Kapitel 1
Jahr 788 Erde
Die Westliche Hauptstadt stand fast schon wieder in ihre ehemalige Glanz, denn es war mittlerweile einige Monate her, seitdem Trunks aus der Vergangenheit, stärker denn je, zurückgekehrt war und alle Feinde in seiner Zeit besiegt hatte.
Die Welt der Zukunft, war nun wieder sicher und der Wiederaufbau der Infrastruktur im vollem Gange.
Trunks wollte nun nachdem er kein Retter der Erde mehr sein musste, sein eigenes Abenteuer beginnen und ließ sich von seiner Mutter nach einigen Überlegungen, eine Saiyajin Raumkapsel basteln, mit der er durchs Weltall fliegen konnte, wie dereinst sein Vater.
Trunks wollte aber im Gegensatz zu seinem Vater, dem arroganten Saiyajin Prinzen, nicht töten, rauben und stehlen, er wollte erforschen und Neues lernen.
Bulma war, nachdem ihr Sohn mit dieser Idee an ihn herangetreten war, unglücklich, ihren Sohn wieder zu verlieren, da sie aber eine liebende Mutter war, tat sie trotzdem, was er sich wünschte.
Nachdem sie den Bau beendet hatte, gab sie ihrem Sohn die Kapsel, eine Umarmung und ließ ihn mit dem Worte, „Tut was du musst, gehe deinen Weg aber bitte komm unversehrt zu mir zurück.“, gehen.
Trunks nahm sich die Worte seiner Mutter zu Herzen: „Ich werde immer wieder zu dir zurückkehren, dass weißt du doch“, und verließ in dem Raumschiff seiner Vorväter seinen geliebten Heimatplaneten.
Zuerst flog der junge Mann, der nun 22 war, nach Namek, er war zwar noch nie auf diesem Planeten, kannte aber zwei von ihrem Volk und wusste, dass diese Wesen jeden der ihnen wohlwollend gesinnt war, dieses Verhalten ebenfalls ihrem Gegenüber schenkten.
Trunks wurde nachdem er in seiner Sayajinkapsel auf dem fremden Planeten gelandet war, erst einmal misstrauisch beäugt, da die Namekaner sein Gefährt an die Zeit von Freezers Angriff erinnerte.
Nachdem sich der Junge allerdings als Sohn von Bulma und Freund von Son Goku und Son Gohan vorstellte, dass er ebenfalls der Sohn von Vegeta war, verschwieg er zu seinem Wohle, empfing man ihn mit offenen Armen.
Nachdem man ihm schließlich als Freund anerkannt hatte, verbrachte er einige glückliche Tage mit den Einwohnern und traf sogar Dende wieder, er war in dieser Zeitebene nie auf die Erde gekommen, da Son Goku lange bevor er ihn holen konnte, gestorben war.
Allerdings war er nicht mehr der kleine freundliche Junge, den er aus der Vergangenheit kannte, sondern, mittlerweile einige Jahre älter als er selbst und der neue Oberälteste, der Oberste Führer des Volkes, aber nicht minder sympathisch, als früher.
Der Junge, erfuhr, von dem Namekaner, dass es seinem Volk gut ergangen war, nachdem Freezer ihren Planeten zerstört und Sie sich einen neuen gesucht hatten.
Ihre Population hatte sich wieder erholt und sie lebte in Frieden und Sicherheit.
Trunks half ihnen in den darauffolgenden Tagen bei der Ernte, reparierte, dass wenige an Technik was sie noch nutzten, spielte mit den Kindern und erzählte ihnen von alten Zeiten, im Gegenzug wurde er von Dende bis in sein Inneres von den alten Narben, die die Cyborgs ihm zugefügt hatte, geheilt.
Nach fast zwei Monaten, zog es Trunks allerdings weiter, er verabschiedet sich von den liebgewonnenen Freunden und flog weiter nach Yardrat.
Son Goku war der bis jetzt der einzige der Gruppe, der schon einmal auf dem Planeten gewesen war und erzählte ihm, dereinst, dass die Einwohner gutmütig und friedlich waren.
Obendrein waren sie sehr avisiert in Technik und besondere Fähigkeiten im Kampf.
Trunks wurde sofort auf dem Planeten, zuvorkommend aufgenommen und half auch hier nach Leibeskräften, unter anderen bei einen Streit mit einigen ehemaligen Freezer Soldaten und lernte von ihnen als Gegenleistung die Gabe der Telekinese.
Man lehrte ihn sogar mit der Kraft seiner Gedanken Dinge zu bewegen, Mauern aus Gedankenkraft zu errichten und Attacken ohne Energie nur mit seinen Gedanken abzuschießen.
Nachdem er das nach 3 Monaten gemeistert war, plante er als nächstes Tapions Heimatplaneten zu besuchen, entschied sich allerdings dagegen, da es mit Tapion auf der Erde kein gutes Ende genommen hatte und er sich nicht getraute, seinen Kameraden ins Gesicht zu sehen.
Trunks wusste noch wie heute, was dem jungen Weltenbummler der in einer Spieldosen gefangen war, zugestoßen war, er wurde dereinst von den Cyborgs getötet als er die Kontrolle über den Drachen verloren hatte, der in seinem Inneren lebte, als letztes Erbe, erhielt Trunks von seinem einstmals besten Freund, da er und Son Gohan damals vergeblich versuchten ihm zu helfen, das Schwert des Kriegers.
Trunks landete stattdessen als nächstes auf einen Planeten, auf dem es nur Dinosaurier gab, er sah sich einige Tage dort um, erforschte die Tiere, flog dann aber schneller weiter als gedacht und weil er Heimweg bekam, entschloss sich Trunks schließlich ein halbes Jahr nachdem er aufgebrochen war, wieder nach Hause zu fliegen, er war nun bereit seines neues Leben auf der geliebten Erde zu beginnen.
Kapitel 2
Der Junge, wollte nach seinem Entschluss einfach nur schnell nach Hause, allerdings geriet er auf der Rückreise, die er eigentlich ohne pause bewältigen wollte, in einen verheerenden Weltraumsturm.
Der Sturm, welchen er noch nie heftiger erlebt hatte, dem seine Kapsel problemlos stand hielt, er aber ganz schön umhergewirbelt wurde, flaute allerdings von einem Moment auf dem anderen wieder ab, als er durch ein schwarzes Loch geschleudert wird.
Als der Junge unwissentlich, das schwarze Loch durchflogen hatte, flog er einfach weiter und sah nach einigen Minuten, auf seinem Hauptbildschirm, die Erde vor sich und glaubte schon, sein Abenteuer unbeschadet überstanden zu haben.
Der Mischling zwischen Mensch und Saiyajin leitete die Landung ein, was er allerdings nichts sah, war, dass er dabei ausgerechnet in einem finalen Kampf zwischen seinem Vater, Piccolo, Son Goku und der restlichen Gruppe Z gegen Cooler landen würde.
Cooler, der Bruder von Freezer, entdeckte das fremde Raumschiff noch bevor Trunks, dass auch nur realisieren konnte und schoss ihn mit einer gewaltigen Energieattacke, in einem Anflug von Größenwahn, vom Himmel.
Trunks der auf so etwas überhaupt nicht vorbereitet war, schließlich, konnte er nicht sehen, was unter ihm geschah, spürte den Angriff erst als es zu spät war und seine Kapsel arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Der Junge, hatte durch den Angriff einige Verletzungen davongetragen. Er kämpfte damit, dass Bewusstsein nicht zu verlieren und flog nun in seinem schwerbeschädigten Raumschiff, fast ungebremst auf die Erde und schlug dort in einem riesigen Krater auf.
Allein der soliden Bauweise, des Schiffes, war es zu verdanken, dass sich der Junge außer einer Gehirnerschütterung, einigen blauen Flecken und Quetschungen kaum etwas zugezogen hatte, dass Schiff allerdings, war nicht mehr zu gebrauchen.
Trunks, befürchtete schon das schlimmste, für seine Erden und stand völlig neben sich, seine Welt war doch von allen Bösen befreit, also was hatte ihn da getroffen oder hatte eine Macht, den gebeutelten Planeten überfallen als er fort war.
Der Retter der Menschheit wusste nicht was mit ihm geschehen oder was ihm erwartete, allerdings brach er sich letztendlich aus den zusammengeschmolzenen Überresten und stieg seiner Kapsel.
Er blickte sich um und war ganz erstaunt zu sehen, dass er anscheinend nicht, auf seiner Erde gelandet war, als er schließlich noch all seine Freunde aus der Vergangenheit und seinen Vater sah, wahr er komplett verwirrt.
Ebenfalls war er sehr überrascht den Bruder von Freezer zu sehen, der natürlich für ihn kein Gegner war, da er schon Freezer mit nur einem Hauch seiner Energie besiegt hatte, allerdings war dieser eigentlich auch tot.
Während Trunks langsam realisierte, dass er hier nicht zu Hause sein konnte, merkte er ebenfalls, dass sowohl Cooler als auch die Z Krieger ihn nicht erkannten, allerdings glaubte Cooler auch sofort, das der Fremdling zur Z Gruppe gehörte und von irgendwoher zur Hilfe geeilt war.
Cooler mustere ihn während Trunks ihn aus seinen großen blauen Augen ebenfalls ansah, schließlich scannte der Außerirdische, den Neuankömmling mit seinem Scooter und warf seine Erkenntnisse in die Runde. „Das ist aber sehr interessant, bei unserem neuen Mitspieler, handelt es sich, um einen Saiyajin. Er hat aber auch Erdlingsblut in seinen Adern. Außerdem ist er ein direkter Abkömmling von Vegeta.“
Trunks war schockiert, dass Scooter so etwas überhaupt konnten, allerdings beobachtete er, bevor er sich äußerte, erst einmal, die Reaktion von Vegeta.
Durch dessen Gesichtsausdruck, konnte Trunks erkennen dass er so weit in der Vergangenheit gelandet war, das der reine Saiyajin ausschließen konnte, dass er ein Kind hatte.
Des weiteren erblickte der Fremdling, als er den Blick von seinem Vater los riss, Son Gohan der in dieser Zeit noch ein kleines Kind war und war sich sicher, dass er wahrscheinlich noch nicht mal geboren war.
Nachdem der Junge das erkannt hatte, brach er sein Schweigen und sprach den Außerirdischen etwas aufgebracht an. „Warum hast du meine Raumkapsel beschossen, du bist jetzt wahrscheinlich, daran Schuld, dass ich hier bleiben muss.“
Cooler lachte ihn hemmungslos aus „Was denn, möchtest du keine Zeit mit deinem Vater verbringen. Ich habe dir, doch eher einen Gefallen getan!“
Trunks erzürnte dieser Ausspruch so sehr, dass er eine Hand erhob und mit den Fingern Richtung Coolers Raumschiff schnipste, durch diese Geste wurde das seines Gegenüber, ebenfalls in einer riesigen Explosion, welche er mit einer unsichtbaren Mauer abschirmte, um Schäden auf dem Planeten zu vermeiden, völlig zerstört.
Cooler stand nun auch völlig neben sich, da er nicht begreifen konnte, was gerade geschehen war, Trunks wiederum wurde mit jedem weiteren Gedanken, den er in seinem Kopf formte, trauriger, dabei liefen ihm langsam aber sicher die Tränen in die Augen.
Er war sich gerade erst, nachdem sein Gegner so tobte, bewusst geworden, dass er seine Mutter höchstwahrscheinlich nie wieder sehen würde, er wollte sich zwar auf den Spuren seines Vaters bewegen, aber er hatte nicht vor in dieser Zeit zu bleiben.
Er wollte seine Mutter Wiedersehen, außerdem hatte er begonnen sich ein Leben in der neuen Welt auszumalen, er wollte die Firma seiner Mutter wieder aufbauen und nachdem er feststellte, dass er ein Händchen für das reparieren von Gegenständen hatte, wollte er Dinge erfinden. Außerdem wollte er ein Studium beginnen und sich gleichaltrige Freunde suchen, denn jetzt hatte er endlich die Zeit sein Leben zu genießen.
Als er schließlich bemerkte, dass Cooler sich gefangen hatte und noch mehr tobte, dass er nun auch den Planeten nicht mehr verlassen konnte, beruhigte der Junge sich auch wieder und hörte darauf was der Außerirdische zu sagen hatte. „Wie kannst du es nur wagen. Ich stamme von Königen ab, in euch wiederum fließt nur das dreckige Blut eines Affenvolkes.“
Trunks konnte sich ein kurzes Schmunzeln nicht verkneifen. „Jetzt weißt du wie es sich anfühlt alles was man liebt, nie wiederzusehen und von einem Affen vorgeführt zu werden.“
Das war für Cooler nun wirklich zu viel, und so griff Trunks an. „Ich werde dich für deine Taten töten.“
Trunks grinste, er fürchtete sich nicht, im Gegenteil er wich jedem Angriff seines Gegners spielend aus und lächelte ihn nun jetzt süffisant an.
Das brachte seinen Gegner noch mehr auf die Palme, er war doch der Stärkste im Universum und so wollte er eine verheerende Energie Attacke auf seinen Gegner schleudern, die wahrscheinlich ebenfalls den ganzen Planeten zerstört hatte, doch dies konnte Trunks nicht zulassen, auch wenn diese Erde nicht sein zu Hause war, wollte er sie doch nicht in Trümmern sehen.
Er bewegte sich blitzschnell auf Cooler zu, brach ihm das Handgelenk mit dem er die Attacke ausführen wollte, welche darauf verpuffte, danach brach er ihm beide Beine, damit er keinen Schaden mehr anrichten konnte.
Trunks wollte seinen Gegner so zurücklassen, denn er hatte genug davon Gegner zu töten, schließlich gingen Freezer, sein Vater und dutzende seine Leute auf sein Konto und das bescherte ihn immer noch Albträume.
Vegeta nutze wiederum Trunks weitere Untätigkeit aus und war nicht so gnädig, er sah den am Boden robbenden Außerirdischen immer noch als Gegner, er ging jetzt nachdem er ihm gewachsen war, blitzschnell zu ihm und zerschmettert ihn dem Kopf.
Trunks sah seinen Vater aus großen blauen Augen an und erwiderte. „Warum hast du das getan? Warum hast du ihn getötet, er war wehrlos. Ich wollte, dass er auf diesem Planeten, während seine Wunden heilen, Demut lernt und sich vielleicht eines Besseren besinnt.“
Während Trunks ganz ruhig blieb, war der andere Mann mittlerweile wütend geworden. „Wach aus deinem kindischen Träumen auf, Kleiner, du glaubst nicht wirklich, dass er sich irgendwann bessert und dann ein wertvolles Mitglied für die Gesellschaft wird. Sobald er geheilt wurden wäre, hätte er uns alle getötet.“
Trunks der seinen Vater in dieser Zeit nur zu gut kannte, blieb weiter ruhig. „Das kann man nicht wissen, wenn man es nicht versucht.“
Eine Antwort darauf bekam Trunks nicht, da er nun von Son Goku angesprochen wurde. „Vielen Dank für deine Hilfe, wir waren Cooler nicht gewachsen, aber wer bist du eigentlich? Bist du wirklich mit Vegeta verwandt, wie Cooler gesagt hat?“
Der Junge überlegte, ob er sich wirklich als der outen sollte, der er war, aber das würde zwangsläufig für diese Zeit bedeuten, dass er wahrscheinlich nicht geboren würde, schließlich kannte er seinen Vater und wenn er jetzt schon wüsste, dass er eine Affäre mit seiner Mutter haben würde, woraus er dann entstehen würde, würde er alles Mögliche tun um das zu verhindern.
Während er weiter überlegte wie er seine Anwesenheit hier erklären konnte, merkte er plötzlich, dass sein Kopf noch mehr schmerzte, als zuvor und eine warme Flüssigkeit an seiner Schläfe herunterlief.
Er führte seine Hand zu seinem Kopf und nachdem er sich diese besah, bemerkte er, dass er sich wahrscheinlich bei seinem Absturz eine schwere Kopfverletzung zugezogen hatte.
Dies merkte auch sein gegenüber und versuchte ihm zu helfen. „Vielleicht wird es erst einmal besser sein, dass wir dich in ein Krankenhaus bringen. Vielleicht kannst du uns später noch sagen, wie du überhaupt hierher gekommen bist“
Trunks ignorierte die Fragen erneut und ging zu seiner Raumkapsel, er suchte den Capsule Knopf und drückte ihn, um sie in eine Hoihoi-Kapsel zu verfrachten, die Kapsel war zwar schwer beschädigt aber vielleicht konnte er durch die Daten, die der Hauptcomputer gesammelt hatte, herausfinden wie er in diese Zeit gekommen war und vor allen Dingen, sie wieder verlassen konnte.
Er beantwortete die letzte offene Frage nun ohne lange zu darüber nachzudenken. „Ich weiß es nicht, ich war eigentlich im Weltraum unterwegs nach Hause und dann von einem Moment auf dem anderen war da dieser schwere Sturm und dann bin ich plötzlich auf diesem Planeten, gelandet.“
Piccolo wollte von dem Neuankömmling wissen. „Kann es sein, dass du auch von der Erde bist, schließlich sprichst du fließend die Sprache, die auch auf diesem Planeten gesprochen wird.“
Trunks überlegte ob er nun auf diese Frage antworten sollte, aber er entschied sich auch diesmal dazu, zu schweigen.
