Bulma und Vegeta
2 Worte
Vegeta. Nur ein Wort, nur ein Name? Nein, dahinter steckte soviel mehr.
Man betrachtet das Leben dieser Person hinter dem Namen und stellt sich die Frage: Was hatte er in seinem Leben erreicht?
Um diese Frage beantworten zu können, muss man erst mal verstehen, wer Vegeta war. Er war der Prinz einer sehr stolzen und mächtigen Rasse, der Prinz der Sayajins. Dieser Titel war sein Geburtsrecht und er würde ihn niemals aufgeben. Sein gesamtes Volk bestand zwar nur noch aus einem richtigen Sayajin, der ihn nicht als Prinz akzeptierte, dessen 2 Söhnen und seinem eigenen Kind. Nicht gerade viel. Auch sein Heimatplanet Vegeta-sei existierte nicht mehr, aber er war trotz allem der Prinz.
Aber die Frage nach dem <Wer> konnte man nicht einfach nur mit dem Wort <Prinz> beantworten. Um zu wissen, wer jemand war, muss man auch wissen, was diese Person ausmacht.
Stolz und Stärke. Wenn es um Vegeta ging konnte man diese 2 Worte ohne groß zu überlegen in den Raum schmeißen und war damit immer auf der sicheren Seite. Aber das war zu einfach, viel zu einfach. Man muss erst mehr in Erfahrung bringen.
Was hatte er in der Vergangenheit erlebt? Was für Freunde hatte er? Was für Gefühle? Und erst dann kann man auch nur im Ansatz vermuten, was diesen Prinzen ausmachte.
Seine Vergangenheit. Oh, das war ein Buch mit sieben Sigeln.... Schon früh wurde ihm beigebracht, dass es eigentlich nur wenige Tugenden gibt, die von Bedeutung sind: Disziplin, Stolz, Stärke, Erbarmungslosigkeit. Auf der anderen Seite gab es aber auch Dinge wie Mitgefühl, Liebe und Trauer, alles Eigenschaften, die schwach machten. Und wenn es eine Sache gab, die im Wortschatz eines Sayajin eigentlich nicht vorkommen durfte, dann war das Schwäche, die schlimmste aller Eigenschaften. Also galt es, sich vor ihr zu schützen, indem man erst gar keine Gefühle zuließ - das war der sicherste Weg, stark zu bleiben. Und das hatte sein Vater, King Vegeta, seinem Sohn wahrlich mehr als einmal gesagt. Somit konnte man die Frage nach seinen Gefühlen an dieser Stelle so gut wie abhaken. Im Alter von 7 oder 8 hat er mit seiner Gefühlwelt abgeschlossen. Traurig.... oder?
Als dann die Erziehung des jungen Prinzen abgeschlossen war und er schon ziemlich viel darüber wusste, was es hieß, König zu sein, da war seine Kindheit auch schon um, ohne dass es jemals eine gehabt hatte.
Kurz darauf trat Freezer auf die Bildfläche. Er zerstörte Vegeta-sei und damit auch Vegetas Zukunft, weil er die Stärke der Sayajins fürchtete. Er unterwarf den Prinzen sowie seinen Vater, den er anschließend töte. In Vegeta aber steckte soviel Potential, dass er ihn ausbildete und zu einem seiner Gefolgsleute machte.
Äußerlich ordnete sich Vegeta dem ach so mächtigen Freezer vielleicht unter, innerlich quälten ihn jedoch Nacht für Nacht Mordgedanken gegenüber diesem Scheusal.
Aber was nütze es? Er hatte nicht die Macht, ihn zu töten.
Aber Kakarott. Und dafür hasste er ihn. Vielleicht hasste er nicht mal Son-Goku als Person, sondern nur das, was er getan hatte, oder vielmehr das, was Vegeta nicht getan hatte. Ihm hatte es zugestanden, das Universum von diesem Tyrann zu befreien, diese Ehre sollte ihm zu teil werden! Und dann kam so ein drittklassiger Sayajin, der nicht mal seine eigene Sprache sprechen konnte, und tat das, wozu sein Prinz nicht im Stande gewesen war?!
Na ja, Alles in Allem keine besonders schöne Vergangenheit.
Obwohl es eigentlich noch weiter ging...
Der ?Einzug? bei dieser blauhaarigen Frau. Ein Onenightstand. Sich mit dieser Furie streiten, das Übliche. Und dieser komische Junge aus der Zukunft... die Sache mit Freezer ... na ja...
Danach die Vorbereitung auf die Cyborgs und der darauffolgende Kampf gegen sie. Trunks, sein Sohn, wurde geboren. Alles nicht erwähnenswert.
