Kapitel 1
Trunks genoss dem sanften Sonnenschein einer intakten Welt, während er aus seiner Zeitmaschine HOPE!! stieg, um seinen Eltern aus der Vergangenheit zu berichten, dass er nicht nur die Cyborgs C17 und C18, sondern auch, das Androidwesen Cell besiegt hatte.
Er stolzierte in seinem Saiyajin Outfit, in welchem er gerade noch mit Cell gerungen hatte, in die Intakte Capsule Corp. der Vergangenheit.
Der junge Mann musste einige Minuten in dem weitläufigen Gebäude suchen bis, er schließlich zuerst auf seine jüngere Mutter die ihn als Baby auf den Arm trug, traf. „Hallo Trunks, schön das du da bist, ist etwas passiert?“
Trunks schüttelte lächelnd mit dem Kopf, während er sich selbst als Kind angrinste. „Nein ich habe nur die Cyborgs und Cell vernichtet und wollte euch die frohe Kunde überbringen. Ich wollte mich auch noch mal für eure Hilfe bedanken, denn ohne euch wäre das nie möglich gewesen.“
Bulma umarmte ihren Sohn aus der Zukunft, der schon wieder etwas gewachsten war und freute sich mit ihm zusammen. „Trunks, dass ist wunderbar, endlich hast du es geschafft und den Frieden in deiner Welt hergestellt. Dann kann der Wiederaufbau nun endlich beginnen. Wenn ihr irgendwas braucht, keine falsche Scheu, ich besorge euch alles, was du dann in einer Kapsel mitnehmen kannst“
Trunks grinste Sie freundlich an. „Danke, aber das wird nicht nötig sein, wir sind nämlich schon dabei alles wieder aufzubauen, ich denke, dass jetzt alles wieder gut wird. Endlich kann ich mir auch Gedanken um meine eigene Zukunft machen, schließlich musste ich immer nur kämpfen. Weißt du übrigens wo Vater ist, ich muss mich auch bei ihm bedanken?“
Bulma verzog beleidigt das Gesicht, als hätte er ein heikles Thema angesprochen. „Er ist wieder in seinen Trainingsraum. Wenn ich gewusst hätte, dass er fast nur da drin ist, hätten wir ihm den nicht gebaut, aber anderseits ist er so mehr zu Hause und nicht irgendwo unterwegs und man muss um seine sichere Rückkehr bangen. Ich finde es aber trotzdem echt nervig, er könnte sich ruhig mal um seinen kleinen Sohn kümmern. Du hattest doch auch gerne, mehr Zuwendung von deinem Vater?“
Trunks, stimmte ihr innerlich zu, ihm war das Thema aber unangenehm, sicher hatte Bulma recht, aber wer war er, dass er sich einmischte, schließlich hatte er in dieser Zeit eigentlich keine Daseinsberechtigung. Eigentlich wollte er sich auch nicht mit solchen Problemen beschäftigen, er wollte doch einfach nur den Beiden berichten wie es ihm ergangen war, nachdem das Geschehen war, wollte er wieder nach Hause gehen um seiner Mutter bei Reparieren der Firma zu helfen und sich um seine Zukunft Gedanken zu machen.
Obwohl er sich bereits einige Vorstellungen darüber gemacht hatte, wie sein Leben weitergehen sollte, er wollte hauptberuflich mit Tieren arbeiten, da er sie sehr liebte. Viele Arten waren in seiner Zeit durch die Zerstörungswut der Cyborgs vom Aussterben bedroht und mussten geschützt werden. Doch er befand sich noch in der Überlegungsphase und wollte auch seiner Mutter in der Firma oder den Menschen helfen.
Bulma merkte, dass ihr zurückhaltender Sohn aus der Zukunft, sich verdrücken wollte, weil ihm das Thema unangenehm war und rief ihn erneut zu sich. „Ich habe noch etwas für dich, schließlich hast du uns vor einer schrecklich Zukunftsversion gerettet. Deswegen schulden wir dir sehr viel mehr Dank, als du uns.“
Bulma ergriff ihn, gegen seinen Willen, an der Hand, zog ihn in ihre Werkstatt und zeigte ihm eine Art Batterie. „Die habe ich für deine Zeitmaschine gebaut, dann kannst du uns immer besuchen kommen, wann immer du willst und musst nicht auf den Energieverbrauch achten. Nachdem du mir die andere Zeitmaschine überlassen hast und ich sie untersuchen konnte, habe ich nicht nur einen Bauplan erstellt, so dass ich bald meine eigene Bauen kann, sondern auch diese unendliche Energieversorgung entwickelt.“
Der Junge war über dieses Geschenk so gerührt, das er mit den Tränen kämpfte. „Das hast du, nur für mich gebaut? Vielen Dank!!“
Bulma lächelte und nickte mehrmals euphorisch. „Eigentlich für deine Maschine, lass Hope!! kurz bei mir, dann baue ich sie dir gleich ein, in der Zeit, kannst gut erst einmal zu Vegeta gehen. Sollte er übrigens nicht nett zu dir sein, sag mir Bescheid, dann bekommt er richtig Ärger mit mir.“
Trunks nickte und bedankte sich noch einmal, beschenkte sie noch einmal mit einem seiner seltenen Lächeln und tat wie ihm geheißen.
Der junge Halbsaiyajin mit dem lavendelfarbemen Haar, trat erst in den Flur und dann in den Trainingsraum, den Vegeta nur zum schlafen und zum Essen verließ.
Der Junge fand seinen Vater dort, wie von Bulma angekündigt beim Training vor. Er trat ohne anzuklopfen ein und berichtete von seinen Erfolgen, aber sein Vater aus der Vergangenheit, hielt nicht einmal in seinen Bewegungen inne, im Gegenteil er ignorierte seinen Sohn aus der Zukunft einfach.
Trunks sah, nachdem er geendet hatte, traurig nach unten, über die Reaktion seines Vaters, bedankte sich noch einmal für die gemeinsame Zeit und verabschiedete sich wieder.
Vegeta reagierte nun, er wollte nicht das sein Sohn schon ging, denn auch wenn er sich gleichgültig gab, hatte er seinen Sohn doch lieben gelernt und wollte ihm am liebsten immer an seiner Seite wissen und erwiderte. „Du willst schon gehen? Du bist den weiten Weg gekommen nur um kurz mit mir zu reden, dich zu bedanken und dann wieder zu verschwinden? Ich habe es dir damals schon einmal gesagt, du könntest für immer hierbleiben? Oder, wenn du das weiterhin nicht willst, wenigstens zum Essen und über Nacht bleiben.“
Trunks, freute sich über die Aufmerksamkeit die ihm sein Vater schenkte, dass hatte er sich immer gewünscht und nickte. „Wenn du möchtest. Bleibe ich noch etwas. Ich freue mich, wenn wir Zeit miteinander verbringen können.“
Vegeta stieg plötzlich die Hitze so zu Kopf, dass er darauf nichts mehr sagen konnte und schleifte seinen Sohn, die nächsten Minuten mit sich von einer Station zur Anderen, während er sich für das Abendessen fertig machte.
Während des Essen unterhielten sich Trunks und Bulma angeregt über die verbesserte Zeitmaschine, während Vegeta seine Mahlzeit schweigend genossen hatte.
Nachdem der Saiyajin, jedoch mit anhörte was seine erfindungsreiche Frau entwickelt hatte, wurde plötzlich sein Interesse geweckt. „Also kann Trunks jetzt unbegrenzt durch die Zeiten reisen?“
Bulma war überrascht, dass sich Vegeta an dem Tischgespräch beteiligte, dass tat er sonst nie. „Im Prinzip schon, natürlich müsste es noch etwas getestet werden, aber ich sehe da keine Probleme. Alles was ich baue funktioniert.“
Vegeta setzte ein süffisantes, selbstgefälliges Lächeln auf. “Wenn das Ding auch, zu einem in der Vergangenheit befindlichen anderen Planeten fliegen könnte, könnten Trunks und ich, Sie testen und einmal seinen Großvater väterlicherseits besuchen. Ich habe meinen Vater zuletzt gesehen als ich ein Kind war und würde ihn gerne Treffen.“
Bulma war skeptisch. „Du willst zum König der Saiyajin auf einen fremden Planeten reisen, der eigentlich vernichtet wurde, bist du dir sicher, dass das gut geht?Ich Frage mich auch, ob du, wenn du deinen Vater gesehen hast, ihn in seiner vorherbestimmten Vergangenheit belassen und einfach gehen kannst?“
Vegeta fühlte sich angegriffen und sprach sie in seinem üblichen derben Ton an. „Wenn du damit meinst, dass ich die Geschichte verändern will, sage ich, warum sollte man die Vergangenheit nicht ändern, mein Vater hatte den Tod nicht verdient.“
Bulma gefiel diese Idee überhaupt nicht. „Was ist wenn es, für die Welt besser ist, dass euer Heimatplanet zerstört wurde, ihr habt früher Planeten entvölkert und Sie verkauft. Außerdem wart ihr im Universum nicht gerade beliebt!“
Vegeta wurde langsam aber sicher sauer, warum bekam er nicht auch diese Chance etwas für seinen Vater zu verändern. „Das haben wir Freezer zu verdanken, er hat unser Volk, dazu angestiftet und ich denke wenn der Tyrann damals schon gestorben wäre, hatte wir uns ändern können. Ich habe mich doch auch geändert. Ich will nicht damit sagen, dass wir wie die Erdlinge geworden wären, aber wir wären definitiv nicht so schlimm wie Freezer geworden.“
Bulma war vom Vegetas Idee immernoch schockiert und Trunks, der sich nun auch zu Wort meldete, ging es auch nicht anders. „Ich denke wir sollten nicht weiter mit der Zeitlinie spielen. Schließlich haben wir schon, durch Cell, zwei verschiedene Zeitebenen neben euer erschaffen, an denen ich nicht ganz unschuldig bin, aber die Zeit lief nun einmal nicht gut. Aber...“
Vegeta unterbrach ihn. „Für die Saiyajin ist es auch nicht gut gelaufen, unser ganzer Planet wurde ausgelöscht, außerdem wurden unsere Leute wie Sklaven behandelt.“
Trunks überlegte. „Du hast schon recht, aber ich bin trotzdem mit Mutter einer Meinung, könntest du verhindert, das sie das Universum zu ihren Gunsten versklaven?“
Vegeta wurde noch wütender, da sein Standpunkt völlig verkannt wurde. „Und wenn ich verspreche, dass ich einfach nur meinen Vater einmal wiedersehen will, du kommst ohnehin mit, schließlich kann ich die Maschine nicht bedienen und wenn du sagst, das es die Saiyajin nicht verdient habe, zu überleben, verändern wir die Zeitlinie nicht.“
Bulma mischte sich nun auch wieder ein. „Ich denke, dass das keine gute Idee ist, besonders weil ich nicht glaube, dass du, auf Trunks hören würdest. Und was ist wenn die Saiyajin Trunks etwas tun, du hast schon einmal gesagt, dass er nicht aussieht wie ein Saiyajin. Außerdem was ist wenn du wieder deine Lauen hast und ihn dann dort irgendwo in der Fremde alleine lässt.“
Vegeta erwiderte nun gelassener. „Ich werde auf ihn hören, dass verspreche ich dir. Das Sie ihm was etwas antun, davor musst du keine Angst haben, ich passe auf ihn auf und werde ihn auch nicht allein lassen, schließlich ist er unser gemeinsamer Sohn.“
Bulma sah ihren Mann noch einmal an und wollte ihm einfach nur vertrauen. Sie wollte ihm die Chance auf ein Wiedersehen geben, schließlich liebte sie diesen Mann, der nicht so schlecht war, wie er immer tat und erwiderte. „Okay, ich denke, dass es so funktionieren könnte, ich verlasse mich darauf. Trunks, hat aber das letzte Wort, würdest du dieses Abenteuer mit deinem Vater erleben wollen?“
Trunks grübelte kurz. „Ich weiß so gut wie nichts über die Saiyajin, vielleicht wäre das eine Gelegenheit einmal welche kennenzulernen. Aber wie erklären wir unsere Anwesenheit dort, selbst du warst damals noch ein Kind, als dein Planet zerstört wurde und ich bin nicht gut im lügen.“
Vegeta erwiderte gelassen. „Das kannst du alles mir überlassen, ich denke mir schon etwas glaubhaftes aus.“
Trunks sah seinem Vater an, er kannte ihn und wusste das er manchmal, besonders wenn er seinen Willen nicht bekam, unfair wurde und wollte nicht alles in die Händen von Vegeta geben.
Der junge Saiyajin liebte seinen Vater, aber er hatte trotzdem kein gutes Verhältnis zu ihm, auch wenn sich dies schon gebessert hatte, allerdings widerstrebte es ihm, sich völlig auf ihn zu verlassen. Aber er gab letztendlich trotzdem nach. „Ich schulde euch viel und wenn ich euch damit eine Freude machen kann, dann lasse ich Vegeta meine Zeitmaschine benutzen.“
Kapitel 2
Nachdem die Familie sich endlich einig geworden war, planten sie nun, dass weitere Vorgehen und gaben gemeinsam die Daten für den Flug in die Zeitmaschine mit der unendlichen Batterie ein, damit Sie am nächsten morgen sofort losfliegen konnten.
Trunks, der die Nacht allein in einem fremden, dunklen Zimmer verbrachte, war immer noch septisch und Angst stieg in ihm auf.
Er hatte in seiner Zeit schon als Kind, ohne jemals zu zögern gegen die Monster seiner Welt gekämpft, aber bei der bevorstehenden Situation kannte er nur Bruchstücke von der Rasse der sein Vater entstammte und war nicht gerade positiv eingestellt.
Der junge Mann war so unruhig, das er keinen Schlaf finden konnte, da er nur die ganze Nacht grübelte, wie er sich auf dem Planeten Vegeta unter all den Saiyajin, Verhalten sollte, musste er sich dort etwa selbst verleugnen und sich Vegeta anpassen?
Am nächsten morgen, nach einer schlaflosen Nacht, quetschen sich die beiden Erwachsenen Männer in die Zeitmaschine und flogen schnurstracks in die Vergangenheit.
