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Eisiges Zusammentreffen - Frozen x Hüter des Lichts

von

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Kapitel 1

Der Wind war eisig, doch Jack Frost war gerade dabei den letzten Mädchen, was auf der Erde noch an ihn glaubte, beim bauen eines Schneemanns zuzusehen.
 

Wie selbstverständlich, sprach das Kind was ungefähr 6 Jahre alt war, mit dem kaum noch existierenden Fantasiewesen und so war Jack, so gesehen, so etwas, wie der imaginäre Freund eines kleinen Mädchens.
 

Dieser Aspekt verhinderte zum Glück, dass die Personifizierung des Winters sich völlig ins Nichts auflöste, doch dann geschah, das unfassbare, was Jack vorher nie geahnt hatte.
 

Das Mädchen wurde von einigen Freunden, auf den noch nicht ganz gefrorenen See zum Schlittschuhlaufen gelockt.
 

Das Kind zögerte keinen Moment, liest den unfertigen Schneemann mutterseelenallein zurück und rannte zu ihren Freunden auf den See.
 

Weniger Minuten später geschah das unfassbare, die Freundin von Jack, brach mit noch zwei weiteren Kindern, in das Eis des Sees ein.
 

Anderen Kinder, die zu Augenzeugen würden, versuchten Hilfe zu holen, aber die Rettungskräfte kamen zu spät und nachdem das kleine Mädchen, ihren letzten Atemzug aushauchte, löste sich Jack Frost, der nur zum zusehen verdammt war, schließlich im nichts auf.
 

Plötzlich geschah das, vor dem er schon seit Jahren Angst hatte: Seine Existenz wurde ausgelöscht, doch nachdem erst alles schwarz um ihn herum wurde, schlug er kurze Zeit später seine Augen wieder auf, nur um festzustellen, dass er in einer anderen und ihm unbekannten Welt gelandet war.
 

Jack Frost sah sich panisch um, er erblickte eine ungewohnte Umgebung, welche mittelalterlich wirkte. Eine große Burg erhob sich im Umkreis seines Auftauchens und überthronte den Ort völlig.
 

Einige Menschen liefen an dem orientierungslosen jungen Mann vorüber, dabei stellt er fest, dass diese ihn unbefangen Grüßten, weil sie ihn sehen konnten.
 

Jack verwirrte das über alle maßen, aber er versuchte sich trotzdem normal zu geben und lauschte den Leuten bei ihrem Gespräch.
 

Durch die Unterhaltung konnte er in Erfahrung bringen, dass er an einem Ort der Arendelle genannt wurde, gelandet war.
 

Von Neugierde getrieben, richtet sich das Wesen das äußerlich wie ein Jugendlicher wirkte und höchstwahrscheinlich in dieser Welt auch einer war, da er sich so körperlich anfühlte wie er es früher gewesen war, als er noch ein Mensch gewesen war, auf und folgte den Menschen, die er belauscht hatte in das Königreich Arendell.
 

Schnell stellte er, im Inneren der Stadtmauer angekommen fest, das es im Königreich Arendell keine Gewalt oder Unfrieden gab und sah sich voller Interesse im friedlichen Alltagstreiben um.
 

Das Wesen, was den nordischen Sagen entstammte, hatte so eine Welt bis dato nur im Fernsehen oder in Büchern gesehen, während er den Geschehnissen derer beiwohnte, die an ihn glaubten.
 

In Arendell gab es keinerlei Technik, allerdings konnte er nicht erkennen, dass die Menschen unglücklich waren, im Gegenteil, da sie die Technologie nicht kannten, fehlte sie ihnen auch nicht.
 

Jack blickte sich mit offenem Mund weiter um und unterhielt sich, mit einigen der Bewohnern und erfuhr fantastisches: Die zukünftige Königin von Arendelle besaß, die besondere Gabe Eis zu erschaffen und zu kontrollieren.
 

Völlig überwältigt von dieser Tatsache, wandte er sich ab und sah auf seinen Stock in seiner Hand. Der junge Mann wollte gerade seine eigene Fähigkeit, Eis zu erzeugen, ausprobieren, bis ihm plötzlich ein lebender Schneemann mit einer Wolke, aus der es schneite, über dem Weg lief. „Dich habe ich hier überhaupt noch nie gesehen. Und weißt du was? Mit deinen weißen Haaren und den blauen Augen, siehst du irgendwie aus wie Elsa. Ich bin übrigens Olaf, ich liebe den Sommer und Umarmungen.“
 

Jack war so überrumpelt von dem lebendigen Schneemann, freundlich angesprochen zu werden, dass er aus einer Laune heraus, seinen Stock schwang und alles um dem Schneemann herum vereiste.
 

Jack war überglücklich, dass seine besondere Gabe, immer noch existierte und er sie mit in diese fremde Welt nehmen durfte.
 