Aber dann kam Cell. Und endlich schien es soweit, dass seine Stunde gekommen war. Vegeta war diesem Monster überlegen, er hätte es schlagen können! Aber sein Stolz war ihm mal wieder im Weg. Er hätte alles haben können: Respekt, Anerkennung und die Bestätigung, der Beste zu sein. Und es gab nur einen, der ihm dies alles hätte wegnehmen können: Er selbst.
Er musste ja unbedingt warten, bis sich Cell mit den anderen Cyborgs vereinigte und so stark wurde, dass nicht mal der Prinz ihn aufhalten konnte. Die Schande folgte.
Er wurde gerettet. Das allein war schon Schande genug, aber von wem die Erde, und damit auch er, gerettet wurde, das machte ihm zu schaffen. Von seinem ewigen Konkurrenten Kakarott und dessen Sohn. Er erinnerte sich wirklich ungern daran....
Im Kampf gegen Boo sah dann er endlich eine neue Chance, es allen zu zeigen. Dazu musste er sich nur Babidi unterordnen, dessen Diener werden. Aber der Prinz war niemandes Untertan! Trotzdem konnte nur Babidi ihm die Kraft geben, die er brauchte. Und ... er schaffte es! Zwar nicht mit der Hilfe des Zauberers, aber auch nicht allein. Er brauchte die Hilfe der Gruppe Z, doch er war immerhin beteiligt gewesen. Und er war sicher: Ohne ihn hätten sie es auch nicht geschafft.
Dafür hatte er aber ein Opfer bringen müssen. Wer hier an den Moment denkt, in dem er sich selbst in die Luft sprengt, um Boo zu besiegen, der irrt sich. Das Opfer bestand darin, mit diesem unwürdigen Sayajin Kakarott zu fusionieren. Wirklich Schrecklich! Okay, vielleicht nicht sooo schrecklich, aber schon schlimm. Also nicht schlimm, aber schon .... nicht gerade schön.
So sah sein Leben im Schnelldurchlauf aus. Gefühle - ob vorhanden oder nicht - mal ganz beiseite geschoben.
Nun konnte man versuchen, die Frage zu klären, was dieser Sayajin vorzuweisen hatte, was er in seinem Leben erreicht hatte.
-Zu allererst mal seinen Titel. Aber in gewisser Weise zählte der nicht. Was noch?
-Einen muskelbepackten Körper, auf den er wirklich stolz sein konnte.
-Seine Kraft. Er war immerhin einer der stärksten Krieger des Universums. Vielleicht nicht der Stärkste, aber trotzdem.
Ach ja. Dann gab es da noch Trunks, seinen Sohn. Er hatte sich in letzter Zeit immer mehr mit ihm angefreundet, hatte ihn endlich halbwegs als Sohn akzeptiert. Dabei lag das Problem nicht bei Trunks, es war bloß so, dass Vegeta keine Ahnung hatte, was es hieß, ein Vater zu sein. Themawechsel.
Natürlich warf das Wort <Sohn> die Frage nach einer Mutter auf.
Bulma. Was ließ sich über Bulma sagen? Eigentlich kannte er sie kaum. Was wusste er schon über sie?
Sie ging keinem Streit aus dem Weg, ganz im Gegenteil. Sie war sehr hübsch, hatte eine tolle Figur und wunderschöne Augen. Außerdem war sie hochintelligent. Bulma erfand die tollsten Gerätschaften und war die Einzige, die den GR reparieren konnte. Und manchmal war das wiederum das Einzige, was ihn davon abhielt, sie zu massakrieren.
Manchmal fragte er sich, wie es wohl wäre, eine Beziehung mit ihr zu haben. Also so richtig. Zwar gab es da ab und zu diese kleinen Spielchen, die sie beide liebten. Außenstehende hätten das wohl als <leichtes Flirten> bezeichnet, aber es waren nicht mehr als Spielchen.
Dennoch ... Es gab da diese gewisse Verbindung zwischen ihnen. Es war nicht Mögen und bei Gott nicht Liebe, aber da war etwas, wenn auch nur manchmal.
Dachte man jetzt aber an diesen kleinen Onenightstand, dann lag man gewaltig daneben. Sie waren sich wohl in keiner Nacht, in keinem Augenblick, so fremd gewesen wie damals. Aber das brauchte Trunks nicht zu wissen.
Dann war da noch die Sache mit den Freunden. Was für Freunde hatte er?
Als <Freund> bezeichnete Vegeta so gut wie niemanden. Okay, nachdem er mit Kakarott fusioniert hatte, wäre er wahrscheinlich noch am ehesten jemand, der diesen Titel verdienen würde. Aber zwischen ihnen stand die Tatsache, dass Kakarott nun mal ein drittklassiger Kämpfer und Vegeta ein Prinz war. Also, jedenfalls aus dem königlichen Blickwinkel...
