie, wo denn sein Vater sei.

“Du kennst ihn. Er ist wieder mit etwas beschäftigt, was seine Neugier erweckt hat. In so was ist und bleibt er wohl ein kleines Kind.” seufzte Shiba und sah dann zu ihrem Sohn, der kicherte.

“Manchmal frage ich mich, weshalb ihr überhaupt zusammen seid. Papa wirkt ab und zu so ernst und direkt, sodass ich immer denke, dass er dich und mich überhaupt nicht liebhat. Aber wenn so was ist, was seine Neugier erwecken lässt oder etwas anderes, dann weiß ich wieder, weshalb ihr ein so tolles Team seid.” meinte Aladin mit leuchtenden Augen und sah die Königin mit einem großen lächeln an.

“Ich hoffe, dass ich eines Tages auch jemanden finde, mit dem ich so ein tolles Team bilden kann, wie ihr zwei es seid!”

Dabei strahlte Shiba auf und wurde etwas rot um die Wangen.

“Du solltest jetzt schlafen. Morgen hast du ja wieder Unterricht.” sagte sie, erhob sich vom Bett und gab dem kleinen Prinzen ein Kuss auf der Stirn.

“Dein Vater und ich lieben dich und das wird immer so bleiben. Schlaf schön, mein kleiner Schatz.”

“Gute Nacht, Mama. Und sag das auch bitte Papa.”

Lächelnd nickte sie, öffnete die Tür und erlöscht das Licht im Zimmer ihres Sohnes.

“Schlaf schön.”
 

“|Bitte … Bitte hilf mir!|”
 

Mit aufgerissenen Augen starrte Aladin die weiße Decke über sich an.

“Schon wieder dieser Traum ...” sagte er und saß sich hin.

Zum Fenster blickend, wo ein leichter Wind kam und die weißen Gardinen zum Flackern brachte, schlug er die Decke weg und ging auf die Terrasse.

“Diese Stimme … Sie klang so göttlich ...” meinte er und starrte zum Himmel auf.
 

Streckend die Arme hebend und laut aufstöhnen, sah Ali Baba zu seiner Freundin, die sich beschwerte, dass er zu laut sei.

“Tut mir leid! Das Bett ist einfach nur so bequem, dass ich das Gefühl hatte, auf einer Wolke zu liegen!” grinste er und streckte sich nochmals.

“Musst du dafür aber so laut stöhnen?” fragte sie immer noch mit geschlossenen Augen.

Mit einer Augenbraue hoch, starrte er Morgiana an und meinte, dass er sie so ja gar nicht kannte.

Doch darauf etwas zu antworten, stand der Prinz vom Bett und öffnete die Terrassentür, um nur raus zu gehen.

“Dieses Schicksal ist einfach nur perfekt!” meinte Ali Baba und sah dann zur linken Aladin stehen, der immer noch verträumt zum Himmel blickte.

Zu ihm starrend, wusste er nicht, was er tun sollte und starrte ihn einfach nur an.

“(Er sieht so Gedanken verloren aus!)” dachte Ali Baba und schrak auf, als der junge Prinz zu ihm blickte und, für nur einen Bruchteil eine Sekunde, ihn in einer anderen Gestalt sah.

Nun selber zu ihm blickend winkte er, als er ihm einen Guten Morgen wünschte.

“Guten Morgen, Aladin! Wie … hast du geschlafen?” fragte er vorsichtig.

War er sich nicht sicher, ob er ihm eine Antwort gäbe.

Doch sah er leicht geschockt zu ihm rüber, als er ihm antworten hörte, dass es so ginge.

“Ich habe etwas zu lange gelesen.” sagte er und fragte nun ihm, wie er geschlafen habe.

“Ich? Also ich habe wunderbar geschlafen! Das Bett fühlt sich an, als ob man auf einer Wolke liegt!” sagte Ali Baba grinsen.

“Findest du? Also ich finde es nicht so bequem!” meinte Aladin und ging nun zum rechten Geländer, um mit dem älteren Prinzen besser zu unterhalten.

Sein Kopf legend, sagte er, dass er doch aus dem Königshaus Saluja komme.

“Gibt es dort den nicht solche Betten, wie hier?” fragte er ihn und legte sein Kopf etwas zur Seite.

Sich nun erinnern, dass er eins im Königshaus gelebt habe, meinte er, dass es schon weiche Betten gäbe.

“Nur sind sie nicht so flauschig wie eure Betten.” lachte er, worauf der kleine Prinz auch etwas lachte.

“Warum bist du denn überhaupt hier? Deine Familie ist doch in Balbadd! Solltest du nicht bei ihnen sein?” fragte er und wackelte etwas mit den Beinen, als er sich etwas an dem Geländer hochzieht.

Ihn fragend und verwirrt anstarrend, dachte er, dass seine Familie doch nicht mehr existieren … oder doch?

Als der 10-jährige Prinz in noch mal fragte, lachte er, dass er im Auftrag des Palastes hier sei.

“(Oh man! Eine bessere Lüge konntest du dir auch nicht einfallen lassen!)” meckerte er im Kopf.

Spurend, dass Aladin ihn anstarrte, sah er dann ein Lächeln auf sein Gesicht.

“Du bist echt seltsam!”

“Hä? Warum bin ich seltsam!?” fragte er ihn, sodass Aladin etwas kicherte.

“Hihihi! Wenn du doch im Auftrag deines Landes seist, müsstest du doch ein Ausweis besitzen, damit du überhaupt reinkommen kannst!” kicherte er, sodass der ältere rot übers Gesicht wurde und motzte, dass er nun halt keinen besitze.

Aladin musste nur noch mehr kichern, sodass er sich versehentlich weiter übers Geländer beugte und zappelte, als er drohte runter zu fallen.

“AHHHHH!!” schrie er und zappelte, um wieder zurück zu kehren.

“ALADIN!!” rief Ali Baba, und war bereit zu seiner Terrasse zu springe.

Doch als er seinen Vater sah, ging er wieder zu seinem Standpunkt.

“Puh! Das war knapp!” lächelte Aladin und erschrak dann, als er sein Vater hörte.

“Wie häufig haben deine Mutter und ich gesagt, dass du dich nicht übers Geländer hängen sollst?” fragte sein Vater ihn, als er seinen Kraftzauber löste, womit er Aladin vom Fallen hielt.

Seine Finger vor sich tippend, sagte er, dass sie es 20-mal sagten, und sah seinen Vater nicht an.

“Jetzt ist es schon das 21. mal! Wann lernst du es, dass du nicht schweben kannst, um den Fall zu hindern!” meinte er, ging in die Hocke und legte dabei seine an die Stirn.

“Wenn dir etwas passieren wurde, könnten deine Mutter und ich uns das niemals verzeihen.” sagte er.

Nun mit einem Schmollmund, sagte er, dass es ihm leidtäte und er es nicht noch mal machen würde.

Doch Salomon wusste, dass er es noch mal tun würde, weswegen er nur leicht seufzte, ihn anlächelte und sich wieder aufstellte.

Zu seinem Sohn sagend, dass er sich fürs Frühstück fertig machen sollte, bedankte er sich bei Ali Baba, der bereit war, ihn zu retten.

“Ach! Das wäre doch kein Problem gewesen!” lachte er verschämt und ging dann auch wieder ins Zimmer, als der König nickend weg ging.

Die Tür schließend, lächelte er und dachte an ihr kleines Gespräch nach.

“Hmm! Durch ihn konnte ich ein kleines Stück meiner Vergangenheit sehen, die ich in der vergessenen Zeit verbrachte! Sehr interessant!”
 

Als Aladin sich für den Magie-Unterricht fertig gemacht hatte, ging er zu Speisesaal und wurde etwas verlegen, als jeder ihn ansah.

Jedes Mal, wenn er irgendwo hin ging, wo es viele Menschen gibt, fühlte er sich nicht wohl.

Es sei denn, er ist verkleidet, sodass niemand ihn erkannte.

Er ging zu seinem Vater, der vor ihm sein Zimmer verließ und ihm von dem Fall rettete.

Sich zwischen seinen Eltern setzen, sah er zu Tess rüber, der zu ihm wank.

Bei ihm saßen auch Ali Baba und Morgiana, die zu ihm sahen.

Er wank kurz zurück, spürte jedoch die Blicke der anderen, sodass er zu seinem Schoß blickte.

“Geh ruhig zu ihnen.” flüsterte Shiba zu ihrem Sohn, der zu ihr sah.

“Mach dir keine Sorgen! Du gewöhnst dich schon noch an den Blicken der anderen!” meinte der König grinsend, sodass Aladin als auch Shiba in mit einem monotonen blick anstarrten.

Nun wieder zu seiner Mutter blickend, die lächelnd nickt, erhob sich der kleine Prinz, nahm sein göttlichen Stab und ging zu den dreien.

“Irgendwie strahlt Aladin heller! Findest du nicht auch, Salomon?” fragte sie ihren Mann, der nickte.

“Ob es an denen liegt?”
 

“Du siehst aber verschlafen aus! Hast du mal wieder zu lange in den Büchern gestöbert?” fragte Tess seinen kleinen Brüder, der sich zu ihnen saß und ihn monoton anstarrte.

“Einer von uns beiden muss ja lernen! Und wenn du es nicht tust, muss ich für dich mitlernen!” meinte er und kicherte dann, als er den blick von Tess sah.

“Du kleiner …! Nur zur Erinnerung; Ich besitze die Magie! Du aber nicht, weshalb du auch viel mehr lernen muss, als ich!” meinte er und schrie dann 'aua', als sein Vater ihm auf auf dem Kopf schlug.

“Du muss genauso viel lernen wie der Prinz!” rief sein Vater.

Sein Kopf haltend und sich beschweren, dass es weh tat, prügelten sie sich, wobei Aladin, Ali Baba und Morgiana nur lachten.

Nun sich was zu essen schnappend, sah Aladin mit vollgestopftem Mund den jungen Mann neben sich an.

“Darf ich denn wissen, was genau für ein Buch du liest?” fragte er ihn freundlich, sodass der kleine Prinz kaute und das Buch aus seiner Tasche fischte.

“Dies!” sagte er mit vollem Mund und sah dann zu seinem Bruder, dass man mit vollem Mund nicht sprechen darf.

“Du machst das aber auch!” meinte er.

“Du muss mir nicht immer alles nach machen! Sei mal du selbst!”

“Aber so bin ich nun halt!” meinte er, schluckte das essen runter und sah dann zu Ali Baba, der versucht, das Buch zu lesen.

“Ich … versteh gar nichts!” meinte er und sah zu den kleineren runter, der meinte, dass dies ja auch auf toranisch geschrieben wurde.

“Außerdem müsstest du es doch lesen können! Oder lernt ihr im Palast von Balbadd nicht die toranische Sprache?” fragte er und nahm ein Schluck von seinem Becher.

Ihn anstarrend, sah er nun zu dem 14-Jährigen, der ihn auch fragend anstarrt.

“Ähm … Also … Ich habe die Stunden, wo man toranisch lernte, geschwänzt!” lachte er, sodass die beiden Jungs sich nur anstarrten.

Sich das Buch wieder von seiner Hand nehmen, steckte Aladin es wieder in die Tasche, die er trug.
 

Als sie ihr Frühstück zu Ende aßen, sprangen Aladin und Tess auf, um schon mal zum Garten zu gehen.

Sie blieben jedoch stehen, als sie Wahid sagen hörten, dass es sonst Prügel gäbe, wenn sie nicht dort sind.

“Prügel ...” fragten die beiden und rannten dann los, um ja schon mal da zu sein.

Ihnen lächelnd hinterher blickend, sahen sie zu Tess Vater, der ihnen befahl, auf die beiden taugenixe auf zu passen, sonst drohte es mit Prügel.

Ali Baba und Morgiana sprangen sofort von ihren Plätzen auf und rannten den zwei Magier hinterher.

Als die 4 den Garten erreichten, staunten Ali Baba und Morgiana die Schönheit des Gartens.

Überall waren Blumen, die einen unglaublich schönen Duft absondern, einen großen Brunnen und ein Teich, der kleine Fische beinhielten.

“Wie schön!!” sagten die Beiden und sahen dann zu Tess, der sagte, dass das schon eine Augenweide ist.

“Dieser Garten wurde von allen, die in Alma Toran leben als eins der schönsten Orte der Welt bestimmt! Jeder, der einen Ausweis hat, darf hier hin und einfach nur die Schönheit genießen!”

“Oder gegeneinander kämpfen!” lächelte Aladin und ging zu einer großen Plattform.

“Wie meinst du das?” fragten sie ihn und beobachteten, wie er zu einer großen Plattform ging, um drauf zu steigen.

Doch bevor er es konnte, bekam er einen Blitzschlag und fiel dann zu Boden.

“Oh Gott, Aladin!” riefen seine zwei ehemaligen Freunde und rannten zu ihm, während sein Bruder nur zu ihnen ging.

“Gehst dir gut?” fragten sie besorgt und sahen den jungen Prinzen an, der mit großen Augen auf den Rücken lag und immer noch zitterte.

“Sharahl!” ertönte eine Stimme hinter denen, sodass ein Wasserfall über den Jungen runter strömte.

“Pfffff!” spuckte Aladin, sodass die Zwei, die noch über den Jungen waren, Wasser ins Gesicht bekamen.

“Sag mal spinnst du!? Ich hätte ertrinken können!!” schrie Aladin und saß sich schnell auf.

“Was gehst du auch einfach zur Plattform? Du weiß genau, dass da ein Schutzzauber ist, der ein nicht Magier mit Blitzen beschießt!” meinte Tess, tippte sein Starb gegen den Zauber und löste ihn auf.

“Das ist aber kein Grund mir Wasser ins Gesicht zu schießen … Vor allem kein Wasserfall!” motzte der Junge ihn an, erhob sich von seinem Sitz und schüttelte das Wasser weg.

“Bäh! Ich bin voll nass!” beschwerte Aladin sich, als er dabei auf die Plattform ging.

Noch erschrocken starren, sahen Ali Baba und Morgiana zu Tess rüber, der sie fragte, ob sie auch rein möchte.

Nickend rannten sie zu ihnen und waren erstaunt, dass der Zauber wieder aufschien.

“Nach einer Minute erscheint wieder der Schutzzauber, der den Garten beschützt! Deswegen ist sie auch so groß, damit hier mehrere Magier trainieren oder gegeneinander kämpfen können!” erklärte der junge Mann ihnen und meinte dann, dass man während eines Kampfes man lieber außerhalb zu gucken sollte.

Zum jungen Prinzen blickend, der immer noch versuchte, seine Kleidung irgendwie trocken zu machen, sah dieser beleidigt zu seinem Bruder, der meinte, dass dies doch eine gute Gelegenheit wäre, Hitzezauber zu zaubern.

Ihn gefühllos anblickend, sagte er, dass er lustig sei.

“Ich kann keinen Hitzezauber zaubern! Außerdem solle ich doch erst versuchen, irgendwie mit den Rukh zu zaubern!” meinte er stumm, sodass sein Bruder mit der Hand winkte und ihn fragte, ob er sich den nicht trocknen möchte.

“Doch, möchte ich schon! Nur ...”

“Dann nutze den Hitzezauber! Es muss ja nur ein kleiner sein!”

Knurrend, dass dieser es nicht verstehen wollte, schnappte Aladin seine nasse Tasche und ging von der Gruppe weg.

“Geh mir ja nicht auf die Nerven, blöd Köpf!” schnauzte er ihn an und ging so weit weg, dass er sie nicht mehr hören kann.

“Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht?” fragte sich Tess.

“Vielleicht weil du ihn zu etwas gezwungen hast, was er nicht kann?” fragte Ali Baba und traf damit den Nagel auf dem Kopf.
 

Während die drei in weiter Ferne sich unterhielten, motzte Aladin herum und legte seine Tasche hin.

“Wehe die Bücher sind nass! Dann bekommt er Prügel von mir!” meinte er und fischte die drei Bücher raus.

Erleichtert ausatmen, sah er über sich, als er Gelächter hörte.

Die Gesichter wieder erkennen, sah er verlegen zum Boden.

“Wen haben wir denn hier? Ist das nicht unser kleiner Freund?” fragte der schwarzhaarige junger Mann, sodass Aladin sein Stab fester in seinen Händen hielt.

Ihn mit einem finsteren Blick runter blickend, beugte er sich zu ihm und staunte den Stab an, den er hielt.

“So, so! So sieht also der göttliche Stab der heiligen Magi Shiba aus! Gib ihn mir mal her!” grinste der junge Mann.

Ihn anblickend, drückte der junge Prinz sein Stab fester gegen seine Brust und schüttelte mit dem Kopf.

“Das darf ich nicht. Mama hat zu mir gesagt, dass nur ich ihn tragen darf.” meinte er und wurde dann zu Boden geschubst, als er sich dagegen streute, sein Stab, den eins seiner geliebten Mutter gehörte, den Jungen zugeben.

“Was für ein unhöflicher Bengel du bist! Da habe ich dich noch nett drum gebetet, ihn mir mal auszuleihen und du möchtest es nicht mal!” sagte er und starrte mit einem finsteren blick runter zum kleinen Prinzen, der zittert den Stab fester hielt.

Er hatte ein seltsames Gefühl von dem Jungen, weswegen er nicht den Stab ihn überreichen wollte.

Nun auf der Hand des jungen Prinzen treten, schrie er und ließ den Stab los.

Von seinem Schrei hörend, rannten Ali Baba, Morgiana und Tess zu ihm, um zu sehen, warum er geschrien hatte.

Doch als die Zwei den Jungen mit dem pechschwarzen Haar wieder erkannten und deswegen stehen blieben, rief Tess nur, was sie hier zu suchen haben.

“Hast du denn nicht den Magie-Unterrichten hier beendet, Khan?” fragte Tess ihn und half seinen kleinen Bruder hoch.

Mit einem kleinen Heilzauber heilte er die Hand von Aladin und sah wieder zu pechschwarz Haarigen jungen Mann, der nur finster grinste.

“Das hast du doch auch, Tess! Oder etwa nicht!? Deine Magie ist viel stärker als von allen anderen! Wenn nicht sogar … stärker als von einem Magi!”

Plötzlich erstrahlte von dem Jungen eine unheilvolle Aura heraus, die Ali Baba und Morgiana zum Zittern brachte.

“Was … dieses Gefühl … diese Angst habe ich doch schon mal gefühlt …!” sagte Ali Baba, sodass Morgiana nickte.

“Sie … ist so bedrückend ...”

Mit leerem Blick, sah er zu seinem kleinen Bruder, ob seine Hand noch weh täte.

Er schüttelte mit dem Kopf, sodass er kurz ihn anlächelt und dann wieder zu Khan blickte.

“Gib ihm seinen Stab wieder!” befahl er.

Ihn kurz anblickend, grinste er und fragte, was passiere, wenn er ihn nicht zurückgäbe.

“Dann schlag ich dir die Fresse so grün und blau, dass du nicht mehr weißt, ob es morgens oder abends ist!!” bedrohte er den jungen Mann, der ihn nur mit einem finsteren grinsen anstarrte.

Aladin klammernd an Tess Robe, sah er zum 15-jährigen Jungen, der immer noch so ein finsteres breites Grinsen hatte.

Ein kleiner Windstoß wehte über sie und Ali Baba hatte eine schlechte Vorahnung, was passieren könnte und wollte ihm sagen, dass er ihn nicht provozieren sollte, da was Schlimmes passieren würde.

Doch konnte er sich nicht bewegen geschweige denn zu ihm rufen.

Den göttlichen Stab von Aladin fester in die Hand drücken, sah er kurz zu dem jungen Prinzen und dann wieder zum 14-Jähigen, der ihn bedrohlich anstarrte.

“Hmm! Ich habe darauf keine Lust! Hier hast du den scheiß Stab!” meinte Khan grinsend und schmiss ihn vor Aladins Füße.

An ihn vorbei laufen sagte der junge Mann zu ihm, dass er schön auf ihn aufpassen sollte.

“Nicht, dass wieder die Tragödie von vor fünf Jahren passiert!” grinste er und ging dann mit geschlossenen Augen weiter.

Sprachlos hinter ihn herblickend, sah er dann zu Aladin.

5. Nacht: Die Schriften

Als sich die Gemüter beruhigten, Tess weiterhin die kleine Hand von Aladin heilte, lächelte dieser ihn an, um zu zeigen, dass alles wieder gut sei.

“Bis du dir sicher, Aladin?” fragte Tess ihn besorgt.

Doch Aladin nickte nur.

“Es geht wieder.” meinte er und sah zu seiner Hand.

Er hatte so ein seltsames Gefühl, was ihn betrifft.

Ein Gefühl, dass etwas versuchte, ihn zu sich zu rufen.

Als er wieder zu seinem großen Bruder sah, lächelte er und nahm seine Tasche, ehe er dann von seinem Sitz erhob.

“Ich geh dann mal die beiden Füttern.” lächelte er, sodass auch Tess sich erhob, um den kleinen Jungen den Schild aufzumachen.

Hinter ihm herblickend, lächelte er, ehe er sich dann wieder zu Ali Baba und Morgiana begab.

“Wohin ist Aladin gegangen?” fragte der ältere Prinz den jungen Toraner.

“Er geht seinen Fischen etwas essen holen.” meinte er.

“Fische?”

“Ja! Zwei Koi, die Ru und Fu heißen!” lächelte Tess, ehe er dann sich auf den Boden legte.

Sich wundern, von wo sie die Namen schonmal gehört hatten, hörten sie dann, wie Tess sich fragte, woher er von dieser Tragödie Bescheid wusste.

“Außer uns wusste niemand genaueres, was damals passierte …” meinte er und sah dann zu Ali Baba, als er ihn fragte, was er meinte.

Sich wieder aufsetzend, seufzte er.

“Bis auf Aladins Eltern, deren Freunden und ich, wusste niemand, dass der Vorfall vor 5 Jahren eine Tragödie war.” meinte er und erwähnte, dass auch niemand wusste, dass Aladin sich erst nicht an sie erinnern konnte.

“Woher konnte Khan das wissen?” fragte er sich und legte seine Finger an seinem Kinn.

Ihn erst etwas beobachtend, sahen dann Ali Baba und Morgiana sich an.

Gemeinsam nickend, fragte Ali Baba dann, wer den dieser Khan überhaupt sei.

“Ich meine; Er hat eine unheimliche Aura, die einem zum Zittern gibt.” erklärte er, sodass Tess zu ihm sah.

“Ja … Das hat er durchaus …” sagte er nur und sah zur Seite.

Zu Aladin blickend, der in die Hocke saß und das Fischfutter übergoss, seufzte der ältere Toraner auf.

“Ehrlich gesagt kenne ich ihn überhaupt gar nicht so gut, wie ihr denkt.” meinte er und sah dann die beiden an.

Nicht verstehend, wie er dies meinte, sah Tess zum Himmel.

“Er tauchte vor 2 Jahren auf einmal bei uns auf.” sagte er und sah dann wieder Ali Baba und Morgiana an.

“Bei unserm ersten treffen wusste ich, dass man ihm nichts trauen sollte … Ich hatte ehrlich gesagt sogar richtig Angst vor ihm …” sagte er dann mit einem beängstigen blick zur Seite.

Ihn besorgt anblickend, hörten sie ihn erneut seufzen, als Ali Baba ihn fragte, wie er Khan kennenlernte.

Zu ihm blickend, schloss Tess seine Augen und fing an zu erzählen, wie er diesen mysteriösen jungen Mann kennenlernte.

“Es fing vor ca. 1-2 Jahren an, als ich ihn zum ersten Mal kennenlernte …”
 

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Der damals 12-jährige junger Tess rannte durch die Fluren des Palastes und fluchte vor sich herum.

“Bitte lieber Gott, bitte las ihn noch nicht da sein!” flehte er und spurte schon den Schlag auf seinen Kopf.

Kopf schüttelnd, trat er in den königlichen Garten und sah ein schwarzhaariger junger Mann stehen, der mit gekreuzten Armen in einer Richtung blickte.

“(Wer ist das denn?)” fragte sich Tess und schrak auf, als der junge Mann ihn mit seinen stechend dunkelroten Augen und einem finsteren lächeln ansah.

Seine Arme befreiend, ging er zum 12-Jährigen und begrüßt ihn.

“Hi! Mein Name ist Khan! Ich bin dein neuer Mitschüler!” lächelte er und reichte dem Kleineren seine Hand.

Erstarrt von seinen tiefroten Augen, zuckte er kurz auf, als Khan ihn fragte, ob alles okay sei.

“Ähm, ja! Mein Name ist Tess! Freut mich dich kennenzulernen!” meinte er erst lächelnd, nahm seine Hand entgegnend und riss sie auch wieder von ihm, als er etwas unheilvolles spürte.

Seine Hand anblickend, sah er dann zum, augenscheinlichen, 15-Jährigen, der ihn nur angrinste.

“(Irgendwas ist falsch mit ihm … Nur weiß ich nicht, was es ist ...)” dachte er und ging dann mit Khan zur Plattform.

“Du! Hast du denn die Prüfung gemacht, die man erst machen muss, bevor man hier teilnehmen darf?” fragte der Junge ihn, sodass dieser zu ihn runter blickte.

Ihn erst eine Weile anstarrend, grinste er dann.

“Nein!”

Verwirrt ihn anblickend, meinte Tess dann, dass man dies machen müsse, sonst dürfe er nicht teilnehmen.

“Ich weiß! Aber die Eltern vom Kleinen sind mit meinem Vormund befreundet, weswegen ich auch ohne eine lächerliche Prüfung teilnehmen darf.” lächelte er.

Sein Lächeln war falsch, dass wusste Tess.

Auch das, dass Salomon und Shiba mit jemanden befreundet ist, den er erstens nicht kennt und zweitens jeder eine Prüfung durchziehen musste.

Auch er, der beste Freund von Aladin, musste diese Prüfung durchführen.

Mit nur einem 'Hm' antworten, tippte Tess, der vor Khan am Podest ankam, zur Barriere und öffnete somit den Durchgang.

Seine Sachen ablegend, dehnte Tess sich und beobachtete diesen Jungen, der sich seitdem betreten des Podestes keine einzige Bewegung machte.

“(Was ist bloß falsch mit ihm? Und warum erstarre ich, wenn er mich anblickt oder ich in seinen eiskalten dunkelroten Augen gucke ...)” dachte er und schrak wieder auf, als der junge Mann zu ihm blickte.
 

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“Seitdem trainierte er mit mir gemeinsam die Magie.” sagte Tess und streckte sich etwas.

“Und warum tut er dies jetzt nicht mehr?” fragte Ali Baba den jungen Mann.

Er erklärte ihm, dass er nur ein Jahr mit Khan gemeinsam Trainierte, ehe er dann plötzlich aufhörte, als Aladin auftauchte.

“Er trainierte zwar noch ein Monat mit uns gemeinsam, beendete dies jedoch ohne Grund einfach.” sagte er.

Verstehend, saßen sie dann stillschweigend, ehe sie Aladin hörten, der wieder auf den Podest wollte.

Sich von seinem Sitz erhebend, schnappte Tess sein Stab und lächelte den jungen Prinzen an.

Sie mit einem sanften lächeln hinterher blickend, sah dann Ali Baba zu seiner Freundin.

“Morgiana! Du hast doch eine fabelhafte Nase, nicht wahr?” fragte er sie.

Nickend fragte er sie dann, ob sie denn nicht den Geruch von Khan verfolgen könne.

“Ich meine, er hat irgendetwas schreckliches vor! Nur weiß ich nicht, was es sein kann!” sagte er und sah dann zu seinem besten Freund, der sich beschwerte, da Tess ihn nicht auf den Podest rauf ließ.

“Ich kann es versuchen.” sagte sie, hielt still und roch in die Luft.

“Nein!” sagte eine mysteriöse Stimme, sodass Morgiana die Augen aufriss und die Nase hielt.

Sie geschockt anblickend, fischte ihr Freund ein Tuch raus und hielt ihn an ihrer Nase, die blutete.

“Oh Gott!! Dieser Duft …” fing sie an und erschrak sich, als Aladin und Tess zu ihr rannten.

“Was ist passiert, Morgiana?” fragte Tess sie und zauberte einen Heilzauber.

Ihr einen kühlen Lappen bringen, saß sich Aladin neben ihr und sah sie besorgte an.

Zu den beiden blickend, sagte sie mit einem sanften lächeln, dass es schon wieder besser sei.

Sich anblickend sahen die beiden Jungs zum Mädchen, was sich für die Fürsorge dankte.

Nun sie anlächelnd, nahm Aladin ihr den Lappen weg und geht in auswischen, während Tess ihre Nase genauer untersucht.

“Weißt du! Obwohl du eine reinrassige bist, ist es erstaunlich, wie Menschlich du dich verhalten kannst!” sagte er strahlend.

“Ja! Normalerweise sind reinrassige Fanalis nicht so empfindlich! … Wobei die reinrassigen sich auch nicht in Menschen verwandeln ...” meinte Aladin, der sich wieder zu ihnen saß.

Nicht verstehend, was sie da sagten, wollte Morgiana etwas wissen, was sie erst vergessen hatte.

“Die Fanalis … Gibt es welche, die versklavt werden?” fragte sie die beiden Jungs, die sich erst ansahen.

Tess schüttelte mit dem Kopf und sagte, dass alle Fanalis friedlich hier leben würden.

“Also nicht das ich wüsste, ob sie versklavt werden …” meinte er und sah dann zu den kleinen Prinzen.

“Nein, werden sie nicht. Es gibt’s keine Sklaven auf der Welt. Alle leben in Frieden und Harmonie, seitdem König Salomon die Welt vereint hat.” lächelte Aladin.

Sich fragend anguckend, fragten sie Aladin, wie er dies meinte.

“Hihihi! Ihr zwei seit wirklich lustig!” kicherte der kleine Prinz, sodass die beiden nur verwirrt mit lachten.

“Aber gut! Ich erkläre es euch! Vor ca. 10 Jahren, noch bevor ich geboren wurde, gab es einen großen Krieg!” sagte er und hob seine Arme zu lüfte.

“Dieser Krieg hat angefangen, da waren Papa und Mama noch sehr jung! Sie kämpften gegen andere Magier, die die Träume meiner Eltern vernichten wollten!” sagte er strahlend und erwähnte, dass man diese Magier als den Heiligen Bund der Magier nannte.

“Heute existieren sie aber nicht mehr!” sagte er und erzählte, dass nach dem Krieg viele noch unentschlossen waren und Angst sowie Hass in ihren Herzen war.

“Als Papa dann vorschlug, dass wir alle eine Allianz gründen könnte, waren die meisten damit einverstanden!”

“Das Kou Reich, Reim und Sindria z.B. waren von Anfang an in unserer Allianz!” sagte Tess, sodass der Jüngere nur zustimmend nickte.

“Und … was ist mit Balbadd?” fragte Ali Baba die Zweien.

“Die sind erst vor ein paar Jahren zu uns gestoßen!” sagte der 14-Jähriger.

“Ich weiß zwar nicht, was da passiert ist aber anscheinend gab es dort eine Seuche, die ausgebrochen war …” erzählte er.

Nicht sehend, wie Ali Baba Teile seiner Erinnerungen sah, wo er eins mit Kassim in einer Räuberbande war und für die Armen kämpften, sah er Aladin grinsen, der zu seinem Bruder blickte.

“Aber als mein Papa, gemeinsam mit seinen Kameraden die Seuche auslöschte, die Armen heilte, essen gab und Kleidung, ist er zum Palast gegangen und sprach dort mit dem König, der tot krank war!” sagte er und sah lächelnd zu Tess.

“Nicht wissend, dass es selbst den König und seine Gefolgsmänner von der Seuche heimgesucht hatte, heilten König Salomon und die Anderen das Königreich! Nun, und heute sind wir Handelsmänner! Täglich bekommen wir Ware von Balbadd und sie bekommen dafür natürlich alles, was sie wollen!” meinte er und stolze damit an, dass Alma Toran ein sehr reiches Land sei.

Doch bevor er weiter stolzieren konnte, bekam er von hinten eine Kopfnuss, sodass er wieder mal 'Aua!' schrie.

“Wie oft habe ich dir gesagt, dass du nicht so herumstolzieren sollst!?” fragte sein Vater den Orange-haarigen, der 'Sehr oft' sagte.

Aladin kichern zu sehen, machte es den beiden froh, jedoch beunruhigte es ihnen auch.

Obwohl sie schon einige Stunden mit den jungen Prinzen zusammen sind, scheint er sich immer noch nicht an sie zu erinnern, wie sie es taten.

“Na kommt! Die Magiestunden sind vorbei!” sagte Wahid und öffnete den Schutzzauber, damit sie aus der Plattform runterkamen.

“Häh? Vater, du hast uns nicht malst trainiert!” meinte Tess, worauf sein Vater zu ihm sah und lächelte.

“Wenn, dann habe ich eher unsern Kleinen hier nicht trainiert! Du, mein Sohn, besitzt ja deine Magie schon hervorragend, sodass ich dich sorgenlos durch die Welt reisen lassen könnte!” meinte dieser, worauf der junge Prinz mit Wehmut zum Boden blickte und zusammenzuckte, als Wahid seine kräftige Hand auf seinen Kopf legte.

“Außerdem hat mir dein Vater gesagt, dass du heute nicht so viel trainieren sollst! Geht ihr beiden also bitte wieder rein! Der König möchte später mit euch reden!” sagte der 36-jährige Mann, worauf sich Aladin und Tess erst ansahen und dann zu den Zwei anderen.

“Mit euch beiden möchte der König auch sprechen! Deswegen geht bitte zurück zu euren Zimmern und wartet dort, bis jemand kommt und euch abholt!”

Nun sahen auch Ali Baba und Morgiana etwas verwirrt aus, blickten zu den zwei Jungs, die mit den Achseln zuckten und dann zu ihren Gemächern gingen.
 

Es wurde langsam Abend und bis jetzt kam niemand, der weder Aladin noch Tess abholte, die wartend im Zimmer des Prinzen Karten spielten.

“Ich habe wiedergewonnen.” sagte Aladin langsam gelangweilt und legte seine Karten offen auf dem Tisch, sodass Tess seine zum Stapel warf und meckerte, dass er schummeln würde.

“Das tue ich nicht …” seufzte er, erhob sich von seinem Stuhl und ging auf der Terrasse.

Etwas verwundert, dass er diesmal nicht mit ihm streitet, sah der junge Mann zu ihm rüber und fragte ihn, was er habe.

Doch dieser sah nur zum Mond, der langsam über ihnen erstrahlte, und seufzte.

“Ich frage mich nur, was Papa möchte … und …”

Er stockte und sah dann zu seinem Bruder, der ihn fragte, was es denn noch gäbe.

Doch er lächelte nur und ging an ihn vorbei.

“Ach! Nicht!”

Bevor Tess sich jedoch mit ihm streiten konnte, klopfte es an der Tür sodass die beiden Jungs aufsahen.

“Prinz Aladin, Lord Tess! Der König erwartet euch beiden!” sagte eine Bedienstete, als sie die Tür öffnete und die Zwei abholen ging.

Nickend erhoben sich Aladin und Tess und folgten der Frau zum Versammlungsraum, wo schon alle auf die beiden warteten.

Als sie Ali Baba und Morgiana schon am Tisch sitzen sahen, wollten die Zwei eigentlich zu ihnen.

Doch gingen sie zu ihren Eltern.

Als sich nun auch alle anderen zu ihren Plätzen begaben, sah Salomon durch die Gruppe und nickte dann, sodass alle anderen außer er, Shiba, Aladin, Wahid, Tess, Ali Baba und Morgiana im Zimmer blieben und zu ihm blickten.

“Also gut. Da wir jetzt wieder alleine sind und niemand, außer wir sieben, hier sind, kann ich ja mein Anliegen oder eher meine Entscheidung euch mitteilen.” sprach der König, sodass Aladin zu seinem Vater aufsah.

Zu ihm runter blickend, lächelte er sanft und sah zu Ali Baba und Morgiana rüber.

“Wie es scheint, habt ihr euch mit dem Prinzen etwas angefreundet, nicht wahr?” fragte er, sodass alle nickten.

“Sie sind wirklich lustig! Sie wissen z.B. nicht, dass es keine Sklaven mehr gibt und Alma Toran eine große Allianz aufgebaut hat!” kicherte der kleine Prinz, sodass seine Eltern ihn lächelnd anblicken.

“Ist das so, mein Schatz?” fragte seine Mutter ihn, sodass er mit funkelnden Augen zu ihr drehte und mit dem Kopf nickte.

“Wenn das so ist, dann muss du ihnen vieles beibringen, was in der Welt ist, okay?” lächelte die Königin ihn an, wo er nur ein 'Ja!' rief.

Leicht verschämt, sahen sie dann doch mit einem breiten Lächeln ihn an.

“Nun, da wir von den Träumen unseres Sohnes Bescheid wissen ...” fing er an, sodass Aladin ihn geschockt ansah.

“(W-woher weiß er von dem Traum!? Ich habe es doch niemanden erzählte!!)” dachte Aladin und atmete erleichtert aus, als er erwähnte, dass er gerne die Welt entdecken möchte.

“Nur, da Aladin vor fünf Jahren entführt wurde und die Entführer immer noch frei herumlaufen, haben die Königin und ich große Angst, ihn in die Welt raus zu schicken!” sagte er und sah dann zu Tess rüber.

“Wir wissen von deinem Vater, dass du ein hervorragender Magier bist! Nur befürchten wir, dass deine Magie nicht stark genug ist, um Aladin zu verteidigen!” meinte er.

Ihn eigentlich widersprechen, sah Tess zu seinem Vater, der die Befürchtung des Königs zu stimmend nickte.

“Deswegen konnten wir euch beiden nicht in die Welt schicken! Vor allem, weil Aladin keine Magie nutzen kann!” sagte König Salomon, sodass der Prinz erst bedrückt zu Boden sah und dann zu seinem Vater sah.

“Du sagtest 'konnten'! Heiß das etwa?” fragte der junge Prinz und strahlte gemeinsam mit seinem Bruder auf, als sein Vater lächelnd nickte.

Aufspringend zu einender laufen und freudig hüpften, sahen die Zwei zum König, dass sie es nur dürfen, wenn zwei weitere Personen mitkämen.

Sich fragend anstarren, sahen sie dann zu Ali Baba und Morgiana rüber, als der König sie bat, den Prinzen und seinen Bruder zu begleiten.

Sich erst angucken, nickte das Pärchen.

“Wir begleiten sehr gerne Euren Sohn und Tess da draußen!” sagte Ali Baba lächeln.

Zu seinem Bruder blickend, ließ er seinen kleinen Händen los und rannte zu den beiden, die sie begleiten sollen.

Sich nicht sicher, ob dies eine gute Idee sei, saß er sich wieder zu seinen Eltern und sah zum Tisch.

Dies bemerkend, fragte Salomon, dass er doch gerne in den Dungeon gehen möchte.

Zu ihm blickend nickte der junge Prinz.

“Ja! Ich erhoffe, dass des Dschinns mir mit der Magie helfen können!” sagte Aladin.

“Nun, wenn du alle Dungeons betreten möchtest, wird es höchstwahrscheinlich Dungeons geben, die noch nicht bezwungen worden sind!” meinte der König und erwähnte, dass Tess und auch er von den Dschinn nicht erwählt werden.

“Wie meinst du das, Papa?”

“Ich meine einen Königskandidat! Ihr beide seid für so was nicht aus wählbar, da ihr Magie benützen könnt!” sagte er und sagte dann lächelnd, als Aladin meinte, dass er doch keine Magie nutzen könne und auch zu so einen Königskandidat ausgewählt werden könne, dass der Prinz sehr wohl Magie nutzen könne.

“Als du noch ein Kleinkind warst, hast du nur mit der Magie herumgespielt!” erklärte Salomon.

“Wirklich?”

“Ja! Wir mussten immer hinter dir herlaufen, damit du nichts anbrennst und dich selbst nicht in Flammen steckst!” kicherte Shiba.

Nun zu den 14-Jährigen blickend, verstand er, warum er so besessen darauf war, dass er den Hitzezauber nutzen sollte.

“Deswegen giltst du auch nicht als Königskandidat!”

Nun zu Ali Baba und Morgiana blickend, lächelte er und freute sich, mit ihnen ein neues Abenteuer zu erleben.
 

Als sie dann alle gemeinsam aßen, Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess über den morgigen Tag sprachen, wurde es auch langsam spät, sodass Aladin einschlief.

Zu der Schulter von Ali Baba fallen, sah er erst zu ihm runter und lächelte dann.

“Da ist wohl jemand eingeschlafen!” lachte Tess, als er Aladin leise atmen hörte.

“Ja, das war wohl zu lang für ihn!” meinte Ali Baba und hob den jungen Prinzen hoch.

Fragend, wo Aladins Zimmer sei, erhob sich Tess und sagte, dass er es ihn zeigen würde.

Ein paar Minuten laufen, sah Tess zum Prinzen von Balbadd, der ein sanftes lächeln zeigte.

Nun zum Boden blickend, sah er wieder ihn an und fragte ihn, von wo er Aladin kenne.

Zu ihm blickend, sah er nun zum kleinen Prinzen und meinte, dass er dies nicht sagen kann.

“Warum denn nicht? Gestern hast du ihn doch gefragt, ob er sich an dich und Morgiana erinnern könne!” meinte Tess, sodass Ali Baba wieder zu ihm sah.

Sein aufrichtiger Blick spürend, seufzte er und meinte, dass er und Aladin eins die besten Freunde sei.

Ihn fragend anstarrend erklärte Ali Baba, dass sie schon mal in einen Dungeon waren.

“Echt jetzt?!” rief der junge Mann und blieb dabeistehen.

Zu ihm sagend, dass er leise sein soll, da sonst Aladin wach wird, nickte er.

“So genau kann ich mich nicht erinnern! Woran ich mich aber erinnern kann ist, dass wir beide ein Versprechen uns gaben!” sagte er lächelnd zum schlafenden Jungen.

Ihn anstarren, fragte er, welches Versprechen es sei, worauf Ali Baba zu ihm sah und sagte, dass sie gemeinsam auf Reisen gehen werden.

Erstaunt über das, was er sagte, lächelte er und öffnete die Tür von Aladins Gemach.

Als ein helles Licht ausströmte, erstarrte Ali Baba.

Das helle weiß und leichtes Gold erinnerte ihn an einen Ort, wo er schon mal war.

Doch es war viel zu schwach, sodass er sich nicht richtig daran erinnern konnte.

“Hier ist sein Bett! Das ist wahnsinnig riesig, nicht wahr?” lächelte sein Bruder, kroch rauf um die Decke aufzuschlagen.

“Das … ist es durchaus …” sagte Ali Baba nur und kroch etwas aufs Bett, um ihn hinein zu legen.

Zu Tess rüber blickend und lächelnd, stiegen sie auch wieder vom Bett.

Bis sie jedoch etwas hörten.

“Wer bist du?” fragte Aladin, sodass die zwei Jungs sich ansahen und nachschauten, ob er wach ist.

Doch er hatte seine Augen zu, sodass die zwei sich verwirrt ansahen.

“Warte …! Wie soll ich dir helfen …?”

“Seltsam? Ich habe Aladin noch nie beim Schlafen reden gehört. Zumindest nicht so genau, als würde er mit jemanden reden …” meinte Tess und sah dann zu Ali Baba.

Nun wieder zu ihm Blickend, warteten sie, ob sie herausfinden können, was er träumt.
 

“|Ich gebe dir all meine Magie! Beschütze sie! Beschütze sie vor ihm und mir ...|”

“|Aber … aber was ist, wenn ...|”

“|Keine sorge! Du wirst meine Freunde gewiss finden! Denn jetzt bist nur du in der Lage, alle zu beschützen … die ich liebe … Also geh! Geh in das neue Schicksal und beschütze es, R ...|”
 

Aufschreckend stieß Aladin mit der Stirn gegen Ali Baba und Tess, die über ihn beugten und wissen wollten, ob er einen Alptraum habe.

“Aua!! Das tat weh!!” weinte Aladin und hielt seine Stirn die von Schmerzen pochte.

Auch die beiden Jungs rieben ihre Stirn, in die er gestoßen war.

“Warum beugt ihr euch über mich!?” fragte nun der junge Prinz und sah sie wütend an.

Noch die Stirn reibend, antwortete Tess, dass er geredet hatte und sie wissen wollten, worüber er sprach.

Mit nun weit aufgerissenen Augen die beiden anstarrend, sah er dann zur Seite.

“Was … habt ihr gehört?” fragte er die zwei.

“Nun, nicht viel.” fing Tess an.

'Warum ich?' und 'Aber was, wenn?' sagtest du.” beendete Ali Baba.

Sie geschockt zu Decke blickend, sah er zu den Zweien, die ihn fragten, was das zu bedeuten habe.

Doch Aladin schüttelte nur mit dem Kopf und sagte, dass sie es besser vergessen sollten und er jetzt wieder schlafen möchte.

“Wir haben morgen immerhin vor, ein Dungeon zu erobern und dafür brauchen wir viel Energie!” sagte er lächelnd, sodass die Jungs sich erst ansahen und dann nickten.

Ihm eine gute Nacht wünschen, verließen sie sein Zimmer.

Nun mit einem neutralen Blick zur Tür blickend, sah er dann zum Vollmond.

“Wer … war dieser Mann?”
 

So beging auch schon der morgen.

Die Vieren packten alles ein, was sie für die große Reise brauchten und gingen dann zu ihrem letzten Frühstück in Alma Toran.

“Guten Morgen ihr Zwei!” rief Tess, der aus seinem Zimmer ging, der gegenüber dem Zimmer war, wo Ali Baba und Morgiana übernachteten.

“Guten Morgen Tess!” sagten Ali Baba und Morgiana mit vollgestopften Taschen.

“Habt ihr unser Inventar gestohlen oder warum sind eure Taschen so groß?” fragte der 14-jährige junge Mann mit einer hochgezogenen Braue.

Ali Baba lachte und meinte, dass sie in den Morgenstunden schon mal in den Basar gingen, um alles Wichtige zu kaufen, was sie bräuchten.

“Da du und Aladin Magier seid und Magoi verbraucht, haben wir so viel Essen gekauft, damit ihr uns nicht davon stirb!” grinste Ali Baba frech, sodass Tess ihn beleidigt spielerisch an den Arm schlug.

“Nur zur Erinnerung, ich bin ein Magier, Aladin ist es nicht … zumindest noch nicht!” sagte der jüngere und sah beim letzteren zur Seite.

Gemeinsam lachend, fragte dann Ali Baba, ob er vorhatte, nach Aladin zu gehen.

“Ja! Der Kleine schläft manchmal echt lange! Vor allem dann, wenn er in der Nacht wach wird!” meinte er, worauf er dann nickte, als der ältere fragte, wie in der letzten Nacht.

“Ich bin mir zwar nicht sicher, ob er sich danach wieder schlafen gelegt hat, aber ich möchte sichergehen! Wer weiß! Vielleicht ist er ja schon wach!” meinte er lächelnd und ging gemeinsam mit den Zweien nach Aladins Zimmer.

Leise klopfte er an der großen Tür und öffnete sie dann.

Als er mit Ali Baba und Morgiana rein gingen, war niemand da.

“Seltsam? Sein Bett ist noch durcheinander und seine Klamotten liegen auch noch hier?” wunderte sich Tess, riss seine Augen auf und rannte zur Terrasse.

Verwirrt ihn anblicken, sahen dann die beiden auch geschockt, als Tess rief, ob er entführt wurde.

Er riss die Gardinen vor und sah nach, ob es Einbruchspuren zu finden sind.

Doch weder das Schloss war offen noch Fußspuren waren zu sehen.

Sich nun wundern, wo sein kleiner Bruder sei, sah er den Prinzen von Balbadd und der Fanalis an.

“Wo zum Teufel ist Aladin?”
 

Im anderen Teil des Palastes war eine große goldene Tür leicht offen.

Salomon und Shiba wurden am frühen Morgen vom Wissenschaftler gerufen, als er sein kleiner Besucher in einer Ecke schlafen fand.

“Und da liegt er!” sagte er und zeigte den Eltern von Aladin den kleinen Jungen, der nun auf der Couch im Raum schlummerte.

“Mein süßer Aladin!” sagte Shiba, strich dem noch schlafenden Jungen die Stirnfransen zu Seite, um ihm einen sanften Kuss zu geben.

“Weiß du denn, warum er zur später Nacht zu dir kam, Ugo?” fragte Salomon Ugo, der in diesen Raum seine Forschungen der Rukh und vieles mehr durchführte.

Zu seinem kleinen Freund blickend, nickte er.

“Ja! Er scheint wieder diesen Traum gehabt zu haben, den er seit fünf Jahren träumt!” sagte er, sodass nun auch sein Vater besorgt zu ihm sah.
 

Die Nacht vor dem Reisen mit seinen Freunden stand Aladin versunken am Fenster.

Er starrte den Vollmond an und versuchte etwas zu finden, was er nicht sehen konnte.

Er versuchte die Rukh zu sehen.

“Warum kann ich euch nicht sehen? Ich habe so viele Fragen, die ich beantwortet haben möchte ... ” seufzte Aladin und sah zur Fensterbank.

Eine Flöte in der Hand halten, erinnerte er sich, dass sein Freund ihm eins Mal sagte, dass er jeder Zeit zu ihm kommen könnte, wenn er etwas wissen wolle.

Von der Fensterbank abstoßen, ging er aus seinem Zimmer, um ihn besuchen zu gehen.

In der linken Hand seine Flöte halten und der rechten Hand den göttlichen Stab, schleifte er diesen an der Wand.

Er wusste nicht, warum er dies tat.

Gab es keinen Grund, den Stab an der Wand zu schleifen, da die Tür zum Labor sichtbar war.

Jedoch hörte er mal ein dumpfes Geräusch, als er mal einen anderen Stab gegen die Wand warf.

Sich an ihn lehnend, klopfte er an der Wand und hörte Metallgeräusche, die es machte.

Dies seine Eltern zeigen ging er mit ihnen zu der Wand und klopfte mit dem Stab dagegen.

Doch ertönte kein Geräusch.

“Ich war mir sicher, dass ich es gehört habe ...” sagte er flüstern und sah dann zur Tür des Labors, die ein leichtes Licht erstrahlte.

Seinen Kopf rein Linsen, sah er Ugo, der wieder mal in der Luft kreise zeichnete und vor sich hinmurmelte.

Mit leisen schritten stand er vor dem Wissenschaftler und sagte leise seinen Namen, sodass dieser sich erschreckt und zu ihm sah.

“Aladin! Was machst du denn so spät noch hier?” fragte er und legte seine Brille auf den Tisch vor ihm.

“Ich … Habe nicht gut geträumt ...” sagte er, hielt seine Hände hinter sich und sah zum Boden.

Ihn erst anblickend, fragte er, ob er wieder diesen Traum gehabt habe.

“Ja … Diesmal kam er mir jedoch … so real vor … als ob ich das erlebt habe ...” meinte er und sah dann zu dem größeren hoch.

“Willst du mit mir darüber reden?” fragte er, sodass der junge Prinz mit dem Kopf nickte und sich auf der Couch hinsaß.

Den göttlichen Stab neben sich liegen und die Flöte auf seinem Schoß erzählte er von diesem Traum.

“Diesmal konnte ich die Stimme glasklar hören. Sie klang männlich und doch klang sie auch hell.” erklärte er und sah dann zu Ugo, ob er denn diesmal die Person sehen konnte.

Kurz am Überlegen meinte er, dass er ein Umriss erkannte.

“Umriss?”

“Ja. Es war nicht wirklich stark, jedoch blitzten seine Augen leicht vor. Es waren hellblaue Augen, die leicht leuchteten.” meinte er und fummelte an der Schnur der Flöte herum.

“Hellblaue Augen? Sahen sie etwa, wie deine aus?” fragte Ugo ihn, sodass der kleine Prinz erst am Überlegen war.

Dann nickte er leicht.

“Sie … sahen schon aus wie meine ... zumindest die Augenform ...” meinte er und sah seinen großen Freund, mit seinen hellblauen Augen, an.

Den kleinen Prinzen beobachten, der weiterhin mit der Schnur seiner Flöte spielte, suchte Ugo nach Schriften, die man auch als uralten Schriften bezeichnet.

Doch bevor er sie suchen konnte, musst er irgendwie Aladin beschäftigen.

“Aladin? Möchtest du etwas lesen?” fragte Ugo ihn.

“Aber ich habe hier schon alles gelesen! Sogar schon dreimal!” meinte er.

“Aber mit Sicherheit hast du das nicht gelesen!” sagte der Ältere und fischte ein Buch aus einer Schublade.

Gestaunt es anstarren, sagte Aladin, dass er doch nichts aus der Schublade lesen dürfe.

Nickend meinte er dann, dass er schon alt genug sei, um den Inhalt zu verstehen.

“In diesem Buch wird von einem Jungen und seinen Freunden erzählt, die gemeinsam ein Abenteuer erleben!” meinte er und fügte hinzu, dass es auch um Dungeons geht.

“Ich habe gehört, dass du gemeinsam mit Tess und zwei anderen auf Reisen gehst und dich auch in Dungeons begehst.”

“Ja! Ich freue mich unglaublich! Auch wenn ich Ali Baba und Morgiana erst seit gestern kenne, finde ich sie richtig lustig und auch freundlich!” strahlte der junge Prinz.

Ohne es zu wissen, freundete er sich mit den Zweien genauso schnell an, wie im alten Schicksal.

Ihn lächelnd anblicken, gab er ihm das Buch und sah ihm hinterher.
 

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“So ist es passiert!” erzählte Ugo.

Zu Aladin blicken fragte Salomon seinen Freund, was er denn fand.

In einer anderen Schublade graben, die ein Schloss umhatte, zeigte er den König die Schriften, die versteckt in einem alten Regal lagen.

“Es ist kaum noch lesbar! Auch scheint es in eine andere Sprache geschrieben zu sein, die mit den Sprachen von uns allen gleicht!” sagte Ugo, als Salomon das Buch öffnete.

Er versuchte es zu lesen und meinte dann, dass es zwar in einer anderen Sprache geschrieben wurde, jedoch Teile von Toranisch mit beinhielten.

Ihm zu stimmend nickend, las der König den Inhalt des Buches.
 

|Es ist, glaub ich, schon 1000 Jahre her, als ich die fünf in ein neues Schicksal geschickt habe! Es tut mir wahnsinnig weh, sie zu beobachten und zu sehen, wie sie ihr neues Leben führen … ohne mich … Aber ich weiß, dass sie wenigstens ein schönes Leben haben! Ein friedliches! Sie lernen sich alle wieder kennen! Meine zwei besten Freunde haben heute geheiratet! Es ist so schön, dass sie sich, obwohl sie aus verschiedenen Ländern kommen, trotzdem wieder verlieben und heiraten! Auch meine anderen Freunde finden ihre Liebe! Was mich aber beunruhigt ist das …...|
 

“Gibt es hiervon eine zweite Schrift, Ugo?” fragte Salomon den Wissenschaftler, der mit dem Kopf schüttelte.

“Ich habe überall nach ihr gesucht, jedoch nichts gefunden!” meinte er und gab dem König eine Schrift, die ihn beunruhigte.

“Was steht drin?” fragte er ihn, worauf er antwortete, dass er es selber lesen sollte.

Ihn skeptisch angucken, sah er die Schrift vor sich an und fing an zu lesen.
 

|Ich weiß nicht, wie das passieren konnte! Ich dachte er wäre damals im Letzten Kampf, den ich mit meinen Eltern beschritten hatte, vernichtet worden! Doch er lebt! Er wurde wiedergeboren, obwohl ich doch darauf geachtet habe, dass so was nicht passiert! Aber es sind ein deutlich seine Rukh! Nur wie … wie ist das passiert?! Wieso? Wieso ist David wiedergeboren?!|
 

Mit weit aufgerissenen Augen starrte er Ugo an.

Ohne etwas zu sagen, nickte dieser und gab Salomon eine weitere Schrift.
 

|Nein! Das darf nicht sein! Es darf nicht so enden, wie Alma Toran! Dafür habe ich viel zulange gebraucht, um dieses Schicksal für meine Freunden zu erschaffen! Ich habe mich für sie geopfert, damit sie ein friedliches Leben haben und so soll es enden?! Nein! Das lass ich nicht zu! Ich werde runter gehen und ihn vernichten müssen … Nein! Das kann ich nicht! Wenn ich das tue, zerstöre ich das Schicksal mit meiner bloßen Anwesenheit! Ich muss doch irgendwas tun können! Nur was?!|
 

“Das ist die letzte Schrift, die ich fand! Nur ...” sagte Ugo und gab Salomon diese Schrift.

Sie haltend, war nur ein einziger Satz lesbar.

'Es tut mir so leid, dass ich euch nicht beschützen konnte, Ali Baba und Morgiana ...'

6. Nacht: Die Reise beginnt

Sprachlos saß Salomon auf der Couch neben Aladin, der immer noch leise vor sich her schlummerte.

Dieser eine Satz beschäftigte ihn so sehr, wie noch nie etwas ihn beschäftigt hatte.

Zu seinem Sohn blickend flüsterte er fragend, ob die zwei Namen diese zwei Personen sind, die vor kurzem aufgetaucht sind.

“Das kann ich dir leider nicht sagen, Salomon.” meinte Ugo, der sich in der Zeit am Tisch lehnte.

Nun auch zu Aladin blickend, sah er wieder zum König.

“Egal was das zu bedeuten hat, werde ich trotzdem Aladin zur Reise senden! Gemeinsam mit den drein!” sagte er, strich sanft über Aladins Haar und sah dann wieder zu seinem Freund.

“Ich werde den drein vorher etwas bitten, was sie tun sollen, wenn sie vor einem Dschinn stehen.” sagte er lächelnd, was Ugo etwas verwirrte.

Normalerweise war der König nie eine Person, die jemanden um etwas bittet, sondern tat immer etwas selber.

Ihn fragend, was er ihnen sagen wird, öffnete auch schon die Augen des jungen Prinzen.

Sich streckend sah er dann seine Eltern, die lächelnd ihn anblicken.

“Guten Morgen mein Schatz! Hast du schön geschlafen?” fragte Shiba ihn, die seinen Kopf auf ihren Schoß gelegen hatte und die ganze Zeit über seine Wange strich.

Leicht verschlafen und auch verdutzt, was seine Eltern hier machten, sah er dann zu Ugo, der ebenso ihn lächelnd anblickte.

“Was … macht ihr in mein Zimmer?” fragte er erst und schrak dann auf, als die drein meinten, dass er nicht in seinem Zimmer sei.

Sich umblicken erinnerte er sich wieder, dass er letzte Nacht ja zu Ugo ging, um mit ihm über diesen Traum zu sprechen.

Als er dann wieder zu seinem Freund starrte, legte dieser sein Finger an seinem Mund.

“Keine Sorge, unser Geheimnis behalte ich.” log er lächelnd, sodass Aladin erleichtert ausatmete und seine Eltern anstarrte, die fragten, welche Geheimnisse sie haben und sie es auch wissen wollen.

Darauf drückten sie sich an ihn, sodass er kicherte und sagte, dass es ein Geheimnis zwischen ihnen sei.

Mit ihm kichern, trog Shiba dann ihren Sohn.

“Jetzt geht es aber schnell in die Wanne. Deine Freunde warten mit Sicherheit schon auf dich.” lächelte seine Mutter, sodass er nickte und seinem Vater auf ein später wünschte.

Ihnen hinterher winken, sah dann Salomon mit einem ernsten Gesicht zu der Tür, durch die seine zwei geliebten durchgingen.

“Ich werde mit Ali Baba und Morgiana sprechen! Sie meinen ja, dass sie Aladin kennen und er ihr bester Freund war!” sagte er und ging dann zur Tür.

Doch bevor er Ugo wieder alleine ließ, drehte er sich zu ihm um und sagte mit einem lächelnd, dass das Geheimnis zwischen ihm und Aladin weiterhin geheim bliebe.
 

Im Garten von Toran trainierten Ali Baba, Morgiana und Tess ein bisschen, bis Aladin fertig war.

“Es hätte mir auch klar sein sollen, dass er bei Ugo ist! Immer, wenn er etwas träumt oder einen Alptraum hat, geht er immer zu ihm!” meinte Tess und schoss ein kleinen Windball zu Ali Baba, den er mit seinem königlichen Schwert in Hälften schnitt.

“Es hört sich so an, als wärst du einfachsüchtig auf Ugo!” grinste der Prinz von Balbadd, sodass der Bruder von Aladin erst seine Augen aufriss und dann beleidigt zur Seite sah.

“Das-das stimmt doch gar nicht!”

“Leugnen bringt nichts, Tess! Du bist einfachsüchtig auf ihn, weil Aladin mit ihm über alles redet, statt mit dir!” neckte er ihn und pikste seine aufgeblasenen Wangen.

Mit seinem Windzauber schoß er Ali Baba in die Lüfte, ehe er dann zu Salomon blickte, der durch die Schutzbarriere kam.

“Wie ich sehe habt ihr sehr viel Spaß untereinander.” lächelte der König, sodass Tess lächelnd nickte.

“Ja! Die beiden sind richtig cool! Also Aladin hat echt guten Geschmack, wenn er die beiden wirklich kennen sollte!” grinste der 14-Jährige und sah zu Ali Baba, der vom Himmel wieder zu Boden fiel.

Sich am Kopf streicheln, sah er wütend zum Jungen rüber und meinte, dass er dies bereuen würde, ehe er sich erhob und zum König von Alma Toran ging, als er ihn und Morgiana zu sich rief.

“Ali Baba! Morgiana! Ich möchte gerne mit euch über etwas wichtiges sprechen!” sagte der König und sah zu den beiden rüber.

Sich anstarren, lächelten die beiden und nickten dann.

So folgten sie Salomon und sahen dann zu Tess, der ihnen folgte.

“Tess. Du darfst nicht mitkommen.” meinte Salomon.

“Warum denn nicht? Ich möchte auch sprechen, worüber ihr spricht!” meinte der 14-Jährige beleidigt.

“Weil es einfach nicht geht, Tess. Bitte versteh mich.”

Doch Tess wollte es nicht verstehen.

Sein bester Freund hatte Geheimnisse, die er nicht mit ihm teilte, sondern lieber mit Ugo, obwohl sie sich versprachen, alles zu teilen, was einem bedruckt und jetzt sollen seine zwei neuen Freunde ein Geheimnis haben, was er nicht wissen sollte.

Dies wissend, sah er den König in den Augen.

Als Ali Baba dies sah, meinte er zu Salomon, dass Tess ruhig mitkommen dürfe.

“Er weiß ein kleines bisschen über uns!” meinte er, ging dabei zu seinem neuen Freund und legte sein Arm um die Schulter.

“Wir haben keine Geheimnisse bei ihm!” grinste er.

Ihn anblickend, seufzte Salomon leicht und meinte, dass er ruhig mitkommen dürfe.

Sich freuend, gingen nun die drei mit dem König ins Beratungszimmer.
 

Währenddessen in Aladins Zimmer bürstete Shiba das lange Haar von Aladin.

“Also willst du mir nicht vertaten, warum du letzte Nacht zu Ugo ging?” fragte sie ihren Sohn, der stur zum Spiegel blickte.

Natürlich wusste die Königin, warum er in der Nacht zum Wissenschaftler ging.

Nur wollte sie, dass er es ihr sagt.

“Tut mir leid Mama. Aber ich kann nicht.” sagte der Kleine und sah nun traurig zu seinen Händen.

Er wollte es ihr so gerne sagen, doch er wusste selber nicht, was in ihm vor sich ging und warum er etwas tut, was er damals nie tat.

“Ich weiß es selbst nicht. Alles ist zurzeit so … kompliziert. Das ist es schon vor zwei Jahren so ...” gestand er seiner Mutter und sah ihr in die Augen.

“Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich selbst überhaupt gar nicht kenne.”

Aladin in die Augen blickend, schloss Shiba ihre rosa Augen und sah dann zu seinem Haar, um es zu flechten.

“Ich verstehe dich, mein Schatz. Und erst jetzt verstehe ich, warum du immer auf Reisen gehen wolltest.” lächelte sie, drehte den Stuhl zu ihr um und malte das dritte Auge auf seiner Stirn.

Nicht verstehend, was seine Mutter meinte, öffnete er seine Augen, was sie sagte.

“Du möchtest in der Reise dein Ich finden, nicht wahr? Natürlich möchtest du auch die Magie lernen! Aber um sie erstmals öffnen zu können, brauchst du Gewissheit, was du für eine Person bist!”

Mit einem sanften lächeln schloss sie den roten Behälter und sah zu ihm.

Er nickte.

Hatte seine Mutter mit diesem einen Satz, was er sagte, alles herausgefunden, was ihm wirklich in der Seele bedruckt.

Vom Stuhl sich erheben, drückte Aladin sich an seiner Mutter und bedankte sich bei ihr.

“Ich bin so glücklich, dass ich eine wunderbare Mutter wie dich habe!” lächelte er nuschelnd in ihr Kleid, worauf er die Farbe, die noch nicht getrocknet war, in das Kleid rein schmierte.

“Na toll! Jetzt darf ich mich Umziehen und dir das dritte Auge neu malen!” sagte sie, sodass Aladin zu ihr aufsah und sie grinsend anblickte, ehe er dann kicherte.
 

Salomon, Ali Baba, Morgiana und Tess sind in derweil ins Beratungszimmer angekommen.

Als sich Tess auf einem Stuhl sich saß, sahen Ali Baba und Morgiana sich etwas um.

Sie hatten sich beide nie vorgestellt, mal in so ein schöner Palast zu sein, was so viele schöne Gravierungen an den Wänden hatten.

In jedem Zimmer war eine andere Gravierung zu sehen, sowie in dieses.

“Also, worüber möchtest du mit denen sprechen, Salomon?” fragte Tess ihn, während die zwei ehemaligen besten Freunde sich neben ihm saßen.

“Ich möchte den beiden gerne etwas fragen.”

Sich fragend anblickend, fragte Ali Baba, was der König gerne wissen möchte.

Dieser lehnte sich etwas zurück und gab ihnen dann die Schriften, die er vorher bei Ugo las.

Sie beobachten, wie sie alles ließen, sah er dann zu Tess, worauf er fragte, was denn dort stände.

“Einiges kann ich lesen aber auch nicht alles!” meinte er und sah dann zu Ali Baba, der lächelte und meinte, dass dies ein Tagebuch sei.

“Tagebuch?” fragten nun die zwei Toraner.

Nickend zeigte er den Zweien, dass dies der Tag sei und dies, wie dass Wetter sei.

“Und was steht da?” fragten sie.

“Nun! In diesem steht, dass der Verfasser des Tagebuchs viel über Magie gelernt habe und das Gelernte in Ruhe wiederholen wolle, jedoch sein Mitbewohner Sphintus ihn es nicht zu lässt!” lachte er und wischte sich eine Träne weg.

“Oh Mann! Aladin hat echt Probleme damals gehabt!” lachte er, ehe er dann auf einmal still blieb.

“Das hat Aladin geschrieben!?” fragte Tess und riss ihm die Schrift aus den Händen.

Auch Salomon war überrascht und doch wusste er irgendwie, dass dies sein Sohn schrieb.

“Ja. Ich erinnere mich.” meinte er dann und sah seiner damaligen Gattin an.

“Dies schrieb er in der Zeit, als er in Magnostadt die Magie studiert hatte.” meinte er und sah dann zu dem König, der ihn fragte, ob er dies ernst meinte.

Nickte zeigte er auf diese Schrift.
 

|Ich bin jetzt schon ein Tag von Ali Baba und Mo getrennt! Ich wusste gar nicht, dass es mir so schwerfällt, nicht mehr mit den Beiden zu Reisen! Wir haben so vieles miteinander erlebt! Gestern hatten wir ein Kampf gegen Madora! Sie hat uns Bilder gezeigt … die wirklich weh taten … Aber ich bin Selbstständig! Ich kann auf mich selbst aufpassen! Dafür brauch ich keine Eltern! Ich habe vieles gelernt und ich freue mich, immer wieder was Neues zu lernen! Heute z.B. lernte ich einen Prinzen von Kou richtig kennen! Er ist unglaublich stark … und auch irgendwie beängstigend! Ich möchte nicht gerne ihn als Feind haben!|
 

Lachend, was ihr bester Freund schrieb, sahen sie zu Salomon und Tess rüber.

“Das … stand da?” fragte der König ihn und Ali Baba sah in seinen Augen Traurigkeit.

Das lächeln von ihm verblasste in ein mitleidiges Lächeln.

Wusste er, dass dieser eine Satz ihn betroffen hatte.

Mit ein leichtes nicken sah er dann zu Tess, der sich aufregte.

“Wie kann er es wagen?! Ganz ehrlich! Wenn ich den kleinen Rotzbengel sehe, hau ich ihn!” meckerte er und sah dann zu Ali Baba und Morgiana, die sich ansahen.

“Das solltest du lieber nicht, Tess.” meinte Morgiana.

Sie fragend warum, sahen der König und der 14-Jährige geschockt zu Ali Baba, als er folgendes sagte.

“Weil Aladin keine Eltern hatte.”

Es wurde still im Raum.

Nur das zwitschern von Vögeln war zu hören.

“Wie meinst du das, Ali Baba?” brach der König von Alma Toran.

Ihn mit bemitleidetem Blick sah dieser wieder zum Tisch.

“Soweit meine Erinnerungen reichen, reiste Aladin ganz alleine durch die Welt. Alles, was er hatte war eine Flöte. Warum diese Flöte für ihm jedoch so wichtig war, weiß ich leider nicht.” meinte er und sah dann zu Morgiana, als sie meinte, dass diese Flöte etwas mit seinem Freund zu tun hatte.

“Stimmt! In der Flöte war sein bester Freund! Mit ihm ging er alleine auf Reisen, bis er uns kennenlernte!” lächelte der dritte Prinz und schüttelte dann mit dem Kopf, als man ihn fragte, wie dieser 'Freund' hieße.

“Das wissen wir leider nicht. Tut mir leid, Eure Hoheit.”

Versunken zur Schrift blickend, die vorhin Ali Baba las, nahm er diese und zeigte die letzte Schrift, wo dieser besagte Satz war, den Salomon so verwirrte.

“Kannst du, dies hier lesen?” fragte er und gab ihm diese Schrift.

Sie kurz drüber fliegend, erschraken sich die beiden Freunde von Aladin.

Sie beobachten baten, die Toraner ihm, dies vor zu lesen, was stand.

Doch diese legten sie weg und sahen zu ihnen rüber.

“Es tut uns leid. Aber das können wir nicht.” meinte Ali Baba und sah mit einem ernsten Blick zu den Beiden rüber.

“Warum denn nicht?! Was steht in der Schrift?!” fragte Salomon.

Sie seufzten.

“Weil wir es nicht genau lesen können! Es ist in einer Sprache geschrieben, die selbst wir nicht lesen können!” erklärte der Prinz.

“Es ist zwar eine Sprache, die uns sehr bekannt vorkommt, jedoch wissen wir nicht, von wo wir sie kennen!” meinte dann die Fanalis und sah zu Tess rüber, der Ali Baba die Schrift entriss und las, was drinstand.
 

|Ich kann nicht mehr! Ich halte es nicht mehr aus! Mein Körper … Mein Körper ist … Ich versuche ihn noch länger aufzuhalten! Zumindest so lange, bis der Rukh es geschafft hat in das Schicksal einzudringen! Es tut mir so leid, dass ich euch nicht beschützen kann, Ali Baba und Morgiana und all die anderen, die ich so sehr liebe!|
 

Als Tess dies las, war er sowie auch der König vollkommen verwirrt.

Sie wussten nicht, was dies alles zu bedeuten hatte.

Jedoch wussten sie, dass Ali Baba und Morgiana etwas wussten, was sie selber noch nicht wussten.

“Eigentlich wollte ich euch nur diesen Satz zeigen und fragen, was das zu bedeuten hat.” meinte Salomon und nahm die Schrift wieder zu sich.

“Das es aber soweit ausatmet, damit hatte ich nicht gerechnet ...”

“Na ja! Wenigstens wissen wir jetzt, dass dies Zetteln eines Tagebuchs ist, was Aladin eins schrieb!” meinte der Orange haarige positiv.

“Eure Majestät!” sprach der Prinz, sodass er zu ihm sah.

“Wir können die Sprache, bis auf die letzten Schriften, lesen! Wenn es Euch erlaubt, würden wir sie gerne mitnehmen! Damit könnten wir unsere Erinnerungen zurückbekommen!” meinte Ali Baba.

Jedoch schüttelte er mit dem Kopf.

“Das sind die ein zigsten, die Ugo gefunden hatte!”

Verstehend sich anblickend, sahen sie wieder zum König, der ihnen etwas vorschlug.

“Die Dschinns können euch allerdings helfen, die Erinnerungen zurückzubekommen! Sie besitzen mehr wissen, als ich selber!” lächelte er dann mit einem sanften lächeln, erhob sich von seinem Sitz und ging an ihnen vorbei.

“Oh Mann! Wie soll ich das den Shiba erklären?” fragte er sich, sah dann zu den drein rüber und verabschiedete sich.

So saßen die Drein nun alleine im Raum.

Stumm saßen sie da, bis Tess sich erhob und sich langsam auf den Weg machte.

“Wisst ihr! Ich frage mich, was Aladin alles erlebt hatte! Sowie sich es in den Schriften stand, hatte er es am Ende nicht mehr leicht!” meinte er und sah zum Boden.

“Ich habe das Gefühl, dass ich ihn überhaupt gar nicht mehr kenne ...” sagte er und versuchte tränen zu unterdrücken, die aus seinen Augen floss.

Sich ansahen, erhob sich Ali Baba und legte eine Hand auf die Schulter.

“Der Aladin, den du kennst, ist der, der er jetzt ist.” lächelte er und sah ihn dabei an.

“Der Aladin, denn ich kenne, ist der, der nicht mehr da ist. Verstehst du? Du kennst ihn besser, als wir! Wir müssen den jetzigen Aladin besser kennenlernen.” lächelte er.

Zu Morgiana blickend, nickte er, als sie meinte, dass der jetzige Aladin sich wahrscheinlich nicht mehr an das alte Schicksal erinnern wird.

“Immerhin haben wir erfahren, dass etwas passiert ist, was hätte nicht passieren sollen!” meinte sie, sodass der 14-Jährige sich wieder aufrappelte und mit voller Kraft wieder nach vorne sah.

“Ja! Ich möchte gerne mit euch herausfinden, was passiert ist und auch gerne mehr über das alte Schicksal wissen, wenn ihr euch genaues wieder erinnert!” grinste er und lachte dann, als Ali Baba seine Faust gegen seine Wange drückt und grinsend meinte, dass er nicht so vorschnell alles wissen solle.

So gingen dann die drei Freunde aus dem Raum, um zum Hafen ihrer Abreise zu gehen.
 

Alle warteten schon auf die Viren am Hafen.

Als die drein am Hafen mit einer Kutsche ankamen, staunte Ali Baba.

“UWAH …!! Ist der Hafen riesig!” staunte dieser und sah zum Orange-haarigen, der hinter ihm ausstieg.

“Da staunt ihr, nicht wahr? Tja, Alma Toran wird nicht umsonst als 'Das Land mit dem schönsten und größten Hafen' benannt.” grinste Tess, worauf der dritte Prinz ihn fragte, ob dies Stimme.

Zu seinem Vater blickend, der ihm dann eine Kopfnuss verpasste, meinte dieser, dass er nicht so angeben solle und dies nicht stimme.

“Es gibt noch viel schönere Hafen!!” meinte er.

Sein Kopf streichelt und ihn beleidigt anblickend sahen sie dann zur königlichen Kutsche, die ankam.

König Salomon stieg als erstes aus und reichte der Königin seine Hand, die mit einem strahlenden Lächeln sie annahm.

Hinter ihnen stieg dann auch Aladin raus, wobei sich die Drein sowie alle anderen Anwesenden den Prinzen anstarrten.

Mit dem göttlichen Stab rannte er zu seinen Freunden und grinste sie an.

“Und? Kann unsere Reise starrten?” fragte er mit leuchteten Augen.

“Ähm, ja! Nur eine Frage habe ich ...” sagte Tess und sah seinen kleinen Freund an.

“Und die wäre?”

“Warum trägst du nicht deine königliche Kleidung? Und wo ist das dritte Auge?!” fragte er und strich seine Stirnfransen zur Seite.

Während dieser ihn böse anblickt, kicherten Ali Baba und Morgiana.

Denn Aladin trug nicht seine königliche Kleidung, sondern eine schmale blaue Weste, die er offenließ, eine Bandage, die er um seine Brust wickelte, eine lange, weite Hose in Weiß, mit einem beigen Tuch, die um die schmale Hüfte gewickelt wurde und somit sein göttlicher Stab trug.

“Ich dachte, ich könnte mal was anderes tragen, als das, was ich sonst immer trage. Erstaunlich, dass ich diese Kleidung überhaupt im Schrank hatte.” meinte der junge Prinz.

“Und das mit dem dritten Auge: Wir gehen auf reisen und da muss nicht jeder sofort wissen, dass ich aus Alma Toran komme.” antwortete er auf die Frage seines Freundes und sah dann zu seiner Mutter und seinem Vater, die kicherten.

“Tess, las Aladin so herumlaufen. Wenn er sich darin wohl fühlt, dann sollte er auch sich so kleiden, findest du nicht auch Salomon?” fragte Shiba ihren Mann, der darauf nickte.

Als Aladin somit eine Art Bestätigung seiner Eltern bekam, lächelte er und ging dann zurück zu seinen Eltern.

Die Königin, ging in die Hocke und übergab ihr geliebtes Kind ein Tuch mit einem roten Juwel.

“Was ist das?” fragte er und sah es sich an.

“Das ist ein magischer Turban, mit dem du fliegen kannst. Hab keine Sorge. Um ihn benutzen zu können, brauchst du keine Magie-Kenntnisse, sondern nur dein Bauchgefühl. Und der Rubin ist ein magisches Utensil, womit du den Turban schlussendlich um deinen Kopf wickeln lässt.” meinte Salomon lächelnd.

Gestaunt was er ihm gesagt hatte, starrte er auf dem roten Rubin und tippte mit seinem Finger dagegen, sodass dieser kurz aufleuchtete und das Tuch von ganz allein sich um seinen Kopf wickelte.

Darauf gestaunt, legte er seine Hände auf seinem Kopf und lächelte.

“Wie cool!” sagten Tess und Aladin und testeten das die ganze Zeit über aus.

Während seine Eltern und alle anderen darüber lachten, sahen Ali Baba und Morgiana ihn nur lächelnd an.

“Weißt du. Jetzt sieht er aus, wie der Aladin, den wir kennengelernt haben.” lächelte der ältere Prinz.

“Ja. Da hast du recht. Ich erinnere mich, wie er versucht hat, mich zum Lachen zu bringen, als er … ihm nachahmte ...” kicherte sie erst und fühlte dann ein schweres Gefühl in der Brust.

An diese eine Erinnerung wollte sie sich nie wieder erinnern.

Die Erinnerung, eine Sklavin zu sein.

Dies bemerkend, dass es Morgiana schwer viel, sich daran zu erinnern, drückte Ali Baba sie zu seiner Brust und streichelte ihr übers Rücken.

“Darüber brauchst du dir keine Sorgen mehr zu machen! Es gibt’s in diesem Schicksal keine Sklaven! Und du bist nicht länger seine Gefangene! In diesem Schicksal warst du es auf jedenfalls nicht!” sagte er.

Ihn anblickend, sah sie ihn lächeln.

“Weißt du. Du und ich wissen nicht, was wir vor unserem Aufwecken gemacht haben. Ich meine, wir wurden in diesem Schicksal geboren. Wir haben Eltern, die sich sicher sorgen um uns machen und wir wissen nichts von ihnen.” meinte er und sah dann zu Aladin und Tess rüber, die sich unterhielten.

“Wir sollten nicht nur unsere Erinnerungen finden, sondern auch die, die wir in diesem Schicksal haben, bevor wir uns wieder fanden.”

Ihm nickend zu stimmen, wischte Ali Baba ihr eine Träne vom Gesicht und gab ihr dann ein Kuss.

“Auch, wenn ich dich in mein vorheriges Leben nicht kannte, muss du wissen, dass ich dich immer lieben werde! Unser Schicksal ist miteinander verknüpft.” flüsterte er ihr ins Ohr, sodass sie leicht rot wurde, ehe sie dann lächelte und sanft nickte.

“Was ist das?” fragte Tess, als vor ihm ein rosa Rukh herumschwirrte.

Diese versuchend weg zu schlagen, wollte Aladin ihn auch sehen, während Salomon und Shiba lächelten und zu das verliebte Paar rüber sahen.

“Sie sind wirklich mit einander verbunden! Selbst wenn das Schicksal getrennt wird, finden sie sich sowieso wieder.” lächelte Shiba, während Salomon ihr nur zustimmend nickte.

Als sich die beiden wieder beruhigt hatten, ging nun Salomon in die Hocke und übergab Aladin seine Flöte, die er mit Hilfe von Ugo umfunktioniert hatte.

Sie nehmend, begutachtete der junge Prinz und sah zu seinem Vater, als dieser ihm erzählte, weshalb er die Flöte von Aladin für eine Weile ausgeliehen hatte.

“Ich habe gemeinsam mit Ugo diese Flöte umfunktioniert, damit du Zaubern kannst!” meinte der König zum jungen Prinzen, den ihn verwirrt ansah.

“Aber Papa! Ich kann doch gar nicht zaubern. Wie soll das denn bitte funktionieren?” fragte er ihn und sah dann zu seiner Mutter.

“Siehst du den Achtzackigen Stern?” fragte sie, sodass er nickte und sie dann wieder ansah.

“Du kannst, und zwar NUR DU, diese Flöte achtmal spielen und darauf ein Zauber beschwören, ohne vorher die Rukh oder Magie-Kenntnisse zu haben.” meinte seine Mutter, worauf sein Vater nickte und sagte: “Jedes Mal, wenn du ein Zauber gespielt hast, verblasst ein Zacken. Deswegen rate ich dir, sie weise zu spielen und zu nutzen.”

Darauf sah Aladin sich die Flöte nochmals an und legte sie um sein Hals, wobei er dann lächelte.

Es schien schon fast so, dass seine Eltern schon von Anfang an gewusst und geplant hatten, ihm irgendwann diese Sachen zu geben.

Doch er wollte sie das nicht fragen und gab ihnen eine große herzliche Umarmung.

“Danke für die Sachen. Ich werde gut auf sie achtgeben und super gut sie nutzen, wenn es nötig ist.” lächelte Aladin.

Von etwas weiter hinten sahen seine Freunde zu ihm und lächelten.

“Wie schön, dass Aladin so glücklich bei ihnen ist.” meinte Ali Baba zu Morgiana, die ebenso herzlich lächelte und nickte.

“Warum sollte er es den nicht sein?” fragte Tess ihn.

“Weil es für uns so ausschaut, dass er es vorher nie wirklich hatte.” meinte Morgiana.

“Zumindest nicht so glücklich, wie als hätte er eine Familie. Natürlich war er glücklich. Aber dieses Gefühl, Eltern zu haben, ist was ganz anderes.” lächelte er.

Zu ihm rüber blickend, lächelte Tess, als er strahlende Rukh um sie herum sah.

Dann ertönte ein TUUUT sodass alle zum Schiff sahen, wo ein Mann in ein Horn blies.

“DAS SCHIFF LÄUFT AUS!!” rief ein anderer, sodass die vier sich nochmals zu den anderen umdrehten und zu ihnen lächelten, während Aladin etwas traurig war und zum Boden blickte.

Jedoch verschwand seine trauer wieder, als er von Tess leicht angestupst wurde und zu einer Herausforderung herausgefordert wurde.

“Komm Aladin. Wer zuletzt auf dem Schiff ist, ist eine lahme Trantüte.” rief er grinsend nach hinten, sodass Aladin erst mit großen Augen hinter ihm her blickte und dann schrie: “Das ist gemein Tess. Du hast einen gewaltigen Vorsprung!”

Darauf wollte er erst hinter ihm herrennen, drehte sich jedoch dann nochmals um, umarmte seine Eltern nochmals und rannte dann dem Orange-haarigen hinterher.

Dies beobachtend lachten der Blondhaarige und die Rothaarige, wollten dann auch nun auf dem Schiff und drehten sich ebenso nochmals um, als Salomon, Shiba und Wahid ihnen zuletzt etwas sagten.

“Passt bitte gut auf meinen kleinen Aladin auf.” sagte Shiba, legte ihre Hand auf ihr Herz und versuchte einige Tränen zu unterdrücken.

“Ja. Dies bitte ich ebenso. Und; Wenn ihr irgendwelche Fragen über Aladin habt, fragt zuerst Tess dies. Er wird sie euch beantworten.” meinte dann Salomon, sodass die zwei Teenager nickten und zu Wahid sahen.

“Und wenn er sie euch nicht beantwortet, schlagt ihm auf dem Kopf.” meinte er, sodass die zwei lächelten und nur zögernd etwas nickten.

“Hey ihr zwei!! Ihr seid die Trantüten!!” rief der 14-Jährige lachend zu ihnen runter, sodass auch der 10-Jährige über die Brüstung Hang und zu ihnen runter kicherte.

Darauf lachten auch sie und rannten dann zum Schiff, was kurz darauf den Hafen von Alma Toran ablegte.

“PASST GUT AUF EUCH AUF!!” rief Wahid.

“KOMMT GESUND UND GESTÄRKT WIEDER!!” rief darauf Shiba und klammerte sich an ihren Mann, der nur hinterher lächelte.

“Ach komm, meine Liebe. Wir hatten damit gerechnet, dass er irgendwann von hier wegreisen wird.” lächelte er zu ihr, als sie anfing zu schluchzen.

“Das es aber so früh sein muss … damit hatte ich nicht mitgerechnet.” schluchzte sie.

Und so verließen die vier mit entschlossenen sowie verunsicherten Herzen das Königreich Alma Toran.

Aber ein wenig hingen ihre Gedanken auch an dem neuen und unbekannten Abenteuer, was noch vor ihnen lag.

“Aladin ...” sagte Tess zu seinem kleinen Freund, der noch Richtung seines zuhause blickte und den göttlichen Stab in seine Hände presste.

Ali Baba, Morgiana und Tess sahen besorgt über ihn auf.

“Keine Sorge! Egal was noch vor uns liegt und auf uns erwartet, wir werden dieses Abenteuer gemeinsam meistern!” lächelte Ali Baba, sodass der Kleine zu ihm blickte und dann lächelte.

“Du hast recht. Da draußen wartet die Antwort auf all meine Fragen, die ich noch habe.” meinte Aladin lächelnd und sah nun in weiter Ferne, sodass nun auch die anderen in weiter Ferne sahen und lächelten.
 

So vergingen einige Stunden, sodass die vier an einem Tisch saßen und über ihr Zielort sprachen.

“Sagt mal, was ist denn überhaupt unser Ziel?” fragte der dritte Prinz von Balbadd, sodass Tess zu ihm sah und sagte, dass ihr erster Zielort Partevia sei.

“Partevia?!” fragte er darauf gestaunt, sodass die zwei Jungs ihn fragend ansahen.

“Warum bist du so überrascht, Ali Baba?” fragte darauf Aladin ihn, sodass er ihn erst kurz anstarrte und antwortete: “Naja … ich war mal in Partevia und … als ich dort war hat mich so einiges überrascht.”, meinte er lachend und kratzte sich dabei am Hinterkopf.

Darauf sahen sich die beiden jüngeren wieder an und zuckten mit den Schultern.

“Auf jeden Fall ist da ein Dungeon, der zurzeit meine Mutter untersucht. Anscheinend soll dort so einiges, nachdem er erobert wurde, seltsames geschehen sein.” meinte Tess sodass Aladin nickte und sagte, dass er dies von seinem Vater gehört hatte.

“Häh? Ich dachte wir gehen in einen Dungeon, der noch nicht erobert wurde und … wie sollen wir in einen schon längst eroberten Dungeon hinein?” fragte Ali Baba, sodass Aladin ihn ungläubig ansah und fragte, ob er nichts über Dungeons wisse, sodass die drei kurz den Atem anhielten und Tess ihn versuchte, den Grund seiner Frage zu erklären.

“Aladin, dass wird sein erster Dungeon sein! Erinnere dich, er ist ein Prinz aus Balbadd und soweit ich weiß, haben sie nicht wirklich viel von diesen Dungeons am Hut.” lachte er, sodass sein Freund erst überlegte und dann nickte.

“Stimmt! Das habe ich vergessen! Tut mir leid!”

“Naja, die Dungeons stehen noch an Ort und Stelle … Wie wir ihn betreten werden, werdet ihr selber bald sehen! Die Fahrt dauert auch nur 2 Tage.” sagte er.

“Ah! Ich freue mich, meine Mutter nach langer Zeit wieder zu sehen!” meinte Tess darauf dann freudig, sodass auch Aladin lächelnd zu ihm sah und die Armen hob.

Dann fing er an zu gähnen, rieb sich ein Auge und erhob sich dann vom Tisch.

“Wohin gehst du, Aladin?” fragte sein Freund ihn, als er Richtung Kajüten ging.

“Ich lege mich schon mal aufs Ohr. Ich … bin wohl doch noch etwas müde, weil ich doch die Nacht davor solange aufblieb.” antwortete er gähnend, sodass sich seine zwei anderen Freunde ebenso von ihren Plätzen erhoben.

“Dann lasst uns auch gehen.” meinte Ali Baba, sodass Aladin zu ihm drehte und ihn mit großen Augen anstarrte.

Dies merkend, blieb er stehen und sah sich um.

“Ist alles in Ordnung mit dir?” fragte er seinen kleinen Freund, der dann auf einmal grinste.

Dies erschreckend fragte er, was das sollte.

“Nichts. Ich freue mich nur, dass wir alle gemeinsam in einer Kajüte schlafen.” kicherte er und hüpfte dann weiter.

Ihm hinterher blickend, sahen sich die drei Älteren an und lächelten.

Auch wenn es eine große Reise wird, mit vielen Geheimnisse, Abenteuer und antworten, wussten die vier nicht, dass diese Reise ihr Leben für immer ändert.

7. Nacht: Ihr Name ist Falan

Zwei Tage sind vergangen, als Aladin gemeinsam mit Ali Baba, Morgiana und Tess auf reisen ging, um seine Magie zu erwecken und was dem jungen Prinzen geheim wichtig war, wer er sei.

Auch für Ali Baba und Morgiana war wichtig, herauszufinden, was sie damals in ein altes Schicksal erlebt hatten und was sie in diesem neuen Schicksal erlebten.

“Sag mal Morgiana. Bekommst du noch Erinnerungen von Aladin, wenn wir uns mit ihm unterhalten?” fragte Ali Baba dem Fanalis, die nein sagte.

“Irgendwie seltsam. Am Anfang wurden uns quasi die Bilder hinein geschossen. Warum jetzt nicht mehr?” fragte er sich und drehte sich erschrocken nach hinten, als er seinen Namen flüstern hörte.

“Ist alles in Ordnung, Ali Baba?” fragte Morgiana ihn.

“Hast du das nicht auch gehört?” fragte er sie, sodass sie ihn erst verwirrt ansah und dann mit dem Kopf schüttelte.

“Was soll ich den gehört haben?”

“Jemand hat meinem Namen gesagt bzw. geflüstert …” meinte er und sah nun verwirrt zum Meer.

“Als wäre er direkt neben mir ...”

“Ali Baba! Morgiana!” rief Tess, sodass die beiden Angesprochene sich kurz erschraken und dann zu den beiden Jungs sahen, worauf der 14-Jährige lächelnd zum Hafen von Partevia zeigte, während der 10-Jährige nur mit einem leicht verträumten blick zu ihnen kam.

“Da ist der Hafen von Partevia!!” sagte er, sodass die beiden sich von ihren Plätzen erhoben und zu ihnen gingen.

Zum Hafen starren, lächelte plötzlich der ältere Prinz und ballte seine Hände zusammen.

“Ich bin gespannt, wie Partevia aussieht.” flüsterte er und zitterte leicht bei dem Gedanken, wie der Blondhaarige eins zum ersten Mal das Kaiserreich betrat.

Als das Schiff dann langsamer wurde und die Planke runter ging, packten die vier zu ihren Taschen und stiegen vom Schiff runter, wobei Aladin, der nun helle wach war, eher runter rannte und sich gestaunt umsah.

“Wow! Ich war noch nie in ein anderes Land!” sagte er strahlend, sodass die drei zu ihm lächelten.

“Da bist du gestaunt, nicht wahr mein junger Prinz?” sprach eine für ihn vertraute, frauliche Stimme.

Als sich die Vier darauf zu dem Punkt wanden, kam zu ihnen eine schlanke und großbrüstige Frau, die im Alter von 39 Jahren war, Orangefarbenes Haar, die sie auf beiden Seiten ihres Kopfes in zwei Schlaufen gebunden hatte, mit große grünen Augen und weiß-goldener Kleidung, zu.

Sie trug, sowie Tess und den anderen aus Alma Toran ebenso ein Zeichen, dass dem dritten Auge deuten sollte.

“Wer … ist die Frau?” fragte Ali Baba seine Freundin, die nur mit den Schultern zuckte und antwortete, dass sie ihr Geruch nicht kannte, jedoch ein bisschen jemanden ähnelte.

Darauf sahen sie zu den beiden Jungs, die freudig zu ihr hüpften.

“Hallo Mutter!” rief Tess freudig und wollte sie darauf umarmen.

Jedoch wurde er von seinem kleinen Bruder zur Seite gestoßen, sodass dieser auf die Frau sprang und sich an ihren Brüsten drückte.

“Hallo Tante Falan!” rief er darauf freudig, quetschte sein Gesicht an ihren Brüsten und umklammerte sich dann mit Armen und Beinen um die Frau, als der 14-Jährige ihn am Zopf packte und versuchte ihn von seiner Mutter zu reißen.

“Was fällt dir ein?! Mutter gehört mir allein!!” rief er darauf wütend sowie eifersüchtig.

“NEIN!!”

Dies erst etwas beobachtend, hielt die Frau ihre Hand hoch zu ihrem Mund und lachte.

“Puahaha! Ihr beide habt euch gar nicht verändert!” meinte sie lachend, als Tess Aladin zur Seite zerren konnte und sich nun auch an seiner Mutter drückte.

Von weiten sie beobachtend, sahen sich Ali Baba und Morgiana an und lachten dann.

“Na ja, wenigstens hat sich diese Eigenschaft von ihm nicht geändert!” meinte er lachend sodass seine Freundin nickend ihm zustimmte.

Als sich Falan, die die Mutter von Tess war, von den beiden Jungs befreien konnte, ging sie dann zu den beiden anderen, die mit ihnen auf die Reise gingen.

“Willkommen in Partevia. Mein Name ist Falan und ich bin die Forscherin des Dungeons Baal, der etwas weiter nördlich von hier auf Meer liegt. Seid ihr die beiden weiteren, die mit Prinz Aladin und meinem Sohn Tess, sowie es in König Salomons schreiben steht, auf Reisen gehen?” fragte sie die beiden, sodass sie höflich nickten und sich auch vorstellten.

“Mein Name ist Morgiana.”

“Und ich heiße Ali Baba Saluja. Ich bin der dritte Prinz von Balbadd.” stellte er sich danach vor und erwähnte seinen Adelstitel etwas leiser vor, da er eigentlich kein Prinz mehr war.

“Es freut mich, euch kennen zu lernen!” lächelte sie und sah dann zu den beiden Jungs, die sich leicht stritten.

“Hey ihr beiden! Hört auf euch zu streiten! Ihr seid doch Brüder, oder?” fragte sie die beiden Toraner, die sich an den Wangen hielten.

Mit einem ja antwortend, schrien sie dann, als Falan ihnen an den Ohren zog.

“So ihr beiden! Jetzt hört mir gut zu! Du Tess, bis ein junger Mann und solltest das nicht mehr bei seiner Mutter tun! Und du mein lieber Prinz …” sagte sie und sah mit einem beängstigenden blick zu ihm.

Er schluckte ein Kloß runter und befürchtete das schlimmste.

“Du darfst das erst recht nicht tun! Du bist noch ein Kind! Daran sieht man, dass du diesen Charakter von deinem Vater vererbt hast!” meckerte sie, worauf er und Tess sich entschuldigten.

Sie wieder los lassen, drehte sie sich wieder zu Ali Baba und Morgiana und entschuldigte sich für ihr verhalten.

“Es tut mir leid. Normalerweise bin ich nicht so über emotional.” sagte Falan und klatschte ihre Hände zusammen.

“Ihr seid von der Reise womöglich hungrig und etwas müde. Immerhin wart ihr nur die ganze Zeit auf dem Meer, wo es ganz schön öde sein kann.” meinte sie, worauf die Vier sich ansahen und dann nickten.

“Also, hungrig sind wir schon. Bis auf Frühstück heute Morgen hatten wir nichts mehr gegessen.” sagte darauf Morgiana, sodass die Drei nickten und dann wieder zur Frau starren.

“Na dann kommt mit. Ich zeige euch, in welcher Pension ihr heute Nacht übernachtet, bevor wir morgen uns auf dem Weg zum Dungeon machen.” meinte sie dann lächelnd, bat einigen ihrer Anhänger, die Sachen ihrer Gäste zu tragen und zeigte ihnen das Hotel.

Etwas weiter hinten, auf dem Schiff, tauchte eine geheimnisvolle Person auf, die die Fünf von weiten erst mit dunklen Augen anstarrte und dann finster grinste.
 

Angekommen, rannten die Zwei Jungs die Treppen hoch und sahen sich gründlich um.

Es war für den jungen Prinzen neu in anderen Betten, bis auf die, in der er auf dem Schiff schlief, zu schlafen.

Auch war es für ihn neu, eine komplett andere Stadt zu sehen mit anderen Menschen.

“Guten Abend und herzlich willkommen in unserem Gasthaus.” sagte ein Mann hinterm Tresen zu Falan, die die Zimmer mietete.

“Guten Abend! Wir sind zu fünft …”

Als Aladin und Tess derweil sich etwas umsahen, bemerkte der junge Prinz etwas und tappte dann zur Frau rüber, die neben des mieten ihrer Zimmer auch mit Ali Baba und Morgiana sprach.

“Du, Falan?”

“Was gibt’s den?”

“Warum sind hier keine anderen Arten?” fragte er dann, sodass die Frau zu ihm runter sah, sowie die beiden anderen und auch Tess, der zu ihm ging.

“Bis jetzt habe ich nur Menschen gesehen. Sind sie ebenso Magier, wie in Alma Toran oder sind sie ganz normale Menschen?”

Ihm anstarrend, lächelte die Frau und antwortete: “Das sind ganz normale Menschen. Unter ihnen sind zwar auch einige Magier. Jedoch kommen die Magier nicht aus Alma Toran, sondern aus den anderen Ländern, die es auf der Welt gibt.”

Ihr nickend zustimmend sprach dann sein Bruder.

“Und warum hier keine anderen Arten leben ist, weil einige Königreiche sowie Kaiserreiche Angst vor sie haben. Jedoch weißt du ja, dass dein Vater dafür sorgt, dass die Menschen vor ihnen keine Angst haben müssen und sie dann ebenso frei die Welt bereisen dürfen, sowie wir es gerade tun. Deswegen existieren auch die Dungeons.” sagte er lächelnd, sodass der Prinz zu ihm sah und dann verstehend nickte.

Nachdem sie kurz in ihren Zimmern gingen, um ihre Taschen, die sie trugen, gingen die Fünf auch schon zum Speisesaal.
 

Als ihnen dann das Essen auf dem Tisch serviert wurde, lief den beiden Jungs den Sabber über ihre Münder, bedankten sich für das Essen und schnappten sich darauf dann eine Keule.

“Guten Appetit!” sagten dann auch Ali Baba, Morgiana und Falan und nahmen sich jeweils eine kleine Portion.

“Sagt mal ihr beiden, von wo kommt ihr genau?” fragte die Magierin die beiden, die sich ansahen.

“Also, ich bin ein Fanalis und komme aus Karthago.” erzählte die Rothaarige zuerst und sah dann zum Orange-haarigen, der mit vollem Mund sagte, dass sie sogar ein vollblütiger Fanalis sei.

“Ah! Dann kommst du aus dem Bereich, wo die roten Löwen leben!”

“Rote Löwen?” fragten Ali Baba und Morgiana sie, sodass sie dann Aladin sahen, der ein Schluck aus seinem Becher nahm und sagte: “So nennen wir die Fanalis, die mit reinen Blut geboren werden. Normalerweise müsstest du, als roter Löwe, es wissen.”, stellte er dann fest und sah zu ihr rüber.

“(Stimmt. Ich habe vollkommen vergessen, dass die roten Löwen aus der Welt von Alma Toran kommen.)” dachte die vollblutige Fanalis und sah dann zu Tess’s Mutter, als sie mit dem jungen Prinzen sprach.

“Prinz, du weiß genau, dass es einige rote Löwen gibt, die nicht wissen, dass wir sie so nennen.” meinte Falan darauf, sodass er zu ihr sah und dann wieder zu seinem Getränk.

Sich ertappt fühlend, aß er sein Essen stumm weiter und hörte sich das Gespräch weiter an.

“Und du Ali Baba … oder sollte ich dich lieber ebenso Prinz nennen, sowie den Kleinen hier?”

“Tante Falan! Du weißt genau, dass du mich nach meinem Namen nennen sollst!” meinte der junge Prinz dann beleidigt, sodass die Frau lachte und sagte, dass es jedoch Spaß macht, ihn mit seinem Adelstitel aufzuziehen.

Darauf fing dann auch Tess an zu lachen und stimmte seiner Mutter zu.

“Das stimmt! Es ist immer amüsant dich verärgert zu sehen!”

Als sein Bruder dies sagte, sprang Aladin von seinem Sitz auf, tappte Richtung Tür und drehte sich noch einmal zu den beiden um.

“Ihr seid beide voll gemein!!” rief er darauf und verließ wütend den Raum.

Während die beiden kicherten, sahen Ali Baba und Morgiana hinter dem beleidigten Prinzen her, dann sich und dann zu den beiden anderen.

“Solltet ihr nicht lieber hinterher gehen und euch entschuldigen? Immerhin scheint es ihn sehr verärgert zu haben.” meinte der Blondhaarige.

“Keine Sorge! Er wird das in ein paar Minuten wieder vergessen haben!”

“Bist du dir da sicher, Tess?”

“Ja! Salomon und Shiba ärgern ihn auch immer wieder damit!” meinte er lächelnd, sodass die beiden sich wieder ansahen und dann zur Frau.

“Keine Sorge. Er scheint gerade nur müde zu sein und ist daher knatschig. Eben wie ein kleines Kind! Normalerweise ärgert er uns dann auch mit etwas, was uns ärgert.” sagte sie mit einem lächeln, worauf die beiden sich wieder ansahen und dann mit großen erschrockenen Augen zu ihr sahen, als die Frau fest stellte, dass sie noch vieles von diesem Schicksal lernen müssen.

Sie fragend, woher sie wusste, dass sie von diesem Schicksal nichts wüssten, antwortete sie, dass deren verhalten es ihr verrieten.

“Deren verhalten?” fragte Tess seine Mutter, die mit dem Kopf nickte.

“Ja. Alle Menschen auf dieser Welt wissen von allem Bescheid. Gut! Es gibt ein paar Menschen, die es nicht wissen. Aber Adlige oder andere Arten von Alma Toran werden von Anfang an alles aufgeklärt.” meinte sie und nahm ein trank ihres Bechers.

“Da ihr beide jedoch nicht wusstet, dass wir Toraner die Fanalis als Rote Löwen sehen, war mir klar, dass ihr aus einem anderen Schicksal kommt.” sagte sie und meinte dann, dass sie eher ihr altes Leben vergasen und von ein Leben sich erinnern, was sie eins mal geführt haben.

Erstaunt, dass diese Kleinigkeit Falan herausfand, sahen sie die Frau an, als sie ihnen fragte, von welchem Schicksal sie wissen.

“Um ehrlich zu sein, wir können uns leider nicht an alles erinnern. Das einzige was wir bis jetzt wissen ist, dass Aladin eins unser bester Freund war und eine unfassbar starke Magie beherrschte.” meinte Ali Baba und nickte, als die Frau ihn fragte, ob er es ernst meinte.

“Ja! In unserem 'Schicksal' war er ein mächtiger Magi!” meinte Ali Baba, sodass Tess aufsprang und 'Echt jetzt?!' rief.

Nickend sagte der ältere Prinz, dass dies in der Zeit er sich erinnern konnte, als er die beiden Jungs beim Trainieren ihrer Magie beobachtete.

“Ich habe mich auf einmal gefragt, warum Aladin jetzt nicht mehr zaubern konnte und er doch eigentlich ein Magi ist, der von den Rukh geliebt wird.” meinte er und sah die Frau verständlich nicken.

“Wir alle haben uns auch gefragt, warum er nicht zaubern kann.” meinte Falan und sah zur Tür, durch die Aladin ging.

“Wie ihr ja wisst, kann Aladin zurzeit weder die Rukh sehen noch Magie nutzen. Und dies verwirrte uns allen.” sagte sie dann und sah zu ihren Händen.

“Er ist der Sohn einer Magi und einem mächtigen Magier. Normalerweise sollten die Rukh erst recht ihn lieben und ihn beschützen. Aber warum sie das nicht getan haben, verwirrt Salomon, Shiba und alle anderen.” meinte Falan und sah zu den Dreien rüber.

Sich anblickend, sahen sie dann wieder zur Frau rüber.

“Jedoch ist mir persönlich etwas aufgefallen, was mich sehr verwirrt …”

“Was denn Mama?” fragte Tess sie.

Ihn anblickend, seufzte sie und sah wieder zu ihren Händen runter.

“Nachdem er wieder erwachte … sah ich ihn im Flur laufen.”

“Im Flur? Ist das nicht normal? Immerhin leben wir im Palast.” meinte Tess.

Ihn anblickend, nickte sie und sagte, dass er zwar recht hatte, jedoch sie Aladin mitten in der Nacht laufen sah.

Sie leicht geschockt und fragend anblickend, hörten die Drei weiter zu, was sie erzählte.

“Er lief jede Nacht den selben Flur entlang und starrte die Wand an. Er schien mir in den Moment als eine ganz andere Person …” sagte sie.
 

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Es war die erste Nacht, nachdem Aladin von seinem langen Koma erwachte.

Falan lief als Wache durch die Flure und achtete darauf, dass kein Eindringling eintreten konnte.

“Hach! Diese Katzen gehen richtig auf die nerven. Jedes mal denke ich, dass hier jemand einbrechen möchte …” seufzte sie und erschrak sich dann, als sie Schritte hörte.

Sich hinter einer Säule verstecken, blickte sie dann rüber und sah Aladin, der an ihr vorbei ging.

Verwirrt ihn anblickend, wollte Falan aus ihr Versteck raus gehen und den jungen Prinz fragen, warum er in so einer späten Stunde unterwegs sei.

Doch sie rührte sich nicht und starrte ihn nur weiter an.

“Was …?” fragte sie sich und folgte ihn dann, als er einige Meter entfernt war.

Sich fragend, warum der junge Prinz unterwegs war, versteckte sie sich wieder hinter einer Säule, als er plötzlich stehen blieb.

Ihn beobachtend, erschrak sie, als sie sein Gesicht sah.

Mit blassen und kalten Augen starrte Aladin die Wand an, sodass Falan anfing leicht zu zittern.

“Was … Wer …” fragte sie sich und sah, wie Aladin seine Hand hob und mit der flachen Handfläche zur Wand hält.

Dann erstrahlte ein leichtes Licht von seiner Hand, ehe dann sein Körper wie ein Rukh anfing zu strahlen.

Ihre Hände vor ihren Augen halten, versuchte Falan zu beobachten, was gerade passierte.

Doch das Licht strahlte so hell, sodass sie nichts erkennen konnte, ehe es dann wieder dunkel wurde.

