Zum Inhalt der Seite

0Trunks und die Weltraumpiraten

von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

Kapitel 1

Trunks hatte gerade die Zeitmaschine bestiegen und die Koordinaten für die Vergangenheit eingegeben und Jahre zuvor, diese dann wieder verlassen.
 

Der junge Mann war eigentlich nur noch einmal, in die Vergangenheit zurückgekehrt um seinen Freunden zu berichten, dass er Cell und die Cyborgs endgültig besiegt hatte und um noch etwas Zeit mit deinem Vater zu verbringen.
 

Der Saiyajinmischling, wusste zwar, dass sein Vater manchmal ungerecht und unhöflich war, aber diese Momente waren seine einzige Gelegenheit, Zeit mit ihm zu verbringen, da der Mann in seiner Zeit schon gestorben war, als er ein Baby war.
 

Allerdings kam es doch etwas anders, als geplant, er platzte gerade in den Moment hinein, als Bulma und die anderen Freunden planten an einem neuen großen Kampfsportturnier teilzunehmen. Bulma und Chichi als Zuschauer und die anderen als Teilnehmer, um sich einerseits im Kampf zu messen und um andererseits das enorme Preisgeld zu gewinnen.
 

Trunks war von diesem Moment völlig überfordert und wollte Bulma in den Zuschauerraum begleiten allerdings wurde er von Vegeta verdonnert am Kampf teilzunehmen. „Nimm du an meiner statt Teil. Ich habe keine Lust, ohne Kakarot, bringt es mir ohnehin nichts teilzunehmen.“
 

Mit diesen Worten nahm er seinem Sohn sein Schwert und seine Kapseln mit der Zeitmaschine ab und verschwand mit den Worten. „Das nehme ich an mich, du darfst beides, beim Turnier ohnehin nicht benutzen.“
 

Trunks sah ihm überfordert und verdutzt nach und flüsterte. „Aber, ich wollte doch eigentlich Zeit mit dir verbringen!“
 

Vegeta blieb kurz stehen und da er immer noch in Hörweite war, flüsterte er. „Das läuft nicht weg, außerdem sehe ich mir dem Kampf, von hier im Fernsehen an, dass ist quasi so, als ob wir Zeit miteinander verbringen.“
 

Der Saiyajin war nachdem er geendet hatte vollkommen verschwunden und Trunks fuhr mit Bulma und seinem jüngeren ich, in einem Schwebeauto, zur Kampfarena.
 

Dort angekommen erfuhr er, dass ein Mr. Excess Money das Kampfsportturnier als Geschenk für seinen Sohn veranstaltete und bei dem über 200 Personen teilnahmen.
 

Diese Teilnehmer wurde in Gruppen eingeteilt und die acht Gewinner der einzelnen Gruppen traten, nachdem die Vorrunden abgeschlossen waren, als nächstes gegeneinander an, bis nur noch vier übrig bleiben. Diese vier sollten dann gegen vier vom Veranstalter ausgewählte Krieger kämpfen.
 

Diese Gelegenheit ergriff der Weltraumpirat Bojack und tötete zusammen mit seinen Gefährten die von Mr. Excess Money ausgewählten Kämpfer um an ihrer Stelle gegen die vier Finalisten anzutreten.
 

Bojack stammte nicht von der Erde, sondern war der Anführer einer Gruppe von intergalaktischen Kriegern, den sogenannten Hera-Kriegern.
 

Er wurde vor einigen Jahren, mit seinen Kriegern vom Kaioshin dereinst, versiegelt, weil sie zu mächtig waren und eine Gefahr für die Galaxie darstellten.
 

Erst als Son Goku im Finale der Cell-Spiele durch seine Momentane Teleportation auf Meister Kaios Planet diesen versehentlich zerstört, brach auch das Siegel und Bojack, der über Jahre hinweg festgehalten wart, befreite sich zusammen mit seinen Gefolgsleuten und wurde wieder als Geisel auf die Welt losgelassen.
 

Als Weltraumpiraten war es ihr Ziel Völkermord zu begehen, zu rauben und zu blundern und diesmal war ihr Ziel, die fruchtbare Erde.
 

Die Gewinner der Vorrunden des Tuniers, Son Gohan, Kuririn, Trunks und der nicht gerade kampfeslustige Mr. Satan, der C18 bezahlte hatte damit sie verlor, wussten davon nichts und würden losgeschickt, um ihre nächsten Gegner zu besiegen, welche längst von Bojack und seine Gefährten ersetzt wurden.
 

Die Hera Krieger, die nur durch Zufall von dieser Veranstaltung erfahren hatte, fanden es lustig auch daran teilzunehmen, hatten die bezahlten Krieger ausgeschaltet, sich versteckt und warten die gegnerische Krieger.
 

Trunks zog wie alle anderen auch, allein los, immer bedacht, dass es sich weiterhin um ein Spiel handelt, und stieß sofort auf Bojack, Trunks erkennt in dem Mann keinen gewöhnlichen Erdling, sondern einen außerirdischen Krieger von einem fremden, unbekannten Planeten.
 

Bojack wiederum erkennt ihn ebenfalls an seiner Aura als Saiyajin und Nachfahre von König Vegeta wieder.
 

Trunks bereitet sich schon auf einen aussichtslosen Kampf vor, den er mangels ihres Kräfteunterschiede niemals gewinnen könnte, allerdings musste er es zumindest versuchen doch es kam erneuert anders als gedacht, denn Bojack, begann sich plötzlich wie ein ausgeflippter Groupie zu benehmen. „Ich habe den König verehrt für seine Taten. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen seiner Nachfahren treffen könnte und dass er so stark ist, hätte ich auch nicht gedacht.“
 

Trunks sah seinen Gegner septisch an, begann aber das Gespräch mit dem Gegner zu erwidern. „Ich mag stärker sein als der Durchschnitt unter den Saiyajin, aber ich bin nicht mal ansatzweise so stark wie du.“
 

Sein Gegner grinste ihn schelmisch an. „Ich weiß, ich kann es spüren, aber für einen Saiyajin bist du schon sehr stark und echt gut aussehend. Aber du siehst schon etwas komisch aus, denn in der Regel gibt es doch eigentlich keine Saiyajin mit blauen Augen und lavendelfarbenen Haaren?“
 

Trunks wusste zwar nicht, worauf sein Gegner hinaus wollte, nickte aber. „Da hast du recht. Mein Vater hat sich mit einer Erdenfrau vermählt und Kinder mit ihr bekommen, deswegen sehe ich nicht, wie der Standard aus.“
 

Der Gegner musterte seinen gegenüber, der um einiges jünger war, als er, noch einmal durchdringend und dann platzte es aus ihm raus. „Ich habe mich entschieden. Ich werde dich zu meinem Partner nehmen, ich wollte schon immer mit einem Saiyajin zusammen sein.“
 

Trunks riss die Augen vor erstaunen weit auf. „Du willst mich zu deinem Partner? Ich bin nicht mein Großvater und auch nicht ansatzweise wie die Sayajins die es jemals gegeben hatte bzw. die du jemals kennengelernt hast.“
 

Der Gegner trat zu Trunks hin und berührte sein schulterlanges lavendelfarbenes Haar. „So weich. Es ist mir egal, ob du bist, wie ein klassischer Saiyajin. Ich will dich trotzdem als meinen Lebensgefährten an meiner Seite haben. Weißt du, ich mache dir ein Angebot. Ich bin stärker als jeder auf diesem Planeten. Ich könnte ihn mit nur einem schnipsen meiner Finger in Schutt und Asche legen, was eigentlich auch mein Ziel war, aber wenn du mit mir gehst und mich heiratest, werde ich meine Leute zusammenrufen und wir werden den Planeten sofort verlassen, allerdings nur zusammen mit dir!“
 

Trunks war völlig überfordert und dachte darüber nach, ob sein Vater gegen diesen Mann bestehen konnte, allerdings verwarf er diesen Gedanken sofort wieder, er kannte die Stärke seines Vaters und er war nur minder stärker als er selbst und er würde auf keinen Fall gegen diesen Mann bestehen können.
 

Als nächstes dachte er darüber nach, ob Son Gohan, der Cell besiegt hatte, ein Gegner wäre gegen den Bojack verlieren würde, aber auch das verwarf er, da seine neuer Gegner um einiges stärker war als Cell.
 

Der Junge, sollte obendrein nicht schon wieder so etwas schreckliches durchmachen müssen. Der einzige, der wahrscheinlich Bojack besiegen konnte war mal wieder Son Goku, der allerhand Techniken in petto hatte, allerdings war er wieder nicht da war.
 