Der Schneemann, der den Namen Olaf trug, war zwar überrascht, aber für ihn schien es nichts besonderes zu sein und so quietschte er vergnügt. „Ich wusste doch, du bist wie Elsa und das nicht nur äußerlich.“
 

Jack kniete sich zu dem kleinen freundlichen Schneemann nieder und flüsterte zu ihm. „Du hast also keine Angst vor mir? Ich weiß eigentlich gar nicht wirklich was ich bin. Ich weiß nur, das mein Name Jack Frost ist und ich einmal eine Schwester hatte. Ich bin auch nicht von hier, gerade war ich ich noch in einer anderen Welt und habe einem Mädchen dabei zugesehen wie es gestorben ist. Danach wurde alles schwarz und jetzt bin ich hier.“
 

Olaf sah ihn fasziniert an. “Was meinst du damit? Kommst du etwa aus einer anderen Welt und wenn ja, wie ist es dort? Sehen dort die Menschen auch so aus wie hier. Gibt es dort auch Schneemänner wie mich? Außerdem musst du mir unbedingt erzählen, wie die Rentiere dort aussehen. Haben sie fünf Beine oder vielleicht sogar zwei Köpfe?“
 

Jack der gerade noch betrübt war, lächelte nun. „Lass mich mal überlegen. Ich denke, dass die Rentiere wahrscheinlich genauso aussehen wie hier. Sie haben nur einen Kopf und vier Beine und sind sehr flauschig. Die Menschen und alles um sie herum ist irgendwie auch so ähnlich wie hier, nur dass dort alles fortschrittlicher ist. In meiner Heimat gibt es zum Beispiel elektronische Kutschen, die ohne die Hilfe von Pferden funktionierten. Aber das ist mittlerweile auch völlig egal, da ich zu den Punkt gekommen bin, dass ich in dieser anderen Welt gestorben und hier irgendwie in meiner alten Gestalt wiedergeboren wurde.“
 

Olaf, sah dem Fremdling fasziniert an und erwiderte voller Euphorie? „Das musst du unbedingt meiner besten Freundin Prinzessin Anna und ihren dümmlichen Verlobten Kristoff erzählen. Sie wird deine Geschichte genauso sehr lieben, wie ich. Wenn sie damit einverstanden ist, können wir zusammen gerne Elsa besuchen. Wie ich schon gesagt habe, ist Elsa auch so wie du. Außerdem hat sie mich erschaffen.“
 

Jack erwiderte etwas schüchtern, denn er hatte noch nie etwas wie diesen lebendigen Schneemann erschaffen. „Sie hat dich erschaffen, aber...“
 

Olaf, unterbrach ihn und ignorierte seine aufkeimende Sorge, er ergriff ihn mit seinen zwei Händen bei der Hose und zog ihn daran, hinter sich her.
 

An ihrem Ziel, einer braunhaarigen jungen Frau und einem blonden Mann angekommen hielt das eigenartige Gespann aus Schneemann und weißhaarigen Jungen mit Stock und einem blauen Kapuzenpulli, vor ihnen inne.
 

Voller freude in der Stimme erzählte Olaf, seinen beiden Freunden, wem er soeben begegnet war und gab bestmöglich in seiner Erzählkunst wieder, was dem jungen Jack Frost widerfahren und wie er hier gelandet war.
 

Während Kristoff skeptisch wirkte, musste Prinzessin Anna vor Traurigkeit mit den Tränen kämpfen, allerdings fing sie sich sofort wieder als sie, an den Teil der Geschichte dachte, in dem Olaf die besonderen Kräfte des Fremdlings erwähnte. „Und du kannst wirklich wie meine Schwester Eis manipulieren, Jack?“
 

Der junge Mann, der in einer anderen Welt ein übernatürliches Wesen gewesen war, sah, dass naive Mädchen an und erwiderte. “Ich habe keine Ahnung, ob ich dieselben Kräfte habe, wie deine Schwester, aber ich habe die Möglichkeit, Eis und Schnee zu erschaffen und zu kontrollieren.“
 

Anna, sah ihr Gegenüber schmollend an, erwiderte aber nach einigen Sekunden. „Okay, okay, dann lass uns es einmal austesten. Kannst du es über Kristoff schneien lassen? Allerdings sollen es nicht nur ein paar Flocken sein, ich möchte ein richtiges Gestöber.“
 

Jack lächelte süffisant, hob seinen Stab und ließ über den jungen Mann, der wohl nur wenige Jahre älter als die Prinzessin war, einen verheerenden Schneesturm hinweg fegen, so dass er binnen von einigen Sekunden völlig zugeschneit war.
 

Während Kristoff das gar nicht so gut fand und mit aufsteigender Wut kämpfte, klatschten Anna und Olaf vergnügt in die Hände. „Das war toll und jetzt musst du den Boden unter Kristoff vereisen, damit er etwas schlittern kann.“
 

Der Verlobte der Prinzessin versuchte noch Einspruch zu erheben, aber schon setzte Jack ein noch spitzbübischeres Lächeln auf und vereistet, die komplette Fläche unter den Füßen des jungen Mann, so dass er sofort auf seinen Hintern fiel und den kompletten Schnee von sich wieder abgeschüttelt hatte.
 

Anna, die sich gar nicht mehr einkriegen wollte, vor Lachen, legte beschämt, ihre Hand auf dem Mund und erwiderte. „Okay, okay, jetzt will ich noch von dir wissen ob du auch Schneemänner erschaffen kannst, so wie Elsa?“
 

Jack verzog das Gesicht und erwiderte unsicher, bevor er seinen Stock erneut schwang. „Ich habe keine Ahnung, ich kann es nur einmal probieren. Ich hoffe, dass es nicht schief geht.“
 

Nachdem diese Worte seine Lippen verlassen hatten, schwang er trotzdem, weil es ihn selbst interessierte, seinen Stab und erschuf ein ungefähr 1 m großes Wesen. Was einem der Yetis ähnelte, die in seiner alten Welt, dem Weihnachtsmann dabei halfen, die Geschenke der Kinder herzustellen.
 