Auf dem Planeten Vegeta angekommen, ließ Trunks erst einmal die Zeitmaschine in seiner Kapsel verschwinden und versteckte sie gut in seiner Kleidung, da er Angst hatte, dass sein eigener Vater ihm diese entreißen würde, wenn er sich seiner richtigen Abstammung wieder besann.
Trunks stellte sehr schnell, auf dem für ihn unbekannt Ort, fest, dass es auf dem fremden Planeten nicht nur sehr warm und schwül war, sondern auch eine höhere Anziehungskraft als auf der Erde gab.
Der junge Saiyajin sah sich weiter um und stellte dabei fest, dass ihm komischerweise dieses Klima kaum etwas ausmachte, was er mit den Genen der Saiyajin, die er in sich trug, in Verbindung brachte.
Er stellte ebenfalls fest, dass der Planet ohnehin nicht wie die Erde von einer umfangreichen Flora und Fauna, blauem Himmel und Wasser durchzogen war. Denn der Planet Vegeta hatte einen rötlichen Himmel und schwarze Erde. Die wenigen Pflanzen, die er erkennen konnte, waren klein und wirkten völlig ausgetrocknet.
Vegeta erklärte ihm das damit, dass sich das Klima seiner Heimat, nun mal komplett von der Erde unterschied, es aber weit außerhalb der Stadt einen dichten Wald gab.
Der Planet selbst hatte wirklich kaum Natur aufzuweisen und bestand fast nur aus technischen Einrichtungen, Trunks konnte auch keine Meere oder Flüsse erkennen, laut Vegeta gab es in seiner Heimat zwar Wasser, aber es hatte mit seiner Blutroten Farbe eine andere Farbe und dickere Konsistenz als auf der Erde, war aber genauso köstlich.
Die beiden sahen sich weiter um, mussten aber nur einige Schritte laufen, bevor Sie von einigen Saiyajin Kriegern, in Gewahrsam genommen wurden. Eigentlich wollte man Sie ins Gefängnis werfen, da Sie unbekannte Eindringlinge waren, allerdings bestand Vegeta darauf zum König gebracht zu werden.
Die Unterklasse Krieger hätten diese Bitte, eigentlich ignoriert aber sie fürchteten sich auch vor den Konsequenzen, da der ältere der Beiden, dem König so ähnlich sah und man nicht wusste, was das bedeutete.
Die beiden Männer wurden, daraufhin vor König Vegeta geführt, der die Fremdlinge sofort unbeherrscht ansprach. „Wer seit ihr und wie seit ihr durch unseren Planetenschild gekommen, ohne das wir euch bemerkt haben?“
Trunks überlegte was er darauf antworten sollte, sah aber aus Ratlosigkeit nur seinen Vater an.
Er wollte sich schließlich um alles kümmern und als er schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte, begann dieser zu sprechen. „Ich bin dein Sohn Vegeta und bin hier, um dir von einer grauenhaften Zukunft zu berichten.“
Trunks, dachte nicht richtig zu hören und sah seinen Vater aus großen blauen Augen an.
Der junge Mann dachte bei sich: Vater, das war so nicht ausgemacht. Wir wollten ihn doch nur sehen. Trunks sah seinen Vater wütend an und wollte sich einmischen, allerdings sagte er nichts, das Chaos war schließlich schon angerichtet, dafür hinterfragte König Vegeta, den Sachverhalt.
Dieser reagierte allerdings anderes als gedacht und lachte ihn nur aus. „Mein Sohn ist 5 Jahre alt und du bis ein erwachsener Mann. Ich schätze das du vielleicht sogar um einige Jahre älter sein könntest als ich selbst. Also wie geht das in euer Welt vor sich.“
Vegeta lachte nun auch. „Das stimmt beides, ich bin mittlerweile älter als du und in dieser Zeit bin ich tatsächlich noch ein Kind, aber ich komme, mit einer speziellen Maschine, auch aus einer fernen Zukunft.“
Der König lachte immer noch. „Aus der Zukunft? Wie soll das bitte gehen, wir haben schon viele Spezies getroffen aber, niemand konnte das bisher! Du hast aber mein Interesse geweckt und ich gebe dir die Möglichkeit, dass irgendwie zu beweisen.“
Vegeta wurde selbstsicherer. „Soweit ich mich an früher erinnere, kann man mit dem Scouter die Personen, die in der Datenbank registriert sind wiedererkennen. Wenn ich mich ebenfalls nicht täusche werden alle von uns bereits als Babys registriert.“
König Vegeta nickte und scannte seine vermeintlichen Sohn mit dem Gerät. „Das ist unmöglich.“
Er versuchte das Gerät an seinen treuen Soldaten auszuprobieren, aber auch da waren die Daten identisch zur Datenbank. „Also der Scouter sagt, dass du wirklich mein Sohn bist und er irrt sich nie.“
Der König überlegte. „Sag mir was du sagen willst. Du hast nun mehr als nur mein Interesse geweckt.“
Vegeta freute sich, dass sein Vater ihm glaubte und erzählte von Freezer und seinen Leuten, die den Planeten und alle Saiyajin, bis auf 4 auslösen würden.
Der König wollte, dass gehörte aber nicht glauben. „Warum sollte er das tun, er ist unser treuer Verbündeter.“
Vegeta lachte und wurde lauter. „Ein Verbündeter, der dich wie Dreck behandelt und der dich einen verbündeten König zwingt vor ihm zu kriechen. Er hat deinen Sohn förmlich entführt und ihn als seinen privaten Söldner ausbildet. Dieses Monster, war auch Schuld am Tod deiner Frau. Ich dachte auch erst das er unser Freund sei, er hat mir damals die Vernichtung immer als Naturphänomen verkauft, aber er war es selbst, der den Planeten aus dem Weltall heraus, mit einem riesigen Feuerball zerstört hat. Du kannst mich gerne verbessern oder Lügen strafen, allerdings sehe ich deinen kleine Sohn irgendwo.“
Sowohl Trunks als auch der König waren schockiert über die Tatsache, Trunks fand seine Sprache aber zuerst wieder. „Das wusste ich gar nicht. Es tut mir wi...“
Zu mehr kam er nicht, weil Vegeta ihm den Mund verbot. „Trunks sei still.“
Der König sah nun zum ersten mal den Jungen an, den Vegeta mitgebracht hatte. Er war gekleidet wie ein Saiyajin, aber äußerlich glich er mit seinen lavendelfarbenen Haar, den blauen Augen und den feinen Gesichtszüge, keinem Saiyajin, der jemals gelebt hatte. „Wieso sollte ich dir glauben vielleicht lügst du letztendlich, weil du uns und Freezer gegeneinander ausspielen willst.“
Vegeta brach in Gelächter aus. „Warum sollte ich aus der Zukunft hierher kommen um dich anzulügen oder derart zu betrügen, dein Scouter hat meine Identität doch bestätigt, dass ergibt doch keinen Sinn.“
Der König musste ihm zustimmen und begann die Wahrheit langsam akzeptieren. Der König nickte und grinste. „Das stimmt, ich bin ohnehin kurz davor dir wirklich zu glauben, du hast recht der Scouter lügt nicht und du siehst aus, wie mein Sohn nur in Erwachsen. Aber wen hast du da mitgebracht, er ist doch kein reiner Saiyajin?“
Trunks hatte schon gemerkt das der König ihn gemustert hatte, nachdem er angefangen hatte durch seinen Ausspruch auf sich aufmerksam zu machen. Er sah seinen Vater an und wartete bevor er den Mund öffnete.
Vegeta sprang auch sofort ein. „Das ist mein Sohn Trunks. Nachdem ich mit der einzige Saiyajin war, der die Katastrophe überlebte, bin ich auf einen Planeten gekommen der Erde heißt und habe mich dort in eine Frau verliebt und mehr brauche ich bestimmt nicht sagen, oder?“
Der König war erstaunt. „Ach deswegen sieht er anders aus, als alles was ich bis jetzt unter unserem Volk gesehen habe, aber dir trotzdem ähnlich. Aber es ist doch schon eigenartig, es gab schon Mischlinge mit anderen Spezies aber immer waren unsere Gene so dominant das sich unsere Merkmale immer durchgesetzt haben. Ist er schon voll ausgewachsen?“
Trunks wollte den Mund zur Antwort aufmachen aber Vegeta kam ihm erneut zuvor. “Er ist 17 und auf der Erde, ist man mit 21 vollständig ausgewaschen.“
Der König merkte zwar auch, das der Sohn von Vegeta ebenfalls charakterlich keinem herkömmlichen Saiyajin gleich, ging aber nicht weiter darauf ein. „Ihr werdet erst einmal hierbleiben und wir drei treffen uns heute zum Abendessen in meinen Räumen. Solange werde ich euch in unseren Gästezimmern unterbringen.“
Der König rief 2 seiner Untergebenen zu sich. „Bardock und Toma, sorgt dafür, dass alle stillschweigen über unser Gespräch, bewahren werden. Außerdem möchte ich das ihr die beiden begleitet und sie in unseren Gästezimmer führt. Sorgt dafür, das es ihnen an nichts fehlt.“
Trunks der Bardock und Vegeta folgte, fiel die Ähnlichkeiten zu Son Goku sofort auf und war sich sicher dessen Vater vor sich zu haben.
Kapitel 3
Nachdem sie in eines der Zimmer eingetreten waren und die Tür, hinter sich geschlossen hatten, setzte sich Trunks auf das riesige aber schlichte Bett, bevor er aber etwas sagen konnte, erwiderte Vegeta. „Wir schlafen in einem Zimmer und versuche dich im Hintergrund zu halten, ich hatte das mit deinen Augen und Haaren vergessen, Saiyajins mögen es nicht wenn man anders ist.“
Trunks sah Vegeta mit großen Augen an. „Mit anderen Worten sind sie extrem rassistisch, ich hatte mit vielen gerechnet, aber damit nicht.“
Vegeta erwiderte leise. „Kann sein. Aber mein Vater ist nicht so, halte dich mit dem was du sagst aber trotzdem zurück und zeige nicht so viele Emotionen, das lässt dich schwach erscheinen. Ich will vor allem auch nicht, dass du mich bemitleidest, dass lässt mich obendrein ebenfalls schwach wirken.“
Trunks nickte, wurde aber etwas kälter in seiner Aussprache. „Wollten wir nicht eigentlich erst warten und beobachten, bis wir ihnen die Wahrheit über ihr Schicksal erzählen?“
Vegeta herrschte ihn rüde an. „Was hätte ich sagen sollen, dass wir zum Zeitvertreib, durch die Zeiten reisen?“
Trunks überlegte und kam zu keinem anderen Ereignis, er dachte aber ebenfalls darüber ob er seinen Vater verbessern sollte, er war nicht mehr 17, schließlich waren seitdem er zuletzt bei ihnen in der Vergangenheit war, 3 Jahren vergangen, allerdings schwieg er lieber. Die Männer hatten sich im Vorfeld geeinigt, zumindest nicht über die unterschiedlichen Zeitebenen zu sprechen. Da es hier wohl niemand verstehen und noch mehr Verunsicherung hervorrufen würde.
Trunks dachte kurz darüber nach und wechselte, dass Thema. „Aber wie willst du weitermachen. Auch wenn sie jetzt alles wissen, werden sie nicht gegen Freezer und seine Leute gewinnen können, sonst hätten sie damals schon gewonnen, dass bedeutet aber auch, dass sie Hilfe brauchen. Aber wenn wir Freezer vernichten, was wird dann mit seinem Vater, wenn der Sohn ausgeschaltet ist, wird er dann vielleicht mit dem Rest der Familie herkommen. Das könnten einen langen kam für uns mit sich bringen. Ich will nicht mehr kämpfen, auch wenn du das nicht hören willst, aber ich bin einfach nur von innen und von außen kaputt und möchte Frieden.“
Vegeta erwiderte darauf nur. „Du musst nicht kämpfen, ich mache das alles. Ich wollte ohnehin immer Rache für mein Volk. Du versuchst einfach nur dich aus Ärger herauszuhalten und nicht zu viel zu erzählen. Ich wiederum, werde meinem Vater sagen, dass du kein Krieger bist und dann wird er dich in Ruhe lassen.“
Am Abend wurden die beiden schließlich von Toma und Bardock zum gemeinsamen Essen in die Gemächer des Königs abgeholt.
Der Vater von Vegeta wartete schon, während sich der Tisch vor unbekannten Essen, dass meiste davon so dachte Trunks, sah aus wie Fleisch, fast bog.
Während Trunks nicht wusste was er zu sich nah, verspeisten Vegeta und sein Vater das zum Teil noch lebendes essen mit Genuss und Gier.
Nachdem die beiden fertig waren und Trunks nur einige Beilagen die aussahen und schmeckten wie Gemüse, gegessen hatte, unterhielten sich die beiden vollwertigen Saiyajin über das weitere Vorgehen.
Der König hatte Angst gegen Freezer vorzugehen und so bot Vegeta freigiebig, seine Hilfe an, solange sie gebraucht wurde.
Trunks war davon nicht sonderlich begeistert, diese Hilfe die sein Vater leisten wollte, konnte Monate dauern, so lange wollte er nicht bleiben, er konnte allerdings nichts dazu sagen, da der König nun wieder Interesse an ihn zeigte.
Sein Großvater stellte ihn interessiert einige Fragen, doch Trunks sah nur fragend seinen Vater an. Trunks wusste, dass der König mit allem was er sagen würde, nichts anfangen könnte.
Vegeta sprang auch sofort für ihn ein, beantwortete alle Fragen so Wahrheitsgemäß wie er konnte, ohne von den unterschiedlichen Zeitlinien zu berichten.
Der Saiyajin, der sich eine Frau auf der Erde gesucht hatte, erzählte auch, dass Trunks sehr schüchtern gegenüber Fremden sei und er ihm gegenüber nicht so streng sein sollte.
