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An Interesting Life

Nici und Trunks - Romance, Fantasy
von

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2. Teil

- Nici -
 

Am nächsten Morgen klingelte mein heissgeliebter Wecker um sechs Uhr. Mir fuhr bei diesem ohrenbetäubendem Geräusch nur ein Begriff durch den Kopf. Schule!!! Mühsam raffte ich mich aus meinen noch warmen Bett und schlurfte in mein Badezimmer, was direkt in meinem Zimmer war. Ich zog mich aus, schnappte meine Vanille Seife und ein Pfirsich Shampoo und ging in die Dusche. Nach einer schönen heissen Dusche und jetzt schon wesentlich wacher als vorher ging ich zum Schrank. Ein schwarze Schlaghose, ein blaues Batik-Top und schwarze Unterwäsche wurde aus dem grossen Schrank heraus gezogen. Nachdem ich mich angezogen hatte verschwand ich wieder für ein paar Minuten im Badezimmer und föhnte meine Haare, die ich wieder zusammen band. In meiner Schultasche suchte ich den schwarzen Kajal und umrahmte die Augen, was dann mit einem schwarzen Mascara noch vollendet wurde. Aus dem Schrank zog ich noch eine Stoffjacke und kramte mir das Etui zusammen, was ich in einen Rucksack schmiss. Irgendwie noch müde schleifte ich den Rucksack samt mit mir selber in die Küche, wo mein Vater schon am Tisch sass. Er ass eine Schale Kornflakes, als er dann kurz auf sah und mir "Guten Morgen" wünschte. Meine Antwort war nur ein müdes Grummeln, was er mit einem Schmunzeln abhackte. Er zeigte dann auf die Thecke und sagte: "Ich hab dir auch eine Schale Kornflakes hingestellt." "Danke", sagte ich und vertilgte sie in einem ziemlichen Tempo. Da ich nur ungefähr wusste wo sich die Schule befand beschloss ich schon um sieben Uhr zu gehen. Was jetzt auch der Fall war. Mit einem "Tschüss" verabschiedete ich mich von Dad und trat hinaus. Im Brief, der ich von dieser Schule geschickt bekommen hatte, stand, ich sollte ins Zimmer 9 um halb acht kommen. Dort würde man mir den Rest schon zeigen. Die Schule fand ich recht schnell und der Schulhof war auch schon mit einigen Schülern zu sehen. Ich setzte mich auf meine Steinbank und wartete bis der Gong einsetzen würde.
 

Der kam dann auch nach zehn Minuten. Ich suchte das Zimmer 9 und betrat es. Peinlicherweise war ich die letzte, sogar der Lehrer war schon drin. Aber er lächelte nur und bat mich herein. "Liebe Schüler, wir haben hier eine neue Schülerin. Stellst du dich kurz vor?", sagte er dann an mich gewandt.

"Hi, ich bin Nici Paige und komme aus New York City." Das wars, mehr interessierte die doch sowieso nicht, dachte ich mir. "Gut, Nici, setz dich doch neben Miranda dort." Er wies mit einer Hand zu ihr und ich verschwand schnell am bestimmten Platz. Miranda und ich verstanden uns von Anfang an gut. Die erste Lektion verlief gemütlich für mich. Miranda gab mir alle Schulbücher und zeigte mir auch noch das Schulhaus. Die zweite Lektion war dann eine Geschichtsstunde. Ich fand diese Lektionen immer ziemlich langweilig. Meine Aufmerksamkeit galt demnach meinem kleinen Briefchen, welches immer wieder zu meiner Nachbarin hinüber schob. Doch plötzlich wurden wir darin unterbrochen. Zur Tür herein stürzten ein lilafarbener und ein schwarzzersauster Haarschopf. "Aha, Goten und Trunks. Wieder zu spät. Naja, nichts neues. Hinsetzen und zuhören.", sagte der Lehrer streng. Die zwei setzten sich neben uns an eine noch freie Schulbank und redeten miteinander. Ich vergass mich völlig und starrte die ganze Zeit auf den lilafarbenen Jungen. Aus ihrem Geflüster konnte ich hinaus filtern, dass er Trunks hiess. Als Miranda mich aus der Erstarrung riess, ohrfeigte ich mich schon innerlich selbst. So blöd zu starren. Auffälliger gings ja sicher nicht mehr.
 

Der Morgen verging schleichend langsam, vor allem weil ich mich immer wieder selbst dabei ertappte, wie ich Trunks ansah. Gott sei Dank hatte er selbst mich nicht entdeckt.

Als es dann endlich klingelte und die letzte Stunde des Morgens aus war, atmete ich erleichternd auf. Es war langweilig gewesen. Mein Leben war sowieso immer langweilig. Nichts war im Gange wenn ich im Spiel war. So dachte ich zumindest. Ich hatte eine todlangweilig Familie, die nicht mal weiss wann ich aufs Klo ging. Wenigstens war es in der Schule nicht so blöd.

Miranda kannte offensichtlich die zwei Jungs gut, auf jeden Fall machten wir uns zu viert auf den Heimweg. Wie ich bald feststellte war Trunks der Sohn von der Inhaberin der Capsule Corporation und er wohnte demnach in der selben Strasse wie ich.

Wir redeten über die Schule oder über den neusten Flop, der sich gerade wieder erreignet hatte. Ich hörte mehr zu, da ich noch nicht sehr viel wusste, was das betraf. Von daher musterte ich Trunks einmal von oben bis unten. Ziemlich durchtrainiert, ganz sicher nicht irgendein Vollidiot mit minderwertiger Intelligenz oder so. Was mir auch auffiel, war, dass er so gut wie nie über sein Zuhause redete. Goten hatte sicher schon etwa fünf Mal erwähnt wie seine Mutter wäre. Und auch von Miranda wusste sie schon eine ganze Menge was ihre Familie betraf. Zum Beispiel ihre Backkranke Mutter, die für alles und jeden, sei es eine Katze, einen Kuchen oder irgendwelche Kekse backte.

"Hey Leute ich sollte mich langsam beeilen, wenn ich den Tollwutanfall meiner Mutter heute vermeiden will.", sagte er grinsend. "Ja, ich sollte auch langsam heimkommen. Machts gut ihr zwei.", meinte auch Miranda und schon waren sie ausser Reichweite. Ich selbst fand es wieder einmal klasse. Miranda liess mich tatsächlich hängen mit so einem Typen. Nicht dass er den Eindruck machte, gefährlich zu sein. Aber er sah einfach zu gut aus. Nach meiner Meinung durfte er nicht mal lächeln sonst müsste man mich wohl zuerst tiefkühlen, bis man mich nach Hause tragen konnte. Wir gingen schweigen nebeneinander her. Niemand sagte auch nur ein kleines Wörtchen.
 

- Trunks -
 

Die ist nicht sehr gesprächig wie mir scheint. "Wann seit ihr her gekommen?", fragte ich plötzlich. "Gestern.", sagte sie knapp und schien sich wieder ihrer Schweigepflicht zu widmen, was mich ein wenig aufregte. "Gefällts dir hier?", versuchte ich es erneut. "Ja, es ist schön. Ruhig und nicht so laut.", sagte sie. "Was meinst du mit laut?", fragte ich neugierig. "In New York City ist es relativ laut. Wir hatten auch ein Haus, aber unsere Nachbarn waren einfach schlimm. Die Kinder hatten eine Heulkrankheit und wir hatten verdammt viel Hunde im Quartier." "Ach das meinst du. Hier ist es wirklich nicht sehr laut, aber es läuft immer etwas. Vielleicht hörst du ab und zu wieder mal einen Knall von der Capsule Corporation. Passiert aber eher selten." Ich fragte mich warum ich so einen Scheiss überhaupt sage. Eher selten, Mum würde sich riesig freuen, wenn Vater nicht mindestens fünf mal in der Woche den GR sprengen würde. "Was machst du in der Freizeit?", fragte sie mich. Ich war überrascht und fragte mich gerade, was ich denn eigentlich mache. Überhaupt keine Ahnung was ich antworten sollte, kam wohl die gelogenste Antwort in ganz South Carolina aus meinem Mund: "Hausaufgaben..." Ich lächelte sie dann nur schief an und fragte mich was Vater bei mir gestern im Training wohl ausgelöst haben könnte. Zuerst komme ich zu spät, ist mir nämlich noch nie passiert, und dann das hier. "Aha. Dann bist du sicher ziemlich gut in der Schule. Aber äh...du hast doch schon noch andere Sachen die du machst oder nicht?" "Klar, was gibt's denn da." Wieder grübelte ich nach. Trainieren nein, sag ich lieber nicht. Ah ja. "Mit Freunden was unternehmen. Was hast du denn so für Hobbys?", fragte ich sie dann um dem Thema auszuweichen. Wenn ich nämlich ehrlich bin mache ich nicht gerade viel. Meine Freizeit geht meistens ins Training, wenn Vater wieder einmal allein trainieren will dann mache ich was mit Goten. Der Abend ist für Hausaufgaben oder vielleicht doch eher Abschreiben? Ich beschloss das mal im Unklaren zu lassen. War ja eigentlich beides gleich anstrengend. Beim einen benutzt man einfach zwei Dinge: Hand und Hirn. Beim anderen nur Hand.

"Tja, ich sitze viel Computer und schreibe Geschichten oder gestalte Homepages. Aber mehr Geschichten schreiben. Mit Freunden unternehme ich auch ab und zu gerne was, das wars so um alle Ecken herum", sagte sie.

"Weißt du, ihr habt euch eine gute Zeit zum umziehen ausgesucht.", sagte ich. "Wirklich? Wieso?", fragte sie. "Es sind nur noch vier Wochen bis zu den Sommerferien. Vorher machen wir noch ein Klassenlager. Die sind meistens recht gut. Schon letztes Jahr war es gut geworden. Und zudem hast du den grössten Teil der Prüfungen schon verpasst. Nicht schlecht oder?", sagte ich.

"Nein, du hast recht. Perfektes Timing.", sagte sie grinsend. Den Rest des Weges liefen wir ohne wieder ein Gespräch zu beginnen. Für mich reichte es auch. Sie war normal wie jedes andere Mädchen auch. Halt langweilig. Sie war schon nett, aber was sollte ich denn mit ihr schon anfangen, wenn sie nicht so gesprächig ist. Naja, mal sehen was kommen wird.

"Also bis Morgen.", sagte ich und winkte ihr noch zum Abschied. "Ja, bis Morgen.", rief sie mir noch zu und lief weiter. Ich trat ins Haus und wie immer hörte ich nur das Summen des GR's. Meine Mutter und Bra sind bestimmt wieder einkaufen gegangen. Erleichtert dass ich nicht da war ging ich in mein Zimmer. Sonst hätte ich wieder den Packesel spielen können. Obwohl doch diese Weiber Hoi Poi Kapseln haben. Ach, versteh mal einer die Frauen, dachte ich mir.
 

Also, haut euch mal hübsch in die Tasten und sagt mir wie ihrs findet!!

1.Teil Zuerst lesen!!!!! Eine Art Prolog

- Nici -
 

Eine neue Stadt, eine neue Umgebung, keine Freunde mehr. Kurz gesagt Umziehen. Im Grunde genommen mochte ich das Umziehen. Ich konnte mein Zimmer wieder neu einräumen und ich fand beim Einpacken immer wieder alte Dinge, die ich schon längst vergessen hatte. Dieses mal fand ich mein altes Tagebuch, welches ich zuerst von meiner Schwester geklaut geglaubt hatte. Aber offensichtlich war es mal wieder in meiner eigenen Unordnung untergekommen. Meine erste Kiste bestand aus allerlei wirren Sachen, die nächsten vier Kartons füllte ich mit Büchern. Ich war ein Bücherwurm und hatte demnach ziemlich viele von denen. Das nächste grosse, zeitraubende Projekt war mein Schreibtisch auszuräumen. Ich liebte alles was mit Büroartikeln zu tun hatte und hatte demnach auch recht viel. Oben am Schreibtisch war noch ein grosses Gestell an der Wand angenagelt, auf dem Unmengen von Ordnern standen. In vier hatte ich alle meine selbstgeschriebenen FFs eingeordnet. Und das waren gewiss nicht wenige.
 

Für die ganzen Bürosachen brauchte ich allein sechs Kartons bis ich den ganzen Kram leer geräumt hatte. Dann noch drei Schachteln für meinen Computer. Nach meiner Ansicht mein wertvollstes und bestes Teil. Am nächsten Morgen kam dann der Umzugswagen und fuhr schon mal zu unserem neuen Haus.
 

Um neun Uhr Morgens sassen Irina, Ivory und ich im Auto. "Hey Nici schau doch nicht so mürrisch in die Gegend. Freust du dich denn gar nicht?", fragte mich Ivory fröhlich. "Doch, doch, bin nur müde.", sagte ich ausweichend. Ich hatte überhaupt keinen Bock auf irgendwelche Gardinenpredigten von meinen Eltern. Also grummelte ich still für mich weiter. Oh ja, ich freute mich überhaupt nicht. Ich werde in eine komplett andere Schule gehen. Irgendwo in South Carolina, genauer gesagt in der Hauptstadt. Ich wusste nur zwei Sachen. Dort war die grosse Firma Capsule Corporation und dass wir ein Haus in der selben Strasse irgendwo hatten. Ich wusste nicht wo meine Schule war und ich wusste nicht was mich dort erwarten würde.
 