Ihm fiel es ohnehin mit jeder Minute schwerer sich zu konzentrieren, er begann sogar zu taumeln und wusste nun mit Gewissheit, dass er sich vielleicht doch eine schwerere Verletzung zugezogen hatte, als er zuerst gedacht hatte.
Allerdings war er noch so klar bei Verstand, dass er der versammelten Mannschaft mitteilen konnte, dass er in der Ferne etwas sah.
Alle drehten sich um, da sie schon mit dem nächsten Gegner rechneten, doch da war nichts, als sie sich wieder zu dem fremden Jungen umdrehten und fragen wollten, was er sah, war er verschwunden.
Die Z Gruppe sah sich nach ihm um, aber in weiter Ferne war der Junge daraufhin, nirgends zu spüren oder zu sehen.
Das einzige was der Junge zurückgelassen hatte, war Blut, welches aus seiner Kopfwunde getropft war. Während Trunks die Gruppe zurückgelassen hatte, suchte er mit letzter Kraft einen Unterschlupf.
Bei seiner Suche landete er schließlich in Ingwerstadt, er kannte zwar Ingwerstadt, aber nicht so wie sie gerade war, er kannte nur die neue Version, die nach dem Angriff der Cyborgs entstanden war.
Er suchte sich dort nun ein Hotel, checkte ein und ließ sich nachdem er in sein Zimmer eingetreten war und dieses abgeschlossen hatte sofort auf das Bett fallen.
Er wusste zwar nicht wie er die anfallenden Hotelkosten begleichen sollte, schließlich hatte er kein Geld mitgenommen, aber das war ihm in diesem Moment egal, denn er konnte sich keinen Moment länger auf den Beinen halten oder die Augen noch länger offen halten. Danach wurde alles schwarz um ihn.
Kapitel 3
Der Junge erwachte erst wieder als es vehement an der Tür seines Zimmers klopfte.
Er war, als er die Augen aufgeschlagen hatte, völlig orientierungslos, er wusste weder wie viel Zeit vergangen, noch wo er, war.
Trunks braucht einige Sekunden bis er sich wieder an alles erinnerte und hielt die Geschehnissen der letzten Stunden für einen Traum und das Bett in welchem er geschlafen hatte, für seines, erst an seiner schmerzenden Kopfverletzung, merkte er sofort dass es sich nicht um sein Zimmer und dabei um die Realität handelte.
Er erhob sich schwerfällig, vom Bett, nachdem das Klopfen nicht aufhörte, auf dem er sich ausgeruht hatte. Jetzt besann er sich auch wieder auf das Hotel.
Nachdem er einen Blick auf das Laken geworfen hatte, sah er, dass seine schmerzenden Wunde, eine Blutlage auf dem weißen Stoff hinterlassen hatte.
Er war wie betäubt und konnte sich erst von dem Anblick los reißen, als er das Klopfen immer noch lauter vernahm, er wankte weiter zur Tür, erst als er sich am Türrahmen und am Türknauf abstützen konnte, hatte er Halt gefunden und öffnete die Tür seines Hotelzimmers.
Was der Junge dort sah, hätte er nie erwartet, er hatte damit gerechnet, dass sich ein Zimmermädchen seinem Zimmer, annehmen wollte, allerdings konnte er vor seiner Tür Bulma und die Gruppe Z wahrnehmen.
Der Junge aus einer anderen Zeit, versuchte sich dumm zu stellen und fragte. „Wer seit ihr und wie kann ich euch helfen?“
Die Freunde hatte nicht mit dieser Antwort gerechnet und wussten nicht, was sie darauf sagen sollte, bis Vegeta daraufhin das Wort ergriff und sich an ihm vorbei ins Zimmer schlängelte. „Gestern wusstest du noch sehr genau wer wir sind!“
Nachdem er diese Worte beendet hatte und im fremden Zimmer stand, schlossen sich ihm die Anderen an.
Trunks resignierte, er wusste nun, dass er aus dieser Situation nicht so einfach herauskommen würde und so schloss er, schweren Herzens, die Tür hinter seinen ungeladenen Gästen.
Da er sich immer noch sehr schwach fühlte, lehnte er sich mit dem Rücken gegen die Wand und fragte. „Okay, ich habe geschwindelt, ich dachte, ich könnte mich so am einfachsten aus der Affäre ziehen. Was habt ihr nun vor mit mir, wollt ihr mich töten, weil ihr mich vielleicht für eine Bedrohung haltet?“
Bulma, die bis gerade zum ersten mal in ihrem Leben, nicht wusste was sie sagen sollte, gewann nun ihre Stimme wieder. „Auf keinen Fall, werden wir dir irgendetwas antun, wir sind nur hier um zu helfen.“
Trunks sah an den Menschen, die in seiner Zeit fast alle schon gestorben waren, vorbei und erwiderte. „Ich habe nicht nach eurer Hilfe verlangt, außerdem kennt ihr mich nicht.“
Son Goku ergriffen nun das Wort. „Ja, wir mögen dich noch nicht kennen, aber du bist ein netter Kerl und hast uns allen das Leben gerettet. Außerdem interessieren wir uns für die Techniken die du gegen Cooler eingesetzt hast. Vielleicht könntest du uns diese beibringen. Schließlich hast du sie doch mit Sicherheit auf Yardrat gelernt?“
Trunks war daraufhin etwas überrascht, allerdings hielt sich dieser Zustand nicht lange, da auch Son Goku einige Zeit auf dem Planeten verbracht hatte und wahrscheinlich viel über deren Lebensweise und Welt mitbekommen hatte.
Nachdem sich der Junge wieder gefangen hatte, antwortete er. „Was ist wenn ich meine Kräfte nicht mit euch teilen will und auch keinen weiteren Kontakt zu euch möchte. Schließlich könnte jeder Moment, den wir miteinander verbringen, alles in eurer Welt durcheinander bringen.“
Nun schaltete sich Bulma wieder ein. „Habe keine Angst, keiner von uns wird dich mit irgendwelchen Fragen oder dergleichen belästigen und natürlich musst du auch deinen Techniken nicht mit den Jungs teilen, schließlich wissen wir dass du nicht von hier bist, im Gegenteil du bist, aus der Zukunft und Vegetas und mein Sohn.“
„Nun war der Junge aus der Zukunft wirklich sprachlos und fragte. „Woher, weißt du dass? Ich war doch so vorsichtig und habe nichts verraten?“
Nun mischte sich Krillin, in das Gespräch ein. „Ja du hast nichts verraten, allerdings habe ich das Blut, was du an deinem Landungspunkt verloren hast, aufgewischt und Bulma gegeben. Sie hat dann über Ihren Computer und der Daten die daran gespeichert sind herausgefunden dass du ihr und Vegetas Sohn, bist. Das du dann aus der Zukunft sein musst, dass ist wohl offensichtlich, schließlich haben Vegeta und Bulma kein Kind, was so alt ist wie du.“
Das war nun völlig zu viel für Trunks, er war fast schon einem Nervenzusammenbruch nahe, hatte er etwa, nur weil er verletzt worden war, diese Zeit so beeinflusst, dass er niemals geboren werden würde?
In seinem Inneren, versuchte er mit dem letzten Mut der Verzweiflung einen Plan zu ersinnen, bevor er diesen allerdings umsetzen konnte und bis aufs Blut diskutieren wollte, dass es nicht die Wahrheit sei, trat Bulma zu ihm und nahm ihn bei der Hand. „Du musst keine Angst haben, du hast nichts getan. Die Zukunft wird sich so entwickeln wie es sein soll, keiner wird sich von dir in dieser Welt beeinflussen lassen. Sagst du mir bitte noch deinen Namen und wie alt du bist?“
Der Junge resignierte nun völlig und gab auf, er antwortete nun einsilbig auf die erste Frage. „Trunks.“
Die Frau die höchstens 10 Jahre älter war als er, sprach sanft auf ihn ein. „Das ist ein sehr ungewöhnlicher Name, ich frage mich wie ich auf den Namen gekommen bin, da ich mir nicht vorstellen kann, dass Vegeta so kreativ war, dir einen solchen Namen zu geben.“
Trunks bereute jetzt schon, dass verraten zu haben und musste sich erst wieder sammeln, seine Kopfschmerzen wurden auch mit jeder Minute schlimmer und er hielt diese kaum noch aus. „Was wollt ihr denn jetzt eigentlich von mir.“
Bulma die seine Hand immer noch nicht losgelassen hatte, antwortete erneut. „Du bist verletzt und in einem fremden Land, du hast bestimmt kein Geld und auskennen wirst du dich hier auch nicht. Wie willst du zum Beispiel das Hotel bezahlen?“
Der Junge schwieg wieder, allerdings fragte er sich in seinem Inneren wie sie ihn in diesem Hotel gefunden hatten? War er etwas so unvorsichtig? Hatte er gestern in seinem angeschlagenen Zustand etwas seinem Nachnamen Briefs verraten? Allerdings konnte er die Anwesenden nicht weiter ausfragen da es ihm plötzlich schwarz vor Augen wurde und er erneut die Besinnung verlor.
Kapitel 4
Trunks wachte erneut völlig orientierungslos an einem für ihn fremden Ort wieder auf.
Er sah sich kurz um und als er feststellt, dass dieser Fremde Ort, ein Krankenhaus sein musste, sprang er aus dem Bett auf und wollte die Flucht ergreifen, allerdings wurde er von Bulma die gerade mit einer Vase, voller frischer Blumen, das Zimmer betrat, aufgehalten. „Hier geblieben, du hast eine schwere Gehirnerschütterung und musst dich definitiv hinlegen.“
Trunks konnte kaum einen klaren Gedanken fassen, er wusste nur eines. „Meine ganzen Sachen sind noch im Hotel, ich brauche zumindest die Kapsel, vielleicht kann ich aus den Daten analysieren, wie ich wieder zurück in meine Zeit komme.“
Bulma ergriff ihn bei der Hand und flüsterte ihn zu. „Mach dir keine Gedanken, ich habe das Hotelzimmer leergeräumt und alles an mich genommen, was dort war.“
Der Junge beruhigte sich augenblicklich, er sah seine Kapsel schon auf einer Müllkippe liegen, wurde aber sofort wieder unsicher. „Ich war noch nie im Krankenhaus, kann ich denn überhaupt hier bleiben, schließlich bin ich ein Mischling, was wird wenn man herausfindet, was ich bin?“
Die Frau beruhigt ihn auch in diesem Aspekt. „Mach dir auch darüber überhaupt keine Gedanken, selbst Son Goku und Vegeta lagen schon hier, wir haben damals einfach gesagt dass sie einem ausgestorbenen Volk, angehören, was irgendwo im Süden lebte.“
Der Junge aus der Zukunft schluckte, ließ sich aber von Bulma wieder zum Bett führen. "Wie lange war ich weg?“
Bulma musste nicht lange überlegen, du warst fast 12 Stunden bewusstlos und hast außerdem ziemlich viel Blut verloren."
Der Junge legte sich wieder zurück aufs Bett, er war langsam aber sicher mit allem um ihn herum einfach nur noch überfordert.
Er drückte sich die Hände auf die Augen und musste ein Weinen unterdrücken. „Was soll ich denn jetzt machen? Ich bin hier ganz allein und werde nie....“
Bulma unterbrach ihn in seiner Rede die nur von Traurigkeit und Zerrissenheit gekennzeichnet war. „Mach dir keine Gedanken, solange ich da bin, werde ich dafür sorgen, dass es dir an nichts fehlt. Ich habe schon mit meinen Eltern gesprochen und sie freuen sich sehr ihren Enkel bei sich wohnen zu wissen.“
Trunks beruhigt, das nur minder, erst nachdem Son Goku plötzlich und unerwartet in das Zimmer gestürmt war, fing er sich wieder und versuchte den Ausbruch, den er gerade an den Tag gelegt hatte, völlig zu verdrängen.
Son Goku, der war, wie er immer war und nicht einmal bemerkte, dass mit Trunks etwas nicht stimmte, begrüßte die beiden freudig und wanderte ohne weitere Worte zum Krankenbett.
Nachdem der Mann angekommen war, überreichte er Trunks eine Bohne. Der halbe Saiyajin besaß sich die Bohne, in seiner Hand skeptisch und fragte. „Du hast mir eine magische Bohne mitgebracht?“
Son Goku nickte eifrig. „Das war das Mindeste, schließlich wurdest du verletzt, als du nichts ahnend mit deinem Raumschiff auf die Erde zu geflogen bist, außerdem hast du, den Gegner besiegt, der die Erde bedroht hat.“
Der Junge sah die Bohne weiter an. „Ihr hättet meine Hilfe nicht gebraucht. Ihr hättet, das auch geschafft, bei euch hätte es nur etwas länger gedauert und es wäre vielleicht mehr zu Bruch gegangen. Ich habe ohnehin schon bereut, was ich es getan habe, nicht dass ich euch nicht gerne geholfen habe, sondern mehr, dass ich in das Zeitgeschehen eingegriffen habe, nur weil ich darüber sauer gewesen war, das meine Kapsel zerstört wurde.“
der vollwertige Saiyajin sah ihn skeptisch an. „Ich weiß nicht, warum du so unheimliche Angst hast, die Zeit zu verändern, wäre es manchmal nicht vielleicht besser, wenn die Zeit sich verändert?“
Trunks bereitete schon in seinem Kopf, eine langatmige Rede vor, in er Son Goku belehren wollte, allerdings sprach er nichts davon aus und steckte sich stattdessen die magische Bohne in den Mund.
Nachdem er die Bohne erst zerkaut und dann heruntergeschluckt hatte, fühlte er sich so gut wie seit Tagen nicht mehr.
Seine Kopfschmerzen und auch die anderen Wunden, die er kaum registriert hatte, waren ebenfalls endlich verschwunden. Der Zeitreisende, fühlte sich gut, er war nicht mehr müde oder ausgezehrt.
Der Junge hatte zwar seine Probleme immer noch nicht vergessen aber sein körperlicher Schmerz war zumindest verschwunden und deswegen, bedankte er sich sofort bei dem Mann, der ihm das magische Medikament gebracht hatte.
Bulma war überglücklich zu sehen, dass es Trunks endlich wieder besser ging, sie musste sich zwar erst an den Gedanken gewöhnen, dass sie nun Mutter war, aber nachdem sie erfuhr dass Trunks ihr Sohn war, konnte sie nicht anders als ihm zu helfen. “Trunks lass uns gehen, zieh dich an, dann gehen wir zu Oma und Opa nach Hause.“
Der Zeiteisende, war sich zwar immer noch unsicher, konnte er denn wirklich, in der Vergangenheit bei seiner jungen Mutter wohnen, ohne vielleicht so noch mehr dafür sorgen, dass er nie geboren würde und sie und Vegeta dann nie zusammen kamen?“
Allerdings musste er jetzt zum ersten Mal in seinem Leben egoistisch sein und an sich denken. Da er sonst nicht wusste, wo er hingehen sollte, oder wie er auf ehrliche Art in dieser Zeit nicht verhungern sollte, ging er ohne zu murren, zog er sich ohne zu murren an und begleitete Bulma und Son Goku aus dem Krankenhaus.
Bei Bulma und ihrem Eltern zu Hause in der Capsule Corporation angekommen, wurde Trunks sofort von Bulmers Eltern mit offenen Armen empfangen. Panchy, seine Großmutter, nahm ihn liebevoll in den Arm und auch der Doktor war da und drückte seine Schulter. Beide wusste was es mit ihm auf sich hatte und ginge deswegen ganz behutsam vor.
Trunks war von diesen Gesten so gerührt, dass er erneut fast zu weinen begann, er hatte zwar seine Großeltern schon in der anderen Vergangenheit kennengelernt, aber es war nie, so innig mit ihnen gewesen wie in diesem Moment, es wurde ihm von den beiden sogar gestattet, sie Großvater und Großmutter, nennen zu dürfen.
Auch wenn ihre Konstellation mehr als eigenartig war und eigentlich so niemals sein durfte, fühlte er sich bei den Menschen, die seine Großeltern waren, jetzt schon wie zu Hause.
Nachdem Trunks sich etwas mit seinen Großeltern vertraut gemacht hatte, tauchten, plötzlich Son Goku und Bulma, die sich im Hintergrund gehalten hatten, vor ihm wieder auf, diesmal hatte sie sogar Piccolo im Schlepptau.
Die drei traten allein auf dem Fremdling zu und hatten noch eine Überraschung für ihn. Son Goku hielt die sieben Dragonballs in den Armen und der Namekaner ergriff das Wort. „Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man dir in deiner Lage helfen könnte und sind auf die Dragonballs gekommen, vielleicht kann dich der Drache, in deine Zeit zurückzuschicken.“
Trunks hatte an diese Möglichkeit nicht gedacht, schließlich waren die Dragonballs in seiner Zeit schon lange Geschichte und so sah er den Namekaner, aus großen Augen an.