Der Junge wusste, was beim letzten Mal geschah, als Son Goku bei einem entscheidenden Kampf nicht da war. Die Abwesenheit des Helden, hatte seine Zukunft in eine völlige Apokalypse gestürzt und so antwortete er. „Wenn du wirklich den Planeten verschonst, werde ich dich begleiten, aber was habe ich in der Position als dein Partner zu erwarten.“
 

Bojack ergriff beide Hände des jungen Saiyajin. „Klar. Ich halte mein Versprechen, wenn du auch deines hältst. Außerdem musst du keine Angst haben, ich werde dich behandeln, wie es einen Prinzen, der du auch bist gebührt.“
 

Trunks wusste, dass es wahrscheinlich ein Fehler war, sich selbst aufzuopfern und den fremden Mann, der sich ihm mittlerweile als Bojack vorgestellt hatte, zu begleiten, allerdings nickte er einfach nur und opferte, sich zum Wohle der Erde.
 

Nachdem Bojack die Antwort erhielt, die er sich wünschte, warf er sich Trunks über die Schulter, packte ihn so fest, dass er es sich nicht anders überlegen konnte und rief seine Leute zusammen.
 

Gemeinsam bestiegen sie, nachdem sie versammelt waren, ihr Raumschiff, welches Bojack im Miniaturformat bei sich trug und bei Bedarf vergrößern konnte, um auf ihren Heimatplaneten, auf dem Bojack der Kronprinz war, zu gelangen.
 

Während Trunks still in einer Ecke, des Raumschiffes stand und den anderen zusah, wie sie sich in einer unbekannten Sprache unterhielten, dachte er daran, das er durch seine Aufopferung nicht nur die Menschheit, sondern auch Son Gohan, Piccolo, Tenshinhan und die Yamchu, die zu Hilfe geeilt waren, das Leben gerettet hatte, da diese gegen die Leute von Bojack keine Chance gehabt hätten.
 

Nach einer kurzen Reise in ihrem Überschallraumschiff, waren sie auch schon nach einigen Minuten, auf dem Heimatplaneten der Hera Krieger angekommen.
 

Bulma hatte indessen, mitbekommen das Trunks von den fremden Angreifern, entführt wurden war und verständigte sofort panisch Vegeta, der Zuhause geblieben war.
 

Vegeta machte sich, nachdem er, die Beschreibungen der Geschehnisse hörte, unheimliche Vorwürfe, weil er ihm seine Zeitmaschine weggenommen hatte und er deswegen nun auf einem Fremden Planeten auf dem er verschleppt wurde, in der Vergangenheit festsaß.
 

Der Saiyajin wollte nachdem er bei dem Kampfplatz und auch bei den Anderen angekommen war, sofort losziehen, um seinen Sohn aus der Gefangenschaft zu befreien, allerdings wusste er nicht, wie er auf den fremden kommen sollte.
 

Plötzlich schaltete sich Meister Kaio in das Gespräch ein, er und Son Goku hatten das ganze Geschehen aus dem Jenseits heraus, mitbekommen.
 

Die beiden berichteten das Trunks freiwillig mit den Piraten mitgegangen waren, um die Erde vor deren Einfluss zu beschützen.
 

Vegeta spuckte aus. „Wie kommt er auf so eine Idee. Ist er wirklich immer so wild darauf, sich für alle aufzuopfern. Ich hätte das schon irgendwie geschafft. Aber sei es drum, wir werden ihn zurückholen. Wenn du diese Außerirdischen kennst, musst du doch auch wissen, wo sie ihren Heimatplaneten haben?“
 

Meister Kaio nickte vehement. „Natürlich weiß ich das, aber er liegt außerhalb eurer Reichweite. Diese Außerirdischen, haben so schnelle Schiffe, selbst mit dem, mit dem ihr nach Namek geflogen seid, würdet ihr mindestens zwei Jahr dorthin brauchen.“
 

Vegeta verzog genervt das Gesicht. „Und Kakarot wieder lebendig machen, ist das keine Option, Trunks ist doch auf diesem Planeten, er sollte ihn doch spüren können und uns mit seiner Momentanen Teletortation hinbringen können?“
 

Diesmal mischte sich Son Goku ein, der über seinen Meister aus der Unterwelt sprach, und machte Vegeta einen Strich durch die Rechnung. „Leider ist das für meine momentane Teletortation viel zu weit entfernt, ich kann ihn nicht mal von hier aus aufspüren und in der Regel, ist das der beste Punkt, um jemanden zu finden.“
 

Vegeta sah Bulma die genauso über den Verlust ihres Sohnes trauerte, wie er, an. „Hast du eine Idee? Kannst du das Raumschiff, was du und dein Vater gebaut haben, noch mehr modifizieren, dass es schneller fliegt?“
 

Bulma überlegte, kannte aber die Antwort eigentlich schon. „Vielleicht in einigen Jahren, aber nicht auf der Stelle. Aber momentan mal, du hast doch Trunks Zeitmaschine, wir könnten uns doch den Mechanismus daraus entnehmen und uns daraus ein eigenes Raumschiff basteln, was uns dorthin bringt. Wir müssten nur damit 1 Minute in die Zukunft oder Vergangenheit reisen, aber wir dürfen nicht vergessen, das sie verdammt, viel Energie braucht und vielleicht dann dort festsitzen, die Zeitmaschine wie sie jetzt ist, ist leider auch nur für eine Person ausgelegt. Außerdem brauchen wir die Koordinaten für den Planeten.“
 

Meister Kaio erwiderte nun. „Die kann ich euch liefern, aber von euch wird es niemand schaffen diese Wesen zu besiegen, die Hera Krieger sind einfach zu mächtig, weswegen sie der Kaionshin auch versiegelt hatte. Ihr werdet nur, auf einen fremden Planeten sterben und keine Hilfe für Trunks sein.“
 

Vegeta verzog noch genervter das Gesicht als zuvor. „Also müssen wir erst wieder trainieren und Bulma bastelt in der Zeit an dem Raumschiff?“
 

Son Goku, der immer noch aus dem Jenseits sprach, mischte sich noch mal ein. „Ich werde von ihr aus auch trainieren und wenn es an der Zeit ist, macht ihr mich wieder lebendig, wenn der Typ so stark ist, wie Meister Kaio gesagt hat, möchte ich unbedingt wieder Leben und gegen ihn kämpfen.“
 

Piccolo, Son Gohan, Tenshinhan und Yamchu erklärten sich sofort bereits auch mitzugehen und gemeinsam schmiedeten, die Krieger schon, dass sie alle gemeinsam im Raum von Geist und Zeit trainieren wollten, um dann in einigen Tagen schon abreisen zu wollen, doch Burma, machte dem Team, diesmal einen Strich durch die Rechnung. „Das wird nicht gehen, die Dragonballs sind gerade nicht verfügbar.“
 

Die Männer wollten im Einklang wissen, warum und Bulma sah beschämt zu Boden. „Damit sie nicht in böse Hände fallen, sammle ich sie sobald das Jahr um ist. Wünsche mir etwas schwachsinniges, damit sie wieder ein Jahr unbrauchbar sind und das ist gerade erst einmal drei Monate her.“
 

Piccolo sprach dann, das aus, was alle anderen dachten. „Also muss Trunks jetzt doch 9 Monate in der Fremde bleiben. Aber, Was ist, wenn sie ihn schreckliche Dinge antun? Könnten wir das mit unseren Gewissen vereinbaren?“
 

Meister Kaio antwortete für alle. „Ich glaube, nicht dass man ihn schlecht behandelt, ich habe es so verstanden, dass Bojack, Trunks heiraten will, weil er ein besonderer Saiyajin ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er ihn schreckliche Dinge antut solange, Trunks nicht den Helden spielt, wird er dort neun Monate mit Sicherheit locker überleben. Das er den Helden spielt, glaube ich ohnehin nicht, auch wenn er Helden Ambitionen hat, wie jeder. Saiyajin, ist er doch daran interessiert, dass die Erde in Sicherheit ist.“
 

Bulma sah alle Beteiligten aus großen Augen an. „Er will ihn heiraten, bedeutet das, dass er dann auch unser Schwiegersohn ist? Ich will keinen solchen Kerl für meinen süßen Trunks!!“
 

Vegeta rollte mit den Augen. „Diese Ehe wird nur vorübergehend sein, sobald wir auf den Planeten sind, werde ich den Kerl töten und dann ist Trunks wieder frei.“

Kapitel 2

Auf dem fremden Planeten, der nur so von Technik überquoll und kaum Vegetation aufwies, angekommen, wurde Trunks wieder von Bojack über seine Schulter geworfen und in ein Zimmer getragen wo er hinter ihnen beiden, abschloss.
 