König Vegeta war damit zufrieden, da er von seinem Mischlingsenkel ohnehin nie viel erwartet hatte und lud sie auch zum Gemeinschaftsessen am nächsten Tag, mit dem Herrscher Freezer und seinen Untergebenen Zarbon und Dodoria ein.
Vegeta lachte süffisant als er das hörte und fieberte dem zusammentreffen mit Freezer entgegen, denn diesmal war er im Vorteil und diese wurde er nutzen.
Während die beiden mit Bardock und Toma im Schlepptau zurück auf ihr Zimmer gingen, tauchten, einige Bediensteten des Königs vor den Männern auf und schrien sie an. „Missgeburt. Mischlinge wie du, sollten wenn sie so aussehen wie du, schon bei der Geburt getötete werden.“
Der Junge mit den blauen Augen stand wie unter Schock, er wusste zwar, dass man ihn nicht mit offenen Armen empfangen wurde, aber damit hatte er nicht gerechnet.
Bardock lief den Saiyajin, die nun flohen, sofort hinterher, Vegeta wollte sich anschließen, allerdings hielt Trunks ihn am Arm fest. „Lass nur, es ist okay.“
Auf Trunks Wunsch hin, kehrte auch Bardock zurück und zusammen mit dem Vater von Son Goku, der vor Vegeta lief und Toma der hinter ihnen war, waren sie weiter auf dem Weg zu ihren Zimmer.
Während die 4 Männer schweigend neben- und hintereinander liefen flog plötzlich ein Beutel mit einer roten Flüssigkeit auf sie zu, den Trunks voll auf seiner Kleidung abbekam.
Vegeta sah noch die Saiyajin von vor einigen Minuten aus den Augenwinkeln und herrschte Trunks daraufhin wütend an. „Jetzt ist Schluss, Bardock hole sie dir und führe sie vor den König, er soll entscheiden, was mit ihnen passiert, wenn wir ihnen das durchgehen lassen, werden sie nie Respekt vor dir haben. Früher hattest du mehr stolz, du hast ganz schön nachgelassen. Außerdem kann ich nicht verstehen, warum du nicht ausgewichen bist, hast du es nicht gesehen oder hast du dich absichtlich treffen lassen?“
Trunks schluckte schwer, er wusste selbst nicht warum er das getan hatte und erwiderte deprimiert. „Es tut mir leid.“
Vegeta rügte ihn nun erneut ohne Rücksicht auf den anwesenden Toma zu nehmen, der immer noch hinter ihnen stand. „Hör auf dich zu entschuldigen, ein Saiyajin tut das nicht.“
Trunks wurde nun auch lauter. „Woher soll ich so etwas wissen, du erzählst doch nie etwas, außerdem will ich vielleicht kein Saiyajin sein. Du weißt doch ohnehin, dass ich nicht so bin wie du.“
Während der Flur noch elektronisch aufgeladen von den Ausbrüchen von Vegeta und Trunks war, tauchte Bardock mit den Schuldigen wieder auf. „Ich habe Sie gefangen. Wir werden sie, noch heute dem König vorführen. Mein Prinz seit gewiss, dass sie bestraft werden für Ihre Taten. Bitte regen sie sich nicht so auf.“
Bardock übergab die Gefangenen an Toma und begleitete die Beiden weiter den langen Gang entlang.
Trunks sah die Männer noch einmal an und bemerkte, dass es sich bei seinen Peinigern, die abgeführt wurden, um alternde Saiyajin handelte, die Wahrscheinlich nicht mit Neuerungen umgehen konnte, so war es auch bei den Menschen. Wenn es nach ihm gegangen wäre hatte er seinen Vater, erneut um Gnade, für die alten Herrschaften gebeten, doch dieser hätte das mit wieder als beleidigend angesehen und so musste er die Ungerechtigkeit ignorieren.
Der Mischling atmete durch, er hatte sich beruht, entschuldige sich diesmal nicht und fragte, als er versuchte die Flüssigkeit von seiner Kleidung zu bekommen. „Was ist das für Zeug?“
Bardock meldete sich zuerst zu Wort. „Wir hatten solche Vorfällen schon einmal bei Mischlingen, das ist das Blut, vollwertiger Saiyajin. Die alte denken, dass die Mischlinge so doch noch irgendwie vollwertig werden könnten.“
Vegeta wurde wütend, als er das hörte. „Was soll dieser Mist, er ist mein Sohn und selbst wenn er ein Mischling ist, man muss ihn hofieren, ich hoffe die drei werden wirklich hart bestraft. Bring uns eine neue Uniform aber im gleichen Stil, wie wir sie schon tragen, ohne diese nervigen altmodischen Polster überall.“
Kapitel 4
Die beiden waren auch nun vor ihrem Zimmer angekommen und Vegeta zog Trunks, mit diesen Worten auf den Lippen, die er an Bardock gerichtet hatte, am Arm mit in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter ihnen.
Im Zimmer angekommen kämpfte der Mischlings Saiyajin mit den Tränen, hielt sie aber erfolgreich zurück. „Erst muss ich mein Leben lang kämpfen und in einer Apokalypse aufwachsen und jetzt dass. Ich will nicht auch noch so einen rassistischen Mist mitmachen. Es reicht schon, dass wir wieder in einen Krieg hineingezogen werden, denn niemand will, aber vom allen gehasst zu werden ist noch schlimmer.“
Vegeta wollte sich das, Gejammer von seinen Sohn nicht weiter anhören und schickte ihn zum Saubermachen ins Badezimmer, erwiderte zuvor allerdings noch. „Mach dir keine Gedanken, dass wird nicht noch einmal passieren, du kannst nichts für dein Abstammung. Zu Kampf musst du übrigens auch nichts beitragen, ich werde alles allein erledigen.“
Dem reinen Saiyajin wurde in seinem Inneren nun bewusst, dass sein Sohn aus der Zukunft völlig traumatisiert von seiner Zukunftsversion war. Er stellte aber auch fest, dass sie mehr gemeinsam hatte als er dachte, keiner von beiden hatte eine wirkliche Kindheit, obwohl man bei den Saiyajin ohnehin nie eine Kindheit wie auf der Erde genoss.
Am nächsten Morgen hatten sich Vegeta und Trunks schon früh zu König Vegeta aufgemacht und gingen auf dem Weg zum Bankett noch einmal die letzten Details durch.
Wenig später, als die Beiden sich auch mit dem König kurzgeschlossen hatten, tauchten auch schon Freezer mit seine beiden treuen Untergebenen auf.
Der Eindringlich erkundigte sich sofort nach den beiden Fremdlingen und der König stellte seinen Sohn aus der Zukunft, wie besprochen, als seinen lange verschollenen Bruder, der mit seinem Sohn den Weg nach Hause gefunden hatte, vor.
Damit gab sich der Feind scheinbar auch ohne Rückfragen zu Frieden, auch wenn er einige Kommentare über Trunks und seine Haar -und Augenfarbe fallen ließ, war das allerdings einige Minuten später, nachdem sie sich nun alle zum Essen zusammen fanden, auch schon wieder vergessen.
Vegeta war während der Mahlzeit der einzige der mit Freezer sprach und versuchte, seinen Feind aus der Reserve zu locken, sein Vater sollte, noch einmal von Freezer selbst seine Pläne hören.
Nachdem Vegeta sein Ziel schnell erreicht hatte und den Feind wütend gemacht hatte, erzählte dieser, dass er die Saiyajin wegen der Legenden um den legendären SuperSaiyajin, aus Angst, vernichten wollte.
Vegeta, der in einem Hochgefühl gefangen war, forderte nach dem Gehörten, nun Freezer zum Kampf, eins gegen eins, heraus.
Freezer stimmte sofort zu, denn er hatte vor den einfachen Saiyajin keine Angst, weil sie ihm nicht gewachsen und so verabredeten sich beide dazu, außerhalb der Stadt gegeneinander zu kämpfen und verschwanden in Windeseile aus der Hauptstadt der Saiyajin.
Jedoch wäre Freezers kein Herrscher über hunderte Planeten, wenn er nicht noch einen Befehl an seine Untergebenen abgeben würde. „Zarbon und Dodoria bringt alle im Thronsaal um, allen voran den König. Wenn ihr hier fertig seit, richtete ein Massaker unter den anderen Saiyajin an, ab jetzt, ist das Schauspiel vorbei.“
Während Freezer und Vegeta ihren Kampf außerhalb des Komplexes fortsetzen, drängten sich Toma und Bardock nach vorne, um ihren König mit allem was sie besaßen zu beschützen, bevor Trunks auch nur reagieren konnte, um gegen die beiden verbliebenen Feinde anzutreten.
Ein weiterer hitziger Kampf entbrannte, dieser war aber schon nach eine Schlagabtausch von nicht mal fünf Minuten wieder vorbei.
Die beiden Saiyajin lagen nun vor den Untergebenen von Freezer bewusstlos am Boden und standen nicht wieder auf.
Der König hatte damit schon gerechnet und da seinen anderen Leibwächter Fasha, Borgos, Shugesh der Bardock Truppe noch schwächer waren, machte er sich selbst zum Kampf bereit, um seinen Enkel und auch die anderen, die zu seinem Hofstaat gehörten zu beschützen.
Trunks allerdings hielt seinen Großvater zurück, da er wusste, dass er ohnehin zu schwach war und auch scheitern würde. „Großvater, ich mache das schon. Bleib du hier und pass auf die anderen auf.“
Der König, sah schon den Tod seines Enkels vor Augen und wollte ihn aufhalten, aber es war zu spät, Trunks hatte sich schon den beiden entgegen gestellt.
Zarbon und Dodoria nahmen, den Mischling, der sich vor ihnen ausgebaut hatte, nicht Ernst und machten sich sofort über ihn lustig.
Trunks ignorierte sie aber, er musste seinen Großvater, der sehr toleranter ihm gegenüber war, als sein eigener Vater, beschützen und wollte den Kampf so kurz wie möglich halten und die beiden schnell besiegen.
Der junge Mann, der auf der Erde aufgewachsen war, zögerte keinen Moment und verwandelte sich sofort in einen SuperSaiyajin, er kannte diese beiden nur aus Erzählungen und wollte kein Risiko eingehen.
Seine Augen wurden, nach wenigen Sekunden noch blauer, sein ganzer Körper umgab eine goldene Aura, seine Haare färbten sich blond und standen zu berge.
Während die Anwesenden alle sprachlos von dem Anblick waren, griff Trunks sofort an und hatte Beide, nach einigen kurzen Schlägen, die so schnell waren, dass sie keiner der Beteiligten sehen konnte, besiegt.
Die Feinde gingen fast zeitgleich, schwer verwundet zu Boden und nachdem sie am harten Grund lagen und nicht mehr konnten verwandelte sich der junge Mischling schließlich zurück in seinen Ursprungsform.
Bardock und Toma, die sich wieder aufgerappelt hatten, und der König kamen völlig überrascht zu ihm zu und König Vegeta sprach ihn erstaunt an. „Was war das, dein Vater meinte doch, das du kein guter Kämpfer bist und dann besiegst du die Feinde in nur einem Moment, mit einer Technik, die ich noch nie gesehen haben?“
Trunks lächelte kurz. „Ich sage mal so, Freezers Furcht war berechtigt, aber ich erkläre es dir später genauer. Jetzt muss ich erst einmal zu meinem Vater. Ich denke zwar, dass er keine Probleme mit Freezer haben wird, aber ich will sichergehen, dass mit ihm alles gut ist.“
Gemeinsam eilten Trunks, der König, Bardock, Toma und die anderen vom Bardock Trupp zum anderen Kampf und konnten gerade noch mitansehen, wie Freezer blutend und tot auf dem Boden aufprallte und sich Vegeta auch von seinem SuperSaiyajin Modus zurückverwandelte.
König Vegeta lobte seinen Sohn, der nicht mal ins schwitzen gekommen war und fragte sofort. „Was war das, Trunks hat sich auch so eigentümlich verwandelt wie du?“
Vegeta antwortete schnell. „Wir sind die legendären SuperSaiyajins, im Grunde hatte Freezer recht mit seiner Angst.“
Seim Vater nickte fragte zu dem Thema, aber nicht weiter nach, sondern wechselte es. „Aber wie machen wir nun weiter?“
Vegeta erwiderte selbstbewusst. „Schick deine Leute an Bord von Freezers Schiff und hol dein Kind zurück. Danach brauchen wir jemanden der Freezers Familie sagt das er Tod ist und das sie hier her kommen müssen, um sich zu rächen.“
Trunks mischte sich ein. „Das können Zarbon und Dodoria machen, ich habe sie als SuperSaiyajin besiegt aber nicht getötet.“
Vegeta nickte. „Perfekt. Dann können wir...“
Trunks unterbrach ihn aber erneut. „Jetzt will ich aber erst noch etwas sagen. Du hast nichts von dem gehalten, was du versprochen hast, bevor wir deinen Plan umgesetzt haben. Ich musste kämpfen obwohl ich es eigentlich nicht wollte, aber ich musste es tun sonst wären alle hier schon längst Tod. Das ist aber auch nicht so schlimm, aber ich will einige Dinge Klarstellen bevor wir hier weiterhelfen.“
König Vegeta, nahm seinem Sohn, die Antwort ab und fühlte sich persönlich angesprochen und nickte. „Okay mein Enkel, sag mir was eure Hilfe kostet.“
Trunks riss erschrocken die Augen auf, als sein Großvater statt seines Vaters antwortete. Doch er musste hart bleiben, um seine Ziele zu erreichen, und antwortete schnell. „Erstens müsst ihr aufgeben, andere Zivilisation zu vernichten und deren Planeten zu verkaufen. Ich weiß, damit verdient ihr euren Lebensunterhalt, aber ich denke wenn ihr eure Kraft als Dienstleistung anbietet, zum Beispiel für Beschützeraufträge oder um solche Despoten wie Freezer zu vernichten, könnt ihr auch überleben und vor allem Verbündete gewinnen. Das war in unser Zeit einer der Fehler, die ihr begangen habt, niemand hat sich darum gekümmert als Freezer euch vernichtet hat, im Gegenteil die Bewohner des Universums haben sich gefreut, dass ihr ausgelöscht wurdet. Ich will nicht das meine Vorfahren in die Geschichte als Mörder eingehen, die nicht vermisst werden.“
König Vegeta stimmt ihm zu. „Ich denke schon lange darüber nach, dass es Zeit ist etwas zu ändern aber unter Freezer war das nie möglich. Weiter bitte.“
Trunks nickte zufrieden und war stolz auf seinen Großvater. „Der Sohn von Bardock, Kakarot muss aber trotzdem wie geplant heute auf die Erde geschickt werden. Es ist schwer, was ich verlange, besonders weil Bardock ihn wohl nie wieder sehen wird, aber dort liegt seine Zukunft. Auf der Erde wird er glücklich, ein großer Kämpfer und eine eigene Familie gründen. Das Letzte was getan werden muss, um die normale Zeitlinie aufrechtzuerhalten ist, dass du meinen Vater in fast 23 Jahren auf die Erde schickst um Kakarot als Verräter zu töten. Keine Angst, er wird ihn nicht töten, aber der junge Prinz muss zur Erde geschickt werden, damit er sich in meine Mutter verliebt und zum SuperSaiyajin wird.“
Der König willigte auch darin ein und es wurde alles wie befohlen umgesetzt. Nachdem auch beide Vegetas zufrieden waren, entschuldigte sich Trunks bei Bardock, dass dieser seine Sohn wegschicken ließ, allerdings antwortete dieser nur. „Es war ohnehin sein Schicksal, außerdem ist er ein Unterklasse Krieger. Ich gebe euch einen Rat, ihr solltet auf euer Verhalten aufpassen, wenn ihr länger bleibt. Euer Vater hat nämlich recht, Ihr seit viel zu nett für einen Saiyajin und viele der alten werden euch so nicht akzeptieren.“
Trunks nickte schweren Herzens, da er wusste, dass er schon wegen seines Aussehens einen schweren Stand auf dieser Welt hatte. „Ich versuche daran zu denken, will mich aber ohnehin im Hintergrund halten.“
Kapitel 5
Die beiden Saiyajins mussten jetzt warten, bis die Feinde zu ihnen kamen, da keiner wusste wo sich der Heimatplanet von Freezer und seiner Familie befand.