Mehrmals blinzeln, da ihre Augen von der Dunkelheit sich wieder gewöhnen mussten, rannte sie dann zu Aladin, der bewusstlos und schwer atmend auf dem Boden lag.

“Aladin!!” rief sie, schmiss ihr göttlichen Stab neben sich und hob den jungen Prinz hoch.

Ihr Ohr an seiner Brust haltend, legte sie dann ihre Hand auf seiner Stirn.

Erleichtert aufatmen, erhob Falan mit Aladin in ihren Armen auf und trug ihn zurück in sein Zimmer.

Nachdem sie ihn in sein Bett legte, deckte sie ihn zu und beobachtete ihn dann für eine weile, ehe sie dann auch wieder aus dem Zimmer ging.

“Ich sollte das Salomon sagen, was vorhin geschah.” sagte sie und machte wieder ihre Patrouille.
 

So vergingen dann die Nächte, auf der Falan patrouillierte.

“Bist du dir da ganz sicher, dass das Aladin war und du nicht einfach nur müde warst?” fragte Ithaan sie, die mit ihr patrouillierte.

“Ich bin mir zu 100%ig sicher, dass jede Nacht es Aladin ist.” meinte sie.

Sie anstarrend, legte der junge Mann seine Hände hinterm Kopf und sah zur weißen Decke.

“Also wenn du dir dabei so sicher bist, dann glaub ich dir.” sagte er dann, sodass die junge Frau ihn anlächelte und bedankte.
 

Statt Salomon und Shiba zu sagen, was sie beobachtete, wollte Falan sich sicher sein, dass es wirklich Aladin war, den sie in der Nacht erblickt hatte, sodass sie jede Nacht darauf wartete, was in der ersten Nacht passierte.

Als dann dies jede Nacht passierte, gab sie ihren Bericht erst Ithnaan, der ihre Schicht übernehmen sollte, bescheid.
 

Nachdem sie seit zwei Stunden die Flure patrouillierten, meinte Ithnaan, dass er mittlerweile glaubt, dass Aladin Falan vielleicht einen Streich spielen wollte oder so was in der Art.

“Das glaub ich eher nicht! Wenn das wirklich ein Streich sein sollte, dann ist er nicht lustig. Immerhin lag er dann bewusstlos auf dem Boden …” meinte sie und zog den Limonen-haarigen Mann zur Seite, als sie Schritte hörte.

Sich hinter einer Säule verstecken, Linsen die Zwei dann rüber zu Aladin, der an ihnen vorbei ging.

“Unfassbar!! Das ist ja wirklich Prinz Aladin!!” schrie er.

“Psst! Willst du, dass er uns entdeckt?” sagte sie und hielt ihre Hand an seinen Mund.

Ihn leise verfolgen, erstarrte Ithnaan, als das passierte, was Falan ihm erklärte.

Als dann einige Minuten verging, nickten sie, nachdem sie sich wieder an der Dunkelheit gewöhnten.
 

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“Nun, wir haben es Salomon und Shiba dann doch nicht gesagt, da dies, was wir gesehen hatten, nach einem Monat verschwand.” sagte sie und nahm noch einen Schluck aus ihrem Becher.

Geschockt sich anblickend, sah Ali Baba dann zu Tess, der die ganze Zeit über seine Hände anstarrte.

“Ist alles in Ordnung?” fragte Ali Baba ihn.

Doch starrte er weiterhin seine Hände an und flüsterte etwas in sich rein.

“Das war es also …” flüsterte er und schrak dann auf, als seine Mutter ihn anstupste und fragte, was er flüsterte.

Zu ihr blickend, lächelte er und schüttelte mit dem Kopf.

“Ich habe nichts gesagte.” lächelte er, erhob sich dann und streckte sich.

“Ich sollte lieber mal nach ihn nachschauen. Nicht das er uns wieder entführt wurde!” grinste er, nahm seinen Stab und verließ den Speisesaal.

Ihm hinterher blickend, sahen Ali Baba und Morgiana dann zu Falan, die seufzte.

Meinend, dass ihr Sohn etwas verheimlichte, fragte Ali Baba, warum sie dies meinte.

Zu ihm blickend, seufzte sie kurz wieder, ehe sie ihm beantwortete.

“Seitdem er gemeinsam mit diesem Jungen trainierte und dann später mit Aladin, verhält Tess sich irgendwie … anders. Ich kann es nicht ganz beschreiben, aber irgendetwas ist im Training passiert, sodass er sich vorsichtiger verhält … Zumindest dann, wenn Aladin bei ihm ist …” meinte sie und sah besorgt zur Tür.

Sie anblickend, sahen sich die zwei Erinnerten an, ehe sie dann das Essen beendeten und sich dann in ihren Zimmer zurück zogen.
 

Am anderen Ende des Saals, hinter einer Säule sich lehnend, grinste eine unbekannte Gestalt und trat sich dann von ihr ab, als sich Ali Baba, Morgiana und Falan verabschiedeten.

Über Leichen steigen, die vor ihm fielen, strich er sich über die Lippen und ging aus dem Raum, um hoch auf dem Dach zu gehen.

Als er sie betrat, tauchten finstere Rukh auf, die um ihm herum schwirrten und die weißen Rukh angriffen, die versuchten, zu dem mysteriösen Jungen zu gelangen.

Zu Boden fallen, öffnete er seine dunkelroten Augen und trat auf die weißen Rukh, die noch leicht zitterten.

Sie finster angrinsend, sah er dann hoch zum Himmel und blickte zum Mond.

Seine Hand hebend, fing er an finster zu kichern.

“Lasst uns …” fing er mit einer leicht göttlichen Stimme an, schloss seine Hand in Fäusten und zog sie wieder zu sich.

“... die Spiele beginnen!”

Mit diesen Satz umrundeten die finsteren Rukh die Gestalt und verwandelten ihn in einen jungen Mann mit schwarzen Haar, was unter einem Cape sich teilst versteckten.

8. Nacht: Der Dungeon Baal

Als der neue Morgen kam, saßen Ali Baba und Morgiana an demselben Tisch wie Aladin und Tess, die sich wieder mal stritten.

“Das war meine!” meckerte Tess den kleinen Prinzen an, als dieser sich die Birne von seinem Teller stibitzte.

“Hast du gesehen, dass ich sie genommen habe?” fragte er ihn, sodass der Orange-haarige kurz einatmete und mit einem 'Nein, habe ich nicht.' antwortete.

“Siehst du! Also war ich das auch nicht!” meinte er, sah zur Seite und aß die Frucht.

“Aber Ali Baba und Morgiana können es beweisen!” meinte er dann und beugte sich zu ihnen rüber, die ihn leicht erschrocken anstarrten.

“Er hat sie mir doch gestohlen, oder?” fragte er sie und beugte sich immer weiter zu ihnen rüber, sodass die zwei sich weiter von ihm wegdrückten und sich ansahen.

“Äh … Also … um ehrlich zu sein haben wir es nicht wirklich mitbekommen!” meinte Ali Baba, sodass Tess ihn anstarrte und dann zum jungen Prinzen, als dieser sagte, dass selbst sie nicht mitbekamen, dass er die Birne von seinem Teller nahm.

Darauf rief sein Bruder, dass er es gerade zugegeben habe und saß sich dann wieder auf seinem Stuhl, als seine Mutter wiederkam und ihm befahl, sich anständig zu benehmen.

“Wir sind immerhin in einem anderen Land und nicht in Alma Toran.” erinnerte sie die beiden Jungs, die zu ihren Tellern sahen und es für kurz vergessen hatten.

Als sich nun auch Falan wieder am Tisch saß, rollte sie eine Karte von Partevia aus und zeigte auf einer kleinen Insel.

“Da fahren wir in einigen Minuten hin!” sagte sie schlicht, sodass die Vier sich näher zu ihr saßen und drauf starrten.

“Auf der Insel?” fragte Ali Baba sie.

“Warum?”

“Weil auf dieser Insel der Dungeon Baal ist!” antwortete sie lächelnd.

“Den werdet ihr gemeinsam betreten!”

“Was!? Wir betreten denselben Dungeon, den eins der Seefahrer Sindbad betreten hatte!?” fragte Aladin die Frau, die nur nickte und die beiden Jungs freudig hüpfen sah.

Kichernd sah sie dann zu Ali Baba.

“Ich kann es nicht glauben! Das wir bald denselben Dungeon betreten, wie er es eins tat!”

“Wie es scheint, hast du die Geschichten von Sindbad auch gelesen.” stellte sie fest und sah ein strahlenden Prinzen.

“Ja! Sindbad ist mein größtes Vorbild! Ich bewundere ihn und habe all seine Abenteuer gelesen, als ich noch in Balbadd war!” meinte er, zitterte leicht und sah lächelnd zu seinen Händen.

“Ich frage mich, ob er ebenso hier, in diesem Schicksal ist!” meinte er dann und sah dann wieder zur Orange-haarigen Frau, als diese nickte und 'Ganz bestimmt.' sagte.

Als sie dann die Karte wieder einrollte und in einer Tasche packte, sah sie zu den zwei Jungs rüber, die immer noch freudig über die Abenteuer des Königs von Sindria sich unterhielten.

“Wenn ihr fertig mit Frühstücken seid, können wir uns gleich auch schon auf dem Weg zum Dungeon machen! Es wird nämlich einige Stunden dauern, bis wir da angekommen sind!” meinte sie dann zu den Vier, die nickten und sich von ihren Sitzen erhoben.

So erhob nun sich auch die Frau, ging zur Rezeption, um ihnen mitzuteilen, dass sie voraussichtlich erst am späten Abend wieder da seien, packte einige Vorräte, die man ihr versprach fertig zu machen, ein und eilte dann zu den Vier, die draußen auf sie warteten.

“Gehen wir zu Fuß dahin?” fragte Tess sie, sodass sie lächelnd mit dem Kopf schüttelte und zu einer Karawane zeigte, die mit ein paar Soldaten ausgerüstet, zu ihnen kam.

“Als ich das Schreiben von König Salomon bekam, bat ich den Kaiser uns eine Karawane mit ein paar loyalen Soldaten zu schicken, damit wir unbesorgt zum Dungeon gelangen.” sagte sie, gab darauf dann den Soldaten ein nicken, die von ihren Pferden sprangen und ihnen half, auf die Karawane zu gelangen.

Als sie jedoch dann Aladin helfen wollten, wich er ihnen aus und drückte sich an Falan.

Sich nun hinter ihr versteckt, linste er zu ihnen rüber und sah dann zur Mutter von Tess, als diese ihnen sagte, dass er sich nicht von Fremden anfassen ließe, worauf sie dann leicht zur hocke ging und selber ihn in die Karawane half.

Ihr lächelnd blickend, ging er dann zu Tess, der ihn etwas neidisch ansah und saß sich neben ihm.

Nachdem sich auch die 39-Jährige zu ihnen begab, führ die Karawane auch schon los.

Aus dem Fenster blicken, sahen sie, wie sich nach und nach ihre Umgebung änderte und sie nun auch die Stadt verließen.

“Wow! Was für eine Landschaft!” staunten sie und sahen dann zur Frau, die sie beobachtete und sagte, dass Partevia schon ein schönes Land sei.

“Nur leider gibt es auch dunkle Flecken, die dieses Reich auch gefährlich macht.” sagte sie dann und sah hinaus zur ferne.

“Wie meinst du das, Tante?” fragte Aladin sie, sodass sie wieder zu ihnen sah und aufseufzte.

“Da Partevia ein großes Reich ist, ist die Kriminalität dieses Reiches sehr groß. Räuber, Banditen … alles Erdenkliche läuft hier herum, sodass der Kaiser keinen Überblick mehr über seine Bevölkerung hat.” meinte sie und sah dann zu Ali Baba, als dieser sie etwas fragte.

“Unterstützt denn nicht König Salomon dieses Land?” fragte er sie, sodass die Frau kurz überlegte und dann mit dem Kopf schüttelte.

“König Salomon darf sich in den anderen Reichen nicht einmischen. Wenn kriege ausgelöst werden, wird er sich dann schon beteiligen und zwischen den beiden Reichen ermitteln. Ansonsten ist es ihm verweigert, irgendetwas zu unternehmen.” antwortete Falan, sodass Ali Baba und Morgiana sich ansahen.

Sie sahen wieder zu ihr, als sie sagte, dass dies auch der Grund sei, warum sie den Kaiser bat, ein paar Soldaten zur Verfügung zu stellen.

“Wir werden nämlich durch einige Gebieten durch gehen müssen, wo uns wahrscheinlich einige Räuber begegnen werden.” sagte sie dann und sah zu dem jungen Prinzen rüber, der sich verängstlich an seinem Bruder klammerte.

“Sei unbesorgt! Wenn welche kommen, werde ich dich beschützen!” meinte er lächelnd und tätschelte auf seinem Kopf, sodass dieser zu ihm sah und nickte.

Dies beobachtend, lächelten seine zwei Freunde und unterhielten sich dann über etwas anderes, sodass Aladin abgelenkt wurde und nicht mehr drüber nachdachte.
 

Zur selben Zeit, nur etwas weiter Südlich, stand eine verhüllte Person auf einem hohen Gebäude und beobachtete die Karawane, in der die Fünf saßen.

Sie grinsend beobachtend, sprang er dann runter vom Gebäude und lief schlicht den weg entlang, die die Karawane machte.

Dabei vielen die Menschen in seiner nähe runter und erstarrten zu Stein.

“Wie abartig das Magoi ist.” sagte die Person und spuckte, als er einen bitteren Geschmack schmeckte.

“Keine sorge! Sobald wir diese Magie besitzen, ganz du deinen sinnlichen Wunsch wünschen und soviel Magoi erhalten, was nicht so bitter schmeckt!” grinste ein finsterer Rukh, der neben ihm flog.

Stur weiter geradeaus blickend, nickte er nur.

“Dieser Junge … Er besitzt die besagte Magie. Er sollte sie nicht besitzen und er sollte auch nicht existieren.”

“... Ja, so ist es … Dieser Gott … Seine Arroganz ist unglaublich! Nach all den Jahrzehnten, die ich wartete, hat er die übermenschliche Macht in Alma Toran eingesperrt und lässt sie in diesen Jungen schlafen!” sprach die männliche Person.

Weiterhin gerade aus laufen und das Magoi in seiner Gegend entnehmen, sah er dann zum finsteren Rukh.

“Warum wolltet Ihr nochmal diese Magie?” fragte er ihn und schrie dann auf, als ein Blitzschlag ihn traf.

“Du unnütze Gestalt eines Gottes! Das hat dich nicht zu interessieren! Hol sie mir nur, damit ich dir einen Wunsch erfüllen kann!!” rief der finstere Rukh und schlug noch einen Blitz auf.

“Nicht, dass du auf andere Gedanken kommst!” meinte er dann, sodass der vermummte junger Mann sich wieder aufrappelte und leicht zu ihm mit einem bösen Blick anstarrte.

“In diesem Schicksal werde ich nicht noch einmal scheitern!” lachte er.

Nun weit entfernt in einer verlassenen und verrotteten großen Gebäude, ging eine Person zu einem großen zersplitterten Mosaikfenster und starrte es mit einem finsteren lächeln an.

“Hol sie dir und dann kämpfen wir es nochmal aus! Wie es sich für einem mächtigen Gott gebührt, Ala!!” lachte diese Gestalt und sah mit seinen leeren roten Augen zum Himmel, wo dutzende finstere Rukh schwirrten.
 

Es vergingen einige Stunden der Fahrt zum Dungeon Baal.

Als sie am Hafen, von wo das Schief aus zum Dungeon ablegte, rauf stiegen, sahen sie nach einigen Minuten den riesigen Turm.

“Da ist er!” riefen die beiden Jungs und rannten nach vorne.

“Wow! Er steht tatsächlich noch an Ort und Stelle!” staunte Ali Baba und sah dann zu Falan, die neben ihm und Morgiana stehen blieb.

“Ja. Alle Dungeons stehen an ihren Orten, von wo ihr Gebäude errichtet wurden.” sagte sie.

“Und … Warum ist das so? Sie sind doch eine Dungeon Forscherin und wissen es mit Sicherheit.” meinte der Blondhaarige, bekam jedoch ein schüttelnder Kopf.

“Leider nicht. Ich bin nur dafür da, die Dungeons zu untersuchen.”

“Untersuchen?” fragten die Zwei und sahen dann zu Tess und Aladin, die zu ihnen tappten.

“Mutter und auch einige anderen aus Alma Toran, die diesen Befehl von Salomon bekamen, sind auf die Welt hinausgezogen und schauen nach, ob die Dschinn sich seltsam verhalten!” erzählte Tess, sodass die Zwei ihn verwirrt anstarrten und dann zum jungen Prinzen blickten.

“Papa bekam vor einiger Zeit eine Nachricht, dass die Dschinn, die schon als Bezwungen eingestuft wurden, in letzter Zeit sich den Dorfbewohnern, die in der Nähe dieser Gebäude aufhielten in den Dungeon zogen!” sagte er, sodass Ali Baba und Morgiana geschockt blickten und dann wieder zu Falan sahen.

“Ja. Am Anfang waren es Menschen, die es wagten, den Dungeon zu zerstören oder die Bewohner der Dungeons zu entführen und als Sklaven zu verkaufen.” sagte sie und nickte, als Ali Baba meinte, dass es doch keine Sklaven mehr gäbe.

“Hat König Salomon nicht dafür gesorgt?” fragte er.

“Doch! Deswegen existieren ja auch die Dungeons! Natürlich existieren sie auch, damit die Bewohner der Welt sich nicht vor ihnen fürchten und sie besuchen kommen können.” lächelte sie und sah dann zur Karte.

“Allerdings gib es natürlich auch Menschen, die diese Gelegenheit ausnutzen wollen und die Bewohner zu Sklaven machen wollen.” meinte sie dann.

Dann zum Dungeon von Baal blickend, sagte sie dann, dass es nun auch Menschen sind, die den Dungeon nur besuchen wollten und nicht mehr da raus kamen.

“König Salomon bekam deswegen dutzend Briefe, dass er die Dungeons aus deren Reiche entfernen solle.”

“Warum das denn?” fragte die 14-Jährige.

“Weil sie anfingen Angst vor den anderen Arten, die in diesen Dungeons leben, und deren Herren haben. Ihr müsst wissen, dass dies die einzige Möglichkeit ist, die Menschen zu zeigen, dass man ihnen vertrauen kann, damit sie dann irgendwann in später Zukunft durch die Welt reisen können. Doch irgendjemand möchte nicht, dass die Menschen und andere Arten in Frieden zusammenleben.” meinte Falan und stieg dann mit der kleinen Gruppe vom Schiff, als es die Insel erreichte.

“Woher wisst Ihr das, dass jemand was dagegen unternehmt?” fragte Morgiana sie und sah zu dem Blauhaarigen, als er kurz zurück sah und antwortete: “Da Papa einen unbenannten Brief bekam, weiß sie das. In diesem Brief stand: |Ich werde durch die Dungeons und den Menschen in dessen Umgebung meine Kraft stärken, und mir das holen, was ihr versteckt!|

Als er sich wieder nach vorne richtete, erschrak er auf, als er Ali Babas Gesicht an seiner Seite sah, als dieser ihn fragte, woher er denn genau wisse, was in diesem Brief stand.

“Er hat im Büro seines Vaters herum geschnuppert!” meinte Tess und stupste darauf seinen kleinen Bruder, als dieser zu ihm sah und rief, dass dies gar nicht stimme.

“Und ob! Ich habe dich dabei erwischt!” grinste er und raufte den Kopf des Jungen, sodass sein Turban etwas krumm lag.

“Du hast es Faustdick hinter den Ohren!” grinste er und rannte dann vor, als sie langsam das Ende der Wendeltreppe kam.

Nun auch Aladin hinter ihm her rennen, sahen Ali Baba, Morgiana und Falan ihnen hinterher.

“Seid unbesorgt. Als ich das Schreiben von Salomon bekam, habe ich einige meiner Gesandten hier hingeschickt und bekam eine positive Antwort, dass dieser Dungeon sicher sei. Baal wird euch also nichts antun.” lächelte sie und ging an den zwei Jungs vorbei, die nun stehen blieben und sich die Heilige Pforte des Dungeon aus sicherer Entfernung begutachteten.

Als sie dann Falan sahen, die langsam die Treppen hinauf ging, folgten die Vier sie und blieben dann stehen, als sie stehen blieb und sich zu ihnen wandte.

“Bis hierhin folge ich euch. Im Dungeon müsst ihr Vier alleine zurechtkommen.” sagte sie lächelnd und ging dann an ihnen vorbei, um sie durch zu lassen.

Aladin, der sich nun davor fürchtete, spürte er die Hand von seinem großen Bruder, der ihn aufmunternd zu lächelte.

So sahen sich dann die Vier an, nickten stumm und wollten die Pforte berühren, als jedoch Ali Baba eine frage los werden musste.

“Einen Moment! Wie ist das denn jetzt, wenn wir in den Dungeon kommen? Werden wir sofort in der Schatzkammer sein oder am Anfang?” fragte er die Frau, sodass nun auch die Drei anderen sich dies fragten.

Jedoch lächelte die 39-Jährige, zeigte mit ihrem Finger zur Pforte und sagte: “Findet es heraus!”

Als sie dies sagte, sahen sie sich wieder an und betraten dann zu Viert die Heilige Pforte.
 

“(Ein zerren … Mir kommt das so bekannt vor …)” dachte Ali Baba und öffnete dann seine Augen.

Sich um blickend lief er ein kleines bisschen, bis er sich wieder zu seinem Startpunkt starrte und dann zur Decke.

“Kein achtzackiger Stern?” fragte er sich und sah dann zur anderen Seite, als er eine Person mit roten Umhang stehen sah, dessen Cape es aufgesetzt hatte.

Sein Umhang flog leicht, obwohl kein Wind zu spüren war.

Diese Person anstarren, wollte er dann zu ihr gehen und fragen, wer es sei und ob er schon im Dungeon sei.

Doch ehe er ein Ton aussprechen konnte, sah die Person mit dunkelroten stechenden Augen und einem finsteren Grinsens zu ihm rüber, sodass eine bedrückende Aura es ausstrahlte sowie finstere Rukh, die Ali Baba versuchte abzuwehren.
 

Sich erschreckend die Augen auf reisen, starrte Ali Baba zur Decke.

Schwer atmen tatschte er um sich und hielt etwas Stein artiges in den Händen..

Den Stein erst anstarrend, saß er sich auf und sah sich um.

Noch leicht schwer atmen, sah er unter sich und erblickte ein achtzackigen Stern.

“Ist das … der Start?” fragte er sich und sah sich genauer um.

Als er es langsam begriff, erhob er sich von seinem Platzt und sah seltsame Statuen, Diamanten und Säulen.

“Das ist … Das ist das innere des Dungeons!?” fragte er und lief zu den verschiedenen Gegenständen.

Lächelnd dies begutachten, sah er dann zu sich, als ihm das Ereignis von vorhin im Kopf kam.

“Was zum Teufel war das vorhin?! Und wer war diese Person?!” fragte er nun.

Sich überall an tatschen, hörte er dann die Anderen, die nach und nach auftauchten.

Zu ihnen gehend, weckte er die Drei, die langsam ihre Augen öffneten.

“Ali Baba …?” fragte der Orange-haarige, als er ein freundliches Lächeln des älteren Prinzen wahrnahm.

“Da seid ihr ja endlich!” meinte er lächelnd und ging nun zu Morgiana, um auch sie zu wecken.

Als der 14-Jährige ihn etwas verschlafen anstarrte, kroch er zu Aladin, als er ihn noch schlummern sah.

“Hey, Aladin! Wach auf!” sagte er, schüttelte sanft den jungen Prinzen, sodass dieser murmelte und sagte, dass er noch 5 Minuten schlafen möchte.

Als jedoch sein Bruder ihn schmollend ansah, schnappte er sein Stab und zauberte eine Wassermagie, sodass er vom nassen Wasser aufsprang.

“Sag mal, spinnst du?! Was sollte das?! Ich bin schon wieder Pietsche patsche nass!!” schrie Aladin verärgert und nun hell wach, sodass Tess ihn ansah, sich von seinem Platz erhob und sich an der Nase kratzte.

“Du wolltest noch weiterschlafen! Also kannst du es vergessen, dass ich dich den ganzen Dungeon übertrage!” meinte er und sah sich nun auch um.

Als er dies hörte, sah auch Aladin sich um.

“Sag mal Ali Baba! Was meintest du vorhin mit 'Da seid ihr ja endlich'? Bist du schon lange hier?” fragte er ihn, als dieser seiner Freundin aufhalf und zu ihm sah.

Nun sich wundernd, warum er früher hier war, als die drei anderen, hob der 10-Jährige sein göttlichen Stab auf und tappte zu Tess rüber.

“Na ja … So lange war ich noch nicht hier.” meinte er.

Als Ali Baba sie fragen wollte, ob sie ebenso in ein mysteriösen Raum waren und eine mysteriöse Person sahen, unterbrach Aladin ihn.

“Das ist ja seltsam … Obwohl wir gleichzeitig reingegangen sind, gibt es wohl so eine Art Zeitunterschied.” wunderte sich Aladin und packte sich am Kinn.

“Woran das wohl liegen mag?” fragte er nun und tappte dann denn Tunnel entlang, als er plätscherndes Wasser hörte.

Zu ihm blickend, seufzte Ali Baba leise und lächelte dann.

Er kann sie auch später danach fragen.

Ihm folgend, begutachteten sie ihre Umgebung und sahen dann verschiedene Statuen und Mustern an den Wänden.

Als sie langsam das Ende des langen Weges erreichten, schlossen sie ihre Augen, als das Licht immer stärker wurde.

Nachdem sie sicher sein konnten, dass sich ihre Augen an der Helligkeit gewöhnt haben, öffneten sie sie und sahen verschiedene Säulen und Drachen, die auf diesen Säulen saßen und in die Ferne sahen.

“Das … ist ja er-erstaunlich!!” riefen die vier im Chor und begutachteten Geysire, die gerade ausbrachen.

“Hier gibt es viel zu sehen! Ist das nicht aufregend Aladin!?” fragte Tess den kleinen Prinzen und sah zu ihm, als dieser mit strahlenden Augen sich die Gegend ansah, seine Hände in Fäusten ballte und vor Aufregung anfing zu zittern, wo er dann einfach los flitzte und die anderen hinter sich lässt.

“Was ist das?! Oder dass?! Oh!! Das habe ich ja noch nie gesehen!!” rief er voller Neugier, lief zu jeder einzelnen Kleinigkeit, die er zuvor noch nie sah und wäre fast in einem ausbrecht bereiten Geysir hineingelaufen, wenn Ali Baba und Tess ihn nicht an den Armen gepackt hätten und ihn zurückzogen.

Als darauf der 10-Jährige auf seine Vierbuchstaben fiel, sah er sie an, als sie ihm ermahnten, etwas vorsichtiger zu sein.

“Mensch! Man kann dich nicht malst für eine kurze Sekunden aus den Augen lassen …” seufzte der 14-Jährige, sodass der 17-Jährige nur lächelte und seine Hand auf die kleine Schulter seines kleinen Freundes legte.

“Ich weiß, dass ein Dungeon sehr aufregend sein kann! Jedoch sollte man vorsichtig sein und genau überlegen, was man tut!” meinte er lächelnd, sodass Aladin ihn ansah.

“Auch wenn dieser hier bereits bezwungen ist, scheint es mir so, dass wir dennoch den richtigen Weg finden müssen!” sagte er dann und sah sich um.

“Der König sagte nämlich zu uns, dass, sobald der Dungeon bezwungen ist, es ein leuchteten Pfad gibt, denn die Verirrten gehen können, wenn sie versehentlich hier eintreten! Jedoch sehe ich keinen!” fügte er dann noch hinzu.

“Ja! Mutter sagte mir heute früh, dass ihr Gesandter, den sie hier hinschickte, mit Baal unter ihrem Namen sprechen solle und den Dungeon somit auf den Anfang stellen soll, den er war, bevor Sindbad ihn bezwungen hat!” meinte dann Tess, sodass Ali Baba wieder zu Aladin sah und wieder ihn an lächelte.

“Siehst du! Der Dungeon wurde zurückgestellt, sodass er zu einem gefährlichen Ort wurde, da müssen wir darauf achten, dass wir uns nicht verlaufen oder sterben! Immerhin soll hier doch dein Lebenstraum in Erfüllung gehen! Nicht wahr?” fragte er ihn, sodass er große Augen machte, als der ältere Prinz folgendes sagte.

“Also lass uns gemeinsam darüber nachdenken, welchen Weg wir gehen sollen!” lächelte er, sodass Aladin zu Boden blickte und stumm nickte.

Sich dann von seinem Platz hebend, tappte zu Tess rüber, der ebenso wie Ali Baba lächelte.

“(Das war eine tolle rede, die du gemacht hast, Ali Baba!)” dachte der Orange-haarige, tätschelte auf den Kopf seines kleinen Bruder, als dieser sich an seiner Kleidung hielt und sah zu den Drachen, die immer noch auf die Säulen standen und in die Ferne starrten.

“Seltsam …”

“Was ist den seltsam, Tess?” fragten Ali Baba und Morgiana ihn, sodass er zu den Drachen zeigte und sagte: “Die Drachen da … Sie bewegen sich nicht, obwohl wir schon eine Weile hier sind!”, meinte er dann, sodass nun auch die Drei zu ihnen blickten.

“Hm … Vielleicht sind das Statuen, wie die am Startpunkt.” meinte der Prinz aus Balbadd, sodass seine Freundin nickte.

“Nein! Das sind keine Statuen!” meinte darauf der Prinz aus Alma Toran und rannte mit Tess zu diese, sodass die zwei sich ansahen und ihnen dann folgten.

Als sie dann an einem ankamen, konnten sie ihre eigenen Augen nicht glauben.

“Was-was ist denn mit ihnen passiert?” fragten die Zwei Toranern, die sich langsam ihn näherten und vorsichtig sie berührten.

“Jemand … hat sie versteinert.” sagte Aladin und ging darauf zu einem Babydrachen, der dabei war zu schlüpfen.

Geschockt sahen sie zu ihm und dann zu Tess, als er erzählte, dass dies Lebewesen aus Alma Toran waren.

“Was?!”

“Sie waren andere Arten! Neben den Dungeon-Lebewesen, die hier leben, gibt es auch die Bewohner aus Alma Toran!” sagte dieser und sah dann zu Aladin, als er zu einem riesigen Drachen zeigte.

“Der da z.B. ist ein Dungeon-Lebewesen.” meinte er stumm und als Ali Baba dahin sah, schrie er vor Schreck auf.

“KIAAAAH!! IST DER RIESIG!!” schrie er und wollte sich gerade hinter Morgiana verstecken, als diese sagte, dass er sich nicht sorgen müsse.

“Hä? Warum nicht?”

“Weil sogar er zu Stein wurde!” meinte sie, sodass die zwei Jungs nickten und mit ihnen langsam zu ihn gingen.

Als sie ankamen, untersuchten Aladin und Tess diesen Riesen Drachen und gingen dann wieder zu den beiden anderen zurück, als sie nichts Seltsames an ihn fanden.

“Sag mal Tess … Wenn die anderen Arten und sogar die Dungeon-Lebewesen versteinert wurden … ist dann Baal auch versteinert?” fragte der junge Prinz sein Bruder, als er zu ihm runter sah und dann mit den Schultern zuckte.

“Ich weiß es nicht. Das müsste wir schnell nachschauen.” meinte er darauf.

So machten die vier sich auf dem Weg zur Schatzkammer.
 

Als sie in der Nähe des großen Tors eine geheime Treppe fanden, nahmen sie diese und liefen durch einen unterirdischen Geheimgang, wo ebenso sie viele versteinerten Dungeon-Lebewesen fanden.

Dies schrecklich findend, rannte Aladin vor und begutachtete mit Demut über diese her.

“Sag mal, Tess. Die Dschinn in den Dungeons, die schon bezwungen sind, sind sie tatsächlich immer noch da drin wie z.B. jetzt Baal?” fragte Ali Baba den 14-Jährigen flüsternd und nutzte diese Gelegenheit, als Aladin weiter voraus ging.

Zu ihm blickend nickte dieser und fragte, warum er dies wissen wolle.

“Na ja, aus dem anderen Schicksal, woran ich mich erinnere, wanderten die Dschinn in unsere Metallgefäße. In meinem Fall in mein Schwert.” sagte er und zeigte ihm diesen.

“Hm … Verschwanden deswegen bei euch die Dungeons?”

“Das weiß ich nicht … Aber ich denke mal schon.” meinte er, sodass Tess ihn ansah und dann wieder zu Aladin blickte, der ein Lebewesen wieder aufrichtete, als dieser zur Seite fiel.

“Wieso wanderten sie denn in den Metallgefäßen?” fragte er dann, als sein kleiner Bruder wieder vor rannte.

“Nun, damit die Dungeon-Bezwinger die Dschinn-Ausstattung nutzen können.” antwortete er, sodass Tess ihn wieder ansah und lächelte.

“Ach so! Nein, sie leben dann weiterhin in den Dungeons, da sie ja die Anführer der anderen Arten sind. Sie geben denen, der den Dungeon Bezwungen hat und den sie auch als würdig halten, ein Teil ihrer Kräfte. Diese Dschinn-Ausstattung können die Dungeon-Bezwinger dann auch nutzen, wie es in dem anderen Schicksal wohl war. Frag mich aber jetzt nicht, ob ich jemand in Dschinn-Ausstattung sah! Ich habe nur davon mal was gehört!” meinte Tess und blieb dann stehen, als sie vor ein weiteres Tor standen, wo dieses Mal jedoch der achtzackige Stern war.

Mit gemeinsamen Kräften, drückten sie das Tor auf, da es einen kleinen Spalt offen war und traten in der riesigen Schatzkammer ein.

“Okay! Sucht nach etwas, wo ein achtzackiger Stern drauf ist! Darin müsste Baal sein!” meinte Tess, worauf alle nickten und sich auf der Suche nach dem Dschinn-Gefäß machten.

Als sie jedoch nach minutenlanger Zeit nichts fanden, saßen sie sich gegen einen Podest.

“Seltsam … Dies müsste doch eigentlich die Schatzkammer von Baal sein … ” seufzte der Orange-haarige.

“Vielleicht haben wir den falschen Weg genommen.” meinte dann der Blondhaarige.

“Nein, sind wir nicht. Kannst du dich noch erinnern, was König Salomon sagte? Egal welchen Weg wir auch einschlagen sollten, wir werden immer an unser Ziel kommen!” sagte die Rothaarige, sodass ihr Freund sich wieder an das Podest anlehnte und 'Stimmt! Das habe ich vergessen.' sagte.

Dies gelauscht, sah Aladin zu seinen ehemaligen besten Freunden rüber und wollte etwas sagen.

Doch als er etwas an seiner Hand spürte, sah er dahin und hob es auf.

“Nanu! Was ist das denn?” fragte Aladin und hielt ein abgebrochenen Henkel, was früher an etwas hing.

“Wo hast du das denn her?” fragte sei Bruder ihn, sodass Aladin zur Stelle zeigte, wo dies lag.

Sich wieder etwas aufrichtend, sahen sie hinter dem Podest und fanden dutzende Scherben.

Als Tess und Ali Baba sich dies näher ansahen und Aladin und Morgiana baten, da zu bleiben, wo sie waren, fand der 14-jährige junger Mann eine zersplitterte achtzackige Scherbe.

“Das … ist die Lampe von Baal gewesen!” sagte er schockierend, sodass Ali Baba und Morgiana schockiert zur Scherbe sahen, während der junge Prinz seine Hände vorm Mund hielt.

“Heißt das … Baal existiert nicht mehr?”

9. Nacht: Der beste Freund

Weit im fernen Südwest, ging ein Bote mit einem Stapel Briefe zum Büro von König Salomon.

Mit einem sanften klopfen erlaubte der König von Alma Toran sein eintreten und nahm ihm den Stapel ab.

“Mein König! Dies sind alles Botschaften Ihrer Dungeon Forscher, die Sie zu den bereits bezwungenen Dungeons gesandt haben!” sagte der Bote und verbeugte sich leicht vor dem Dunkelblauhaarigen.

Verstehend nickend, bedankte er sich bei ihm und erlaubte ihn, wieder zu gehen.

Wieder leicht verbeugt, ging er zur Tür und verbeugte sich dann vor Shiba, als diese hineintrat.

“Meine Königin!” war dann das letzte, was er sagte, ehe auch Shiba sich leicht verbeugte und dann zu ihrem Mann ging.

“Was sind das für Briefe?” fragte sie ihn.

Sich wieder auf seinem Stuhl setzend, öffnete der König eines der Briefe und erklärte ihr, dass dies Botschaften der anderen seien, die wegen den Dungeons in die Welt zogen, um sie zu erforschen.

Ihn darauf beobachtend, wie seine Augen den Inhalt lasen, saß sie sich auf der Couch und nahm eines der Bücher, die auf dem Tisch daneben lag.

Als sie jedoch ein entsetztes 'Was!?' hörte, legte sie dieses wieder zur Seite und fragte ihn, was den drinstand.

“Das ist ein Brief von Mares, der den 41. Dungeon Focalor untersuchte! Darin steht, dass alle anderen Arten sowie die Dungeon-Lebewesen zu Stein verwandelt wurden!” sagte Salomon, sodass Shiba entsetzt aufsprang und den Brief selber las.

“Nicht nur das! Auch Focalors Dschinn-Gefäß ist aus Stein! Mares und die anderen Magier haben versucht, mit ihrer Magie es wieder zu entsteinen … Doch die Magie, die sie versteinert hat, ist viel zu mächtig!” sagte er dann und öffnete darauf andere Briefe, worauf seine Frau ihm ein paar entnahm und ebenso öffnete.

Als sie alle 10 Briefe öffneten, fanden sie nur 5 weitere schlechte Nachrichten, die dasselbe Problem hatten, wie Focalor.

“Valefor, Dungeon Nr. 6! Zepar, Dungeon Nr. 16! Furfur, Dungeon Nr. 34! Vepar, Dungeon Nr. 42! Und sogar Crocell, Dungeon Nr. 49! Das sind doch Dungeons, die eins Sindbad bezwungen hatte! Warum sind nur diese aus Stein verwandelt!?” fragte die Königin ihren Mann, als dieser ein weiteren Brief zu dem Stapel legte, wo noch alles okay im Dungeon sei.

“Womöglich, weil die anderen Dungeons in Reichen sind, wo wir zurzeit aktiv sind!” meinte er, erhob sich von seinem Platz und ging zum großen Fenster.

“Es könnte aber auch etwas mit Sindbad bedeuten!” meinte er dann und sah fragend in die Ferne.

“Nicht, dass ihm etwas passiert ist!”

Als er dies sagte, sah Shiba ihn geschockt an.

“Oh nein! Wie schrecklich!” war das Einzige, was sie sagen konnte.

Als es dann an der Tür klopfte, sahen sie zu ihr und sahen einen Magier, der dem Königspaar ein Brief übergab.

“Mein König! Ein Brief von Madame Falan aus Partevia ist eben eingetroffen!” sagte der Magier.

Als Salomon diesen sofort öffnete, fragte Shiba, ob es was mit Aladin zu tun habe.

Doch er antwortete nicht, saß sich erst stumm auf seinem Platz und las dann den Brief mit einem entsetzten und geschockten Gesichtsausdruck.

“Salomon? Ist was mit Aladin? Ist ihm etwas geschehen?” fragte die 31-jährige Königin den 36-Jährigen, der dann mit dem Kopf schüttelte und antwortete: “Mit Aladin und den anderen ist nichts geschehen. Nur … Sie waren im Dungeon Baal und fanden dort dasselbe, wie bei den 6 anderen. Nur das dort … das Metallgefäß von Baal zerstört wurde!”

Als er dies sagte, sah Shiba zu ihm geschockt und saß sich auf dem Schreibtisch.

Ihre Hände vor dem Mund haltend fragte sie: “Oh Gott … Wer zum Teufel macht so was schreckliches?”, sodass Salomon nur mit den Schultern zuckte und ein paar Magier bat, die draußen im Flur liefen, zwei gewisse Personen zu ihm zu befördern.

Nun nicht verstehend, warum ihr Mann diese zwei zu sich rief, fragte sie ihn dieses.

“Es gibt noch ein Dungeon, der noch nicht untersucht wurde! Da ich befürchte, dass sie auch dorthin reisen werden, möchte ich vorher sicher gehen, dass dieser gesichert ist und … nicht so ist, wie Baal ...” meinte er dann und erlaubte den Eintritt, als es abermals an der Tür klopfte.

Hinein kamen dann ein großer, schlanker, aber muskulöser Mann mit dunkler Haut und mittellanges dunkel lila Haar und ein weiterer großer Mann mit einem muskulösen Körperbau, der jedoch langes grün-blondes Haar hatte.

Sich vor dem Königspaar verbeugend erstrahlte ein sanftes lächeln der beiden Männer.

“Du hast uns gebeten, Salomon?” sagte die beide im Chor, öffneten dann ihre goldenen und lilanen Augen, um den König und der Königin ins Gesicht blicken zu können und lächelten sie an.

Mit einem gleichen lächeln, sprach Salomon mit den beiden.

“Gut, dass ihr noch hier seid. Ich habe eine bitte an euch beiden ...”
 

In Partevia saß der Schock des gestrigen Tages noch immer in den Gesichtern der vier, die den Dungeon betreten hatten.

Stumm saßen sie an den Tisch und sahen auf ihre Teller, die immer noch reich gedeckt waren.

Zurück zum Tisch gehend, saß sich Falan zu ihnen und sah den kleinen Trupp betroffen an.

Überlegend, was sie zu ihr sagen sollte, räusperte sie, um Beachtung von ihnen zu bekommen.

“Ich weiß, dass ihr gerade alle sehr betroffen von der Sache, die ihr gestern erlebt habt, seid. Aber deswegen solltet ihr nicht Trübsal blasen.” meinte die 39-Jährige, sodass sie sich erst ansahen und dann zu ihr.

“Immerhin seid ihr doch auf Abenteuerreise. Da sollte euch so was nicht den Spaß berauben.” meinte sie dann lächelnd, sodass Ali Baba ihr zustimmend nickte.

“Sie haben recht! Unsere Aufgabe ist es doch, dass du, Aladin, deine Magie in der Reise erlernst, also sollten wir wieder nach vorne sehen.” sagte Ali Baba dann, sodass Morgiana und Tess ebenso lächelten.

Nur Aladin sah noch etwas bedrückt, blickte jedoch dann lächelnd zu seinem Bruder, als dieser ihn anstupste.

“Also gut! Euer nächstes Ziel wird diese Insel sein!” sagte dann Falan, rollte die Weltkarte aus und zeigte zu einer kleinen Insel weiter südlich von Partevia.

“Das ist das Königreich Sindria ...” startete sie und wurde dann von allen vier unterbrochen, als Aladin und Tess freudig 'Was!? Wir reisen nach Sindria!?' riefen, während Ali Baba und Morgiana dies etwas verwirrt, jedoch auch mit Freude sagten.

Lächelnd nickte darauf die Frau und sagte: “Dort werdet ihr dann von jemandem abgeholt!”

“Von König Sindbad?” fragte der junge Prinz aufgeregt.

“Weiß er, dass wir kommen?” fragte darauf sein aufgeregter großer Bruder, sodass die Orange-haarige Frau nur mit den Schultern zuckte.

“Ich weiß nicht, ob er euch dort persönlich abholt! Ich weiß nicht malst, dass er weiß, dass ihr sein Land betreten werdet! Ich habe nur einen Brief bekommen, dass welche euch am Hafen empfangen werden!” meinte sie und sah dann zu Ali Baba, als er etwas fragen wollte.

Doch als er ihr blick sah, beantwortete diese seine Frage schon.

“Ihr werdet in einigen Stunden losfahren, deswegen würde ich euch raten, schnell in eure Zimmer zu huschen und eure Sachen packen!” meinte sie dann, worauf die vier nickten und sich auf dem Weg zu ihr Zimmer machten.

Als jedoch Falan den älteren Prinzen und der Fanalis bat, sich nochmal hinzusetzen, sahen sie sich an und saßen sich nochmals hin.

Dies bemerkend, sah der junge Prinz nach hinten, beobachtete sie aus sicherer Entfernung und rannte dann zum Zimmer, als der 14-Jährige ihn rief.

“Ich muss euch was wichtiges erzählen!” sagte die Frau, sodass die zwei Teenager sich ansahen und dann nickten.

“Worum geht es?” fragte Ali Baba.

“Es geht um das Königreich Sindria … bzw. um den König Sindbad!” meinte sie, sodass sie verwirrt sich ansahen und dann sie.

“Um … Sindbad?”

“Ja! Ich habe einen Brief, von König Salomon bekommen, indem steht, dass auch die 6 anderen Dungeons, die Sindbad eins bezwungen hatte, versteinert wurde!” erzählte sie, sodass Ali Baba und Morgiana sie geschockt ansahen.

“Ich wollte nicht, dass Aladin und Tess dies auch wissen! Sie bewundern den König aus Sindria sehr … Jedoch, haben Salomon und Shiba Befürchtungen, dass in dem Königreich etwas faul liegen könnte!”

“Wie … meinen Sie das?” fragte die Rothaarige sie.

Erst zur Seite blickend, atmete sie tief ein und antwortete: “Es kommt ihnen und mittlerweile uns auch seltsam rüber, dass bis jetzt nur die 7. Dungeons, in dem einst er drin war, von einer mysteriösen Magie verzaubert wurde!”

“Eine mysteriöse Magie?” fragten die beiden im Chor, sodass Falan nickte und weitererzählte.

“Es steht fest, dass die anderen Arten, die Dungeon-Lebewesen und auch die Dschinn-Gefäße mit einer mysteriösen Magie versteinert wurden, sodass niemand sie mehr benutzen kann!”

“Und … Ihr meint jetzt, nur weil das Dungeons sind, in dem Sindbad war … soll er damit was zu tun haben?” fragte der Blondhaarige, sodass die Orange-haarige nur mit dem Kopf schüttelte.

“Nein! Wir befürchten eher, dass jemand ihm was angetan hat!” sagte sie.

Nicht verstehend, was sie damit meinte, antwortete sie, dass Sindbad, neben Salomon, eine bedeutsame Person in der Welt sei, da er der einzige Mensch mit sieben Dschinn sei.

“Es könnte gut möglich sein, dass irgendjemand ihm etwas angetan hat, um diese sieben Dschinn zu bekommen!” meinte sie dann.

Immer noch nicht ganz verstehend, was dies zu bedeutend habe, fragten sie, warum in Sindria dann faul sei.

“Das ist ein Gefühl! Irgendetwas stimmt in Sindria nicht!”

Nun verstehend, sahen sie sie wieder an, als sie etwas sagte.

“Deswegen möchte ich euch bitten, nicht allzu lange sich dort aufzuhalten! Ich weiß, dass ihr gerne mit Sindbad reden wollt und ihm Fragen stellen wollt, ob er sich ebenso an das andere Schicksal erinnern kann … Jedoch habe ich Angst, dass ihr dann in etwas hineingezogen werdet, was euch womöglich das Leben kosten könnte.” sagte sie und faste sich ans Herz.

“Ich möchte nicht mein geliebtes Kind verlieren … Und auch Prinz Aladin sowie euch möchte ich nicht verlieren! Ihr seid mir in der kurzen Zeit ins Herz gewachsen!” sagte sie dann lächelnd und mit tränenden Augen, sodass die beiden ebenso lächelten und ihr die Hand reichten.

“Macht Euch keine Sorgen! Wir versprechen, eine Nacht dort zu bleiben und am nächsten Morgen sofort weiter zu reisen!” sagten sie lächelnd, sodass Falan sich eine Träne wegwischte und nickte.

Darauf gingen auch die beiden zum Zimmer, wo sie gemeinsam mit Aladin und Tess übernachteten, um ihre Sachen zu packen.
 

Am Hafen drückte Falan ihren geliebten Sohn und gab ihm immer wieder Küsse auf der Stirn.

“Mutter! Bitte! Ich bin kein kleines Baby mehr!” meinte Tess geschämt.

Als er merkte, dass Ali Baba hinter ihm leise vor sich hin kicherte, versuchte er aus der Umarmung von seiner Mutter zu entkommen.

“Das ist voll peinlich ...” flüsterte er und wurde dann ganz rot, als seine Mutter fragte warum es ihm denn peinlich sei.

“Immerhin hattest du damals gesagt, dass du mich heiraten würdest, wenn du groß bist!” meinte Falan, worauf Tess 'MAMA!!' schrie, Aladin ihn grinsend fragte, ob er das wirklich mal gesagt hatte und alle anderen am Hafen, die Falans Untergebene waren, lachten.

Auch Ali Baba und Morgiana mussten lachen, als sie sich an der Konferenz im anderen Schicksal sich erinnerten.

“Das ist mir so unangenehm!” rief der 14-Jährige und lief stampfend, samt seinen Taschen, auf das Schiff.

Noch lachend hinter ihm her guckend, sah dann der junge Prinz zur Frau, als er dann von ihr umarmt wurde.

“Und du sei schön brav! Und höre auf die drei!” sagte sie, sodass der Blauhaarige sie anstarrte und dann lächelnd nickte.

“Das werde ich!” lächelte er, drückte sich nochmal an der Frau und schnappte seine Tasche, um aufs Schiff zu rennen.

Hinter ihm herblickend, sahen sie dann zu Falan, als sie ihnen noch etwas sagte.

“Ich würde euch gerne noch begleiten und euch auch lieber in ein anderes Land schicken! Jedoch ist es mir nicht erlaubt!”

“Warum?”

“Ich muss einmal den Dungeon Baal genauer untersuchen und die Schiffe, die zu dem Land, in dass ich euch lieber senden möchte, liegen hier nicht an!” antwortete sie, sodass die beiden sie fragen wollten, welches Land sie nach Sindria aufsuchen sollen.

Doch bevor sie dies konnten, ertönte auch schon ein TUUUT, sodass die beiden zum Schiff sahen und dann wieder zu Falan.

“Geht schnell, sonst fahren sie noch ohne euch weiter!” sagte sie mit einem Lächeln, sodass die beiden nickten, ihre Taschen nahmen und zum Schiff gingen.

Als sie sich neben den beiden Jungs standen, die winkend zu der Frau sahen, lag das Schiff auch schon ab, sodass sie ebenso zu ihr wanken und dann sich ansahen.

“Da sind wir wieder! Zu viert auf dem Schiff!” meinte Tess lächelnd.

“Ja! Nur diesmal auf dem Weg nach Sindria!” fügte dann Ali Baba lächelnd hinzu.

“Nur schade, dass ich in Baal nicht meine Magie erlernen konnte ...” seufzte dann Aladin, sodass die drei zu ihm blicken, ehe sein großer Bruder zu einem nahen gelegenen Tisch lief und sie ihm folgte.

In seiner Tasche kramen, holte er die Karte heraus, die er aus Alma Toran mitnahm.

So rollte er diese aus und suchte im südlichen Teil der Karte etwas.

Ihre Taschen ablegend, kletterte der junge Prinz dann auf dem Tisch und fragte sein Freund, was er suche.

“Ich suche Sindria ...” meinte er und tippte dann auf einer kleinen Insel Südöstlich von Partevia.

“Da ist sie ja!”

“Warum hast du sie gesucht, Tess?” fragte nun die 14-Jährige ihren gleichaltrigen Kumpanen, der mit dem Finger nun Südwestlich von Sindria schweifte und nochmal auf der Karte tippte.

“Ich habe diese Insel eigentlich gesucht!” meinte er darauf, worauf die drei dahin sahen und dann ihn.

“Was ist das für eine Insel?” fragte Aladin ihn, sodass dieser ihn verwirrt ansah und fragte, ob er es wirklich nicht wüsste.

Darauf schüttelte er mit dem Kopf und meinte, er habe keine Ahnung, was das für eine sei.

“Echt jetzt? Das ist die Insel der Toraner! Das ist ein Stützpunkt von uns! Von der musst du doch mal was gehört haben, Aladin!” meinte der Orange-haarige, sodass der Blauhaarige sich ans Kinn faste, überlegte und dann mit dem Kopf schüttelte.

“Nie was von gehört.” meinte er darauf stumpf, sodass sein großer Bruder seufzte und 'Ist jetzt auch egal!' sagte.

“Nun hast du die Frage nicht beantwortet, warum du sie suchtest, Tess!” meinte dann Ali Baba.

“Naja, ich habe gehört, dass da ein Dungeon ist. Der Dungeon Zagan. Er solle schon seit ein paar Monde bezwungen sei!” meinte der junge Mann, sodass nun auch sein kleiner Freund verstand, warum er die Insel suchte.

“Ach so! Da ich in Baal nichts lernen konnte, denkst du jetzt, dass vielleicht Zagan mir da weiterhilft, habe ich recht?”

“Bingo! Deswegen reisen wir, sobald wir in Sindria sind danach dahin! Wir fragen König Sindbad, ob er so freundlich wäre und uns ein Schiff ausleihen könnte, damit wir dahin kommen!” meinte Tess lächelnd, als er sah, wie sehr sich der junge Prinz freute.

Außer Ali Baba und Morgiana.

Sie hatten Falan eigentlich versprochen, direkt am nächsten Tag ein Schiff zu nehmen, was sie zum weiteren Reich bringen sollte.

Dies wollten sie den beiden Jungs auch eigentlich sagen.

Doch als sie sahen, wie freudig ihr kleiner Freund strahlte, sahen sie sich an und nickten zustimmend, dass sie dort ja einen kleinen Abstecher machen könnten.

So vergingen dann einige Stunden, bis sie müde wurden und zu ihrer Kajüte gingen.

Sich noch etwas erzählen, schliefen dann sie ein.
 

“Warum ich!? Warum ich!? Ich habe doch keine Ahnung, wie das funktioniert! Ich weiß doch gar nicht, wie man Magie nutzt! Also, warum soll ich sie dann beschützen!!??”
 

Mit aufgerissenen Augen und schnell rasenden Herzen starrte Aladin erst zur Decke und dann zu den beiden anderen, der neben ihm sich breit machte und schnarchte.

Eher gesagt machen sich Ali Baba und Tess breit, während Morgiana sich klein auf der rechten Seite schlief.

Sich aufsetzend, beugte er sich etwas rüber, um sicher zu gehen, dass sie bei ihm waren, ehe er das laute schnarchen von den beiden wahrnahm.

“Nicht schon wieder ...” seufzte Aladin dann und sprang darauf aus seiner Hängematte, um etwas die Beine auszulaufen und frische Luft zu atmen.

Als er auf dem Dock war, blickte er zum hellen Mond empor.

Nun an der Flöte fassend, sprach er unbewusst mit dieser.

“Ugo … Ich weiß nicht, warum ich diese Träume sehe … Aber, sie kommen mir so vertraut … so bekannt, dass ich jedes Mal weine, wenn ich mehr drüber nachdenke ...” sagte er mit tränenden Augen und sah darauf dann zur Flöte.

Sie nun anstarrend, lächelte er, wischte sich eine Träne von der Wange und sagte: “Nanu? Warum rede ich mit dir? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich schon immer mit dir geredet habe, Flöte!”

Als er darauf seine Flöte wieder um sein Hals hängen ließ, riss er seine Augen auf, als er etwas schwarz-weißes vor seinem Gesicht fliegen sah.

Sich nicht sicher, was es war, erschrak er auf, als eine vertraute stimme von hinten ihn fragte, ob er denn nicht schlafen könne.

Als er sich darauf umdrehte, sah er Ali Baba, der lächelnd ihm näherte und neben ihm stehen blieb.

Zu ihm blickend, sah er zum Meer und nickte.

“Heute ist es eine echt schöne Mondnacht, nicht wahr Aladin?” fragte Ali Baba ihn nach einigen Sekunden des Schweigens, sodass er kurz zusammen schrak und dann stumm nickte.

Als es wieder still war, überlegte der Blauhaarige, was er sagen sollte oder eher tun sollte.

“(Was … soll ich jetzt tun? Seitdem ich diese Szene im Dungeon sah, habe ich keine Ahnung, was er denkt …!)” dachte er und schrak auf, als der ältere Prinz ihn anstarrte.

“Du hast geweint! Warum?” fragte er ihn, sodass dieser ihn mit hampelnden Armen sagte, dass er nicht verstehe, was er damit meinte.

“Außerdem habe ich gar nicht geweint, sondern gegähnt!” meinte er dann, sodass der 17-Jährige ihn erst genauer betrachtete und dann lächelte.

“Du kannst mir nichts vortäuschen! Ich sehe doch, wenn jemand über etwas traurig ist!” meinte er lächelnd, sodass Aladin in ansah und dann wieder zum Meer starrte.

Stumm starrten sie das Meer an, bis Aladin etwas sagte.

“Warum … bis du zu mir gekommen?” fragte er ihn, sodass dieser nun zu ihm sah.

“Warum meinst du, dass du mich kennst?” fragte er und sah zu ihm hoch.

Er meinte, dass er den älteren Prinzen überhaupt gar nicht kenne, dass er nichts über ihn gewusst hatte.

“Also von woher sollten wir uns kennen?”

Seine funkelnden hellblaue Augen schimmerten in der Mondnacht heller, sodass Ali Baba zur Seite gucken musste.

“Weil ich …, weil wir uns schon sehr lange kennen ...”

“Das tun wir nicht! Wir kennen uns erst seit ein paar Tage!” sagte Aladin, sodass Ali Baba ihn wieder anblickte.

“Ja! Da hast du recht! Aber ich kennen dich schon sehr lange! Ich kenne dich viel besser, als du dich selbst kennst!” meinte er, sodass der junge Prinz ihn geschockt ansah und dann in die Ferne sah.

Dieses Gefühl, was er schon an den ersten treffen mit ihm und Morgiana hatte, blieb ihn nicht ungestört.

Er wusste nicht, warum er sofort sich mit den beiden gut verstanden hatte und warum er die beiden sofort vertraute.

Immerhin hatte er seine Familie und Tess erst vor einem Jahr wieder vertraut.

Deswegen verwirrte es ihm unglaublich, was an dem Jungen und das Mädchen anders war.

“Weiß du … du und Morgiana … ihr beide seid die ersten, die ich sofort vertraue! Tess, Mama, Papa und alle anderen vertraute ich nicht sofort … Als ich 3 Jahren wieder wach geworden bin wusste ich nicht mal, wer sie sind … Ich wusste selbst mich nicht mehr ...” sagte er und seufzte dann.

“Ich weiß selbst jetzt nicht, wer ich bin … Immer wieder, wenn ich weiß, wer ich bin, träum ich etwas, was mich verwirrt!” fügte er dann hinzu und ging mit Ali Baba zu einem nahen gelegenen Tisch.

Ihn beobachtend, saß er sich neben ihn und fragte ihn, ob er gerne ihm vom Traum erzählen wolle.

Darauf sah der 10-Jährige zu den goldenen Augen hinauf und sah dann wieder auf seinen Schoß.

“Ich … träume schon seit Jahren etwas, was mich unglaublich verwirrt! Ich habe das Gefühl, dass ich es kenne! Es fühlt sich so real an … Eher schon fast so, wie eine Erinnerung ...” sagte er, worauf ihm jedoch die Tränen in den hellblauen Augen stieg.

Dies sehend, sah Ali Baba traurig zum jungen Prinzen, der sich nun ans Herz fast.

“Ich … Es erdrückt mich! Es tut so weh! Und ich kann nichts dagegen tun!”

“Weiß denn Tess darüber Bescheid?” fragte er ihn nun, sodass er ihn ansah.

Mit Kopf schüttelnd sagte er, dass nur Ugo darüber wisse.

“Warum nur Ugo? Vertraust du deinem Bruder denn nicht?”

Ihn anblickend, sah er nun zu seinem Schoß.

“Nein … Ich vertraue ihm nicht ...” sah er traurig zu seinem Schoß.

Ihm geschockt, was er sagte, fragte er ihn, warum denn seinen Bruder nicht vertraute.

Doch diese zuckte mit den Schultern und meinte, dass er es nicht wisse.

“Ich habe ihn lieb! So ist es nicht! Nur ich vertraue ihm einfach nicht! Ich vertraue selbst meinen Eltern nicht! Selbst sie wissen nichts von dem Traum!” sagte er und sah Ali Baba an.

“Deswegen frag ich mich jetzt, warum ich es dir sagte. Ich kenne dich überhaupt nicht und doch fühl ich, dass wir uns schon sehr lange kennen. Als wärst du ein vergessener Freund, der nach langer Zeit wieder auftaucht.”

Ihn anblickend, sah nun der ältere Prinz zu seinem Schoß.

“Aladin ...”

“Ja?”

“Hast du im Dungeon Baal etwas gesehen?” fragte er ihn, sodass der junge Prinz ihn fragend anstarrte.

“Wie meinst du das?”

Er atmete tief ein, war er sich sicher, ihm alles zu erzählen, an was er sich erinnerte.

“Hast du etwas gesehen, was dir bekannt vorkam? Eine Erinnerung z.B.”

Zu ihm blickend, sah er dann wieder zu seinem Schoß und nickte.

“Als du diesen Satz 'Also lass uns gemeinsam darüber nachdenken.' gesagt hast, hat es mich an etwas erinnert! Es war zwar sehr sehr schwach, doch ich erinnere an funkelndes Moos!” lächelte er dann und sah zum Mond.

Ihn erst anstarren, lächelte Ali Baba und sah ebenso zum Mond.

“(Wie soll ich ihm erklären, dass wir beide schon mal in einen Dungeon waren? Er hat sich nur an diese eine kleine Sache erinnert! Was ist, wenn er es nicht glaubt?)” fragte sich Ali Baba und versuchte irgendwie, eine Lösung zu finden.

Eine Lösung, damit Aladin an ihr erstes Abenteuer erinnert.

“Weißt du … Ich muss ehrlich zu dir sein! Als ich mal sagte, dass ich keine Ahnung von Dungeons hätte … da habe ich gelogen … Na ja, ein bisschen!” sagte er und fand nur diese eine Lösung.

“Hä? Aber warum hast du gelogen?” fragte er ihn.

“Na ja … ich war mal mit meinem besten Freund in einem Dungeon!”

“WAS!? Du warst schon mal in einem!?” fragte er ihn geschockt, sodass der 17-Jährige lächelte und nickte.

“Ja! Aber das ist schon sehr lange her!” meinte er lächelnd und sah zu seinen Händen.

Ihn wieder anstarrend, fragte Aladin Ali Baba, in welchen er und sein Freund gewesen seien.

Er schüttelte mit dem Kopf und sagte, dass er sich nicht mehr erinnern könne, welcher dies war.

Und dies war nicht gelogen!

Denn er wusste wirklich nicht, in welchen er und Aladin eins war.

Verwirrt zu ihm blickend, hörte er zu, was der Prinz aus Balbadd ihm erzählte.

Denn an ihr damaliges Abenteuer kann er sich erinnern.

Sowie das Versprechen, was sie eins taten.

“Es ist einfach zu viel passiert, dass ich vergaß, welchen wir betraten … womit ich auch unser Versprechen vergaß, den wir uns eins gaben!”

“Ein versprechen?”

“Ja!”

“Was gabt ihr euch für ein versprechen?” fragte Aladin ihn dann, sodass Ali Baba lächelnd zum Mond sah und antwortete: “Das er und ich gemeinsam durch die Welt losziehen und uns alles anschauen!” meinte er lächelnd, sodass Aladins Augen aufleuchteten und dabei unbewusst lächelte.

“Und? Habt ihr es gemacht?” fragte er aufgeregt und viel dann von seinem Sitz, als Ali Baba mit einem 'Nein, wir haben uns aus den Augen verloren!' antwortete.

“Wie geht das denn!?”

“Na ja … sagen wir mal, wir gingen verschiedene Wege!” sagte er lächelnd und sah zu ihm, als er sich wieder aufsetzte.

“Ihr gingt verschiedene Wege?”

“Ja! Als wir uns wieder sahen … erkannte er mich nicht wieder ...” meinte er dann mit einem leicht traurigen Ton.

Nun auch betroffen, sah der junge Prinz traurig auf seinen Schoß und lehnte sich dann an Ali Baba.

“Das tut mir … für dich leid!” sagte er flüsternd, sodass der ältere Prinz zu ihm runter starrte und dann lächelte.

“Ach! Ich hoffe einfach, dass er sich bald an mich und Morgiana erinnert … Immerhin hat er uns und vor allem mir, bei schweren Zeiten den Rücken gestärkt! Hehe! Er sagte immer, dass wir gemeinsam darüber nachdenken sollen, wenn es irgendwo ein Problem gab! Im Dungeon sagte er es mir! Dann bei einem anderen Problem und dann habe ich ihm das mal gesagt, als er mal meinte, er wäre dafür geboren worden! Dabei habe ich ihm auf dem Kopf gehauen! Das hatte er jedoch verdient! Immerhin schlug er mir mal mit seinem Zauberstab auf dem Kopf! Das hat voll weh getan!” sagte er hastig, strich dabei über seinen Kopf, während Aladin schreckhaft lachend wieder Abstand nahm.

“(Hehe … Irgendwie kommt mir das so bekannt vor ...)” dachte er und strich sich versehentlich über den Kopf.

Dies sehend, lächelte Ali Baba und sah dann mit dem jungen Prinzen zum Mond.

“Deswegen sagtest du mir in Baal, dass wir gemeinsam einen Weg überlegen sollten, da dir dies immer dein bester Freund sagte!” sagte der 10-jährige Junge, worauf der junge Mann nickte.

“Ich hatte mich nämlich schon gewundert! So was Weises würde doch nie im Leben aus jemanden wie dir kommen!” meinte dann Aladin frech, worauf Ali Baba ihn von seinem Sitz schubste und rief: “Na warte du Knirps! Ich gebe dir gleich Weises!”, und raufte dann sein Haar, sodass der junge Prinz kichern musste.

Nachdem er ihn wieder losließ, saß er sich wieder auf seinen Platz und sah wieder mit ihm zum Mond empor, als dann eine leichte Windbrise kam, sodass das lange offene Haar von Aladin leicht im Wind wehte und dabei etwas den älteren Prinzen streifte, sodass einige Strähnen ihn kitzelten.

“Weißt du denn, wo jetzt dein Freund ist?” fragte Aladin ihn.

Am überlegen, was er sagen sollte, da sein bester Freund ja direkt neben ihm saß, lächelte er und nickte.

“Ja! Ich weiß, wo er jetzt gerade ist und was er tut!” sagte er, sodass Aladin ihn mit Augenbrauen hochziehend ansah.

“Echt jetzt?”

Lachend nickte er, sodass Aladin sich wieder von ihm weg saß.

“Du bist jetzt gerade echt gruselig! Also ich wüsste jetzt nicht, was Tess täte, wenn wir uns nicht sehen würden!” meinte er, sodass Ali Baba erst verwirrt ihn ansah und dann grinste.

“Ach! Findest du mich gerade echt gruselig?” fragte Ali Baba den kleinen Prinzen, sodass dieser nickte und dann kichernd von ihm wegrannte, als dieser ihn mit Geistern töne hinterherjagte.

10. Nacht: Das Königreich Sindria

Als der nächste Morgen kam, sahen Morgiana und Tess verwirrt zu den beiden Prinzen, die schon am Tisch saßen, sich unterhielten und etwas Frühstückten.

“Wie habt ihr euch den damals kennengelernt?” fragte Aladin Ali Baba, nahm sich noch ein Stück des geschnittenen Apfels und sah ihn mit strahlenden Augen an.

Dieser schnitt ein weiterer Apfel und lächelte.

“Ähm … Nun ja … (Verdammt! Ich kann mich nicht an alles erinnern! Außerdem kann ich ihm doch nicht sagen, dass ich als Kutscher gearbeitet habe!)” dachte er und sah dann zu Tess und Morgiana, als diese sich zu ihnen saßen.

“Guten Morgen! Ihr beide seid aber schon früh wach!” begrüßte der 14-Jährige die beiden.

“Ja! Wir konnten beide nicht gut schlafen, weswegen wir schon frühstücken gingen!” meinte Ali Baba und sah dann zu Aladin, der Platz für seinen Freund machte.

“Tess! Wusstest du, dass Ali Baba schon mal in einem Dungeon war, bevor er mit uns in einen ging?” fragte darauf der junge Prinz, sodass er ihn ansah und dann den älteren.

“Wirklich!??” fragte der Orange-haarige grinsend den 17-Jährigen, der ihn darauf lächelnd anstarrte.

“Ja! Er war sogar mit seinem besten Freund in einem! Du warst gerade dabei, mir zu erzählen, wie ihr euch kennengelernt habt, Ali Baba!” sagte dann Aladin, sodass er ihn wieder ansah und lächelnd nickte.

“Stimmt! Also … ich kann mich nicht mehr so genau erinnern, (Immerhin war das in einem Schicksal, an was selbst ich mich nicht gut erinnern kann!), wie wir uns kennengelernt haben! Ich weiß aber, dass es ziemlich heiß war! Ich glaub das war in einer Oase?” fragte er sich selbst und sah zur Seite.

Morgiana anblickend, in der Hoffnung, dass sie wüsste, wie sie Aladin damals kennengelernt hatten, schüttelte sie leicht mit dem Kopf.

Wusste sie, dass ihr damalige Gatten sie dies fragte.

“In einer Oase? Warum warst du in einer Oase, Ali Baba? Ich meine, du bist doch ein Prinz, oder etwa nicht?” fragte Aladin ihn, sodass er nervös sich am Hinterkopf kratzte. “Na ja ... ähm … (Verdammt! Was soll ich sagen!?) Du muss wissen, Aladin, dass auch ich es nicht leiden kann, … im Palast eingesperrt zu sein!” sagte der Blondhaarige hastig, wusste er nicht genau, wie er es ihm erklären könne, warum er in einer Oase war.

Na ja!

Er wusste auch nicht mal, warum er überhaupt als Kutscher gearbeitet hatte.

Leicht grinsend sah der ältere Prinz zum 14-Jährigen, der sich zu seinem kleinen Freund wandte und ihn fragte, warum dies denn wichtig sei.

“Ich meine, nur weil er ein Prinz ist, muss er doch nicht im Palast sein. Du bist natürlich eine Ausnahme, Aladin!” meinte Tess und erinnerte seinen kleinen Freund, dass Balbadd ein Handelskönigreich sei und er wohl zur Studie dorthin reiste.

Mit dem Fingerschnippen rief Ali Baba genau, war er froh, dass Tess dies sagte.

“(Wenn ich ehrlich sein soll … Ich habe voll vergessen, dass Balbadd ein Handelskönigreich ist … Warum habe ich so was überhaupt vergessen!!??)” fragte er sich innerlich und nickte dann, als die beiden Jungs weit hören wollten, von wo er Aladin kennengelernt hatte.

“Nun, wie Tess schon gesagt hatte, war ich um ein Studium des Verkäufers in einer Oase! Die Oasen sind relativ klein und dort herrschen auch viel mehr Kriminalität, da dort viele Basare veranstaltet werden!” erzählte er weiter, sodass der jüngere Prinz nickte.

Sich plötzlich erinnern, wie er seinen kleinen Freund wirklich kennenlernte, lächelte er.

Ali Baba erzählte ihm, dass er nicht als Prinz von Balbadd in seiner königlichen Kleidung angezogen war, wegen halt dieser Kriminalität, weswegen er durch eine Dummheit für einen schmierigen Weinhändler arbeitete.

Er erzählte Aladin und Tess, dass sein bester Freund mit auf der Karawane hüpfte, als sie in einer anderen Oase einen Halt gemacht hatten.

“Auf dem ersten Blick, war er für mich nur ein weiteres kleines Kind, was sich weder mit Geld noch mit Eigentum anderer auskannte! Er wollte nämlich einen Apfel stibitzen, den der Weinhändler für bezahlt hatte! Ich ermahnte ihm und sagte, wenn er kein Geld habe dürfe er auch keinen Apfel, worüber er enttäuscht war und schmollend in einer Ecke saß ...” erzählte er weiter und kicherte dabei.

Als darauf Tess dann irgendwann, während der Erzählung von Ali Baba, nach Aladin sah, sah er strahlende Augen, die vor Neugier aufleuchteten.

“(Sieh mal einer an! Nur durch Erzählungen seines damaligen Lebens, fängt er sowie auch Aladin langsam an, sich zu erinnern!)” dachte der junge Mann lächelnd und sah dann etwas verwirrt zu den 10-jährigen Jungen.

“(Seltsam! Das sind doch seine Rukh … aber warum leuchten sie so?)” fragte er sich und sah dann wieder zum 17-Jährigen, als dieser anfing zu erzählen, wie er am Anfang erst versucht hatte, Aladin wegen seinen Kräften auszunutzen.

“Auszunutzen? Wegen seinen Kräften? Aber warum hast du das getan, Ali Baba?” fragte darauf Aladin ihn, sodass der Gefragte sich erst eine Antwort überlegen musste.

Als er sich daran wieder erinnern konnte, sagte er folgendes: “Nun, als uns eine Wüstenhyazinthe angriff und ich dem kleinen Mädchen daraus half, wurde ich dann zum Fraß geworfen! Mit seinem magischen Turban ist er dann mit den Weinfässern über das Loch geflogen und ließ sie fallen, damit ich noch am Leben bleibe und ich ihm noch viel mehr über Dinge beibringen kann, die man weder für Geld noch für Wein kaufen kann!” erklärte er und fügte hinzu, dass er auch noch ein Dschinn dabeihatte, weswegen er ihn dann mit in einem Dungeon nahm.

“Ich liebe die Geschichten von Sindbad und wollte immer mal selbst in einen Dungeon rein gehen! Doch hatte ich viel zu sehr Angst davor, in einen zu treten! Deswegen fand ich in di... ich meine, in meinem Freund eine Möglichkeit!” sagte er und schluckte das Wort runter, was er sagen wollte.

Er erzählte, wie er am Anfang ihn vorgespielt habe, dass sie nun Freunde seien, worauf dann plötzlich der junge Prinz traurig und enttäuscht zu ihm sah.

“Nun, irgendwann kam jemand und erzählte mir, dass der Wein für den Emir der Oase gehörte, den wir ins Loch fielen ließen! Als ich ihm erzählte, dass ich mit dem Jungen in einen Dungeon gehe, sagte ich, dass er ein mächtiger Zauberer ist und zugleich mein allererster Gefolgsmann sei! Wie doof das damals von mir war … Irgendwann waren wir auf dem Weg zu … Ich weiß nicht mehr, wohin wir gingen … Auf jeden Fall bemerkte ich, dass er mir plötzlich die kalte Schulter zeigte!” sagte er, worauf Aladin dann auf seinen Schoß sah.

“Ich fragte ihn, warum er böse auf mich sei, worauf er mir sagte, dass er es gar nicht sei! Als ich ihn darauf fragte, warum er schmollte, ob er keine Lust mehr auf den Dungeon habe oder Bauchweh habe, schüttelte er mit dem Kopf! So überlegte ich, ob es vielleicht etwas anderes sein könnte, worauf ich dann zum Beschluss kam und ihm sagte, dass wir uns ja nicht vereinbart haben, wie wir die Beute aufteilen! Darauf sagte ich, dass es kein Wunder sei, warum er böse auf mich war, und sagte, dass er das Dschinn-Gefäß bekommt, was er eben suchte und ich … den Rest!” meinte Ali Baba lächelnd und verschwieg, dass er den restlichen Schatz bekäme.

Zugleich sah er zu seinem Schoß und verfluchte sich selbst, dass er dies alles eins zu ihm sagte.

“Ich habe an Anfang einfach nicht gewusst, was für ein toller Kerl er sei. Er ist freundlich, hilfsbereit, ein kleines bisschen Naiv und wirklich … ich weiß nicht, wie ich das erklären soll? Sagen wir mal so, für sein junges Alter wirkte er sehr Erwachsen!” sagte er lächelnd.

Darauf sah Aladin ihn wieder an, als der Ältere seinen Kopf auf seinen Händen stützte, zum Meer blickte und folgendes sagte: “Reichtum, Ruhm, ewiges Leben … dies alles begehrte er nie! Alles, was er sich nur wünschte war, dass er einen Freund findet … Das ich sein Freund werde … Dies begriff ich erst einige Zeit später ...”

Ihn anstarrend, sah dann Aladin zu seinem Schoß.

“Ich begriff erst jetzt, dass er traurig war, weil ich ihm als Gefolgsmann bezeichnet hatte! Ich habe ihm sein Vertrauen geraubt, seine Hoffnung, dass wir Freunde sind … Deswegen war er traurig! Er war traurig, dass ich ihn ausnutzen wollte und dies hatte er wohl bemerkt.” sagte er dann und sah darauf nun traurig zum Meer.

“Ich wäre wohl auch darüber traurig, wenn ich das gewesen wäre ...”

Als Ali Baba dies erzählte, sahen die beiden Jungs ihn traurig an.

Es hatte ihn wohl sehr verletzt, dass er ganz am Anfang so egoistisch war.

Nur verstand Aladin etwas nicht.

Wenn er doch ein Prinz ist, warum hatte er dann nicht versucht, mit seinen Gefolgsmännern in einen Dungeon zu treten.

Dies fragte er den älteren Prinzen, der ihn erst ansah und dann wieder zum Meer.

“Weil ich es nicht konnte ...”

Nicht verstehend, warum er es denn nicht konnte, seufzte dieser auf, streckte sich und erhob sich von seinem Platz.

“Weil ich vom Palast geflüchtet bin! Ich war nicht wegen eines Studiums unterwegs! Ich bin abgehauen!” meinte er und nahm sein Geschirr auf.

“Warum das denn?” fragten die zwei ihn, sodass er nur mit den Schultern zuckte.

“Keine Ahnung! Es gab wohl ein Grund, warum ich abgehauen bin. Und genau aus diesem Grund wollte ich meinen besten Freund auch ausnutzen! Ich wollte keine Freundschaften schließen. Ich wollte einfach nur etwas gut machen, was ich wohl kaputt gemacht hatte. Doch dann tauchte er auf und ich änderte meine Ansicht auf hundert Grad!” grinste der ältere Prinz.

Mit großen Augen sah Aladin ihn an und grinste dann auch.

Sich ebenso vom Platz heben, nahm er auch sein Geschirr und rannte zu ihm.

“Nun! Dann kannst du froh sein, dass ich aufgetaucht bin! Sonst wärst du weiterhin so ein Schnösel!” kicherte er und rannte dann weiter.

Stehen blieben, sah Ali Baba zum Jungen.

Hatte er sich gerade verhört oder sagte tatsächlich dies Aladin?

Seine Worte mitgehört, gingen Tess und Morgiana zu ihm und fragten sich auch.

“Hat sich Aladin wirklich daran erinnert?” fragte Tess Ali Baba, der mit dem Kopf schüttelte und dann meinte, dass es wohl schien.

“Na ja, egal ob er sich daran erinnert oder nicht. Aber verdammt noch mal, ich bin kein Schnösel!” meinte er und ging dann mit den beiden anderen hinter ihm her.
 

Als die Vier am Dock trainierten, Tess seine Magie, Morgiana ihre Kampfkunst und Ali Baba seine Schwertkunst, saß Aladin auf dem Boden und las ein Buch.

Dies sehend, hörte Ali Baba auf und versuchte herauszufinden, was er las.

Vertieft über den Inhalt, bemerkte er nicht, wie Ali Baba und nun auch Tess über ihn beugten, um den Inhalt zu lesen.

Als darauf der junge Prinz hochsah, schrie er auf und schlug die Zwei versehentlich mit dem göttlichen Stab, der neben ihm lag.

“WAS ZUR HÖLLE SOLLTE DAS!!?? IHR HABT MICH MEGA ERSCHROCKEN!!??” schrie er, während die beiden auf dem Boden lagen und vor Schmerzen herum rollten.

“Dasselbe könnten auch wir dich fragen!?” meckerte Tess, der seine Nase hielt.

“Das ist mein berechtigter Grund!! Ihr habt mich erschrocken!!” meckerte Aladin und stand knurrend vor seinem Bruder.

“Berechtigt!? Das hast du gar nicht!! Du hättest uns nicht mit deinem Starb schlagen sollen!!” knurrte sein Freund, sodass die zwei sich prügelten.

Von Morgiana aufhelfend, lachte Ali Baba und ging dann zum Platz, wo Aladin vorhin das Buch las.

“Ein … Tagebuch?” fragten sich die beiden und wollten es gerade öffnen.

Doch Aladin riss ihm das Buch aus den Händen und rief Finger weg.

“Das ist nichts für Fremde Augen bestimmt!” meckerte der junge Prinz, drückte das Buch an seiner Brust und knurrte sie böse an.

Seine Hände hebend, sagte der ältere, dass er ganz ruhig sein soll und er es nur aufgehoben hatte.

Dies nicht glaubend, rief auch schon einer der Matrosen, dass sie in wenigen Sekunden den Hafen von Sindria erreichen.

Sich nun umsehend, sahen sie, dass sie schon durch einen kleinen Tunneleingang durchfuhren und um sie Land zu sehen war.

“Das ist Sindria!” riefen die vier freudig, verloren somit den Hass gegenüber und rannten zur Brüstung des Schiffes.

Sich nun das Land betrachtend, rannte Aladin weiter nach vorne, um sich einen besseren Überblick zu erhaschen.

Dabei nutzten die gleichaltrigen die Gelegenheit und fragte Ali Baba, wie er es geschafft habe, dass der junge Prinz nun viel offener mit ihn redete.

“Nun, ich konnte in der Nacht nicht schlafen, da ich zu sehr aufgeregt war, Sindbad wieder zu sehen! Da sah ich, als ich mir etwas die Beine auslaufen wollte, Aladin, der mit seiner Flöte sprach und zum Mond sah!” erklärte er, sodass die beiden lächelten.

“Ich finde es schön, dass er sich langsam an euch erinnert! Er hat sich schon immer gewünscht, noch mehr Freunde zu haben! Anscheinend bin ich auf Dauer für ihn langweilig!” lachte darauf Tess und ging dann mit den beiden anderen zu dem Jungen, als dieser sie rief.
 

Als dann das Schiff stehen blieb und die Planken runter gingen, rannten die beiden Toraner runter, während Ali Baba und Morgiana hinter ihnen her gingen und sich das Land wieder staunend ansahen.

“Ich kann mich erinnern, als wir damals auch hier zum ersten Mal waren.” sagte der ältere Prinz flüsternd, sodass seine Freundin neben ihm nickte und dann mit ihm stehen blieb, als sie sich an den beiden Jungs stießen, die plötzlich stehen blieben und eine Person betrachteten, die sich ihnen näherte.

“Willkommen im Königreich Sindria! Ihr werdet wohl Prinz Aladin sein und ihr seine Begleiter, nicht wahr?” fragte lächelnd ein durchschnittlich großer Mann mit blasser Haut, kurzen weißen Haar, was unter sein langes Tuch herausragte und grünen Augen.

Dabei presste er seine Hände aneinander und verbeugte sich leicht vor dem jungen Prinzen.

Ihn erst etwas anstarrend, lächelte dann auch er und ahmte ihm nach, als er sah, dass Tess dies tat.

Sich nun ansehend, taten Ali Baba und Morgiana dies nach.

“Das ist doch Jafar. Wie es aussieht, scheint er nichts von dem anderen Schicksal zu wissen.” flüsterte der Blondhaarige zur Rothaarigen rüber, die darauf leicht nickte.

“Der König von Sindria erwartet Euch schon sehnsüchtig, mein kleiner Prinz!” sagte der Mann, der sich als Jafar entpuppte, und bat dann seine Begleitung, die Sachen der vier zu tragen.

Als sie dann auch den göttlichen Stab Aladin entnehmen wollten, packte er schnell diesen und schüttelte lächelnd ab.

“Ich kann ihn selber tragen!” meinte er lächelnd, sodass sie nickten und vor gingen.

Dies beobachtend, sahen Ali Baba, Morgiana und Tess sich an und folgten dann Jafar zum Königshaus.

“Ähm, wie heißen Sie den, junger Herr?” fragte dann der 14-Jährige, sodass der gefragte zu ihm sah und lächelnd antwortete.

“Wie unhöflich von mir! Mein Name ist Jafar Ich bin die rechte Hand des Königs1”

“Warum konnte der König denn nicht selber kommen und uns abholen?” fragte dann der 10-Jährige, sodass er sich zu ihm wandte und lächelnd antwortete.

“Weil der König einiges zu erledigen hat! Jedoch wird er sich für Euch, mein Prinz, Zeit nehmen!”

Sich wieder verwirrt anstarrend, traten sie in das Schloss ein und wurden darauf von jeden verbeugend begrüßt.

“Wow! Ist das Schloss groß!” staunte der junge Prinz, worauf er dann zu seinem Bruder sah und nickte, als dieser meinte, dass das Schloss jedoch nicht so groß sei wie das, was in Alma Toran steht.

“Hier ist der König!” unterbrach dann Jafar die beiden Jungs, die zu ihm sahen und dann grinsend zu sich selber.

Sie konnten es kaum abwarten, den König, den sie bewunderten, zu sehen und kennenzulernen.

Auch Ali Baba und Morgiana waren gespannt.

Sie wussten nicht, ob er sich ebenso, wie die beiden, an das andere Schicksal erinnern könne.

Jedoch fühlten sie auch eine unangenehme Enge in diesem Land, was sie eins schon mal spürten.

Doch sie konnten sich nicht erinnern, wo und wann sie dies spürten, sodass sie sich ab und an mal verwirrt ansahen und dann wieder zu den 25-Jährigen blickten, der ihnen einiges erklärte.
 

Als er dann an der großen Tür klopfte, ertönte da hinter ein 'Ja, bitte?', sodass der Mann die Tür öffnete und die vier mit rasenden Herzen hineintappten.

Weiter hinten im Raum sahen die vier einen großen Mann, der eine muskulöse Figur hatte und sehr langes lila Haar, die er zu einem Pferdeschwanz band, der ihnen den Rücken zeigte.

Den vier bitten, da stehen zu bleiben, ging Jafar zu diesem Mann und flüsterte etwas in seinem Ohr hinein, sodass dieser nickte und sich dann langsam zu ihnen umdrehte.

Mit goldenen Augen, die die vier von weitem sahen, erhob er sich von seinem Platz und ging langsamen Schrittes zu ihnen.

Dabei steuerte er Aladin an, der starr wie Stein da angewurzelt war und zu ihm hinauf starrte, als er vor ihm stehen blieb.

“Du bist Prinz Aladin?” fragte der Mann, sodass Aladin aufschreckte und abgehackt nickte, wobei er dann schwer schluckte.

Als der Mann nun seine Hand erhob, verbeugte er sich plötzlich vor ihn mit einem lächelnd, sodass die vier verwirrt zu ihm sahen.

“Es freut mich, dich in meinem Land willkommen zu heißen!” sagte er lächelnd und stand dann wieder aufrecht vor ihm.

“Ich bin König Sindbad! Der König und Erschaffer dieses reiches Sindrias! Aber du, mein Prinz, darfst mich gerne Sindbad nennen!” stellte er sich lächelnd vor und hielt dem 10-jährigen Prinzen seine Hand entgegen.

Diese erst etwas anstarrend, lächelte dann auch Aladin.

“Und ich bin Prinz Aladin Jehoahaz Abraham! Aber ich bevorzuge eher nur Aladin!” stellte er sich dann lächelnd vor und nahm die große Hand.

Als er diese berührte, riss er schlagartig die hellblauen Augen auf, als ihm eine eiskalte und tödliche Energie einfloss.

Auf einmal sah er plötzlich ein schwarz-weißes kleines Vogelähnliches Ding zwischen ihm und dem König fliegen, ehe es sich erschöpft auf der kleinen Schulter des Prinzen saß.

“Traue ihm nicht … Er ist nicht der, für den du ihn hältst ...” sprach dann plötzlich jemand in seinem Ohr, sodass er die Hand wieder losließ, als er darauf seltsame Bilder sah.

Etwas nach hinten taumeln bemerkten dies die drei, gingen zu ihm und schüttelten ihn etwas, als sie sahen, dass er gerade wo anders war.

Als er dann mehr malst blinzelte, sah er zu Tess rüber.

“Aladin! Alles in Ordnung?” fragte dieser ihn besorgt, sodass er noch einmal blinzelte und dann nickte.

“Bist du sicher?” fragte dann Sindbad ihn, sodass er zu ihm starrte und dann lächelte.

“Ja! Ich … Ich bin nur ein bisschen müde!” meinte er lächelnd und sah dann zu Ali Baba, als dieser meinte, dass sie auch ein bisschen zu lange sich unterhielten, worauf er ihm zustimmend nickte.

“Ach so! Na, wenn du sehr müde bist, Aladin, dann kann dich Jafar zu eines unserer bequemsten Zimmer bringen!” meinte der König lächelnd und machte eine Handbewegung, sodass seine rechte Hand zu ihm kam und nickte.

Doch Aladin schüttelte dankend mit dem Kopf und sagte, dass er nicht all zu müde sei.

Ihn darauf anstarrend, nickte er dann lächelnd und bat die vier, sich mit ihm an den Tisch zu setzen, sodass sie ihm folgten und sich dann hinsaßen.

“(Seltsam … Was war das für ein kleiner Vogel? Er sah aus, wie ein Rukh … Aber ich kann sie doch gar nicht sehen und … warum leuchtete er schwarz-weiß?)” fragte sich darauf der junge Prinz und starrte dann zum König.

“(Und was war das für eine unheimliche Energie, die aus ihm strömte? Und warum soll ich ihm nicht trauen? Wer ist er? Und wer war die Stimme?)” fragte er sich dann und wurde leicht von seinem großen Bruder gestupst, als dieser ihn in seinen Gedanken sah.

Wieder ihn anlächelnd, sah er dann wieder zu Sindbad, der sich wieder von seinem Platz erhob.

“Also gut! Ihr drei seid wohl die Begleiter von Aladin, nicht wahr?” fragte er sie, sodass sie nickten und das Getränk vom Lilahaarigen lächelnd annahmen.

“Könnte ich eure Namen wissen?” fragte er sie dann lächelnd und saß sich wieder vor ihnen.

Lächelnd nickend, stellte sich Tess zuerst vor.

“Ich bin Tess. Ich … bin so gesagt Aladins rechte Hand!” stellte sich der Orange-haarige vor, sodass der König von Sindria lächelnd seine Hand reichte und ihn freundlich begrüßte, als dieser seine Hand nahm.

“Freut mich, Tess! Und ihr zwei? Wie heißt ihr?” fragte er dann Ali Baba und Morgiana, die sich erst anstarrten und dann zu ihm sahen.

“Ich bin Morgiana! Ich bin eine Fanalis, die aus der südlichen Provinz von Karthago kommt!” stellte sich die Rothaarige vor und nahm die Hand des 29-Jährigen an.

“Und ich bin Prinz Ali Baba Saluja! Ich gehöre der Familie Saluja aus Balbadd an und war als beratender Händler unterwegs!” stellte sich dann auch der Blondhaarige vor und nahm ebenso die Hand des Mannes.

“Freut mich, Ali Baba und Morgiana!” sagte er lächelnd und die beiden hörten aus seiner Stimme etwas, was gar nicht zu König passte.

Etwas, was den beiden befürchtet fanden.

“Ich habe von deinem Vater, den König aus Alma Toran, eine Nachricht bekommen und weiß daher sehr gut, dass du versuchst, deine Magie zu erlangen, Aladin! Auch weiß ich, dass dies der Grund sei, warum du auf reisen bist!” sagte er lächelnd, sodass der junge Prinz nickte und dann zu dem 14-Jährigen neben ihm sah.

“Ja! Wir sind auf Dungeon Reise! Der König bat uns, ihn zu begleiten und darauf alle Dungeons dieser Welt aufzusuchen, damit dort die Dschinn ihm deren Magie lehren können!” erklärte er.

“Wir waren eigentlich schon in einem Dungeon! Und zwar in den ersten, den auch Ihr, König Sindbad, aufsuchten! Nur … leider ist uns was dazwischengekommen!” sagte er dann stockend, sodass der König nickte und sagte, dass er es wüsste.

“Aber macht euch keine Sorgen! Die Dschinn-Ausstattung kann ich immer noch nutzen!” sagte er lächelnd, sodass nun auch die vier sich verwirrt ansahen.

“Na ja … wir sind auch nicht hierhergekommen, um nach zu schauen, ob Sie noch die Dschinn-Ausstattung von Baal nützen können, sondern eher, um einen Dungeon, der auf einer nahegelegenen Insel ist, aufzusuchen!” meinte der Orange-haariger junge Mann.

Als darauf der Lilahaarige lächelnd nickte, sahen sie sich wieder verwirrt an, als er sagte, dass er dies wusste.

“Woher denn?” fragte Ali Baba nun ihn.

“Der König aus Alma Toran schrieb es mir in seinem Schreiben! Außerdem habe ich selber auch eine bitte an euch!” sagte darauf Sindbad, sodass sie sich wieder ansahen und dann nickten.

“Ich möchte, dass ihr im Dungeon Nr. 61 Zagan etwas für mich sucht und mitbringt!” sagte er.

Sich wieder fragend ansehend, fragte Aladin ihm, was sie denn für ihn suchen sollten, worauf er antwortete, dass sie es schon herausfinden werden, wenn sie es fanden.

Ihn noch verwirrter anstarrend, lächelte der König nur und sagte, dass er nur einen Tipp gebe.

“Es ist etwas Außergewöhnliches, was es eigentlich nicht in dieser Welt geben dürfe! Ich würde am liebsten dabei sein, aber das geht nicht!” sagte er, worauf Tess ihn fragte, wie er dies meinte.

“Es ist so, dass wenn ich oder einer meiner acht Generäle versuchen, in einen Dungeon zu gelangen, wir weder das innere des Dungeons noch uns das Gebäude nähern können!” meinte er.

Jedoch immer noch nicht ganz verstehend, warum, nickten jedoch sie stumm.

“Ich werde euch morgen ein Schiff zur Verfügung stellen lassen!” fügte er dann noch hinzu, nahm dann sein Becher, um mit ihnen auf ihr morgiges Abenteuer anstoßen wollte.

Jedoch erhob sich der junge Prinz und meinte, dass sie gerne sich in ihren Zimmern zurückziehen wollen, da er jetzt doch müde sei.

Nun zu ihm blickend, nickten die drei dann, als sie sein Gesicht sahen.

“Ja! Wir konnten ja nichts Aufregendes dort unternehmen und sind etwas erschöpft!” meinte Ali Baba.

Die vier anstarrend, nickte Sindbad lächelnd und rief Jafar zu sich.

“Okay! Jafar bringt euch dann in euren Zimmern!” lächelte er.

So erhoben sich die drei, bedankten sich bei dem König und begleiteten den Weißhaarigen.

Hinter ihnen hersehend, wank er lächelnd ihnen her, erhob sich dann von seinem Sitz, als sie aus dem Zimmer waren, nahm die Becher, aus denen sie kein Schluck nahmen und schüttelte den Inhalt in einer Pflanze, die darauf dann verwelkte.
 

In der Zeit erreichten die fünf den Turm des grünen Pfeils, wo die Gäste des Königs wohnten.

“Hier sind eure Zimmer, Prinz Aladin und Lord Tess!” sagte der 25-Jährige, worauf sich Tess bei ihm bedankte und die Tür darauf öffnen wollte.

“Können wir ein größeres Zimmer bekommen?” fragte darauf dann Aladin ihn, sodass sie zu ihm sahen.

“Ich … möchte gerne, dass Ali Baba und Mo auch in demselben Zimmer schlafen, wie wir!” meinte er dann, worauf der Mann lächelnd nickte, während die drei sich verwirrt ansahen.

“Natürlich, mein Prinz! Schafft die Klamotten unserer Gäste in das Zimmer da hinten!” befahl er darauf einige Bediensteten, die an ihnen vorbeiliefen.

Nickend traten sie darauf in das Zimmer ein und holten die Sachen der vier.

Während sie dies taten, brachte Jafar sie in das hintere große Zimmer, wo vier gemütliche Betten waren.

Sich das Zimmer bewundernd anstarrend, sahen die vier dann zu dem weißhaarigen Mann.

“Wenn ihr irgendetwas benötigen solltet, ruft einfach! Es wird dann jemand kommen und eure Wünsche erfüllen!” meinte Jafar lächelnd und ging dann aus dem Zimmer.

Sich nun ausatmen, saß sich Aladin darauf auf eines der Betten und sah zu Ali Baba, Morgiana und Tess, die ihn verwirrt anstarrten.

“Habe ich was im Gesicht?” fragte er darauf diese, die mit dem Kopf schüttelten und ihn begutachteten.

“Ist … alles okay mit dir, Aladin?” fragte nun Tess ihn, sodass er ihn ansah und fragte, warum er ihn dies fragte.

“Nun … Weil du dich seltsam verhältst, seitdem wir auf Sindbad trafen!” meinte Ali Baba, worauf die beiden anderen ihm zustimmend nickten.

Zur Seite blickend, sah er zur weißen Bettdecke und atmete tief ein.

“Ich habe so ein ungeheuerliches Gefühl bei Sindbad! Irgendetwas stimmt hier nicht! Nur kann ich nicht erklären, was es ist ...” meinte er und sah dann zu Ali Baba, der ihm zu stimmte.

“Es ist mir auch aufgefallen! Er benimmt sich so seltsam!”

“Ja! Außerdem, woher wusste er, dass wir nach Zagan reisen wollen? Wir haben es nicht erwähnt!” meinte nun Tess, sodass sie alle sich nun verwirrt ansahen.
 

Als einige Zeit etwas vergingen und sie ihr restliches Proviant aßen, was sie von Falan bekommen hatten, sprachen sie über den morgigen Tag.

“Okay!” rief Tess und rollte nochmals die Karte auf.

“Sobald wir morgen gefrühstückt haben, nehmen wir sofort ein Bot zur Insel der Toraner!” erklärte der Bruder von Aladin, biss in sein Brot und zeigte ihnen den Ablauf.

“Bevor wir jedoch zum Dungeon kommen können, müssen wir vorher mit dem Häuptling der Insel sprechen!”

“Häuptling? Warte! Ist Salomon nicht der König der Toraner?” fragte Ali Baba und sah dann zu Aladin, der kicherte.

“Ja! Papa ist der König aller Toraner, die in der Welt verstreut sind! Er gab ihnen jedoch die Freiheit zu bestimmen, ob sie einen Häuptling in dessen Stamm haben wollen oder weiterhin mein Papa es sein soll!” sagte Aladin, der ein Kissen hielt.

“Obwohl in den meisten Stämmen es ein Häuptling gibt, fragen sie zu Notzeiten Salomon! Er hilft ihnen und wenn es mal so schlimm ist, dann reist er sogar dorthin, um sich ein Überblick zu machen!” lächelte der 14-Jährige.

“Papa ist unglaublich cool!” kicherte der junge Prinz, sodass auch Ali Baba und Morgiana lächelten.

Ihnen Freund so unbezweifelt zu sehen, freut ihnen so sehr.

“Du, Aladin!” sagte nun Ali Baba, sodass der angesprochene zu ihm sah.

“Was gibt’s, Ali Baba?”

Ihn in seinen funkelnden hellblauen Augen blicken, lächelte er und fragte ihn, was er heute morgen meinte, dass er ein Schnösel wäre.

Ihn nun anstarrend, kroch er sich hinter Tess und sagte nichts.

“Aladin! Was hast du damit heute morgen gemeint?” fragte er mit einer hochgezogenen Augenbraue und kroch zu ihm.

Dieser kicherte und sagte, dass er das meinte, was er sagte.

“Wenn ich nicht aufgetaucht wäre, wärst du immer noch ein Geizkragen!” meinte er und sprang dann vom Bett, als dieser ihn angriff.

“Du frecher Rotzlöffel!!”

Lachend ihnen beobachtend, sah Morgiana zum gleichaltrigen, der die Karte wieder einrollte.

“Ist alles mit dir gut, Tess?” fragte die Rothaarige, worauf er sie anstarrte.

“Ja! Mir geht es gut!” lächelte er sie an und packte die Karte nun in seiner Tasche.

Ihn besorgt anguckend, meinte sie, dass es für sie aber nicht der Fall wäre, dass es ihm gut ginge.

Dieser sah wieder zu ihr und seufzte dann leise.

“Ich kenne Aladin schon, seitdem er geboren wurde! Damals war er ganz anders, als er es jetzt ist!”

“Wie meinst du das?” fragte sie ihn.

Von ihr nach den zwei Streithähne zu blickend, lächelte und meinte, dass er sich ganz anders benommen hatte, bevor das vor fünf Jahre passierte.

“Er war schon ein lebenslustiges Kind! So ist es nicht! Nur … bevor er entführt wurde, las er viele Bücher! Lachte mit mir über Sachen, die passierten und hing regelrecht an seiner Mutter oder an seinen Vater!” lächelte er und sagte, dass dies ja auch stimme, als Morgiana meinte, dass er da ja noch ein Kleinkind war.

“Als er aber vor zwei Jahren wieder erwachte, benahm er sich nicht so, wie wir ihn kannten! Er verhielt sich ganz mitgenommen! Als wäre etwas passiert, was ihn außer Kräften gebracht hatte!”

Nicht ganz verstehend, sah sie zu Ali Baba und Aladin, die nun Kissen fliegen ließen.

“Doch seitdem du und Ali Baba aufgetaucht seid, ändert sich sein Verhalten langsam wieder in das, was ich kennengelernt! Und wenn nicht sogar stärker!” lächelte er, sah dann zu ihr und bedankte sich bei ihr.

Ihn fragend wollen, warum er sich bedankte, hing schon der junge Prinz an ihn und beschwerte sich über Ali Baba.

“Hilf mir Tess! Ali Baba ist voll gemein zu mir!” meckerte er und zeigte ihm die Zunge, als dieser meinte, dass er sich gefälligst entschuldigen sollte.

Die beiden beobachten, erhob sich der Orange-haarige und legte sich auf seiner Betthälfte.

“Ich halt mich vollkommen daraus! Ich bin müde und möchte jetzt schlafen!” meinte er und musste lachen, als der junge Prinz ihn schüttelte.

“Du bist voll gemein Tess! Ihr beide seid mega fies!” schmollte Aladin und kicherte dann, als die beiden ihn angriffen und kitzelten.
 

Nachdem alle sich wieder beruhigt hatten, diskutierten sie, wer welches Bett nahm, wer neben wem schliefe und ob das Fenster etwas offen sein soll oder nicht.

Als sie dann fertig diskutierten, öffneten sie das Fenster einen kleinen Spalt und lagen sich in den Betten, wo sie die Nacht überschliefen.

Dabei öffneten Aladin und Tess ihre Haare, während Ali Baba zum Bad ging und Morgiana das Bett etwas herrichtete.

“Sag mal Morgiana? Schläft ihr beide in einem Bett?” fragte Tess sie neugierig, während er das blaue Haar bürstete und dann von den beiden fragend angesehen wurde, wo eher Aladin ihn fragend ansah, während Morgiana etwas geschämt und mit kirschroten Wangen wegsah.

“Ähm … also … äh ...” fing sie dann an zu stottern.

Obwohl Ali Baba und sie eins verheiratet waren, war es ihr immer noch unangenehm über Liebe und Ehe zu reden, da sie damals als Sklavin sich dies nie erträumen konnte.

“Warum hast du sie das gefragt, Tess?” fragte nun der junge Prinz ihn, sodass er zu ihm sah und grinsend antwortete.

“Sie sind ein Paar! Weiß du das denn nicht?” fragte er ihn, sodass er mit dem Kopf schüttelte.

“Nein! Das wusste ich gar nicht!” sagte er darauf.

Als dann Ali Baba wieder ins Zimmer kam, fragte der Orange-haarige ihn dieselbe Frage, die er vorher der Rothaarigen fragte.

Ihn nun anstarrend, lächelte er und sah nervös um die Gegend.

Als dann die beiden Jungs ihm auf die Pelle rückten, rief er mit rot überlaufendem Gesicht dann, dass sie in einem Bett liegen würden.

“Was!? Echt jetzt!?” riefen die beiden Jungs in Chor, worauf der Blondhaarige weiteren Abstand suchte.

“Ja man! Könnt ihr jetzt aufhören, so neugierig zu sein?” fragte er sie nervig, sodass die beiden grinsten und sich wieder zu ihren Betten lagen.

“Nur damit ihr es wisst! Fummelt ihr aneinander herum, schmeiß ich euch raus! Hier ist immerhin ein kleines Kind im Zimmer!” sagte er, worauf Ali Baba und Morgiana rot überlaufend im Boden versanken, während Aladin rief, dass er kein kleines Kind mehr sei.

“Und ob du ein kleines Kind bist! Du bist immerhin gerade mal 10 Jahre und ich bin 14 Jahre! So habe ich in der Theorie damit mehr Erfahrung als du!”

“Das hast du gar nicht! Außerdem hattest du noch nie eine Freundin, wenn man deine Mutter außen vorlässt!” sagte der 10-jährige junge Prinz grinsend, sodass der 14-jährige junge Mann aufschrie und ihm vom Bett schubste.

“MUSSTEST DU DAS ERWÄHNEN, DU KLEINES GÖR!!??” schrie er fragend und fing dann an herum zu meckern, als sein kleiner Bruder und die anderen dabei kicherten.

“Ach! Ihr seid doch alle blöd!” meckerte er und lag sich nach hinten, um sie zu ignorieren.

Als sie sich nach einer Weile wieder beruhigten und sich bei dem jungen Mann entschuldigten, sprachen sie dann noch eine Weile mit einander, bis dann irgendwann Aladin einschlief.

“Sag mal Ali Baba. Warum hattest du vorhin Balbadd und dein Name Saluja so extrem erwähnt?” fragte der 14-Jährige ihn flüsternd.

Sich zu ihm drehend antwortete er, dass Sindbad eins mit seinem Vater, den damaligen König von Balbadd, sehr gut befreundet war.

“Aber so wie Aladin erwähnte, war da so eine unangenehme Spannung. Er hat überhaupt gar nicht darüber reagiert. Ich weiß nicht. Das, was deine Mutter gestern gesagt hat, da könnte was dran sein. Irgendwas ist hier sehr faul.” meinte er und drehte sich auf dem Rücken.

“Ich glaube nicht, dass er der Sindbad ist, für den er sich hält.”

Nachdem sie sich noch etwas unterhielten, schliefen auch sie irgendwann ein.

Dies beobachtend, stieg eine vermummte Person in das Zimmer der Vieren ein und steuerte zum Bett des blauhaarigen jungen Prinzen.

Ihn etwas beobachtend, grinste die Person und legte dann seine Hände, eine um den Hals und die andere auf seinem Mund, damit er nicht schreien konnte.

Erschrocken riss er seine Augen auf und versuchte von dem Griff der mysteriösen Person zu befreien.

Doch er hielt ihn so fest, dass er sich nicht viel währen konnte.

So nutzte er die einzige Möglichkeit und trat sein Stab, der an sein Bett gelehnt war, zum Boden, sodass es ein Lärm kam und die drei erwachten.

Nun riechend, dass Aladin in Gefahr drohte, sprang Morgiana von Bett und trat der Person in den Magen, sodass diese den Jungen wieder frei ließ und er schwer hustete.

“Aladin!” rief Tess, fing ihn auf, als er fast auf dem Boden gestürzt wurde und hustete in seinen Armen weiter.

“Na warte du Bastard!” rief darauf Ali Baba, packte zu seinem Schwert und griff sie an.

Doch die vermummte Person wich seine Angriffe geschickt aus und sprang dann aus dem Fenster.

Ihm hinterher springend, rannte Morgiana dieser her.

“Verdammt!” flüchte der ältere Prinz, sah aus dem Fenster und dann zu den beiden Jungs, als er das schwere husten des Prinzen hörte.

Darauf eilte er dann zum Bad und gab ihm ein Becher kaltes Wasser.

Dies annehmend, trank er dies und verschluckte sich leicht, da er noch am ganzen Körper am Zittern war.