Und Bulma? Ach, nicht einmal er selbst wusste, ob Bulma nun seine Freundin, seine Lebensgefährtin oder Vermieterin war.
Wenn er noch mal darüber nachdachte, hatte er eigentlich nicht viel vorzuweisen. Aber wen interessierte das schon? Ihn ganz sicher nicht... also ... nicht sehr. Mit anderen Worten: Kaum.
Bulma Briefs.
Blauhaarige Schönheit und stolze Besitzerin der Capsule Couperation. Weiterhin Mutter eines Halbsayajins. Das war doch schon mal ganz gut für den Anfang.
Außerdem noch geniale Wissenschaftlerin und mehrmalige Finderin der Dragonballs. Auch nicht schlecht.
Dann hatte sie bereits mehrere Außerirdische kennen gelernt, mit einem hatte sie geschlafen. Ferner war sie schon Mal im Weltall, besser gesagt auf dem Planeten Namek, gewesen und hatte dort viele Namekianer gesehen. Sie kannte Gott, also Dende, persönlich und in ihrem Freundeskreis fanden sich fast nur Kampfsportler wieder. Mindestens die Hälfte davon hatte mehr als einmal die Welt gerettet.
Zudem konnte sie sich auf die Schulter klopfen und mit Stolz behaupten, dass sie den Dragonball- Radar erfunden hatte und somit die Suche nach den Dragonballs erstmals ermöglicht hatte! Wäre sie nicht gewesen, würde es also die Gruppe Z nicht geben!
Und trotzdem stellte sie sich immer wieder die Frage, ob was wirklich alles war.
Sie war mittlerweile ... nun ja, jedenfalls war sie nicht mehr 16 und das sollte schon ihr Leben gewesen sein? Sie vermisste Worte wie <verheiratet mit> oder <ihr liebevoller Lebensgefährte>.
Okay, dafür gab es den Namen und den Na-, nein, besser gesagt, das Wort <Vegeta>. Trunks war ihr Sohn, der zählte also nur bedingt. Aber Vegeta ... Was war er für sie?
Er war der Vater ihres Kindes. Er lebte in ihrem Haus. Punkt. Mehr konnte man eigentlich nicht über ihn sagen. Also eigentlich hätte man stundenlang über seinen Dickschädel, seine Sturheit, seinen Stolz und seine Streitlust reden können, aber ... Bulma war keine Grüblerin.
Was war er noch? Ein Prinz. Oh ja, wie konnte sie das nur vergessen? Er sagte es ihr doch nur jeden verdammten Tag. Aber manchmal, wenn kein anderer dabei war, dann verstanden sich die Beiden recht gut und spielten Spielchen. Dann hatte sie jedes Mal das Gefühl, da könnte doch mehr sein. Irgendeine Art Verbindung, sie wusste auch nicht genau, was es war. Ging es von Trunks aus? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Denn ihr Sohn und dessen Vater, das waren zwei verschiedene Welten!
Sie liebte Trunks, daran gab es keinen Zweifel. Und nicht nur, weil er ihr eigen Fleisch und Blut war, sondern auch weil er einfach der liebeswerteste und süßeste Halbsayajin war, den man sich vorstellen konnte. Einfach ihr ein und alles!
Und Vegeta? ...hmm.... Schwer zu sagen.
Mist.
Schon wieder war sie bei der Frage angelangt, was ihr diese Person bedeutete. Aber sie war doch gar keine Grüblerin?! Vielleicht sollte sie das Problem anders angehen: Woran dachte sie bei dem Wort Vegeta?
Stolz, Ehrgeiz. Dann kam eine Weile gar nichts. Dann: Gutes Aussehen, Sexappeal. Wieder Pause. Dann Trunks. Erst danach, ganz, ganz leise und kaum zu hören: Verlangen. Und würde sie an dieser Stelle den Ton nicht immer blitzschnell auf lautlos stellen, würde sie das Wort <Zuneigung> auch noch hören... Vielleicht. Wenn sie nicht schon längst vergessen hätte, was dieses Wort im Bezug auf Männer bedeutete.
Ein Wort mit A
Ein Wort mit A
Bulma und Vegeta. Vegeta und Bulma.
Egal, in welcher Kombination man diese zwei Worte zu verbinden versucht, sie passen einfach nicht zusammen.
Bulma-chan und Vegeta-sama. Veggi und Mrs. Briefs.
Man kann es so oft lesen, wie man will.
Vegeta mit/und/bei/ohne Bulma.