Trunks hatte schon mit dem Gedanken gespielt doch wieder nach Hause zu gehen und seinen Vater in einigen Wochen irgendwann abzuholen, allerdings war ihm sein Großvater so sehr ans Herz gewachsen, dass er noch mehr Zeit mit ihm verbringen wollte und da der Mann in seiner Zeit längst Tod war, konnte er das nur jetzt.
Der junge Mann, mochte seinem Großvater mittlerweile sogar wesentlich lieber als seinen eigenen Vater, denn während sein Vater immer noch streng und oft ungerecht war und seine harte Schale, nur wenige Risse bekommen hatte, war doch dessen Vater ganz anders, da dieser auch eine sanfte Seite an sich hatte, die außer seiner Familie sonst niemand zu sehen bekam.
Trunks fand es nicht nur ungewöhnlich, seinen toten Großvater kennenzulernen, sondern auch, am selben Abend seinem Vater als Kind zu begegnen.
Am liebsten wäre er zu ihm gegangen, hätte sich mit ihm unterhalten und ihn umarmt, um herauszufinden, wie sein Vater als Kind gewesen war. Doch sein erwachsener Vater verbot ihm den Kontakt – und damit hatte er auch recht. Denn wie sollte man Trunks’ Anwesenheit erklären, ohne die Zeitlinie zu verändern?
Außerdem würde ein kleines Kind wie er, nie verstehen, was Liebe war und wahrscheinlich, wenn er es wüsste, für alle Zeiten die Erde meiden um keinen Mischling zu zeugen.
Aber auch wenn er seinen Großvater sehr gern hatte und er ein Prinz war, blieb er doch von den Anfeindungen der anderen nicht verschont, und so musste, da Bardock mittlerweile keine Zeit mehr hatte, ihn zu bewachen, da er mit seiner Gruppe, einen Auftrag vom König bekommen hatte, ein neuer Leibwächter gefunden werden.
Dieser neue Saiyajin, der aus dem Militär ausgewählt worden war und keinen Hass gegen Mischlinge hegen durfte, hatte die Aufgabe, Trunks zu beschützen. Dabei war Trunks eigentlich viel stärker als jeder andere – abgesehen von seinem Vater. Doch da er sich nie gegen die diversen Anfeindungen wehrte, weil er viel zu viel Mitleid mit seinen Angreifern hatte, brauchte er dennoch Schutz.
Die Suche dauerte nicht lange, denn schon am selben Abend wurde ihm ein Saiyajin der höchstens fünf Jahre älter, zu sein schien, als er und ihn um zehn Zentimeter überragte mit dem Namen Zion, zugeteilt.
Da Zion noch relativ jung war, störte er sich nicht an der Tatsache, dass Trunks kein reinrassiger Saiyajin war. Allerdings versuchte Trunks Vater trotzdem die Wogen im Volk zu glätten und sie empfänglicher für Neuerungen zu machen, während sein jüngeres ich mit Nappa, auf eine lange Trainingsmission geschickt wurde, damit er von dem ganzen Vorkommnissen, so wenig wie möglich mitbekam.
Trunks verbrachten in den nächsten Tagen sehr viel Zeit mit Zion, der sogar teilweise mit in seinem Zimmer schlief und so wuchsen sie schnell zu Freunden zusammen.
Der Mischlingsprinz freute sich über die Tatsache, denn für ihn war es etwas ganz besonderes, da er außer Son Gohan und natürlich den Freunden seines Vaters, keine anderen Freunde kennengelernt hatte.
Die beiden saßen in den Gemächern, die Trunks sich nur noch ab und an mit seinem Vater teilte, zusammen und Zion erzählte ihm mehr über die Kultur der Saiyajins. „Du musst wissen, dass uns stolz und ehre über alles geht.“
Trunks lächelte. „Das Predigt mir mein Vater schon seit Jahren. Kannst du mir vielleicht noch mehr erzählen?“
Zion sah dem anderen jungen in die Augen und erwiderte süffisant lachend. „Weißt du aber auch, dass sie nicht alle so streng und unnahbar sind. Besonders die jüngere Generation zeigte mittlerweile mehr Gefühle. Uns gehen die Morale der Saiyajin nicht mehr über alles, im Gegenteil mir ist das alles egal, denn ich lebe so wie ich will.“
Trunks kam daraufhin zu dem Schluss, das es gar nicht stimmte, was sein Großvater ihn erzählt hatte und wollte von seinem Gesprächpartner wissen, was er über die Mischlinge wusste. „Mein Großvater hat mir erzählt, dass das Blut von Mischlingen, außer bei mir, sonst immer dominant ist, stimmt das.“
Zion überlegte kurz und erzählte ihm schließlich: „Nicht immer. Es gibt zwar nicht viele Saiyajin-Mischlinge, bei denen das Blut der anderen Spezies dominant ist. Diese werden in der Stadt in einem großen Haus zusammengeführt. Sie dürfen keine Krieger werden und werden nach der Geburt kastriert, damit sie das Blut nicht weiter ‚verunreinigen‘ können.
Sie dürfen sich zwar frei bewegen, doch die wenigsten tun das aus Angst vor Anfeindungen. Die Regierung sorgt zwar für sie, allerdings nur mit dem Nötigsten. Für alles, was darüber hinausgeht, verdingen sich die Jungen und Mädchen sobald die volljährig sind dort in der Regel als Prostituierte. Den Saiyajin ist es ohnehin egal, ob sie mit einem Mann oder einer Frau schlafen. Wir sind grundsätzlich bisexuell, und außerhalb der Fortpflanzung gibt es kaum heterosexuelle Verbindungen. Die meisten Saiyajin bleiben lieber für sich und suchen nur hin und wieder schnellen, lieblosen Sex. Es gibt jedoch auch einige wenige, die eine homosexuelle Beziehung führen.“
Trunks dachte nach dem Erfahrenen, lange nach und erwiderte darauf Gedankenverloren. „Also wäre ich, wenn ich nicht der Enkel des Königs wäre, wahrscheinlich auch dort gelandet?“
Zion sah den Prinzen betrübt an, er war einer der wenigen auf dem Planeten der um die Wahrheit, des zeitreisenden Prinzen wusste und sprach demzufolge auch frei mit ihm. „Ich denke schon. Aber wenn es dich trotztet, den Saiyajin, dort geht es nicht schlecht. Sie werden, sogar von den Saiyajin die zu ihnen gehen, gut behandelt und treten sogar für sie ein, wenn sie schikaniert werden.“
Trunks war das allerdings kein Trost und deswegen lächelte er betrübt. „Aber nur solange sie in dem Haus sind und sich selbst verkaufen! Oder? Sprichst du eigentlich aus Erfahrung oder warum weißt du so genau darüber Bescheid?“
Zion wurde etwas nervös. „Was soll ich sagen... Es ist mir etwas unangenehm, aber ich mag nun mal hübsche Männer und die meisten Saiyajin sind mir zu grobschlächtig, die Mischlinge hingegen gefallen mir sehr gut. Ich will dir nicht zu nah treten aber, du bist mit deinen hellen Haaren und deinen blauen Augen, der schönste von allen. Deine Augen haben es mir besonders angetan, sie erinnern mich, an den Himmel den ich schon auf dem anderen Planeten gesehen haben, die ich schon besucht haben.“
Trunks fühlte sich geschmeichelt bevor er darauf aber etwas erwidern konnte, kam sein Vater ohne anzuklopfen in sein Zimmer. „Zion so etwas will ich nie wieder hören. Sonst kannst du nicht mehr auf Prinz Trunks aufpassen.“
Zion schreckte sofort hoch als er diese Worte hörte. „Verzeiht mein Kronprinz, so war das nicht gemeint. Ich wollte...?
Vegeta knurrte den anderen Mann schon fast an. „Ich weiß schon wie das gemeint war und was du wolltest und was passiert wäre, wenn ich nicht reingekommen wäre, möchte ich mir auch nicht vorstellen. Lass meinen Sohn in Ruhe. Er ist viel zu schüchtern und hat noch keinerlei sexuelle Erfahrung mit irgendjemanden gesammelt. Er soll sich damit auch solange Zeit lassen, wie er will und sie machen, wenn er soweit ist und nicht, weil ein daher gelaufener Soldat ihn verführt, wegen seiner blauen Augen.“
Trunks schluckte beschämt, sein Vater hatte zwar Recht, dass er noch völlig unschuldig war, aber musste er, dass wirklich vor Zion erzählen?
Noch bevor er auch nur irgendetwas darauf erwidern konnte, war es wieder Vegeta der seine Rede fortsetzte. „Zion, du kannst für heute gehen. Ich kümmere mich alleine um Trunks Schutz. Denke bis morgen darüber nach, was du getan hast.“
Zion nickte geknickt, verbeugte sich noch einmal kurz vor Vegeta und verließ den Raum so schnell er konnte, während Trunks seinen Freund mit großen Augen hinter hersah.
Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, war Trunks nun der, der endlich auch etwas dazu sagte. „Warum hast du das getan?? Wir sind Freunde und jetzt hast du das wahrscheinlich kaputt gemacht. Ich hatte neben Son Gohan, und den Anderen, bis jetzt noch nie anderen Freunde.“
Vegeta sah ihn aus großen Augen an und würde wieder etwas lauter, während er mit ihm sprach. „Hast du nicht verstanden, was sein Ziel war? Er hat versucht, dich flach zu legen. Er war schon so nah an dir dran und wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre, hättest du dich ihm wahrscheinlich auch hingegeben, weil du so unerfahren bist.“
Trunks schluckte und erwiderte. „Was soll das? Das wäre nicht passiert. Ich habe mich nur etwas geschmeichelt gefühlt, deswegen schlafe ich doch nicht gleich mit jemanden. Außerdem tust du gerade so, als wenn ich so einfach zu haben, wäre.“
Vegeta lächelte und nickte. „Doch, du hast keinerlei Erfahrung und bist so einfach zu haben. Du hast außerdem, bis auf von deiner Mutter und Son Gohan, von niemanden in deinem Leben liebe erfahren und ich denke, dass du sofort auf ihn anspringen wirst.“
Trunks schloss die Augen und atmete kurz durch. „Aber was ist, wenn ich es will, weil ich ihn wirklich mag? Durch die Cyborgs habe ich mir nie tiefere Gedanken über so etwas wie Liebe gemacht. Vielleicht mag ich Jungs lieber als Mädchen!“
Vegeta sprach ihn nun auch erstaunlicherweise ganz ruhig an. „Wenn das so ist, dann ist es auch gut, aber ich möchte nicht, dass du dich aus falsch verstandener Freundschaft, vielleicht dem erstbesten an den Hals wirfst. Du solltest dir außerdem ebenfalls Gedanken machen, was ist, wenn wir wieder von hier fortgehen? Wir können nicht ewig hier bleiben, irgendwann werden wir wieder gehen, was wird dann aus euch werden.“
Trunks wurde nun ganz still, denn darüber hatte er überhaupt nicht nachgedacht, aber er war sich sicher, dass es schon Mittel und Wege geben würde, wie Sie, wenn Sie sich wirklich verliebten, miteinander Zeit verbringen könnten. Im Zweifel nahm er ihn, wenn er es wollte, einfach mit in seine Zeit.
Diese Gedanken, sprach er allerdings nicht aus und die beiden Saiyajins gingen daraufhin gemeinsam zum König um dort mit ihm zusammen zu essen, dabei war der junge Mischlingsprinz sehr schweigsam und machte sich zum ersten Mal in seinem Leben, über die Liebe Gedanken.
Nachdem das Essen vollendet war verließen, die beiden Saiyajin, die auch zusammengekommen waren, zusammen wieder den Raum des Königs. Vater und Sohn gingen jedoch nicht sofort, in ihre Räumlichkeiten zurück, da sie einen kleinen Rundgang durch den Palast unternahmen, um sich auf andere Gedanken zu bringen.