Etwas griesgrämig watschelte der Miniatur Jedi zu dem Schneemann und begrüßte ihn mit einem grimmigen "Hey" und gesellte sich unter die Schneewolke des anderen Wesen, um ebenfalls davon zu profitieren, um nicht zu schmelzen.
 

Anna klatschte daraufhin erneut vergnügt in die Hände und auch Olaf war über den neuen Freund an seiner Seite so glücklich, dass er ihn gleich neugierig beäugte und ihm sofort seinen Lebensgeschichte erzählte.
 

Allerdings begannen die zwei Wesen sich schnell um die viel zu kleine Wolke zu streiten. Was Jack dazu veranlasste, ebenfalls zu versuchen, für sein Schneewesen auch eine Schneewolke zu erschaffen, was ihm auch nach kurzer Zeit gelang und wieder Frieden stiftete.
 

Während Jack sowohl Olaf als auch den Yeti, der sich selbst keine Namen geben wollte, betreute, unterhielten sich Anna und Kristoff leise miteinander.
 

Kristoff war etwas skeptisch, diesen fremden Jungen, über den sie nichts wussten und der obendrein fremdartig, gekleidet und barfuß war, zu der amtierenden Königin von Arendelle zu geleiten.
 

Doch Anna sah in diesem jungen Mann eine Chance, Elsa dasselbe Glück zu verschaffen, was sie dereinst kennenlernen durfte, als sie sich in Kristoff verliebt hatte.
 

Der Mann, der von Trollen aufgezogen worden und extrem misstrauisch war, brachte schließlich auch Anna zum Grübeln. „Was ist aber, wenn deine Schwester überhaupt keinen Mann will? Was ist, wenn Sie lieber alleine sein und ohne all diese Zwänge glücklicher ist?“
 

Die junge Frau durchdachte ihre Idee noch einmal, nachdem Anna aber zu einem Punkt gekommen war, bot sie ihrem Verlobten Paroli. „Vielleicht ist es so, wie du sagst, aber wir können dem ganzen doch einmal eine Chance geben und Elsa entscheiden lassen. Wenn ich die Geschichte von Olaf richtig verstanden habe, ist Jack komplett neu hier und weiß nicht wohin er soll. Wir können ihn doch nicht barfuß wie er ist, auf der Straße schlafen lassen. Da kann er doch erst einmal mit zu uns.“
 

Kristoff hatte nun auch ein einsehen. „Okay, du hast recht. Elsa soll entschieden, aber ich werde ihm immer im Auge behalten.“
 

Anna lächelte über ihr Durchsetzungsvermögen, gab ihrem Verlobten einen schüchternen auf die Wange und flüsterte in sein Ohr. „Ich habe nichts anderes erwartet. Mein großer starker Beschützer.“
 

Nachdem das junge Paar noch einige Minuten beobachtete wie Jack, Olaf und der kleine Yeti miteinander spielten brachte die junge Frau ruhe in die Angelegenheit. „Kommt Leute, es wird bald dunkel sein. Wir gehen zusammen ins Schloss, da kannst du nicht nur Elsa kennenlernen, Jack, sondern auch dort schlafen und essen, bis du etwas eigenes gefunden hast.“
 

Der Fremdling nickte überrascht über die Gastfreundschaft und folgte seinen neuen Freunden, denen sich mittlerweile auch das Rentier Sven angeschlossen hatte, zum prunkvollen Schloss von Arendelle.

Kapitel 2

Einige Schritte und Minuten später war die bunte Gruppe auch schon in den Thronsaal des Königshauses von Arendelle getreten, wo Jack schließlich Königin Elsa von Arendelle kennenlernen durfte.
 

Mit Ehrfurcht sah er die junge Frau, die genauso weißes Haar trug wie er und noch sehr jung war an, allerdings wurde er schnell aus seinen Musterungen herausgerissen, als Anna ihn nicht nur vorgestellt hatte, sondern ihn dazu aufgefordert hatte, selbst noch einmal etwas von sich zu erzählen.
 

Da Jack nicht wusste, wie man sich vor einer Königin vorstellte, verbeugte er sich und erwiderte das, was Anna eben schon selbst gesagt hatte und erzählte etwas zu seinem Hintergrund. „Ich bin Jack Frost und vor einigen Stunden in deinem Königreich erwacht. Ich bin in einer anderen Welt geboren, in der ich erst ein Mensch und dann eine Art Fabelwesen oder Naturgeist war. Solche Wesen wie ich es eines war, konnten in meiner Heimat nur existieren, wenn Menschen an einen glaubten und als das letzte Mädchen, das an mich geglaubt hatte und schließlich gestorben war, bin ich glaube ich, ebenfalls gestorben. Nachdem ich meine Augen aber wieder geöffnet hatte, bin ich schließlich hier wieder auferstanden. Ich mag anders sein, aber ich möchte nichts böses, also habt keine Angst. Alles was ich möchte ist eine Chance, in deinem Königreich ein neues Leben zu beginnen.“
 

Elsa sah den jungen Mann, der in fremdartiger Kleidung vor ihr stand und nicht einmal Schuhe trug, an. „Meine Schwester hat mir, im Vorfeld, noch mehr über dich berichtet, und zwar, dass du auch Eis manipulieren kannst und dass der kleine Freund, der neben Olaf steht, dein Werk war, kannst du mir deine Macht auch einmal demonstrieren?“
 

Jack nickte, Schwank seinen Stab und lies zur Demonstration einige wunderschöne kleine silbern funkelnde Schneeflocken im Thronsaal von der Decke fallen.
 