Trunks stellte sich, nachdem er von dem außerirdischen auf seinen Füßen abgesetzt wurde, sofort aufrecht hin und wollte ohne Umschweife wissen. „Was passiert jetzt?“
 

Bojack zog seine Kleidung aus, aber nur um sich etwas bequemeres anzuziehen. Anscheinend war das Zimmer, in dem sie sich nun befanden, dass des Weltraumpiraten selbst. „Nicht viel, morgen wird unsere Hochzeit sein und nachdem unsere Hochzeitsnacht vollzogen ist, sind wir offiziell ein Ehepaar und werden, wenn mein Vater abdankt über den Planeten Hera herrschen.“
 

Trunks, interessierte sich nicht dafür, zu herrschen aber der Aspekt mit der Hochzeitsnacht machte ihm schon etwas Angst? Wollte aber, keine Schwäche zeigen und von seinem Gegenüber wissen. „Und danach.“
 

Bojack zuckte mit den Schultern. „Wir werden herrschen und dann irgendwann sterben.“
 

Trunks schüttelte mit dem Kopf. „Aber ich werde dir keine Nachkommen schenken können. Ich bin ein Mann.“
 

Bojack lachte ihn lauthals aus. „Ich bin schon auf deinem Heimatplaneten, davon ausgegangen, dass du mir keine Nachkommen schenken wirst. Für diese sind ohnehin auch schon gesorgt. Ich habe noch eine jüngere Schwester. Die hat schon einen Nachfolger bekommen, er liegt zwar noch in der Wiege und wird erst in 50 Jahren soweit sein, dass er herrschen könnte, aber nachdem ich mich nicht für weibliche Wesen interessierte, war das immer die Option, die wir als Königreich entschieden haben.“
 

Trunks verzog genervt, das Gesicht, er hatte gehofft, dass er sich so eventuell noch aus einer Hochzeit herauswinden konnte, denn auch wenn er die Erde beschützen wollte, war eigentlich nicht bereit einen Mann zu heiraten.
 

In seinem Vorstellungen wurde er dann so etwas wie Bojacks Leibeigener geworden. Dem Jungen machte es nichts aus, den anderen Mann, täglich das Essen zu servieren oder ihm beim Waschen zu helfen, allerdings das war nun auch vom Tisch und nun blieb ihm nur noch eines. „Nur dass du es weißt. Ich bin noch Jungfrau, ich habe weder Erfahrung mit Männern noch mit Frauen. Ich habe keine Ahnung, ob du an so etwas wie mir, überhaupt Interesse hast.“
 

Bojack trat auf den jungen Mann zu, dieser schloss die Augen, da er nicht wusste was auf ihn zukam, doch nachdem er ein sanftes Streicheln über seine Haare spürte, öffnete er sie wieder. „Das macht mir überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, ich finde es schön, dass du jungfräulich in unsere Ehe gehst, denn ich habe genug Erfahrung für uns beide.“
 

Der Außerirdische, der fast zwei Köpfe größer als Trunks war, beugte sich zu ihm nach unten und Zwang den Anderen, indem er seine Hand unter sein Kinn platzierte, ihn nicht nur anzusehen, sondern gab ihm auch noch einen sanften Kuss auf die Lippen. „Mach dir keine Gedanken, ich werde jetzt erstmal losziehen und dir ein hübsches Hochzeitsgewand aussuchen. Bleib du hier, fühl dich wie zu Hause und mach keinen Ärger.“
 

Trunks nickte nur, da er auch gar keinen Ärger machen konnte, da er gar nicht aus dem Zimmer heraus konnte. Obwohl wenn er ehrlich war, würde ihm die Tür überhaupt keine Probleme machen.
 

Allerdings wusste er nicht, nachdem er frei war, wo er hin sollte, er war allein auf einem fremden Planeten und wünschte sich gerade so sehr seine Zeitmaschine bei sich zu haben.
 

Allerdings, selbst wenn er diesen bei sich hätte, könnte er sie doch nicht benutzen, da er so das Versprechen dem Außerirdischen gegenüber brechen würde und dieser sich erneut genötigt fühlen würde, zurück zur Erde zu kehren.
 

Der Saiyajin sah sich das Zimmer bis ins kleinste Detail an und stellte fest, dass es wirklich luxuriös ausgestattet war und ebenfalls über ein riesiges Badezimmer verfügte.
 

Da der Junge schon fast einen ganzen Tag dasselbe trug ohne sich waschen zu können, beschloss er die Dusche zu benutzen und sich einen Bademantel, der im Badezimmer des Anderen him unter den Nagel zu reißen, schließlich hatte er nur das was er am Leibe trug und durch den Kampf war er schon recht verschwitzt.
 

Achtlos ließ er, nachdem er geduscht und abgetrocknet war, seine Sachen im Bad auf einem Haufen zurück und kehrte in den Schlafbereich zurück, und da die Außerirdischen anscheinend nicht viel von Unterhaltungselektronik verstanden, zumindest konnte er keine finden, setzte er sich auf eine mit Kissen versehe Fensterbrett und sah sich seine neue Heimat durch die dicken Fensterscheiben an.
 

Erst einige Stunden später, kam sein zukünftiger Ehemann mit einem wunderschönen Gewand, was seinem ähnelte, zurück und reichte es sofort an diesen weiter. „Das hat der Hofschneider angefertigt. Ich möchte, dass du es sofort anziehst, denn es gab eine kleine Planänderung, wir werden noch heute unsere Hochzeit feiern.“
 

Trunks schluckte, das ging ihm eigentlich alles viel zu schnell, aber er hatte keine Wahl. Er nahm, dass Gewand an sich und verzog sich ins Bad, um es dort überzuziehen.
 

Bojack fand, das zwar lächerlich, da sie sich nach der Hochzeit ohnehin nackt sehen würden, doch er ließ den anderen Gewehren, ohne etwas zu sagen.
 

In einem blaulilanen Outfit gekleidet und mit einem lavendelfarbenen Schleier vor dem Mund trat Trunks eingehakt mit seinem zukünftigen Ehemann, nun vor den Altar. Obwohl Altar zu viel gesagt war, da es sich hier nur um einen Thron handelte und der König und dessen Tochter vor ihm standen.
 

Der König blickte nur seinen Sohn an und beachtete Trunks mit keinem Blick, erklärte sie aber trotzdem in einer Sprache, die er nicht verstand zu Lebenspartner.
 

Danach legte Bojack Trunks eine mit vielen wertvollen Steinen übersehte Kette an und riss ihm den Schleier vom Gesicht, um ihn kurz darauf zu küssen.
 

Nachdem, der jungen Mann, das über sich ergehen ließ, warf Bojack ihn wieder über seine Schulter und gemeinsam kehrten sie, wieder in ihr, gemeinsames Gemach zurück und dort angekommen lies Bojack seinen Angetrauten sanft wieder herunter.
 

Trunks stellte sich in einiger Entfernung von seinem Ehemann auf und erwiderte. „Ich habe nichts von der Zeremonie verstanden. Kann der König er unsere Sprache nicht oder habt ihr mich ausgetrickst? Warum war eigentlich die Hochzeit so spärlich besucht, oder ist das so Tradition bei euch?“
 

Bojack begann seine Kleidung abzulegen, denn auch er hatte sich etwas feierliches für die Zeremonie angezogen. „Er hat nur gesagt, dass wir vermählt sind, dass wir treu und nett zueinander sein sollen, außerdem, sagte er noch, dass wir für alle Zeiten in Treue verbunden sind und es ist tatsächlich Tradition, dass nur so wenig bei einer Hochzeit anwesend sind. Die Hochzeit ist etwas sehr intimes, bei uns nehmen nur die engsten Familienangehörigen teil. Getraut hat uns der König, er spricht zwar unsere Sprache, aber eine Hochzeit wird traditionell immer in der alten Sprache der Hera Krieger abgehalten. Der König ist auch mein Vater und die andere Anwesende war meine Schwester.“
 

Trunks nickte und wurde wieder gelassener. „Und warum sind wir so schnell aus dem Thronsaal wieder verschwunden? Ist es Tradition sich seinen Angetrauten über die Schulter zu werfen und wie eine Neandertaler davon zu schleppen?“
 

Bojack lächelte und trat langsam näher. „Das ist alles Tradition wir gelten erst als offiziell vereint, in meiner Kultur, wenn wir uns auch körperlich vereinen und jetzt stell dich bitte nicht so an und zieh dich aus.“
 

Trunks sah ihn aus großen Augen an und wusste nicht, was er tun sollte, er wollte sich nicht mit diesem riesigen Mann vereinen, allerdings was blieb ihm vor einer Wahl, er hatte es versprochen und nun wo sie verheiratet waren, konnte er doch keinen Rückzieher mehr machen.
 

Noch während sich Trunks vorstellte, wie er brutal von dem anderen Mann genommen wurde, trat dieser an ihn heran.
 

Trunks schloss erneuert die Augen und wollte das was nun kam, einfach nur über sich ergehen lassen und rechnete schon damit, dass der andere Mann ihm sofort die Kleidung vom Leib reißen und ihn aufs Bett werfen würde, doch es geschah anders.
 