„Das wollt ihr für mich tun? Ich dürfte die Dragonballs benutzen, um wieder nach Hause zu kommen?“
Piccolo nickte und Son Goku erwiderte. „Klar kannst du die Dragonballs benutzen dein Wunsch ist wenigstens etwas Sinnvolles und hilft dir dabei wieder glücklich zu werden.“
Trunks lächelte zaghaft und gemeinsam mit den Freunden, Bulma und den Großeltern, gingen sie nach draußen um die Dragonballs dort zu nutzen und den heiligen Drachen zu rufen.
Bulma Übernahme die ehrenvolle Aufgabe und beschwörte den Drachen mit den Zauberworten, welche er vor seinem Erscheinen immer hören wollte. „Heiliger Drache Shenlong, erscheine und erfülle uns unseren Wunsch!“
Die Sechs sahen nun gebannt, auf die im Sonnenlicht leuchtenden Kugeln mit den roten Sternen, die bewirkten, dass der Himmel plötzlich dunkler wurde, bis es schließlich über ihnen so finster war, dass man denken könnte, die Nacht wäre hereingebrochen.
Plötzlich, von einem Moment auf dem anderen, erschien aus dem Kugeln ein orangefarbenes Licht was sich zu einem grünen schlangenartigen Drachen formte welches den Namen Shenlong trug.
Als der Drache seine vollständigen Maße erreicht hatte, die leuchtenden Kugeln unter sich, sprach er die Anwesenden mit seiner rauen Stimme an. „Ihr habt mich gerufen, hier bin ich, ich erfülle euch jeden Wunsch.“
Alle Beteiligten schwiegen und während Trunks überlegte, ob er diese Geste wirklich annehmen konnte und während er wohl in Bulmas Augen zu lange überlegte, übernahm die Frau die Aufgabe seinen Wunsch vorzutragen. „Trunks hier, ist durch einen Weltraumsturm, in unserer Zeit gelandet, kannst du ihn wieder in seine Zeit zurückschicken?“
Der Drache schwieg und überlegte einige Minuten bis er schließlich antwortete. „Leider kann ich euch dabei nicht helfen, da Trunks nicht wirklich aus eurer Zukunft kommt, sondern mehr aus einer parallelen Welt und somit auch aus einer parallelen Zukunft, auf die ich kein Zugriff habe.“
Trunks erstarrte, er hatte sich schon so gefreut, dass der Drache ihm helfen würde, nur um nun diese niederschmetternde Antwort zu bekommen.
Bulma drehte sich zu ihrem Sohn, der aus einer parallelen Zukunft gekommen war, um und sah, dass er genauso niederschlagen wirkte wie vorher.
Bevor sie allerdings etwas sagen konnte, ergriff Son Goku das Wort. „Du kannst ihm wirklich nicht helfen? Trunks möchte doch aber so gerne nach Hause zurück, es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, womit du ihm helfen kannst?“
Der Drache überlegte erneut einige Minuten. „Leider habe ich nur begrenzte Möglichkeiten und ihm zu helfen übersteigt leider diese. Wünscht euch etwas anderes.“
Son Goku entschuldigte sich sofort bei dem Jüngeren, er wollte ihm helfen und nicht ihn noch mehr entmutigen aber Trunks winkte ab. Der Junge konnte im Moment keine Worte bilden, so enttäuscht war er.
Kapitel 5
Nachdem er diese Nachricht bekommen hatte, war Trunks immer noch sprachlos, er liest sich zwar nichts, vor seinen neuen Freunden, anmerken, allerdings war er auch nicht in der Lage irgendwelche Worte zu formen, da er sich fürchtete in Tränen auszubrechen.
Der Junge hatte zwar gerade erst von Piccolo und Son Goku erfahren, dass es eventuell die Möglichkeit gebe, mit den Dragonballs wieder nach Hause zu kommen, doch hatte er in diesen wenigen Momenten, schon seine ganze Hoffnung, in den letzten Funken hineingepackt und war nun enttäuschter denn je.
Bulma und die beiden Männer sahen Trunks an und der Drache erwiderte erneut, dass man ihm doch einen Wunsch nennen sollte, damit er wieder verschwinden konnte.
Son Goku war ebenfalls traurig darüber und sprach Trunks an. „Das tut mir so leid, wir hatten wirklich gehofft, dass der Drache dir helfen könnte und dich schneller wieder nach Hause schicken könnte, als du erhofft hast.“
Trunks schüttelte nur mit den Kopf und rang sich einige wenige Worte ab. „Mach dir keine Gedanken. Ich bin dir dankbar, dass du es überhaupt versucht hast.“
Der Junge hielt sich wacker, aber man konnte in seiner Stimme hören, dass er nicht nur enttäuscht sondern auch abgrundtief traurig war.
Son Goku versuchte ihn zu trösten. „Wenn du willst, kannst du den Wunsch haben, wünsche dir irgendwas und wenn es nur etwas sinnloses ist.“
Der Junge überlegt ob er eventuell seine Raumkapsel vom Drachen reparieren lassen sollte, aber auch das half ihm nicht weiter, außerdem wusste er nicht wie der Drache es anstellen würde und ob eine vom Drachen reparierte Kapsel ihm überhaupt weiter half und so schüttelte er nur mit dem Kopf.
Die Stimmung, war in dem Moment so bedrückend, dass sie trauriger nie hätte sein können, das ging so lange bis der Drache sich wieder zu Wort meldete und erneut darum flehte, dass man doch einen Wunsch äußern sollte, damit er wieder verschwinden könne.
Son Goku fiel nichts ein, was er mit dem Wunsch anfangen sollte, er sah Piccolo an, der wiederum, Bulma ansah.
Diese begann sogleich zu meckern. „Und jetzt bleibt es wieder an mir hängen? Aber mir fällt jetzt auch nichts ein, was ich mir wünschen könnte. Aber da wir den Drachen nicht ewig warten lassen können, wünsche ich mir einen Teddybären der zu Trunks passt und ihn aufheitert.“
Die drei Männer sahen sie skeptisch an, aber der Wunsch war getätigt und so wurde der Himmel wieder hell, der Drache verschwand in die versteinerten Kugeln und diese wurden nun in alle Himmelsrichtungen geschleudert.
Der Drache konnte sich nun wieder ein ganzes Jahr ausruhen, im Gegenzug, waren die Dragonball nun wieder für ein Jahr dazu verdammt Steine zu sein.
Son Goku sah seine Kindheitsfreundin immer noch skeptisch an. „Ich weiß wir mussten uns etwas wünschen, aber warum ausgerechnet so etwas?“
Sein Blick fiel auf den Bären, der lavendelfarbenes Fell, blaue Knopfaugen und eine blaue Jacke trug, der nun dort saß wo der Drache zuvor gewesen war.
Bulma herrschte Son Goku für diese Kritik wütend an. „Dir ist doch auch nichts eingefallen. Mit diesen Worten ergriff sie den Bären und reichte ihn an ihrem Sohn aus der Zukunft weiter.“
Dieser stand immer noch etwas neben sich, konnte sich aber, ein, „Warum“, abringen.
Bulma lächelte. „Ich dachte du könntest etwas Trost gebrauchen und da du deine Kindheitsfreunde, bestimmt nicht mehr hast, dachte ich könnte dir der Kleine gut gefallen.“
Trunks nahm den Bär entgegen konnte sich aber nicht dazu abbringen, ihn an sich zu drücken. „So etwas habe ich tatsächlich nie gehabt, ich bin in einer zerstörten Welt voller Tote, Kriege, Trümmern und Traurigkeit aufgewachsen. Kampfnarben waren seit frühester Kindheit meine Begleiter, erst auf Namek habe ich sie, durch die heilende Hände von Dende verloren.“
Piccolo, Son Goku und Bulma, waren über das Gehörte so schockiert, dass sie sprachlos waren, erst die Frau war die, die sich nach einigen Sekunden wieder fing. „Oh mein Gott, was meinst du damit, was wird in Zukunft passieren?“
Trunks schüttelte mit dem Kopf, er konnte jetzt wo er ohnehin so unglücklich war, nicht auch noch darüber reden, was ihm in seiner Jugend zugestoßen war. „Später. Ich brauche einen Moment, sonst fange ich an, wie ein kleines Kind zu heulen.“
Obwohl Bulma, nicht einmal ansatzweise verstehen konnte, was gerade in dem Jungen vorging, wollte sie Trunks, den Freiraum geben, den er im Moment brauchte.
Bulma, schickte die beiden Männer nach Hause, man könnte sich auch in den nächsten Tagen über das unterhalten was Trunks gestammelt hatte.
Sie nahm ihn erneut bei der Hand und ging mit ihm in die Capsule Corporation zurück, wo sie ihn in das Zimmer einquartierte, was Sie für ihn vorgesehen hatte.
Nachdem Trunks dort angekommen und den Bären von Shenlong auf das Bett setzte und sich selbst dazulegte, wurde von seiner Mutter belehrt. „Wenn etwas ist, kannst du jederzeit, mich oder deine Großeltern fragen. In dem Schrank haben wir dir einige Sachen besorgt, ich hoffe es trifft dein Geschmack, wenn dir die Sachen nicht gefallen, können wir auch gerne die Tage noch einmal losgehen und dir andere kaufen.“
Trunks, wollte nicht undankbar sein, aber er konnte, darauf nichts erwidern, was die Frau, um peinliches Schweifen zu unterdrücken, zum weiterreden animierte. „Wenn du sonst noch etwas brauchst, scheue dich nicht, du kriegst alles was du willst. Ruh dich noch etwas aus, ich werde dich dann zum Essen rufen.“ Das einzige was Trunks darauf erwiderte war, „Danke“.
Nachdem er hörte wie Bulma die Tür hinter sich geschlossen hatte und sie außer Reichweite war, begann er sich seiner Traurigkeit zu ergeben, diese dauerte so lange bis Bulma ihn einige Stunden später zum Essen rief, was er verneinte und einfach einschlief.
Der nächste Morgen konnte nur besser werden, schließlich konnte es für ihn, nicht mehr schlimmer werden.
Am nächsten Tag, stand Trunks schon sehr früh auf, er duschte und schüttelte den Schwermut dabei, auch wenn er immer noch tief traurig war, ab, schließlich durfte er sich nicht in solchen Gefühlen vergraben.
Nachdem er sich abgetrocknet und die Haare gekämmt hatte ging er zu dem von Bulma angepriesenen Kleiderschrank, dieser war riesig und mit Klamotten in allen Varianten und Farben vollgestopft.
Er sah sich die Sachen, von kurzen Hosen bis zum Anzug war alles vorhanden, genau an, wählte einen schwarzen lang ärmlichen Hoodie und eine Jeans in der gleichen Farbe.
So gekleidet verließ er nun sein Zimmer und machte sich auf die Suche nach Bulma oder ihren Eltern.
Seine zukünftige Mutter fand er nicht, dafür allerdings seine Großeltern, die gerade dabei waren das Frühstück vorzubereiten.
Der Junge grüßte die beiden freundlich und entschuldigt, sich dafür, dass er gestern nicht am Essen teilgenommen hatte.
Die Großeltern, für die die neue Rolle noch ungewohnt war, winken ab und sagten, dass es nicht schlimm, wäre wenn man mal nicht zum Essen erschien, wenn es einem nicht gut ging.
Trunks fühlte sich trotzdem schuldig und half ihnen dabei das Frühstück vorzubereiten.
Nachdem sie schließlich alles zubereitet und auf dem Tisch gestellt hatten und Bulma, immer noch nicht von ihrem Ausflug zurück war, zu dem sie ganz früh aufgebrochen war, beschlossen die drei schließlich alleine zu essen.
Trunks für den, es auch neu war, plötzlich Großeltern zu haben, wusste kaum wie er mit diesen Beiden, für ihn fast immer noch fremden Leute, umgehen sollte, schließlich sprengten sie doch das Eis und erzählten Trunks etwas, über die Zeit, in der er jetzt zwangsweise zu Hause war.
Er erfuhr in dem Gespräch auch, dass diese Zeit, der, wie sie vor den Cyborgs in seiner Zeit war, gar nicht so unendlich war.
Plötzlich interessiert Trunks brennend, ob die Z-Gruppe etwas von den Cyborgs wusste und wer Freezer besiegt hatte.
Auch wenn Bulmas Vater nicht ganz auf dem Laufenden war, hatte er doch von Cyborgs die in der Zukunft erscheinen sollen, noch nie etwas gehört und Freezer wurde soweit er wusste, von Son Goku besiegt, der mit Hilfe seiner momentanen Teletortation, rechtzeitig auf die Erde gelangt war, ihn auszuschalten bevor er die Erde vernichten konnte.
Trunks fragte dann noch einmal, beiläufig ob er, der erste Zeitreisende war den sie begegnet waren, die, Eheleute nickten.
Der Junge griff das Thema nicht wieder auf, aber in seinem Inneren arbeitete es. Warum war sein ich, aus dieser Zukunft, nicht in die Vergangenheit gekommen, um die Menschen vor den Cyborgs zu warnen, bei so vielen parallelen, musste es doch passieren, dass auch hier Cyborgs auftreten würden.
Kapitel 6
Nachdem das Essen mit seinen Großeltern beendet war und Trunks sich mit seinem Großvater verständigt hatte, dass er diesem zukünftig gerne in seiner Werkstatt helfen wollen würde und dieser ihm versprochen hatte, ihn wiederum bei der Rekonstruktion seiner Raumkapsel zu helfen, tauchte Bulma wieder auf.
Bulma wartete bis der Junge alleine war und überlegte, wie sie das Thema am besten auf Trunks gestrigen Ausbruch lenken konnte.
Da es sie nicht losgelassen hatte, dass ihr Sohn in einer förmlich apokalyptischen Welt aufwachsen sein soll, in der er schon als Kind kämpfen musste und niemals die Möglichkeit hatte eine wirkliche Kindheit zu haben.
Allerdings musste sie ihn gar nicht darauf ansprechen, da es Trunks von sich aus, ansprach. „Kann ich mit dir reden, wegen gestern, es gibt etwas sehr Wichtiges, was ihr denke ich wissen müsst, denn es geht um euer aller Schicksal.“
Bulma nickte, woraufhin er erzählte ihr erst einmal seine komplette Geschichte, mit der Bitte diese für sich zu behalten, ohne Pause und ohne Gefühlsregungen, zu zeigen.
Die Frau war völlig sprachlos über das gehörte, musste aber etwas fragen. „Son Goku wird also an einer unheilbaren Krankheit sterben.“
Trunks sah sie an. „Heute ist sie unheilbar aber in der Zeit aus der ich komme, nicht.“
Bulma wurde unruhig, wenn sie an den Tod ihres engsten Freundes dachte. „Wie hilft uns das jetzt weiter?“
Nachdem Trunks sich entschieden hatte, den Platz seines anderen ich einzunehmen, hatte er sich dem Problem Son Goku schon angenommen.
Er würde in einigen Jahren eine Herzkrankheit bekommen, an der viele Menschen in seiner Zeit auch gestorben waren, also hatte er sich schon Gedanken gemacht.
Gemeinsam ging er mit Bulma in sein Zimmer und sie durchsuchten dort angekommen, die Sachen, die er aus seiner Zeit mitgebracht und sie hatten Glück, auch wenn er kein Geld dabei hatte, hatte er viele Kapseln von zu Hause mitgenommen unter anderem auch eine Notfallapotheke, die seine Mutter ihm aufgedrängt hatte.
Diese Apotheke, war auf alle möglichen Krankheiten vorbereitet und überraschenderweise hatte seine Mutter ihm auch, das Herzmedikament mitgegeben an dem Son Goku dereinst gestorben, der Junge reichte es sofort an Bulma weiter. Diese müsste sie nun, wie ihren Schatz hüten, bis sie es an den Kranken weitergeben konnte.
Gemeinsam riefen sie kurz darauf, die Gruppe Z zusammen, Trunks berichtete, dann noch einmal, was er über die grauenvolle Zukunft wusste, ließ dabei aber seine persönlichen Qualen weg.
Die Anderen waren, nachdem er geendet hatte, unschlüssig, was sie tun sollten, besonders weil, sich Trunks Zeit von ihrer doch unterschied.
Aber natürlich, konnte man nicht mit Sicherheit sagen, ob diese Wesen nun in dieser Zeit auftauchen würden, die Z -Kämpfer beschlossen diesbezüglich, kein Risiko einzugehen, sie wollten trainieren und dem nahen Tod entrinnen.
Bulma beglückwünschte die Gruppe zu der Entscheidung und reichte das Medikament, was Trunks aus der Zukunft mitgebracht hatte, an Son Goku weiter und erläuterte ihm dem Zusammenhang.
Natürlich hatte Trunks ebenfalls überlegt, ob er nicht einfach die Cyborgs selbst besiegen und alles stillschweigend hinnehmen sollte, aber in dieser Zeit hätte niemand etwas davon, wenn er die Cyborgs besiegte, denn wenn er irgendwann wieder nach Hause flog, waren die Krieger auf sich gestellt und würden wahrscheinlich die nachfolgenden Gegner die nur Stärker würden, nicht besiegen konnten.
Die Z Krieger, allerdings hatten nur noch eins im Sinn, sie wollten trainieren und am besten zusammen mit Trunks, da er, nicht nur stärker war als sie, sondern auch besondere Fähigkeiten erlernt hatte.
Trunks allerdings lehnte ein Training mit den anderen ab, er wusste zwar noch nicht wirklich, was er mit seiner Zeit hier anfangen sollte, aber kämpfend, wollte er sie nicht verbringen.