Es klappt einfach nicht. Warum sträuben sich diese 2 Worte so sehr dagegen, in einen Satz zu kommen?
Das eine Wort fängt mit einem B an, das andere mit einem V. Kein guter Start. Zwei Konsonanten, die sich nicht gut vertragen. Es gibt nicht mal 1 deutsches Wort, in dem beide vorkommen.
Hierbei sind natürlich Wörter mit Vorsilben ausgeschlossen! Sonst gäbe es da schon Wörter mit V und B, wie <vorbehalten> oder <Verbesserung> und <Vollbart>. Aber so nicht ...
Dann stellen wir uns einfach mal vor, Bulma würde nicht Bulma, sonder Brombeere heißen. Und Vegeta wäre nicht Vegeta, sondern Vogel.
Vogel und Brombeere. Brombeere und Vogel. Das passt einfach nicht! Genau das selbe mit Vulkan und Blume. Es hört sich immer irgendwie komisch an.
Und bei Bulma und Vegeta kommt dann auch noch dazu, dass ULM auf GET trifft. Damit ist die Sache dann wirklich gelaufen. Ulmget, wie sich das schon anhört...
Nur eins gibt einem Hoffnung, dass diese Wörter irgendwann zusammen in einem Satz auftauchen, ohne dass es seltsam aussieht: das A am Ende. Der Einzige Buchstabe, den die beiden gemeinsam haben. Und dann ist es auch noch der erste Vokal, schon mal nicht übel.
Es gibt viele gute Wörter mit A. [ohne Vorsilben!]
Zum Beispiel <Abenteuer>, <Affäre>, <Anfang> und <amüsieren>. Aber es gibt auch negative Worte, die mit A beginnen. <aggressiv>, <allein>, <Alptraum>, <Ärger> und <arrogant>. Aber wenigstens gibt es da eine Kleinigkeit, die Bulma und Vegeta verbindet, auch wenn es nur ein A ist.
Eigentlich erstaunlich, denn in dem Namen Trunks steckt gar kein A... Genauso wenig in <Sex>, <Freund> oder <Liebe>. Also muss diese Verbindung auf etwas anderem basieren, da in diesen Worten kein A vorkommt. Auf der anderen Seite sind auch <Wut>, <Feind> und <Tod> a- lose Worte.
Also steht nun schon mal fest, dass in diesem besonderen Etwas zwischen Bulma und Vegeta folgende Buchstaben auftauchen müssen:
-B (von Bulma)
-ULM (auch von Bulma)
-V (von Vegeta)
-GET (auch von Veggi)
-A (von Beiden)
Da fällt mir nur eins ein:
MEGA ToLLE VerBindUnG
Na super. Das hilft auch nicht weiter, denn das wussten wir schon davor.
Vielleicht wurde hierbei nicht genug Wert auf das A gelegt. Es müsste sich also um ein Wort mit den oben genannten Buchstaben und mehr als einem A handeln. Nur leider gibt es kein solches Wort - und richtige Sätze, in denen diese Buchstaben vorkommen, gibt es hundertfach.
Ich befürchte fast, es hat keinen Zweck, wissenschaftlich an die Sache ran zu gehen. Also werden Worte nun durch Taten ersetzt.
To be continued in Part 2
Nichts zu verlieren
Nichts zu verlieren
Die blauhaarige Wissenschaftlerin saß in ihrem Labor und arbeitete mal wieder an einem Kampfroboter für Vegeta. Irgendwie war selbst das mittlerweile ein Teil ihres Alltags geworden.
Sie hörte Schritte auf dem Gang und warf einen flüchtigen Blick auf die Uhr. Es war kurz nach Mitternacht, also schliefen ihre Eltern schon. Dann konnte es nur einer sein, da alle Angestellten schon gegangen waren: Vegeta.
Es war klar, was er um so eine Zeit wollte. Natürlich das, was alle Männer zu so später Stunde wollen: Einen Mitternachtssnack.
Sie erhob sich schon mal aus ihrem Stuhl und ging auf die Tür zu. Doch bevor sie die Schiebetür erreichen konnte, öffnete sich diese mit einem zischenden Geräusch und der Sayajin kam mit einem grimmigen Gesichtsausdruck herein. Aber schlau wie Bulma war, fing sie ihn schon an der Schwelle ab, da sich in ihrem Labor einfach zu kostbare Dinge befanden, um sie in die Luft sprengen zu lassen. Und bei ihm konnte man wirklich NIE wissen.
"Ja, ich weiß. Du hast Hunger. Zur Küche geht es dort entlang, wie du weißt." Sie nickte mit der türkisen Mähne nach rechts, trat raus in den Gang und wartete darauf, dass Vegeta sich in Bewegung setzen würde. Aber er rührte sich nicht und stand einfach nur vor ihr.