Während dieses Ausfluges beobachteten die beiden, was Trunks niemals für möglich gehalten hätte. Der starkes Zion, der sein Beschützer war und sich immer lässig gab, ließ sich von den anderen Soldaten förmlich herumschubsen.
Die beiden hörten aus der Ferne, in ihrem Versteck hinter den Mauern des Schlosses, wie die unbekannten jungen Saiyajin auf Zion herumhacken und ihm einen Spottnamen Namen gaben, erst dachte, der junge Mann mit den blauen Augen, dass er daran Schuld wäre, aber im weiteren Verlauf hörte er, dass Zion sich das selber zuzuschreiben hatte. Die Beiden erfuhren im weiten Verlauf des Gespräches, dass der Beschützer die Gesellschaft der Mischlinge im Dorf bevorzugte und kaum Kontakt zu den anderen Saiyajin suchte.
Außerdem stimmte es wohl auch nicht ganz, dass viele der jungen Saiyajins, mittlerweile sanftmütig geworden waren, denn davon konnte er gerade nichts erkennen, anscheinend war Zion doch mit einer der wenigen Ausnahmen und hatte nur von seinem Wunschdenken erzählt.
Trunks war es nach weiteren Momenten zu viel, dass mitanzusehen und dazwischen gehen und äußerte sich darüber auch zu seinem Vater, doch dieser blieb hart und hielt ihm so derb am Arm fest, dass er nicht davon konnte. „Wenn er sich nicht selbst behauptet und wir jetzt dazwischen gehen, wird es ihm danach nur noch schlechter gehen. Macht dir keine Gedanken, dass ist nur eine dumme Streiterei unter halben Kindern. Sie attackieren ihn lediglich mit Worten und sollte es schlimmer werden, wird die Palastwache schon dazwischen gehen. Aber siehst du jetzt, dass du dir, wenn du dich mit ihm einlässt, keinen Gefallen tust, dein Stand hier, wird nur noch schlimmer werden, als er ohnehin schon ist.“
Trunks nickte, allerdings nicht, weil er auf sein Vater hören wollte, sondern mehr, weil er recht hatte.
Kapitel 6
Nachdem Trunks wieder allein, zurück auf seinem Zimmer angelangt war, seinen Vater hatte er unterwegs an einige der Saiyajin Soldaten verloren, mit denen er noch ein Gespräch führen wollte, ließ er den Tag noch einmal Revue passieren.
Der junge Mann war im Moment einfach nur enttäuscht, Zion hatte ihm nicht nur gesagt, dass er ihn toll fand, womit er gerade gar nichts anfangen konnte, sondern war gleichzeitig aber nicht, der strahlende Held, für den Trunks ihn anfangs gehalten hatte. Ebenfalls hatte er das Volk der Saiyajin beschrieben, wie es gar nicht war.
Seine Überlegungen gingen so lange, bis sein Vater schließlich wieder zurück war, und er pausenlos darüber erzählte, was er alles verändert hatte und das es in Zukunft noch besser werden würde.
Obwohl Trunks stolz auf seinen Vater war, hörte er trotzdem nur mit einem halben Ohr zu und fragte ihn nach einigen Zeit. „Stimmt es wirklich, das Saiyajins bisexuell sind und sich so gut wie nie zu Paaren zusammenfinden und wenn sie es doch einmal tun, es ihnen egal ob sie mit Mann oder Frau zusammen sind?“
Vegeta überlegte kurz, wo sein Sohn diese Information erhaben können und erwiderte dann. „Zion hat dir das erzählt oder? Diesmal stimmt es, was er dir gesagt hat, deswegen fiel es mir am Anfang auch so schwer, bei deiner Mutter zu bleiben, obwohl ich mich in sie verliebt hatte, es kam erst später dazu, dass ich dann doch bereit war, mit ihr unter einem Dach zu leben.“
Trunks nickte und verstand seinen Vater nun ein wenig besser, wollte aber auch wissen. „Was ist eigentlich mit deiner Mutter passiert? Du hast nur gesagt das Freezer an ihrem Tod schuld sei.“
Vegeta antwortete auch auf diese Frage, obwohl er hier zum ersten Mal in Trunks Leben etwas traurig wirkte. „Eigentlich mehr indirekt, sie ist bei meiner Geburt gestorben, aber sie hat Freezer die ganze Zeit misstraut und sich so über ihn aufgeregt, ich denke wenn, dass nicht gewesen wäre, könnte sie heute noch leben, in der Regel sterben die Frauen in unserem Volk, nicht bei der Geburt von Kindern. Meine Eltern waren aber ohnehin eine der wenigen Ausnahmen, des Standards. Sie waren ein Paar, was sich geliebt hat und was zusammen geblieben ist.“
Trunks sah bedrückt vor sich hin und Verstand seinen Vater nun etwas besser. „Das tut mir sehr leid. Auch wenn du gesagt hast, dass ich mich nicht entschuldigen soll, muss ich es an dieser Stelle doch tun, denn wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dich niemals mit dieser Frage belästigt.“
Der reinrassige Saiyajin, rückte seinen Sohn, diesmal nicht im Gegenteil, wenn er nicht so wäre, wie er nun mal war, hätte er nun Trost bei seinem Sohn gesucht und ihm umarmt, aber da er nun mal war was er war, beließ er es dabei und wechselte das Thema. „Magst du Zion eigentlich?“
Trunks überlegte und kam zu dem einzigen Entschluss. „Ja, ich denke, ich mag ihn, aber ob ich ihn so sehr mag, dass ich ihn liebe, weiß ich nicht. Wie du mich ja heute morgen schon perfekt bloßgestellt hast, habe ich keinerlei Erfahrung mit so etwas.“
Vegeta sah diesmal auch beschämt aus. „Keiner meiner besten Momente, aber ich war einfach sauer und du weißt, was ist, wenn ich sauer bin. In solchen Momenten verliere ich jegliche Kontrolle. Was ich aber auf jeden Fall sagen will, ist, wenn du ihn magst und er dich auch mag. Nimm diese Erfahrung mit, aber wenn du nicht planst, entweder hier zu bleiben oder ihn mitzunehmen, dann Binde dich nicht zu sehr an ihn. Es wird dir nur am Ende das Herz brechen.“
Trunks sah ihn wegen dieser tiefgründigen Worte an, denn so etwas, hatte er von seinem Vater nicht erwartet. Aber anstatt irgendetwas darauf zu erwidern und ihn so bloßzustellen, nickte er nur und die beiden verlebten den Rest des Abends nun schweigsam, bis sie schließlich zu Bett gingen.
Am nächsten Morgen, gingen die beiden Saiyajin sehr früh zum gemeinsamen, Frühstück mit dem König und nachdem dieses beendet war, trennten sich die Wege der beiden und Zion tauchte wieder auf, um seine Aufgabe wieder aufzunehmen.
Der junge Saiyajin, musste um zu Trunks zu kommen, an Vegeta vorübergehen und fürchtete sich nach dem letzten Tag, was der Prinz der Saiyajin zu ihm sagen könnte, aber anstatt irgendwelche Beschimpfungen an den jungen Mann, der nur wenige Jahre älter war, als Trunks, zu richten, erwiderte er. „Ich sage dir, wenn du Trunks Hoffnungen machst, wo keine sind und es nicht ernst meinst, werde ich dich töten.“
Zion, der eigentlich darauf nichts sagen wollte, erwiderte trotzdem. „Das werde ich nicht. Ich werde es immer ernst mit ihm meinen.“
Vegeta nickte und flüsterte ihm im vorbeigehen noch zu. „Denke immer daran. Trunks ist anders, als anderen Saiyajin und damit meine ich nicht, dass ein Prinz ist. Seine Mutter ist ein Mensch und diese sind nicht so wie wir, sie sind feinfühlig und haben neben einer starken auch eine schwache Seite. Vergiss das niemals.“
Nachdem Vegeta geendet hatte, erwiderte keiner von Beiden noch etwas und jeder ging seiner Wege, in die entgegengesetzte Richtung.
Zion atmete durch und fing sich schnell wieder, im Speisesaal angekommen, verbeugte er sich vor dem König, der noch anwesend war, um einige Worte mit seinem Enkel zu plaudern, bis er ihn in die Hände seines Leibwächters übergab.
Als Trunks das Gesicht, des Andere erblickte musste er sofort Lächeln, hatte aber auch das Bedürfnis sich zu entschuldigen. „Verzeihe meinen Vater, er war gestern unfair und er meint es nicht so wie er sagt.“
Zion winkte ab. „Es ist alles gut, ich habe schon völlig vergessen, was dein Vater zu mir gesagt hat. Was magst du denn heute machen? Wir wollen doch nicht wieder den ganzen Tag in deinem Zimmer sitzen?“
Der junge Prinz überlegte. Eigentlich war es, für ihn, schon lange überfällig den Planeten einmal zu erkunden. Allerdings überlegte er, ob heute der geeignete Tag dafür war, nachdem er noch weitere Minuten überlegt hatte, kam er zu dem Entschluss, dass wahrscheinlich keiner der Tage jemals passend wäre und so erwiderte er. „Lass uns doch heute die Stadt komplett verlassen. Ich möchte mir dem Planeten, dass Saiyajin ansehen. Ich möchte aber nicht in andere Siedlungen, ich möchte mir die Flora und Fauna ansehen.“
Zion überlegte und erwiderte nach einigen Sekunden, die Welt außerhalb der Städte ist gefährlich, aber ich verspreche dir, ich werde dich beschützen und zusammen werden wir denke ich, einen wunderschönen Tag haben.“
Trunks nickte und gemeinsam verließen sie den Palast, wo sie außerhalb sofort auf dieselben Saiyajin trafen die Zion am Vortag schon tyrannisiert hatten.
Der vollwertige Saiyajin hoffte, dass der Kelch diesmal an ihm vorübergehen würde und die anderen Männer ihn in Ruhe lassen würden, doch das taten sie nicht, im Gegenteil, denn sie kamen sofort auf ihn zu und verspotteten ihn erneut, dass er doch genauso nicht besser als ein Mischling wäre, wie die die er so oft besuchte und die er verehrte.
Erst nachdem sie es überdrüssig, waren ihn zu piesacken, fiel ihr Blick auf seine Begleitung und einer von den Angreifern beschimpfte, den Prinzen sofort als Mischlingsbalg und war im Begriff ihn anzuspucken.
Trunks drehte sich schon weg, um nichts ins Gesicht zu bekommen, allerdings verhinderte Zion, dass ihn der Speichel berührte und schlug so fest auf ihn ein, dass der andere Mann am Boden liegen blieb. „Über mich könnt ihr sagen, was ihr wollt, aber das ist der neue Prinz. Ein falsches Wort und der Vater des Prinzen oder der König werden euch töten. Einmal abgesehen, davon dass ich mit euch nicht anders umgehen werde.“
Die kleine Gruppe von Reinblütern wurde plötzlich ganz ehrfürchtig, keiner von ihnen wusste, dass es einen neuen Prinzen gab, auch wenn sich einer der anwesenden den Kommentar. „Also bist bist du jetzt Aufpasser, für den Mischlingsprinzen? Dann bist Du ganz in deinem Element,“ nicht verkneifen konnte.
Mit diesen Worten schnappten sich die Männer, sich ihren Freund, der immer noch am Boden lag und trollten sich von dannen.
Sobald die Männer das Weite gesucht hatten, erkundigte sich Zion, bei seinem Prinzen, ob es ihm gut ging.
Trunks nickte und hinterfragte sofort, dass Geschehen, allerdings verschwieg er dabei, dass er eine ähnliche Szene schon am Vortag mit seinem Vater beobachtet hatte. „Warum ärgern sie dich eigentlich, nur weil du Umgang mit den Mischlingen pflegst?“
Zion war das etwas unangenehm. Er wollte sich vor dem Prinzen eigentlich nur mutig und heldenhaft geben, aber ihm blieb keine andere Wahl als den Vorfall zu erklären, schon allein weil er nicht lügen wollte. „Nicht nur deswegen. Sie haben mich auch schon, bevor ich angefangen habe, mich für die Mischlinge zu interessieren, so behandelt. Ausschlaggebender Punkt war mein Vater. Er war auch von sanfter, ruhiger Natur, wie ich, aber während heute schon einige von den Saiyajins uns akzeptieren, wie wir sind, war es damals nicht so und da ich auch immer noch sehr viele gibt, die in den alten Traditionen festgefahren sind, hacken sie jetzt auf mir herum.“
Trunks sah Zion mitleidig an. „Das tut mir leid. Was aber eigentlich mit deinem Vater passiert?“
Zion grübelte, aber nach einigen Sekunden sprach er die ganze Wahrheit doch aus. „Das ist noch ein Grund, warum sie mich so behandeln, weil mein Vater sich bei den Saiyajin so missverstanden fühlte, hat er sich umgebracht. Er war der Erste, unter uns, der wirklich Selbstmord begangen hat, vor ihm, hat es das, noch nie gegeben.“
Trunks sah ihn aus großen Augen an. „Das ist wirklich schrecklich. Ich hoffe...“
Zu, mehr kam der junge Prinz nicht da ihm Zion den Mund zu hielt. „Lass uns nicht weiter darüber reden und die Stadt hinter uns lassen, du wolltest doch die Umgebung erkunden.“
Kapitel 7
Wenige Minuten später waren die beiden jungen Männer auch schon an ihrem Ziel angekommen und hatten die Stadt der intoleranten Außerirdischen hinter sich gelassen.
Schnell stellte der Prinz der Saiyajin fest, dass es in dieser Welt, auch gutes gab, so zum Beispiel waren die Pflanzen zwar klein, aber auch teilweise wunderschönen und gar nicht vertrocknet wie sie aus der Ferne wirkten. Zion erzählte ihm, dass sie nicht einmal giftig waren und sogar einen wunderschönen Geruch ausstrahlten.
Allerdings war die Tierwelt gefährlicher, als er gedacht hätte, sein Begleiter erzählte ihm, dass die kleinsten und süßesten Tiere hier die gefährlichsten waren, da sie extrem giftig waren, während die großen Tiere recht sanftmütig und sogar dumm zu sein schienen.
