Thread: Drohende Legalisierung des Walfangs
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Eröffnet am: 16.06.2010 14:52 Letzte Reaktion: 07.07.2010 21:44 Beiträge: 32 Status: Offen |
Unterforen: - - Unsortiertes- - Tiere (real) |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| Hancock | Drohende Legalisierung des Wal... | 07.07.2010, 20:37 | |||
| Dragoness | Drohende Legalisierung des Wal... | 07.07.2010, 21:44 | |||
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| >Aber ich fürchte, ob Japaner Walfleisch essen oder nicht, ist nun gerade ein Punkt, auf den ich herzlich wenig Einfluss habe. :/ Es gibt nur sehr, sehr wenig Japaner die Walfleisch mögen. Das meiste was in den Läden landet (*hust* nach der wissenschaftlichen Untersuchung *hust*) vergammelt dort auch. Nicht umsonst wird der Walfang vom Staat subventioniert. Profit ist damit nicht zu machen. Es wird vermutet das die Japaner nur so auf die wissenschaftlichen Absichten beharren um einen Vorwand zu haben das Moratorium zu umgehen. Das Kind ist also nur zickig. http://marktcheck.greenpeace.at/2760.html |
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| Vielen Dank, Hancock, diesen Hinweis hatte ich noch nicht entdeckt. Um so schlimmer, dass Japan noch immer auf dem sinnlosen Morden besteht. das ist es, was ich meinte- ich wollte nicht vorwurfsvoll klingen- jedenfalls nicht auf dich bezogen!Keine Sorge, Carcajou, so hatte ich es auch nicht aufgefasst. ;) Ich finde es verdammt gut und richtig, dass Du weiter kritisch hinterfragst. Ich hatte Dich in meinem letzten Post auch nur deswegen direkt angesprochen, weil die Rückfragen eben nur von Dir kamen. Die Aussagen, die ich da getroffen habe, gingen aber genau so wenig direkt "gegen" Dich, wie Deine vorher auf mich abzielten. ;) Aber eines habe ich für mich bei dieser Geschichte hier ganz eindeutig gelernt: Ich lasse mir nie wieder einreden, dass wir nichts tun können und dass Onlinepetitionen, Unterschriftenaktionen und andere Proteste nichts bringen. ;)Selbst das zielte weniger auf Dich als auf Aussagen wie von abgemeldet: Eigentlich wollte ich damit nur anmerken dass Onlinepetitionen mal so ungefähr gar nichts bringen, dachte eigentlich das wäre bekannt. Naja, sei's drum... So wie ich das bisher mitbekommen habe, ist Tier- und Umweltschutz für die meisten Leute eine prima Sache, aber nur solange:Ich würde noch ergänzen: 4. es nicht schockiert. Ausgerechnet meine Mom äußerte am Wochenende (als ich sie fragte, wie sie ihr Pferdemarkshampoo eigentlich mir ihrem Gewissen vereinbaren kann - als ganz große Tierfreundin): "Darüber denke ich gar nicht nach, das macht mich sonst nur fertig." Und genau DAS ist es, was ich nicht mehr möchte. Letztlich gibt es ein paar Dinge, die doch jeder von uns tun könnte, die man ganz einfach im eigenen Alltag beachten kann: 1. Kosmetik 2. Lebensmittelkonsum 3. Fortbewegung und Verkehrsmittel 4. Kleidung Für die Tierhalter unter uns: 5. Tierfutter Und gläubige oder spirituelle Menschen dürfen gerne auch ergänzen: 6. Beten - SCHADEN wird es garantiert nicht. Ob es hilft, möchte ich hier nicht diskutieren, das darf jeder für sich selbst entscheiden. ;) Für mich ist ganz klar, dass ich noch einmal bewusst nach Kosmetik schauen werde, deren Hersteller voll und ganz auf Tierversuche verzichtet. Wenn ich Eier