Thread: Abtreiben?
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Eröffnet am: 30.08.2006 17:31 Letzte Reaktion: 29.10.2009 23:28 Beiträge: 1018 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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Das Ergebnis so gesehen ja. Aber zum Massenmord gehört mehr dazu. Es ist zu sehr verallgemeinert von dir. Dann kann ich auch sagen, Abtreiben ist wie Mücken töten. Merkst du was, es passt irgendwie nicht? Vielleicht ist es ja auch eine Definitionssache. Man kann sich ja z.B. auch nicht drauf einigen ob der Holodomor ein Massaker war oder nicht. Na gut Gomez, hier lass ich es mal 1:0 für dich gelten. Ich glaube, es gibt kaum eine Frau, die daran noch nie in ihrem Leben gedacht hat. Aber ich finde auch eine Frau hat das Recht ihre Libido auszuleben. Richtig! Aber mit dem Recht ist auch die Verantwortung gekoppelt. Du bestimmst damit aber über das Leben der Frau. Ist das nicht ein Widerspruch? Nicht ganz. Grob gesagt: Wenn du es nicht packst dein Leben weiterzuleben und mit dem Kind umzugehen, beantrage HartzIV und geh an Herd. Kind und Beruf vereinbaren ist mehr als schwer. Je niedriger die vorangegangene Lohnklasse vor der Schwangerschaft, umso schwieriger. Oder geb das Kind zur Adopion frei wenn du im Vorfeld schon weist, dass du es nicht versorgen kannst. Du machst es dir sehr leicht -.- Ich wiederhole mich nur ungerne wie eine kapputte Schallplatte. Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| Zuletzt geändert: 14.05.2009 12:05:52 | |||||||
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| @Katsumi_Liqueur: Das mit dem jungen Padavan verbitte ich mir, denn im wahren Leben müsstest du mich Siezen! Aber stell ruhig weiter unsinnige Thesen auf, dadurch werden aber weder Abtreibungen vermieden, noch an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen appelliert... "Und was Sagen die Sterne?" - "Nun, wenn sie nicht einfach nur unbelebte Gas-Riesen wären, die Millionen von Lichtjahren weit weg sind, würden sie sagen: GNAMPF!" - Bernd das Brot - |
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Das mit dem jungen Padavan verbitte ich mir, denn im wahren Leben müsstest du mich Siezen! Ich habe es versäumt mir Ihren Steckbrief anzuschauen und bitte höflichst und in tiefster Demut um Entschuldigung, Madame. Aber stell ruhig weiter unsinnige Thesen auf, dadurch werden aber weder Abtreibungen vermieden, noch an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen appelliert... Ich wusste nicht, dass ich so missionarisch rüberkam, aber danke, dass Sie mich aufgeklärt haben, Madame. Falls das der Fall sein sollte, so geht es mir nur darum meinen Stadtpunkt zu erläutern. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| Zuletzt geändert: 14.05.2009 12:31:11 | |||||||
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| > Richtig! Aber mit dem Recht ist auch die Verantwortung gekoppelt. Auf beiden Seiten. Aber man kann nicht im Vorraus schon für alles Verantwortung übernehmen bis ins kleinste Detail. Zuviel Rumgrübeln ist schädlich. Man sollte lieber auf seine Intuition in den meisten Fällen hören, vor allem wenn die Pubertät vorbei ist. Dann weiß man was für einen am besten ist. Mutter sein ist echt schwer. Ein Kind ist eine große Verantwortung, die man sich sehr wohl sehr gut überlegen sollte. Und die Hormone bei der Schwangerschaft sollte man nicht unterschätzen. > Oder geb das Kind zur Adopion frei wenn du im Vorfeld schon weist, dass du es nicht versorgen kannst. Das schlimme daran ist, das jede Frau ein Einzelfall ist, da Schwangerschaft sehr individuell ist. Ich habe hier gerade beim durchzappen eine Sendung bei 3Sat zu Depressionen und Schwangerschaft. Wer denkt an so etwas? Es gibt so vieles, an was mit nicht denkt, weil man davon nichts weiß. Wie kann man da schon sagen, wie es aussieht mit Verantwortung übernehmen. Man kann schlichtweg nicht sagen wie es aussieht, sprich man kann nicht wirklich sicher sein, welche Konsequenzen man später übernehmen muss. Man kann Angst haben eine schlechte Mutter zu sein und es nicht ertragen das Kind wegzugeben. Und zum Thema Adoption habe ich in einen früheren Post etwas geschrieben, weil es da hieß "einfach das Kind austragen". Ich war schon bei einer Geburt dabei und kann dadurch sagen: Es gibt Probleme, da denkt man nicht dran. Es gibt Probleme, die einen Angst machen und wo man froh ist, dass man erst nach der Problemlösung daran denkt. Aber manchmal ist auch alles viel einfacher als man vorher denkt. Sehr wichtig ist dann Umfeld. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| @ Katsumi_Liqueur >Nochmal für dich: Es geht nicht um Gaskammern, Arbeitslager oder >um die Tötungsart generell, sondern um das Prinzip, dass man >die Tötung einer ganzen Gruppe (in dem Fall ungewollte >Ungeborene) billigt deren Opferzahl inzwischen die der Shoa >getoppt haben sollte. Es geht darum, dass einer Bestimmten >Gruppe von Menschen das Recht auf Leben abgesprochen und es >gesellschaftlich zum Großteil aktezptiert und z.T. gefördert >wird. Und ist allein schon der Begriff der Abtreibung nicht >purer Euphemismus? Einer Gruppe von Menschen? Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schwangerschaft, ist und bleibt der Fötus nur ein potenzieller Mensch. Aber wenn du es unbedingt schon als Mensch sehen willst...: Durch ein Verbot von Abtreibung wird auch einer bestimmten Gruppe von Menschen das Recht auf Leben verwährt, nämlich das der Frauen, die das Kind nicht wollen. Und ich habe dir ja bereits erklärt, dass "Leben" nicht nur heißt, dass das Herz schlägt, aber dazu im Verlauf dieses Posts mehr... Jedenfalls würde die Zerstörung des Lebens dieser Frauen genauso gebilligt werden. Und was ist nun besser? Das Leben einer Frau zerstören, die bereits ein richtiges Leben hat, mit Hoffnungen, Zielen und Träumen, Familie, Freunden, Plänen für die Zukunft oder Karrierewunsch, oder das eines Fötus, einer kleinen Ansammlung von Zellen, nur ein potenzieller Mensch, der noch nicht mal weiss, dass er lebt? >Da hilft es sich zu informieren und die entsprechenden >Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Zu informieren? Man kann sich nicht über ALLES Informieren. Und ALLES im Gedächtnis behalten. Bei so einer Aussage könnte ich jetzt eigentlich von dir verlangen, mir aus dem Gedächtnis heraus alle Stoffe und Medikamente beim Namen zu nennen, die die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln beeinträchtigen. Oder teste dich mal selbst...bevor du sowas hier vom Rest der Welt verlangst. Oder ich frage dich: Hast du zu Hause am Kühlschrank eine Liste mit all diesen Stoffen und Medikamenten hängen? Mit der du dann die Packungsbeilagen jedes Mal vergleichen würdest? Und wenn du mal aus versehen ne Zeile verrutscht...? Und schwanger werden würdest? Würdest du dann auch zu dieser dummen, verantwortungslosen Spaßgesellschaft zählen? >Der Umgang mit Verhütungsmittel sollte geübt sein. Auch hier >gilt: Wenn man sich auf ein Risiko einlässt, übernimmt man auch >für dessen Folgen die Verantwortung. Manche Menschen sind aber nun mal so ungeschickt, schusselig, schüchtern oder nervös, sodass das Kondom nicht korrekt aufgesetzt wird und währenddessen verrutscht. Zudem sind es nicht nur Ungeübte...hier eine interessante Studie: Spoiler" […] In der Untersuchung von Stiftung Warentest hatte nur ein Kondom von 14.000 ein Loch - das entspricht einem Anteil von 0,007 % Kondomen mit unentdeckten Fehlern. Ohne Anwenderfehler müßte der Pearl Index von Kondomen also bei genau diesem Wert liegen. Doch irren ist menschlich und Anwenderfehler kommen vor. Reißen oder Abrutschen kam bei nur 0,6 % der im Umgang geübten Prostituierten in Nevada (USA) vor, aber bei 7,1 % normaler Pärchen in North Carolina (USA) (Contraceptive Technology, 2007). Bei perfekter Anwendung kam in einer Studie ein PI von 0,7 heraus, der Mittelwert drei verschiedener Studien zur Kondomsicherheit lag bei 2,0 (Contraceptive Technology, 2007). Es ist dieser Wert, der in allen Medizinbüchern, Verhütungsbroschüren und auf allen Internetseiten zu finden ist. Man sollte aber trotzdem daran denken, daß man mit Übung und dementsprechend perfekter Anwendung einen PI erreichen kann, der sich vor dem der Pille nicht zu verstecken braucht." aus: http://members.chello.at/verhuetung/methoden-kondome.htm (Diese Informations-Seite befindet sich derzeit noch im Aufbau, belegt aber alles mit wissenschaftlichen Quellen) Besondere das Augenmerk bitte hierauf richten: "Reißen oder Abrutschen kam bei nur 0,6 % der im Umgang geübten Prostituierten in Nevada (USA) vor". 