Das war für Elsa das Zeichen, dass Anna tatsächlich recht hatte und dieser junge Mann, genauso war wie sie.
 

Völlig überfordert von den neuen Eindrücken erwiderte die Königin. „Jack, wir müssen uns morgen einmal genauer unterhalten. Jetzt wird Anna dir dein Zimmer zeigen und dir neue Kleidung und vor allen Dingen Schuhe geben.“
 

Jack schüttelte wütend mit dem Kopf, sprach aber trotzdem sanft mit der Königin. „Ich möchte die Kleidung behalten, die ich anhabe und Schuhe will ich nicht tragen. Ich habe nie Schuhe getragen, seit dem ich so bin, da ich wenn ich Schuhe trage, Probleme habe, meine Fähigkeit richtig zu kontrollieren.“
 

Elsa schluckte, als sie die Worte ihres Gegenübers vernahm, dereinst ging es ihr genauso, als sie nicht in der Lage war, die Handschuhe, die sie zu der Zeit immer trug auszuziehen und ohne der sie, ihre Kräfte nicht unter Kontrolle hatte.
 

Die Königin nickte mit einem weichen Blick. „Wie du willst, aber, dass wir morgen zusammen frühstücken ist nicht verhandelbar.“
 

Jack nickte eifrig und ließ sich von Anna und ihrem Verlobten, in eines der vielen Zimmer im Schloss bringen, wo er sich sofort auf das weiche Bett legte und in die warme Zudecke einrollte.
 

Am nächsten Morgen, als Jack erwachte, er hatte nicht mal bemerkt, dass er überhaupt eingeschlafen war, versuchte er sich so gut wie möglich herzurichten und entdeckte dabei, dass man ihm, als er geschlafen hatte, einige königliche Gewänder in sein Zimmer gelegt hatte, welche er allerdings völlig ignorierte.
 

Der Fremdling beschloss stattdessen seine Haare glattzustreichen, sich etwas zu waschen und verließ danach sein wunderschöne Zimmer, was ihn ebenfalls nicht interessierte.
 

Völlig orientierungslos stand er nun im weitläufigen Flur des riesigen Schlosses und versuchte verzweifelt, den Weg des Vortrages zu rekonstruieren. Was ihn allerdings misslang, da alle Gänge gleich aussahen und förmlich unendlich wirkten, so versuchte er einigen Geräuschen zu folgen und landete schließlich vor seinem Schneemann Freund Olaf und dem Yeti, den er selbst am Vortag erschaffen hatte.
 

Olaf watschelte sofort auf den Eismagier zu, wurde aber allzeit vom Yeti verfolgt, der immer noch so stumm war, wie am Vortag. „Jack, du musst unbedingt mit mir spielen. Elsa ist in letzter Zeit nur noch griesgrämig und spielt gar nicht mehr mit mir. Dabei ist gerade das Spiel, über eine Eisbahn zu schlittern meine liebste Beschäftigung.“
 

Jack lächelte, antwortete aber nicht auf die Frage und erschuf zur Antwort, stattdessen für die beiden Schneewesen im Flur, eine Eisbahn und sah ihnen dabei zu, wie sie gemeinsam darüber schlitterten. Das Beobachten, machte ihm dabei so viel Spaß, dass er sich dem Spiel schnell selbst anschloss und mehr Spaß hatte als alle Jahre zuvor.
 

Die drei bemerkten bei ihrem ausgelassenen Spiel, jedoch nicht, dass sie von der Königin selbst beobachtet wurden.
 

Elsa wiederum war von dem Treiben so begeistert und von dem Lachen des weißhaarigen Eismagiers so verzaubert, dass sie sich erst einmal wieder fangen musste, besonders, wenn Sie sich an die Worte erinnerte, die sie an ihre Schwester gerichtet hatte, als sie sich damals in einen absoluten fremden Widerlingen schon nach einem Moment verliebt hatte.
 

Nachdem sie das Geschehen und wie es damals geendet hatte, noch einmal Revue passieren ließ, tat sie schließlich so, als hätte sie die anderen nicht bemerkt und ging weiter zu Esszimmer.
 

Die junge Frau setzte sich dort angekommen, an den Tisch und wartete darauf, dass die anderen zu ihr kamen, was auch nach einigen Minuten geschah, als nicht nur Anna und Kristoff sondern Jack als auch Yeti und Olaf förmlich ins Esszimmer stürmten.
 

Nachdem sich alle an den feierlich gedeckten Tisch gesetzt hatten, entstand schnell eine ausgelassene Stimmung und nachdem sie schließlich das Mahl beendet hatten, gingen, Kristoff und Anna und Olaf und Yeti ihre eigenen Wege und es blieben nur noch Jack und Elsa zurück.
 

Die Beide sahen krampfhaft verlegen, auf den noch vor sich stehenden Teller und wussten nicht, was sie, der anderen Person, sagen sollten.
 