Ihn beruhigen, strichen die beiden Jungs ihm über den Rücken, ehe Morgiana ohne die Person wiederkam.

“Es tut mir leid … Er war zu clever und entkam mir in den Wäldern von Sindria!” sagte sie schnaufend und ging dann zu Aladin, der sich an seinen Bruder klammerte.

“Kannst du sie denn nicht mit deinem scharfen Geruchssinn verfolgen und aufsuchen?” fragte der 14-Jährige, strich dann eine blaue Strähne weg, und flüsterte zu dem verängstigten Prinzen, dass alles wieder gut werde.

Mit dem Kopf schüttelnd, sahen die zwei Jungs sie geschockt an, als sie folgendes sagte.

“Nein … den seltsamerweise, besitzt diese Person kein Geruch ...”

11. Nacht: Die Insel der Toraner

Als der nächste morgen aufbrach und ein paar Sonnenstrahlen sich auf die Gesichter der dreien, die sich, nach dem Angriff auf Aladin letzte Nacht, zu ihm lagen und über ihn wachten, strahlen, rieben sie gähnend über ihre Augen.

“Guten Morgen, Leute ...” gähnte Tess und streckte sich, als er zu Ali Baba und Morgiana sah, die ebenso sich streckten und ihm auch einen morgen wünschte, wenn es auch kein Guten Morgen für sie war.

Als sich der 14-Jährige nun zu seinem kleinen Bruder wandte und ihn wecken wollte, sprang er erschrocken von seinem Platz und rief verzweifelt seinen Namen.

“Aladin!? Aladin, wo bist du!?” rief er und sah dann zum Bad, als der Gerufte von dort kam und 'Ich bin hier!' sagte.

Erleichtert ausatmend, ging er zu ihm und betrachtete ihn von oben bis unten.

Sich etwas unwohl fühlend, jedoch wissend, warum sein großer Bruder dies tat, ging er zu seinem Bett und kletterte darauf, während Tess ihn noch begutachtete.

“Geht's dir gut, Aladin?” fragte nun Ali Baba, sodass der junge Prinz zu ihm sah und leicht nickte.

“Hast du auch gut schlafen können?” fragte er nun, sodass auch dies er mit einem leichten nicken beantwortete.

“Bist du dir sicher?” fragte nun Tess ihn.

“Ja, bin ich. Ihr braucht euch keine Sorgen um mich machen.” sagte nun Aladin, als die Sorge um ihm, ihn langsam nervte.

Sich nun ansehen, starrten sie zum jungen Prinzen, der nun seine Sachen zusammenpackte, und nickten dann untereinander.

“Wir machen uns aber, wegen das was letzte Nacht geschah, um dich Sorgen!” sagte dann der Orange-haarige.

“Die Person war darauf, dich um zu bringen! Ist dir überhaupt das bewusst?” fragte Ali Baba seinen ehemaligen besten Freund, der seufzte und sie ansah.

“Das weiß ich! Aber ich bin es gewohnt, dass Menschen versuchen, mich umzubringen! Ich bin nun halt ... der Sohn Salomons, ein großer König, der die Welt Frieden gibt! Das darunter einige gibt, die ihn kränken möchten, ist mir bewusst!” sagte er stumm und sah darauf auf seine Hände.

Er wusste nicht, ob dies der wahre Grund sei.

Denn als er sich an etwas erinnerte, schien dies eher der wahre Grund zu sein, warum man ihn um bedingt zerstören mochte.

Doch war er es sich nicht ganz sicher, weshalb er dies sagte.

Sich erst nicht ganz sicher, sahen sich Ali Baba und Morgiana an, während Tess, der wusste, was er damit meinte, zum Bad ging und sich nun auch fertig machte.

Als dann auch Ali Baba und danach Morgiana sich für die Reise fertig machten, bürstete der 14-Jährige das lange blaue Haar des 10-Jährigen, flöchtet es dann und machte dann auch sein Haar.

Der weil erhob sich Aladin und ging zum Fenster, um etwas frische Luft zu atmen.

“Aladin … Bist du dir sicher, dass du weiterreisen möchtest?” fragte der 17-Jährige den jungen Prinzen, der darauf mit dem Kopf nickte und sagte, dass er sich ganz sicher sei.

“Ich will meine Eltern keine Sorgen bereiten und … hah … Ich will auch nicht zurück nach Alma Toran!” sagte er seufzend, während er weiterhin aus dem Fenster sah.

Sich nun am Fenster lehnen und die drei beobachten, sagte Aladin: “Nach 2 Jahren darf ich endlich raus! Ich darf endlich die Welt sehen und eigene Abenteuer erleben! Ich habe es satt, in Gefangenschaft zu leben! Außerdem möchte ich doch meine Magie erlangen! Und auch herausfinden, wer ich wirklich bin ...”, meinte er dann, dass letzte eher für sich rein flüstern, hüpfte vom Fenster und packte zu seinem Stab, der noch auf dem Boden lag.

“Bitte sagt es niemanden … Ich bitte euch aufrichtig!” bat er und drückte dabei den ehemaligen göttlichen Stab seiner Mutter an sich.

Ihn nun verstehen, lächelte Tess und lag seine Hand auf der kleinen Schulter des Prinzen, sodass er zum Orange-haarigen hinaufsah und ebenso lächelte.

“Wenn es dein Wunsch ist, dann werden wir es niemandem sagen! Und wir werden dich beschützen sowie all deine Entscheidungen akzeptieren, nicht wahr Leute?” fragte er darauf das Pärchen, worauf Morgiana nickte während Ali Baba seufzte.

“Hah, na gut! Aber ich werde nicht alle Entscheidungen akzeptieren! Nur die, für die ich auch zustimmen werde! Immerhin bin ich hier der ältere in der Gruppe und habe so gesagt die Verantwortung!” meinte er, worauf die drei lachten.

“Vielleicht sollten wir vorher etwas essen, bevor wir uns auf dem Weg des nächsten Dungeons machen!” meinte Aladin dann darauf, als bestätigt die Mägen der anderen knurrten und sie, leicht verschämt kichernd, ansahen.

“Ja! Wir sollten auf jeden erstmals Frühstücken!” lachten die zwei Jungs und begleiteten den 10-Jährigen zum Speisesaal.
 

Währenddessen im anderen Teil von Sindria ging die vermummte Person, von der vorherigen Nacht, zu einer anderen Person, die auf einem Thron ähnlichen Stuhl saß und zur Person blickte, die vor ihm auf die Knien fiel.

“Es tut mir leid, mein Herr! Ich hätte ihn mitnehmen und draußen erlägen sollen! Das … war ein dummer Fehler von mir!” sagte er und zuckte zusammen, als sein Herr aufseufzte.

“Ts! Ist schon gut! Es war mein Fehler dir zu vertrauen!” meinte er, erhob sich vom Thron und ging zur Person, die anfing zu zittern.

Zu ihm blickend, starrte er in die himmelblauen Augen, die finster über ihn starrten.

“Deine Existenz ist jetzt nicht mehr brauch bar! Also stirb!” meinte er mit einem finsteren grinsen, hob seine Hand und vernichtete mit einem schnippen die Person, die zu einem Sandhaufen verwandelte.

Hinter ihm sahen 5 Personen, die leicht zitterten, zu ihnen und knieten dann vor der Person nieder, die zu ihn ging.

Zum Fenster gehen, sah er die Vier durch den Flur laufen.

Zu einer anderen Person blickend, die grinsend zu ihnen runter starrte, verbeugte er sich vor dieser Person, als diese kurz zu ihm sah.

“Sie wollen zum Dungeon Zagan reisen!” sagte er, sodass der Verbeugte sich wieder aufrichtete.

Ihn bestätigt nickend, verwandelte er sich wieder in einer anderen Gestalt.

“Nun ...” streckte sich der junge Mann mit dem roten Umhang und drehte sich dann zu zwei andere um, die sich vor ihm verbeugten.

“Dann sollten wir uns auch auf dem Weg dorthin machen!” grinste er und sah dann wieder zum verwandelten Mann.

“Ich vertraue dir die 5 dort an!” sagte er zu Letzt, ehe er dann mit den zwei anderen Personen aus dem Raum ging.

“Puh! Jetzt bin ich aber satt!” meinte Tess und rieb sich über seinem vollgestopften Bauch.

“Hehe, du bist kein bisschen besser, wie Wahid!” sagte Aladin, worauf sein Bruder zu ihm sah und rief, dass er kein bisschen wie sein Vater sei.

Sich leicht streiten, kicherten Ali Baba und Morgiana und sahen dann zu Sindbad, der sich zu ihnen gesellte.

“Guten Morgen, Prinz Aladin!” begrüßte er den jungen Prinzen, der zu ihm hinaufsah.

Mit einem leichten nicken sah er dann wieder weg, als ihm ein unangenehmes Gefühl aufkam.

Dies bemerken, sah der König ihn erst etwas verwirrt an und begrüßte dann auch die anderen dreien.

“Nanu? Ihr seht ja müde aus! Wart ihr letzte Nacht lange auf?” fragte der König die drei, die die Nacht über dem jungen Prinzen wachten.

Sich ansehen lächelte Tess und antwortete: “Ja! Ähm … Wir haben über den heutigen Tag gesprochen! Da haben wir die Zeit vollkommen verplant!”

Ihm zustimmend nickend lächelten die beiden anderen, sodass der Lilahaarige sie erst anstarrte und sich dann zu ihnen saß.

“Wenn ihr sehr müde seid, könnt ihr auch ein bisschen später los reisen! Ich könnte es regeln, wenn ihr es möchtet!” meinte er dann, worauf die drei lächelnd mit dem Kopf schüttelten.

“Nein, danke König! Wir sind nicht all zu müde!” meinte darauf Ali Baba, worauf der König von Sindria mit dem Schultern zuckte und dann zu Aladin sich wand, der immer noch versuchte, das unangenehme Gefühl los zu werden.

“Ach ja! Prinz, du möchtest doch gerne deine Magie erlangen, nicht wahr?” fragte er ihn, sodass er zu ihm sah und stumm nickte.

“Nun, es wäre wohl am besten, wenn du es dir von einem erfahrenen Magier beibringen lässt! Wie es der Zufall will, ist unter den Gästen meines Landes auch ein Magier anwesend!” sagte er lächelnd, sodass die zwei Toraner sich ansahen, dann zum König und ein 'ÄH?!' riefen.

Kurz darauf erhob sich wieder der König und rief jemandem zu sich.

Zu ihnen kam darauf eine durchschnittlich große Frau mit großen Brüsten und mittellang blaues Haar.

Sie trug eine cremefarbene lange Robe, einen schwarzen Hexenhut, goldene kegelförmige Muscheln, die ihre Ohren bedeckten und Muschelschalen auf der Brust, die sie, anstatt eines Hemdes, trug.

Erst nicht wissend, wer diese Frau war, lächelten sie dann, als eine kleine Erinnerung aufblitzte.

Sie lächelten und sahen dann zu den beiden Jungs, die zu ihr starrten.

Während Tess errötete sie bewundert, sah Aladin sie nur an.

Ihren Hut vom Kopf nehmen, verbeugte sie sich leicht vor dem Jungen und stellte sich vor.

“Guten Tag, mein Name ist Yamraiha. Ich bin mir nicht sicher, ob ich einem ehrenwerten Prinzen wirklich behilflich sein kann, aber fragt einfach alles, was Euch interessiert.” sagte sie lächelnd.

Nun selber wieder leicht erröten, sah Ali Baba zum jungen Prinzen rüber, da er vermutete, er würde wieder, wie im anderen Schicksal, zu ihr schwanken und sich an ihren Brüsten drücken.

Doch als er seinen monotonen Blick sah, war er, gelinde gesagt, verwirrt.

“(Nanu? Warum guckt Aladin sie so an? Er müsste doch eigentlich, sowie bei Morgiana und mir, bei ihren kleinen Erinnerungen des anderen Schicksals sehen … oder wenigstens sie so anstarren, wie Tess!)” dachte er und lachte dann innerlich, als er zum 14-Jährigen sah, der sie errötet anstarrte.

“Wow! Die ist total lieb und sieht auch noch richtig gut aus, nicht wahr, Aladin?” fragte der Orange-haarige seinen kleinen Bruder und sah dann zu ihm rüber.

Doch als auch er seinen monotonen Blick wahrnahm, sah er zu den beiden anderen rüber, die kurz mit den Schultern zuckten.

“Vielen Dank für das Angebot, aber ich wurde daheim schon von einem erfahrenen Magier unterrichtet und es hat nicht funktioniert!” sprach dann Aladin, sodass alle zu ihm sahen.

“Nicht, dass ich denke, du könntest mir nichts beibringen, Fräulein! Mitsicherheit bist du auch eine sehr erfahrene Magierin und könntest mir etwas beibringen, aber … Ich bin deswegen auch auf reisen gegangen, um in den Dungeons die Dschinn um Hilfe zu bitten! Sie sollen nämlich mehr Erfahrung über die Magie haben, als die Magier oder sogar einer der legendären Magi, nicht wahr, Ali Baba, Mo und Tess?” fragte er sie dann lächelnd, legte seine Hände hinterm Rücken und sah zu ihnen rüber, die darauf dann nur stumm nickten.

Den Prinzen anstarren, als dieser sich zu ihm wandte, bat er dem 29-jährigen König, den Vieren jetzt schon ein Schiff zur Verfügung zu stellen.

Immer noch ihn anstarren, lächelte der Lilahaarige und sah zu Yamraiha rüber.

“Nun, du wirst wohl dann nicht gebraucht! Tut mir leid, Yamraiha!” sagte er lächelnd, sodass die Frau sich leicht zitternd verbeugte und mit dem Kopf schüttelte.

“Schon gut, Eure Hoheit! Mein Prinz!” verbeugte sie sich dann zu Letzt vor dem jungen Prinzen und verabschiedete sich von ihnen.

Als sie dann aus dem Speisesaal ging, kam darauf ein großer muskulöser Mann mit roten Haaren und Augen.

Dessen Augen erweitert, wollte Morgiana zu diesem Mann rennen.

Doch als sie etwas Seltsames bemerkte, blieb sie stehen.

Bemerkend, dass sich der Fanalis nun seltsam verhielt, schlich sich Ali Baba unauffällig zu ihr und fragte sie flüsternd, was mit ihr los sei.

Während Tess den blauhaarigen Prinzen zu dem neuen Mann zog und ihm fragte, ob er ebenso ein Fanalis wie ihre Freundin sei, nickte sie.

“Seine Augen. Sie sehen so leer aus.”

“Seine Augen?” fragte er seine Freundin.

Ehe sie ihm antworten konnte, sahen die beiden zum König, als dieser sich zum Ausgang bewegte.

“Wenn ihr jetzt schon losfahren wollt, dann muss ich schnell die Erledigungen machen! Masrur wird euch helfen, eure Taschen zu packen! Wir sehen uns gleich am Hafen, mein Prinz und die anderen!” rief Sindbad und eilte aus dem Zimmer, um sich die Sicherheit der anderen zu sorgen.

Ihm erst hinterhersehend, gingen dann auch die fünf aus dem Speisesaal Richtung großes Zimmer, in den Aladin und Co. übernachtet hatten.

Sie schnappten ihre Taschen, die schon gepackt auf ihre Betten lagen, und gingen dann zum Hafen, wo auch schon der König mit seinen anderen 3 Generälen auf sie wartete.

“Bitte vergesst nicht, mir das zu bringen, worum ich euch gebeten habe!” erinnerte er sie nochmal, worauf Tess und Ali Baba freundlich nickten während Aladin nur zu ihnen sah.

“Keine Sorge, König! Wir werden dieses besagte etwas suchen und Ihnen bringen!” sagten sie dann zu ihm, sodass er kurz zu ihnen sah und nickte, eher er dann wieder zu dem jungen Prinzen sah.

“Ich würde euch gerne begleiten, oder wenigstens Geleitschutz mitgeben! Aber wie schon gesagt, wir können uns aus irgendeinem Grund nicht dem Ort nähern!” meinte er bedauernd, sodass die drei nur mit dem Kopf schüttelten und ihm versicherten, dass sie es alleine schaffen würden, ehe sie zum 10-Jährigen sahen, der ohne ein weiteres Wort aufs Schiff stieg.

Sich darauf nur anstarren, zuckten sie mit den Schultern, verbeugten sich zum Abschied und gingen dann auch aufs Schiff, worauf dann schon die Segel gehisst wurden.

Als sie dann durch den kleinen Tunnel fuhren, atmete Aladin erleichtert aus und saß sich an einem Tisch.

“Fiel euch auch auf, dass Jafar und Yamraiha fehlten?” fragte Tess sie, sodass sie nickten.

“Ja! Sehr seltsam!” meinte Ali Baba und saß sich zu Aladin, der sein Kopf auf dem Tisch legte.

“Alles okay Kumpel?” fragte er ihn, worauf er mit dem Kopf schüttelte.

“Sie hat gezittert ...”

“Wer?” fragten sie und waren erst verwirrt, wen er meinte.

“Yamraiha. Sie hat gezittert. Sie hatte vor irgendetwas Angst.” meinte er und hob sein Kopf.

“Sie hatte gezittert, als ich ihr Angebot abschlug.”

Nicht wissend, was sie dazu sagen sollten, dachten sie nach, ob dies vielleicht was mit Sindbad liege.

“Stimmt ja! Morgiana! Du hast vorhin gemeint, dass etwas Seltsames mit Masrur sei!” meinte Ali Baba und drehte sich zu seiner Freundin um, sowie auch die beiden andere.

Nickend sagte sie, dass die Augen des größeren Fanalis leer waren.

“Wie meinst du das?” fragte Aladin sie.

“Statt treue und ruhigen Augen, war da nichts zu sehen! Sie waren leere Puppen!” meinte sie und sah zu ihren Händen.

“Außerdem hatten die Generäle kein Geruch!”

“Sie hatten kein Geruch? Dann waren sie ...”

“... Puppen! Genau!” beendete Morgiana den Satz von Ali Baba.

Geschockt darüber, sahen sich die Vier an und starrten dann stumm auf ihren Händen.

“Irgendwie habe ich, seitdem wir in Sindria waren, seltsame Gefühle, die ich schon mal hatte ...”

Zum jungen Prinzen blickend, sah dieser auf seiner rechten Schulter, wo dieser schwarz-weiße Rukh lag.

“Tess?”

“Ja!”

“Kannst du ihn sehen?” fragte Aladin seinen Bruder und zeigte auf seiner Schulter.

Drauf blickend sah er dann zu seinem kleinen Bruder und fragte ihn, wen er denn da sehen soll.

Geschockt darüber, meinte der junge Prinz, dass er doch offensichtlich auf seiner Schulter liege.

Mit dem Kopf schüttelnd, entschuldigte er sich bei ihm.

“Du kannst wirklich nicht den Rukh sehen ...”

“Warte! Warte! Warte! Hast du gerade Rukh gesagt?” fragte der 14-Jährige den 10-Jährigen, der mit dem Kopf nickte.

“Ja! Auf meiner Schulter liegt ein Rukh. Nur sieht er irgendwie seltsam aus ...” meinte er und sah dann zum 17-Jährigen.

“Wie meinst du das?” fragte dieser, sodass er antwortete, dass er nicht so schön weiß leuchtete, sowie seine Mutter ihm die Rukh erklärte.

“Da ist etwas schwarzes mit bei.” sagte er und stupste ihn nun an.

Doch der Rukh reagierte nicht und lag weiterhin schlaf auf seiner Schulter.

Dies beobachtend fragte Tess ihn, ob das wirklich ein Rukh sei.

Mit dem Kopf nickte, sagte Aladin, dass er in Bücher die Form der Rukh gesehen hatte.

“Aber warum kann ich ihn dann nicht sehen?” wunderte er sich, sodass Aladin mit dem Schultern zuckte.

Dies jetzt überlegen, diskutierten sie darüber.

Währenddessen in Sindria sahen drei Personen zum weit entfernten Schiff.

“Sehr Schade! Ich habe mich so sehr gefreut, dass du in mein Königreich eingetroffen warst, kleiner Prinz!” grinste er und verwandelte sich wieder in seiner ursprünglichen Gestalt zurück.

“Aber man kann ja nichts dagegen ändern!” meinte er und ging vom Steg.

Zum Palast sich hin teleportiert, ging er runter in ein geheimes Zimmer, wo 7 Personen gefesselt und mit vollen Wunden hingen.

Zwei von ihnen war mehr verletzt und schienen nicht mehr zu Atmen.

Mit einem dunklen und finsteren Grinsen, ging er zur mittleren Person.

Sich vor ihm hockend, sah diese mit seinen verblassten goldenen Augen in die himmelblauen Augen seines Gegenübers.

“Du darfst mir leider noch nicht Sterben, mein König! Ich brauche noch deine Rukh, damit ich die Viern hinters Licht führen kann!” grinste sie frech, erhob sich und gab den Mann, der hinter ihm hersah, Wasser.

“Da! Trink! Du musst keine Angst haben! Da ist kein Gift drin!” grinste die Person.

Doch statt aus seiner Hand was zu trinken, spuckte er sie ins Gesicht.

“Lieber sterbe ich, statt weiterhin deine Marionette zu spielen ...” sagte er mit gebrochener Stimme.

“Du Bastard hast meine zwei Freunde getötet … und das werde ich dir niemals vergeben ...” sagte er und spuckte dann Blut, als die Person ihn ins Gesicht schlug.

Als sie ihm weitere Schläge austeilen wollte, schoss ein Schlangenähnlicher Kopf zu ihm zu, sodass dieser seine Hand festhielt.

“Ich habe irgendwie geahnt, dass du deine Kontrolle verlieren wirst, wenn du zu ihm gehst.” meinte der junge Mann grinsend, der vorher mit zwei anderen Personen sich auf dem Weg zum Dungeon machte.

Zu ihm blickend, starrte die Person mit dem schwarzen Haar ihn an, ehe sie dann zum Boden blickte.

“Tut mir leid ...” flüsterte sie.

Sie angrinsend, lies der junge Mann sein Zauber wieder los und ging zum hängenden Mann, der nun zu ihm hochsah.

“Du solltest besser hören, was man von dir verlangt, sonst sterben noch deine anderen Freunde, Sindbad.” meinte er, sodass der hängende Mann, der der wahre Sindbad war, mit weit aufgerissenen Augen den jungen Mann anstarrte.

Er war geschockt.

Denn er kannte diese Stimme.

Diese Stimme, die eins immer nur das Beste für ihn hatte.

“Das … Du bist doch ...” stotterte er mit gesprochener Stimme, ehe er dann wieder sein Bewusstsein verlor, als der junge Mann sich wieder erhob.
 

In der Zeit näherten sich Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess der Insel der Toraner.

“Puh … Können wir eine kleine Pause einlegen? Ich habe Riesen Hunger!” meinte Aladin zu seinem großen Bruder, der mit ihm ein bisschen die Magie-Technik lernte und hielt sich dabei am Bauch, als er anfing zu knurren.

Selber etwas aus der Puste, ging er zu seinem kleinen Bruder und kratzte sich am Hinterkopf.

“Das ist immer noch ein Phänomen, dass du Magoi verbrauchst, obwohl du kein bisschen gezaubert hast!” meinte er und fing dann an zu lachen, als er das knurren des Bauches des kleinen Prinzen hörte.

Verärgert, dass er ihn auslachte, meinte er, dass wahrscheinlich dieser Rukh auf seiner Schulter das Magoi nutzt.

“Ich glaub, ich mach ihm krank!” meinte er, ging dabei zum Tisch, wo Ali Baba und Morgiana saßen.

“Da ist überhaupt kein Rukh! Und selbst wenn da einer wäre, was das nicht ist, wieso hast DU dann Hunger!?” fragte er ihn und wurde mit dem Stab geschlagen.

“Erstens; Ich weiß nicht, warum ich dann Hunger habe! Und zweitens; Da ist sehr wohl ein Rukh! Meinst du etwa, dass ich lüge!?” fragte er ihn und ging dann zu Ali Baba und Morgiana, als dieser bestätigte, ein Lügner zu sein.

“Ts! Dann kannst du heute dort ganz alleine essen!” meinte er und drückte sich an den Zweien, die zu ihm runter sahen. Beleidigt, stützte er sein Kopf und fragte sich, was wohl Sindbad von ihnen haben wollte.

Nun zum Orange-haarigen blickend, nickten Ali Baba und Morgiana.

“Auch dies haben wir uns gefragt!” stimmte der 17-Jährige zu.

“Vielleicht ein Schatz! Damit der Geizkragen glücklich und zufrieden ist!” grinste Aladin frech von der Seite Ali Babas, der ihn mit einem bösen Blick runter sah.

“Du elendiger! Das gibst du mir nie nach, oder?” fragte er ihn, sodass dieser sein Becher in den Händen nahm und mit einem 'Ja!' antwortete, ehe er dann mit geschlossenen Augen ein Schluck nahm.

Seufzend sahen sie dann zum jungen Prinzen, als er plötzlich von seinem Sitz erhob und nach vorne rannte.

“Schaut! Da ist die Insel!!” rief er und zeigte zu dieser.

Nun auch von ihrem Sitzen sich erheben, gingen die drei zum Jungen und betrachteten sie.

“Vom Dungeon ist gar nichts zu sehen ...” meinte Aladin und kletterte auf das Gerüst des Schiffes, sodass Tess ihm unter den Armen packte und festhielt, damit er nicht ins Meer fiel.

“Ja, du hast recht.” meinte er darauf, kletterte ebenso auf das Gerüst und sah dann zu Ali Baba, der die beiden Toraner mit sorge ansah und meinte, dass er vermutlich weiter draußen im Riff liege.

“Dann sollten wir in ein kleines Boot umsteigen. Mit diesem Schiff werden wir nicht durchkommen.” sagte dann Morgiana, sodass Tess mit dem Kopf nickte und meinte, dass sie als erstes erst zu deren Stützpunkt gehen sollten.

“Häh? Wir haben ein Stützpunkt?” fragte sein kleiner Bruder ihn, sodass der junge Mann ihm lächelnd auf dem Kopf tätschelte und ihn als Dummbrot nannte.

“Ey! Was sollte das?!” fragte er ihn verärgert und strich sich über seinen Kopf.

“Du hast schon wieder vergessen, dass die Insel zu Alma Toran gehört … zumindest der Großteil. Das heißt, dass es hier Toraner gibt und ebenso ein Stützpunkt. Dort können wir fragen, ob wir ein Boot bekommen, um zum Dungeon zu gelangen.” erklärte er ihm und meinte hinzu, dass sie doch darüber mal gesprochen hatten.

Zu ihm blickend, sagte Aladin 'Achsooo!' und stieg dann wieder runter, als das Schiff langsamer wurde.

Als kurz darauf das Schiff ankerte und zum Stillstand kam, gingen die Planken auch schon runter, sodass die Vier mit anderen Passagieren vom Schiff gingen und sich umsahen.

Doch statt dieselben Toraner zu sehen, die es auch in Alma Toran gab, liefen diese in anderer freizügiger Kleidung und bemalten Körpern herum.

Beobachtend wie welche gerade von Booten stiegen und die gefangenen Fische ablagerten, worauf zwei Kinder sich einen schnappten und kichernd damit von den Erwachsenen stiften gingen, lachten sie und gingen weiter, bis Tess stehen blieb und sich umsah.

“Hmm, die Frage ist jetzt nur, wo der Stützpunkt genau ist?” fragte er und wollte darauf dann einen lilahaarigen Toraner, der an ihnen vorbeiging fragen, wo es zu dem Stützpunkt von Alma Toran ginge.

Doch als er die Frisur erkannte, sowie auch Aladin, riefen sie freudig den Namen des großen schlanken Mannes.

“Setta!”

Nun von seinem Brett betrachten, sah er zu den beiden Jungs rüber, die seinen Namen riefen.

“Prinz Aladin? Tess? Was macht ihr den hier?” fragte er sie und sah dann auch Ali Baba und Morgiana, die lächelnd zu ihnen gingen.

“Ihr auch?” fragte er sie und sah dann wieder zu den Jungs, die kicherten.

“Hihi … Überrascht? Wir haben uns lange nicht gesehen … Wo warst du denn, als wir Alma Toran verließen?” fragte der junge Prinz ihn lächelnd und sah dann zu seinem Bruder, als er ihn wieder als Dummbrot nannte und meinte, dass sie seid gerade mal ein paar Tage unterwegs seien.

“Das ist aber für mich lange!” meinte er darauf schmollend, da er abermals als Dummbrot beschimpft wurde.

Sie erst verwirrt beobachten, lächelte der Lilahaarige und sagte, dass diese paar Tage jedoch wie Wochen, wenn nicht sogar Monate anfühlen können.

“Ich bin außerdem durchaus überrascht, Aladin. Es scheint, dass du dich in den paar Tagen gut entwickelt hast.” meinte er dann und antwortete, als der Blauhaarige ihn fragte, woher er dies wüsste, er es aus seinen Rukh lesen könne.

Nun selber versuchen, seine Rukh zu sehen, fügte der 37-Jährige hinzu, dass dies sich jedoch nicht verbessert habe, worauf Aladin dann etwas geknickt zum Boden sah, jedoch dann sich erinnerte, dass er ein Rukh sehen könne.

Dies auch erwähnend, zeigte er auf seiner Schulter, wo dieser Rukh liegen würde.

“Ähm, Prinz! Ich möchte dich nicht beleidigen oder so! Aber, da ist kein Rukh!” meinte er dann, sodass dieser ihn erst anstarrte und dann zu seiner Schulter.

“Aber da ist doch einer ...” schmollte er und sah dann zu Ali Baba, der ihn an der Schulter packte.

“Wenn du der Meinung ist, dass da ein Rukh ist, dann ist da ein Rukh, den nur du sehen kannst!” sagte Ali Baba zu ihm, sodass er lächelnd nickte.

Dies sehend, lächelte der Mann wieder und fragte sie erneut, was sie hier wollten.

“Ach stimmt! Wir wollen zum Dungeon Zagan.” antwortete darauf Tess ihm, sodass der Mann zu ihm sah und ihn fragte, warum.

“Ähm … Um erstens den Dschinn zu fragen, was Aladin ist und zweitens den Dschinn zu bitten, ihm seine Magie zu lehren, falls er ein Magier ist.” antwortete er dann und fügte hinzu, dass Setta dies eigentlich wissen sollte, da er ja ebenso anwesend war, als Salomon es ihnen mitteilte.

“Ja, das weiß ich. Aber ihr könnt gerade nicht nach Zagan.” sagte er, worauf die vier ihn fragend ansahen.

“Hä? Warum denn nicht?” fragten sie ihn darauf, worauf er antwortete, dass der Dungeon noch nicht vollständig beobachtet wurde.

Nicht verstehend, was er damit meinte sagte er, dass er und ein paar andere Magier gerade dabei sei, den Dungeon zu untersuchen, ob er sicher sei.

“Wir suchen nämlich Toranern, die womöglich zuletzt in der Nähe des Dungeons waren.” meinte er.

“Wie meinst du das, Setta?” fragte Aladin den Mann, sodass er zu ihm sah und dann ihnen bat, ihm zu folgen.

Während er mit der Truppe Richtung Stützpunkt machte, antwortete er: “Bis vor kurzem verschwinden immer mehr Toraner aus dem Dorf. Salomon bat meinem Bruder und mich, dieses Phänomen zu untersuchen. So reiste er und ein paar Magier, die er mitnahm, schon mal hier her. Als ich dann vor kurzem hier ankam, stellten sie fest, dass die Toraner in der Nähe des Dungeons waren. Zumindest fand man in der Nähe ihr hab und gut.” meinte er dann.

“Wir könnten ja helfen!” schlug darauf Ali Baba vor, als er den traurigen und leicht enttäuschten Blick von Aladin sah.

Ihn verwirrt anstarrend, sahen der junge Prinz und sein Bruder wieder zu Setta, der es verneinte.

“Kommt nicht in Frage! Euch könnte da etwas passieren! Wir würden es uns dann nie verzeihen!”

“Uns wird schon nichts passieren. Außerdem kann Aladin so vielleicht besser seine Magie erlangen.” meinte der ältere Prinz dann überzeugend, sodass der 37-Jährige sich am Kinn packte und am Überlegen war.

Als dann Aladin und Tess ihn bittend ansahen, seufzte er, ging dann in Richtung eines großen Zelts und meinte, dass nur der Häuptling die Erlaubnis erteilen könne, wer zum Dungeon gehen darf und wer nicht.

“Aber glaubt mir. Da ihr noch Kinder seid, wird er euch keine geben.” meinte er versichert, sodass Aladin lächelte und ihn fragte, ob sie eine Wette machen sollen.

Nicht verstehend, warum, zuckte er mit den Schultern und machte eine Wette mit den beiden Jungs, die sich siegessicher waren.

So betraten sie gemeinsam das Zelt des Häuptlings.

Während die beiden Brüder zum Häuptling sahen, sahen Ali Baba und Morgiana zu Setta, der mit ihm auf Toranisch sprach und fragten dann Aladin und Tess, was er gesagt hatte, als die beiden sich enttäuscht ansah.

'Kommt nicht infrage!' sagte er.” antwortete Tess den beiden und sah dann zum 37-Jährigen, der sich kurz zu ihnen wandte und meinte, dass er es ihnen doch gesagt habe.

Als jedoch der junge Prinz dann etwas nach vorne kroch, sah er kurz zum Mann mit einem Grinsen rüber und sprach dann selber mit dem Häuptling.

Nun verwundert zu ihm starrend, dass ihr kleiner Freund toranisch sprechen konnte, da er nie in ihrer Gegenwart die Sprache sprach, sahen Ali Baba und Morgiana sich an.

“Seit wann kann Aladin toranisch?” fragten sie den jungen Mann flüsternd, der sie lächelnd ansah und antwortete, dass er als 3-Jähriger diese Sprache lernte.

“Wie schon mal gesagt: Er ist ein Schwamm, was alles wissbegieriges aufsaugt.” meinte er lächelnd und nickte dann, als sie ihn baten, zu übersetzen, worüber sie sprachen.

Obwohl sie wussten, dass er aus einem Schicksal kam, wo diese Sprache gesprochen wurde, haben sie ihn noch nie so sprechen gehört.

Deswegen waren sie so überrascht und begeistert, was dieser Aladin konnte.

“'Ich weiß, dass in der Nähe des Dungeon Nr. 61 merkwürdiges vor sich geht. Aber ich möchte unbedingt mit Zagan reden. Vielleicht kann er auch genauer nachschauen, was dort los ist.'” übersetzte Tess das gesagte von Aladin.

“'Mein Prinz, auch hier auf der Insel wurde berichtet, dass Sie mit Ihren Kameraden auf reisen gingen, um Eure besagte Magie zu erlangen. Jedoch kann ich es nicht zulassen, dass der ehrenwerte Sohn unseres Großkönigs Blindlinks in Lebensgefahr irrt. Deshalb wurde entschieden, dass nur die Gesandte des Großkönigs zum Dungeon gehen dürfen, jedoch nicht Ihr, mein Prinz.'” sagte der Häuptling und hustete darauf dann.

“Aladin, du hast gehört, warum es für euch und vor allem für dich, da du deine Magie noch nicht hast, dort zu gefährlich ist. Bitte akzeptiere die Entscheidung und reist zu einem anderen Dungeon.” sagte darauf Setta und sah dann auch zu den anderen rüber.

Doch der junge Prinz ließ sich nicht beirren und sprach nochmal mit dem Häuptling des Dorfes.

“'Werter Herr, aber bei allem Respekt! König Sindbad sandte uns hierhin!'”

“'Hm … König Sindbad … Warum?'”

“Ja Aladin! Warum sandte er euch hierhin?” fragte der 37-jährige Mann den 10-jährigen Jungen, der lächelte und auf Toranisch antwortete, damit auch die Frage des Häuptlings beantwortet wurde.

“'Er wünscht sich es! Dort im Dungeon solle etwas geben, was er gerne haben möchte, da dieses besagte etwas in dieser Welt gar nicht gebe. Da er jedoch sich dieser Insel bzw. dem Dungeon nicht nähern kann, bat er uns darum, es zu suchen und ihm mitzubringen.'” erklärte er überzeugend, sodass der alte Mann am Grummeln war und dann zustimmend nickte.

Sich darüber freuen, bedankten sich die Vier bei ihm, während der Mann sprachlos zu dem Prinzen sah, als er mit seinen Freunden aus dem Zelt ging und dann von ihnen gelobt wurde.

“(Unfassbar! Salomon, Shiba … Euer Sohn hat sich in den paar Tagen ordentlich entwickelt. Ich glaube, dass er ruhig den Dungeon betreten kann, ohne, dass wir uns noch länger um ihm sorgen müssen. Immerhin hat er jetzt Menschen an seiner Seite, die ihm unterstützen und halt geben.)” dachte der Lilahaarige lächelnd und ging dann zu den Vieren, die zu ihm sahen.

“Und!? Wann können wir losziehen?” fragte Aladin lächelnd, sodass der Mann kurz über seinen Kopf strich und meinte, dass sie sich jetzt schon auf dem Weg machen können.

Sich freuend anguckend, folgten sie dem Mann Richtung Stützpunkt von Alma Toran und gingen darauf über dem kleinen Handelsplatz.

Als darauf ihnen zwei schwarz gekleidete Kaufleute vorbeiliefen, blieben die fünf stehen und sahen hinter ihnen her.

12. Nacht: Ein weiterer Dungeon voller Schrecken

Als einige Stunden vergingen, fuhren die Sechs, darunter Aladin und Tess, die im Boot von Setta saßen, und Ali Baba und Morgiana, die in einen anderen Boot von Yanyu, der ein Begleiter von Setta war.

“Wir müssen noch an zwei kleinen Inseln vorbei, dann sind wir am Ziel!” sagte der lila-haarige junge Mann und kicherte, als er Aladin gestaunt das Wasser betrachtete.

“Hast du die goldenen Fische im Wasser glitzern sehen?” fragte der junge Prinz seinen Bruder und zeigte aufs Wasser.

“Wo denn?!” beugte er und hörte von Setta, dass er vorsichtig sein soll und mit dem Kopf nicht gegen das Riff stoßen sollte.

Lachend darüber sahen die beiden anderen zu ihrern Bootbegleiter.

“Ihr beide seit also die neuen Freunde unseres Prinzen?” fragte er lächelnd, worauf die beiden nur nickten.

“Na ja! Eigentlich kennen wir Aladin schon sehr lange.” erwähnte Ali Baba und sah dann zu Yanyu, der leicht kicherte.

“Ich weiß! Setta und Ithnaan klärten mich über alles auf. Ihr beide seid die Personen, die meinten, dass unser Prinz euch kennen solle, wobei dies ja nicht ginge.” lächelte er und gab dem Boot einen weiteren Stupser.

“Außerdem wirken seine Rukh jetzt viel lebendiger, als sie es vorher waren.” meinte er dann und sah zu Aladin rüber, der Tess mit Wasser abspritzte.

Nun auch zu ihm blickend, sahen sie zu Setta, der rief, dass sie angekommen seien.

Von den Booten hüpfend, Aladin daraus helfend, liefen sie über dem Ufer, bis sie zu Pfosten ankamen.

Ihr Boot dort befestigt, sah Yanyu Setta an.

“Wollte Ithnaan uns hier nicht abholen?” fragte er ihn, sodass er mit dem Kopf schüttelte.

“Er ist mit Marccio schon tiefer in den Wald gegangen. Wir sollten ihn folgen, wenn wir mit den Vieren hier angekommen sind.” sagte er und nahm sein göttlicher Stab, der im Boot lag.

Auch Yanyu nahm sein Stab und stießen zur Gruppe an.

“Also gut ihr vier! Da Ithnaan schon mal vorgegangen ist, um einen Weg für uns zu machen, folgen wir diesen!” erklärte er und zeigte mit dem Stab zum Weg, den sein Kollege vorbereitet hatte.

Mit strahlenden Augen gingen die zwei Toraner zum älteren Toraner und fragten ihn, ob wirklich Ithnaan hier sei.

Lächelnd nickte er, sodass die Zwei freudig herum hüpften.

“Wir sehen Ithnaan wieder!! Und Marccio auch!!” freuten sie sich.

Etwas weiter hinten blieb Ali Baba plötzlich stehen.

Dies bemerkend, ging Morgiana zu ihn und fragte, was denn sei.

“Die Namen … Die habe ich schon mal irgendwo gehört ...” meinte er und sah sie mit einem bedruckten blick an.

“Und es ist keine schöne Erinnerung ...”

Nun sich auch von den Namen fürchten, gingen sie weiter, als Aladin sie rief.
 

Als sie eine Weile durch den Wald gingen, sahen sie auch schon die zwei anderen Toraner, die sich die Spuren betrachteten.

“Die sind noch ganz frisch!” sagte der schwarzhaarige Toraner zum Limonen-haarigen Mann, der von seiner Hocke stieg und nickte.

“Ja! Es sind welche, vor kurzer Zeit, hier entlanggelaufen!” meinte er und sah dann zu seiner rechten, als er Aladin und Tess seinen Namen rufen hörte.

Noch bevor er überhaupt reagieren konnte, sprang der junge Prinz schon in seinen Armen, während Tess sich an ihn drückte, sodass er mit ihnen zu Boden fiel.

“Wir haben dich sooooo sehr vermisst, Ithnaan!!” rief der junge Prinz.

“Ja! Wo warst du überhaupt auf Aladins Geburtstag?! Du hast voll was verpasst!!” freute der 14-Jährige erst und meckerte dann herum, sodass der am Boden liegenden Mann versuchte sich zu verteidigen.

Seinen Bruder anblickend, ging dieser zu ihnen und sagte, dass Aladin und Tess ihn wieder aufrichten lassen sollten, damit er ihnen alles erklären könne.

Nickend standen die zwei junge Toraner vom 38-Toraner auf, sodass dieser seine Kleidung wieder richten konnte.

“Stürmisch wie eh und weh!” grinste der Schwarzhaarige und umarmte die beiden, die zu ihm gingen.

“Ja, ja!” grinste er und sah nun zu den zwei neuen Gesichtern, der ihn und seinen Kameraden ängstlich anstarrten.

“Ihr seid wohl die Begleitung des kleinen Knirpses hier, nicht wahr?” lächelte er und meinte, dass Aladin ja recht habe, als dieser sich beschwerte, kein Knirps zu sein.

“Es freut mich, euch kennenzulernen! Mein Name ist Ithnaan und er heißt Marcchio! Wir sind die Dungeon Forscher von Zagan!” lächelte er und wollte Ali Baba die Hand reichen, doch dieser schreckt sich zurück und zuckte sein Schwert.

Auch Morgiana stellte sich in ihre Kampfposition, sodass der 36-Jährige verwirrt lächelnd die Hände hob.

“Woha! Ganz ruhig! So wie ihr mich und Marcchio anstarrt, scheinen wir wohl was getan zu haben, was euch nicht passte!” lächelte er mit erhobenen Händen und ging zurück zu seinem Bruder.

Sie weiterhin böse anblickend, stellte sich Aladin zwischen ihnen und breitete schützend die Arme aus.

“Egal was sie gemacht haben, sie sind nicht mehr die Personen, an die ihr euch erinnert.” sagte er und sah Ali Baba und Morgiana mit einem ruhigen Blick an.

“Sie sind nicht mehr unsere Feinde, sondern unsere Freunde. Also vergibt ihnen. Auch, wenn es schwer für euch fällt.” lächelte er nun.

In seinen hellblauen Augen blickend, beruhigten sich die beiden.

Sie seufzten, hielten jedoch immer noch Abstand von den beiden.

“Wir tun das nur für dich, Aladin! Aber auch nur, weil du in dieser Welt geboren wurdest!” meinte Ali Baba und strich ihm über den Kopf.

Mit großen Augen in die Ferne, erinnerte sich der jungen Prinzen an etwas.
 

“Ich sende dich ins neue Schicksal, um meine Freunde zu finden und zu beschützen!”
 

Zum Boden blickend, bemerkte er, dass der Rukh auf seiner Schulter sich bewegte.

Versuchend sich aufzurappeln, fiel er wieder zusammen und schlief weiter.

“Und das sind die Fakten: Vor kurzem sind hier welche entlanggelaufen!” meinte Ithnaan und zeigte seinem Bruder die Spuren, die sie fanden.

Dieser fragte ihn, ob es vielleicht die Spuren der vermissten Toraner wären.

Doch Marcchio schüttelte mit dem Kopf.

“Das sind fremde Spuren!”

“Fremde Spuren?” fragten die Jungs ihn.

Mit nickendem Kopf, ging er wieder in die Hocke, sodass nun auch die anderen in die Hocke gingen.

“Kurz, bevor Ithnaan und ich hier auftauchten, muss hier jemand mit zwei anderen gestanden haben!” meinte Marcchio und nickte, als der 38-Jährige meinte, dass jedoch nirgends Sachen der drein waren, die man ja bei den Toranern fanden.

Verstehend nickten unterhielten sich die älteren Toraner, während Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess sich umsahen.

“Sag mal Ali Baba! Weshalb seid ihr beide so abwesend von Ithnaan und Marcchio? Was haben sie gemacht?” fragte Tess den 17-Jährigen, der aufseufzte.

“Soweit ich weiß, haben wir uns bekriegt. Etwas ganz Schlimmes ist passiert, sodass dies geschah.” meinte Ali Baba und schüttelte mit dem Kopf, dass er nicht mehr wisse, was genau geschah.

Verstehend, fragte sich der 14-Jährige, was wohl passiert sei und sah nun zum kleinen Prinzen, der immer noch versunken verloren durch die Gegend starrte.

“Er scheint sich wohl etwas mehr an euch erinnert zu haben. Ich meine, sonst hätte er ja nicht unsere gesagt.” meinte er nun, sodass die Zweien nickten und sahen dann zu den Älteren rüber, als Setta folgendes fragte: “Also schließt ihr Zagan aus?”

“Ja! Er wüsste selber gerne, was hier passierte! Doch da er schon bezwungen wurde, muss er im Dunegon bleiben!” meinte Ithnaan und sah dann zum Jungen, der ihn fragte, wer denn den Dungeon bezwungen hatte.

“Irgend so ein Kou Junge! Wer genau weiß ich leider nicht! Zagan wollte auch nicht seinen Namen sagen!” erwähnte er und fragte sich, warum er nichts sagen wollte.

Nun die beiden älteren Toraner fragen, ob es denn möglich sei, in den Dungeon zu gehen, sahen sie sich an und nickten.

“Ja! Er ist ungefährlich! Wir können uns sofort ...” sagte Ithnaan und stoppte, als ein Erdbeben auftauchte.

“Was zum??!! Was passiert gerade??!!” fragten sie sich, als das Beben stärker wurde.

Sich schützend auf dem Boden hockend, erstrahlte ein schwarzes Seil ähnliche Schlingel, die sich um Aladin wickelte.

Verwirrt es sich anblickend, wurde er sofort von den sieben weggezogen.

“WAAAAAAH!!” schrie er, sodass alle zu ihm sahen.

“ALADIN?!” riefen sie.

Nun auch Ali Baba, Morgiana und Tess von diesem schwarzen Schlingel umwickelt, riss es sie in den Dungeon.

Geschockt hinter ihnen herblickend, rannten Ithnaan, Marcchio, Setta und Yanyu zum Dungeon Zagan.
 

Als die Vieren wieder durch die Heilige Pforte durchdrängten, spürten sie eine unheilvolle Energie.

Seine Augen nun öffnen, saß Ali Baba wieder in diesen Raum, der langsam sichtbarer wurde.

Sich erneut umblickend, erblickte Ali Baba leichtes Gold auf den Boden blinzeln.

“Ist das … Blut?” fragte er sich, als er auch eine schwarz-rot ähnliche Pfütze sah.

Sich nun aufstellen, folgte er die Tropfen, bis sie immer größer und frischer waren.

“Das ist Blut … Nur warum wird es schwarz?” fragte er sich, als er eine kleine rote Pfütze sah, die sich in schwarzes Blut verwandelte.

Nun sich genauer umblickend, erstarrte er, als er dieselbe Person erblickte, die er auch bei Baal sah.

Sich nun etwas entfernen, da er dachte, dass sie wieder finstere Rukh zu ihm schoss, sah er diese Person jedoch herum schwanken.

Mehr malst blinzeln, traute er sich nun etwas zu sagen.

“Ist … alles in Ordnung ...” fragte Ali Baba sie.

Jedoch antwortete sie nicht und spuckte stattdessen Blut, was Ali Baba erstarren ließ.

Nun zu ihr rennen, da er der Person helfen wollte, erstrahlte jedoch von ihr eine unheimliche Aura, was Ali Baba wieder zum Erstarren brachte.

“Hilf mir!” sagte die Person mit gebrochener Stimme.

Allerdings erkannte Ali Baba diese Stimme, die ihm so vertraut kam.

“Aladin?” fragte er und schrak auf, als diese Person sich zu ihm drehte und erst anstarrte.

Sich gegenseitig anstarrend, fing diese Person plötzlich an finster zu kichern, schloss erst seine himmelblauen Augen und öffnete sie dann wieder, was ein tief dunkelroter Schein erblickte.

“Willkommen … ALI BABA!!”
 

Sich aufschreckend, stieß Ali Baba mit seinem Kopf gegen Aladin, der versuchte ihn zu wecken.

Wieder zurückfallend und seine Stirn haltend, sah er zu Aladin, der ebenso seine Stirn hielt.

“SAG MAL, HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE?!” meckerte er ihn an.

“Dasselbe könnte auch ich fragen! Du hast mich mega erschreckt, als du plötzlich auf mich fielst!” meckerte der kleine Prinz und zeigte nach oben.

Nach oben blickend, sah Ali Baba ein achtzackiger Stern.

Sich nun erhebend, sah er sich um, ehe er dann zu Aladin blickte, der sich wieder erhob und Schmutz von seiner Kleidung wischte.

“(War das … vorhin Aladin? Aber warum sah er so anders aus? Und warum … spuckte er Blut?)” fragte er sich und ging nun zum jungen Prinzen, der mittlerweile in die Tiefe blickte.

“Aladin?” fing er an, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dieser sah zu ihm hoch und lächelte.

Ihn anstarrend, schluckte er den Kloß runter, atmete tief ein und wollte ihn fragen, was er geträumt hatte.

Doch bevor er irgendetwas sagen konnte, fielen Tess und dann auch Morgiana auf die zwei Jungs.

Plumpsen zu Boden fielen, meckerte Aladin, der unter den dreien lag, dass sie runter von ihm gehen sollen und schwer seien.

Nach und nach sich aufrappeln, ging Tess in die Hocke und entschuldigte sich bei seinem kleinen Bruder.

“Tut mir unglaublich leid, Aladin!” sagte er lächelnd zu ihm, der nur böse ihn anblickte.

“Echt jetzt! Erst fiel Ali Baba auf mich und jetzt ihr beide, plus Ali Baba!” meckerte der Jüngere herum, hob sich wieder mit Hilfe von Tess zu Füßen und entfernte erneut den Schmutz.

Dabei motzte er herum.

Während Aladin leise vor sich herum ärgerte, sahen die beiden andere in die Tiefe.

“Und das hier soll der Dungeon Zagan sein?” fragte Tess und sah zum Mädchen, was mit dem Kopf schüttelte.

“Nein! Wir sind nur auf einem Podest! Da unten scheint der Dungeon zu sein!” meinte sie, sodass sie die Drein bat, auf sie zu klettern.

“Ich bringe uns da runter!” meinte sie, sodass sie sich an ihr klammerten und dann hinuntersprang.

Sich erst erschreckend, landeten sie dann ganz Sanft zu Boden.

Mit großen Augen sahen sie die leuchteten und glitzerten Sachen.

“Uwaaaaaah!” strahlten Aladin und Tess, als sie von Morgiana runter gingen.

“Ist … ist das der Dungeon Zagan?!” fragte Tess, während Aladin seine Arme hob und mit Freude sagte, dass es super wäre und dort wunderschön sei.

Nun auch von Morgiana absteigen, sah Ali Baba sich um.

“Das erinnert mich, als wir mal mit Hakuryu hier waren!” lächelte er, als er diese Erinnerung im inneren Auge sah.

Nickend lächelnd, sagte sie, dass nur diesmal er mit jemand anderes hier war.

“Woher weißt du das? Die haben doch nur erwähnt, dass irgendein Kou Junge diesen Dungeon bezwungen habe!” meinte er, sodass sie nur lächelnd ansah und meinte, dass dies nur so ein Gefühl sei.

Nicht ganz verstehend, was sie meinte, sah er sich wieder um.

“Seltsam? Sollten hier nicht Dungeon-Lebewesen sein?” fragte er und sah nun auch nach dem Weg zur Schatzkammer.

“Ob dieser Dungeon auch auf Anfang zurückgestellt wurde?” fragte nun Tess und schrak auf, als sich plötzlich drei vermummten Personen vor sie stellten.

“Dies ist nicht der Fall, Tess!” grinste die mittlere Person, sodass der 14-Jährige sich nun wunderte.

Er kannte diese Stimme, doch wusste er nicht, von wo.

Auch Ali Baba war erschrocken, denn auch er hatte diese Stimme vor kurzem noch gehört.

Zum kleinen Prinzen blickend und zurück zur vermummten Person, sah er sie verwirrt an.

“(Das kann nicht! Er ist doch ...)” dachte er die ganze Zeit und sah immer zwischen den beiden her.

“Diesen Dungeon haben wir zerstört!” sagte die vermummte Frau, sodass die Vieren geschockt zu ihr sahen.

“Was habt ihr?!” fragte der junge Prinz sie geschockt und schrak dann zurück, als von der mittleren Person eine unheilvolle Aura ausstrahlte.

“Du hast richtig gehört, kleine Manifestation!” sagte er und hob seine Hand, um die Umgebung, die vorher leuchtete und glitzerte, in einen dunklen Ort verwandelt, wo viele Steinartige Personen lagen.

Mit aufgerissenen Augen, sahen sie wieder zur Person, die finster lachte.

Mit den zwei anderen zu ihrem Standpunkt hüpfen, tauchten für eine Millisekunde dunkelrote Augen auf.

Schnippend tauchte ein Tor vor den Vieren auf, sodass sie es anstarrten, ehe sie wieder zur Person blickten.

“Ich möchte, dass ihr zu uns kommt! Der Weg führt zur Schatzkammer!” grinste sie finster.

“Doch seit auf der Hut! Der Weg wird nicht einfach sein!” lachte sie finster und verschwand mit seinen Begleitern, ehe jemand von den Vieren ihn fragen konnten, wie er es meinte.

Nicht trauend die Tür anstarren, ging Tess zu dieser und fasste sie an.

Sich von alleine öffnen, schluckten die Vieren, starrten sich an und nickten.

“Also gut! Dann gehen wir dort rein!”
 

Nachdem die Gruppe einen dunklen langen Gang folgte, sahen sie überall Versteinerten Toraner.

Jedes Mal schraken sie auf, wenn sie einen neuen sahen.

“Wie abscheulich!” meinte Tess und ging bei einem kleinen Mädchen in die Hocke.

“Wie grausam kann man nur sein?! Wer sind diese Monster?!” fragte er sich und sah zu Aladin, der sich auch hockte und traurig das Mädchen ansah.

Hinter ihnen stand Ali Baba, der Aladin genau betrachtet.

Er konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass dies er gewesen sein könnte.

Jedoch klang diese Stimme ihm so ähnlich.

Merkend, dass ihr Freund so still war, ging Morgiana zu ihm und fragte flüsternd, ob alles in Ordnung wäre.

“Ja. Alles ist gut.” flüsterte er und ging weiter, als die zwei Toraner weiter gingen.

“Es scheint aber mir nicht so.” meinte sie.

Zu ihr blickend, seufzte der ältere Prinz.

“Warst du auch dort?” fragte er sie plötzlich.

Nicht verstehend, was er meinte, fragte er sie, ob sie auch in diesem Raum war.

“Welchen Raum?”

“Ich war, bevor ich hier ankam, in einen zerstörten Raum. Ich konnte ihn nicht genau sehen, war er zu dunkel.” erklärte er, blieb stehen und meinte, dass jedoch ein kleines Licht dort schien.

“Ein Licht?” fragte sie, sodass er mit dem Kopf nickte.

“Ja. Ein Licht.” sagte er und sah zu Aladin rüber, der ein besorgtes Gesicht zeigte.

“Ich glaube, dass er in diesem Licht war.”

“Meinst du Aladin?” fragte sie erneut, sodass er nur mit den Schultern zuckte.

“So genau weiß ich leider nicht. Diese Person, die ich gesehen habe, ähnelte ihm zwar etwas, jedoch … spürte ich eine unheilvolle Aura von ihm ausstrahlen.” erzählte er und erwähnte, dass diese unheilvolle Aura jedoch dieser Person ähnelt, die sie trafen.

“Als ich ihm helfen wollte, da er schwankte und Blut spuckte, sah er mich dann mit den himmelblauen Augen an, die auch Aladin hat.” sagte er, sodass Morgiana ihre Hände vor ihrem Mund hielt und nun auch zu Aladin sah, der sich besorgt umsah.

Mit ihr weiter gehend, sagte Ali Baba, dass diese Person, die vorhin zu ihnen stieß, auch dieselbe Stimme habe, wie die, die er in diesen Traum hörte.

Nun verstehend, blieben sie stehen, als vor ihnen eine Schlucht erblickte, mit vielen schwebenden Würfeln.

“Das ist er also. 'Der Weg zur Schatzkammer'.” sagte Ali Baba und sah runter.

“Da sollen wir rüber? Ein Fehltritt und das war's ...” meinte Tess, während Aladin durch die ferne sah.

“Da vorne geht es weiter! Wir müssen nur über diese Blöcke laufen!” meinte der junge Prinz und zeigte auf eine tiefe gelegene Plattform.

Zu ihr blickend, ballte der 14-Jährige seine Hand und meinte, dass sie keine andere Wahl haben.

Nun auf den einzelnen Blöcken hüpfend, half Tess seinen Bruder, damit er nicht in die tiefe fiel, während Ali Baba und Morgiana voraus hüpften, grinste eine vermummte Person in der Ferne.

“Ich frage mich ja, ob ihr es denn wert seid, ihn zu beschützen?” grinste er und zauberte auf den Würfeln kleine Lebewesen, die sie angriffen.

Erschreckend sprangen sie alle zurück und sahen sie mit strengem Blick an.

“Was zum?! Von vorwärtskommen kann hier keine Rede sein!!” meinte Ali Baba und durchtrennte ein Vieh den Kopf.

“Verdammte Monster!! Ihr seid im Weg!!” rief Tess und zauberte seine stärksten Zauber herauf.

“Schall!!” rief er zuerst, sodass ein Ton von seinem Starb erklang und die Monster betäubte.

“Und nun!! Sharahl!! ´Wasserdampfwand´!!” rief er und ließ eine große Welle auftauchen, die die betäubten Monster von dessen Blöcke fallen ließ.

Mit strahlenden Augen sah Aladin ihn an und rief, dass dies unglaublich cool war.

“Du hast es voll drauf, Tess!!” rief begeistert der junge Prinz, sodass sein Bruder erst über die Nase kratzte und dann ihn unter seinen Arm packte.

“Du kannst mich später Loben!! Erstmal müssen wir von hier weg!!” meinte er und sah schon neue Viecher vor sich aufploppen.

“Mist!!”

“Keine Sorge!! Die erledige ich!!” rief Morgiana, sprang über die zwei Toraner vorbei und trat den Monstern in den Abgrund.

“AHHH!! Du bist sooo stark, Mo!!” rief Aladin mit voller Begeisterung zur Fanalis, die ihn nur anlächelte.

Vor ihnen tauchte dann plötzlich ein größeres Monster, was die drei mit weit aufgerissenen Augen anstarrten.

“Nun gut!! Das heißt, dass wohl ich jetzt dran bin!!” grinste der ältere Prinz, zog sein königliches Schwert aus der Scheide und sprang vom Block zu Block, als das Riesen Monster ihn angriff.

Mit seinem königlichen Fechten, durchtrennte er bei jedem Angriff des Monsters eine seine Gliedern, ehe er dann zum nächsten Block hüpfte.

Mit gestauten Augen beobachtete Aladin jeden einzigen Angriff von Ali Baba und rief, dass auch er super mega cool sei und er das Monster seine livrierten zeigen solle.

Zu ihm blickend, grinste er und sah dann wieder zum Monster.

“(Was habe ich mir nur dabei gedacht?!)” fragte Ali Baba sich, schnitt ein Stück des Monsters weg und sprang dann zum nächsten Block.

“(Wieso dachte ich, dass er dieser Person ähnlich ist?!)” dachte der Prinz und sprang zum hochlegenden Block.

Zum Monster runter blickend, sprang er zu es runter, hielt seine Schwert über seinen Kopf und rief folgendes: “(Er ist mein Freund!! Mein bester Freund!!) Und ich lasse nicht zu, dass ihm irgendetwas passiert!!”

Mit dem königlichen Schwert durchtrennte Ali Baba das Monster in zwei Hälften und landete dann auf dessen Block.
 

Schnaufend auf dem Podest landen, schmissen sich die drei zu Boden, während Aladin herumfuchtelte.

“Ihr wart so und so und dann so!!” sagte er begeistert und machte die Posen der Drein nach.

“Ihr seid ober mega cool!!” grinste er begeistert und ballte seine Hände zusammen.

Ihn anblickend, richteten sie sich wieder auf und lächelten über die Posen, die der junge Prinz immer wieder machte.

Dann zu ihnen blickte, nahm er nun ein traurigen blick an.

Sehend, dass sie Wunden hatten, während er keine einzige hatte, entschuldigte er sich.

“Ich bin, keine große Hilfe für euch ...” meinte er nun traurig, sodass die Drein sich ansahen.

Ihn anblickend, ging Ali Baba zu ihm und legte seine Hand auf der Schulter.

“Es macht uns nichts aus! Es ist was Gutes, wenn man sich gegenseitig hilft.” lächelte er, sodass der Kleine zu ihm rauf sah.

“Also mach dir einfach nichts draus, wenn du unsere Hilfe in Anspruch nimmst.”

Ihn anstarrend, sah er eine Erinnerung, wo sie sich mit einem Lächeln unterhielten.

Zu Boden blickend, sah er dann wieder mit einem Grinsen zu ihm herauf.

“In Ordnung, Ali Baba!”

So gingen sie weiter, ohne auf Feinde zu treffen und suchten gemeinsam die Schatzkammer.
 

Währenddessen lachte die vermummte Person.

“Hahahaha!! Ich dachte gar nicht, dass sie so stark sind!! Hahahah!!” lachte er und hielt sich den Bauch.

“Das macht ja Riesen Spaß!!” meinte er nun, wischte sich eine Träne vom Gesicht und sah zum Mädchen rüber.

Vor ihm nun verbeugen, sah sie ihn mit leeren Augen an und nahm seine Hand.

“Bist du bereit, mir zu dienen?” fragte er die Frau, die ein Kuss auf seiner Hand setzte.

“Es wäre mir eine Ehre, für Sie zu dienen, oh heiliger Gott der finsteren Rukh!” lächelte sie, sodass dieser nur finster Grinste, sie hochzog und ihr ein Kuss auf die Lippen setzte.

Nun von ihren Zehnspitzen wieder zu Füßen stehend, entfernte sie sich etwas von ihm und zuckte ein Starb hervor.

Neben ihr kam ein weiterer Mann, der sein Schwert zuckte.

“Ich vertraue euch beiden, meine Diener, Dunya und Isaak!!”

13. Nacht: Die göttliche Magie

“Puh! Jetzt bin ich aber echt satt!” meinte Tess und rieb sich über den Bauch.

“Hihihi! Du bist wie dein Vater! Er isst auch so viel, bis er nicht mehr kann!” kicherte Aladin, sodass der 14-Jährige zu ihm runter blickte und motzte, dass er kein Stückchen, wie sein Vater sei.

“Außerdem muss ich was essen, sonst kann ich dich Hosenscheißer nicht beschützen!” meinte er und grinste zu ihm, als er ihn anschrie, wie er ihn genannt hatte.

Sich streiten, lachten Ali Baba und Morgiana, die ein bisschen hinter ihnen gingen.

Nun zu ihrem Freund blicken, der nun wieder mit einer freundlichen Mine lief, sagte sie, dass er wohl kein Zweifel mehr hatte.

Nicht wissend, was sie meinte, sah sie ihn wieder an, als sie kurz nach vorne sah.

“Du hattest dir doch Zweifel daran gemacht, ob Aladin diese Person sei, die du in deinen Traum sahst.” lächelte sie, sodass er zum jungen Prinzen sah, der sich immer noch mit seinem Bruder stritt, und lächelnd nickte.

“Ja. Ich weiß nicht, warum ich überhaupt daran gezweifelt habe. Er ist der Junge, der eins keinen Plan von Lebensplanung hatte oder sonst was.” lachte er und erinnerte sich an ihr erstes treffen.

Nickend sah sie dann zu Aladin und Tess, die plötzlich stehen blieben.

Zu ihnen stoßen, sahen sie eine große weite Stadt, bei der in der Mitte ein großer Turm emporstieg.

“Das muss die unterirdische Stadt von Zagan sein!” meinte Tess und ging mit den Drein eine Treppe runter.

“Sie sieht so schön aus!” lächelte Aladin mit funkelnden Augen.

“Nur ist diese Stadt tot ...” sagte Morgiana und sah zu den Bewohnern, die wie Steine auf den Boden lagen.

Mit bedrückten blicken, gingen sie die Treppe weiter runter, bis sie am Ende waren.

Den Weg weiterlaufend, sahen sie mehr Bewohner von dieser Stadt sowie Toraner.

“Man hat ihnen das Lebenslicht entzogen.” meinte plötzlich Aladin.

Zu ihm blickend, fragte Tess woher er dies wisse.

Ihm erklärend, dass er es mal in einen der Bücher bei Ugo gelesen habe, ging er zu einem Bewohner der unterirdischen Stadt und legte seine Hände auf ihr.

“Auch wenn ich kein Magier bin, kann ich trotzdem spüren, dass man ihm sein Lebenslicht genommen hat.”

In die Hocke gehend, spürte der Orange-haarige auch keine Rukh bei der Person.

Sich nun anblickend, gingen sie schweigend weiter zur Schatzkammer, wo sie auf die Ungeheuer trafen.

Als sie nach einer Weile die Schatzkammer erreichten, erblickten sie eine offene Tür.

Vor dieser erst stehen bleiben, nickten sie, baten Aladin hinter ihnen zu bleiben und gingen dann hinein.

Den Staub weg pusten, sahen sie sich um und suchten nach diesen Personen.

Doch nirgends waren sie zu sehen.

“Ob das hier doch nicht die Schatzkammer ist?” fragte Aladin sich und wurde von Tess nach hinten gezogen, als eine Riesige Steinschlange ihn Angriff.

Schützend sein Borg rufend, sprangen Ali Baba und Morgiana, im Arm haltend Aladin, nach hinten.

“Geht's euch gut?!” fragte er, als er nach hinten blickte, um nach den Anderen zu schauen.

“Ja!” nickte Ali Baba und hielt Aladin fest, der sich zitternd an ihn drückte.

Nun nach vorne blickend, von wo die Steinschlange kam, hörte er ein finsteres kichern.

Wütend sie anstarren, befahl der Magier, dass sie sich zeigen sollen.

Sich auf einer Riesen Steinschlange sitzend, kicherte der junge Mann auf sie herab, während seine Begleiterin diese Schlange steuerte.

“Hihihi! Oh meine kleine Manifestation! Ihr seid richtig! Das hier ist die Schatzkammer!” grinste der sitzende junger Mann und breitete seine Arme aus.

Knurrend sie anblickend, sahen sie zur jungen Frau, die ihr Cape abmachte.

Neben ihr tat der Mann dasselbe und sahen die Vieren nun herab.

“Das sind doch … die Kaufleute vom Marktplatz der Toraner ...” stellte Tess fest.

Der Mann neben der jungen Frau zuckte, während sie kicherte.

“In der Tat, mein Lieber! Mir fällt auf, dass wir uns noch gar nicht so richtig vorgestellt haben! Wie unhöflich doch für uns!” grinste der sitzende junger Mann und sah immer wieder seinen Fingerspitzen an.

Es schien ihm egal zu sein, ob sie wüssten, wer sie waren, dies merkten die Drein.

“Hör auf so zu schwafeln, als ob es dir scheiß egal sei!! Wer bist du, du Penner??!!” fragte Ali Baba ihn mit einem strengen Ton und fing dann selber an zu zittern, als dieser mit einem tödlichen und finsteren Blick herunter grinste.

“Oh oh! Ziemlich streng von dir, König Ali Baba! Das kenne ich ja gar nicht so von dir!” meinte er und spielte auf verletzlich.

Nicht verstehend, was er damit meinte, rief er, dass er ihn doch überhaupt gar nicht kennen würde.

“Also wieso meinst du, dass du dies gar nicht von mir kennen würdest?!” fragte er den jungen Mann, der erst zu ihm hinunter grinste und dann lachte.

“Ihahahaha!! Ich kenne dich ja auch gar nicht!! Ich wollte einfach nur wissen, wie du reagierst!! Und dein Gesicht ist sooooo lustig!! Hahaha!!” lachte er ihn aus, sodass der Prinz ihn knurrend ansah.

“Dieser elende Mistkerl!!” meinte er und drückte Aladin etwas an sich, sodass dieser ihn nur anstarrte.

Sich auslachend, wischte er sich eine Träne weg und erhob sich nun von seinem Sitz.

“Phu! War das lustig! Aber nun ist Schluss mit lustig! Bitte gibt mir die kleine Manifestation und euch wird nichts passieren!” bat er sie mit einem finsteren lächeln.

Sich nun an Ali Baba klammern, sahen die Drein zu ihm, ehe sie dann wieder zum jungen Mann aufsahen.

“Nie im Leben werden wir dir Aladin übergeben!!” rief Ali Baba und hielt den jungen Prinzen nun fester an sich.

“Genau!! Bevor du ihn uns entreißt, muss du Erstmal durch uns kommen!!” rief Tess und hielt sein Stab auf.

Ihn nur mit einem finsteren lächeln anblickend, seufzte er, drehte sein Rücken ihn und murmelte etwas vor sich hin.

Dies als Gelegenheit nehmend, stürmte Morgiana zu ihnen und versuchte den murmelten jungen Mann auszuschalten.

Doch als dieser sie mit seinen stechend dunkelroten Augen anstarrte, blieb sie in der Luft stecken, ehe sie dann weit nach hinten gestoßen wurde.

“MORGIANA!!” riefen die Drein, als sie zur jungen Frau rüber sahen, die schwerverletzt auf den Boden lag.

“Hör mal her, meine Liebe!! Man greift niemand hinterrücks an!! Das ist ziemlich unhöflich von dir!!” meinte der junge Mann.

Zu ihm blickend, erstarrten Aladin und Tess, als sie seinen Borg sahen.

“Das ist doch ...” fing Tess an.

“Borg Al-Samm!! Der Schutzwallzauber meiner Mutter!!” endete Aladin.

Zu den jungen Prinzen blickend, erinnerte sich Ali Baba, wie er diesen Zauber zweimal gesehen hatte.

Einmal, als die Weltkonferenz war und dann beim Zaubern seines besten Freundes.

Ihn nun loslassen, zuckte er sein königliches Schwert aus der Scheide.

“Hör zu Aladin! Du bleibst bitte hinter uns!” sagte er und sah nun finster zum jungen Mann, der wieder lachte.

Zu ihm blickend nickte er, als er erwähnte, dass man ihn nicht unterschätzen sollte.

So ging Ali Baba zu Tess, der ebenso finster zu ihm blickte.

“Tess!”

“Ich weiß! Dieses Monster ist gefährlicher, als er aussieht! Außerdem weiß ich überhaupt nicht, wie er diese Magie nutzen konnte! Bis auf Shiba kenne ich niemanden, der diesen Schutzwall nutzen kann!” meinte er.

“Und … um ihm sind finstere Rukh, die eine fürchterliche Todesaura ausstrahlen!” knurrte er und zitterte auch dabei.

So was hat er noch nie erlebt.
 

Es gibt zwei verschiedene Rukh arten in diesem Schicksal, die im Einklang miteinander leben.

Da gibt es einmal die weißen Rukh.

Sie strahlen eine warme Aura aus, die den Besitzer dieser in einen ruhigen leben führt.

Dessen Magoi besteht dann aus einer reinen Energie, die nur existiert, wenn der Nutzer auch ein reines Herz besitzt.

Und dann gibt es da noch die schwarzen Rukh.

Diese strahlen eine kalte Aura aus, die den Besitzer dieser nur in die Irre führt.

Dessen Magoi besteht dann aus einer unreinen Energie, die nur existiert, wenn der Nutzer etwas tat, was das reine Herz zu einem unreinen Herzen verwandelt.

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, die die Seele unrein Macht.

Aber wie, kommt erst später in der Geschichte vor.
 

In Kampfposition, sahen sie zur jungen Frau, die ihre Hand schüttelte.

“Issak! Habe ich dir etwa einen Befehl gegeben?” fragte sie den Mann neben ihr, der sein Schwert aus der Scheide ziehen wollte.

“Ts! Ich bitte um Vergebung. Dieser unverschämte Kerl hat Euch einen 'Kaufmann' genannt, königliche Hoheit … Außerdem haben sie versucht, unseres Herrn zu verletzen ...” meinte er.

Lächelnd meinte die junge Frau, dass er bitte nicht so aufbrausen sein soll und das wirklich nicht so wichtig sei.

“Außerdem kann unser Herr sich gut selbst verteidigen!” lächelte sie und sah zu ihren Herrn rüber, der immer noch mit einem finsteren Blick runter sah.

“Hmmm! Also wollt ihr ihn mir nicht geben?” fragte er die zwei Jungs, die nur knurrend nickten.

“Das ist aber wirklich schade! Ich habe euch echt liebgewonnen! Ihr seid wirklich starke Kämpfer, die in unserer Organisation wirklich gut passen würden!” meinte er, schwob nun und legte seinen Kopf auf den Handrücken.

Organisation?! Was für eine Organisation?!” fragte Tess ihn.

Doch dieser gähnte nur und meinte, dass dies ihnen jetzt nicht mehr interessieren sollte.

“Ihr wollt mir diese kleine Manifestation nicht überreichen alsooo … müsst ... ihr ... leider ... sterben!!” grinste er finster und legte seinen Kopf zur Seite.

Sich auf einen Angriff gefasst machend, sahen sie wieder zur jungen Frau, die ihn bat, ihnen dies zu erledigen.

“Wir wollen Ihnen zeigen, was wir draufhaben!” lächelte sie, nahm die Hand des Mannes und sprang vom steinernen Drachen runter.

“Herzlich willkommen, Lord Tess! Herzlich willkommen, Prinz Ali Baba!” lächelte sie und hob ihr Kleid.

“Ich bin Dunya Mustasim, die Prinzessin des Königreichs Mustasim!” stellte sich Dunya vor.

“Dies ist Isaak, mein Ritter.” stellte sie auch ihren Ritter zur linken vor.

“Ich bin hocherfreut, eure Bekanntschaft zu machen! Mein Herr hat viel von euch erzählt!” lächelte sie.

Die Prinzessin verwirrt anstarrend, sahen sie kurz zum jungen Mann, der sie auf dem steinernen Drachen beobachtet.

“Eine Prinzessin aus Mustasim?! Wurde dieses Reich nicht vor zehn Jahren von Magnostadt übernommen worden?!” fragte Tess sie, die nun zum Boden blickte.

Leicht zitternd, bat sie die Jungs freundlich, ihnen den jungen Prinzen zu überreichen.

“Unser Herr möchte ihn unbedingt haben. Also bitte. Bitte gibt ihn uns.”

Sie anknurrend sagten sie, dass dies nicht infrage käme und erschraken dann auf, als hinter ihnen ein lauter Knall ertönte.

Nach hinten blickend, sahen sie Aladin, der noch rechtzeitig ausweichen konnte, als eine steinerne Säule zu ihm zauberte.

“ALADIN!!” riefen die Jungs und starren dann böse zur jungen Frau, die mit einem bedrückten Ton sagt, dass sie alle wohl mit ihren finsteren Metallgefäß umbringen würde.

Nun zum jungen Prinzen blicken, sagte sie, dass sie ihn wohl verfehlt habe und sah dann zu ihren Herren auf.

“Hey!! Dunya!! Er ist der Einzige, der am Leben bleiben muss!! Die anderen sind mir völlig schnuppe!! Die kannst du ruhig umbringen!!” rief der junge Mann zu ihr runter, sodass sie einen leichten knickst machte.

“Sehr wohl, mein Herr!” sagte sie, drehte sich wieder zu den beiden Jungs und erhob ihr Stab.

“Ich will Ihnen zeigen, dass Sie mir vertrauen können! Ich werde Sie nicht enttäuschen, mein Herr!” sagte sie und stach die Spitze ihres Stabes in ihrer Brust.

Geschockt sie anstarrend, starrten sie hinauf, als ein finsterer Dämon vor ihnen stand.

Sich nun an den Fall in Balbadd sowie im Dungeon Zagan erinnern, schubste Ali Baba Tess zur Seite, als dieser ihn mit seinen, mit Sand aufgewirbelten Fingern, sie angreifen wollte.

Rollend zur Seite, stand Ali Baba mit seinem Ellenbogen über Tess, der ihn fragte, was das sollte.

“Sie ist zu stark für dich!” meinte er nur, sodass der Magier unter ihm ihn fragend ansah.

“Ts! Also bitte! Ich komme mit diesem Monster schon zurecht! Oder hast du kein Vertrauen in mir?” fragte der Magier ihn erst und sah dann in sein Gesicht, der ihn ansah.

Nun mit weit aufgerissenen Augen, fragte er, ob dies schon mal geschah, wobei der Prinz nur nickte.

Sich nun erhebend, meinte er, dass dies kein Monster sei, sondern ein echter Dämon.

“Im alten Schicksal hatte Aladin schon mit ihm Probleme, obwohl er ein Magi war.” meinte er und sah zum jungen Prinzen, der sich nun hinter dieser Säule versteckte.

“Verstehe! Aber wie kriegen wir dieses Monster weg?” fragte der 14-Jährige zum 17-Jährigen, der nur ein 'Ich weiß nicht!' sagte.

Sich einen Plan überlegend hörte er den jungen Mann rufen, dass sie sich nicht vor Dunya fürchten müssen.

“Sie ist auch ganz sanft zu euch!! Ehe ihr euch verseht, seid ihr schön ohne Schmerzen tot!!” grinste er finster zu ihnen rüber, die ihn nur finster anblickte.

“Dieser Kerl!” fluchte Ali Baba.

“Ich habe eine Idee, Ali Baba!” sagte nun Tess, sodass er zu ihm sah.

“Dieser Dämon ist voller finsteren Rukh, die sie beschützen!” erklärte er, sodass der Prinz zum Dämon starrte und ihn fragte, woher er dies denn wüsste.

Leicht grinsen meinte er, dass er der stärkste Magier in Alma Toran sei, sodass er auch im inneren einer Rukh Barriere durchblicken könne.

“Natürlich bleiben Salomon, Shiba und Alba die stärksten Magier auf der Welt! Ich bin dadurch für sie nur ein durchschnittlicher Magier, der jedoch starke Magie nutzen kann!” meinte er und erklärte ihm, dass dies man im Magie-Unterricht herausfand.

“Auch, dass ich durch eine Barriere voller Rukh durchblicken kann, hat man bei einem Kampf zwischen mir und Khan entdeckt! Er nutzte immer wieder dies statt seinen Borg zu nutzen!” erklärte er.

“Innendefekt ist das Monster vor uns nur eine ...”

“Genau! Es ist nur eine gewaltige Ansammlung von finsteren Rukh, die die Prinzessin von unseren Angriffen schützt!” grinste er und sah darauf zum Prinzen.

Ihn nun auch angrinsend, nickten sie und starteten zum Angriff.

“Ali Baba!! Ich kümmere mich um den Dämon!! Halte du Isaak von mir fern!!” befahl Tess den Prinzen, der nickte und zum Diener rannte.
 

Weiter hinten hielt Aladin hinter der Säule sein schnell schlagendes Herz.

“Ich habe solche Angst. Warum will er mich?” weinte Aladin und rutschte die Säule mit dem Rücken zum Boden.

“Ich will zurück. Ich will zurück nach Mama und Papa.” sagte er und zog seine Beine zu seiner Brust.

“Wegen mir sind sie in Gefahr. Wegen mir sterben sie.”

Als der Dämon dann anfing zu schreien, hielt er sich die Ohren.

“Ich kann nicht! Ich kann nicht! Bitte hört auf!” weinte er und sah nun mit weit aufgerissenen Augen vor sich.

“Also echt! Dafür, dass du was Besonderes bist, bist du ein ziemlicher Angsthase!” meinte der schwarz-weiße Rukh vor ihm.

Mehr malst blinzelnd, sah Aladin hin und her, ehe er ihn dann anstupste.

“Hey! Lass das! Das kitzelt!”

“Du … kannst ja reden ...”

“Natürlich kann ich reden! Du kannst ja auch reden!” meinte der Rukh und flog zu seinem Mund, als er anfangen wollte zu schreien.

“Schrei doch nicht! Wenn du das tust, dann findet er dich!” meinte er und flog wieder zurück.

Ihn nun verwirrt anstarrend, beobachtete er den Rukh, der kurz zum bewusstlosen Mädchen flog.

Zu ihm wiederkehrend, meinte er, dass Morgiana nicht schlimm verletzt sei und nur bewusstlos sei.

“Er hat sie wohl nicht schlimm getroffen! Zum Glück!” meinte er und sah nun zum jungen Mann, der sich lachend das Spektakel der zwei kämpfenden Jungs ansah.

Immer noch verwirrt, fragte Aladin nach einer geschätzten Ewigkeit, wer er denn sei.

Zu ihm blickend, flog er wieder vor ihm.

“Du … erkennst mich nicht?” fragte er ihn, sodass dieser mit dem Kopf schüttelte und ihn fragte, woher er ihn denn kennen sollte.

Zu Boden blickend, seufzte der Rukh.

“Also stimmt das, was man mir gesagt hat ...” sagte er flüsternd und sah dann wieder zu Aladin, der ihn immer noch fragend ansah.

“Nun gut! Dann stelle ich mich mal vor! Mein Name ist David! Ich bin gekommen, um mit dir gemeinsam jemanden zu suchen und zu beschützen!” strahlte der Rukh, der sich als David vorstellte.

“Beschützen?”

“Ja! Es ist eine Aufgabe, die man mir und auch dir aufgetragen hatte … Allerdings scheinst du dich nicht mehr daran zu erinnern …” lächelte der Rukh.

Ihn verwirrt anblickend, fragte er ihn, warum er schwarz-weiß sei.

Sich betrachtend, erklärte er, dass sein Hauptkörper schlimmes passiert ist und nur er der Einzige sei, der sich von dem Hass seines Hauptkörpers befreien konnte.

“Hauptkörper? Hass?” fragte der junge Prinz dem Rukh, der nur vor ihm schwob und meinte, dass dies noch zu frühe sei, um alles zu erklären.

“Wir sollten uns mehr um den Kopf machen, wie wir den beiden helfen können!” meinte er und sah zu den Zweien, die gegen den Dämon kämpften.
 

“(Okay! Ich muss ihn davon abhalten, Tess anzugreifen! Nur wie? Er ist verdammt schnell!)” schnaufte Ali Baba und wischte das Blut von seiner Wange.

Zu Tess blickend, der mit seinem Magoi gegen den Dämon kämpfte, rappelte der Prinz sich wieder auf.

“(Seine Technik kann sich wirklich sehen lassen! Obwohl er kein Magi ist, sondern nur ein stinknormaler Magier, kämpft er gegen diesen Dämon, als wäre es eine Fliege!)” dachte er und sah nun zu seinem Gegner.

“(Aber ich habe auch einiges drauf! Obwohl mir die Hilfe fehlt, die ich eins in diesem Kampf zunutze genommen habe, gleiche ich sie mit den Schwertkunst, die ich am Hof von Balbadd gelernt habe, aus!)” schnaufte er, stellte sich gerade auf, hielt seine linke Hand hinterm Rücken und hielt sein königliches Schwert vor ihm.

“Ich muss ihn einfach nur aufhalten!”

Mit diesem Satz sprang er auf Isaak zu und kämpfte nun mit seinem königlichen Schwertkünsten gegen ihn.
 

Währenddessen bei Tess griff er Dunya die ganze Zeit mit Magoi Kugeln an und sprang bei jedem angriff zurück, was der Dämon tat.

“Wie ich es mir gedacht habe! Die finstere Rukh sterben, wenn sie mit reinen Rukh in Kontakt treten!” meinte er, griff den Dämon mit weitere reinen Magoi Kugeln an und sprang wieder zurück.

Zu Ali Baba blickend, lächelte er.

“Ich muss zugeben, er ist was Besonderes! Am Anfang dachte ich, wie eingebildet er sei und wie sehr er wollte, dass Aladin sich an ihn erinnert!” lächelte er, sah wieder zum Dämon und sprang wieder zur Seite.

“Doch jetzt begreife ich, dass wir unbesiegbar sind, wenn wir Seite an Seite kämpfen!!”

Mit weiteren Magoi Kugeln, drängte er das Wesen zurück, sodass es immer kleiner wurde.

Nun mit sieben Kugeln, klebte er den Dämon zu Boden und hielt sein Stab über dem Kopf.

“Jetzt ist dein Ende gekommen!! SARG ALSAROS!! Eis-Speere!!” rief er und ließ ein Eis-Sperr über seinem Kopf herbeirufen.

Doch bevor er den Angriff ausführen konnte, schrien er und Ali Baba auf, als sie mit einem Blitzschlag getroffen wurden.

“Nicht zu früh gefreut, Tess! Ich gebe zu, deine Kräfte sind beeindruckend! Du bist sogar stärker geworden, als in unsern letzten Kampf! Auch deine sind wirklich Atemberauben, Ali Baba!” grinste der junge Mann, der sie mit einem Blitzzauber gestoppt hatte.

Nun vom steinernen Drachen runter hüpfend, erstarrten sie auf, als sie sahen, wie jeder seiner Schritte den Boden in schwarze Asche verwandelte.

Sie zitterten.

Sie wussten, dass er kein gewöhnlicher Magier war.

“Aber auch meine Dunya hat noch einiges zu bieten!” grinste er und blieb nun stehen.

Er seufzte auf und sah zum Boden, als er Dunya und Isaak auf dem Boden liegen sah.

“Eine glatte Niederlage. Was für eine Enttäuschung von dir, Dunya. Und ich dachte, ich könnte dir Vertrauen. Aber du bist auch nichts anderes, als eine verrottete Seele.” meinte er und rief die finstere Rukh auf.

Sie anstarrend, hob er seine Hand und schickte sie zur Prinzessin, die aufschrie.

“Na ja! Was soll! Du wirst sowieso sterben! Also nutze deine letzte Kraft und töte sie für mich!!” rief er.

Sie anstarrend, hielten Ali Baba und Tess ihre Arme vor den Augen, als Sand zu ihnen flog.

Als sie dann aufhörte zu schreien, sahen die Jungs wieder zu ihr, die nun eine schwarze Rüstung trug.

“Ich bitte um Verzeihung, mein Herr! Ich habe gerade nicht mein Bestes gegeben!” meinte sie, worauf ihr Herr sie nur anstarrte und dann gähnte.

“Was für ein Arschloch!!” beschwerte sich David, der sich gemeinsam mit Aladin hinter der Säule versteckte.

Sich von ihr umdrehen, sagte der junge Mann, dass sie dafür sorgen solle, dass sie ihm nicht länger im weg seien sollten.

“Wenn du das gut machst, entscheide ich mich vielleicht anders!” grinste er finster und hüpfte wieder zum Drachen hoch.
 

Ihre Lanze nun hebend, stürmte Dunya zu ihnen und ließ es in einen Dreizack verwandeln.

Geschockt es anblickend, schafften Ali Baba und Tess noch rechtzeitig zur Seite zu springen.

“Die Lanze hat sich in einen Dreizack verwandelt?!” fragte Ali Baba geschockt und sah dann zu Tess, der zu ihr zeigte und erklärte, dass sie Eisensand in ihrer Lanze sammelt.

“Damit kann sie innerhalb von Augenblicken ihn zu einer Waffe verwandeln!!” erklärte der Magier.

“Wie schön, dass du alles weiß, Tess!! Der Magie-Unterricht hat sich wohl echt gelohnt, nicht wahre??!!” grinste der junge Mann und lehnte sein Kopf auf die Handflächen.

Ihn nun geschockt anblickend, fragte er ihn, von wo er dies denn wisse.

Doch er gab ihm keine Antwort und wackelte mit den Beinen.

Wieder zur Frau blickend, die nun den Magier angriff, schützte er sich mit seinem Borg, was jedoch nicht lange den Angriff aufhielt.

Zu Seite hüpfend, dachte Tess, dass die Lanze kleiner als vorher war, jedoch ihre Durchschlagskraft immer noch groß sei.

“(Ich muss ihr unbedingt ausweichen!)” dachte er, doch schlängelte sich eine Kette um ihn, die eine Sense zu ihm steuerte.

“(Aber ich habe keinen blassen Schimmer, in welcher Form sie als nächstes angreift!)” dachte er und sah dann zu Ali Baba, der die Kette durchtrennte.

“Wir sind zwei gegen einen! Lass uns zusammen gegen sie kämpfen, Tess!” sagte er, hielt sein Schwert vor ihm und sah grinsend zu ihm.

Mit weit aufgerissenen Augen sah er ihn in einer anderen Gestalt an.
 

“|Weißt du, du bist mein aller bester Freund! Natürlich neben den Typen da!|” grinste ein junger Mann mit blondem Haar und zeigte auf einen anderen jungen Mann mit langem blauem Haar.

“|Wenn wir drei zusammenhalten, erreichen wir alles, was wir uns wünschen!!|”
 

Mehr malst blinzeln, sah er kurz fragend zum Boden und nickte dann.

“Ja!! Machen wir sie fertig!!”

Zu denen guckend, hmpfte Dunya und fragte den zerstückelten Mann neben ihr, wie lange er noch herumliegen wollte.

“Steh auf, Isaak!”

“Ja, meine Königin.” sagte Isaak und heftete seine abgetrennten Gliedmaßen wieder an seinen Körper, was die beiden schreckten.

“Mit diesem Kerl stimmt doch etwas nicht!” sagte Ali Baba und sprang dann zur Seite, als dieser mit einer Geschwindigkeit auf ihm zu stürmte.

Mit schnellen Schlägen, versuchte der Prinz ihn auszuweichen.

Doch war er ihm viel zu schnell, sodass er sein Schwert hob, um den Angriff von ihm zu stoppen.

Mit einer Schnittwunde im Gesicht taumelte er etwas zurück und fragte sich, was das sollte.

“(Er kann innerhalb eines Wimpernschlags auf Schlagdistanz vorrücken! Wie macht er das?!)” fragte er sich und sah zur Prinzessin, die ihm erklärte, dass die finsteren Rukh ihm die Möglichkeit gaben, eine übermenschliche Beschleunigung des Körpers zu geben.

“Man nennt es auch Al Quaus Causa!!” lächelte sie.

Nun sein Schwert vor sich haltend, versuchte Ali Baba ihn zu folgen.

Doch er konnte ihn nicht folgen und ehe er sich versah, stand Isaak schon hinter ihm.

Als dieser ihn hinterrücks angreifen wollte, stellte sich Tess zwischen ihnen und schützte Ali Baba mit seinem Borg.

“Lass uns auf Zeit spielen, Ali Baba!” meinte er, sodass dieser ihn fragend anstarrte.

“Ich habe noch eine Menge an Magoi. Und ich kann deine Wunde mit einem Regenerationszauber wieder heilen!”

“Aber verbrauchst du dafür denn nicht Magoi?!” fragte er ihn, sodass er zu ihm sah und lächelnd sagte, dass er sich darüber keine Sorgen machen müsse.

“Ich bin immerhin ein sehr starker Magier! Ich bin sogar stärker, als die göttlichen Stäbe!” grinste er und sah dann zu Dunya und Isaak, die sie von weiten anstarrten.

“Also wird sein und ihr Magoi irgendwann erschöpft sein!” meinte er.

Dies hörend, hob der junge Mann seine rechte Hand und rief dutzende von finsteren Rukh auf.

“Dunya! Isaak! Das ist für euch!!” rief er und schoss die Rukh zu ihnen.

Dies aufnehmend, erhöhte das Magoi von ihn beiden, sodass die beiden Jungs nur fluchten.

“Mit meinen finsteren Rukh kann ich ihr Magoi unerschütterlich wieder Regenerieren! Also habt ihr beide keine Chance gegen sie!!” lachte der junge Mann finster und meinte, dass dies einen Riesen Spaß mache.
 

Von weiten bewegte sich Morgiana, die sich auf die Knie setzte.

Schnaufend hielt sie ihre rechte Hand zu ihrem Gesicht und starrte auf den Boden.

“Sein Gesicht … Ich kenne dieses Gesicht … Aber wo denn nur?” fragte sie sich und sah sich dann um.

Sich wundernd, wie sie in so eine Distanz geschleudert wurde, sah sie Aladin, der sich hinter der Säule versteckte und zum Kampf linste.

Zu ihm gehend und auf seiner Schulter fassend, erschrak dieser sich und sah zitternd zu ihr auf.

Doch als er Morgiana erkannte, drückte er sich zu ihr und weinte.

“Du lebst ja noch!! Ich habe gedacht, dass du tot wärst!!” weinte er und drückte sich fester an sie.

In die Hocke gehend, streichelte sie ihn überm Rücken.

“So leicht sterbe ich schon nicht. Du weißt doch. Ich bin eine Fanalis und wir sind unglaublich stark.” lächelte sie, sodass der junge Prinz zu ihr aufsah und sich wieder an sie drückte.

Als er sich wieder etwas beruhigte, sah nun auch Morgiana zu Ali Baba und Tess, die gegen Dunya und Isaak kämpften.

“Was ist in der Zeit geschehen?” fragte sie und erschrak auf, als plötzlich vor ihr ein schwarz-weißer Rukh auftauchte.

“Ali Baba und Tess kämpften vorher gegen einen schwarzen Dämon, der diese Prinzessin war! Als sie kurz davorstanden, denn Sieg zu erbringen, griff dieser finsterer Gott die Zwei an! Nun kämpfen sie gegen eine verrottete Seele und dessen leere Hülle!” erklärte er den verlauf und sah dann zum Mädchen, was ihm geschockt anstarrte.

“Aladin? Ist das der Rukh, der auf deiner Schulter schlief?” fragte sie ihn, sodass er nickte.

“Sein Name ist David und er soll angeblich jemanden beschützen.”

“Hey! Das ist nicht angeblich! Ich soll jemanden beschützen! Aber zurzeit werde ich dich wohl beschützen müssen! Zumindest solange du dich nicht daran erinnern kannst!” meckerte David herum.

“Wie auch immer.” meinte Aladin nur und sah dann zu Morgiana, die sich erhob.

“Gut! Wenn du ihn beschützen sollst, David, dann beschütze ihn! Ich werde mich zu ihnen begeben und mit ihnen kämpfen!” meinte sie und rannte schon zu ihnen, ehe Aladin etwas sagen konnte.

“Ali Baba!! Tess!!” rief sie, sodass die zwei Jungs zu ihr sahen.

“Morgiana!!” grinsten die Zwei, als sie zu ihnen stieß und meinte, dass sie nicht so leicht sterben würde.

Sie nun bemerkten, sah der junge Mann zu ihr und wunderte sich.

“Hat mein Angriff vorhin dich nicht getötet?” fragte er sie, sodass die 14-Jährige zu ihm mit einem finsteren Blick aufschaute.

“Das hast du dir wohl gewünscht, du Monster!!” rief sie.

Doch dieser schenkte ihr keine Beachtung und murmelte etwas vor sich hin.

Als er wieder zu ihr runter sah, grinste er finster.

“Dunya!! Erledige es sofort!!” rief er zu ihr, sodass sie ihre Lanze vor sich hält und 'Wie Sie es wünschen, mein Herr.' sagte.

Ein achtzackiger Stern erschien auf der Lanze, sodass die Prinzessin sie hochhielt und die finsteren Rukh zu sich zog.

“Was?!” fragten die Drein geschockt und erstarrten bei dem, was vor ihnen passierte.

Die finstere Rukh wirbelten zum Himmel und erschufen einen großen achtzackigen Stern.

“So was habe ich noch nie gesehen!!” sagte Tess, der geschockt zum Himmel erblickte, als sich eine Spitze schwarz färbte.

“Was … sollen wir dagegen tun?!” fragte Ali Baba ihn, sodass Tess sein Stab vor sich hielt und viele Wasserkugeln auf sie feuerte.

Doch Isaak stoppte sie.

“Gut so, Isaak! Bis Dunya ihren Zauber gewirkt hat, wirst du alle Angriffe auf sie abwehren!” sagte der junge Mann lachend, sodass dieser nur 'Ja, mein Herr!' sagte.

Knurrend kämpften sie gemeinsam gegen diesen Ritter.

Doch jede ihre Angriffe, die sie machten, hielt ihn kalt und heftete jedes Mal seine Gliedmaßen, die von Ali Baba getrennt worden.

“Der Kerl … hat überhaupt kein Körper!!” stellte der Prinz fest.

“Isaak kann nicht sterben! Er ist unsterblich, damit er mich für immer und ewig beschützen kann!” sagte Dunya, sodass die Drein zu ihr sahen und geschockt erblickten.

“Und nun, stirbt bitte für meinen Herrn!!” rief sie, zeigte ihr Finger zu ihnen und rief 'Rhea Brad!'

Dies beobachtend, schüttelte Aladin mit dem Kopf.

Sein Herz pochte so schnell, dass es schon schmerzte.

Die Bilder, die in ihm auftauchten, waren so viele, dass der Kopf schmerzte.

Er zitterte.

Er zitterte am ganzen Leib.

Dies bemerkend, sah David zu ihm, als er ihn leise flüstern hörte.

“Nein … bitte nicht ...” flüsterte er.

Mit weit aufgerissenen Augen sah er eine Erinnerung, die eine Person neben sich liegen sah.
 

“|Rukh ... Du muss sie finden … Du muss meine Freunde finden und sie beschützen …|” flüsterte die Person mit einer leichten göttlichen Stimme.

Die Person mit trüben Augen anblickend, leuchtete der Rukh leicht auf und verwandelte sich in ein Menschenjungen.

“|In dieser Gestalt wird er dich nicht finden können … Sowie die Magie ... die du nur nutzen sollst …, wenn meine Freunde in Gefahr sind ...|” flüsterte sie, leuchtete auf, um dem Menschenjungen eine Magie zu geben, ehe das Leuchten dann verblasste.
 

“Ich muss seine Freunde beschützen ...” flüsterte Aladin, sodass er anfing, hell aufzuleuchten.

Ihn die ganze Zeit über anblickend, beobachtete David ihn, als dieser sich erhob und zu ihnen ging.

Als er hinter der Säule auftauchte und sie mit dem hellen Licht blendete, rissen Ali Baba und Morgiana ihre Augen auf, als sie sich an diese Tragödie, die im alten Schicksal geschah, erinnerten.

Tess, der den jungen Prinzen anstarrte, fragte sich, was denn jetzt passierte.

Nun mit langsamen Schritten und geschlossenen Augen, ging Aladin in die Mitte und hob seine Hand.

Sein göttlicher Stab erschien, den er annahm und langsam zu sich zog.

Langsam seine hellen strahlenden himmelblauen Augen öffnen, sah Aladin zum jungen Mann, der zitternd grinste.

“Das ist sie!! Das ist die Magie, die die Wünsche erfüllt!! Die göttliche Magie!!”

14. Nacht: Sein Name ist Karma

Leuchtend stand Aladin inmitten der Kammer. Das Licht, das ihn umgab, wirkte nicht wie gewöhnliche Magie, sondern eher wie etwas, das aus einer anderen Ebene in diese Welt herabgefallen war. In seinen Händen ruhte der göttliche Stab, und im Rubin darin brannte der achtzackige Stern in klarer, reiner Helligkeit.
 

Für einen Moment schien selbst der Kampf zu atmen vergessen zu haben.
 

Von der Ferne aus hielten Ali Baba und Morgiana inne. Ihre Blicke hafteten an Aladin, ohne dass sie es bewusst bemerkten. Etwas an dieser Gestalt rührte an etwas tief in ihnen. Nicht vollständig greifbar, eher wie ein fernes Echo.
 

Eine Erinnerung, die nicht ganz ihre eigene war.
 

Eine Tragödie aus einem alten Schicksal. Der Moment, in dem etwas unwiderruflich zerbrochen war.
 

„Aladin … er ist … der Gott der Rukh …“, flüsterte Ali Baba fassungslos.
 

Tess riss erschrocken den Kopf zu ihm herum. „Was?! Ein Gott?!“
 

Doch als er in die Gesichter der beiden anderen sah, verstand er sofort, dass sie es ernst meinten. Morgiana nickte kaum merklich.
 

„Ja …“, sagte sie leise. „Er hat es uns gesagt … bevor dieses Schicksal begann …“
 

Tess schluckte hart und richtete seinen Blick wieder nach vorn.
 

Dort bewegte sich Aladin langsam weiter. Seine Schritte waren ruhig, beinahe schwebend, als würde ihn der Boden kaum noch halten müssen. Sein Blick war nun auf Dunya gerichtet, die noch immer reglos in der Luft hing.
 

[style type="italic"]„Warum tust du das?“[/style], fragte er sie.
 

Seine Stimme war sanft. Ungewöhnlich sanft. Und gerade deshalb so schwer zu ertragen – als würde sie direkt an etwas im Inneren rühren.
 

Dunya zuckte. Nur minimal zuerst, dann stärker. Ihr Körper begann zu zittern, während sie ihn mit weit aufgerissenen Augen anstarrte.
 

[style type="italic"]„Was ist der Grund, warum du so geworden bist?“[/style], fragte er erneut, ohne Druck, ohne Zorn.
 

Für einen Augenblick antwortete nur die Stille.
 

Dann brach es aus ihr heraus.
 

„Man hat mir alles genommen!!“, schrie sie. Ihre Stimme riss durch die Kammer wie ein Riss im Stein. „Mein Königreich!! Meine Freiheit!! Und … Isaak!!“
 

Tränen liefen ihr über das Gesicht, heiß und unkontrolliert, während ihr Körper vor Schmerz bebte.
 

In diesem Moment begann ihre finstere Erscheinung zu flackern. Als würde etwas, das sie fest umklammert hielt, langsam seinen Griff verlieren. Schicht um Schicht fiel die Finsternis von ihr ab, bis darunter wieder ihre königliche Gestalt zum Vorschein kam.
 

Der Stillstand, der sie umgeben hatte, zerbrach.
 

Dunya sank auf die Knie, als hätte die Kraft sie endgültig verlassen.
 

Isaak stand noch einen Moment still neben ihr. Dann begann sein Körper langsam zu zerfallen.
 

Kein Kampf. Kein Widerstand. Nur Sand, der sich löste und vom Wind fortgetragen wurde, als hätte er nie eine feste Form gehabt.
 

Aladin sah das alles ruhig an.
 

[style type="italic"]„Der wahre Grund, warum du in die Finsternis gefallen bist … ist er, nicht wahr?“[/style], sagte er leise.
 

Er wartete nicht auf eine Antwort. Vielleicht wusste er bereits alles, was er wissen musste.
 

Sein Blick wurde ein wenig weicher.
 

[style type="italic"]„Du hast ihn verloren … die Person, die du von ganzem Herzen geliebt hast.“[/style]
 

Dunya zitterte stärker. Ihr Atem ging stoßweise, als würde jede Erinnerung sie gleichzeitig zerreißen und festhalten.
 

„Du hast keine Ahnung!!“, schrie sie plötzlich. „Du weißt nicht, wie sich das anfühlt!! Dieses Gefühl, als würde dir jede Sekunde die Luft fehlen!! Also halt deine verdammte Klappe und stirb!!“
 

Mit einem verzweifelten Aufschrei stürmte sie nach vorne und hob ihre Lanze.
 

Doch noch bevor sie Aladin erreichen konnte, brach die Bewegung ab.
 

Unzählige weiße Rukh erschienen um sie herum. Nicht aggressiv. Nicht zerstörerisch. Sondern wie etwas, das sie auffing, bevor sie endgültig fiel. Sie hielten sie fest, stoppten ihren Angriff, ohne sie zu verletzen.
 

Dunya kämpfte dagegen an, zitternd, erschöpft. „Warum … verstehst du das nicht?!“
 

[style type="italic"]„Ich verstehe es sehr wohl“[/style], sagte Aladin ruhig.
 

Seine Stimme war nicht laut, aber sie trug weit.
 

[style type="italic"]„Ich weiß nur nicht mehr, wie es sich genau anfühlt.“[/style]
 

Bei diesen Worten erstarrte sie.
 

Zum ersten Mal sah sie ihn wirklich an. Seine Augen waren klar. Hellblau. Und darin lag etwas, das sie nicht einordnen konnte – kein Urteil, keine Überlegenheit, nur eine stille Tiefe.
 

[style type="italic"]„Ich kann mich nicht erinnern, ob ich dieses Gefühl je vollständig verstanden habe …“[/style], fuhr er leise fort.
 

Ali Baba, Morgiana und Tess hörten ihm schweigend zu.
 

Aladin legte eine Hand an seine Brust.
 

[style type="italic"]„Aber selbst wenn ich es vergessen habe … ich spüre, dass es noch da ist.“[/style]
 

Ein kurzer Atemzug.
 

[style type="italic"]„Ich gab einer wichtigen Person ein Versprechen.“[/style]
 

Seine Stimme wurde wärmer.
 

[style type="italic"]„Und dieses Versprechen möchte ich halten, weswegen ich weiterleben will.“[/style]
 

Für einen Moment blieb alles still.
 

Dann veränderte sich etwas in der Luft.
 

„Da!“, rief Tess plötzlich. „Die Rukh … sie werden wieder weiß!“
 

Das Dunkel um Dunya begann zu zerfallen. Die Schwere, die sie umgeben hatte, wich langsam einem helleren, ruhigeren Licht.
 

Aladin trat näher. Ohne Eile, ohne Zögern. Dann nahm er sie behutsam in seine Arme. Eine ruhige, schützende Geste, die nichts verlangte.
 

Sanft legte er eine Hand auf ihren Rücken.
 

[style type="italic"]„Auch wenn es schmerzt …“[/style], flüsterte er, [style type="italic"]„er lebt weiter in deinem Herzen.“[/style]
 

Eine kurze Pause. Nur ihr Atem war zu hören.
 

[style type="italic"]„Also lebe für ihn weiter.“[/style]
 

Dunya klammerte sich an ihn. Die letzten Reste der Dunkelheit lösten sich auf, fielen zu Boden und verschwanden, während die weißen Rukh ihren Platz einnahmen.
 

Tränen liefen ihr über das Gesicht, doch diesmal war etwas anderes darin – nicht nur Verlust, sondern auch ein erstes Loslassen.
 

„Danke …“, flüsterte sie. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch. „Dank dir ist diese Finsternis verschwunden … danke … oh heiliger Gott …“
 

Dann sank sie in Ohnmacht.
 

Das Licht um Aladin begann langsam zu verblassen.
 

Seine Kraft wich aus seinem Körper, als hätte sie ihn nur kurz durchströmt. Er sank auf die Knie, Dunya noch immer vorsichtig haltend.
 

[style type="italic"]„Nicht …“[/style], murmelte er leise. „[style type="italic"]Ich … bin kein … [/style]Gott …“
 

Dann wurde es still.
 

Auch er verlor das Bewusstsein.
 

Ali Baba reagierte sofort und eilte zu ihm. „Aladin!!“
 

Tess kniete sich daneben und hob ihn vorsichtig an. „Hey!! Wach auf!!“
 

Ali Baba legte ihm eine Hand auf die Schulter, während er seinen Atem kontrollierte.
 