Der andere Mann küsste in sanft streichelte ihm erst über den Kopf, über die Brust bis hin zu seinem Unterleib. „Du musst dich wirklich nicht fürchten oder genieren.“
 

Mit diesen Worten streifte er sanft die Kleidung des Anderen ab, nahm ihn auf die Arme und legte ihn genau so sanft auf das riesige Bett.
 

Nur einen Augenblick später legte Bojack sich direkt neben ihn und küsste Trunks hingebungsvoll und machte sich zwischen seinen Beinen zu schaffen.
 

Dies machte der Mann so lange, bis Trunks nicht nur den Kuss erwiderte, sondern auch schon gekommen war.
 

Der Saiyajin schämte sich und getraute sich nicht, den anderen Mann auch nur anzusehen, doch Bojack war allerdings nicht so schüchtern und sah auf seine Hand und erwiderte, nachdem er Trunks Ausfluss musterte. „Ich hätte nicht gedacht, dass euer Erguss weiß ist.“
 

Trunks schüttelte feuerrot im Gesicht mit dem Kopf. „Wie kannst du nur so etwas peinliches sagen? Außerdem, welche Farbe hat er denn bei euch.“
 

Bojack umarmte den Saiyajin und zog ihn an sich. „Das was aus uns rauskommt ist blau, und tatsächlich ist nichts peinlich, daran.“
 

Bojack legte sich nun auf den Anderen und begann diesen erneut zu küssen, diesmal sah der andere ihm direkt in die Augen und dachte bei sich, dass er es doch schlimmer treffen konnte und gab sich voll und ganz den Berührungen des Anderen hin.
 

Dieser erkundete den kompletten Körper des jungen Mannes, massierte ihn hier und da und entlockte ihm, den ein um anderen Lustschrei.
 

Nachdem er schließlich erneut zwischen seinen Beinen angekommen war und feststellte, das Trunks wieder hart geworden war, nahm er erneut seinen Glied in die Hand und massierte ihn so lange, bis er ihn schließlich in den Mund nahm.
 

Zeitgleich machte er sich an dem Hintern des anderen Mannes zu schaffen und Drang langsam mit einem Finger nach dem Anderen in ihn ein, bis er ihn soweit hatte, dass er mit seinem eigenen pulsierenden Glied in den jungen Mann eindringen konnte.
 

Trunks hatte zwar immer noch Angst, ließ alles aber trotzdem lustvoll über sich ergehen, klammerte sich an den Anderen und erwiderte die Küsse die sie fortwährend austauschten.
 

Auch wenn der Saiyajin nie die Initiative ergriff, ließ er sich doch die ganze Nacht von dem anderen Mann verwöhnen und genoss es bis zur letzten Minute.
 

Der Junge hätte nie gedacht, dass er jemals mit einem Mann verkehren würde und es so genießen würde.
 

Nachdem beide nach ihrem Lustspiel noch einige Stunden geschlafen hatten begaben sich die Männer, verschwitzt und klebrig ins Bad wo Bojack die riesige Badewanne, die ebenfalls in dem Raum zu finden war, voll ließ, damit sie sich darin niederlassen konnten.
 

Während das Wasser alleine ihrer Aktivität nachgehen, besah er sich noch einmal seinen Geliebten der schüchtern im Badezimmer stand und wartete. „Ich hoffe, dass ich dir letzte Nacht nicht weh getan habe.“
 

Trunks, der sich schon vor einigen Stunden, notdürftig von ihrem Liebesspiel gesäubert hatte und dabei festgestellt hatte, schämte sich schon etwas, wenn er an die Nacht zurückdachte. Ebenfalls dachte er darüber nach, was sein Vater wohl sagen würde, wenn er wüsste was sie getan hatten. Würde er ihn überhaupt noch, als seinen Sohn, akzeptieren?
 

Nachdem der andere Mann mitbekam, dass sein Ehemann in seinen Gedanken gefangen war, trat er zu ihm, zog ihn an sich und umarmte ihn von hinten. „War es so schlimm für dich?“
 

Trunks erwachte aus seinen Gedanken und flüsterte. „Nein, du hast mir nicht wehgetan. Ich habe mich nur über mich selbst gewundert, wie sehr es mir gefallen hat und was mein Vater wohl sagen würde, wenn er das wüsste.“
 

Bojack streichelte Trunks weiter fürsorglich über den Bauch. „Ich finde es schön, dass es dir gefallen hat und über diese Gedanken musst du dir überhaupt keine Sorgen machen. Du musst dich weder schämen, noch deinem Vater Rechenschaft ablegen. Selbst wenn er irgendwann hier auftaucht und auch nur ein schlechtes Wort zu dir sagt, werde ich ihm den Kopf abreißen und auf seinem ausblutenden Kadaver spucken.“
 

Trunks schluckte schwer und schüttelte mit dem Kopf, was ihn dazu veranlasste zu sagen. „Okay, mein Hera, ich mache alles was du willst.“ Mit diesen Worten wandte er sich wieder dem Wasser zu, gerade noch rechtzeitig, um es zu stoppen, ohne eine Überflutung anzurichten.
 

Trunks folgte ihm. „Was meinst du, mit Hera, heißt so nicht euer Volk?“
 

Bojack erklärte. „Unter anderem, aber dieses Wort wird auch benutzt, um seinen Geliebten anzusprechen.“
 

Bojack, ließ sich nun im Wasser nieder und streckte eine Hand nach seinem Geliebten aus, dieser kann zu ihm und so ergriff er, die Hand des Anderen, der ihm dabei half, in die Badewanne zu steigen.
 

Eigentlich wäre ihn so eine Behandlung ebenfalls peinlich und unangenehm gewesen, aber die beiden Männer hatten die ganze letzte Nacht, miteinander geschlafen, weswegen er es das einfach geschehen los.
 

Gemeinsam in der riesigen Badewanne schmiegen, die beiden sich eng aneinander und Trunks fühlte sich so aufgehoben bei dem anderen Mann, dass er ihm aus eigenem Antrieb einen zarten Kuss auf hat die Lippen gab und erwiderte. „Ich hätte nie gedacht, dass du so ein lieber Kerl bist, in meiner Vorstellung, hatte ich solche Angst vor dieser Nacht und ich habe schon fest damit gerechnet, dass du mich aufs brutalste vergewaltigen würdest, aber du warst so sanft und so lieb und irgendwie kribbelt mein Körper immer noch überall.“
 

Bojack umarmte Trunks und streichelte seinem Rücken. „So etwas würde ich niemals tun, schon allein, weil ich mich auf der Erde, auf den ersten Blick in dich verliebt habe und selbst, wenn dem nicht so gewesen wäre, hatte ich dir doch versprochen, dich zu ehren, wir mögen brutal anderen Völkern gegenüber sein, aber niemals zu unserer Familie oder denen, die wir lieben.“
 

Bojack wusch den jungen Mann ausgiebig und befreite ihn von all sein Körperflüssigkeiten, allerdings lies, er den anderen Mann erst aus der Badewanne steigen, nachdem er noch einmal in ihn eingedrungen und vollständig befriedigt hatte.
 

Nachdem beide endlich sauber waren, streifte Trunks erneut, einen, der sich dort befindlichen Bademäntel über und kehrte ins Schlafzimmer zurück und setzte sich dort aufs Bett.
 

Als Bojack auch das Zimmer betrat, richtete Trunks sofort das Wort an ihn. „Bojack, Ich habe solchen Hunger. Ich habe schon seit über einen Tag nichts mehr gegessen, wäre es vielleicht möglich, wenn du mir etwas besorgst.“
 

Bojack sah ihn aus großen Augen an. „Natürlich hast du Hunger. Wie unaufmerksam von mir? Ich werde sofort von allem möglichen etwas mitbringen, damit du von allem Kosten kannst.“
 

Bevor der Mann allerdings verschwand, stahl er sich noch einen Kuss von seinem Geliebten und wurde von diesem ebenfalls darauf hingewiesen, dass er auch gerne andere Kleidung als die hätte, in der er gestern geheiratet hatte, da er auch nicht dauerhaft im Bademantel herumsitzen wollte.
 

Auch daran hatte der außerirdische Piratenprinz nicht gedacht und so stürzte er erst zum Hofschneider der mit demselben maßen, die er ihm schon am Vortag gegeben hatte, einiges an Kleidung für seine Geliebten herstellen sollte und ging sofort zur Küche, wo er einen Servierwagen voll, mit allem bepackte, was die Küche hergibt und kehrte nach einigen Minuten zu Trunks zurück.
 