Nach einigen Minuten brach schließlich Jack, das Schweigen. „Du bist im Gegensatz zu deiner Schwester sehr schweigsam und in dich gekehrt. Liegt das an mir oder deiner Gabe?“
 

Elsa überlegte, was sie darauf antworten sollte, oder ob sie ihn, wie sie es vor kurzem mit allen getan hatte, rüde abweisen und es auf ihn schieben sollte, allerdings entschied sie sich dazu, einfach zu nicken und sagte, schließlich. „Ich denke es liegt an euch beiden, an meiner Kraft und zum Teil an dir. Aber Anna war von uns beiden schon immer der Sonnenschein. Ich bin das Eis. Früher, als Kind, war ich anders, aber da war diese Gabe noch nicht so ausgeprägt, obwohl ich jetzt mittlerweile glaube, dass ich sie gut unter Kontrolle habe. Wie ist das bei dir?“
 

Jack schluckte. „Früher hatte ich die Gabe nicht so gut unter Kontrolle. Aber mittlerweile glaube ich, dass ich sie, auch gut im Griff haben, solange ich keine Schuhe tragen muss. Aber weißt du, du musst immer nett zu deiner Schwester sein und sie wertschätzen. Ich hätte früher auch einmal eine Schwester, sie war deiner gar nicht so unähnlich, aber im Gegensatz zu deiner ist meine gestorben, weil ich nicht aufgepasst habe, ist die in einen zugefrorenen Teich gefallen.“
 

Elsa erschrak und sie merkte in dem Moment, dass Sie mit diesem fremden Jungen noch mehr gemeinsam hatte, als sie am Anfang dachte. Auch ihre Schwester wäre vor einigen Jahren, beinahe durch einen tragischen Unfall, an dem sie nicht unschuldig war, gestorben.
 

Nachdem ihr das klar wurde, wusste sie jetzt noch viel weniger, was sie sagen sollte, sie merkte nur, wie ihr Herz höher schlug und immer lauter in ihrer Brust hämmerte.
 

Aber nachdem Jack ihr das offenbart hatte, war sie nun an der Reihe sich zu offenbaren und so schlug sie vor. „Jack, möchtest du nicht gerne einmal mit mir durch das Schloss gehen dann zeige ich dir alles. Nebenher können wir uns gerne, auch noch weiter unterhalten.“
 

Jack grübelte und sah Elsa mit knallroten Gesicht an, er merkte immer mehr, dass er die Königin gern hätte. Für ihn war es das erste Mal, dass er sich zu einer anderen Person hingezogen fühlte.
 

Er überlegte kurz und nahm die Einladung der Königin von Arendelle an. Die ersten Minuten nachdem sie sich erhoben hatten, gingen die beiden etwas steif und sehr schweigsam einfach nur nebeneinander her, bis sich schließlich erneut das Eis zwischen ihnen gebrochen hatte und sich die beiden, stundenlang angeregt, miteinander unterhielten.
 

Schließlich, einige Stunden später, fanden sich die gleichen Personen, die auch zusammen gefrühstückt hatten, zum Abendbrot zusammen und auch dieses war so ausgelassen, wie das Frühstück, nur das Elsa und Jack diesmal nur Augen füreinander hatten.
 

Nachdem sie auch dieses Beendet war, fanden sich alle Freunde und auch Jack zu einem Spieleabend zusammen, wie die Freunde, es immer einmal pro Woche taten.
 

Diesmal spielten sie allerdings nicht Jungs gegen Mädchen, wie sonst immer, sondern bildeten zweier Teams. Jack und Elsa fanden sich stillschweigend als Team zusammen, was nicht nur daran lag, dass sie als einzige am Ende übrig waren.
 

Elsa gelang es in dieser Konstellation, tatsächlich einmal den Spieleabend zu gewinnen, was ihr an der Seite von Anna niemals gelungen war.
 

Am späten Abend trennten sich schließlich alle Beteiligten voneinander und gingen in ihre Zimmer zurück, wobei sowohl Elsa als auch Jack nur an den jeweils anderen dachten.
 

In diesen stillen Momenten war sich der ewig junge Jack Frost sicher, dass er sich in die Königin von Arendelle verliebt hatte.
 

Er ließ den Tag noch einmal Revue passieren und stellte sich, die ganze Zeit unaufhörlich die Frage, ob es Elsa genauso ging wie ihm, aber er kam zu keinem eindeutigen Ergebnis, für ihn waren viele ihrer Mimiken und Gestiken einfach undurchschaubar.
 

Der junge Mann fragte sich ebenfalls, während er auf dem Bett lag, was die junge Frau alles durchmachen musste, um so kühl zu werden, dass sie sich kaum in die Karten sehen ließ.
 

Am nächsten Morgen, stand Jack wieder sehr früh auf der Matte und traf im Flur diesmal nicht auf den quirligen Schneemann sondern auf Prinzessin Anna.
 

Die junge Frau, begrüßte ihn freudig und redete ohne Unterlass auf ihn ein, dass nicht nur Elsa sondern auch sie selbst, ihn auch sehr sympathisch fand, bis Jack das Geplapper nicht mehr ertragen konnte und selbst eine Frage an sie richtete. „Meinst du deine Schwester Elsa.... mag... mich?“
 

Anna lächelte, bis übers ganze Gesicht und erwiderte. „Ich hatte schon das Gefühl, dass sie dich mag, obwohl du sie, dass selbst Fragen musst. Aber es sieht gut für dich aus, da sie bis jetzt, nie an einem Mann Interesse hatte, aber bei dir habe ich das Gefühl, dass du zu ihrem Herz vordringen könntest. Ich habe ohnehin gestern einige gute Schwingungen zwischen euch gespürt.“
 

Jack nickte glücklich und nahm sich vor, während der nächsten Tage, sein Bestes zu geben, um der jungen Frau, in die er sich mit jedem Moment mehr verliebte, näher zu kommen.