Damit gaben sich schließlich die Z-Kämpfer zufrieden, was blieb ihnen auch anderes übrig.
Trunks wiederum, ging ab diesem Zeitpunkt seinem Großvater in der Werkstatt zur Hand, mit ihm zusammen reparierte er alle möglichen Sachen bis er schließlich nach ein paar Wochen, mit ihm zusammen auch seiner Raumkapsel repariert hatte.
Nachdem schließlich fast ein Monat in der fremden Zeit vergangen war hatte sich Trunks weitestgehend von Bulma zurückgezogen hatte, schließlich wollte er nicht seine Geburt in nicht einmal zwei Jahren torpedieren.
Während er die beiden ausschließlich aus der Ferne beobachtete wandte er sich immer mehr seinen Großeltern zu, die mittlerweile auch Trunks als ihren Enkel, vollständig anerkannt hatten.
Nachdem die Kapsel schließlich repariert und an Bulmers Computer angeschlossen worden war, war es war nun an der Zeit herauszufinden, wie der Junge aus der Zukunft nun in dieser Zeit gelandet war.
Die beiden Männer fanden heraus dass Trunks während des verheerenden Weltraumsturmes, wahrscheinlich durch ein schwarzes Loch geflogen und dann hier gelandet war.
Der Junge überlegte. „Um wieder in meine Zeit zurückzugelangen, muss ich wahrscheinlich auf denselben Weg zurück, auf den ich hierher gekommen bin, ich muss also die gleichen Bedingungen herstellen.“
Der Doktor erwiderte. „Ich glaube das kriegen wir hin, wir müssen nur einen Zeitpunkt in der Zukunft finden, der dieselben Konstellationen hat, eine Errechnung des genauen Zeitpunktes, wird wohl mit diesem Rechner spielend möglich sein.“
Dr. Briefs, war als er nach einigen Minuten schließlich, die Antwort bekam, am Boden zerstört, er getraute sich kaum seinem Enkel die Wahrheit mitzuteilen, denn auch diesmal sollte er kein Glück haben.
„Es tut mir so leid, für dich mein Junge, aber der Computer hat ausgerechnet, dass das nächste schwarze Loch zu den Bedingungen in die du geflogen bist, erst in 152 Jahren erscheinen wird.“
Trunks war zwar von der Antwort schockiert, aber er war gefasster als zuvor, warum sollte er auch diesmal Glück haben.
Dr. Briefs merkte das Trunks erneut am Boden zerstört war und versuchte ihn zu trösten. „Das war nur die erste Hochrechnungen, vielleicht findet der Computer in einer feineren Suche heraus, dass es doch früher einen Weg gibt. Alternativ könnten wir ausrechnen ob du eventuell über einen anderen Planeten, also über drei Ecken wieder in deine Zeit gelangen könntest, um von dort aus, mit deiner Kapsel einfach zur Erde fliegst.“
Der Junge nickte. „Wenn das funktioniert, wäre ich dir sehr dankbar, aber du musst dir tatsächlich kein Bein ausreißen, ich dachte mir schon, dass so etwas dabei rauskommen würde. Auf jeden Fall, danke ich dir, für deine vielen Mühen. Ich möchte dich nur bitten, dass ich hier noch eine Weile bleiben darf, ich werde dir auch tatkräftig zur Seite stehen?'“
Der Doktor war gerührt und erwiderte darauf. „Bleib so lange wie du es möchtest und helfe mir nur wenn du es selbst willst.“
Trunks nickte und zog sich für den restlichen Tag in sein Zimmer zurück. Er legte sich auf sein Bett und musste sich mit dem Gedanken abfinden, in einer fremden Zeit gefangen zu sein.
Kapitel 7
Ca. Zwei Jahre später
Der Junge aus der Zukunft, der mittlerweile 24 war, hatte sich mittlerweile mit dem Gedanken abgefunden in einer fremden Zeit zurück zu bleiben.
Er trauert jetzt zwar noch immer, dass er seine Mutter und auch die Zeit die er so lieb gewonnen hatte, nie wieder sehen würde aber das Leben musste weitergehen.
Der Junge war zwischenzeitlich jedoch nicht untätig, denn er war so unverzichtbar für sein Großvater geworden, dass er nicht nur sein Assistent, sondern auch sein Stellvertreter in der Wissenschaftsabteilung der Capsule Corporation geworden würde.
Außerdem hatte er sich von seinem Großeltern bestärken lassen und zwischenzeitlich ein Ingenieursstudium begonnen und erfolgreich beendet.
Genauso etwas wollte er auch in seiner Zeit studieren, aber sein dummer kleiner Ausflug ins Weltall hatte ihn all dem beraubt.
Bulma war mittlerweile wie erhofft mit Vegeta zusammengekommen, auch wenn man sie nicht wirklich als Paar bezeichnen konnte, waren die beiden so sehr miteinander vertraut geworden, das vor einigen Wochen der Trunks der Gegenpart das Licht der Welt erblickt hatte.
Der Junge aus der Zukunft war froh, dass er die Zukunft, dieser Welt, nicht dahingehend verändert hatte, dass er jetzt niemals geboren während würde.
Diese Auswirkung hatte zur Folge, dass der Junge, sich seiner Mutter und auch seinem Vater wieder nähern konnte, obwohl sein Vater eigentlich wenig Interesse an ihm zeigte, egal was er tat oder sagte, allerdings tangierte ihn das nicht mehr, schließlich hatte er mittlerweile nur ein Ziel, er wollte sich weitestgehend aus dem Zeitgeschehen heraushalten.
Allerdings hatte der junge Mann in den vergangenen zwei Jahren auch sein Training nicht außer acht gelassen, er war zwar nicht mehr so durchtrainiert, wie er einst gewesen war, aber er war immer noch stärker als jeder andere auf diesem Planeten.
Nachdem die Zeit weiter wie im Flug vergangen war, war der Tag an dem die Cyborgs auf der Erde erscheinen und Chaos anrichten würden nun da.
Trunks selbst wollte nicht daran teilhaben, war aber trotzdem gespannt, um welche Version es diesmal handeln würde, würde er der Version begegnen, von der Son Gohan ihn dereinst erzählt hatte oder würde er die Version Kennenlernen, der er selbst in der Vergangenheit, als er die anderen gewarnt hatte, erleben.
Obwohl er neugierig war, würde er sich diesmal nicht persönlich einmischen, er wollte sich nachdem alles vorbei war, die Geschehnisse von Son Goku oder Piccolo erzählen lernen lassen.
Allerdings machte ihm Bulma einen Strich durch die Rechnung, am morgen hörte Trunks schon wie sie sich heftig mit Vegeta stritt, er konnte aber nicht, verstehen, worum es bei der Auseinandersetzung ging und hatte diese schon fast schon vergessen als die Frau mit dem Baby im Schlepptau, an ihm vorbei rannte und aufbrechen wollte.
Trunks fragte sie skeptisch. „Wo willst du denn, eigentlich so schnell hin?“
Die Frau, die immer noch etwas geladen, von der Konfrontation mit Vegeta war, antwortete ihm schlicht. „Ich will Cyborgs sehen.“
Der junge Mann dachte nicht richtig gehört zu haben, er wusste zwar aus der Vergangenheit, dass Bulma auch dort gewesen war, aber dass sie diesmal wieder so dumm war, wieder dorthin zu gehen, hätte er nicht gedacht. „Was willst du da, das ist für dich und das Baby viel zu gefährlich?“
Bulma fühlte hat sich gleich wieder angegriffen. „Vegeta und jetzt du, warum denkt ihr nur alle ihr könnt mich bevormunden. Ich konnte schon Freezer auf Namek nicht sehen und deswegen will ich jetzt die Cyborgs sehen.“
Trunks rollte genervt, über seine so störrische Mutter, mit den Augen. „Okay darf ich dich dann wenigstens begleiten?
Die Frau die immer noch das Baby im Arm trug, welches Trunks mit seinem üblichen bösen Blick ansah, war überglücklich, dass sie wenigstens einen ihrer Männer überzeugt hatte. „Du darfst mich gerne begleiten, aber du wolltest doch eigentlich nichts mit dem Cyborgs und dem Kampf zu tun haben?“
Trunks ging kurz in sich, Bulma hatte Recht, eigentlich wollte er das nicht, schließlich hatte er sein Trauma schon einmal durchlebt, als er in der Vergangenheit war, aber er dachte sich ein zweites Mal würde auch nicht schaden und er wusste dass Bulma in diesem Kampf mindestens einmal in die Schusslinie geraten und Vegeta ihr nicht helfen würde.
Schließlich hatte er sie und das Baby dereinst gerettet. „Mach dir keine Sorgen, ich werde tatsächlich auch nicht kämpfen, ich gehe wie gesagt nur mit, um dich zu beschützen.“
Gemeinsam machten sich die drei nun auf dem Weg, zu einem von Bulmas fliegenden Autos, mit dem sie zur Ankunftsstelle flogen.
Während des Fluges war es zwischen ihnen still, Bulma merkte die Angespanntheit des jungen Mannes und versuchte, dass durch Reden zu überbrücken allerdings gelangt ihr das aufgrund, der mangelnden Beteiligung ihres Gegenübers nur minder.
Erst als die drei an ihrem Ziel angekommen, gelandet waren und dort schon Son Goku, Son Gohan Krillin und Piccolo entdeckten, entspannte sich die Stimmung.
Während Bulma sich angeregt mit ihren alten Freunden unterhielt, grüßte Trunks, die Anderen nur, plauderte einige Worte, mit ihnen und war dann nur noch stummer Komparse an diesem Gespräch, dem er nicht wirklich folgte, da er in seinem Inneren wieder mit den Cyborgs, die er aus seiner Zeit kannte, konfrontiert wurde und versuchte mit seinem Kindheitstrauma fertig zu werden.
Er beteiligte sich erst wieder am Gespräch als Son Goku direkt, das Wort an ihn richtete und ihn fragte ob er mittlerweile eine Möglichkeit gefunden hatte, wieder nach Hause zu kommen.
Trunks konnte erst Antworten als er sich die Frage noch einmal hatte wiederholen lassen. „Nein leider nicht, wir haben zwar mittlerweile die Kapsel reparieren und die Informationen daraus auswerten können, aber eine große Hilfe war es nicht, laut Berechnungen von Bulmas Computer wird es dieselben Konstellationen, die ich brauche, um wieder nach Hause zu kommen, erst wieder lange nach meinem Tod geben.
Krelin der auch neben ihnen stand, war wie die Anderen schockiert und fragte. „Was hast du denn dann jetzt vor, wenn du für immer hier bleiben musst?“
Der junge Mann schluckte, so wie gerade eben, wurde er noch nie mit der Tatsache konfrontiert, auch wenn er es in seinem Inneren wusste, schockten ihn die ausgesprochenen Worte doch bis ins Mark.
Bulma, antwortete nun auf die Frage, als sie bemerkte dass Trunks wieder völlig neben sich stand. „Wir finden schon einen Weg, macht euch keine Gedanken, außerdem hat Trunks sich schon bei uns eingelebt. Er hat Ingenieurwissenschaften studiert und nach nur drei Semestern abgeschlossen, er ist genauso hochbegabt wie ich, außerdem ist er schon nach so kurzer Zeit der Stellvertreter meines Vaters geworden, da er extrem gut Maschine reparieren kann.“
Alle Anwesenden waren mit der Antwort zufrieden und wechselten das Thema.
Nachdem Trunks und Bulma einen gemeinsamen ungestörten Moment hatten, bedankte er sich bei ihr, für das Rasche einspringen, als er nicht antworten konnte, sie wiederum winkte nur ab.
Nachdem die beiden schließlich in einem abschließenden Gespräch noch erläutert hatten, dass Trunks sich auf keinen Fall in das Kampfgeschehen einmischen und nur der Leibwächter von Bulma sein würde, warteten sie still bis endlich etwas geschehen würde.
Plötzlich, einige Zeit später, die Gruppe Z war soweit angewachsen, dass nur Vegeta fehlte und als schon alle an dem, was Trunks erzählt hatte zweifelten, erschütterte eine Explosion die unter ihnen liegenden Stadt und Trunks wusste, dass es richtig war die Anwesenden vor zwei Jahren zu warnen.
Während Trunks immer noch in sich gekehrt war, drehten sich, die anderen nun fragend zu ihm um. „Jetzt geht es los, passt auf euch auf und haltet dringend die magischen Bohnen bereit, ihr werdet sie brauchen.“
Mit diesen Worten flogen die Anwesenden, die sich mittlerweile vermehrt hatten, davon, die Stadt absuchend, nach den Cyborgs.
Jetzt waren nur noch Trunks und Bulma mit ihrem Kind übriggeblieben. „Was was wollen wir jetzt genau tun, du wolltest hierher, also was willst du?“
Bulma überlegte und antwortete. „Ich möchte nur die Cyborgs sehen, mehr nicht.“
Der junge Mann nickte. „Dann lass uns einfach zu einem späteren Kampfgeschehen vorgehen, unten in der Stadt wird es zu gefährlich werden, dich zu beschützen. Was wäre wenn wir uns aus dem Augen verlieren, das Risiko ist viel zu groß. Allerdings musst du mir versprechen, dass, wenn ich es sage, dass wir dann verschwinden werden.“
Kapitel 8
Angekommen, am neuen Austragungsort, dieser lag an einem einsamen Ort mit viel Wald und Felsen, warteten die drei ungeduldig darauf, bis sich das Kampfgeschehen zu ihnen verlagert würde.
Wenige Minuten später, waren die Kämpfer, auch schon dort angelangt.
Trunks ignorierte nun seine Mutter und stellte fest, dass es sich hier genau um dasselbe Geschehen handelte, welche er auch schon einmal in der Vergangenheit miterlebt hatte. Die Z Kämpfer traten also gegen die Energiesaugenden Modelle von Dr Gero und C19 an.
Son Goku focht gerade den Kampf, gegen C19, doch er wurde mit jedem Schlag, den er ausführte langsamer und als die Anderen, sich zu Trunks stellten, drehte sich dieser zu Piccolo um. „Du musst den Kampf beenden, Son Goku ist am Ende, seine Herzkrankheit hat ihn gerade übermannt und wenn er so weiter kämpft, kann es sein, dass er den Kampf verliert und dabei stirbt. Wenn Son Goku in diesem Kampf stirbt, prophezeie ich euch, dass ihr die Zukunft erleben werdet, die ich erlebt habe und diese ist nicht lebenswert für die die zurückbleiben und ihr werdet diese gar nicht erleben.“
Piccolo nickte. „Aber wie soll ich das anstellen, schließlich bist du der Einzige, der derzeit gegen die Cyborgs ankommen kann. Würdest du es schaffen gegen sie zu kämpfen und damit meine ich jetzt nicht, ob du es kräftetechnisch schaffst, du bist immer noch der stärkste von uns, ich meine damit emotional.“
Trunks lächelte, über die Tatsache, das Piccolo der einzige von den Kämpfern war, der schlau genug war, ihn zu durchschauen. „Darüber müssen wir uns keine Sorgen machen, es wird nicht dazu kommen, denn Vegeta wird gleich hier auftauchen und den Kampf übernehmen. Sollte es aber hart auf hart kommen, musst du dir keine Sorgen machen ich lasse euch heute nicht sterben. Allerdings muss ich dir sagen, werde ich nur im äußersten Notfall einspringen. Für mich wäre dieser Fall nur wenn Vegeta nicht auftaucht, denn es ist eure Lektion den nächsten Kampf gegen die anderen Cyborgs zu verlieren und nur dadurch werdet ihr stark genug werden, um die Cyborgs und auch Cell im Endkampf zu besiegen.“
Piccolo nickte nahm Son Goku aus dem Rennen und schickte ihn mit Gohan und Yamchu nach Hause zum Medikamente nehmen.
Als Piccolo schon in den Kampf eingreifen wollte, da er Vegeta immer noch nicht erblickte, tauchte der gesuchte plötzlich, wie aus dem nichts auf.
Dieser ließ sich seinen großen Auftritt als Retter in der Not, nicht nehmen, er schärfte Trunks allerdings noch ein sich nicht in den Kampf einzumischen und begann seinen Siegeszug.
Die anderen gaben es zwar nicht zu, waren aber froh über seine Hilfe und mischten sich ebenfalls nicht in den Kampf ein.
Trunks richtete nun seine Worte wieder an Bulma. „Hast du jetzt genug Cyborgs gesehen?“
Bulma nickte nur und so richtete Trunks seine Worte gleich wieder an Piccolo. „Der Kampf wird sich wahrscheinlich bald verlegen und zwar wird C20, der im übrigen Dr. Gero, der Erfinder der Wesen selbst ist, der sich in eines von ihnen umgebaut hat, ist, nach dem Tod von c19 von diesem Kampfgeschehen abwenden.