0,6% sind zwar verdammt wenig, aber sie sind der Beweis, dass selbst geübten Prostituierten mal ein Missgeschick passieren kann/ihnen das Kondom verrutscht/reißt. Kann auch am Hersteller liegen, nicht jede Ware besitzt die gleiche Qualität. Und wie du hier siehst: Es gibt keine Garantie. Es gibt für nichts auf der Welt eine Garantie. Würde man es jetzt so handhaben wie du, dürfte man sich im Leben auf gar nichts mehr einlassen, wenn man nicht bereits für die Konsequenzen ist, obwohl das Risiko dafür lächerlich gering ist. Außerdem würde "Wenn man sich auf ein Risiko einlässt, übernimmt man auch für dessen Folgen die Verantwortung" bedeuten, dass man nur dann ausschließlich Sex haben darf, wenn man nichts gegen ein daraus resultierendes Kind hätte, da wie gesagt KEIN Verhütungsmittel 100%igen Schutz bietet. Und das ist nicht realisierbar. Das ist wider der menschlichen Natur. Und du wetterst gerade dagegen. Und ich würde gerne von dir wissen: Hast du in deinem Leben noch nie etwas gemacht, dessen Konsequenzen du aber nicht tragen wolltest, da das Risiko nur minimal war? Wirklich noch nie? >Desswegen denkt man auch schon im Vorraus daran. Man kann nicht alles im Voraus planen. Unfälle und Unglück können jeden unvorhergesehen treffen. Deshalb heißen sie ja "Unfall" und "Unglück". Das Leben ist ein Glücksspiel. Man sollte es nicht unnötig herausfordern, aber man ist nie gewappnet gegenüber plötzlichen Ereignissen. (dazu siehe auch oben) >Auch wenn ein Ungeborenes nicht über diese Eigenschaften hat, >so handelt es sich immernoch um ungeborenes menschliches LEBEN. Um potenzielles menschliches Leben, genau. Aber nun zu der Sache mit dem Leben: Jedes Leben, ist ein Leben. Das ist richtig. Und theoretisch deswegen auch gleich viel Wert. Doch haben sich Philosophen im Laufe unseres menschlichen Daseins nicht immer wieder gefragt "Was macht das Leben lebenswert?"? Wenn das Leben genauso lebenswert wäre, wenn nur das Herz schlägt, würden wir den ganzen Tag nur rumsitzen, fett werden, stinken, essen und nichts tun. Wäre schließlich auch die Erfüllung des Lebens. Aber nein, das ist es nicht. Natürlich ist es das nicht. Für jeden Menschen sind es andere Dinge, die das Leben für ihn lebenswert machen. Doch ich würde behaupten, dass es kaum einen gibt, der damit nicht irgendein Ziel, einen Wunsch oder Traum, eine geliebte Person oder eine Lebensaufgabe verbinden würde. Und ja, ich behaupte auch, dass es es kaum einen Menschen gibt, der, wenn er all das nicht hätte, der nichts hätte, trotzdem sagen würde "Dieses Leben ist lebenswerter/genauso lebenswert, wie das, indem ich Träume, Hoffnungen und Familie hatte". Und ist es gerechtfertigt, das Leben von unzähligen Frauen zu zerstören, ihnen ihren Wert des Lebens wegzunehmen, durch ein Verbot von Abtreibung? Jede Frau soll selbst entscheiden dürfen, ob sie abtreibt oder nicht. Und wenn sie sich dafür entscheidet, wenn eine Abtreibung, ihr Leben lebenswert hält, die einzig richtige Wahl für sie ist, dann ist das in Ordnung. Und deswegen sollte legale Abtreibung weiterhin bestehen. Diese Frauen sollten dann übrigens auch nicht als Mörderin oder "nicht besser als die Nazis damals" beschimpft werden... >Just keep your cool. Aggression dulls your senses young Padawan. Ich liebe Klassiker. :D |
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| >Teilweise habe ich nämlich das Gefühl, dass es ihnen eigentlich gar nicht ums Kind geht, sondern dass da eine gewisse Schadenfreude im Spiel ist, frei nach dem Motto: "Haha! Die Tussi (an der es meistens ohnehin hängen bleibt, was auch nicht gerade fair ist) war zu blöd zum Verhüten! Pech gehabt, soll sie doch sehen, wie sie jetzt mit dem Kind klar kommt." Danke, dass das mal gesagt wurde. Es kommt mir teilweise auch schon so vor... Obwohl ich noch nie ungeschützten Verkehr hatte, hatte ich schon zwei mal den Verdacht, dass ich schwanger sein könnte. Und (fast genau) solche Sprüche wurden mir dann an den Kopf geworfen. >Wenn ein Kondom runterruscht, dann ist das eine echt miese Sache. Und das allerletzte, das junge Leute bei einer ungewollten Schwangerschaft noch brauchen, ist jemand, der dasteht und von einem hohen Ross über sie urteilt. Eben das ist es. Diese "Hat man sich die Suppe eingebrockt muss man sie auch auslöffeln" - Sprüche hängen einem zum Hals heraus. Sowas hilft überhaupt nicht weiter. Paul: "Feuer...mag jeder. Ob das ein kleines Lagerfeuer ist oder 'ne Kerze auf'm Tisch im Restaurant. Oder ein Hausbrand wo man davorsteht und zuguckt. Feuer mag jeder." Figuren, Animes und viele Mangas zu verkaufen |
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| Zuletzt geändert: 15.05.2009 18:16:56 | |||||||
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Einer Gruppe von Menschen? Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schwangerschaft, ist und bleibt der Fötus nur ein potenzieller Mensch. Aber wenn du es unbedingt schon als Mensch sehen willst...: Durch ein Verbot von Abtreibung wird auch einer bestimmten Gruppe von Menschen das Recht auf Leben verwährt, nämlich das der Frauen, die das Kind nicht wollen. Und ich habe dir ja bereits erklärt, dass "Leben" nicht nur heißt, dass das Herz schlägt, aber dazu im Verlauf dieses Posts mehr... Es gibt weder potentielles Leben noch potentielle Menschen. Das ist grober Unfug! Einige Dinge funktionieren tatsächlich nach dem Schema des Dualsystems. 1 oder 0. Leben oder nicht Leben. Mensch oder kein Mensch. Was dazwischen gibt es nicht. Natürlich besteht das Leben nicht nur aus Motorik und Sensorik, aber es handelt sich trotzdem um menschliches Leben. Bei allem nötigen Respekt für die Sorgen, Ängste und Träume der Frau, aber prinzipiell ist es so als ob man menschliches Leben für seine Ziele und Träume opfert wesswegen ich das nicht gutheißen kann. Zu informieren? Man kann sich nicht über ALLES Informieren. Und ALLES im Gedächtnis behalten. Bei so einer Aussage könnte ich jetzt eigentlich von dir verlangen, mir aus dem Gedächtnis heraus alle Stoffe und Medikamente beim Namen zu nennen, die die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln beeinträchtigen. Oder teste dich mal selbst...bevor du sowas hier vom Rest der Welt verlangst. Oder ich frage dich: Hast du zu Hause am Kühlschrank eine Liste mit all diesen Stoffen und Medikamenten hängen? Mit der du dann die Packungsbeilagen jedes Mal vergleichen würdest? Und wenn du mal aus versehen ne Zeile verrutscht...? Und schwanger werden würdest? Würdest du dann auch zu dieser dummen, verantwortungslosen Spaßgesellschaft zählen? Gomez, du hast schon wieder den Elfer verfehlt!