Um ein Uhr mittags kamen wir dann an. Eins musste ich meinen Eltern ja lassen. Das Haus war toll. Es war ziemlich gross und ich sah schon von weitem meine grosse Rettung für den Sommer. Da waren Gärtnern am hantieren. Die selben Pflanzen wie wir sie im alten Garten hatte wurden wieder gepflanzt und noch viele andere dazu. Das hiess für mich: Kein Unkraut heraus graben.

Damit war sicher die Laune für die Hälfte des Jahres gesichert. Dann kam mir der nächste tolle Geistesblitz. Wenn sie sich Gärtner leisten können haben wir auch eine Putzfrau. Das war noch besser. Ich glaube, ich würde nie wieder schlechte Laune haben. Dad zeigte uns dreien sofort das Zimmer. Ich hatte im ersten Stock am Ende des Flures. Still, abgelegen. Hier würde man sicher nicht immer gestört werden. Ich fing sofort an alles auszupacken, wobei mein Computer als erstes wieder total funktionstüchtig und aufgestartet auf dem Pult stand.
 

Fürs Mittagessen holte ich mir nur einen Sandwich mit Schinken und ass den aber in meinem Zimmer. Ich genoss die Ruhe, die dieses Haus ausstrahlte. Der Ort gefiel mir mal ganz gut. Das war ein guter Anfang. Keine nervende Nachbarn, dessen Kindern die Heulkrankheit hatten oder irgendwelche spinnende Hunde, die einem in der Nacht wieder mal nicht in Ruhe liessen.

Ich trat auf den grossen Balkon um frische Luft zu schnappen. Ein riesiger Ausblick bis zum Meer, dem Atlantischen Meer, strahlte mir entgegen. Die angenehme Wärme kroch sich auf meine Haut und die Sonnenstrahlen reflektierten auf meiner schwarzen Lederhose. Die Gurtschnalle liess in der Luft glitzerne Sterne erscheinen, die sich im Sonnenlicht gebrochen hatten.
 

Zum ersten Mal schaute ich mir die Umgebung richtig an. Die Strasse war voll gepflastert mit Häusern und Kinder spielten in den Gärten. Aber trotzdem konnte man ihr vergnügtes Kreischen nur sehr leise hören. Manchmal fuhr eine Horde Kinder auf Rollbrettern oder Scoutern vorbei. Alle fünf Meter stand ein Baum, die in dieser warmen Jahreszeit wieder ihre schönste Pracht zeigten.

Nach ein paar Minuten hatte ich dann genug und ging wieder in mein Zimmer. Eine Kiste schleppend öffnete ich noch gleichzeitig meinen Kleiderschrank. Sofort schaute ich in mein Spiegelbild. Meine schwarzen halblangen Haaren hatte ich mit einem silbernen Haargummi hinten zusammengebunden. Um meine Handgelenke hatte ich zwei schwarze Stoffarmbänder, die einen kleinen mit Strasssteinchen geformten Stern drauf hatten.

Als ich wieder auf sah, blickten mir zwei fast schwarze Augen entgegen. Um die Pupille herum war es ein dunkelbraun welches dann nach aussen ins Schwarze verlief. Ich fand meinen Körper nicht perfekt. Aber er sah auch nicht gleich so schlimm aus dass dem Gegenüber das Frühstück wieder hoch kommen würde. Falls er überhaupt eins hatte. Ich räumte meinen Kleiderkasten ein. So verging für mich der Tag. Ich traf meine Familie nochmals beim Abendessen, wo wir von jedem die Meinung über unser neues Heim anhörten. Mum hatte sich natürlich wieder in ihren neuen Garten verliebt. Dad schmunzelte nur als sie ununterbrochen über ihn erzählte. Der Grund dafür war wohl, weil Mum anfangs ,als Dad den Vorschlag gemacht hatte hier das neu gebaute Haus zu kaufen, schon ein riesen Theater veranstaltet hatte, da sie ihren Garten nicht allein lassen wollte. Vater hatte dann den Vorschlag gemacht, sie könnten doch die Bäume und zähesten Sträucher in den neuen Garten wieder einpflanzen. So war sie dann einverstanden mit dem Hauskauf. Als sie es Ivory und Irina gesagt haben, waren die sofort aus dem Häuschen. Mich hatte man natürlich überhaupt nicht gefragt. Anfangs war ich natürlich sauer darüber, aber irgendwann war es mir dann doch egal. Ich fühlte mich sowieso ziemlich unbeachtet in meiner Familie. Meine Eltern fragen mich schon wie es mir ging oder für was ich mich eigentlich interessierte. Es war einfach in ein simples "Mir geht's gut Mum" oder "Keine Sorge, es ist nichts" zu sagen. Wenn es noch so falsch sein konnte, sie merkten es nie. Früher beschäftigte mich das sehr. Ich dachte immer sie hätten mich nicht gerne oder so. Aber mittlerweile hatte ich gemerkt dass ich einfach nicht so wichtig bin. Meine beiden kleineren Schwestern waren einfach viel wichtiger. Aber das war mir jetzt egal. Ich freute mich für sie und wir hatten unter Schwestern auch ein recht angenehmes Verhältnis. Wir stritten so gut wie nie.

Ich sass den restlichen Abend noch an meinem Computer und schrieb an einer Romantic Geschichte. Ich hatte wieder einmal so eine Phase in der ich mich nach einem warmen Gefühl sehnte. Das Gefühl für jemanden wichtig zu sein.

Aber ich wusste diese Welt existierte nur in einer Geschichte. Aber es war für mich in Ordnung. Ja, noch war alles in Ordnung!!

3.Teil

3. Teil
 

- Nici -
 

Hat ja gut angefangen. Ich scheine ihm ja nicht unheimlich sympathisch zu sein. Ach egal, war doch auch nicht mein Ziel. Oder? Ich musste schon zugeben, faszinieren tat er mich schon. Er hatte etwas an sich. Seine blauen Augen vielleicht? Ich wusste es nicht. Es war eher sein ganzes Selbst. Wie er lief, wie er sprach, wie er mich ansah. Nicht dass er mich mit einem besonderen Blick angesehen hätte, aber ich wusste dass er Geheimnisse hatte. Jeder hatte das, aber da machte ihn irgendwie interessant. Aber ich scheine wohl zu langweilig zu sein. Ja, mit dem hätte er wohl recht. Ich war wirklich nicht sehr interessant. Ich führte ein normales, ja stinknormales Leben.
 

"Nein. Mirota du darfst nicht sterben. Du warst unsere einzige Chance. Wer soll sie jetzt aufhalten?" "Ich weiss es nicht, Hirena. Ich weiss es nicht." "Du musst deine Kräfte jemanden weiter geben. Bevor es zu spät ist."

"Wie?" "Mach jemanden zum Jakaschi. Auf der Erde gibt es einige die sich dafür eignen." "Ich werde es versuchen", kam es stockend von Mirota. Einige Minuten schloss sie die Augen und konzentrierte sich noch mit ihrer letzten Kraft, die sie finden konnte. Dann öffnete sie ihre Augen. "Es ist getan." "Wer? My Lady, wer ist es?" "Es ist...ahhh." Kraftlos sank sie in Hirenas Arme und ihre Muskeln entspannten sich. Tränen tropften auf ihr verschlissenes Kleid und eine Hand hob sich und schloss ihre Augen. "Ich werde es finden, ich werde euren Träger finden.", sagte Hirena, legte die Leiche vorsichtig auf den Boden und ging um ihrer Mission nachzukommen. "Ich muss sie finden bevor sie das Böse tötet.", sagte sie halblaut und mehr zu sich selbst.
 

"Hallo Mum." "Hallo Schätzchen, wie ist es gegangen." "Gut.", sagte ich wieder einmal mehr und setzte meinen Weg in mein Zimmer fort. Ich schmiss das Schulzeug aufs Bett und setzte mich hin. Mir war auf einmal so komisch. Ich fühlte mich plötzlich so kraftlos und es drehte sich alles. Ich versuchte aufzustehen um mich im Badezimmer mit Wasser wieder aufzufrischen. Ich dachte es würde mir vielleicht helfen. Statt dessen kam genau dass was ich befürchtet hatte. Ein paar Schritte und mir wurde schwarz vor Augen. Ich spürte noch wie ich auf dem Boden aufprallte und dann verlor ich mein Bewusstsein...
 

- Trunks -
 

Wie jeder es wohl machte, schmiss auch ich als erstes meinen Rucksack in die hinterste Ecke meines Zimmers. Als sich dann mein Magen meldete beschloss ich den Kühlschrank aufzusuchen. Das wichtigste Küchengerät eines Saiyajin. Ich plünderte fast den ganzen Inhalt und fing an zu essen. Dabei bemerkte ich etwas äusserst merkwürdiges. Nicis Aura war erstaunlich schwach. Vorher war das noch anders.

Ich fragte mich sowieso gerade warum ich eigentlich an sie dachte und vor allem warum ich ihre Aura aufspürte. Trotzdem beschloss ich nachzusehen. Aber vielleicht eher unauffällig. Was würden schon ihre Eltern sagen wenn er kommen würde und sagte ihre Aura wäre schwach. Höchst wahrscheinlich würden sie ihn für bekloppt oder so halten. Ich lief zu ihrem Haus, das auch nur zehn Meter entfernt lag, dort spürte ich ihre Aura in einem Zimmer, welches einen Balkon hatte. Das Fenster stand offen, was ich dann auch sofort nutzte. Ich flog hoch und spähte hinein, konnte aber nichts entdecken. Nur ein paar Kartons, die schon zusammengefaltet zwischen Schrank und Wand eingeklemmt waren, einen Schreibtisch und oben dran ein Gestell das voll bepackt war mit Ordner. Auf mich machte sie eher den Eindruck als wäre sie ein Anwalt oder so etwas. Es war alles so ordentlich überhaupt nicht teenagerhaft eingerichtet. Ohne ein Geräusch von mir zu geben ging ich ins Innere des Raumes und sah mich noch ein bisschen genauer um. Und da, um die Ecke des Bettes, lag sie ausgestreckt am Boden und atmete sehr flach. Ich eilte schnell zu ihr und hob sie vorsichtig hoch. Mir fiel auf, dass sich ihr Körper sehr kalt anfühlte. Obwohl sie noch eine Jacke darüber anhatte konnte ich es deutlich spüren. Ihr Gesicht sah unnatürlich blass aus, was mich ein weiteres fragen liess, was wohl mit ihr los sei. Ich schupste den Rucksack zur Seite und legte sie auf die rechte Hälfte des Bettes.

Die Decke schien sie gut versteckt zu haben, aus welchen Grund auch immer. Auf Grund dessen, beschloss ich sie mit meiner eigenen Körperwärme einzuhüllen. Ich nahm ihre Hand und konzentrierte mich. Die Hälfte meiner Wärmeenergie floss nun in ihren Körper, was ich jetzt auch deutlich spüren konnte. Sie fühlte sie wieder viel wärmer an als vorher und ihr Atem hörte sich auch wieder besser an. Ich liess sie wieder los und befühlte noch ihre Stirn, um sicher zu gehen dass es jetzt auch alles in Ordnung war. Ich trat ein paar Schritte vom Bett weg und betrachtete sie ein wenig. Ich fragte mich, warum ich mir überhaupt Sorgen gemacht hatte um sie. Und dann hatte ich ihr auch noch meine Wärmeenergie gespendet. Warum? Ich verstand es nicht. Es war ein seltsames Gefühl. Man könnte sagen ich war beunruhigt. Und das war ich auch. Aber warum? Ich beschloss wieder zu gehen, vielleicht würde dann dieses seltsame Gefühl wieder verschwinden. In meinem Zimmer wieder angekommen musste ich feststellen wie falsch ich damit lag. Mutter hatte gesagt wenn ein Problem auftrete müsse man die Ursache dafür suchen. Es war eigentlich nicht wirklich ein Problem, für mich war es eher komisch. Warum fühlte ich nur so komisch. Aber die Ursache war mir durchaus bekannt. Sie!! Sie verursachte das! Ich beschloss meine Gedanken zu verbannen und mich meinem Essen wieder zu widmen. In der Küche fand ich allerdings nur noch meinen Vater vor. Offensichtlich hatte er mir diese freiwillige Arbeit schon abgenommen, worauf nicht wirklich glücklich war. Ich wollte mich gerade ablenken und er versaute mir wieder alles.
 