Nachdem er Angst vor Vegeta bekommt, er wird in die Berge fliehen dort, in den eisigen Höhen ist sein Hauptquartier haltet Ausschau in den bergigen Gegenden ist irgendwo eine Nische, dort findet er ihn wieder, da er dort sein Labor hat, aber dass ihr es vorher wisst, dort werden noch drei weitere Cyborgs auftauchen. Einer davon, er ist der größte und der stärkste, er wird niemals kämpfen, während die anderen Beiden, ein zierliches Geschwisterpaar, euch herausfordert. Unterschätzt sie nicht, sie sind gefährlich. Ihr werdet...ach vergiss es. Haltet also unbedingt magische Bohnen bereit.“
Piccolo schluckte und besaß sich den Kampf bei dem Vegeta eindeutig die Überhand hatte. „Und du bist dir sicher dass Vegeta nicht gegen die anderen Cyborgs bestehen wird, er ist wirklich stark geworden.“
Trunks lächelte gequält. „Er ist zwar stark, aber so wie er jetzt ist, ist er nicht mal ansatzweise stark genug, sie zu schlagen, ihr braucht unbedingt Son Goku, an eurer Seite und mindestens noch ein Jahr Training in Gottes Palast, um gegen die Geschehnisse gewappnet zu sein. Allerdings kann ich mehr nun wirklich nicht verraten, es war schön viel zu viel. Aber gerade konnte ich nicht anders, schließlich will ich euch nicht sterben, sehen. Ich gebe euch nur noch so viel mit, wenn ihr meine Hilfe braucht, werde ich mich trotz meiner Weigerung einmischen, aber ihr tut besser daran, wenn ihr allein kämpft, denn diese Gegner sind noch schwach im Vergleich zu den Gegnern, denen ihr bald im Anschluss begegnen werdet, aber über diese werde ich euch nichts erzählen, sonst vergraulen ich euch komplett.“
Piccolo nickte schockiert aber auch dankbar. „Ist wirklich besser so, sonst steht keiner von uns mehr morgens auf.“
Mit diesen Worten verabschiedete sich Trunks von den anderen, schnappte sich Bulma und zog mit ihr und seinem jüngeren ich wieder davon.
Kapitel 9
Der Junge aus der Zukunft war froh, dass er endlich den Kampfplatz, auf dem er Son Gokus Niedergang mitansehen musste, verlassen konnte, er war zwar stark genug, dass der junge Mann keine Angst zu haben brauchte, aber irgendwie hatte er trotzdem ein seltsames Gefühl im Magen.
Um sich abzulenken, ging er sofort, wieder seinem Großvater zur Hand und half ihm die nächsten Tage ununterbrochen bis zum Schlafen gehen dabei, die Aufträge, die er Tag für Tag abwickeln musste, zu erledigen.
Die nächste Berührung mit dem Kampf gegen die Cyborgs hatte er als Krillin, mit einem Bauplan der Cyborgs, diesen hatte er im versteckten Labor Geros gefunden, im Schlepptau, auftauchte und von Bulma verlangte, dass sie eine Fernsteuerung für die Cyborgs herstellte, damit sie diese, damit vernichten konnten.
Bulma die, größte Angst vor der Zukunftsperspektive die Trunks berichtet, hatte, war sofort damit einverstanden, diese für die Krieger so schnell es ginge herzustellen.
Krillin bedankte sich sofort, bat um baldige Umsetzung und wollte wieder von dannen ziehen, um seinen Freunden zu helfen, allerdings wurde er von Trunks, in einem unbelebten Flur des Hauses, abgefangen. „Du solltest wissen, dass du die Fernsteuerung, besser nicht benutzen solltest, was ich dir jetzt sage, ist nur für deine Ohren bestimmt. Du erinnerst dich doch bestimmt, an den weiblichen Cyborg C18, der mit dem blonden schönen Haaren. Wenn es hier so ist, wie in der Vergangenheit, die ich einmal durchgemacht habe, hast du dich auf den ersten Blick in sie verliebt und mit etwas Beharrlichkeit wird sie deine große Liebe sein und auch mit dir dein Leben teilen.“
Krillin schüttelte mit dem Kopf, er wollte das gehörte nicht wahrhaben. „In so ein Monster könnte ich mich niemals verlieben, sie ist nur auf Zerstörung aus. Ich will natürlich nicht sagen, dass du lügst, aber ich werde niemals, so für dieses mechanische Monster, was eine Stadt nach der anderen zerstört, empfinden.“
Der halbe Saiyajin lies daraufhin, den Menschen einfach von dannen ziehen, wenn er vorhatte, seine Zukunftsperspektive dahingehend zu verändern, dass er sich niemals in den Cyborg verlieben würde, war es so.
Er dachte noch einmal kurz wehmütig, an den einen Moment, als er das letzte Mal in der Vergangenheit gewesen war und die beiden Liebenden sich unbeobachtet fühlten und sich liebevoll küssten, schüttelte den Gedanken allerdings ab und beschloss nun Piccolo einen Besuch abzustatten.
Er hatte sich zwar vorgenommen, sich nicht in den Kampf der Cyborgs einzumischen, aber die letzten vergangenen Tage hatte er hin und her überlegt, ob er sich überhaupt heraushalten konnte, schließlich war Vegeta nur so stark geworden, weil er Trunks als Trainingspartner in Palast Gottes hatte.
Sein Vater durfte nicht sterben, hatte Vegeta doch eine wichtige Aufgabe: Wenn er nicht die Cyborgs und Cell so lange beschäftigen, bis er Geschmack am Kampf bekam und ein Turnier ausrichtete. Der Zeitreisende wusste nicht, was geschah, würde Vegeta die Rolle nicht erfüllen, wurde es dann vielleicht, zu einer Zukunft kommen, die niemand vorhersehen konnte.
Der Junge verabschiedete sich von seinen Großeltern, bereitete sie darauf vor, dass er wahrscheinlich diesen Abend nicht nach Hause kommen würde und machte sich auf zu Gottes Palast.
Als er nach wenigen Minuten auch schon am seinem Ziel angekommen war, bekam er eine hitzige Diskussion unter den Versammelten, mit, sie planten schon, wie sie im Raum von Geist und Zeit trainieren würden und Vegeta alleine übrig blieb und sich weigerte, sich mit Son Goku und Son Gohan zusammen Zutun, um doch noch gemeinsam zu trainieren.
Während Piccolo, der mittlerweile mit seinem älteren ich, dem Erdengott verschmolzen war, Vegeta immer noch ermahnte, dass er unmöglich alleine ein Jahr im Raum von Geist und Zeit überstehen würde, da er dabei wahrscheinlich den Verstand verlieren, könnte, würde er von Trunks unterbrochen. „Ich werde mit ihm trainieren.“
Die Anwesenden waren irritiert und Son Goku sprach schließlich das aus was alle dachten. „Ich dachte, du wolltest nicht mit uns trainieren oder dem gar den Kampf beiwohnen?“
Der Zeitreisende wusste, dass gerade alles, was er tat, gegen das sprach, was er eigentlich wollte. „Ich weiß, dass mein Verhalten gerade gegen alles spricht, was ich gesagt habe, allerdings sind wir jetzt bei einem Punkt angelangt, an dem ich fürchte, dass doch meine Zeitlinie wahr werden könnte, wenn ich euch hier nicht helfe. Schließlich habe ich zu diesem Zeitpunkt auch in der Vergangenheit, die ich besucht habe, meine Rolle gehabt, denn ich war, an der Seite von Vegeta, als er im Raum von Geist und Zeit verweilte.“
Piccolo sah den Jungen skeptisch an, erwiderte aber nichts auf das Gehörte, schließlich war Trunks alt genug, um zu wissen was er wollte.
Nachdem keiner der Anwesenden Widerspruch einlegte, begab sich Trunks sofort, gemeinsam mit seinem Vater in den Tempel. Als die Tür hinter ihnen geschlossen wurde, konnte ihr Training nun beginnen.
Der junge Mann erwartet schon, dass sein Vater sofort auf ihn zukommen würde, um die Techniken zu erlernen, die er im Weltall gelernt hatte, allerdings geschah das Gegenteil, sein Vater, ignorierte ihn und tat so, als wäre er überhaupt nicht da.
Trunks lächelte und ließ sich davon nicht beirren. Schließlich kannte er dieses Verhalten schon aus der Vergangenheit.
Die nächsten Tage änderte sich das Verhalten von Vegeta auch nicht und Trunks kam sich, obwohl er das Verhalten schon kannte, vor wie ein Aussätziger.
Durch diese Isolation, durch seinen Vater, kehrten auch die Albträume die er schon lange nicht mehr hatte zurück. In diesen Träumen wüteten immer noch die Cyborgs, aus seiner Zeit, sie töteten wieder und wieder Son Gohan vor seinem Augen, der mehr als nur ein Freund für ihn war.
Diese Träume ließen erst wieder nach, als Vegeta ihn erstaunlicherweise, nach einigen dieser Nächte, mit sanften Worten tröstete und daraufhin sogar mit ihm zusammen trainierte.
Während dieser Trainingseinheiten geschah es, dass sich alles wieder so entwickelte, wie er es aus der Vergangenheit kannte.
Vegeta wollte erstaunlicherweise auch nicht die Fähigkeiten erlernen, die er auf seiner Reise erlernt hatte, er war der Meinung, dass er irgendwann einmal selbst Yardrat besuchen wollte, um dort seine eigenen Fähigkeiten zu erlernen. In seinen Augen war es schamlos Fähigkeiten zu erlernen, welches sich Trunks in mühevoller Kleinarbeit angeeignet hatte.
Während sie Tagein Tagaus trainierten überlegte Trunks, wie er am weiteren Geschehen teilnehmen wollte, eigentlich war er, nachdem sie den Raum verlassen hatten, zusammen mit Vegeta los gestürmt um gegen Cell anzutreten.
Wenn es so geschehen würde. Wie in der Vergangenheit, wäre Vegeta nicht stark genug und würde gegen Cell unterlegen und wenn Trunks ihm nicht half, würde Cell wiederum vielleicht sogar Vegeta töten, und alles zu nichte machen, für das er in den letzten Jahren gearbeitet hatte.
Aber andererseits beschlich ihn schon länger, der Gedanke, ob er dieser Welt wirklich seinen Stempel und der Vergangenheit aufdrücken sollte, die er kannte.
Vielleicht war es, in dieser Welt, das Schicksal von seinem Vater von Cell besiegt zu werden. Der Junge verwarft diesen Gedanken wieder, er konnte und wollte seinen Vater nicht sterben lassen.
Allerdings nahm er sich vor, sobald sie diese Situation gemeistert hatten, sich nicht weiter in die Geschehnisse einmischen.
So verging schließlich ein Jahr im Raum von Geist und Zeit, wie im Fluge und der Tag, an dem sie wieder aus dem Raum treten würden, war da.
Kapitel 10
Die beiden Saiyajins traten nun völlig zerschlagen und mit zerstörter Kleidung aus dem Raum von Geist und Zeit.
Nachdem sie den Boden von Gottes Palast wieder berührt hatten, war Trunks sich sicher, dass er definitiv wieder zu seiner alten Stärke, die er in den letzten zwei Jahren etwas vernachlässigt hatte, zurückgekehrt war und dass er wahrscheinlich sogar stärker war als jemals zuvor.
Son Goku, Son Gohan, Tenshinhan, Piccolo und jetzt auch Dende, waren immer da, begrüßten sie und erzählten ihnen, was in ihrer Abwesenheit passiert war.
Trunks hörte allerdings nur mit einem halben Ohr zu, da er es schon wusste, ihn beschäftigte mehr, die Tatsache, dass er jetzt mit seinen langen Haaren wieder genauso aussah, wie in der Vergangenheit dereinst und nachdem er sogar einen Saiyajinkampfanzug anlegte, den er von seiner Mutter, die sich ebenfalls in Gottes Palast verirrt hatte, angelegt hatte, war alles wie damals.
Er musste also die Vergangenheit noch einmal durchleben, allerdings würde er nicht Cell besiegen auch wenn er die Kraft dazu gehabt hatte, er würde stattdessen versuchen mit ihm zu reden.
Vielleicht hatte er ja die Möglichkeit ihn von seinen Taten abzubringen.
Allerdings, machte sich Trunks keine überschwänglichen Hoffnungen, dass das funktionieren würde, aber vielleicht würde Cell, wenn er mit seinem Tod konfrontiert war, zugänglicher sein, als wenn er dachte, dass er definitiv gewinnen würde.
Nachdem der Zeitreisende, sich dieses Ziel gesetzt hatte, folgte er wieder dem Gespräch und erfuhr somit, dass alles fast genauso abgelaufen war, wie er es schon kannte.
Trunks beteiligte sich allerdings wieder nicht am Gespräch und als er merkte, dass Vegeta aufbrechen wollte, schloss er sich ihm an und flog ihm hinterher.
Während des Fluges sprach Vegeta seinen Sohn an. „Du hältst dich wieder raus aus dem Kampf. Okay, du willst ohnehin nicht kämpfen.“
Der junge Mann nickte nur. „Wie ich dir versprochen habe, werde ich nicht kämpfen, es sei denn, es passierte irgendwas unvorhersehbare. Schließlich muss ich dich beschützen. Du darfst jetzt noch nicht sterben.“
Vegeta war im Begriff, sich angegriffen zu fühlen, doch im vergangenen Jahr hatte er kennengelernt, dass der Junge, der sein Sohn war, nun einmal so war und so lachte er nur. „Ich bin deine Schutzes nicht bedürftig.“
Trunks strich sich das lange Haus, aus dem Gesicht und lächelte, insgeheim dachte er gerade. In diesem Kampf bist du meine Schutzes mehr als bedürftig. Ich weiß nicht, ob er dich nicht umbringen würde, wenn ich nicht eingreifen würde.
Den Rest des Weges konnte er keine weiteren Gedanken mehr fassen und nachdem noch einige Augenblicke vergangen waren, standen sie schließlich auch schon vor Cell.
Vegeta stürzt sich sofort ins Kampfgeschehen, allerdings war Trunks irritiert. „Das ist anders als ich es kenne.“
Er betrachtete sich Cell noch einmal ganz genau und stellte fest, dass er C17 schon absorbiert hatte. Auch sein Vater schien sich zu wundern und befragte den Feind, der anders aussah, dahingehend.
Der Zeitreisende wusste, was das bedeutete, nachdem Cell alles um seine Transformation erzählt hatte, würde Vegeta zulassen, dass er auch noch C18 absorbierte.
Der halb Saiyajin Blickte sich um, nun auf der Suche nach Krillin, C16 und C18, die irgendwo in dem Wald unter ihnen sein mussten.
Nachdem er einige Momente gesucht hatte, hatte er C16 gefunden. Er war stark beschädigt und nachdem er seine Blicke weiter schweifen ließ, erblickte er Krillin, der sich mit dem verbliebenen Cyborg stritt.
Der Junge konnte nicht wahrnehmen, worin es in dem Gespräch ging, er sah nur wie Krillin plötzlich die Fernbedienung, die er bei Bulma in Auftrag gegeben und mittlerweile anscheinend geholt hatte, zückte und sie benutzte.
Der weibliche Cyborg, der schöner nichts sein konnte, kippte nach hinten über, wie ein nasser Sack und rührte sich nicht mehr.
Krillin hatte damit C18 nicht nur unweigerlich bis in alle Ewigkeit zerstört sondern unterzeichnete, damit ihren unweigerlichen Tod.
Auch wenn Trunks nicht viel für die Cyborgs übrig hatte, weil sie seine Zeit in Schutt und Asche gelegt hatten, hatte Krillin sich doch den wichtigsten Teil seines Lebens damit zerstört, indem er C18 niemals lieben konnte.
Während der Junge fast noch unter Schock stand, über das, was er gesehen hatte, bemerkt er, dass Cell von die Erlaubnis Vegeta bekommen hatte, sich den Cyborg zu holen und dieser tat es sofort. Im Gegensatz zum letzten Mal, mischte Trunks sich diesmal nicht weiter in das folgende Schauspiel ein.
Er wusste, dass es ohnehin nichts bringen würde, wenn er jetzt gegen Cell vorgehen würde.
Sein Vater würde, sich einmischen und er wäre so lange mit diesem beschäftigt, bis Cell den Cyborg absorbiert hatte, obwohl er in seinem Inneren hoffte, dass durch das Ausschalten von C18, eine Absolvierung, möglich geworden war.
Allerdings irrte sich der Junge, für Cell machte es keinen Unterschied. Er absorbierte einfach, das leblose Cyborg Mädchen, was eigentlich abgeschaltet am Boden lag und vollzog daraufhin seine letzte Transformation.
Vegeta der die unglaubliche Macht die der neue Feind ausstrahlte genoss, sah Trunks fast schon wahnsinnig an. Dieser konnte sich einen Satz nicht verkneifen. „Du solltest dich nicht zu früh freuen. Auch wenn du stark bist, bist du, nicht so stark wie er.“
Der vollwertige Saiyajin riss die Augen weit auf. Er glaubte nicht, dass Jungs gelogen hatte, dafür war er nicht der Typ und wusste, dass es wohl sein Schicksal war zu unterliegen.
Allerdings ließ er sich nicht entmutigen, es gab Unterschiede zwischen den Zeitebenen und warum sollte nicht er Cell besiegen können?
Daraufhin entbrannte nun ein erbarmungsloser Kampf zweier Giganten, in dem sich keiner etwas schenkte und in dem Trunks nur ein stiller Beobachter war.