Es besteht immer ein Risiko und Life is a Gable, das hast du schon richtig erkannt. Aber da ich Ungeborene als menschliches Leben betrachte, sehe ich es nicht ein diese zu töten nur weil sie ein "Unfall" waren. Und ich würde gerne von dir wissen: Hast du in deinem Leben noch nie etwas gemacht, dessen Konsequenzen du aber nicht tragen wolltest, da das Risiko nur minimal war? Wirklich noch nie? So ist es. Jede Suppe die ich mir einbrocke, habe ich auch selber auszulöffeln. Es war schon immer gegen meiner Überzeugung, dass andere meine Fehler ausbaden müssen. Um potenzielles menschliches Leben, genau. Uff! Du darfst mich nur all zu gerne korrigieren falls ich dich falsch verstanden habe: Haben deiner Philosophie zu Folge Menschen die weder Träume, noch die Möglichkeiten haben diese umzusetzen ihr Lebensrecht verwirkt? Wäre ich deiner Logik nach berechtigt geistig Schwerbehinderte oder Wachkomapatienten zu töten weil sie in ihrem Zustand weder Ziele noch Träume haben? Oder was ist mit Menschen die sich aufgegeben und keine Angehörigen haben? Sie erfüllen auch nicht unbedingt all deine Kriterien. Wie gesagt: Du darfst mich gerne korrigieren wenn ich dich falsch verstanden habe... Diese Frauen sollten dann übrigens auch nicht als Mörderin oder "nicht besser als die Nazis damals" beschimpft werden... Vielleicht ist der Nazi-Vergleich im heutigen politischen Klima unangebracht aber, dass man einer menschlichen Gruppe ihr Lebensrecht abspricht, kommt mir doch sehr bekannt vor. Aber gut, aus Rücksicht auf die Gefühle anderer will es mal zurücknehmen bevor noch mehr zu heulen anfangen. So fair will ich mal sein... Ich liebe Klassiker. :D Nachvollziehbar wenn man sich ansieht was Spielberg und Lucas mit ihren Werken anstellen. Clone Wars...pha! Ich will nicht wissen was die geraucht haben. Und der arme Indy... Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| > Es gibt weder potentielles Leben noch potentielle Menschen. Das ist grober Unfug! Einige Dinge funktionieren tatsächlich nach dem Schema des Dualsystems. 1 oder 0. Leben oder nicht Leben. Mensch oder kein Mensch. Was dazwischen gibt es nicht. Natürlich besteht das Leben nicht nur aus Motorik und Sensorik, aber es handelt sich trotzdem um menschliches Leben. Ach ja, der Fötus ist nicht allein lebensfähig. Würde man ihn gesondert beobachten wäre er also mehr tot als lebendig. Es gibt ein Dazwischen, wir sind hier schließlich nicht in der Informatik. Und wie nennst du ein frisch befruchtetes Hühnerei? > Bei allem nötigen Respekt für die Sorgen, Ängste und Träume der Frau, aber prinzipiell ist es so als ob man menschliches Leben für seine Ziele und Träume opfert wesswegen ich das nicht gutheißen kann. Du opferst aber eben das Leben der Frau dafür. Finde ich nicht wirklich besser. Die Frauen wollen nicht selten später Kinder. Warum lässt man ihnen nicht diese Wahl. Oder aber du zerstörst damit direkt die Frau innerlich. > Gomez, du hast schon wieder den Elfer verfehlt! Bitte drücke dich genauer aus. Ich weiß nicht was du damit ausdrücken willst. Und auch wenn ich hier nicht direkt angesprochen wurde, interessiert es mich als Mitleserin. > So ist es. Jede Suppe die ich mir einbrocke, habe ich auch selber auszulöffeln. Es war schon immer gegen meiner Überzeugung, dass andere meine Fehler ausbaden müssen. Beispiel wäre hier aber schon angebrachter von dir, ansonsten ist es in diesem Fall nur leeres Gerede, was jeder gern stolz von sich erzählt, aber nicht wirklich durchzieht. > Uff! Du darfst mich nur all zu gerne korrigieren falls ich dich falsch verstanden habe: Haben deiner Philosophie zu Folge Menschen die weder Träume, noch die Möglichkeiten haben diese umzusetzen ihr Lebensrecht verwirkt? Wäre ich deiner Logik nach berechtigt geistig Schwerbehinderte oder Wachkomapatienten zu töten weil sie in ihrem Zustand weder Ziele noch Träume haben? Oder was ist mit Menschen die sich aufgegeben und keine Angehörigen haben? Sie erfüllen auch nicht unbedingt all deine Kriterien. Wie gesagt: Du darfst mich gerne korrigieren wenn ich dich falsch verstanden habe... Ich denke, es sollte ausgedrückt werden: Jeder Mensch hat eine andere persönliche Vorstellung, was das Leben lebenswert macht. Und bei manchen Frauen wird dies durch ein Kind eben nicht lebenswert. > Vielleicht ist der Nazi-Vergleich im heutigen politischen Klima unangebracht aber,... Es ist immer unangebracht und zeugt von den wahren Respekt, den Leute vor anderen haben. SpoilerMich würde mal interessieren, was du zu meinen letzten Post eigentlich zu sagen hast. Wenn du Lust hast kannst du auch den Post noch raussuchen wo es um "das Kind einfach austragen" geht, ist nicht allzu lange her. Ich würde so etwas einer Frau niemals freiwillig antun, da ich nie wüsste, wie die Schwangerschaft sich bei ihr auswirkt. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| >Ach ja, der Fötus ist nicht allein lebensfähig. Würde man ihn >gesondert beobachten wäre er also mehr tot als lebendig. Es gibt >ein Dazwischen, wir sind hier schließlich nicht in der >Informatik. >Und wie nennst du ein frisch befruchtetes Hühnerei? Ein schwerstbehinderter ist vielleicht auch nur durch die heutige Medizin lebensfähig, genau wie ein Koma-Patient. Sind sie deshalb keine Menschen mehr? Oder nicht einmal mehr Lebewesen? Die Frage nach dem "Ab wann ist man ein Mensch" kann niemals eindeutig beantwortet werden, aber dass ein Fötus lebt, ist einfach Fakt. >Du opferst aber eben das Leben der Frau dafür. Finde ich nicht >wirklich besser. Die Frauen wollen nicht selten später Kinder. >Warum lässt man ihnen nicht diese Wahl. Oder aber du zerstörst >damit direkt die Frau innerlich. Eine Abtreibung kann eine Frau genauso zerstören. Und ich kenne genug Mütter, die lange überlegt haben, ob sie nicht doch abtreiben sollen, es nicht taten und nun glückliche Mütter sind. Es gibt eben immer mindestens zwei Seiten. Allerdings sollte man das auch nicht so überdramatisieren. Wenn die Frau das Kind wirklich nicht will, gibt sie es eben weg. Besser als es zu töten. Und sonst tötet sie es eben, aber dann bitte nur im legalen Zeitraum. ETWAS Respekt vor dem eigenen Baby sollte man schon haben. >Beispiel wäre hier aber schon angebrachter von dir, ansonsten >ist es in diesem Fall nur leeres Gerede, was jeder gern stolz >von sich erzählt, aber nicht wirklich durchzieht. Nunja, das ist eine Unterstellung, aber mehr nicht. Es gibt eben auch Frauen (wie mich z.B.), für die eine Abtreibung keine Erlösung, sondern den puren Horror darstellt. Ich würde niemals abtreiben, aber nicht, weil ich gern groß rede, sondern weil ich es einfach nicht könnte und daran kaputt gehen würde. Und dann wären zwei Leben im Eimer, was auch nicht Sinn der Sache sein kann. >Ich denke, es sollte ausgedrückt werden: Jeder Mensch hat eine >andere persönliche Vorstellung, was das Leben lebenswert macht. >Und bei manchen Frauen wird dies durch ein Kind eben nicht >lebenswert. Naja gut, aber ganz so einfach darf man es sich doch nicht machen. Ich kann auch herausfinden, dass mir ein Kind in meinem Leben gar nicht passt, wenn es 6 Jahre alt ist. Darf ich es dann von der nächsten Brücke schubsen? Eltern haben Verantwortung, und wenn man reif genug ist, sollte man die nicht einfach wegwerfen. >> Vielleicht ist der Nazi-Vergleich im heutigen politischen Klima unangebracht aber,... >Es ist immer unangebracht Nein, wieso? Nazis waren auch nur Menschen, das hat nichts mit Respekt o.ä. zutun. Wenn man den Vergleich als gültig ansieht, kann man ihn ruhig bringen und dann kann er normal widerlegt werden oder eben nicht. Natürlich lässt sich niemand gerne so einen Vergleich gefallen, aber man kann ihn ja widerlegen. Ich für meinen Teil halte Abtreibung ganz klar für Mord, allerdings nicht jede Frau, die abtreibt für eine Mörderin. Wenn sie es tut, weil sie einfach zu dumm ist, dann ist sie mit Sicherheit eine Mörderin und sollte mMn schnellsten keine Kinder mehr kriegen können dürfen. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 15.05.2009 20:42:59 | |||||||