Gemeinsam taten sie sich nun an den Speisen gütlich und als sie fertig waren, verließ der andere Mann wieder das Zimmer, um das dreckige Geschirr und auch die verschmutzte Wäsche mitzunehmen. Allerdings schloss er die Tür hinter sich sofort wieder ab, sodass Trunks nicht hinaus konnte ohne die Tür zu beschädigen.
 

Einerseits hätte der junge Mann schon gerne die neue Welt gesehen, in der er nun Leben sollte, aber andererseits fürchtete er sich auch etwas wie diese ungewöhnlichen blauhäutigen Menschen auf ihn reagieren würden, wenn sie ihn sehen würden.
 

Einige Zeit später kam der Mann, der sein Ehemann war, zurück und überreichte ihn eine Handvoll Kleidung. „Du wirst in den Tagen noch mehr bekommen, aber das muss erst einmal reichen.“
 

Als Trunks, etwas davon anzog, musste er mit Bestürzung feststellen, dass sein Oberteil was lawendelfarben war, fast durchsichtig war und nicht viel anders stand es um die Hose.
 

Diese war zwar nicht komplett durchsichtig, aber so transparent, dass man kaum Fantasie haben musste, was sich darunter verbarg.
 

Der Saiyajin hinterfragte aber nichts, bedankte sich für die Sachen und beschloss, seinen Ehemann genauer kennenzulernen und dieses Kribbeln in seinem Körper genauer unter die Lupe zu nehmen.
 

Nach längeren Überlegungen, über seinen derzeitige Zustand, kam er nur auf die eine Wahrheit, er hatte sich nach dieser einen Nacht in den anderen Mann verliebt, er hatte sich so sehr verliebt, dass sein Körper nach dem anderen Mann förmlich gierte.

Kapitel 3

Einen Monat war seit der Hochzeit der beiden vergangen, in der Trunks, das luxuriöse Zimmer des Piratenprinzen nicht verlassen hatte.
 

Der junge Mann hatte keinen Kontakt zu irgendeinem Bewohner der Raumpiraten und doch sehnte er sich mittlerweile nach der Anwesenheit anderen Individuen, auch wenn er sich, in dieser Zeit in Bojack verliebt hatte, sah er nicht seine Berufung dahin, nur in diesem Raum zu wohnen und seinem Ehemann zu Willen zu sein, wenn ihm danach war.
 

Nachdem sie sich in dieser Nacht wie in jeder Nacht davor geliebt hatten, was dem jungen Mann schon bei ihrem ersten Mal gefallen hatte, stellt er ihn heute zur Rede. „Warum darf ich das Zimmer eigentlich nicht verlassen?“
 

Bojack war völlig überrascht, er hatte den letzten Monat, Trunks nur als unterwürfig und schüchtern kennengelernt und fragte. „Warum willst du das auf einmal, ich dachte du bist zufrieden, damit wie es ist?“
 

Trunks sah Bojack böse an. „Zufrieden!? Hier gefangen zu sein? Ich habe mittlerweile völlig das Zeitgefühl verloren. Ich weiß nicht mal wie lange ich schon hier bin. Da fragst du noch, ob ich zufrieden bin, wir verbringen 10 Stunden zusammen. Die anderen 14 Stunden bin ich hier auf mich gestellt. Ich habe keine Beschäftigung, drehe Däumchen, sehe aus dem Fenster und warte auf deine Rückkehr. So habe ich mir mein Leben nun wirklich nicht vorgestellt. Ich muss doch als Prinzgemahl auch irgendeine Aufgabe oder Beschäftigung haben, oder ist es hier Tradition, dass man seinen Geliebten versteckt und einsperrt. Ich habe deinen Vater und deine Schwester nur ein einziges Mal bei unserer Hochzeit gesehen, danach überhaupt nicht mehr. Ich habe noch niemanden hier gesehen, schämst du dich etwa für mich??“
 

Bojack zeigte nun erneut, dass er eigentlich gar nicht so böse war, wie sein Ruf, sagte. „Nein, mein Geliebter, mein liebster Hera, ich schäme mich mit Nichten für dich, im Gegenteil, ich will nur nicht, dass dich mir jemand wegnimmt, schließlich bist du hier, eine absolute Rarität.“
 

Trunks rollte genervt mit den Augen. „Ich dachte, wir sind verheiratet. Ist es hier Gang und gebe, dass man mit dem Lebenspartner eines anderen ins Bett hüpft, oder ist der Prinzgemahl, der Lustknabe für den ganzen Hof?“
 

Bojack schüttelte mit dem Kopf, was Trunks dazu, veranlasste zu antworten. „Na dann sehe ich kein Problem darin, mich hier wie einen gefangen oder Pestkranken zu halten.“
 

Bojack gab kleinlaut von sich. „Ich habe schon, einen Einwand, du hast keine Ausgehkleidung. Du hast nur die Kleidung, die du hier trägst, aber die kannst du nicht draußen tragen, weil sie viel zu aufreizend und durchsichtig ist. Was nicht bedeuten soll, dass sie dir nicht stehen.“
 

Trunks wurde nun endgültig böse und ließ zum ersten Mal in seinem Leben, das Temperament seine Mutter aufblitzen. „Ist das denn meine Schuld??“
 

Bojack schluckte und bereute seine Worte. „Ich werde gleich den Schneider beauftragen, dass er dir einige Sachen herstellt, die tauglich für den Hof sind und spätestens übermorgen wirst du meinen Vater richtig kennenlernen, aber pass auf, wenn du mit ihm sprichst, er hat nämlich auch schon Interesse an dir bekundet. Aber jetzt sei bitte nicht mehr sauer auf mich. Bitte komm her zu mir und setzt dich auf meinen Schoß und sei lieb zu mir, ich mag es nicht, wenn wir uns streiten.“
 

Das besänftigte Trunks so weit, dass er sich wirklich auf dem Schoß des Anderen niederließt und ausnahmsweise mal das Haupt des Anderen streichelte. „Ich wollte auch nicht streiten, aber isoliert zu sein, macht mich verrückt. Das kann schließlich nicht dein Wunsch sein.“
 

Nachdem die beiden sich noch einige Minuten flüsternd unterhalten hatten, verließ der Saiyajin seinen Platz auf dem Schoß des Hera-Kriegers wieder und ließ seinen Ehemann seine Versprechen einlösen.
 

Schon am nächsten Tag, überreichte der blauhäutige seinem Geliebten eine riesige Handvoll Kleidung, die der Junge sofort begutachtete und sich eine Hose und ein Oberteil davon sofort überstreifte.
 

Die Kleidung war zwar nicht gerade sein Stil und gerade sah er kleidungstechnisch seinem Ehemann zum Verwechseln ähnlich, aber fürs erste musste das genügen.
 

Der Junge hatte in den letzten Tagen viel nachgedacht und war zu dem Entschluss gekommen, das Beste aus seiner Lage zu machen und nicht in diesem Zimmer zu verrotten.
 

So gekleidete ergriff Bojack ihn an der Hand und gemeinsam schlenderten sie durch den weitläufigen Flur bis in den Thronsaal hinein.
 

Der Saal war in unterschiedlichen Blautönen gehalten und hübsch geschmückt und der König wartete schon auf sie, da Bojack sie bei seinem Vater angekündigt hatte.
 

Die beiden traten zum König vor und als Trunks, den Vater des anderen Mannes, gegenüberstand, stieg Furcht in ihm auf, da der Mann noch größer und noch furchteinflößender als Bojack wirkte, doch als er ihm in Freude umarmte, stellte er fest, dass er genauso liebenswert war, wie sein Sohn.
 

Die drei Männer unterhielten sich lange miteinander vorbei, Trunks feststellte, warum sein Mann so viel Angst hatte, seinen Freund am Hof vorzustellen. Augenscheinlich war nämlich sein Vater genauso an dem Saiyajin ihm interessiert, wie auch er selbst und nun wusste er das die Warnung des vorabends Hand und Fuß hatte.
 

Der Junge fragte sich schon, warum alle so verrückt nach Sayajins waren, für ihn war es nichts rühmliches von diesem Volk abzustammen, allerdings behielt er dies für sich, um niemanden gegen sich aufzubringen.
 

Der junge Mann versuchte auch hier das Beste aus seiner Situation zu machen und allzeit charmant gegenüber seinem Schwiegervater zu sein. Er widersprach ihm nicht, versuchte aber gleichzeitig viele Fragen zu stellen um einiges über das Volk herauszufinden.
 

Allerdings schien er das gar nicht zu müssen, da er wenige Minuten später vom neuen Schwiegervater an der Hand aus dem Thronsaal gezogen wurde, um seinem Schwiegersohn das komplette Reich und den Palast zu zeigen.
 

In diesen Stunden fühlte Trunks sich endlich wieder frei und bemerkte, dass Bojack direkt hinter den beiden war und seinem Vater die ganze Zeit einen eifersüchtigen Blick zuwarf. Dies bereitete ihm aber Kopfzerbrechen, denn was würde mit ihm geschehen wenn dieser Mann ihn nicht mehr liebte?
 