Als Trunks das hörte, hielten sie sich lieber aus, den wenigen Wäldern und von den kleineren Wesen fern und wagten sich stattdessen an die größeren Tiere, die in der Steppe lebten, welche den alten Saurier auf der Erde ähnelten.
Die beiden jungen Männer stellten schnell fest, dass es von diesen riesigen Kreaturen, die auch fast genauso groß wie die Dinosaurier der Erde waren, nicht zu viele auf dem Planeten gab, da die Vegetation sehr gering war und sich auch diese Kreaturen rein pflanzlich ernährten.
Nachdem sie den Planeten Vegeta weiter überflogen, stellten sie auch fest, dass die Wesen größtenteils, wie auch bei den Saiyajin, als Einzelgänger vor.
Nachdem sie noch einige Minuten über den Planeten geflogen waren, fanden sie schließlich eine kleine Herde von fünf Jungtieren die sich augenscheinlich zusammengeschlossen hatten.
Die sanften Wesen schien keine Angst vor ihnen zu haben, als sie landeten und sich ihnen langsam näherten und so beobachtete Trunks sie erst aus der Ferne, bis er naher zu ihnen hintrat und das kleinste Wesen der Herde streichelte.
Als das auch folgenlos war, näherte sich ebenfalls Zion der Gruppe und sie fingen an, gemeinsam fangen zu spielen.
Wenige Minuten später spielten die beiden Männer mit den jungtieren gemeinsam fangen, die beiden Saiyajins waren dabei, aber so übermütig, dass sie die Tiere vertrieben und schließlich nur noch miteinander herumtollten.
Als sie schließlich wirklich nur noch noch zu zweit waren, begannen sie sogar spielerisch miteinander zu kämpfen, allerdings stellten sie dies sehr schnell wieder ein, da keiner von beiden, wirklich an einem Kampf interessiert war. Die beiden jungen Männer, kamen sich dabei, aber so nah, dass sich ihre Körper aneinander schmiegten und sich tief in die Augen sahen.
Allerdings blieb es nicht dabei, als Zion schließlich, seine Lippen auf die Lippen des anderen Mannes presste.
Trunks war im ersten Moment überrascht, doch erwiderte er nach kurzer den Kuss ebenfalls, dachte aber an die Worte seines Vaters und hielt nach wenigen Momenten schließlich inne und fragte atemlos. „Magst du mich meiner selbst wegen, oder nur, weil ich ein Mischling oder schlimmer ein Prinz bin?“
Zion schüttelt sofort vehement mit den Kopf. „Nein, natürlich nicht. Ich bin zwar von den Mischlingen fasziniert, aber ich mag dich, weil du, du bist und auch nicht weil du ein Prinz. Ich habe mich in deine Persönlichkeit und deine blauen Augen verliebt. Bitte, denke jetzt auch nicht von mir, dass ich dich nur wegen deiner Augen oder deiner Erscheinung mag.“
Der Prinz nickte und gab seinem Untergebenen einen sanften Kuss auf die Wange und erwiderte. „Wir müssen langsam nach Hause, wenn ich zu spät zum Essen komme, machen sich Vater und Großvater sorgen, und wenn mein Vater sich Sorgen macht, wird er wütend und unfair.“
Die Saiyajin flogen nun schweigsam nach Hause, als sie dort aber angekommen waren, überschlugen sich die Ereignisse, denn er erfuhr von seinem Vater. Das King Cold und Cooler den Planeten besucht hatten und Freezer rächen wollten.
Der junge Saiyajin Prinz machte sich sofort sorgen und machte auch vor Zion keine frohe Miene als er vor seinem Vater angelangt war. „Hat er Ärger gemacht oder er jemanden verletzt? Brauchst du irgendwie meine Hilfe, sie zu besiegen?“
Doch Vegeta beruhigt ihn sofort. „Mach dir keine Gedanken. Ich habe beide mit Links besiegt und getötet.“
Trunks atmete schwer, damit war er im Moment so was von überfordert. Wie würde es nun weitergeben, nachdem die beiden besiegt waren, mussten sie jetzt den Planeten endgültig verlassen? Durfte er keine Minute mehr mit Zion verbringen und das jetzt, wo sie sich doch geküsst hatten?
Vegeta merkte die Zerrissenheit seines Sohnes und zog ihn eine Ecke, wo sie keiner sehen konnte und wo sie und wohin ihnen Zion ebenfalls hin folgen konnte. „Beruhige dich, es ist alles gut. Du musst dir wirklich keine Gedanken machen.“
Trunks, atmete wieder normal. „Ist jetzt alles vorüber. Müssen wir jetzt wieder nach Hause gehen? Bedeutet unsere Rückkehr, dass ich Großvater und Zion niemals wiedersehen werde?“
Vegeta lachte über die Tatsache, dass sein Sohn eigentlich gar nicht mitgehen wollte und jetzt gar fortgehen wollte. „Mach dir keine Gedanken. Uns schreibt doch keiner vor, wann wir nach Hause gehen oder nicht. Außerdem sind da immer noch Freezers, Mutter und Großeltern auf die wir warten müssen.“
Trunks atmete sofort erleichtert auf. „Also können wir noch länger hier bleiben?“
Vegeta nickte. „Würden wir nicht zu viel verändern. Wenn wir hier blieben, hätte ich zu dir gesagt, lass uns nach Hause gehen, deine Mutter und den kleinen holen und dann bleiben wir für immer hier. Allerdings wird das wohl nicht möglich sein, aber lass uns die verbliebene Zeit genießen, so lange sie dauert und jetzt mach dir keine Gedanken mehr. Geh lieber zu Opa, er hat sich große Sorgen um dich gemacht.“
Trunks schüttelte verständnislos mit dem Kopf. „Er hat sich Sorgen gemacht? Aber warum? Ich war noch nicht mal in das Kampfgeschehen involviert und selbst wenn, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich gegen King Cold oder Cooler verloren hätte.“
Vegeta lächelte. „Wir wissen das, aber dein Opa hat schon wieder vergessen, wie stark du eigentlich bist und hat gedacht, dass du zwischen die Fronten geraten und verletzt bist.“
Der Junge nickte und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen, zu seinem Großvater, immer seinen Aufpasser, an den er im Moment gar nicht dachte, im Schlepptau.
Trunks erwiderte, als er sich der Anwesenheit des anderen wieder gewahr wurde. „Was gerade passiert ist, kannst du das bitte, nicht vor meinem Großvater erwähnen? Er wird sich nur noch mehr sorgen.“
Zion nickte. „Mach dir keine Gedanken. Ich werde gar nicht sagen.“
Als die beiden bei dem König angekommen waren, fiel der Mann seinem Enkel sofort um den Hals, dieser war völlig irritiert von dieser Geste, so etwas hatte er von dem König noch nie erlebt. „Es ist doch alles in Ordnung. Großvater, ich war nur mit Zion etwas draußen, um den Planeten der Saiyajins etwas zu erkunden. Bis jetzt habe ich schließlich immer nur das Königreich und vielleicht eine Handvoll Orte von der Stadt gesehen.“
König Vegeta löste sich wieder von seinem Enkel und erwiderte. „Da bin ich aber froh. Als die beiden so plötzlich aufgetaucht sind und ich dich nicht finden konnte, habe ich schon das schlimmste angenommen.“
Trunks lächelte. „Du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Ich komme sehr gut alleine zurecht.“
Der König nickte noch einmal, lächelte und schnappte sich die beiden jungen Männer, um mit ihnen zusammen erst intensiver zu Reden und dann zu Abend zu essen, dabei spielte es für auch ihn keine Rolle, dass Zion eigentlich nur der Leibwächter von Trunks war.
Die beiden blieben über Stunden bei Trunks Großvater, wobei sich Zion nur am Anfang am Geschehen beteiligte und sich später, das Treiben aus der anderen Ecke des Zimmers ansah.
Der Leibwächter lernte zwar eine ganz andere Seite des Königs kennen, doch wollte sein Glück nicht überstrapazieren und deswegen benahm er sich nach einigen Minuten wieder, wie es sich für seinen Stand gehörte.
Als die beiden, Stunden später, wieder auf dem Weg zu Trunks Zimmer waren, tauchte plötzlich Vegeta auf. „Stell dir vor, ich habe herausgefunden wo sich der Planet von Freezer befindet. Ich werde morgen aufbrechen und ihn dem Erdboden gleich machen, dann haben alle unsere Sorgen ein Ende.“
Trunks sah ihn erschrocken an, nachdem er sich vor einigen Stunden wieder völlig beruhigt hatte, dass sie noch einige Zeit hier bleiben würden, zitterte er nun erneut. „Willst du wirklich dorthin gehen? Was ist, wenn es dort jemanden gibt, der stärker ist als du?“
Vegeta Schluckte, war aber trotzdem siegessicher. „Das wird nicht passieren. Ich werde sie alle besiegen.“
Auch wenn er dem Planeten eigentlich nicht verlassen wollte, erwiderte Trunks. „Du wirst da nicht hingehen ohne mich. Ich werde dich begleiten, aber was passiert, danach ist dann alles vorbei, wir gehen wieder nach Hause und jeder in sein Leben zurück.“
Vegeta überlegte kurz. Mach dir keine Gedanken. „Wir können auch nachdem die Feinde besiegt sind, noch Wochen oder Monate, hier bleiben. Alles steht und fällt mit dem kleinen Prinzen und der ist für mindestens ein halbes Jahr weg. Allerdings muss ich sagen, werde ich dich nicht mitnehmen.“
Trunks wollte sofort Einspruch erheben, denn er wollte seinen Vater nicht alleine gehen lassen und ihn bei Bedarf sterben lassen, aber Vegeta hatte auch gute Argumente. „Stell dir einmal vor. Wir verpassen die Kreaturen, weil sie schon hierher auf den Weg sind, dann ist unser Planet, schutzlos und jeder hier wird doch das Schicksal erleben, was wir aus der Vergangenheit kennen. Du musst also hier bleiben und auf dem Planeten aufpassen.“
Trunks nickte kaum sichtbar und flüsterte. „Aber ich kann dich doch nicht alleine gehen lassen. Was ist wenn du in der Ferne stirbst?“
Vegeta flüsterte nun auch.“Mach dir keine Gedanken ich werde Bardock und seine Einheit mitnehmen. Sie sind zwar nicht so stark wie wir, aber mit die besten Krieger und loyal obendrein.“
Trunks war nicht sehr begeistert und wollte erneut Widerspruch dagegen einlegen, doch Vegeta ließ ihn nicht zu Wort kommen und legte stattdessen seine Hand, auf dessen Schulter. „Mach dir keine weiteren Gedanken. Bleib hier. Ich werde mit meinem Vater sprechen. Er wird auf dich achten und Zion wird immer an deiner Seite bleiben. Ich jetzt gleich zum König gehen und wenn ich fertig bin, komme ich wieder zu dir.“
Trunks nickte und war kaum dazu in der Lage, darauf noch etwas zu erwidern, so groß war die Angst seinen Vater doch zu verlieren und nicht nur das, allerdings wollte er Vegeta nicht noch weiter demütigen und ging, ohne noch etwas zu sagen, mit Zion auf sein Zimmer.
Dort angekommen, setzte sich der Prinz auf die Fensterbank seines Zimmers, drehte sich zum Fenster und starrte apathisch nach draußen. Zion versuchte zwar ihn zu trösten, allerdings gelang es ihn an diesem Tag nicht mehr, den jungen Mann auch nur einen Ton zu entlocken.
Nachdem Trunks Vater wieder da war, wurde Zion bis zum nächsten Morgen wieder nach Hause geschickt und die beiden blieben nun allein zurück.
Kapitel 8
Am nächsten Tag hatte sich der junge Mann weitestgehend wieder beruhigt und verabschiedete pflichtbewusst, seinen Vater am Hangar.
An diesem Ort der sich abseits des Palastes befand, bestiegen die Krieger einzelnen ihre personalisierten Kapseln, um zum Heimatplaneten vom Freezer aufzubrauchen.
Der junge Prinz aber bemerkte erst nachdem sein Vater weg war und er Mutterseelen allein auf einem fremden Planeten festsaß, dass Zion genau hinter ihm stand und eine Hand auf seine Schulter gelegt hatte. „Mache dir keine Gedanken. Dein Vater wird es schaffen. Mach dir lieber Gedanken, was wir heute machen wollen. Wollen wir wieder den Planeten erforschen oder hast du andere Vorstellungen?“
Trunks überlegte kurz. „Ich will einfach nur in mein Zimmer.“
Zurück in seinem Schlafzimmer angekommen, schwieg Trunks erst einmal, da er sich gerade erst wieder bewusst wurde, dass er Zion am Tag zuvor geküsst hatte und er ihn auch und sie danach durch die Vorkommnisse auseinandergerissen wurden.
Der junge Mann erschauderte sofort, als er wehmütig an seinen ersten Kuss zurückdachte.
Als dann sein Blick kurz auf Zion fiel, bemerkte er, dass der andere ihn nicht ansah, sondern lieber die Wand intensiv musterte. Der Saiyajin Mischling wusste nicht warum, hatte sein Vater ihm erneut die Leviten gelesen oder war ihm der Kuss unangenehm?