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| > Ein schwerstbehinderter ist vielleicht auch nur durch die heutige Medizin lebensfähig, genau wie ein Koma-Patient. > Sind sie deshalb keine Menschen mehr? Oder nicht einmal mehr Lebewesen? > Die Frage nach dem "Ab wann ist man ein Mensch" kann niemals eindeutig beantwortet werden, aber dass ein Fötus lebt, ist einfach Fakt. "mehr tot als lebendig" Nicht eindeutig das eine oder andere. Es ging hier halt darum, dass es nicht nur Leben oder Tod gibt sondern auch irgendwie doch etwas dazwischen. > Eine Abtreibung kann eine Frau genauso zerstören. Deshalb sollte eine Abtreibung immer mehr als nur sehr gut überlegt sein. Und wir reden hier ja eher von Frauen, die den Gedanken in sich tragen als von solchen, für die eine Abtreibung nicht in Frage kommt. > Nunja, das ist eine Unterstellung, aber mehr nicht. Es gibt eben auch Frauen (wie mich z.B.), für die eine Abtreibung keine Erlösung, sondern den puren Horror darstellt. > Ich würde niemals abtreiben, aber nicht, weil ich gern groß rede, sondern weil ich es einfach nicht könnte und daran kaputt gehen würde. Und dann wären zwei Leben im Eimer, was auch nicht Sinn der Sache sein kann. Man muss ja auch nicht abtreiben. Könnte ich auch nicht. > Eltern haben Verantwortung, und wenn man reif genug ist, sollte man die nicht einfach wegwerfen. Da spricht nichts dagegen. > Nunja, das ist eine Unterstellung, aber mehr nicht. Es gibt eben auch Frauen (wie mich z.B.), für die eine Abtreibung keine Erlösung, sondern den puren Horror darstellt. > Ich würde niemals abtreiben, aber nicht, weil ich gern groß rede, sondern weil ich es einfach nicht könnte und daran kaputt gehen würde. Und dann wären zwei Leben im Eimer, was auch nicht Sinn der Sache sein kann. BITTE DEN ZUSAMMENHANG BEACHTEN! > Naja gut, aber ganz so einfach darf man es sich doch nicht machen. Hier ging es um die Erklärung von weiter oben. > Nein, wieso? Nazis waren auch nur Menschen, das hat nichts mit Respekt o.ä. zutun. Wenn man den Vergleich als gültig ansieht, kann man ihn ruhig bringen und dann kann er normal widerlegt werden oder eben nicht. Wenn man aber von der Originalaussage ausgeht, dann war es doch mehr als einfach nur übertrieben. Da wurde nur sehr grob verglichen. > Natürlich lässt sich niemand gerne so einen Vergleich gefallen, aber man kann ihn ja widerlegen. Wurde ja auch. *kopfschüttel* Lesen worum es geht, dann in Ruhe antworten sage ich immer wieder gern. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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Ach ja, der Fötus ist nicht allein lebensfähig. Würde man ihn gesondert beobachten wäre er also mehr tot als lebendig. Es gibt ein Dazwischen, wir sind hier schließlich nicht in der Informatik. Ich zumindest habe in der Biologie gelernt, dass der Momennt indem Samen- und Eizelle sich vereinen der Momennt ist indem neues Leben entsteht. Der Rest ist nichts weiter als Wachstum. Richtig! Wir sind nicht in der Informatik, aber einige Dinge funktionieren nach einem ähnlichem Schema. Leben oder nicht leben. Du opferst aber eben das Leben der Frau dafür. Finde ich nicht wirklich besser. Die Frauen wollen nicht selten später Kinder. Warum lässt man ihnen nicht diese Wahl. Oder aber du zerstörst damit direkt die Frau innerlich. Inweifern? Sie muss das Kind ja nicht behalten wenn es Dinge wie Babyklappen gibt. Psychologisch reagiert jede Frau bei einer Schwangerschaft individuell, das ist mir klar. Aber ich finde es zumindest moralisch richtiger psychische Belastungen auf sich zu nehmen als ein Menschenleben zu beenden. Und wie gesagt: Die Freigabe zur Adoption ist für eine Frau langfristig gesehen psychisch tragbarer als eine Abtreibung. Es ist immer unangebracht und zeugt von den wahren Respekt, den Leute vor anderen haben. Mal gar nicht! Es ist eher durch das politische Klima und der Tabuisierung dieses Themas unangebracht. Aber das ist eine andere Geschichte... Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| >"mehr tot als lebendig" >Nicht eindeutig das eine oder andere. Es ging hier halt darum, >dass es nicht nur Leben oder Tod gibt sondern auch irgendwie >doch etwas dazwischen. Dennoch ist ein Koma-Patient ein Lebewesen, denn er ist eben nicht tot. Alles was tot ist, lebt. In wie weit das Ganze eingeschränkt ist, spielt dafür keine Rolle. >Deshalb sollte eine Abtreibung immer mehr als nur sehr gut >überlegt sein. Und wir reden hier ja eher von Frauen, die den >Gedanken in sich tragen als von solchen, für die eine Abtreibung >nicht in Frage kommt. Auch Frauen, die sich vorher "sicher" waren, haben es später bereut. Eine Abtreibung ist kein Kinderspiel (nein, ich will dir an dieser Stelle nichts unterstellen) >BITTE DEN ZUSAMMENHANG BEACHTEN! Und das habe ich in wie fern nicht getan? Ja, es ging nicht nur um Abtreibung, aber hier nun konkrete Beispiele zu fordern, finde ich doch etwas dreist. Es gibt eben Leute, die konsequent sind und das nicht nur sagen, weil sie sich gut darstellen wollen, sondern weil es wirklich so ist. Das war alles, was ich auch oben sagen wollte (eben auf Abtreibung bezogen) >Hier ging es um die Erklärung von weiter oben. Das ist mir schon klar... >Wurde ja auch. Es wurde widerlegt, dass man Frauen die Abtreiben niemals mit Nazis vergleichen kann? Dann habe ich das in der Tat überlesen. >*kopfschüttel* >Lesen worum es geht, dann in Ruhe antworten sage ich immer >wieder gern. Entschuldige bitte vielmals, dass ich deine kostbare Zeit verschwende. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Ich zumindest habe in der Biologie gelernt, dass der Momennt indem Samen- und Eizelle sich vereinen der Momennt ist indem neues Leben entsteht. Der Rest ist nichts weiter als Wachstum. Beachte Worte wie: gesondert, nicht allein :) > Psychologisch reagiert jede Frau bei einer Schwangerschaft individuell, das ist mir klar. Aber ich finde es zumindest moralisch richtiger psychische Belastungen auf sich zu nehmen als ein Menschenleben zu beenden. Dir ist klar, das die Frau Depressionen bekommen kann mit Selbstmordgedanken (bis hin zur Ausführung)!? Wäre eine Schwangerschaft länger als 9 Monate in der Regel, so bin ich ziemlich davon überzeugt, dass das mit meiner Klassenkamaradin nicht gut gegangen wär wegen den Stress, den sie sich gemacht hatte, um ihre Schwangerschaft geheim zu halten. (Bzw. wenn es in der Nacht zuvor passiert gewesen wäre als sie allein zurück zum Hotel gegangen war - Wohlgemerkt: Bis dahin hatte keiner von ihrer Schwangerschaft gewusst) Wegen dem Erlebnis bin ich auch davon so überzeugt, dass eine Frau entscheiden sollte wie sie will (mit Beratung) und ihr niemand Vorwürfe für ihr Lebensmodell machen sollte. Die Entscheidung der Frau sollte egal wie sie ausfällt akzeptiert werden. > Und wie gesagt: Die Freigabe zur Adoption ist für eine Frau langfristig gesehen psychisch tragbarer als eine Abtreibung. Belege? > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| > Auch Frauen, die sich vorher "sicher" waren, haben es später bereut. Eine Abtreibung ist kein Kinderspiel (nein, ich will dir an dieser Stelle nichts unterstellen) Ich weiß, wurde hier und da im Forum auch beschrieben. Deshalb macht Frau ja keine Abtreibung ohne Beratung. Aber ist es nicht so wie bei einer ungewollten Schwangerschaft? Die Konsequenzen muss man tragen? > Und das habe ich in wie fern nicht getan? > Ja, es ging nicht nur um Abtreibung, aber hier nun konkrete Beispiele zu fordern, finde ich doch etwas dreist. > Es gibt eben Leute, die konsequent sind und das nicht nur sagen, weil sie sich gut darstellen wollen, sondern weil es wirklich so ist. Das war alles, was ich auch oben sagen wollte (eben auf Abtreibung bezogen) Es ging darum Sachen einzugehen, auch wenn man mit Konsequenzen rechnen muss, auch wenn diese nur in seltenen Fällen eintreffen. Ich gehe davon aus, dass jeder eine solche Situation erlebt hat. Willst du eine von mir wissen? Meiner Mitschülerin damals bei der Geburt helfen. Das Kind hätte totgeboren werden können, bei der Geburt von der Nabelschnur erwürgt werden können. Im diesem Fall hätte ich ein schlimmes Trauma erhalten. > Das ist mir schon klar... Erschien mir nicht so. > Es wurde widerlegt, dass man Frauen die Abtreiben niemals mit Nazis vergleichen kann? Dann habe ich das in der Tat überlesen. Das mit den Nazis kam wegen den Vergleich von Frauen die Abtreiben mit Massenmorden. Deshalb hier: Nazi - Person, die Massenmord durchführt NICHT: Nazi - Irgendein Anhänger der NPD > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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Dir ist klar, das die Frau Depressionen bekommen kann mit Selbstmordgedanken (bis hin zur Ausführung)!? Wie gesagt, es ist mir klar. Aber ich bleibe dabei, dass ich es moralisch richtiger Finde Depressionen auf sich zu nehmen als ein Kind zu töten, bei allem nötigen Respekt für deine Mitschülerin. Bei einer Schwangerschaft braucht die Frau, wie oft hier erwähnt, jede erdenkliche Hilfe. Wenn die Eltern ihr da plötzlich den Rücken zukehren, dann zeigen sie nur ihr wahres Gesicht. Solche Situationen zeigen doch ganz gut auf wen wirklich Verlass ist. Belege? Die Tatsache, dass sie durch einer Abtreibung ihr Kind töten lies, verfolgt einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der betroffenen Frauen bis zum Rest ihres Lebens. Für sie wäre es tragbarer gewesen wenn sie weis, dass ihr Kind in einem Waisenhaus in guten Händen ist als, dass sie es getötet hätte. Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| >Erschien mir nicht so. Dann könntest du nachfragen oder mich aufklären, was daran nun so wirr war. >Das mit den Nazis kam wegen den Vergleich von Frauen die >Abtreiben mit Massenmorden. Deshalb hier: Nazi - Person, die >Massenmord durchführt NICHT: Nazi - Irgendein Anhänger der NPD Natürlich, das ist mir doch vollkommen klar. Nazis sind / waren die Wähler / Anhänger der NSDAP, nicht der NPD und das setzt man wohl oder übel mit dem Genozid in Verbindung, Wieso sollte man auch die NPD-(Anhänger) mit Frauen, die abtreiben lassen, vergleichen...? ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Dann könntest du nachfragen oder mich aufklären, was daran nun so wirr war. Es war ja nichts wirr. Du hattest nur auf das geantwortet was ich schrieb, als wäre es der erste Post hier. Mit deine Antworten hättest du bis dahin nicht falsch gelegen. ABer dann dann nicht weniges mehr Erklärungen als Meinungen waren (z.B. das mit der Lebenseinstellung) > Natürlich, das ist mir doch vollkommen klar. Nazis sind / waren die Wähler / Anhänger der NSDAP, nicht der NPD und das setzt man wohl oder übel mit dem Genozid in Verbindung, > Wieso sollte man auch die NPD-(Anhänger) mit Frauen, die abtreiben lassen, vergleichen...? Entschuldigung, habe gerade die NPD mit der NSDAP verwechselt. Zudem "Nazis waren auch nur Menschen", sprich nicht alle gleich, viele Mitläufer. Für mich gehören Nazis in erster Linie zum 3.Reich sowie den 2.Weltkrieg und nur einen Teil der Nazis verbinde ich mit dem Massenmord. > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| > Wenn die Eltern ihr da plötzlich den Rücken zukehren, dann zeigen sie nur ihr wahres Gesicht. Solche Situationen zeigen doch ganz gut auf wen wirklich Verlass ist. Das war ja nicht mal so. Sie hatte die Schwangerschaft bis zum Schluss geheimgehalten, also bis die Wehen zu stark wurden, aus Angst vor den Reaktionen der Umwelt. Hier ging es noch nicht mal um die Unterstützung, hier ging es erstmal um Ängste. Sie bekam im Nachhinein viel Unterstützung, auch durch die Lehrer, war eben ein tolles Lehrerkollegium, hatte schnell einen Krippenplatz, damit sie ihr Abitur machen konnte ohne eine andere Schule später besuchen zu müssen (weil Schule leider geschlossen wurde). > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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Das war ja nicht mal so. Ich habe es versäumt hinzuzufügen, dass ich es allgemein meinte und nicht spezifisch auf deiner Freundin bezogen. Mein Fehler! Sie hatte die Schwangerschaft bis zum Schluss geheimgehalten, also bis die Wehen zu stark wurden, aus Angst vor den Reaktionen der Umwelt. Hier ging es noch nicht mal um die Unterstützung, hier ging es erstmal um Ängste. Diese Ängste kann ich nachvollziehen. Gerade bei einer ungewollten Schwangerschaft fürchtet man, dass man von seinen Angehörigen abgewiesen wird. Aber wie gesagt: Bei sowas zeigt es sich wer es wirklich mit der Treue und Loyalität ernst meint. Deiner Freundin drücke ich für die Zukunft die Daumen. Ich brenn schwarz. Ich weiss. Schoch GEZecht? |
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| Zuletzt geändert: 15.05.2009 22:18:48 | |||||||
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| @Katsumi_Liqueur >Es gibt weder potentielles Leben noch potentielle Menschen. Das >ist grober Unfug! Einige Dinge funktionieren tatsächlich nach dem >Schema des Dualsystems. 1 oder 0. Leben oder nicht Leben. Mensch >oder kein Mensch. Was dazwischen gibt es nicht. Natürlich besteht >das Leben nicht nur aus Motorik und Sensorik, aber es handelt sich >trotzdem um menschliches Leben. Rein theoretisch ist es ein Mensch, da es menschliche DNA enthält. Ob potenzieller Mensch oder nicht, ist und bleibt Ansichtssache, kein Unfug. Da für manche eben ein kleiner Zellklumpen noch kein Mensch ist. >Bei allem nötigen Respekt für die Sorgen, Ängste und Träume >der Frau, aber prinzipiell ist es so als ob man menschliches >Leben für seine Ziele und Träume opfert wesswegen ich das >nicht gutheißen kann. Wie schon cicatrice_du_Coeur so schön sagte, ist es auch nicht besser, das Leben der Frau stattdessen zu opfern. Und da finde ich es nun mal besser, wenn man den Fötus, der weder weiss, dass er lebt, noch, was er ist, zu opfern, als das der Frau, die sich dann ihr Leben lang mit den zerplatzen Träumen und Chancen quälen muss. >Gomez, du hast schon wieder den Elfer verfehlt! Das verstehe ich nun ehrlich gesagt auch nicht ganz. Ich habe dir diese ganzen möglichen Unglücksfälle nur so detailliert vor Augen geführt, um dir zu zeigen, dass nicht alle Frauen aus Dummheit oder Faulheit ungewollt schwanger wurden und zu dieser ignoranten Spaßgesellschaft zählen und Abtreibung als Verhütungsmethode ansehen. >Es besteht immer ein Risiko und Life is a Gable, das hast du >schon richtig erkannt. Aber da ich Ungeborene als menschliches >Leben betrachte, sehe ich es nicht ein diese zu töten nur weil >sie ein "Unfall" waren. "Unfall" in Anführungszeichen, weil jedes Kind ein Geschenk Gottes ist oder - für die Ungläubigen - ein Wunder? Und wie gesagt sehe ich es nicht ein, dass deswegen das Leben der Frau zerstört werden sollte. >So ist es. Jede Suppe die ich mir einbrocke, habe ich auch >selber auszulöffeln. Es war schon immer gegen meiner >Überzeugung, dass andere meine Fehler ausbaden müssen. In diesem Fall würde ich sagen, soll der Fötus es ruhig "ausbaden" (in dem Sinne). Der Fötus hat kein Bewusstsein, er weiss gar nicht, was geschieht usw. Die Frau schon. Sie spürt das Leid ganz genau und ein Leben lang, wenn sie es auslöffeln muss. Und in Anbetracht dessen finde ich es besser, wenn das Leben der Frau geschützt wird. >Vielleicht ist der Nazi-Vergleich im heutigen politischen Klima >unangebracht aber, dass man einer menschlichen Gruppe ihr >Lebensrecht abspricht, kommt mir doch sehr bekannt vor. Aber >gut, aus Rücksicht auf die Gefühle anderer will es mal >zurücknehmen bevor noch mehr zu heulen anfangen. So fair will >ich mal sein... Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Frauen, die darüber nachdenken, abzutreiben, durch diese furchtbare Hetze der Abtreibungsgegner, unterbewusst in die Richtung des Gebärens des Kindes geschubst werden. Es ist nun mal Fakt, dass Frauen darauf achten, was die Außenwelt von ihnen denkt und wenn nun solche Rufe à la "Grausame Mörderin!!" überall gebrüllt werden...das ist indirekte Manipulation. >Nachvollziehbar wenn man sich ansieht was Spielberg und Lucas >mit ihren Werken anstellen. Clone Wars...pha! Ich will nicht >wissen was die geraucht haben. Und der arme Indy... The Clone Wars gibts doch eh nur, weil George Lucas noch nicht genug Geld hatte... (das ist schlimmstes Off-Topic xD) >Psychologisch reagiert jede Frau bei einer Schwangerschaft >individuell, das ist mir klar. Aber ich finde es zumindest >moralisch richtiger psychische Belastungen auf sich zu nehmen >als ein Menschenleben zu beenden. Ok...ich bin jedes Mal entsetzt, dass Schwangerschaften hier auf eine derart leichte Schulter genommen werden. Du sprachst hier gerade auch lediglich von psychischen Belastungen. Und was ist mit den körperlichen, denkt man da nicht dran? Außerdem ist es bewiesen, dass eine Abtreibung körperlich immer noch weitaus geringere Schäden und weitaus seltener hinterlassen kann, als eine Schwangerschaft/Geburt. Eigentlich sollte man hier mal eine Liste anführen, mit all den Risiken und häufigen Nebenwirkungen von Schwangerschaften. Dazu würde ich gerne von einem Ereignis berichten: Meine Mutter hatte mal eine gute Bekannte. Diese wurde Schwanger und hat durch die Geburt des Kindes ein Hormon verloren (und zwar komplett). Daraufhin hat sie rapide abgenommen und sah binnen weniger Wochen wie eine Magersüchtige aus. Sie konnte so viel essen wie sie wollte und hat panisch versucht, zuzunehmen, doch es ging nicht, da ihr ja das Hormon fiel. Bald schon musste sie wegen Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil sie daran beinahe einen qualvollen Tod gestorben wäre. Seitdem bekommt sie Hormone gespritzt, doch die können das Ganze nur minimal ausgleichen, deswegen muss sie nun zusätzlich ihr leben lang künstlich ernährt werden (zusätzlich zur normalen Nahrungsaufnahme), sonst stirbt sie daran. Das ist nur eine der möglichen Folgen, die eintreten können. >Aber ich bleibe dabei, dass ich es moralisch richtiger Finde >Depressionen auf sich zu nehmen als ein Kind zu töten, bei >allem nötigen Respekt für deine Mitschülerin. Ok, jetzt werden auch noch die Menschen mit Füßen getreten, die unter wirklich schlimmen Depressionen leiden. Die würden dir was husten, wenn sie hören würden, wie leichtfertig du diese Krankheit betrachtest. Eigentlich ist das, was du hier betreibst, reinste Selbstzerstörungs-Propaganda. |