Ich beschloss trainieren zu gehen. Vater und ich hatten unseren eigenen GR, weil ich nicht immer einen nervenden Vater neben mir haben wollte, der mir sagte dass ich eine Flasche sei. Aber auch das Training war ein totaler Flop und ich beschloss zu Goten zu fliegen. Vielleicht konnte er mir helfen. Er war zwar ab und zu begriffstutzig aber bei solchen Situationen war er ein Weltmeister.
 

Feetback an mich, please ;-)

Teil 4

Teil 4
 

- Nici -
 

Langsam öffnete ich meine Augen und sah an die Decke. Ich setzte mich auf und bemerkte dass ich auf meinem Bett lag. War ich nicht vor dem Bett ohnmächtig geworden? Doch, das wusste ich noch. Aber wer hatte mich denn aufs Bett gelegt? Vater war nicht da. Meine Schwestern waren auch nicht hier und meine Mutter hatte das bestimmt nicht bemerkt und wenn hätte sie niemals die Kraft gehabt mich aufs Bett zu hieven.

Ich sah auf meinen Wecker und bemerkte dass es schon Ein Uhr nachmittags war. Um halb zwei fing die Schule wieder an und ich hatte noch gar nicht gegessen. Ich räumte schnell meinen Rucksack aus ausser die Bücher die ich brauchte, die liess ich drin. Dann sprintete ich in die Küche und angelte mir einen Sandwich aus dem Kühlschrank und verdrückte ihn schnell. Ein Glas Ice Tea hinterher getrunken machte ich mich wieder auf den Weg. Ich stand bereits im Flur als er an der Tür klingelte. Miranda, Goten und ich liefen zur Capsule Corp. und klingelten auch dort um Trunks ab zu holen. Erst als die Tür aufgemacht wurde sah ich auf. Zwei blaue Augen musterten mich von oben bis unten, als ob er gewusst hatte was passiert war. Was er natürlich nicht tat. Woher denn auch?! Nach ein paar Sekunden Musterzeit schnappte er sich seinen Rucksack und zusammen liefen wir im Schneckentempo zu Schule. Ich lief schweigend neben ihnen her und spürte neben her immer wieder Trunks Blicke. Sie schienen mich fast zu durch bohren. Warum tat er so komisch. Wusste er etwa doch dass ich vorhin ohnmächtig war? Jemand hatte mich ja auf das Bett gelegt. Aber wie kam er dann herein? Blöde Frage, natürlich zur Tür. Aber er müsste es ja gewusst haben, und das konnte er nicht. Schluss jetzt, ich mache mich selbst noch verrückt. Er war das nicht. Gar nicht möglich. Vielleicht hatte meine Mutter ja doch mehr Kraft als ich glaubte. Ich werde einfach sie fragen.

Mit diesem Ziel des Gedankenganges war ich zufrieden und somit grübelte ich nicht mehr gross über das.

Trotzdem entgingen mir Trunks' besorgte Ausdrücke nicht. Immer wieder bemerkte ich es. Als ich in der Englisch Stunde sass, schob mir Miranda einen kleinen zusammen gefalteten Zettel hinüber. ,Weißt du wieso Trunks dich dauernd ansieht? Als mache er sich Sorgen um dich' stand da. Ich antwortete mit einem ,Nein'. Ich hatte ja echt keine Ahnung. Es war wirklich so als würde er sich Sorgen um mich machen.
 

Vermutlich bilde ich mir das wieder einmal nur ein. Ich hab zu viel Romantic - Geschichten geschrieben und sehe vor lauter Wald die Bäume nicht mehr (Weiss gar nicht ob der Spruch stimmt ^^)

Die Stunden am Mittag vergingen quälend langsam aber doch kam irgendwann einmal der rettende "Gong". Ich hatte noch Französisch und anschließend Chemie. Zusammen mit Miranda schlenderte hinaus auf den Schulhof. "Hey, morgen ist Mittwoch. Lust mit mir an den Strand zu gehen?" "Klar", meinte ich. "Die Zeit machen wir morgen ab, ich muss noch in die Stadt fahren. Kommst du mit?" "Ich kann nicht. Ich fühl mich etwas müde." "Ok dann bis morgen.", sagte sie und winkte mir noch im davonlaufen zu. Ich machte mich auf den Heimweg, der doch allen zehn Minuten dauerte. Aber irgendwie war ich so kraftlos. Meine Schritte waren mühsam und schleppend und bemerkte dass ich fror. Meine Jacke enger umgeschlossen lief ich weiter. Warum zum Teufel fror ich in so einem Wetter. Es war fast 25° warm und ich fror. Zu Hause legte ich mich sofort aufs Bett und zog meine Decke aus der Unterbettkiste. Total eingehüllt in die Decke hatte ich mein Laptop auf dem Bett und schrieb an einer Geschichte. Hausaufgaben hatte ich keine auf morgen. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl etwas vergessen zu haben. Naja, egal, so wichtig kanns ja nicht sein, dachte ich mir und schrieb wieder weiter.
 

- Trunks -
 

"Hey Goten, hast du Nici gesehen?", fragte ich meinen besten Freund. "Nö, Miranda und Nici waren ziemlich schnell draussen. Vorhin waren sie noch auf dem Schulhof aber jetzt sehe ich sie nicht mehr. Wieso denn überhaupt?" "Äh....Nici hat ihr Chemieheft liegen gelassen.", stotterte ich. "Gibs ihr doch morgen.", meinte Goten. Hey, seit wann war denn mein Freund so schlau. Na egal. Intelligenz hin oder her. Ich gebs ihr jetzt. "Ich geh nach Hause ok?" "Jepp, mach ich auch gleich. Bis Morgen." Damit ging ich in die nächste Gasse und flog nach Hause. Eher gesagt landete ich vor ihrem Haus. Die Leute in dieser Gegend wussten schon längst dass die Briefs ausser seine Mutter alle fliegen konnten. Ich klingelte zweimal und wartete. Nach ein paar Sekunden hörte ich Schritte. Dann wurde die Tür geöffnet und da stand auch schon der Inhaber des Chemieheftes. "Du hast es liegen gelassen", sagte ich sehr einfallsreich. "Danke fürs Bringen." Sie lächelte mich zum ersten Mal an. Ihr Lächeln war so zauberhaft, dass ich mich schon recht zusammen zu reissen. "Willst du rein kommen?", fragte sie mich plötzlich. Ich wusste ehrlich gesagt nicht was ich tun sollte und aufgrund meiner Unentschlossenheit antwortete ich mit "Ja". Im nächsten Moment fragte ich mich warum denn eigentlich, aber am Ende fand ich es gar nicht so schlecht. Das Haus war gross und wirkte freundlich. Sie führte mich in die Küche und wies auf den Stuhl. Ich setzte mich gehorsam hin und wartete. "Willst du was trinken?" "Klar", antwortete ich blitzschnell. "Was? Es hat Ice Tee, Apfelsaft, Orangensaft..." "Ice Tee wäre gut.", sagte ich. "Ok." Sie schenkte mir ein Glas ein und stellte es auf den Tisch. "Ich versorge das Heft kurz ok?" Ich nickte nur und schüttete mir das Glas Ice Tee herunter. Sie verschwand oben und tat vermutlich das was sie gesagt hatte.
 

Als sie dann aber zehn Minuten später immer noch nicht auftauchte, wurde ich langsam stutzig. Brauchte man den so lang um ein Heft zu verstauen? Frauen waren da schon ein bisschen ordentlicher als manche Jungs aber so lange? Mit einer kleinen Portion Neugier ging ich die Treppe hinauf in das hinterste Zimmer. Mir fiel jetzt auch ihre schwache Aura auf. Vielleicht war sie schon wieder ohnmächtig geworden?! Langsam sollte sie wegen dem zum Arzt gehen. War schon fast nicht mehr normal. Ich trat ein und das erste was mir auffiel waren die Blutspritzer an der schneeweissen Wand. Ich betrachtete sie beunruhigt als mir der nächste auf dem Fenster des Balkons auffiel. Ich trat auf den Balkon konnte sie aber immer noch nicht entdecken. Ganz genau sah ich mich um aber fand nichts. Ich trat näher an das Geländer heran, da bemerkte ich ein blutroter Abdruck einer Hand. Nach unten gefallen war sie nicht, aber wo konnte man sonst noch hin? Nach oben ja, aber sie konnte doch nicht fliegen oder? Ich glaubte einen unterdrückten Schrei zu hören, dachte aber dass ich mich irre. Trotz des Gegenargumentes sah ich nach oben und riss die Augen auf. Fast zweihundert Meter über mir schwebte sie in der Luft. Doch noch etwas anderes unsichtbares war da...
 

Also, bitte wieder Kommis schreiben ;-)

5. Teil

Also, weiter gehts!!!
 

Teil 5
 

- Nici -
 

Ich versuchte zu schreien, aber etwas unsichtbares presste seine Hand auf meinen Mund. Ich brachte nur ein paar gepresste Geräusche heraus und ich fühlte nur eins. Schmerz!! Mein Rücken brannte. Ich spürte etwas scharfes dass sich in meinen Rücken schnitt. Immer und immer wieder. Meine Handgelenke fühlten sich taub an. Ein unsichtbarer Gegenstand wurde hineingeschlagen. Ich fühlte es mit jedem Schlag mehr. Es bohrte sich quälend langsam durch mein Fleisch und es schien nie aufzuhören. Trotz des Schmerzes schlug ich wie wild um mich und versuchte die Ursache meiner Verletzungen irgendwie damit zu treffen. Etwas hielt meine Arme fest und zog sie nach aussen. Mein Gesicht war tränenüberströmt. Es schien nie enden zu wollen.
 

Doch auf einmal war nichts mehr da. Keine Hand die mich festhielt. Niemand der etwas durch meine Handgelenke schlug und keine Schnitte mehr. Und dann schrie ich...

Weil mein ganzer Körper schmerzte, weil ich Angst hatte und die Tatsache dass ich fiel. Doch es ging nicht lange und jemand fasste mich an der Taille. Wie wusste ich nicht? Aber ich hatte wieder Angst. Furchtbare Angst kroch in mir hoch. Nicht noch einmal. Hatte ich denn nicht schon genug gelitten. Mit blutüberströmten Händen zerrte ich an den fremden Händen um mich frei zu kriegen. Heftig ausschlagend bemerkte ich die Worte nicht, die jemand sprach. "Nici, Nici hör auf. Es ist alles ok. Ich bins nur, Trunks." Als ob ich es zum erstem Mal gehört hätte hörte ich sofort auf und sah im ins Gesicht. Ich sah Entsetzen in diesen blauen Augen. "Ich werde dich ins Krankenhaus bringen.", sagte er knapp.

Die Ärzte sahen mich nur mitleidig an und behandelten meine Wunden. Trunks hatten sie raus geschickt. Eine Ärztin verband meine Handgelenke und meinte dann: "Sie hatten Glück. Einen Zentimeter mehr und sie hätten die Hauptpulsschlagader getroffen.", sagte sie ernst. Ich nickte stumm und registrierte erst jetzt was die da eigentlich gesagt hatte. "Was, wie bitte? Sie glauben doch nicht etwa ich hätte das getan oder?" Sie schaute mich mit einem "Natürlich" Blick an. "Oh nein nein. Sicher nicht. Ich würde so etwas nie tun." "Nici, was führen sie für ein Leben?" "Äh, was ein normales eben. Für solchen Scheiß hab ich keine Zeit. Ich gehe jetzt." "Nein warten sie Miss Paige. Sie sind noch nicht fertig. Wir machen mit Ihnen noch einige Untersuchungen." "Ich bin völlig in Ordnung." Mit diesem eher geschrieenen Satz stürmte ich aus dem Zimmer in den Flur. Ich bemerkte Trunks nicht der mir dann hinter her stiefelte. Hinter her kam die Ärztin die dauernd "Miss Paige" rief. Plötzlich stoppte ich mitten im Flur und drehte mich ruckartig um. Die nun stehende Ärztin meinte: "Miss Paige, das ist ernst. Sie können noch nicht gehen. Diese Verletzungen können nur von ihnen kommen. Das nächste Mal könnte sie das eventuell umbringen.", meinte sie. Beruhigend, fand ich. Vor allem die Tatsache dass das ein Jemand war der noch unsichtbar zu sein schien. "Also, äh, wenn ich etwas sagen darf. Wenn nochmals etwas vorfallen sollte kommen wir wieder", sagte Trunks und zog mich an den Armen mit sich. "Ich will aber nicht m..." "Ja ja, schon klar, komm jetzt.", sagte er grob. Als ich draußen stand riss ich mich von ihm los.
 