Die Stille herrschte allerdings nur so lange, bis Krillin, zu ihm kam und ihm Gesellschaft leistete. „Ich hatte gehofft, dass ich durch die Zerstörung des Cyborgs, das verhindern kann. Mir hat die Zukunft von der du erzählt hast, einfach nur Angst gemacht.“
Der Zeitzeuge überlegte, was er sagen sollte, ob er dem anderen Vorwürfe machen sollte, allerdings tat er das nicht, Krillin musste selber wissen, was er tat, schließlich hatte Trunks ihm die Wahrheit über C18 gesagt und es hatte ihn nicht gestört.
„Tatsächlich hatte ich, das auch gehofft, dass du den Lauf der Geschichte so ändern könntest, dass er trotz allem den Cyborg absorbieren konnte, obwohl er abgeschaltet war, war mir nicht bewusst. Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass der Körper immer noch intakt war. Vielleicht hätte er auch noch zerstört werden müssen, um eine Vollendung zu verhindern, aber jetzt ist es auch egal.“
Danach waren die beiden still und beobachteten den Kampf der Beiden, der immer rücksichtsloser wurde und auch wenn Vegeta sich immer noch siegessicher gab, wusste sein anwesender Sohn doch, dass er nicht mehr lange hatte, da er seinen Kampf gerade, nur auf Stärke ausrichtete hatte.
Der Mann würde den Kampf, so lange er nur auf Stärke setzte, nicht bestreiten können, er selbst hatte damals auch den Fehler gemacht.
Das was er bis gerade nur gedacht hatte, bewahrheitet es sich schnell, denn Vegeta konnte einige Minuten später kaum noch mit Cell mithalten und nachdem er einen weiteren Schlag kassierte, lag er schließlich am Boden und stand nicht mehr auf.
Das war der Moment auf den Trunks gewartet hatte, denn jetzt konnte er seinen Plan, in die Tat umsetzen, ohne von Vegeta gestört zu werden.
Der Junge schickte, Krillin los, sich um Vegeta zu kümmern und richtete das Wort an Cell, bevor er allerdings auch nur ein Wort an diesen richten konnte, sprach er ihn an. „Und kleiner Trunks wirst du jetzt den Platz deines Vaters einnehmen und ein bisschen mit mir kämpfen?“
Trunks lächelte, nur. „Ich weiß, dass du mich nicht für einen gleichwertigen Gegner hältst, weil du eine meiner Versionen in einer anderen Zukunft getötet hast, ihre Zeitmaschine gestohlen und hierher gereist bist. Mich allerdings mit Jungen gleichzusetzen, ist ein riesiger Fehler, aber dieses Thema weiter zu besprechen, ist nicht, das was ich im Sinn habe. Ich wollte dir einen Vorschlag unterbreiten. Wäre es nicht schöner am Leben zu bleiben, als zu sterben?“
Cell war erstaunt, dass dieser Trunks anscheinend mehr wusste als der Junge, den er aus der Zukunft kannte. „Was willst du mir damit sagen?“
Der Zeitreisende schüttelte mit dem Kopf, wie konnte man nur so schwer vom Begriff sein, aber kein Wunder, wenn er unter anderem die Gene von Son Goku in sich trug. „Ich rede von deinem Tod. Ich habe deinen Tod gesehen. Du wirst unterliegen vielleicht nicht heute, vielleicht auch nicht morgen. Aber wenn du ein Turnier ausrichtest, was du die großen Cell-Spiele nennen wirst, wird dich einer der Teilnehmer ausschalten.“
Cell glaubte nicht an die Worte seines Gegenübers. „Ihr habt doch nur Angst, dass ich viel stärker bin und ihr mich nicht besiegen könnt. Aber die Idee eines Kampfsportturniers, wozu sich alle starken Gegner melden, ist gar keine so schlechte Idee. Weißt du, was? Du kannst den Anderen die Nachricht überbringen, dass ich ein Kampfsportturnier veranstalten werde und zwar in 10 Tagen. Den Austragungsort werde ich noch bekannt geben, vielleicht über das Fernsehen.“
Der Zeitreisende ließ das nicht zu, da er wusste, dass Cell bei der Bekanntgabe der Spiele, einen Nachrichtensender, stürmen und viele der Mitarbeiter töten würde. „Nein, du brauchst das nicht, bekannt zu geben. Du wirst das künstliche Insel Archipel wählen und dort eine Arena errichten. Es wird genau in zehn Tagen stattfinden werden. Du versprichst, dass du, bis dahin niemanden tötest. Du hast immer noch genügend Zeit, die Erde zu zerstören, wenn du den Kampf gewinnst. Ich meine natürlich, falls du den Kampf gewinnst, allerdings wirst nicht gewinnen.“
Trunks war klar das er so Mister Satan, der die Lorbeeren für alles ernten würde, so die Teilnahme verwerte, aber diesen Aufschneider brauchte ohnehin niemand.
Cell war von der forschen Art des halben Saiyajins beeindruckt. „Du bist ein interessanter junger Mann. Ich bin gerade irgendwie mehr als beeindruckt von dir. Wirst du auch an den Cell-spielen teilnehmen?“
Der Junge rollte mit den Augen? Das war das, was er am wenigsten wollte, einen Irren Massenmörder, der aus unterschiedlichsten Genmaterial zusammengezimmert war, auf sich aufmerksam zu machen. „Nein, ich werde nicht an den Cell-Spielen teilnehmen. Ich sehe keine Notwendigkeit dafür, es ist schließlich die Aufgabe der Anderen dich zu besiegen nicht, meine. Ich bin in dieser Zeit nur ein Gefangener.“
Cell lächelte über den Ausspruch. „Das ist aber schade, aber wenn ich alle Gegner besiegt habe, werde ich dir noch mal einen Besuch abstatten, vielleicht können wir dann tiefgründige Gespräche führen.“
Trunks rollte erneut mit den Augen, er erwiderte darauf, aber nichts mehr. Er schnappte sich nur Krillin und Vegeta, der mittlerweile wieder zu Bewusstsein gekommen war und flog zu Gottes Palast zurück.
Kapitel 11
Nachdem die drei Krieger in Gottes Palast angekommen waren und jeder eine magische Bohne bekommen hatte, herrschte Vegeta, Trunks an. „Warum hast du mich vor dem Kampf nur so verunsichert. Damit hast du förmlich meine Niederlage heraufbeschwört.“
Trunks rollte auch hier mit den Augen. „Ich habe nichts herauf beschwört. Ich habe nur die Tatsachen mitgegeben, die ich erlebt habe.“
Vegeta, wollte das allerdings nicht wahrhaben. Er wollte sich, das alles auch gar nicht mehr anhören und machte sich davon, um sich den Gespräch zu entziehen.
Krillin wiederum wollte den Anderen erzählen, was geschehen war, wurde allerdings vom Zeitreisenden unterbrochen. „Ich glaube nicht, dass du das erzählen musst, wer in Gottes Palast ist und wer über die geeigneten Fähigkeiten verfügt, kann sehen, was auf der ganzen Welt geschieht und ihr habt alles gesehen und gehört nicht wahr?“
Piccolo nickte, er hatte wirklich alles gehört und gesehen und es den Anderen die mittlerweile neben Bulma noch zu ihm gestoßen waren, erzählt. „Warum hast du ihm das mit dem Turnier vorgeschlagen?“, wollte Piccolo plötzlich wissen.
Trunks wurde wieder in sich gekehrter. „Er hätte das ohnehin vorgeschlagen. Ich wollte nur alles verkürzen und dafür sorgen, dass er nicht tausende von Menschen bei der Verkündigung seiner Idee tötet. Aber ich merke schon, dass das, was ich weiß, gerade nicht unbedingt gern gesehen ist und deswegen werde ich auch nicht weiter den Geschehnissen beiwohnen.“
Bulma unterbracht jedes weitere aufkeimende Gespräch. „Was hast du jetzt vor?“
Trunks überlegte nicht lange. „Ich werde nach Hause, zu den Großeltern gehen und werde mich ab jetzt wirklich raushalten.“
Die Frau war erleichtert. „Mache das mal. Ich will nicht, dass du irgendwelche Dummheiten machst.“
Trunks lächelte gequält. „Ich bin kein Kind mehr. Ich bin mittlerweile 24.“
Die Frau nickte darauf nur und sagte. „Ich weiß, aber sei trotzdem nicht unvorsichtig.“
Mit diesen Worten verabschiedete sich Trunks, winkte aber vorher noch einmal Piccolo zu einem Gespräch zur Seite. „Auch wenn das, was ich zu sagen habe, vielleicht wieder nicht gerne gehört ist, wollte ich dir trotzdem noch etwas mitgeben. Du bist der Einzige der sich bis jetzt nicht darüber beschwert hat, was ich zu sagen habe. Ich sage dir, wer Cell besiegen wird.“
Piccolo war wie immer völlig offen und fragte schlicht. „Wer?“
Trunks antwortete, einsilbig. „Son Gohan.“
Piccolo wurde ganz bleich. „Was Son Gohan, aber das kann nicht sein.“
Der junge Mann nickte aber trotzdem. „Doch, denn Son Goku ist hier die treibende Kraft, er will sein Zepter an seinen Sohn weitergeben.“
Das ergab für Piccolo Sinn, bevor er aber noch etwas erwidern konnte, sprach der Zeitreisende einfach weiter und gab ihm noch mit. "Sorge dafür, dass Son Gohan nicht arrogant wird und den Kampf genießt. Sonst wird es nämlich der Tod seines Vaters sein.“
Piccolo war erneut schockiert, bevor er es aber hinterfragen konnte, war Trunks auch schon verschwunden.
Auf dem Weg nach Hause verfiel er plötzlich wieder in eine tiefe Schwermut, als er darüber nachdachte, was er mit seinem weiteren Leben anfangen sollte.
Er hatte zwar studiert und somit wenigstens einen seiner Träume wahrgemacht, aber Freunde finden oder gar eine Beziehung zu einem anderen Menschen, den er eventuell lieben könnte, aufzubauen, gelang ihm leider nicht.
Dabei mangelte es ihm allerdings nicht an angeboten, viele Mädchen und sogar einige Jungs hatten ihn Avancen gemacht, allerdings hatte es immer an ihm gelegen, dass daraus nichts wurde, denn wenn er sich für eine Person doch einmal mehr interessierte, spielte er in seinem Kopf immer sein verkorkstes Leben durch.
Was wäre, wenn er doch irgendwann wieder einen Weg nach Hause finden würde, oder wie er der Person die er liebte seine Existenz und alles, was damit verbunden war, erklären sollte.
Bei seinen wenigen Freunden, verlief es ähnlich, er hatte zwar welche gefunden, aber außerhalb der Uni pflegte, er keinen Kontakt zu ihnen und da er auch keinem von ihnen viel über sich erzählt hatte, hatten sich diese Bekanntschaften auch schon im Sande verloren.
Trunks resignierte weiter auf seinem Flug nach Hause. „Wenn es so weitergeht und ich wirklich nicht mehr nach Hause komme, werde ich irgendwann noch als männliche einsame Jungfer versterben. Obwohl ich nicht einmal weiß, ob es so etwas gibt, aber wenn es so etwas gibt, werde ich definitiv der Erste sein.“
Während er schon fast im Selbstmitleid versank, merkte er, dass er auf seinem Nachhauseweg wieder an dem Platz angelangt war, an dem zuvor Celle und Vegeta gekämpft hatten.
Er sah sich die Zerstörung an, denn auch wenn kein Mensch zu schaden gekommen war, war die Insel doch von Brandwunden und Kratern durchzogen, ebenfalls erblickte er sofort C16 der immer noch halb zerstört, aber bei vollem Bewusstsein im Wald lag.
Als er diesen Androiden sah fiel ihm ein, dass auch er eine Rolle in den Cell spielen gespielt hatte. Er landete vor dem schwer zugerichteten C16 und fragte ihm ob er daran interessiert war, bei den Cell-Spielen mitzukämpfen und die Erde zu beschützen.
Im Gegenzug für seine Hilfe, würde Trunks dafür sorgen, dass er repariert werden würde.
C16 überlegte nicht lange und stimmte allen, wie erwartet zu und so nahm Trunks ihn mit in die Werkstatt seines Großvaters. Gemeinsam reparierten die Männer dann, den Androiden, der sich dabei als absoluter Gentleman und wirklich netter Kerl herausstellte.
C16 erzählte ihnen, nachdem sie sein Vertrauen gewonnen hatte sogar wie er zum Androiden geworden war. „Dereinst, war ich der Sohn von Dr. Gero, bis ich sehr krank wurde und vor einem Jahr drohte an einer unheilbaren Herzkrankheit zu sterben. Der Doktor wollte dass aber nicht zulassen und baute mich als ersten Menschen überhaupt in einen Cyborg um.“
Trunks war überrascht, denn dieser Aspekt, war ihm völlig unbekannt. „Warum warst du dann, in einer Kapsel gefangen, wenn du doch sein Sohn bist?“
C16 berichtete weiter. „Ich war für den lieben Doktor zu unberechenbar, denn er hat mir all das hier gegen meinen Willen angetan. Den Anderen hatte er dann erzählt, dass ich aus nichts gemacht wurde, aber das stimmt natürlich nicht, er wollte nur nicht zugeben, dass sein eigener Sohn und sein erstes Projekt ein Fehlschlag war.“
Doktor Briefs nickte. „Gero war schön immer etwas fehlgeleitet, aber, dass er so etwas tut, ist unfassbar, du darfst auf jeden Fall erst einmal hierbleiben, solange du dir was eigenes aufgebaut hast.“
C16 bedanke sich, hatte aber für den Moment nur das Ziel, Cell, dafür, dass er C17 und C18, mit denen er sich angefreundet hatte, absorbiert hatte, leiden zu lassen.
Trunks wusste, dass er aber höchstwahrscheinlich den Kampf nicht überleben würde, er sagte aber diesmal nichts. Er bereute mittlerweile erneut, dass er so viele Informationen preisgegeben hatte, um dieser Welt seine Wunschzukunft aufzudrücken.
Kapitel 12
Die nächsten 10 Tage verbrachte Trunks, damit sich aus allem herauszuhalten und weiter seinem Großvater zur Hand zu gehen.
Des weiteren begann er damit noch einmal alles was er aus der anderen Zeit mitgebracht hatte zu durchsuchen. Wie erwartet fand er nichts was ihm in seiner Situation half.
In einem weiteren Anflug, unbedingt nach Hause zu wollen, durchsuchte er die Unmengen an Daten, die er auf seinem Raumschiff gespeichert hatte, er hatte sie vor kurzem, bevor er das Raumschiff wieder in ihre Kapsel sperrte auf einen tragbaren Computer gezogen.
Allerdings starb er recht schnell über die Unmengen, für ihn im Moment unwichtigen Daten, ab und beschloss es wieder einmal hinzunehmen, dass er nun in dieser Zeit lebte.
Der Zeitreisende wurde am 5. Tag, nachdem Vegeta, nicht mehr in den Raum von Geistern Zeit trainieren, konnte mit diesem erneut konfrontiert.
Aber anstatt sich wieder so aufzuführen wie an dem letzten Tag, als sie sich gesehen hatten, entschuldigte sich der stolze Saiyajinprinz sogar bei ihm. „Ich hätte dir nicht die Schuld geben dürfen. Ich habe gelernt, dass ich einfach nicht stark genug war, um zu siegen.“
Der halbe Saiyajin, ging wiederum kurz in sich und winkte die Entschuldigung ab. „Es gibt nichts zu entschuldigen. Du warst wütend. Ich kann das nachvollziehen. Außerdem hätte ich wirklich nicht alle so verunsichern sollen. Glaube mir, ich habe es nur gut gemeint. Ich wollte nicht, dass euch dasselbe Schicksal wie mir blüht. Aber ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich mich nicht mehr einmische oder sage, was ich weiss.“
Sein Vater nickte, verschwand dann aber wieder, da er die verbleibenden Zeit weiter für die großen Cells- Spiele in der „echten“ Zeit trainieren wollte.
Trunks störte es nicht, dass sein Vater einfach verschwunden war, im Gegenteil, er freute sich, dass er ihn Verstand und dass er sich sogar entschuldigt hatte.
Nun hieß es warten und weiter die Daten, die er hatte zu durchsuchen, der Junge hoffte darin einen Bauplan für die Zeitmaschine zu finden.
Seine Mutter hatte, vor seinem Aufbruch an alles gedacht, ihn Unmengen von Kleidung und jegliches Medikament mitgegeben und jegliche Datei, die sie wiederum auf ihrem Hauptcomputer gespeichert hatte, vom kleinsten Rezept über alte Fotos, bis zum kompliziertesten Bauplan seiner Raumkapsel überspielt.
Das war mittlerweile sein letzter Hoffnungsschimmer, da auch die Suche nach einem anderen Ausgangspunkt, als die Erde, um eine geeignete Konstellation, zu finden, gescheitert war.
Aber auch diese Suche stellte sich als schwerer heraus, als er sich vorgestellt hatte und da er auch nach über der Hälfte der Daten, die er durchsucht hatte, immer noch nichts gefunden hatte, wollte er schon aufgeben.
Er suchte aber schließlich weiter bis zum vorbestimmten Tag, er wäre zwar am liebsten am Morgen des 10. Tages ebenfalls mit Vegeta losgezogen, dieser nahm ihn aber noch rechtzeitig zur Seite und ermahnte ihn nicht mitzukommen.