Kapitel 3

Elsa wiederum durchlebten eine grauenvolle Nacht, in ihrem Inneren hörte die Königin immer wieder diese eine Stimme. Welche sie schon fast verdrängt hatte, weil Jack sie so sehr beschäftigte und von ihrem Alltag ablenkte.
 

Allerdings flüsterte Elsa, diesmal, nachdem sie sie wieder laut und deutlich hören konnte: „Wer… bist du?“
 

Sie versucht zunächst, die Stimme weiter zu ignorieren, aus Angst, wieder Chaos zu verursachen und an Jack zu denken, in letzter Zeit schaffte er schließlich immer sie zu zerstreuen. Doch in dieser Nacht war es anders, da die Magie ihr antwortet und damit ungewollt eine Katastrophe auslöste.
 

Die Naturgeister, die sie gerufen hatten, erwachten vollends und bedrohten Arendelle in seinen Grundfesten. Das komplette Schloss, musste daraufhin evakuiert werden, um sicherzustellen dass es keine Opfer gab.
 

Für Jack kam das alles überraschend, als er von Kristoff geweckt wurde, reagierte er Geistesgegenwärtig schnappte sich seinen Stock und den kleinen Yeti, der in der Nacht wieder zu ihm gekommen und auf dem Teppich vor seinem Bett geschlafen hatte, und half bei der Evakuierung.
 

Nachdem sie auf der anderen Seite der Schlossmauern angekommen waren, beobachtete er die ganze Geschichte nur aus der Ferne, da er sich um seinen kleinen Yeti, der diesmal nicht so taff war, wie sonst, da er sich verängstigt auf seinen Armen zusammenkauerte, kümmern musste.
 

Verzweifelt versuchte, er wenigstens Elsas Blick aufzufangen, die anscheinend genau wusste, was hier geschehen war und wurde noch verwirrter, als er eine Gruppe von haarigen kleinen Wesen, die gerade auftauchte, bemerkte.
 

Aus dem vertrauten Ausspruch von Anna und Kristoff vernahm er, dass es sich bei diesen Kreaturen um Trolle handelte, welche den beiden nicht unbekannt waren.
 

Die Anführerin der Trolle Pabbie, sprach nachdem sie die Prinzessin und ihren Freund begrüßt hatte eine Warnung aus: „Die Vergangenheit ist nicht vorbei. Ihr müsst die Wahrheit finden.“
 

Während Jack noch verwirrter wurde, war plötzlich alles wieder beim alten. Als die Königin schließlich die Gefahr als gebannt erklärt hatte und die Tolle wieder verschwunden waren, konnte das Schloss wieder problemlos betreten werden.
 

Alle Bewohner der wunderbaren Stadt, Arendell konnten nun wieder, in ihrer Häuser und Betten zurückkehren.
 

Jack tat es ihnen gleich auch wenn er beobachtete, wie sich Anna Elsa, Kristoff und Olaf in die privaten Räume der Königin zusammenfanden.
 

Er wollte ihnen folgen und ein Teil von ihnen sein, allerdings getraute er sich nicht, er hatte kein Recht dazu und so legte er sich in seinem Zimmer zum schlafen nieder.
 

Als Gesellschaft hatte er den kleinen Yeti, der sich mit seiner Schneewolke über sich, immer noch verängstigt, mitsamt der Wolke auf dem Teppich vor seinem Bett zusammenkauerte und schlief.
 

Jack versuchte eine Stunde lang einzuschlafen, allerdings misslang es ihn und nachdem er noch einige Minuten gegrübelt hatte, beschloss er, sein Zimmer zu verlassen und zu Elsa zu gehen.
 

Der junge Mann, der auch einmal so etwas wie ein Naturgeist gewesen war, wollte zwar vorhin, nicht in dem intimen Moment mit Schwester und Schwager hineinplatzen, aber jetzt mussten sie fertig mit ihrem Gespräch sein und nun konnte er Elsa sehen und mit ihr allein sprechen.
 

Leise schlich der Fremdling sich aus seinem eigenen Zimmer und betrat im Flur angekommen dieselbe Tür, die die bunte Gruppe vorhin auch betreten hatte.
 

In der Tat war außer Elsa, niemand mehr im Raum, die ehemalige Personifizierung des Winters schloss die Tür leise hinter sich und sah sich im fremden Zimmer um, wobei sein Blick schnell an seiner Angebeteten heften blieb.
 

Diese war schon wieder fix und fertig angezogen, wobei er sie vorhin noch im Schlafehewand gesehen hatte und schien nur auf den Morgen zu warten, um in die Ferne aufzubrechen.
 

Jack, war es nun doch unangenehm, einfach in das Zimmer der Königin eingetreten zu sein und machte durch ein tiefes Räuspern auf sich aufmerksam. Die Frau war allerdings so in Gedanken versunken das sie den Eindringling, auch danach, immer noch nicht bemerkt hatte und so sprach er.