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| Ich bin zwar nicht gemeint, aber ich muss trotzdem mal darauf eingehen. >Rein theoretisch ist es ein Mensch, da es menschliche DNA enthält. Ob potenzieller Mensch >oder nicht, ist und bleibt Ansichtssache, kein Unfug. Da für manche eben ein kleiner >Zellklumpen noch kein Mensch ist. Sicher ist das so, aber es gibt auch Menschen, für die kleine Babys, Behinderte, Frauen, Ausländer u.s.w. keine Menschen sind. Das ist dann natürlich ganz schrecklich und böse, aber bei einem „Zellklumpen“ ist es legitim. Die Doppelmoral der Menschen ist schon etwas herrliches. Ehrlich gesagt finde ich, dass hier ziemlich überdramatisiert wird. Ja, natürlich kann es für eine Frau schlimm sein, wenn sie ein ungewolltes Baby austragen muss, das möchte ich auf keinen Fall bestreiten. Aber hier bleiben ihr immerhin mehrere Möglichkeiten. Sie kann das ganz Baby weggeben, sie kann das Baby auf Zeit weggeben, eventuell entwickelt sie doch Muttergefühle und behält ihr Baby. Alles Möglichkeiten, wo noch kein leben zerstört wurde und auch niemand sterben musste. Natürlich muss es letztendlich jede Frau selbst entscheiden, das will ich überhaupt nicht abstreiten, aber ein Baby ist keine Krankheit, Das Problem ist, dass das Baby am allerwenigsten für den Schlamassel kann. Es kann nichts dafür, dass es gezeugt wurde und es kann nichts dafür, dass es nicht gewollt wird. Es dafür leiden zu lassen, finde ich doch etwas befremdlich. Allgemein ist es erschreckend für mich, als was ungeborene Babys hier angesehen werden. „Ist nix, fühlt nix, is wertlos, also töten“ – super Einstellung. Natürlich empfindet ein Fötus nicht so, wie ein erwachsener Mensch, aber das bedeutet nicht, dass man ihn einfach töten darf, wie man will. Abtreibung ist nicht umsonst in vielen Ländern absolut illegal und bei uns eben auch nur für einen gewissen Zeitraum legalisiert worden (auch wenn der recht wahllos ist) und auch nur dann, wenn man die Erlaubnis bekommt. Diese sollte _eigentlich_ nur dann erfolgen, wenn man das Kind eben nicht tötet, weil es ein Zellklumpen ist, sondern weil man keinen anderen Ausweg mehr sieht. Wenn die Frau das Kind bekommt, stirbt sie nicht zwangsläufig, sie muss nicht daran zugrunde gehen, sie kann sich Hilfe holen u.s.w. Dem Fötus hilft niemand, er wird einfach weggeworfen, warum auch immer. >Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Frauen, die darüber nachdenken, abzutreiben, durch >diese furchtbare Hetze der Abtreibungsgegner, unterbewusst in die Richtung des Gebärens des >Kindes geschubst werden. Es ist nun mal Fakt, dass Frauen darauf achten, was die Außenwelt >von ihnen denkt und wenn nun solche Rufe à la "Grausame Mörderin!!" überall gebrüllt >werden...das ist indirekte Manipulation. Manipulation erhält man hier von allen Seiten. Es gibt Ärzte, die einem zur Abtreibung raten, es gibt Menschen, die einen fertig machen, wenn man abtreibt. Man wird von seiner Familie, seinen Freunden, seinem Partner beeinflusst. Ich habe selbst eine Bekannte, die zur Abtreibung gedrängt wurde und das ist sicher wesentlich schlimmer, als zu glauben, der Ruf wäre hinüber. Wenn diese Frauen so schwach sind und dafür das Baby am leben erhalten – umso besser. Es geht immer ums Leben, das ist das höchste Gut das wir haben und das jedem von uns zusteht. Eine Frau zur Abtreibung zu überreden ist sicherlich schlimmer, als sie davon abzubringen. Ich würde keine Frau als „grausame Mörderin“ betiteln, zumindest nicht, wenn sie ihre Gründe hat. Würde sie andauernd schwanger werden und dann jedesmal abtreiben, wäre sie für mich eine Mörderin und damit müsste sie dann eben leben, genauso wie ich damit leben muss, dass es Menschen gibt, die ihre Kinder auf den Müll werfen. Abtreibung ist letztendlich nichts anderes als Mord, Tötung, „Beenden von Leben“, wie man es dreht und wendet, es läuft doch immer auf dasselbe hinaus (den juristischen Kontext mal außen vor gelassen, aber ich denke, das ist klar) Wer sich dafür entscheidet, sein eigenes Kind zu töten, muss wohl oder übel mit den Konsequenzen leben, genauso wie jemand, der sein Kind austrägt. >Ok...ich bin jedes Mal entsetzt, dass Schwangerschaften hier auf eine derart leichte Schulter >genommen werden. Und ich bin bestürzt, dass Abtreibung hier auf die leichte Schulter genommen wird. Natürlich ist eine Schwangerschaft nicht leicht, aber leichter als sein eigenes Kind zur Tötung freizugeben ist es mMn sicherlich. Eine Schwangerschaft ist etwas vollkommen natürliches. Sicher ist sie mit vielen unschönen Dingen verbunden, aber auch mit viel schönem. Eine Abtreibung ist absolut unnatürlich und ein großer Stress für den Körper und die Mutter. Wenn frau Pech hat, ist sie danach ein Leben lang gezeichnet – auf die eine oder andere Art und Weise. Mal im Ernst, wie kann man eine normale (!) Schwangerschaft als schwieriger erachten, als einen vollkommen unnatürlichen Eingriff, bei dem das eigene Kind getötet wird? Manchmal verstehe ich die heutige Gesellschaft nicht mehr, aber in Zeiten, wo es fast schon normal ist, kleine Kinder zu vernachlässigen, verhungern zu lassen oder sie zu zerstückeln und in die Tiefkühltruhe zu legen, sollte ich mich wohl nicht wundern. >Außerdem ist es bewiesen, dass eine Abtreibung körperlich immer noch weitaus geringere >Schäden und weitaus seltener hinterlassen kann, als eine Schwangerschaft/Geburt. Eigentlich >sollte man hier mal eine Liste anführen, mit all den Risiken und häufigen Nebenwirkungen von >Schwangerschaften. /Ironie/ Eine Schwangerschaft ist schon eine grausame Krankheit! Wieso treibt nicht jede Frau ab?! Wieso lassen wir die menschliche Rasse nicht gleich aussterben, damit man keiner Frau mehr zumuten muss, dass sie eine schrecklichfurchtbargrausame Schwangerschaft über sich ergehen lassen muss?!/Ironie/ ...Tut mir Leid, aber was du schreibst, ist so dermaßen unnatürlich, dass ich mich wirklich frage, ob du es ernst meinst. Zwei Frauen in meiner Verwandtschaft hatten Risiko-Schwangerschaften, bei einer starb das erste Baby leider, danach hatte sie wieder eine Risiko-Schwangerschaft. Nein, es war kein Spaß, aber so ist das Leben. Es ist normal, dass Frauen schwanger werden und Babys austragen, niemand sagt, dass es dabei keine Gefahren gibt, aber deshalb ist es nichts Schlimmes. Ich bin auch dafür, dass man die Mutter rettet, wenn es um Lebensgefahr geht und dass man alles erdenkliche tut, damit ihr nichts passiert, das sollte klar sein. Aber wer so eine unnatürliche Angst vor einer Schwangerschaft hat, sorgt am besten dafür, dass der Partner sich sterilisieren lässt und gut ists. Dann müssen auch keine unschuldigen Kinder dafür sterben. >Ok, jetzt werden auch noch die Menschen mit Füßen getreten, die unter wirklich schlimmen >Depressionen leiden. Die würden dir was husten, wenn sie hören würden, wie leichtfertig du >diese Krankheit betrachtest. Es geht nicht darum, dass etwas leichtfertig abgetan wird, sondern darum, dass Depressionen besser sind als Mord! Man muss auch mal Verantwortung übernehmen und Prioritäten setzen. Ich lasse jedem die Entscheidung, sein Kind zu töten, aber Bewunderung gebührt denen, die es durchziehen und sich Hilfe holen, sofern diese benötigt wird. Man kann nicht immer davonlaufen und allen anderen die Schuld an der eigenen Schwäche geben. Nunja, ,man kann schon, aber ob man so irgendwann glücklich wird lasse ich mal dahingestellt. Wie gesagt, es geht nicht darum, eine Krankheit herunterzuspielen, es geht darum, FÜR das Leben zu kämpfen. >Eigentlich ist das, was du hier betreibst, reinste Selbstzerstörungs-Propaganda. Das würde ich eher denen zuschreiben, die hier Panikmache betreiben, weil Schwangerschaften ja das schlimmste sind, was einer Frau passieren kann und dass es deshalb vollkommen legitim ist, das eigene Kind zu töten. Nimm das bitte nicht als Angriff, aber ich finde es doch anmaßend nicht verstehen zu können / wollen, dass manche es nicht toll finden, die eigenen Kinder zu töten, aber sich andererseits zu beschweren, man würde die Rechte der Frau nicht genug achten. Hier ist keiner gegen die Rechte der Frau, nur bin ich (und andere vermutlich auch) der Meinung, dass auch ein Baby Rechte hat und genauso wenig Müll ist, wie eine Frau oder sonst ein Lebewesen. Man kann sich nicht aufregen, dass andere das Leben nicht achten und Krankheiten auf die leichte Schulter nehmen, wenn man Abtreibung als Lösung für alles ansieht und somit das Leben selbst mit Füßen tritt. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| Zuletzt geändert: 16.05.2009 02:42:22 | |||||||