Allerdings unternahm er erst einmal nichts dagegen, da es viel zu viel neues zu sehen gab und das Problem sich vielleicht auch von selbst löste und plötzlich endete auch ihr Ausflug, in den privaten Speisesaal des Königs.
 

Dort angekommen aßen die drei genüsslich zusammen und der König versprach seinem Schwiegersohn am nächsten Tag seine Tochter und deren Familie vorzustellen.
 

Nach dem gemeinsamen Essen kehrten die Eheleute schließlich wieder auf ihr Zimmer zurück wo Bojack seinen Geliebten sofort eifersüchtig anherrschte.
 

Trunks hatte schon mit so etwas gerechnet und versuchte die Emotionen sofort im Keim zu ersticken. „Du musst nicht eifersüchtig sein. Dein Vater ist sehr nett, aber dich habe ich viel lieber, als ihn und ausserdem finde dich viel attraktiver.“
 

Geschmeichelt von den Worten umarmte Bojack seinen Geliebten, entfernte zärtlich erst die Kleidung von ihm, dann von sich und zog, ihn zu sich aufs Bett, wo sie sich einem kurzen Liebesspiel hingaben und dann schnell einschliefen.
 

Bevor die beiden am nächsten Morgen wieder das Zimmer verließen wurde Trunks von Bojack eingeschärft, dass er sich nicht von seinem Vater oder irgendein einem der anderen Bewohner, seines Heimatplaneten, umgarnen lassen sollte.
 

Trunks nickte und nachdem sie wieder im Thronsaal angekommen waren, wurde Trunks sofort wieder vom Bojan, dem König, in Beschlag genommen.
 

Kurz darauf stellte er seinem Schwiegersohn, seiner Tochter und deren Mann vor und zeigte ihm stolz, seinem kleinen Enkel der noch ein Baby war.
 

Die darauffolgenden Stunden verbrachte die Familie gemeinsam und Trunks stelle fest, dass sowohl seine neue Schwägerin als auch sein Schwager, völlig in Ordnung waren und auch mit dem Baby verstand er sich sofort, so gut, dass sie den halben morgen miteinander spielten.
 

Bojack der alles mit gerunzelter Stirn beobachtet hatte, hielt sich für unendlich dumm, das er eifersüchtig war und dachte in dem Moment, dass sein Vater ihm seinen Mann mit Sicherheit nie wegnehmen würde.
 

Mit einem lächelnden Gesicht beobachtete er wie Trunks mit dem Kind spielte, was für ihn andeutete, dass er vielleicht sogar selbst einen kleinen Bruder oder einen Schwester hatte.
 

Er war dabei so sehr in Gedanken versunken, dass er nicht mal bemerkte, wie sein Vater zu ihm trat. „Da hast du dir, wirklich einen schönen jungen Mann ausgesucht, für einen Saiyajin vielleicht etwas zu weich, aber dafür eine absolute Rarität.“
 

Bojack nickte stolz. „Das stimmt schon, aber mir gefällt er genauso wie er ist und nur damit du es weißt. Er gehört mir.“
 

Bojan lächelte hämisch. „Ach deswegen, hast du mich gestern, den ganzen Tag angefunkelt, mach dir darüber, keine Gedanken, er ist dein, aber wenn du ihn dir nicht geangelt hättest, hätte ich ihn mir wahrscheinlich genommen, aber so, würde ich doch nicht, meinem eigenen geliebten Sohn, seine Ehemann ausspannen. Ihr gehört zusammen und seht als Paar göttlich aus, wenn ihr Hand in Hand umherstreift.“
 

Bojack lächelte und umarmte seinen Vater, denn nun war der andere Mann so beruhigt, dass endlich alles von ihm abfiel und er diesen Tag mitsamt seiner Familie genießen konnte.

Kapitel 4

In friedlicher Eintracht und Harmonie, vergingen schließlich mehrere Monate und auch wenn der Saiyajin etwas enttäuscht war, dass keiner seiner Lieben nach ihm suchte, war er doch mit seinem Leben, um so glücklicher, er liebte seine neue Familie und in Bojack, hatte er sich so sehr verliebt, dass er sich nie wieder von ihm trennen wollte.
 

Mittlerweile war der Hera Krieger, auch wieder zu den Missionen aufgebrochen, die er früher auch schon durchgeführt hatte. Trunks wusste nie wo er war und was er dabei trieb, allerdings war es ihm lieber so, denn die Hera-Kriegern eiferten den Saiyajin nach und diese mochte er schon nicht.
 

Manchmal war der Thronfolger, tagelang unterwegs, doch Trunks hatte sich mittlerweile der Technikabteilung angeschlossen und stellte wie auch auf der Erde schon ein Talent dafür fest.
 

Der junge Mann hatte sich mittlerweile, so gut eingelebt, dass er sogar vom Schneider seine eigene bevorzugte Kleidung anfertigen lies und sich in einem ähnlichen Stil wie auf der Erde kleidete.
 

Nach einiger Zeit stellte der junge Mann schließlich fest, dass sich seine Haut an manchen Stellen, leuchten blau verfärbte. Trunks konnte sich diese Veränderung nicht erklären, allerdings hatte er einige Vermutungen.
 

Die erste Möglichkeit war, dass er ohne Verhütung mit seinem Ehemann schlief und das das irgendetwas mit seinem Körper anstellte oder die Fremdartige Nahrung oder das Klima, das mit ihm machte.
 

Trunks, wollte das eigentlich auf sich beruhen lassen, da er sich nicht schlecht fühlte, aber durch das drängen seines Ehemannes suchte er doch einen Arzt auf.
 

Dieser untersuchte dem jungen Mann und auch wenn er von der Mischlingsanatomie von Trunks keine Ahnung hatte, konnte er doch feststellen, dass sich der Körper des Junge, langsam an das Volk der Hera-Kriegern anpasste, ob seine Haut irgendwann einmal komplett blau sein würde, konnte er allerdings nicht sagen, aber er wusste, dass sich die Langlebigkeit und die Robustheit, des Volkes auf ihn übertragen hatte. Der Experte sprach, ebenfalls davon, dass es früher schon ähnlich Verbindungen gab und das es bei vielen genauso wie bei dem Saiyajin angefangen hatte und das alle ein langes Leben erreicht hatten.
 

Die Hera Krieger konnten nämlich bis 500 Jahre alt werden und verfügten stets über eine tadellose Gesundheit, weswegen des kaum Mediziner auf dem Planeten gab.
 

Nach dieser Nachricht, war das Leben der Männer wieder in Ordnung und so schön, wie es nicht sein konnte, bis schließlich ein Schicksalsschlag ihre Welt erschütterte.
 

Auf einem ihrer Streifzüge waren sowohl Bojacks Schwager als auch seine Schwester bei einer Fehlfunktion und der daraus resultierenden Explosion ihres Raumschiffes gestorben und deren Kind stand nun ohne Eltern da und war zur Weise geworden.
 

Allerdings fand sich auch dafür schnell eine Lösung, auch wenn das ganze Reich von Trauer gezeichnet war, erklärte sich das Prinzenpaar dazu bereit, den Jungen als ihr Kind zu anzunehmen und sich hingebungsvoll um es zu kümmern.
 

Trunks der eng mit den Wissenschaftlern zusammenarbeitete hatte sich in der Abwesenheit seiner Schwägerin und seines Schwagers ohnehin oft, um das Kind gekümmert und zu ihm eine die tiefe Verbindung aufgebaut.
 

Allerdings sollte dies nicht die einzige Veränderung sein, denn es passierte Schlag auf Schlag und nur einige Tage, nachdem dem schweren Verlust wurde den Hera Kriegern, von dem benachbarten Planeten Tulla, mit welchem sie eigentlich verbündet waren, der Krieg erklärt.
 

Von einem Moment auf den Anderen wurde alle, die Diensttauglich waren, egal ob Männer oder Frauen, die sich nicht gerade um den Nachwuchs kümmern mussten, eingezogen.
 

Die Rekruten, sollten auf dem fremden Planeten geschickt werden, um die Gefahr im Keim auszulöschen und die Situation für alle Parteien zu klären.
 