Er blickte ihr streng in die Augen und tippte mit dem Fuß auf und ab.
"Was?", fragte Bulma nur, ohne es wirklich wissen zu wollen.
Er schnaubte entnervt. "Jetzt tu nicht so!", blaffte er sie nach einem Augenrollen an.
Was hatte sie denn nun wieder verbrochen? Sie erwiderte seinen Blick und fragte sachlich: "Was hab ich jetzt wieder Furchtbares angestellt?" Wahrscheinlich waren die Frühstückseier zu hart gewesen....
"Dein Sohn hat heute das Training ausfallen lassen, um mit dir", er stupste mit seinem Zeigefinger gegen Bulmas Brust, sodass sie unfreiwillig einen Schritt nach hinten machte, "EINKAUFEN zu gehen!", rief er aufgebracht.
"Ach so das...", kam es monoton von Bulma. "Er brauchte neue Kleidung und außerdem tat ihm dieser freie Tag mal ganz gut. Er trainiert immerhin jeden Tag sehr hart und hat sich eine Pause wirklich verdient gehabt!" Es klang nicht wie eine Entschuldigung, eher wie eine Auskunft über das Wetter oder die Uhrzeit.
"Wann er genug trainiert hat, das entscheide immer noch ich!" Seine Stimme hallte bedrohlich in den Gängen wieder. Aber Bulma ließ sich nicht einschüchtern.
"Nein, das entscheidet er selbst!" Langsam wurde sie doch wütend. Verdammt, wie schaffte er es nur immer wieder, sie auf die Palme zu bringen?
(Wir erinnern uns: A wie in <Ärger>)
Er kam mit seinem empörten Gesicht noch ein Stück näher zu Bulma heran und sagte in einem beunruhigenden Tonfall: "Nun pass mal auf." Er holte tief Luft. "DU hast doch keine Ahnung! Ich werde ihn nicht so verweichlichen lassen wie Kakarotts Gören! Wenn ich sage, er trainiert, dann tut er das auch. Verstanden?"
"Als erstes, muss ich sagen, dass-", begann sie aufgebracht zu sprechen, aber er schnitt ihr das Wort ab, indem er mit seiner Hand gegen die Wand schlug, nur ein paar Zentimeter von ihrem Ohr entfernt. "Ob du mich verstanden hast?!", zischte er drohend.
"Ja, Vegeta, ich bin ja nicht taub!" Sie schlug unwirsch seine Hand weg. "Aber jetzt hörst du MIR mal zu. Er ist vielleicht dein Sohn, aber ist nicht dein Eigentum! Du führst dich ja gerade so auf, als würde dir etwas an ihm liegen! Du trainierst ihn nur, damit er irgendwann stärker als Son-Goku ist und nicht, weil dir etwas an ihm liegt! Das ist ein Unterschied, mein Lieber! Also komm mir nicht damit, dass du angeblich weißt, was gut für ihn ist!" Er öffnete den Mund, aber es kam nichts. Er war zu überwältigt von der Dreistigkeit dieser ... Person!
Sie allerdings wusste, was zu tun war um den nahendem Wutausbruch zu verhindern, und hob abwehrend die Hände: "Nein, ich weiß schon, was du sagen willst.
Erstens, du bist der Prinz der Sayajin. (< AAAAAAarrogant>) Zweitens, wie kann ich es wagen? Drittens", sie verstellte ihre Stimme und imitierte Vegetas bösen Blick, "das Balg will trainieren! Ich zwinge ich nicht dazu!"
Sie fuhr mit ihrer normalen Stimme fort und betrachtete dabei ihre Fingernägel: "Doch, mein Lieber du zwingst ihn. Vielleicht nicht zum Training generell, aber zum Training mit dir. Glaub mir, er würde seine Zeit lieber mit Son-Goten verbringen." Als sie wieder zu Vegeta aufschaute, blickte sie in ein vor Wut verzerrtes Gesicht, aus dem ihr Hass entgegen loderte. Als sie das sah, schlug sie sich mit gespielter Bestürztheit die Hand vor den Mund. Sie sprach mit einer ungewöhnlich hohen, besorgten Stimme: "Whoops! Wie konnte ich das nur vergessen? Böse Bulma, schäm dich!" Sie ließ ihre Hand sinken und sagte ganz gelassen, in einem sachlichen Ton: "Und Viertens, du hast Hunger!" Ohne ein weiteres Wort kehrte sie ihm den Rücken und marschierte in Richtung Küche. Sie ließ ihn einfach stehen! Dachte sie etwa, dass es so einfach wäre? Wovon träumte sie eigentlich nachts?