„Er schläft nur“, sagte er schließlich leise. Ein erleichtertes, aber erschöpftes Lächeln lag auf seinem Gesicht. „Diese Magie … hat ihn völlig ausgezehrt.“
 

Sein Blick blieb auf dem Jungen ruhen.
 

„Ein kleiner Gott … der einfach eingeschlafen ist.“
 

 
 

Weiter hinten in der Schatzkammer stand der junge Mann reglos da und starrte zu ihnen hinüber.
 

Sein ganzer Körper zitterte. Es war kein gewöhnliches Zittern — eher so, als würde etwas in ihm toben, das kaum noch unter Kontrolle stand. Seine Schultern hoben und senkten sich unruhig, während seine Finger sich langsam zu festen Fäusten schlossen.
 

Für einen kurzen Moment senkte er den Blick zum Boden.
 

Stille breitete sich aus.
 

Doch dann hob er langsam den Kopf wieder an. Unter seinen schwarzblauen Haarsträhnen schimmerten seine dunkelroten Augen bedrohlich auf. Der Blick, mit dem er Aladin ansah, war voller Besessenheit.
 

„So ein Narr …“, murmelte er leise vor sich hin.
 

Langsam setzte er sich in Bewegung. Seine Schritte wirkten zunächst schwankend, fast erschöpft, doch je näher er kam, desto deutlicher wurde die finstere Entschlossenheit in seinem Gesicht.
 

„Er hat überhaupt keine Ahnung, wie man sie wirklich benutzt …“, sagte er nun mit rauer Stimme.
 

Seine Augen verengten sich leicht.
 

„Er versteht nicht einmal, was für eine Macht er da in seinen Händen hält.“
 

Dann verzog sich sein Gesicht wieder zu einem breiten, unheilvollen Grinsen.
 

„Aber das ist gut so …“, flüsterte er beinahe ehrfürchtig. „Denn sobald ich ihn habe … wird mein Wunsch endlich erfüllt.“
 

Sein Blick blieb fest auf dem bewusstlosen Aladin liegen.
 

Die Gier darin war erschreckend.
 

„Also gib mir die göttliche Magie!!“
 

Im nächsten Augenblick schoss er plötzlich nach vorne.
 

Ali Baba, Morgiana und Tess rissen erschrocken die Augen auf. Doch mit Aladin und Dunya in den Armen konnten sie nicht schnell genug reagieren. Der Angreifer war viel zu schnell.
 

Ohne nachzudenken stellten sie sich schützend vor die beiden Bewusstlosen.
 

„GEHT MIR AUS DEM WEG!!!“, schrie der junge Mann voller Wut.
 

Mit einer ruckartigen Bewegung hob er die Hand. Sofort sammelten sich finstere Rukh um ihn herum. Sie wirbelten durch die Luft, verdichteten sich und verwandelten sich knisternd in finstere Blitz-Rukh. Finstere Blitze zuckten durch die Schatzkammer und tauchten die Wände in flackerndes Licht.
 

Die Luft selbst schien zu beben.
 

Gerade als er den Angriff entfesseln wollte — trat plötzlich eine schwarz-weiß leuchtende Gestalt vor ihn.
 

Mit nur einer einzigen Bewegung stoppte sie die tobende Magie.
 

[style type="italic"]„Bis hierhin … und nicht weiter, finsterer Gott.“[/style]
 

Davids Stimme war ruhig. Fast schon zu ruhig für die Situation.
 

Der junge Mann erstarrte mitten in seiner Bewegung. Seine Augen weiteten sich kurz überrascht, bevor er mehrere Schritte zurücksprang und die Blitz-Rukh augenblicklich verschwinden ließ.
 

Für einen Moment sagte niemand etwas.
 

Dann begann sich langsam ein Grinsen auf seinem Gesicht auszubreiten.
 

„So so …“, murmelte er interessiert. „So siehst du also wirklich aus.“
 

Sein Blick glitt aufmerksam über David.
 

Der ehemalige Rukh stand nun in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sein schwarzes Haar bewegte sich leicht im Wind der Magie. Er trug ein weißes, bauchfreies Oberteil mit langen Ärmeln, dazu eine weite weiße Hose und helle Schuhe mit goldenen Mustern. Ein schwarzer Schal lag locker um seinen Hals und wehte ruhig hinter ihm her. Das schwarz-weiße Licht, das seinen Körper umgab, ließ ihn beinahe unwirklich erscheinen.
 

Ali Baba, Morgiana und Tess starrten ihn sprachlos an.
 

Bis Morgiana plötzlich leicht die Augen weitete.
 

„David …?“
 

Als hätte er nur auf diese Stimme gewartet, blickte David kurz über die Schulter zu ihnen. Ein kleines Nicken folgte, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf den Mann vor sich richtete.
 

Der Fremde begann leise zu lachen.
 

„Ich wusste gar nicht, dass Rukh zu so etwas fähig sind“, grinste er breit. „Hätte ich das damals gewusst … hätte ich dich bei unserem ersten Treffen sofort getötet.“
 

Sein Lachen hallte dunkel durch die Kammer.
 

Doch David blieb vollkommen ruhig. Keine Spur von Angst lag in seinem Gesicht.
 

[style type="italic"]„Aber das hast du nicht“[/style], erwiderte er mit einem kalten Lächeln. [style type="italic"]„Du hast mich ziehen lassen … nachdem du mich schwer verletzt hattest.“[/style]
 

Sein Blick wurde schärfer.
 

[style type="italic"]„Hätte ich den heiligen Rukh damals nicht gefunden … wäre ich gestorben.“[/style]
 

Im selben Moment verschwand das Grinsen aus dem Gesicht des jungen Mannes.
 

Die Atmosphäre änderte sich schlagartig.
 

„Erwähne seinen Namen nie wieder in meiner Gegenwart“, knurrte er mit tödlicher Stimme.
 

Seine dunkelroten Augen wirkten plötzlich wie die eines Raubtiers. Selbst Tess spürte unwillkürlich, wie ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief.
 

Doch anstatt weiter anzugreifen, lockerte David langsam seine Haltung.
 

Ali Baba und die anderen sahen ihn verwirrt an. Warum hörte er auf?
 

[style type="italic"]„Hör auf damit“[/style], sagte David ruhig. [style type="italic"]„Wir beide wissen genau, dass du kaum noch Magoi in dir trägst.“[/style]
 

Der junge Mann knurrte nur verärgert.
 

Dann grinste er plötzlich wieder schief und deutete langsam nach unten.
 

„Du aber auch nicht.“
 

Sein Finger zeigte auf Davids Beine.
 

Erst jetzt bemerkten die anderen, dass sie langsam verblassten. Das schwarz-weiße Licht löste sich Stück für Stück auf, als könnte seine Gestalt nicht mehr lange bestehen.
 

„Du kannst die Rukh nicht darum bitten, ihr Magoi mit dir zu teilen“, sagte der Fremde höhnisch. „Während ich es mir einfach nehme.“
 

Er breitete die Arme aus, als würde er die finsteren Rukh nur erneut an sich ziehen müssen, so selbstverständlich wie zuvor.
 

Für ihn war es ein Reflex geworden, kein bewusster Gedanke mehr – ein Befehl an die Welt, der stets ohne Widerstand beantwortet worden war.
 

Doch diesmal blieb die Welt still.
 

Die Finsternis, die ihn sonst umgeben und begleitet hatte wie ein gehorsamer Schatten, reagierte nicht.
 

Keine Regung.
 

Kein Zucken in der Luft.
 

Nicht einmal jenes kaum hörbare Flüstern, das sonst immer dem Ruf folgte.
 

Es war, als hätte etwas Entscheidendes aufgehört zu existieren.
 

Die Stille, die darauf folgte, war nicht leer – sie war schwer. Sie legte sich nicht nur über die zerstörte Halle, sondern schien sich direkt gegen ihn zu richten, als hätte sie ihre Seite gewechselt.
 

Einen Moment lang verharrte er noch in dieser Haltung, die Arme halb geöffnet, der Blick fest auf die Finsternis gerichtet, als könnte sie sich im nächsten Augenblick doch noch fügen.
 

Doch nichts geschah.
 

Nichts reagierte.
 

Nichts antwortete.
 

Und in diesem ausbleibenden Gehorsam begann sich etwas in ihm zu verschieben.
 

Sein Grinsen, das ihm bis eben noch wie ein natürlicher Ausdruck gestanden hatte, verlor langsam seine Selbstverständlichkeit.
 

Es blieb zwar auf seinem Gesicht zurück, doch es wirkte nun fremd – wie etwas, das nicht mehr ganz zu ihm gehörte.
 

Darunter begann sich etwas anderes zu regen.
 

Zuerst nur ein kaum merklicher Riss in der Sicherheit seines Blicks.
 

Dann ein weiteres Zögern.
 

Und schließlich etwas, das er lange nicht mehr gespürt hatte – nicht in dieser Form, nicht in diesem Moment, trat Verwirrung in seinen Blick.
 

„Was …?“
 

Seine Stimme klang erstmals nicht mehr sicher, sondern suchend, als würde er in der Leere nach einer Erklärung greifen, die ihm entglitten war.
 

David antwortete nicht sofort. Stattdessen lag ein schwaches, fast ruhiges Lächeln auf seinem Gesicht, als hätte er genau diesen Moment bereits erwartet.
 

[style type="italic"]„Hast du es immer noch nicht verstanden?“[/style]
 

Langsam hob der junge Mann den Blick. Die Verwirrung in seinen Augen war nun deutlicher geworden, ohne dass er sie bereits vollständig einordnen konnte.
 

[style type="italic"]„Die Rukh kommen nicht mehr zu dir“[/style], erklärte David ruhig. [style type="italic"]„Als der Kleine diese Magie benutzt hat, haben sich die Rukh gedreht.“[/style]
 

Während er sprach, begann seine Gestalt zu flackern. Nicht abrupt, sondern schleichend, als würde seine Existenz selbst an Stabilität verlieren. Lichtpartikel lösten sich von ihm, Stück für Stück, und trieben lautlos in die Luft.
 

Langsam verwandelte er sich wieder in einen Rukh.
 

Ein Teil von ihm war bereits nur noch Licht, das sich von der Form löste und lautlos in die Luft stieg.
 

[style type="italic"]„Sie folgen jetzt einem anderen Schicksal …“[/style]
 

Seine Stimme klang dabei nicht schwächer, obwohl sein Körper bereits zu verschwinden begann.
 

Eher fern.
 

Als käme sie von einem Ort, der nicht mehr ganz in dieser Welt lag.
 

Ein schwaches Lächeln blieb auf seinem Gesicht zurück, ruhig und endgültig zugleich.
 

[style type="italic"]„… und nicht mehr dem, das du kennst.“[/style]
 

 
 

Während Tess den bewusstlosen Aladin vorsichtig in seinen Armen hielt, senkte sich langsam Stille über die zerstörte Schatzkammer. Der Kampf war vorüber, doch die schwere Atmosphäre hing weiterhin zwischen den zerborstenen Säulen und den aufgerissenen Steinplatten. Feiner Staub schwebte durch die Luft, während die letzten weißen Rukh wie verblassende Lichtfunken zerfielen.
 

Tess senkte den Blick auf den Jungen in seinen Armen.
 

Aladin schlief ruhig. Sein Atem ging gleichmäßig, sein Gesicht wirkte friedlich und unbeschwert. Nichts an ihm erinnerte an die gewaltige Macht, die noch vor wenigen Augenblicken die Schatzkammer erschüttert hatte. Keine Spur jenes Lichtes, das selbst die finsteren Rukh zurückgedrängt hatte.
 

Gerade das machte es so schwer zu begreifen.
 

Immer wieder tauchten die Bilder vor Tess' innerem Auge auf. Das strahlende Leuchten. Die überwältigende Präsenz. Die Stimme, die durch die gesamte Halle gehallt hatte. Es fühlte sich an wie ein Traum, dessen Einzelheiten bereits zu verblassen begannen, obwohl alles erst wenige Augenblicke zurücklag.
 

Wer Aladin wirklich war, wusste er nicht mehr.
 

Vielleicht hatte er es nie gewusst.
 

Je länger er darüber nachdachte, desto mehr Fragen drängten sich in seinen Kopf. Doch Antworten fand er keine.
 

Die Stille, die sich über die zerstörte Schatzkammer gelegt hatte, wurde schließlich von einem leisen Kichern durchbrochen.
 

Es war nur ein einzelner Laut.
 

Und dennoch genügte er, um die Anspannung augenblicklich zurückkehren zu lassen.
 

Tess hob den Kopf. Auch Ali Baba und Morgiana reagierten sofort. Ihre Blicke wanderten durch die Halle und suchten die Schatten zwischen den eingestürzten Säulen und den verstreuten Trümmern ab.
 

Schließlich fanden sie die Quelle.
 

Der junge Mann stand noch immer dort, wo der Kampf geendet hatte.
 

Regungslos.
 

Fast wirkte es, als hätte er die ganze Zeit geduldig gewartet.
 

Weder seine Haltung noch sein Gesichtsausdruck hatten sich verändert. Er stand einfach da und beobachtete sie.
 

Die Dunkelheit um ihn herum war schwächer geworden, doch verschwunden war sie nicht. Wie ein unsichtbarer Schleier umgab sie ihn weiterhin und ließ seine Gestalt unnatürlich erscheinen.
 

Etwas an seiner bloßen Anwesenheit wirkte falsch.
 

Nicht auf eine Weise, die sich mit Worten beschreiben ließ. Vielmehr war es ein Gefühl, das sich tief im Inneren festsetzte und sich jeder vernünftigen Erklärung entzog.
 

Als würde er nicht vollständig zu dieser Welt gehören.
 

Sein Blick glitt langsam über die Gruppe hinweg. Erst über Morgiana, dann über Ali Baba. Schließlich blieb er auf Aladin ruhen.
 

Dort verweilte er.
 

Länger, als es angenehm war.
 

In seinen Augen lag etwas Unergründliches. Etwas, das selbst Tess nicht deuten konnte.
 

Dann erschien ein kaum merkliches Lächeln auf seinen Lippen.
 

Kein spöttisches Grinsen.
 

Kein Ausdruck von Triumph.
 

Eher die stille Zufriedenheit eines Menschen, der etwas bestätigt bekommen hatte, das er bereits vermutet hatte.
 

Und plötzlich beschlich Tess ein ungutes Gefühl.
 

Das Gefühl, dass dieser Kampf für den Fremden niemals das eigentliche Ziel gewesen war.
 

Als wäre alles, was hier geschehen war, nur ein weiterer Schritt auf einem Weg, dessen Ende nur er allein kannte.
 

Die Dunkelheit um ihn herum hatte sich zwar beruhigt, doch seine bloße Anwesenheit ließ die Luft kalt und unangenehm wirken. Es war keine gewöhnliche Aura — sie fühlte sich falsch an, wie etwas, das nicht in diese Welt gehörte.
 

Der Fremde musterte sie schweigend. Sein Blick glitt langsam über Ali Baba und Morgiana hinweg, ehe er bei Aladin hängen blieb.
 

Für einen Moment sagte er nichts.
 

Dann schloss er die Augen und lächelte.
 

„Tja …“, murmelte er beinahe amüsiert. „Diesmal gehört der Sieg wohl euch.“
 

Seine Stimme war ruhig. Zu ruhig. Weder Wut noch Enttäuschung lagen darin — eher eine seltsame Gleichgültigkeit, als hätte er genau dieses Ergebnis erwartet.
 

Langsam setzte er sich rückwärts in Bewegung. Seine Schritte hallten leise durch die riesige Halle, während sein Mantel hinter ihm herwehte.
 

Als er die Augen wieder öffnete, lag darin erneut dieses unheilvolle Funkeln — ein kaltes, finsteres Leuchten, das ihnen bereits zuvor das Blut in den Adern gefrieren ließ.
 

„Aber das nächste Mal …“, sagte er langsam und hob den Blick, „werde ich gewinnen.“
 

Ein breites Grinsen legte sich auf sein Gesicht.
 

Unwillkürlich zog Tess Aladin näher an sich heran.
 

Der Fremde bemerkte es — und schien sich darüber zu amüsieren.
 

Dann griff er langsam in seine Tasche und holte zwei kleine dunkle Kugeln hervor, die matt in seiner Hand glänzten. Gedankenverloren ließ er sie zwischen seinen Fingern kreisen.
 

„Übrigens …“, sagte er schließlich, als wäre ihm dieser Gedanke gerade erst gekommen, „ich habe euch meinen Namen noch nicht genannt.“
 

Langsam griff er an seine Kapuze.
 

Mit einer ruhigen Bewegung zog er sie zurück.
 

Im selben Moment erstarrten Ali Baba, Morgiana und Tess.
 

Ungläubig starrten sie ihn an.
 

„Khan …?“, brachte Tess schließlich fassungslos hervor.
 

Jener Junge, der sie vor wenigen Tagen scheinbar zufällig angerempelt hatte. Derselbe, der Aladins göttlichen Stab gehalten hatte, als wäre er für ihn bestimmt gewesen. Ein scheinbar gewöhnlicher Straßenjunge — unscheinbar, belanglos wirkend — dessen Harmlosigkeit sich nun als Täuschung entpuppte.
 

Der Junge sah zu Tess hinunter.
 

Langsam legte sich wieder dieses finstere Grinsen auf sein Gesicht.
 

„So habt ihr mich kennengelernt“, sagte er leise. „Doch Khan … war nie mein wahrer Name.“
 

Noch während er sprach, begann sein Körper langsam vom Boden abzuheben.
 

Finstere Rukh erschienen um ihn herum. Erst vereinzelt, dann immer mehr, bis sie wie ein finsterer Sturm durch die Schatzkammer wirbelten. Die Temperatur sank schlagartig, und ein erdrückender Druck legte sich auf ihre Körper.
 

Sein Blick wirkte nun vollkommen unmenschlich.
 

„Mein wahrer Name lautet Karma.“
 

Die finsteren Rukh reagierten auf seine Worte, als würden sie ihm gehorchen.
 

„Ich bin der Gott der finsteren Rukh.“
 

Seine Stimme hallte durch die gesamte Halle und ließ selbst die Wände vibrieren.
 

„Also merkt euch diesen Namen gut.“
 

Im nächsten Moment warf er die beiden Kugeln zu Boden.
 

Mit einem dumpfen Knall zerbarsten sie. Ein gewaltiger Strudel finsterer Rukh brach hervor und breitete sich explosionsartig aus. Die Finsternis verschlang die Umgebung wie ein lebendiger Sturm.
 

Ali Baba, Morgiana und Tess rissen reflexartig die Arme hoch, während die finstere Energie an ihnen vorbeirauschte. Selbst das Atmen wurde schwer.
 

Zwischen dem tobenden Rukh-Sturm erklang Karmas Lachen.
 

Finster. Verzerrt. Wahnsinnig.
 

„Wir werden uns sehr bald wieder sehen ...“
 

Seine Stimme hallte unnatürlich durch die Dunkelheit.
 

Dann richtete sich sein Blick ein letztes Mal auf den schlafenden Aladin.
 

Das Grinsen wurde breiter — beinahe ehrfürchtig.
 

„… und dann gehört mir die kleine Manifestation Gottes.“
 

Die finsteren Rukh verschlangen ihn vollständig. Sein Körper löste sich in der Dunkelheit auf, bis nur noch sein Lachen zurückblieb.
 

Dann verstummte auch dieses.
 

Die schwarzen Rukh zerfielen und verschwanden, als hätten sie nie existiert.
 

Zurück blieb nur bedrückende Stille.
 

Und das Gefühl, dass mit Karma etwas weitaus Gefährlicheres erwacht war, als sie bisher begreifen konnten.
 

 
 

Als David sich wieder in einen schwarz-weißen Rukh zurückverwandelte, breitete sich bedrückendes Schweigen über die zerstörte Stadt aus. Das schwache Licht um seinen kleinen Körper flackerte unstetig, bevor er erschöpft zu Boden sank. Für einen kurzen Moment bewegte sich niemand. Selbst der Wind schien zwischen den Ruinen verstummt zu sein.
 

[style type="italic"]„Ich war … wohl zu lange … in meiner menschlichen Gestalt …“[/style] brachte David mühsam hervor. Seine Stimme war kaum mehr als ein erschöpftes Hauchen, während sein kleiner Körper sichtbar zitterte. Die Verwandlung hatte ihn beinahe all seine Kraft gekostet.
 

Die anderen blickten schweigend zu ihm. Der Kampf lag ihnen noch schwer in den Knochen, doch schlimmer war das Gefühl, etwas erlebt zu haben, das sie nicht verstanden. Die finsteren Rukh, das Monster und die vollkommen verwüstete Stadt hatten sich tief in ihre Gedanken eingebrannt. Niemand wusste wirklich, was er sagen sollte.
 

Dann durchschnitt plötzlich ein leises Stöhnen die Stille.
 

Sofort fuhren ihre Blicke herum. Zwischen den Trümmern, etwas weiter entfernt, lag eine Gestalt reglos am Boden.
 

Tess reagierte als Erster. Ohne zu zögern legte er den bewusstlosen Aladin vorsichtig in Ali Babas Arme, bevor er hastig losrannte. Kleine Steinbrocken knirschten unter seinen Schritten, während sein Herz immer schneller schlug.
 

„ZAGAN!!“
 

Vor der Gestalt auf die Knie sinkend, hob er den menschlichen Dschinn vorsichtig an. Erst jetzt erkannte er, wie schlimm dessen Zustand wirklich war. Blut zog sich dunkel über seine Kleidung, seine Haut hatte jede Farbe verloren und selbst das Atmen schien ihm Schmerzen zu bereiten. Es wirkte beinahe, als würde sein Körper jeden Moment auseinanderbrechen.
 

Langsam öffnete Zagan die Augen. Sein Blick war verschwommen, doch als er Tess erkannte, erschien ein schwaches, erschöpftes Lächeln auf seinem Gesicht.
 

„Tess …?“ Seine Stimme war brüchig und leise. „Was machst du denn hier …?“
 

Allein zu hören, dass er noch sprechen konnte, ließ Tess erleichtert ausatmen. Für einen kurzen Moment klammerte er sich an die Hoffnung, dass noch nicht alles verloren war.
 

„Aladin und ich wollten zu dir“, erklärte er hastig. Seine Worte überschlugen sich beinahe.  
 

Bei diesen Worten hob Zagan leicht den Blick. Für einen Augenblick veränderte sich sein Ausdruck. Überraschung lag darin — vielleicht sogar Sorge.
 

„Prinz … Aladin …?“ wiederholte er schwach.
 

Tess nickte sofort. „Wir wollten dich etwas fragen … und von dir Magie lernen. Es gibt Dinge, die wahrscheinlich nur du beantworten kannst.“
 

Doch noch während er sprach, verlor seine Stimme an Sicherheit. Sein Blick glitt erneut über Zagans Verletzungen. Blut tropfte langsam von dessen Arm auf den Boden, und sein Körper zitterte inzwischen unkontrolliert.
 

„Du bist vollkommen verletzt …“ murmelte Tess erschrocken.
 

Zagan antwortete nicht direkt. Stattdessen verkrampfte sich sein Körper kurz, ehe er heftig Blut hustete. Dunkle Tropfen verteilten sich zwischen den Trümmern. Danach lehnte er den Kopf leicht zurück und blickte erschöpft in die Dunkelheit über ihnen.
 

Seine Augen wirkten leer. Nicht nur vor Schmerz — sondern vor Erschöpfung und Verzweiflung.
 

„Er war es …“ murmelte er schließlich.
 

Währenddessen kamen auch Ali Baba und Morgiana näher. Ali Baba hielt den bewusstlosen Aladin vorsichtig fest, während David langsam herüber flatterte und sich schließlich schweigend auf dessen Schulter niederließ.
 

Als Zagan den schwarz-weißen Rukh bemerkte, erschien erneut dieses schwache Lächeln auf seinem Gesicht. Es wirkte beinahe melancholisch.
 

„Welch seltsame Ironie … dich wiederzusehen, David …“
 

David sagte nichts darauf. Er betrachtete Zagan lediglich schweigend, als hätte er bereits verstanden, was geschehen war. Zwischen den beiden lag ein stilles Verständnis, das keiner Erklärung bedurfte.
 

Zagan schloss für einen Moment die Augen, sammelte mühsam Kraft und begann dann weiterzusprechen.
 

„Dieser junge Mann … tauchte plötzlich auf …“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Er entzog allem Leben hier das Magoi … den Bewohnern dieser Stadt … ebenso wie den Kreaturen des Dungeons …“
 

Während er sprach, wanderte sein Blick langsam über die zerstörten Straßen der unterirdischen Stadt. Überall lagen reglose Körper aus Stein verstreut. Menschen, die noch vor kurzer Zeit gelebt hatten. Nun waren sie nichts weiter als leere Hüllen.
 

Allein der Gedanke daran ließ die Gruppe erschauern. Niemand musste fragen, von wem Zagan sprach. Die Erinnerung an dieses Wesen war noch viel zu frisch.
 

„Er war zu stark …“ fuhr Zagan schwach fort. „Selbst ich konnte ihm nichts entgegensetzen … nicht einmal als Dschinn …“
 

Seine Finger krallten sich leicht in den Boden, während seine Stimme zunehmend schwächer wurde.
 

„Und es benutzte etwas … etwas, das nicht in diese Welt gehört …“
 

Tess’ Augen weiteten sich langsam. Sofort erschien das Bild der finstere Rukh vor seinem inneren Auge.
 

„Die finsteren Rukh …“ sagte er leise.
 

Zagan nickte kaum merklich. Selbst diese kleine Bewegung schien ihn bereits Kraft zu kosten.
 

Mit stockender Stimme erzählte er weiter, wie die finstere Rukh ihn gefangen hielten, während Karma die Menschen in der Nähe des Dungeons hineinlockte und ihnen ihr Magoi entzog.
 

Bei der Erwähnung von Karma wurde Tess’ Blick kurz finster. Noch immer verstand er nicht vollständig, weshalb dieser Junge all das tat.
 

„Sie wurden zu Stein …“ murmelte Zagan kraftlos. „Alle … einer nach dem anderen …“
 

Während er sprach, bemerkten sie entsetzt, dass sich die graue Versteinerung inzwischen weiter über seinen Körper ausbreitete. Erst seine Hände, dann langsam seine Arme. Das Geräusch von verhärtendem Stein war leise, aber deutlich genug, um ihnen einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
 

Ali Baba und Morgiana starrten ihn geschockt an. Selbst Morgiana, die sonst kaum Emotionen zeigte, wirkte erschüttert.
 

Tess hingegen konnte den Blick nicht von Zagan lösen. Es fühlte sich falsch an, einfach nur zuzusehen.
 

[style type="italic"]„Man hat auch dir dein Magoi genommen … nicht wahr?“[/style] fragte David leise.
 

Zagan antwortete lediglich mit einem schwachen Nicken. Seine Kräfte schwanden sichtbar von Moment zu Moment.
 

Über ihnen sammelten sich immer mehr dunkle Wolken. Die Luft im Dungeon wurde schwerer und bedrückender, als würde selbst die Stadt um ihren Untergang trauern.
 

Langsam wanderte Zagans Blick zu Aladin, der noch immer reglos in Ali Babas Armen lag. Für einen langen Moment sagte er nichts. Er betrachtete ihn nur schweigend, als würde etwas auf seinem Herzen lasten, das er nicht mit ins Grab nehmen wollte.
 

Dann öffnete er langsam den Mund.
 

„Bevor ich vollständig zu Stein werde … müsst ihr etwas wissen …“ flüsterte er brüchig.
 

Sofort richteten sich alle Blicke auf ihn. Niemand wagte es, sich zu bewegen. Selbst Tess hielt unbewusst den Atem an.
 

Zagans Atem ging schwer, beinahe unregelmäßig. Es wirkte, als müsse er gegen seinen eigenen Körper ankämpfen, um überhaupt noch sprechen zu können.
 

„Dieser Junge …“ begann er mühsam. „Er ist nicht die Person … für die ihr ihn haltet …“
 

Tess erstarrte sofort. Sein Herz schlug schneller.
 

„Was meinst du damit …?“ fragte er leise, fast vorsichtig.
 

Zagan hob den Blick leicht an. Man konnte deutlich sehen, dass er versuchte weiterzusprechen. Seine Lippen bewegten sich erneut, als wolle er endlich aussprechen, wer Aladin wirklich war.
 

Doch plötzlich versagte seine Stimme.
 

Kein Laut kam mehr über seine Lippen.
 

Die Versteinerung hatte inzwischen seinen gesamten Körper erfasst. Langsam schlossen sich seine Augen.
 

Und dann bewegte er sich nicht mehr.
 

Für einen Moment herrschte absolute Stille.
 

„… Zagan?“
 

Tess’ Stimme zitterte. Panik breitete sich in seinen Augen aus, als er den Dschinn an den Schultern packte und ihn verzweifelt schüttelte.
 

„ZAGAN!!“
 

Sein Ruf hallte durch die zerstörte Stadt, verlor sich jedoch zwischen den Ruinen. Keine Antwort kam zurück.
 

Tränen liefen über Tess’ Gesicht, während seine Hände unkontrolliert zitterten. Noch immer schien ein Teil von ihm sich dagegen zu weigern zu akzeptieren, dass Zagan tot war.
 

In diesem Moment betraten auch Setta, Ithnaan, Marcchio und Yunan den Dungeon.
 

Kaum erblickten sie die Szene vor sich, blieben sie abrupt stehen. Tess kniete zwischen den Trümmern und hielt den versteinerten Zagan in den Armen, während bedrückende Stille über der gesamten Stadt lag.
 

Selbst sie wussten augenblicklich, dass etwas Schreckliches geschehen war.
 

Erst nach einigen Sekunden bemerkte Tess ihre Anwesenheit. Langsam hob er den Kopf. Seine Augen waren rot vor Tränen, seine Stimme kaum noch hörbar.
 

„Zagan …“
 

Die Worte blieben ihm beinahe im Hals stecken.
 

„Er ist gestorben …“
 

 
 

In einem weit entfernten Ort, tief verborgen in einem gewaltigen Graben, lag ein Gebiet, das selbst für die roten Löwen unerreichbar war — selbst die Drachenmutter hätte diesen Ort niemals betreten.
 

Dort, wo kein Licht mehr in die Tiefe drang, stand einst eine Kirche. Nun jedoch war sie nur noch ein Überrest ihrer Vergangenheit, ein Bauwerk aus Schutt, Asche und vergessener Zeit.
 

Das große Tor war halb verschüttet, eingeklemmt unter massiven Trümmern, und ließ sich nur mühsam einen Spalt weit öffnen.
 

Aus diesem schmalen Zugang zog sich ein junger Mann hinein.
 

Keuchend, erschöpft und kaum noch in der Lage, seinen Körper zu kontrollieren, schleppte er sich durch die zerstörten Gänge, bis er einen weiten Saal erreichte.
 

Zu beiden Seiten ragten einst prächtige Mosaikfenster auf. Nun waren sie zerborsten, und durch ihre Bruchstücke fiel nur noch kaltes, gebrochenes Licht in die Dunkelheit.
 

Am Ende des Saales erhob sich ein Thron auf einem erhöhten Podest, wie ein letztes Zeichen von Macht inmitten des zerfallenen Ortes.
 

Dorthin zwang sich der junge Mann Schritt für Schritt, jeder einzelne davon schwerer als der vorige, als würde ihn die Luft selbst zurückhalten wollen. Mit jedem Meter schwand seine Kraft weiter, bis sie ihn schließlich vollständig verließ und er vor dem Podest auf die Knie sank.
 

Für einen langen Moment rührte sich nichts.
 

Die Stille war nicht leer, sondern dicht und drückend, als hätte der Raum selbst den Atem angehalten.
 

Dann erst wurde deutlich, dass er nie allein gewesen war.
 

Auf dem Thron saß bereits eine Gestalt, die ihn die ganze Zeit über beobachtet hatte.
 

Reglos.
 

Unlesbar.
 

Nicht wie ein gewöhnlicher Mensch, sondern wie etwas, das sich nur deshalb bewegte, weil es entschieden hatte, dass es möglich war.
 

Nach einer Weile — einer Zeitspanne, die sich kaum greifen ließ — erhob sich der Mann langsam vom Thron.
 

Ohne Eile, ohne erkennbare Absicht.
 

Dann stieg er ebenso gemessen die Stufen hinab, als hätte selbst die Zeit keinen Anspruch auf seine Hast.
 

Sein Blick blieb dabei leer, beinahe ohne jede Regung, als er vor dem Jungen in die Hocke ging und dessen schweres, unregelmäßiges Atmen aus nächster Nähe hörte.
 

„Du traust dich also, wieder vor mich zu treten?“
 

Seine Stimme war ruhig, männlich — und vollkommen frei von Wärme, als würde sie nicht zu Trost oder Verständnis fähig sein.
 

Der Junge antwortete nicht sofort. Nur sein Atem verriet, wie sehr sein Körper bereits am Rand seiner Belastbarkeit stand.
 

„Bitte … vergebt mir …“, brachte er schließlich hervor, seine Stimme brüchig, während er halb die dunkelroten Augen öffnete.
 

Die Welt vor ihm verschwamm in dunklen Schatten, doch das Grinsen des Mannes konnte er dennoch erahnen — klar genug, um es zu fürchten.
 

„Und jetzt bittest du mich?“, erwiderte dieser amüsiert, als hätte ihn diese Wendung tatsächlich unterhalten. „Du bist wirklich ein interessanter Junge.“
 

Der Junge schloss die Augen erneut, als die Erschöpfung ihn wie eine Welle überrollte.
 

Doch im nächsten Moment riss er sie wieder auf.
 

Ein scharfer, durchdringender Schmerz zuckte durch seinen Körper.
 

Der Mann hatte seine Hand ohne Zögern in seinen Rücken gestoßen.
 

„Du kannst froh sein, dass ich dich noch brauche“, murmelte er kühl, beinahe beiläufig. „Sonst wärst du längst tot.“
 

Die Hand drang tiefer, und mit ihr strömte finstere Rukh in den Körper des Jungen, nicht wie Energie, sondern wie etwas Fremdes, das sich gewaltsam in ihn hineindrängte.
 

Der Junge krümmte sich vor Qual, ein erstickter Schrei entkam ihm, den er nicht mehr zurückhalten konnte.
 

Erst als der Druck abrupt nachließ und die Hand sich zurückzog, brach der Laut ebenso plötzlich ab, wie er entstanden war.
 

Keuchend blieb er am Boden liegen.
 

Die Stille, die danach zurückblieb, wirkte schwerer als der Schmerz selbst — als hätte sie sich in seinen Körper gesetzt und würde dort verweilen.
 

Nach einigen Augenblicken richtete sich der Junge langsam wieder auf und wischte sich mit dem Handrücken über die Lippen, als müsste er erst prüfen, ob er überhaupt noch vollständig bei sich war.
 

Sein Herz schlug nun ruhig — zu ruhig, beinahe unnatürlich, als hätte der Schmerz nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Rhythmus neu geordnet.
 

Er hob den Blick.
 

Der Mann stand noch immer dort, unverändert, als wäre die Zeit an ihm vorbeigelaufen, ohne ihn auch nur zu streifen. Seine Augen lagen leer und unergründlich auf ihm, schwer wie etwas, das sich nicht abschütteln ließ.
 

Doch diesmal hielt der Junge diesem Blick nicht lange stand. Nach einem flüchtigen Moment wandte er sich ab, als würde allein das Fortsetzen des Blickkontakts ihn innerlich erschöpfen.
 

Er richtete sich weiter auf, Schritt für Schritt, wobei in ihm etwas von der rohen Wut verblasste und durch eine kühle, beinahe fremde Klarheit ersetzt wurde, die sich nach dem Schmerz in ihm festgesetzt hatte.
 

Der Mann hatte sich derweil bereits wieder dem Thron zugewandt, als wäre die Szene für ihn bereits abgeschlossen.
 

„Diese Mistkerle … ich hätte sie sofort töten sollen, als ich die Gelegenheit hatte“, knurrte der Junge leise, doch seine Stimme klang weniger explosiv als zuvor — mehr wie ein nachhallender Rest von Zorn.
 

„Ja, ja“, erwiderte der Mann gleichgültig, während er sich ohne jede Eile auf den Thron sinken ließ. „Das hättest du wohl tun sollen, mein Kleiner.“
 

Er schlug ein Bein über das andere, als säße er in einem Raum, der von dieser Welt völlig losgelöst war.
 

„Aber stattdessen hast du dich offenbart.“
 

Der Junge, der Karma war, erstarrte.
 

Einen Moment lang stand er einfach nur da, bevor er schließlich wieder auf die Knie sank — nicht aus Gehorsam, sondern weil etwas in ihm nachgab, das schwerer war als seine Muskeln.
 

„Bitte … ich habe einen Fehler gemacht“, murmelte er leiser, als seine vorherige Wut noch in ihm nachhallen konnte.
 

Der Mann ließ die Worte kurz im Raum stehen, als würde er sie nicht sofort bewerten.
 

Dann hob er schließlich die Hand und winkte ab, als hätte er längst entschieden, dass sie keine weitere Bedeutung hatten.
 

„Schon gut.“
 

Ein dünnes, kontrolliertes Grinsen erschien auf seinen Lippen.
 

„Immerhin wissen wir jetzt, dass dieser [style type="italic"]Rukh[/style] tatsächlich die göttliche Magie besitzt.“
 

Er lehnte sich zurück, während sein Blick sich verlor, als würde er nicht in die Kirche sehen, sondern durch sie hindurch in etwas Größeres.
 

„Drei Jahre haben wir ihn gesucht. Und doch schien es, als hätte er diese Macht nie gezeigt.“
 

Langsam erhob er sich erneut und trat hinter den Thron, ohne Eile, ohne erkennbare Absicht, als wäre selbst Bewegung für ihn nur eine Frage der Entscheidung, nicht der Notwendigkeit.
 

Als wäre jeder Ort in diesem Raum ohnehin bereits sein Besitz.
 

„Es war eine gute Entscheidung, diesen Jungen all die Jahre zu beobachten.“
 

Karma blieb kniend zurück, den Blick gesenkt, als würde er in der Stille nach etwas suchen, das ihm selbst nicht ganz bewusst war.
 

Der Raum wirkte plötzlich größer, nachdem der andere Mann sich entfernt hatte — nicht leerer, sondern weiter, als hätte seine Präsenz zuvor die Luft selbst verdrängt.
 

Für einen Moment war nur das Echo der vergangenen Worte in ihm präsent.
 

Dann, langsam, fast widerwillig, hob sich Karmas Stimme.
 

„Woher wusstest du überhaupt, dass er der gesuchte Rukh ist?“
 

Die Frage fiel schwer in die Stille des Raumes.
 

Und kaum war sie ausgesprochen, wirkte sie bereits fremd — als hätte er sie nicht geplant, sondern in einem Moment der Unachtsamkeit verloren.
 

Auch in Karmas Blick lag ein kurzer Moment der Unsicherheit — nicht über die Antwort, sondern darüber, dass er überhaupt gefragt hatte.
 

Nicht überrascht, nicht irritiert — eher in einer stillen Abwägung, ob sie überhaupt eine Antwort verdiente.
 

Der Mann blieb stehen.
 

Reglos.
 

Als hätte die Frage ihn nicht wirklich erreicht, sondern lediglich an einer unsichtbaren Schwelle gestreift, hinter der er in aller Ruhe über ihre Bedeutung entschied.
 

Für einen Moment wirkte es, als würde er sie nicht einmal bewerten — sondern einordnen, wie etwas, das bereits Teil eines größeren Musters war.
 

Nicht überrascht, nicht irritiert — eher in einer stillen, beinahe beiläufigen Abwägung, ob sie überhaupt den Wert einer Antwort besaß.
 

Dann entwich ihm ein leises Lachen.
 

Kurz. Trocken. Kontrolliert.
 

Ein Laut, der weniger Reaktion als Urteil war.
 

„Ich wusste es einfach.“
 

Ohne jede Hast setzte er seinen Weg fort, als hätte sich die Antwort längst geformt, bevor die Frage überhaupt ausgesprochen wurde.
 

Er trat an Karma vorbei, ohne ihn eines Blickes zu würdigen — nicht aus Missachtung, sondern als wäre dessen Anwesenheit bereits fest in seine Wahrnehmung der Umgebung eingraviert, unverrückbar und selbstverständlich.
 

Im Vorbeigehen legte sich eine kalte Hand auf Karmas Schulter.
 

Die Bewegung war ruhig, beinahe beiläufig, als wäre sie nur ein kurzer Einschnitt in einem längst feststehenden Ablauf.
 

Nicht fest.
 

Nicht lange.
 

Und doch trug sie ein Gewicht in sich, das nichts mit Dauer zu tun hatte, sondern mit Bedeutung — mit dem, was sie unausgesprochen hinterließ.
 

Ein kurzer Druck — kaum mehr als eine flüchtige Berührung — und dennoch eindringlicher als jede Erklärung, als hätte sich für einen Augenblick etwas Unwiderrufliches auf ihn gelegt, das nicht mehr zurückgenommen werden konnte.
 

„Enttäusche mich nicht, [style type="italic"]Gott[/style].“
 

Karma zuckte kaum merklich zusammen.
 

Ein Reflex, schnell und unbewusst, als hätte der Körper bereits verstanden, bevor der Verstand überhaupt in der Lage war, Bedeutung zu formen.
 

Für einen winzigen Moment schien dieser Reflex im Raum zu hängen, losgelöst von allem, was ihn hätte einordnen können.Für einen Augenblick blieb diese Reaktion im Raum stehen, als würde selbst sie noch nicht wissen, wohin sie gehörte.
 

Dann löste sie sich wieder auf.
 

Doch er sagte nichts.
 

Kein Widerstand. Keine Antwort.
 

Nur Stille, die sich nicht wie Leere anfühlte, sondern wie etwas, das sich langsam und unaufhaltsam um ihn legte, Schicht um Schicht, ohne dass er es hätte greifen oder benennen können.
 

Der Mann löste die Berührung ebenso selbstverständlich, wie er sie gesetzt hatte, ohne Verzögerung, ohne jedes Innehalten, als wäre sie nie mehr gewesen als ein notwendiger Punkt innerhalb einer größeren, längst entschiedenen Bewegung.
 

Dann setzte er seinen Weg fort.
 

Ohne Eile.
 

Ohne Zögern.
 

Als wäre selbst dieser Moment bereits aus der Gegenwart herausgelöst und in etwas Endgültiges überführt worden, das nicht mehr hinterfragt werden konnte.
 

Schließlich verließ er den Raum, ohne sich noch einmal umzusehen.
 

Die Tür schloss sich nicht mit einem Geräusch — sondern mit einer Endgültigkeit, die nicht gehört, sondern gespürt wurde, als würde sie sich erst im Nachhall vollständig im Raum entfalten und dort verweilen.
 

Und mit ihr blieb Karma zurück.
 

Für einen Moment rührte er sich nicht, als müsste erst die Möglichkeit vergehen, dass der Raum selbst sich erneut gegen ihn wendet — als hätte die bloße Abwesenheit des Mannes noch keine endgültige Form angenommen und könnte sich jederzeit wieder verändern.
 

Die Stille war nicht bloß Abwesenheit von Geräusch, sondern eine gespannte Gegenwart. Dicht genug, um Gewicht zu tragen, und doch unsichtbar, als würde sie ihn weiterhin beobachten, ohne je greifbar zu werden.
 

Karma atmete langsam ein.
 

Gleichmäßig.
 

Zu gleichmäßig.
 

Ein Atemzug, der weniger Leben als Kontrolle war, als müsse er sich selbst daran erinnern, dass er noch derjenige war, der diesen Rhythmus bestimmte — und nicht etwas, das still unter der Oberfläche lauerte.
 

Und doch blieb diese Gewissheit nur für einen flüchtigen Moment stabil, wie etwas, das sich jederzeit neu entscheiden konnte, in welche Richtung es kippt.
 

Die Worte lagen in ihm, ohne sich wirklich niederzulassen.
 

„Wieso nennt er mich immer Gott …“, dachte er.
 

Die Frage war leise, fast beiläufig entstanden — und dennoch blieb sie in seinem Kopf hängen, als hätte sie dort keinen Platz gefunden und weigere sich nun, wieder zu verschwinden.
 

Karma senkte den Blick auf seine Hand.
 

Sie war ruhig.
 

Unerschütterlich.
 

Und gerade deshalb fremd, als gehöre sie zu jemandem, der nur noch äußerlich mit ihm übereinstimmte und innerlich bereits eine andere Richtung eingeschlagen hatte.
 

Ein Teil von ihm hatte erwartet, dass etwas reagiert — Widerstand, Stolz, vielleicht Zorn.
 

Etwas, das sich greifen ließ und ihn zurück in eine vertraute Ordnung zwang.
 

Doch da war nichts, das sich so eindeutig fassen ließ.
 

Nur eine leise Verschiebung, kaum greifbar, als hätte sich etwas in ihm neu sortiert, ohne dass er den Moment dieser Bewegung hätte festhalten können, während er geschah.
 

Sein Blick glitt zur Tür.
 

Dorthin, wo der Mann verschwunden war.
 

Nicht aus bewusster Erwartung, sondern aus einem Reflex, der sich seiner Entscheidung entzog — als würde ein Teil von ihm noch immer versuchen, eine Richtung nachzuvollziehen, die längst nicht mehr existierte.
 

Nachdem er sich erhoben hatte, setzte er sich langsam in Bewegung, als würde er dem Raum nicht entkommen, sondern ihm lediglich folgen.
 

Seine Schritte waren ruhig, beinahe ohne Gewicht, und doch lag in ihnen eine seltsame Endgültigkeit, als hätte dieser Ort keinen Einfluss mehr auf seine Entscheidung.
 

Er trat an den Thron heran. Dahinter lagen die Reste eines vergessenen Kampfes — verstreute Splitter und Trümmer, still und bedeutungslos geworden, und doch auf ihre Weise noch immer präsent, als könnten sie sich nicht entscheiden, ob sie wirklich Vergangenheit waren.
 

Karma blieb stehen.
 

Für einen Moment geschah nichts, als würde selbst der Raum prüfen, ob er ihn noch beanspruchen durfte.
 

Er ging langsam in die Hocke. Die Bewegung wirkte bedacht, beinahe vorsichtig, als richte sie sich weniger auf die Welt um ihn herum als auf etwas, das tief in seinem Inneren verborgen lag.
 

Seine Finger schlossen sich um einen der Splitter.
 

Die raue Oberfläche war kalt unter seiner Haut. Nichts weiter als ein Überrest von etwas, das längst zerbrochen war – ein bedeutungsloses Fragment für jeden, der es betrachtete. Dennoch verharrte seine Hand darauf, als hielte er mehr fest als nur ein Stück Stein.
 

Sein Blick ruhte auf dem Splitter.
 

Die Stille um ihn herum schien dichter zu werden, bis sie schließlich auch den letzten Gedanken verschluckte. Für einen Augenblick gab es nur noch ihn, das Fragment in seiner Hand und etwas Unbestimmtes, das sich tief in seinem Bewusstsein regte.
 

Zunächst war es kaum mehr als ein Gefühl.
 

Ein fernes Echo.
 

Eine kaum wahrnehmbare Erschütterung in den Tiefen seiner Erinnerung.
 

Doch je länger er den Splitter betrachtete, desto deutlicher wurde dieses Ziehen. Es war, als hätte die Berührung etwas geweckt, das nicht vollständig vergessen worden war. Etwas, das all die Zeit im Verborgenen geschlummert hatte.
 

Vor seinem inneren Auge begann es zu flackern.
 

Schemenhaft zuerst. Formlos.
 

Wie Licht, das durch Nebel drang.
 

Dann wurden aus Schatten Konturen, aus Bruchstücken Bilder.
 

Eine Erinnerung löste sich aus der Dunkelheit seines Geistes und trat langsam hervor.
 

 
 

[align type="center"]----[style type="bold"]Erinnerung[/style]----[/align]
 

 
 

„Ich bin gerade so glücklich …“, flüsterte die junge Frau, während sie mit ihm allein auf dem Dach saß. Unter ihnen lag die Stadt wie ein funkelndes Meer aus Lichtern, doch all das spielte in diesem Moment keine Rolle mehr.
 

„Warum bist du gerade glücklich?“, fragte der junge Mann. Seine Stimme klang ruhig, tief – fast so, als käme sie nicht ganz von dieser Welt.
 

Sie lächelte schwach, ehe sie ihren Kopf auf seine Schulter legte und die Augen schloss, als hätte sie endlich etwas gefunden, wonach sie lange gesucht hatte.
 

„Weil du bei mir bist.“
 

Als sie die Augen wieder öffnete, traf ihr Blick seine himmelblauen Augen – klar wie ein endloser Himmel kurz vor dem Morgen.
 

Für einen Moment schien die Welt stillzustehen. Der Wind verstummte, die Lichter der Stadt flackerten nur noch entfernt, als wären sie weit weg.
 

Er sah sie einfach nur an. Still. Unlesbar. Und doch warm.
 

Dann hob er langsam die Hand, strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und beugte sich zu ihr hinunter – als würde dieser Moment alles andere auslöschen.
 

Zwischen ihnen blieb nur noch ein Atemzug Raum.
 

 
 

[align type="center"]----[style type="bold"]Erinnerung ende[/style]----[/align]
 

 
 

Im selben Moment brach eine Welle finsteren Rukh hervor und verschlang die Erinnerung. Sie riss sie förmlich aus der Realität und stieß sie hinab in die Tiefe der Dunkelheit.
 

Karma taumelte rückwärts, stolperte über seine eigenen Füße und fiel nach hinten.
 

Keuchend richtete er sich wieder auf. Sein Blick glitt zur zerstörten Decke hinauf, wo er für einen kurzen Augenblick einen kleinen, weißen Rukh erblickte – flüchtig, beinahe wie ein Irrlicht. Doch als er blinzelte, war er bereits verschwunden.
 

Langsam setzte er sich auf und hielt sich den Kopf.
 

„Schon wieder …“, murmelte er leise. „Schon wieder diese Erinnerung …“
 

Er erhob sich, klopfte er den Staub von seiner Kleidung.
 

Sein Magen knurrte dumpf. Kurz hielt er inne, schnappte er den roten Umhang und zog sich die Kapuze über den Kopf.
 

Er holte tief Luft.
 

Ein finsteres Grinsen legte sich auf sein Gesicht.
 

Und ohne ein weiteres Wort verließ er die Kirche.

15. Nacht: Die Wahrheit

Geschockt sahen Salomon und Shiba ihren Sohn an, der sie mit einem freundlichen Gesicht anstarrte.

Dann sahen sie Dunya an, die anfing schwer zu husten.

“AH! Geht's dir gut? Brauchst du etwas zu trinken?” fragte Aladin, der sich zu ihr drehte.

“Es geht wieder ...” hustete die Prinzessin und sah zu den jungen Prinzen mit einem Lächeln rüber.

“Aber danke für deine Fürsorge ...”

Mit dem Kopf schüttelnd, hielt er ihre Hand und meinte, dass es doch keine Ursache sei und er nur möchte, dass es ihr so schnell wie möglich wieder besser geht.

Während seine Eltern geruht waren, wie ihr Sohn sich Sorgen um jemanden machte, sahen Ali Baba, Morgiana und Tess es eher skeptisch.

Immerhin waren sie vor einigen Stunden noch Feinde und kämpften übers überleben.

Deswegen konnten sie es nicht verstehen, warum Aladin ihr so gutherzig war.

Ihre Blicke auf sich spüren, sah er zu die Drein, die sich ansahen und nickend raus gingen.

Sich Sorgen machend, sah er zu einem Heilmagier rüber, der sich um ihn und der Prinzessin gekümmert hatte.

“Mir geht es besser. Kannst du bitte Dunya Weiterheilen?” bat er ihn und stand dann auf.

“Aladin! Bleib noch im Bett! Du muss dich noch kurieren!” meinte Salomon, sodass sein Sohn ihn ansah und mit dem Kopf schüttelte.

“Mir geht es wirklich besser! Ich muss mit ihnen sprechen ...” sagte er und sah zum Ausgang, wo seine Freunde waren.

Sich anblickend, nickten sie, begleiteten ihn aber mit, falls etwas passieren sollte.
 

Als sie aus dem Zelt rauskamen, ging Aladin sofort zu ihnen, die sich unterhielten.

“Ali Baba! Morgiana! Tess!” rief der junge Prinz, sodass die Drei zu ihm sahen.

Leicht außer Atem, sah er Tess an, der in die Hocke ging und ihn fragte, ob alles okay sei.

“Ja … Ich möchte mit euch sprechen ...” meinte er leicht schnaufend.

Sich anblickend, ging auch Ali Baba in die Hocke.

“Aber nur, wenn du versprichst, dich wieder ins Bett zulegen.” grinste der Prinz, sodass der Jüngere ihn leicht beleidigt ansah.

Tief Luft holend, stand er wieder aufrecht und meinte, dass es ihm besser ginge.

Zu Tess blickend, zerrten sie den jungen Prinzen zu einer Sitzecke, worauf sie ihn dann dort fallen ließen.

“Dann setz dich wenigstens! Wir wollen nicht, dass du wieder umgibst!” meinte Tess erst bestimmend und dann doch mit einem Lächeln.

Sich alle nun zu ihnen setzen, Aladin zwischen Salomon und Shiba, sah er kurz zu seinem Schoß und überlegte, was er ihnen eigentlich sagen wollte.

“Wie geht es euch denn überhaupt?” fragte er nun, sodass sie erst zu ihm sahen und dann zu sich.

“Nun, bis auf ein paar Schrammen und schnitte geht es mir eigentlich gut!” meinte Tess und schrie auf, als Ali Baba ihm am Arm pikste.

“Aber da geht es dir nicht gut!” grinste er frech, sodass der 14-Jährige ihn ebenso am Arm pikste.

“Aber selbst, ne?!”

Sie besorgt anstarrend, sahen sie zu Aladin und sagten, dass es ihnen, bis auf einen verstauten Arm, wirklich gut ginge.

“Und dir Mo?” fragte er sie besorgt.

“Mir geht es auch gut. Wie ich dir schon gesagt habe, ein Fanalis gibt nicht so schnell auf.” lächelte sie, sodass Aladin erleichtert ausatmende.

“Das ist schön!”

Ihn anlächelnd, sahen sich dann die Drei an, wissend, was der andere gerade dachte.

Nickend erhob sich Tess und räusperte.

“Aladin! Kannst du mal kurz herkommen!” bat sein Bruder ihn, der nickte und zu ihn ging.

Erst nicht wissen, was Tess mit ihrem Sohn vorhatte, sahen Salomon und Shiba zu Ali Baba, der ihnen sagte, dass sie es gleichsehen würden.

“Was gibt’s?” fragte der junge Prinz seinen großen Bruder, der ihm den Rücken zeigte.

“Es tut mir leid ...” sagte er und goss mit seinem Wasserzauber über Aladin.

Über sich blickend, riss er seine Augen auf und schützte sein Gesicht vor der nässe.

Doch als er keine Kälte spürte, fragte er sich, ob der Junge schon den Zauber losgelassen hatte.

“Sag mal spinnst du??!!” rief auf einmal der Rukh, der auf Aladins Schulter ein kleines Nickerchen machen wollte.

“Ich wäre was Nass geworden!!” meckerte er und flog zum Magier, der ihn erst perplex anstarrte und dann auch herummeckerte.

“Dann geh gefälligst von ihm runter!! Ich wollte wissen, ob er seinen Borg nutzen kann oder nicht!!”

Nun verstehend, warum er zu ihm kommen sollte, sah er über sich und erblickte viele Rukh.

Sie gestaunt anstarrend, sah er wieder zu David, der murmelnd sich wieder auf seiner Schulter legte.

“Sag mal, hast du mir gerade nicht zugehört?! Ich möchte wissen, ob Aladin seinen Borg nutzen kann oder nicht!! Also leg dich woanders hin, du fauler Rukh!!” motzte er rum.

Doch dieser faule Rukh dachte nicht daran, sich von seiner Schulter weg zu legen.

Als er jedoch spürte, dass Aladin ihn hielt und auf einem Tisch legte, sah er ihn verwirrt an.

“Bitte bleib hier liegen. Ich möchte auch wissen, ob ich einen Borg beschwören kann.” lächelte er, sodass der Rukh ihn nur ansah.

Wieder zum Standort zurückkehrend, nickte er Tess zu, der wieder ein Wasserzauber beschwört.

Seine Augen fest schließen, konzentrierte er sich, einen Schutzwall zu zaubern.

“Sharahl!! Wasserdampfwand!!”

Gestaunt, dass Aladin sich vom Zauber schützen konnte, schrie er dann auf, als der Borg erlisch.

Es wäre ja auch zu schön gewesen …
 

Ihn neue Kleidung anziehen und trocken gemacht, sah Aladin Tess böse an, der sich dutzend Fach entschuldigte, als er sich über diese Eiseskälte beschwerte.

“Ich weiß selbst nicht, wie das zu Stande kommen konnte! Ich wollte wirklich nur Wasser nutzen, statt Eiswasser!” meinte Tess und sah sein Stab an.

“Ich habe es doch gesagt, dass das nicht funktionieren wird! Die Rukh haben sich geändert! Aber nein! Niemand will mir zu hören! Bin ja nur ein schwarz-weißer Rukh, denn niemanden interessiert!” meckerte David herum.

Zu ihm blickend fragte Shiba ihn nun, warum er denn ein schwarz-weißer Rukh sei, statt ein weißer oder schwarzer.

Zu ihr blickend, sah er kurz zu Aladin, der ihn nur ansah.
 

Ein Rukh, der für den Anblick schwarz ist, jedoch weiß leuchtet, nennt man einen schwarz-weißen Rukh.

Dies erscheint nur, wenn in seinem Hauptkörper, dass ist egal ob Mensch oder Tier, etwas passierte.

Sie entstehen, meist aus unglücklichen Situationen, z.B. Verlust von jemand geliebten.

Aber dann auch nur, wenn der Hauptkörper nicht anfängt, dass Schicksal zu hassen, was selten in diesem Schicksal der Fall war.

Das alte Schicksal mal ausgeschlossen.

Doch David wurde aus einem ganz anderen Grund so, wie er jetzt war.

Wie, wird im Laufe der Geschichte erklärt.
 

Ihnen erklärend, dass sein menschlicher Körper etwas geschehen sei, konnte er rechtzeitig von ihm flüchten, bevor er ebenso schwarz wurde.

“Und wo ist dein Körper jetzt? Vielleicht können wir ihm sagen, dass das Schicksal nicht schlecht ist.” meinte Shiba lächelnd.

“Das stimmt! Ich meine, seine Rukh können ruhig schwarz bleiben! Solange er wenigstens nicht das Schicksal verflucht, ist uns eigentlich egal, welche Farbe seine Rukh haben!” lächelte Salomon und zeigte auf Ithnaan, dessen Rukh ebenso schwarz waren.

Mitbekommen, dass der König etwas über ihn lustig macht, versuchte er ihn mit seinem Stab zu schlagen, was er jedoch abwehrt.

Ihnen zusehen, seufzte David auf.

“Das ist es ja … Ich weiß nicht, wo er ist ...”

“Wie du weiß nicht, wo er ist?” fragte Aladin ihn verwirrt.

“Ich weiß nicht, wo er sich gerade befindet! Alles, was ich weiß war, wie ich im Heiligen Palast wach geworden bin und mich dort die Rukh gepflegt haben … sowie eine weitere Person ...” sagte er und sah zu Aladin, der ihn erst anstarrte und dann auf sich zeigte.

Ihn anstarrend, sah der Rukh wieder nach unten, seufzte auf und nickte dann nur.

“Nein! Das kann nicht ich gewesen sein! Ich kenne dich erst seit dem Dungeon und … ich weiß nicht mal, was ein Heiliger Palast ist!” meinte Aladin und schüttelte mit den Händen.

“Der Heilige Palast ist eine Stätte, wo alle zurückkehren!” meinte Ali Baba, sodass alle zu ihm sahen.

Zu Morgiana blickend, die nickte, gingen sie wieder zu ihren Plätzen.

Als alle platzt genommen haben, holte der Prinz tief Luft ein.

“Aladin! Es ist besser, wenn du die Wahrheit weißt!” sagte er und sah nun zum jungen Prinzen, der ihn fragend ansah.

Wieder zu seiner Freundin blickend, hielt er ihre Hand und sah wieder zum jungen Prinzen.

“Morgiana und ich … Wir stammen nicht von diesem Schicksal!” meinte er, sodass Aladin, zusammen mit den anderen, sie geschockt ansah.

“Das versteh ich gerade nicht ...” meinte Aladin, sodass die anderen ihn zustimmten.

“Habt ihr nicht gesagt, dass nur eure Erinnerung von einem anderen Schicksal kommen?” fragte Tess sie, sodass Aladin zu ihm aufsah.

Wieder zu Ali Baba blickend, der es ganz falsch formulierte, räusperte und klärte, dass sie sehr wohl von diesem Schicksal stammen.

“Wir können uns halt nicht an dieses Schicksal erinnern!” meinte er und stimmte Morgiana zu, als sie erwähnte, dass sie ja sonst wüssten, dass Dungeons nicht verschwinden, wenn man sie erobert.

“Da hat sie allerdings recht!” meinte Tess.

Zu ihm schauen, sah Aladin dann wieder zu seinem Freund, als er ihn ansprach.

“Aladin, kannst du dich erinnern, was ich im Schiff erzählt habe?” fragte er ihn, sodass dieser ganz kurz überlegte und nickte.

“Ja. Du hast mir von deinem besten Freund erzählt.” lächelte er und sah ihn dann an.

“... heißt das ...”

Ohne auszusprechen, was Aladin dachte, nickten Ali Baba und Morgiana.

“Du bist es, von dem ich erzählt hatte!”

Mit gestaunten Augen ihn anstarren, sah er dann zu seinen Eltern und Bruder, die ihn nur anlächelten.

“Ihr wusstet es?” fragte er sie, sodass Tess ihm erklärte, dass sie nicht alles wussten.

“Selbst die beiden wissen nicht alles vom alten Schicksal! Aber nach und nach tauchen sie auf und erzählen mir das dann immer!” meinte er lächelnd.

Wieder zu seinen alten besten Freunde blickend, sah er nun zum Rukh, der auf seiner Schulter saß.

Dieser sah zu ihm und zuckte nur mit den Schultern.

Zurück zu ihnen schüttelte Aladin schuldigen den Kopf.

“Tut mir leid, aber ich kann mich an euch nicht erinnern. Ich weiß nur, dass mein Name Aladin Jeohahaz Abraham, der erste Prinz von Alma Toran, Sohn von König Salomon und Königin Shiba und zukünftiger König von Alma Toran bin.” sagte er und fügte hinzu, dass er hier geboren sei und keinerlei Erinnerung von einem alten Schicksal habe.

Verstehend lächelten sie und meinten, dass sie sich dies gedacht hatten und nur es ihm sagen wollten.

“Na ja … Ich wollte nur etwas wissen aber … es scheint nicht der Fall zu sein!” grinste Ali Baba, sodass nun sie verwirrt waren.

Sogar seine Freundin neben ihn sah ihn verwirrt an.

Als Aladin fragen wollte, was nicht der Fall war, schlug sein Kopf, sodass er mit schmerzverzerrtem Gesicht sein Kopf hielt.

“Alles in Ordnung mein Schatz?” fragt Shiba besorgt ihren Sohn, der sich an sie lehnte.

“Ich habe nur schlimme Kopfschmerzen ...” meinte er und zischte wieder, als ein schlag kam.

“Dann leg dich wieder hin und kuriere dich erstmals richtig aus!” meinte sein Vater und trug ihn, als er versuchte selber zu laufen, jedoch dann nach hinten fiel.

Wieder im Zelt sah Dunya mit leicht trüben Augen zu ihnen rüber und sah dann Aladin, der sich hinlegte.

Ihre Hand zu ihm reichen, sah er zu ihr rüber, lächelte leicht und nahm ihre Hand, ehe er dann seine Augen schloss.

Dies beobachtend, sah sie zur Prinzessin, die ebenso ihre Augen schloss, ehe sie dann die beiden in Ruhe ließen.
 

In einem anderen Zelt sitzen, sahen sie sich alle an.

Dazwischen war Rukh David, der die Anspannung im Raum spürte.

“Was ist denn nicht der Fall, Ali Baba?” fragte Tess ihn, sodass dieser ihn erst anstarrte und dann sich leicht nach hinten lehnte.

“Ach! Ich wollte einfach nur etwas wissen. Aber dies ist wohl einfach nicht der Fall.” sagte er und meinte dann, dass er auch etwas anderes wissen wollte.

“Meinst du vielleicht das, was im Dungeon passiert ist?” fragte er unverblümt, sodass Ali Baba mit dem Kopf nickte.

“Ja! Aber er scheint sich nicht an ihn zu erinnern! Auch scheint er sich nicht zu erinnern, was passierte!” meinte er und stützte seinen Kopf.

“Das ist vielleicht auch gut so!” meinte nun Salomon.

Ihn fragend anblickend, fragte dies seine Königin, der zu ihr sah und erklärte, dass es vielleicht besser wäre, wenn Aladin nichts von Khan und seinen unermesslichen Kräften wisse.

“Wenn Khan, ich meine Karma, wirklich hinter Aladin her ist, dann sollte er lieber wieder im Palast bleiben!” meinte der König, sodass die drei ihn geschockt ansahen.

“Aber Eure Majestät! Aladin wollte doch unbedingt auf Reisen gehen! Wenn Ihr ihn wieder im Palast einsperrt, wird er niemals so ein König werden, wie Sie es sind!” meinte Ali Baba.

“Er hat recht Salomon! Außerdem sind wir doch noch da! Wir haben uns ganz gut geschlagen, um Aladin vor ihm zu beschützen!” grinste Tess und sah nun zu David, der vor ihnen flog.

“Shiba! Dieses Monster benutzt deinen Borg!” sagte der Rukh, sodass sowohl Shiba als auch Salomon, Ithnaan, Setta, Marcchio und Yanyu ihn geschockt anstarren.

“Wie bitte?”

“Dieses Monster benutzt denselben Borg wie du! Borg Al-Samm, den achtköpfigen Schutzwall!” erwähnte er deutlicher, sodass sie nur mit dem Kopf schüttelte.

“Das kann nicht sein … Außer ich ist niemand in der Lage, diesen Schutzwall zu nutzen geschweige denn ihre Formel zu kennen!” meinte die Königin und sah dann zu den zwei Jungs, die ihn aber gesehen hatten.

“Es gibt aber noch eine weitere Person, die diesen Zauber nutzen kann!” meinte Ali Baba.

Ihn fragend anstarrend, erschraken sie, als er Aladin meinte.

“Im alten Schicksal konnte er diesen Schutzwall nutzen! Er war sogar tausendmal größer, als den von Ihnen, Eure Hoheit!” sagte er lächelnd und erwähnte, dass er eins damit sogar ein großes Gebäude schützen konnte.

“Aber ich muss zugeben, dass irgendetwas mit Karma nicht richtig ist …” meinte er dann und zuckte mit den Schultern, dass er nicht wisse, was es wäre.

Nun wieder zum Rukh starren, meinte er, dass ihr Schutzzauber nicht gegen ihn antreten könne.

“Er strahlt eine unheilvolle Aura aus, dass alles, was er berührt, zu Stein wird und dann zerbröselt!” meinte er und zitterte dabei.

“Auch die Rukh, die um ihm sind, fallen wie kleine Motten zu Boden ...”

“Sie fallen zu Boden?!” fragten sie ihn geschockt, sodass Tess ihm nur recht gab.

“Ich habe ganz leises Geschrei gehört … Ich glaube das waren die Rukh ...” meinte er und zog seine Hände zusammen, die auf seinen Schoß lagen.

“Ja … Das waren sie … Sie sterben in seiner Nähe ...”

“Aber Rukh können nicht sterben!!” meinte Ithnaan und wich dann zurück, als David es verjante.

Geschockt zu ihren Schößen blickend, erhob sich Salomon.

Zu ihm blickend, erhob sich dann Shiba, um ihn zu fragen, was er vorhabe.

Seinen göttlichen Stab packend, wischte er das Tuch zur Seite und sah zu ihr.

“Ich gehe nach Alba! Sie ist die älteste Person, die es in diesem Schicksal gibt!” meinte er und presste seinen Stab.

“Neben natürlich meinem Vater!” zischte er voller Hass.

Zu den König blickend, sah der Rukh zur Seite.

“Dann lass mich mit dir kommen!” bat Shiba.

Doch Salomon verneinte und meinte, dass wenigstens sie bei Aladin bleiben solle.

Doch sie protestierte und klammerte sich an seiner Robe.

“Keine Angst, Salomon!” sprach der 14-jährige Junge und erhob sich von seinem Platz.

Auch Ali Baba und Morgiana erhoben sich und stellten sich ritterlich vor ihm.

“Wir werden den jungen Prinzen mit unserm Leben beschützen! Darauf schwören wir!” sagten sie und salutierten, sodass die Toraner die drei erst verdutzt anstarrten.

Mit einem sanften lächeln, packte er das Handgelenk von Shiba, zog sie auf dem göttlichen Stab, der schon flugbereit war, und sprang zu ihr zu.

“Gut! Ich verlasse mich auf euch!” meinte er lächelnd, sagte zu seiner Frau, dass sie sich gut festhalten solle, was sie auch tat.

Na ja!

Sie klammerte sich eher an ihn und schmuste mit ihrer Wange seinen Rücken, was ihm leicht zum Kichern brachte.

“Klammer dich nicht so fest an mich!” beschwerte er sich nun, was sie jedoch ignorierte und sich noch fester an ihn klammerte.

Seufzend flogen sie dann Richtung Osten.

“SAGT ALADIN ÜBRIGENS, DASS WIR SCHONMAL LOSS GEZOGEN SIND!!! WIR SEHEN UNS IM KAISERREICH KOU WIEDER!!!” rief der König, sodass Shiba mit der Hand wank und ihnen zurief, für ihr ihm einen Kuss geben solle und sie ihn liebhabe.

Hinter ihnen her wanken, sahen sie dessen Gefolge, die das Königspaar versuchte einzuholen.

Seufzend zu ihnen stießen, schüttelte Ithnaan mit dem Kopf.

“Also ganz ehrlich, Salomon ist immer noch voll das Kind!” meinte er und sah dann zu Setta.

“Wenn er der König der Magier und anderen Arten ist, benimmt er sich wohlhabend und höflich! Doch sobald es eine Gelegenheit gibt, benimmt er sich so, wie damals als wir noch auf reisen waren!” lächelte er und stimmte Marcchio zu, dass er die alte Zeit vermisse.

Sie anlächelnd, sahen sich Ali Baba, Morgiana und Tess an, ehe sie dann anfingen zu gähnen.
 

Im Zelt, wo Aladin und Dunya lagen, sah der junge Prinz zur Zeltdecke.

Die Hand der Prinzessin loslassend, öffnete sie ihre Augen und sah ihn an.

“Du hast es ihnen nicht gesagt, nicht wahr?” fragte sie ihn, sodass er nur nickte.

“Aber warum denn nicht?” fragte sie ihn.

Weiterhin zur Decke blickend, schloss er die Augen und seufzte tief aus.

Sie wieder öffnen, drehte er sich zu ihr um und sah in ihren Türkisen Augen.

“Weil sie nicht wissen sollen, dass ich auf der Suche nach jemanden bin.” flüsterte er leise, für den Fall, das man sie belauschen könnte.

“Aber warum denn nicht? Sie könnten dir doch bei der Suche helfen.” meinte sie und drehte sich nun zu ihm um.

Er seufzte, schloss wieder seine Augen um sie gleich wieder zu öffnen.

Ihn beobachtend, rückte sie sich etwas zu ihrem Bettrand, um ihm eine Strähne von seinem Gesicht zu wischen.

“Du siehst ihm ähnlich ...” meinte sie, sodass er zu ihr sah.

“Nur das du noch ein Kindergesicht hast, während er schon erwachsen ist.”

Wieder von ihr wegblickend, schloss er wieder seine Augen.

“Lass uns schlafen. Morgen wirst du nach Alma Toran geschickt. Dort werden sie dich besser heilen, als hier.” meinte er, nahm ihre Hand und lächelte.

“Wahrscheinlich wirst du kurz im Gefängnis sitzen. Doch sobald ich ein Schreiben gesendet habe, bist du frei. Also mach dir deswegen keine Sorge.” lächelte er sie an.

Ihm zurück lächelnd, meinte sie, dass sie davor keine Angst habe.

“Ich weiß, dass du dafür sorgen wirst, dass mir nichts passiert. Und auch weiß ich, dass du für mich da bist.”

Sich anlächelnd, schlossen sie ihre Augen und schliefen gemeinsam ein.
 

“Es ist so widerlich!!” spuckte Karma, der in ein nah gelegenes Dorf, was am großen Graben war, dessen Magoi auffüllen wollte.

“Das ist alles seine Schuld!! Hätte er diese Magie nicht genutzt, würde dieses Magoi noch angemessen sein!! Doch jetzt …” ekelte er sich und spuckte Blut.

Das Blut vom Mundwinkel wischen, sah er zu einer seiner Marionetten, die Aladin und seine Leute spionierte.

“Meister! Meister!” sagte sie und verneigte sich vor Karma, der sich erst an einer Säule lehnte und sich dann wieder aufrecht stellte.

“Sie werden nun gesucht, Meister! Auf der ganzen Welt ist Ihr Bild zu sehen!” sagte sie, sodass er sich streckte und die Steinperson vor seinen Füßen wegtrat.

“Hach! Jetzt darf ich mich nicht mehr in Alma Toran blicken lassen oder sonst noch wo! Was für eine Verschwendung!” meinte er und ging über den totenstillen Platz entlang.

Ihm folgend, ging die Marionette stillschweigend nehmen ihn.

“Ich habe ihn übrigens getroffen!” meinte Karma auf einmal und legte seine Arme hinterm Kopf.

“Wen meinen Sie, Meister?” fragte er ihn, sodass er zu ihm rauf sah und grinste.

“Dein Rukh! Es geht ihm blendend!” grinste er finster, sodass die Marionette neben ihm kurz aufzuckte und dann dessen blaue Augen schloss.

“Ist das so?” fragte er, sodass Karma stehen blieb und ihn verspielt enttäuscht ansah.

“Ist das alles, was du von dir gibst, David? Das beleidigt mich aber!” spielte er und grinste dann finster, als dieser, der sich als David herausstellte, vor ihm zu Knien fiel.

“Es tut mir für meine Worte leid, Meister! Ich meine natürlich, wie hocherfreut ich doch bin, dass Sie ihn getroffen habt!” sagte er und zitterte am ganzen Leib.

Zu ihm runter Grinsend, ging Karma in die Hocke und packte sein Gesicht.

“Das sollte es auch ...” sagte er mit einem finsteren Blick zu ihm, lies sein Gesicht wieder los und ging weiter.

“Ich brauch ein neuer Spot, wo ich mir mein Magoi auffüllen kann!” sagte er und verschwand dann mit den finsteren Rukh.

Hinter ihn herblickend, ging David in die Hocke und ballte seine Hände in Fäuste, als kein Rukh mehr in der Nähe war.

“So ein grausames Monster! Er ist echt beängstigend! Aber um das zu erreichen, muss ich bei ihm bleiben, damit ich mir meinen Wunsch erfüllen kann ...” sagte er und sah dann zum Sternenhimmel auf.

“Bitte warte noch etwas, meine Geliebte! Ich werde dich wiederholen und dann können wir, gemeinsam mit unserm Sohn, eine glückliche Familie sein ...”
 

Am nächsten Morgen erwachte Ali Baba und streckte sich.

“Uhaaah! Das war echt ein harter Tag gestern! Meine Güte! Mir tut mein ganzer Körper weh!” beschwerte er sich und sah seinen Körper bei einem Fluss an.

Sich erst betrachten, ging er dann in die Hocke, um etwas zu trinken, ehe er sich erschrak, als er Karma vor sich stehen sah.

“Guten Morgen Ali Baba!” lächelte Aladin ihn an, der immer noch voller Schock ihn anstarrte.

“Oh! Habe ich dich erschrocken?!” fragte er ihn und half ihm wieder auf, als dieser sich wieder zusammenriss, mit dem Kopf schüttelte und meinte, dass er kurz in Gedanken versunken war.

Erleichtert ausatmend, ging er wieder zu Dunya, die in einem Rollstuhl saß.

“Guten Morgen, Eure Hoheit!” lächelte sie und verbeugte sich leicht nach vorne.

Zu ihr starrend, sagte er nur stumm, dass er ihr auch einen schönen morgen wünschte und riss dann Aladin von ihr weg, um mit ihm zu sprechen.

“Warum bist du mit ihr draußen?” fragte er ihn flüsternd.

“Ich möchte ihr die Gegend zeigen.” antwortete er zurück flüsternd.

“Dir ist schon bewusst, dass sie gestern versucht hatte, uns umzubringen?” fragte der Prinz nun mit einem leicht strengen Ton.

Nickend meinte der junge Prinz jedoch, dass sie keine Feindin mehr sei und sich für das, was sie tat, keine Schuld hatte.

“Sie wurde von ihm manipuliert, wie du es selbst wissen müsstest.” erklärte er, sodass Ali Baba ihn verwirrt ansah.

“Äh, nein! Außerdem woher sollst du das den bitte wissen?” fragte er ihn, sodass Aladin ihm antwortete, dass Dunya es ihm gesagt hatte.

“Sie hatte also keine Wahl, anstatt ihn zu gehorchen.”

Ihn anstarrend und dann zur Prinzessin, die ein Vogel auf ihrer Hand hielt und dann zu ihnen blickte, als sie seinen Blick auf sie spürte.

“Sie ist ein freundliches Mädchen und ich vertraue ihr. Also wenn du mir vertraust, dann vertraue ihr bitte auch.” flehte er ihn an.

Ihn in seinen hellblauen Augen blickend, seufzte er und ließ Aladin wieder los.

Sofort wieder zu ihr tappen, schob er sie zu Ali Baba und stellte ihm ihr vor.

“Wie du ja weißt heißt er Ali Baba Saluja! Er ist der dritte Prinz von Balbadd und dient den derzeitigen König des Reiches!” stellte er Ali Baba vor und ging leicht zu ihr, um ihr im Ohr zu flüstern, dass er dies nicht wusste.

Leicht kichernd, sah der Prinz sie verwirrt an und fragte sich, was er ihr ins Ohr flüsterte.

“Außerdem ist er mein bester Freund!” lächelte er, sodass der angesprochene leicht rot um die Nase wurde, ehe dann auch er lächelte.
 

Nach einer Weile tauchten dann auch Morgiana und Tess zu ihnen, wurden von ihm vorgestellt und aßen dann alle gemeinsam zum Frühstück.

“Sag, Prinzessin! Warum wolltet ihr überhaupt den Kleinen hier entführen?” fragte nun Tess neugierig, die kurz stoppte zu essen.

Zu ihr blickend, nahm er ihre Hand und flüsterte, dass sie darauf nicht antworten muss, wenn sie nicht wollte.

Doch sie schüttelte mit dem Kopf, sah ihn dankend lächelnd an und sah dann zum Magier.

“Weil ich ein Wunsch erfüllt haben wollte!”

“Einen Wunsch?” fragten die drei, sodass sie nickte.

“Ja! Ich sollte für ihn Aladin entführen, damit er mir dann meinen Wunsch erfüllt!” sagte sie und sah traurig zu ihren Händen, die sofort von Aladins kleinen Händen bedeckt waren.

Zu ihm blickend, lächelte sie und sagte, dass sie sich Isaak zurückwünschte.

“Dieser Gott meinte, dass er mir alles erfüllen könne, wenn ich ihm nur Aladin bringen würde!” meinte sie.

“Aber warum das denn?” fragte Tess sie.

“So genau weiß ich es nicht. Ich weiß nur, dass diese Magie so stark sei, dass man sich einen Wunsch wünschen könne.” erklärte sie.

“Warte!! Warte!! Warte!! Aladin, du weißt, was gestern passiert ist, oder?” fragte Tess ihn, sodass er seine Augen öffnete und nickte.

“Ich weiß alles bis auf das, wo ich Ohnmächtig wurde.” sagte er mit vollem Munde und nickte, als Ali Baba ihn fragte, ob er denn auch das mit der Magie wisse.

“Warum hast du es dann nicht gesagt?!” fragte Ali Baba ihn streng und packte ihn an seiner blauen Weste.

Ihn schüttelnd, antwortete Aladin, dass er nicht wisse, warum diese Magie auftauchte und zweitens, er kein Gott sei, falls man dies über ihn dachte.

Ihn anstarrend, erinnerte sich Ali Baba, was Aladin ihn eins gesagt hatte.

Er wolle kein Gott sein, sondern ein stinknormaler Mensch.

Vielleicht kann er auch deswegen nicht zaubern, bis auf diese eine Magie, die er dann nur zu Notfällen zeigt.

Das dachte Ali Baba, ließ ihn wieder los und entschuldigte sich für sein verhalten.

Lächelnd meinte Aladin, dass es schon okay sei und sah dann zu Ithnaan und Setta, die zu ihnen kam.

“Guten Morgen ihr vier! Eure Prinzessin!” sagten sie und verneigten sich leicht vor Dunya, die ihnen ebenso einen schönen Morgen wünschte.

“Wie du wahrscheinlich schon von Ali Baba und Tess Bescheid weißt, sind deine Eltern schon mal voraus gereist Richtung Kaiserreich Kou!” sagte Ithnaan, sodass Aladin nickte.

“Ihr sollt ihnen hinterher reisen, weswegen wir euch eine neue Route aufgezeichnet haben!” erklärte der Limone-haariger Toraner, sodass Setta die Weltkarte auf dem Tisch legte.

Zu ihr blickend, zeigte der dunkellila-haariger Toraner die Strecke, die sie ab jetzt nehmen sollten.

“Ihr starrtet von hier, der Insel der Toraner und reist umgehends hierhin!” meinte er und zeigte zu eine kleinen Inselspitze.

“Das ist Balbadd! Dort werdet ihr von zwei Berater des Königshaus Saluja empfangen!” sagte er und sah dann zu Ali Baba, der sich freute, sein zu Hause in diesem Schicksal kennenzulernen.

“Du wirst dich freuen, wenn du diese Personen siehst, Ali Baba!” meinte Ithnaan, sodass er ihn erst fragend ansah und dann dachte, dass einer von ihnen vielleicht sein Kindheitsfreund Kassim sei.

Vor lauter Aufregung fing er an zu zittern, sodass Morgiana und Tess ihn anlächelnden, während Aladin ihn kurz anlächelte und dann zu Dunya sah.

“Was passiert mit Dunya, Onkel?” fragte er ihn, sodass er zur Prinzessin blickte und dann über seinen Kopf strich.

“Um sie brauchst du dir keine Sorgen machen, Aladin! Sobald ihr zu See stecht, machen wir uns auf den Weg zurück nach Alma Toran! Dort wird sie von stärkeren Magiern geheilt!” lächelte er, sodass Aladin erleichtert ausatmete und es ihr doch gesagt hatte.

Ihn lächelnd nickend, aßen sie ihr Frühstück zu Ende und packten dann ihre Sachen zusammen, um weiter auf Reisen zu gehen.

16. Nacht: Die Reise geht weiter

Als sie sich von allen verabschiedeten, von den Toraner auf der Insel, sowie von Ithnaan, Setta, Marcchio und Yanyu und der ehemaligen Prinzessin von Mustasim, wanken sie vom Schiff aus.

“Pass gut auf den Kleinen auf! Sonst wird Salomon sauer!” meinte Ithnaan und sah dann zu seinem Bruder, der meinte, dass sie sich eher um Shiba sorgen machen sollten.

“Sie geht wirklich an die Decke, wenn irgendwas mit Aladin passiert!” meinte er, sodass dieser nur seinen Hinterkopf kratzte und ihm zu stimmte.

Als die Insel kleiner Wurde, sprangen sie vom Geländer und sahen sich an.

“Nun! Was machen wir jetzt?” fragte Ali Baba die andern, die ebenso nicht wussten, was sie in den Tagen machen sollen.

Als Tess jedoch einen Vorschlag machte, sprang David von Aladins Schulter auf, als er diesen Vorschlag hörte.

“Wie wärst mit ein bisschen Training! Ich bin schon wieder putzmunter, nachdem Frühstück!” meinte er.

“Nein! Nein! Nein! Wenn du wieder versuchst, ihn mit deiner Magie nass zu machen, puste ich dich vom Schiff!” meinte der Rukh und zeigte ihm seine Magie, als dieser ihn frech angrinste und meinte, dass er es ruhig versuchen könne.

Sich am Geländer festhalten, richtete der Magier seine Kleidung wieder zurecht und sah ihn böse an.

Lachend, sah dann Aladin zu Ali Baba, der vorschlug, sich erstmals das Schiff zu erkundigen.

“Immerhin ist das hier das Königliche Schiff von Alma Toran!” meinte er lächelnd, sodass alle einverstanden nickten.

Sich einige Räume anblickend, sich in eine gemütliche große Kajüte ihr Sachen, die sie trugen, abstellten, gingen sie dann in einen atemberaubenden Speisesaal, wo eine kleine Musikband ihre sanften Songs spielten.

An ein Tisch hinsetzen, kam sofort ein Kellner.

“Darf ich den Prinzen und seiner Begleitung etwas bringen?” fragte er, sodass die Vier nickten und sich etwas zu trinken baten.

Sich vor ihnen verbeugen, ging er auch schon zur Küche.

“Sag mal Tess, wer ist diese Alba? Ihr Name kommt mir so bekannt vor.” meinte Ali Baba und sah zu Morgiana, die ihm zustimmte, dieser Name schon mal irgendwo gehört zu habe.

Sie anlächelnd, sah er zu Aladin, der zuerst was von ihr erzählt.

“Alba ist eine der drei Magi der Welt!” sagte er und kicherte, als Tess ihm eine leichte Kopfnuss gab.

“Dummie! Sie ist der Magi von Kou und nicht von der Welt!” berichtigte er den kleinen Prinzen.

“Alba ist eine sehr alte Freundin von Salomon und Shiba! Wie ihr ja gehört habt, haben auch sie eine Reise durch die Welt gemacht!” lächelte er und nickte, als Aladin erwähnte, diese Geschichte zu lieben.

Ebenso lächelnd, sahen sie wieder zu Tess, der ihnen mehr von ihr erzählte.

“Sie ist die Gründerin von Kou und somit war sie eins die Kaiserin dessen Reichs!”

“Wieso war?” fragte Morgiana ihn und sah dann zum kleinen Jungen.

“Weil sie den Thron abgesagt hatte, als sie ihre Tochter Gyokuen gebar. Was übrigens vor 46 Jahre geschah und so alt sind wir nicht, dass sie, während der Reise mit Papa und Mama, das Kou-Reich erschaffen hat!” meinte Aladin und sah mit den Augen zu Tess, der sich hinterm Kopf kratzte.

Er fügte hinzu, dass selbst sein Vater nicht so Alt wäre.

“Aber mit der Entstehung vom Kaiserreich Kou hast du recht! Sie hat den Thron abgesagt, als sie zu den Magi von Kou ernannt wurde und ihr Schwiegersohn ihre Tochter geheiratet hatte!” sagte er und klatschte, als kleine Snacks aufgestellt wurde.

Sich sofort was schnappen, legte Aladin den Rukh, der auf dem Tisch lag, ein Krümmel ab.

“Eure Heiligkeit, ich kann nichts essen!” meinte er und sah ihn geschockt an, als dieser lächelte und meinte, dass er es doch mal probieren könne.

“Außerdem hör auf mich zu Siezen und Heiligkeit zu nennen! Mein Name ist Aladin!” sagte er.

Ihn erst anstarrend, sah David dann zum Krümmel, flog zu ihm und aß es.

Lächelnd zu ihm blickend, als dieser leicht rosa schien, legte der junge Prinz ihm mehrere kleine Krümmel hin.

“Unfassbar! Ich wusste gar nicht, dass Rukh was essen können!” meinte Tess und sah dann zu Ali Baba, dass es ihm ebenso verwundert.

“Vielleicht ist er auch ein ganz besonderer Rukh! Ich meine, Morgiana und ich sind keine Magier und trotzdem können wir ihn sehen und sogar hören!” meinte er, was den Jungen noch mehr verwunderte.
 

So sprachen die beiden Toraner, was sie tun wollten, wenn sie die ehemalige Kaiserin sehen.

“Ich frag sie, ob sie mir beim Kampfkunst hilft! Ich möchte genauso stark sein, wie sie und Papa!” lächelte Aladin und sah dann beleidigt zu Tess, der meinte, dass er es vergessen könne.

“Alba ist die stärkste Schwertkämpferin von allen! Sie zu übertreffen ist wirkungslos und das weißt du auch!” meinte er und sah dann zu Ali Baba, ob dies Stimme.

Nickend meinte er, dass sie zwar ein Magi sei, jedoch nicht viel zaubert, wie die anderen zwei Magi oder Magier.

“Sie nutzt eher ihr Stab zum Kämpfen!” lächelte er und sah dann zu Ali Baba verwirrt, als er seine Hände in Fäuste ballte.

“Wenn sie wirklich eine so starke Schwertkämpferin ist, muss ich etwas von ihr lernen!” zitterte er und sah dann zum Prinzen, der meinte zuerst von ihr etwas lernen zu wolle.

Sich nun streiten, wer von ihnen zuerst was von den Magi lernen wollte, lachte der 14-jährige Toraner und sagte, dass sie es nicht schaffen würden.

Ihn fragend anstarren, meinte er, dass er gehört habe, dass ihr derzeitiger Magi-Schüler schwer zu bändigen sei.

Magi-Schüler??? Was ist das?” fragte der ältere Prinz und saß sich wieder zum Tisch.
 

Der Magi-Schüler wird von den drei aktiven Magi eines Reiches unterrichtet, um dessen Magi-Fähigkeiten besser zu kontrollieren.

Ein Magi-Schüler ist schon von Geburt an dazu in der Lage, die Rukh in dessen Umgebung zu nutzen und werden von den Rukh geliebt.

Falls mehrere Magier mit dieser Begabung geboren werden, werden sie auch zu einem Magi-Schüler.

Aber dies ist eher sehr selten, da es nur drei Personen gibt, die damit geboren werden.
 

“Um das Magi-System beizubehalten, werden sie erstmals von den Magi, der in dessen Region oder Gegend geboren wird, unterrichtet!” lächelte er und nahm ein Schluck von seinem Becher.

“Was ist das Magi-System?” fragte Ali Baba und sah zu Aladin, der sein Becher mit Milch nahm und ein Schluck nahm, ehe er es ihnen erklärte.

“Es gibt mehrere Magi auf der Welt! Darunter sind meine Mama, Ugo, Alba, dann eine im Kaiserreich Reim, der Wandernde Magi und die Schüler, die im Reim und Kou von dessen Magi unterrichtet werden!”

“Was?! So viele Magi?!”

Lächelnd nickte er und meinte, dass es nur drei aktive Magi existieren.

“Das sind Tante Alba, der derzeitige Magi von Kou, Scheherazade, der derzeitige Magi von Reim und Yunan, der derzeitige Magi von Alma Toran!” lächelte er.

“Warum ist denn deine Mutter oder Ugo nicht der Magi von Alma Toran?” fragte Ali Baba Aladin, der ihm erklärte, dass die beiden nach seiner Geburt es abgaben.

“Ihr müsst wissen das, als Aladin geboren wurde, eine unglaublich reine Aura gestrahlt hatte! Jeder auf der Welt spürte sie und wussten, dass diese ein neuer anfangs eines großen Königs der Welt wurde!” meinte er und sah zu seinem kleinen Bruder, dass dies gar nicht stimme.

“Oh doch!! Das stimmt so was von!! … Nur wussten wir bis vor kurzem nicht, warum dies geschah ...” meinte er und hob die Hände verteidigt in die Höhe, als der junge Prinz ihn fragte, was das jetzt schon wieder zu bedeuten hatte.

Um das Thema zu wechseln, fragte Ali Baba, wer denn die derzeitigen Magi-Schüler seien, worauf sie nur mit den Schultern zuckten.

“Das wissen wir leider nicht!” meinte Tess und nickte, als Aladin meinte, dass sie nur wüssten, dass der Schüler von Alba ziemlich unverschämt sei.

“Außerdem ist er der erste Magi, der schwarze Rukh hat!” fügte er dann hinzu.

Ali Baba und Morgiana kannten einen Magi, der schwarze Rukh besaß.

Nur wussten sie leider nicht, wer dieser Magi war.
 

Als einige Stunden vergangen waren, Ali Baba und Tess gemeinsam trainierten, Morgiana ihre Kampfkunst trainierte und Aladin in sein Buch etwas schrieb.

“Was schreibst du denn da, heiliger Rukh?” fragte Rukh David ihn, der auf seiner Schulter saß.

“Ich schreib auf, was ich bis jetzt erlebt habe.” lächelte er.

“Warum denn?”

“Nun, um mich später wieder zu erinnern, was ich mit ihnen erlebt habe!” lächelte er und sah kurz in die Ferne.

Irgendwie hatte er sodass Gefühl, er müsse dies schreiben.

Etwas in das Tagebuch zu lesen, sah der Rukh zu Aladin, der ihn fragte, wer er sei.

“Ich meine, du bist doch ein Rukh! Du wirst doch wissen, wer ich bin, oder?”

Ihn anstarrend, seufzte David und sprang von seiner Schulter.

Etwas von ihm wegfliegend, drehte er sich zu ihm um.

“Du bist ein heiliger Rukh! Du bist auf dieser Welt erschienen, um die Freunde zu beschützen, die er vom ganzen Herzen liebt.”

Ihn fragend und sprachlos anstarrend, stand er auf und ging, ohne ein Wort zu verlieren.

Zu Aladin blickend, gingen Ali Baba, Morgiana und Tess zum schwarz-weißen Rukh, der weiterhin an Ort und Stelle schwob.

“Ist was passiert?” fragte Tess David, der seufzte und meinte, ihm etwas gesagt hatte.

“Aber ich glaube, dass ich dies ihm nicht sagen sollte ...” meinte er und fiel langsam zu Boden.

Jedoch fing der 14-Jährige ihn auf.

Ihn streichelnd, gingen sie zur Kajüte, wo Aladin sein würde.

Doch als auf einmal das Schiff wackelte, stürzten sie zu Boden.

“Was zum …?! Was war das?!” fragte Tess und sah auf, um nur geschockt zu starren.

“Hey, ihr da! Ein schönes Schiff habt ihr da!” sagte ein schwarzhaariger junger Mann, der in die Luft schwob.

Ebenso aufblickend, sah Ali Baba den Jungen sprachlos an.

“Karma!” sagten sie, als sie den jungen Mann grinsend zu ihn runter sahen.

“Da bin ich wieder!!!” grinste er finster und sah zu Aladin, der auf dem Deck rannte

“Ali Baba! Morgiana! Tess! Was ist passiert?!” fragte Aladin und half ihnen hoch.

Sich bedankend, sahen sie zu Karma rauf.

“Ihr habt eine wertvolle Ladung, die ich gerne haben möchte!” grinste er finster und starrte den jungen Prinzen an.

Ihre Stäbe zu ihm richten, fragten die Wachen von Alma Toran, wer er sei.

Sie anstarrend, fragte Karma sie erst, ob er noch nicht komplett bekannt sei und stellte sich dann vor.

“Mein Name lautet Karma!” sagte er höflich und verbeugte sich vor ihnen.

“Und ich bin gekommen, um die kleine Manifestation Gottes zu holen!” grinste er dann finster, sah zum kleinen Prinzen und stürzte sich runter zu Schiff.

“Morgiana! Pass du auf Aladin auf!” befahl Ali Baba seiner Freundin, die nickte und Aladin in Sicherheit brachte.

Den Wachen unterstützen, versuchten Ali Baba und Tess Karma zu attackieren.

Doch er wich jeden einzelnen Angriff ab und schoss einige seiner Winde, sodass einige Wachen zu dem Geländer schlugen.

“Ihr seid so langweilig ...” sagte Karma und sah gelangweilt zu den Wachen.

Sich fragend, warum sie ihn nicht angreifen können, sprangen Ali Baba und Tess nach hinten.

“Wieso ist er so schnell? Im Dungeon war er es doch gar nicht!” fragte Tess sich und sah zum finsteren Jungen.

“Vielleicht lag es daran, dass meine finstere Rukh nicht bei mir waren!”

Sich verwirrt anstarrend, fragten sie ihn, wie er dies meinte.

Doch statt ihnen antworten, hob er seine Hand und sah zu Aladin.

Von weiter hinten, ging Karma vor ihnen, die aufhörten zu kämpfen.

“Du da! Du gehörst jetzt mir!” meinte er und zauberte eine Blase.

Sich schützend vor ihnen stellen, versuchte Tess den Zauber zu stoppen.

Doch als auf einmal die Vier in dieser Blase waren, wurden sie in die Luft gehoben.

“Was … Was ist das denn?!!” fragte sich Tess und sah wieder zum jungen Mann.

“Hmmm … Euch drei möchte ich leider nicht mehr! Ich möchte nur den Kleinen haben, denn ihr beschützt!” meinte er, schüttelte die Blase, sodass Aladin sich von Morgiana trennte und dann in einer einzelnen Blase war.

“Ich möchte nur dich!” lächelte er, zog ihn an sich, sodass der junge Prinz anfing zu zittern.

Nun zu den anderen drein anstarrend, ließ er sie über das Meer schweben.

“Ihr drei stört nur, weswegen ihr Verschwinden sollt!” meinte er und ließ die Blase mit einem schnipsen platzen.

Ins Meer fallen, schlossen sie ihre Augen.

Ihre Namen schreiend, sah Aladin zum jungen Mann, der lachte und sich mit ihm auf den Weg zu einem dunklen Portal gingen, was Karma erschaffen hatte.

“Nur durch dich kann ich meinen langersehnten Wunsch erfüllen lassen, kleiner Prinz!” grinste er und fiel dann zu Boden, als jemand ihm mit einem schwarzen Nebel runterzog.

“Nicht, solange wir noch da sind!!” grinste ein 18-jährige junger Mann, der Karma mit einem Gerät ihn runterzog.

Die Blase, in den Aladin steckte, platzte und ließ ihn zu Boden fallen.

Doch bevor er auf diesen Landete, wurde er von einer schwarzhaarigen jungen Frau aufgefangen.

“Geht's dir gut, kleiner Prinz?” fragte sie lächelnd, sodass er in ihren goldenen Augen blickte.

Nickend, schrak er auf und rannte zum Gelände des Schiffes.

“Ali Baba, Mo und Tess sind ins Meer gefallen!!” rief er und versuchte übers Gelände zu klettern, um seine Freunde zu retten.

Doch eine dunkelgrau-haarige Frau hielt ihn ab, ins Wasser zu springen.

“Keine Sorge, junger Prinz! Mein Mann holt sie da raus!” lächelte sie und sah dann zu ihrem Mann, der grinste und ins Wasser sprang.

Hinter ihm her starren, sah er runter zu Meer und erschrak auf, als erst Tess, dann Morgiana und zuletzt Ali Baba hochgeworfen wurden.

Auf dem Boden Plumpsen, rannte der kleine Prinz zu ihnen und fragte ihnen, wie es ihnen ginge.

Als er David neben ihnen liegen sah, hob er diesen auf und fragte ihn, wie es ihm ginge.

“Wie soll es uns den schon gehen, Rukh …?” fragte er ihn und schüttelte sich.

Röchelnd, nahm Tess die Hand einer jungen Frau und sah auf, als sie ihn fragte, wie es ihm ginge.

In ihren goldenen Auen starren, wurde er leicht rot um die Nase.

Ihn mit einem sanften lächelnd fragend anblicken, ging sie dann zu Ali Baba, der sich auf die Knie stellte und röchelte.

“Bruder Ali Baba!!” rief die junge Frau und half ihren Bruder auf.

Nun zu ihr blickend, sah er eine 16-jährige junge Frau, mit goldenen Augen und schwarzes Haar.

“Wer … bist du?” fragte er sie, sodass sie leicht den Kopf zur Seite legte.

“Also hat der König nicht gelogen! Du kannst dich tatsächlich nicht an mich erinnern, Bruder Ali Baba!” meinte sie lächelnd.

Sie weiter anstarrend sah er dann geschockt zum schwarzhaarigen jungen Mann, der zu ihnen hüpfte.

“Natürlich hat der König nicht gelogen! Dieser Idiot hat uns vergessen! Aber sei nicht traurig, Schwesterchen! Ich schlag ihn die Erinnerung wieder rein!” grinste der 18-Jährige zu Ali Baba runter, der weiterhin zu ihm starrte.

Nun Tränen in die Augen steigen, sah Morgiana mit einem Lächeln zu ihrem Freund.

“Kassim …?” fragte er vorsichtig.

Der junge Mann, der Kassim hieß, sah wieder zu ihm und grinste.

“Natürlich! Wer soll ich denn sonst bitteschön sein?!”

Tränen strömten über seine Wangen, sodass Ali Baba aufsprang und ihn umarmte.

“Kassim!!” rief der Prinz und klammerte sich an den jungen Mann, der sich von dem Klammern befreien wollte.

“Kannst du mich bitte loslassen!! Und hör gefälligst auf herum zu heulen!! Du bist kein kleines Kind mehr!!” beschwerte er sich, löste dabei den Zauber, der über Karma war, und seufzte dann, als Ali Baba meinte, dass er nicht anders könne.

Kichernd, befreite das junge Mädchen ihn von ihrem Bruder und meinte, dass er nicht so streng zu ihm sein solle.

“Immerhin hat er uns im alten Schicksal verloren, Brüderchen!” meinte sie und fischte ein Taschentuch hervor.

“Mariam?! Sag, bist du das wirklich?!” fragte er sie, sodass Mariam lächelnd nickte.

Mit weit aufgerissenen Augen, schmiss er sich zu ihr und drückte sie so fest, dass sie kaum noch atmen konnte.
 

Aladin und Tess sahen von weiter hinten sie fragend an.

“Mo! Kennt Ali Baba die beiden?” fragte Aladin zu Morgiana, die zu ihm sah und lächelnd nickte.

“Ja! Die beiden sind seine Adoptivgeschwister!” lächelte sie, sodass die Zwei wieder zu ihnen sahen.

Nun sich von ihren Sitzen aufheben, drückte Tess seinen kleinen Bruder an sich, als er Karma flüstern hörten.

Auch Ali Baba und Morgiana sahen zu Karma, sodass sie sich gemeinsam mit Kassim und sein Gefolge in Angriffsstellung stellten.

Erst kichernd, fing er dann an zu lachen, sodass die finsteren Rukh um ihm schwirrten und ihm aufhalfen.

“Kiahahaha!! Ihr seid wirklich verdammt lustig!! Hahaha!!” lachte er und sprang nach hinten, als Kassim ihm erneut mit seinem Schwert des fesselnden Nebels angreifen wollte.

Lachend einen Rückwärtssalto machend, sah er dann zu seinen Füßen, die von einem schwarzen Nebel umrundet waren.

Als der Nebel dann größer wurde und ihn nun fester fesselte, zog es denn schwarzhaarigen jungen Mann erneut zu Boden.

“BOAH!!! Das war ja mega cool!! Aber warte … dieses Schwert ist doch ...” meinte Ali Baba und blickte den 18-Jährigen hinter her, der zu Karma ging.

“So!! Und jetzt bist du gefangen, du Monster!!” meinte er und sah ihn mit einem finsteren Blick an.

“Du wirst für die Qualen und den leid, den du den Menschen angetan hast, dafür bezahlen!” meinte er und ging in die Hocke, um ihm in seinen dunkelroten Augen zu blicken.

“Und du wirst dafür bezahlen, was du meinem Bruder angetan hast!”

Zu ihm blickend, grinste er finster.

“Wirst du mich töten?!” fragte er ihn.

Doch Kassim schüttelte mit dem Kopf und meinte, dass er dies in diesem Schicksal nie mehr machen wollte.

“Ich bin jetzt ein anderer Mensch und diene dem Königshaus von Balbadd loyal!” meinte er.

Gestaunt und überrascht, sah Ali Baba zu Kassim, der ihn kurz anblickte und dann wieder zum Gefangenen.

“Du bist überrascht, nicht wahr?” fragte Mariam ihn, der zu ihr sah und nickte.

“Ja! Ich erinnere mich an ihn als eine ganz andere Person!” meinte er.

Ihn lächelnd anblickend, sah sie wieder zu ihrem Bruder.

“Weißt du, du langweilst mich ...” meinte Karma ganz gelassen.

Ihn fragend anstarrend, erhob sich Kassim wieder und befahl Hassan, einer seiner Gefolgsmänner, den König von Alma Toran zu kontaktieren.

Doch bevor er dies machen konnte, kicherte der Gefangene und rief die finstere Rukh zu sich.

Ihn verdeckend, schwob er dann in die Luft.

“Weißt du, im alten Schicksal warst du viel besser, als in diesem ekelhaften neuen Schicksal!” meinte Karma.

“Warum auch immer dieser Gott dich zurück zum Leben gebracht hat, ist echt dämlich! Der hätte wenigstens deine Persönlichkeit beibehalten sollen, statt sie zu ändern!” fügte er dann zu und zuckte zusammen, als Kassim meinte, dass niemand seine Persönlichkeit geändert hatte.

“Ich habe nur meine Denkweise geändert!! Wenn dieser Vorfall wieder passiert wäre, wäre ich wieder die Person, die im alten Schicksal sein Leben geopfert hat!!” rief er und ballte seine Hände.

“Dann wäre ich höchstwahrscheinlich in deiner Masche reingefallen, in der Hoffnung, mir etwas zu wünschen ...” meinte er und sah zu Mariam, die ihre Hände an ihr Herz drückte und lächelte.

“Aber dieser Vorfall geschah nicht … Denn das Königreich Alma Toran heilte die Menschen!! Ob Reich oder Arm, das war ihnen egal!! Sie leben in Brüderlichkeit und das hat meine Denkweise geändert!!” meinte er.

Lächelnd sahen Aladin und Tess sich an.

Sie wussten, dass dies nur wegen Salomon und sein Gefolge dies gemacht hatte.

“Genau deswegen wollte ich für das Königshaus dienen!!” rief er und nutzte wieder sein Schwert.

Ihn anstarrend, lächelte Karma finster und zog sein Arm hoch, um sich eine Schutzwand zu erstellen.

Dann schnipste er, sodass Gewitter auftauchte und die Gruppe angreifen sollte.

Doch Hassan nutzte sein Schwert des zersetzenden Nebels und ritzte die Blitzstrahlen in Säure.

Hmpf, sah er zur Gruppe runter und meinte, dass er wohl gegen sie noch keine Chance hätte, weswegen er sich zurückziehen wollte.

“Aber keine Sorge, kleine Manifestation Gottes!! Ich werde dich schon noch holen und meinen Wunsch erfüllen können!!” lächelte er und fing dann an finster zu lachen, ehe er mit samt den finsteren Rukh verschwand.
 

Als nun auch der letzte finstere Rukh verschwand, gingen Ali Baba, Mariam, Hassan und Zaynahb zu Kassim, der zur Stelle, wo Karma war, blickte ehe er dann zu Ali Baba sah, der seinen Namen rief.

“Kassim! Unfassbar! Du lebst und … kannst dich an das alte Schicksal erinnern!” staunte er, sodass er sein Schwert wegsteckte und nickte.

“Aber nicht nur ich! Auch Mariam, der König von Balbadd sowie deine Mutter können sich an das alte Schicksal erinnern!” lächelte und legte sein Arm um seine Schwester, die ebenso lächelte.

“Warte … Mama lebt?” fragte er und tränen füllen seine Augen, als seine beiden Geschwister lächelnd nickten.

“Aber … aber ...”

Zu ihnen stießen, bedankte sich Aladin für seine Rettung.