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| @abgemeldet >Ehrlich gesagt finde ich, dass hier ziemlich überdramatisiert >wird. >Ja, natürlich kann es für eine Frau schlimm sein, wenn sie ein >ungewolltes Baby austragen muss, das möchte ich auf keinen Fall >bestreiten. Aber hier bleiben ihr immerhin mehrere >Möglichkeiten. Sie kann das ganz Baby weggeben, sie kann das >Baby auf Zeit weggeben, eventuell entwickelt sie doch >Muttergefühle und behält ihr Baby. Alles Möglichkeiten, wo noch >kein leben zerstört wurde und auch niemand sterben musste. >Natürlich muss es letztendlich jede Frau selbst entscheiden, das >will ich überhaupt nicht abstreiten, aber ein Baby ist keine >Krankheit, Das weiss ich doch alles. Aber ich gehe gerade die ganze Zeit ausschließlich (!) von jenen Frauen aus, für die eine Abtreibung die bessere Option wäre, die wirkliche nur ohne das Kind weiterhin glücklich sein können und sein werden. Und genau wegen diesen Frauen sollte die Möglichkeit der Abtreibung bestehen bleiben. >Allgemein ist es erschreckend für mich, als was ungeborene Babys >hier angesehen werden. >„Ist nix, fühlt nix, is wertlos, also töten“ – super >Einstellung. Für manche Menschen bedeutet "Leben" eben mehr, als dass nur das Herz schlägt. >[...]Abtreibung ist nicht umsonst in vielen Ländern absolut >illegal Nach Gesetzen würde ich so nie gehen. In England ist es z.B. immer noch legal, einen Schotten einfach so auf offener Straße zu töten, sofern er Pfeil und Bogen mit sich trägt (das stammt noch aus dem 16 Jahrhundert und wurde nie geändert...). Oder in einigen Ländern auf der Erde sind Steinigungen bei Ehebrechen noch vollkommen legitim... Bei manchen Gesetzen wurde einfach nicht richtig nachgedacht... Überall dort, wo Abtreibung verboten ist, wird trotzdem abgetrieben; von den sogenannten "Engelmacherinnen". Und zwar auf grausamere Art und Weise, wobei nicht selten auch die Frau stirbt. Die Leute werden IMMER abtreiben und das nicht zu selten, trotz Verbot. Wäre es da nicht besser, Abtreibung überall zu legalisieren? Das würde die extrem hohen Risiken stark senken. Unter Voraussetzungen wie z.B. hier in Deutschland, liegt die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen während/durch die Abtreibung unter 1%, soweit ich mich erinnere. >Wenn die Frau das Kind bekommt, stirbt sie nicht zwangsläufig, >sie muss nicht daran zugrunde gehen, sie kann sich Hilfe holen >u.s.w. Und wenn doch? Wenn sie trotz Hilfe daran zu Grunde geht? Wenn sie danach ein psychisches Vrak wird? Wenn sie an der Geburt stirbt? Oder sie danach so ein schreckliches Schicksal ereilt, wie die Bekannte aus meinem vorherigen Post? Was dann? >Dem Fötus hilft niemand, er wird einfach weggeworfen, warum auch >immer. Nicht "warum auch immer". Die Gründe habe ich glaube ich, zur Genüge bereits erläutert. >Und ich bin bestürzt, dass Abtreibung hier auf die leichte >Schulter genommen wird. >Natürlich ist eine Schwangerschaft nicht leicht, aber leichter >als sein eigenes Kind zur Tötung freizugeben ist es mMn >sicherlich. >Eine Schwangerschaft ist etwas vollkommen natürliches. Sicher >ist sie mit vielen unschönen Dingen verbunden, aber auch mit >viel schönem. Eine Abtreibung ist absolut unnatürlich und ein >großer Stress für den Körper und die Mutter. Wenn frau Pech hat, >ist sie danach ein Leben lang gezeichnet – auf die eine oder >andere Art und Weise. >Mal im Ernst, wie kann man eine normale (!) Schwangerschaft als >schwieriger erachten, als einen vollkommen unnatürlichen >Eingriff, bei dem das eigene Kind getötet wird? >Manchmal verstehe ich die heutige Gesellschaft nicht mehr, aber >in Zeiten, wo es fast schon normal ist, kleine Kinder zu >vernachlässigen, verhungern zu lassen oder sie zu zerstückeln >und in die Tiefkühltruhe zu legen, sollte ich mich wohl nicht >wundern. Und du hast mich nicht verstanden. ^^° Ja, eine Abtreibung kann kaum körperliche Schäden hinterlassen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Komplikationen während/durch die Abtreibung entstehen, bei Voraussetzungen wie hier in Deutschland, liegt unter 1%, soweit ich mich erinnere (habe ich bereits oben geschrieben). Das wollte ich den Leuten hier einfach mal ins Gedächtnis rufen, da mir hier ein bisschen zu oft gesagt wurde, Abtreibung würde auch starke physische Schäden hinterlassen. Natürlich ist eine Schwangerschaft etwas vollkommen natürliches, doch sie ist nicht das Zuckerschlecken, als das es hier immer dargestellt wird. Und im Vergleich zur Abtreibung sind die möglichen Schäden einer Schwangerschaft/Geburt wesentlich häufiger und breiter gefächert. Ich wollte die beiden Sachen lediglich gegenüber stellen, um zu zeigen, dass im Vergleich die Schwangerschaft deutlich höhere Risiken bietet, als die Abtreibung. Ein Vergleich der Höhe der Risiken...mehr nicht. >Wie gesagt, es geht nicht darum, eine Krankheit >herunterzuspielen, es geht darum, FÜR das Leben zu kämpfen. Es wird nur für das Leben des Embryos gekämpft, nicht für das der Frauen, die wirklich nur ohne das Kind glücklich werden können (denn wie ich bereits oben geschrieben habe, geht es mir gerade nur um die). >Das würde ich eher denen zuschreiben, die hier Panikmache >betreiben, weil Schwangerschaften ja das schlimmste sind, was >einer Frau passieren kann und dass es deshalb vollkommen legitim >ist, das eigene Kind zu töten. Wie ich bereits oben geschrieben habe, war das von mir lediglich ein Vergleich der Höhe der Risiken von Schwangerschaft/Geburt und Abtreibung. Da mir hier aufgefallen ist, dass auf die Aussage, dass Schwangerschaften kein Zuckerschlecken sind, oft mit "Abtreibung hinterlassen auch große körperliche Schäden!" gekontert wurde und das ist im Vergleich einfach schlichtweg falsch. >Nimm das bitte nicht als Angriff, aber ich finde es doch >anmaßend nicht verstehen zu können / wollen, dass manche es >nicht toll finden, die eigenen Kinder zu töten, aber sich >andererseits zu beschweren, man würde die Rechte der Frau nicht >genug achten. >Hier ist keiner gegen die Rechte der Frau, nur bin ich (und >andere vermutlich auch) der Meinung, dass auch ein Baby Rechte >hat und genauso wenig Müll ist, wie eine Frau oder sonst ein >Lebewesen. Man kann sich nicht aufregen, dass andere das Leben >nicht achten und Krankheiten auf die leichte Schulter nehmen, >wenn man Abtreibung als Lösung für alles ansieht und somit das >Leben selbst mit Füßen tritt. Ok, zeig mir bitte die Stelle, an der ich geschrieben haben soll, dass jede Frau abtreiben soll/ Abtreibung die Lösung für alles ist oder was auch immer du denken magst. OK, ich betone es hier noch ein Mal: Jede Frau, soll selbst entscheiden, ob sie abtreibt oder nicht. Sie soll es sich gut überlegen und wenn sie am Schluss entscheidet, dass sie nur ohne das Kind glücklich sein kann und sein wird, dann ist das in Ordnung. Genauso wie es in Ordnung ist, wenn eine Frau niemals abtreiben könnte. Und ich gehe hier schon seit Anbeginn ausschließlich von den Frauen aus, die tatsächlich nur ohne Kind glücklich sein können, danach glücklich sein werden und bleiben, die danach keine Depressionen deswegen bekommen, sich keine Vorwürfe machen oder sonst was. Nein, NUR die, für die es ihr Leben lang die bessere Option war und sie sie auch nie bereuen. Und durch ein Abtreibungsverbot würde das Leben genau dieser Frauen missachtet werden und deswegen plädiere ich für den Erhalt der legalen Abtreibung. |
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| > Natürlich muss es letztendlich jede Frau selbst entscheiden, das will ich überhaupt nicht abstreiten, aber ein Baby ist keine Krankheit Wer sieht hier ein Baby als Krankheit? Nur weil ein Baby für viele eine zu große Belastung wäre? Weil sie sich erstmal in ihr Leben einfinden wollen, um die Kraft für ein Kind aufbringen zu können? > „Ist nix, fühlt nix, is wertlos, also töten“ – super Einstellung. Nein es ist "nur" "Ist noch kein vollständiges Leben, fühlt noch nicht wirklich was, ich komme mit einer Schwangerschaft/Baby (noch) nicht klar". Nur weil Abgetrieben wird, heißt das nicht, dass der Fötus als wertlos angesehen wird. > Abtreibung ist nicht umsonst in vielen Ländern absolut illegal Interessant finde ich: " Als Abbruchquote wird die Anzahl der Abbrüche pro 1000 Frauen im gebärfähigen Alter (in der Regel 15- bis 44-jährig) in einer territorialen Einheit pro Jahr bezeichnet. Diese Quote betrug weltweit 29, in Westeuropa 12, in Nordamerika 21, in Deutschland 7, in Frankreich 17, in Großbritannien 18, in Rumänien 31 und in Russland 55. Die niedrigste Abbruchquote Europas hat die Schweiz mit 6,5. Die Quote unsicherer Abbrüche beträgt etwa 30 in Lateinamerika, 15-24 in Afrika und Südostasien, 5-9 in Osteuropa und dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion sowie 0-4 in Nordamerika, Europa und China. Restriktive Gesetzgebung bezüglich Schwangerschaftsabbruch korreliert nicht mit einer niedrigeren Abbruchquote. Im Gegenteil ist die Abbruchquote in Regionen mit liberaler Gesetzgebung wie Europa oder Nordamerika geringer oder vergleichbar der Abbruchquote in Regionen mit restriktiver Gesetzgebung wie Lateinamerika und Afrika, in denen 95 % aller Schwangerschaftsabbrüche illegal durchgeführt werden. " (aus der Wikipedia) > und bei uns eben auch nur für einen gewissen Zeitraum legalisiert worden (auch wenn der recht wahllos ist) und auch nur dann, wenn man die Erlaubnis bekommt. Diese sollte _eigentlich_ nur dann erfolgen, wenn man das Kind eben nicht tötet, weil es ein Zellklumpen ist, sondern weil man keinen anderen Ausweg mehr sieht. Wer den Fötus nur als Zellklumpen ansieht, sieht Abtreiben als Verhütungsmethode. Dagegen bin ich auch. Abtreibung sollte auch ein Mittel sein für Frauen, die keinen anderen Ausweg sehen. > Manipulation erhält man hier von allen Seiten. Es gibt Ärzte, die einem zur Abtreibung raten, es gibt Menschen, die einen fertig machen, wenn man abtreibt. Man wird von seiner Familie, seinen Freunden, seinem Partner beeinflusst. Ich habe selbst eine Bekannte, die zur Abtreibung gedrängt wurde und das ist sicher wesentlich schlimmer, als zu glauben, der Ruf wäre hinüber. Deshalb sollte die Entscheidung der Frau so oder so akzeptiert werden. (Außer eben Abtreiben=Verhütungsmethode) > Eine Frau zur Abtreibung zu überreden ist sicherlich