Sie war kaum 2 Schritte gegangen, als er sie grob am Oberarm packte und zurück zerrte. "Wie kannst du es nur wagen?", brüllte er. Sie schaute ihn unbeeindruckt an und sagte dann mit gespielter Enttäuschung in der Stimme: "Hey, du hast Erstens ausgelassen!"
Aber wie es schien, hörte er sie nicht mal. Zorn vernebelte ihm die Sicht. Er reckte seinen hochroten Kopf in die Höhe um noch größer zu wirken: "Ich bin ein Prinz! Königliches Blut durchströmt meine Adern! Es steht dir nicht zu, so mit mir zu sprechen!"
Sie starrte ihn an und ein dickes Fragezeichen stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie zog die Augenbrauen zusammen und tippt sich nachdenklich mit dem Finger gegen ihr Kinn. "Sag mal, wann hast du denn die Reihenfolge deiner kleinen Ansprache geändert? Das Prinz- Gelaber kommt jetzt an zweiter Stelle, ach so ist das." Ihr Blick war für einen Moment leer, dann sagte sie nickend: "Okay, hab's mir gemerkt, mach ruhig weiter im Text!"
Er ballte seine freie Hand zu einer Faust, während Bulma unter dem Druck seines Griffes ihre Finger bereits nicht mehr spürte. Aber das würde sie ihm nicht sagen, nicht mal, wenn sie dadurch ihren Arm verlieren würde!
"Zur Not gibt es ja noch die Dragonballs...", schoss es ihr durch den Kopf. "Nicht nur für meine Arm. Auch für den Rest von mir ... wenn der mit mir fertig ist, pass ich so oder so in einen Staubsaugerbeutel.... egal..."
"Das war wirklich dumm von dir, Weib! Denn für das, was du dir eben geleistet hast, muss ich dich töten!" Er hob drohend die Hand und holte zum Schlag aus.
Und Bulma ... tat nichts. Sie blicke ihn teilnahmslos an und setze dann ein nüchternes Lächeln auf. "Tu's doch!", flüsterte sie daraufhin.
Vegetas Brust hob und senkte sich in unregelmäßigen Abständen. Sein Kopf hatte inzwischen die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und er bedachte Bulma mit einem hasserfüllten Blick. "Mach ich auch!" Er hob seinen muskulösen Arm noch ein wenig mehr.
"Na los!" Bulma neigte ihren Kopf nach rechts, sodass ihr Ohr fast ihre Schulter berührte. Eilig streifte sie noch ein paar Haarsträhnen beiseite. Ihr Hals lag nun ganz frei vor ihm, er hatte die Hand immer noch erhoben, bereit zum tödlichen Schlag.
Er würde es nicht tun. So dumm war er nicht!
Wer soll seinen GR reparieren?
"Dein Vater...?", wisperte eine Stimme in Bulmas Kopf.
Essen kochen?
"Deine Mutter....?", antwortete die Stimme.
Sich um alles kümmern?
"Die 200 Angestellten der CC....?"
Bulma war sich auf einmal gar nicht mehr so siegessicher. Aber sollte er wirklich die Verantwortung für Trunks ganz alleine übernehmen? Ha, jetzt hatte sie ihn! Deshalb konnte er sie nicht töten! Obwohl ... Trunks hatte noch seine Großeltern und würde der Sayajin- Prinz überhaupt soweit denken und sich in einer solchen Situation Sorgen um seinen Sohn machen?
"Wahrscheinlich nicht!" Diese Stimme wurde langsam lästig.
Auf der anderen Seite: Er hatte genug Kraft, er würde sie mit einem Hieb töten, es würde sicher schnell gehen. Nicht die schlechteste Art und Weise zu sterben. Und was würde sie zurück lassen? "Trunks!", erinnerte sie die Stimme.
Ja, richtig. Trunks. Aber er war alt genug, aus dem Gröbsten raus. Ihre Eltern würden sich mit Sicherheit gut um ihn kümmern. Und was noch? Sie hatte eigentlich alles erreicht, was man in seinem Leben erreichen konnte. Oder? Ihre Freunde würden ihr sicher fehlen. Aber ... ihre Freunde hatte sie seit dem letzten großen Turnier nicht mehr gesehen und es hatte nicht den Anschein, als würde sich das demnächst ändern. Also ... eigentlich ... konnte sie dem Tod in Form von Vegetas Arm gelassen ins Auge blicken.
"Worauf wartest du?", hauchte sie. "Aber ich bitte dich: Mach es schnell. Das bist du mir schuldig."