“I wo! Dafür brauchst du dich nicht zu bedanken, kleiner Prinz! Das ist selbstverständlich, denn Sohn unseres Beschützers zu retten!” sagte Kassim und verneigte sich vor Aladin.

Auch seine Schwester sowie seine zwei Gefolgsmänner verneigten sich vor ihm.

Leicht geschämt zur Seite blickend bat er sie, sich nicht vor ihm zu verneigen.

Doch blieben sie vor ihm verneigt, bis dann Tess zu ihnen stößt.

“Also ihr könnt euch an das alte Schicksal erinnern?” fragte er sie, sodass sie sich ansahen und nickten.

“Aber wie das denn?” fragte Morgiana sie.

“Am besten wärst, wenn wir uns irgendwo hinsetzen, damit uns niemand belauscht!” schlug Hassan vor.

Ihm zustimmend gingen sie in die Kajüte, in den die vier schliefen.
 

In der Kajüte von Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess, bat der 14-Jährige die Wachen vor der Tür, nicht rein zu kommen und auch keine andere Person.

“Wir möchten gerne Privat sein!” bat er, sodass sie sich verneigten, ehe der Orange-haarige zurück ins Zimmer ging.

Eine Kerze anzünden, da es draußen schon langsam dunkel wurde, saßen alle entweder auf das Bett oder auf die Stühle, die es in der Kajüte gab.

“Also gut! Erstmal, warum seid ihr überhaupt hergekommen? Ich dachte, wir treffen euch erst in Balbadd!” meinte Tess und wurde dann etwas nervös, als Mariam seine Frage antwortete.

“Das stimmt auch! Nur hörten wir eine merkwürdige Stimme, die uns sagte, dass ihr in Gefahr seid!” lächelte sie.

“Eine merkwürdige Stimme? Was für eine Stimme?” fragte Ali Baba sie und sah dann zu Kassim, der sich ans Fenster lehnte.

“Das wissen wir nicht! Sie hörte sich aber seltsamerweise der Stimme von Karma ähnlich! Nur stumpfer!” meinte er.

Ihn fragend ansehend, sahen sie dann zu seiner Schwester.

“Ali Baba, du möchtest doch gerne wissen, wie es Mama geht, nicht wahr?” fragte sie ihn lächelnd, sodass er hastig nickte.

“Mama geht es blendend! Sie lebt mit dir und uns im Palast von Balbadd!” lächelte sie und nickte, als der junge Mann sie fragte, ob dies wahr sein.

“Ja! Als du 6 warst, kam der König und bat dich, sowie Mutter, zu ihm im Palast zu ziehen!” meinte Kassim und sah aus dem Fenster.

“Mutter war sprachlos, als sie hörte, dass die Königin starb und somit sie seine Königin werden sollte!” lächelte er und sah ihn an, als er nur ein sprachloses Gesicht machte.

“Immerhin liebt er sie, konnte jedoch nicht mit ihr zusammen sein, da die Regeln es nicht zu ließen.” sagte er dann.

“Mama wollte, dass auch wir mit im Palast ziehen! Immerhin sind wir ja ihre Adoptivkinder!” lächelte Mariam.

“So zogen wir vier in den Palast!”

“Da du jedoch der leibliche Sohn des Königs bist, gab man dir natürlich mehr Beachtung, als uns Straßenkinder! Jedoch machte es uns nichts aus! Wir lernten viel übers Handeln, weswegen man uns als Händler des Königshauses ernannt!” lächelte Kassim, schnappte sich ein Stuhl und saß sich darauf.

Immer noch nicht richtig fassen, dass seine Familie lebt, stupste Tess ihn an.

“So lebst du in diesem Schicksal!” lächelte er.

Nickend sah er dann wieder zu seinen zwei Geschwister.

“Aber wieso könnt ihr euch an das alte Schicksal erinnern?” fragte Ali Baba sie.

Sich lächelnd anblickend, sahen sie kurz zu Aladin, der gespannt alles zu hörte, ehe sie dann wieder zu seinem Bruder blickend.

“Weil der Gott dieser Welt unsere Erinnerungen nicht gelöscht hat!” meinte die junge Frau.

“Eher gesagt konnte er sie nicht löschen! Wir waren ja schon tot, sodass wir ja zu Rukh wurden! Auch wenn er der Erschaffer der Rukh ist, kann er jedoch nicht die Erinnerungen der Rukh löschen!” lächelte er und sah dann zum schwarz-weißen Rukh auf Aladins Schulter.

“Das stimmt! Menschen, die gestorben sind und als Rukh weiterleben, verlieren nie die Erinnerung ihres vorherigen Lebens! Nur lebende Menschen verlieren ihre Erinnerungen ihres vorherigen Lebens! Warum das so ist weiß keiner!” erklärte er.

Verstehend fragte der Prinz von Balbadd, warum sie ihm nicht schon früher von dem alten Schicksal erzählt haben, worauf Kassim antwortete, dass sie es nicht durften.

“Wie du ja weiß, waren wir zu Rukh geworden, als wir starben! Dabei lernten wir viel über unser Schicksal und wer unser eigentlicher Erschaffer war!” meinte Kassim.

“Als dann das alte Schicksal zerstört wurde, lernten wir den Gott der Rukh kennen! Er erzählte uns vieles, was er mit seinen Freunden erlebt hatte und warum er ein neues Schicksal erschuf!” lächelte Mariam.

Kurz zu Aladin blickend, sah Ali Baba wieder zu den Zweien.

“Als er uns in das neue Schicksal senden wollte, sagte er folgendes ...”
 

“|Ihr werdet im neuen Schicksal ein neues Leben führen! Natürlich wird ihr euch an das alte Schicksal erinnern, weswegen ich euch um etwas bitte!|” sagte der Gott.

Nickend hörten die Rukh, die im alten Schicksal starben, seine bitte an.

“|Ihr werdet auf Menschen treffen, die sich an das alte Schicksal nicht erinnern können! Deswegen bitte ich euch, nichts über das alte Schicksal zu sprechen, geschweige denn es kurz anzudeuten! Es gibt nämlich einiges, was im neuen Schicksal nicht existieren wird! Deswegen habe ich nur diese eine bitte!|”
 

Verstehend, was er meinte, fragte sich Ali Baba nun, warum er sich auf einmal an das alte Schicksal erinnern könne.

“Wir hatten uns übrigens voll die Sorgen um dich gemacht, Dummkopf!!” beschwerte sich Kassim nun, worauf der junge Mann ihn fragend ansah.

“Als du den König batst, nach Alma Toran zu reisen, um dort den König um ein neues Handelssystem zu erzählen, kam kein Lebenszeichen mehr von dir!” meinte er und sah beleidigt zur Seite.

“Auch Mutter machte sich unglaublich Sorgen um dich!”

Nun enttäuscht über sich sie anblickend, sah er zu Mariam, die ihm erklärte, dass der König von Alma Toran ihnen erklärte, dass es ihm gut ginge und mit seinem Freunden auf Reisen seien.

“Wir waren erleichtert, als wir hörten, dass es dir gut geht!” lächelte sie.

Sie ebenso anlächelnd, sah er nun zu Tess, der meinte, dass dies der Grund war, warum er in Alma Toran aufgewacht sei.

“Jetzt ist nur die Frage, warum? Warum kann ich mich an mein jetziges Leben nicht mehr erinnern aber an mein früheres Leben schon?” fragte sich Ali Baba.

Diese eine Frage, warum das so ist und von wem dies bewirkt hat, bleibt für diese Reise der Vieren ein Rätsel, was nun gelöst werden musste.

17. Nacht: Ali Babas Vergangenheit

So vergingen auch schon die Tage, nachdem Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess von der Insel der Toraner wegreisten und auf dem Weg nach Balbadd Kassim und seine Schwester Mariam trafen.

“Es ist so viel, was ich euch fragen möchte!” sagte Ali Baba zu seinen Adoptivgeschwistern, während sie an einen Tisch saßen.

“Was ist passiert? Wie geht es unserer Mutter? Und vor allem, was ist aus Balbadd geschehen? Ist es wieder zu einem Königreich geworden oder ist es weiterhin eine Republik?” fragte er und drängte sich näher zu Kassim, der erhebend seine Hände hielt.

“Bleib mal locker Ali Baba! Du wirst es gleichsehen!” lächelte Kassim, sodass der blondhaarige Prinz sich wieder hinsaß.

Nun ihn mit einem leicht sprengenden Blick fragte er den Schwarzhaarigen, wer er in Wirklichkeit war.

Nun zu ihm blickend, sah Aladin dann wieder zu Kassim, der seufzte.

“Das … Es ist besser, wenn du erstmals Balbadd siehst, ehe wir dir alles aufklären ...” seufzte er.

Sich anblickend, nickten Aladin und Tess.

“Dürfen wir beide es auch wissen?” fragte Tess, sodass Kassim und Mariam sie erst anstarrten, ehe sie sich anblickend.

“Wir haben einiges von Ali Baba und Morgiana erzählt bekommen … Na ja, eher von dem alten Schicksal ...” meinte Aladin.

“Deswegen interessiert uns schon, wie Ali Baba in diesem Schicksal gelebt hat.”

Die beiden Toraner anblickend, sahen sie nun zum jungen Mann, der nickte.

Ihn anlächelnd, sagte Mariam, dass es in Ordnung sei.

“Wenn Brüderchen es in Ordnung sei, dann ist es für uns auch okay.” lächelte sie, was Tess süß fand und mit leicht geröteten Wangen zu seinem Schoß blicken ließ.

Dies bemerken, sah Aladin ihn verwirrt an, während David auf Aladins Schulter leicht kicherte.

Als sie dann das Tröten des Horns hörten, standen die 8 auch schon auf und gingen zu Deck.

Zum Geländer rennen, strahlten Aladins und Tess Augen hell.

Auch Ali Baba strahlte auf, als er seine Heimat sah.

Zu ihm gesellend, legte Kassim sein Arm um seinen jungen Bruder.

“Willkommen in deiner Heimat! Das Handelsreich Balbadd!”
 

Als sie vom Schiff runtergingen, kamen auch schon die Wachen, die sich vor Aladin verbeugte und dann sich vor Ali Baba verbeugten.

“Willkommen in Balbadd, junger Prinz!” sagte eine Wache, sodass der junge Prinz von Alma Toran leicht rot würde und bat, sich wieder zu erheben.

“Ali Baba!!” rief eine Frau den Namen des Prinzen, sodass er dahin blickte.

Doch ehe er irgendwie reagieren konnte, stürzte die Frau zu ihm und umarmte ihn.

“Wie sehr habe ich dich vermisst! Ich dachte, du wärst gestorben, da du kein Lebenszeichen uns gabst!” weinte sie, ehe sie sich dann etwas zurück ging und ihm ins Gesicht strich.

Nun mit überwältigten Gefühlen überlaufend, kamen auch schon die Tränen, die sofort über seine Wange fließt.

“Mutter ...” sagte er flüsternd, da er nicht in der Lage war, etwas lauter zu sprechen.

Nun sie in seinen Armen haltend, drückte er sein Gesicht an sie, sodass seine Tränen in ihr dunkelbraunes Haar flossen.

Nicht in der Lage irgendwas zu sagen, sah er dann hoch, als er die Stimme eines Mannes hörte, die ihm bekannt kam.

Sich von seiner Mutter lösend, erhobt sich Ali Baba und verbeugte sich vor ihm.

“Eure Hoheit.” sagte er mit noch leiser Stimme.

Der König, Rashid Saluja und sein Vater, lächelte ihn an.

Zu ihm gehend, legte er seine Hand auf Ali Babas Schulter, sodass er aufzuckte.

“Du muss dich nicht vor mir verbeugen. Ich bin kein König mehr.” lächelte er, sodass der junge Mann ihn verwirrt ansah.

Nicht wissend, was er meinte, ging der Handelskönig zu Anise, die Mutter von Ali Baba, und half ihr sich wieder zu erhebe, ehe er und sie zum jungen Prinzen gingen, der sich für Ali Baba freute.

“Eure Majestät. Es ist uns eine Freude, den Sohn von König Salomon in unser Handelsreich zu begrüßen.” lächelten sie, sodass auch Aladin sich leichte verbeugte, als Tess sich vor ihnen verbeugte.

“Es ist uns eine Ehre, den Handelspartner von Alma Toran, besuchen zu kommen.” meinte Tess.

Sie lächelnd Begrüßen, sahen sie auch schon zu Kassim rüber, der räusperte.

“Es ist schön das Familientreffen mit zusehen. Jedoch sollten wir das im Palast machen, da uns die Bevölkerung schon ansehen.” meinte er, sodass sie zum Publikum blickten und dann bestätigt nicken.

So stiegen Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess in den Kutschen, die durch Balbadd führen.

Als sie schlussendlich das Palast von Balbadd erreichten, stiegen sie auch sofort aus.
 

Von einigen begrüßt werden, Ali Baba fragend, wo er die ganze Zeit über wahr, waren sie auch schon im Flur, wo die Gemächer der Gäste waren.

In eins rein gehend, sprang schon Aladin auf eines der Betten.

Ihm gleichtun, lachten Ali Baba und die anderen, als die beiden Toraner Morgiana zu sich zogen und sie sprichwörtlich in das Daunen verschluckt wurde.

“Ist das Flauschig!” quietschte Aladin und drückte sich an ein Kissen.

“Das ist es durch aus! Die ganze Zeit in Hängematten zu liegen ist nach einer Weile auch unbequem!” meinte Tess und meinte dann, dass sie ja im Toranischen Schiff ja eigentlich nicht in Hängematte lagen.

Dies ihn erwidernd sahen sie dann zu Ali Baba, der seine Eltern fragten, wo er denn schliefe.

“Hier sind nur drei Betten.” meinte er dann.

“Hihihi! Du hast dein eigenes Zimmer.” kicherte Anise und zeigte der Gruppe dann, wo Ali Baba schliefe.

In das Gemach von Ali Baba, staunten sie ihre Augen nicht.

Überall waren Karten aufgeschlagen.

Bücher lagen auf dem Boden.

Schriften waren auf Ali Babas Schreibtisch.

Und was besonders ihnen war, war eine große Karte, die die ganze Welt zeigte.

“Was sind das für Striche?” fragte Aladin und wollte auf den Tisch klettern.

Doch Tess hielt ihn auf und meinte, dass man nicht auf Tische kletterte.

“Entschuldigung ...” meinte er nur leise und sah dann wieder zur Karte.

“(Irgendwie … Kommen die Striche mir bekannt vor … Nur weiß ich nicht, von wo ...)”

“Nun! Du wolltest doch wissen, was du in diesem Schicksal erlebt hast, nicht wahr, Ali Baba?” fragte Kassim den Prinzen, der nur nickte.

“Ja. Das möchte ich.” sagte er, stellte dann seine Tasche ab und folgte, die zwei Toraner ihn gleich, Ali Babas Familie zu einem großen Raum, der das Büro des Handelskönig war.

“Setzt euch. Es wird eine sehr lange Geschichte.” sagte Rashid, was die Viren sofort taten und die Getränke von Anise dankend annahmen.

“Nun … Da ihr Bescheid wisst, sind wir, Kassim, Mariam, Anise und ich, die einzigen, die das alte Schicksal sowohl auch dieses Schicksal kennen.” fing Rashid an, sodass sie nur nickten.

“Wir wissen von König Salomon, dass du, Ali Baba, sowohl auch du, Morgiana, nicht mehr wisst, was ihr in diesem Schicksal erlebt hat.” meinte dann Anise.

Bestätigten nickte Ali Baba und Morgiana.

“Jedoch fangt ihr seltsamer weiße an, sich an das alte Schicksal zu erinnern, obwohl ihr gar nicht im alten Schicksal gestorben seid, sodass ihr euch an das erinnern könnt.” meinte dann Mariam.

Sich anblickend, sahen die zwei, die sich an das alte Schicksal langsam erinnern, sich an und sahen dann wieder zu den Gestorbenen rüber.

“Ali Baba … Bevor du … Bevor dieses seltsame Licht erstrahlte, lebtest du ein ganz anderes Leben ...” fing Kassim an.

Ihn gestaunt anblickend, fing Ali Baba an, sich an sein früheres Leben zu erinnern.
 

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Es war ein Monat vergangen, als Anise Kassim und Mariam zu sich zog.

Als König Salomon das Reich mit seinem einte, war das armen Viertel verschwunden.

Dort, wo einst es existierte, fingen die Bewohner, die eins dort lebten, an Häuser zu bauen.

Dank der Hilfe der Bewohner dieses Reiches sowie auch einige Toraner, war das Viertel nun in ein normales Viertel gewandelt.

“Wir danken euch.” sagten die damaligen Armen zu den Toraner.

“Ihr müsst euch nicht bei uns bedanken. Wir sind Brüder geworden, und das ist selbstverständlich, dass wir euch helfen.” sagte eine Toranerin lächelnd.

Sich weiterhin sich vor ihnen kniend, sah sie ein Kind, was sich hinter ein älteres Kind versteckte.

“Man, Ali Baba! Du muss dich auch bei ihnen bedanken!” sagte das 7-jährige Kind zu Ali Baba.

“Sie sind aber gruselig ...” meinte er und versteckte sich dann hinter seiner Mutter, die sich leicht erhob.

Ihn monoton anblickend, sah Kassim dann zur Toranerin, die sich vor den Vieren kniete.

Mit einem leichten Zauber formte die Magierin eine Puppe, die dann zu einem Stofftier verwandelte.

Nun gestaunt blickend, sah er dann in die rosa Augen der Toranerin.

Nicht wissend, dass vor ihm die Königin von Alma Toran stand, übergab sie das Stofftier Ali Baba und sah dann zu seiner Mutter.

“Dein Sohn ist so süß! Ich wünschte, ich hätte auch so einen süßen Sohn.” lächelte sie zu Anise, die nun zu ihrem Kind sah.

“Das werden Sie mit Sicherheit, Majestät.” sagte sie mit einem Lächeln und verabschiedeten sich dann von den Toraner.

“Nun, dann suchen wir uns ein Haus, wo wir Vier gemütlich leben können.” lächelte sie zu ihren Kindern, die sich strahlend ansahen und durch das neue Viertel rannten.

Sie sahen, wie viele sich ein Haus nahmen.

Beobachtenden, ob einer der Häuser vier Zimmer hatten, ehe sie zu eins gingen, was am anderen Ende des Viertels war.

Ali Baba, Kassim und Mariam strahlten auf, als sie eine atemberaubende Sicht sahen.

Vor ihm war das hellblaue Meer, wo eine Terrasse mit einem atemberaubenden Geländer, was zur Sicherheit diente, und Pflanzen sowie einige Bänke schmückte.

“Hier ist es wunderschön!! Das Haus ist es!!” schrie der junge Ali Baba und hob seine Armen.

Ihn lächelnd anblickend, betraten sie dann das Haus.
 

So vergingen dann einige Tage, als sie sich eingelebt hatten.

Anise, die gerade Essen für Ali Baba, Kassim und Mariam kochte, fiel ihr die Teller runter, die den Tisch eigentlich deckten.

Das Zersplittern hörend, gingen die Drei nach unten, um nach ihrer Mutter zu sehen, ehe sie dann stehen blieben und den König vor sie sahen.

“Was machst du … Was machen Sie hier, eure Hoheit?” fragte die junge Frau mit leicht zitternder Stimme.

“Ich bin gekommen, um dich zu holen, Anise” sagte er sanft.

“Die Königin ist gestorben.”

“Mein Beileid.”

“Nicht doch. Ich habe sie nie geliebt.” sagte Rashid, sodass Anise zu ihm blickten.

Ihn sanft blickend, schlug ihr Herz schneller, als sie folgendes von ihm hörte.

“Da die Gesetze aufgehoben wurden, als das Königreich Alma Toran mit uns verbunden wurde, habe ich mich an unserer schönen Zeit erinnert.”

Ihr erklärend, dass er sie und auch sein Sohn zu ihn ins Schloss mitnehme wollte, nickte er verständlich, als die junge Frau sagte, dass auch Kassim und Mariam mitkommen sollten.

Sie mit weiten Augen blickend, lächelten strahlten Kassim und Mariam auf, als ihre Adoptivmutter sagte, dass sie auch zu ihrer Familie gehörte.
 

Und so vergingen dann 4 Jahre, in dem Ali Baba, Kassim, Mariam und ihrer Mutter im Handelspalast lebten.

Nach einiger Zeit, wo sich das Königreich langsam in das Handelsreich verwandelte, lebten nicht nur die Königsfamilie im Palast, sondern auch Touristen oder einige Bewohner des Reiches darin.

Sie verwandelten den Palast zu einem Hotel, während die, nun Handelsfamilie, im obersten Stock lebten.

Natürlich reichten sie noch das Reich, ließen jedoch die Bewohner so zu schätzen, wie es Alma Toran tat.

“Wie immer bist du begabt, meine Angriffe zu Kontern, Ali Baba!” lobte Barak ihn.

Selbstgefällig grinsend, sah der junge Prinz sein Bruder, der gerade mit Sahbmad redete.

“Kassim!!” rief Ali Baba freuend und rannte sofort zu ihnen.

“Du muss nicht schreien, Ali Baba.” meckerte Kassim ihn an, sodass Ali Baba ihn beleidigt ansah, ehe er dann zu seinem Halbbruder sah.

“Worüber habt ihr geredet?” fragte er neugierig.

“Das hat dich nichts zu interessieren.” meinte Kassim.

Beleidigt, meinte der junge Prinz, dass er es aber wissen wolle.

“Las es ihn doch wissen, Kassim.” meinte Sahbmad lächelnd.

“Er ist aber noch ein Kind!” meinte der 11-Jährige.

Meinend, dass er nur ein Jahr älter sei, als er, fingen sich die zwei Brüder an zu schlagen.

So verging das Leben von den dreien.
 

Es waren weitere 4 Jahre vergangen als sie zu den Handelsgeschwister ernannt worden.

Ali Baba lernte das Handeln im alter von 13 Jahren anzukennen und durfte, nach einem Jahr des lernen, einen Kunden bedienen.

Er war sehr aufgeregt.

Stunden langen lernen und beobachten, wie Kassim handelte, schluckte er einen Kloß runter.

Er versuchte sich zu beruhigen, schloss kurz seine Augen und starrte dann seinen ersten Kunden freundlich an.

“Das ist hochwertige Ware, die Sie sich da ausgesucht haben! Sie wurde mit Gold erschaffen und trägt Magie in sich! Wir nennen sie magische Utensilien! Nach dem Namen, die König Salomon höchstpersönlich ernannt hatte!” lächelte Ali Baba und zeigte den Kunden, wie man so was benützen konnte.

Etwas weiter hinter ihm lächelte Kassim, der darauf aufpasste, dass Ali Baba keinen Fehler machte.

Zu ihm stoßend kamen auch schon seine zwei Kameraden, die er kennenlernte.

Hassan und seine Verlobte Zaynahb.

“Er macht es in seinem Alter recht gut.” lächelte Zaynahb.

“Besser als du in seinem Alter, Kassim!” lachte er, ehe der junge Mann ihm böse anblickte.

“Fresse halten! Ich beobachte ihn!” sagte Kassim, als er wieder zu seinem kleinen Bruder blickte.

“Was ist denn überhaupt daran wichtig, Kumpel?” fragte sein Freund ihn.

Doch Kassim sah ihn mit einem leicht besorgten Blick an.

“Irgendwas … stimmt nicht ...”
 

Als es dann Abend war, erzählte Ali Baba von seinem Erfolg und wie er andere Kunden von den magischen Utensilien überzeugen konnte.

“König Salomon wird stolz auf uns sein, dass wir seine Wahre erfolgreich verkaufen!” grinste er.

“Das hast du gut gemacht.” lächelte Anise ihn an.

“Übrigens … König Salomon ist seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar.” sagte Rashid, sodass alle zu ihm sahen.

“Wie meinst du das, Rashid?” fragte Kassim ihn.

“Ich wollte ihn mit dem magischen Utensil, die er uns übergab, mit ihm reden, ob wir mehr Wahre von ihm erhalten könne, da wir gute Geschäfte machen.” sagte er.

Meinend, dass er jedoch niemanden erreichen konnte, sagte Anise, dass sie vielleicht so viele Angebote bekämen, dass sie deswegen sie nicht erreichen können.

Zu ihr blickend, lächelte er.

“Hilf mir!”

Erschreckend hinter sich blickend, fragte Ali Baba, wer da sei.

Doch niemand war hinter ihm.

“Alles in Ordnung, Ali Baba?” fragte Mariam ihn, sodass er wieder zu seiner Familie blickte.

“Habt ihr das nicht gehört?” fragte er sie, sodass sie sich ansahen und mit den Köpfen schüttelten.

“Was sollten wir denn hören?” fragte nun Kassim ihn.

“Irgendjemand rief nach Hilfe ...” sagte er und sah wieder hinter sich.

Ihn verwirrt anstarrend, sahen nun Anise, Kassim, Mariam und Rashid sich besorgt an.

Wussten sie vom alten Schicksal Bescheid und auch um einen Gott, der ihnen um etwas bat.

“Du hast es Mitsicherheit eingebildet. Ich meine; Du hast heute einen harten Tag hinter dich. Vielleicht solltest du schlafen gehen.” lächelte Kassim, sodass Ali Baba ihn erst anstarrte, dann wieder hinter sich und nickte.

“Vielleicht hast du recht … Nun, dann beende ich unser Abendessen und gehe schlafen. Bis morgen.” lächelte er und sah dann sich fragend an, als er ihnen den Rücken zeigte.

Doch konnte er in der Nacht nicht schlafen.

Diese seltsame Stimme, die ihn um Hilfe flehte, blieb in seinem Gedächtnis.

“Wieso … kommt sie mir vertraut?” fragte er sich, hielt seine Arme hinter seinem Kopf und sah zur Decke.

Sich immer wieder daran zu erinnern, fiel ihm die Tränen runter.

“Ich … habe was wichtiges vergessen ...”
 

So vergingen drei Jahre, in dem eine mysteriöse Stimme um Hilfe flehte und ein mysteriöses Licht erstrahlte.

Ali Baba war nun als erfolgreicher Handelsmann des Handelshaus Saluja bekannt.

Obwohl er immer noch der Prinz dieses Reiches war, lebte er allerdings ein normales Leben als Bewohner Balbadd.

“Kommt jederzeit wieder!” lächelte er, ehe er seine Sachen zusammenpackte und zur untergehenden Sonne blickte.

“Seitdem dieses Licht erstrahlte, kommen diese Bilder, die ich im Traum habe, mir vertraut vor ...” meinte er und sah mit einem ernsten Blick zur Sonne.

“Ich muss es finden! Ich muss herausfinden, was das zu bedeuten hat ...” sagte er, presste seine Hände in Fäuste und ging dann Richtung Palast.

In sein Zimmer kriechend, stellte er seine Sachen auf den Boden, zündete eine Kerze an und ging, Blätter verstreut auf dem Boden liegend, zu seinem Schreibtisch.

Einige Schriften wegschieben, sodass diese zu Boden fielen, setzte Ali Baba sich auf den Stuhl und lehnte sich nach hinten.

Zur Decke blickend, verringerten sich seine goldenen Augen, sodass einige Tränen flossen.

“Wer bist du nur?” fragte er schluchzend und wischte sich dann die Tränen weg, als er ein Klopfen hörte.

“Herein!”

Als Kassim in sein Zimmer eintrat, lächelte der 17-jährige Prinz.

“Kassim! Warum kommst du in so später Stunde zu mir?” fragte er seinen Bruder, umarmt ihn und zündete eine Kerze an, die heller als die, die er vorher angezündet hatte.

“Ich habe dich reinkommend gehört. Du warst heute beim Abendessen nicht da. Hattest du viele Kunden, sodass du es verpasste?” fragte Kassim ihn.

Grinsend hinter seinem Kopf kratzend, entschuldigte er sich und sagte, dass er demnächst nicht so lange arbeiten würde.

Seufzend, ging der ältere zu ihm und legte sein Arm um ihn.

“Du muss nicht so tun, dass du so lange arbeiten warst! Ich habe dich verfolgt, Kleiner!” meinte er grinsend.

“Was?! Wieso tust du das?!” fragte er ihn mit einem geschockten Blick und seufzte dann, als er ihm sagte, dass er sich um ihn sorgte.

“Schon seit drei Jahren läufst du durch Balbadd, sobald deine Schicht zu Ende ist.” meinte er, ließ Ali Baba los und lehnte sich an das Fenster.

“Du suchst nach jemanden, habe ich nicht recht?”

Zu ihm blickend, ging Ali Baba zu seinem Tisch, um sich auf den Stuhl zu setzen.

Stumm nickend, sah er wieder zu Kassim.

“Du wirst ihn nicht finden. Da kannst du noch so lange nach ihn suchen.” sagte er, während er aus dem Fenster blickte.

“Woher willst du das Wissen?!” fragte er und erhob sich von seinem Platz.

Kassim am Kragen haltend, ließ er ihn dann wieder los, als er sein Blick sah.

Zurück gehend, stieß er an seinen Stuhl, lehnte sich an der Wand, wo die Weltkarte mit den Strichen war, und zog sie mit ihm runter zum Boden.

“Ich weiß es doch ...” fing er an zu weinen.

“Ich weiß, dass ich ihn nicht finden werde … Aber ich kann ...”

Weinend zum Boden blickend, sagte er, was Kassim selbst zum Weinen brachte.

“Aber ich habe ihn doch versprochen, ihn nie zu vergessen und mit ihm ein Abenteuer zu erleben … Und doch … UND DOCH HABE ICH IHN VERGESSEN!!!” schrie er und legte weinend seine Hände ans Gesicht.

Nicht wissend, was er ihm sagen sollte, strahlte ein Licht auf, sodass die Zwei zur Karte blickten, die sich langsam veränderte.

Als sie heller strahlte, mussten Ali Baba und Kassim ihre Augen schützend, ehe das helle Strahlen aufhörte.

“|Ich habe vorgeschlagen, diese Brücken zu bauen!|” hörten die beiden Jungs sagend.

Nun sich anstarrend, fragte Ali Baba Kassim, ob er dasselbe gehört hatte.

Ihm zustimmend nickend, blickten sie dann zu Karte, die viele Inseln und schwarze Löcher zeigte.

Dazwischen waren die Linien, die auch vorher auf der Karte war.

Sie wieder an der Wand hängend, sahen sie sich an.

“Was … ist das denn für eine Karte?” fragte Ali Baba, während Kassim seine Hand an der Karte strich und die Schrift, die unter den Inseln waren, in die Sprache, die in der neuen Zeit war, zu verwandeln.

“Da stehen ja unsere Länder!” sagte der junge Prinz und sah dann zu seinem älteren Bruder, der ihn nur bestätigt nickte.

Sich wieder anblickend, fiel Ali Baba etwas auf.

Er hatte neulich eine Tagebuchseite gefunden, die darübergeschrieben wurde.
 

“|Ich habe heute ein weiteren Kontinentalspalt gefunden! Dieser führte mich zu einem seltsamen Ort, der nicht bekannt ist! Es war eine riesige Wüste, noch größer als die Wüste, durch die ich als Kind ging! Ich zeichnete sie mir auf und suchte, ob es vielleicht dort leben existiert! Doch habe ich nichts gefunden, sodass ich zurückkehrte … allein nur, weil ich einen Riesen Hunger hatte, hehe!|”
 

So verging dann ein weiterer Tag, wo sich die Karte änderte.

Dies seinen Vater und Mutter zeigend, schlug Ali Baba etwas vor.

“Da wir vor kurzen wieder Kontakt mit König Salomon haben, wäre es doch großartig, wenn ich diese Erfindung ihm zeige.” lächelte Ali Baba, sodass Rashid und Anise sich anblickten.

“Wir wissen nicht, Ali Baba. Vielleicht sollten wir etwas warten ...” sagte Rashid.

“Ich habe ein schreckliches Gefühl, dass dir etwas passieren könnte.” sagte Anise und hielt ihre Hände an ihr Herz.

Sie versichern, dass ihm nichts passieren wird und er sich immer bei sie kontaktieren würde, schlugen dann das Handelspaar ein.

Sich lächelnd vor sie verbeugen, ging Ali Baba schon zu seinem Zimmer, um seine Sachen zu packen.

“Du gehst also jetzt?” fragte Kassim ihn, der an seiner Türschwelle lehnte.

Nickend meinte der Prinz, dass es ein paar Tage bräuchte, um von Balbadd nach Alma Toran zu reisen.

“Aber sobald diese Bindung, also diese Brücke, erbaut wurde, dauert es nur noch 1 Tag!” lächelte er und packte ein paar Kleidung hinein.

Ihn fragend, ob er ihn vielleicht begleiten sollte, schmollte der Prinz auf einmal.

“Ich bin kein kleines Kind mehr, auf das du aufpassen musst!”

“Ach ja? Was war das letzte Mal, wo du ausgeraubt wurdest?” fragte er ihn, sodass Ali Baba mit runter gesetzten Schultern meinte, dass dies nur einmal passierte.

Kopf schüttelnd meinte Kassim, dass dies schon häufiger passierte.

“Na und?! Diesmal pass ich besser auf!!” rief er und sah beleidigt zur Seite.

Sich beschwerend, schrak er kurz auf, als Kassim sein Arm um seine Schulter legte.

“Ich mach mir doch nur sorgen um dich! Du bist viel zu gutherzig und mischt dich immer in Probleme rein, was nicht dein Problem ist!” meinte er und sah ihn besorgt an.

“Und am Ende wirst du dann zusammen geprügelt, liegst in irgendeiner Gasse und hast, bis auf deiner Kleidung, nichts mehr!” meinte er.

Seufzend sah Ali Baba zu seiner Tasche runter.

“Ich weiß … aber ich kann halt nicht anders! Ich habe das Gefühl, dass jemand mich braucht ...” sagte er und sah traurig zum Boden.

“Vielleicht kann mir Salomon dabei helfen … Ich meine, er ist der König der Magier und vielleicht kann er mir sagen, ob ich vielleicht mit einer Magie verflucht wurde.” grinste er, war sich dabei aber sicher, dass dies kein Fluch war.

Ihn anstarrend, seufzte Kassim und lächelte.

Er konnte ihm nichts sagen, warum er dieses Gefühl hatte, weshalb er es einfach akzeptieren musste und seinen kleinen Bruder allein auf Reisen ließ.

“Vergiss aber die Karte nicht! Ohne sie kommst du nicht in den Palast von Alma Toran rein!” grinste er und zeigte auf die Karte, die auf seinem Tisch lag.

Den Kopf kratzend, hob er sie auf und steckte sie in seiner rechten Hosentasche.

Und so ging Ali Baba allein nach Alma Toran und verlor da seine Erinnerung.
 

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Dies gestaunt mit anhörend, sahen Aladin und Tess zum Prinzen, der zu seinem Schoß sah.

Hörend, was er erlebte, sah Ali Baba dann zu den zwei Toraner.

“Warum habe ich dann das vergessen? Und warum erinnere ich mich an mein altes Leben, was im alten Schicksal war?” fragte Ali Baba.

“Nur, weil ich Alma Toran betrat, heißt es nicht, dass ich mein altes Leben vergessen habe!” meinte er und sah dann zum schwarz-weißen Rukh.

“Ich glaube, ich weiß, warum du dein altes Leben in diesem Schicksal vergessen hast und dich eher an das Leben erinnerst, was du im alten Schicksal gelebt hattest.” meinte er, sodass nun alle zu ihm blickten.

Von Aladins Schulter wegflogen, sah er in die hellblauen Augen des Kindes an.

Tief Luft holend, sagte er folgendes, was alle verwirrten.

“Das liegt an ihn!”

Nun zu dem jungen Prinzen blickend, der sein Finger zu sich hält, nickte David, ob das den stimmte.

“Ja. Ich war zwar in der Zeit nicht anwesend, da Karma mich schwer verletz hatte, jedoch merkte ich, wie er an dir vorbeirannte.”

Wieder zu Aladin blickend, erinnerte sich Ali Baba daran.

“Stimmt … Ich war auf dem Weg zum Palast, als du mich angerempelt hattest.”
 

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Als zwei Monate vergangen waren, wo Ali Baba sich auf dem Weg nach Alma Toran machte, atmete er tief Luft ein, als er die Pflanzen des Reiches roch.

“Ich wusste ja, dass Alma Toran eines den schönsten Königreichen ist, die es auf diese Welt existiert. Doch dass es so schön ist, damit hatte ich nicht mitgerechnet.” sagte der Handelsprinz und ging mit gestauten Blicken durch den Basar.

Überall waren exotische Früchte, Pflanzen und magische Utensilien, die der Basar verkaufte.

Auch waren dort schön gekleidete Menschen, die toranisch sprachen.

“(Auch, wenn ich nicht viel verstehe, liebe ich die Sprache!)” dachte er grinsend und ging dann weiter.

Als er auch schon den Palast erblickte, blieb er kurz stehen.

Sich den Palast von weiten erblicken, hielt er seine Tasche fester, in der die Karte und der Tagebuch Zettel war.

“Gleich finde ich raus, was das alles zu bedeuten hat ...” sagte er und ging mit festen Schritten weiter.

Doch ehe er sich bewegen konnte, stieß ein kleiner Junge ihn an, sodass die Zwei zu Boden fielen.

Sein Kopf streichend, sah Ali Baba zum kleinen Jungen und wollte ihn anschnauzen, dass er gefälligst nach vorne gucken sollte, statt nach hinten.

Doch erstarrte er, als der Junge sich aufrappelte, sich den Schmutz von seiner Kleidung strich und ihn dann mit seinen himmelblauen Augen ansah.

“Tut mir leid, werter Herr. Habe ich Sie verletzt?” fragte er ihn und wollte Ali Baba aufhelfen.

Jedoch wurde er aufgehalten, als ein junger Mann sein Namen rief.

“Aladin!! Komm schnell!! Sonst werden wir noch erwischt!!” rief der junge Mann, sodass Aladin zu ihn rannte.

“Werter Herr! Bitte verrate uns nicht, wenn Sie jemand nach uns fragt!!” bat Aladin, ehe er dann auch schon verschwand.

Mit weit aufgerissenen Augen ihnen hinterher blickend, erhob er sich und putzte den Dreck von seiner Kleidung.

“Aladin … Aladin … Dieser Name … Er erinnert mich an jemanden ...” sagte er und riss dann seine Augen auf, als dutzende von Kleine Bilder in seinem Kopf dröhnten.

Ihn haltend, wackelte er hin und her, schüttelte mit dem Kopf, schrie auf und stürzte dann in den Brunnen, in dem er dann wieder zu sich kam.
 

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Ihn anstarrend, sah Aladin zu seinem Schoß.

“Stimmt ja … Ich bin gegen einen jungen Mann gestoßen, bei dem ich mich entschuldigen wollte, ...” sagte er und sah dann zu Ali Baba.

“Das ich jedoch dich dabei traf, ist wohl eine Art Schicksal.” lächelte er.

“Allerdings tut es mir leid, dass ich der Grund bin, warum du deine Erinnerung an diesem Leben vergessen hast ...” meinte er dann und sah traurig zu seinem Schoß.

Ihn erst anstarrend, lächelte Ali Baba, erhob sich von seinem Sitz und umarmte Aladin, sodass dieser geschockt ihn ansah.

“Hätten wir uns nicht begegnet, dann hätte ich wohl weiterhin nach dieser Stimme gesucht.” sagte er lächelnd, sodass der junge Prinz weiterhin geschockt ihn ansah, ehe er dann versuchte mit seinen kleinen Ärmchen ihn zu umarmen.

Dies lächelnd beobachtend, erinnerte Tess sich an etwas.

“Tja, und er hat uns verpfiffen.” meinte nun Tess, sodass Ali Baba sich von Aladin löste und sich verteidigte, dass er sie nicht verpfiffen hatte.

So lachten sie dann gemeinsam, ehe sie dann Balbadd erkundigten.

18. Nacht: Die Reise zum nächsten Dungeon

Als einige Tage vergingen, sich mit einigen Bewohner von Balbadd anfreundeten, war es auch schon die letzte Nacht, bevor Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess sich am morgigen Tag auf dem Weg zum neuen Dungeon machten.

“Es ist einfach schön zu wissen, dass es allen gut geht.” schwärmte Ali Baba und sah zur Decke, als er sich auf dem Rücken fiel.

“Die Bewohner sind auch alle unglaublich freundlich!” meinte Aladin und kuschelte sich an eines der großen Kopfkissen.

Ihm zustimmend, erhob sich Ali Baba und sah sich um.

“Ähm, wisst ihr, wo Tess ist?” fragte er.

“Tess ist bei Mariam. Sie scheinen sich gut zu verstehen.” sagte Aladin lächelnd, sodass Ali Baba und Morgiana sich ansahen.

Verstehend sahen sie dann zur Tür, als die besagte Person eintrat.

“Da ist er ja.” sagte Ali Baba mit einem hämischen grinsen, sodass Tess sich aufschreckte und sich umdrehte.

Mit kirschroten Wangen versuchte der Magier, dies zu unterdrücken und ging dann zu den Drein.

Als er sich zu ihnen gesellte, fragte Ali Baba sofort, was er bei Mariam machte.

“Ich?! Also … Ähm … Ich … Ähm ...” stotterte der junge Mann und wurde wieder kirschrot im Gesicht.

Ihn verwirrt anblickend, fragte Aladin Ali Baba, warum er ihn dies fragte.

“Er hat sich doch nur mit Mariam getroffen.” meinte Aladin unschuldig.

Zu ihm blickend, bestätigte der orange-haarige junge Mann, dass er sich wirklich nur mit ihr getroffen hatte.

“Gut, kann sein das wir uns ab und an mal verabredet hatten … Aber mehr war nichts!!” meinte er dann.

“Ach wirklich?” fragte er ihn mit einem hämischen grinsen.

Mit dem Kopf schüttelnd und immer wieder sagend, dass da wirklich nicht mehr war, lagen sie sich auch schon in den Betten.

Sich noch etwas unterhalten, fragte Tess Ali Baba, ob er wirklich mit ihnen weiterreisen wollte.

Zu ihm blickend, nickte er nur lächelnd.

“Immerhin haben wir eine Aufgabe zu erledigen!” grinste er, sodass die zwei Toraner ihn verwirrt anstarrten.

Leicht lachend, zeigte er den Finger zum jungen Prinzen, der mehr malst blinzelte und dann auf sich zeigte.

“Wir müssen Aladin seine Magie wiederbringen!” grinste er.

Zum jungen Kind blickend, nickte der junge Mann und stimmte seinen Freund zu.

“Wartet!! Welche Magie meint ihr?!” fragte nun der schwarz-weiße Rukh auf Aladins Schulter.

“Wenn ihr nämlich die göttliche Magie meint, die er im Dungeon Zagan nutzte, könnt ihr es euch sowas von der Nase abschmieren!” protestierte er.

“Was ist denn an der Magie falsch?” fragte nun Aladin.

Er wusste zwar, dass er eine besondere Magie hatte, jedoch wusste er nicht, wie stark sie war.

“Diese Magie ist unglaublich mächtig. Mit ihr kann man das Schicksal ändern und die Rukh umschreiben.”

“Ist das denn nicht was gutes?” fragte Tess ihn.

Schüttelnd meinte der Rukh, dass dies ganz und gar nicht gut sei.

“Soweit ich mich erinnern kann, wollte jemand, dass die Menschen ein eigenes Schicksal führen und von niemanden mehr geleitet werden!” meinte er und sah zu Aladin rüber.

Zu Aladin blickend, der kein einziges Wort verstand, sahen sie dann wieder zum Rukh.

“Aus diesem Grund soll die göttliche Magie niemals genutzt werden!”

Nun sich anstarrend, seufzte Ali Baba, saß sich auf und beugte sich etwas zum Rukh.

“Ich meinte ja auch nicht diese Magie! Sondern sein Hitzezauber! Immerhin weiß ich aus meinem alten Schicksal, dass er damit besser begabt ist, als seine andere Magie!” meinte er und drückte sein Finger gegen den schwarz-weißen Rukh.

Ihn bestätigend zu nickend, sah der 14-jährige junge Mann zu seinem kleinen Bruder.

“Deine Spezialität ist das Feuer! Das hast du damals als Kleinkind gezeigt!” lachte er und erinnerte sich an den Tag, wo der kleine Prinz ein Feuer machte.

Sich nicht daran erinnern, versuchte Aladin dies und schüttelte mit dem Kopf.

Er war sich nicht sicher, ob er überhaupt zaubern konnte, noch war ihm erst recht nicht sicher, ob diese eine Magie, diese göttliche Magie, wirklich von ihm ausstrahlte.
 

So vergingen dann die Stunden, bis sie sich zum Schlafen legten und am nächsten Morgen sofort ihre Sachen zusammensuchten, um zu einem nächsten Dungeon zu reisen.

“Nun heißt es auf Wiedersehen.” lächelte Kassim, als er die Vier, gemeinsam mit seiner Schwester und seinen Eltern, zum Hafen begleiteten.

Sich zu ihnen umdrehend, lächelte Ali Baba.

“Ja! So ist es!” lächelte er und sah zu seiner Mutter.

“Bitte komm heil wieder zu uns zurück!” sagte Anise und umarmte ihren Sohn.

“Mama! Das ist voll peinlich!” meinte er und sah zu den beiden Jungs, die hinter ihren Händen kicherten.

Ihn nun von sich stoßen, wischte Anise sich eine Träne von der Wange und stellte sich angemessen vor ihm.

“Ich bin nur unglaublich froh, dass es dir gut geht und du so tolle Freunde gefunden hast!” lächelte sie und sah zu Aladin, Morgiana und Tess rüber.

Nun auch zu ihnen blickend, lächelte er und umarmte dann seine Familie.

“Ich werde sicher und gesund zurückkommen! Das verspreche ich!” sagte Ali Baba, wischte sich eine Träne von der Wange und rannte dann zu seinen Freunden, die schon in einer Karawane saßen.

Sich noch mal zu seiner Familie drehend, lächelte Ali Baba.

“Ich werde zurückkommen!” lächelte er und stieg dann in der Karawane ein.

Aus der Seite der Karawane blickend, wank er zu ihnen, die auch zu ihm wanken.

“Wir werden auf dich warten, Ali Baba! Das haben wir immer getan!” lächelte Kassim und sah zu seiner kleinen Schwester, die seine Hand hielt und ihn anlächelt.
 

So vergingen auch einige Stunden, nachdem Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess sich auf die weitere Reise verbrachten.

Sich ans Geländer der Karawane legend, sah Aladin zur Stadt, die kaum noch sichtbar war.

“Hurra! David! Die Stadt ist kaum noch zu sehen!” lächelte der kleine Prinz, während David neben ihm saß.

“Da hast du recht ...” meinte er nur und sah dann zu Ali Baba und Tess, die die Karte öffneten.

“Wir sind gerade hier!” zeigte Tess und malte eine Linie, die zwei Punkte verband.

“Wenn unsere Reise so verläuft, dann müssten wir in ein paar Stunden die Oase Derinma erreichen!” sagte der ältere Toraner.

Nun zu ihnen stoßen, nahm sich der Kleinere von ihnen ein Apfel und biss rein.

Auf die Karte blickend, sah Aladin zu Ali Baba.

“Bis du nicht traurig?” fragte er ihn, sodass der ältere Prinz zu ihm sah.

“Wie … meinst du das?” fragte er ihn leicht verwirrt.

“Nun … wir sind nur ein paar Tag bei deiner Heimat geblieben.” meinte er, sodass der ältere etwas zusammenzuckte.

“Du hättest auch bei ihnen bleiben können, statt weiter mit uns zu reisen.” sagte er mit einer traurigen Miene.

Ihn erst anstarrend, sah Ali Baba erst runter, ehe er Aladin wieder ansah.

“Das bin ich nicht!” lächelte er, sodass Aladin zu ihm sah.

“Ganz und gar nicht! Ich bin eher froh und glücklich, dass es ihnen gut geht!” meinte er und lehnte sich an die Kissen, die hinter ihnen lagen.

“Außerdem bin ich glücklich, mit dir und Tess auf Reisen zu gehen! Ich will viele Abenteuer mit euch verbringen! Immerhin seid ihr meine besten Freunde geworden!” lächelte er und sah aus dem Fenster.

Mit weiten Augen ihn blickend, sahen Aladin und Tess ihn sprachlos an.

Als Tess ihn einen leichten schlag gab, war Aladin immer noch sprachlos.

Er dachte, dass Ali Baba nur ein Mensch sei, der zurück zu seiner Heimat wollte und alles, was er gesagt hatte, nur gespielt sei.

Doch dies war nicht so.

Dieser Mensch …

Nein!

Diese drei Menschen vor ihm, waren wichtige Freunde, die er beschützen musste, … die er beschützen sollte.

Mit einem sanften lächeln sie anblickend, schloss Aladin seine Augen.

“Ich werde euch beschützen. Solange, bis ich ihn gefunden habe.” sagte er leise und sah dann hinaus, wo die Landschaft sich nach und nach veränderte.
 

In einer anderen Oase zog ein Sturm auf, den die Bewohner dieser Oase zum Schaudern brach.

Darunter war eine junge Frau mit goldenem Haar, die zum Himmel blickte.

Ihre Augen weit öffnen, rannte sie in ein Haus, als die finstere Rukh runterfielen.

Mit einem Schutzzauber schützte sie sich so gut sie konnte von den Ungeheuer, die auf sie stürzten.

Als es dann vorbei war, sah sie aus dem Fenster, um zu sehen, was passierte.

Doch als sie raus blickte, riss sie weit ihre Augen auf und hielt ihre Hand vorm Mund.

“Was zum ...” sagte sie und versteckte sich dann, als sie ein jungen Mann durch die, zu Stein gewordenen Menschen, lief.

“Das … schmeckte … widerlich!” meinte er und wisch mit seinem Handrücken über die Lippen.

“Verdorbenes Magoi! Widerlich!” sagte er und blieb dann stehen.

Sich umblickend, sah er dann mit seinen dunkelroten Augen zur Hütte, wo sich die Frau versteckte.

Diese ihre beiden Hände an den Mund drückend, zitterte sie, als sie diese unheilvolle Aura dieses jungen Mannes spürte.

Als dieser seine rechte Hand hob und dabei war, ein finsteren Strahl zur Hütte zaubern wollte, sah er zur Seite, als er seinen Namen wahrnahm.

“Meister Karma! Wir haben den Dungeon gefunden!” sagte ein schwarzhaariger Mann zu ihm, der sich dann vor Karma kniete.

“Wo ist er?” fragte dieser den knienden braunäugigen Mann.

Zu ihnen Linsen, erschrak sich die Frau, als sie den Mann wiedererkannte.

“Jamil?!” sagte sie mit einer erschreckten Stimme.

“Er ist am Ende der Oase!” sagte er und sah zu Karma hoch.

Erst monoton ihn anblickend, grinste er dann und ging zum Dungeon.

Als sie weiter weg waren, ging die Frau aus der Hütte und folgte die beiden.

“Was ist mit dir passiert, Jamil?” fragte sie sich und versteckte sich meterweit von den beiden Männern, als sie vor einem Palast standen.

Diese mit seinen dunkelroten Augen anstarrend, hob er erneut seine rechte Hand und sprach ein Zauber aus, der finstere Rukh zum Erscheinen brachte.

Nun diese zur Barriere schießen, zischte er, als nichts geschah.

“Verdammter Dschinn! Schützt den Dungeon mit seiner Magie, sodass kein Mensch mit finsteren Absichten ihn betreten kann!” fluchte er und kreuzte nun seine Arme.

“Meister Karma! Die kleine Manifestation Gottes ist auf dem Weg hierher!” meinte ein anderer Mann mit weißem Haar, der vor ihm zu Knien fiel.

Weiterhin zum Dungeon blickend, grinste Karma dann finster und drehte sich mit einem Absatz um.

“So ist es! Sie wollen den Dschinn dieses Dungeons besuchen und erobern!” meinte er, sodass die zwei Männer sich verwirrt ansahen.

Jamil fragte ihn, wieso er dies dachte und, woher er dies denn wüsste, sodass Karma nur finster kicherte.

“Das ist der Dungeon, der seit 10 ½ Jahren niemand bezwungen hatte und die Menschen immer wieder zurück zum Portal verschaffen hatte!” meinte er grinsend und blieb stehen.

“Dieser Dungeon wird vom Feuer-Dschinn Amon beherbergt, weshalb nur die ihn bezwingen können, die den Anstand und die Ehre beinhalten!” meinte er und sah mit einem finsteren Blick zum Dungeon, der in der schwarzen Sonne schien.

Mit voller Angst erstarrte die Frau, als sie sein blick sah.

Als sie ihre Angst überwinden konnte, rannte sie so schnell sie konnte aus der Oase, um alle anderen sowie ihren König zu warnen, was gerade passierte.

“Wer war dieser unheimliche Junge!? Ist das der, von dem König Salomon berichtet hatte!?” fragte sie sich und blieb einige Meter schnaufend stehen, um zur Oase zu blicken, von wo sie geflüchtet war.

Sehend, wie die finstere Sonne sich aufteilte und finstere Rukh die Oase umkreisten, wischte sie ihr schweiß von dem Kinn und fischte ein Utensil raus.

Versuchend jemanden zu erreichen, schmiss sie das Utensil weg, als es kein funken machte.

“Am besten ist, wenn ich so schnell wie möglich zur Oase Derinma eile und mir dort ein neues Utensil besorge!” meinte sie und zuckte ihr Stab, der sie zum Schweben brachte.

“König Salomon muss sofort wissend, was hier bei der Oase Qishan passierte!!” sagte sie und reiste zur nächstgelegene Oase Derinma.
 

Zur gleichen Zeit waren auch schon Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess bei der Oase angekommen.

Aus der Karawane raus hüpfend, sah Aladin mit strahlenden Augen sich um und rannte zum nächstgelegenen Stand, der frische Früchte verkaufte.

Ebenso von der Karawane raus hüpfend, sah sich Ali Baba um, als er Morgiana raushalf.

“Was für eine fröhliche Oase! Die kenne ich ja gar nicht!” sagte er und hielt sich die Hand vor den Augen, als er zur strahlenden Sonne aufblickte.

“Echt jetzt? Dabei liegt diese Oase genau zwischen Balbadd und Qishan! Um zum anderen Ort zu kommen, muss man hier einmal durch!” meinte Tess und lehnte sich dann zum Prinzen, als er ihn fragte, ob diese Oase den im anderen Schicksal existiert habe.

“Ehrlich gesagt, ich weiß das nicht!” lachte er nervös und sah dann zu Morgiana, die sich zu den Jungs gesellte.

“Diese Oase gab es im alten Schicksal! Hier habe ich mal für ein halbes Jahr in einer Karawane gearbeitet!” lächelte sie und sah zu einem Stand, wo zwei junge Frauen standen.

Ebenso zum Stand blickend, sahen sie Aladin dort stehen, als dieser die Wassermelonen schmachtend anstarrte.

Seine Hand zu dieser ausstreckend, schrak er zurück, als die Händlerin ihn auf die Finger schlug.

“Finger weg, du kleiner Lümmel!!” meckerte sie ihn an, sodass dieser sie mit seinen himmelblauen Augen anstarrte.

Von diesen Augen leicht erstarrt, sah sie zu den anderen, die zum jungen Prinzen gingen.

“Aladin! Was hast du schon wieder getan?!” fragte sein großer Bruder ihn, sodass dieser zu ihm sah.

“Ich habe gar nichts gemacht. Ich wollte nur die Wassermelone haben. Doch diese gemeine Frau hat mir auf die Finger gehauen.” sagte er und sah zur Händlerin, die sich wieder gefangen hatte.

“Natürlich habe ich das gemacht!! Wenn du die Wassermelone haben möchtest, muss du sie erst bezahlen, verstanden?!” sagte sie.

Nicht wissend, warum er sie erst bezahlen sollte, fragte er dies sie auch.

“Es gibt hier einige Strauchdiebe, die sich die Ware einfach schnappen und wegrennen.” sagte eine andere Frau und ging in die Hocke, um in Aladins Gesicht zu blicken.

“Deswegen haben alle Händler hier die Abmachung gemacht, dass die Ware erst in die Hand des Kunden gelegt wird, wenn er auch dafür gezahlt hatte.” lächelte sie und streichelte sanft über seine Finger, sodass dieser leicht rot wurde.

“Tut mir leid, dass Leila dir auf die Finger haute. Sie wollte nur aufpassen, dass uns nicht die Ware gestohlen wird.” meinte sie und sah dann zu Leila, die zur Seite blickte.

Nun auch zu ihr blickend, sahen Ali Baba und Tess wieder zur Tochter des Karawanenführers, als diese sich erhob und zum Stand ging.

Die Wassermelone hebend, schnitt sie diese in vier Dreiecke und übergab diese den Vieren.

“Als kleine Entschädigung, dass wir dich, kleiner Prinz, als Dieb beschuldigten.” lächelte sie und sah dann zur anderen Händlerin, die sie geschockt ansprach.

“Warte!! Sahsa!! Sag mir bitte nicht, dass dieser kleiner Junge da, der Prinz von Alma Toran ist!!” bat sie Sahsa, die sich dann zu ihr drehte.

“Leider schon, Leila.” lächelte sie ging zur Seite, als diese sich vor dem kleinen Prinzen entschuldigt vor ihm kniete.

“Es tut mir schrecklich leid, mein Prinz! Bitte bedient Euch, soviel ihr möchtet!” meinte sie, sodass die Vier sich anstarrten.

Zu ihr runter kniend, legte Tess seine Hand auf ihrer Schulter und sagte, dass sie ihr nicht böse seien.

“Du muss dich nicht vor uns Knien, nicht wahr Aladin?” fragte er den jungen Prinzen, der lächelnd nickte.

“Ich bin kein Prinz! Ich bin ein Reisender, der mit seinen Freunden auf Abenteuer ist!” lächelte der Kleine, sodass die anderen ihn bestätigt nickten.

Zu ihnen blickend, sah Leila in Aladins hellblauen Augen, der ihr seine Hand reichte.

“Also behandle mich so, wie du die Anderen behandelst!” lächelte er, sodass Leila von seinem Schein geblendet wurde.

Nun seine Hand blickend, sah sie kurz zu Boden und erhob sich dann allein auf.

Sie verwirrt anstarrend, als sie sagte, dass Aladin sie an einen anderen kleinen Jungen erinnerte, sahen sich die beiden älteren an, ehe sie dann lächelnd nickten.

So sprachen sie einige Minuten mit den beiden Händlerinnen, ehe die Gruppe wieder ging.

Lächelnd winkend, sah Sahsa zu Leila, als sie sie leicht kichern hörte.

“Was hast du, Leila?”

“Hihi! Dieser junge Prinz! Er erinnert mich an jemanden, den ich mal vergessen habe! An jemanden, der mir wieder Mut gab, als ich jegliche Hoffnung verloren hatte!” lächelte sie und sah zum Himmel, als ihr das Bild des Jungen aufblitzte, der ihr die Hand reichte.

Nicht verstehend, was ihre Freundin meinte, lächelte Sahsa nur und arbeiteten dann weiter.
 

“Das war wirklich freundlich von den beiden!” lächelte Tess und klopfte auf seiner vollen Tasche.

Ali Baba nickte ihm zustimmend zu und zuckte ein Zettel hervor, wo eine Beschreibung stand.

Sich an einen Tisch setzend, legten sie ihre Taschen ab und lasen den Zettel, den sie von Sahsa und Leila bekamen.

“Hier stehen Informationen zur nahe gelegenen Oase Qishan!” sagte Ali Baba und legte den Zettel auf dem Tisch, sodass die Dreien mitlesen konnten.

“Qishan ist einer der Stadtstaaten in der Zentralwüste und ein wichtiger Handelsposten der Region.” las der Prinz vor.

“Soweit ich von den anderen im Palast von Alma Toran hörte, macht die Oase prächtige Geschäfte, da viele Abenteurer wegen den Dungoen Nr. 7 auftauchen.” sagte Aladin, sodass Tess mit den Fingern schnippte.

“Da hast du richtig gehört! Vor ungefähr 10 ½ Jahren tauchte der Turm in Qishan auf! Zu diesem Zeitpunkt wurde die Oase, die davor noch niemand kannte, zu einer Touristenstadt und von überall kamen Abenteurer, um den Dungeon Nr. 7 zu bezwingen!” sagte Tess.

“Da er jedoch noch nicht erobert wurde, bedeutet dann wohl, dass der Dungeon ganz schön gefährlich sein wird.” meinte Aladin mit einer leicht ängstlichen Stimme.

Zu ihm blickend, lehnte sich Ali Baba an ihn und fragte den jungen Prinzen mit einem Grinsen, ob er sich fürchtet.

Wild dem Kopf schüttelnd sagte Aladin, dass er trotzdem gehen würde!

“Wirklich?” fragte nun sein Bruder ihn grinsend, sodass er nun zu ihm sah, seine Hände zusammenballte und nickte.

“Ja! Wenn es nötig ist, gehe ich bis zum Grund des Meeres und bis auf die höchsten Gipfel!” schrie er.

Lächelnd sah Morgiana zu den Jungs und sah dann zu Ali Baba, als dieser amüsierend lachte.

“Es scheint, dass Aladin keine Angst davor hat, wieder in einen Dungeon einzutreten.” meinte sie flüsternd.

Zu ihr blickend, fragte er sie erst, wie sie dies meinte, erinnerte sich dann an das Geschehen im Dungeon Zagan.

“Ja. Nur fragt sich, für wie lange noch.” meinte der Blondhaarige und sah dann wieder zu den Blauhaarigen, der mit dem Orange-Haarigen sprach und dann zu ihnen gingen.

“Wir sollten uns noch Ausrüstung kaufen!” schlug Aladin vor und zeigte zu den Drein, als sie fragten, warum.

“Nun; Die Preise in Qishan sind ziemlich hoch, um sich da Ausrüstungen zu kaufen. Es wäre besser, wenn wir sie in dieser Oase kaufen!” meinte er und zeigte mit einem leicht monotonen Blick zu ihren Klamotten.

“Außerdem solltet ihr euch anders Kleiden.”

Sich anblickend, sahen sich die drei nun an und lachten.

“Du hast völlig recht! Die Oase ist heiß, sodass man schnell eingehen kann!” sagte der 14-Jährige.

Lachend, erhoben sie sich und gingen zum Basar, um sich neue Kleidung zu kaufen.
 

Währenddessen kam die Frau erschöpft zur Oase.

Mit blutenden Wunden und zerrissenen Kleidung, humpelte sie zum Eingang von Derinma.

Schnaufend, lehnte sie sich an der Wand und sah mit trüben Augen zum Basar.

“Das ist doch ...” schnaufte sie mit gebrochener Stimme, als sie Aladin sah.

“... der junge Prinz … Er will doch nicht ...” sagte sie, entlehnte sich von der Wand und humpelte zum Prinzen.

Nicht wissend, dass eine Frau zu ihm ging, lachte Aladin, als Tess ihm einige Kleidung vorstellte.

Als Ali Baba zu Aladin blickte, als dieser sich vom Fleck bewegte, sah er ihn geschockt an.

“Hey Tess. Schau mal.”

Als nun auch der Orange-Haarige zu seinem Freund sah, nachdem er sich für eine Kleidung entschieden hatte, sah er ihn verwirrt an.

Denn als er zu ihm sah, hielt der kleine Junge ein langes, schweres Schwert.

“Wie wäre es hiermit, Tess? Ich könnte doch auch ein Schwertkämpfer sein.” meinte er lächelnd, sodass sein großer Bruder ihn noch verwirrter ansah.

“Ja. Womöglich … Aber was willst du denn mit so einem zinken von Schwert? Such dir dann lieber ein kleineres, was du auch tragen kannst.” sagte er und nicht kurz darauf Schwank Aladin hin und her.

“WAAAH!!!”

“HEY! LASS DAS!!” schrie Tess, bewegte sich wegen dem Schwanken seines kleinen Bruders zu Ali Baba und haute ihn versehentlich um.

Eigentlich wissend, was passieren würde, konnte der 17-Jährige sich jedoch nicht rühren, boinkte mit Tess gegen eine Frau und sahen geschockt zum Schwert, was hinter Ali Baba zwischen ihnen und der Frau in den Boden rammte.

Während der 14-Jährige auf Ali Baba saß und mit gerissenen Augen zum Schwert starrte, sagte der Blondhaarige, dass er es wusste, dass dies passieren würde.

“Ich hab's dir doch gesagt!!” meckerte der Toraner, während der Jüngere sich entschuldigte und zur Frau rannte, die auf der Seite lag.

“Tut mir wirklich leid!” entschuldigte sich Aladin nochmals und blieb dann geschockt stehen, als er das Blut sah, was von ihren Wunden kam.

Nun sich erhebend, sahen auch Ali Baba und Tess geschockt zur Frau.

Leicht mit dem Kopf schüttelnd, ging der junge Prinz etwas zurück und hielt seine Hände an den Mund.

“Das … wollte ich nicht ...” sagte er mit gebrochener Stimme und tränen gefüllten Augen.

Er dachte, dass er mit dem Schwert sie schwer verletzte, weshalb er bedrückt nach hinten ging.

Als Ali Baba und Tess zu der liegenden Frau gingen, drehten sie sie auf den Rücken, um zu sehen, ob sie noch lebte.

Doch als Aladin und auch Tess die Frau wieder erkannten, rannte der junge Prinz zu ihnen und schüttelte die Frau, in der Hoffnung, dass sie ihre Augen öffnete.

“Avril!! Avril!! Bitte wach auf!!” rief der Kleine und weinte, als Avril sich nicht rührte.

Mit dem Kopf schüttelnd, sah er dann zu seinem Bruder, der ihn sagte, dass sie nicht tot sei.

“Sie lebt noch! Nur muss sie schnell zu einem Heilmagier!” meinte er und fragt zu der Menschenmenge, die sich um sie bildete, ob es unter ihnen ein Heilmagier sei.

Als dann einer zu ihnen ging, sagte der junge Mann, dass sie unbedingt geheilt werden muss.

“Keine Sorge! Wir werden sie heilen!” sagte der Magier und rief seine Kollegen zu sich, die etwas weiter Früchte kauften, um von ihnen Medizin zu erschaffen.

Avril hochhebend, gingen sie auch schon zu einem Gebäude, wo viele Heilmagiern waren.
 

So wartete die Gruppe außerhalb des Gebäudes auf einen Bericht, wie es der Magierin ging.

Während Tess hin und her lief, holten Ali Baba und Morgiana Getränke, da es in der Mittagszeit heiß wurde.

“Hier. Wir sollten was trinken.” sagte Morgiana und gab den nervösen Toraner ein kaltes Getränk.

Zu Ali Baba blickend, der sich neben den bedrückten Jungen saß und seine Knie an sich gezogen hatte, drückte der Prinz das kalte Getränk an der freilegenden Wange.

“Es ist nicht deine Schuld, Aladin. Das Schwert hat sie nicht gestreift.” meinte der Prinz und versuchte verzweifelt ihm das Gefühl zu nehmen, dass dies nicht seine Schuld war.

Doch Aladin nuschelte nur in sich rein, dass dies sehr wohl seine Schuld sei und er, nur weil er dieses Schwert nicht richtig halten konnte, Avril verletzt hatte.

Mit bedrückten Augen ihn anblickend, streichelte er über seinen Rücken und sagte wieder, dass dies nicht seine Schuld sei.

“Wer ist denn überhaupt diese Avril?” fragte Morgiana und sah zum 14-Jährigen, der sein Getränk austrank und ihr antwortete, dass sie eine Freundin von Salomon und Shiba sei.

“Außerdem ist sie, wie meine Mutter und den anderen drein auf der Insel der Toraner, eine Forscherin des Dungeon Amon.” sagte er, sodass die beiden ihn ansahen und dann wieder zum jungen Prinzen, als dieser sagte, er könne sich dies nie verzeihen, wenn die Forscherin wegen ihm gestorben sei.

Mit zusammengezogenen Augenbrauen saßen sich die Drei nun zu ihm und sprangen dann wieder auf, als der Heilmagier rauskam.

“Was ist mit Avril?! Geht es ihr gut?!” fragten Aladin und Tess ihn, der sie beruhigte, als sie ihn noch fragten, ob die Frau gestorben sei.

“Alles ist wieder gut! Ihr Zustand hat sich wieder stabilisiert, sodass sie bald aufwachen wird!” lächelte er.

Meinend, dass die Gruppe ruhig reindürften und auf ihr erwachen warten können, ging er dann auch, sodass sie nun allein waren.

Nicht wartend, ging dann auch Aladin rein und steuerte sofort auf das Bett zu, auf das Avril lag.

Sie anblickend, atmete der junge Prinz aus, als er ihr leises Atmen hörte.

“Was für ein Glück ...” lächelte er und sah dann wieder zur Frau, als sie seinen Namen sagte.

“Prinz Aladin?” sagte sie und versuchte sich aufzusetzen, was jedoch die höllischen Schmerzen ihr nicht ließen, sodass sie wieder zurückfiel.

Geschockt versuchend sie vorsichtig wieder zurück zu den Kissen liegend, kam dann auch Tess zu den Zwein.

“Tante Avril! Du hast uns einen Schrecken eingejagt!” sagte er und umarmte sie mit leichten Tränen die Frau.

Erst nicht verstehend, sah sie zum kleinen Jungen, der sie nicht verletzen wollte.

“Es ist meine Schuld, dass du jetzt hier liegst ...” meinte er traurig und wischte sich tränen von den Wangen.

Ihn erst anstarrend, versuchte sich Avril wieder aufzusetzen, um ihn zu umarmen.

Jedoch fiel sie wieder zurück.

“Bleib liegen, Miss Avril! Eure Wunden sind noch nicht verheilt!” sagte Ali Baba.

Zum Prinzen blickend, lächelte sie und fragte ihn, ob er und Morgiana die Begleitung des jungen Prinzen sei, die Salomon erwähnte.

Lächelnd nickten, schloss sie kurz ihre Augen und öffnete sie dann wieder, als Tess sie fragte, warum sie den in Derinma sei.

“Solltest du nicht in Qishan sein und den Dungeon von Amon bewachen?” fragte der junge Toraner, sodass die Frau sich wieder erinnerte, was passierte.

“Ihr dürft nicht nach Qishan! Die Oase ist gefährlich!” schrie sie, sodass die Vieren sich anstarrten.

“Wieso dürfen wir dort nicht hin? Da ist der Dungeon Amon, den wir bezwingen wollen!” meinte Tess sie fragend, sodass die Frau heftig mit dem Kopf schüttelte.

“Ihr dürft auf keinen Fall dort hin!! Da ist der finstere junger Mann, von dem König Salomon uns berichtet hatte!!” meinte sie.

Geschockt sie anblickend, packte Tess Avril bei den Schultern und fragte sie, ob das ihr Ernst sei.

“Sag bitte nicht, dass dort Karma aufgetaucht ist!!” flehte er sie an und ließ sie dann los, als sie zur Seite blickte.

Zitternd sich zurückziehend, sah er zu Aladin, der sich an ihn klammerte.

“Leider ist das wahr. Er tauchte auf einmal mit einem finsteren Sturm auf und vernichtete die Oase mit nur einem einzigen Schlag.” sagte sie.

“Ich konnte mich noch rechtzeitig in einer Hütte verstecken und meinen Borg nutzen, sodass die finsteren Rukh mich nicht angriffen.” meinte sie dann und sah zu der Gruppe.

Sie geschockt anstarrend, erwähnte sie, dass alle Bewohner zu Stein wurden, da man ihnen ihr Magoi entzog.

“Er meinte irgendwas von wegen, dass das Magoi widerlich schmecken würde.” erwähnte sie noch hinzu, sodass die drei älteren sich ansahen.

Ihnen erzählen, dass sie auf dem Weg nach Derinma von seinen Begleitern angegriffen wurde und sie deswegen diese Wunden hatte, sah sie dann zu Aladin, der etwas erleichtert ausatmete.

Sie wusste nicht, warum er dies tat, hielt jedoch dann seine kleine Hand.

“Junger Prinz! Sie dürfen auf keinen Fall dort hin! Dieser Karma hat es auf Sie abgesehen, weshalb es für Sie viel zu gefährlich ist!” sagte Avril und sah dann zu den anderen, die ihr versicherten, dass sie den Kleinen beschützen würden.

“Um Karma besiegen zu können, brauchen wir den Feuer-Dschinn, weshalb wir erst recht dort hinreisen müssen!” lächelte Ali Baba und hielt seine Faust nach oben.

Ihm zustimmend nickend, meinte Tess, dass sie sich keine Sorgen um ihm machen müssen.

“Wir haben schon zweimal gegen ihn gekämpft und erfolgreich gesiegt!”

Den jungen Toraner anblickend, seufzte sie und sah zum Aladin, der ihr versichert nickte.

“Sie müssen sich um den kleinen Rukh nicht sorgen, Fräulein! Ich werde ihn beschützen!” sagte Rukh David, sodass Avril ihn erschreckend ansah.

Ihn fragend, wer er sei und warum sie mit einem Rukh reden könne, stellte er sich ihr vor und beantwortete, dass er anders als die anderen Rukh sei.

Sprachlos ihn anstarrend, legte Avril dann ihr Kopf wieder ins Kopfkissen und starrte zur Decke.

“Ich kann euch nicht davon überreden, nicht zu Qishan zu reisen, nicht wahr?” fragte sie die Gruppe, die lächelnd nickten.

Sie anblickend, schloss sie ihre Augen und lächelte.

“Dann vertraue ich euch! Reist nach Qishan und erobert als erste den Dungeon Amon, bevor Karma es tut!”

19. Nacht: Die Dungeon-Suite

Als Avril ihnen alles erzählte, was in Qishan passierte, zogen sie sofort los, um sich selbst ein Bild zu machen.

Zwar war die Oase einige Kilometer von Derinma entfernt, jedoch gingen sie zu Fuß, da keine Karawane mehr dorthin reiste.

“Ah! Diese Hitze bringt mich um ...” stöhnte Tess, der hinter Aladin, Ali Baba und Morgiana schlürfte.

Zu ihm blickend, meinte Aladin, dass er hätte ein Tuch um sein Kopf wickeln sollte, sowie er es tat.

“Außerdem muss du doch die Hitze aushalten können! Immerhin liegt Alma Toran in einer Wüste, wo es auch heiß sein kann!” meinte er und sah ihn mit einem monotonen Blick an.

“Das sagst du leicht daher … Zwar liegt Alma Toran in einer Wüste, jedoch ist die Stadt mit magischen Utensilien umrundet, sodass die Hitze niemals zu uns dringen kann ...” meinte er.

Nun sich wieder aufrichten, lief der Toraner wieder bei ihnen und sah zu Ali Baba, der sich etwas fragte.

“Was hast du?” fragte er ihn, als er ihn versungen seine Augen zu hatte.

“Jamil … Dieser Name kommt mir so bekannt vor. Nur weiß ich nicht, von woher ich dieser Name hörte ...” meinte der Prinz und nagte nun an seinen Finger.

“Wenn ich den Namen höre, kommt mir die Angst ...” sagte nun Morgiana, sodass die drei Jungst zu ihr sahen.

“Wie meinst du das, Mo?” fragte Aladin.

Erst zu ihm blickend, blieb sie stehen und sah unbewusst zu ihren Füßen.

Eine Kette um sie wickelnd, meinte sie, dass sie wage sich erinnern könne, eins Mal eine Sklavin gewesen zu sein.

Sie geschockt anstarrend, sahen die zwei Toraner nun zum Prinzen, der ihr zustimmend nickte.

“Jetzt, wo du es erwähnt hattest, kann ich mich auch ein bisschen erinnern! Dieser Jamil … Er war im anderen Schicksal ein schlimmer Mann!” sagte er und ballte seine Hände in Fäuste.

“Er ist ein perverser Kerl, der Freude daran hat, Sklaven zu schinden und zu schikanieren!”

Nicht glaubend, was Ali Baba da von sich gab, meinte Tess, dass es keine Sklaven gäbe und alle normal lebten.

Ihm zustimmend, nickte Aladin und erwähnte, dass es vor langer Zeit mal Sklaven gab, jedoch dies abgeschafft wurde, als sein Vater die Welt vereinte.

“Zumindest so weit vereinte, sodass so was Schreckliches nicht mehr gibt.” meinte er dann und sah zu Boden.

Zum jungen Prinzen blickend, seufzte der ältere Prinz und meinte, dass dies es nur im anderen Schicksal war.

“Jedoch sagte Avril ja, dass Jamil, bevor er wohl von Karma manipuliert wurde, ein anständiger Emir war und die Oase so gut er konnte unterstützte.” sagte er und meinte flüsternd, dass er sich dies eigentlich gar nicht vorstellen könne.

Auch Morgiana, die sich nach und nach an der Zeit erinnern konnte, als sie seine Sklavin war, fürchtete sich und konnte erst recht nicht glauben, dass dieser Mensch eine reine Seele hatte.

Sich anblickend liefen sie nun stumm weiter zur Oase.
 

Als sie nach einige Stunden Pause machten, um sich auszuruhen und etwas tranken, sah Aladin sich etwas um.

Er war noch nie in einer Wüste.

Auch, wenn sein Heimatland eine Wüste war, konnte er sie nur von seiner Terrasse aus erblicken.

Staunend sah er zu den Kakteen, die für ihn seltsame Früchte trügen.

Eine sich pflücken, pikste er sich an den Stacheln der Kakteen und hielt sein Finger in dem Mund.

“Blöde Frucht! Ich kriege dich schon da runter!” meinte er und sah zur Frucht.

Seinen göttlichen Stab ziehend, streckte er ihn soweit er ihn halten konnte und schlug gegen diese Frucht.

“Na komm schon runter!” sagte er und schlug etwas stärker.

Doch sie war viel zu fest, sodass der junge Prinz sie böse anstarrte.

“Du bist hartnäckig! Respekt! Allerdings bin ich noch hartnäckiger!” lächelte er und schlug weiter gegen diese Frucht.

Etwas weiter hinten sahen Tess und Ali Baba zum kleinen Toraner, der weiterhin versuchte, die Frucht zu bekommen.

“Was macht er da?” fragte Ali Baba Tess, der nur mit der Schulter zuckte und meinte, dass er es nicht wüsste.

“Aber egal was er da macht, dass sieht lustig aus!” lachte er.

“Hey! Aladin! Was tust du da?!” rief nun sein Bruder ihn.

Ohne ihn anzublickend und weiterhin die Frucht schlagen, rief er zurück, dass er versuchte diese leckere Frucht runterzubekommen.

“Aber sie will einfach nicht abfallen!” fluchte er und schlug nun schneller, sodass er einen Schlag verfehlte und zum Boden viel.

Ihn auslachend, ging er dann zu ihm, um ihm diese Frucht runterzuholen.

Als sich jedoch dann ein großes Loch bildete, sprang Tess zurück, während Aladin mit weiten Augen hinein viel.

“ALADIN!!!” rief er und sah in das Loch rein, wo sich eine große Blume erstreckte.

Zu ihm stoßend, sahen auch Ali Baba und Morgiana in das Loch.

“Eine Wüstenhyazinthe!! Eine Fleischfressende Pflanze!” sagte Ali Baba geschockt und sah dann den jungen Prinzen in der Mitte der Pflanze.

Die Flüssigkeit ausspuckend, hob er seine Arme und sah sie an.

“Jetzt bin ich schon wieder Nass ...” meinte er, sodass die drei ihn nur sprachlos anstarrten.

“Ist das dein Ernst?! Du hast echt andere Probleme!! Du bist gerade in eine Fleischfressende Pflanze!! Da ist es egal, ob du Nass bist!!” schrie Tess zu ihm runter, sodass Aladin zu ihm sah.

Mit zusammengezogenen Augenbrauen sagte er, dass er aber nass sei, sodass der 14-Jährige nur gegen seine Stirn schlug.

“Du bist so pingelig ...” meinte er nur und sah zu Ali Baba, der leicht lachte.

“Oh man! Das ist sein einziges Problem!” lachte er und ging zu seiner Tasche, die er im Schatten liegen ließ.

Darin fischend, holte er mehrere große Flaschen und schmiss sie dann runter zu Aladin, der die Schlange beobachtete, die sein inneres trank.

“Was hast du gemacht?” fragte Tess ihn, als der junge Mann noch eine Flasche runter warf.

“Der Wein macht die Wüstenpflanze betrunken! Und wenn sie voll sind, ziehen sie sich unter die Erde zurück!” meinte er lächelnd und sagte dann, dass dies die Chance sei, zu flüchten.

Nun auch eine Flasche voll mit Wein runter werfend, rutschte der Magier runter und holte den jungen Prinzen aus der Pflanze.

“Ist alles gut mit dir?” fragte er seinen kleinen Freund, der erst nicht antwortete.

Doch als sein Bruder ihn noch mal fragte, hickste er und meinte, dass alles super tupi toll sei.

Ihn anstarrend, stieg er mit Hilfe von Morgiana raus aus dem Loch.

Als sich die Pflanze betrunken zurück unter die Erde zog, stellte Tess Aladin zu Boden, der dann schwankend vor sie lief.

Zu dem 14-Jährigen gehend, starrten die drei den jungen herum schwankenden Prinzen an.

“Ist er gerade …?” fragte Ali Baba, sodass Tess nur sprachlos nickte.

“Ja. Er ist gerade betrunken.” meinte er mit einem monotonen Blick.

Zu ihm drehend, sah Ali Baba sein beschwipstes Gesicht, was lächelte.

“Hey *hick* ihr seid ja so *hick* verschwommen *hick*!” meinte Aladin lächelnd und schwankte hin und her.

Sich anstarrend, seufzten Ali Baba und Tess.

“Da haben wir zu viel Wein runter geschmissen ...” meinten sie und gingen zum jungen Prinzen, der nun schwankend weiter ging.

“Wir müssen *hick* weiter gehen *hick!”

“Wir gehen jetzt nirgends wo hin! Du muss Erstmal deinen Rausch ausschlafen!” meinte Tess und hielt Aladin an der Hand.

“Du *hick* hast ja keine *hick* Ahnung *hick* wie das schmeckt! *hick*” hickte Aladin und lachte dann auf einmal.

Ihn monoton anblickend, seufzte der junge Mann und fragte ihn, ob es so lecker war.

Darauf heftig nickend, sagte Aladin, dass er das auch mal probieren sollte.

“Dann *hick* bist du *hick* unglaublich *hick* glücklich!” lachte er und lehnte sich dann an den Toraner.

“Ich bin *hick* auf einmal *hick* so müde *hick* ...” sagte er und schlief dann ein, als Tess ihn huckepack trug.

Zum schlafenden Jungen blickend, nahmen sie wieder ihre Taschen, Ali Baba Tess Taschen, da dieser Aladin trug, und gingen weiter.

“Geht es ihm gut? Sein Gesicht ist rot!” meinte David, sodass Tess ihn versicherte, dass es ihm gut ginge und nur ein bisschen angetrunken war.

“Nur ein bisschen?! Er schwankte hin und her und sah alles nur noch verschwommen!” meinte Ali Baba.

“Ich weiß! Er verträgt halt keinen Wein!” sagte nun der 14-Jährige und sah zu Morgiana, dass sie sich erinnern könne, dass Aladin eigentlich sehr wohl ein bisschen Wein vertragen könne.

Ihr zustimmend, nickte Ali Baba und sah wieder zum schlafenden Jungen, der mit einem sanften lächeln schlief.

“Aber er verträgt kein Wein, wenn er noch so klein ist.”

Zum Prinzen blickend, sah Tess erst zum Boden und dann gerade aus.

So liefen sie still weiter Richtung Qishan.
 

In der Oase saß Karma auf eine der Stufen, die zum Eingang des Dungeon führte.

Mit einem Kommunikationsgerät die Vieren beobachten, fing er an zu lachen.

“Ihahahaha!! Die kleine Manifestation erträgt kein bisschen Wein!! Wie lustig!!” lachte der schwarzhaarige und hielt seine Hand an seine Augen.

Tränen voller Lachen tauchten auf, ehe er sie wegwischte und sich aufrichtete.

Die Stufen hochlaufend, drehte er sich um und sah nach unten, wo Jamil ihm zu Knie ging.

“Ehren werter Meister! Wir haben die Frau leider verloren, sodass sie uns erwischte!” meinte er und ging tiefer in die Knie, als eine starke Magie ihn zu Boden drückte.

Versuchend aufzublicken, sah er nur gelbe Schuhspitzen sowie etwas weiß, was die Schuhe waren.

Als der Besitzer der Schuhe in die Hocke ging, packte er sein Kinn und zwang ihn, ihn anzugucken.

“Was hast du gesagt?” fragte Karma mit einem finsteren Blick, sodass der Mann anfing zu zittern.

In seinen tiefen dunkelroten Augen blickend, sagte er, dass er die Frau verloren hatte.

Ihn erst anstarrend, schlug er Jamil ins Gesicht, sodass dieser Blut spuckte.

Wieder zu Boden liegend, trat der junge Mann ihn und lachte dabei hämisch.

“Wie gefällt dir das?! So herumgetreten und geschändet zu werden, wie du es bei den anderen getan hast!!” lächelte Karma, sodass dieser sich schützte und noch mehr Blut spuckte.

Nicht wissend, was der junge Mann meinte, hustete er, als dieser damit aufhörte.

“So jemanden wie dich sollte es nicht geben! Der Gott dieser Welt … Er ist so naiv! Glaubt, dass die Menschen sich verändern könne, wenn man ihnen eine Chance gibt!” meinte er und sah zu Jamil, der versuchte sich aufzurichten.

“Aber das ist nicht so! Ihr Menschen ändert euch nicht! Ihr werdet weiterhin, selbst wenn ihr wiedergeboren werdet, dunkle Absichten in euch tragen!” sagte er und sah finster zu dem Mann.

Dieser sah ihn mit beängstigen Blick an.

Wieder in die Hocke gehend, packte Karma ihn erneut ans Kinn.

“Du scheinst zwar in diesem Schicksal ein wohlhabendes und ehrliches Leben geführt zu haben. Jedoch sind in dir deine dunklen Rukh vom alten Schicksal! Sie werden dich niemals verlassen! Früher oder später hättest du wieder in deinen alten Charakter, den du auch im alten Schicksal hattest!” lächelte er und ging dann wieder zurück zur Treppe.

Sein Blut wegwischend, stand Jamil auf und verbeugte sich.

Doch insgeheim versteht er nicht, was dieser Mensch mit den finsteren Rukh meinte.

Auch dieser verstand nicht, was er da von sich gab.

Doch es interessierte ihm nicht viel, sodass er stehen blieb und zur heiligen Pforte des Dungeons starrte.

Mit einem breiten finsteren Lächeln, meinte er, dass es schon gut sei und er trotzdem kommen wird.

“Ich freue mich dich wieder zu sehen, meine kleine Manifestation!”
 

“Oh! Mir tut mein Kopf weh!” beschwerte sich Aladin, der nach einer Weile aus seinem Schlaf erwachte.

Neben ihm laufen meinte Tess, dass er auch ganz schön angetrunken war.

“Wir wissen zwar nicht, wie du betrunken wurdest. Jedoch befürchten wir, dass du wohl den Wein abbekommen hast, den wir in die Wüstenhyazinthe rein geschmissen hatten.” meinte er nur schlicht, während der junge Prinz neben ihm mit einem gewaltigen Kater herlief.

Mit lächelnden Gesicht den jungen Prinzen anblickend, fischte Ali Baba eine andere Flasche raus.

Diese erst anstarrend, fragte Aladin, was da drin sei.

“Nicht das da ebenso Wein drin ist! Denn wenn ja ist das echt nicht lustig!” meinte er nur und hielt sich wieder sein schmerzender Kopf.

“Keine Sorge! Da ist nur Wasser drin!” lachte Ali Baba und überreichte ihm die Flasche.

Sie sofort öffnen, trank er den Inhalt und fühlte sich nach einigen Minuten wieder besser.

Sich bedankend, nahm der Prinz die Flasche wieder an sich und steckte sie in die Tasche zurück.

“Woher wusstest du, dass Wasser gegen Kopfschmerzen hilft?” fragte Tess ihn.

“Das war nicht nur Wasser. Darin war ein Mittel, was den Kater vertreibt. Dieses Mittel roh zu sich nehmen ist echt widerlich und glaub mir, ich weiß, wo von ich rede.” meinte er und schloss lächelnd seine Augen.

Erwähnend, dass Kassim oder seine Mutter ihm immer wieder Wasser überreichten, konnte er nach einigen Minuten wieder seine Arbeit wippten.

Ihn anlächelnd, meinte der 14-Jährige, dass der 17-Jährige ein schönes Leben wohl geführt hatte.

“Wisst ihr, wenn ich damals nicht Morgiana über den Weg gelaufen wäre, dann wüsste ich nicht, wer ich bin.” lächelte er.

Ihn verwirrt anschauen, fragten sie, ob dies Stimme.

“Ja. Als ich wieder bei bewusst sein kam lief ich planlos durch die Gegend. Ich wusste nicht, wer ich bin, wie mein Name lautet und wo ich überhaupt war.” sagte er und sah lächelnd zum Himmel.

Dies mit anhörend, meinte Morgiana, dass dies auch bei ihr war.

Nun zu ihr blickend, erzählte sie, dass sie auch nicht wusste, wie sie ihre Erinnerung verloren hatte.

“Als ich ebenso planlos und fragend, wer ich bin, durch den Basar lief, sah ich dann Ali Baba, der sich umsah. Da schlugen mir auf einmal Erinnerungen von ein Leben, was ich im alten Schicksal mit Ali Baba und dir, Aladin, gelebt hatte.” lächelte sie.

Zu ihr aufblickend, sah Aladin dann wieder zum Boden.

Egal wie sehr er auch versuchte, konnte er sich an dieses Leben im alten Schicksal nicht erinnern.

Es war schon so, als hätte er überhaupt gar nicht dort gelebt.

So gingen sie dann still weiter.
 

Als sie nach einer weile die Oase Qishan sahen, blieben sie stehen.

Die dunklen Wolken sowie die dunkle Sonne war der Beweis, dass er da war.

Sich anblickend, nickten sie und gingen zu der Oase.

Als sie dann stehen blieben, gingen sie langsam weiter.

“Wie schrecklich ...” sagte Ali Baba und sah die Bewohner, die zu Steinen geworden waren.

“Es ist jedes Mal einfach schrecklich, dies zu sehen.” meinte Tess und hielt Aladin fester, der sich leicht an ihn drückte.

Durch den Basar laufen, wo eins ein Trubel stattfand, lagen nur verfaulte Früchte und zu Rost verfallene Rüstungen.

Als sie langsam zum Dungeon ankamen, sahen sie hinauf.

Sich daran erinnern, eins diesen Dungeon schon mal bezwungen zu haben, tappte Ali Baba an den beiden Jungs vorbei und zitterte leicht voller Freude und Tatendrang, sodass er etwas vor sich hin flüsterte.

“Da bin ich wieder.”

Sich umguckend, fragte Aladin, wo den Karma sei.

“Tante Avril sagte doch, dass er nicht in den Dungeon reinkam, oder etwa doch?”

“Du hast recht! Normalerweise ist dieser Mistkerl hier! Nur wo hat er sich versteckt?” fragte sich Ali Baba und sah sich um.

“Es gibt wohl kein Zurück mehr!” fing Tess an.

“Genau! Gemeinsam werden wir diesen Dungeon erobern!” sagte dann Ali Baba.

“Und heil zurückkommen!” meinte dann Morgiana.

“Wir werden die Schatzkammer vor Karma erreichen und Amon zu uns nehmen!” beendete Aladin, sodass sie alle nickten.

Als sie jedoch ein Lachen hörten, sahen sie die Treppen hoch, wo auch schon der Gesuchte stand.

“Willkommen in Qishan, kleine Manifestation Gottes!” lächelte Karma finster und breitete seine Arme aus.

Aladin hinter sich stellen, standen Ali Baba, Morgiana und Tess in Angriff Position.

Jedoch lockerte es sich, als Karma meinte, dass er nicht vorhabe, den jungen Prinzen anzugreifen.

Verwirrt ihn anstarrend, fragte Ali Baba den jungen Mann, was er damit meinte.

“So wie ich es gesagt habe! Ich möchte gerne diesen Dungeon haben!” sagte er und ging zur heiligen Pforte.

“Aber wie ihr sehen könnt, komme ich nicht da rein!” meinte er mit einem finsteren lächeln, faste die Membran an und sah dann zu ihnen runter, als sie ihn fragten, warum er diesen Dungeon haben möchte.

Sie erst mit einem finsteren Blick anstarrend, meinte er lächeln, dass er sie einfach haben wollte.

Ihn knurrend anstarrend, trat Ali Baba vor.

“Tja!! Da bist du wohl zu späte gekommen!! Den Amon werde ich bezwingen!!” knurrte er und sah Karma mit einem bösen lächeln an.

Dieser starrte ihn allerdings erst an.

Ohne jegliche Mine, sah er dann wieder zur Membran, ehe er dann zurück zu Ali Baba blickte.

Nervosität stieg in den Prinzen auf, als er sein leeres Gesicht erblickte.

“(Was zum Teufel hat er?! Er schaut mich so mit einem durchdringenden Blick an, als wolle er etwas in mir suchen!)” dachte er und ging eine Stufe hoch.

“Wenn dir etwas nicht passt, dann sag doch etwas, du Arschloch!!” schrie er, sodass Karma ihn wieder mit seinem üblichen finsteren lächeln anstarrte.

“Versuch es doch! Du wirst diesen Dungeon nicht lebend zurückkommen!” lachte er.

Knurrend ihn anstarren, sah sich die Gruppe an und nickten verstehend.

So rannten sie die Treppen hinauf, um eigentlich der junge Mann von der Membran zu verscheuchen, bevor er etwas machen konnte.

Jedoch plante der finstere Gott dies und zog sie dann, gemeinsam mit ihn, in die Membran.

“Ich habe herausgefunden, wie ich da reinkomme! Ich brauche jemanden, der gute Absichten hat! Und da ich weiß, dass ihr nichts Böses vorhabt, brauche ich euch, um im einen unbezwungenen Dungeon reinzukommen!” lachte Karma finster und hielt sich an Ali Baba fest.

Mit großen Augen, schrien sie, als sie in die Membran reingezogen wurden.

Doch bevor Ali Baba zusammen mit Karma in die Membran ganz verschluckt wurden, hörte er etwas, sodass er zum Monster blickte, der sein Gesicht runter hielt.

“Bitte hilf mir ...”    

20. Nacht: Der Dungeon Amon

“(Mein Körper … Etwas zerrt und zieht an mir … Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut ...)” dachte Ali Baba, ließ erst seine Augen zu und öffnete sie dann, als ein helles Licht erschien.

“Schon wieder dieser Raum ...” sagte er, saß sich erst auf, blickte umher und erhob sich dann.

Vorsichtig lief er durch die Gegend, sah sich die Umgebung an und trat dann auf einen Bilderrahmen, was auf dem Boden lag.

Es erst anstarrend, ging er in die Hocke und starrte es einige Minuten an.

Den Bilderrahmen hebend, wo ein Bild mit 11 Personen waren, dessen Gesichter unbekannt und doch auch vertraut waren.

“Was ...” flüsterte er.

Sie erst anstarrend, schrak er auf, als jemand weiter hinten etwas sagte.

“Ich will das doch gar nicht ...” sagte er mit einer leicht göttlichen Stimme, ohne Ali Baba anzublicken.

Weiterhin ihn anstarrend, legte er das Bild wieder ab.

“Aber ich muss das leider tun … Denn wenn ich sie habe, darf ich mir was wünschen ...”

“Du … darfst dir etwas wünschen?” fragt er verwirrt und ging langsam zur Person.

Diese nickte nur und starrte weiter zu einer zerstörten Erde.

Sein linkes Bein hängend den Abgrund runter, während sein rechts angewinkelt an seinen Körper gedrückt war, vorauf er sein Kopf stützte.

“Was … möchtest du dir denn wünschen?”

Ihn fragend, sah die Person zu Boden, ehe er sich aufstellte und zum Himmel blickte.

“Meine Freunde … Ich möchte sie wieder sehen ...” sagte er und hielt seine Hände hinter sich.

Diese Person wiedererkennend, trat Ali Baba ein Schritt zurück, als er ihn mit seinen dunkelroten Augen anstarrte.

“Und aus diesem Grund töte ich alle, die mir im Weg stehen!!” meinte er und stürzte sich auf Ali Baba.
 

Sich aufschrecken, starrte er in hellblaue sowie grünen Augen, die ihn besorgt anstarrten.

“Ist alles in Ordnung mit dir, Kumpel?” fragte Tess ihn und ging mit Aladin etwas zurück, als dieser sich aufsetzte.

Sein Kopf haltend nickte er dann und sah sie lächelnd an.

“Ja! Es ist alles gut!” meinte er nur und erhob sich mit der Hilfe der beiden auf.

Aus dem Startpunkt raus gehend, schlug der Prinz seine Arme aus, da sie voll mit Wasser waren, ehe er sich etwas umsah.

“Wo ist denn Morgiana?” fragte er sie.

“Sie ist schon mal vor gegangen!” meinte Tess.

“Sie wollte sicher gehen, ob Karma auf uns wartet.” lächelte Aladin, sodass Ali Baba zu ihm runter blickte.

“(Seine Augen … Sie ähneln die von Karma … Aber warum?)” fragte er sich und ging mit den beiden Jungs tiefer in der Dungeon.

“(Ich weiß nicht, ob es jetzt verrückt klingt … Aber ich glaube, dass hinter der Maske von Karma, jemand anderes ist ...)” dachte er und sah dann Morgiana, die zu ihnen rannte.

“Und? Ist die Lage sicher?” fragte der 14-Jährige die Rothaarige, die nickte.

“Ich habe keine Spuren von ihm gesehen noch gefunden!” sagte sie, sodass die beiden sie lobten.

Sich darüber freuend, sah sie zu Ali Baba, der immer noch leicht in Gedanken verschwunden war.

“Ich bin froh, dass du wieder bei Bewusstsein bist, Ali Baba!” lächelte die junge Frau, sodass er sie ansah und dann lächelte.

Nun wieder bei ihnen, sah Ali Baba mit bestaunten Augen umher.

Zitternd ging er vor der Gruppe und strahlte auf, als sie in einen großen Raum eintraten.

Auch Aladin und Tess staunten von diesem Aussehen.

“Was ist das?” fragte der Toraner gestaunt und sah zu den leuchtenden Felsen und Pflanzen, die an den Wänden hingen.

“Das ist wunderschön!!” rief der junge Prinz und breitete seine Arme aus, sodass seinen zwei anderen Freunden ihn anlächelten.

“Das ist der Dungeon Amon!!” sagte Tess und sah sich um.

Auch Aladin sah sich etwas um, ehe er dann zum älteren Prinzen rüber sah, der ganz aufgeregt anfing zu zittern.

Zu ihm gehend, fragte er ihn, was er denn habe, ehe der junge Mann losstürmte und einfach durch einen Eingang rannte.

“Los, Aladin, Morgiana und Tess! Wir fangen mit diesem Gang an!” rief er und rannte los.

“Wie?! Einfach so?!” fragte Tess ihn und rannte dann hinterher.

Auch Aladin und Morgiana rannten hinter ihnen her, bis die Rothaarige stehen blieb.

Dies bemerkend, ging der Blauhaarige zu ihr und fragte, was sie habe.

“Dieser Gang … Ich glaube nicht, dass der der richtige ist.” meinte sie.

“Warum sollte er nicht der richtige sein, Mo?” fragte der junge Prinz sie, sodass sie nur mit den Achseln zuckte und dann meinte, dass sie dies riechen würde.

Verstehend, was sie meinte, rannten die beiden dann hinter den Jungs her, um ihnen die Befürchtungen von Morgiana mitzuteilen.

Weiter hinter ihnen hörte Karma das Gespräch zu und tauchte dann auf.

Mit gekreuzten Armen blickte er mit einem finsteren lächeln zu ihnen, ehe er sich dann umsah.

Zu einen Gang gehend, der kein Zeichen hatte, ging er durch ihnen.

Doch bevor er diesen Gang nahm, zeichnete er ein Kreis und lachte dann hämisch.

“Sie sollen hier versauern!” grinste er, schmiss den Stein weg und ging dann weiter.
 

In einem anderen Gang tappte der Prinz freudig durch den hellen Gang.

“Endlich! Endlich sind wir hier! Was für ein Gefühl!” meinte Ali Baba freudig, während Tess neben ihm ging.

“Sag mal, hattest du nicht mal erwähnt, dass du schon mal ein Dungeon erobert hattest?” fragte er den Blondhaarigen, der dann zu ihm blickte.

“Ja, das habe ich mal.”

“Sollten wir uns dann nicht erst mal Gedanken machen, welchen Weg wir nehmen sollen?” fragte er ihn, sodass der Ältere stehen blieb.

Ihn anblickend, erinnerte er sich an ein Gespräch, denn er im alten Schicksal mit Aladin geführt hatte.

Sich daran erinnert, sahen die beiden Jungs dann zu Aladin und Morgiana, die sie erreichten.

“Hey! Ali Baba! Tess! Wir müssen euch etwas sagen!” meinte der junge Prinz und sah dann zur Fanalis, als sie vor ihnen stehen blieb.

“Was gibt’s denn?” fragte sein Bruder ihn und sah dann auch zur jungen Frau.

“Wir sollten lieber zurückkehren. Ich habe die Befürchtung, dass dieser Gang hier falsch ist.” meinte sie und nickte dann, als Ali Baba sie fragte, ob sie dies gerochen hatte.

Nun sich anblickend, sahen die Zwei dann zum Jüngeren, der sagte, dass er Angst habe.

“Wenn dieser Weg hier wirklich falsch ist, dann sollten wir gemeinsam darüber nachdenken, welcher der richtige ist.” sagte er mit einem Lächeln, sodass Ali Baba und Tess nickten.

Den beiden zustimmend, gingen sie wieder zum Ausgangspunkt zurück, ohne zu wissen, dass dies ihr Leben gerettet hatte.
 

Als die Gruppe dann wieder am Anfang waren, sahen sie sich um.

“Irgendwie sind das viel zu viele Löcher!” meinte Ali Baba.

“Und sie sehen alle gleich aus ...” erwähnte Tess und sah zu seinem kleinen Bruder, der sie winkend rief

“Seht nur! Neben diesem Eingang hat jemand ein Kreuz gemacht!” sagte er und zeigte auf der Stelle, wo dieses Kreuz war.

Es sich an anblickend, fragten sich die Dreien, ob es noch mehr gebe, worauf sie dann sich auf der Suche nach weiteren Zeichen suchten.

Als sie nach ca. einer Stunde jeden Gang nachschauten, zeichnete Aladin sie auf dem Boden, während Tess neben ihm auf dem Boden lag und Ali Baba sowie Morgiana stehend zu den Gängen starrte.

“Es gibt’s kein einziger Gang, der kein Zeichen hat! Das geht doch gar nicht! Es muss einen geben, der kein Zeichen neben sich stehen hat!” meinte der Prinz, sodass seine Freundin neben ihm nickte.

“Kreis, Kreuz, Kreuz, Kreis … Das ist viel zu viel, ich blick nicht mehr durch!” sagte Aladin und sah dann zu Tess rüber.

“Ich denke, die Kreise stehen für richtige Wege!” lächelte er, worauf der ältere Toraner fragte, ob er das wirklich meinte.

Zum jungen Prinzen blickend, sah er die Kreise an, die er zeichnete.

“(Das … habe ich doch schon mal gesehen!)” dachte Ali Baba und ging wieder zu den Gängen, um das Zeichen zu finden, was er gesehen hatte.

Ihn beobachten, ging Morgiana zu ihn und fragte, ob er was wüsste.

“Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber Aladins Kreise sehen ein Zeichen an der Wand haargenau ähnlich.” sagte er und ging zu dem nächsten Gang.

“Denkst du, er war schon mal hier?” fragte sie ihn.

Doch Ali Baba schüttelte mit dem Kopf und sagte, dass er ja genauso zum ersten Mal hier sei, wie Tess und auch … na ja, sie.

“Ich denke, dass jemand anderes, der Aladin irgendwie ähnlich ist, dass Zeichen gezeichnet hatte ...” sagte er, drückte seine Hand an der Wand und sah betroffen zum Boden.

Ihn anblickend, suchte nun auch Morgiana die ähnliche Zeichnung.

Als sie diese Zeichnung fand, rief sie Ali Baba sowie Aladin und Tess zu ihr rüber.

Während die beiden Jungs die Fanalis fragend ansah, ging Ali Baba an ihr vorbei und starrte das Zeichen an.

Dann zum jungen Prinzen blickend, bat dieser ihn, ein Kreis neben diesem Zeichen zu zeichnen.

“Äh?! Warum soll ich das machen?!” fragte er ihn.

“Nun … Als ich deine Kreise gesehen habe, hatte ich diesen Kreis schon mal wo anders gesehen.” meinte er und drückte dann seine Hand neben dem Kreis.

“Und der hier sieht deine Kreise verdammt ähnlich!”

Nun zu ihm gehend, blickte Tess diese Zeichnung an und bestätigte, dass dies wirklich seine Zeichnung sei.

“Sag mal, hast du es extra dort gezeichnet, um uns in die Irre zu führen?!” fragte der ältere Toraner, sodass der Jüngere mit den Händen und Kopf schüttelte.

“Das würde ich niemals tun!! Warum sollte ich das denn auch?!”

“Um dich bei uns zu rächen, weil wir dir viel zu viel Wein runter geschmissen hatten, sodass du hacke dicht voll warst?!” meinte Tess, sodass Aladin dies verneinte und sich dann mit seinem Bruder stritt.

Sich nun dazwischen stellend, meinte Ali Baba, dass streiten jetzt keine Lösung sei.

“Wir sollten lieber wissen, ob meine Vermutung richtig ist. Deswegen; Bitte zeichne ein Kreis neben diesem, Aladin.” bat er ihn, sodass er aufseufzte und 'Na gut!' stöhnte.

Sich ein Stein nehmen, der etwas weiter vom Gang wahr, zeichnete er neben diesem Kreis, sein Kreis.

Erstaunt, dass diese Zeichnung tatsächlich diese von Aladin ähnelte, lachte Ali Baba.

Nun zum Eingang des Ganges stellen, meinte er, dass dieser Weg der richtige sein muss!!

“ÄHHH?!” fragten sich die zwei Toraner und gingen dann einfach mit, als Morgiana zu ihnen blickte und sagte, dass ihr Freund schon wisse, warum ausgerechnet dieser der richtige sei.
 

Als sie einige Schritte tiefer in den Dunegeon vorankamen, tappte Aladin vor der Gruppe und summte vor sich rum.

Ali Baba, Morgiana und Tess waren etwas weiter hinter ihm und sahen lächelnd zum jungen Prinzen, der stehen blieb und eine Pflanze anstarrte.

“Woher wusstest du, dass dieser Gang der richtige ist, Ali Baba?” fragte Tess ihn und blieben dann auch stehen, als Morgiana zu dem jungen Prinzen ging und mit ihm über das leuchtete Moos redeten.

“Ich hatte einfach eine Vermutung ...” meinte er und ging dann weiter, als Aladin und Morgiana vor ihnen liefen.

“Eine Vermutung? Das ist keine gute Ausrede, Kumpel.” sagte der Torane mit gekreuztem Armen, einem Grinsen und einer hochgezogenen Augenbraue.

Ihn anstupsen, lachte der Prinz etwas und sah dann wieder vor sich.

“Ich glaube, dass Karma dies war.”

“KARMA??!!” schrie Tess, sodass die beiden vor ihnen stehen blieben und ihn anstarrten.

Sich ängstlich an der Fanalis klammern, räusperte der Orange-haarige und entschuldigte sich für seinen Anfall.

“Du brauchst keine Angst zu haben. Er ist zwar auch hier im Dungeon, nur ist er uns noch nicht über den Weg gelaufen.” lächelte er und beruhigte seinen kleinen Bruder.