- Trunks -
 

Was hatte sie denn jetzt schon wieder? "Was soll das? Ich kann mich doch selber wehren.", zischte sie. Wenigstens danke sagen hätte sie können. "Das hat man gesehen", sagte ich sarkastisch. "Das war überhaupt nicht witzig du Arsch.", sagte sie zu mir und lief davon. "Hey warte. So hab ich doch das gar nicht gemeint." Ich musste mich ein bisschen ins Zeug legen, die sprintete ja nahe zu davon. Trotzdem holte ich sie noch recht schnell ein. Allerdings ignorierte sie mich völlig, was mir gar nicht passte. Ich fasste sie an der Schulter und stoppte sie bei ihrem schnellen Gang. "Jetzt warte doch mal. Ich habs nicht so gemeint. Tut mir Leid. Aber dürfte ich jetzt auch einmal erfahren was da passiert ist?", fragte ich sie. Sie sah mich mit aufgerissenen Augen an. "Ich...weiss es nicht. Da war etwas das mir hinaus auf den Balkon und dann hinauf gezogen hatte. Und dann das", sie wies auf ihre verbundenen Handgelenke. Ich bemerkte eine dünne Tränenspur auf ihren Wangen. Sie musste Angst haben. Natürlich hatte sie Angst. Wer hätte das nicht. Sie war von einem weiss ich was angegriffen. Der hatte sie ja fast auseinandergenommen und ich konnte nichts tun. Ich nahm sie in die Arme und versuchte sie zu trösten. Ich fühlte wie sie ihren Kopf auf meine Schultern legte und leise schluchzte. "Komm gehen wir nach Hause", sagte ich und zog sie in die nächste verlassene Gasse. Dort schloss ich sie wieder in die Arme und hob ab. Ich bemerkte wie sich ihre Haltung abermals verkrampfte. "Schhh...es passiert nichts. Ich werde dich beschützen.", sagte ich, obwohl ich keinen blassen Schimmer hatte wie. Ihre Finger hörten sofort auf sie in meinen Rücken zu bohren und sie lächelte matt. Müde legte sie ihren Kopf auf meine Brust und sah in die Ferne hinaus.
 

Ich landete mit ihr diesmal vor meinem Haus und führte sie hinein. Wir assen eine Kleinigkeit und dann schauten wir noch in den Fernseh. Nach langer Zeit des Schauens sah ich auf die Wanduhr. Acht Uhr. Ich sah auf Nici und bemerkte dass sie eingeschlafen war. Vorsichtig rutschte ich unter ihrem Kopf weg und legte in sanft auf die Couch zurück. Ich ging in die Küche und nahm das Telefon in die Hände. "Ja. Misses Paige hier.", kam es vom anderen Ende. "Hier ist Trunks Briefs, Nici übernachtet heute bei mir. Ist das ok?", fragte ich höflich. "Ja, das geht in Ordnung.", sagte Misses Paige und legte auf. "Wer ist das?", fragte eine, mir durchaus bekannte Stimme hinter mir. "Eine Schulkameradin.", antwortete ich meinem Vater. Ohne grosses Interesse zu zeigen widmete er sich wieder seinem Essen. "Wo ist denn eigentlich Mum?", fragte ich dann. "Kongresch für Erfindungen oder so was.", antwortete er mir mit vollem Mund. Mit einem "Aha" machte ich mich aus dem Staub wieder in Richtung Stube. Ich deckte sie mit einer Wolldecke zu und machte mich selber auf in mein Zimmer. Ich schlief sehr schnell ein. Heute war ja auch nicht gerade der langweiligste Tag.

Doch trotz aller Müdigkeit wurde ich um vier Uhr morgens doch noch wach. Doch nicht ohne Grund. Ein erstickter Schrei hallte durch die CC....
 

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So, des wars mal. Sorry, ich kann halt nicht mehr posten, da ich nicht so viel Zeit hab!!!

Teil 6

Teil 6
 

- Trunks -
 

Sofort war ich hellwach und stürzte aus meinem Zimmer. So schnell wie möglich rannte ich hinunter und blieb in der Küche stehen. Ich sah Nici mit weit aufgerissenen Augen an den Boden starren. "Was ist?", fragte ich sie. "Eine Spinne", jammerte sie. "Waaassss! Wegen einer Spinne schreist du?" Ich glaubte ich hätte mich überhört oder so. Ich dachte es wäre weiss gott was passiert und sie schrie das Haus wegen einer einzigen Spinne zusammen. Verdammt ärgerlich darüber zerstampfte ich die Spinne und schmiss sie in den Abfalleimer. Wütend und ohne ein Wort zu sagen stampfte ich wieder davon. In meinem Bett schaffte ich es nicht mehr einzuschlafen. Ich wälzte mich hin und her und als ich auf den Wecker sah beschloss ich aufzustehen. Es war ja immerhin schon fast zehn vor sechs. Ich zog mich an und ging in die Küche. Dort lief gerade eine ziemlich schmollende Nici an mir vorbei zur Tür. "Hey, momentmal wo willst du denn hin?" "Nach Hause", sagte sie knapp. "Du bist doch nicht wütend weil ich dich gestern stehen gelassen hab oder? Ach komm schon wegen einer Spinne schreit man doch einfach nicht." "Doch tut man und zudem war sie fett." "Ja, ich weiss und haarig war sie auch. Und jetzt schluss mit Schmollen wir frühstücken jetzt und holen nachher deine Sachen." Ohne ein Widerwort von ihr hören zu wollen zog ich sie einfach wieder in die Küche. Aber sie schien auch nicht gross dagegen zu sein. Das Frühstück schien ihr zu schmecken und sie schien auch einen recht robusten Magen zu haben. Sie ass nämlich nicht gerade wenig. Das wunderte mich irgendwie, sie war zwar nicht spindeldürr aber auch nicht dick. Gerade richtig eben. Ach wieso denke ich überhaupt jetzt nach essen ist viel wichtiger. Nach zehn Minuten stand sie auf. "Ich geh duschen.", sagte sie. "Ok, aber was willst du nachher anziehen?", fragte ich sie frech. "Du gehst mir Kleider holen. Das Fenster ist immer noch offen.", sagte sie gelassen. "Ich???" "Ja, genau du. Aber bitte keine blöden. Ich will eine schwarze Jeanshose und das pinke Top und bring meinen schwarzen Kajal mit ja?" Mit diesen aufmunternden Worten ging sie hinauf ins Badezimmer. Und ich?? Ich durfte Klamotten besorgen. Ach toll. Und dann hatte sie auch noch extra Wünsche. Grummelnd machte ich mich auf den Weg zu ihrem zehn Meter entfernten Zimmer. Ihre Klamotten fand ich schnell. Ihr Kasten war ja die reine Sauberkeitskiste. So siehts bei mir nie aus. Ihre Kajal musste ich da schon etwas mehr suchen. Schlussendlich fand ich ihn in ihrer Tasche die ich auch gleich mit dem richtigen Schulzeug mitnahm.
 

- Nici -
 

Ich trocknete mich ab und band mir das Tuch um. Als ich in den Gang trat lagen doch tatsächlich meine Kleider vor der Tür. Da fiel mir noch etwas ein. Er hatte meine Unterwäsche vergessen. Ich beschloss aber nichts weiter zu sagen. Ich musste ja noch mein Schulzeug holen da konnte ich noch schnell frische Sachen anziehen. Ich nahm die Klamotten und faltete sie auseinander. Da fielen ein Slip, ein BH und ein paar Socken heraus. Ich zog mich an, band mir meine Haare zusammen und schminkte mich noch schnell. Unten fand ich meinen Rucksack schon fertig gepackt vor und einen grinsenden Trunks noch dazu. "Was ist so lustig?", fragte ich auf einmal misstrauisch. "Gar nichts, bist du etwas neuerdings ein Morgenmuffel?" "Nein." Mit diesen absolut ernst gemeinten Worten machten wir uns auf den Weg zur Schule. Unterwegs trafen wir noch Goten und Miranda. Ich wäre schon fast im Laufen wieder ein geschlafen wenn ich nicht etwas derart beunruhigendes gesehen hätte...
 

- Nici -
 

Das saß auf einer Straßenlaterne etwa fünfzehn Meter von ihnen entfernt ein Geier. Wenn ich mich nicht täuschte gibt es hier nicht einmal Geier. Aber das war mir ja noch egal. Aber dieses Biest starrte genau auf mich. Und das erschreckendste war, diese Augen waren blutrot. Nur in der Mitte sah ich eine Pupille die aber schlitzförmig war. Wie die einer Katze wenn es sehr hell war. Sie hatte mich richtig fixiert und schien mich jeden Moment mit ihren feuerroten Augen in Flammen zu setzen. Ich starrte sie entsetzt und völlig erstarrt an.

Ich konnte mich nicht mehr los reißen und war mittlerweile zum stehen gekommen. Dieses Tier hatte gefährliche Krallen, die sie genüsslich bewegte, als wollte sie mich jeden Moment zerfetzen.
 

Jemand zog mich am Arm und riss mich herum. "Nici was ist los?" "Da war..." Ich drehte mich und ich sah....nichts. Sie war verschwunden. Ich verstand das nicht sie war doch noch eben hier. Ich beschloss doch lieber nichts zu sagen. Mir würde vermutlich niemand glauben. Ich würde mir selbst ja nicht mal glauben wenn ich es nicht gesehen hätte. "Was, Nici, was ist los?", fragte Miranda nochmals, doch etwas ungeduldiger. "Gar nichts. Ich dachte nur ich hätte etwas gesehen." Ich drehte mich wieder um und lief mit den anderen zur Schule. Auf dem Weg sprach ich kein Wort mehr. Zu entsetzt war ich noch. Ich sah vor meinem geistigen Augen immer noch die feuerroten Augen, die mich fixierten als wollten sie sich auf mich stürzen, mich in der Luft zerreißen. Was war das auch für ein Vieh? Vielleicht fand ich etwas in der Bibliothek darüber raus.
 

In der Schule war es langweilig wie sonst eigentlich auch. Ausser die zwei Physik Stunden die wir hatten. Ich mochte Physik einfach, vielleicht weil es für mich einfach zu erklären war und es gab nichts unerklärtes?! Aber trotzdem war ich nicht immer ganz bei der Sache. Zu sehr beschäftigte mich alles. Der Lehrer wies uns wieder, den Text von der Wandtafel abzuschreiben. Ich tat es wie alle anderen auch und zog, als ich fertig war, meine Hand unter den Tisch. Doch eine dicke Blutspur zeichnete sich auf dem Tisch nieder und ich erschrak. Als ich die schwarzen Stulpen, die meine Wunden verbergen sollten, wegzog, waren die weissen Verbände vollgesogen mit Blut. Sofort zog ich ihn wieder drüber und legte meinen Arm wieder auf die Spur. Mit der anderen Hand angelte ich mir ein Taschentuch und befeuchtete es ein bisschen mit meinen Lippen. So schnell ich konnte putzte ich die Spur weg und verschwand dann auf dem Klo. Zitternd zog ich wieder meine Stulpen aus, wickelte meine Verbände auf und hielt die Handgelenke unter den Wasserstrahl. Es schmerzte so lange unter dem kalten Wasserstrahl zu bleiben, bald spürte ich nichts mehr. Als die Blutungen wieder nachgelassen hatten wickelte ich kilometerweise Klopapier darum und zog die Stulpen noch drüber. Die letzte Lektion würde sowieso bald vorüber sein. Dann konnte ich nochmals aufs Klo verschwinden und richtige Verbände drum wickeln. Als ich ins Klassenzimmer kam fing ich Trunks' besorgten Blick auf. Aber ohne eine Geste zu machen setzte ich mich wieder auf meinen Platz und wartete bis die anderen abgeschrieben hatten. Dann klingelte es. Die meisten stürmten sofort hinaus, nur ich, Miranda, Trunks und Goten waren noch drin. "Miranda, heute kann ich leider nicht mit dir baden gehen. Ich hab noch was zu erledigen.", sagte ich zu Miranda gewandt. "Klar, kein Problem. Ich werde mit Goten gehen.", während sie das sagte grinste sie ihn schief an. Die zwei verschwanden dann nach einer Weile auch und ich blieb allein mit Trunks übrig. Leise packte ich meine Schulsachen zusammen, ohne ein Gespräch beginnen zu wollen. Doch das musste ich auch gar nicht wollen! "Alles in Ordnung mit dir?", fragte Trunks angelehnt an seinen Tisch. Ich zögerte kurz sagte dann aber doch "Ja". "Sicher? Du machst nicht unbedingt den Eindruck." "Doch es ist alles in Ordnung. Ach was ich dir noch sagen wollte." Sie hörte auf an ihrem Rucksack herum zu kramen und trat näher an ihn heran. "Danke. Ich meine, weil ich bei dir übernachten durfte.", flüsterte ich schon fast und hatte Angst es nochmals wieder holen zu müssen. Aber offensichtlich hatte Trunks ein gutes Gehört. Er hatte mich jedenfalls doch verstanden. "Hätte ich dich denn aufwecken sollen?", fragte er frech. "Nein, das hättest du nicht geschafft", erwiderte ich mit einem Grinsen. "Ach nein? Was machst du heute Mittag?" "Ich geh noch in die Bibliothek. Du?" "Meiner Mutter helfen bei der Arbeit!", meinte er. "Ok dann bis morgen" "Ja, bis morgen", sagte ich und er verschwand ebenfalls. Ich hatte schon fast das Gefühl dass er es schade fand dass ich in die Bibliothek gehe. Naja, ich bin da noch froh. Ich wollte es ja alleine machen. Ich packte meine Schultasche und verschwand in der Bibliothek.
 