Er starrte sie ungläubig an. Fassungslos fragte er: "Warum?" Nicht mehr und nicht weniger. Nur ein Wort. Warum? Sie dachte angestrengt nach und kam zu dem Schluss, dass sie ihm das nicht mit Worten verdeutlichen konnte. Also zuckte sie nur mit den Schultern.
"Wenn du es schmerzlos willst, dann sag mir, warum du sterben willst."
Sterben. Schon wieder nur ein Wort, dass sie völlig aus dem Text brachte. Jetzt, wo er das so gelassen sagte, kamen ihr erneut Zweifel. Aber ... es konnte ihm doch egal sein, warum sie ... st .. sterben wollte.
Sie verengte die Augen zu Schlitzen und stellte sich wieder aufrecht hin.
"Wieso willst du das wissen?"
Er ließ seine Hand langsam ein Stück sinken. Nun zuckte er mit den Schultern.
Einen Versuch war es wert.
"<Wollen> ist vielleicht das falsche Wort. (Hat ja auch gar kein A) Sagen wir es so: Ich habe keine Angst vor dem Tod. Hast du Angst davor?"
"Nein!", kam die ehrliche Antwort. Warum erzählte er ihr das alles? Hatte er vergessen, dass er unbeschreiblich wütend auf sie war?
"Warum?", wollte sie nun wissen. Wenn sie schon mal dabei waren ....
Er atmete hörbar aus. "Was hab ich zu verlieren?"
Er sagte in diesem Moment mit seinen doch recht einfach Worten, genau das, was Bulma auch hatte sagen wollen. Bloß in ihrer (Wissenschaftler-) Sprache.
"Und du?"
"Was hab ich zu verlieren?" wiederholte sie unbewusste seine Worte.
"Trunks." WAS? Hatte sie richtig gehört? Er sorgte sich um das Wohl von Trunks? Na okay, vielleicht <sorgte er sich nicht um sein Wohl>. Aber er hatte immerhin an ihn gedacht!
Sie lächelte gequält. "Er ist auch dein Sohn."
Er ließ seinen Arm nun ganz sinken. "Er ist mehr dein Sohn, als meiner."
"Ach?" Sie hob etwas belustigt die Augenbraue. "Gerade war er noch dein Eigentum über dessen Trainingszustand nur du bestimmst!"
Plötzlich fiel ihm wieder ein, dass er sie ja eigentlich gerade umbringen wollte. Aber der Hass des Augenblicks (der Zauber des Augenblicks ^^") war irgendwie verflogen. Zu schade.
Er verschränkte seine Arme vor der Brust und sagte dann mit seinem üblichen, grimmigen Gesichtsausdruck: "Womit wir wieder bei Thema wären!" Auch Bulma schaute wieder sachlich drein. Dann rollte sie genervt mit den Augen. Das hatte doch so wie so keinen Sinn.
"Okay, okay. Ich werd mich nicht mehr einmischen und ihn nicht mehr vom Training abhalten." Dann marschierte sie in Richtung Küche. Diesmal hielt er sie nicht auf, denn er hatte in gewisser Weise ja seinen Willen durchgesetzt und - was noch viel wichtiger war - er hatte wirklich Hunger!
Das war's auch schon wieder. Krieg ich Kommis? *ganz lieb guck*
Und das nächste Mal bei "2 Worte":
Das Wort Bulma und warum es nicht mit einem D (sondern mit einem B) anfängt!
Kuss & Bye
Netha-Chan // RedCat
Ein Wort mit B
Ein Wort mit B.
(Wobei ich hierzu sagen möchte, dass ich keinen Sprachfehler habe und natürlich sind alle Wörter im Vorliegenden gut auszusprechen.)
Bulma.
Dieses Wort klingt schön. Bulma. Man kann es gut aussprechen.
Nicht so wie <Zweifel>. Bei <Zweifel> muss man aufpassen, dass einem die Buchstaben nicht aus dem Mund springen, da die Zunge schon Mühe hat, sie zurückzuhalten.
<Wolke> ist auch so ein Wort. Nur das man hier aufpassen muss, dass man sich nicht aus Versehen verschluckt, wenn man es zu schnell sagt.
Aber Bulma lässt sich gut aussprechen.
Genau wie <Marmelade>. Wenn man es sagt, hört es sich immer gut an. <Marmelade>, ebenso <Tanne>. Man kann es ganz oft hintereinander sagen und trotzdem behält es seinen wohllautenden Klang bei. Tanne, Tanne, Tanne.
Experiment:
Wie verändert sich die Aussprache, wenn man ein Wort mit einem anderen kombiniert?
Materialien, Aufbau, Durchführung:
Die Wörter <Zweifel>, <Wolke>, <Marmelade> und <Tanne> werden mit anderen Wörtern kombiniert.