Beruhigt ausatmen ging dieser wieder weiter.

Nun sich dem Prinzen wanden, fragte er, wie er denn darauf käme.

“Ich meine, er sieht Aladin überhaupt gar nicht ähnlich! Bis auf sein Gesicht und Augenform hat er nichts mit ihm gemeinsam!” meinte Tess.

“Ich weiß nicht so ganz … Irgendwie … stimmt da etwas nicht. Aber ich weiß einfach nicht, was es ist.” meinte Ali Baba und sah mit zusammengezogen Augenbrauen zur Seite.

Ihn beobachten sah er dann zu Aladin, der sie rief.

“Ali Baba! Tess! Da drüben leuchtet es noch viel stärker!” rief er und zeigte zu einem Eingang, der förmlich von Licht strahlte.

Dort eintreten, bedeckte die Gruppe erst wegen der Helligkeit ihre Augen, bis sie sich daran gewöhnten.

Als sie ihre Augen dann wieder öffneten, strahlten sie mit bestaunten Augen über den Fund, die sie machten.

“Was ... Was ist das denn?!” fragte Tess und sah funkelnde Perlen, die von der Decke hingen.

“Das ist ja herrlich!!” sagte Aladin mit ausgestreckten Armen und ging zu eine, die etwas tiefer hing.

“Diese Regenbogenfarben und dieser wunderbare Duft ...” sagte er und schnupperte an sie, ehe er dann mit leicht roten Wangen seine Arme wieder ausstreckte und meinte, dass es eine unbekannte Frucht sein könnte.

“Genauso gut könnte es ein unbekannter Edelstein sein! Dieses Funkeln!” meinte Ali Baba mit geröteten Wangen.

“Gut … Dann taufe ich sie auf den Namen Regenbogenperlen!” meinte Tess und hob sein Arm hoch.

Ihm nachahmend quietschte Aladin und sagte, dass dies Cool sei.

“Hihi! Ganz schön aufregend, so ein unbezwungener Dungeon! Aber auch spannend!” kicherte der junge Prinz und sah zur Gruppe, die ihn anblickten.

“Gut, dass ihr bei mir seid!” lächelte er, sodass die Drei rot um die Nase würden und verschämt um sich sahen.

“Was redest du denn da! Es ist selbstverständlich, dass wir dich begleiten!” meinte Tess mit geschlossenen Augen.

“Immerhin bist du immer in Gefahr, und wenn wir nicht zur stelle wären, wärst du schon längst tot.” meinte er und sah dann zu Ali Baba.

“Aber bis jetzt ist ja alles gut gelaufen. Wenn wir zusammenhalten, werden wir das Kind schon schaukeln, und du bekommst deine Magie, Aladin!” meinte er lächelnd und sah dann nach unten, wo eigentlich der junge Prinz sein sollte.

Doch war da eine Ameise, die sie an kikerte.

Sie erst anstarrend sahen sie sich dann hinter sich, als sie Aladins stimme hörten.

“Ali Baba … Tess … Hilfe … Bitte hilft mir ...” sagte er, während sein halber Körper im Maul der Monsterameise steckte.

Aufschreiend zogen sie an dem jungen Prinzen und drückten das Maul des Monsters auf.

Auf dem Boden fallend hob der Junge sein linken Arm und beschwerte sich, dass er voll mit Kotze sei.

Währenddessen brachen hinter ihnen die Eier auf, in dem mehr Ameisen ausschlüpften und die Gruppe umkreiste.

“AAAH!! DAS SIND GAR KEINE EDELSTEINE!! DAS SIND EIER VON MONSTERAMEISEN!!” schrie Tess und hielt sich den Kopf.

Sich nach einem Ausgang der umzingelten Ameisen, schraken die Drei auf, als plötzlich Morgiana sie hochhielt.

“Haltet euch fest!! Ich bringe uns hier raus!!” meinte der Fanalis und sprang mit den Dreien auf eine der Eier, ehe sie dann über der Ansammlung sprang und wegrannte.

Sie anstarrend, schwelten bei den Ameisen Beine an.
 

Als sie nach einigen Meter entfernt von diesen Monstern waren, lies Morgiana sie wieder runter.

“Boah!! Das war mega cool Mo!!” rief Aladin und hielt seine Arme freudig hoch.

“Das nenn ich mal eine richtige Fanalis!!” sagte Tess und hielt seine Hände in Fäuste.

Nervös sie anguckend, sah sie verschämt zur Seite und stotterte ein Dankeschön.

“Ein Glück, dass sie kleine Beinchen haben. So können sie uns nicht erreichen, ehe wir die Schatzkammer erreichten.” lächelte Ali Baba.

Ihm zustimmend nicken, gingen sie auch schon wieder weiter.

“Übrigens, wie ist es überhaupt geschehen, dass du fast von diesem Monster gefressen wurdest, Aladin?” fragte sein Bruder ihn, sodass dieser etwas aufblickte und meinte, dass er eine Perle auf dem Boden liegen sah.

“Sie hatte einen kleinen Riss und das wollte ich halt begutachten.” lächelte er, sodass die beiden Jungs in nur trostlos ihn anstarrten.

“Dir passiert aber auch immer nur Schwachsinn!” meinte Tess, sodass Aladin in widersprach und sich dann mit ihm stritt.

Doch als sie ein drumen hörten, sah die Gruppe hinter sich und starrten mit großen Augen dort hin.

Die Ameisen, die sie glaubten, abgelenkt zu haben, rannten auf sie zu, sodass sie geschockt aufschrien.

“Wir sind umzingelt!” sagte Tess, während Aladin neben ihm mit dem Arm fuchtelte.

“Was haben dieser Viecher für Beine?! Ich dachte, sie haben kleine Pili Füße!” meinte Ali Baba und zuckte sein königliches Schwert aus der Scheide.

Eine der Ameisen durch Schlitzen, meinte der Prinz, dass diese Dinge innen drin matschig sein.

“Das sind doch keine Insekten! Wieso können die sich immer wieder regenerieren?!” fragte er und schlitzte weiter drauf ein.

Auch Tess zuckte sein Stab aus und schlug diese Viecher.

Während Morgiana auf den kleinen Prinzen aufpasste, schlug sie immer wieder eine Ameise weg, die sich wagte, ihnen zu nahe zu kommen.

“Hab keine Angst! Solange ich bei dir bin, wird dir nichts passieren!” meinte sie, sodass Aladin zu ihr sah und nickte.

Versteckt von der Gruppe, linste Karma runter.

“Worauf wartest du, kleine Manifestation? Wenn du sie nicht einsetzt, werden deine geliebten Freunde sterben.” meinte der Junge und starrte Aladin an.

“Hn?” wunderten sich die Vier, als sich die Ameisen vor ihnen zum Slime verwandelten.

Als sie sich sammelten, blubberte eine große Ansammlung, sodass Ali Baba und Tess nur sprachlos lächelten, währen Aladin mit einem geschockten Gesicht starrte und Morgiana sie nur anstarrte.

Als sie sich zusammen gemacht hatten, stand vor ihnen ein König-Slime, sodass alle ihre Ohren zu hielten, als das Monster anfing zu schreien.

So zog es sein, aus Slime geformtes Schwert, und schlug zur Gruppe, sodass sie alle wegsprangen.

“Hiih … Soll das ein Witz sein?!” fragte sich Tess, als er noch rechtzeitig mit Ali Baba auf der anderen Seite des Rieses war, während Morgiana mit Aladin an der gegenüber liegender Seite lagen.

“Hehe … Ich befürchte, dass unsere Angriffe ihn rein gar nichts ausgemacht hatte ...” meinte Ali Baba und sprang wieder zur Seite, als das Monster ihn angriff.

“Scheiße! Wie zum Teufel sollen wir das den besiegen?!” fragte sich der ältere Magier und sprang ebenfalls zur Seite.

Nun seine Flöte raus fischend, fipte Aladin in sie rein und zauberte ein Eiszauber hervor, was den Königs-Slime ein fror.

Zum jungen Prinzen blickend, riefen die zwei Jungs, dass er dies klasse machte und er es schaffen könne, diesen König fertig zu machen.

Nun seine Finger auf andere Löcher halten, pustete der Kleine erneut in die Flöte und beschwor somit ein Feuerball, den er sofort zum Monster hinzauberte.

Sich vor der Explosion schützend, rannten sie dann zum großen Loch, was entstanden wurde.

“Wahnsinn! Er hat ein Riesenloch in den Boden gerissen!” meinte Tess und packte die klebrigen Überreste des Monsters an, die im Loch waren.

“Irre, was die Flöte so auf dem Kasten hat!” lächelte Ali Baba und sah zu Aladin, der lächelnd auf dem Boden saß.

“Hihi … Ich bin nicht nur eine Last für euch.” lächelte er, sodass die beiden Jungs zu ihm rannten.

“Aladin! Ist alles okay mit dir?! Du siehst ganz blass aus!” meinte Tess und ging in die Hocke.

Zur Flöte blicken, die nur noch 6 Spitzen erstrahlen ließ, sah er wieder zum jungen Prinzen, der sagte, dass sie ihm wohl Magoi entzog, weshalb er blass um die Nase wurde.

“Ja. Wir sollten uns mal ausruhen und etwas essen.” schlug Ali Baba vor.

So trug Tess seinen kleinen Bruder, da dieser zu schwach auf den Beinen war und gingen in eine Höhle, für den Fall, dass Monster oder Karma auftauchen sollte.
 

Dies beobachtend, seufzte der junge Mann nur und ging dann weiter, als die Vier nicht mehr zu sehen waren.

“Was für eine Verschwendung.” meinte der schwarzhaarige junge Mann und kreuzte seine Arme.

“Darauf zu warten, dass er diese Magie nutzt, ist Sinnlos!” sagte er dann, blieb kurz stehen und sah wieder zum Eingang der Höhle.

Sie anstarrend, sah Karma zu Boden und schüttelte dann mit dem Kopf.

“Hör auf daran zu denken! Du solltest lieber den Dschinn vor ihnen erreichen! Immerhin sind sie die einzigen, die dir vielleicht helfen können ...” sagte er, seufzte kurz auf und ging dann wieder mit einem finsteren Grinsen weiter.
 

“Zum Glück haben wir reichlich zu Essen in Derinma gekauft!” lachte Tess, der sich eine weitere Portion nahm.

“Okay, dass reicht jetzt! Du hast nicht gezaubert, weswegen du jetzt genug hast.” meinte Ali Baba und legte das Essen zur Seite, sodass Tess nicht rankam.

“Willst du noch mehr, Aladin?” fragte Morgiana und wollte dem jungen Prinzen eine weitere Frucht geben.

Doch dieser schüttelte mit dem Kopf und sagte, dass dies genüge.

Die Flöte nehmend, sah Aladin zum achtzackigen Stern, der nur noch 6 Zacken leuchten ließ.

“Diese Flöte ist echt heftig! Wenn man sich überlegt, welche Kräfte sie dir abverlangt ...” meinte Ali Baba und nickte, als Tess meinte, dass da seine Eltern ihm was wirklich Starkes gegeben hatten.

“Ja. Da habt ihr recht.” lächelte er und strich über den Stern.

“Sie wollten wohl mir somit zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man Magie einsetzt.” meinte er dann lächelnd und ließ die Flöte wieder um sein Hals hängen.

“Sag mal, David! Du liegst die ganze Zeit auf Aladins Schulter. Hast du denn kein Hunger oder so?” fragte der ältere Toraner den Rukh, der sich aufstellte und sich schüttelte.

“Ich bin ein Rukh. Rukh haben kein hunger.” meinte er schlicht, sodass der Ältere der Gruppe ihn fragte, warum er die ganze Zeit auf der Schulter seines kleinen Freundes lag.

“Um ihm zu beschützen.”

“Beschützen?” fragten die Drei Jungs, sodass der schwarz-weiße Rukh nickte.

“Warum hast du mir dann nicht geholfen, als ich fast von einer Ameise aufgefressen wurde?” fragte Aladin mit einer hochgezogenen Braue.

“Oder als er fast von einer Wüstenhyazinthe gefressen und dabei dann besoffen wurde!” meinte Tess nebenbei, worauf der Rukh meinte, dass er ihn dabei nicht beschützen müsse.

Ihn fragend anschnauzend, warum er dann bitte den jungen Prinzen beschützen sollte, antwortete der Rukh, dass er ihn vor den Gott der finsteren Rukh beschützen sollte.

Ihn erst anblickend, packte die Gruppe auch schon alles zusammen.

“Apropos Gott der finsteren Rukh, wo ist er denn überhaupt?” fragte nun Tess, sodass die Drei sich ebenso dies fragten.

“Wir sind schon eine Weile hier und immer noch nicht ist er aufgetaucht. Ob er hier ist?” fragte sich Aladin.

“Egal wo er auch ist, wir werden auf jedenfalls als erste die Schatzkammer erreichen!” meinte Ali Baba, sodass alle nickten und aus der Höhle raus kletterten.

21. Nacht: Karma, Jamil und Fatima

Weiter tiefer im Dungeon kam Karma zu seinen zwei Begleitern an, die schon mal vor ihm in den Dungeon rein gingen.

“Da seid Ihr ja, Meister!” sagte Jamil und ging sofort vor dem schwarzhaarigen jungen Mann zu Knie.

Auch Fatima ging in die Knie, als er Karma sah.

“Und, konntet ihr die Schatzkammer finden?” fragte er sie.

“Leider nicht, Eure Heiligkeit! Hier ist eine Steintafel, die wir nicht entziffern können!” meinte Fatima und zeigte ihm dann die besagte Steintafel.

Zu ihr blickend, versuchte er sie zu entziffern, zerstört sie jedoch dann, als er es nicht konnte.

Sich erschreckend, schützten sich die Zwei, als Karma die finstere Rukh auf der Tafel schoß, sodass sie in Einzelteile zerbrachen.

“Da habe ich schon scheiß 2 Jahre in dieses blöde Königreich gelebt, kann trotzdem nicht diese beschissene Sprache lesen!!” fluchte er und trat jedes Mal gegen ein Einzelteil.

“Und ihr beide seid auch nicht besser!! Ihr seid in diesem scheiß Schicksal geboren und solltet eigentlich diese scheiß Sprache lesen können!!” meinte der 15-Jährige und starrte die Zwei mit einem finsteren Blick an.

Zitternd flogen sie dann zur Wand, als Karma sie wegstieß und immer wieder ihre Untauglichkeit ermahnte.

“Ihr zwei kleine Schänder!! Verrecken sollt ihr!! Verrecken!!” schrie er und trat immer wieder auf sie ein.

Als er dann die Stimmen der Gruppe hörte, die sich langsam ihnen näherte, grinste er, zog die Zwei verletzten auf und zehrte sie hinter einer Säule.

“Boah! Hier gibt es ja Leuchter und Ziegelsteine!” strahlte Aladin und rannte weiter vor, während Ali Baba, Morgiana und Tess hinter ihnen gingen.

Erstaunt, dass der Dungeon sich veränderte, staunten die Vier über den Drachenkopf, der sein Maul weit offen hatte.

Links und recht von ihnen ragten Drachenzahn ähnliche Steine vom Boden, sodass Ali Baba und Tess die Spitze der Zähne berührten.

“Erstaunlich! Obwohl das stinknormale Steine sind, fühlen sie sich doch wie Zähne an!” meinte der ältere Toraner, sodass der ältere Prinz nur zustimmend nickte.

“Noch erstaunlicher ist, dass die Umgebung sich änderte.” sagte er und sah zum jungen Prinzen, der meinte, dass diese Gegend die Gegend widerspiegelte, die es auch in Alma Toran gebe.

“Wie meinst du das?” fragte er ihn.

“Jede Art, die in Alma Toran lebt, hat seine eigene Ecke!” lächelte Aladin und sah dann zu seinem Bruder rüber.

“Wir nennen sie Stadtorte! Die Mantikore z.B. leben weiter westlich vom Stadtzentrum!”

“Stadtzentrum? Was ist das?” fragte Morgiana ihn, sodass er leicht kicherte und eine Karte raus fischte, die das Königreich Alma Toran zeigte.

“Das hier in der Mitte des Königreichs ist das sogenannte Stadtzentrum! Man kann es auch Innenstadt nennen, aber wir bevorzugen es lieber, Stadtzentrum zu nennen!” lächelte er und sah dann zu seinem kleinen Bruder, der die Ecke der Mantikorsiedlung zeigte.

Erklärend, dass dies der Heimatort der Mantikore sei und dort nur sie leben, zeigte er dann andere Siedlungen, die um das Zentrum waren.

“Es gibt’s ca. 72 Siedlungen, die um das Königreich erbaut wurden!” lächelte der junge Prinz.

“72?! Respekt!” staunte Ali Baba und sah noch erstaunter, als Tess ihm sagte, dass jeder von ihnen eine andere Sprache spräche.

“Wir Toraner sprechen z.B. Toranisch, während die Mantikore z.B. Matikorisch sprechen!” sagte er und fügte hinzu, dass es somit 74 Sprachen in diese Welt existierte.

Sprachlos darüber, dass es so viele Sprachen gab, fragte Morgiana die beiden Toraner, warum sie denn nicht in ihrer Muttersprache sprachen.

“Nun, wir reisen mit euch gemeinsam durch die Welt, und da ihr erst seit einigen Wochen, wenn nicht sogar vor einigen Monaten, eure Erinnerungen dieser Zeit langsam zurückbekommt, sprechen wir die Weltsprache.” erklärte Tess.

“Wenn wir zu Hause wären, würden wir die ganze Zeit unsere Heimatsprache sprechen.” lächelte Aladin und meinte dann, dass dies jedoch auch nach einer Weile langweilig sei, weswegen er und sein Bruder immer mal wieder eine andere Sprache sprachen, die sie kannten.

Dabei lachten sie dann und gingen weiter, als Tess die Karte wieder einpackte.
 

So standen sie vor einer Steintafel, die allerdings zerbrochen war.

Sich fragend, wer das gewesen sein könnte, nickten sie, als ihnen nur eine Person in den Sinn kam.

“Dieses Arschloch! Hat erst versucht, uns in die Irre zu führen, in dem er den richtigen Weg mit einem Kreis gezeichnet hatte und versucht jetzt wieder uns in die Irre zu führen!” fluchte Ali Baba und ballte seine Hand in einer Faust.

“Ich glaube eher nicht, dass dies seine Absicht war, Ali Baba.” meinte Tess und zeigte auf einige Steine, die auf dem Boden lagen.

“Ich befürchte ehe, dass er den Inhalt nicht lesen konnte und hat sie deswegen in Einzelteile zersplittert.” meinte er und lachte dann, dass Karma ganz schön miesepetrig sei, wenn er etwas nicht verstand.

Nicht verstehend, woher er das denn wissen könnte, erklärte Tess der Gruppe, dass dies schon damals mal passierte.

“Da hieß dieses Arschloch noch Khan und trainierte ja mit mir die Magie! Als wir mal ein Stapel voll mit Papieren bekamen, schlug er sie zur Seite und beschwerte sich, dass er die Sprache nicht verstehen könne!” lachte er und erwähnte, dass er damals versucht hatte, ihm sie beizubringen, jedoch wollte er es nicht.

“Jetzt in Nachhinein verstehe ich, warum er es nicht wollte.” sagte er dann und suchte mit Aladin gemeinsam die Einzelteile der Tafel.
 

Als sie alle Einzelteile zusammenfanden und wieder zusammentaten, sagte Ali Baba, dass es doch Toranisch sei.

“Und diese Sprache konnte er nicht lesen?” fragte der Junge ihn, sodass Tess nur mit der Schulter zuckte.

“Ich habe keine Ahnung, warum er sie weder lesen noch sprechen kann. Aber er kann es halt nicht.” meinte er und las dann die Inschrift der Tafel.
 

|Die Wahrheit wohnt in den Zähnen des Drachen. Alles findet sich, bevor man den Schwanz des Drachen erreicht.|
 

Mit dieser Übersetzung sahen sie sich an und nickten.

Seine Hände fester drücken, knurrte Karma leise vor sich hin, sodass Jamil und Fatima sich zitternd etwas von ihm entfernten.

Dann fing er leise an zu lachen, ehe er dann zu den Zweien sah und sie aufforderte, aufzustehen.

In der kurzen Zeit erreichten Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess auch schon die erste Falle.

Schaudernd die Decke anblicken und dann zum Boden, wo viele Löcher waren, sahen sie sich an.

“Ist das wirklich der Weg zur Schatzkammer?” fragte Aladin und schluckte laut, als Tess bestätigt nickte.

“Eine Decke voller Schwerter! Und wenn sie in die Löcher im Boden fallen, heißt es Adios!” sagte er und sah dann zu Ali Baba, der seine Sachen abstellte.

Seine Ärmel hochziehen und kleine Dehnübungen machend, trat er vor der Gruppe, die ihn verwirrt anstarrten.

“Jetzt heißt es flink zu sein!” lächelte er und rannte los.

Versuchend ihn aufzuhalten, staunten Aladin und Tess über die Flinkheit von Ali Baba.

“Alter!! Bis du ein Olympionike oder so was?!” fragte der 14-Jährige, sodass der 17-Jährige mit dem Kopf schüttelte und meinte, dass es so offensichtlich sei, sodass man die Schwerter geschickt ausweichen könne.

Ihn gestaunt beobachten, jubelten die zwei Jungs, als der Prinz das andere Ende erreichte.

“Das hast du super gemacht, Ali Baba!!” rief der junge Prinz, sodass der ältere Prinz sich aufsetzte und den Schweiß von seiner Stirn wischte

“Ich muss echt zugeben, dass war knapp!” lächelte er und wollte sich aufrichten.

Doch dann öffnete sich unter ihm eine Fallgrube, sodass er erst aufstarrte und dann unter sich.

“ALI BABA!!” riefen die Drei und versuchten durch die Falle zu kommen, um den Prinzen zu retten.

Jedoch waren sie nicht schnell genug, sodass er in die Tiefe fiel und sich die Fallgrube wieder schloss.

“ALI BABA!! ALI BABA!!” schrie Aladin mit tränen gefüllten Augen, fiel in die Knie und schlug mit der Faust auf dem Boden.

“ALI BABA!!!”
 

“Was machst du da?” fragte eine göttliche Stimme einen blondhaarigen jungen Mann, der auf dem Boden lag.

“Warum liegst du auf dem Boden?” fragte sie ihn mit einem sanften lächeln.

Seine goldenen Augen öffnen, lächelte er, als er himmelblaue Augen über ihn richten sah.

“Ich habe gerade die Sonne genossen. Leg dich doch neben mir und genieße sie mit mir, Ala!”
 

Seine goldenen Augen aufschlagend, sah Ali Baba unter sich, drückte seine Beine gegen die Wand, um somit den Fall etwas zu lindern und drehte sich dann zur Seite, sodass er zwischen den Klingen fiel.

Aus ihnen schleifend, schmiss er sich hin und atmete schwer.

“Altar, was für ein Schreck ...” meinte er und saß sich hin.

“Fasst wäre ich aufgespießt ...”

Sie anblickend, sah Ali Baba dann hinter sich.

Sich nun aufrichten, ging er noch schweren Atem den Gang entlang.

“Was … war das vorhin?” fragte er sich, während er tiefer in den Gang ging.

“Es fühlte sich so real an … So, als wäre ich gerade dort gewesen ...” meinte er und hielt sich an der Schläfe.

“War das eine Erinnerung? Eine Erinnerung von damals?” fragte er sich nun und meinte dann, dass er jedoch niemand kenne, der Ala hieß.

“Sein Gesicht … Seine Augen … Sowie seine leicht göttliche Stimme … Sie klingt Karma so ähnlich … sowie Aladin im alten Schicksal ...” meinte er dann, blieb stehen und dachte an die Erinnerung nach, die er hatte.

Mit dem Kopf jedoch dann schüttelnd, ging er in einen großen Raum, wo eine große Tür mit dem achtzagicken Stern war.

Sie sich betrachtend, ging Ali Baba die Treppen wieder runter und sah sich um.

“Ich muss zurück zu Aladin und den anderen kommen! Sie machen sich mit Sicherheit sorgen über mich!” sagte er und ging den Gang zurück, durch den er gegangen war.
 

Währenddessen beruhigte Morgiana den jungen Prinzen und sagte ihm, dass Ali Baba noch lebte.

“Ich kann sein Geruch noch riechen!” lächelte sie und haute sanft Tess, der meinte, dass sie ihn auch riechen könne, wenn dann nur als Leiche.

Sich den Kopf halten, sah der Kleine zur Fanalis, die ihn wieder anlächelte und den Gang weiter gingen.

“Es muss ein Weg geben, um zu ihm zu gelangen. Irgendwo weiter hinten muss er sein.” sagte sie und blieb dann mit den Jungs stehen, als sie in einen Raum traten, wo drei Eingänge waren.

Zum mittleren Eingang gehend, staunte Tess und sagte, dass man ja sagen würde, dass Drachen drei Speiseröhren haben.

Zustimmend ihn nickend, sahen Aladin und Morgiana jeweils einen anderen Gang und trafen sich dann wieder in der Mitte.

“Einer dieser Gänge könnte zu Ali Baba führen.” sagte Aladin und sah dann zur jungen Frau, die mit dem Kopf schüttelte.

“Hinter ihnen sind Sackgassen, wo Monster auf uns warten.” meinte sie und sah zum jungen Mann, der meinte, dass sie eine Wahnsinns Nase hatte.

Licht verschämt zur Seite blickend, schüttelte sie leicht mit dem Kopf und suchte nach einem anderen Weg.

Als sie alles absuchten, spürte Aladin ein bröckeln, was an seiner Schulter fiel.

Dort hinblickend, sah er dann nach oben, als er Ali Baba hörte.

“Ihr sieht von hier oben ja aus wie kleine Ameisen!” grinste er, sodass die Drei erst freudig seinen Namen riefen, ehe der ältere Toraner ihn fragte, wie er sie genannt hatte.

Dies wiederholend, schmiss Tess ein Stein nach oben, was jedoch nicht zu ihm kam.

Ihn erst wegen den versuch auslachend, meinte der Prinz, dass bei ihm der richtige Weg sei.

“Also kommt nach oben!” meinte er und schwankte sein Arm.

Nickend zog Aladin den Stein vom Turban, sodass eine große Decke sich ausbreitete und die Drei nach oben brachte.

Von dieser runter hüpfen, schlug Tess den älteren Prinzen und sagte, dass er nie wieder ihnen einen schrecken bereiten sollte.

“Aladin hat sich mega die Sorgen um dich gemacht!” meinte er mit gekreuztem Armen.

Zum jungen Prinzen blickend, der lächelnd auf dem Stein tippte, sodass er wieder um seinen Kopf gewickelt wurde, sah er dann zu seinem älteren Freund.

Ihn anlächelnd, nahm er seine Tasche entgegen und erzählte der Gruppe, was passierte, als er in dir Grube viel.

Das einzige, was er ihnen jedoch nicht verriet, war diese Erinnerung, die er gesehen hatte.
 

So kamen sie auch schon zum Tor an, was Ali Baba gefunden hatte.

“Das habe ich am Ende des Gangs entdeckt, der von der Fallgrube wegführte.” meinte er und ging die Treppen hoch.

Ihn folgend sahen Aladin und Tess sich an.

“Da hinter ist die Stadt der Einsiedler! Die Unterirdische Stadt Amon!” sagte Aladin.

“Wenn wir dieses Tor öffnen, müssen wir tiefer in die Stadt dringen, um zur Schatzkammer zu gelangen.” meinte Tess.

Zu den Toraner blickend, nickten die Zwei, wobei Ali Baba schluckte.

“(Es gibt kein zurück. Wenn Amon mich wieder zum fähigen König nehmt, muss ich mit ihm über alles sprechen, was er weißt!)” dachte Ali Baba und sah unbewusst zu Aladin rüber, der versuchte, dass Tor zu öffnen.

Doch als sich nichts rührte, tatschte dann Tess daran und sprach die folgenden Wörter.

“SESAM, ÖFFNE DICH!!”

Als diese Worte ausgesprochen wurde, hielten sich die Vier die Hände vorm Gesicht und husteten, als sie durch eine dichte Staubwolke gingen.

“Oh? Da hinten ist was!” sagte Ali Baba, als der Staub langsam sich lichtet und ein großer Turm zu erblicken war, sodass sie vor einem Abgrund stehen blieben.

Mit weit aufgerissenen Augen die große Stadt erblicken, gingen sie auch schon die Treppen runter.

Ihnen mit einigen Meter entfernt folgend, grinste Karma und holte ein Kristall hervor, in dem ein fliegender Teppich war.

“Wir gehen schon mal vor.” grinste er und stieg, gemeinsam mit seinen Sklaven, auf ihn.

“Es ist immer wieder total verrückt, dass es eine unterirdische Stadt in den Dungeon gibt’s!” staunte Ali Baba und sah sich dann verwirrt um.

Sich fragend, wo denn die Einwohner dieser Stadt sei, antwortete Tess ihm, dass sie in der Zeit, wo der Dungeon von einem eroberter besucht wird, solange in tief schlaf seien.

“Also das heißt inendefekt; Sobald jemand den Dungeon betritt, der noch nicht erobert wurde, werden die Bewohner vom Dschinn in einen Tiefschlaf versetzt und werden dann erst wieder erweckt, wenn der Eroberer die Schatzkammer erreicht.” lächelte Tess, sodass der Prinz verstehend nickte.

Nun weiter Richtung Turm, sahen sie sich um.

“Warum greift Karma uns nicht an?” fragte plötzlich Aladin, sodass die Drei ihn ansahen.

“Warum willst du das wissen? Es ist doch schön, dass er uns bis jetzt nicht über den Weg gelaufen ist!” meinte sein Bruder und sah sich dann doch genauer um.

Nicht, dass die besagte Person auf einmal vor ihnen auftauchte.

Mit der Schulter zucken, meinte der junge Prinz, dass dies seltsam sei und er befürchtete, dass Karma vielleicht schon die Schatzkammer erreicht hatte.

Ihn beruhigend legte Ali Baba seine Hand auf seiner Schulter und schüttelte mit dem Kopf.

“Wenn er schon in der Schatzkammer wäre, dann wäre erstens das Tor offen und zweitens würden hier dann ebenso Steinwesen liegen, wie bei Baal und Zagan.” meinte er und sah ihn mit einem besänftigen lächeln an.

Zu ihm blickend, lächelte er dann auch.
 

Als sie dann den Turm erreichten, öffnete Tess sie wieder, sodass sie husteten und dann ihre Augen öffneten.

Sich umblickend, fragte Ali Baba, ob das wirklich die Schatzkammer sei.

“Es wirkt eher wie eine Rumpelkammer.” meinte er nur mit einem trostlosen Gesicht und hob dabei ein Krug auf.

Ebenso eine Lampe aus Stein hebend, sagte Tess, dass sie schon richtig seien.

“Irgendwo hier muss der Krug von Amon sein.” meinte er dann und sah sich um.

“Nur wo könnte er stehen?” fragten sie sich dann und sahen sich überall um.

Doch alles, was sie fanden, war aus Stein, sodass sie seufzten.

Die Gruppe fragend, ob sie wirklich alles absuchen müssen, sah Aladin dann nach hinten, als ihn ein Kraftzauber von der Gruppe wegschoss.

Erschreckend von diesem Angriff, wollten Ali Baba, Morgiana und Tess zum jungen Prinzen rennen, der am anderen Ende des Raumes befördert wurde.

Als sie jedoch das vertraute hämische lachen hörten, drehten sie sich mit bösen blicken um, und erblickten Kamar, der seine rechte Hand in die Luft hielt.

“Schön euch wieder zu sehen, kleine Ritter!” grinste er und ging ein paar Stufen runter.

Sich in Angriff Position stellend, knurrten die Drei.

“Endlich tauchst du auf!!” knurrte Tess und hielt sein Stab bereit.

Ihn erst angrinsend, sah er dann zu Ali Baba und Morgiana rüber, die sich bereit machten, ihn anzugreifen.

Dabei lachte er und meinte, dass dies ganz schön unfair sei.

“Drei gegen einen! Das ist doch nicht fair!” meinte er gespielt beleidigt und lachte dann, als Ali Baba meinte, dass er sich nicht so falsch verhalten sollte.

Zu ihm starrend, zuckte der Prinz zusammen, als er seinen durchdringenden Blick wieder spürte.

“(Warum … was ist das für ein Gefühl …?)” fragte er sich und schüttelte dann mit dem Kopf.

Nun ihn angrinsend, trat Karma zur Seite und ließ seine Begleitung auftauchen.

Mit geschockten Augen zitterten Ali Baba und Morgiana, als sie Erinnerungen von dem alten Schicksal bekamen.

Erinnerungen, die sie lieber vergessen wollten.

“Darf ich vorstellen! Das sind Jamil und Fatima! Meine kleine Begleitung!” grinste er und stellte sie ihnen vor, als die beiden sich vor Karma stellten.

Sie mit ängstlichen Augen anstarrend, viel denen auf, dass die beiden vor Karma leicht zitterten.

“Haben sie etwa Angst?” fragte Ali Baba flüsternd.

Eine weitere Stufe runter gehend, bat der junge Mann der Gruppe, ihm Aladin zu übergeben.

“Ich möchte kein blutiger Kampf durchführen! Deswegen bitte ich euch; Gibt mir einfach die kleine Manifestation und ich lasse euch am Leben!” lächelte er und hielt seine Hand ihnen entgegen.

Doch schlug Tess sie weg und sagte wütend, dass er niemals Aladin bekommen würde.

Seine Hand anstarrend, sah er wieder zum wütenden Toraner.

Ihn eine Weile anstarren, schnipste Karma mit den Fingern, sodass die beiden andere hinter ihm standen und bedrohlich zu ihnen anblickten.

“Gib ihn mir einfach!” sagte er und hielt erneut seine Hand raus, sodass er sie wieder wegschlug.

“Hast du es nicht gecheckt?! Wir werden dir niemals Aladin geben!!” brüllte Tess und schützte sich dann mit seinem Borg, als Karma ihn mit einem Hitzezauber angriff.

“TESS!!!” rief Ali Baba und wollte seinem Freund zur Hilfe eilen, als er Karma zu ihm stürmen sah.

Doch wurde er von Jamil gestoppt, der seine Schwertspitze vor ihm in den Boden rammte.

“Warte, Kerl! Ich lasse nicht zu, dass du Meister in die Quere kommst!” grinste er verrückt, sodass Ali Baba zurücktrat und leicht zitterte.

“(Und er soll mal freundlich gewesen sein?! Das kann ich mir gar nicht vorstellen!!)” dachte der Prinz und sah zu Morgiana, die den Mann ein tritt gab.

“Keine Sorge, Ali Baba! Ich steh an deiner Seite!” sagte sie und ballte ihre Hände in Fäuste.

“Bis du dir da sicher?! Nicht das du mir in den Rücken fällst und auf diesen Idioten da hörst!!” fragte der Prinz und schrak auf, als er das Gesicht seiner damaligen Verlobten wütend auf ihn herabblickend sah.

“Ich bin keine Sklavin mehr!! Und ich werde nie wieder in mein ganzes Leben auf ihn hören!! Haben wir uns verstanden?!” fragte sie ihn mit einem wütenden Blick, sodass Ali Baba schluckte und nickte.

“(Wenn blicke töten könnten, dann wäre ich wohl jetzt tot...)” dachte er und stellte sich wieder neben ihr.

“Tschuldigung. Ich wollte dir das nicht unterwerfen.” entschuldigte sich Ali Baba, sodass Morgiana ihn ansah und dann leicht lächelte.

Wissend, dass sie ihm vergeben hatte, sahen sie gemeinsam zu Jamil, der sich wieder aufrichtete.

“Du elende kleine ...” fluchte er und rief dann Fatima, der sich um die Fanalis kümmern sollte.

Getan, griff der hellgrauhaariger Mann das rothaarige Mädchen an, sodass sie sich von Ali Baba trennen musste.

Zu ihr blickend, sah er mit knirschenden Zähnen zum damaligen Emir.
 

Weiter hinten richtete Tess sich auf, als er sich von der starken Magie etwas erholte.

“Meine fresse! War das stark!” meinte er und drehte seine Schulter, als diese ihm leicht schmerzte.

“Dasselbe könnte auch ich sagen, Kleiner!” grinste Karma, als er aus dem Staub hervortrat

Zu ihm blickend, zuckte Tess sein Stab auf und hielt ihn zum Zaubern bereit.

“Du bist ganz schön stark geworden! Kannst ja jetzt meine Angriffe abwehren!” grinste er und blieb einige Meter von dem Toraner entfernt.

“Du widerlicher!” knurrte er und sah sein gegenüber mit einem finsteren Blick an.

“Warum?! Warum machst du das?!” fragte der junge Mann den Schwarzhaarigen, der ihn mit einem schiefen Kopf anstarrte.

“Warum fragst du?” fragte er, sodass Tess nickte.

Ihn weiterhin schief anblickend, grinste er und schloss seine dunkelroten Augen.

“Vielleicht, weil es mir Spaß macht, euch leiden zu sehen!” grinste er dann zu dem Jungen rüber, der geschockt etwas zurücktrat.

Dieses verrückte Grinsen macht ihn wahnsinnige Angst, sodass sogar seine inneren Glieder anfingen zu zittern.

Seine rechte Hand ausschlagend, schwob ein Stab aus Stein zu ihm, sodass er ihn schnappte und weiße Rukh auftauchten, die sich dann in finstere Rukh verwandelten.

“Weißt du … Als wir zuletzt gegeneinander gekämpft hatten, habe ich nicht wirklich ernst gemacht. Du warst für mich viel zu schwach und, ich wollte auch mich nicht verraten. Immerhin wollte ich die kleine Manifestation entführen.” sagte er und strich mit der linken Hand über dem Stab.

Dann starrte er den jungen Mann mit finsteren dunkelroten Augen an.

“Aber jetzt kann ich ja richtig ernst machen!!” grinste er, stürmte auf Tess zu und zauberte ein Hitzezauber, was den 14-jähriger junger Mann gerade noch mit seinem Borg abwehren konnte.

“Halfahr Infigahr!! Glühende Doppelfaust!!” rief er, sodass glühende Doppelfäuste zu Tess feuerten und immer wieder auf ihm einschlügen.

Mit mühen hielt er die Angriffe ab, ehe er dann weit genug von ihm wegsprang und seine Magie nutzte.

“Sharahl!! Wasserdampfwand!!” rief Tess, um den Hitzezauber, der Karma nutzte, auszulöschen.

Als dies funktionierte, grinste der Schwarzhaarige und sprang dann zu Seite, als der Orang-haarige ihn mit seinem Wasserzauber angriff.

Erneut seinen Wasserzauber nutzend, schrie er auf, als Karma einen Blitzzauber beschwor.

“Rams!! Blitzschlag!!” rief er und fing dann an zu lachen, als er Tess zittern sah.

Dann beschwor er ein Windzauber und schoss den jungen Mann in die Lüfte.

“Asfal Riih!! Windstoßzauber!!”

Als Tess sich in die Lüfte wieder zu Bewusstsein kam, legte er sich auf dem Bauch und rief einen Schallzauber auf.

“Schall!!”

Seinen Stab vor sich halten, ertönte ein starker Schall aus, sodass Karma seine Ohren zuhielt und somit den Windzauber unterbrach.

Mit seinem Schwebezauber langsam runter schweben, schmiss Tess seinen Umhang weck und stürmte dann zu Karma, der noch betäubt vom Schall war.

Als dieser dann von Tess's Stab angegriffen wurde, taumelte er nach hinten.

Seine Hand an der Wange haltend, die etwas Blut strömte, hielt Karma dann seine Hand vor sich und erblickte sein Blut, was dann sofort ins Schwarze verwandelte.

Dies beobachtend, fragte sich Tess, was denn falsch mit ihm sei und er kein normaler Mensch war.

“Normales Blut wird nicht schwarz ...” meinte er und schrak auf, als Karma zu ihm blickte.

“Das hat weh getan!” sagte er und wischte das Blut von seiner Wange.
 

Währenddessen standen Ali Baba und Jamil gegenüber und sahen sich finster an.

“Jamil!!” knurrte Ali Baba und erinnerte sich an das andere Schicksal, wo dieser Mann sein feind war.

“Ich kann nicht glauben, dass du in diesem Schicksal ein anständiges Leben führtest!” meinte er knurrend.

Lachend meinte der Emir, dass er eins Mal ein anständiges und wohlhabendes Leben geführt hatte, es sich jedoch änderte, als er Karma kennenlernte.

“Er zeigte mir die Wahrheit!”

“Die Wahrheit?” fragte Ali Baba.

“Ja! Die Wahrheit des Schicksals! Dieses Schicksal ist verdorben!” sagte er mit einem finsteren Gesicht und erhob zitternd sein Fechtschwert.

Ihm gleich machen, erhob Ali Baba sein königliches Schwert.

“(Dieser Mistkerl! Er scheint wohl was Schlimmes erlebt zu haben, sodass Karma ihn leicht manipulieren konnte!)” dachte er und blickte kurz zu Tess und Karma rüber.

“(Aber egal was es auch war, muss ich ihn aufhalten!)”

So kämpften Ali Baba und Jamil mit ihren Schwertern.
 

Bei Morgiana und Fatima kämpften sie mit Fäusten und Peitschen.

“Du Kleine kannst meine Angriffe nicht lange abwehren! Auch eine Fanalis hat ihre Grenzen!” meinte Fatima grinsend und schlug mit seiner Peitsche zu Boden, sodass ein Maurenischer Säbelzahntiger auftauchte und die Fanalis angriff.

Dies kurz beobachtend, rannte sie zu ihn und sprang dann über dem Tiger, als dieser versuchte, seine scharfen Krallen sie zu zerkratzen.

Mit einem monotonen Blick über dieser Bestie fliegend, stürzte sie hinunter und trat dem Tiger im Gesicht.

Wieder auf dem Boden landen, sah sie zu dem hellgrauharigen Mann.

“Ich bin keine normale Fanalis! Ich bin ein vollblütiger roter Löwe, der keine Grenzen hat!” meinte sie und sprang nach hinten, als ein Namidianischer Kondor zu ihr flog und sie mit seinen, mit Gift getrunkenen, Krallen angriff.

Doch ihre Wendigkeit und Schnelligkeit sorgten dafür, dass der Angriff daneben ging.

Knurrend schlug Fatima erneut mit seiner Peitsche und rief Hyänen, die Morgiana angriffen.

Zu ihnen starren, legte sie ein kleines Lächeln auf.

Sie erinnerte sich daran, wie sie eins in Gefangennahme dieses Mistkerls war und ein kleines Mädchen versprach, sie alle zu befreien.

“Nadja ...” flüsterte sie und blickte dann zum goldenen Boden.

Sie holte tief Luft ein, ehe sie sie wieder auspustete und dann anfing laut zu schreien, sodass die Hyänen wegrannte und Fatima seine Ohren zuhielt.
 

Am anderen Ende der Schatzkammer lag Aladin bewusstlos.

“Oh nein! Er verfällt!” sagte David, der die ganze Zeit über versuchte, Aladins Körper zusammen zu halten.

“Irgendwo hier muss er doch sein?!” sagte er und sah sich um.

Doch als er nach Minuten nichts fand, sah der Rukh sich um und suchte nach das Metallgefäß, in dem Amon sein sollte.

“Ich muss was unternehmen! Sonst ist er in Gefahr! Ich kann ihn so nicht beschützen! Ali Baba und Morgiana schaffen es zwar, gegen die manipulierten Puppen zu kämpfen, aber Tess schafft es nicht, gegen diesen Gott zu kämpfen!” sagte er und sah rüber zu Tess, der wieder nach hinten geschossen wurde, als Karma einen Kraftzauber nutzte.

“Er ist so stark, dass niemand an ihn herankommen kann!” sagte er, während Karma anfing finster zu lachen und immer wieder seine Magie änderte, sodass Tess nicht mehr richtig zu angriff kam.

Zähneknirschend, flog er herum und suchte das Gefäß.

Als er dieses dann auf einer Plattform stehen sah, flog er zu es und stupste es an, sodass es anfing hell auszustrahlen.

Als es dann so stark anfing zu leuchten, vielen die Sechs zu Boden, ehe Ali Baba, Morgiana, Tess und Karma aufsah und den Dschinn des Dungeons erblickten.

22. Nacht: Der Dschinn des Anstand und der Ehre

Ein starkes Licht erstrahlte, sodass Ali Baba, Morgiana, Tess, Karma, Jamil und Fatima zu Boden vielen.

Als dann Ali Baba, Morgiana, Tess und Karma aufblickten, erblickten sie eine große blaue Gestalt, die runter zu ihnen starrte.

“Wer wird König werden?” fragte es sich und betrachtete die Personen, die auf dem Boden lagen.

“Hm … Du etwa?” fragte er Jamil, der zum Dschinn aufsah und anfing zu schreien.

“Nein … Nicht doch … Ein finsteres Gefäß, sowie dein Begleiter neben dir ...” meinte er und sah dann zu Morgiana.

“Du, Mädchen? Nein. Ein kleines Gefäß … aber ich spüre einen starken Lebenswillen!”

Dann sah der Dschinn zu Ali Baba, der ihn ebenso anstarrte.

“Oder du?”

Ihn anblickend, lächelte der Dschinn dann, als er Ali Babas Gesicht wieder erkannte.

“Lange ist es her, mein König!” sagte er und schwoll kleiner, sodass er besser mit ihm unterhalten konnte.

Als er sich dann leicht vorbeugte, sah er zu seiner linken, als er einen Rukh spürte, der ihm bekannt vor kam.

“Ah! Ihr seid doch …!!” sagte er erstaunt.

Doch David schüttelte sich und sagte zum Dschinn, dass dies jetzt nicht wichtig sei.

“Du muss uns helfen, Amon! Hier ist ein Gott der ...” fing er an und wurde dann mit einem Windzauber weg gepustet.

Dies beobachtend, sah Amon zum jungen Mann, der den Zauber nutzte.

Erstarrend, sah der Dschinn zum Gott der finsteren Rukh, der ihn finster anstarrte.

“Du bist doch ...” fing er an und nutzte dann sein Hitzezauber, als Karma auf ihn zustürmte.

“Du gehörst jetzt mir!!” schrie er und wollte seinen Kraftzauber nutzen, sodass Amon zu Boden ging.

Doch hatte dies keine Wirkung, sodass er verwirrt war und dann aufschrie, als er von Amons starken Hitzezauber ins andere Ende der Schatzkammer flog.

Dies beobachtend, erhoben sich Ali Baba und Morgiana und eilten zu Tess, der immer noch schwer atmend auf dem Boden lag.

“Tess! Kumpel!” rief Ali Baba und hob seinen Freund hoch.

Besorgt ihn anblickend, lächelte er und sagte, dass es schon ginge, ehe er versuchte sich aufzustellen.

Jedoch viel er wieder, da er fast sein gesamtes Magoi durch den Kampf mit Karma verlor.

“Er ist unfassbar stark … Ich konnte ihn nur einmal treffen … Dann nicht mehr ...” sagte er mit gebrochener Stimme und sah dann zum menschlich gewordenen Dschinn.

“Du scheinst dich aber gut geschlagen zu haben, Tess.” meinte er und bat die Bewohner, die wieder erwachten, ihm ihr Magoi zu schenken.

Gesagt getan leuchteten sie auf und gaben dem schwer atmenden Magier ihr Magoi.

Sich langsam wieder erholen, blickte er erst zu Karma rüber, der bewusstlos auf dem Boden lag und dann zu Aladin, der ebenso bewusstlos lag.

“Aladin … Wie geht es ihn …?” fragte er mit noch gebrochener Stimme.

Nun zum liegenden jungen Prinzen blickend, der langsam anfing, zu verblassen, ging Amon, gemeinsam mit dem Rukh, zu ihn, während Ali Baba und Morgiana bei Tess blieben.

Ihn anblickend, hielt Amon seine Hand über ihn und sah sich dann um.

Als er ein kleinen schwachen Rukh, weiter entfernt liegen sah, hob er diesen auf und streichelte ihn sanft.

“Du hast viel ertragen müssen, heiliger Rukh.” sagte er leise und ging dann wieder zum verblassten Aladin.

In die hocke gehend, legte er den Rukh, der schwer atmete, auf ihn, sodass er in wenigen Sekunden in ihn hinein ging.

Von weiten sahen die Drei zu Amon und verstanden nicht, was da gerade geschah.

Nur David, der neben Aladin saß, wusste, was Amon gerade gemacht hatte.

Als sich dann Aladin rührte und aufhörte zu verblassen, erhob er sich leicht und zischte.

“Mein Kopf … er tut so weh ...” zischte er und hielt ihn, als ein schmerzhafter Schlag durch seinen Kopf drang.

Ihn erst etwas beobachtend, half der menschliche Dschinn ihn auf die Beine zu kommen.

“Amon?” fragte der junge Prinz, sodass er lächelnd nickte.

Ihn helfend zu den anderen zu gelangen, viel er auf seinen Knien und sah dann zu seinen Bruder, der ihn flüsternd fragte, ob es ihn gut ginge.

“Ich glaube ich sollte dich lieber fragen, ob es dir den gut geht.” meinte Aladin und legte seine Hand auf Tess's Hand.

Ihn versichernd anlächeln, nickte er und saß sich dann auf.

Kurz zischend, sah er dann zu Ali Baba, der zu Amon blickte.

Als dieser den durchdringenden Blick von Ali Baba spürte, sah er zum Prinzen.

“Amon … du hast mich gerade König genannt ...” meinte er, sodass der menschliche Dschinn lächelnd nickte.

“Du bist und bleibst mein König, Ali Baba.” lächelte er.

Immer wieder zu Amon und Ali Baba blickend, fragte Aladin dann, ob der Dschinn sich an das alte Schicksal erinnern könne.

Darauf nickte er und sagte, dass er sowie alle andere Dschinns sich an das alte Schicksal erinnern können.

“Immerhin sind wir dort gestorben.” meinte er.

Erst verwirrt ihn anblickend, erinnerten sie sich dann an das Gespräch mit Kassim zurück, wo er erklärte, dass die verstorbenen Rukh sich an das alte Schicksal erinnern können.

“Aber da ihr hier in diesem Schicksal wiedergeboren wurdet, stelle ich mich mal vor.” sagte er und verwandelte sich dann wieder zu einem Dschinn.

“Mein Name ist Amon. Ich verkörpere den Anstand und die Ehre und bin zugleich der Herr dieses Dungeons, wie ihr sagt.” stellte er sich vor.

“Ihr habt es geschafft, bis zu mir zu gelangen. Und ich erkenne an, dass ihr diesen Dungeon bezwungen habt!”

Nun auf strahlen riefen die Vier hurra und sprangen auf, um die Schätze zu sammeln.
 

Als Ali Baba und Tess die Schätze sammelten, saß Aladin auf einer umgestürzten Säule, während Morgiana sich mit David unterhielt und immer wieder zu Karma sahen, der weiterhin bewusstlos am anderen ende der Schatzkammer lag.

“Amon ist mächtig. Obwohl Karma unbesiegbar schien und Tess ihn nichts anhaben konnte, konnte Amon mit nur einem Fingerschnippen ihn ausschalten.” bewunderte der Rukh den Dschinn, der ebenso zum bewusstlosen jungen Mann sah.

Dann zu Aladin blickend, lächelte er, als dieser ihn anrief.

“Was möchtest du wissen, kleine Manifestation?” fragte er ihn.

Nun auch zu Amon blickend, gingen Ali Baba, Morgiana, Rukh David und Tess zu ihnen.

“Ich möchte gerne wissen, wer ich bin.” sagte der junge Prinz, sodass Tess und auch Ali Baba ihn verwirrt anstarrten.

“Ich möchte wissen, warum man mich Manifestation nennt. Was ist den überhaupt eine Manifestation?”

Zu ihm blickend, schloss Amon seine Augen.

“Eine Manifestation nennt man jene, die vorher unsichtbar bzw. gestaltlos oder gar nicht-existent waren. Sie werden sichtbar oder offenbaren sich, wenn jemand sich etwas wünscht.” sagte Amon, sodass die Fünf ihn erstaunt anstarrten.

“Und du, mein Prinz, bist jene Manifestation, die durch einen Wunsch erschaffen wurde.”

Mit weit geöffneten Augen starrte er Amon an.

Er konnte nicht glauben, was man gerade zu ihm sagte, noch kann er es verstehen.

Auch Tess war verwirrt und wollte Amon fragen, wie er dies meinte.

Doch als sie dann eine starke finstere Aura aus der Richtung, wo Karma lag, spürten, erstarrten sie, als dieser mit gesungenen Blick langsam zu ihnen kam.

“Schon wieder ...” murmelte er.

“Schon wieder etwas, was ich schon weiß ...” sagte er und blieb dann stehen.

Versuchend sich zu bewegen, blieb die Gruppe jedoch weiterhin erstarrt und blickten zum finsteren Gott, der langsam anfing zu kichern.

Seine Hände in ballen zusammen legend, lachte Karma dann lauter und starrte sie mit einem tödlichen Blick an.

“DANN SOLL DIES HIER UNTERGEHEN!!!” schrie er und nutzte ein Zauber, der den Dungeon zum beben brachte.

Zu Boden fallen, sahen Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess zu Karma, der weiterhin lachte und nun anfing zu schweben.

“Er zerstört den Dungeon!!” rief Tess, als er Karmas Borg Al-Samm sah.

“MIT IHM UNTERGEHEN SOLLT IHR!!!” lachte er mit geschlossenen Augen und hob seine Arme in die Lüfte.

Sich nun Schützen, sahen sie, wie die acht Schlangenköpfe die Bewohner des Dungeons angriffen und sie somit zu Stein verwandelten.

Dies erschreckend hörten sie den finsteren Gott lauter lachen, der sich nun einen Ausgang zauberte.

Ihn beobachtend schlug der Gott den angriff von Amon ab.

“HAST DU WIRKLICH GEDACHT, ICH LASSE MICH NOCHMAL MIT DIR EIN??!! ICH BIN MÄCHTIG!!! MÄCHTIGER ALS ALLE ANDEREN!!! MAN KANN MICH NICHT BESIEGEN!!!” schrie er und schlug dann ein Schlangenkopf zu ihm runter, der Amon traf.

“Amon!!” riefen die Vier, als dieser zu Boden fiel und sich an die Wunde fasste, die Karma ihn verpasste.

Blut röcheln sahen sie wieder zum finsteren Gott, der weiterhin kicherte und zum Ausgang schwob.

Nun zu den Viren runter blickend, starrte er erst sie an, ehe er dann zu ihm rief, dass er hofft, sie wieder zu sehen.

“JE NACHDEM, OB IHR ES ÜBERHAUPT LEBEND HIER RAUS SCHAFFT!!!” lachte er zuletzt.

So verschwand er dann, während Aladin, Ali Baba, Morgiana, Rukh David und Tess finster zum Ausgang sahen.

Als Amon dann nochmal röchelten, sahen die zwei Toraner besorgt den Dschinn an, der langsam zu Stein wurde.

“Es tut mir leid … Ich hatte keine Ahnung … das er wirklich … er ist ...” sagte der Dschinn.

“Er?! Wer soll denn Karma bitte sein?! Er ist ein Monster!!” sagte Tess, sodass er zu ihm sah.

“Er ist … Jemand … Der das Schicksal … ändern kann ...” sagte Amon mit letzter Kraft, ehe er dann zu Ali Baba blickte.

“Mein König … Dein Schwert ...”

Amon mit traurigen blick anblickend, fischte Ali Baba sein königliches Schwert aus der Scheide.

Sein Schwert anfassend, erleuchtete ein achtzackiger Stern auf, denn Ali Baba erstaunt anstarrte, ehe er dann wieder zum Dschinn blickte.

“Ich gebe dir meine Kraft … Damit sollst du … Ihn retten können ...” sagte er, sodass Ali Baba ihn verwirrt anstarrte.

Dann zauberte der Dschinn mit seiner letzten Kraft ein Portal, worauf die Vier dann zur Mitte befördert wurden.

An der Barriere rennen, stieß sie Aladin ab, als er versuchte aus ihr zu gehen.

Runter zu Amon blickend, der auf dem Boden lag, lächelte er zum jungen Prinzen, der mit tränen gefüllten Augen gegen der Barriere schlug.

Sie dann schließen, lies er sein ende zu sich kommen.
 

“|Ich möchte, dass ihr wiedergeboren werdet!|” lächelte ein junger Mann mit langen blauen Haar und himmelblauen Augen.

“|Ihr sollt leben und ein erholsames Leben mit den Menschen genießen!|” lächelte er und erschuf ein Portal, sodass die Dschinn sich in Menschen verwandelten und sich vor ihm verbeugten.

“|Wir werden Sie nicht enttäuschen, junger Herr! Wir werden eine Dungeon erschaffen und somit ein würdigen König suchen!|” lächelten sie, sodass der junge Mann nur lächelnd nickte und dann zu ihn wank, als sie durch das Portal gingen.
 

“(Ich vertraue euch, dass ihr den Gott der Rukh befreien und wieder ins Licht führen könnt, mein König und Lord Tess … Auch du, heiliger Rukh, wirst somit erfahren, wer du wirklich bist und warum du hier bist ...)” lächelte er und wurde dann zu Stein.

Als die Vier dem Ausgang immer näher kamen, schauderten sie.

“(Ob ich wieder in diesen Raum auftauche?)” fragte sich Ali Baba und schloss seine Augen.
 

Donngen von Glocken hörte man sowie überall jubelten Menschen.

Sie schmissen Rosenblätter in die Lüfte und riefen immer wieder Namen, die sich stumpf anhörten.

Ein junger Mann mit Blondeshaar stand lächelnd auf einem Podest.

Seine Hände hinter sich halten, sah er zu seiner linken, wo ein junger Mann in göttlicher Kleidung und eine junge Frau in ein atemberaubendes Brautkleid standen.

Sie lächelten sich an, hielten ihre Hände und sagten ihr Treuegelöbnis.

Doch dann wurde das große Tor aufgeschlagen, wo viele finstere Rukh auf die Gäste zustürmten und sie zu Stein verwandelten.

In Verteidigungshaltung erstarrten die 9 Personen auf dem Podest, als sie einen von ihnen langsam hinter den finsteren Rukh auftauchten sahen.

Er lachte finster, sagte etwas, was man nicht verstand und schlug seine blutroten Augen auf, sodass die finsteren Rukh zu ihnen stürmten.
 

Schlagartig riss Ali Baba seine Augen auf und setzte sich auf, ehe er sich wieder nach hinten schmiss, als ätzende Kopfschmerzen ihn plagten.

Zischen hielt er seine Augen zu, ehe er nach wenigen Minuten sich wieder aufsetzen konnte.

“Was … war das zum Teufel …?” fragte sich Ali Baba und sah zu seinem Schoß runter.

Noch ganz in Trance, sah er sich dann um, um nach seinen Begleitern aus schau zu halten.

Doch sie lagen nicht bei ihm, sodass er sich aufstellte und sich seine Umgebung umblickte.

Zu einer Wand gehend, sah er nach oben, wo noch leicht die Sonne strahlte.

“Wo bin ich?” fragte er sich und sah dann hinter sich, als er ein murmeln hörte.

Sein Schwert zuckend, ging er langsam zu einem Sack mit Schätzen, ehe er es aufschlug und Rukh David drin liegen sah.

“David?!” fragte er geschockt, ehe er sein Schwert wieder wegsteckte und den kleinen Rukh aufhob.

“Ist alles in Ordnung mit dir?” fragte er ihn dann und streichelte ihm über einen seiner Flügel.

“Nein … Was war das vorhin …?” fragte er Ali Baba, der ihn nun geschockt anstarrte.

Zu ihm blickend, erschrak er sich, als der Prinz ihn fragte, ob er das selbe gesehen hatte, wie er.

Erst nicht wissen, was er von ihm verlangte, nickte er und viel fast von Ali Babas Hand, als dieser rief, ob er recht habe.

“Ähm … Ja. Dieses Monster ist unfassbar gefährlich … Wir sollten ihn nicht unterschätzen!” sagte der Rukh, streckte sich und flog dann von Ali Babas Hand.

Ihn erst anstarrend, seufzte er.

“(Das wäre ja nur so schön gewesen ...)” seufzte er und ging dann zu David, der vor einer Wand flog.

“Das scheinen wohl die Überreste vom Dungeon Amon zu sein. Er hat den Dungeon tatsächlich zerstört ...” meinte der Rukh und sah betroffen zu Boden.

“Wie grausam! All die Bewohner im Dungeon sind wegen ihm gestorben!”

Nun bedrückt zum schwarz-weißen Rukh blickend, sah Ali Baba dann nach oben, als er eine vertraute Stimme wahr nahm.

“ALI BABA!!!” rief Tess und wank, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu richten.

“TESS!!!” rief nun auch er und erstarrte für eine Sekunde, als er seinen Freund in ein ganz anderes licht sah.

Seine Augen kratzen, sah er erneut zu Tess auf und erblickte den Jungen, den er vor einigen Monaten kennenlernte.

“Warte!! Ich hol etwas, damit du daraus kommst!!” rief er und ging dann nach einer langen Leiter und Seil auf der suche.

Als er dann ein langes Seil entdeckte, fesselte er es um eine nahe gelegenen Säule und schmiss das andere Ende runter.

Nun runter klettern, rannte er zum Prinzen und umarmte ihn.

“Wie erleichtert ich bin! Ich dachte ich habe dich und die anderen verloren!” schluchzte er und klammerte sich an Ali Baba, der ihn verwirrt anstarrte.

Sich kurz an das erinnert, was er vorhin sah, legte auch er seine Arme um ihm.

Mit einem sanften lächeln, strich er ihm über den Rücken und beruhigte ihn.

“So schnell lass ich mich nicht Köpfen!” grinste er, sodass Tess zu ihm aufsah und dann ihn haute.

“Das ist nicht lustig, du Schwachkopf!” meinte er, ging dann wieder von ihm etwas weg und sah sich um.

“Sind Aladin und Morgiana nicht bei dir?” fragte er den Prinzen.

“Nein. Nur der Rukh war bei mir.” sagte er und zeigte zu David, der sich auf Ali Babas Schulter legte.

“Ich habe auch ein Namen!” beschwerte er sich.

Ihn angrinsend sah der Prinz nun zum älteren Toraner.

“Ich dachte die Zwei sind bei dir.”

“Nein, sind sie nicht. Ich wachte etwas weiter entfernt auf.” sagte Tess und sah sich um.

“Nachdem ich mich etwas erholte, suchte ich euch und erschrak dann, als ich die große Ruine vom Dungeon sah.” sagte er.

“Da sah ich dich dann.” lächelte er und sah zu seinem Kumpel.

Ihn ebenso anlächelnd gingen sie dann zu den vollgestopften Säcke, die ihre Schätze beinhielten.

Sie betrachtend, fragte der 14-Jährige, wie sie diese Säcke bloss nach oben bekommen.

“Sie sind schwer und ich glaube nicht, dass wir sie über den Seil hoch tragen können.” meinte Tess und überlegte, was sie machen können.

Als dann ein Schatten über sie kam, sahen sie hinauf und sahen einen großen Teppich fliegen.

Als Morgiana über dem Rand des Teppich blickte, sah dann auch Aladin über den Rand und lächelte winkend zu den Drein runter.

Zu ihn runter fliegend, sprang der junge Prinz sofort runter und rannte zu ihnen, die ihn sofort in die Arme nahmen.

“ALI BABA!!! TESS!!!” rief er und sprang in ihren Armen, sodass die beiden junge Männer nach hinten fielen und lachten.

Endlich waren sie wieder vereint.
 

“Wie bitte?! Der Dungeon Amon ist verschwunden?!” fragte Salomon schockiert.

°Ja! Als wir Prinz Aladin und seine Begleiter erschöpft vor einem großen Loch sitzen sahen, erklärten sie uns, was im Dungeon passierte!° sagte Samubel, der zu die Vier blickte, als sie sich für die Verbende bedankten.

“Und wie geht es ihnen?! Haben sie schlimme Verletzung?!” fragte der König.

Erleichtert ausatmen, sah er dann zu Shiba, die ins Gästezimmer von den Zwein eintrat.

“Okay! Haltet weiter die Stellung und gebt sofort Bescheid, wenn dieses Monster auftauchen sollte!” befahl der König von Alma Toran, ehe er dann das magische Werkzeug ausstellte.

“Ist was passiert, Salomon?” fragte Shiba ihn besorgt.
 

Nickend, hielt die Königin ihre Hände zu ihren Mund und fragte, was mit ihren Sohn sei.

Sie beruhigend, dass es ihm gut ginge, sah er dann zur großen Frau, die sich auf dem Fensterbrett setzte.

“Das ist gar nicht gut! Wenn er wirklich in der Lage ist, nicht nur das Magoi von den Lebewesen zu entziehen, sondern auch noch die Dungeons zu zerstören, haben wir einen größeren und noch gefährlicheren Feind, als es David jemals sein konnte!” meinte Alba und sah zur runter gehenden Sonne.

“Diese finsteren Rukh … Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie David erschaffen hat.” meinte sie dann.

“Wieso glaubst du das denn nicht? Das würde meinen besessenen Vater passen! Er wollte doch die anderen Arten versklaven und Gott werden!” fluchte Salomon und sah zu Boden.

“Das er diese finstere Rukh erschaffen hat, würde zu ihm passen ...”

Zum König blickend, seufzte die Weise und stützte sich von ihrem Platz weg.

“Habt ihr den diesen Karma überhaupt gesehen?” fragte sie die Könige, die sich erst ansahen, ehe dann Shiba die frage beantwortete.

“Nur ganz kurz. Als er noch Khan hieß ist er uns mal im Palast über den weg gelaufen.” sagte sie und hielt dann ihre Hand an der Brust.

“Ich hatte so ein seltsames Gefühl … Aber ich konnte es mir nicht erklären … Jetzt jedoch glaube ich es zu verstehen, was das für ein Gefühl war.” meinte Shiba und drückte ihr Hand an der Brust.

“Ich glaube, dass ich da schon diese finsteren Rukh bemerkte.” sagte sie dann und fing leicht an zu zittern.

Ihr Mann sie in den Armen haltend, sah er wieder zu Alba, die ein fragliches Gesicht hatte.

“Ist damit etwas?” fragte er sie, sodass sie weiterhin ihre Augen zu ließ und versuchte, sich an etwas zu erinnern.

Jedoch tauchten nur verschwommene Bilder in ihr inneres Auge, sodass sie enttäuscht auf seufzte und 'Nein. Es hat nichts damit zu tun.'.

“Bist du dir sicher? Immerhin bist du eine der Älteren, die ich kenne.”

“Und was ist mit Ugo? Er ist genauso lange am Leben, wie ich.” meinte sie, sodass Salomon sie erst anstarrte und dann zu Shiba blickte, die immer noch leicht zitterte.

“Er kann mir genauso viel sagen, wie du es tust ...”

Ihn anblickend, sah Alba dann zu Boden und seufzte leicht.

Wieder den König anblickend, meinte sie, dass sie zurück zum Magi-Unterricht gehen müsse.

“Ich muss meinem Schützling noch so einiges beibringen, bevor er an meiner Stelle stehen kann!” grinste sie und Verlies darauf das Zimmer des Königspaar.
 

Als sie einige Meter durch den Flur ging, blieb Alba stehen, als sie ihren Schützling mit ihr sprechen hörte.

“Du konntest es ihnen nicht sagen, nicht wahr, alte Frau?” stellte er fest und schwob mit seinem Stab etwas entfernt von ihr.

Ihn anblickend, sah sie ihren Schützling monoton an, ehe sie weiter ging.

“Was geht dich das an, Jüngling?” fragte sie ihn, der sich von seinem Stab absprang und neben ihr lief.

“So einiges! Seitdem dieses Licht vor fünf Jahren aufgetaucht ist, tauchen immer mehr Erinnerungen eines alten Schicksal auf! Ich möchte diesen Jungen unbedingt sehen und ihn so richtig auf die ...”

Doch bevor er zu ende sprechen konnte, griff seine Lehrerin ihn an, sodass er nach hinten ging und sie finster anlächelte.

“Wagst du es, den heiligen Rukh anzufassen, bekommst du es mit mir zu spüren!!” sagte Alba mit einer finsteren Aura, sodass der junge Mann erst sie anstarrte und dann mit den Händen wank.

“Ich habe doch nichts schlimmes vor.” meinte er und ging dann an ihr vorbei.

Doch bevor er weiter ging, blieb er neben ihr stehen.

“Ich möchte doch nur wissen, was das für Erinnerungen sind, die ich mittlerweile träume ...” sagte er dann mit einer traurigen Mine.

Ihn bedrückt anblickend, ging der junge Mann schon weiter.

“Ach Judar … Ich wünschte ich könnte dir weiter helfen ...”
 

Sich leicht aufrappelnd, sah Karma mit verschwommenen Augen seine Gegend an.

Sich um blickend bemerkte er, dass er auf eine großen Weide lag.

“Wo … bin ich den jetzt?” fragte er sich, stand auf und schlug den Schmutz von seiner Kleidung.

“Wie zum Henker bin ich den hier gelandet! Das ist doch nicht mehr Qishan!” meinte er und hörte dann starke Schritte, die von Pferden stammen.

Zu ihnen blickend, blinzelte er mehr malst, als vor ihm eine Reitertruppe stehen blieben.

“Wer bist du, junger Mann und warum bist du hier in dieser Weide?” fragte ein braunhaariger Mann ihn.

Ihn anstarrend, sah Karma erst um sich, ehe er dann wieder zum Mann blickte.

“Ich habe keine Ahnung, warum ich hier bin. Vorhin war ich noch in Qishan.” sagte er und sah sich nochmals um.

“Qishan? Was ist das für ein Ort?” fragte er ihn und stieg von seinem Pferd runter.

Doch statt ihn seine Frage zu beantworten, wunderte sich Karma, warum keine finstere Rukh in seiner nähe waren.

Ihn verwirrt anstarrend, hörten sie ein lautes knurren, was von Karma aus kam.

Sein Bauch halten, stöhnte der schwarzhaarige junger Mann, dass er hunger habe.

Kurz zum 15-Jährigen blickend, lachte die Gruppe, ehe der Anführer zu in kam und eine Hand auf seiner Schulter legte.

Ihn mit einem finsteren Blick anstarrend, verschwand es auch zu gleich, als er ihn freundlich lächeln sah.

“Komm mit uns, Kleiner! Bei uns ganz du was essen!” lächelte er, half den finsteren Gott dann auf das Pferd aufzusteigen und ritt mit der Gruppe wieder zu ihren Stamm.

“Mein Name ist übrigens Dorji! Und wie lautet dein Name?” fragte er ihn, der hinter ihm saß und sich an ihn festhielt.

“Wie ich heiße ...” sagte er und sah dann in die Ferne.

“... das weiß ich nicht mehr ...” sagte er dann.

Ihn verwirrt anblickend, sah Dorji ihn wieder an, als er folgendes sagte: “Aber man nennt mich Karma ...”

Zu ihm blickend, lächelte der Braunhaarige und sah wieder nach vorne.

“Dann heiße ich dich willkommen in unseren Stamm, des Koga-Clan, Karma.”

23. Nacht: Der Stamm der Koga

“|Was sind den Gefühle?|” fragte ein junger Mann eine junge Frau, die auf ihm lag und sich an ihn schmiegte.

“|Gefühle sind psychologische Oberbegriffe für unterschiedlichste psychische Erfahrungen und Reaktionen wie etwa Angst, Ärger, Komik sowie Mitleid, Eifersucht, Furcht, Freude und Liebe.|” schnurrte sie, als er über ihren nackten Rücken sanft strich.

Zur Decke blickend, flogen dutzende von lilafarbene Rukh umher, die zu tanzen schienen.

Sie anlächelnd, strich er noch sanfter über ihren Rücken.

“|Was ist dann Liebe?|” fragte er sie mit einer sanften göttlichen Stimme.

Versuchend noch tiefer in ihn zu liegen, strich sie sanft über seine nackte Brust.

“|Liebe ist ein starkes Gefühl. Mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, oder einer Personengruppe, ist der Zweck und den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung überstiegen und ist in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrücklich.|”

Versuchend die junge Frau ins Gesicht blickend, gab er ihr ein sanfter Kuss auf ihr Haar.

“|Und wie spürt man, dass man sich in jemanden verliebt hat?|” fragte er sie, sodass sie sich etwas aufsaß und ihn mit ihren Pflaumen strahlenden Augen ansah.

“|Man spürt es einfach ...|” lächelte sie, ehe sie dann zu Stein wurde und in seinen Armen lag.
 

Seine dunkelroten Augen aufschlagen, saß Karma sich auf und rubbelte an sein linkes Auge.

“Schon wieder dieser Traum ...” sagte er und sah dann zu seinen Händen.

Sie immer wieder zusammendrückend, sah er dann um sich, als er bemerkte, dass er auf ein flauschiges Bett lag.

“Wo … bin ich …?” fragte er sich und suchte nun nach den finsteren Rukh.

“Und wo sind denn die finsteren Rukh?” wunderte er sich und sah dann zum Ausgang, als er gemähe hörte und ein Rascheln eines Vorhangs.

“Ah … Guten Morgen.” sagte eine junge Frau mit hellbraunem Haar.

“Frühstück … willst du was?” fragte sie lächelnd, sodass Karma unbewusst nickte und sagte, dass er natürlich was wollte.

Sich zu ihm setzen, reichte sie ihm das Tablett mit Essen, was er sofort annahm und das Gebäck rein mampfte.

“Ein Glück, dass du wieder munter bist! Du bist auf einmal zusammengeklappt, als man dich herbrachte.” sagte Toya, sodass er zu ihr sah und ein weiteres Gebäck in sich hineinstopfte.

“Du hattest hohes Fieber, was man eigentlich nicht überleben würde.” sagte die junge Frau.

Sein Gebäck runterschluckend, fragte er die Frau, warum sie ihn denn nicht einfach sterben ließ, worauf sie mit dem Kopf schüttelte und meinte, dass sie dies nicht könnte.

Die junge Frau anstarrend sah Karma erneut zum Ausgang, als eine alte Frau in das Zelt ein trat.

“Sieh mal an … der Kleine ist ja wach!” lächelte sie, sodass Karma sie verwirrt anstarrte, als sie ihn als Schöpfer der Rukh betitelte.

Sein Finger auf sich richten, fragte er verwirrt, ob er ein Schöpfer sei und sah dann zu Toya, die ihre Großmutter bat, nicht das zu sagen.

Doch sie hörte nicht auf ihre Enkelin und tattert zu Karma, der sich zurücklehnte, als sie ihn ins Gesicht starrte.

“Hm … Du bist putzmunter! Das wird die Rukh aber freuen.” lächelte sie, sodass der finstere Gott nur mit einer verwirrten hochgezogenen Augenbraue zu ihr blickte.

“Äh … Okay ...” meinte er nur und sah dann wieder zu Toya, die meinte, dass das, was ihre Großmutter meinte, er nicht zu beachten müsse.

“Dieser Schöpfer der Rukh ist nur ein Märchen von ihr.” meinte sie lächelnd.

“Von wegen Märchen! Ich kann ihn doch sehen! Da oben funkeln seine Rukh doch!” sagte sie und fuchtelte mit ihrem Stab, sodass nun auch Karma hochsah.

Mit weit aufgerissenen Augen starrte er sie erst an, ehe er dann wieder zur Dorfälteste Baba blickte.

“Ach … sag bloß, du kannst sie auch sehen?!” fragte er sie, sodass sie nur lächelnd nickte.

“Und ob ich das kann! Und du siehst ihn also auch … den Strom des Schicksals!”

Mit strahlenden Augen sie anstarrend, räusperte er dann, als er ein merkwürdiges Gefühl in ihm aufkommen spürte.

“Ich hatte keine Ahnung, dass jemand außer mir den Schicksalsstrom sehen kann.” meinte er nur und räusperte erneut, um diese aufkommende Freude zu vertreiben.

“So besonders ist das nicht! Meine Urgroßmutter konnte sie auch sehen … Und weißt du, was sie mir erzählt hat?”

Sie fragend anstarrend funkelnden seine Augen, als sie ihm erzählte, dass der Schicksalsstrom die Heimat der Seelen sei.

Baba erzählte ihm vom Leben und dem Tod, und was zurück zum Strom kehrte.

“Sobald ein Lebewesen stirbt, kehrt sein Rukh zurück zu einem Ort, wo sie sich versammeln, und warteten darauf, wiedergeboren zu werden, sodass sie das Schicksal leicht ändern können.”

Ihr gestaunt zuhörend, sah er wieder zu den Rukh über sich.

Sie anstarrend sah Karma dann zu einer anderen Frau, die Baba holte.

Aus dem Zelt raus gehend, hielt der finstere Gott seine Hand vor, ehe er dann ein Spähtrupp sah.

“Sieh mal … Das ist Dorji der dich herbrachte!” sagte Toya und lag ihre Hand auf seiner Schulter.

Er zuckte kurz wegen der Berührung zusammen, sammelte sich jedoch schnell und sah zum braunhaarigen Mann hoch, der auf eines der Pferde saß.

“Hallo Karma! Du bist wieder wacht!” begrüßte er ihn mit einem Lächeln und fragte ihn, wie es ihn den ginge und ob er noch schlimme Verletzungen hatte.

Ihn erst verwirrt anstarren, sah Karma dann sich an und bemerkte einige Bänder, die um seinen Körper gewickelt waren.

“Ähm … Ich glaube mir geht’s gut ...” sagte er nur und sah dann zu Dorji, der von seinem Pferd runtersprang und lachte.

“Du glaubst es?” fragte er ihn lachend, sodass Karma ihn nur verdutzt anstarrte.

Was war denn bitte daran so lustig?

“Sieh mal, Toya! Diesen Riesenhirsch hat Dorji nur für dich erbeutet!” kicherten seine Begleiter und zeigten der jungen Frau ein Hirsch.

“Idiot, das stimmt doch gar nicht ...” meinte er und blickte dann verlegen zur Seite, als er den starren blick von Toya spürte.

Ihn dann fragend, ob er denn keine Angst hatte, da er früher mal sich sogar vor einen Hasen sich fürchtete, behauptete dieser, dass er ja inzwischen ein erwachsener Mann sei und sich vor nichts mehr fürchtete.

“Ich bin ein Krieger des Koga-Stammes! Und ich nehme es mit jedem Gegner auf!” behauptete er, ehe sie dann ein hoch auf die Ehre ihres Stammes jubelten.

Etwas weiter hinter ihnen, blickte Karma mit einer gefühllosen Mine sie an.

“(Warum? Warum sind sie so nett zu mir? Kennen sie mich nicht oder haben sie einfach keine Angst vor mir?)” fragte sich Karma und sah dann zur weiten Ferne.

“(Und vor allem … Wo sind die finsteren Rukh?)”
 

Als es Abend war und ein großes Feuer entfacht wurde, lachte der Clan, jubelte, tanzten und sangen, saß Karma mit zusammengezogenen Beinen etwas aus der Gruppe.

Er beobachtete das Zusammenleben der Menschen und sah dann zu seinen Schuhspitzen.

“Du sitzt hier ja ganz allein, kleiner Junge.” sagte Baba, sodass er zu ihr sah und meinte, dass er kein kleiner Junge sei.

“Ich bin 15!” meinte er mit einem strengen Ton.

Hatte er gehofft, dass dies die alte Dame verschreckte und sich wieder von ihm entfernte.

Doch sie saß sich einfach neben ihm und lächelte den jungen Mann an, der sprachlos sie anstarrte.

“Ist das nicht schön?” fragte Baba ihn, sodass er sie fragend ansah.

“Was meinst du?”

“Die Menschen! Wir sind eine große Familie!”

Sie anblickend, sah Karma dann zu den anderen, die fröhlich ihr Leben lebten.

Sich schlecht fühlen, hielt der finstere Gott seine Hand zu seinem Mund.

“Ist das widerlich ...” murmelte er und sah dann wieder zu Baba.

“Seit Jahrhunderten leben, lieben und sterben wir gemeinsam. Es sind Familienbande ...” sagte sie.

Nun seine Hand von seinem Mund entfernen, sah er wieder zur Gruppe.

“Hm … Eine Familie ...” sagte er und sah dann wieder zu seinen Schuhspitzen.
 

“|Du brauchst keine Familie und keine Freunde! Ich bin der einzige, den du brauchst!|”
 

“Eine Familie … Ihr habt es gut ...” meinte er und wackelte etwas mit seinen Fußspitzen.

“Was redest du da? Wer mit dem Volk der Steppe lebt, ist einer von uns. Solange du hier bei uns bist, sind wir deine Familie!” sagte Baba und tätschelte auf Karmas Kopf.

Sie mit großen Augen und leicht kirschroten Wangen anstarren, schlug er die Hand der alten Dame von sich, erhob sich und ging.

Mit Kopf schütteln blieb er kurz stehen, sah zur Dame, dann zum Boden und ging dann in das Zelt rein.
 

Zur gleichen Zeit nur weiter östlich stampfte eine Streitmacht in Richtung des Koga-Dorfes.

Ihre Zelte aufgebaut, trat ein Mann in ein prachtvolles Zelt ein, was größer war als die anderen.

Vor einer Person niederkniend meldete er gehorsam.

“50 Meilen westlich des Feldlagers befindet sich die Siedlung eines unbekannten Stammes! Fläche etwa 100 ar, Bevölkerung gut 100 Menschen!” meldete er.

“Das Dorf liegt auf der Marschroute unserer Armee. Eure Befehle, Majestät?” fragte er und sah auf, als die Majestät sich mit einem Lächeln erhob.

“Ich werde selbst dorthin gehen.” lächelte sie und ging mit ihren zwei Begleitern aus dem Zelt.
 

Als die Sonne schon auf war, gähnte Karma, als er aus dem Zelt raus ging.

“Was für eine Nacht …” gähnte er und ging noch leicht verträumt zu einem Brunnen, um sein Gesicht abzuwaschen.

Dabei stieß er versehentlich Toya und Dorji, die sich um eines der Pferde kümmerten.

“Guten Morgen Karma! Du hast lange geschlafen!” lächelte Toya zu ihm, sodass er ein Auge rubbelte und nur mit der Schulter zuckte.

Noch verträumt sich auf ein Stein setzen, sah er sie mit nun wachen Augen an.

“Sagt mal, seid ihr so was wie ein Reitervolk?” fragte der finstere Gott sie, sodass Dorji ihn bestätigte und meinte, dass sie mit den Pferden zusammenleben und mit ihnen kämpften.

“Es ist das Leben, das schon unsere Vorfahren gelebt haben.” sagte der Mann und schloss dabei seine Augen.

Sagend, dass er eines Tages tapfer für sein Volk kämpfen würde, wenn es so weit käme, sprachen dann Toya und er, während Karma nur angeödet zur Seite blickte und etwas entdeckte, was seine Neugier weckte.

Dorthin gehend starrte er das Pferd an, was noch seine Zügeln trug.

Es bewundern, versuchte er aufzusteigen.

Doch als es wieherte und aufsprang, schraken Karma und die anderen auf, ehe das Pferd mit Karma los ritt.

“Verdammt! Jemand muss das Pferd aufhalten!! Der Junge stirbt noch!!” meinten die Bewohner, während Karma an ihnen vorbeiritt.

“SCHEIßE!!! WIE HALTE ICH DAS DOOFE VIEH AN??!!” fragte der finstere Gott und schloss dann seine dunkelroten Augen, als das Pferd sich vorbeugte und im Begriff war, ihn von sich zu schmeißen.

Doch als eine junge Frau die Zügeln packte und auf das Pferd hüpfte, öffnete der junge Mann seine Augen, als er den Stillstand des Pferdes bemerkte.

“Alles in Ordnung, junger Mann?” fragte sie ihn lächelnd, sodass er sie anstarrte.

Zu ihnen rannte der Stamm, um Karma vom Pferd zu holen und um sich bei der jungen Frau zu bedanken.

Als sie sich bedankend nickte sie und bat um die Führerin des Stammes.

“Es freut mich euch kennenzulernen, Älteste. Ich bin das dritte Kind des ersten Kaisers des Koureichens. Mein Name ist Hakuie Ren.” begrüßte die erste kaiserliche Prinzessin von Kou Baba und verbeugte sich leicht.

Als das Stamm hörte, dass Hakuei die Tochter eines Kaisers war, tuschelten sie und fragten sich, was denn eine Prinzessin hier in ihren Stamm zu tun hatte.

“Willkommen, Prinzessin. Ich bin die Enkelin des 155. Großkönigs des Volkes der Koga. Mein Name ist Chagan Shaman.” stellte sich Baba vor, sodass die Prinzessin verbeugend meinte, dies schon zu wissen und man ihre Legende auch in ihrer Heimat man erzählte.

Sie erzählte von der Legende, dass der Koga-Stamm eins ein Prachtvolles Reitervolk war und dessen erster König Kräfte wie ein Teufel besäßen hatte.

Dies sich mit anhörend, sah Karma einige Rukh, die ihm Bilder vom damaligen Königreich zeigten.

Kurz aufschreckend, wie dieses Reich unterging, schüttelte er mit dem Kopf und hörte weiterhin still das Gespräch an.

“Da Euer Volk zu schwach ist, wollen wir Euch bitten, unserer Armee bei zu treten und somit den Schutz der Kou zu bekommen!” bat Hakuei, sodass das Volk sich ansahen und tuschelten.

Sich nicht sicher sein, ob sie wirklich dies annehmen wollen, sah Karma zu einem Mann, der schwarze Rukh trug.

“(Hm. Die könnte ich spielen leicht manipulieren.)” dachte der junge Mann und setzte leicht ein finsteres Lächeln auf.

“Zu abgehoben … Diese Leute kapieren das nicht.” meinte der Mann an der rechten der kaiserlichen Prinzessin.

“Ich denke doch!” meinte sie nur und sah ihn böse von der Seite an.

Als Dorji dann seine Stimme erhob, meinte er, dass es wohl hieße, dass das Kou-Reich ihr Dorf erobern würden, wenn sie ihren Schutz annehmen, worauf die anderen ihm recht gaben.

Darauf erhob Baba ihren Arm und bat der Prinzessin, ihnen Zeit zu lassen, da sie sich nicht sofort diese Entscheidung treffen können.

“Soweit wir zurückdenken können, sind wir immer unabhängig gewesen.”

Nickend verstehend, sah Hakuei dann zu Toya, die ihr eine Schüssel Wein aus Stutenmilch überreichen wollte.

Diese darauf dankend annehmen, schlug der Mann die Schüssel aus der Hand der Prinzessin und schubste das Mädchen zu Boden, worauf das Getränk zu ihr floss und damit ihre Klamotten beschmutzte.

“Was fällt dir ein?!” fragte Hakuei ihren Begleiter geärgert, worauf diese fragte, was er denn für eine Wahl hatte.

“Wie könnte ich zulassen, dass unsere erlauchte Prinzessin so ein barbarisches Getränk zu sich nimmt?!” sagte er mit einem finsteren lächeln.

“Dort, wo wir herkommen, gibt man Stutenmilch höchstens den Hunden zu trinken!” lächelte er, worauf sie nur seinen Namen sagte.

Darauf grummeln sie anstarren, sagte der Mann, der Ryosai hieß, wie man richtig verhandelte und befahl dem Stamm, dass sie sich unterwerfen solle und es zu ihrem Vorteil sei.

“Wir retten euch nämlich aus euren, mit schmutzigen und nach Pferdemist stinkenden Leben!!” sagte er streng, sodass das Toya errötet zu Boden sah.

Sich an ihr Gespräch erinnern, was sie vor einigen Tagen verbrachten, zog Dorji sein Schwert und schlitzte hinterrücks den Mann seine Kleidung auf.

Baba versuchend ihn aufzuhalten, knurrte dieser, was Ryosai es wagen sollte, seine Familie zu beleidigen und sagte, dass er sehen würde, wie sie ihre Lebensweise verachteten.

“DESWEGEN WERDE ICH VERHINDERN, DASS IHR EUCH HIER BREITMACHT!! DER KOGA-CLAN WIRD DEN KAMPF MIT EUCH AUFNEHMEN!!” schrie er, worauf seine Familie ihm recht gaben und mit Steinen sie beschmissen.

Sich zurückziehen, starrte Karma sie nur an, ehe er sie dann heimlich verfolgte.
 

Beim Lager der Kou, beschwerten sich die Anhänger Ryosai, was für Barbaren der Stamm sei und sie dies büßen sollten.

“Prinzessin! Die Streitmacht ist vollständig einsatzbereit. Wir erwarten Euren Befehl zum Angriff!” sagte einer der Streitmänner.

“Nein. So nicht! Wir folgen König Salomons Rat und warten auf ihre Antwort. Wenn sie sich dagegenstellen, in unserem Schutz zu leben, dann werden wir es akzeptieren!” sagte sie.

“Wir werden sie nicht zu etwas zwingen, was sie nicht möchten!” meinte sie dann und erhob sich von ihrem Platz.

“Ich werde morgen allein nochmal zu ihnen gehen und nach ihrer Entscheidung fragen. Die Soldaten sollen jetzt essen und sich ausruhen! Gute Nacht!”

So Verlies sie auch das Zelt und blieb noch vorm Eingang stehen.

Hörend, was man über sie sprach, seufzte sie und drückte ihre Hand an ihrer Brust.

“Als Generalin versage ich … Ich sollte doch meine Leute einen ...” flüsterte sie und ging dann etwas weiter.

Bis sie dann nach hinten gezogen und ihr Mund zu gedrückt wurde.

“Sei leise! Ich möchte nur kurz mit dir sprechen!” befahl Karma sie, sodass sie geschockt und ängstlich zu ihm blickte.

Als er sie dann losließ, drehte sie sich schnell um und zuckte ihr Schwert aus.

“Wer bist du?!” fragte sie ihn, der sie nur monoton anstarrte.

“Mein Name ist Karma. Ich bin … ein Reisender.” log er und verschwieg, dass er der Gott der finsteren Rukh war.

“Danke erstmals für vorhin!” sagte er und sah zu Seite.

Erst nicht verstanden, erinnerte sie sich an den Jungen von heute Mittag.

Ihr Schwert zurücksteckend, nickte sie lächelnd, als er bat, sich an einen Tisch zu setzen.

Sich gegenübersetzend, sah sie erst den finsteren Gott an, ehe sie dann fragte, dass er also nicht aus dem Dorf stammte.

“Nein. Ich bin dort nur durch Zufall gelandet.” meinte er stumm.

“Durch Zufall?” fragte sie ihn, worauf er ihr jedoch nicht antwortete.

“Warum bist du denn hier?” fragte er die erste kaiserliche Prinzessin, die ihn fragend anstarrte.

“Möchtest du dieses Dorf wirklich erobern?” fragte Karma sie, sodass Hakuei ihn anstarrte und dann zu ihren Händen blickte.

“Ich bin im Auftrag von der Weisen meiner Heimat und von König Salomon hierhergereist. Ich war auf dem Weg nach Qishan und sollte dort, gemeinsam mit meinen Anhängern eine Person festnehmen, die dort den jungen Prinzen und seine Begleiter angriff.” sagte sie, sodass Karma seine dunkelroten Augen verringerte und wusste, dass sie nach ihn suchten.

Nach unten zu seinem Schoß blickend, grinste er finster.

Das Adrenalin schoss in seinen Körper und er musste sich zusammenreißen, die Prinzessin nicht hier und jetzt anzugreifen und zu töten.

Waren in seiner Nähe nicht die finsteren Rukh, weshalb er es nicht konnte.

Wieder zu ihr aufblickend, hörte er sie sagen, dass sie von dem Stamm hörte und wollte sie, da sie befürchtete, dass diese besagte Person jeden und alles zerstören würde, vor ihm beschützen.

“Wie du ja siehst, haben sie nichts, womit sie sich verteidigen können. Es ist ehrenwert von ihnen, dass sie, wenn es zu einem Kampf kommen sollte, sie ihr Dorf beschützen werden. Doch diese Person soll so stark sein, dass sie ihm nichts antun könnten.” sagte sie und fügte hinzu, dass nur jemand mit einer etwas gleichen Kraft ihn aufhalten könne und die Bewohner somit beschützen könnte.

Sie anstarrend, sah Karma dann zur Seite.

Es stimmt, was sie sagte.

Karma war wirklich ein übermenschliches Wesen und er könnte das Dorf mit nur einem einzigen Schnipsen auslöschen.

Doch aus unerklärlichen Gründen, machte er das nicht, was ihn sehr verwirrte.

Wieder zu Hakuei blickend, lächelte er kurz, als sie meinte, sein Gesicht schon mal irgendwo gesehen zu haben.

“Aber ich komme einfach nicht darauf, wo ich diese Augen schon mal gesehen hatte.”

Sie mit einem leichten finsteren lächeln anblickend, schloss er seine Augen und sah dann wieder zur Seite.

“Wenn du das Dorf wirklich vor dieser Person beschützen möchtest, bitte ich dich um eine Sache.” sagte er und sah dann mit einem ernsten Gesicht zu ihr, als sie fragte, welche Sache es sei.

“Bitte bringe sie nicht in unnötiger Gefahr! Sie sollen nicht kämpfen, was aussichtslos ist!” bat er sie, sodass die Prinzessin ihn erst anstarrte und dann ihre Hände zusammenfaltete.

“Sei unbesorgt. Ich verspreche dir, dass ich sie zu nichts zwingen werde.”

Sie anstarrend, schloss der finstere Gott wieder seine Augen und erhob sich von seinem Platz.

“Du sagst die Wahrheit! Die Rukh um dich herum haben daran nicht den geringsten Zweifel.” kicherte er leise und sah dann zu einer Bediensteten, die Hakuie ihre Nachtmahlzeit bringen wollte.

“KIAH!! WER IST DAS?!” schrie sie, sodass Hakuei, die erst von dem Satz von Karma verwirrt war, hinter sich sah.

Als sie dann wieder zu Karma blickte, verbeugte er sich bei ihr und ging dann ganz genüsslich aus dem Lager.

“Ich werde mit der alten Dame darüber sprechen! Wir werden uns Mitsicherheit wieder über den Weg laufen!” lächelte er, ehe er dann zurück zum Dorf rannte.
 

Als er einige Meter vom Lager entfernt war, blieb er stehen und sah wieder zum Lager.

“Warum mach ich das?” fragte er und zog seine Augenbrauen zusammen.

“Warum töte ich sie nicht einfach?”

Zum Boden blickend, ging er dann weiter.

“Immerhin sind sie auf der Suche nach mir! Also sollte ich sie lieber vernichten, bevor sie Berichten können, dass ich hier bin ...” meinte er, blieb wieder stehen und sah erneut zu Boden.

Mit traurigen Augen zum Vollmond blickend, sagte er, dass dieser ihn an damals erinnerte, als er hilflos und vollkommen unwissend auf dem Boden lag.

“Wer … bin ich denn überhaupt?”

Sich dies fragend, schloss er seine Augen, als ein paar weiße Rukh zu ihn flogen.

Zur Richtung blickend, von wo sie kamen, wunderte er sich, warum die Wagen sich vom Dorf entfernten.

Sie erst beobachten, ging er dann weiter.
 

“Guten Abend ...” begrüßte Karma und fragte dann, als er die Koga sich unterhielten, ob alles in Ordnung sei.

Als einer zu ihm blickte, sagte er, dass die Frauen verschwunden seine, worauf dann jemand rief, dass sie Wagenspuren fanden.

Zu ihnen gehend, sagte Karma, dass er Wagen beobachtet hatte, die sich Richtung des Feldlagers der Kou-Armee bewegten.

“Die Armee?! Dann … Dann sind das … Sklavenjäger!!” meinten sie, sodass einer in die Knie viel und [style type="italic"]'Nicht schon wieder!!'[/style] sagte.

“Sklavenjäger?” fragte Karma mit verwirrten blicken.

“War so was nicht ab geschaffen worden, als Salomon König wurde und die Welt einte?” fragte er, sodass einer der Bewohner sagte, dass ein Dorf wie ihres nicht viel Beachtung bekam.

“Wir sind ein kleiner Stamm, der in der Wildnis lebt! Solche wie uns werden nicht geholfen ...” meinte ein anderer.

Sie geschockt anblickend, ballte Karma seine Hände in Fäuste.

Wie konnte er es wagen, ihnen keine Beachtung zu geben!

Es gab noch Sklavenjäger und dies wusste wahrscheinlich König Salomon!

Es war ihn aber egal, dass ein kleiner Stamm wie dieses, immer noch darüber leiden musste!

Dies in seinen Gedanken sagend, blickte er dann zu Baba, die den Reitern befahl, sie zu verfolgen, jedoch niemanden töten sollten.

So ritten die Krieger los, um die Frauen heil zurückzuholen.

24. Nacht: Die Rukh

Einige Kilometer vom Dorf der Koga entfernt, klapperten Wagen, in den die Frauen des Dorfes gefesselt und geknebelt waren. 

“Das lief ja wie am Schnürchen! Hehehe!” lachte einer der Krieger aus der Armee von Kou. 

Dabei fuchtelte er ein Messer vor Toya, dies zitternd sich etwas wegdrückte. 

“Mach uns einen guten Preis, Kaufmann! Das ist beste Ware! Die sind ein robustes Völkchen!” meinte er und fragte dann nach einer kleinen Kostprobe. 

Der Hauptmann der Armee verbat dies und sagte, dass sie längerfristigen Gewinn abwerfen mussten. 

“Wie meint Ihr das?” fragte der Krieger. 

“Die werden so lange Kinder gebären, wie es nur geht! Je mehr sie gebären, desto mehr Geld werden wir an ihnen verdienen!” grinste er und zog sein Messer über Toya Bauch. 

Zitternd schloss sie ihre Augen und flehte nach Hilfe. 

“Hat ihr General da nicht ein Wörtchen mitzureden?” fragte der Kaufmann. 

“Keine Sorge!” lachte der Hauptmann. 

“Vom Kriegshandwerk hat die Prinzessin keinen blassen Schimmer!” sagte er und sah dann zu einen seiner Untergebenen, der sagte, dass die Koga ihnen an den Fersen seien. 

Darüber knurrend, öffnete er die Hinterflanke und befahl seine Gefolge, sie mit Pfeilen zu beschießen. 

Doch keiner ihrer Pfeile traf sie, da sie viel zu schnell waren. 

“Wieso?! Wieso trifft kein einziger Pfeil?!” fragte der Hauptmann und erschrak auf, als Dorji ihn grapschte. 

“Unterschätze niemals das Reitervolk der Koga!!” 

 

Währenddessen versuchten Karma und Baba ihnen zu folgen. 

Sein rotes Cape abgemacht und als fliegenden Tuch nutzen, zog er ihn hinter sich, während die alte Dame drauf saß. 

“Karma, wer bist du?!” fragte sie ihn, der weiterhin den Spuren folgte und gerade ausschaute. 

Ihr keine Antwort geben, hielt er an und sah in die Ferne. 

“Hm … Ich habe Dorji und die anderen aus den Augen verloren.” sagte er. 

Ihn beobachten, sagte die alte Dame, dass es nicht gut sei. 

Nun zu ihr blickend, sagte sie, dass ihre Augen nicht mehr sehen könne und er die Sterne nicht lesen könnte. 

“Die Steppe ist endlos und man kann sich leicht verirren.” sagte sie und stieg dann vom Cape ab. 

Ihn wieder um sich tragen, saß der finstere Gott neben ihr. 

Seine Beine anwinkeln, sah er gerade aus und hoffte, dass ihnen nichts geschah, ehe er dann zu Baba blickte, die ihn beruhigte. 

“Keine Sorge. In der Brust dieser Krieger schlägt ein Kogaherz. Sie werden die Frauen bestimmt unversehrt nach Hause bringen.” lächelte sie. 

Sie nur anblickend, nickte Karma und sah wieder nach vorne. 

“Du bist ein merkwürdiger Junge, Karma.” sagte sie auf einmal. 

“Findest du?” sagte er nur und sah weiterhin geradeaus. 

“Aber ja!” lächelte sie und schloss ihre Augen. 

“Du benimmst dich, als wäre dir alles egal, und scheinst im ersten Moment kalt und herzlos. Doch wenn es um so was geht, machst du dir insgeheim sorgen.” lachte sie freundlich. 

Zu ihr blickend, sah Karma wieder zu seinen Stiefelspitzen. 

“Hmm … Wenn du meinst ...” sagte er nur stumm und wischte dann etwas Dreck von seinem Stiefel weg. 

Ihn beobachtend, fragte sie ihn erneut, wer er denn sei. 

Weiterhin den Dreck abwischend, legte der finstere Gott dann sein Kopf auf die Knie und zuckte mit den Schultern. 

“Ich weiß nicht, wer ich bin ...” sagte er dann. 

Ihn weiterhin anstarrend, fragte sie ihn, warum er denn nicht seinen Eltern fragte, wer er sei. 

Weiterhin in die Ferne blickend, antwortete er, dass er keine Eltern hatte. 

Ihn nun fragend, ob er denn Freunde habe, sah er nun wieder zu seinen Stiefeln. 

“Nein … Ich habe keine Freunde ...” sagte er mit trauriger Stimme 

Karma mit einem traurigen blick anblickend, lächelte Baba und lacht etwas. 

“Du hast jetzt eine Familie.” sagte sie, sodass Karma leicht zu ihr blickte und seufzte. 

“Hast du es nicht verstanden, alte Frau? Ich habe keine Eltern und auch keine Freunde.” erklärte er nochmal. 

Doch als Baba ich anlächelte und sagte, dass er sehr wohl eine Mutter hatte sowie Freunde, sah er sie verwundert an. 

“Du bist jetzt Karma, das Kind von Baba. Und auch bist du Karma, der Freund vom Stamm der Koga.” lächelte sie. 

Ganz perplex, pochte sein Herz ganz stark, sodass er es halten musste. 

Diese Wörter … 

Dieser Satz … 

Es erinnerte ihn an damals, als er noch ein Kind war. 

Ein Kind, was aus einem anderen Schicksal stammte. 

Zu Boden blickend, fing er an, sanft zu lächeln. 

Sich bei ihr bedankend, erhob er sich und legte seine Hände hinter sich. 

“Du, alte Frau ...” fing er an, sodass die alte Dame zu ihm aufblickte und halbwegs erstarrte. 

“Ich habe mich mit der Prinzessin von Kou getroffen und wir haben uns ein Versprechen gegeben.” sagte er mit einem sanften Ton. 

Es war für ihn seltsam und doch kam es für ihn auch so vertraut. 

Das er immer so freundlich und sanft gesprochen hatte, statt verrückt und besessen. 

“Sie wird euch nicht zu etwas zwingen, was ihr nicht wollt. Das Einzige, was sie möchte, ist, euch zu unterstützen und zu beschützen, damit so was nie wieder vorkommt.” lächelte er. 

“Also kannst du ganz unbesorgt sein … es wird kein Krieg geben, vor das du dich fürchtest. Alles wird gut.” 

Ihn geschockt anstarrend sahen sie dann zum Reitertrupp, die mit den Frauen zurückkamen. 

“BABA! ALLE SIND UNVERSEHRT!! WIR HABEN SIE BEFREIT, OHNE JEMANDEN ZU TÖTEN!!” riefen sie und hoben ihre Schwerter in die Lüfte. 

Zu ihnen laufend, sah Karma mit einem sanften Blick zu ihnen. 

“(Das hab ihr großartig gemacht. Töten ist nämlich nie eine Lösung.)” dachte er und sah dann zu seinen Händen. 

“Das sagt der richtige, der viele das Leben genommen hat ...” flüsterte er leise und ging dann auch zu ihnen. 

Ihr erklärt, was passierte, erhob Baba ihr Stab und kündete ihre Entscheidung zu ihnen. 

“Wir werden uns unterwerfen.” meinte Baba, sodass der Clan sie fragend ansah. 

“Unzählige Kameraden, die für die Ehre des Clans gekämpft haben, sind schon gestorben. Das passiert immer … Aus diesem Grund werden wir die Waffen legen und uns dem Kaiserreich Kou unterwerfen.” sagte sie mit voller Überzeugung, sodass die anderen sich ansahen und dann 'Ja!!' riefen. 

 

Als der Stamm mit Karma ein Feuer entzündete, um auf die anderen Frauen zu warten, feierten sie über ihr Erfolg. 

Sie mit einem Lächeln beobachtend, lachte er ehrlich, als Baba zu Dorji sagte, dass er mal endlich ein Mann werden sollte. 

Sie darauf versuchend ihn zu hauen, wich sie ihn geschickt aus. 

“Ich wünsche mir Urenkel! Also ran an die Arbeit!” lachte sie, wobei er roter wurde, während Toya, die in seinen Armen lag, verlegend zur Seite blickte 

Lachend sah Karma dann zu einer Frau, die ihn fragte, ob das Feuer für ihn angenehm sei. 

Ihr lächelnd nickend, sagte er, dass es irre warm sei und hielt dann seine Hände zum Feuer. 

Dann zu Baba blickend, die sich von der Gruppe entfernte, sagte sie, als man sie gefragt hatte, wohin sie ginge, dass sie bloß auf die Toilette müsse und sie mal für einen Moment in ruhen lassen sollten. 

Als sie dann von der Gruppe entfernt war, sah sie zu ihr und dann zum Mond. 

“(Ich frage mich, weshalb ich so unsicher war. Früher war es das Schicksal der Herrscher, Reiche zu Gründen und um die Vorherrschaft zu streiten.)” dachte sie und sah dann zu Karma, der sich freudig mit den anderen unterhielten. 

Ihn beobachtend, lächelte sie und schloss ihre Augen. 

“(Jetzt ist meine Aufgabe doch bloß, meine Familie am Leben zu halten, bis ich in die Augen der Urenkel und Ururenkel meiner geliebten Kinder blicken kann.)” 

Wieder zu ihnen blicken, nickte sie und wollte wieder zurück zu ihnen gehen. 

Doch schoss ein Pfeil hinter ihr und traf sie am Rücken, sodass sie viel und schwer atmend auf dem Boden lag. 

“Ich frage mich, wo Baba bleibt ...” sagte Bator, worauf Dorji meinte, dass Toya und Karma auf der Suche nach ihr seien. 

Während Karma nach Baba rief, sah Toya sich um. 

“Vielleicht wartet sie darauf, dass wir sie suchen.” lächelte sie, sodass Karma zu ihr sah und leicht kicherte. 

Als sie dann weiter entfernt liefen, sahen sie geschockt zu Baba, die kaum noch atmete. 

“HIMMEL!! GROßMUTTER IST … HILFE!!” schrie die junge Frau, während Karma wie angewurzelt zu ihr starrte. 

 

All das Blut lief über seine Hände und beschmutzte seinen weißen Anzug, den er für seine Hochzeit trug. 

Die junge Braut in seinen Armen haltend, drückte er sein Gesicht an ihrer Brust und verlor Tränen, als diese kein Ton mehr von sich gab. 

 

Ihn leicht zur Seite schubsen, schüttelte Karma mit dem Kopf, um wieder zu sich zu kommen. 

“Baba lebt noch! Wir müssen sie ins Dorf bringen! Möglichst schonend!” meinte einer der Männer, sodass welche mit einem Pferd zu ihm kamen. 

Doch Karma stellte sich zwischen ihnen, zog sein Cape aus, und meinte, dass er sie tragen würde. 

Ihn nickend, legten sie die Frau vorsichtig auf dem roten Cape, ehe es anfing zu schweben, der finstere Gott sich auf ein Pferd sprang und so schnell er konnte, mit der alten Frau zurück ins Dorf ritt. 

“(Nicht sterben, alte Frau! Ich möchte nicht noch einen verlieren, der mir wichtig ist!)” dachte er, sah zu ihr und ritt weiter. 

 

Derweil, im Lager der Kou kam der verletzte Kommandant, der die Frauen entführt hatte, zu Hakuei, die ihn besorgt fragte, woher er kam und was passierte. 

“Melde gehorsamst! Die Wachmannschaft wurde überraschend von den Koga angegriffen!” log er. 

“Wir konnten nur mit knapper Not entkommen ...” 