- Trunks -
 

Irgendwie niedergeschlagen lief ich aus dem Schulgebäude. Ich hätte gerne etwas mit ihr unternommen. Naja, vielleicht sollte ich wirklich mal meiner Mutter helfen. Oder wieder einmal mit meinem Vater trainieren. Der kritisiert zwar ständig aber was solls. Ab und zu wollte ich ihn auch wieder einmal reden hören. Und da er am meisten in seinem GR steckte würde ich ihn wohl dort nötigenfalls zum Sprechen bringen. Ein langweiliger Mittag ist in Anmarsch. Aber ich hatte das Gefühl als müsste ich ihn geniessen. Ja, ich hatte da so eine Vorahnung. Und vor allem was Nici betraf, da konnte er etwas kommen sehen...

7. Teil

- Nici -
 

In der Bibliothek musste ich zuerst mal fast eine halbe Stunde suchen bis ich ein geeignetes Buch fand. Ich wollte etwas über diesen Geier wissen und suchte also nach einem Raubvogel-Sachbuch.
 

Es standen aber auch nur Fakten, nichts über irgendwelche Geier die blutrote Augen hatte oder solche Dinge. Ich wollte es schon wieder zuschlagen als mir ein rot geschriebener Satz ganz unten und sehr klein geschrieben auffiel.
 

Die mythische Bezeichnung dieses Raubvogels finden sie im Buch des Jakaschi
 

Was ist denn das? Ich schlug das Buch zu und beschloss den Bibliothekar zu fragen. Der wusste das bestimmt. Diese riesige Bibliothek danach zu durchsuchen empfand ich doch ein bisschen zu zeitaufwendig. Ich trat an das kleine runde Tischchen heran, welches in der hintersten Ecke des Raumes stand. "Entschuldigen sie, könnten sie mir sagen wo ich das Buch des Jakaschi finde?" Der Mann hob seinen Kopf und sah mich fast erschrocken an, wie ich es meinte. "Wozu brauchst du es denn, wenn ich fragen darf?" "Ich glaube darin eine Erklärung zu finden zu einem gewissen Raubvogel. Und ich dachte dass sie mir weiter helfen könnten."
 

Ohne ein Wort zu sagen stand er auf und wies mich mit einer Handbewegung an mir zu folgen. Wir liefen in das hinterste Regal bis ans Ende wo er eine hölzerne Tür öffnete. Eine steile Steintreppe führte tief in das Innere des Gebäudes. Ich fragte mich, warum man dieses Buch so gut versteckt hielt. Was es etwa gefährlich?

Er öffnete wieder eine Holztür und das Innere eröffnete mir eine weitere etwas kleinere Bibliothek. Allerdings fiel mir sofort auf dass die Bücher alle etwas älter waren. Ich folgte ihm weiter durch die Gänge bis er stoppte. Er zog ein dickes grosses Buch heraus, auf dem Buchdeckel waren drei Kreise abgebildet, die sich gegenseitig festhielten. Er legte es auf einen grossen Ständer und sagte: "Wenn du es nicht mehr brauchst rufe mich." Er entfernte sich schnell, aber ich konnte ihn gerade noch aufhalten. "Ähm...verzeihen sie, wenn ich sie nochmals störe, aber warum ist das Buch hier unten?" Er trat wieder näher an mich heran und schien nachzudenken. "Dieses Buch wurde von heiligen Wesen geschrieben. In ihnen war die Kraft eines mächtigen Gottes. Wer die Kraft dieses Gottes in sich hatte war ein wahrer Jakaschi. Ein sogenannter Träger. Nur ein solcher konnte sich dieses Buch zu nutze machen. Niemand sonst! Aber das Böse begehrte dieses Buch schon immer. Seit Jahrhunderten versuchten sie es in die Finger zu kriegen. Es gelang ihnen jedoch nie. Doch es gab einen Verräter und ihnen. Einen Verräter unter den Jakaschis, der trotzdem das Buch nutzen konnte. Seit dem Tag an dem er dieses Buch berührt hatte, fand man nur noch böse Verschwörungen drin vor. Es waren Ratschläge für die Bösen, Zaubersprüche vorzufinden, aber keine Spur des Guten mehr. Die Jakaschis zu jener Zeit starben alle, sie wurden ermordet. Den wahren Mörder hatte man nie gefunden. Es gab Wiedergeburten und man sagt sie würden alles versuchen um dieses Buch wieder zu finden. Allerdings hatten auch die Bösen gefürchtet dass man ihnen dieses Buch wegnehmen würde und sie versteckten es. Man sagt, es wäre sogar in unserer Welt versteckt. Aber man hatte es bis heute nicht gefunden". Fasziniert hatte ich ihm zugehört aber mir fiel nur eine Frage ein. "Wenn dieses Buch doch nur von Jakaschis benutzt werden konnte und es versteckt wurde wieso ist es jetzt hier?" "Das ist nur eine Abbildung des Originalen. Was du hier nachlesen kannst, war das Buch in den Händen der Jakaschis. Ein alter Philosophe hatte es damals geschrieben, um der Welt einmal damit die Macht nicht verloren ging. Sie fürchteten schon damals dass es nicht ewig Frieden geben würde. Und anscheinend war es auch nicht so. Aber wie gesagt das ist ein Mythos. Nichts ernstes." Mit diesen Worten verschwand er und ich widmete mich ganz dem Buch. Mein erstes Ziel galt zuerst einmal die genaue Bedeutung eines Jakaschis zu suchen.

Die Seiten des Buches waren wirklich schon sehr alt. Die Blätter waren noch dicker als unsere heutigen und sie waren gelblich gefärbt. Die Schrift war geschwungen aber ich hatte damit wenig Mühe. Ich blätterte mich Seite für Seite vor bis ich auf den gesuchten Titel traf.
 

Jakaschi
 

Die Bedeutung dieses Wesens fand man erst im 8 Jahrhundert nach Christus heraus. Jakaschi bedeutet nichts anderes als Träger der Natur. Es ist vergleichbar mit Jesus Jüngern, die einfach an Gott glaubten. Jakaschis sind Anhänger und Träger des Guten. Sie bekämpfen seit Jahrtausenden schon das Böse, konnten aber nie den entgültigen Sieg erringen. Wenn ein Jakaschi kurz vor dem Tod steht kann er jemand anderen ebenfalls zu einem Träger machen. Er kann ihm seine Kraft geben, so wurde bis ins 18 Jahrhundert hinein die Kräfte weitergegeben. Sie beherrschten die Naturkräfte, beziehungsweise die vier Elemente. Wenn man zu einem Träger ernannt wurde treten Wunden an bestimmten Stellen auf. Schlaglöcher in den Handgelenken und Peitschenhiebe auf dem Rücken. Die letzte Wunde wird vom Speer, der durch den Bauch gestossen wird, verursacht. Wer die letzte und zugleich tödlichste Wunde überlebt hatte genug Willenskraft um auch gegen die dunklen Mächte der Finsternis zu kämpfen. Die ersten zwei Wunden wiederholen sich immer wieder. Die Erlösung wird die Vernichtung des Bösen sein. Ab dem 18 Jahrhundert wurden die Jakaschis alle ermordet, das heilige Buch gestohlen.
 

Ich las den letzten Teil nochmals durch dabei hatte ich ein Handgelenk umklammert. Entweder war das riesen Quatsch, was ich aber weniger glaubte oder ich hatte jetzt einfach ein riesen Problem. Der letzte rot geschriebene Satz fiel mir erst später auf.
 

Das Böse will über das Gute herrschen und es selbst zu Waffen des Bösen machen. Aber nur du entscheidest wer du sein wirst und für was du kämpfst.

Hüte dich und gib Acht! Sonst findet es dich, Nici!!!
 

Warum zum Teufel stand den da mein Name?? Langsam aber sich begriff ich rein gar nichts mehr. Immer noch ungläubig blätterte ich weiter und stiess dabei auf einen anderen interessanten Titel.
 

Saraka
 

Die Ritter der Dunkelheit. Überall verbreiteten sie Tod und Verderben. Sie lebten in einer grossen Burg in dessen schon manch ein Jakaschi seinen qualvollen Tod gefunden hatte. Sie waren mehr Untote als Menschen, jagen Menschen, die sie ermorden, mitschleppen oder endlos quälten. Sie hatten die Macht über die Hölle und konnten Menschen von innen aus verbrennen oder sie konnten den Schmerz jeder Seele in einer einzigen vereinen und so töten. Sie zeigten nie ihre wahren Kräfte bekannt war nur, dass sie speziel schnell rennen konnten.

Sie können niemals sterben niemals leiden!
 

Noch mehr beunruhigt schlug ich das Buch zu und verharrte einen Moment. Ich musste hier raus. Je länger ich hier blieb desto mehr beunruhigt war ich. In schnellen Schritten eilte ich zur Tür und wollte sie aufreissen. Aber sie war verschlossen...
 

- Trunks -
 

"Du bist nicht konzentriert", sagte mein Vater, allerdings nicht mit dem üblichen strengen Tonfall wie sonst. "Ich weiss. Ich werde aufhören. Das bringt nichts. Ich werde mal Mum suchen." Ich liess einen ziemlich erstaunten Vegeta zurück. Komisch fand ich, dass er mich nicht aufhielt oder irgendwelche Wörter wie Schwächling oder Flasche hinterher rief. Ja, ich war wirklich verwundert. So kannte ich ihn gar nicht. Aber er war eben immer für eine Überraschung gut. Das hatte Mum auch immer gesagt.

Ich hatte gerade eben beschlossen mit meiner Mutter darüber zu reden. Mich beschäftigten diese Vorfälle und ich war besorgt. Ich brauchte Rat und meine Mutter hört mir in den meisten Fällen zu. Wo war sie eigentlich? Ich lief zum Kühlschrank, weil da meistens die Notizen über den Verbleib hingen. Tatsächlich hing da einer. ,Bin bei der Nachbarin' stand da. Ich schnaufte schwer und drehte mich um. Da stand mein Vater und sah mich ernst an. "Was ist?", fragte er etwas schroff. "Was soll schon sein.", antwortete ich ihm gelassen. Obwohl ich das innerlich nicht war. Ich hatte plötzlich den Drang zu Nici zu gehen. Den Drang mich zu vergewissern ob es ihr auch wirklich gut ging. "Du bist nicht konzentriert, am Tisch reagierst du nicht auf Fragen sondern bist in Gedanken versunken und du hast gestern eine schreiende Tarantel mit nach Hause geschleppt. Also?"

Ich war verwundert das dies meinen Vater aufgefallen war, stimmt ich war wirklich sehr oft ihn Gedanken versunken. Sollte ich es ihm erzählen? Ich dachte nicht mehr lange darüber nach sondern kam zu einem guten Entschluss. "Es ist recht abstrakt. Überhaupt nicht zu erklären. Kennst du unsere neuen Nachbarn? Die Paiges?" "Schon davon gehört. Deine Mutter redet noch oft von denen.", sagte Vegeta nun sichtlich neugierig. "Naja, ihre Tochter Nici geht mit mir in die Schule. Als ich gestern ihr noch ein Heft gebracht hab und sie es dann versorgen wollte kam sie nicht mehr herunter, wie sie es gesagt hatte. Ich ging rauf in ihr Zimmer und sah Blutspritzer an der Wand. Als ich dann auf den Balkon trat hing sie zweihundert Meter oben an mir. Das ginge ja noch aber irgendjemand hatte da seinen Spass. Zwei Schlaglöcher in den Handgelenken und Schnitte auf dem Rücken. Aber kein Gegner." Ich hatte mich bemüht es ohne Gefühle zu erzählen. Bei meiner Mutter wäre das egal gewesen aber bei ihm wusste ich nie, wie er reagieren würde. Er hielt Leute für Schwächlinge wenn sie zu viele Gefühle zeigten. Ich hatte es mir in all den Jahren abgewöhnt ihm meine Gefühle zu sehr zu zeigen. Weil ich es satt hatte immer von ihm zu hören, dass ich ein Schwächling war. "Ist wirklich nicht gerade sehr logisch zu erklären", sagte er nachdenklich was mich ein weiteres Mal verwunderte. Warum interessierte er sich plötzlich für meinen Kram? Es war mich schleierhaft, aber in Moment hatte etwas Vorrang. Ich musste zu Nici. Irgendetwas stimmte nicht. Ich konnte es spüren. "Äh...Dad ich muss kurz weg. Es ist dringend. Falls du noch Lust hast können wir ja noch nachher drüber sprechen." "Ja, das werden wir.", sagte er.

