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Thread: Bedeutet mehr Niveau weniger Leser?

Eröffnet am: 05.06.2005 20:32
Letzte Reaktion: 01.03.2010 08:14
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Von:   abgemeldet 27.02.2010 17:38
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Hm, wenn ich mal nen Tipp geben darf, was "deutsche" Klassiker angeht: lest doch mal Dürrenmatt. Der war zwar Schweizer, aber egal. Die Bücher haben immer Hintersinn, sind aber sprachlich überhaupt nicht hochgestochen; außerdem sind sie meist spannend (siehe der Richter und sein Henker, das ist immer noch mein Lieblingskrimi).
Verdammt cool, weil Hanseat.
† Falx Ferocis und "Drunken Master" der Inquisi†ion †



Von:    Hauskater 27.02.2010 18:01
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> Hm, wenn ich mal nen Tipp geben darf, was "deutsche" Klassiker angeht: lest doch mal Dürrenmatt. Der war zwar Schweizer, aber egal. Die Bücher haben immer Hintersinn, sind aber sprachlich überhaupt nicht hochgestochen; außerdem sind sie meist spannend (siehe der Richter und sein Henker, das ist immer noch mein Lieblingskrimi).

Ich musste "der Verdacht" in der Schule lesen. Fand ich extrem grausam. Seinem Romanstil kann ich absolut nichts abgewinnen. "Die Physiker" dagegen fand ich genial.
--
"Wie die Herrschaft des Terrors zeigte, sind Wahnsinnige viel glücklicher und erheblich zufriedener, wenn sie für eine Weile frei herumrennen dürfen." ~Clanbuch Malkavianer
Katzen, Scherben & Co.



Von:   abgemeldet 28.02.2010 11:45
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Achtung! OT!
Also "der Verdacht" hat mich sehr beeindruckt; besonders ein bestimmtes Kapitel. Ich war noch Jahre lang nach der Lektüre überzeugt, das Buch hiesse "die Uhr".^^
Verdammt cool, weil Hanseat.
† Falx Ferocis und "Drunken Master" der Inquisi†ion †



Von:   abgemeldet 01.03.2010 08:14
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Ich kann bad_kitty und Hoffnungsschimmer nur beipflichten - darf aber noch hinzufügen, dass es so etwas wie eine "Themaverfehlung" nur in der Schule in literarischen Erörterungen gibt.
Man darf an sich schreiben was man möchte, es nennen wie man möchte und auch mit den Erwartungshaltungen der Leserschaft spielen, wenn man das möchte. Natürlich ist eben dann die Frage, wieviele Leser man in dem Fall für sich gewinnen kann - und da sehe ich das eigentliche Problem und den eigentlichen Anstoß für diese Diskussion: Im Fanfictionbereich wird Vieles geschrieben, um einer Erwartung der Leser gerecht zu werden.
Quasi eine Art Formel, die man einhalten muss, um "erfolgreich" zu sein. Ob das mit Niveau gleichzusetzen ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Man kann auch ein sehr altes Schema sehr gut umsetzen.

Was Literaturempfehlungen betrifft: Victorian Novels, baby! :)
Der gute alte Dickens, die Bronte-Schwestern, Edgar Allen Poe.




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