Einige Sekunden später, fasste er seinen Mut zusammen und fragte. „Ist dir der Kuss von gestern unangenehm oder warum wagst du nicht mehr mich anzusehen?“
Zion sah ihn nun endlich mit seinen schwarzen liebevollen aber aufgerissenen Augen an und erwiderte. „Warum sollte mir unser gemeinsamer Kurs unangenehm sein, schließlich ist er von mir ausgegangen und ich stehe dazu was ich getan und was ich gesagt habe.“
Der junge Mann mit dem lavendelfarbenen Haar sah Gedanken verloren vor sich hin, bis er erneut das Wort an den anderen Mann im Zimmer richtete. „Aber warum siehst du mich dann nicht an? Du bist die ganze Zeit so abwesend?“
Zion trat auf Trunks zu. „Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck vermittelt habe. Ich wollte dir nur deine Privatsphäre lassen, solange du so furchtbar in dich gekehrt bist. Wenn du allerdings denkst, dass ich etwas gegen dich habe, dann kann ich dich leider nicht in Ruhe lassen und muss dich fragen, was beschäftigt dich so? Ist es wirklich der Fortgang deines Vaters auf diesen fremden Planeten?“
Der Prinz überlegte und antwortete diesmal sehr schnell. „Ja und nein. Einerseits weiß ich, dass er sehr stark ist, aber andererseits fürchte ich mich vor der Tatsache, dass er vielleicht nie mehr zurückkehren wird. Außerdem bin ich hin- und hergerissen, einerseits möchte ich wieder nach hause aber andererseits, möchte ich für immer hier bleiben, bei dir und Großvater.“
Zion berührte Trunks sanft an den Händen und hielt diese fest. „Ich denke, dass du wirklich keine Angst haben musst. Dein Vater ist wirklich stark und er hat eine der besten Eliteeinheiten mitgenommen, die es auf diesem Planeten gibt. Außerdem sollte er wieder Erwartend, doch nicht zurückkommen, was nicht passieren wird, hab keine Angst. Ich werde immer für dich da sein. Ich werde auf dich aufpassen und dich beschützen und wenn du es erlaubst, werde ich dich auch lieben. Außerdem finde ich es schön, dass du gerne hier bist und mich als ersten Grund nennst, warum du gerne bleiben willst.“
Trunks schluckte schwer und erwiderte nur etwas auf den ersten Teil der Antwort. „Du darfst nicht solche Versprechungen machen. Schließlich bist du schwächer als ich. Wie willst du mich beschützen? Ob du mich wiederum lieben kannst, weißt ich auch nicht, denn eigentlich weißt du nichts über mich, denn wir kennen uns bis jetzt nur wenige Tage.“
Zion trat noch näher an den Prinzen heran und küsste ihn sanft. „Hast du noch nie, etwas von Liebe auf den ersten Blick gehört? Außerdem magst du vielleicht stärker sein als ich? Aber ich habe andere Qualitäten, dich zu beschützen.“
Mit diesen Worten umarmte der Saiyajinkrieger seinen Prinzen und zog ihn mit sich aufs Bett.
Der junge Mann von der Erde ließ alles mit sich geschehen, ließ zu, dass der Ältere sich auf ihn legte, und erwiderte auch den erneuten Kuss.
Dieser Kuss wurde immer intensiver und auch Trunks erwiderte diesen schließlich ebenfalls nach kurzer Zeit leidenschaftlich.
Wenige Minuten später, nachdem die beiden kaum noch Luft bekamen, begann Zion, Trunks am ganzen Körper zu berühren, diese Berührungen gingen soweit, dass Trunks schließlich begann erregt zu stöhnen und sich völlig vergaß.
Als der andere Mann, schließlich versuchte ihm seinen Brustpanzer auszuziehen, wurde der Prinz sich selbst wieder bewusst und schob den Geliebten von sich.
Zion, der immer noch völlig in Ekstase war, sah den jungen Prinzen wie ein geprügelter Hund an. „Was ist mit dir? Habe ich dir weh getan? Oder ist es einfach, dass du unerfahren bist und dich schämst? Mich stört das nicht. Ich werde ganz sanft zu dir sein.“
Trunks schluckte. „Es ist mir nicht unangenehm und weh getan, hast du mir auch nicht. Ich will noch nicht mit dir so viele Intimitäten teilen, wenn ich weiß, dass wir uns in einigen Tagen oder vielleicht Wochen trennen und niemals wiedersehen werden, schließlich weißt du, dass ich nicht von hier bin und es kann doch nicht in deinem Interesse sein, mich dann einfach gehen lassen zu wollen. Oder liebst du mich gar nicht so sehr, wie du gesagt hast und willst nur meinen Körper.“
Der Saiyajinkrieger ergriff erneut die Hände des anderen Mannes. „Aber Trunks was sagst du da? Ich habe mich in dich verliebt. Ich habe es dir doch schon mehrmals gesagt und ich stehe dazu. Natürlich hast du recht, aber ich liebe dich so sehr, dass ich dich sogar, in deine Zeit begleiten würde, wenn ihr mich mitnehmt. Ich habe nämlich auch schon darüber nachgedacht. Deine Geschichte könnte ich ohnehin entnehmen, dass wir alle eigentlich vor einigen Tagen gestorben wären. Also kann ich keinen bedeutenden Teil in der Geschichte tragen und die Zukunft auch nicht bedeutend verändern.“
Trunks überlegte und sein Inneres machte schon fast einen Freudensprung, als er hörte, dass sein Freund ihn begleiten würde, allerdings würde er eine kaputte Welt gegen eine andere austauschen, von der er nicht einmal wusste, dass er aus ihr war und so erwiderte er. „Du weißt aber noch nicht alles.“
Zion liest die Hände des anderen Mannes nicht los und blieb ganz ruhig. „Was hast du mir noch zu sagen, ich bin ganz Ohr.“
Trunks überlegte kurz und dann platzte einfach alles aus ihm heraus. „Dass ich ein Zeitreisender bin, weißt du ja schon. Aber du weißt nicht, dass ich gar nicht aus der Zeit komme, aus der mein Vater kommt. Ich komme aus einer anderen Zeit, die noch weiter in der Zukunft liegt, als die meines Vaters. Ich gehöre eigentlich von hier aus, in eine 50 Jahre entfernte Zukunft. In meiner Zeit ist mein Vater und alle Verteidiger des Planeten gestorben. Sie wurden dahin gerafft von kybernetischen Lebewesen, die daraufhin meinen Planeten in Schutt und Asche legten. Mein bester Freund Son Gohan und ich versuchten daraufhin, diese Kreaturen zu erledigen, aber wir waren zu schwach und so mussten wir immer wieder von einer Auseinandersetzung zur nächsten fliehen. Das ging über Jahre hinweg, bis mein bester Freund schließlich gestorben war. Ich versuchte, nachdem ich die Trauer überwunden hatte, alleine weiterzukämpfen, aber ich unterlag immer und immer wieder, so das sowohl mein Körper als auch meine Seele tiefe Narben davon getragen haben. Letztendlich war es meine Mutter, die mich aus dieser Existenz erlöste, sie war diejenige, die eine Zeitmaschine baute, durch die ich 20 Jahre zurück in die Vergangenheit gereist bin, um meinen Vater und den Planeten vor den Kreaturen zu warnen. Ich bin dann auch für einige Zeit dort geblieben und habe trainiert, um so stark zu werden, dass es mir schließlich gelungen ist, die Wesen, die meine Welt gebeutelt haben, ausgelöscht habe. Nachdem das Geschehen war, bin ich mit meiner Zeitmaschine zurück in die Vergangenheit gereist, um meinen Eltern, aus der Vergangenheit, Bericht zu erstatten. Mein Vater kam dann auf die Idee, dass er doch gerne seinen Vater treffen wollen würde und ich wollte wiederum meinen Großvater sehen und Zeit mit meinem Vater verbringen. Den Rest kennst du.“
Der Krieger sah ihn aus großen Augen an. „Und das ist der Grund, warum du mich von dir stößt, für mich ändert sich nichts. Du kommst von einem anderen Planeten und aus einer anderen Zeit, die in der Zukunft liegt, und ich wäre weiterhin bereit, dich zu begleiten, wenn du mich mitnimmst. Wenn ich richtig gehört habe, bist du, in deiner Welt ohnehin der einzige starke Krieger und da wäre es nicht verkehrt, einen zweiten dazu zu bekommen, der dich vertreten bzw. der dir einfache Gegner, die dir nicht gewachsen sind, abnehmen kann.“
Trunks sah den anderen Mann nun auch an, seine Lippe zitterte und er war dem Tränen so nahe, dass er sie kaum noch zurückhalten konnte. „Du willst wirklich mit mir gehen, obwohl du in keine gute Welt geraten könntest, alles liegt bei uns immer noch in Trümmern, da wir noch bei Wiederaufbau sind. Unsere...“
Zion unterbrach ihn und umarmte ihn, um ihn zu trösten. „Du musst nicht weiterreden. Ich brauche nicht viel, solange ich dich habe, bin ich glücklich und beim Wiederaufbau kann ich euch gerne unterstützen.“
Der junge Mann von der Erde war darüber so glücklich, dass er nun selber die Initiative ergriff und Zion leidenschaftlich küsste, diesmal ließen sich die beiden jungen Männer, auch nicht lange bitten und entledigten sich sofort ungeduldig gegenseitig, ihrer Kleidung, um sich kurz darauf unter die Decke zu verziehen und sich gegenseitig zu liebkosen und zu befriedigen bis keiner von beiden mehr die Augen aufhalten konnten und die beiden einschliefen, bevor sie sich in Liebe vereinen konnten.
Kapitel 9
Kurz nach Sonnenaufgang machte sich Trunks mit seinem neuen Geliebten im Schlepptau auf, zu den Räumen seines Großvaters, dieser hatte ihm, durch einem seiner Untergebenen, eine sorgenvolle Nachricht zukommen lassen, weil er den letzten Tag nicht zu ihm zum Essen gekommen war und sich dem ganzen Tag nur auf seinem Zimmer verkochen hatte.
Nachdem der junge Prinz die Tür aufgestoßen hatte und sein Großvater erblickte, fiel er ihm voller Freude um den Hals und so merkte Trunks einmal mehr, dass seinen Vater eigentlich auch kein richtiger Saiyajin war, er war durch seine Zeit, bei Freezer und durch seine krankhafte Neigung stets der Stärkste sein zu wollen. So abgestumpft, dass er erst durch Burma wieder menschliche Gefühle gelernt hatte. „Mein lieber Junge, ich habe mir schon solche Sorgen gemacht. Ist alles in Ordnung?“
Trunks wollte seinen Großvater nicht zu viel an seiner inneren Zerrissenheit teilhaben lassen, nickte nur und erwiderte kurz. „Du musst dir wirklich keine Gedanken machen. Ich bin einfach nur verkorkst und hatte gestern solche Angst, meinen Vater zu verlieren, dass ich mein Zimmer nicht verlassen konnte, Zion hat sich daraufhin aufopferungsvoll, um mich gekümmert und mich wieder aufgebaut.“
Die Blicke von König Vegeta wanderten nun auf den anderen Saiyajin im Raum. „Vielen Dank, Zion und auch wenn ich bis vor kurzem, nicht einmal deinen Namen kannte, muss ich doch sagen, bist du mittlerweile, einer der wichtigsten Krieger an meinem Hofstaat geworden?“
Der Junge Saiyajin war davon so gerührt, dass er einfach nur rot anlief und sich tief verbeugte.
Trunks wiederum musste erneut das Wort an seinen Großvater richten, denn es stand immer noch etwas im Raum, was er mit ihm besprechen wollte und was mit seiner aufkeimenden Liebe Zutun hatte. „Großvater! Zion und ich haben uns ineinander verliebt und uns darüber unterhalten, dass er und mich gerne begleiten würde, wenn Vater und ich wieder nach Hause gehen. Wäre das okay für dich? Zion ist schließlich einer deiner Untergebenen?“
Der König sah die beiden Männer nacheinander mehrmals an und erwiderte. „Wenn ihr euch gerne habt und Zion sich darüber bewusst ist, dass er dann wahrscheinlich nie wieder zurückkehren kann, ist es für mich in Ordnung.“
Der König sah daraufhin noch mal seinen Untergebenen an und wartete auf eine Antwort, welche er auch prompt bekam. „Vielen Dank mein König. Ich bin mir der Tatsache wohl bewusst und ich möchte gerne, Euren Enkel in Zukunft nicht nur lieben, sondern auch noch weiter beschützen und immer für ihn da sein.“
Der Großvater lachte erneut. „Na, dann sind wir uns einig und jetzt werden wir alle drei zusammen ein wunderbares Essen genießen.“
Nachdem sie das Essen beendet hatten, lud Vegeta seinen Enkel und seinen Beschützer, der mittlerweile auch sein Liebhaber, war in den Thronsaal ein, um ihn bei seinen Regierungsgeschäften zu begleiten.
Trunks sah ihn sofort skeptisch an. „Bist du sicher, dass du mich, an deiner Seite haben willst? Was ist, wenn es wieder zu Anfeindungen kommt. Ich will nicht, dass man dich verletzt. Bevor so etwas geschieht, bleibe ich lieber, den ganzen Tag in meinem Zimmer. Zion wird mir bestimmt weiterhin gerne Gesellschaft leisten, dann wäre ich auch nicht allein.“
Der andere Mann nickte, aber der König ließ sich nicht von seiner Idee abbringen. „Ihr beide könnt später wieder genug Zeit miteinander verbringen. Außerdem habe ich keine Angst vor meiner Untergebenen. Wenn wir eine Wende erreichen wollen, müssen sich die Saiyajin, daran gewöhnen, dass auch andere Wesen, die anders sind, als wir, auf diesem Planeten Leben werden und auch, dass sich unsere Rasse noch stärker vermischen werden, denn ich plane, wenn mein Sohn erwachsen ist und seine Frau von der Erde mitbringt oder ich ihn dort Besuche, dass wir bis dahin nicht mehr das radikale, mordende Volk sein werden, als dass wir noch überall bekannt sind.“
Trunks, sah seinen Großvater an, während sich die Gänsehaut auf seinem Körper ausbreitete. „So ernst nimmst du das, was ich von dir verlangt habe?“
König, Vegeta nickte, machte sich ohne weitere Worte zu verlieren, auf zu seinem Thronsaal und winkt seinen Enkel hinter sich her.
Sobald, die drei Männer den Thronsaal betreten hatten, verbeugten sich diesmal auch die alten Saiyajin, nicht nur vor ihrem König, sondern auch vor, dessen Enkel und als der König seinen Thron und der Enkel den Stuhl daneben besetzt hatten, war die Ehrfurcht im Raum förmlich spürbar.
Während der Audienzen und während der König die Verurteilten für schuldig oder unschuldig erklärte, saß Trunks einfach nur still auf den Platz, der ihm als Prinz der Saiyajin Zustand und beobachtete, was sein Großvater für ein hervorragender König war und erkannte nun, was sein Vater ihn vor einigen Wochen auf der Erde versuchte zu erklären, als er sagte, dass sein Vater den Tod nicht verdient hatte.