schlimmer, als sie davon abzubringen. Wir wollen hier niemanden zur Abtreibung überreden, sondern nur ihre Entscheidung akzeptieren, wenn sie sich dazu entschließt. > Und ich bin bestürzt, dass Abtreibung hier auf die leichte Schulter genommen wird. > Natürlich ist eine Schwangerschaft nicht leicht, aber leichter als sein eigenes Kind zur Tötung freizugeben ist es mMn sicherlich. Für mich ist beides gleich schwer unter der Voraussetzung, dass die Frau innerliche Probleme mit einem baba hätte. > Mal im Ernst, wie kann man eine normale (!) Schwangerschaft als schwieriger erachten, als einen vollkommen unnatürlichen Eingriff, bei dem das eigene Kind getötet wird? Wir haben nur die Risiken hier mit aufgezählt, die man nicht vernachlässigen sollte. (mit den Konsequenzen rechnen) > Manchmal verstehe ich die heutige Gesellschaft nicht mehr, aber in Zeiten, wo es fast schon normal ist, kleine Kinder zu vernachlässigen, verhungern zu lassen oder sie zu zerstückeln und in die Tiefkühltruhe zu legen, sollte ich mich wohl nicht wundern. Mir tut sowas auch immer innerlich weh und ich bin deshalb froh in Ilmenau zu studieren. Hier werden Kinder noch nicht als Last angesehen und hier können sie noch in Ruhe aufwachsen. Erst jetzt haben sie sogar den Campus-Krippe/Kindergarten ausgebaut. Die Mütter und Väter sehen hier in Ilmenau meist sehr glücklich aus (außer die einen oder anderen, fast ausschließlich mit Zigarette im Mund). > aber Bewunderung gebührt denen, die es durchziehen und sich Hilfe holen, sofern diese benötigt wird. Bei mir sieht es hier genauso aus. > Das würde ich eher denen zuschreiben, die hier Panikmache betreiben, weil Schwangerschaften ja das schlimmste sind, was einer Frau passieren kann und dass es deshalb vollkommen legitim ist, das eigene Kind zu töten. Schwangerschaften sind nicht schlimm. Abtreibung sollte deshalb immer mit Beratung erfolgen und die Frau sollte ohne Einfluss von außen (was leider nie so sein kann, wäre nur der ideale Zustand) entscheiden können. Abtreibung sollte niemals leichtfertig erfolgen. Kurz: Eine Frau sollte einerseits nie zur einer Abtreibung gedrängt werden und andererseits nie dazu gezwungen werden ein Kind auszutragen. Frau sollte entscheiden! (aber Abtreibung nie als Verhütungsmethode ansehen) > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| @Bastet Entschuldige, dann habe ich dich missverstanden. Ich bin ja nicht dafür, dass man Abtreibung verbietet, aber ich bin dagegen, dass man sie verharmlost. @cicatrice_du_Coeur >Wir wollen hier niemanden zur Abtreibung überreden Das wollte ich auch auf keinen Fall behaupten. Wie gesagt, ich bin nicht dafür, Abtreibung zu verbieten, ich wollte damit nur aufzeigen, dass eine Abtreibung nicht runter gespielt werden sollte, sie ist ja nicht aus Spaß an der Freude nicht absolut legal. (Ja, viele Gesetze sind überaltet und schwachsinnig, aber wenn es um Embryos geht, bin ich froh, dass ihre Würde wenigstens etwas geschützt wird) Ich denke soweit sind wir uns relativ einig. Wenn eine Frau nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommt, dass sie abtreiben will, dann würde ich das zwar nicht toll finden, aber es ist ihre Entscheidung und ihr gutes Recht. ~sleep all day party all night never grow old never die it`s fun to be a vampire(69)~ |
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| > Ich denke soweit sind wir uns relativ einig. Wenn eine Frau nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommt, dass sie abtreiben will, dann würde ich das zwar nicht toll finden, aber es ist ihre Entscheidung und ihr gutes Recht. Ja, es sieht ganz danach aus^^ > > > DIE ZUKUNFT BRINGT KEINE HOFFNUNG, sagte Tod. > > > "Was denn sonst?" > > > MICH |
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| @abgemeldet >Entschuldige, dann habe ich dich missverstanden. Kein Problem. :) >Ich bin ja nicht dafür, dass man Abtreibung verbietet, aber >ich bin dagegen, dass man sie verharmlost. Verharmlosen sollte man Abtreibung auch nicht. Aber sie sollte - wie bereits gesagt - einer Frau immer als Option zur Verfügung stehen, wenn es für sie wirklich die einzig richtige Entscheidung ist. :) Dass ich auf den erhalt dieser Option so eingegangen bin, lag ja daran, dass der Post an Katsumi_Liqueur gerichtet war, welche ja für ein striktes Verbot ist. |
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| Zuletzt geändert: 29.05.2009 21:32:06 | |||||||
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| ich habe heute mal wieder eine Äusserung gelesen die mich erstaunte und erschauderte. ein priester aus Italien meinte, dass es schlimmer wäre wenn kinder abgetrieben werden, als wenn priester kinder missbrauchen würden.das würde nunmal ab und zu passieren.(ist nicht wort wörtlich, aber sinngemäß.) da dreht sich mir doch der magen um wenn ich soetwas lese. ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ †††Real Men Sparkle!††† |
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| @FULLMOONCHAN >ein priester aus Italien meinte, dass es schlimmer wäre wenn >kinder abgetrieben werden, als wenn priester kinder missbrauchen >würden.das würde nunmal ab und zu passieren.(ist nicht wort >wörtlich, aber sinngemäß.) >da dreht sich mir doch der magen um wenn ich soetwas lese. Oh mein Gott. O__O Das ist ja... ...haben die denn alle den Verstand verloren? o-O Erst Kondome anprangern und den vielen gläubigen in Afrika verbieten, die das Zeug eigentlich bitter nötig hätten und dann das...! Hast du vielleicht noch den Artikel dazu? |
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| Abartig, aber da fällt mir noch was Besseres ein: Es gab doch letztens auch den Fall von dem 8jährigen Mädchen in Südamerika, das von seinem Stiefvater geschwängert wurde und höchstwahrscheinlich bei der Geburt des Kindes gestorben wäre. Die Mutter und die Ärzte des Mädchens wurden nach der Abtreibung des Babys exkommuniziert. Wurde nachher wegen des großen Medieninteresses vom Papst wieder rückgängig gemacht, aber trotzdem. Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln. -.-" Meine Meinung zur Abtreibung: Ich befürworte sie voll und ganz. Ich will jetzt gar nicht über Fälle diskutieren, wo die Schwangerschaft / Geburt für die Mutter lebensgefährlich wäre oder wo das Kind durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Das finde ich ist völlig außer Frage, wer hier gegen eine Abtreibung plädiert, ist meiner Meinung nach total bescheuert. Was alle anderen Fälle angeht - dh Abtreibung wegen der Lebensumstände, wegen des Alters etc...: Natürlich ist es irgendwo Mord. Besonders, wenn man schon im 3. Monat ist und das Kind schon wie ein kleiner Mensch aussieht, ist es klar, dass sich moralische Bedenken auftun. Das Kind kann halt nichts dafür, dass die ungewollt schwangere Mutter nicht aufgepasst hat. Wer Sex hat, sollte meiner Meinung nach über Verhütung gut Bescheid wissen, sonst ist er einfach nur selber schuld. Andererseits: Ich bin jetzt 19 und fange im Herbst mein Studium an. Ich habe einen festen Freund, ich verhüte mit der Pille. Würde ich aus irgendwelchen Gründen trotzdem schwanger werden und es sehr schnell merken, dh innerhalb der ersten paar Wochen, würde ich das Kind nicht bekommen. Ganz einfach, weil ein Kind meine komplette Lebensplanung durcheinanderbringen würde. Meine Eltern könnten sich um das Baby kümmern, aber sie wären nicht begeistert, und was die etwas konservative Familie meines Freundes dazu sagen würde, will ich mir absolut nicht ausmalen. Allein die 9 Monate der Schwangerschaft und die Geburt sind so stressig und kräftezehrend, dass ich mir das jetzt kurz vor meiner akademischen Ausbildung absolut nicht geben will. Da bin ich egoistisch und denke an mich. Wie es aussehen würde, wenn ich schon im 3. Monat wäre und die Abtreibung nicht mehr nur durch Medikamente vorgenommen werden könnte, sondern dieses berühmte Absaugen zum Einsatz kommen müsste, weiß ich nicht genau... aber ich denke, am Schluss würde ich mich doch gegen das Kind entscheiden. Vor eventuellen physischen Folgen wie Unfruchtbarkeit hätte ich auch mehr Angst als vor den psychischen. Ohne Zweifel verkraftet man eine Abtreibung nicht so ohne Weiteres, aber Studien belegen, dass Frauen, die abgetrieben haben, meistens weniger Schuld als eher Erleichterung spüren und keine nennenswerten Schäden zurückbleiben. Ich schätze mich da so ein, dass ich das überstehen würde. Und wenn ich mir nachher doch Vorwürfe mache - selber schuld, ich hab mich so entschieden und damit muss ich dann leben. - there are other worlds than these. [Jake / Dark Tower] |
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| Wie sieht es denn eigentlich mit Müttern aus, die nichtmal eine Wahl haben oder hatten, sondern abtreiben müssen? Denen kann man ja wohl kaum Mord vorwerfen, sondern nur Selbsterhaltungstrieb. Wenn 40 Millionen Menschen eine Dummheit tun, bleibt es dennoch eine Dummheit ~ ein sehr nettes Forum: Die Taverne~ schaut mal vorbei ^.^ Mein Weblog |
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