Hypothese:
Die Aussprache wird leichter.
Versuch:
1) An das Wort <Zweifel> hängen wir nun die das Wort <Haft>. Das ergibt <Zweifelhaft>. <Zweifelhaft> kann man gut aussprechen, man hat keine Angst, dass sie die Zunge beim Sprechen überschlägt. <Zweifel> allein jedoch ist schwerer auszusprechen als <Zweifelhaft>.
2) <Wolke> kombinieren wir mit <Los>. Daraus ergibt sich <Wolkenlos>. <Wolkenlos> ist so einfach zu sprechen, man könnte es sogar in einem Lied verwenden. An <Wolke> würde der Chor wahrscheinlich ersticken.
3) <Marmelade> + . Das nun entstandene Wort kling wirklich scheußlich. <Marmeladenbrot>. Am besten man sagt es einmal ganz schnell, damit es auch ja keiner hört. Und man sollte auch vermeiden, zuzugeben, dass man es kennt. <Marmeladenbrot>. Pfui. Dabei ist <Marmelade> allein doch so schon. Man hört es und denkt: Marmelade, hach. Aber kombiniert mit einem anderen Wort, oh Gott.
4) Und zu guter letzt wollen wir nun <Tanne>, was wirklich schön klingt, mit dem Wort <Baum> verunstalten. <Tannenbaum>. Wie sich das schon anhört. Man verknotet sich fast die Zunge, bei diesen 2 N. Tannenenenenebaum. Hilfe!
Auswertung:
Wörter, die alleine schön klingen, sind in Verbindung mit anderen kaum auszusprechen.
Wörter, die alleine nicht gut klingen, sind in Verbinung mit anderen gut auzusprechen.
Aber trifft das auch auf das melodische Wort Bulma zu? Kombinieren wir es doch einfach mal mit einem anderen Wort ... Wie wär?s mit <Tisch>. <Bulmatisch>? Das hört sich wie ein Adjektiv an, irgendwie. Bulmatisch. Es klingt nicht gut und nicht schlecht. Es ist so eine Mischung. Man müsste es mal in einem Satz hören.
<Heute ist aber auch ein bulmatisches Wetter.>
<Ich habe gestern einen bulmatischen Film im Fernsehen geschaut.>
Schwer zu sagen. <Bulmatisch>. Es ist nicht so schlimm wie <Marmeladenbrot>, aber auch nicht so schön wie <Telefon>.
Probieren wir?s mal mit <Katze>. Okay, das geht nun wirklich nicht. <Bulmakatze>. Wie soll man das denn bitte aussprechen?
Bul-maka-tze?
Bulmak-atze?
Bulma-katze?
Scheußlich! Fruchtbar. Wirklich sehr schlimm. Nicht so schlimm wie <Kronkorken>, aber schon nah dran.
Und was ist mit <Sand>? Das kann man eigentlich auch noch verkraften, solange man die Betonung auf dem A von Bulma lässt: <Bulmasand.> Geht eigentlich. Je öfter man es liest, desto mehr klingt es auch. Bulmasand, Bulmasand, Bulmasand. Wirklich nicht schlecht. Klingt so gar ganz gut. <Bulmasand>
Ich komme also zu folgendem Schluss: Das Wort Bulma kann man mit vielen anderen Worten kombinieren. Man kann sich jedoch hierbei nicht festlegen, da es sich immer anders anhört. Mal gut, mal nicht so gut und mal nichts von beidem. Dieses Wort ist wirklich vielseitig. Und eigentlich kann nichts den reinen Klang dieses Namens zerstören, es sei denn ..... man kombiniert es mit Vegeta.
Bulma-vegeta.
Bul-maveg-eta.
Bulm-avege-ta.
Oh Gott, das ist eins dieser Worte, die nun wirklich überhaupt nicht klar gehen! Man bricht sich fast die Zunge, versucht man es auszusprechen. Und es gibt keinen Weg, es vernünftig zu betonen, es hört sich immer wie eine Halskrankheit an.
<*hust hust* Ich hab die Bulmavegeta.> Recht glaubwürdig.
Fazit: Die Worte Vegeta und Bulma lassen sich nicht zusammenfügen und das, obwohl sogar <Bulma> und <Katze> ein halbwegs .. na ja... mittelmäßiges Wort abgeben!
Die nächste Lektion wird noch ... lehrsamer ^^ mit anderen Worten: krank ;)
Krieg ich Kommis? *lieb guck*
An dieser Stelle möchte ich noch einmal alle meine treuen Kommi-Schreiber grüßen *drück euch*
Netha-Chan // RedCat