Trunks erwiderte nur unsicher. „Ich habe es doch versprochen, aber verspreche mir bitte auch etwas, dass du mir über den Kampf erzählst.“
Vegeta nickte und kehrte schließlich am Tag der Cell-Spiele gegen Abend zurück und brachte Neuigkeiten mit, die Trunks wirklich überraschten.
Vegeta berichtete kurz und knapp, dass es keine Opfer gab, selbst C16 schien am Leben, er war aber nicht mehr wiedergekommen. Son Goku war es schon im ersten Kampf, der gegen Celle schließlich gewann.
Trunks hätte gerne mehr hinterfragt, ihn interessierten Details, wie es dazu gekommen war, aber aus seinem Vater war nichts weiter herauszuholen, da er neidisch war, dass es ihm nicht einmal vergönnt war, noch einem Kampf gegen Cell zu führen.
Der Junge aus der Zukunft überlegte, ob er es einfach auf sich beruhen lassen sollte, aber dafür war er überhaupt nicht der Typ, er wollte wissen, wie es dazu gekommen war, dass nicht Son Gohan der Held der Stunde, sondern Son Goku war.
Er beschloss, sich zu dem einzigen Wesen, dem er diese Informationen mitgeteilt hatte, aufzumachen.
Er ließ seine Arbeit ruhen, stahl sich durch das Fenster seines Zimmers und flog so schnell er konnte, er fand Piccolo schnell.
Er hielt sich wie üblich in den Bergen, nicht weit entfernt von Son Gokus Haus auf, wo er sich ein eigenes Haus gebaut hatte.
Piccolo freut es sich nicht Trunks zu sehen und begrüßte ihn mit einigen Worten. „Wird bald schon wieder ein gefährlicher Gegner kommen. Willst du mir das sagen?“
Trunks wusste, dass er wegen seinen Botschaften gerade nicht gerne gesehen wurde, aber von Piccolo hatte er so etwas nicht erwartet. „Nein, ich habe versprochen, mich aus allem was euch noch bevorsteht herauszuhalten. Ich wollte nur gerne ein paar Antworten von dir über die Cell Spiele. Also sei bitte sei nicht so, ich wollte doch nie etwas Böses.“
Piccolo tat sein unangemessener Ton und die Worte, die er gewählt hatte, leid, er besann sich jetzt erst wieder das er ohne ihn schon lange tot wäre. „Ich weiß, dass du von deiner Zukunft traumatisiert bist und deswegen versuchst, alle zu retten. Entschuldigung. Sag mir, was du wissen willst?“
Trunks war nicht nachtragen und so stellte er seine Fragen. „Kannst du mir nicht erzählen, wie alles abgelaufen ist? Ich habe dir von meiner Vergangenheit erzählt, dass Son Gohan, Cell besiegt hat, aber mein Vater sagte mir, das es in dieser Zeit Son Goku war? Wie kommt das?“
Piccolo nickte. „Ach darum geht es. Das ist glaube ich auf mein Mist gewachsen. Ich habe nachdem Son Goku mit seinem Sohn, den Raum vom Geist und Zeit verlassen und sie so verändert waren, mit ihren super saiyajin Zustand, nicht mehr an deinen Worten gezeifelt. Du weißt bestimmt, was ich meine. Ich habe Son Goku dann zur Rede gestellt. Er hat mir seine Gründe gesagt. Ich habe ihm gesagt, dass Son Gohan nicht kämpfen will und auch kein großer Krieger sein will. Er möchte ein Gelehrter werden, wenn er einmal groß ist und habe ihm ins Gewissen geredet. Daraufhin hatte er schließlich ein Einsehen und hat sich selbst darauf konzentriert, stark genug zu werden, um Cell zu besiegen.“
Trunks lächelte. „Ich freue mich für Son Gohan, dass er diesen Kampf nicht durchleiden musste. Kannst du mir sagen, wie alles weitere abgelaufen ist?“
Der Namekaner antwortet. „Na ja, was soll ich sagen? Nur wir waren, wie immer anwesend und Son Goku wählte gleich, den ersten Kampf. Dieser schon fast unendliche Streit, dauerte Stunden bis Son Goku, schließlich Cell völlig pulverisierte und dann war auch alles vorbei.“
Der Zeitreisende lächelte. „Das freut mich wirklich, der Kampf in meiner Zeit hat Opfer gefordert und zwar nicht zu knapp.“
Piccolo sah ihn skeptisch an. „Davon hast du gar nichts erzählt.“
Trunks nickte. „Ja, aber was hätte es euch geholfen? Ihr hättet euch nur noch mehr Gedanken gemacht als zuvor. Außerdem habt ihr euch dafür entschieden, dass ich mich aus der Sache heraushalten soll? Allerdings konnte ich mich in der Tatsache mit Son Gohan nicht heraushalten. Ich habe ihn dereinst, wie einen großen Bruder geliebt. Er war immer für mich da und hat mich gerettet. Er hat mich beschützt, bis er schließlich an einem verheerenden Tag von den Cyborgs getötet wurde. Du musst wissen, ich habe damals seine Leiche gefunden als ich 13 Jahre alt war und habe mich am diesem Tag zum ersten Mal in einen Super-Saiyajin verwandelt. Dieser Augenblick hat sich ganz tief in mein Gedächtnis gebrannt und ich träume immer wieder davon.“
Piccolo war schockiert, was seinem Son Gohan in der Zukunft zugestoßen war. „Das erklärt so einiges. Aber ich dachte die ganze Zeit, dass du nur wegen deinen Kämpfen mit den zwei Cyborgs traumatisiert bist. Aber du...“
Der junge Mann, winkte ab. „Lass uns nicht weiter darüber reden, sonst kommen noch mehr Erinnerungen in meinem Inneren hoch.“
Der Außerirdische nickte. „Okay, belassen wir es dabei. Aber wenn du mal Hilfe brauchst oder nur jemanden zum Reden, höre ich mir alles an.“
Trunks lächelte, er war dem Namekaner nie so nah gekommen oder hatte gar in der Vergangenheit so viel mit Piccolo geredet, wie in diesem Moment. „Vielleicht werde ich darauf zurückkommen.“ Mit diesen Worten verschwand der Zeitreisende wieder.
Kapitel 13
Es war ein wunderschöner Tag und die Z Krieger und Ihre Liebsten hatten sich im größten Park der westlichen Hauptstadt versammelt, um dort umgeben von Kirschblütenbäumen, ein Picknick zu genießen.
Die Stimmung war ausgelassen, allerdings ahnte noch keiner was gleich auf sie zukommen würde.
Nur einer der Anwesenden, wusste genau, was geschehen würde, allerdings behielt er es für sich, er hatte zwar, als er heute Morgen aufgestanden war, doch überlegt etwas zu sagen, erinnerte sich dann aber an sein Versprechen und beließ es dabei.
Genauso behielt er für sich, dass er gestern Abend in den Daten, die er schon seit Tagen studierte etwas gefunden hatten.
In einem unscheinbaren Ordner hatte er einige Skizzen und Notizen zur gesuchten Zeitmaschine gefunden.
Mit Hilfe von seinem Großvater, würde es ihm bestimmt gelingen die Maschine mit diesen Angabe und einigen Materialien schnell nachzubauen.
Er hatte sogar noch mehr Glück und hatte die genauem Koordinaten gefunden, um wieder in seine Zeit zu gelangen, er musste nur das Datum anpassen.
Der Zeitreisende war jetzt nachdem er am Ziel war allerdings unschlüssig, was er tun sollte, aus dem Grund, überlegte er schon, ob er überhaupt dem neuen Kampf beiwohnen wollte.
Allerdings entschied er sich letztendlich doch dafür, da er auch in dieser Situation versuchen wollte, mit dem neuen Feind zu reden, schließlich wusste er, dass der Gegner der nun auf sie wartete, eigentlich nicht böse, sondern nur traumatisiert war.
Er war so traumatisiert wie er selbst und vielleicht konnte er ihm durch diese gemeinsame Verbindung retten.
Trunks wusste, was zur selben Zeit gerade im Weltall geschah, ein Super-Saiyajin hatte die südliche Galaxie verwüstet und sich auf dem Weg in die Nordgalaxie gemacht und das Son Goku, durch Meister Kaiohs bitten, schon auf dem Weg war, diesen zu suchen
Minuten später geschah, das worauf er schon wartete, es landet ein fremdes Raumschiff auf der Erde.
An Bord des unbekannten Schiffes war der Saiyajin Paragus, er war ein untergebener von König Vegeta gewesen und war ebenfalls der Zerstörung des Planeten Vegeta, der alten Heimatwelt der Saiyajins, durch den Despoten Freezer, entgangen.
Trunks beobachtete, dass Geschehen nur, welches er aus schon aus der Vergangenheit kannte.
Paragus verließ, mit einigen seiner Leute, das gelandete Gefährt und bittet nun Prinz Vegeta, ihn zum neuen Heimatplaneten der Saiyajin zu folgen, wo dieser sein rechtmäßiges Erbe als König der Saiyajin antreten soll.
Vegeta sah seinen Sohn daraufhin fragend an, doch dessen Mine war ausdruckslos und so schmetterte er das Angebot ab, er wollte kein König einer Handvoll Saiyajin sein.
Als der Fremdling merkte, dass er den Mann so nicht herum bekam, erzählte Paragus die Geschichte von dem unendlich starken Super Saiyajin und so hatte er Vegeta, für sich eingenommen und er bestieg auch schon das Raumschiff.
Der Sohn des Prinzen, folgte ihnen wortlos, begleitet, wurde er von Son-Gohan, Krillin, Muten Roshi und Oolong.
Während des eintönigen Fluges trat Vegeta an Trunks heran. „Was kannst du mir über unseren neuen Gegner sagen oder kennst du das Geschehen nicht aus der Vergangenheit?“
Trunks lächelte. „Lass dich einfach überraschen, dass ist doch das was ihr alle wolltet.“
Vegeta wollte seinen Sohn weiter bedrängen, doch dann erinnerte er sich, an dessen Versprechen und den damit verbundenen Erfahrungen in der Vergangenheit und beließ es dabei.
Einige Minuten später landeten die Erdenbewohner auch schon auf dem angeblichen neuen Heimatplaneten der Saiyajin. Dieser Planet, war ein einziger Trümmerhaufen, in dem nur ein Palast und etwas Wald zu finden war.
Während Trunks wusste, dass das alles nur eine Falle für Vegeta war, landete nun auch Son Goku auf dem Planeten, auf der Suche nach dem starken Gegner.
Nachdem sich ein kleiner Teil der Gruppe z wiedergefunden hatte, entfernte sich Trunks in einem unbeachteten Moment. Er wollte sich erst einmal den Planeten genauer ansehen, um feststellen zu können, ob es hier auch noch andere Einwohner gab. Allerdings fand er nur wie vermutet einige Sklaven, die von einem Anderen Planten geraubt wurden.
Er versprach sich innerlich, diese zum Ende hin auch zu retten und machte sich nun, wieder im Palast angekommen, auf die Suche nach dem Privaträumen von Paragus, sein zweites Ziel war es, das Modul zu zerstören, mit dem er seinen Sohn kontrollierte.
Allerdings wusste der Zeitreisende, dass er für seine Mission, nicht ewig Zeit hatte, da ein nähernden Asteroiden dem Untergang des Planeten schon bald einleiten wurde.
Irgendwie Verstand Trunks, Paragus Rachegefühle, da Vegetas Vater, König Vegeta, kurz nach Brolys Geburt den Befehl gab, ihn aufgrund seiner enormen Kampfkraft zu töten, da Paragus seinen Sohn beschützen wollte, wurde auch er zum Tode verurteilt.
Die beiden Saiyajins überlebten dann nur durch Zufall und dank der enormen Kräfte, des Säuglings.
Danach hatte es Broly sehr schwer, da sein Vater über die Rachegelüste so hart geworden war, dass er seinen Sohn mit harter Hand erzog und ihm alles außer Training Verbot.
Während Trunks in Gedanken, Broly immer noch bemitleidete, hatte er auch schon die Räume die Paragus bewohnte gefunden.
Er betrat den Raum ohne zu zögern und ließ sich auch nicht davon stören, dass der Besitzer im Zimmer war. „Prinz Trunks was macht ihr hier? Das sind meine Privaträumlichkeiten. Ich zeige euch gerne, noch einmal die Räumlichkeiten, die ihr beiwohnen können. Sie sind auch viel herrschaftlicher als die, die ich mein eigen nenne.“
Trunks konnte die heuchlerische Art des Saiyajins nicht mehr ertragen und sprach klare Worte. „Ach bitte, hör doch auf mit diesem Schauspiel. Ich weiß genau, was du vorhast. Du willst dich an Vegeta für die Taten, die sein Vater an dir begangen hat, rächen und hast dir diesen perfiden Plan ausgedacht. Du wolltest Vegeta auf einem Planeten locken, der bald untergeht und ihn somit töten.“
Paragus war sprachlos. Woher wusste der Sohn von Vegeta was er vorhatte, allerdings versuchte, er aber auch nicht dem Gehörten zu widersprechen. „Was willst du, nachdem du dass alles schon weißt, von mir?“
Der Saiyajin Prinz sprach offen weiter. „Ich will die Fernsteuerung, mit der du Broly kontrollierst und Sie zerstören.“
Der alte Saiyajin sah ihn verständnislos an. „Du willst die Fernsteuerung zerstören? Das ist das einzige, was verhindert, dass er nicht außer Kontrolle gerät und alles in Schutt und Asche legt.“
Der junge Mann wusste genau was er tat und wollte sich nicht weiter auf eine Diskussion einlassen. Anstatt erneut zu bitten, stürzte er sich blitzschnell auf seinen gegenüber und entriss, ihm den Armreif und zerstörte ihn.
Der alte Mann für den die Bewegungen viel zu schnell waren, tobte. „Damit hast du unser aller Todesurteil unterschrieben.“
Trunks waren die gehörten Worte, egal. „Das wird sich zeigen, tu so, als wüsstest du von nichts. Ich werde auch tun als wüsste ich von nichts. Wir werden sehen wie es ab diesen Punkt weiter geht.“
Mit diesen Worten verließ der Zeitreisende das fremde Zimmer und machte sich nun auf die Suche nach Broly.
Kapitel 14
Der junge Mann fand den Gesuchten, in einer Konfrontation mit Son Goku und Vegeta. Trunks wusste, dass Broly, soeben Kakarot erkannt hatte, dabei wurden Kindheitserinnerungen in ihm wach.
Dabei, sah, er sich selbst und den ständig weinende Kakarot auf der Säuglingsstation der Saiyajin direkt nebeneinander liegen. Das war für ihn das Ende vom Anfang und hätte eigentlich sein Tod bedeuten sollen.
Der junge Zeitreisende dachte schon, dass nun alles zu spät war, denn wenn Broly einmal außer Kontrolle war, konnte er nicht mehr aufgehalten werden und auch die Fernsteuerung würde, wenn sie nicht zerstört wäre, nicht mehr helfen.
Allerdings geschah es anders als vorher erwartet. Der Saiyajin zeigte zwar Wut, beruhigte sich aber soweit wieder, dass er in seinen Privatgemächer verschwand.
Der junge Mann war sofort versucht dem reinblütigen Saiyajin hinterherzulaufen wurde aber von Son Goku aufgehalten. „Trunks, dich hat man seit der Landung überhaupt nicht mehr gesehen? Wir dachten schon, dir wäre etwas passiert. Weißt du vielleicht mehr als wir?“
Trunks zuckte mit den Schultern. „Vielleicht, aber vielleicht versuche ich auch nur meinen eigenen Weg zu finden.“
Mit diesen Worten verschwand er erneut. Er wollte sein Ziel, mit Broly zu reden, endlich in die Tat umsetzen.
Auch dieses fremde Zimmer hatte er schnell in dem Schloss, gefunden, allerdings hatte er hier Hemmungen es einfach zu betreten.
Er war zwar stark, aber gegen einen legendären Super-Saiyajin, der in Rage geraten war, konnte er wahrscheinlich auch nichts ausrichten, deswegen klopfte er diesmal an die Tür.
Eigentlich versprach sich der halbe Saiyajin davon nicht allzu viel, allerdings wurde er auch diesmal eines besseren belehrt, denn der vollwertige Saiyajin, der auf ihrem Heimatplanet Vegeta geboren wurde, bat ihn ins Zimmer.
Dort angekommen und die Tür hinter sich geschlossen, wurde er etwas rüde Begrüßt. „Was ist?“
Der junge Saiyajin, war kurz irritiert. Er hatte nicht erwartet, dass er gleich ein Gespräch mit Broly beginnen konnte und überlegte, wie er es überhaupt anfangen sollte, er fand schnell aber seine Fassung wieder. „Ich bin hier, um mit dir zu sprechen. Ich habe Mitleid mit dir. Deine Kindheit, deine Jugend und dein ganzes Dasein, waren von Schmerz gezeichnet und dein Vater hat dich ein Leben lang, nur gequält.“
Broly sah Trunks schief an und deutet dann auf seine Halskette.