„Ich will dich nicht stören, aber ich mache mir Sorgen um dich. Du hast vorhin so traurig gewirkt.“
 

Aufgeschreckt von diesen Worten, drehte sich die junge Frau um und lief sofort rot an, als sie Jack in ihren Gemächern erblickte.
 

Erst fragte sie sich, was er hier Tat, allerdings hinterfragte sie nichts und sagte, stattdessen. „Mir geht es gut, du musst dir keine Gedanken machen „
 

Jack merkte das sie lügte, nahm all seinen Mut zusammen und umarmte sie und sprach beruhigend auf sie an. „Ich weiß ich bin noch fremd hier, aber bitte lass mich dir helfen. Ich tue alles für dich und führe nichts Böses im Schilde, das musst du mir glauben.“
 

Elsa war nach diese Worten, so überwältigt von ihren eigenen Gefühlen und knickte in diesem Moment ein. Die junge Königin lies alles Misstrauen von sich abfallen und erzählte dem jungen Mann, der sie immer noch fest in ihren Armen hielt, alles was passiert war. Zum Schluss erzählte sie noch von der Reise, die sie zusammen mit den Anderen, plante und hoffte inständig, dass er mitgehen würde, allerdings getraute sie sich nicht, ihn zu fragen.
 

Jack wiederum fühlte sich vom diesen Worten, so bestärkt dass er einfach nicht anders konnte und sofort seine Unterstützung anbot und am nächsten Morgen ebenfalls zum Reisebegleiter wurde, allerdings nicht ohne das kleine Yeti Wesen was er erschaffen hatte und das nun Harald hieß.
 

Der kleine Schneemann hatte diese Namen ausgesucht, nachdem sein Freund auch nach 2 Tagen immer noch namenlos war.
 

Harald hatte nichts gegen diese Namen eingewandt und sich wieder treu doof, an Olafs Seite begeben.
 

Elsa und Jack hatten sich den Rest der Nacht leise miteinander unterhalten und ihre Hoffnungen und Ängste ausgetauscht.
 

Gemeinsam brachen Elsa, Anna, Kristoff, Olaf, Sven und schließlich Jack und Harald in aller früh auf und bestiegen eine Kutsche die von Sven gezogen wurde und bestritten ihren Weg in den verzauberten Wald.
 

Gemeinsam betreten sie schließlich den verfluchten Wald und trafen dort auf: Die Northuldra und Soldaten aus Arendelle, die seit Jahrzehnten dort feststecken. Die beide Gruppen misstrauen sich noch immer und so versuchte Anna zwischen den einzelnen Gruppen zu vermitteln: „Vielleicht kämpfen wir hier den falschen Kampf.“
 

Jack der nur durch Elsas Geschichte den Geschehnisse folgen konnte, war immer in der Nähe seiner Königin und versuchte diese immer im Auge zu behalten.
 

Im gleichen Moment, Jack hatte sich mal wieder in Elsa Erscheinung verloren, erschienen die Naturgeister, Wind (Gale), Feuer (Bruni), Wasser (Nokk) und Erde (Riesen).
 

Elsa begann, frankiert von Jack, der trotzdem Geistesgegenwärtig reagierte um seine Geliebte zu beschützen, mit ihnen zu interagieren und spürt dabei eine Verbindung zwischen ihnen.
 

Elsa merkte, nachdem die Geister wieder verschwunden waren, dass die Stimme sie wieder rief, doch diesmal mit einem Ziel im Norden. Die Frau glaubte, dass sie dort, Antworten auf ihre Kräfte finden könnte und teilt das ihren Begleitern mit.
 

Anna und Jack sahen sich gegenseitig besorgt an, aber nur die junge Frau fand passende Worte, die sie ihrer Schwester entgegen schleuderte: „Du musst das nicht allein machen, wir sind für dich da und wollen dir helfen.“
 

Elsa grübelte, sah erst ihre geliebte Schwester und dann den Mann, der sich langsam in ihr Herz geschlichen hatte, an: „Doch… ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet zu verstehen, warum ich so bin und ich möchte niemanden in Gefahr bringen.“
 

Jack schluckte schwer, da er genauso war wie sie und erwiderte. „Warum kannst du es nicht nehmen wie es ist? Ich verstehe ohnehin nicht, was schlecht daran ist, wie wir sind. Sicher war es anfangs schwer so zu sein aber, gerade ich habe mich daran gewöhnt und will diese Kräfte nicht mehr missen.“
 

Elsa sah Jack mitleidig an und flüsterte. „Du kannst das nicht verstehen. Du hast deine Gabe akzeptiert, ich habe es nicht, außerdem hat sie mich immer nur zum Außenseiter gemacht.“
 

Die Königin von Arendelle kehrte mit Tränen in den Augen, Familie und Freunde den Rücken und folgte der unbekannten Stimme, die ihr Hoffnung versprach.
 

Anna und Jack sahen ihr noch lange nach und blieben zunächst allein zurück.Währenddessen waren Olaf und Harald, allein im Wald unterwegs, wo der Schneemann eine kleine „existenzielle Krise“ über Veränderungen in seinem Leben hatte.
 