Die Audienzen gingen bis zum späten Nachmittag, aber der König wurde nicht müde, den Bitten seines Volkes zu lauschen und auch Trunks, war es nicht langweilig, denn er sah nun, was es hieß der König der Saiyajin zu sein.
Nachdem Vegeta sein Tagewerk, so weit, erledigt hatte, machte er sich zusammen mit den beiden jungen Männern, mit denen er auch gekommen war auf, zurück, in seine Privatgemächer zu gehen
Dort angekommen wartet das Abendessen schon wieder fertig angerichtet auf sie und die drei könnten wieder gemeinsam speisen und sich köstlich unterhalten.
Nachdem es nun endlich an der Zeit war, für den König seine privaten Gemächer zur Nachtruhe aufzusuchen, verabschiedeten sich auch die beiden jungen Männer und kehrten so schnell wie möglich, um mögliche Konfrontationen zu verhindern, zurück auf das Zimmer des Prinzen.
Trunks war gerade, so glücklich wie schon lange nicht mehr und erwiderte. „Ich wusste nicht, was der König für ein unglaublicher Mann ist, anfangs war ich skeptisch als mein Vater vorschlug herzukommen, aber jetzt bereue ich keine Minute davon. Nicht nur, dass wir uns kennengelernt haben, ich konnte auch viel Zeit mit meinem Vater und mit meinem Großvater verbringen.“
Zion lächelte ebenfalls. „Das freut mich, aber verliebe dich nicht so sehr, in deinen Großvater. Schließlich bezeichne ich mich mittlerweile als dein Lebenspartner und werde sonst eifersüchtig.“
Trunks lächelte noch mehr als zuvor, und war zum ersten Mal, seit vielen Jahren, dazu bereit einen Witz zu machen. „Wir haben nur ein mal, ein bisschen gefummelt und schon gehöre ich dir?“
Der anderen Mann ergriff, nachdem Trunks geendet hatte, seinen Geliebten am Arm und zog ihn auf das große Bett. „Ja, ich bin sehr besitzergreifend, wenn ich verliebt bin, dass denke ich zumindest, weil ich bis jetzt noch nie wirklich verliebt war.“
Mit diesen Worten, küsste er den anderen Mann so innig und begann langsam ihn auszuziehen. Der junge Mann von der Erde, ließ das alles mit sich geschehen und erbebte unter jeder Berührung des anderen.
Nachdem Zion schließlich begann erst seine unteren Regionen zu liebkosen und dann in ihn sanft einzudringen, war es noch mehr um Trunks geschehen, als ohnehin schon.
Die beiden vergnügten sich einige Stunden, bis sie schließlich wieder eingeschlafen und am nächsten Morgen wieder pünktlich zum Essen bei Trunks Großvater erschienen waren.
Kapitel 10
So vergingen die Tage, einer besser als der andere, bis Vegeta schließlich mit der Gruppe um Barock zurückkehrte. Mit ihrer Ankunft änderte sich alles spürbar.
Nachdem der Saiyajin dessen Mutter ein Mensch gewesen war, von der Ankunft seines Vaters hörte, hielt ihn nichts mehr und er rannte sofort aus dem Thronsaal, wo er seinem Großvater, wie die letzten Tage auch schon Gesellschaft leistet hatte und wartete nicht einmal auf Zion, der sofort hinter ihm war, aber kaum mithalten konnte.
Als Trunks, schließlich im Hangar angekommen war, musste er feststellen, dass es seinem Vater gut ging, er hatte nicht mal einen Kratzer aus seinem fernen Abenteuer davongetragen.
Erleichtert fiel er, dem Mann um den Hals und flüsterte ihm zu. „Es ist mir egal, ob das eventuell wieder deinem Ruf schaden könnte, aber ich habe dich so sehr vermisst und solche Angst gehabt, dass du vielleicht nicht wieder zurückkommst.“
Vegeta erwiderte erstaunlicherweise die Umarmung und flüsterte seinem Sohn ebenfalls zu. „Ich habe dich auch unendlich vermisst, aber ich muss dir sagen, kein Wesen, auf diesem Planeten war wirklich eine Herausforderung für mich. Ich glaube mittlerweile, dass Freezer, Cooler und King Cold ihre stärksten Krieger waren. Die anderen waren nur Lachnummern und auch wenn es dich vielleicht damit belaste, will ich dich nicht anlügen und muss dir erzählen, dass ich den gesamten Planeten ausgelöscht habe, nachdem ich die Stärksten unter den Kriegern getötet habe.“
Trunks erschrak, aber auch nur für einen Moment. Er hätte nie gedacht, dass er so etwas sagen würde, aber er flüsterte seinem Vater weiterhin ins Ohr, während Sie ihre Umarmung aufrecht erhielten. „Das hast du gut gemacht. Ich habe in den letzten Tagen so viel Zeit mit meinem Großvater verbracht, dass es mir das Herz gebrochen hätte, wenn ihm erneut ein solche Schicksal ereilt hatte.“
Alles was Vegeta, bevor er sich von seinem Sohn löste, noch sagte war. „Ich habe doch gesagt, dass er ein guter Kerl ist, der den Tod nicht verdient hat.“
Während die beiden Angehörigen sich erst unterhielten und dann ins Schloss zurückgekehrten, verfolgte Zion sie in des wie ein Schatten, da er wusste wann er gerade nicht gebraucht wurde und das war in diesem Moment.
Nachdem sie sich im Thronsaal wieder zusammengefunden hatten und sich die beiden Vegetas noch fast eine Stunde unterhielten und die Männer wieder gemeinsam gegessen hatten, machten sich Vegeta, Trunks und Zion wieder gemeinsam auf, in das Zimmer von Trunks zurückzukehren.
Dort angekommen, ließen sich die Männer diesmal zu einem Dreiergespräch auf dem weitläufigen Bett nieder. In diesem Gespräch war Zion so zurückhalten wie Trunks ihn kaum erlebt hatte und es war nur Trunks der Aussprach, was er auf dem Herzen hatte. „Zion und ich haben uns verliebt und uns entschieden, auch nach diesem Abenteuer zusammenzubleiben. Ich habe ihm, wirklich alles erzählt und wir werden gemeinsam auf meine Erde zurückkehren, ich weiß nicht, ob das für dich befriedigend ist, aber für mich ist es das.“
Zion mischte sich nun doch, bevor Vegeta auch nur einen Ton erwidern konnte, ein, sobald Trunks geendet hatte. „Mein Prinz bitte habt keine Angst. Ich werde Trunks immer gut behandeln und ihn bis zum Ende seines Lebens lieben und beschützen. Außerdem werde ich den Part eines Kriegers auf der Erde einnehmen, damit Trunks nur eingreifen muss, wenn seine Stärke gebraucht wird. Das würde quasi bedeuten, dass er nicht nur einen liebenden Partner an seiner Seite hätte, sondern auch einen Mitstreiter, damit er nicht mehr alles alleine durchstehen muss.“
Nachdem nun beide Männer gesagt hatten, was ihnen auf den Herzen brannte, ergriff der Kronprinz, dass Wort. „Ich hätte keine so fesselnden Reden gebraucht. Wenn ihr was ausgemacht habt und miteinander glücklich seid, bin ich der letzte, der das verhindert.“
Trunks und Zion, fielen sich überglücklich, um den Hals und sprangen leidenschaftlich durch das ganze Zimmer.
Vegeta, allerdings war noch nicht fertig und riss das Wort noch einmal an sich. „Aber auch wenn ihr euch so sehr freut, gemeinsam nach hause zu gehen, will ich noch nicht gehen.“
Trunks sah ihn ausdruckslos an und liest seinem Vater weitersprechen. „Ich möchte mindestens noch ein oder zwei Monate hier bleiben, um noch mehr Zeit mit meinem Vater zu verbringen. Schließlich war ich bis jetzt fast nur unterwegs, zuerst um die Wogen zu glätten und Verbündete zu suchen und dann um Freezer Heimatplaneten auszulöschen.“
Trunks nickte freudig. „Wir bleiben so lange hier, wie du willst Vater.“
Vegeta lächelte nun auch und lies die beiden Männer allein und kehrte auf sein Zimmer zurück, da sein Sohn ihn nicht mehr brauchte, um ihn zu trösten oder auf ihn aufzupassen. Er hatte jetzt Zion an seiner Seite und das war auch gut so.
Monate später war es nun aber doch, an der Zeit für die drei Männer gemeinsam auf die intakte Erde der Zukunft zurückzukehren.
Die Rückreise war zwar unangenehmer als auf dem Hinweg, wo sich nur zwei Männer in die Zeitmaschine quetschen mussten, aber schließlich war diese Reise nur für einige Sekunden unangenehme, da die drei Männer ihr ungewöhnliches Gefährt eine Minute, nachdem sie von der Erde aufgebrochen waren, auch wieder verließen.
Trunks verabschiedete seinen Vater herzlich, entschied sich allerdings diesmal, nicht wieder mit in das Gebäude zu treten, da er seiner jungen Mutter nicht auf wiedersehen sagen wollte.
Er wollte einfach nur, Zion seine Welt zeigen und seine eigentliche Mutter wiedersehen, schließlich waren sie fast fünf Monate auf dem für ihn fremden Planeten der Saiyajins gewesen.
Nachdem Trunks die neuen Koordinaten eingegeben hatte, sprang Zion wieder mit zu ihm in das Cockpit und die beiden flogen gemeinsam noch weiter in die Zukunft.
Sobald die Maschine wieder zu stillstand gekommen war, verließen die Beiden, daraufhin das enge Cockpit so schnell sie konnten und zwar nur eine Minute nachdem Trunks Cell besiegt hatte wieder.
Trunks packte, nachdem sie sicher, auf der grünen Wiese vor seinem Elternhaus standen, die Zeitmaschine wieder in die Kapsel zurück und betrat Händchen haltend mit Zion, gemeinsam ihr neues zu Hause.
Während Zion, ihm einige seiner ersten Eindrücke mitteilte suchte Trunks seine Mutter. „Diese Welt ist einfach nur wunderschön. Auch wenn sie in Trümmer getaucht ist, ist dieser Himmel doch unendlich schön und genauso wie deine Augen.“
Trunks lächelte, über diesen Ausspruch und hatte Sekunden später, seine Mutter auch schon gefunden und fiel ihr um den Hals.
Bulma erwiderte die Umarmung, allerdings verstand sie, dass auflebend gar nicht, da für Sie nur eine Minute Zeit vergangen war, als ihr Sohn aufgebrochen war.
Nachdem er die Verwirrung seiner Mutter bemerkte, begann er ihr die komplette Geschichte zu erzählen und ihr ihren neuen Schwiegersohn Zion vorzustellen.
Bulma war von dem Gehörten so überrascht, dass sie kaum ein Wort erwidern konnte, aber nachdem ihr Sohn geendet hatte, kam sie doch nicht umhin, den jungen Mann, den Trunks mitgebracht hatte, in die Arme zu schließen und freudig zu empfangen.
Zion war davon so gerührt, dass er einfach nur sprachlos war und die Umarmung der Fremden Frau, herzlich erwiderte. Der junge Saiyajin erkannte, dass er nun sein wahres zu Hause gefunden hatte, in dem er sich nicht verstellen musste.
Die drei verbrachten, die nächsten Stunden, schließlich miteinander, um sich vertraut zu machen und sich besser kennenzulernen, da Trunks wahrscheinlich für eine ganze Weile noch mit Zion zusammen in der Capsule Corporation Leben würde.
Nachdem die beiden jungen Männer schließlich im weiteren Verlauf des Tages, für einige Stunden alleine loszogen, um den Planeten zu erkunden, resignierte Bulma über ihre gemeinsame Zukunft.
Die Frau möchte Zion, auch wenn Sie sich für ihren Trunks etwas anderes vorgestellt hatte. In ihrem Träumen, hatte ihr Sohn immer viele Kinder und eine hübsche Frau und sie würde mit ihren Enkelkindern spielen und ihnen alles über ihre Forschungen erzählen.
Allerdings fand sie sich schon einen Moment später damit ab und würde darüber wahrscheinlich auch nie mehr sprechen oder nachdenken, da es für sie nur wichtig war, dass ihr Junge glücklich war, und wenn er mit diesem Saiyajin, den er auf einem fremden Planeten in der Vergangenheit kennengelernt hatte, glücklich war, war sie es auch.
Stunden später kamen die beiden Männer vergnügt zu ihr zurück und der junge Saiyajin, tastet sich langsam an das unbekannte Essen der Erde heran und stellte fest, dass es ihm besser schmeckte, als dass was er aus seiner Heimat kannte.
Nach dem Abendbrot trennten sich die Wege der drei, jeder ging auf sein Zimmer, wobei Trunks sich eines mit Zion teilte.
Als die beiden schließlich gemeinsam im Bett und in den Armen lagen, wollte Trunks etwas wissen. „Bereust du es, deinem Planeten verlassen zu haben?“
Zion lächelte, streichelte über das lavendelfarbene Haar des anderen Mannes und flüsterte. „Dieser Planet ist noch viel schöner, als ich es mir vorgestellt habe und mit dir zusammen zu sein, ist wie einer Geschichte, in der alles gut ausgeht. Ich werde zwar bestimmt einige Wochen brauchen, bis ich mich an all das hier gewöhnt habe, aber ich sehe diesen Planeten jetzt schon als meine Heimat an, da mein Geliebter hier lebt, dessen Augen genauso blau sind wie der Himmel und das Wasser.“
Trunks stellte fest, dass sein Freund Zion auf der Erde sogar noch süßer war als auf dem Planeten der Saiyajins, auf dem er sich immer verstellen und sich behaupten musste, um nicht der Spot der anderen Saiyajin zu sein.
Er wusste, dass sie gemeinsam jede Hürde Meistern würden und dass er mit seiner Hilfe, die Erde beschützen und zu einer besseren Welt machen konnten.