essen will, dann nehme ich die aus Freilandhaltung - so viel teurer sind die letztlich auch nicht. Seit ich weiß, dass gewisse große Lebensmittelproduzenten - vor allem Fleischlieferanten - ihre Tiere unter horrenden Verhältnissen halten, habe ich beschlossen, dass ich zukünftig doch etwas sorgfältiger darauf achten werde, wo ich mein Fleisch kaufe. Und ich werde mal nach ein paar neuen vegetarischen Rezepten sehen. Es muss nun wirklich nicht jeden Tag Fleisch sein. Schon gar nicht aus (aus Tierschutz-Sicht) zweifelhafter Herkunft. Ich brauche weder Pelz noch echtes Leder. Und wenn ich bald eine Katze habe, dann werde ich kein Katzenfutter aus dem Supermarkt kaufen. Das Zeug, das da alles drin steckt, möchte ich nun wirklich nicht füttern. Nur das Auto kann ich nicht abschaffen - ich habe gar keins. So betrachtet stimmt es schon gar nicht mehr, was ich LintuSotaRauha vorhin geantwortet habe - ich habe ja schon ein paar sehr konkrete Ideen. Ideen, die ich zumindest bei mir selbst problemlos umsetzen kann. Bequemerweise muss ich dafür ja nicht einmal auf die Straße gehen und demonstrieren. Trotzdem betrachte ich das alles eher als Kleinigkeiten. Viele kleine Tropfen auf dem heißen Stein, die ich letztendlich für mein eigenes Gewissen mache. Ändern wird sich nur dann etwas, wenn noch viele, sehr viele andere Menschen ebenfalls endlich die Augen auf machen und umdenken. Von daher bleibe ich auch ganz klar dabei: Wenn ich irgendwo aktiv irgendetwas mitwirken kann, dann werde ich das auch tun. Wie vorhin schon: Ich möchte niemanden bekehren. Was ich hier geschrieben habe, beziehe ich nur auf mich allein. Wer möchte, darf das natürlich trotzdem sehr gerne als Denkanstoß nehmen. ;) Irgendwo hatte ich hier auch schon einmal erwähnt, dass wir bei uns kürzlich einen wunderbaren Erfolg mit einer Unterschriftenaktion hatten: Eine 120 Jahre alte Allee darf trotz Straßenbauarbeiten stehen bleiben. Es gab sicher auch einige ziemlich dämliche Reaktionen auf die Unterschriftenaktion. Aber viel häufiger habe ich Menschen gehört, die sich FÜR die Bäume aussprachen. Eine Kollegin wiederholte sogar mehrmals: "Ich kette mich da an! Ich sag es Dir: Wenn die wirklich die Bäume absägen wollen - ich kette mich da an!" nimmt man dazu noch diese ungeheure Ignoranz und Bequemlichkeit, die ungeheure Kurzsichtigkeit und ichbezogenheit, die die gesamte Menschheit an den Tag legt... da hast du dann die Erklärung für meinen ungeheuren Frust, der in meinen vorherigen Posts durch geklungen ist.Leider hast Du vollkommen recht. Die meisten Menschen sind tatsächlich genau so, wie Du es beschreibst. Aber ich habe das Gefühl, dass auch immer mehr Menschen aufwachen und umdenken. Über 1,2 Millionen Walfanggegner, das ist schon enorm. Und bei uns in der Stadt um die 9500 Baumfreunde, die die Allee behalten wollen - für den kleineren Maßstab ist das ebenso beeindruckend. ;) Es geht. Es tut sich was. Wie ich vorhin schon geschrieben habe: Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Die Negativbeispiele, wie Du zwei Beispiele genannt hast, sind noch immer viel zu viele. Aber die Positivbeispiele werden auch immer mehr. Und das zu sehen ist für mich gerade der Grund, warum ich den Glauben an die Menschheit noch nicht völlig aufgegeben habe. |
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