Keine Zeit über diesen wundersamen Satz nachzudenken flog ich los in Richtung Bibliothek. Als ich dort ankam, konnte ich die böse Energie deutlich spüren. Es liess mich ein Stück schneller hinein stürmen als ich schon ohnehin vor hatte. Im ersten Moment sah alles friedlich aus. Doch hinter dem kleinen Tischchen hinter dem meistens der Bibliothekar arbeitete fand ich ein blutüberströmtes fahles Gesicht, welches dem Bibliothekar gehörte. Nici spürte ich sehr schwach und sie war offensichtlich irgendwo weiter unten. Ich spürte sie unten an mir. Aber wo kam man den hier herunter. Ich rannte zwischen allen Regalen durch, erst in der hintersten Reihe fand ich eine Holztür, die ich mit einem Fusskick zersplitterte. Sie war sowieso abgeschlossen also was solls. Mehrere Stufen auslassend stürzte ich die Treppe herunter und sah....wieder niemanden. Ich lief diesmal langsam und vor allem leise durch den Raum. Plötzlich packte mich etwas Kaltes am Genick und schleuderte mich mit einer ungeheuren Kraft an die nächst beste Wand. Ich hatte nicht einmal Zeit wieder aufzustehen und mich in einen Super Saiyajin zu verwandeln da wurde ich schon wieder von hinten gepackt. Doch diesmal war ich vorbereitet und drehte mich blitzschnell um. Doch ich sah nichts. Rein gar nichts. Aber ich konnte ganz genau fühlen wie ich wieder vom Boden abhob und in einem Bogen in die Ecke flog. Schnell rappelte ich mich ein weiteres Mal hoch und versuchte den Hieben, die da so plötzlich auf mich herein prasselten, auszuweichen. Ich verwandelte mich in einen Super Saiyajin versuchte weiter auf den unsichtbaren Gegner einzuschlagen. Ein paar Treffer konnte ich landen. Und da die Decke ein bisschen undicht war, und so der Boden Wasser Spuren aufwies, hatte ich wenigstens eine kleine Chance, den Mistkerl zu erledigen. Plötzlich fasste ich etwas festes und liess dies auch nicht mehr los. Ich schleuderte ihn in ein Büchergestell hinein, ohne aber seinen, wie ich vermutete, Arm loszulassen. Der Schlag war offensichtlich genug heftig, so dass er endlich sich mit Farbe zeigte. Ein zufriedenes Lächeln bildete sich auf meinem Gesicht als ich sah, dass mein Gegner nicht unbedingt gut aussah. Blitzschnell packte ich ihn am Hals und drückte zu, aber nur so fest, dass er gerade noch atmen konnte. Offensichtlich war er mehr getroffen worden als ich. Ich sah in das fahle Gesicht, welches mehr einem Toten glich als einem Lebendigem. "Du Sohn eines Verräters. Dafür wirst du büssen", zischte er und verschwand, in dem er sich buchstäblich in Luft auflöste. Ich war zu perplex um reagieren zu können. Was hätte ich denn überhaupt noch tun können. Ich sah auf meine Wunde auf dem Arm herab, die jetzt heftig blutete. Der Gute hatte Kraft, ja sogar sehr viel.

Dann konzentrierte ich mich wieder auf Nicis Aura. Meine Wunde konnte ich später noch begutachten. Aber ihre Aura war sehr schwach. Hoffentlich kam ich nicht zu spät. Rechts von ihm eröffnete sich ein schmaler Gang, den er betrat und in möglichst schnellen Schritten durchqueren wollte. Doch erwies sich alles als sehr lange. Mittlerweile rannte er als er ein schwaches Schimmern von gelblichen Licht sah. Hoffnungsvoll rannte er noch schneller und er kam in einen aus Stein gemachten Raum. Es war kalt und roch nach Moder und verfaulten Wasser. Unter mir eröffnete sich eine Art Schlucht. Trotz allem, dass ich fliegen konnte, nahm ich die Treppe. Mit langsamen Schritten ging auf hinab und starrte nur in eine Richtung.

Sie lag mit ausgestreckten Armen auf dem Bauch, ich konnte gerade noch ihren flachen Atem hören, der von ihr ausging. Ihr Rücken war blutüberströmt, auch ihre Arme. Sie hatte tiefe Wunden an den Oberarmen und ihre Hose war auf gerissen. Ich kniete vor ihr nieder und drehte sie vorsichtig auf den Rücken. Mit halboffenen Augen sah sie mich an. Sanft strich ich ihr die Haare aus dem Gesicht und streichelte ihre Wangen. Sie sah mich mit glasigen Augen an und hob die Hand. "Ich will nicht in ein Krankenhaus", flüsterte sie leise und mit stockender Stimme. "Nein, da werde ich dich nicht hinbringen, versprochen", sagte ich ebenso leise. Ich hob sie so vorsichtig wie ich konnte auf, verliess so schnell es irgendwie ging diesen Ort und flog nach Hause. Sie hatte ihre Augen geschlossen, atmete aber noch. Ich ging sofort ins Krankenzimmer, welches meine Mutter eingerichtet hatte, und legte sie auf das weiss bedeckte Bett.
 

- Nici -
 

Grelles Licht blendete meine noch geschlossenen Augen. Ich spürte warme Finger auf meinen Handgelenken und etwas kaltes Flüssiges das leicht brannte. Aber da war noch jemand anderes. Er stand neben mir und redete mit einer anderen Person. Ich hörte zu ohne mich zu regen. "Wie hat er dich genannt? Sohn eines Verräters. Woher weiss er von dir?" "Vater, was ist? Kann mich mal jemand aufklären, langsam blick ich nicht mehr durch. Sie wäre fast wieder gestorben wenn ich nicht da gewesen wäre. Und langsam nervt mich das gewaltig", sagte Trunks. "Jaja, schon gut. Wie du weißt waren wir Saiyajins nicht immer die nettesten. Wir hatten verschiedene Bündnisse mit irgendwelchen bösen Mächten. Weiss auch so genau wer die alle waren. Aber eine war mir bekannt. Der Sakarabund. Davon hörte ich ziemlich viel. Auch bei Freezer noch. Mein Vater war ein Jäger, da war ich manchmal auch dabei. Wir mussten, so viel ich noch weiss, irgendwelche Jaschis oder so jagen und zu ihnen bringen. Das war zwar nur die Drecksarbeit, aber sie war gut bezahlt. Wer aber aussteigen wollte hatte keine grosse Chance das lebend zu überstehen. Und da ich nicht in Vaters Fussstampfen getreten bin, vermute ich mal, hat er dich deswegen so genannt. Aber mir ist eines nicht klar. Woher wissen die, dass du mein Sohn bist?", erklärte Vegeta. Ich war erstaunt, davon war im Buch gar nichts gestanden. "Was hat mich denn da eigentlich angegriffen, der war ja unsichtbar?", fragte Trunks. "Och, irgend so ein Dämon. Weiss auch nicht genau welche Art." "Gut zu wissen. Was hat denn das eigentlich mit ihr zu tun?" "Diese Wunden die sie da hat hab ich mal bei einem Jaschi ,oder was jetzt auch immer heisst, gesehen. Aber ich dachte die wären allesamt umgebracht worden." "Vielleicht weiss sie mehr." "Ja, vermutlich ich geh trainieren.", sagte Vegeta und verschwand aus dem Zimmer. Auf Kommando öffnete ich die Augen und schaute ihm ins Gesicht. "Unmöglich...", sagte ich nuschelnd. Ich konnte nicht glauben was ich hörte. Schon als ich nach gelesen hatte, war der Verdacht da dass ich einer sein könnte. Aber sie waren tot, sie existierten ja gar nicht mehr. "Du warst wach? Hättest dich wenigstens bemerkbar machen können.", sagte er beleidigt. Ohne ein Wort weiter mit ihm zu sprechen, verband er sorgsam meine Wunden. Er hatte gesagt, ich wäre schon fast wieder gestorben. Und es würde ihn nerven. Machte er sich etwa Sorgen um mich. Warum? Warum sorgte er sich um mich. Er hätte rein theoretisch gar nicht wissen können dass ich da unten war. Woher also hatte er die Information. Der Bibliothekar, vielleicht. Nein, der hätte mich gehört, so wie ich an die Tür gehämmert hatte. Entweder der hatte mich absichtlich dort eingesperrt oder es war etwas geschehen. Was nach meiner Meinung nach wahrscheinlicher war. "Woher hast du gewusst dass etwas nicht stimmt?", fragte ich ihn plötzlich. "Ich weiss auch nicht. Da war ein komisches Gefühl, als ob etwas bei dir nicht stimmte." Ich versuchte mich aufzusetzen, leider klappte das nicht ganz. Trunks drückte mich sanft wieder nach unten. "Du bleibst jetzt liegen und versuchst am besten zu schlafen.", meinte er liebevoll. Ich sah ihn müde und zerschlagen an. Er hatte recht. Schafen war jetzt wohl das beste. Ich schloss die Augen und war auch ziemlich schnell weg.
 

Als ich wieder aufwachte sah ich Trunks neben mir auf einem Stuhl sitzen. Ich musste schmunzeln, er sah richtig niedlich aus wenn er schlief. Ich fühlte mich schon viel besser. Wieder ein bisschen fiter stand ich auf. Mein Rücken schmerzte zwar noch aber das liess sich überfühlen. Ich deckte Trunks mit meiner immer noch warmen Decke zu. Zufrieden mit meinem Werk ging aus dem Zimmer und suchte den Ausgang dieses Hauses. Er würde schon wissen wo ich war und offenbar konnte er mich spüren. Begreifen konnte ich es zwar noch nicht aber ich war froh, dass er da war. Ich wäre dort unten verblutet. "Hast es ja eilig hier wegzukommen!", sagte eine Stimme hinter mir. Erschrocken drehte ich mich um und erblickte Vegeta. "Du hast wohl nicht vor meinem Sohn allzu viel davon zu sagen oder?" "Äh...na ja, ich weiss nicht so genau. Ich will ihn da nicht reinziehen.", sagte ich. Ich wusste wirklich nicht was ich tun sollte. Hilfe konnte ich eigentlich sehr gut gebrauchen. Aber es wäre nicht fair ihn da mit zureißen. "Mein Sohn mag zwar nicht geschaltet haben als ich sagte diese Wunden hätte ich bei einem Jaschi gesehen! Aber ich bin nicht blöd. Ich weiss nicht wie es passiert ist. Aber du bist ganz sicher einer.", meinte er ernst. "Eigentlich heisst es Jakaschi.", sagte ich. "Mir doch egal. Entscheide selbst ob du es ihm sagen willst." "Was, sie werden es ihm nicht sagen?" "Bin ich den hier ein Bote? Nein, sie selber wie du es machst. Wenn mein Sohn dir hilft ist das nicht meine Sache. Ich wollte ihm nur von der Sache erzählen, weil ich es für richtig hielt.", meinte er ernst und trottete davon. Meine Entscheidung war fest. Ich wollte es ihm auf keinen Fall sagen, sonst ziehe ich ihn da in etwas herein, wofür er nichts kann. Es tut mir Leid, Trunks. Ich trat an die frische Abendluft und ging nach Hause. Ohne zu wissen was da auf mich zu kam!
 

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Ich versuche ein bisschen häufiger zu posten. Eigentlich hab ich ja die FF schon abgeschlossen, aber nicht so viel Zeit zum regelmässig posten. Nujo, jetzt hab ich Ferien und versuche häufiger ein Kapitel reinzusetzen.
 

Vergesst nicht, Kommis zu schreiben!!
 

Ciao LOuna

8. Teil

Danke für eure lieben Kommis. Hier kommen die nächsten Teile, gleich aneinander. Ich hoffe es gefällt euch. So dann starte ich mal!!
 

- Trunks -
 

Als ich aufwachte war sie weg. Das Bett war leer. Ich spürte ihre Aura auf und bemerkte dass es ihr gut ging und sie nur nach Hause gegangen war. Ich blieb noch eine Weile auf meinem Stuhl sitzen und dachte nach. Mein Vater kannte diese Jaschis also! Ich hab ihn sowieso noch nie so erlebt. Er wusste ja nicht von Anfang was es war und trotzdem wollte er mir zuhören. Langsam verstand ich alles nicht mehr. Momentmal was hatte er da eigentlich gesagt. Nicis Wunden hatte er schon einmal bei einem dieser Wesen gesehen? Das würde ja bedeuten...
 

Mit blitzschnellen Bewegungen sprang ich auf und rannte aus dem Zimmer in Richtung GR. Ich riess die Tür auf und stürmte hinein. Vegeta sass auf dem Boden und schien nachzudenken. Trotzdem war ich mir sicher dass er mich bemerkt hatte. "Sie ist eine von denen oder?" "Hab mich schon gefragt wie lange dass gehen würde. Ja ist wohl offensichtlich. Ich kann es mir zwar nicht erklären, aber es ist halt so." "Warum nicht?" "Ich hab doch gesagt dass sie alle ermordet wurden. Sie hatten gar keine Zeit andere zu Träger zu ernennen. Es ging alles viel zu schnell."

"Jedenfalls ist jetzt alles in Ordnung. Und ich geh jetzt schlafen", sagte ich bestimmt. Ohne irgendwelche Worte hören zu wollen ging ich nach oben und haute mich aufs Ohr.