Bojack versuchte verzweifelt seinen Ehemann in die Kategorie der Ausmusterung hineinzubekommen, da er sich um ihren Neffen kümmerte, aber dieser weigerte sich vehement, zu Hause zu bleiben, schließlich war er nicht nur stark, sondern gehörte obendrein zum Kriegervolk der Saiyajin. „Ich kann mich doch nicht hier auf diesem Planeten verstecken, während ihr euch alle in Gefahr schwebt. Ich werde mit an deiner Seite kämpfen und sollte ich sterben, stirbt nur ein einfacher Krieger. Es tut mir zwar weh das Kind allein zurückzulassen, aber dein Vater ist immer noch da, der sich darum kümmern kann.“
 

Bojack brach es fast das Herz, als er das hörte und erwiderte. „Aber was soll ich machen, wenn du wirklich stirbst und ich weiterlebe? Mein Herz wird für alle Ewigkeiten gebrochen sein, wir Hera-Krieger können uns nur einmal im Leben richtig verlieben.“
 

Trunks tätschelte die Wangen des Anderen. „Dein Herz mag vielleicht gebrochen sein, aber du kannst es wieder neu erwecken und dich vielleicht doch neu verlieben und wenn es in das Kind ist. Außerdem musst du mich nicht für schwach halten. Ich mag es nicht, mit deiner Stärke aufnehmen können, aber ich bin auch ein guter Krieger, der vor dem Kampf keine Angst hat.“
 

Nachdem Trunks auch weiterhin nicht mit sich reden ließ, wurde wie geplant am eine Woche später, der erste Trupp, in einem riesigen Transportschiff, auf den fremden Planeten transportiert.
 

Bojack führte die Operation an und der Saiyajin der zuvor noch ein Schwert aus der Waffenkammer verlangt hatte, musste sich auf dem Befehl des Prinzen hin, der Nachhut anschließen, welche am Landungsplatz zurück blieb, um diesen zu sichern und wo es für ihn am sichersten war.
 

Eigentlich wollte der junge Saiyajin sich dagegen wehren, aber wenn er ehrlich war, war ihm das nur recht so, er wollte zwar mitkämpfen, aber er wollte nicht getötet werden und auch niemanden umbringen.
 

Trunks hatte zwar niemals mit so einem Schicksal gerechnet, aber jetzt, nachdem er sich daran gewöhnt hatte, liebte er das Leben so wie es war. Der Saiyajin der in einer apokalyptischen Welt aufgewachsen war, hatte in der Ferne nicht nur die Liebe seines Lebens gefunden, sondern auch gleich ein Kind dazubekommen, welches ihm schon jetzt mehr am Herzen lag, als sein eigenes Leben.
 

Bojack gab nach einer fesselndsten Ansprache, die Trunks nur minder verfolgte, weil er in seinen eigenen Gedanken gefangen war, seinem Geliebten noch einen Kuss auf die Stirn und zog dann mit der Vorhaut in die Schlacht.
 

Die Nachhut blieb gemeinsam mit Trunks zurück, wo es am sichersten sein sollte und auch wenn von den königlichen Beratern und dem König die Operation bis ins kleinste durchgeplant war, hielt sich der Feind doch nicht an die Vorhersagen der Strategen, denn während der Stoßtrupp Erfolg hatte und einen Feind nach dem anderen niedermetzelte griffen Stosstruppen, die zurückgebliebene Nachhut an.
 

Da nur die Schwächsten zurückgeblieben waren und die Reserve sichern sollten, wurde ein Blutbad unter den Hera Kriegern angerichtet, bei dem Trunks als fasst einziger Überlebende übrig war.
 

Der junge Mann, hatte immer gedacht, dass er der Schwächste unter den Hera Kriegern war, weil er sich an seinem Lebenspartner orientiert hatte, allerdings stellte er nun fest, dass das nicht stimmte.
 

Er hatte mit dem Gegnern, die sie förmlich überrannten, keine Schwierigkeiten, aber als er sah, dass die Weltraumpiraten einer nach dem Anderen, fielen war er sich sicher, dass er auch hier zu den stärksten Kriegern, zählen würde.
 

Nachdem er fast im Alleingang den Feind soweit dezimiert hatte, dass nur noch eine Handvoll übrig waren, scharrte er die Überlebenden, um sich zusammen, schwang sein Schwert noch einmal, schaltet problemlos noch die verbliebenen aus und floh mit den wenigen Überlebenden ins Raumschiff.
 

Dort angekommen, aktivierte er sofort die Schutzschilde, da er sich vor einem Angriff weiterer Feinde fürchtete.
 

Er selbst war zwar immer noch in der Lage, sich perfekt zur Wehr zu setzen, aber unter den Überlebenden gab es viele Verletzte, weswegen er vorsichtig sein musste.
 

Nachdem das erledigt war, setzte er sofort einen Funkspruch an Bojack ab. Der Saiyajin wollte seinen Geliebten zwar nicht verunsichern, aber ihm war es wichtig, dass er wusste, wie es um sie stand. --Bojack kannst du mich hören?--
 

Es dauerte etwas, doch nach wenigen Minuten antwortete der Prinz der Weltraumpiraten. --Ich höre dich. –
 

Trunks, wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und so erwiderte er. --Wie sieht es bei euch aus? –
 

Bojack lachte glücklich. --Wir sind schon fast beim Kaiserpalast angekommen. Wir haben alle Krieger niedergemetzelt und müssen nur noch den König stürzen und die Macht an uns reißen, es wird also nicht dazu kommen, dass du eingreifen musst und in ungefähr einer Stunde sind wir auch wieder bei euch. –
 

Trunks, war zwar glücklich über die Nachricht. aber ihm fiel es trotzdem schwer ihm das folgende zu sagen, da er die gute Laune seines Mannes nicht ruinieren wollte. --Wir hatten schon Feindeskontakt, sie haben uns aus dem Hinterhalt angegriffen. –
 

Bojack schluckte schwer als er das hörte. --Was, das kann doch nicht sein? Diese Bastard müssten also gewartet haben, bis wir weg waren. Wie geht es dir, bist du verwundert? –
 

Der Saiyajin grübelte, wie er es am besten rüberbringen sollte und begann mit dem positiven. --Mir geht es gut und ich habe mit Hilfe des Schwertes, was du mir gegeben hast, einen Großteil der Feinde niedergestreckt. Allerdings haben wir trotzdem schwere Verluste erlitten. Von den ehemals 100, die hier zurückgeblieben sind, sind gerade einmal 25 übrig. Viele von ihnen sind obendrein verletzt und brauchen medizinische Versorgung. Verzeih mir, ich habe mein Bestes gegeben, so viele zu retten wie es ging, aber es ist mir nur bei diesen 25 gelungen. –
 

Bojack beruhigte Trunks. -- Mach dir keine Gedanken. Es ist schlimm was du erzählst, aber wenn du nicht da gewesen wärst, wären wahrscheinlich alle niedergemetzelt wurden.--
 

Trunks kämpfte mit den Tränen, berichtete aber seinem Geliebten trotzdem noch, dass sie sich mit aktivierten Schutzschilden ins Raumschiff zurückgezogen hatten.
 

Bojack bat sie dort zu bleiben, bis sie wieder da waren und der wie versprochen, war der Voraustrupp, wirklich nach einer Stunde, zwar mit einigen Verlusten, aber trotzdem wohlbehalten zurück.
 

Bojack organisierte sofort den Rückflug und erfuhr von denen die zurückgeblieben waren, wie heldenhaft der Prinz gekämpft hatte und gemeinsam kehrten sie wieder zurück.

Kapitel 5

Wieder in der Heimat angekommen, stellte sich schnell der Alltag wieder ein und eines schönen Tages, einige Wochen später, passiert es, dass ein fremdes Raumschiff, auf dem Planeten Hera, unbemerkt landete und sich bis zum Palast vorkämpfte.
 

Mehr schlecht als recht, schafften es die fremden Krieger in den Thronsaal, wo der König und auch der Prinz schon auf Sie warteten, vorzudringen.
 

Bojack erkannte die Gegner sofort von der Erde wieder, vor diesem Tag hatte sich der Hera Krieger immer gefürchtet und wollte sofort wissen. „Was macht er hier?“
 

Vegeta schob sich sofort in den Vordergrund. „Wir sind hier um meinen Sohn zurückzuholen. Du hast ihn vor knapp einem Jahr von der Erde entführt.“
 

Neben Vegeta war auch Son Goku, Piccolo, Bulma, Krillin, Tenshinhan und Yamchu mitbekommen, um das entführte Opfer, was ihnen schon so oft geholfen hatte, zu retten.
 