“Aber … Wieso sollten sie ...” fragte die erste kaiserliche Prinzessin geschockt und sah dann zu Ryosai, als dieser meinte, dass er es ja sagte, dass dieses Volk Barbaren seien und reden für sie nur Zeitverschwendung sei. 

Auf dem Tisch schlagen, fügte er hinzu, dass Verhandlungen überflüssig sei und es besser sei, sie mit einem Schlag auszuschalten. 

“Nein. Ich bin überzeugt davon, dass wir reden müssen ...” meinte Hakuei. 

“Ich gehe alleine, als Privatperson zu ihnen und regle unser Missverständnis.” sagte sie und ging mit ihrem Begleiter aus dem Zelt. 

 

Als langsam die Sonne aufging, fragten sie sich, wer dies Baba angetan hatte. 

“Der Pfeil, der Baba getroffen hat, gleicht den Pfeil der Kou-Soldaten, die unsere Frauen entführt hatten.” sagte Bator und hielt einen anderen Pfeil, während sein Kamerad den von Baba hielt. 

“Daraus müssen wir schließen, dass Baba von Kou-Soldaten angegriffen worden ist.” 

Als dann der Heiler des Stammes fragte, was die Meinung der anderen sei, ob sie sich den Kou unterwerfen sollen oder doch lieber gegen sie kämpfen, worauf sich die Gruppe auf das Kämpfen entschieden. 

“Aber ...” 

“Dorji?! Was, aber?!” 

“Baba hat doch gesagt, dass wir unter keinen Umständen Krieg führen dürfen!” sagte er verzweifelt. 

“Stattdessen müssen wir einen Kampf der Herzen führen, um zu überlegen ...” fing er an und wurde dann unterbrochen, als einer der Gruppe meinte, dass es ja schön und gut sei. 

“Aber es ist ja wohl sonnenklar, dass dieser Gegner darauf nicht eingehen wird!! Also bleibt uns nur der Kampf!!” meinte er dann. 

“Ihr selbst wärt doch vor ein paar Stunden beinahe von denen versklavt worden!” 

Während sie sich stritten, saß Karma bei Baba und sah sie traurig an. 

“(Alte … Großmutter … Dein geliebtes Dorf ist in großer Gefahr.)” sprach er gedanklich zu ihr, in der Hoffnung, dass sie ihn verstand. 

[i]“(Was … soll ich tun?)” fragte er, wo dann einige Rukh auftauchten und um ihm herumschwirrten. 

Währenddessen ging der Trupp runter und riefen, dass sie für ihr Stamm kämpfen würden. 

Sie riefen und brüllten, dass sie bereit wären, dafür einen Krieg zu beginnen. 

Karma ging dabei aus dem Zelt und sah zu Dorji rüber, dem man ein Schwert in die Hände drückte. 

Zu ihm gehend, fragte der finstere Gott, ob er wirklich kämpfen möchte. 

Ihn anblickend, sah der Mann in seinen dunkelroten Augen rein. 

“Bist du dir da sicher?” fragte der junge Mann ihn, sodass dieser seine Augen schloss. 

Sich zu den anderen drehend, ging er mit ihnen mit. 

“Karma … Es ist für die Familie!!” rief er und ließ somit den finsteren Gott allein. 

Mit schmalen Augen sie hinterher blickend, ging er wieder in das Zelt rein. 

 

Zur gleichen Zeit, im Lager der Kou gratulierten die Soldaten ihren neuen General. 

“Generalin Hakuei ist tatsächlich zu den Koga gegangen! Das heißt, dass Ihr jetzt die Befehlsgewalt über die gesamte Truppe habt!” sagte der Kommandant zu Ryosai, der sein Schwert reinigte. 

Dieser lächelte nur hämisch, und sagte nichts, als sein Kommandant fragte, ob es denn kein Fehler sei, sie mit dem Clan sprechen zu lassen. 

“Nicht, dass es auffliegt, dass wir ihre Frauen entführt und ihre Älteste erledigt haben?” 

Nun pustete er und sagte zu ihnen folgendes: “Aber nur … Falls sie es zurückschafft.” 

Ihn nicht ganz folgend, stützte er sich an sein Schwert und sah runter. 

“Ich mache mir Sorgen. Um die Prinzessin ...” sagte er auf einmal besorgt. 

“Diese Koga müssen rasend vor Zorn sein … Man hat ihre Älteste ermordet und wollte ihre Frauen versklaven ...” sagte er und hob dann mit einem finsteren lächeln zu ihnen auf. 

“Es ist nicht ausgeschlossen, dass Hakuie den Besuch im Dorf nicht überlebt ...” 

Geschockt ihn anblickend, fragte sie ihn, ob er das alles so eingefädelt hatte und warum er dies tat. 

Darauf antwortete er lachen, dass er es liebte. 

“Diese Idioten haben so getan, als ob sie den Krieg hassen würden. Ich will sie rasen sehen, sie sollen ihre wahre Natur zeigen!” meinte er und hielt sein Schwert vor sich. 

“Weil ich das Töten und den Krieg liebe!” 

 

Als Hakuei und ihr Begleiter Seishun weiter vordrangen, meinte Hakuei, dass sie nicht glauben würde, dass die Koga einen Krieg provozieren wollten, worauf Seishun sie fragend ansah. 

“Ich habe das gestern Abend von einem bemerkenswerten jungen Mann erfahren.” sagte sie und sah dabei zu ihm. 

“Richtig, da war ja etwas!” 

Wieder geradeaus blickend, schloss die Prinzessin ihre Augen. 

Karma vor ihren Augen blickend, schlug ihr Herz wie wild. 

“Ich kann mir einfach nicht erklären, wo ich dieses lächeln und diese dunkelroten Augen gesehen habe ...” meinte sie und öffnete darauf wieder ihre Augen. 

“Aber ich habe nicht das Gefühl, dass er etwas schlimmes vorhat.” 

“Wie meinen Sie das, Prinzessin?” fragte der hellblau-haariger junger Mann die schwarzhaarige Prinzessin. 

“Er scheint sich sorgen um das Dorf zu machen. Ich habe das Gefühl, ihn vertrauen zu können.” 

Sie anblickend blieben sie dann stehen, als sie das Dorf erreichten. 

Von den Pferden stiegen, sahen sie sich um. 

“Merkwürdig … Wieso ist niemand im Dorf?” fragte Seishun, ehe sie dann von dem Stamm mit Pfeilen angegriffen worden, sodass sie sich zusammenstellten und dann geschockt zu den Männern mit ihren Schwertern blickten. 

“Nach allem, was ihr unseren Leuten gestern angetan habt, besitzt du die Dreistigkeit heute aufzutauchen?! Schluss mit deiner Schönrederei!!” sagte einer der Soldaten knirschend mit den Zähnen. 

Nicht verstehend, was das zu bedeuten hatte, schrien die anderen auf. 

Auf einem Hügel runter blickend, knurrte Karma und hielt den Stab von Baba in die Hand. 

“Ich leihe mir mal deinen Stab, Großmutter ...” sagte er knurrend, sodass viele kleine weiß leuchtende Punkte auftauchten. 

Tief einatmend, hielt er den Stab nun in zwei Händen. 

“Ich weiß, ich bin nicht berechtigt dies zu fordern! Aber ich bitte euch! Ich brauche jetzt eure Hilfe! Wir müssen einen Kampf verhindern!” sagte er, schloss seine dunkelroten Augen, sodass die weißen Rukh auftauchten und ihm helfen wollten. 

Doch als er sie wieder öffnete, fielen sie zu Boden. 

Hinter sich blickend, schrak er auf, als Baba zu ihm kam. 

 

Als Hakuei und Seishun ihre Schwerter zur Verteidigung zuckten, bat der junge Mann, dass sie sich beruhigen sollen und sie gekommen seien, um mit ihnen zu sprechen. 

“UNSINN!!” rief der Mann, der diesen Aufstand anzettelte. 

“Wie Verhandlungen bei dir aussehen haben wir ja gestern erlebt! Erst hast du Jagd auf unsere Frauen machen lassen und dann einen heimtückischen Anschlag auf Baba verübt!!” sagte er knurrend und fügte hinzu, dass sie sich nicht mehr hinters Licht führen werden. 

Nicht verstanden, was sie meinten, fragte Seishun die Prinzessin, was sie jetzt tun sollen. 

“Sie lassen sich auf kein Gespräch ein!” 

Als dann der Krieger zu ihnen stürmte und sein Schwert erhobt, blieb Hakuei still, sodass er an der linken Seite sie zerschlitzen konnte. 

Als Blut dann von ihr tropfte, fragte er sie, warum sie nicht ausgewichen sei. 

Mit einem festen Blick zu ihn starren, sagte die Prinzessin, dass sie keine kriegerischen Absichten hatten und sie kam, um die Wahrheit herauszufinden. 

“Das müsst ihr mir glauben!” 

Sie nun mit unsicheren Herzen zu ihr blickend, sahen sie dann zu Baba, die das Theater beendete. 

Auspusten, rief sie, wie sie sich verhielten und fragte, ob sie wirklich Krieger der Koga seien. 

Zu ihr blickend, sah Karma mit zusammengezogenen Augen zur alten Dame, wo viel Blut von ihrem Rücken viel. 

“Täuscht euch nicht darüber, was ihr wirklich beschützen müsst … und mit welchen Mitteln … ihr dafür zu kämpfen habt ...” sagte sie und ging mit blutenden Rücken die Stufen runter zu ihnen. 

So stand sie nun vor der ersten kaiserlichen Prinzessin. 

Sie erst anblickend, ging sie in die Hocke und sagte, dass der Stamm unter den Schutz des Kou-Reiches sei. 

Dies nicht fassen, sagten sie, dass, wenn sie sich ihnen unterwerfen, sie von ihnen massakriert werden. 

“Ihr seht selbst, Prinzessin. Die jahrelangen Sklavenjagden … Die wiederkehrenden Eroberungsversuche … All das hat in unseren Herzen tiefe Narben hinterlassen.” sagte sie mit schwacher Stimme. 

“Und ich werde nicht zulassen, dass meiner Familie noch mehr Leid zugefügt wird.” fügte sie hinzu. 

Mit zitterndem Zeigefinger sagte sie, dass dann ein junger Mann kam und ihr sagte, dass man ihr vertrauen könne. 

Als Hakuei dies hörte, sah sie hoch zu Kamer, der mit schmalen Augen zu ihnen runter blickte. 

“Baba … Die Wunde ...” sagte Dorji, als die Wiese unter ihr eine kleine Blutpfütze hinterließ. 

“Eure Wunde scheint sehr ernst zu sein. Haben meine Männer Euch so ...” wollte Hakuei fragen. 

Doch Baba unterbrach sie und fragte, was dies den für eine Rolle spielte. 

“Ich denke, dass Ihr versteht, dass die Sicherheit des ganzen Dorfes wichtiger ist als das Leben eines einzelnen!” 

Sie anblickend, zog die Prinzessin ihre Hände zusammen und stimmte ihr zu. 

Nun ihr Arm ausstreckend, sagte sie, dass ab sofort das Dorf der Koga unter dem Schutz der Kou sei. 

Die Zähne zusammenziehend, glaubten die Koga jedoch nicht, dass sie sich einer fremden Macht unterwerfen sollten. 

“Was hat das damit zu tun?!” rief Dorji. 

Zu ihn blickend, fing Toya an zu weinen, als er meinte, dass sie in ihren Herzen ihr Stolz immer bewahren können und Baba es ihnen ja vorgemacht hatte. 

Sich anblickend, verneigten sie sich dann vor der Prinzessin. 

Ein Zeichen, dass sie ihr Schutz akzeptieren. 

 

Einige Zeit später, als Hakuei weg ritt, lag dann Baba keuchend im Bett. 

“Was … die Zukunft des Dorfes betrifft, wisst ihr alle Bescheid ...” sagte sie, sodass die anderen nickten. 

Zu ihnen blickend, lächelte sie. 

“Dann ist mein Werk getan ...” sagte sie mit letzten Kräften. 

Während Toya, Dorji und die anderen am Bett von Baba saßen und weinten, stand Karma abseits von ihnen und starrte sie mit leeren Augen an. 

Als er jedoch weiße Rukh erblickte, die von Baba auftauchten, erschrak er, als hinter ihm die Stimme der alten Frau kam. 

“Die Rukh sind die Heimat der Seelen.” 

Sie mit großen Augen anstarrten, fragte sie ihn, was er habe und ob er sich erschrocken hatte. 

Sprachlos sie anstarrend, blickte er zu den anderen, wo Baba lag und dann wieder zu ihr. 

“Alte Frau … Du bist tot, nicht wahr?” fragte er sie. 

“Alle weinen! Weil sie dich alle lieben, alte Frau!” sagte er und hielt seine Arme hinter sich. 

Lachend sagte sie, dass es so unbeteiligt klang und was den mit ihm sei. 

Sie anstarrend, sah er zu Boden und drückte mit der rechten Hand seinen linken Arm. 

“Ich weiß nicht …” sagte er traurig. 

“Ich bin auch traurig, dass du gestorben bist … Aber ich halte mich lieber zurück, da ich nicht viele Erinnerungen an dich habe … sowie die anderen.” sagte er nun und sah sie wieder mit kalten Augen an. 

“Wie kommst du denn darauf? Wir beide haben viele gemeinsame Erinnerungen. Von dieser Zeit und auch von der anderen Zeit.” lächelte sie. 

Die alte Frau leicht verwirrt anstarrend, tauchte erneut eine Erinnerung eines Kindes auf. 

Wieder zu Boden blickend, lächelte er leicht und nickte. 

Seine Lippen zusammenziehend, sah er wieder zu Baba, als sie seinen Namen aussprach. 

“Karma … Du glaubst doch nicht wirklich, dass du ganz allein bist und das das, was du tust, wirklich das ist, was du möchtest, oder?” fragte sie ihn. 

Sie anstarrend, erstarrte er, als sie sagte, dass er das nicht dürfte. 

“Jetzt, wo ich diese Form angenommen habe, beginne ich endlich, dein wahres Ich zu sehen.” 

Fragend sie anstarrend, sah er hinter sich, als sie ihn aufforderte, nach hinten zu blicken. 

Als er daraufhin die anderen weinen sah, erstrahlten sie in ein warmes Licht, was ihn erstarrte. 

“Alle lebendigen Dinge existieren einzeln, aber in ihrem Ursprung sind alle vereint.” sagte Baba. 

“Der Strom des Lebens, in dem sich die Seelen der Welt verbinden … Das sind die Rukh.” 

Mit weiten Augen blickte Karma hinter sich, als weiße Rukh zu ihm flogen, als Baba fragte, wer er sei, sodass die Rukh ihn so sehr lieben. 

“Lebe mit ihnen und finde das, was dir dein Wahres Ich zeigt!” lächelte die alte Dame und flog als Geist zu ihm. 

Ihre Hand zu ihm reichend, versuchte der finstere Gott sie zu erreichen. 

Doch als er sie berührte, strömten viele Rukh aus. 

“Du bist niemals allein! Du hast Freunde, die auf dich warten … und auch mich, die dich beschützen wird … Gott der Rukh ...” 

25. Nacht: Der Geist des Liebeswahns und des Chaos

In der Steppe traf Prinzessin Hakuei und Seishun auf Ryosai, der sich auf dem Weg zum Dorf der Koga machte.

“Was willst du, Ryosai?” fragte Hakuei, sodass dieser sie mit einem finsteren lächeln anstarrte.

“Was wohl … Ich will Krieg, Prinzessin.” antwortete er, sodass hinter ihm seine Soldaten die Schwerter zuckten, währen die Prinzessin und ihr Begleiter ihn nur stumm anstarrten.

Dabei fing in Hakueis Kleid ein leuchten an, was den achtzackigen Stern zeigte.
 

“Bitte erhebt euch … Morgen werden wir Baba beerdigen.” sagte einer der Gruppe, die immer noch leicht weinten.

Draußen vorm Zelt stehend, sah Karma mit Tränen verschmierten Gesicht zur Steppe.

Seine dunkelroten Augen tränten immer noch, sodass Teile von ihnen von der Wange kullerten.

“Ich habe vergessen … wie sich Traurigkeit anfühlt ...” flüsterte er und wischte sich erneut über die Wangen.

Dann legte er seine Hand an sein Herz, was unaufhörlich schmerzlich pochte.

In diesem Moment, für nur ein Bruchteil der Sekunde, als er zum Boden blickte, erschienen seine sonst dunkelroten Augen in hellblauen Augen.

Jedoch verschwand dies, als ein finsterer Rukh auftauchte.

Ihn beobachtend, zuckte er zusammen, als dieser in sein Herz eindrang.

Zu Knie fallen, hielt er seine Hand an seinem Mund, um den Schrei, der versuchte rauszukommen, zu unterdrücken.

Wollte er nicht, dass die anderen sich um ihm sorgen machten.

Als dieser leichte Schmerz wieder endete, atmete er schwer und sah dann zu einer Richtung, wo viele dieser finsteren Rukh sich versammelten.

Geschockt, sah er zu den anderen, ehe er wieder zu den finsteren Rukh blickten.

“(Nein!! Ich muss sie aufhalten!!)”
 

Ryosai anblickend, schloss Hakuei ihre Augen und winkte mit den Händen.

“Es ist nicht nötig. Wir haben mit den Koga verhandelt und sie haben sich unterworfen. Zieh die Soldaten ab!” meinte sie.

Doch Ryosai grinste finster und meinte, dass dieser Stamm solche Hasenfüße sei.

“Sie lassen zu, dass man Jagd auf ihre Frauen macht, ihre Älteste hinterrücks umbringt und zu guter Letzt lassen sie sich noch mit sich verhandeln...” sagte er und gestand, als die Prinzessin fragte, dass er also damit zu tun hatte.

Er sagt, dass er es sich so vorgestellt hatte, dass die Prinzessin auf dem Weg zu dem Dorf der Barbaren massakriert wurden und er, der zurückblieb, sich für den Tod der Prinzessin rächte.

Ihre Schwerter zu ihr zuckend, hmpfte sie.

“Mach dich nicht lächerlich, Ryosai. Der Hauptmann einer Kompanie will plötzlich Kommandant einer ganzen Armee sein?” fragte sie und legte leicht den Kopf schief.

“Ich frage mich, wer dir solche Flausen in den Kopf gesetzt hat ...”

Als sie dies sagte, zitterte der Hauptmann und schrie dann auf, dass er schon immer General sein wollte.

Er meinte, dass, wenn sie nicht gekommen wäre, man ihn zum General des westlichen Heeres ausgewählt wurde.

“Diese Männer sind meine direkten untergebenen … und du wirst bald in Frieden ruhen, Prinzessin!” sagte er und gab den Befehl, die junge Frau anzugreifen.

Doch knackten die Pfeile, die man zu ihr schoss in der Luft, sodass sie verwirrt sich fragten, was das sei.

Um der Prinzessin wirbelte ein Wind, was den Pfeilen es unmöglich ließen, sie zu treffen.

Als Ryosai behauptete, dass sie wieder mal ihre obskuren Künste nutzte, schrie er, dass sie sich nicht beeindrucken lassen sollten.

“WER TRIFFT, WIRD REICH BELOHNT WERDEN!!”

Daraufhin schießen die Soldaten zu ihr.

Doch Seishun stellte sich zwischen ihnen und schlitzte sie mit dem Wind weg.

“Hausgefäß: Zwillingsmondschwert!” rief er, sodass seine zwei Schwerter wie Peitschen aussahen.

“Wie kann ich Euch dienen, Prinzessin?” fragte er und nickte, als er ihr Zeit verschaffen sollte.

“Die paar Soldaten werde ich mit meinem restlichen Magoi vertreiben!” sagte sie und zuckte ein Fächer hervor, der den achtzackigen Stern trug.

Tief Luft einatmen, sagte sie folgendes: “Geister des Liebeswahns und des Chaos! Ich befehle euch und den euren, mein Magoi zur Nahrung zu nehmen und meinem Willen unbändige Macht zu verleihen!”

Ihr Fächer in die Luft hebend, rief sie 'Zeige dich, Paimon!!' sodass sich eine Barriere mit starkem Wind ausströmte und eine, in Wind geholten, Geist erschien.

“HAKUEI REN, DIE ERSTE KAISERLICHE PRINZESSIN DES REICHES KOU WIRD DICH RICHTEN!!! MACH DICH BEREIT!!!”
 

Als ein Wirbelsturm sich bildete, sah Dorji verwirrt nach draußen.

Toya fragend, was er habe, sagte er nichts und erblickte nur Spuren eines Pferdes auf der Wiese.

“RYOSAI!! WIR HABEN KEINE CHANCEN GEGEN DIESES MONSTER! UNSERE EINHEIT WIRD AUSGELÖSCHT!” rief einer der Soldaten, während die anderen in die Lüfte flogen.

Vom weiten das Spektakel beobachten, meinte der Hauptmann, dass sie keine Angst haben müssten und das die Fähigkeiten eines Dungeonsbezwinger einen tödlichen Schwachpunkt hatten.

Dabei erblickte man, dass die Windpeitschen von Seishun sowohl auch der riesige Windgeist kleiner wurde.

Dies als Gelegenheit nutzen, schlugen die Soldaten erneut an.

“DER FEIND IST AUSREICHEND DEZIMIERT! SEISHUN! SCHNAPP DIR RYOSAI!” befahl Hakuei ihren Gefolgsmann, der sofort auf ein Pferd sprang und los ritt.

Als dieser zum Angriff ging, lachte er erst leise, bis er dann lauter lachte.

“Du denkst, du hast uns dezimiert?” fragte er sie, sodass sich dann hinter ihm eine ganze Schar von Soldaten sammelten.

Geschockt aufblickend, sagte Ryosai nur finster, dass dies nun ihr Ende sei.
 

Nachdem die Soldaten Pfeile auf sie geschossen hatten, sodass Seishun schwerverletzt auf den Boden lag, drückte man Hakuei, die kaum noch Magoi besaß, zu den Knien.

Ihr in den Magen treten, lachte der Hauptmann finster.

“Wenn du das Magoi aus dem Metallgefäß verbraucht hast, dann verlieren sowohl dieses als auch das dazugehörige Hausgefäß ihre Macht. Du bist hilflos, Dungeonbezwingerin!!” sagte er und trat ihr abermals in den Magen.

Keuchend sah sie zu ihn auf.

Sie wusste gar nicht, dass so viele ihrer Soldaten auf die Seite dieses Verräters standen.

“(Aber zum Sterben ist es noch zu früh ...)” dachte sie.

“Keine Sorge, Hakuei Ren! Deinen Freund in der Heimat werde ich jagen lassen!” grinste er.

“Und auch Hakuryu Ren, der 6. Dungenbezwinger von Kou, werde ich bald töten!” sagte er finster, sodass Hakuei knurrend die Zähne zeigend, griff sie ihn mit ihrem Schwert an.

Doch ehe sie ein schlag setzen konnte, schossen Pfeile auf sie zu, sodass sie zu Boden fiel.

“HAHAHA! DU DUMME GANS HAST MIR GEGLAUBT! DU SOLLST EINEN GRAUSAMEN TOD STERBEN!!” lachte er finster und hob darauf seine Hand.

Sich finstere Rukh bildend, sah die Prinzessin mit schwachen Augen zu ihn hinauf.
 

“|Hör zu, Hakuei! Da, wo du dich hinbegibst, gibt es ein Monster, was Rukh beherrscht, die man auch als finstere Rukh nennt!|” sagte König Salomon.

“|Er ist grausam und kennt keine Gnade! Wenn er die Gelegenheit findet, nutzt er sie und tötet dich mit nur einem schnipsen! Ist dir das bewusst?|” fragte er sie, sodass sie verbeugend vor ihm nickte.

“|Dies ist mir bewusst, Eure Majestät! Aber ich bin mir gewiss sicher, dass mir dieses Monster nicht über den Weg läuft!|” lächelte sie und erhob sich dann.

“|Und wenn es doch der Fall sei, so werde ich, gemeinsam mit meinem Gefolge, ihn angreifen und fest nehmen!|” meinte sie lächelnd und ging dann zum Ausgang.

“|Also habt keine Sorge! Ich werde Euren Sohn heil hierher bringen!|”
 

“(Verdammt … wer konnte ahnen, dass Ryosai dieses Monster ist ...)” dachte sie und schloss ihre Augen.

“(Es tut mir so leid … Ich habe als eine Dungeonbezwingerin versagt … Tut mir leid … kleiner Bruder ...)”

Dabei floss eine Träne ihre Wange runter.

Ihr ende befürchtend, sah sie Karma, der von einem Pferd absprang, sich ein Schwert von einen der Soldaten klaute und es dann am Hals von Ryosai drückte.

“Keine Bewegung, oder dein wird rollen!!” drohte Karma, sodass er sowie auch seine Soldaten stillhielten, als Karma sie mit drohenden Augen anstarrte.

“Leg das Schwert langsam zur Seite und trete es dann von dir weck!” befahl er, sodass der General befolge tat und dies tat.

Dies beobachtend, fragte sich die erste kaiserliche Prinzessin von Kou, wer dieser junge Mann wirklich war.

“(Er konnte Ryosai ohne mühen und kämpfen dazu lenken, die Waffen zu legen!)” dachte sie.

Ihn mit der Schwertspitze an seinen Rücken drückend, befahl Karma, dass der Verräter sich von Hakuei entfernen sollte.

“Oder willst du, dass ich dieses Schwert durch dich durchbohre?!” fragte er mit einem finsteren Grinsen und Blick, was nur Ryosai sah.

Als er dann von Hakuei entfernt war, drehte sich Karma zur Prinzessin, die leicht aufschreckte.

Das Schwert durch sein Gürtel stecken, ging er zu ihr und reichte ihr die Hand.

“Keine Sorge, dieser Mann wird dir und deinen Gefolgsmann nichts mehr antun.” lächelte er sanft.

Sie anblickend, sah Hakuei wieder in die dunkelroten Augen, die einen leichten Blauschicht hatten.

Faszinierend von diesen Augen reichte die erste kaiserlichen Prinzessin dem finsteren Gott ihre Hand.
 

Etwas weiter von ihnen entfernt, zitterte Ryosai.

“(Wie konnte das passieren?!)” fragte er sich und ballte seine Hände in Fäuste.

“(Wie konnte so ein mickriger Junge mir befehle geben?! Mir! Den große Ryosai!)” dachte er und sah zu Karma, der mit Hakuei sprach.

Sich zu ihnen drehend, ging er mit langsamen schritten zu den Zwei und hob auf dem Weg ein Schwert auf.

Nicht wissend, dass Ryosai hinter Karma und Hakuei waren, hob dieser sein Schwert und wollte Karma von hinter angreifen.

“DU ELENDIGE RATTE!!! FÜR DIESE NIEDERRINGENDEN AKTION WIRST DU MIT DEINEM LEBEN ZAHLEN!!!” schrie er und hielt das Schwert direkt über Karma.

“Karma!! Hinter dir!!” rief Hakuei, als sie Ryosai hinter dem Gott der finsteren Rukh sah.

Über seine Seite blickend, sah dieser ihn erst mit kalten Augen an, ehe er dann finster grinste.

Ihn mit weit aufgerissenen Augen anstarrend, blieb der General wie angewurzelt stehen.

Sich wieder aufrichten, als Karma sich leicht vor der kaiserlichen Prinzessin neigte, drehte er sich zu ihm um.

Zitternd ihn anstarrend, schrie er auf, als Karma ihn nach hinten schoss.

Ihre Augen schließend, da Staub durch die Magie entstand, versuchte Hakuei ihn von sich zu fächern.

“Was war das für eine Magie?” fragte sie hustend und versuchte weiterhin, durch den Staub zu blickend.

Zur Wand des Berges schlagend, sahen die Soldaten geschockt zu Ryosai und dann zu Karma, der seinen Borg Al-Samm freisetzte.

“Du wagst es mich von hinten anzugreifen?” fragte er, schloss seine Augen und ging zu ihm.

Versuchend sich wieder aufzusetzen, schrie Ryosai auf, als Karma auf seine Hand trat.

“Wer gibt DIR, ein Wurm mit niedrigen rang, die Erlaubnis, mich von hinten anzugreifen?!” fragte er ihn mit einem finsteren Grinsen und Blick.

In den Moment tauchten dutzende finstere Rukh auf, die sich um Karma sammelten.

Voll kommend erstarrt und zitternd, keuchte er, als Karma ihn am Kragen hochzog, sodass er die finsterere Aura, die dieser Gott ausstrahlte, vollkommen zu spüren bekam.

Sich nun schwach fühlend, schloss Ryosai seine Augen, ehe er sie schwach wieder öffnete, als er ihn leise kichern hörte.

Ihn zu sein Ohr ziehen, flüsterte Karma, dass er ihm dankbar sei.

“Dank dir habe ich die finstere Rukh wieder, die ich seit einigen Tagen vermisste!” grinste er finster.

“Danke, dass du wieder so widerlich und abartig bist, wie du es im alten Schicksal warst. Nur so konnten die finsteren Rukh zu mir zurückkehren.”

Als er dies in sein Ohr flüsterte, starrte der Hauptmann mit großen Augen zu ihn, der mit einem verrückten und finsteren grinsen ihn beim Sterben beobachtete.

“Du bist … der finstere … Gott ...”

Nickend drückte Karma seine Hand in den Magen von Ryosai, sodass dieser Blut spuckte.

“Sei so lieb und stirb innerlich.”

Ihn mit geschlitzten Augen anstarrend, sah der finstere Gott zu, wie der General innerlich zu Stein verwandelte.

Als er dann vollständig innerlich zu Stein wurde, ließ Karma ihn zu Boden fallen.

“So eine widerliche Ameise! Was hast du dir dabei gedacht, Kurai?” fragte er, denkend, dass dieser Kurai ihn hörte, ehe er sich wieder zu Hakuei umdrehte.
 

Als der Staub sich langsam wieder lichtete, sah Hakuei Karma durch die noch leicht dichte Staubwolke kommen.

Nach dem diese sich vollständig verflocht, starte sie geschockt zu Ryosai, der leblos auf dem Boden lag.

“Was … hast du getan?” fragte sie ihn geschockt.

Kurz hinter sich blickend, sah Karma wieder zu Hakuei.

“Ich habe mich nur verteidigt.” sagte er, ging in die Hocke und hielt seine Arme um seine Beine.

Ihn noch geschockt anblickend, sah sie kurz zum Boden, ehe sie dann zu Seishun sah.

Zu ihm kriechend, hielt sie ihren Gefolgsam hoch.

“Komm zu dir, Seishun!” sagte sie, während er auf ihren Schoß lag und langsam seine Augen öffnete.

“Prinzessin … Seid ihr wohlauf?” fragte er sie und saß sich dann auf.

“Was ist mit Ryosai ...”

“Ryosai ist geschlagen. Das haben wir ihn hier zu verdanken.” sagte sie und sah dann lächelnd zu ihn, der dieser nur seine Hände hinter sich hielt und mit kalten blick zu ihn sah.

Erstaunt, nickte er freundlich, als Karma sich vorstellte.

“Das hier ist Seishun. Wir beide sind alte Bekannte. Wir haben gemeinsam einen Dungeon bezwungen.” stellte die Prinzessin ihren Freund vor.

“Ihr habt einen Dungeon bezwungen?” fragte er sie, sodass sie nickte.

Verstehend, blickte er dann zu ihren Brüsten, wo ein Leuchten blitzte.

Als diese den Fächer rausnahm, fragte Karma sie, ob er ihn kurz anfassen dürfe.

“Da gibt es jemanden, den ich gerne etwas fragen möchte.” meinte er dann, sodass Hakuei nickte und den Fächer vor ihm hielt.

Als dieser darauf mit pochenden Herzen den Stern drückte, erstrahlte ein starkes Licht, sodass sie sich ducken mussten, als ein starker Wind erstrahlte.

“Na, wer ist es? Wer wird König?” fragte eine helle Frauenstimme.

“Eigentlich ist mein Vertrag ja abgelaufen … Aber meinetwegen! Wie geht's denn so, Leute ...” sagte sie.

Erstaunt, dass vor ihnen eine Dschinn-Ähnliche Gestalt erstrahlte, schloss Karma seine Augen in Spalten.

“Ich bin Paimon! Ich bin der Geist des Dschinns, der das Chaos und den Liebeswahn verkörpert! Die Herrin meiner Gebieterin ist eine Königin, Hakuei Ren und ich beschütze sie!” sagte sie und sah sich um.

Als sie darauf Karma erblickte, schrak sie auf, als sie die Finsternis in ihm spürte.

“Du …” sagte sie und blieb einige Meter von ihm entfernt.

Während Karma sie mit einem kalten und gefühllosen Blick anstarrte, sah Hakuei verwirrt sie an.

“Was … kennen sie sich?” fragte Hakuei und beobachtete ihr Gespräch.

“Hab keine Angst! Du bist nur der Geist von dem Dschinn, den ich eigentlich begehre!” sagte er und kreuzte seine Arme.

“Aber mir kam wohl wieder jemand zuvor!” meinte er dann und sah zur Prinzessin, die verwirrt zu sich zeigte.

Ihn anstarrend, ging sie etwas runter und betrachtete den finsteren Gott genauer.

“Warum hast du mich gerufen?” fragte sie ihn, sodass er mit leicht schiefem Blick zu ihr sah.

“Ich wollte gerne einige Fragen stellen! Aber du bist leider nur der Geist des Dschinns! Also kann ich dir keine Fragen stellen!”

“Woher bist du dir denn dabei sicher? Ich kann dir ebenso deine Fragen beantworten, wie meine Gebieterin!” sagte Paimon.

Ihr den Rücken gezeigt, erstarrte er, als sie erwähnte, dass sie wüsste, wer er sei.

Sich zu ihr drehend, fragte er, ob dies stimmte, worauf sie sanft nickte.

In ihren Geister förmigen Augen blickend, drehte Karma sich wieder zu ihr und fragte Paimon, ob sie ihm erklären könne, wer er in Wirklichkeit sei.

Ihn anstarrend, erblickte sie zum Himmel.

“Du bist eine sehr wichtige Person, der das Schicksal lenken kann! Du beherrschst über unmenschlichen Mächten, die alle beschützen sowie auch töten kann!” sagte sie und blickte dann zu ihm hinunter.

“Jedoch bist du zurzeit jemand, der tief in der Finsternis liegt und nicht mehr allein aus ihr herauskommt!”

Dies hörend, sah der finstere Gott zum Boden.

“Wie … komme ich aus ihr raus ...” fragte er leise.

Zu ihm blickend, sah Hakuei wieder zum Geist, der ihre Finger an ihrem Kinn legte.

“Du brauchst Hilfe! Allein kannst du nämlich nicht gegen ihn antreten!” sagte sie, sodass Karma wieder zu ihr aufsah.

“Wenn du deine Freunde findest, könntest du es vielleicht schaffen, dich von ihm zu befreien!” meinte der Geist dann und schloss ihre Augen.

“Jedoch steht es nicht fest, dass du und auch deine Freunde bei diesem Versuch es überleben ...”

Sie anstarrend, sah der finstere Gott wieder zum Boden.

Als abermals ein schmerzliches Stechen in seiner Brust stach, hielt er seine Hand dagegen.

“Hm … Ich verstehe ...” sagte er nur, drehte sich wieder von ihr um und ging Richtung Dorf der Koga.

Ihn anstarrend, fragte Paimon, was er denn jetzt vorhatte.

Dabei blieb er stehen.

Erst überlegend, zuckte er dann mit der Schulter.

“Ich weiß nicht … Ich mache da weiter, was ich gestoppt hatte ...” sagte er und ging dann weiter.

“Aber du wirst dabei Sterben!” sagte Paimon, sodass er wieder stehen blieb.

Wieder zum Boden blickend, lies er seine Hand wieder los und starrte dann zum Himmel.

“Dann ist das halt so ...” meinte er und sah dann mit einem entschlossenen Blick zu ihr.

Geschockt ihn anstarrend, schloss Paimon ihre Augen und nickte verstehend.

“Wenn dies dein Wunsch ist, dann will ich dich nicht aufhalten!” sagte Paimon, ehe sie sich wieder in einen Strudel verwandelte und zurück zum Fächer ging.

Doch bevor sie die kleine Gruppe verließ, sagte sie zu Karma, dass er es sich noch anders überlegen und die zweite Option nehmen könnte, worauf er sie nur anstarrte.
 

“König Salomon! Weise Alba! Wir haben Bericht bekommen, dass Prinzessin Hakuei von den finsteren Rukh angegriffen wurde!” sagte einer der Wachmänner.

“Wie bitte?!” fragte geschockt die Weise von Kou, während Salomon fragte, ob Aladin und die anderen dabei waren.

“Nein! Laut Bericht kam sie nicht mals zu ihnen!” sagte er und berichtete dann, dass sie an ein kleines Dorf landeten, was immer noch versklavt wurde.

Dies geschockt sich anhörend, fragte der König von Alma Toran, ob sie es denn überlebt hatte.

Nickend, sahen sich die Freunde an und fragten ihn, wie das den möglich sei.

“Anscheinend gab es da einen jungen Mann, der diese finsteren Rukh aufhalten konnte und sie vor ihnen beschützte.” sagte sie.

Vollkommen verwirrt, sahen sich die beiden wieder an.

“Wer ist denn bitte in der Lage, Karma und seine finsteren Rukh aufzuhalten?”
 

Weitem Westen stiegen Hakuei und Seishun auf ihre Pferde.

“Bist du dir sicher, dass du uns nicht begleiten möchtest?” fragte die Prinzessin Karma, der nur nickte.

“Ja. Ich muss mich noch um etwas anderes kümmern, ehe ich allein meine Reise wieder starte.” meinte er nur stumm.

“Das ist aber schade. Ich hätte dich gerne meinen Bruder vorgestellt. Immerhin hast du mir mein Leben gerettet und er wird dir Mitsicherheit sehr dankbar dafür sein.” lächelte sie.

Doch er schüttelte nur mit dem Kopf.

“Es wäre nicht gut, wenn ich Euch begleite.” meinte er dann und verbeugte sich vor ihr.

“Es war mir jedoch eine Ehre, Euch kennengelernt zu haben! Wir werden uns bestimmt bald wiedersehen!” sagte er, blickte darauf zu ihr auf und ging dann zurück zum Dorf.

Ihn hinterher blickend, sah die Prinzessin dann mit einem Traurigen blick ihn hinterher.

“Was habt Ihr, Prinzessin?” fragte Seishun sie.

“Das Gespräch vorhin … Wenn er weiter diesen Weg geht, den Paimon sagte, dann wird er sich selbst auslöschen … Das ist mein Gefühl ...” sagte sie traurig, sodass nun auch ihr alter Freund traurig zu ihm sah.
 

In Richtung des Dorfes lief Karma stumm zurück und dachte immer wieder an das Gespräch, was er mit dem Geist sprach.
 

“|Wenn du deine Freunde findest, könntest du es vielleicht schaffen, dich von ihm zu befreien!|”
 

Diesen einen Satz sich immer wieder aufrufend, blieb er stehen.

Zum Boden blickend, legte er ein traurigen blick auf.

“Aber … Ich weiß doch nicht, wo sie sind und wer sie sind ...” sagte er.

Gefühlten Stunden stand er angewurzelt da und starrte zum Boden, ehe er dann ein Flattern hörte.

“Hier warst du die ganze Zeit!!” sagte eine bedrohliche Stimme.

Wissend, wer er war, ging der finstere Gott weiter.

“Was hast du hier gemacht?!” fragte er ihn erneut.

Doch gab Karma ihm keine Antwort.

Er wusste nicht, warum er dies tat.

Jedoch hatte er das Gefühl, ihm nicht zu verraten, was in den paar Tagen alles passierte und er erlebte.

Dies bereute er jedoch dann, als der finstere Rukh auf seiner Schulter ein finsterer Zauber nutzte, sodass Karma aufschrie und zu Knie fiel.

“Jetzt antworte!! Wo warst du und was hast du hier gemacht??!!” fragte die mysteriöse Stimme bedrohlicher.

Doch Karma schwieg weiter hin, worauf der Rukh seine stärkste Magie nutzte, die er besaß, sodass der finstere Gott Blutspucken und sowieso nichts mehr sagen konnte.

Nun schwer keuchend auf der Wiese liegend, sah er den finsteren Rukh mit trüben Augen an.

“Ist jetzt auch egal! Hauptsache ist, dass du wieder in meiner Gewalt bist, süßer Gott!”

Ihn weiterhin anstarrend, rührte sich Karma und setzte sich auf die Knie.

Das Blut, der schon schwarz wurde, sich von dem Mundwinkel wegwischend, spuckte er vorher nochmal, um den abartigen metallenen Geschmack loszuwerden und richtete sich wieder auf.

Seinen weg weitergehend, flog der finstere Rukh zu ihn und fragte ihn bedrohlich, wohin er den ginge.

“Ich gehe mir nur mein Cape holen, was ich zurück lies ...” sagte er mit rauer Stimme.

Er wunderte sich, warum er überhaupt noch was sagen konnte.

All den Schmerzgeschreie, die er in den Jahren erlitt, hätten ihn eigentlich stumm lassen müssen.

Doch aus irgendwelchen Gründen hielte sich sein Hals sowie seine Stimmbänder von allein.

Karma wusste, dass das nicht von ihm kam.

Ihm war es scheiß egal, wie es dem finsteren Gott ging.

Die Hauptsache, was für ihn wichtig war, ist, dass Karma noch in der Lage war, seine Befehle Folge zu leisten.

Alles anderen interessierte ihm nicht.

Und dies wusste er.

“(Ich muss mich schnell von ihnen verabschieden … Ansonsten werde ich wieder die Person, die ich nicht sein will ...)” dachte er und rannte dann los.
 

Als er am Stamm ankam, ging Karma, ohne sich bemerkbar zu machen, da die anderen damit beschäftigt waren, die Beerdigung ihrer Ältesten zu machen, in das Zelt rein und holte sich sein Cape.

“Wo warst du, Karma?” fragte Dorji, sodass er sich aufschreckte und sein Kopf versehentlich gegen einen hängenden Sack stieß.

“Aua ...” murmelte er, strich sich auf der getroffenen Stelle und drehte sich dann zu Toya und Dorji.

“Alles in Ordnung?” fragte nun die junge Frau besorgt und wollte zu ihm gehen.

Jedoch ging er weiter weg und meinte leise, dass er es schon überleben würde.

Zu ihm beobachten, der nun zur Seite blickte, fragte Dorji, warum er sein Cape in der Hand hielt.

“Willst du uns jetzt schon verlassen?” fragte er ihn.

Weiterhin zu Seite blicken, zog Karma seine Lippen zusammen.

Er wollte nicht gehen.

Er wollte sie nicht verlassen.

Aber er musste es.

Wenn er länger bei ihnen blieb, würden sie wegen ihm sterben, und dies wollte er unter gar keinen Fall haben.

“Ja ...” sagte er nur, legte sein Cape um und ging an ihnen vorbei, ohne ihnen ins Gesicht zu blicken.

Ihn anstarrend, sahen sich die beide an und nickten.

Sie gingen zu den anderen, berichteten den anderen, dass Karma jetzt ginge, sodass sie alle geschockt sich ansahen und schnell alles holten, was sie ihm geben wollten.

Als der finstere Gott schon etwas weiter entfernt war, drehte er sich um, als er seinen Namen rufen hörte.

“Karma!!” rief Dorji.

Zu ihm blickend, sah er zu seinen Händen.

Erst den Stab anblickend und dann zu ihn, erstarrte er, als er sein lächeln sah.

“Wir möchten, dass du den Stab als Andenken an Baba bekommst.” lächelte er, sodass Karma wieder zum Stab blickte.

“Seid … seid ihr euch dabei wirklich sicher?” fragte er und sah wieder zur Gruppe.

Sie nickten, sagten 'Na klar!' und 'Natürlich sind wir uns sicher!', sodass Karma wieder zum Stab blickte und ihn annahm.

“Ich denke, dass Baba sich darüber freuen würde.” sagte dann Dorji.

Den Vogelstab weiter anblickend, nickte er und meinte nur, dass es gut sei.

“Willst du nicht lieber das Schwert anstatt des Stabs? So eine Reise kann gefährlich werden!” meinte dann Boyan und zeigte ihm ein Schwert.

Darauf lachte Dorji und meinte, dass Karma dies gar nicht bräuchte und man sich um ihm keine Sorgen machen müsste.

“Pass auf dich auf! Hier ist Essen!” sagte Toya und überreichte den finsteren Gott ein kleiner Beutel mit Essen.

So kamen auch die anderen.

Sie überreichten ihnen Taschen, wo Kleinigkeiten wie Nahrung, Trinken und frische Klamotten seien.

Auch eine Karte der Welt sowie ein Pferd überreichten sie ihm.

“Ich hoffe, du weißt jetzt, wie man ein Pferd stoppt!” lachte Bator, sodass auch die anderen lachten.

Die Zügel in die Hand nehmend, nickte Karma und meinte leicht lächelnd, dass er gut aufgepasst hatte, als Bator ihm das Reiten zeigte.

Wieder zu den anderen blickend, füllten sich Tränen in seinen dunkelroten Augen.

Auch wenn die Zeit mit den Koga kurz war, hatte er trotzdem viele Erinnerungen, die er nie wieder verlieren wollte.

Den Stab durch den Gürtel ziehen, stieg er auf das Pferd und sah wieder zu den Koga.

“Ich danke euch! Durch euch weiß ich jetzt, wie es sich anfühlt, in einer Familie zu sein! Und auch, wie es sich anfühlt, Freunde zu haben!” lächelte er und unterdrückte den stechenden Schmerz in seiner Brust, wo sich viele finstere Rukh sammelten.

Ihn ebenso anlächelten sie, liefen leicht hinter ihm her, als er sich verabschiedete und los ritt.

“(Auch … wenn ich euch sowie diese Gefühle sehr bald wieder verlieren werde, bin ich trotzdem glücklich, dies einmal gespürt zu haben ...)”

26. Nacht: Auf nach Kou

In Qishan erhob erneut Aladin seinen göttlichen Stab.

“Unfassbar! Obwohl du von Amon nichts lernen konntest, beherrscht du den Hitzezauber!” rief Tess und erstaunte, als der junge Prinz wieder ein kleines Feuer zauberte.

“Ich kann es auch nicht glauben! Ich kann zaubern!!” strahlte der junge Prinz und zauberte immer wieder kleine Feuerbälle, ehe er nach hinten viel und erschöpft auf dem Boden saß.

“Euhi euhi euhi … Mir geht’s nicht gut ...” sagte er und schwankte leicht hin und her.

“Das fühlt sich ein bisschen an, als wäre ich wieder betrunken … Nur habe ich diesmal wahnsinnigen Hunger ...” sagte er, sodass als Bestätigung ein lauter knurren kam.

Während Ali Baba lachte, beugte sich Tess über ihn und sagte, dass er zu viel gezaubert hatte und dadurch sein Magoi verbrauchte.

“Du darfst nicht so verschwenderisch damit sein, Aladin! Ansonsten stirbst du, wenn du viel zu viel vom Magoi nutzt!” sagte er und erinnerte ihn an die Menschen, die zu Stein wurden.

Sich noch mal umsehen, sah der Kleine zu seinem Stab und entschuldigte sich.

Während sein Bruder nur seufzte, reichte Ali Baba ihm Brot zu.

“Iss und trink etwas. Dann geht es dir gleich wieder besser.” lächelte er, sodass Aladin lächelnd nickte und es annahm.

“Seltsam!” sagte Samubel, der sich auf einen eingestürzten Baumstamm saß.

“Die Prinzessin sollte eigentlich schon in Sichtweite sein ...”

Es sind ein paar Tage vergangen, als die Vier den Dungeon erobert hatten und Samubel sie vor den Ruinen auffand.

“Ob ihr vielleicht was passiert ist?” fragte er nun Avril, die sich von den Angriffen, die sie erlitten hatte, erholte.

“Ich frage mal den König. Vielleicht kann er uns Infos geben.” meinte sie und zog ein Kommunikationsgerät aus der Tasche.

Ein paarmal ertönte kleine pieper, ehe dann ein 'Hallo.' ertönte.

“Hallo! Hier spricht Avril, die Dungeonforscherin von Amon. Kann ich bitte mit König Salomon sprechen?” bat die Forscherin, sodass wieder ein Piepen erschien, ehe dann der König drankam.

°Was gibt’s, Avril?° fragte er.

“Nun, wir fragen uns, wo denn Prinzessin Hakuei bleibt. Wir warten schon ein paar Tage hier.” antwortete sie.

°Die Prinzessin wird nicht zu euch kommen. Sie wurde auf den Weg nach euch von Karma angegriffen.° sagte er und meinte dann, dass er ihnen Bescheid geben wollte.

°Dies erführen wir auch erst kürzlich ...° fügte er noch hinzu.

Geschockt zu ihren Kollegen blickend, fragten sie den König, ob es denn der Prinzessin gut ginge und atmeten dann erleichtert aus, dass es ihr gut ginge.

°Sie wurde von einem jungen Mann gerettet, der sich gegen dieses Monster behaupten konnte.°

“Wirklich?” fragten die Vier, die zu ihnen gingen.

“Ist das wirklich wahr, Papa?” fragte Aladin seinen Vater.

°Ja! Wir haben Bericht bekommen, dass es ihr, bis auf einige Wunden, gut geht!°

“Aber das kann nicht sein!” sagte dann Tess.

“Er meinte, er wäre mächtiger als alle anderen! Immerhin konnte Amon ihn nicht mal das Wasser reichen!” sagte er dann.

Ihm zustimmend, fragte dann Ali Baba, dass dies nicht möglich sei.

“Wenn, dann muss es eine Person sein, die genauso mächtig ist, wie er selbst!”

Sie bestätigten dem älteren Prinzen, sodass auch Salomon ihm zustimmte.

°Da hast du recht, Ali Baba. Nur mir fällt nicht ein, wer so mächtig ist, wie dieses Monster selbst … Es sei denn ...° sagte er und stoppte dann.

Wartend, bis er antwortete, sahen sich Avril und Samubel an.

“Sie meinen doch nicht etwa ...” fragte Avril und hielt dann ihre Hände vorm Mund, als der König antwortete.

“Aber er wurde doch …”

°Ich weiß es nicht! Es ist nur eine Vermutung … Aber ich bin mir selbst da nicht sicher ...° sagte er und blickte dann zur Seite.

°Aber selbst wenn es er sein könnte, frage ich mich, warum er dann die Prinzessin vor Karma beschützt hatte ...°

Nicht wissend, wo von die drei Sprachen, sahen sie sich an, ehe sie dann wieder zu Avril und Samubel sahen.

°Wir können leider niemanden von hier zu euch schicken! Die drei Prinzen von Kou sind in dessen eroberten Dungeons, der vierte kaiserliche Prinz trainiert, neben dem Magi-Schüler, seinen eroberten Dschinn … Zumindest wissen wir dadurch, dass die Kräfte nicht verschwinden, selbst wenn dem Dschinn etwas geschieht.° meinte Salomon und fragte dann die vier, ob sie den den Dungeon erobern konnten.

Nickend, dass sie ihn bezwangen, fragte der König von Alma Toran, ob bei Ali Baba etwas aufgetaucht sei.

Auf sich zeigend, schlug Tess ihn, dass er es doch selbst wissen konnte.

“Du bist erstens von uns der Einzige, der die Kräfte vom Dschinn empfangen kann und außerdem; Du warst doch schon mal im alten Schicksal in diesen und hast ihn, gemeinsam mit dem Zwerg hier, bezwungen!” meinte er und drückte dabei Aladin an sich, der sich beschwerte, kein Zwerg zu sein.

°Warte! Aladin! Du weißt davon Bescheid?!° fragte sein Vater ihn.

Mit dem Kopf schüttelnd, meinte er, dass er dies nicht wissen.

“Selbst nachdem ich den Hitzezauber erlangte, kam mir keinerlei Erinnerung ans alte Schicksal.” sagte er und sprang dann freudig in die Lüfte, als sein Vater ihn fragte, ob er denn wirklich allein zaubern könnte.

Wieder ein Hitzezauber zaubernd, denkend, dass sein Vater es sehen könnte, flog er etwas weg, da er zu viel Magoi genutzt hatte.

Als sie anfingen zu lachen, hielt Tess seine Finger zwischen den Augen und meinte, dass er wohl die Grundlagen der Magie vergessen hatte, die die beiden ja im Unterricht beigebracht wurde.

Als sie sich wieder beruhigt hatten, fragte nun Samubel, was sie denn jetzt tun sollten.

“Avril ist noch verletzt von den Angriffen, und ich kann sie nicht begleiten! Ich muss herausfinden, ob der Dungeon wirklich untergegangen ist.” meinte er.

Seufzend verstehend, wollte Salomon sagen, dass man sie zurück nach Alma Toran schicken sollten.

Bis dann jemand seine Stimme erhobt.

“Ich kann sie dahin begleiten!” sagte Sindbad, der aus einer Staubwolke auftauchte.

“König Sindbad?! Was machen Sie denn hier?!” fragten die zwei ältere Toraner, während die vier vorsichtig ihn anstarrten.

Sie hatten ein ungutes Gefühl bei ihm, weshalb sie ihm nicht ganz vertrauen konnten.

“Ich war gerade auf dem Weg zum Kaiserreich Kou. Da ist es unvermeidlich, hier durch Qishan durch zu reisen.” meinte er, sodass die zwei Erwachsenen ihm recht gaben.

Um zum Kaiserreich zu gelangen, muss man erst durch Balbadd und dann durch die Oase Derinma und Qishan.

Es sei denn, man reist mit dem Schiff.

“Aber, Sindria ist doch ein Inselreich. Müssten Sie dann nicht erst mit dem Schiff reisen, um dann hierhin zu kommen?” fragte Ali Baba stutzig.

Er hatte am meisten ein ungutes Gefühl in diesem König und er konnte sich einfach nicht erklären, was dies war.

Sich ertappt fühlen, lächelte der Inselkönig sanft.

“Da hast du recht, Ali Baba. Aber ich hatte noch was im Königreich Aktia zu erledigen, weshalb ich direkt von da aus hier herkam.” lächelte er.

Ihn mit leicht stutzigen Augen anstarren, konnte er jedoch nichts in ihm finden, ob er lügt oder die Wahrheit sagte.

Allerdings sah er etwas, sodass er zu Tess rüber sah, der ihm bestätigt nickte.

“Das klingt ja großartig!” sagte auf einmal der 14-jährige Toraner.

Zu ihm blickend, legte er die Hände auf Aladins Schulter, sodass er ihn verwirrt anstarrte.

“Wir würden liebend gerne mit Euch reisen!” lächelte er mit geschlossenen Augen.

Nun ihn ebenso verwirrt anstarrend, erschraken sich dann jedoch Aladin und Morgiana, als Tess seine Augen wieder öffnete und Sindbad böse anstarrte.

“Nur wollen wir das nicht ...”

Mit geschockten Augen erhob sich Samubel und fragte den jungen Toraner, warum er das den jetzt sagte.

“Und dann auch noch mit diesem Blick!” fragte er ihn.

Doch statt ihm eine Antwort zu geben, riss er den Turban von Aladins Kopf und legte ihn auf dem Boden.

Auf sein Kopf tatschen und ihn erst fragend, was das denn jetzt sollte, wurde der junge Prinz auf dem Turban gezogen.

Ohne etwas Ali Baba und Morgiana zu sagen, stiegen sie auch schon so auf.

“Onkel Samubel! Tante Avril! Könnt ihr die restlichen Schätze einmal nach Balbadd schicken und dann nach Alma Toran?! Das wäre echt großartig von euch!” rief Tess und ließ dann den Turban schweben.

“Ach! Und gebt bitte Salomon Bescheid, dass wir hiermit auf dem Weg zu ihm sind! Danke!” lächelte er winkend und flog auch schon los, ohne auf dessen Antworten zu warten.

Seufzend schüttelten die zwei älteren Toraner und entschuldigten sich bei Sindbad, für das Verhalten des Jungen.

“Er ist einfach zurzeit unbeschreiblich.” meinte Samubel, wobei Sindbad nur lächelnd mit den Händen winkte.

“Ach! Ist schon gut! Er hat immerhin mit dem finsteren Gott gekämpft! Da kann ich ihn verstehen, warum er lieber mit ihnen allein weiterreisen möchte.” grinste er und stieg auch schon in seiner Kutsche ein.

Sich vor ihm verbeugend, wanken Avril und Samubel hinter ihm her, ehe der Toraner seiner Kollegin aufhelfen wollte.

Bis …

“Warte … Hat er gerade ...” fragte sie ihren Kollegen, der sie nun genauso geschockt ansah und nickte.
 

Währenddessen bei Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess, legte sich der Jugendliche Toraner hin.

“Sag mal … Kannst du uns bitte erklären, was das sollte?” fragte Aladin seinen Bruder, der seine Beine überkreuzte und seine Arme hinterm Kopf legte.

“Du hast es nicht bemerkt, oder?” fragte er nun seinen kleinen Bruder.

Ihn verwirrt anstarrend, sah er dann zum schwarz-weißen Rukh, der sich bei Tess versteckte.

“Seine Rukh … Das sind nicht Sindbads Rukh!” sagte David, sodass Aladin ihn geschockt ansah.

“Es war nicht nur dass ...” sagte er und starrte zum Himmel auf.

Zu seinem Kumpel blickend, sah Ali Baba zu seinem Schoß.

“Er hatte finstere Rukh ...” flüsterte er, sodass nun Aladin und Morgiana zu ihm starrten.

“Woher weiß du das?” fragte seine Freundin ihn.

Er zuckte sein Schwert aus und zeigte auf dem achtzackigen Stern.

Meinend, dass er dank dieses Sternes ein paar Rukh erblicken kann, zumindest die Rukh, die zu seiner Kraft entsprach, erblickte auch er einen finsteren Rukh.

Ihm zustimmend, saß sich Tess auf.

“Er hat recht! Ich weiß zwar nicht, warum [style type="italic"]Sindbad[/style] ein finsteren Rukh hat, jedoch war da einer! Sowie auch andere Rukh, die sich vollkommen verrückt verhielten!”

Ihn anstarrend, legte Aladin seine Hand an seiner Brust.

Geschockt das, wenn sie mit ihm gemeinsam gereist wären, sie alles, worum sie gekämpft hatten, vollkommen egal war.

Mit traurigen sowie geschockten Blick zu seinem Stab blickend, sah er dann zum Rukh, der sich auf seiner Hand setzte, die den Stab hielt.

“Keine Sorge, Kleiner! Du kannst zwar noch nicht ganz die Rukh sehen! Aber wenn du fleißig trainierst, dann kannst du die Rukh sehen, die König Ali Baba sehen kann! … Wenn nicht sogar alle ...” lächelte er und flog dann weg, als dieser ihn angriff.

“Nenn mich gefälligst nicht König!! Ich bin das nicht und werde auch niemals werden!!” meckerte er und versuchte ihn zu schnappen.

Dabei lachten sie herzlich, sodass die besorgte und beängstige Stimmung verflog.
 

Und so folgten sie Richtung Kou, wobei sie immer wieder mal stoppten mussten, da entweder Tess oder Aladin ihr Magoi wieder auftanken mussten.

“Warum nutzt du nicht mal dein Magoi, Ali Baba?!” fragte Tess, sodass dieser ihn anstarrte.

Sein Trinken wieder weglegend, zuckte er mit der Schulter.

“Ich hatte es immer wieder mal versucht, als du oder Aladin runter stiegst.” meinte er und sah dann zu Aladin, der sagte, dass dies ein toranisches Utensil sei.

Ihn verwirrt anstarrend, sah der junge Prinz mit monotonem Blick zu seinem Bruder, als dieser ihn fragte, wie er dies meinte.

“Echt jetzt? Wir hatten dies doch mal im Unterricht!” sagte er, sodass dieser erst zum Himmel blickte und dann mit dem Kopf schüttelte.

“Ich kann mich nicht daran erinnern.” meinte er schüttelnd.

Seufzend, sagte Aladin, dass dieses Utensil nicht in einem Dungeon zu finden sei, sondern in Alma Toran hergestellt wurde.

“Wir haben so einige Utensilien, die hergestellt wurden.” meinte er und zählte die wichtigsten auf.

Sich nun daran erinnern, sagte der ältere Toraner, dass es ja drei unterschiedliche Utensilien gab.
 

Dies ist so.

In diesem Schicksal ist so einiges anders, was mit dem alten Schicksal nicht mehr zu vergleichen ist.

Das alte Schicksal ist auch nicht bekannt, da man sich ja eigentlich nicht daran erinnern sollte.

Bis auf Ali Baba, Morgiana und so einige andere Charaktere, die noch in der Geschichte auftauchen, können sich alle anderen nicht an das alte Schicksal erinnern.

Wie bei den Rukh sind auch die magischen Utensilien unterschiedlich.

Da gibt es die Dungeon Utensilien, die man, wie es ja auch schon heißt, im Dungeon finden kann.

Sowohl Magier als auch Nicht-Magier können diese magischen Utensilien nutzen.

Dann gibt es da noch die toranischen Utensilien.

Diese können nur die Magier nutzen, die das toranische Blut besitzen.

Z.B. Aladin und Tess, die ja in Alma Toran geboren wurden, können nur den Turban nutzen, die Aladin von seinen Eltern bekommen hatte.

Und dann gibt es da die magischen Utensilien.

Diese können alle Magier nutzen.
 

Nun verstehend, nickten Ali Baba und Morgiana, als man dies ihnen erklärte.

“Im alten Schicksal gab es keine Unterschiede.” lächelte Ali Baba und meinte, dass da alles nur magischen Utensilien hieß.

“Oh Mann! Da habt ihr echt im alten Zeitalter gelebt!” sagte nun Aladin, sodass Tess ihm zustimmend nickten.

Nicht ganz verstehend, schraken sie auf, als der ältere Toraner laut meckerte.

“Echt jetzt!! Wir haben nichts mehr zu essen!!” meckerte er, sodass die drei sich erholten, ehe Aladin ihn anmeckerte, dass er sie nicht so erschrecken sollte.

Während die beiden sich wieder stritten, sah Ali Baba in den Taschen.

“Das ist nicht gut. Wenn wir weiterhin mit dem Turban reisen wollen, müssen wir etwas zu Essen für die beiden haben.” sagte er und sah dann zu Morgiana.

“Aber hier ist weit und breit gar nichts. Weder eine Oase noch eine Stadt ist hier zu sehen.” meinte sie, sodass der junge Mann bestätigt seufzte.

Sagend, dass sie auch nicht lange laufen können, da dies ihnen auch Ausdauer verbraucht, sah er um sich herum.

In der Hoffnung, vielleicht etwas zu sehen, was wie ein kleines Dorf zu sehen war, stand er auf und sah mit geschlitzten Augen in einer Richtung.

Ihn fragend, was er nun hatte, sahen auch Aladin und Tess zu ihm, als er meinte, dass er ein kleines Dorf sah.

“Echt?! Wo denn?!” fragten die zwei Jüngeren und blickten ebenso in der Richtung, die Ali Baba zeigte.

“Da ist ja ein kleines Dorf!” sagten sie lächelnd, packten ihre Sachen zusammen und gingen dann auch schon zu dem Dorf.
 

Als sie dann ankamen, erblickten sie viele Pferde, sowie Zelte, wobei einige das Logo der Kou aufzeigte.

“Wo … sind wir?” fragten sie und sahen dann zu einer jungen Frau, die aus einem Zelt rauskam.

“Oh! Neue Besucher!” sagte sie, ging wieder in das Zelt rein und kam dann, mit einem Tablett mit Schüsseln zu ihnen.

“Herzlich willkommen!” lächelte sie.

“Ihr seid doch mit Sicherheit erschöpft. Wollt ihr etwas trinken?” fragte sie und ging in die Hocke, als Aladin freudig mit einem ja beantwortete.

Auch die drei älteren lächelten nickend und nahmen das Angebot dankend an.

“Sagt, junge Frau, wo sind denn wir?” fragte Tess sie freundlich.

“Ihr seit im Dorf der Koga.”

“Koga? Ich habe nie davon gehört.” meinte der ältere Toraner und sah zu seinen zwei Kollegen, die ebenso mit dem Kopf schüttelten.

Als er dann zu Aladin blickte und fragte, ob er davon gehört hatte, stupste er ihn an, als dieser in die Ferne starrte.

“Ist alles gut?” fragte er ihn, als dieser wieder zu sich kam und lächelnd nickte.

“Ja. Unser Dorf ist recht klein und wir leben mit recht einfachen Mitteln, weswegen man uns nicht kennt.” lächelte sie und zeigte ihnen die Gegend, wobei einige lächelnd zu ihnen sahen und begrüßten.

Dies eben machen, sahen sie zu Toya, die sich bei ihnen begleitete.

“Aber warum kennt man euch nicht? Ich meine; Ihr habt das Logo vom Kaiserreich Kou! Also müsste man euch doch kennen!” meinte Tess, sodass sie ihm lächelnd ansah.

“Unser Dorf hat sich vor 4 Wochen mit dem Kou zusammengeschlossen. Davor waren wir ein unbeachtetes Volk, was man nicht kannte.”

Sich nun anstarrend, sagten sie, dass Mitsicherheit die Prinzessin von Kou hier war.

Dies Toya fragend, nickte sie lächelnd.

“Wir wollten erst gar nicht mit ihnen zusammentun. Doch unsere verstorbene Ältere und ein junger Mann hat uns gezeigt, dass man ihnen Vertrauen kann.” lächelte sie.

Sie anstarrend, starrten Tess und Ali Baba mit weiten Augen sie an.

“Hast du gerade einen jungen Mann erwähnt?!” fragten sie die junge Frau, die lächelnd nickte.

“Ja! Er war der erste, der die Älteste sagte, dass man der Prinzessin vertrauen könnte.”

Sich nickend anblickend, fragte Ali Baba, wie dieser junge Mann denn hieße.

“Denn dieser Junge ist vielleicht jemand, der uns weiterhelfen könnte!” sagte Tess, sodass die junge Frau sie erst anstarrte und dann überlegend leicht zum Himmel blickte.

Mit schüttelndem Kopf meinte sie, dass sie sich nicht an seinen Namen erinnern könnte, sowie auch an sein Aussehen.

“Alles, was ich nur weiß ist, dass wir ihm einiges zu bedanken haben.” lächelte sie dann.

Enttäuscht seufzend, lächelten sie jedoch und bedankten sich bei ihr, als sie ihm zu einem Zelt brachte.

“Ihr könnt euch hier ausruhen.” lächelte sie, wobei sofort Aladin zu den Betten rannte und sie berührte.

Dies beobachtend, als der kleine Prinz drauf sprang, sahen sie zu Toya.

“Danke schön! Aber wir wollten nur etwas Essen und Trinken für die lange Reise besorgen.” sagte Ali Baba.

“Wir sind nämlich auf dem Weg nach Kou.”

Zu ihm blickend, lächelte die junge Frau und fragte, ob sie wirklich darin wollten.

Nickend beobachteten die Vier sie, als diese zu den anderen ging.

Als sie dann mit drei Männer zu ihn ging, verbeugten sich die Drei, als sie Aladin sahen.

“Es freut uns, Prinz Aladin.” lächelte der Mittlere, worauf Aladin ihn verwirrt anblickte.

Auch Toya sah ihn verwirrt an und erschrak dann, als der linke Mann ihr sagte, dass dies der Prinz von Alma Toran sei.

“Hah! Es tut mir leid! Ich habe Euch nicht erkannt!” entschuldigte sie sich und verbeugte sich dann auch vor dem kleinen Prinzen, der dann lächelnd mit den Händen winkte.

War es doch so schön gewesen, dass man ihn nicht sofort erkannt hatte.

Nun fragend, woher denn die drei Männer ihn kannten, erhoben sie sich und sahen zu Tess rüber.

“Wir hörten es von den Kou-Soldaten dort hinten. Sie sprachen von euch.” sagte der mittlere, in Soldaten Kleidung, der Dorji hieß.

Zu den Soldaten blickend, die sich unterhielten, sahen sie dann wieder zu Dorji, als dieser ihn erzählte, dass sie die zwei fragten, von wem sie sprachen.

“So erführen wir von dir, kleiner Prinz.” lächelte er.

Ihn zurück lächelnd, verbeugte Aladin sich leicht und sagte dann, dass er seinen Namen lieber bevorzugte.

Dies verstehend, gingen sie dann zu einem Kou-Soldaten, der sich sofort verbeugte, als er Aladin sah.

“Willkommen, kleiner Prinz.” lächelte der Soldat und erhob sich, als Aladin bittet, ihn mit seinem Namen zu nennen.

“Auch möchte ich nicht, dass man sich vor mir verbeugt. Ich bin ein normaler Reisender, der mit seinen Freunden ein Abenteuer erlebt.” lächelte Aladin und sah zu seinen drei Freunden, die ebenso lächelten.

Ihm verstehend nickend, sah der Soldat zu Tess, der etwas fragte.

“Ihr seid doch Soldaten von Kou, nicht wahr?” fragte er ihn, sodass er bestätigt nickte.

“Nun, da ihr ja wissen solltet, sind wir auf den Weg zum Kaiserreich Kou.” meinte er und sagte, dass sie jedoch nicht so lange fliegen können, da das Kaiserreich noch einige Kilometer weit entfernt war.

“Und soweit ich weiß, wird es in diesen Kilometer kein weiteres Dorf oder Oase geben.” sagte er.

Ali Baba ihn zustimmend, sagte er, dass sie Glück hatten, dieses Dorf gefunden zu haben.

Verstehend, was sie darauf andeuten, ging der Soldat zu seiner Mannschaft.

“Worüber sie sagen?” fragte sich Aladin und sah dann zur jungen Frau, die ihm antwortete, dass sie wohl für die Vier eine Karawane fertig machten.

Mit einem 'Achsooo!' kamen dann ach einige zu der Gruppe.

“Wir bringen sie zum Kaiserreich Kou! Wir machen noch einige Bereitungen und dann können wir sofort abfahren.”

Sie lächelnd bedankend, blieben die Vier dann noch eine Weile bei den Koga, die ihnen erzählte, was sie in den einigen Wochen erlebten.
 

Schlafend auf dem Pferd, öffnete Karma seine dunkelroten Augen, als das Pferd stehen blieb.

Von es abstiegen, streichelte er es, ehe es dann zur Seite viel und zu Stein wurde.

“Tut mir leid … Aber ich brauche das Magoi ...” flüsterte Karma und sah mit einem traurigen Blick zum Pferd.

Als er dann seinen Namen hörte, erhob er sich und sah zur Richtung, wo schon Sindbad kam.

“Ich habe Sie überall gesucht, Meister.” sagte der lilahaarige, der sich dann zu David verwandelte.

Ihn trostlos anblickend, seufzte er.

“Ich … war für eine Weile woanders …” sagte er, nahm den Starb, den er von den Koga geschenkt bekam und einige Sachen.

Zu ihm blickend, spürte David, dass er sich anders verhielt.

Nun zum Boden blicken, da er sich nicht traute, es zu sagen, sah er dann wieder zu Karma.

“Weißt du … wie sich eine Familie anfühlt ...” fragte er und sah weiterhin zu steingewordenen Pferd.

Ihm nicht ganz verstehend, sah auch er zum Pferd.

“Nein … Das weiß ich leider nicht ...”

Nun zu ihm starrend, fragte Karma plötzlich, was David sich denn wünschte.

In seinen dunkelroten Augen blicken, die in seinen hellblauen Augen rein starrten, schloss er seine Augen und sah zur Seite.

Seine Lippen etwas öffnen, um die Frage zu beantworten, schloss er sie wieder.

Hatte er doch größere Angst vor Karma, wie er darauf reagieren würde.

Dies beobachtend, seufzte der finstere Gott, schloss wieder seine dunkelroten Augen, ehe er sie wieder öffnete.

“Ist jetzt auch scheiß egal! Ich sollte schnell den Dungeon von Kou suchen! Sorge du dafür, dass die kleine Manifestation und seine Ritter mir nicht in die Quere kommen!” sagte er und sah David mit seinem üblichen finsteren lächeln an.

Ihm Folge leisten, nickte David, ehe sie getrennte Wege gingen.

27. Nacht: Sein Name ist Judar

Als Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess nach drei Monaten endlich das Kaiserreich Kou ankamen, erstaunten sie von der Schönheit des Reiches.

“Oh! Das ist Rakusho! Was für eine prächtige Stadt!” staunte Aladin, als er aus der Kutsche raus blickte.

“Man kann ein deutlich sehen, dass dieses Reich mit Alma Toran verbunden ist. Statt, wie bei den anderen Reichen und Städte, die wir besucht hatten, existieren hier andere Arten!” lächelte Tess, sodass Aladin freudig nickte.

Auch Ali Baba und Morgiana sahen hinaus und erstarrten kurz auf, als sie eine junge Frau mit langen Pflaumenhaariges Haar und ein junger Mann mit Schwarzenhaar, der zu einem Geflecht geflochten war, erblickten.

Sie beobachtend, wie sie mit ihm und einen weiteren in der Stadt liefen, erschraken sie auf, als der Kutscher sagte, dass sie sehr bald den Palast erreichen.

Zu ihm blicken, sahen sich die zwei Toraner an und grinsten über beide Ohren, während die zwei andere sich wieder zurück saßen.

“Die Gesichter kamen mir irgendwie bekannt vor ...” flüsterte Ali Baba, sodass Morgiana neben ihm nickte und meinte, dass auch ihr diese Gesichter ziemlich bekannt vorkam.

Sich anblickend blieb auch schon die Kutsche stehen.

Als dann die Tür geöffnet wurde, stiegen die Vier aus und wurden von den Wachen sowie den Bewohnern, die in der Nähe waren, begrüßt und bestaunt.

Sich leicht schämen, als Aladin seinen Namen flüstern hörte, kratzte er sich am Hinterkopf, ehe er dann nickte und seine Taschen tragen ließ.

“Ganz schön eingebildet!” sagten Ali Baba und Tess grinsen, worauf Aladin zu ihnen sah und fragte, was sie damit meinten.

Dies jedoch nicht antwortend, gingen sie weiter die Stufen hoch.

“Herzlich Willkommen, Eure Hoheit!” begrüßten die Wachen mit einem verbeugen und öffneten den Vieren das Tor.

“Eure Eltern warten schon auf Euch!” sagten sie, worauf Aladin sich leicht verbeugte und ihnen dankte.

Neben ihm taten dies auch Ali Baba, Morgiana und Tess, ehe sie ihm weiterhin folgten.

Als sie den prachtvollen Gang liefen, kamen sie auch schon zu den Gästebereiche, in den auch Salomon und Shiba schliefen.

Sich freuend, seine Eltern nach geschlagenen 4/5 Monaten wieder zu sehen, wurde er auch schon in den Armen seiner Mutter geschlossen, als diese gerade aus dem Zimmer ging.

“Aladin!!” rief sie und drückte ihn so fest, dass dieser kaum atmete.

“Mama … du zerdrückst mich ...” sagte er und atmete dann leichte auf, als seine Mutter sich etwas entfernte und ihn ansah.

“Du bist reif geworden, mein kleiner Engel.” lächelte sie und strich über seine leicht roten Wangen.

Geschmeichelt, was Shiba sagte, erhob sie sich und ging zu Ali Baba, Morgiana und Tess.

“Auch ihr seid durch der Reise reifer geworden.” lächelte sie, sodass sie sich ansahen und leicht geschämt zur Seite blickten.

“Wo ist König Salomon? Wir müssen einiges erzählen, was uns in der Reise passierte.” meinte Ali Baba, sodass Shiba nickt und meinte, dass sie schon einiges wüssten.

“Aber nicht die Details, die ihr gesehen und erlebt habt.” sagte sie und ging, Aladin in ihrer Hand haltend, zum Zimmer der Weisen Alba.
 

Als sie das Zimmer antrafen, klopfte die Königin, sodass sie die Tür gleich darauf öffnete.

Zu ihnen blickend, wo Salomon mit Alba sprach, ging der König in die Hocke, als er seinen Sohn hörte.

Ihn in die Arme nehmend, ging er dann mit Aladin wieder hoch.

“Ich habe den Hitzezauber gelernt!” grinste der kleine Prinz.

“Ach wirklich?” fragte sein Vater gespielt erstaunt, sodass Aladin grinsend nickte.

“Dann kannst du ihn uns gleich mal zeigen, kleiner Herr.” sagte eine Frau, sodass er zu ihr sah.

“Nenn mich nicht immer kleiner Herr, Alba.” sagte er mit aufgeblasenen Wangen.

Grinsend ihn über den Kopf schütteln, sah sie dann zu Tess.

“Du bist ja groß geworden. Wann habe ich dich zuletzt gesehen?” fragte Alba ihn, sodass dieser erwähnte, dass sie sich zuletzt gesehen haben, als er noch 10 war.

Ihm stimmend nickend, sah sie dann zu Ali Baba und Morgiana, die sich an diese Frau erinnerte.

Sich zitternd etwas wegbewegen, hielten sie dann an, als Alba sagte, dass sie keine Angst vor sie haben müssen.

“Ich bin nicht die Alba, an die ihr euch erinnert.” sagte sie sanft.

“Woher … weiß du das?” fragte Ali Baba sie.

“Ich bin, wie ihr ja wisst, auch aus dem alten Schicksal und fing langsam an, mich zu erinnern, als vor ca. 5 Jahren dieses merkwürdige Licht auftauchte.” meinte sie und ging dann wieder zum Fensterbrett.

Aladin wieder runterlassend, ging Salomon zu einem Stuhl, während Shiba Aladin auf ihren Schoß ließ.

“Also gut … Was ist alles gelaufen?” fragte Salomon und stapfte sofort auf dem Punkt.

Sich ansahen, nickten sie, ehe Ali Baba anfing zu erzählen, was sie auf dem Weg zu Balbadd erlebten.

Das Karma sie angriff, die Vier in einer Blase fing und nur Ali Baba, Morgiana und Tess ins Meer gestoßen wurden.

Wie Kassim und seine Gefolge sie retteten und darauf sie sicher nach Balbadd kamen.

“Da erführe ich über mein derzeitiges Leben, was ich vorher gelebt habe und dann es vergaß, als Aladin mich angerempelt hatte.” grinste er zum jungen Prinzen, der sich hinterm Kopf kratzte.

Wusste er ja, dass er und Tess auf dem Basar Früchte stibitzt hatten.

Dann sah er zu Tess, der weitererzählte.

“Nach dem wir einige Tage wieder auf der Reise machten, trafen wir auf Tante Avril, die schwer verletzt war.”

Ihnen erzählend, dass Aladin sich vorwürfe, gemacht hatte, da er ein zu großes Schwert hielt und dabei ihn und Ali Baba stieß, wurde ihnen von Avril erzählt, dass Karma in Qishan war.

“Sie haben mich betrunken gemacht!!” sagte auf einmal Aladin, sodass Salomon und Shiba geschockt den jungen Prinzen anstarrten.

“Wieso haben sie das gemacht?” fragte Shiba langsam und sah dann zu Ali Baba und Tess, die sich verteidigten.

“Er würde von einer Wüstenhyazinthe angegriffen, als er sich eine Kaktusfrucht holen wollte!!” verteidigte sich Tess.

“Daraufhin habe ich Weinflaschen in das Maul geschmissen, da ich wusste, dass dies sie betrunken machte!!” verteidigte sich Ali Baba.

“Doch wer konnte ahnen, dass dieser kleine Rotzbengel das auch trinkt??!!” meinten die Beiden, sodass Aladin sagte, dass dies gar nicht stimme.

“Außerdem bin ich kein Rotzbengel!”

Ihn sprachlos anstarrend, sagte Tess dann, dass er genau gesehen hatte, wie er daraus trank.

Sich ertappt fühlend, sah Aladin dann zu seinen Eltern, die ihn monoton ansahen.

Nun zusammen kauernd sagte er stotternd, dass er vielleicht einen kleinen Schluck nahm.

Ihn anstarrend, seufzten seine Eltern nur.

“Du bist einer.” sagten sie nur und schüttelten leicht mit ihren Köpfen.
 

Als sie dann alles erzählten, was sie erlebt hatten, erhob sich Salomon.

“Also hat er tatsächlich damals in Alma Toran, als er gegen dich gekämpft hatte, Tess, nur so getan ...” meinte er und bekam nur ein stummes Nicken.

“Adlerdings ...” fing Tess an, sodass sie zu ihm blickten.

“Als ich ihn verletzte hatte, an seiner Wange, wurde sein Blut sehr schnell schwarz ...”

Ihn geschockt anblickend, fragte Alba, ob dies Stimme.

Er nickte und meinte, dass er nicht wusste, warum sein Blut schwarz wurde.

Dies mit anhörend, erinnerte sich Ali Baba beim Eintreten des Dungeon Zagan.

“Da wurde das Blut auch ...” flüsterte er und hörte dann weiter zu.

“Ich verstehe, er ist kein normaler Mensch. Das steht schon mal fest.” sagte Alba und ging dann von der Fensterbank.

“Wenn man ihn wirklich nicht angreifen kann … wer ist dann die Person, der die Prinzessin gerettet hatte?” fragte sie.

Ihr erzählend, dass sie beim Koga-Clan waren und sie nach ihn gefragt hatten, konnten sie sich weder an seinen Namen noch, wie er aussah erinnern.

“Das Einzige, was sie wussten ist, dass sie für ihn bei allem dankbar sei, was er getan hatte.” sagte Aladin, sodass die Drei bestätigt nickten.

Dies für seltsam finden, sagte Alba, dass dieser junge Mann wohl dafür gesorgt hatte, damit man sich nicht an ihn erinnern kann.

“Wie meinst du das, Alba?” fragte Shiba.

“Es soll eine Magie gebe, die dafür sorgt, dass sich niemand mehr an diese Person erinnern kann, die sie beschworen hat.” erklärte die ältere Toranerin.

“Jedoch weiß niemand, welche Formel dafür genutzt wird, da eigentlich niemand diese Magie kennt.” sagte sie und sah zum Boden.

Sie darauf fragend, woher sie das dann kannte, erschreckten sie die Sechs, als jemand die Stapel auf dem Tisch schlug.

“Deswegen!” sagte ein junger Mann und grinste dann Ali Baba und Morgiana an.

“Wir haben lange auf euch gewartet, Einhorn!” grinste er, sodass Ali Baba, als er sich an ihn erinnern konnte, erst lächelte und dann ihn böse anstarrte.

“Wie nanntest du mich, Judar?!” fragte er den schwarzhaarigen Magi-Schüler, der daraufhin dies nochmal sagte.

Sie anstarrend, sahen Aladin und Tess sie an, ehe sie dann nickten.

Tess räusperte sich, sodass die Zwei aufhörten zu streiten.

“Wie es wohl aussieht, kennt ihr zwei euch.” sagte Tess und sah Ali Baba und Judar freundlich an.

Während Ali Baba nickte und erklärte, dass sie im alten Schicksal gegeneinander kämpften, sah Judar zum kleinen Prinzen, der ihn die ganze Zeit über anstarrte.

Auch er starrte ihn an, ehe er ihn fragte, ob er was im Gesicht hatte.

“Nein … Ich versuche nur mich an dich zu erinnern ...” meinte der junge Toraner, sodass alle zu ihm sah.

“Jedoch ist da gar nichts, an was du mich erinnerst ...” sagte er dann traurig.

Ihn weiterhin anstarrend, sah er dann zu König Salomon, der ihn fragte, was das für Papiere waren.

“Das sind keine normalen Papiere.” sagte er und sah dann zu seiner Meisterin, als diese sagte, dass diese eher Tagebuchfetzen waren.

Sie verwirrt anstarrend, sagte die braunrot haarige Frau, dass in diesen Fetzen jemand sein Leben und einige Formeln sowie Magie aufschrieb.

“Zwar kann selbst ich nicht alles lesen, jedoch steht auf einem Fetzen, dass die Magie, die jemanden die Erinnerung klaut, eine gefährliche Magie sei.” sagte Alba und nickte, als Salomon sagte, dass der junge Mann sie wohl nutzen könne.

Als die Stimmung im Raum düster war, ertönte Juda das Gespräch.

“Hey, alte Frau! Du bist zu spät für mein Training!” beschwerte er, sodass Alba ihn finster anstarrte und meinte, dass er doch sehe, dass sie gerade andere Probleme hatte, als sich um ihn zu kümmern.

“Pft, wenn du es meinst, dann kann ich ja wieder gehen!” sagte er, hielt seine Arme hinter seinen Armen und drehte sich kurz zu ihr um, als sie sagte, dass er schon mal trainieren könne und sie dann käme.

Nur mit den Schultern zuckend, ging er dann, in Begleitung der Vier raus.
 

Als sie dann im Garten des Palastes waren, dehnte sich Judar, ehe er dann monoton zu Tess blickte.

“Wie kann es sein, dass du Ali Baba kennst, obwohl ihr euch hier das erste Mal trifft?” fragte der junge Mann den älteren, der sich wieder umdrehte und weiter seine Dehnungen machte.

Ihn nochmals, und mit einem strängenden Ton, ihn das fragend, zuckte er nur mit den Schultern.

“Tja, ich begegnete hier Menschen, die ich auch im alten Schicksal kannte.” sagte er nur während der Dehnungen.

“Also bist du der erste, der sich an das alte Schicksal erinnern kann?” fragte Aladin und schrak kurz auf, als diese ihn grinsend anstarrte.

“Ich bin nicht der Einzige, der sich an das alte Schicksal erinnern kann. Es gibt noch sechs weitere Personen, die sich daran erinnern können.” grinste er und ging dann zu seinem Starb, der an einem nah gelegenen Baum lehnte.

“Aber ich bin doch auch auf Menschen begegnet, die ich im alten Schicksal kennenlernte.” meinte Ali Baba und erwähnte, dass dies jetzt nicht mit Aladin und Morgiana sei.

Darauf lachte Judar und meinte dann, dass er zwar recht habe, er jedoch auf Menschen traf, die im alten Schicksal starben und sich deswegen daran auch erinnern können.

Nicht ganz verstehend, was das den jetzt für ein unterschied war, sah er dann zu Aladin, der sich wundern fragte, warum denn seine Eltern sich nicht an das alte Schicksal erinnern können.

“Soweit ich in den Monaten kennengelernt habe, sind auch sie im alten Schicksal gestorben. Sollten sie sich denn nicht auch daran erinnern können?” fragte er und sah dann nach hinten, als Alba lächelnd sagte, dass er zwar damit recht habe, sie jedoch woanders staben, als die Menschen, die im alten Schicksal lebten.

“Wie meinst du das, Tanta Alba?” fragte Tess sie, sodass sie leicht lachte und es dann erklärte.

Jedoch nicht alles.
 

Es ist so.

Das alte Schicksal, in den Aladin, Ali Baba, Morgiana, Judar und alle anderen, die noch in der Geschichte auftreten, gelebt haben, ist ein anderes Schicksal, das Salomon erschaffen hatte.

Das uralte Schicksal, in dem Salomon, Shiba, Tess und alle anderen Toraner lebten, ist das Schicksal, was Illah eins erschaffen hatte.

Da dies im alten Schicksal erzählt wurde, können sich die Toraner sowie die Menschen, die diese Geschichte hörten, nicht an das uralte Schicksal erinnern.

Dies wurde nur aus den Fetzen eines Tagebuches immer wieder mal erwähnt, sodass dieses uralte Schicksal als das vergessene Schicksal genannt.

Das derzeitige Schicksal, also das Schicksal, in den die Vieren jetzt lebten, wurde von Aladin erschaffen, der Gott der Rukh, weshalb er dafür sorgte, dass sich niemand, bis auf die Rukh, an das alte Schicksal erinnern können.

Doch da etwas Schlimmes passierte, fingen die Menschen langsam an, sich an das alte Schicksal zu erinnern.

Was mit Aladin geschah, wird in Laufe der Geschichte erzählt.
 

Gestaunt, was Alba ihnen erzählte, meinte Aladin dann, dass er kein Schicksal erschaffen hatte.

“Auch dieser Gott der Rukh, was du nanntes, bin ich nicht ...” meinte er dann und sah zu Ali Baba rüber, der meinte, dass er sehr wohl dieser Gott sei.

“Immerhin hast du es uns doch gesagt.” meinte er grinsen, wobei die anderen, bis auf Tess, der sprachlos den kleinen Prinzen ansah, bestätigt nickten.

Zur Seite blickend, wusste Aladin nicht, was er sagen könnte, ohne das zu erwähnen, was er schon gesagt hatte.

“Wow, wow, wow, wow!” sagte Tess, der mit den Händen schüttelte.

“Du bist ein Gott?!” fragte er seinen kleinen Bruder, der heftig mit dem Kopf schüttelte.

“Das bin ich nicht!!” versuchte der Kleine sich zu verteidigen.

Jedoch brachte dies nicht, sodass er leicht verärgert zur Seite blickend.

Sich dies mit anhörend, sah der schwarz-weiße Rukh, der auf Aladins Schulter lag, bedrückt runter.

“(Er ist jemand anderes ...)” dachte er und sah dann wieder auf, als Alba sich dazwischen stellte und meinte, dass jetzt der Magi-Unterricht sei.

“Also wenn es nicht so viel verlangt ist, könntet ihr bitte gehen?” fragte sie und meinte dann, dass dies kein Magie-Unterricht sei, wie es in Alma Toran war.

“Aber wir wollen gerne sehen, was du hier machst, Tante.” sagte Tess, sodass sie zu ihm sagte, dass es ein kleines bisschen sei, wie das Magie-Unterricht.

“Der unterschied hierbei ist, dass der zukünftige Magi die Rukh, die ihn lieben, nicht zu bösen Absichten nutzt. Sondern sie mit Respekt und Achtung einsetzt.” erklärte sie und sah dann zu Judar rüber, der die Rukh nur zum Spaß nutzte.

“Wie ihr seht, nutzt er die Rukh nur zum Spaß ein ...” meinte sie monoton und nickte dann, als Tess zu ihr sagte, dass dies ja nicht für böse Absichten sei.

Als er jedoch dann erstarrte, als Judar ihn mit seinem Eiszauber einfriert, zauberte Aladin seinen Hitzezauber, wobei er dann wieder nach hinten flog.

Ihn hinterher blickend, fing Judar laut an zu lachen.

“HAHAHA!! DU KANNST DEINE MAGIE NICHT RICHTIG EINSETZEN, UND FLIEGST DANN NACH HINTEN!! HAHAHAHA!!” lachte er, sodass schon Tränen aufkamen.

Seinen Kopf leicht streichen, sah er böse zu Judar rüber, der weiterhin ihn auslachte.

Nun leicht fluchend sich wieder aufrappeln, fragte Alba ihn, ob alles okay sei.

Nur mit einem nicken beantworten, sah er dann zu Ali Baba, der gedankenverloren zum Boden sah.

Ihn fragend, was er denn habe, meinte er, dass es seltsam sei.

“Was soll den seltsam sein?” fragte Tess ihn, als er sich wieder von der Kälte erholt hatte.

“Karma … Er kann doch auch die Rukh nutzen ...” meinte er, sodass alle mit weit aufgerissenen Augen ihn anstarrte.

“Wenn er kein Magi ist, dann könnte er auch nicht die Rukh nützen, die um ihm herumfliegen!” meinte er dann und sah zu Tess rüber, dass er ja auch nicht die Rukh nutzte.

“Du weißt doch, dass er die finsteren Rukh nutzt!” sagte er und sah dann zu David, der endlich etwas sagte.

Geschockt zu ihm blickend, sah er zu Alba, die kurz darauf war, ihn anzugreifen.

Doch als sie seinen ruhigen blick auf sie spürte, lockerte sie sich und starrte ihn dennoch mit einem angriffsbereiten blick an.

“Du hast zwar recht, Tess! Aber kannst du dich in Zagan erinnern?” fragte er den 14-jährigen Toraner, der darauf bestätigt nickte.

“Ja … Das kann ich ...” meinte er und sah darauf betroffen zum Boden.

“Du hast ebenso die Hilfe rufe und das Geschreie der Rukh gehört, die um Karma waren. Auch hast du gesehen, wie die weißen Rukh um ihm herum, wie Motten runterfielen.” sagte er, sodass der junge Mann nur die Hände zusammenballte und mit zusammengezogenem Mund nickte.

“Er konnte sehr schnell die Rukh wieder nutzen, die Aladin mit seiner Magie umschrieb, was bedeutet, dass er ebenso ein Magi sein müsste” meinte er und fügte hinzu, dass nur Magi sowie die Toraner, sehr schnell die Rukh wieder nützen konnten.

“Ich verstehe, deswegen war für eine Weile meine Magie eingesperrt...” meinte Alba und sah zu ihrem göttlichen Stab

“Ähm, soll das ebenso heißen, dass er nicht nur ein Magi, sondern auch noch ein Toraner?!” fragte Tess geschockt.

“Wenn er wirklich ein Toraner sei, warum zum Teufel kann er kein toranisch lesen und sprechen?!”

Zu ihm blickend, sagte Ali Baba, dass sie im Dungeon Amon eine zerstörte Platte fanden, die toransich geschrieben war, als Alba fragte, wie er dies meinte.

Wieder zum schwarz-weiße Rukh blickend, der sich wieder auf Aladins Schulter setzte, meinte er, dass dies gut möglich sei.

“Immerhin konnte er viel, viel schneller die Rukh wieder nutzen als alle anderen Magier und Toraner, die nicht ein Magi sind.”

Sich alle anstarren, meinten sie gemeinsam, dass dieser junge Mann gefährlicher sei, tausendmal gefährlicher, als sie dachten.
 

Als dann einige Stunden des Trainierens vergingen, Alba überredet hatten, wenigstens in dessen Nähe etwas trainieren zu dürfen, versuchte Aladin, gemeinsam mit Tess und Ali Baba, sein Hitzezauber zu meistern.

Da Ali Baba den Feuer-Dschinn bekam, konnte er ein bisschen helfen … wobei seine Hilfe allerdings nicht wirklich hilf bar war, da er selbst den Dschinn nicht nutzen konnte …

“Vielleicht solltest du erstmals lernen, wie du Amon nutzen kannst ...” meinte Tess monoton, worauf Ali Baba meinte, dass er es doch wüsste.

“Immerhin habe ich Amon schon im alten Schicksal beherrscht!” meinte er hochnäsig.

“Dann zeig es uns!” sagte der Toraner, sodass der junge Mann kurz aufzuckte und dann doch etwas nervös war.

Immerhin konnte er am anfangs des alten Schicksal Amon noch gar nicht richtig benutzen.

Was ist, wenn es in diesem Schicksal so ähnlich war?

Erwartungsvoll sah Tess ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue und leichtes grinsen an, während Aladin ihn nur anlächelte.

Sein Schwert raus zuckend, sah er auf den achtzackigen Stern, der auf dem Rubin leuchtete, schluckte er und ging dann etwas von ihnen weg.

Nun mit gekreuzten Armen den Prinzen anstarrend, kamen auch schon Judar und Alba zu ihnen.

“Was macht er da?” fragte Alba Tess, der nur hämisch grinste und antwortete, dass Ali Baba ihm zeigen sollte, dass er Amon beherrschte.

“Er meinte ja, dass er den Dschinn im alten Schicksal beherrschen konnte. Jedoch habe ich von anderen gehört, dass er es am Anfang überhaupt gar nicht konnte.”

Verstehend nickend, sahen sie dann auch zum Prinzen, der versuchte, sich zusammenzureißen.

“Na komm schon! Du schaffst es!” sagte Ali Baba, um sich zu motivieren.

So atmete er tief Luft ein und wieder auf.

“Geist des Anstands und der Strenge! Ich befehle dir und deinen! Nehmt mein Magoi zur Nahrung und schenkt meinem willen Macht!” rief er, sodass um ihm rote Rukh auftauchten.

“ZEIGE DICH, AMON!!” rief er und hob dabei sein Schwert in die Luft.

Dutzende von roten Rukh versammelten sich um sein Schwert, sodass ein riesiger Strudel voll mit Flammen war.

Mit glitzernden Augen kreischte Aladin freudig, während Ali Baba nicht fassen konnte, dass dies tatsächlich funktionierte.

“(Unfassbar! Ich habe es geschafft!)” dachte Ali Baba und hielt dann das Schwert in zwei Händen.

“Amol Berka! Wand der Flammen!” rief er, schlug das königliche Schwert in den Boden und ließ eine große Wand erstrahlen.

Ihre Augen schließend, da der Zauber hell leuchtete, sahen sie die lange Brandspur, die das Feuer machte.

Schwer atmend, strich Ali Baba den Schweiß von seinem Gesicht.

Siegreich wieder zu ihnen zu gehen, sah er zu Judar und Tess, die nur leicht mit den Händen klatschten.

“Das war ja gar nicht so schlecht, Hörnchen!” grinste Judar.

“Nur kannst du auch die Dschinn-Ausstattung?” fragte Tess ihn, wobei er zuckend stehen blieb.

Mit einem großen Klo runterschluckend, sah er dann zu Alba.

“Hört auf, ihr beide. Er hat gerade sein Magoi verbraucht, um diesen Zauber zu bewirken. Fordert ihn ein anderes Mal auf.” lächelte sie.

Verstehend sie nickend, zumindest Tess, sah Judas zu Ali Baba, der sich aufrappelte.

“Seht mal ...” sagte er und zeigte zum Handelsprinzen.

Zu ihm blickend, sah Ali Baba mit entschlossenem Blick zu der Gruppe.

Er atmete tief Luft ein und dann wieder aus.

Seine goldenen Augen schließend, sammelte er seine Aura.

“(Entspann dich. Du hast es vorhin geschafft ein Zauber zu wirken. Also wirst du das hier auch schaffen!)” dachte er und öffnete dann seine Augen.

Sein Schwert vor sich haltend, sah er streng auf es.

“Dschinn-Ausstatung Amon!!” rief er und drückte sein Schwert heftiger.

Als sich ein paar rote Rukh bildeten, verschwanden sie auch wieder, als Ali Baba zu knie viel.

“ALI BABA!!” rief Aladin und rannte zu ihm, als dieser erschöpft auf die Knie saß.

“Geht es dir gut?” fragte er ihn und hielt seinen Rücken.

“Keine Sorge … ich habe mich wohl unterschätzt ...” sagte er und lächelte der junge Prinz an, der besorgt ihn ansah.

Nun auch die anderen rennen, meinte Alba, dass sie es erwähnt hatte.

“Nur weil du den Dschinn im alten Schicksal hast und ihn da auch beherrschen konntest, heißt es nicht, dass dies in diesem Schicksal genauso ist.” sagte sie und heilte den Prinzen.

“Du muss vorher darauf trainiert werden.”

“Trainiert?” fragte Ali Baba.

Nickend sagte sie, dass jeder vorher trainiert werden musste.

“Magier, Magi und auch ein Dungeonbezwinger werden auf dessen Fähigkeiten trainiert.” sagte sie und half Ali Baba wieder auf die Beine.

“Wahnsinn! Was in diesem Schicksal alles anders ist!” staunten Ali Baba und Morgiana.

Sie lächelnd anblickend, ging die Gruppe auch schon zum Abendmahl.

28. Nacht: Ihr Name ist Kogyoku Ren

Am nächsten Morgen begann dann das Training für Ali Baba.

Ihm gegenüberstehend war Koen, der erste Prinz von Kou und Herrscher von drei Dschinn.

“Du schaffst das, Ali Baba!” rief Aladin abseits und jubelnd, während Ali Baba nervös zu ihm rüber lächelte.

“Na komm! Greif mich an!” grinste Koen, sodass der Prinz wieder zu ihm sah und nervös schluckte.
 

Der Abend davor erzählte Alba Salomon und Shiba, dass Ali Baba Unterricht der Dschinn-Ausstattung brauche.

“Er hat alleine versucht, diese mächtige Kraft zu nutzen, ohne vorher zu wissen, dass er diese Kraft erstmals lernen muss.” sagte Alba, sodass Salomon verstehend nickte.

“Wenn er gegen Karma kämpft und diese Kraft unbewusst nehmen wird, wird er bei dem Versuch sofort sterben.” sagte er.

Ihn zustimmend nickend, befahl Salomon, Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess zu sich zu rufen.

Als die Vier dann in das Zimmer kamen, in dem die Könige von Alma Toran, die Weise von Kou und die Kou-Prinzen waren, erkannten Ali Baba und Morgiana die Prinzen sofort wieder.

Sie anblickend, zuckte Ali Baba auf, als er Koens Blick auf sich spürte.

“Ich möchte euch etwas mitteilen.” fing der König von Alma Toran an zu sprechen.

“Ihr Vier habt in den Monaten kämpfe geführt, die ihr um Haaresbreite überlebt habt.” sagte er, sodass sie sich ansahen.

“Aladin.” sagte sein Vater, sodass er sofort zu ihm blickte.

“Du hast den Hitzezauber zwar erlangt, jedoch kannst du ihn nicht richtig anwenden.”

Bedrückt nickend, sagte Salomon, dass dies jedoch nicht schlimm sei.

“Du wirst, zusammen mit Tess, mit Alba trainieren, wie du den Aufprall bremsen kannst.” lächelte er.

Sich anlächelnd die Fäuste haltend, sagte der 36-jährige König, dass sie erst nach dem Unterricht von Judar fertig sei.

“Immerhin soll sein Unterricht deswegen nicht unterbrochen werden.” sagte er und sah dann zu seiner rechten, wo die Frau verstanden nickte.

“Morgiana, du wirst ein Hausgefäß werden, sobald Ali Baba den Dschinn richtig beherrschen kann. In der Zeit wird Shiba dir einiges beibringen, was ein Hausgefäß braucht.” sagte er lächelnd und sah zu seiner linke, wo Shiba freudig zur Fanalist sagte, dass sie viel Spaß haben werden.

Mit einem Lächeln zur Königin blickend, sah er dann zu Ali Baba.

“Und du, Ali Baba, wirst von den Dschinnbezwinger hinter mir trainieren.” sagte er, sodass der Prinz zu ihn sah.

“Sie werden dir alles beibringen, was für Kräfte und Fähigkeiten ein Dschinnbezwinger hat.”

Sie mit großen Augen anstarrend, zuckte er auf, als Koen seine Stimme erhobt.

“Es freut mich sehr, den Kleinen alles beizubringen!” grinste er, sodass Ali Baba nur ein Kloß runterschluckte und sich auf das Training fürchtete.
 

Zu Koen blickend, der erwartungsvoll auf Ali Babas angriff wartete, zitterte dieser und rührte sich keinen Millimeter.

“Ähm, sollte Ali Baba erst nicht die Methode beigebracht werden, bevor er das Kämpfen lernt?” fragte Tess, der neben Aladin etwas aß.

“Da hast du zwar recht, Tess. Aber Bruder nimmt sofort die direkte Wahl.” sagte Komei und gähnte darauf.

“Bruder hat sich unglaublich gefreut, gegen Ali Baba zu kämpfen!” sagte Koha, der neben Aladin saß.

Zu ihm blickend, sah er dann wieder zu Ali Baba.

Ihn mit funkelnden blickend anstarrend, zog Koen sein Schwert aus der Scheide und verwandelte sich in seiner Dschinn-Ausstattung Astaroth.

Mit glitzernden Augen Koen anstarrend, sah Ali Baba eher nicht gerade begeistert aus.

“Na komm Zwerg! Zeig deine Dschinn-Ausstattung!” grinste er, sodass Ali Baba rief, dass er sie noch nicht beherrschst.

“Sollte ich nicht erstmals darauf vorbereitet werden, bevor ich kämpfe?!” fragte er und sah ihn an.

Doch dieser antwortete ihm nicht und jagte ihm dann durch den Palastgarten.

Schreiend von ihm wegrennend und seine Angriffe irgendwie pariert bekam, war es auch schon Mittag.

Schnaufend auf dem Boden liegend, nahm Koen ein Getränk und sah zu ihm runter.

Dann zu Aladin blickend, der sich neben Ali Baba hockte, sah der kleine Prinzen zu ihm hoch, als er mit ihm sprach.

“Und du kannst dich wirklich nicht an das alte Schicksal erinnern, Magi?” fragte er ihn, sodass dieser nur nickte.

“Und nenn mich nicht Magi. Ich bin kein Magi.” sagte er.

“Woher willst du das denn nicht wissen?” fragte er, sodass Aladin zu Ali Baba blickte und dann seine hellblauen Augen schloss.

“Ich weiß einfach, dass ich kein Magi bin … Ich bin auch nicht mal ein richtiger Magier ...” sagte er und sah dann traurig zu den liegenden Jungen, der ihn mit bedrückten blicken ansah.

“Ich weiß ja nicht mal … wer ich wirklich bin ...”

Dies hörend, ging Tess in die Hocke und sagte zu seinem kleinen Bruder, dass Amon ihm doch erklärt hatte, was er sei.

Doch Aladin schüttelte mit dem Kopf und meinte, dass dies ihm nicht reichte.

Zu ihm blickend, flog dann David zu ihnen.

“Wie wäre es, wenn wir einen weiteren Dschinn fragen?” schlug der schwarz-weiße Rukh vor.

“Immerhin gibt es genau fünf Dschinnbändiger hier, die du fragen kannst.” lächelte er.

Zu ihm blickend, sah er dann zu Koen, der zu ihm hockte.

“Wenn du unbedingt wissen möchtest, wer du wirklich bist, dann leih ich dir meinen Dschinn Astaroth.” meinte der erste Prinz, reichte ihm sein Schwert, sodass Aladin zu ihm sah.

Sich wieder aufrichten, sah auch Ali Baba zu Koens Schwert.

“Du kannst ja richtig freundlich sein, Koen.” grinste der Blondhaarige, worauf der Rothaarige sein Gesicht zu dem Boden drückte und 'Klappe, Zwerg aus Balbadd!' sagte.

Wieder zum Blauhaarigen blickend, nickte er, als Aladin fragte, ob er das denn wirklich dürfe.

“Dein Vater hat uns vor einem großen Feuer gerettet. Wäre er nicht gekommen, wären meine drei Coasans, meine Cousine sowie mein Onkel und meine Tante darin gestorben.” lächelte er sanft, sodass Aladin mit strahlenden Augen ihn anstarrte.

Das Schwert wieder anstarrend, nickte er und fasste an das achtzackigen Stern, um den Geist des Dschinns Astaroth zu rufen.

Doch als nichts geschah, sahen sich alle Fragend an.

Der Einzige, der sich nicht fragte, war Ali Baba.

“Warum hat das den nicht funktioniert?” fragte Koha und beugte sich zu ihnen runter.

Ihn fragend, was denn nicht funktionierte, sah Ali Baba zu Tess, der ihm erklärte, dass normalerweise ein Geist des Dschinns auftauchen sollte.

“Weiß du, während im alten Schicksal nur die Magi berechtigt waren, ein Dschinn zu rufen, ist es in diesem Schicksal ganz anders.” sagte Tess und meinte dann, dass dies nur der königlichen Familie von Alma Toran sowie der 72 Träger der göttlichen Stäbe erlaubt war.

“Da ich weder zu Aladins Familie gehöre noch einen göttlichen Stab besitze, ist es mir gar nicht erlaubt, ein Dschinn zu rufen … Da kann es auch nur sein Geist sein.” erklärte er und sah dann zu Aladin, der seine Hände anstarrte.

“Nur … Warum erscheint der Geist nicht? Aladin ist doch der Prinz von Alma Toran ...” wunderte der ältere Toran sich.

“Vielleicht ist der Dungeon von Karma zerstört worden?” fragte Ali Baba und sah dann zu Koen, der es verneinte.

“Wir hätten Bericht bekommen, wenn dieses Monster dort aufgetaucht wäre.” meinte er und sah dann über sich, als er Alba hörte.

“Vielleicht kannst du zurzeit kein Geist rufen, da du noch nicht die rechtlagen der Magie kennst, kleiner Prinz.” lächelte sie und verneinte dann, als man sie fragte, ob sie es denn nicht könne.

Meinend, dass sie schon lange den göttlichen Stab abgelegt hatte, sah sie dann zu ihrem Schützling.