Der nächste Morgen erwies sich als Horror Start für mich. Ich war total müde, ständig wachte ich auf und konnte nicht mehr richtig einschlafen und wenn ich mal eingeschlafen war kam auch schon die nächste Wachschicht. Irgendwie schaffte ich es trotzdem noch in die Dusche zu kommen. Ich machte mich frisch zog mich an und ging in die Küche um mir ein Frühstück zu gönnen. "Hi", sagte ich zu meinen Eltern. Meine Mutter stand in der Küche und machte Pfannkuchen, die mein Vater brav verspeiste. "Hallo Trunks. Hier ist dein Frühstück", und wies mit der Hand auf die, mit gefüllten Tellern, gepflasterte Tecke. Grinsend nahm ich sie und setzte mich an den Tisch. Mit einem riesen Hunger verspeiste ich einen nach dem anderen. Ich bemerkte dass mich mein Vater misstrauisch ansah. "Wasch isch?" "Du machst mir Konkurrenz", sagte er und zog eine Augenbraue hoch. "Isch dasch schlimm?", fragte ich mit vollem Mund. "Solange du nicht fett wirst." Mit grossen Augen schaute ich ihn an und würgte dann schnell mein Essen herunter. "Fett? Geht das bei uns eigentlich?" Er schien kurz zu überlegen und grinste dann. "Nein.", sagte er bestimmt und grinste noch breiter. Es erstaunte mich. Warum war er in letzter Zeit so fröhlich? Er war sonst nie so. Nur Mum kannte seine nette Seite. Aber ich bekam sie nie zu sehen. Bis heute. Verwundert aber fröhlich formten sich auch bei mir ein Grinsen auf dem Gesicht. "So muss jetzt gehen. Bis heute Mittag.", verabschiedete ich mich und öffnete die Tür. Gerade bog eine, wie mir schien, total gut gelaunte und frisch ausgeschlafene Nici in den Garten ein. Als sie mich sah lächelte sie und sagte "Hi". Ich begrüsste sie ebenfalls und zusammen liefen wir zur Schule. Die anderen schienen entweder verpennt zu haben oder aber sie waren schon in der Schule. "Hey, du siehst müde aus, hast du schlecht geschlafen?" "Ja. Keine gute Nacht. Ich war dauernd aufgewacht und konnte dann nicht wieder einschlafen." "Keine Angst, heute ist Donnerstag, steht nicht viel auf dem Stundenplan." "Ja, stimmt, wir müssen heute das Zimmer ausräumen. Herr Kimuso zieht in das Zimmer Nummer 15. Das ist ein Stock tiefer. Und wir müssen mithelfen beim ausräumen.", erzählte ich ihr. "Dann kannst du gar nicht einschlafen. Das ist doch dein Fachgebiet." "Was?? Wie meinst du das?" "Na nach was hört es sich dann an. Du siehst recht stark aus, du willst mir kaum erzählen dass du jetzt keine Kraft hast oder?!" "Äh...nein. Sicher bin ich stark", antwortete ich beunruhigt. Wusste sie etwas darüber? Ich beschloss ein ganz anderes Thema aufzugreifen. Das fand ich viel wichtiger und zudem war es auch interessanter. "Du bist also ein Jaschi?" "Hä...was meinst du damit. Also erstens heisst es mal Jakaschi. Und zweitens glaube ich du spinnst. Ist doch überhaupt nicht möglich.", sagte sie schroff. "Du willst mich wohl für blöd verkaufen.", sagte ich böse, "Mein Vater sagte, diese Wunden treten nur bei solchen Leuten auf."

"Erstens, sie sind ausgelöscht worden, zweitens diese Wunden kommen auch bei anderen Dingen vor. Zum Beispiel bei stigmatisierten Leuten.", gab sie zurück. "Was wie bitte? Was ist das?", fragte ich völlig aus dem Konzept geworfen. "Das sind Leute die katholisch und zudem streng gläubisch sind, die bekommen die Wunden von gekreuzigten Jesus." Jetzt verstand ich überhaupt nichts mehr. Sie war streng gläubisch? Die sind doch so kompliziert, wenn's um Liebe und Sex geht und zudem gehen die nicht auf normale Schulen. Dafür sind doch diese Nonnendinger da. "Und....du bist ....strenggläubisch.", fragte ich misstrauisch. "Ähhhhh.....jjaaa.", antwortete sie fast fragend. "Ja wir sind." Damit drehte sie sich um und ging weiter. "So ein Quatsch. Das kannst du Goten erzählen aber nicht mir." "Wenn dus nicht glauben willst, dann eben nicht. Dein Problem.", antwortete sie. Ich beschloss die unglaubwürdige Sache beiseite zu schieben und trottete schweigend neben ihr her. Aber glauben tat ich es ihr sicher nicht. Auch sie sagte nichts mehr. Warum war sie auf einmal so verschlossen. Warum tat sie das? Also manchmal frage ich mich, ob man bei Frauen überhaupt was richtig machen konnte. Irgendwie machten sie immer alles anders als man es vorausgesehen hatte. Als wir im Klassenzimmer eintraten waren Miranda und Goten schon da. Noch ein paar andere auch, aber das kümmerte mich wenig. Ich setzte mich schweigend neben Goten. Als der Lehrer eintrat huschten schnell alle an ihre Plätze. "So, Neuigkeiten. Ich habe es schon mal erwähnt dass wir ein Klassenlager machen wollen. Ich hab jetzt alles zusammen. Nächste Woche, genau am Montag fahren wir los. Und zwar auf die Insel Lipari, das liegt nördlich von Sizilien und ist ein schöner Ort. Ich habe dort eine Wiese in Erinnerung, in der Nähe eines Strandes, als ich mit meiner Familie einmal dort war. Dort werden wir unsere Zelte aufstellen und übernachten. Wir machen noch Wanderungen auf die aktiven Vulkane und natürlich steht baden auf dem Programm. Die Gepäcksliste und den sonstigen Kram hab ich hier." Er verteilte der Klasse das zusammen geknipste Papierbündel, damit jeder seine eigenen Dinge noch ergänzen kann. Son Goten und ich fügten eigentlich nichts mehr hinzu. Ich liess es in meiner Mappe verschwinden und legte den Kopf auf den Tisch. Der Lehrer quatschte noch eine ganze Lektion so weiter. Nici und Miranda hatten eine gute Beschäftigung gefunden. Sie schoben sich ständig Zettel hinüber und schienen ziemlich beschäftigt dabei zu sein. Ich schloss die Augen! Und ich hörte eine flüsternde Stimme. Anfangs konnte ich sie nicht verstehen, doch die Worte wurden immer deutlicher: Beschütze sie oder sie wird sterben. Du hast die Macht, gib sie ihr, sonst ist es zu spät. Dann erstarb die Stimme und ich öffnete die Augen. Was war das oder besser gesagt wer war das? Wenn soll ich denn beschützen? Etwas Nici, hatte das mit ihr etwas zu tun? Bestimmt. Was für eine Macht eigentlich?
 

- Nici -
 

Klassenlager, das ist immer gut. An einen Ort wo ich weit weg bin und niemand mich irgendwie versucht umzubringen. Da hatte ich mal wenigstens Glück. Auch das mit Trunks hat ganz gut geklappt. Ich glaube zwar nicht dass er mir das streng gläubig sein abgenommen hatte, aber egal. Ich hatte natürlich Miranda schon alles über die Vorfälle erzählt, beziehungsweise geschrieben. Ich hatte nämlich das Gefühl sie nicht zu sehr in die Sache hinein zu ziehen. Und sie hatte mich auch verstanden, dass ich Trunks versuchen musste los zu werden. In dem Sinne. Leider wurde unsere Diskussion unterbrochen. "So, wie ihr wisst ziehe ich ein Stockwerk tiefer und deswegen werde ich jetzt Gruppen machen. Ein paar tragen die Sachen nach unten und ein paar packen. Also, fangen wir. Marko und Patric, ihr trägt....so ging es weiter. Trunks und Goten mussten natürlich auch tragen helfen. Trunks tat so als wüsste ich nicht dass er besondere Fähigkeiten hatte. Aber er hatte mich schliesslich schon durch die Gegend geflogen, wie könnte mir denn das nicht auffallen. Ich fand es auf jeden Fall witzig, wie er so plötzlich unsicher wurde auf dem Weg.

Wie es zu erwarten war, konnte ich mit Miranda Computer auseinander nehmen und in die Schachteln verpacken. Vorallem die Kabel und die Tastaturen und solches Zeugs verfrachteten wir in Schachteln, die dann hinunter transportiert wurden. Da wir so ziemlich die einzigen Mädchen im Schulzimmer waren, zumindest in Moment, griffen wir wieder unser Thema auf. "Du, Nici, da ist mir was wichtiges eingefallen. Meine Mutter hat mir auch schon mal was drüber erzählt. Ich hab gewusst, dass ich diese Sache von irgend woher kenne. Sie hatte immer gesagt es wären Märchen oder so was. Auf jeden Fall etwas an das man nicht glauben sollte. Wir könnten doch da mal in Mum's kleiner Bibliothek nachschauen. Da finden wir bestimmt was.", machte sie mir den Vorschlag. "Keine schlechte Idee. Wann?" "Gleich nach der Schule, wenn du kannst." "Jaja, das geht schon." "Du hast es schön, du musst gar nie fragen.", meinte sie jammernd. "Naja, ich frag halt einfach nicht. Sie merken es nicht einmal wenn ich mal nicht nach Hause komme." "Echt nicht? Wissen sie von dem auch nichts?" "Ich glaube nicht", antwortete ich leicht bedauernd. Es wäre schon schön wenn sie es mal bemerken würden. Ich hatte Angst. Diese Schmerzen waren grauenvoll. Sogar jetzt verfolgten sie mich noch. Meine Handgelenke waren mittlerweile wieder gut verheilt und der Rücken sah auch nicht mehr so schlimm aus. Dank Trunks. Er war echt ein guter Pfleger. "Was machst du auch für ein Gesicht?", fragte Miranda tadelnd. "Ich? Ich hab nur einfach Angst. Ich weiss nicht was mich verletzt, aber ich will es nicht mehr spüren. Und jetzt hab ich Trunks ja auch nicht mehr an meiner Seite. Ich hab mich einfach geborgen bei ihm gefühlt. Wenn er in der Nähe war, hatte ich keine Angst. Aber ich musste so handeln, ich muss ihn da noch rechtzeitig heraus schleusen, er soll nicht für die Sache Ärger bekommen.", sagte ich traurig. "Ich kann dich verstehen. Jetzt mal ne andere Frage. Dir liegt was an ihm oder?", grinste sie mich an. Ich tat so als wüsste ich von nichts und sagte: "So ein Quatsch. Ich denke nur ab und zu an die anderen." Sie kicherte nur geheimnisvoll und sagte nichts mehr. "Was denn? Och verdammt Miranda das ist doch die Wahrheit." "Ich sehs dir an. Du magst ihn." "WAS?? Jetzt halt mal die Luft an, er ist einfach ein guter Kollege der mir geholfen hat.", sagte ich der Verzweiflung schon fast nahe. "Ja, vor allem noch. Du hättest dich sehen sollen, als du eben von ihm geredet hast. So verträumt schaut nur jemand der jemanden anderen sehr mag oder gar liebt.", sagte sie. Also bei aller Wahrheit, jetzt übertrieb sie es. Gar so schlimm war es ja doch nicht. Ich mochte ihn, ja, aber lieben? Wohl eher nicht. "Ich hab so wie immer geguckt.", antwortete ich trotzig. "Ok ist ja schon gut."
 

- Trunks -
 

Goten und ich verschachtelten gemütlich Tische, Stühle und Kartons nach unten. Und wir quatschten. War ja klar.

"Also sieh mal, wieso sollte sie denn das wollen? Wenn du sagst dass du ihr quasi schon zweimal das Leben gerettet hast, wieso sollte sie dich dann plötzlich los werden wollen?", sagte Goten. "Keine Ahnung. Ich weiss es selbst nicht. Mich beschäftigt vor allem die Stimme, die ich da eben gehört habe. Du hast sie nicht zufällig auch gehört oder?", fragte ich, obwohl ich mir die Antwort bereits denken konnte. "Nein, nicht wirklich. Aber ich glaub dir trotzdem", sagte er tröstend. Ich konnte ihm ansehen dass er fast Mitleid mit mir hatte. Vermutlich dachte er ich drehte nun völlig durch. "Natürlich glaubst du mir", sagte ich selbstverständlich. Goten schaute mich verdutzt an. "Natürlich, also natür...." Ich unterbrach ihn mit einem viel wichtigeren Satz. "Was meinte die wohl mit so der Macht? Welche denn bitte schön?", fragte ich, ohne aber eine wirklich brauchbare Antwort von meinem Freund zu erwarten. Das gab es nämlich in diesem Gebiet bei ihm selten. Und prompt zuckte er mit den Achseln. "Ich hab Hunger." Verärgert über diesen plötzlichen Sinneswandel liess ich den Tisch auf den Boden knallen. Ein weiteres Mal wurde ich verdutzt angeschaut, aber das kümmerte mich jetzt wenig. Ich hob den Tisch wieder auf und brachten ihn an den richtigen Ort. Die Mittagspause kam rasch. Nici verabschiedete sich von Goten und mir und ging mit Miranda nach Hause. Ein wenig traurig war ich schon. Erst liess sie sich von mir helfen und jetzt! Sie wies mich förmlich ab. Ich krieg keine Erklärungen oder sonst was. Einfach im Unklaren gelassen zu werden konnte ich nicht leiden. "Ach sei nicht traurig Trunks. Die besprechen doch nur Frauenkram. Nichts weiter. Wäre für uns sowieso langweilig", sagte er grinsend. Ich musste jetzt auch lachen. Da hatte er recht, wenn's wirklich Frauengespräche waren, dann lieber nicht. Ich lud Goten zu uns ein. Vegeta würde zwar nicht so viel Freude daran haben, aber was solls.
 