Bojack ließ sich davon aber nicht ins Bockshorn jagen und erwiderte. „Da habt ihr aber ihr aber ganz schön lange gebraucht, bis euch eingefallen ist, dass ihr ihn zurück haben wollt. Allerdings werde ich ihn nicht wieder rausrücken, er ist seit einem Jahr mein Ehemann und wird diesen Planeten irgendwann mit mir zusammen regieren.“
 

Geschockt von diesen Worten, wollte Vegeta auf den Feind losgehen. Allerdings wurde er von einer ihm bekannten Stimme zurückgehalten. „Das Reicht!“
 

Trunks hatte die Aura seines Vaters und auch die seiner Mutter sofort gespürt, als sie in den Thronsaal eingedrungen waren und hatte sich sofort mit seinem Kind auf dem Arm, auf den Weg gemacht, eine Konfrontation der Parteien zu verhindern. „Lass es gut sein, für mich muss keiner in den Tod gehen.“
 

Bulma rannte, zu ihrem Sohn und umarmte ihn, während er noch seinen kleinen Neffen auf dem Arm hielt.“Wir haben dich so vermisst und waren die ganze Zeit auf der Suche, danach einen Weg zu finden um dich zurückzuholen, aber leider hat das alles eine Weile gedauert. Was haben sie dir angetan?“
 

Zuerst wusste der Junge nicht, was sie meinte, aber dann fiel ihm wieder ein, dass sein Gesicht und sein Oberkörper von blauen Mahlen gezeichnet war.
 

Trunks lächelte. „Sie haben mir gar nichts getan, habe keine Angst. Alle waren sehr nett und zuvorkommend mir gegenüber.“
 

Bulma bemerkte, dass kleine blaue Kind, was Trunks auf dem Arm hielt und erwiderte. „Das ist schön. Dann kannst du ja wieder mit nach Hause kommen.“
 

Trunks schüttelte mit dem Kopf und entfernte sich mit dem Baby im Arm von seiner Mutter, das nutzte Bojack aus, um seinen geliebten Mann zu sich zu ziehen. „Verstehe mich nicht falsch. Ich habe euch immer noch sehr gern und vermisst habe ich euch auch, aber ich will hier bleiben.“
 

Nun schaltete sich Vegeta ein. „Du bist doch verrückt. Die haben dich einer Gehirnwäsche unterzogen oder so etwas, du kommst jetzt mit nach Hause.“
 

Bevor der Junge auch nur etwas zu seinem Vater sagen konnte, war es sein Ehemann, der das Wort ergriff. „Du hast ihn doch gehört, ich werde euch töten, wenn ihr versucht ihn mehr zu entreißen.“
 

Trunks herrschte, daraufhin auch seinen Ehemann böse an bevor Vegeta auch noch einen Ton erwidern konnte. „Auch wenn ich nicht mit ihnen gehen will, werde ich nicht zulassen, dass du sie tötest. Wenn du einem von ihnen auch eine ein Haar krummst, werde ich wirklich sauer auf dich sein und überlegen, ob ich nicht doch, von hier verschwinde.“
 

Bojack, zog den Kopf ein und erwiderte kleinlaut. „Nein, du darfst mich nicht, mit dem kleinen alleine lassen, ich schaffe das nicht und ich liebe dich doch.“
 

Son Goku war es nun der verwirrt, das Wort an sich riss. „Habt ihr, etwa ein Baby zusammen bekommen?“
 

Trunks lächelte so laut, dass alle es hören konnten. „So etwas lächerliches habe ich noch nie gehört, wie sollen zwei Männer bitte ein Kind bekommen. Der Kleine ist der Sohn von Bojacks Schwester. Leider sind sie und ihr Mann vor einiger Zeit bei einer ihrer Unternehmung tödlich verunglückt und wir haben uns danach entschieden, den kleinen zu adoptieren und ihn anzunehmen, als wäre er unser eigenes Kind, schließlich können wir keine eigenen Kinder bekommen.“
 

Vegeta setzte sofort wieder an, allerdings wurde er diesmal von seiner Frau zurückgehalten. „Soll das heißen, dass du hier glücklich bist?“
 

Trunks nickte immer noch mit dem Baby auf dem Arm, vehement. „Ja, ich hätte es nie gedacht. Eigentlich bin ich nur mitgegangen, um die Erde zu beschützen. Aber dann habe ich mich in Bojack verliebt, ihr müsst nämlich wissen, er ist kein so böser Krieger, wie er sich gibt. Ich möchte hier bleiben. Auch wenn ich Sehnsucht nach der Heimat habe, sehe ich doch hier meine Zukunft. Es tut mir wirklich außerordentlich leid, dass ihr den weiten Weg umsonst auf euch genommen habt, aber ich werde auf keinen Fall mit euch mitgehen.“
 

Vegeta schluckte schwer und trat zu Trunks hin, der Saiyajin übergab ihm, das Schwert und seine Kapseln, unter denen sich auch Zeitmaschine befand, an ihn weiter. „Wenn du hier glücklich bist, wollen wir dir nicht im Wege stehen. Aber ich übergebe dir das. Wenn du einmal Sehnsucht hast, kannst du damit jederzeit nach Hause kommen.“
 

Trunks nickte übergab das Baby vorübergehend an seinen Ehemann, nah die Gegenstände entgegen und umarmte seinen Vater. „Ich bin froh, dass du es akzeptierst und nicht böse auf mich bist.“
 

Vegeta war deprimiert über diese Tatsache, dass er seinen Sohn hierlassen musste, ließ ihm aber trotzdem seine Zeitmaschine da, damit er ab und an seine Mutter und vielleicht auch ihn besuchen konnte, letztendlich hatten sie, doch nicht seine Zeitmaschine auseinander gelegt, um dem Mechanismus zu bekommen, sondern bauten, in dem Jahr den Mechanismus abgewandelt nach und hatten dadurch ein eigenes Raumschiff erschaffen was durch die Zeiten reißen konnte.
 

Nachdem das geklärt war, mischte sich nun der König ein. „Ich finde es schön, die Eltern meines Schwiegersohns kennenzulernen und möchte euch alle zu einem herrschaftlichen Bankett einladen, um sich etaws auszutauschen.“
 

Die nächsten Stunden verbrachten die Wesen, die eigentlich auf unterschiedlichen Planeten zu Hause waren, glücklich miteinander und feierten ausgelassen, ihre Zusammengehörigkeit .
 

Bulma hatte sich ganz dicht nehmen ihren Sohn gesetzt und das Kind, was Trunks adoptiert hatte, auf dem Schoß genommen.
 

Während sie den Jungen an sich drückte und mit ihm spielte, wollte sie in der Zeit von ihrem Sohn wissen, wie es ihm ergangen war und so erzählte er ihr, was er in den letzten Monaten alles geschafft hatte.
 

Die Frau lächelte daraufhin glücklich und zu Frieden, da ihr Sohn aus der Zukunft, sein Glück gefunden hatte. „Wenn das so ist und du wirklich so glücklich bist, dann kann ich einfach nicht anders als dich hier zu lassen. Bei diesen Wesen, die du liebst. Aber was ist das mit deinem Gesicht? Wenn man dir nichts angetan hat? Wo kommt das dann her?“
 

Trunks grübelte, da er es so wirklich auch nicht sagen konnte und berichtete was er wusste. „Der Arzt bei dem ich war, meinte, vielleicht kommt es von dem Klima, dem Essen oder dass ich mit Bojack, naja zusammen bin, aber gefährlich scheint es nicht zu sein. Ich passe mich wohl an die anderen Bewohner an. Der Arzt meinte auch, dass sich mein gesundheitlicher Zustand und mein Körper sich zum positiven verändern. Wenn es so weitergeht, könnte ich wahrscheinlich irgendwann so alt werden, wie diese Spezies, die hier lebt. Bojack ist z.b schon 300 Jahre alt und der König fast 500.“
 

Bulma hörte interessiert zu und hätte am liebsten noch mehr Informationen von ihrem Sohn erhalten, aber dazu würde sie wohl nicht die Gelegenheit bekommen, da die Gruppe nach den friedlichen Stunden, wieder von dem König des Planeten verwiesen wurde, wenn Sie das nächste wieder mal auftauchten, würden sie sterben, egal was der Prinzgemahl auch sagte.
 

Die Gruppe war in kriegerischen Handlungen auf den Planeten gekommen und hatte einige Bewohner verletzt, das Ergebnis was daraus folgte, wäre der Tod oder Verbannung. Die Erdlinge waren daraufhin gezwungen sich von Trunks zu verabschieden und den Planten ohne Umschweife zu verlassen.
 

Nachdem seine Familie und Freunde wieder auf die Erde zurückgekehrt war, unterhielt sich Trunks des Abends noch lange mit seinem Ehemann. Dieser war einfach nur stolz auf ihn, dass er zu seinem Gefühlen stand und für immer an seiner Seite bleiben wollte.
 

Der andere Mann war genauso stolz auf sich und froh, dass die Rückholaktion so lange gedauert hatte, denn er hätte niemals sagen können, was er getan hätte, wenn sie vor 10 Monaten gekommen wären und ihn hätten zurückholen wollen. Aber so konnte sich die Liebe zwischen ihnen entwickeln und so lebten die beiden Männer zusammen mit ihrem Kind auf dem fremden Planten in den tiefen des Alls bis ans Ende ihrer Zeit.



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu dieser Fanfic (0)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.

Noch keine Kommentare



Zurück