Olaf erwiderte dabei völlig exzentrisch zu Harald beispielsweise, mehr zu sich selbst: „Wenn sich alles ständig verändert… wie weiß man dann, was bleibt und wer man am Ende selbst ist? Vielleicht sind wir nicht die erschaffen Schneewesen, vielleicht sind es ja die Menschen die erschaffen wurden und sie wissen es gar nicht mehr.“
 

Anna und Jack die immer noch zu zweit unterwegs waren und sich dabei in Schweigsamkeit hüllten, entdeckten in der Zwischenzeit die Wahrheit nach der sich die die Königin so verzweifelt sehnte.
 

Anna, die sich Sorgen um Kristoff machte, der irgendwo im Wald zurückgeblieben war, erwiderte zu Jack: „Elsa geht ihren weg und wenn sie wieder da ist, werden wir ihr die Geschichte erzählen. Jetzt müssen wir erstmals Kristoff, Sven, Olaf und Harald suchen und das Chaos was die Naturgeister verursacht haben vereinigen.“
 

Jack überlegte schüttelte aber mit dem Kopf. „Ich kann Elsa nicht so einfach alleine gehen lassen, ich liebe sie und ich würde es mir nie verzeihen, wenn ihr etwas passiert. Schaffst du es allein die Anderen zu finden?“
 

Anna sah den jungen Mann an, war aber nicht böse auf ihn. „Ja klar, ich schaffe dass schon, folge du deinem Herzen und stehe meiner Schwester bei.“
 

Elsa, die immer noch allein unterwegs war, gelangte zum magischen Fluss Ahtohallan, dem Gedächtnis der Welt.
 

Dort angekommen blickte sie sich neugierig um und erkannte die Wahrheit, ihre Mutter war eine Northuldra und das ihre Kräfte eine Verbindung zwischen zwei Welten darstellten.
 

Schmerzlich erkannte sie, dass sie selbst das fünfte Element war und das sie deswegen immer zu leiden hatte und flüsterte leise und ehrfürchtig: „Ich bin… die Brücke zwischen allem.“
 

In ihrer innerer Erschöpfung, ging sie zu weit und wurde von der Magie des Ortes überwältigt und eingefroren.
 

Der junge Mann suchte derweil, verzweifelt nach der Frau, in die er sich verliebt hatte und hatte es mit Hilfe seiner Magie geschafft, welche ihm zu seinem Gegenstück führte.
 

Am geheimnisvollen mit Eis überzogen Ort angekommen, konnte der junge Mann seine Angebetete nirgends sehen. Panisch sah Jack sich in alle Richtungen um und vermutete die Königin von Arendelle, nachdem er sie nicht fand, nur noch an einem Ort.
 

Jack zögerte nicht lange, warf den Stock den er immer für seine Eismagie nutze weg und sprang beherzt in die eiskalten reisenden Fluten.
 

Der Eismagier schwamm durch die Wellen und fand schnell seine Geliebte Elsa. Sie trieb leblos im Wasser, was ihn dazu veranlasste schnell zu ihr vorzudringen und spendet ihr mit seinem heilende Kuss, Sauerstoff und holte sie damit ins Leben zurück.
 

Elsa erwachte daraufhin, erwiderte den Kuss zögerlich und gemeinsam tauchten die beiden aus dem wilden Strom auf.
 

Elsa stoppt daraufhin mit ihrer Macht, die Flut und brach den Fluch, der auf allem lastete und lässt den Frieden in ihre Welt zurückkehren.
 

Elsa erkannte nachdem jetzt alles wieder im Gleichgewicht war, ihre wahre Bestimmung und erwiderte zu Jack „Ich gehöre hierher… in den Wald, verzeih mir ich kann nicht mit zurückgehen.“
 

Jack lächelte die Frau in die er sich verliebt hatte an. „Wenn es das ist, was du dir wünscht, würde ich dich gerne begleiten, denn ich liebe dich und möchte immer bei dir sein. Mir ist dabei auch egal ob wir hier oder in deinem Schloss leben, denn du reicht mir voll und ganz.“
 

Elsa lächelte und wollte eigentlich widersprachen und ihren geliebten auf ihrem Schloss in Sicherheit wissen, aber zum ersten Mal, dachte sie nur an sich und gab Jack erneut einen zarten Kuss auf den Mund und flüsterte. „Ich liebe dich auch Jack und wenn du mich begleiten willst, bis du immer willkommen.“
 

Die beiden liebenden lächelnden sich noch mal an und kehrten dann sich an den Händen haltend nach Arendell zurück, wo sie dort angekommen, all ihre Freunde wohlbehalten wiedertreffen.
 

Nach einer herzlichen Begrüßung, erklärte Elsa, ihre Schwester Anna zur neue Königin von Arendelle. Die junge Frau wollte widersprechen, aber nachdem Elsa ihr erklärte, dass sie ihre Berufung mit Jack im Wald gefunden hatte, ließ die jüngere Schwester alles über sich ergehen.
 

Elsa lächelte überglücklich, die Bürde abgeben zu können und flüsterte ihrem Geliebten zu, während Anna, Kristoff von der Veränderung berichtete: „Arendelle ist in guten Händen.“
 

Jack nickte, während Elsa ihm noch einem schüchternen Kuss auf die Wange gab, ergriff seine Hand und gemeinsam gingen die beiden mit dem kleinen Harald, in den verzauberten Wald zurück.
 

Harald watschelte fröhlich vor den beiden her, derweil erwiderte Elsa zu ihrem Geliebten. „Ich bin froh, dich als meinen Seelenverwandten gefunden zu haben. Gemeinsam werden wir den Wald und Arendelle beschützen.“



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