- Nici -
 

Ich sass mit Miranda in dem Arbeitszimmer ihrer Mutter. Sie hatte ein Buch gefunden, das die Geschichte der Jakaschis beschrieb und wie sie gestorben waren. Ich fand es irgendwie total komisch. Warum sollte das überhaupt war sein? Was bewies mir überhaupt dass diese Wunden, die ich bekomme, auf so ein Märchen zurückzuführen waren. Es gab ja wirklich Leute die solche Wunden bekommen weil sie stigmatisiert waren. Ich war zwar nicht streng gläubig aber vielleicht gab es auch Ausnahmen. "Da!", rief Miranda aus und wirbelte die Hände in der Luft herum. "Ich habs...hier stehts.
 

Um nicht den ewigen Verletzungen ausgesetzt zu sein und ewig leiden zu müssen, gab es ein Amulett. Geschaffen von einem Schmieder, der besondere Fähigkeiten gehabt haben soll. Er verlieh diesem Armulett eine immense Kraft, die das Böse unsichtbare von den guten Menschen abhalten konnte und so konnte der Jakaschi nicht verletzt werden.", endete sie.
 

"Woher willst du wissen ob das wirklich war ist? Fragen können wir ja nicht. Und wo ist es denn überhaupt?" "Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Es steht keine Silbe darüber.", sagte sie bedauernd. "Und wer sagt uns dass ich wirklich eine dieser Jakaschis bin. Ich weiss es doch selbst nicht mal", sagte ich zweifelnd. "Das kann ich dir auch nicht so genau sagen. Aber ein paar Ansätze gibt es schon. Wärst du eine Stigmata, dann hättest du beim zweiten Mal die Wunden an den Füssen auch bekommen. Bei jedem weiteren Mal, an dem man verletzt wird, gibt es eine Wunde dazu. Insgesamt fünf. Aber bei der ist es immer gleich geblieben. Und genau diese Anzahl an Wunden hatten Jakaschis auch." "Ich weiss nur nicht, wann es wieder kommt. Wenn das in aller Öffentlichkeit geschieht, ist das nicht sonderlich toll. Die würden noch glauben ich wäre bekloppt oder so was." "Für das ist doch Trunks immer da gewesen oder??", fragte sie neckend. "Haha, das ist nicht witzig", schmollte ich. "Nicht gleich eingeschnappt sein. War doch nur ein Witz.", sagte sie. Ich konnte ihre Ansicht nicht teilen. Witzig war das sicher nicht. Wenn die wüsste, ich kriege es langsam mit der Angst zu tun und sie machte Witze. "Ich habe eine Idee. Ich könnte mal den Freund meines Grossvaters fragen, ob der etwas darüber weiss. Er hat Mythologie oder so was studiert. Auf jeden Fall kennt er jedes Märchen in- und auswendig. Er weiss bestimmt etwas darüber." "Ok, wenn du meinst. Sehen wir mal was raus kommt"

"Komm wir gehen essen. Mum hat bestimmt schon fertig gekocht.", sagte sie und rieb sich dabei den Bauch. Tatsächlich als wir unten ankamen war schon alles gedeckt. Wir schienen gerade richtig zu kommen. Ich setzte mich und wartete bis uns geschöpft wurde. Es gab Spinatspaghetti. Mir schmeckte es, aber bei Miranda sah das nicht so aus. In der Schule mussten wir noch weiter einpacken und transportieren. Gegen vier Uhr war dann Schluss und wir liefen mit Trunks und Goten nach Hause. Wie immer trennten sich unsere Wege bei der Kreuzung. Trunks und ich hatten unterwegs kein Wort mehr geredet. Ich fühlte, dass ich ihn mit meiner abweisenden Haltung verletzte. Er wirkte niedergeschlagen und müde. Mit einem knappen "Bye" verabschiedete er sich von mir. Ich fragte mich langsam ob ich auch wirklich das richtige getan hatte. War es richtig ihn, nach all dem was er für mich getan hatte, zurückzuweisen?
 

- Trunks -
 

Ich trat lautlos ins Haus und verschwand im Zimmer. Vor lauter Gedanken stolperte ich über meinen eigenen Kleiderhaufen und flog direkt ins Bett. Ich beschloss dann gleich auch dort zu bleiben und widmete mich voll und ganz meinen Gedanken, die sowieso immer Oberhand gewannen. Warum war sie so abweisend? Was wollte sie damit bezwecken, ich hatte sie doch beschützt, mehr oder weniger. War sie mit dem nicht zufrieden. Ich werde ihr auf jeden Fall nicht nach laufen. Wenn sie es so will, bitte schön. Soll sie es eben haben. Die ganze Sache machte mich einfach sauer. Gleichzeitig hatte ich fast das Gefühl, dass es Angst war. Angst um sie. Durfte man in einer solchen Situation stur sein? Ja, ganz klar. Sie wollte es ja nicht. Und damit basta. Ich beschloss einen rechten Happen Essen zu mir zu nehmen. Das würde mich sicherlich ablenken. Schnell war ich in der Küche und bereitete mir mein Essen vor. Als ich aber angefangen hatte verspürte ich auf einmal wieder keinen Appetit mehr und wollte nach oben gehen. Da klingelte es an der Tür. Als ich sie öffnete stand vor mir das Mädchen, das mich wohl am allermeisten Nerven kostete. Innerlich seufzte ich. Was wollte sie denn nun schon wieder? "Trunks, ich will mit dir reden", sagte sie so bestimmt. Ich war neugierig. Mehr als eine Abweisung konnte sie mir jetzt nicht mehr geben. Ich liess sie freundlicherweise herein und wir gingen in mein Zimmer. Ich wies sie an, sich auf mein Bett zu setzen, während ich es mir auf dem Boden bequem machte. Wenn jemand etwas erzählte war ich am liebsten weiter unten als die erzählende Person. Ich hatte das Gefühl ein wenig geschützt zu sein und mir so die eigenen Gedanken machen zu können ohne dass mich jemand anstarrte. In diesem Fall war es aber bloße Gewohnheit. "Höchst wahrscheinlich bin ich ein Jakaschi", begann sie. Ich war etwas verwirrt. Aber dann begriff ich. "Heißen die nicht eigentlich Jaschis?" "Nein, dein Vater spricht das falsch aus. Es sind so eine Art heilige Leute. Sie versuchen das Böse zu besiegen und solange es nicht besiegt ist bekommen sie solche Wunden. Ich war vorher bei Miranda und wir haben etwas interessantes gefunden. Es gibt ein Amulett das von einem Schmieder angefertigt worden war. Es soll jemand wie mich vor solchen Dingen schützen. Leider haben wir keine Ahnung wo man dieses Ding findet, deswegen fragt sie mal den Freund ihres Großvaters. Der kennt sich in solchen Dingen aus." Ich hatte aufmerksam zugehört und jedes Wort registriert. Sollte ich ihr vielleicht etwas von der geheimnisvollen Stimme sagen? Vielleicht sollte ich noch etwas warten. Ich war echt müde heute, war vielleicht auch nur Einbildung. Ich bemerkte ihren Blick, der auf mir ruhte. Als wollte sie noch etwas sagen. Ich schaute ihr ebenfalls tief in die Augen. Mir fielen erst jetzt auf wie dunkel sie waren. Faszinierend. Sie hatte etwas an sich, dass sie irgendwie interessant machte. Interessant auf mich. Ich musste schmunzeln, als ich daran dachte, dass ich sie erst langweilig fand. Das war sie nicht.

Ich lächelte sie an. Ihre Wangen färbten sich rot und dann zauberte sich auch ein Lächeln auf ihren Lippen. "Ich werde dann mal gehen", sagte sie und stand auf. Doch ich sprang schnell hoch und hielt sie fest. Sanft zog ich sie zu mir heran und sah ihr noch einmal tief in ihre Augen. Und da sah ich es.... Das was ich vermutet hatte. Und das wollte ich nicht sehen. Ich schlang meine Arme um sie und drückte sie an mich. Ihre Arme legten sich auf meinen Rücken und ich spürte ihren schnellen Herzschlag. Sie hatte ihren Kopf auf meine Brust gelegt und schien nicht wieder los lassen zu wollen. Ich persönlich wollte das eigentlich auch nicht. Ich genoss diesen Moment, ich fühlte mich glücklich und ausgeglichen. Ruhig und entspannt. Auch ihr Herzschlag hatte sich wieder zum normalen gewendet. "Du kannst heute Nacht bei mir bleiben wenn du willst.", sagte ich. Sie hob ihren Kopf und sah mich hoffnungsvoll an. "Wirklich? Macht das dir nichts aus?", fragte sie bittend. Ich lächelte. "Nein tut es nicht. Du kannst auf meinem Bett schlafen, ich hol eine Matzratze aus einen der Gästezimmer." "Es ist doch dein Bett. Ich kann schon auf dem Boden schlafen." "Nein, das ist schon in Ordnung.", sagte ich. "Ok, ich hol mir noch ein paar Sachen aus meinem Zimmer. "Ok, ich begleite dich kurz, in Ordnung?" Sonst passiert wieder irgendetwas, darauf verzichte ich. Ich will nur mal wieder ein ganz normale Nacht haben, in der ich normal schlafen kann.



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Kommentare zu dieser Fanfic (14)
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Von: abgemeldet
2006-12-31T22:05:34+00:00 31.12.2006 23:05
Soll ich weiter schreiben? Die FF hab ich nicht mehr weiter geführt, weil fast niemand mehr liest ^^ ABer das animiert ja wieder, wenn hier so schöne kommies stehen XD
Von: abgemeldet
2006-11-20T19:21:58+00:00 20.11.2006 20:21
He,
bitte schreib endlich weiter
ich kann es kaum noch erwarten weiter
zu lesen. :-) Die Geschichte ist
so genial!
SG
Von: abgemeldet
2006-11-20T19:21:57+00:00 20.11.2006 20:21
He,
bitte schreib endlich weiter
ich kann es kaum noch erwarten weiter
zu lesen. :-) Die Geschichte ist
so genial!
SG
Von:  Kyumi0531
2006-02-04T10:34:04+00:00 04.02.2006 11:34
*argh* WIE kannst du DA aufhören??? -.- Bitte schreib schnell weiter!! Auch wenn die FF schon sehr lange zurückliegt,warum hast du nichts hochgeladen??*wääääh* Bitte schreib doch weiter!!!
LG,marron-san
Von:  Kyumi0531
2006-02-02T22:49:05+00:00 02.02.2006 23:49
x333 wie süüß!!! Echt geil!!! Die Story wird immer besser!!! Ich bin schon gespannt ob ihm Goten helfen kann^^

LG,marron-san
Von:  Kyumi0531
2006-02-02T22:42:47+00:00 02.02.2006 23:42
Hey,das 2.Kap war echt cool!! Die Geschichte wird echt interesant und ich finde du hast Trunks bis jetzt gut dargestellt! Joa,dann lese ich mal weiter^^

LG,marron-san
Von:  Kyumi0531
2006-02-02T22:33:02+00:00 02.02.2006 23:33
Wow!! Ich bin echt begeistert von deiner FF über Trunks&ein erfundenes Mädchen. Der Prolog war echt nich schlecht! Ich werd auf jeden Fall weiterlesen!! Du schreibst echt toll, so dass man sich in die Person hineinversetzen kann! Weiter so!^^

LG,marron-san
Von: abgemeldet
2004-07-11T21:52:45+00:00 11.07.2004 23:52
hammer kapitel schreib ganz ganz schnell weiter
Von:  yulia1911
2004-07-10T23:29:11+00:00 11.07.2004 01:29
die geschichte ist super!!!!!!! so schnell wie möglich weiter!!!
bussal yulia
Von: abgemeldet
2004-07-10T12:51:16+00:00 10.07.2004 14:51
hi du. hammer kapittel. schreib schnell weiter. danke für die ens würde mich freuen wenn du mir wieder eine schreiben könntest wenn ein neues kaoitel on ist. danke


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