Der halbe Saiyajin, der auf der Erde geboren wurde, nickte. „Über diesen Gegenstand wird er dir nie wieder etwas antun können. Ich habe das Gerät mit es gesteuert wird zerstört.“
Broly wirkte erleichtert und riss sich die Kette sofort vom Hals, danach atmete, er hörbar einige Male aus und wieder ein, als wäre ein Band von seinem Hals abgefallen und er könnte nun wieder atmen. „Es hat immer so weh getan.“
Trunks trat auf Broly zu und ergriff die Hand des Anderen. „Das kann ich mir vorstellen, aber es hat bestimmt nicht nur an deinem Körper, sondern auch in deiner Seele weh getan. Ich kenne solche Schmerzen, deswegen war es mein oberstes Ziel, dich davon zu befreien und mit dir über deine Zukunft zu sprechen.“
Broly legte erneut den Kopf schief, allerdings sprach der Junge einfach weiter. „Ich komme aus einer anderen weitaus düsteren Zeit. Dort bist du völlig ausgerastet und heute gestorben. Ist es das, was du willst oder willst du mit mir zusammen ein neues Leben beginnen? Du weißt gar nicht wirklich, wie es ist zu leben, weil dein Vater dich immer unterdrückt hat, aber ich kann es dir zeigen.“
Broly erwiderte etwas zögerlich. „Heißt das, dass ich nicht mehr kämpfen muss und dass ich auch Freunde haben darf? Mein Vater hat meinen einzigen Freund damals, als ich ein Kind war, vor meinen Augen getötet. Er meinte so etwas macht nur schwach!“
Dem Zeitreisenden war dieser Aspekt völlig unbekannt und so streichelte er die Hand seines Gegenübers. Die er immer noch in seiner hielt, um ihm durch körperliche Nähe, davon abzuhalten die Vergangenheit, die er kannte wahrzumachen. „Das tut mir so leid, aber natürlich darfst du Freunde haben und wenn du willst werde, ich dein zweiter Freund sein.“
Broly, der um einiges umgänglicher war als Trunks jemals gedacht hatte, nickte wie besessen. „Aber mein Vater wird das niemals zulassen!“
Der Zeitreisende erwiderte. „Du brauchst keine Angst zu haben, vor deinem Vater. Er hat keine Macht, über dich und selbst wenn er noch Macht über dich hätte, bin ich da und werde dir helfen, solange du meine Hilfe willst. Du musst mir nur eines Versprechen. Bitte zerstöre nicht die Welt, mir und meiner Familie ist sie unendlich wichtig und auch dir kann sie wichtig werden.“
Broly, der ihn zwar Verstand, aber geistig zurückgeblieben wirkte, nickte erneut. „Was wird mit Kakarot und Vegeta werden? Werden sie mich in Ruhe lassen oder wird es zu einem Kampf kommen? Beide sind so versessen darauf, mit dem legendären Super-Saiyajin in mir zu kämpfen.“
Trunks tätschelte immer noch die Hand des viel größeren Mannes. „Über die musst du dir auch keine Sorgen machen. Ich bin stärker als sie, und wenn sie drohen, dich nicht zu akzeptieren, ohne dass sie einen Kampf bekommen haben, werde ich mich mit ihnen beschäftigen, dass wird nicht angenehm für die Beiden.“
Broly fiel daraufhin Trunks um den Hals und hob ihn hoch, der junge Mann war davon völlig überfordert, ließ es aber geschehen.
Nachdem das Geschehen war, nahm er den Saiyajin, der eigentlich gutmütig war und wie er nicht kämpfen wollte, bei der Hand und erwiderte. „Komm, lass uns von diesem Planeten verschwinden, du kannst mit mir zur Erde kommen, dort ist es wunderschön und du kannst mit bei meinen Großeltern wohnen. Sie sind so nett und werden dich auch mit offenen Armen begrüßen. Dann Kannst du anfangen, wenn du möchtest, dir dein eigenes Leben aufbauen.“
Broly zögerte. „Mein eigenes Leben?“
Trunks nickte mit dem Kopf. „Wenn du davor Angst hast, kannst du dir gerne so lange Zeit lassen, wie du möchtest. Wir können in der Zeit viele Abenteuer erleben und mit Dinosaurier spielen. Da wo ich hergekommen bin, sind sie alle langst ausgestorben.“
Dem Saiyajin gefiel es, mit seinem neuen Freund zusammen auf der Erde zu wohnen und dort neues zu erleben.
Der Jüngere zog nun dem Saiyajin am Arm mit nach draußen. „Du kennst den Plan deines Vaters? Wir müssen uns nun beeilen und von ihr verschwinden, sonst werden wir alle sterben.“
Broly nickte erneut und folgte nun Trunks zu den Anderen nach Draußen, diese stritten mit Paragus der immer noch versuchte seinen Plan weiterzuspinnen.
Trunks, reichte es, er hatte sein Ziel erreicht und wollte das alles, so schnell wie möglich beenden. „Hör auf, so einen dummen Mist zu reden. Alter Mann, wir werden jetzt alle aus deiner Todesfalle verschwinden.“
Paragus raufte sich die Haare und würde wütend, als er seinen Sohn und Vegetas Sohn zusammen sah. „Wie kannst du nur mit ihm Hand in Hand herumlaufen? Er ist der Feind. Du musst ihn vernichten und wenn das beendet ist, vernichtest du gleich noch Vegeta und den minderwertigen Kakarot.“
Broly, der wesentlich stärker war, als sein Vater, ließ sich trotzdem von ihm einschüchtern, doch der Zeitreisende liest das nicht zu. „Lass ihn in Ruhe. Er ist jetzt mein Freund und dir nicht mehr hörig, wenn du irgendwas machen willst, geh selbst gegen Vegeta vor, räche du dich, für das was sein Vater dir angetan hat, als mein Vater, nichts dafür konnte und noch ein Kind war. Broly will das alles nicht und deswegen kommt er mit zur Erde.“
Paragus rastete fast aus, als er die Worte hörte. „Wie kannst du es nur wagen? Das ist mein Sohn, mein Fleisch und Blut. Du hast nicht das Recht, ihm mir wegzunehmen. Er gehört mir und er tut das, was ich sage.“
Der jüngere wurde nun auch wütend. „Hier gehört überhaupt niemand, irgendwem. Er ist ein freies Individuum und er hat sich entschieden, dass er nicht weiter kämpfen will und dass er mit mir zusammen und den Anderen auf die Erde gehen will, um dort sich endlich das eigene Leben aufzubauen, was du ihm all die Jahre verwehrt hast.“
Während der Zeitreisende sich schon auf den nächsten Wortschwall gefasst machte, war es nun Vegeta, der sich einmischte. Er hatte anscheinend verstanden, dass Broly der gesuchte legendäre Super-Saiyajin war, der aber nur von seinem Vater gezwungen wurde und nicht mehr kämpfen würde und tötete Paragus.
Trunks erschrak und versuchte, die Mine seines neuen Schützlings, der neben ihm stand zu deuten, hatte Vegeta mit der Tat, die er wahrscheinlich nicht böse gemeint hatte, nun alles zerstört?
Broly allerdings ließ sich von dem Tod seines Vaters nicht von seinen neuen Zielen abschrecken. Trunks war erleichtert und Verstand auch. Warum er nicht trauerte. Warum sollte man auch um einen Vater trauern, der einen sein ganzes Leben lang nur Leid angetan hatte.
Der Zeitreisende der immer noch Broly an der Hand hielt, sprach die Umherstehenden, an. „Wir müssen von diesem Planeten verschwinden, Paragus hat diesen Planeten für seine Rache auserwählt, weil ein Meteor sehr bald hier einschlagen und alles Leben, darauf zerstören wird.“
Vegeta nickte, hielt sich in dem Moment, aber für so unendlich dumm, obwohl ihm der Kampf immer über alles ging, hatte er nun einen Kampf mit dem stärksten Individuum des Universums aufgegeben, nur um das Beste für diesen und seinen Sohn zu wollen. „Wir nehmen einfach das Raumschiff von Paragus und fliegen damit wieder zurück.“
Krillin der nicht verstand, worum es hier eigentlich ging, erwiderte schnell. „Das können wir nicht nehmen. Ich habe vorhin, als ihr noch beim Essen wart, beobachtet wie Paragus, das Raumschiff zerstört hat. Ich fragte mich schon, warum er das getan hatte, aber ich dachte mir zuerst nichts dabei.“
Son Goku, sah sich um, dann bleibt nur die momentane Teleportation, aber ich habe es nie mit so vielen gleichzeitig versucht.“
Trunks mischte sich nun wieder ein. „Keine Angst, wenn es so ist, wie in der Zeit, die ich durchlebt habe, wird gleich Piccolo auftauchen, um uns zur Seite zu stehen. Mit diesem Raumschiff können wir dann von dem Planeten verschwinden. Aber tut mir bitte. noch einen gefallen, schwärmt aus, solange er noch nicht da ist und rettet die, die hier von Paragus versklavt wurden, wir müssen sie mitnehmen. Wir können sie nicht hier lassen. Sie sind auch nur unschuldige Opfer, genauso wie Broly.“
Die nächsten Dinge geschahen schnell, binnen von 10 Minuten waren die gezwungenen Einwohner, des Planeten auch schon alle versammelt.
Piccolo tauchte einigen Minuten später auch wie vorhergesagt auf, noch bevor dieser das Raumschiff aber verlassen konnte, wurde sein Schiff überflutet von einer Masse an Passagieren.
Nachdem ihm kurz alles erklärt wurde, wurde er mit Nachdruck gezwungen, das Raumschiff wieder zu starten, dass geschah gerade noch, im letzten Moment, da der Planet gerade von dem Asteroiden getroffen wurde und in einem Knall verschwand.
Nachdem die Sklaven die befreit wurden, wieder auf ihrem Planeten verfrachtet wurden, wollten die Anwesenden, antworten von Trunks.
Dieser zuckte nur mit den Schultern. „Ich habe nur das gemacht, was ich für richtig gehalten habe und wenn ich damit den Lauf der Dinge verändert habe, dann ist es mir jetzt gleich. Ich wollte nur ein missverstandenes Wesen retten und ihr ein neues Leben geben.“
Damit mussten sich die Anderen schließlich zufriedenstellen, da er sich nicht weiter zu dem äußern würde, was geschehen war.
Kapitel 15
Auf der Erde angekommen machte Trunks sich erst einmal daran Broly seinen Großeltern vorzustellen und ebenfalls zu versuchen, ihn soweit zu entschärfen, dass man nicht fürchten musste, dass er von einem Moment auf dem anderen explodierte und eventuell den Planeten zerstörte.
Dies dauerte mehrere Wochen in dem Trunks seine Großeltern und auch Bulma den Neuankömmling wie ein zerbrechliches Kind behandelten.
Was Trunks dabei, aber nicht vermutete, war, dass er sich wirklich mit den Saiyajin anfreundete und auch Vegeta mühte sich mehr um seinen Sohn, als die letzten Jahre zuvor.
An diesem Moment wurde Trunks sich immer unsicherer, ob er überhaupt in seine Zeit zurückkehren wollte.
Er hatte zwar in den letzten Jahren nur das Ziel vor Augen gehabt, endlich wieder seine Mutter zu sehen und sich in ihrer Zeit ein Leben aufzubauen, dabei aber völlig außer acht gelassen, dass er sich hier schon ein Leben aufgebaut hatte.
In den Wochen zuvor, in denen er sich noch Gedanken darüber gemacht hatte, dass er niemals Freunde gefunden hatte, war er sich nie bewusst geworden und, dass er schon längst Freunde hatte.
Piccolo war zu einem seiner engsten Vertrauten geworden, seit er es ihm angeboten hatte, trafen sie sich mindestens einmal die Woche, um zu trainieren, aber auch um sich auszutauschen, immer wieder schloss sich in letzter Zeit auch Son Gohan und Broly diesen gemeinsamen Stunden an.
Diese beiden konnte er mittlerweile auch als seine Freunde bezeichnen und auch Son Goku und Krillin suchten Trunks und seine Familie regelmäßig in der Capsule Corporation auf.
Mit fortschreitender Zeit, hatte der legendäre Super Saiyajin langsam angefangen seinen eigenen Weg zu finden und begann mit den anderen vollwertigen Saiyajin zu trainieren, ganz freiwillig und ohne zwang.
Nachdem Broly schließlich soweit war, dass Trunks ihn auch alleine bei seinen Großeltern und Eltern lassen konnte, da sich diese mittlerweile blind verstanden, begann Trunks immer wieder mit seinem jüngeren Ebenbild, mit welchem er sich arrangiert hatte, zum Spielplatz zu gehen, wo er letztendlich eine junge Mutter kennenlernte, die ihn ansprach weil sie dachte, dass er auch alleinerziehend war.
Nachdem Trunks, dass richtig gestellt hatte, kamen die beiden darüber ins Gespräch und trafen sich manchmal zweimal wöchentlich dort, damit die Kinder spielen konnten.
Ob es Liebe werden konnte oder ob seine Reise, ganz woanders hinging, oder ob er nur dabei war eine weitere Freundschaft zu knüpfen, wusste er nicht, es war ihm im Moment aber auch egal.
Was gerade aber auch passierte, in diesem Moment, genoss er sein Leben einfach nur und er wusste, dass er nicht wieder in seine Zeit zurückkehren wollte, sondern, in dieser bleiben wollte, um mit allen die er lieb gewonnen hatte, sein Leben zu teilen.
Noch am selben Abend berief er in der Capsule Corporation, seine Verwandten zusammen. Er wollte seine Großeltern und auch seine Eltern darum bitten, in dieser Zeit bleiben zu dürfen, obwohl es mittlerweile einen Weg für ihn gab und auch wenn er sich vor dieser Antwort fürchtete, da er nie zurückkehren konnte und deswegen in dieser Zeit blieb, musste er diesen Schritt einfach gehen.
Der junge Mann offenbarte nun, nachdem alle Anwesenden ihn umringt hatte, was er schon vor einigen Wochen gefunden hatte. „Als ich die Dateien auf meinem Hauptrechner durchsucht habe, bin ich auf die Baupläne der Zeitmaschine gestoßen, die meine Mutter dereinst gefertigt hat. Sie sind so detailliert beschrieben und auch Koordinaten für meine Rückreise würden ich jetzt haben.“
Bei den versammelten brach keine Freude aus. Trunks hatte darauf gehofft, dass man sich freute, dass er nun endlich wieder in seine Zeit zurückkehren und sie endlich Ruhe vor ihm hatte, doch dann sprach schließlich Vegeta. „Warum willst du denn zurückkehren? Du hast doch hier alles, außerdem hast du doch Broly hierher geschleppt, um den du dich auch immer noch kümmern musst. Der Kleine, hat sich an dich gewöhnt und sieht dich schon jetzt auch großen Bruder, außerdem wird dein Großvater die Arbeit auf Dauer nicht alleine schaffen.“
Dr. Briefs nickte zustimmend. „Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du weiter an meiner Seite arbeitest, aber ich respektiere jede Entscheidung die du triffst.“
Auch Bulma und Seine Großmutter pflichten ihn bei, obwohl sie eigentlich innerlich zerrissen waren, ihren Sohn und Enkel nach all der Zeit wieder zu verlieren.
Trunks ergriffen nun das Wort. „Das ist es ja, ich will eigentlich hier bleiben. Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut. Ich will eigentlich nicht zurück, deswegen habe ich all die Zeit gezögert. Natürlich möchte ich meine Mutter wiedersehen, aber ich glaube, dass meine Mutter auch sehr gut alleine zurechtkommen wird. Allerdings möchte ich hier auch niemanden zur Last fallen.“
Die Anwesenden freuten sich über diese Entscheidung und fielen ihm allesamt, um dem Hals. Trunks nahm das als Zustimmung, erwiderte aber noch etwas. „Aber wie machen wir es jetzt mit dem Kleinen? Es ist absolut verwirrend, uns wird es dann zweimal in dieser Welt geben und nicht zu vergessen, die Namenssituation.“
Bulma, sah darin kein Problem und schlug vor, ihren kleinen Sohn noch umzubenennen, schließlich war er noch nicht alt genug um sich daran erinnern zu können.
Trunks wollte das allerdings nicht, schließlich war der Kleine, der Trunks, dieser Zeit und sollte auch den Namen bekommen.
Bulmas Vater war es schließlich, der vorschlug, dass man den Trunks aus der Zukunft, Mirai Trunks nennen könnte.
Der Zeitreisende war damit einverstanden und nickte. Das war genau passend für ihn, denn Mirai war das Wort für Zukunft.
Des weiteren Namen entschied dich Trunks, sein Äußeres in Zukunft etwas zu verändern, damit er nicht mehr 100% dem Trunks aus dieser Zeit nur als Baby glich.
Deswegen entschied er sich für einen neuen Haarschnitt und dafür sich seine Haare zukünftig schwarz zu tragen, wie sein Vater.
Außerdem musste man die Papiere, die man für ihn erstellt hatte, anpassen lassen, auf den neuen Namen. In diesem Papieren die man dereinst für ihn beantragt hatte, war er der jüngere Bruder von Vegeta, dass war damals der einzige Weg, um Trunks in dieser Zeit eine plausible Geschichte aufzubauen.
So vorbereitet und vom allen abgesegnet konnte der Zeitreisende, der nun keiner mehr sein wollte, sein Leben so fortführen wie er wollte.