“Lüge nicht, alte Frau. Jetzt gerade trägst du den göttlichen Stab.” sagte Judar und zeigte zu ihrem Stab.

Sie erst anstarrend, seufzte sie und sagte, dass dies was anderes sei.

“Zwar ist das ein göttlicher Stab, seitdem aber dieses mysteriöse Licht vor 3 Jahren aufgetaucht war, kann ich ihn nicht mehr so nutzen.” sagte sie und meinte dann, dass jeder Träger dieser Stäbe ihn nicht mehr so nutzen konnten, bevor dieses Licht erstrahlte.

Sie anstarrend, sahen sie dann wieder zum Schwert.
 

Weite entfernt vom Kaiserreich Kou, wo das Meer war, lief Karma herum und suchte nach den Dungeon.

“Soweit ich weiß, sollte der Dungeon irgendwo hier sein. Nur wo zum Teufel hat dieser scheiß Dungeon sich versteckt?!” fragte er sich und raufte sein Haar.

Dieses raufend, hörte er stimmen, die zu ihm kam.

Sich schnell umblicken, versteckte sich der finstere Gott und linste von seinem Versteckt zu Kou-Soldaten, die denselben Weg ging, wie er dies tat.

“Seltsam?” sagte einer der Soldaten.

Zu ihm blickend, fragte ein anderer, was er den seltsam fand, ehe dieser zu den Fußspuren zeigte, die Karma hinterließ.

Ebenso zu ihnen blickend, versteckte sich Karma, als die Soldaten zu ihm gingen.

“(Verdammt! Ich habe vergessen meine Spuren wegzuwischen!)” fluchte der junge Mann und suchte nach einem Ausweg.

Doch da er nichts fand, zauberte er die finstere Rukh.

Bis …

“Hey! Wir haben den Dungeon gefunden!” rief ein anderer Soldat und zeigte zu einem Steineingang.

Nun zu den schauen, als die zwei anderen Soldaten von ihm weg gingen, sah Karma verwirrt zu ihnen rüber.

“(Das soll ein Dungeon sein? Das ist doch eine stinknormale Wasserhöhle!)” meinte Karma und versteckte sich wieder, als die Soldaten weg gingen.

Nachschauend, dass sie komplett weg waren, trat Karma aus seinem Versteck und ging zur Wasserhöhle.

Sie erst anstarrend, streckte der finstere Gott seine Hand aus und wollte hinein fassen.

Doch als er einen kleinen Schock bekam, hielt er seine rechte Hand.

“Das ist tatsächlich ein Dungeon. Schön zu wissen, dass sie auch so aussehen können.” lächelte er finster.

Sich dann neben dem Eingang sitzend, legte er seine Arme hinterm Kopf, schloss seine dunkelroten Augen und wackelte mit den Schuhspitzen.

“Jetzt heißt es warten.” grinste er genüsslich und wartete auf seine Begleitungen.
 

Enttäuscht und traurig zu Flur gehend, versuchte Tess den kleinen Prinzen wieder aufzumuntern.

“Mach dir keinen Kopf drüber! Sobald Ali Baba seine Dschinnaustattung beherrscht, gehen wir zu einem nächsten Dungeon.” lächelte er und sah dann böse zum Prinzen, der meinte, sie niemals beherrschen zu können.

“Und warum meinst du das?” fragte er ihn.

“Dieses Schicksal, man muss sehr viel lernen, bevor man etwas beherrschen kann.” sagte Ali Baba und sah dann zur Decke.

“Ja! Im alten Schicksal habe ich auch etwas lange gebraucht, um sie endlich richtig beherrschen zu können.” sagte er und blieb dann stehen.

Zu ihm blickend, fragte Aladin ihn, was er denn habe.

“Jetzt verstehe ich, warum er das tat ...” sagte er und sah dann zu den zwei Toraner, als sie ihn fragten, wen er denn meine.

“Koen! Statt mir erst die Methode zu erlernen, hat er mich sofort zu einem Kampf gefordert!” meinte er.

“Und warum verstehst du, weshalb er dies tat?” fragte Tess ihn, sodass Ali Baba grinsend mit dem Finger wackelte.

“Weil man die Dschinnausstattung erst durch einen Kampf erlangen kann!”

Ihn verwirrt fragend, was er denn damit bitte sagen wollte, antwortete der Prinz, dass er im alten Schicksal so an die vollständigen Kräfte von Amon bekam.

“Durch kämpfe, die ich im alten Schicksal führte, erlange ich nach und nach die Kraft Amon!”

Mit einem Grinsen meinen, dass der erste Prinz von Kou es wusste und ihm deswegen sofort zu einem Kampf forderte, sah er dann nach hinten, als er eine bekannte Frauenstimme erkannte.

“Da liegst du leider falsch, Ali Baba. Mein Bruder möchte nur mit dir kämpfen.” lächelte eine pflaumhaarige junge Frau, die Ali Baba sofort wieder erkannte.

“Kogyoku?” sagte er lächelnd und wurde dann angemotzt, als Kogyoku ihn fragte, warum er denn ihren Namen so fragend sagte.

“Ich lebe auch in diesem Palast.” meinte sie und sah beleidigt zur Seite.

Als sie dann Aladins Stimme hörte, wurde sie leicht rot.

“Tut uns leid, Prinzessin. Ali Baba hat erst vor einigen Monaten angefangen, sich an das alte Schicksal zu erinnern.” sagte er lächelnd.

“Und wie es aussieht, erinnern Sie sich auch an das alte Schicksal.”

Ihn anstarrend, nickte sie nur und ging dann sofort zu Ali Babas Ohr.

“Ist er wirklich Aladin?” fragte sie ihn flüsternd, worauf er nickte.

“Ja. Das ist Aladin.” antwortete er flüsternd und erschrak sich dann, als Tess flüsternd fragte, warum sie flüstern.

“MENSCH!! ERSCHRECK UNS NICHT!!” motzte Ali Baba ihn an.

“Warum habt ihr geflüstert?” fragte nun Aladin, sodass Ali Baba und Kogyoku zu ihm sahen, als er sagte, dass er doch schon über alles wusste.

Nun sich wieder anblickend, ging Ali Baba auf Aladins Höhe.

“Du weißt doch, dass nicht jeder daran glaubt, dass du dich nicht an das alte Schicksal erinnern kannst.” sagte er, sodass der Kleine nur nickte und dann zu Kogyoku blickte, als Ali Baba sagte, dass sie eine der Person sei.

Ihn anlächelnd, sah Kogyoku dann weg, als Aladin sie auch anlächelte und sich dann mit Tess unterhielt.

Dies sehend, ging Ali Baba zur achten kaiserlichen Prinzessin und fragte, was sie etwas bedrückt.

“Es … ist nichts ...” meinte sie und ging dann, als sie sich bei ihnen verabschiedete.

Hinter ihr herblickend, fragte der 14-Jährige, was sie denn hatte.

Zum Boden blickend, sah der Blondhaarige zum Blauhaarigen, der ihn verwirrt anstarrte, als er ihn fragte, ob er sich wirklich nicht an das alte Schicksal erinnern könne.

“Ali Baba! Du weißt sehr wohl, dass Aladin ...” wollte Tess sagen.

Doch als Ali Baba weiterhin zum jungen Prinzen sah, fragte er etwas, was selbst Tess verwirrte.

“Wenigsten an sie. Kannst du dich den nicht an sie erinnern? An das, was du für sie empfandst?” fragte er ihn, sodass Aladin legte sein Kopf leicht schief und schüttelte verwirrt.

“Was … hatte ich den für sie empfunden?” fragte er den älteren Prinzen, der mit zusammen gezogenen Augen zum Boden blickte und schon gut meinte.

Ihn weiterhin verwirrt fragend, wusste Tess, was Ali Baba damit meinte.

Mit gesenktem Blick runter blickend, gingen sie stumm weiter.
 

In ein anderes Zimmer reingehend sagte Kogyoku, dass sie gerne für sich allein wäre, ehe sie die Tür schloss und sich dann rutschend zu Boden ging.

Tränen huschten an ihrer Wange runter, sodass sie ihr Gesicht in ihr Kleid hereinschickte.

“Er … ist es nicht ...” flüsterte Kogyoku weinend und sah zu ihren Händen.

“Er ist nicht Aladin ... er ist jemand anderes ...” sagte sie schluchzend und sah dann zu ihrem Fenster, als Judar her reinkam.

“Bist du jetzt darüber enttäuscht?” fragte er sie, während er ein Pfirsich aß.

Ihn anstarrend, erhob sich die Prinzessin und wischte sich die Tränen weg.

Sich dann neues MakeUp aufsetzend, stoppte sie, als Judar folgendes zu ihr sagte: “Auch wenn du nicht der Meinung bist, aber er ist Aladin.”

Zu ihrem Spiegelbild blickend, sah Kogyoku dann zu ihrem Schminktisch.

Ihn anstarrend, hörte sie Judar sagend, dass er der einzige wahr, der ihr glaubte, sie jedoch jetzt glücklich sein sollte, da ihr Geliebter ja jetzt da sei.

“Er ist noch ein Kind. Bald wird er sich wieder in dich verlieben.” grinste er.

Da Kogyoku ihn nicht ansah, ging er, als sie ihm bat bitte zu gehen.

“Es ist nett von dir, dass du dich um mich sorgst. Aber jetzt möchte ich gerne ein bisschen allein sein.” sagte sie, ohne ihn anzublickend.

Zu ihr blickend, schmiss Judar sein Pfirsich runter und ging dann auch.

Doch bevor er ging, sagte er noch etwas zu Kogyoku.

“Ich sorge mich so lange um dich, bis der kleine Zwerg sich an dich und seinen Gefühlen erinnern kann.”

So ließ er Kogyoku allein, die mit einer leicht monotonen Blick sich anstarrte, ehe sie aufseufzte und ihr Gesicht erneuerte.
 

Als Aladin, Ali Baba und Tess sich mit Morgiana wieder trafen, saßen sie sich zu einem Tisch und fragten Morgiana, was sie von Königin Shiba erlernt bekam.

“Das ist bemerkenswert, was ein Hausgefäß alles tun kann.” sagte sie und schüttelte mit dem Kopf, als Ali Baba zu ihr sagte, dass sie doch wusste, was ein Hausgefäß machen könne.

“Natürlich weiß ich, was ein Hausgefäß machen kann. Doch das es auch andere Möglichkeit gibt, wusste ich z.B. nicht.” sagte sie und erklärte den drei Jungs, was ein Hausgefäß machen könne.

Als eine Wache sie gebetet hatte, zu König Salomon zu gehen, fragten sich die Vier, was er denn von sie wollte.

Als sie dann in das Zimmer eintraten, sahen sie Judar, Koen, Koha, Komei und Kogyoku in das Zimmer sahen.

“Da seid ihr ja.” lächelte Salomon und bat sie, sich zu setzen.

Gesagt taten die Vier, was der König bat.

Nachdem auch Shiba mit Alba in das Zimmer traten, fing er dann an, etwas zu erzählen.

“Wir haben von Soldaten von Kou Bericht bekommen, dass sie ein Dungeon gefunden hatten.” sagte der König, sodass Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess sich freudig aufrichteten.

“Wirklich?!” fragte Aladin, sodass Salomon lächelnd nickte.

“Ein weiterer Dungeon!” grinste der junge Prinz freudig.

Zu ihm blickend, lächelten sie, ehe Tess meinte, dass er echt keine Angst davor habe.

“Worüber sollte ich denn Angst haben?” fragte er ihn, sodass sein großer Bruder ihn fraglos anstarrte.

“Ähm … Vor Karma natürlich!” meinte er, sodass der kleine Prinz ihn erst anstarrte und dann 'Achsoooo!' sagte.

“Ich habe ihn voll vergessen ...” meinte er, sodass alle ihn verwirrt anstarrten.

Sich dann anstarrend, räusperte Salomon dann und sagte zu seinem Sohn, dass er ganz schön mutig sei.

“Nach allem, was ihr in Dungeon erlebt habt.” lächelte er, sodass auch sein Sohn ihn anlächelte.

“Und, warum sollten wir jetzt hier sein, Majestät?” fragte Koen, sodass Salomon zu ihm sah.

Erwähnend, dass dieser Dungeon noch unbezwungen war, bat er alle zu sich zu rufen.

Nun den König von Alma Toran fragend, warum auch Aladin, Ali Baba, Morgiana und er dabei sein sollten, sah er zu Tess.

“Alba sagte zu mir, dass du, Aladin, den Hitzezauber perfekt beherrschen kannst. Das Einzige, was ab und an mal passiert ist, dass du zu viel Magoi dafür nutzt.” sagte er und sah dann zu Alba.

“Es stimmt. Wenn du dich richtig konzentrierst, beherrscht du sie einwandfrei. Du darfst dich nur nicht von etwas ablenken lassen.” lächelte sie und kicherte dann, als Aladin sie fragte, was sie damit meinte.

“In den Stunden, wo ich euch drei trainierte, ist mir aufgefallen, dass du, wenn du zu viel von deinem Magoi nutzt, in Gedanken verfielst.” erwähnte sie leicht kichernd.

Sich nun fragend, ob dies Stimme, sah er dann zu Ali Baba.

“Ali Baba. Ich habe von Koen Bericht bekommen, dass er dir nichts lehren kann.” sagte er.

Ihn fragend anstarrend, wandte Ali Baba sich dann zu Koen.

“Wenn du auch nur auf das Kämpfen fixiert bist, ist kein Wunder, dass du mir nichts lehren kannst!” sagte er und zuckte dann zusammen, als er Koens Blick spürte.

“Nicht nur Bruder kann dir etwas lehren.” sagte Komei, sodass alle zu ihm sahen.

“Wieso denn?” fragte der Prinz ihn und sah dann zu Koha, dass man ihm nichts lehren könne.

“Du besitzt alles, was ein Dungeon-Bezwinger braucht.” sagte er.

“Das Einzige, was du brauchst, ist die Erinnerung, wie du damals Amon beherrschen konntest.” sagte Koen mit geschlossenen Augen.

Erwähnend, dass ihm dies aufgefallen war, meinte er, dass Ali Baba diese Erinnerung wieder bekommt, wenn er in einen echten Kampf ist.

Nickend, sahen sie dann wieder zu Salomon, der wieder zum Dungeon kam.

“Weil dies über euch erzählt wurde, frage ich euch, ob ihr den Dungeon erobern wollt?” fragte er die Vier, die sich ansahen und sofort zu stimmten.

Sie lächelnd anblickend, stoppte er Shiba, die etwas sagen wollte.

Doch als sie sein Blick sah, verstand sie, warum er dies tat.

So nickte sie stumm.

“Da ihr aber hier unter den Boden von Kou seid, sollt ihr nicht ohne jemanden von Kou in einen Dungeon betreten.” meinte Alba und erhob sich von ihrem Platz.

“Da dieser Dungeon hier in Kou ist, sollte ein weiterer fähiger Kandidat dabei sein.”

Sie verstehend nickend, sahen die Vier dann zu Koen, der mit dem Kopf schüttelte.

“Es ist keiner der Prinzen, die euch begleitet. Da sie schon ein Dschinn beherrschen, Koen sogar gleich drei, entschied ich mich für Kogyoku.” meinte die Weise, sodass die Prinzessin zu sich zeigte.

Bestätigt nickend, schüttelte sie mit dem Kopf und meinte, dass sie nicht in der Lage sei, eine Dungeon-Bezwingerin zu sein.

Dies widersprechend, meinte Koen, dass sie sehr wohl dazu in der Lage sein und sie sich nicht selbst unnützlich zu machen müsse.

Als sie dies von ihrem Bruder hörte, nickte sie dann doch bestätigend und sah dann zu Aladin, der ihr freudig die Hände hielt.

“Auf gute zusammen Arbeit.” lächelte er, sodass auch Kogyoku mit einem gequälte lächeln nickte.

Sich anblickend, sahen Ali Baba und Morgiana wieder zu Alba.

“Ich bin zwar ein Magi, jedoch möchte ich, dass Judar an eurer Seite dabei ist. Er soll endlich mal lernen, wie es sich anfühlt, ein Magi zu sein!” sagte sie und knurrte dann zum jungen Mann, der nur mit den Achseln zuckte und meinte, dass dies ihn nicht interessieren würde.

Seufzend die Augen rollen, fragten die Vier den König, wann sie denn zum Dungeon gehen sollten.

Lächelnd nickend, sagten sie, dass sie sofort sich auf dem Weg machen.

“Doch vorher sollte ich euch etwas sagen.” meinte Salomon mit einem strengen Ton, sodass die sechs stehen blieben.

“Man hat ihn in der Nähe des Dungeons gesehen ...”

Geschockt sich die Fünf anblickend, wussten sie sofort, wer gemeint wurde.

Judar jedoch lachte nur.

“Was ist daran denn bitte schön lustig, Judar?” fragte Ali Baba und bestätigte seinem toranischen Kumpel, dass sie fast im Dungeon Amon umgekommen wären.

Zu ihnen blickend, schloß der schwarze Magi-Ausbielder seine roten Augen und ging an ihnen grinsend weiter.

“Ich lasse mich doch nicht von einem hochnäsigen Besserwisser an Magi umbringen! Wenn dann bringe ich ihn um!” sagte er, blieb dabeistehen und sah sie mit einem entschlossenen Blick an.

Zu ihm starrend, seufzten die Vier, während Kogyoku sich etwas sorgte.
 

Als sie ihre Sachen zusammenpackten, was sie im Dungeon Vinea brauchten, kam zuletzt die kaiserliche Prinzessin, die leicht geschämt versuchte, sich hinter ihren Ärmeln zu verstecken.

Sie anlächelnd, sah Aladin dann zu seinen Eltern, als sie sagten, dass sie bitte auf sich Aufpassern sollten.

“Ihr wisst nur aus eigener Hand, wie mächtig dieser Gott ist. Deswegen kommt bitte heil zurück und erobert vor ihm den Dungeon.” sagte Salomon, während Shiba runter zu Aladin ging und ihn dutzende von Küsschen auf der Wange gab.

“Mama! Das ist voll peinlich!” sagte er mit gerötetem Gesicht, sodass seine Mutter nur noch häufiger ihm welche gab.

Darüber lachend, sahen sie dann wieder zu Salomon.

“Er wird wieder versuchen, mit euch in den Dungeon einzutreten. Da wir von Samuble und auch von euch selbst gehört haben, kann er nicht in den Dungeon eintreten, da er böse absuchten hat.” sagte Salomon und sah dann zu Alba.

“Ihr müsst ihn vor dem Dungeon aufhalten!” sagte sie, sodass die Vier sie fragten, wie sie das denn machen sollten.

“An ihn kommt niemand ran!” erwähnte Tess nochmal, sodass Alba zu ihm sah und dies bestätigte.

“Per Kampf hast du recht! Aber doch nicht, wenn ihr dieses Utensil nutzt!” meinte sie und zeigte der Gruppe eine Kugel, in der Schlafrukh waren.

“Wenn ihr sie vor ihm schmeißt, fällt er in den Schlaf. Da kann er noch so viel die finsteren Rukh nutzen.” lächelte sie und sah dann zu Salomon, dass sie sich jedoch dann beeilen müssen.

Ihn fragend anstarrend meinte der König, dass auch sie davon angegriffen werden.

“Deswegen solltet ihr so schnell ihr könnt, in den Dungeon rein.” meinte er, sodass Tess die Kugel annahm, sie erst anblickte und dann nickte.

“Wir kommen mit dem Dschinn Vinea zurück! Darauf könnt dir hoffen!” sagten sie und gingen dann auch schon los.

29. Nacht: Der Dungeon Vinea

Als Aladin, Ali Baba, Kogyoku, Judar, Morgiana und Tess eine Weile durch den Strand gingen, fragte Aladin, woher denn man wusste, dass Karma dort sei.

“Immerhin gibt es doch nicht nur diesen Dungeon, der unbezwungen ist.” meinte er.

“Da magst du ja recht haben, Aladin. Doch wisse, dass er hinter dir her ist und daher irgendwie Bescheid weißt, wo du jetzt gerade bist … und auch, was du gerade machst.” meinte Tess, sodass er ihn erst anstarrte und dann am ganzen Körper zitterte.

“Wie gruselig!” meinte er und hielt sich selbst in den Arm.

Darüber lachend, meinte Morgiana dann, dass er wohl keine große Angst vor Karma habe.

Doch er schüttelte nur mit dem Kopf.

“Ich habe eigentlich wahnsinnige Angst vor ihn. Doch ich weiß, dass ihr an meiner Seite seid, sodass ich mich nicht vor ihn fürchten muss.” grinste er und ging dann der Gruppe vor.

Ihn in einem seltsamen Licht sehend, blinzelten die Fünf mehr malst, ehe sie dann auch schon vorm Dungeon standen.

Sich umsehend, wo Karma sei, hörten sie ihn hinter sich reden, sodass alle sich nach hinten drehten.

“Ihr habt aber ganz schön lange gebraucht, um hierher zu kommen!” grinste er finster.

“Ich war ja schon halbwegs in Sorge um euch, hihi!” täuschte er und kicherte, als Tess meinte, nicht so zu tun, als wäre er es.

Nun sich die Gruppe betrachten, dass sie ja diesmal mehr waren als im Dungeon Amon, beschwerte er sich, dass es nicht Fair sei.

“Ich habe nur mit euch Vieren gerechnet!” meinte er beleidigt, plusterte seine Wangen auf legte seine Arme gekreuzt, ehe er dann zu Judar sah.

“Und der soll wirklich Karma sein?” fragte er verwirrt.

“Ja! Das ist er!” antwortete Tess ihn.

“Aber … Er … Er … Er sieht ja gar nicht gefährlich aus!!” meinte er und zeigte dann zu ihm, als er sagte, dass er doch nur ein kleiner mickriger Zwerg sei.

“Und vor ihm habt ihr Angst?!”

“Ey! Pass mal auf! Sonst kann der kleine mickrige Zwerg auch ganz anders sein!” bedrohte Karma Judar, sodass sie sich in den roten Augen blickten.

“Dann zeig doch mal, was du für Kräfte hast, Kleiner!” provozierte er den finsteren Gott mit einem finsteren grinsen, sodass dieser ihn anknurrte.

“Judar! Du ...” wollte Tess sagen und sah dann zu seiner Hand, die ihn mitteilte, dass er die Kugel rausholen sollte.

Verstehend nickend, kramte er in seiner Tasche.

Wieder zum knurrenden Gott blickend, hörte er auf einmal auf und lachte dann leicht.

Nicht verstehend, was den jetzt mit ihm los sei, sahen sie geschockt zu Karma, der folgendes sagte; “Du bist ein Gefallener! Deine Rukh, sind ja schwarz! Wenn nicht sogar ein kleines bisschen schwärzer als die, die ich kontrolliert hatte.” grinste er und zeigte auf einen seiner Rukh.

Tess und Judar zu seinen Rukh blickend, lachte Karma lauter und meinte, dass er sich ja nicht richtig bemühen müsse, um ihn zu kontrollieren.

“Denn deine Rukh sind schon verfallen!!” grinste er und stürmte zu den Magi-Ausbilder zu.

Sich nicht rechtzeitig verteidigen zu können, ging Kogyoku zu Tess, holte die Kugeln raus und schmiss sie zu Boden.

Zu ihr Blickend, blieb Karma plötzlich stehen, als er in Kogyokus pflaumenfarbigen Augen starrte, ehe er dann zur Kugel sah.

Ihre Augen vor der Explosion schützend, husteten die Sieben, als die Kugel auch vor ihnen viel.

“Schnell!! Wir müssen den Eingang des Dungeons finden!! Sonst schlafen wir auch ein!!” befahl Ali Baba während des hustend und versuchte durch die Rukh zu blickend.

Doch als seine Sicht langsam verschwommen scheinen, schwankte er vor Müdigkeit.

Als er jedoch ein Zerren spürte, sah er mit trüben Augen zur Person.

“Ich werde … herausfinden … wo sie sind … Und dafür … brauche ich euch ...” hörte er nur eine verschwommene Stimme, ehe er dann einschlief.
 

Als Ali Baba seine Augen öffnete, erblickte er denselben Raum wieder, den er schon in den anderen malen betrat, wenn er in einen Dungeon eintrat.

Den jungen Mann suchend, sah er ihn wieder am Ende eines Abgrunds, wo er sein linkes Bein baumeln ließ, während er sein rechtes am Körper drücken anwinkelte.

Ihn erst anstarrend, holte der Prinz tief Luft, ehe er sich neben dem Jungen saß.

Seine Beine baumelnd lassen, stützte er seine Arme hinter sich, damit er sich die Erde anblickte, die sich langsam drehte.

“Ist sie nicht schön?” fragte er ihn mit einer leicht göttlichen Stimme, sodass dieser ihn erst anstarrte und dann wieder zur Erde.

Er nickte nur stumm und sah dann wieder zum jungen Mann, der seufzte.

“Warum bist du überhaupt hier?” fragte er ihn.

“Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Ich bin immer in diesen Raum, wenn ich ein Dungeon betrete.” sagte er und fragte ihn dann, warum er denn hier sei.

“Nun … Weil dieser Raum … mich beschützt ...” sagte er und sah weiterhin zur Erde.

Erst den jungen Mann verwirrt anblickend, sah dann Ali Baba wieder zur Erde.

Er wusste nicht, wie er das, was ihm im Herzen betrifft, ihn sagen sollte.

Aber er musste ihn unbedingt dies fragen.

Auch wenn es hieße, dass er dabei sterben würde.

“Warum bist du so ... Karma?” fragte er ihn, sodass sein Umhang vom Kopf sich entfernte und sein schwarzblaues Haar zu erscheinen brachte.

“Woher weiß du, dass ich das bin?” fragte er ihn mit einem Lächeln, was Ali Baba jedoch nicht sah.

Ihn anblickend meinte Ali Baba, dass er dies schon im Dungeon Amon bemerkt hatte.

“Als wir uns kurz unterhielten, ahnte ich irgendwie, dass du es bist.” sagte er, sodass Karma zum Abgrund blickte und leicht lachte.

“Hmpf! Da habe ich wohl ein bisschen zu viel geredet!” lachte er.

“Ich glaube eher, dass du es wolltest, dass ich dich erkenne.” sagte er dann, sodass der junge Mann aufhörte zu lachen.

Mit starrem Blick zum Abgrund blickend, schloss er seine dunkelroten Augen.

“Karma … Warum bist du so? Was gibt dir das recht, andere zu verletzen?” fragte er ihn.

Jedoch gab er ihm keine Antwort.

“Ich möchte es wirklich wissen ...”

“Warum?! Warum möchtest du es wissen?!” fragte er ihn und sah den Prinzen böse an.

Ihn leicht erschreckend anblickend, sah dann er zum Abgrund.

“Weil ich dir helfen möchte ...”

Geschockt über seine Antwort, starrte Karma ihn mit großen Augen an.

“Du hattest gesagt, dass du das gar nicht möchtest! Jedoch es nur machst du es, damit du dir etwas wünschen kannst! Ich glaube, dass du uns etwas vorspielst! Etwas, was dein wahres Gesicht vor uns verstecken hält.” sagte er und sah ihn nun mit zusammengezogener Augenbraue an.

“Deswegen sag es mir! Ich kann dich nicht vor ihnen beschützen, wenn ich keinen klaren Grund habe, warum ich das überhaupt tun sollte!” meinte er.

Ihn weiterhin mit weit aufgerissenen Augen anstarrend, sah er wieder zum Abgrund und legte ein finsteres Lächeln auf.

“Warum solltest du das überhaupt tun wollen?” fragte er ihn, sodass Ali Baba ihn verwirrt anstarrte.

“Warum willst du mir unbedingt helfen? Ich bin ein Gott der finsteren Rukh! Ich wurde dazu bestimmt, euch Menschen zu quälen! Zu leiden! Man kann mir nicht mehr helfen!” sagte Karma und sah Ali Baba mit einem finsteren lächeln an.

Jedoch erlisch dieses lächeln wieder, als er sein Gesicht sah.

Ein freundliches und anziehendes Lächeln, was ihn regelrecht blenden ließ.

“Ich habe dir versprochen, dass ich immer für dich da bin und mit dir gemeinsam darüber nachdenke!” lächelte Ali Baba, sodass Karma nur noch mehr seine Augen aufriss.

“Also versuch nicht es allein zu regeln! Ich werde dir helfen! Dir helfen, deinen Wunsch zu erfüllen und dir zeigen, wer du wirklich bist!” sagte er, ohne überhaupt im Klaren zu sein, was er gerade zu ihm sagte.

Als Karma diese Worte von Ali Baba hörte, tauchte ein kleines Bild auf.

Eine ganz kleine Erinnerung, die ihm das Herz schmerzte.

Seine Hand zu ihr haltend, schloss er abermals seine Augen und dachte darüber nach, ehe er dann wieder seine Augen öffnete und mit einem leicht schiefen Kopf ihn sanft lächelte.

“Es tut mir wirklich leid, Ali Baba! Aber es ist zu spät! Ich habe meinen Entschluss vor langer Zeit geschlossen und möchte diesen Wunsch, diese mächtige Magie haben! Und dafür bin ich entschlossen, dich und alle anderen zu töten, die mir im Weg stehen!” sagte er, sodass sie dann vom Strahl geblendet wurden und voneinander getrennt wurden.
 

Sich nun schwerelos fühlend, öffnete Ali Baba leicht seine Augen, als er spürte, wie jemand ihm vom Meer zog.

Himmelblaue Augen blickend, die ihn besorgt ansahen, hörte er die Stimme von Karma.

“Ich möchte nicht, dass ihr stirbt.” hörte er flüsternd, ehe er sich von ihm löste und Blut spuckte.

Zu ihm drehend, sah er nur, wie er seine himmelblauen Augen schloss und dann wieder in dunkelroten Augen wurden.

Zu ihm blickend, bewegte er verzweifelt seine Lippen, ehe er sich erhobt und tiefer in den Dungeon ging.

Versuchend, was Karma ihm sagen wollte, schloss Ali Baba auch schon wieder seine Augen.
 

“|Du bist einfach bemerkenswert, weiß du das?|” fragte eine göttliche männliche Stimme zu einem jungen Mann mit blondem Haar, der sich zu ihm umdrehte.

“|Du handelst nicht so, wie die anderen Menschen.|” sagte der junge Mann, dessen langes offenes Blaueshaar leicht wehte.

“|Wie meinst du das denn jetzt?|” fragte der ältere junge Mann ihn.

“|Das, was ich meine. Du behandelst die Menschen nicht so, wie andere, die ein großes Unternehmen haben.|” lächelte er.

Zu ihm gehend, standen sie dann an ein großes offenes Fenster, wo ein sanfter kühler Wind kam.

Ihn anstarrend, lächelte er dann.

“|Weiß du, du bist einer meiner besten Freunde, verrate es ja nicht Teru, er wird ganz schön eifersüchtig, wenn er das hört!|” meinte der Blondhaarige, sodass der Blauhaarige ihn erst verdutzt anstarrten und dann lachend nickte.

“|Ich verspreche es dir, Alian.|”
 

“Alian … Alian … Ali Baba!!” rief Aladin, sodass Ali Baba schlagartig seine Augen aufriss.

“Geht es dir gut?” fragte der kleine Junge ihn, als er sich aufsah und sich umblickte, ehe er dann zu Aladin sah, der ihn besorgt ansah.

“Warum … fragst du das?” fragte er ihn, als er endlich von seiner Trance entfloh.

“Weil du geweint hast.” antwortete Aladin ihn besorgt und zeigte auf seiner Wange.

Diese sich hielten, spürte er Tränen, die sich langsam trockneten.

“Weißt du … wo wir sind?” fragte Ali Baba, reibend an seiner Wange, den kleinen Prinzen, der mit dem Kopf schüttelte und zu den anderen Zeigte, die immer noch bewusstlos im Sand lagen.

“Aber ich glaube wir sind in dem Dungeon gekommen.” sagte er dann und sah zu ihm hoch.

Zum achtzackigen Stern blickend, der im Meer war, fragte der ältere Prinz den jüngeren, ob er sie aus dem Meer gezogen hatte.

Zu dem Startpunkt blickend, schüttelte er wieder mit dem Kopf.

“Ich bin auch auf dem Strand erwacht.” sagte er und sah zu Fußspuren, die von ihnen entfernten.

“Irgendjemand hat uns ans Land gezogen.” sagte er dann und zeigte die Fußspuren, die erst ihn, dann Morgiana, Tess, Judar, Kogyoku und als letztes Ali Baba.

“Bei Kogyoku sind die Spuren noch etwas tiefer als bei uns.” meinte Aladin.

Zu ihnen blickend, sah Ali Baba zum Tiefen des Dungeon.

“Ob er das war?” fragte er sich, worauf Aladin dann fragte, wen er denn meinte.

Doch ehe er ihn antworten konnte, hörten sie das Geröchel der anderen.

Sich erhoben, gingen sie zu ihnen, um ihnen zu Helfen.

“Ist alles okay mit dir, Morgiana?” fragte Ali Baba seiner Freundin, die lächelt nickte und sie nichts hatte.

Erleichtert auf Atmen, sah er dann zu den anderen Drein, die das Wasser aus den Lungen husteten.

Als Tess sich wieder besinnen kam, sah er zu Kogyoku, die verschämt zur anderen Seite hustete.

“Sag mal, kannst du mich nicht vorwarnen, dass du mir die Kugeln aus der Hand reißt?!” fragte er die kaiserliche Prinzessin, die sich wieder fing und ihn mit hochgezogenen Ärmeln anstarrte.

“Dafür hatten wir keine Zeit gehabt.” sagte sie stumm.

Sie monoton anstarrend, sah er dann zu Aladin, der meinte, dass Judar es ja so wollte.

“Hätte er Karma nicht provoziert, hätten wir die Kugeln zu ihm werfen können und dann schnell in den Dungeon hüpfen.” meinte er und sah den schwarzen Magier mit einem monotonen Blick an.

“Und?! Wir habe es doch geschaffte! Also wo ist denn jetzt das Problem?!” fragte dieser Aladin und sah dann zu Ali Baba, der wieder zum Tiefen des Dungeons blickte.

“Er ...” fing er an.

“Er hat uns hier reingezogen ...”

Ihn verwirrt anstarrend, fragte Tess ihn, ob er denn wirklich Karma meint.

“Wenn ja, dann haben wir ein Riesenproblem!” meinte er und raufte sich das Haar, als der Prinz von Balbadd bestätigt nickte.

“Nur … warum hat er uns gerettet?” fragte er nun und sah zu der Schleifspur, die von ihm kam.

Ebenso zu den Schleifspuren blickend, sahen sie wieder zu Ali Baba, der meinte, dass er sie doch ruhig sterben lassen könne und Aladin somit an sich nehmen könnte.

“Also warum tat er das nicht?”

“Vielleicht, weil er ein Psycho ist?!” fragte Tess.

“Er mag es uns leiden zu sehen!” sagte der Toraner und erhob sich von seinem Platz.

Den Schmutz von seiner Kleidung wischend, taten die anderen ihm nach.

Bis auf Ali Baba, der weiterhin zum Boden sah.

“(Ob ich es ihnen sagen soll? Die Gespräche mit ihm ...)” fragte sich Ali Baba und sah dann zu Aladin, der ihm lächelnd seine Hand entgegenhielt.

Sie erst anstarrend, lächelte er dann auch und schlug in sie rein.
 

Als sie sich wieder getrocknet hatten, die Sachen zusammensammelten, gingen die Sechs auch schon in das tiefere von Vinea.

“Okay, da wir jetzt wissen, dass Karma hier ist, müssen wir noch vorsichtiger sein als eigentlich geplant.” meinte Tess und schrie dann Judar an, als dieser fragte, warum sie denn noch vorsichtiger sein sollten.

“Sag mal! Hast du vorhin nicht mitbekommen, wie stark seine Magie ist?!”

Ihn mit Achseln zucken anstarrend, schlug der ältere Toraner an die Stirn.

“Du willst wohl gegen ihn kämpfen, nicht wahr?” fragte er und seufzte ein 'Ich wusste es …' raus, als Judar ihm bestätigte.

“Ist es schön hier.” hörten sie Kogyoku hinter sich reden.

“Das ist der Dungeon Vinea?” fragte sie sich und sah ihre Umgebung mit glitzernden Augen an.

Um ihnen herum war eine atemberaubende Tropfsteinhöhle, wo viele leuchteten Quallen, seltene Fische im Wasser und ein klares reines Wasser, wo man selbst in den tiefsten Bereichen den Boden sah.

Nun ebenso mit glitzernden Augen sich umsehend, kamen sie auch schon in das erste Rätsel, wo Karma schon auf sie wartete.

“Du!!” reifen die Vier und hielten Aladin und Kokyoku hinter sich.

In Angriffsposition winkelte der finstere Gott mit der Hand.

“Ich bin nicht hier, um mit euch zu kämpfen.” lächelte er finster.

“Und warum bist du dann hier?!” fragte Tess ihn finster, sodass er zu ihm sah und meinte, dass er sich mal beruhigen sollte.

Ihn nun mehr anknurren, sahen sie dann hinter ihm, an was er sich lehnte.

“Wegen diesem Rätsel hier.” grinste er finster.

Es aus weiter anstarrend und dann wieder zu Karma, fragte Tess ihn, ob das Toranisch sei.

Ihm bestätigt nickend, lächelte er dann mit geschlossenen dunkelroten Augen und meinte, dass sie doch so frei sein, und ihm das rätsel lösen könnten.

“Äh, warum denn?” fragte Judar ihn und sah dann zu Tess runter.

“Du weißt, dass er für einige Jahre in Alma Toran als Khan bekannt war, nicht wahr?” fragte er ihn, sodass er bestätigt nickte, meinte Tess darauf dan, dass er kein toranisch lesen, geschweige denn sprechen konnte.

Nun zum finsteren Gott blickend, der weiterhin mit geschlossenen Augen zu ihnen lächelte, fragte der schwarze Magi-Ausbilder, ob dies sein erst sei.

“Ja! Das ist sein ernst! Ich kann diese scheiß Sprachen nicht lesen und sprechen!” meinte er mit einem falschen lächelnd und ging dann zur Seite.

“Also wärt ihr bitte so lieb und könntet dieses blöde Rätsel lösen?”

“Das … werden wir aber garantiert nicht!” meinten Tess und Judar.

Doch als sie Ali Baba zu ihm gehend sahen, wollten sie ihn stoppen.

“Ali Baba! Tu das nicht! Das ist ein ...” wollte Tess ihn aufhalten.

Doch als Karma sich zur Seite bewegte, sahen sie sich an.

“Ich mache das nur, weil ich mich bei dir bedanken möchte.” meinte er.

Zu ihm blickend, schloss er mit einem finsteren lächeln die Augen.

“Wenn du meinst.” grinste er finster.

Ihn anstarrend, erinnerte er sich an das Gespräch, was sie geführt hatten, ehe er sich dann an die Tafel stellte.

Den Inhalt versuchend zu lesen, sah er zu seinen zwei toranischen Freunde, die diese Sprache fliesend konnten.

Tess schüttelte mit dem Kopf und hielt Aladin in seinen Armen, der eigentlich Ali Baba helfen wollte.

Aufseufzend sah er dann zu Karma, der leise kicherte.

“Kannst du die Sprache ebenso nicht, wie ich.” meinte er grinsend flüstern.

“Ich kann sie sehr wohl!” meinte er und versuchte den Inhalt zu entziffern.
 

|Kämpfe gegen deine Isolation, und du bekommst die Freiheit weiterzugehen!|
 

“Das steht zumindest da.” sagte er und sah dann zu Karma, der vor sich hin summte.

“Ich verstehe ...” war das Einzige, was er sagte, ehe er mit seinen dunkelroten Augen um sich blickte und dann von Ali Baba wegging.

“Nur leider habe ich gerade keine Lust!” sagte er dann, hob seine rechte Hand und zerstörte die Umgebung, in denen sie waren.

Sich duckend, sahen sie zu Karma, der finster lachte.

“Wer zuerst die Schatzkammer erreicht, bekommt den Dschinn!” lachte er und rannte dann auch schon davon.

Hustend wischten sie den Staub, der sich bei der Zerstörung der Isolation bilden ließ, ging Tess zu Ali Baba und packte ihn an den Kragen.

“Spinnst du?! Warum hast du ihn geholfen?! Er ist unser Feind!! Ist dir das bewusst?!” schnauzte er den Prinzen an.

“Ich weiß ...”

“Und warum hast du es dann getan?!” fragte er ihn und ließ ihn dann los, als er sagte, dass er es nicht wisse.

Ihn anstarrend, ging Ali Baba in die Knie und starrte zum Boden.

“Ich … weiß es nicht ...”

Zu Aladin blickend, der zu Ali Baba ging, lächelten sie, als der junge Prinz ihm vergab.

“Es ist nun ein Fehler begangen. Das ist aber nicht schlimm!” lächelte er, sodass Ali Baba zu ihm sah.

“Wir erreichen vor ihm die Schatzkammer! Und zwar alle gemeinsam!” lächelte er und sah darauf zu den anderen, die nickten.

Wieder zu Ali Baba blickend, sagte er, dass dieser ihm eins Mal gesagt hatte.

“Wir überlegen uns gemeinsam einen Weg, statt es alleine zu tun!” grinste er, sodass Ali Baba etwas im inneren Auge sah.

Zum Boden blickend, nickte er und hob sich dann mit der Hilfe seiner Kollegen wieder auf.
 

“Wisst ihr ...” sagte Kogyoku, als sie nach einer Weile durch den Dungeon liefen.

Zu ihr blickend, meinte sie, dass sie so oder so das Rätsel lösen müssten.

“Da hat sie allerdings recht.” bestätigte Aladin sie, sodass sie zu ihm sah.

Ihn mit traurigem Blick anstarrend, kamen sie in einer großen Halle.

Sie gestaunt ansahen, suchten sie sofort nach Karma.

Doch sahen sie ihn nicht, bis sie ihn auf einer erhöhten Plattform stehen sahen.

“In diesem Bereich steht, dass eure Ängste sich zeigen und ihr sie überwinden sollt!” grinste er, während er sich an einer Höhlensäule lehnte.

“Woher willst du das denn wissen?!” fragte Judar ihn.

Zu ihm blickend, zeigte er zu den Spiegeln, die aufgereiht waren.

“Ich habe hineingeschaut und es herausgefunden!” grinste er hämisch und sah dann zu Tess, der meinte, dass er doch keine Ängste hatte.

“Also quassle kein scheiß!!”

Sich von der Höhlensäule entlehnt, ging er einfach weiter.

“Was für Ängste hast du Schwein denn?! Denn wenn du welche hast, dann wissen wir, wie wir dich aufhalten können!” rief Tess und zuckte dann zusammen, als er eine finstere Aura über den finsteren Gott spürte.

“Das willst du lieber nicht wissen ...” sagte er düster, ehe er dann weiter ging.

“Wir sehen uns dann in der Schatzkammer!” sagte er grinsend und wank zu ihnen.

Als er dann verschwand, schrie Tess auf.

“DIESER ELENDIGE WICHSER!! WAS WAGT ER SICH, SICH SO VOR UNS ZU VERHALTEN?!” schrie er und trat den Sand weg.

Versuchend ihn zu beruhigend, sahen sie dann zu Ali Baba und Kogyoku, die zu einer Steintafel gingen.
 

|Seht in Euren Spiegelbild Eure größte Angst und überwindet sie mit Mut.|
 

“So lautet das nächste Rätsel.” meinte Kogyoku und sah zu Ali Baba, der zu seinem Spiegelbild ging.

Seine größte Angst sehend, entfernte er seine Hand vom Spiegel, als er sie drauf lag.

“Meine Angst ...” sagte er und sah bedrückt zum Boden, sodass Tess zu ihm ging.

Zu seinem Spiegelbild blickend, sah er dann zu seinem Freund und fragte ihn, ob dies wirklich seine größte Angst sei.

Bestätigt nickend, sah er wieder zum Spiegel.

“Ja … Das ist sie ...” sagte er und sah sich gefühllos in der Dunkelheit stehen.

Nun auch zu ihrem Spiegelbilder gehen, sah jeder seine eigene Angst.

Der Einzige, der nicht zu seinem Spiegelbild ging, war Aladin.

Er hatte zu großer Angst herauszufinden, welche seine größte Angst sei, da er ja sowieso schon Angst hatte.

“Und … Wie überwindet man nun die Angst?” fragte Judar, da er sich als einzige nicht davor fürchtete.

Sich nun fragend anblickend, sahen sie nun zu Kogyoku, die sich ihr Spiegelbild anblickte.

“Das sind nicht die Rätsel, die in Vinea war.” meinte sie plötzlich.

Nicht verstehend, sahen sie zu Judar, der zu der Prinzessin ging und ihr zustimmte.

“Sagt mal, Ali Baba und Morgiana! Wie war der Dungeon Amon?” fragte er seine gleich erinnerten Kameraden.

“Er war so, wie ich ihn im alten Schicksal gemeinsam mit Aladin bezwungen habe.” antwortete er, sodass Judar verstehend nickte.

Sich wieder im Mittelpunkt treffend, meinte der Schwarzhaariger, dass er ja im alten Schicksal Kogyoku durch diesen Dungeon erobert hatten.

Bestätigen nickten, sagte er, dass dies zwar der Dungeon Vinea war, jedoch die Rätsel anders waren.

Ihn nun verwirrter anstarrend, sahen sie dann zu Kogyoku.

“Ich kann mich zwar wage an den Dungeon erinnern, da auch ich erst mich von dem alten Schicksal erinnere. Jedoch ist das hier ganz anders.” sagte sie und sah sich um.

Sie fragend, wie der alte Dungeon denn war, erzählten sie den Vieren, wie damals der Dungeon wirklich war.
 

Weiter von ihnen entfernt, starrte Karma zur Pfirsich-haarige junge Prinzessin, die elegant saß und hin und wieder zu stimmend nickte.

“Ich weiß nicht, von wo … Aber sie kommt mir so bekannt und so vertraut ...” sagte er mit bedrückter Mine und sah dann zum Boden.

“Vielleicht … Sollte ich ...” fing er an, ehe ein stechender Schmerz in seinem Herz kam.

Denn Mund zu haltend, um den Schrei zu unterdrücken, drückte er sich an die Wand, presste seine Rechte an seiner Brust, während seine linke an seinem Mund presste.

Blut aus dem Mund spuckend, ging Karma in die Hocke und wimmerte leise, ehe der Schmerz aufhörte.

Keuchend zum Boden hockend und das Blut vor ihm starrend, wischte er sich über den Mund, als das Blut zu schwarzes wurde.

“Nein … Daran darf ich nicht mehr denken.” schüttelte er mit dem Kopf und erhob sich mit zitternden Beinen auf.

“Ich habe mich dazu entschlossen. Und ich werde es auch jetzt nicht mehr ändern können.” sagte er, starrte noch mal zur jungen Frau und ging dann weiter.

“Hoffentlich kann mir Vinea mehr verraten als Paimon ...”
 

Nachdem Kogyoku und Judar erzählten, wie der Dungeon im alten Schicksal war, fragten sie sich, wer denn in der Lage sei, die Regeln zu ändern.

“Einst steht jedoch fest, Karma kann dies auf jedenfalls nicht gemacht haben.” meinte Tess und antwortete Judars Frage, warum er das denn nicht sein konnte.

“Er ist zwar ein mächtiger Magier, der einen Dungeon zerstören kann. Doch so mächtig er auch ist, ist er nicht mächtig genug, ihn umzuschreiben.” sagte er.

“Vor einding dann nicht, wenn er die Rätsel nicht lösen kann ...”

Verstehend hoben sie sich wieder auf und gingen weiter.

Nicht wissend, dass eine weitere Person sie beobachtete.

“Hmm, ich wollte euch doch nicht hier haben, sondern nur den kleinen Gott. Aber ist schon okay. Solange auch er hier ist, kann ich ihn von dieser Welt vernichten.” sagte eine junge Frau grinsend, die sich dann in einem Flussdrachen verwandelte.

30. Nacht: Vinea, der Dschinn der Trauer und Isolation

Als die Sechs tiefer in den Dungeon kamen, waren sie in einer weiteren Halle, wo wieder Karma war.

“Was zum …?! Was machst du denn schon wieder hier??!!” fragte Tess ihn böse, sodass dieser sich zu ihnen drehte und finster lächelte, als er die Gruppe sah.

“Da seid ihr ja schon wieder!” grinste er finster, ehe er sich wieder umdrehte.

“Kommt mal her!” sagte er und sah zu einem tiefen Loch.

“Willst du uns da runter werfen?!” fragte Judar ihn, sodass er kurz in die Luft sah und laut überlegte, dass dies wohl ziemlich lustig wäre.

Aladin und Kogyoku hinter sich stellen, lachte Karma und meinte, dass dies nicht funktionierte.

Verwirrt ihn anstarrend, trat der finstere Gott darauf, sodass das Loch Wellen schlug.

“Es ist ein Trugbild.” lächelte er und trat die ganze Zeit drauf.

“Es ist nicht real!” grinste er, hörte damit dann auf und starrte es wieder an.

Sich anblickend, nickten sie, sodass sie langsam sich zu ihm gesellten.

Doch als Karma grinsend finster sie anlinste, blieben sie an Ort und Stelle stehen.

Außer Ali Baba.

Er ging zu ihm, um sich das Trugbild genauer anzublickend.

Ihn mit einem finsteren lächeln beobachtend, sah Karma wieder zum Loch.

In die Hocke gehend, um es zu berühren, stieß seine Hand zum Boden.

Sie anstarrend, erhob er sich und sah um sich herum.

“Bemerkst du es?” fragte Karma ihn mit einem finsteren lächeln.

Ali Baba anstarrend, sahen sie sich auch um, als Karma folgendes sagte: “Hier gibt es kein Weg.”

Nun hinter sich blickend, war auch der Weg verschwunden, aus den sie gekommen waren.

“Wo ist der Weg?!” fragten sie sich.

Nun sich trennend, suchten sie einen Ausweg, während Karma und Ali Baba beim Trugbild stehen blieben.

Sie erst beobachtend, sah Ali Baba dann zu Karma.

“Warum hast du uns gerettet?” fragte er ihn.

“Ich weiß nicht, wovon du redest.” sagte der schwarzblau haarige junge Mann, dehnte sich und ging zu einer Wand.

Ihn hinterher blickend, ging er ihm hinterher.

“Antworte mir!” sagte Ali Baba und sah Karma mit einem ernsten blick an.

Eine Augenbaue hochgezogen, schloss er sie auch wieder.

“Warum machst du das?” fragte er ihn erneut.

Sein grinsen verblassend lassen, drehte Karma sein Gesicht von ihm.

Nicht sehend, dass dieser ein bedrücktes Gesicht macht.

Wartend, dass er ihm antwortete, seufzte Ali Baba, als er bemerkte, dass er keine Antwort bekommen werde.

“Verstehe ...” sagte er nur und ging dann zu den anderen.

Ihn hinterher blickend, wackelte plötzlich der ganze Dungeon, sodass die Sieben zu Boden fielen.

“Was zum -” wollte Tess fragend.

Doch als unter ihnen das Loch echt wurde, fielen Aladin, Kogyoku, Judar, Morgiana und Tess in das Loch, während Karma auf einer kleinen Anhöhe stand.

“AHHHH!!” schrien die Fünf, als sie tiefer fielen.

Bis auf Ali Baba, der noch in der Nähe von Karma war.

Mit zusammengekniffenen Augen den Prinzen vom Fallen festhaltend, sah Ali Baba zu ihm.

“Ich lasse nicht zu, dass du auch fällst!” sagte er und versuchte ihn so gut es ging, festzuhalten.

Doch als er ausrutschte, fielen dann auch die Zwei.
 

“|Dies ist euer Untergang!!!|”
 

Als Ali Baba seine Augen schlagartig aufschlug, lag er auf den fliegenden Teppich, den Aladin hatte.

Ihn lächelnd anblickend, suchte er dann nach Karma, der neben ihm lag.

Erleichtert ausatmete, fragte er der Gruppe, was den passierte.

“Wir wissen nicht.” sagte Morgiana.

“Alles, was wir wussten ist, dass dieses Trugbild auf einmal echt wurde und wir hineinfielen.” meinte Tess und zog dann Aladin an sich, als er Gestöhne von Karma hörte.

“Öh … Was ist denn jetzt passiert? …” fragte er sich und sah dann zur Gruppe, als er sich aufsaß.

“Du … warst das nicht?” fragte der ältere Toraner, worauf Karma ihn anstarrte, während er noch an seinen Kopf strich.

“Natürlich nicht! Wenn ich das gemacht hätte, würde ich doch jetzt nicht bei euch liegen!” meinte er beschwerend und sah dann nach oben, als er eine Frauenstimme hörte.

Auch die Sechs sahen nach oben und sahen einen Wasserdrachen.

“Willkommen in meinen Dungeon! Ich bin die Herrin dieses Reiches! Vinea, der Dschinn der Trauer und Isolation!” lächelte sie.

Zu ihr hinauf starrend, sah Ali Baba zu Karma, der den Dschinn mit panischem Blick ansah.

Ihn verwirrt anstarrend, sah er wieder zu Vinea.

“(Hat er etwa Angst vor ihr?)” fragte sich Ali Baba.

“(Aber im Dungeon Amon hatte er keine Angst vor dem Dschinn gehabte!)”

“Vinea! Ich bin so froh, dich zu sehen!” lächelte Kogyoku und wollte sich vor dem Dschinn verbeugen.

Bis …

“DAS IST NICHT VINEA!!” rief Karma, sodass alle zu ihm sahen und, ehe sie was sagen konnten, in die tief fielen, als der Teppich von Aladin zerstört wurde.

Schreiend, fielen die Sieben ins Meer, sodass sie wieder aus dem Wasser schauen.

Hustend krochen sie ans nahegelegene Ufer, wo sie zusammenfielen.

Zu Karma blickend, der Kniend noch etwas Wasser ausspuckte, sah er zu Tess, der zu ihm ging und ihn an den Kragen zog.

“Und jetzt hörst du mir mal gut zu, Freundchen!! Ich kann mittlerweile dein Getue nicht mehr ausstehen!! Warum ist das nicht Vinea?! Warum greifst du uns nicht an und vor allem; Warum bist du so versessen nach Aladin?!” schrie er ihn an und presste den Kragen von Karma so fest er konnte.

Doch als er keine Antworten geben wollte, hob der Toraner seine Faust und wollte ihn schlagen.

Doch David hielt ihn auf.

“Er hat recht!” sagte er und stellte sich zwischen ihnen.

“Das war nicht der Dschinn Vinea.” sagte er dann, sodass Tess Karma losließ und zum schwarz-weißen Rukh starrte.

“Wirklich nicht?” fragte er ihn, sodass er nur nickte.

Wieder vom finsteren Gott fern gehend, sah der Rukh zu ihm.

“Aber warum weißt du das?” fragte er ihn.

Sein Kragen wieder richtete, sah der junge finsterer Gott den Rukh an und schloss seine Augen.

“Ich wusste es einfach!” sagte er und sah dabei zur Seite.

Sich anblickend, ging Ali Baba zum 15-jährigen jungen Mann.

“Du hast vor ihr Angst, nicht wahr?” fragte er ihn, sodass er zusammenzuckte.

Hin und her blickend, schloss Karma wieder seine Augen.

Ohne ihm zu antworten, erhob er sich und ging einfach.

“Kannst du mal antworten, wenn man dich etwas fragt?!” rief der Toraner, sodass dieser stehen blieb.

Zum Boden blickend, zog er tief Luft ein.

Sein Mund öffnen, schloss er ihn auch wieder und schüttelte mit dem Kopf.

“Wenn ihr sterben möchtet, könnt ihr gerne hierbleiben! Ich suche weiter nach der Schatzkammer!” meinte er und ging einfach.

Herum knurrend, sah Tess und die anderen zu Aladin, der sich erhob.

“Er hat recht. Wir sollten weitergehen und die Schatzkammer suchen.” meinte er und hob seinen göttlichen Stab.

Ihm gleichtun, folgten sie dann Karma.
 

Als sie nach einer Weile stumm mit ihm gegangen sind, blieben sie mit ihm gemeinsam stehen, als sie eine wunderschöne Stadt fanden.

Gestaunt über dieses glitzern der Stadt, sahen sie zu Karma.

“Die Unterwasserstadt Atlantis.” sagte er flüsternd.

Ihn erst anstarrend, sahen sie dann wieder zur Stadt, ehe sie ihn wieder folgten, als er sich zu einer Treppe bewegte.

“Woher weiß du, dass dies die Unterwasserstadt Atlantis ist, Karma?” fragte Ali Baba, der etwas in seiner Nähe war, als die anderen.

“Ich weiß es ja auch gar nicht.” meinte er nur monoton und sah weiterhin nach vorne.

Ihn anstarrend, kamen sie schon zu einigen Bewohner.

Geschockt sie anstarrend, sahen sie dann zu Karma, der kurz anhielt und dann weiter ging.

“Du warst schon mal hier?!” fragten sie ihn, sodass dieser meinte, dass er es nicht war.

“Aber die Bewohner! Die sind aus Stein!” sagte Tess.

“Das muss nicht unbedingt heißen, dass ich das sei.” meinte er nun grinsend.

Ihn erst verwirrt anstarrend, meinte der ältere Toraner, dass er doch der Gott der finsteren Rukh sei, und er niemanden anderes kennen würde.

Sich geschmeichelt fühlend, blieb er stehen und sah zu der Gruppe rüber.

“Aber so schmeichelhaft das auch ist; Ich bin genauso wie ihr das erste Mal in diesen Dungeon. Ich bin mit euch durch die Membran gesprungen und betrete genauso das erste Mal diese Stadt.” grinste er und sah dann Richtung der Schatzkammer, die schon offen war.

Zu ihr geschockt blickend, rannten sie dort hin.

Doch bevor sie ihn erreichen konnten, tauchte wieder die falsche Vinea auf.

Zu ihr blickend, ging Karma ein Schritt zurück, was die anderen bemerkten.

“Willkommen zurück!” lächelte eine himmelblau-haarige junge Frau.

“Wie ich sehe, hat sich wohl nichts geändert!” sagte sie und sah zu Karma rüber, der einen weiteren Schritt zurück machte.

Wieder zu ihm blickend, fragte Kogyoku, wer sie sei.

Zur jungen Prinzessin blickend, sah sie sich selbst an und kicherte, dass sie ja immer noch in der Form von Vinea sei.

Von der Säule hüpfend, stellte sie sich vor.

“Ich heiße Shanon. Es tut mir leid, dass ich versucht habe, euch ebenso zu töten. Das war nicht meine Absicht.” lächelte sie und zeigte ihr wahres ich.

Eine großbrüstige, schlanke junge Frau, mit braunen Augen und braunes Haar, was in einen Dutt gebunden war, stand vor ihnen.

“Ich bin nur wegen ihn hier.” lächelte sie und zeigte auf Karma, der noch ein Schritt weiter weg machte.

Zurück zu ihr blickend, stellte sie sich wieder auf.

“Ich frage mich ja, was Meister an dich findet.” sagte sie und kicherte.

“Du bist ja nicht malst in Stande, dich vor mir zustellen!” lachte sie, sodass Karma mit zusammengeballten Fäusten zu Boden guckte.

Zu ihn blickend, fragten sie sich, von wo die beiden sich kennen.

Sein Mut zusammenreißend, fragte Aladin, ob sie die Person sei, die die Bewohner dieser Stadt zu Stein verwandelt hatte.

Doch weder antwortete Shanon seine Frage noch gab sie ihm eine Beachtung.

Es schien, als wäre Aladin unsichtbar.

“Weiß du, eigentlich hat mich Meister gebeten, dich wieder zurückzubringen.” meinte sie und zuckte ihr Stab raus.

“Aber ich konnte dich leider nicht FINDEN!!!” schrie sie, sodass finstere Rukh zu Karma schossen.

Dies beobachtend, sah Ali Baba eine Erinnerung.
 

Geschrei war zu hören und überall flogen finstere Rukh.

Sein Freund stürmte zu der Person, die dies verursachte, und starb dabei.

Vor seinem besten Freund und seiner Verlobten, stellte sich der blondhaarige junge Mann vor ihnen.

“|Ich beschütze euch, Ala und Shania!|”
 

Geschockt zu Ali Baba blickend, der vor ihm stand, hielt er Amons Schwert.

Ihn ebenso geschockt anblickend, da der Prinz ihr Feind gerettet hatte, sahen sie zur Frau, die ihn fragte, was das sollte.

“Ich lasse nicht zu, dass du ihm etwas antust!” sagte Ali Baba mit einem bösen und entschlossen Blick zu Shanon.

Ali Baba geschockt anblickend, sah Karma dann zur Frau.

“Hör zu, Jungchen! Ich möchte nicht gegen dich kämpfen, noch möchte ich dich töten. Der einzige, den ich haben möchte ist der kleine Junge hinter dir.” sagte er, sodass Karma wieder aufzuckte.

“Und ich lasse nicht zu, dass du ihn etwas antust!” meinte er stur und hielt beide Hände zum Schwert.

Ihn knurrend anstarrend, schloss sie ihre Augen.

Zu ihm rennend, sah Karma, wie Tess sich zu Ali Baba gesellte.

“Ich habe zwar kein Plan, warum ich dies jetzt mache, aber mit einer Sache hast du recht.” meinte er.

“Und die wäre?” fragte er ihn grinsend.

Zu Karma blickend, die sie geschockt anstarrte, seufzte er auf, zuckte sein Stab und sagte, dass man ihm nichts antun sollte.

Ihn anlächelnd, sahen sie dann zur jungen Frau.

“Wollt ihr beide wirklich sterben?” fragte Shanon sie, sodass sie in Angriffsposition waren und ihr somit zeigten, dass sie für den Angriff bereit seien.

Sie sprachlos anstarrend, sah Karma dann zu Aladin, Kogyoku, Judar und Morgiana, die in die Schatzkammer gingen.
 

“David! Kennst du diese Frau?” fragte Aladin den Rukh, der nein sagte.

“Ich wurde nur vom Gott der finsteren Rukh gejagt! Das es eine Frau gibt, die ebenso die finsteren Rukh beherrscht, ist mir unwissend.” sagte er und suchte mit ihnen nach dem Gefäß von Vinea.

“Unfassbar, dass Ali Baba diesen Mistkerl beschützt!” sagte Judar und sah zu ihnen, die mit der finsteren Frau kämpften.

“Ist er nicht eigentlich unser Feind?” fragte er nun und suchte weiter nach dem Gefäß.

“Sich darüber den Kopf zu machen ist gerade unwichtig! Wir können sie später fragen, was das sollte! Erstmal müssen wir Vinea finden!” meinte Kogyoku.

Zu ihnen blickend, sah Aladin wieder zu Ali Baba, Karma und Tess.
 

Von Säule zu Säule hüpfend, schnitt Ali Baba eine ihren geformten finsteren Tentakeln, die auf dem Boden zappelten und dann von ihm in finstere Rukh verwandelten.

“Bleib hinter uns, Karma!” befahl Ali Baba.

“Du hast hier nichts zu befehlen!” motzte der finstere Gott und sah dann zu Tess, der zu ihnen sprang.

“Willst du von uns beschützt werden oder nicht?!” fragte er ihn, sodass er mit umgedrehtem Kopf meinte, nicht beschützt werden zu müssen.

Sich darüber aufregend, schnitt Ali Baba hinter ihm einen Tentakel, die den toranischen jungen Mann fast getroffen hätte.

“Pass auf Tess! Streite dich später mit ihm! Jetzt müssen wir erstmals diese Frau vernichten!” sagte der Prinz und schnitt einen weiteren Tentakel.

Sich entschuldigen, sahen sie zur Frau.

“Steht mir nicht im Weg!!” schrie sie und zauberte eine neue Form, in die sie sich verwandelte.

Die Ohren zuhaltend sahen Ali Baba, Karma und Tess geschockt, als vor ihnen ein riesiger Seeteufel war.

Etwas zurück gehend, hielt Ali Baba unbewusst Karma, der geschockt zu ihm sah.

“Fass mich nicht an!!” meinte er und schlug seine Hand, sodass er zu ihn sah.

Kurz unbemerkt, sah Ali Baba wieder zum Teufel, die auf ihn zu ging.

Sie schlug ihn von Karma, sodass dieser zu einer Steinsäule flog.

“ALI BABA!!” rief Tess und zauberte ein Wasserzauber, was dem Teufel kurz einfror und dann zu dem jungen Mann sah.
 

Mit weit aufgerissenen Augen sich den Kampf anstarrend, schüttelte Karma mit dem Kopf und rannte dann Richtung Schatzkammer.

Als er im halben Weg war, blieb er stehen, als er ein Krug sah, der entfernt von der Schatzkammer lag.

Ihn aufhebend, strich er über sie, sodass ein achtzackiger Stern leicht aufleuchtete.

Mit weit aufgerissenen Augen es anstarrend, tauchte eine Erinnerung auf …
 

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“Was machen Sie da, Meister?” fragte ein Rukh den jungen Mann, der im Schneidersitz vor Scherben saß und seine Hand am Kinn hielt.

“Ich versuche die Gefäße wieder zusammenzubauen.” meinte er und summte wieder vor sich rum.

Ihn beobachtend, sah der Rukh zu einem fertiggestellten Gefäß, der neben ihm lag und ein achtzackiger Stern eingraviert war.

“Was für Gefäße?” fragte es nun, sodass der junge Mann aufsah und den Rukh mit seinen himmelblauen Augen anstarrte.

“Ja, Dschinn-Gefäße!” lächelte er und schloss seine himmelblauen Augen.
 

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Seine dunkelroten Augen aufschlagen, atmete Karma schwer.

Nicht begreifen, was gerade geschah, sah er zu Ali Baba und Tess rüber, die aufschrien.

“Hilf ihnen, Meister.” sprach eine weibliche Stimme, die ihn aufschreckte und um sich sah.

Nach dieser Stimme suchend, sah er wieder zu den Zweien, die sein Leben beschützten.

Sie beobachtend, sah Karma zum Boden, schüttelte mit dem Kopf und wollte den achtzackigen Stern berühren, was auf dem Dschinn-Gefäß strahlte.

Doch konnte er es nicht, zitterte mit der rechten Hand und atmete dann aus.

So riss er sich zusammen, hing den Krug an einen Gürtelverband, zog sein Holzstab, denn er von den Koga geschenkt bekam, und schlug auf der Frau, die auf den Boden liegenden jungen Männer ihr Magie setzten wollte.

“Ich bin hier dein Gegner!!” meinte er und sprang dann von ihr weg.

Zu ihm starrend, knurrte sie und fragte ihn, was das für eine linke Nummer war.

Ebenso ihn anstarrend, erhoben sich die Zwei und sahen zu Karma.

“Du kleine linke Ratte!” meinte sie und verwandelte sich wieder in ihrer ursprünglichen Form zurück.

“Warum mag er dich? Was ist an dir so besonders? Ich versteh das gar nicht!!” sagte sie und zog zwei Stäbe heraus.

“Warum du und nicht ich?!” schrie sie, sodass alle ihre Ohren schließen mussten.

Seine dunkelroten Augen öffnen, sah er zur Frau, die auf sie stürmte.

Sich vor ihnen stellend, beschwor er seinen Borg Al-Samm, die ihn und den Jungs hinter ihm beschützten.

Auch beschützte er die Schatzkammer, in der seine Begierde und die zwei aus Kou waren.

“Ich lasse dich nicht an ihnen ran!!” knurrte er und sah Shanon mit bedrohlichen blick an.

Ihn mit weiten Augen anstarrend, zuckte Ali Baba auf, als Karma ihm etwas sagte.

“Ich mache das nicht, weil ihr mir wichtig seid! Ich mache das nur, als Entschädigung, weil du mich gerettet hast!” sagte er und sah Überschultern zu ihm.

“Und da ich mir meinen Wunsch nicht nehmen möchte, muss diese Frau Erstmal ausgeschaltet werden, bevor ich ihn mir wünschen kann!” meinte er und sah wieder zur finsteren Frau, die immer wieder auf den Borg einschlug.

“Also geht jetzt und verschwindet!!” befahl er, fischte mit der linken Hand an einen Gürtelverband und schubste den Krug zu ihnen.

Ihn hebend, sahen Ali Baba und Tess nochmal zu ihm, als er sagte, dass darin Vinea sei.

“Denn Dschinn schenke ich euch!” sagte er zuletzt, ehe sie sich bedankten und zu der Schatzkammer rannten.

Ihnen hinterher blickend, schloss Karma seine Augen, ehe er sie dann wieder öffnete.
 

Als Ali Baba und Tess in der Schatzkammer kamen, gingen die Gesuchten zu ihnen.

“Wo habt ihr ihn denn gefunden?!” fragte Judar sie und schrak auf, als sie antworteten, dass Karma ihn übergab.

“Aber warum sollte er euch Vinea geben?” fragte Kogyoku.

“Damit wir von hier verschwinden!” antwortete Tess und sah dann zu Ali Baba, der den Trug hielt.

Zu Aladin runter beugend, sah er ihn an und lächelte.

Ihm zumutend nickend, schluckte er und sah zum achtzackigen Stern.

Langsam seine kleine Hand hebend, drückte er mit seinem Zeigefinger an den Stern.

Doch nichts geschah.

Als alle sich zu ihm begaben, schüttelte er mit dem Kopf.

“Das funktioniert nicht...” sagte er enttäuscht.

“Ist da überhaupt ein Dschinn drin?” fragte Tess und sah dann zu David.

“Ja! Vinea ist da drin!”

“Und warum funktioniert das dann nicht?” fragte Ali Baba ihn, sodass der Rukh nur wegsah.

Sich nun dazwischen stellen, tippte Judar auf dem Stern, der sofort anfing aufzuleuchten.

“Siehst du Kleiner! So geht das!” meinte er und sah dann zum Dschinn hoch, die erschien.

“Wer wird König werden?” fragte der Dschinn in Form eines Wasserdrachens.

Sich die Gruppe betrachten, verbeugte sie sich vor Kogyoku.

Sie lächelnd knickste, sah Kogyoku zum Dschinn auf.

“Lange ist es her, meine Königin!” sagte sie und schwoll kleiner, sodass sie besser mit ihr unterhalten konnte.

Als sie sich dann leicht vorbeugte, hielt Kogyoku ihr Hand entgegen, sodass Vinea ihr Gesicht zu ihr drehte und sie sich an ihrer Schnauze kuscheln konnte.

“Ich habe dich vermisste, Vinea.” sagte sie und kicherte leicht, als der Wasser-Dschinn sie abschleckte.

Nun zu David blickend, verbeugte sie sich vor ihm.

“Es freut mich, dich wieder zu sehen.” lächelte sie leicht und verwandelte sich in ihrer menschlichen Form.

Nach draußen blickend, sah sie zu Ali Baba.

“Vinea! Kannst du ihm helfen?” fragte er sie, sodass sie mit dem Kopf schüttelte.

“Leider nicht. Er möchte keine Hilfe.” sagte sie und sah zu Karma, der gegen Shanon kämpfte.

“Das hat mir Paimon gesagt.”

“Paimon? Der Dschinn von Hakuei?” fragte Judar, sodass sie nickte.

“Sie ist ihm begegnet und hat mit ihm gesprochen. Da erfuhr sie, dass er es allein regeln möchte und er den Weg weitergehen möchte, den er aufgebaut hatte.” sagte sie und sah dann traurig zum Boden.

Nicht verstehend, was sie meinte, sah sie dann zum jungen Prinzen, der sie etwas fragte.

“Vinea?”

“Ja, kleiner Rukh?” fragte sie lächelnd.

“Warum nennt ihr mich kleiner Rukh?” fragte er sie, sodass sie ihn erst sprachlos anstarrte und dann zum schwarz-weißen Rukh.

Verstehend, was er dachte, sah sie wieder in Aladins hellblauen Augen.

In die Hocke gehend, legte sie ihre Hand auf Aladins Kopf.

“Das kann ich dir leider nicht beantworten. Das Einzige, was ich dir sagen kann ist, dass du die kleine Manifestation unseres geliebten Gottes bist.” lächelte sie.

Über seinem Kopf streichelnd, hörten sie ein rumsen eines kaputt gegangenen Hauses.

Sich wieder aufrichten, ging Vinea zu Kogyoku und tippte auf ihr Kopfutesiel, wo auch gleich der achtzackien Stern aufblitzte.

“Ich gebe dir meine Macht, Königin. Damit erkenne ich dich, und auch deine Begleiter, als Bezwinger dieses Dungeons.” sagte sie, verwandelte sich wieder in ihrer Dschinn Form und öffnete ein Portal, wo sie sich auch sofort auf dem Weg machten.

Bis auf Ali Baba, der zu Karma sah.

Ihn beobachtend, fragte Tess ihn, worauf er warten würde.

“Auf ihn ...” sagte er nur, sodass Vinea zum finsteren Gott sah und dann zu ihm.

“Sag mal, Ali Baba … Weiß du, wer er ist?” fragte sie den Prinzen, der weiterhin zu Karma sah.

“Nein … Aber irgendwie … Ich weiß nicht … Irgendetwas ...” seufzte er.

Zu ihm blickend, nahm sie Ali Baba und stellte ihn auf der Plattform.

Sie verwirrte anblickend, flog der Aufzug auch schon hoch.

“Du wirst es irgendwann wissen, warum du das fühlst. Aber solange er sich nicht daran erinnern kann, wirst du es auch nicht herausfinden! Geht weiter auf der Reise und findet die Antwort auf all eure fragen!” lächelte sie, ehe der Lichtstrahl sie blendete.

31. Nacht: Abschiedsahnungen

Es war schon ein Jahr her, als Aladin, Ali Baba, Kogyoku, Judar, Morgiana und Tess den Dungeon Vinea eroberten und bewusstlos aufgefunden wurden.
 

Sich nicht mehr ganz erinnern, was im Dungeon passierte, wussten sie nur, dass Karma bei ihnen war.

“An mehr können wir uns nicht erinnern.” war das Einzige, was sie sagten, als man sie Fragen stellte, nachdem sie nach einigen Wochen aus dem Koma erwachten.

So saßen Aladin und Tess nach einiger Zeit des Trainings in Albas Zimmer.
 

“Wow! Er ist wieder ganz!!!” rief Aladin freudig und hob sein Turban hoch, als Alba diesen reparierte.

“Obwohl er ganz zerrissen war! Das hast du super gemacht, Alba!” meinte Tess darauf, als er seinem kleinen Freund beobachtete, wie dieser ihn wieder um seinen Kopf band.
 

“Ach! Das war ein Kinderspiel. Du hast Glück, dass der rote Edelstein ein echtes magisches Utensil ist, Aladin.” meinte darauf die Weise zum Prinzen, der nickte.

Die Sachen zu Reparatur des Turbans weglegend, sah sie zu den zwei Brüder, die kichernd immer wieder auf dem Edelstein drückten.
 

“Ihr lebt seit ein Jahr hier in Kou und beherrscht die Magie richtig gut.” lächelte sie und musste dann lachen, als Tess meinte das das Beherrschen bei Aladin nicht ganz stimmte.

“Immerhin fliegt er noch, wenn er zu viel Magoi nutzt!” meinte er und stritt sich dann mit seinem kleinen Bruder.

Lachend sich dann zwischen den stellend, legte sie je eine Hand auf die Köpfe beider Jungs.

“Ihr seid beide begabt mit der Magie.” lächelte sie, sodass sie sich ansahen und stolz grinsten.

“Tess, du bist der älteste, weshalb du auch mehr Ahnung hast, wie man Magie einsetzt. Während du, Aladin, der jüngste ist und erst seit einem Jahr die Magie beherrscht.” meinte sie und sah in Aladins hellblauen Augen.

“Jedoch kombinierst du Magie, die eigentlich gar nicht kombinierbar sind.”

Dies hörend, grinste er heller, als Alba meinte, dass er noch stärker werden könnte, wie sein Vater.

“Also strengt euch ordentlich an, Aladin und Tess!” lächelte sie, sodass beide ein 'Ja! Das werden wir!' zu ihr sagte.

Als dann die Glocken läuteten, sahen die drei Richtung Fenster und verabschiedeten sich bei ihr.

“Nun, wir sollten wohl gehen.” meinte Tess zu seinem Freund, der nickte und mit ihm von ihrem Sitz erhob.

“Bis nächstes Mal, Alba!” riefen die beiden im Chor und verließen darauf das Zimmer, in der sie mit ihr waren.

Ebenso winkend, lächelte diese und sah dann mit einem etwas traurigen Gesichtsausdruck zur Tür, aus der die zwei gingen.

“Obwohl du mit Judar, Tess und mir die Magie trainierst, bekommst du sie nicht hin, wie man die Magie eigentlich einsetzen sollte …” meinte sie, erhob sich dann auch von ihrem Platz und ging ebenso aus dem Zimmer.

“Auch das mit den Dschinns. Auch wenn du kein Magi bist, solltest du eigentlich, da du zur Königsfamilie von Alma Toran gehörst, Dschinns problemlos herbeirufen können ...” sagte sie und ging in ein anderes Zimmer, nickte zu den Kou-Wachen, die ihr darauf die Türen des Raumes öffnetet.

In dem Raum, in der sie rein ging, war ein runder Marmor Tisch, an dem Salomon, Shiba, Ithnaan, Setta, Falan, Wahid, Marcchio, Mares, Avril, Yanyu und Samubel saßen.

“Alba!” rief Shiba, erhob sich von ihrem Platz und eilte zu den Magi, die sich dem Tisch näherte.

Sie lächelnd anblickend, saß sie sich dann zu ihnen.

“Und, was habt ihr herausgefunden?” fragte sie, sodass Salomon den auf dem Holzstab zeigte, der neben Aladin lag, als man die Gruppe fand.

“Es war schwierig die Gravierung aus dem Stab zu entschlüsseln. Jedoch haben wir nach einigen der Untersuchungen herausgefunden, was darauf steht” sagte der König und schob den Stab zu ihr.

“Eine Fremde Schrift, die nicht in unserer Zeit existiert ...” meinte er dann und wischte über der Schrift.

Ihre Augen schließend, da sie hell aufleuchtete, öffneten sie sie wieder und sahen eine Übersetzung.
 

“|Ich warte auf dich, kleine Manifestation Gottes. Komm nach Magnostadt … Da findest du mich!|”
 

Sich anblickend verschwand auch schon wieder die Übersetzung.

“Laut dem Rukh, der bei Aladin ist, gehörte dieser Stab Karma, weshalb es nicht ausgeschlossen ist, dass die Gravierung von ihm stammt.” sagte nun Ithnaan.

“Aber warum in einer fremden Sprache, die Aladin nicht lesen kann?” fragte Alba.

“Immerhin können wir sie ja auch nicht lesen, wenn uns der Rukh von Aladin nicht geholfen hätte.” fügte sie hinzu.

Sich fragend anschauen, sahen sie dann zu Salomon, der die Schriften herausholte, die eins Ali Baba und Morgiana übersetzten.

“Es ist dieselbe Sprache, wie aus dem Schicksal, aus der Ali Baba und Morgiana stammen.” meinte er und schmiss sie auf dem Tisch.

Sie anstarrend, sahen sie dann mit geschockten Augen zum toranischen König, als er meinte, dass Karma wohl auch aus dem alten Schicksal stammt, wie die Zwei.

“Erschreckend ist auch noch, dass die Gravierung und die Schrift auf diesen Zetteln, ähneln.” fügte er dann noch hinzu und starrte mit festem Blick die Beiden Gegenstände an.

Atemlos sah die Gruppe sie nun auch an und hörten, was Salomon dazu sagte.
 

Währenddessen liefen Aladin und Tess Richtung Palastgarten, wo Ali Baba und Morgiana etwas trainierten.

“Warum kann ich mich einfach nicht ganz erinnern, was im Dungeon passiert ist?” fragte der 15-Jährige sich, sodass der 11-Jährigen zu ihm rauf sah und fragte, warum es ihm denn noch interessierte.

“Ich weiß nicht … Es interessiert mich halt noch ...” meinte er und sah dann mit hängenden Schultern zum Boden.

“Die Hauptsache ist doch, dass wir Vinea vor Karma bekommen konnten. Und das der Dungeon nicht zerstört wurde, sowie Amon.” meinte er und sah beim letzteren traurig zum Boden.

“Da hast du zwar recht. Nur … Als wir aus Amon kamen, konnten wir uns erinnern, was da passierte … Sowie bei Zagan ...” meinte Tess und sah dann ebenso zum Boden.

Als ihnen dann Kogyoku über dem Weg liefen, hielten sie an.

“Guten Morgen Prinz Aladin! Guten Morgen Lord Tess!” sagte Kogyoku und machte vor den zwei Toraner einen leichte verbeugen.

“Seit wann so Förmlich?” grinste der 15-jährige junger Mann und beugte sich leicht vor.

Ihr Gesicht hinter ihren Ärmeln verstecken, sah die kaiserliche Prinzessin leicht zur Seite und meinte, dass es für einer Hochrangige Pflicht sei.

Sie verwirrt anblickend, sah er dann zu Aladin, der zu Tess meinte, dass man sich nicht so vor einer Prinzessin verhalten sollte.

“Du hast ihr kein 'Guten Morgen' gewünscht. Das gehört sich nicht für einem Gentleman.” sagte er mit geschlossenen Augen, nahm Kogyokus Hand aus ihren Ärmeln und gab ihr einen sanften Kuss.

“Ich wünsche Ihnen ebenso einen schönen Morgen, Prinzessin.” lächelte er leicht und sah zu ihr auf.

Ihn mit weiten Augen und kirschroten Wangen anblickend, zog sie ihre Hand nach einer Weile von ihm und beschwerte sich, was das sollte.

“Was fasst du mich schamlos einfach an?!” fragte sie und versteckte ihr Gesicht, hoffend, dass er ihr rotes Gesicht nicht sah.

“Sowas unverschämtes!” meinte Kogyoku und ging an ihnen vorbei.

Ihr verwirrt hinterher blickend, fragte sich Aladin, ob er was Falsches getan hätte, wobei Tess ihm trostlos sagte, dass man Frauen nicht verstehen könne.

“Vor allem dieser Frau.” fügte er hinzu und ging dann mit Aladin weiter.

Etwas weiter hinten hörte Kogyoku ihr Gespräch.

Ihr Herz an der Brust fassend, sah sie zum Boden und ging dann in der entgegengesetzten Richtung.

“Wieso … fühle ich bei ihm nichts ...” fragte sie und blieb dann stehen.

Hinter Aladin blickend, schüttelte sie mit dem Kopf.

“Ich darf so was nicht denken! Er ist Aladin! Er muss Aladin sein ...”

Tränen fielen ihr über die Wangen.

“Nur … warum habe ich das Gefühl, dass er nicht Aladin ist ...”

Wieder mit dem Kopf schüttelnd und die Tränen wegtropfen, ging sie stumm den Gang entlang.
 

Währenddessen im Palastgarten sprachen Ali Baba und Morgiana mit Hakuryu.

“Und er kann sich wirklich nicht an das alte Schicksal erinnern?” fragte der vierte Prinz die beiden, die ihm zustimmend nickten.

“Ja. Er meinte zwar, dass er es etwas könne, jedoch … Ich weiß nicht … er kann nicht die Details erzählen, wie Morgiana oder ich es können.” sagte Ali Baba, worauf Morgiana ihm nur zustimmend nickte.

“Hmm … liegt es vielleicht daran, weil er ein Gott ist und es nicht dürfe?” fragte er, worauf die beiden mit dem Kopf schüttelten und antworteten, dass dies nicht sein könnte.

“Wieso denn?”

“Nun …, weil er sich auch nicht an dieses Leben erinnern kann.” sagte Ali Baba, sodass Hakuryu die Augen aufriss.

Ihn fragend, ob er das ernst meint, nickte der Prinz von Balbadd und erwähnte, dass Aladin nicht mal wisse, wer er sei.

“Er ist kein Magi, kein Magier oder sonst jemand. Zumindest laut ihm.” sagte er und sah dann zu Morgiana.

“Das Seltsamste ist auch noch, dass, obwohl er ein Prinz von Alma Toran ist, nicht mal die Dschinns herbeirufen kann.”

Noch mehr geschockt darüber, was sie ihm erzählten, sahen sie auch schon den angesprochenen zu ihnen gehen.

“Hey ihr drei! Unterhaltet ihr euch schön?” fragte Tess und saß sich zwischen Ali Baba und Hakuryu, wobei er dann zur Seite gedrückt wurde, als Aladin neben Ali Baba sitzen wollte.

Ihn bösen anblickend, rutschte der ältere Toraner etwas zur Seite und sah dann zu Ali Baba, der die Frage von vorhin bestätigte.

“Ja. Wir haben über das alte Schicksal gesprochen.” lächelte der ältere Prinz und sah zu dem etwas jüngeren Prinzen rüber.

Ihm andeuten, dass er das Gespräch, was sie vorhin sprachen, nicht erwähnen sollten.

Ihm zu stimmend nickend, sahen sie dann zu Aladin, der fragte, worüber sie denn vom alten Schicksal sprachen.

Den jungen Prinzen anstarrend, überlegten sie eine Ausrede, bis Hakuryu ihm antwortete.

“Wir haben über den Kampf, den Ali Baba, Judar, du und ich führten.” lächelte er und sah zu Ali Baba rüber, der ihn fragend ansah.

Mit einem Gesichtsausdruck ihn fragend, ob er es denn nicht wisse, schüttelte Ali Baba erst.

“Über welchen Kampf denn?” fragte Tess und sah dann zu Ali Baba rüber, der aufzuckte und verwirrt zur Seite blickte.

Überlegen, was Hakuryu meinte, blitzte eine kleine Erinnerung auf.

“Ähhh … Also … Das ist so … Ähm … Du und ich sind nach Hakuryu ins Kou-Reich gereist, als wir erfuhren, dass er seine Mutter getötet hat und sie auf dem Thron abgelöst hatte.” sagte er und schrak auf, als die beide Toraner den vierten Prinzen von Kou geschockt anschrien, ob er das wirklich getan hatte.

Seine Hände hebend, versuchte der kaiserliche Prinz sich zu verteidigen und schrie dann Ali Baba an, warum er das gesagt hatte.

“Warum hast du dann das mit diesem Kampf angesprochen!? Hättest du nicht irgendwas anderes sagen können!? Ich weiß doch selbst nicht ganz, was damals passierte!!” meckerte er ihn an, sodass die beiden sich stritten.

Weiterhin den vierten kaiserlichen Prinzen sprachlos anstarrend, richtete Tess sich auf und stellte sich zwischen den zwei Streithähnen.

“Wir beruhigen uns Erstmal und erklären die Sachen, okay?” schlug er vor, sodass Ali Baba und Hakuryu nickten und sich wieder saßen.
 

Nachdem Hakuryu die Tragödie vom alten Schicksal erzählte und Ali Baba nebenbei erwähnte, dass er dies nicht wusste, jedoch nach und nach kleine Erinnerungen vom Kampf erinnerte, war es auch schon abends.

“Ich verstehe … wahrscheinlich konntest du dich an dies nicht erinnern, weil das sehr schrecklich war, Ali Baba.” meinte Tess, sodass Ali Baba nickte.

Sich gegenseitig anblickend, sahen sie dann zu Aladin, der fragte, wer oder was Al Thamen denn sei.

Während die drei aus dem alten Schicksal ihn besorgt ansahen, fragte nun auch Tess, was Al Thamen war.

So sahen sie sich an und seufzten.

“Al Thamen war eine geheimnisvolle, schwarzen Organisation, deren Ziel es war, die Welt ins Chaos und Dunkelheit zu schaffen und somit die Bewohner zu befreien, die von …” fing Ali Baba an und stoppte dann, als er das mit Salomons Rukh sagen wollte.

Ihn erwartungsvoll anblickend, schluckte Ali Baba und sah zum Boden.

“... die mit Salomons Rukh beflügelt waren und in dem Gefüge des Schicksals lebten.”

Ihn mit weit aufgerissenen Augen anstarrend, fragte Aladin flüsternd, was der Prinz gerade erzählt.

Mit einem besorgten Blick zu ihn guckend, seufzte er und erwähnte, dass das alte Schicksal damals Salomon gehörte.

“Damals … also im alten Schicksal … ähm ...” sagte er und stoppte dann wieder.

Er war sich nicht sicher, ob er das ihnen, vor allem Aladin, erzählen sollte.

Ali Baba wusste zwar, dass früher oder später der kleine Prinz es herausfand.

Jedoch wusste er auch, dass dies noch viel zu früh sei.

Aladin hatte gerade erst den Kampf zwischen ihm und Judar, sowie zwischen Hakuryu und ihm erfahren.

Er sollte nicht so viel auf einmal erzählt bekommen.

“Es ist vielleicht besser, wenn wir dies auf später verschieben.” schlug Ali Baba vor.

“Warum denn? Wir wollen wissen, was es mit Al Thamen und vor allem mit Salomons Rukh zu tun hat.” meckerte Tess und sah dann zu seinem kleinen Bruder, der gedankenverloren zu seinem Schoß starrte.

“Weil es jetzt gerade zu viele Informationen sind.” meinte Ali Baba dann, beugte sich zu Aladin rüber und stupste ihn leicht.

Aufzuckend starrte er in den goldenen Augen.

Für eine kurze weile ihn anstarrend, sah er dann zu Tess rüber, der ihn fragte, ob alles okay sei.

Stumm nickend, erhob sich Aladin und ging langsam rein.

“Ich bin müde ...” sagte er nur, sodass alle besorgt ihm hinterher blickend.
 

In weiter Entfernung, auf einer Mauer sitzen, erneuerte Karma sein Verband, den er von ein paar Bewohner der Stadt bekam.

Sein Hemd ausziehen, entwickelte er den Verband um seiner Brust, worauf er laut zischte, sodass die noch leicht offene Wunde anfingen zu brennen.

“Scheiß Frau! Wieso hat sie nicht akzeptiert, dass Kurai mir lieber die finstere Rukh geben möchte, statt ihr!” meinte er, schloss seine Augen vor Schmerzen und versuchte nicht laut aufzuschreien.

Tränen fielen von seiner Wange, als er eine Creme über seine Wunden strich.

Als die Schmerzen dann langsam verschwanden, wickelte er ein neuer Verband um seiner Brust und seinen Armen.

“Warum haben sie mir überhaupt geholfen?” fragte er sich, während er beim linken Arm war.

“Sie hätten mich doch auch einfach alleine lassen können … ” sagte er nun und sah zu seinem Schoß.

Minuten lang starrte er nur auf seinen Schoß, ehe er dann sein Hemd nahm und wieder anzog.
 

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Ihnen hinterher blickend, schloss Karma seine Augen, ehe er sie dann wieder öffnete.

Zu Shanon blickend, die noch verrückter lachte, als er selbst, löste er seinen Borg und richtete sich wieder auf.

“Sag mal Shanon, bist du etwa eifersüchtig?” fragte er die Frau, die aufhörte zu lachen.

Zu ihn blickend, verringerte die Frau ihre Augen.

Seine Lippen zu einem Lächeln bringen, kreuzte er seine Arme und hmpfte.

“So wie du mich anstarrst, nehme ich es mal als ein ja an.” grinste er und sah zur Schatzkammer, wo gerade der Dschinn Vinea auftauchte.

“Warum?” fragte sie, sodass Karma wieder zu ihr blickte.

“Warum du?”

Shanon erst verwirrt anstarrend, grinste er, als er ihre Frage verstand.

“Warum? Nun, vielleicht weil Kurai mich lieber hat als dich, Schätzchen!” grinste er erst und flog dann zu einem Haus, als Shanon ihren Schwerkraftzauber nutzte.

Leicht Blut spuckend, richtete der finstere Gott sich leicht auf, wischte das Blut weck und sah zur finsteren Frau.

“Nenne Meister nicht so, du kleine Ratte!!” schrie sie.

“Wärst du nicht vor 2 Jahren aufgetaucht, wäre ich als Göttin der finsteren Rukh ernannt worden!!” schrie sie und stürmte zum Gott der finsteren Rukh.

Sich wieder mit seinem Borg schützen, hielt Karma sie dann mit seinem Zauber Zorf Medoum an.

“Denkst du ich bin freiwillig gekommen?!” schrie er sie an.

“Ich wollte nicht bei euch Psychos sein!! Das Einzige, was ich möchte ist, wo meine Freunde sind und ob es sie überhaupt gibt!!” brüllte er.

“Kurai weiß dies auch und versprach mir, dass er es mir sagt, wenn ich ihm diese scheiß verdammte göttliche Magie gebe!!”

Mit tränen gefüllten Augen, starrte Shanon ihn sprachlos an.

“Sobald ich meine Freunde finde und sehe, dass es ihnen gut geht, möchte ich auch sterben ...” sagte er dann flüstern und löste dabei seinen Zauber.

Sich von dem Zauber befreiend, starrte Shanon den jungen Mann an.

“Ist das dein Wunsch?” fragte sie ihn und ging langsam zu ihm.

Währenddessen erschien in der Schatzkammer ein Portal.

Seine dunkelroten Augen leicht öffnend und dorthin blickend, hörte er von der finsteren Frau, dass sie es ja nicht wusste.

“Wenn das wirklich dein einziger Wunsch ist, dann werde ich ihn dir hier und jetzt erfüllen!” schrie sie mit einem verrückten grinsen und stürmte zu Karma.

Ihre Hände hochhebend und zwei spitze Stäbe zaubernd, blieb sie vor ihm stehend und starrte mit weiten Augen zu ihn runter.

“Was ...” sagte sie, ehe sie dann Blut spuckte.

Als sie dann zu sich selbst runter sah, durchstach ihr eine umgefallene Metallstange durch den Bauch.

Wieder zu Karma blickend, der erst leise kicherte, sich dabei aufstellte und dann lauter lachte, sah sie ihn mit geschockten und ängstlichen Augen an.

“Hast du es mir wirklich abgekauft?” grinste er finster.

“Das ich meine Freunde sehen möchte und dann sterben will?” fragte er sie, hielt dabei die Metallstange und schob sie tiefer in sie rein.

Wieder Blut spuckend, sah sie in seinen toten dunkelroten Augen, als er sich vor ihr beugte.

“Ich gebe dir ein kleines Geheimnis, was du bitte für dich behalten sollst ...” sagte er, beugte zu ihrem Ohr und flüsterte etwas, sodass Shanon ihre Augen noch weiter aufschlug und den Gott der finsteren Rukh anstarrte.

“Du … Monster ...” war das letzte, was sie sagen konnte, ehe sie wegen mangelnden Blut und zerstörten Organe starb.

Ihr mit einem finsteren blick beobachten, sah Karma dann zu Vinea, die zu ihm kam.

Sie starrten sich nur an, ehe der junge Mann an ihr vorbei ging und langsam zum Portal ging.

“Warte!” sagte Vinea in ihrer Dschinnform.

Stehen bleibend, sah Karma über seine Schulter.

“Was willst du?” fragte er gefühllos.

Zu ihm schwebend, verwandelte sich Vinea in ihrer menschlichen Form.

“Du weiß, dass du nicht mehr zurückkommen kannst, oder?” fragte sie ihn.

Die Frau erst anstarrend, sah er kurz zum Boden, ehe er weiter ging,

Meinend, dass er dies wisse, blieb er wieder stehen, als Vinea ihn fragte, ob dass, was er vorhin gesagt hatte, wirklich eine Lüge war.

Erneut zum Boden blickend, zuckte er mit den Schultern.

“Vielleicht.” war das Einzige, was er sagte, ehe er weiter ging.

Als Karma dann zur Plattform kam, drehte er sich zum Dschinn um.

“Wirst du diesen Dungeon auch zerstören?” fragte sie ihn, als sie sich wieder zu ihrer Dschinngestalt zurück verwandelte.

“Nein. Werde ich nicht.” sagte er dann, wobei dann die Plattform sich erhob.

Sich wieder nur anstarrend, schloss Vinea dann ihre Augen.

“Ich werde ihnen einige Erinnerungen, was in diesem Dungeon passierte, ausradieren.” sagte Vinea, sodass Karma wieder zu ihr sah.

“Auch bete ich dafür, dass du wieder zu uns zurückkommst, junger Herr.”
 

--------------------
 

Sich daran erinnern, lehnte sich Karma an der Wandmauer und sah zum Himmel, der langsam die Sterne hervorbrachte.

“Warum soll ich wieder zurückkommen? Und warum junger Herr?” fragte er sich und schloss dann seine dunkelroten Augen.

“Die Dschinns habe es auch nicht mehr alle.” seufzte er und schlief dann ein.
 

Sich genüsslich strecken, sagte Ali Baba, dass er noch nie so gut geschlafen hatte.

“Oh ja! Nach dem ganzen Training bin ich regelrecht eingeschlafen, als ich mich ins Bett schmiss.” grinste Tess.

“Schon ein Jahr ist es her, als wir den Dungeon erobert hatten.” sagte Morgiana, sodass der 15-Jährige und der 18-Jährige zu ihr sah.

“Ja ...” war das Einzige, was der Blondhaarige sagte.

Zu ihm blickend, fragte Tess ihn, ob ihn etwas bedrückte, da seine Antwort sich ein bisschen bedrückt anhörte.

Ihn anblickend, sah Ali Baba wieder nach vorne und blieb stehen.

“Seit letzter Zeit habe ich seltsame Träume.” sagte er.

Er wusste nicht, ob er es ihnen schon anvertrauen konnte.

Doch es bereitete ihn angst vor, sowie Trauer, weshalb er es ihnen anvertraute.

“Seltsame Träume?” fragte Tess ihn.

Zum Speisesaal gehend, saßen sich die Drei in einer Ecke, wo sie ungestört reden konnten.

“Ja. Ich weiß nicht genau, wann diese Träume auftauchten … Aber ab und an mal träume ich sie und bekomme auch kleine Erinnerungen von einem Schicksal.”

“Meinst du vom alten Schicksal?” fragte Morgiana ihn, sodass er mit dem Kopf schüttelte.

“Nein. Von einem anderen Schicksal.”

Ihn mit weiten Augen anstarrend, sahen sich der Toraner und die Fanalis an, als Ali Baba erzählte, dass er von Personen träumte, die irgendwie sie seien und auch nicht seien.

“Ich weiß nicht so genau … Alles, was ich jedoch weiß ist, dass dies nicht das alte Schicksal ist ...” meinte er nach der kurzen Erzählung, die er, wenn auch nicht alles, zu ihnen sagte.

Stumm zum Tisch blickend, seufzte Tess auf.

“Und ich dachte, ich wäre der einzige.” meinte er lächelnd und sah zu seinen zwei Freunden.

“Ich habe diese Träume sowie kleine Erinnerungen auch. Nur das meine … ein bisschen anders sind.” gestand er und sah dann zu Morgiana, als sie es ebenso gestand.

Sie sprachlos ansehend, lächelte Ali Baba plötzlich.

“Hehe, und ich habe mir Sorgen gemacht.” lachte er leicht, sodass die beiden Jüngere zu ihm blickten.

“Ich dachte, wenn ich es euch erzähle, ihr mich für Verrückt haltet oder so.” sagte er und lachte dann lauter, als Tess dies auch dachte.

So lachten sie gemeinsam, erzählten, worüber Tess und Morgiana träumten und sich erinnerten, ehe Ali Baba dann etwas sagte.

Wieder zu ihm blickend, nickten die zwei Jüngeren, als der Ältere vorschlug, dies nicht Aladin zu erzählen.

“Immerhin muss er sich erstmals an das alte Schicksal erinnern, bevor wir ihn über das Erzählen, worüber wir gerade gesprochen haben.”

Als dann der Angesprochene zu ihm ging, sahen die Drei zum jungen Prinzen.

“Hier habt ich euch also versteckt.” lächelte Aladin.

“Hehe, hast du dir Sorgen gemacht?” fragte Tess ihn, stand von seinem Sitz auf und raufte über Aladins Kopf.

Ihn erst beleidigt sagend, dass er dies nicht machte, schloss der junge Prinz seine hellblauen Augen, richtete sein Turban wieder und sah dann zu seinen drei Freunden.

“Ein bisschen.” gestand er dann.

“Mein Vater möchte uns übrigens sehen.” meinte er dann.

Sich fragend anblickend, was König Salomon von ihnen wollten, gingen sie dann mit Aladin zum Besprechungsraum.
 

Nach dem sie in kurze Zeit vor der Tür standen, nickten die Wachen zu ihnen, ehe sie dann die Türen öffnete.

Als sie in den Raum eintraten, gingen sie zum großer Marmor Tisch, wo 13 Toraner saßen, darunter Salomon, Shiba und Alba.

Sich leicht vor ihnen verbeugen, gesellten sich ihnen Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess.

“Ihr wolltet uns sehen?” fragte Ali Baba, sodass der König lächelnd nickte.

“Es tut mir leid, euch in so früher Stunde her bestellt zu haben.” entschuldigte er, sodass die Drei mit den Köpfen schüttelten und meinten, dass dies keine große Sache sei.

Sie anlächelnd, sahen sie dann zu Aladin, als er fragte, worüber sie mit ihnen sprechen wollten.

Nickend, sah Salomon die Gruppe wieder an.

“In den einen Jahr, wo ihr wieder zu Bewusstsein kamt, nachdem wir euch an verschiedenen Orten bewusstlos fanden, haben wir auch etwas anderes gefunden.” sagte Salomon und legte den Holzstab auf dem Tisch.

Geschockt ihn anstarrend, da sie wussten, wem diesen Starb gehörte, sahen sie wieder zu Salomon.

“Dieser Stab lag neben dir, Aladin.”

“Neben mir?” fragte der junge Prinz, sodass sein Vater nickte.

“Ja, neben dir mein Sohn.” sagte sein Vater und sah ihn an.

Verwirrt, warum Karmas Stab neben ihm lag, sah er wieder zum König.

“Wir haben lange gebraucht, um diese Schrift, die in diesem Stab eingraviert wurde, zu entschlüsseln.” sagte er und sah zum Stab.

Ihn verwirrt anstarrend, sahen Aladin, Ali Baba, Morgiana und Tess den König von Alma Toran an, als er folgendes sagte: “Darin steht, dass er auf dich wartet, Aladin.”


Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine erste neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

Hier die Erklärung/en:

Es gibt’s hier keine Erklärung, da ihr etwas nicht verstanden habt, könnt ihr mich gern privat oder im Review fragen, aber nur einmal bitte ^^

Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

Ich hoffe das es euch gefällt und in den Bann der Fantasie mit reinzieht ^^
Auch hoffe ich, dass ihr die kommenden Kapitel bzw. Nächte liest.
Bis dahin ^^
In liebe eure MimiTenshi ♥♥ Komplett anzeigen
Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine zweite neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

Hier die Erklärung/en:

Es gibt’s hier keine Erklärung, da ihr etwas nicht verstanden habt, könnt ihr mich gern privat oder im Review fragen, aber nur einmal bitte ^^
Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

Ich hoffe das es euch gefällt und in den Bann der Fantasie mit reinzieht ^^

Auch hoffe ich, dass ihr die kommenden Kapitel bzw. Nächte liest.
Bis dahin ^^
In liebe eure MimiTenshi ♥♥ Komplett anzeigen
Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine dritte neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

Hier die Erklärung/en:

Es gibt’s hier keine Erklärung, da ihr etwas nicht verstanden habt, könnt ihr mich gern privat oder im Review fragen, aber nur einmal bitte ^^
Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

Ich hoffe das es euch gefällt und in den Bann der Fantasie mit reinzieht ^^

Auch hoffe ich, dass ihr die kommenden Kapitel bzw. Nächte liest.
Bis dahin ^^
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine vierte neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

Hier die Erklärung/en:

*33-Jährige*: Da im Magi Band nicht erklärt wird, wie Alt Setta ist, habe ich ihn ein Jahr jünger als Ithnaan gemacht.

Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

Ich hoffe das es euch gefällt und in den Bann der Fantasie mit reinzieht ^^

Auch hoffe ich, dass ihr die kommenden Kapitel bzw. Nächte liest.
Bis dahin ^^
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine fünften neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

Hier die Erklärung/en:

Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

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Auch hoffe ich, dass ihr die kommenden Kapitel bzw. Nächte liest.
Bis dahin ^^
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine sechsten neue Nacht.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine siebte neue Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

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Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine achte Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

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Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine neunte Nacht.
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Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine neunte zehnten.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine elfte Nacht.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine zwölfte Nacht.
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Bis dahin ^^
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine dreizehnte Nacht.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine vierzehnte Nacht.
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Nachwort zu diesem Kapitel:
Nun, das war meine fünfzehnte Nacht.
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Nun, das war meine sechszehnte Nacht.
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Nun, das war meine siebzehnte Nacht.
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Nun, das war meine achtzehnte Nacht.
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Nun, das war meine neunzehnte Nacht.
Wie fandet ihr die Situation, als Aladin angetrunken war.
Ich habe mein bestes gegeben und finde persönlich, dass es recht lustig war.

Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor. Vor allem Humor ^^

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Bis dahin ^^
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Nun, das war meine zwanzigste Nacht.
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Nun, das war meine einundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine zweiundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Auch hoffe ich, dass ihr weiterhin bei dem Abenteuer der Vieren dranbleibt.

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Nun, das war meine zweiunddreißigste Nacht.
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Nun, das war meine zweiundvierzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine fünfundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine sechsundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine siebenundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine achtundzwanzigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
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Nun, das war meine neunundzwanzigste Nacht.
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Nun, das war meine dreizigste Nacht.
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Nun, das war meine einunddreizigste Nacht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und gab euch Spannung, Harmonie sowie Humor.
Vor allem Humor ^^

Auf ausführlicher und netter Kritik würde ich mich freuen. Seit aber nicht allzu nett.
Immerhin möchte ich mich verbessern, wo drin ich schlecht sein könnte ^^

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Kommentare zu dieser Fanfic (2)

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Von:  juliakekse
2018-09-19T17:56:19+00:00 19.09.2018 19:56
ich finde es toll das Alibaba so viel für Aladin machen will ich fand auch die stelle mit Judar so witzig mir gefallt vor allem dein schreib still liebe grüße juliakekse <3 =)
Antwort von:  MimiTenshi
26.09.2018 01:04
Huhu! ^^
Sorry für die späte Antwort. Ich bin zurzeit etwas vertieft im Lesen des Mangas zu lesen und da kam ich nicht dazu, nach zu schauen, ob jemand ein Komi hinterließ.
Auf jedenfall, lieben und ♥-lichen dank für deine positiven Kommentare.
Ja, ich dachte mir, weil Aladin im Manga sowie im Anime ihm vieles Gutes tut, er es ihm irgendwie revanchieren sollte … zumindest denke ich das so ^^ Außerdem liebe ich diese Freundschaft zwischen denen. Die haben einfach was Harmonisches wo man einfach lächeln muss. Nur leider ist sie am Anfang in meiner Geschichte nicht so. Es wird aber schon ^^
Und das mit Judar: Ich liebe seinen Charakter. Gut, er ist manchmal echt harsch zu allen und man möchte ihm an einigen Stellen den Hals umdrehen. Aber in Wirklichkeit ist er einfach … er ^^ Diese Eigenart die er hat, die möchte ich unglaublich gerne auch hier wiederspiegeln lassen und ich hoffe, dass ich ihn irgendwie gut getroffen habe und in weiteren Kapiteln treffen werde ^^
Ja! Ich möchte unbedingt eine AlaKou Geschichte schreiben. Die beiden haben einfach etwas Besonderes was sie aneinander anziehen lässt. Ich freue mich jetzt schon, wenn sie sich kennenlernen und zusammenkommen (was erst im 2. Akt kommen soll).
Ich hoffe bis dahin habe ich die Geschichte so interessant geschrieben, dass man sich erhofft, dass der 2. Akt ebenso interessant wird ^^ Grüße MimiTenshi ♥♥
Von:  juliakekse
2018-09-19T17:52:08+00:00 19.09.2018 19:52
erst mal wow eine wunderschöne story ich mag es auch das dass paar alukou in der story vor kommt


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