Thread: Abtreiben?
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Eröffnet am: 30.08.2006 17:31 Letzte Reaktion: 29.10.2009 23:28 Beiträge: 1018 Status: Offen |
Unterforen: - Love & Flirt |
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| Hört doch mal auf Bluey ! Sie hat einen schönen herzergreifenden Text gepostet. Wie könnt ihr nur so gefühlskalt sein und Babies mit Pickeln und Krebsgeschwüren vergleichen ? Versucht doch wenigstens mal uns Abtreibungsgegner zu verstehen ! Credo in Deum patrem omnipotentem, creatorem caeli et terrae. Komm in den Zirkel: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/Christentum/ |
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| Zuletzt geändert: 06.07.2007 16:21:56 | |||||||
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| > Sie hat einen schönen herzergreifenden Text gepostet. ..OÔ ...von einer 16jährigen... Und ehrlich gesagt war das ja wohl Mist. Man kann von keinem Nicht-Gläubigen verlangen, dieses Hirngespinst von surrealen Fötus-Gedanken ernst zu nehmen, geschweige denn hinzunehmen... > Wie könnt ihr nur so gefühlskalt sein und Babies > mit Pickeln und Krebsgeschwüren vergleichen ? In dem Stadium, wo sie abgetrieben werden, sind sie noch gar nicht als Babys zu bezeichnen, sondern Embrionen. Und im Endeffekt sind sie IM BEZUG auf ihr SCHICKSAL auch nix anderes als Pickel oder Krebsgeschwüre...wenn man es so sieht, sind Pickel sogar noch selbstständiger als sie. Ich finde diesen Vergleich recht ok... Und wenn man ungewollt schwanger geworden ist, egal warum, dann hat eine Frau auch das Recht, dieses Missgeschick auszumerzen. > Versucht doch wenigstens mal uns Abtreibungsgegner > zu verstehen ! Ohne ordentliche und einleuchtende Gründe, ist das schwer... Willst du wirkungsvoll verhüten, nimm Melitta-Filtertüten... |
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| ausserdem versuchen die abtreibungsgegner ja auch nicht uns Abtreibungsbefürworter zu verstehn -_- Und die Frauen die sowas machen, werden gleich als mörderin verschrien. Ich find den vergleich mit nem pickel auch was hart... aber ich bin trotzdem dafür, das diese Möglichkeit besteht, also die der Abtreibung. Wenn ich in der Situation jetzt wäre, würde ich es vermutlich, nach Absprache mit meinem Freund, tun... Steinigt mich! ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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> > Ich find den vergleich mit nem pickel auch was hart... > aber ich bin trotzdem dafür, das diese Möglichkeit besteht, also die der Abtreibung. Wenn ich in der Situation jetzt wäre, würde ich es vermutlich, nach Absprache mit meinem Freund, tun... Steinigt mich! Die Möglichkeit sollte es auch weiterhin geben. Vergewaltigung, Krankheiten usw. sind Gründe genug, aber kein MUSS. Über Abtreibung kann man sich hin und her streiten. Die, die dagegen sind werden ihre Meinung nicht ändern. Die anderen auch nicht. Also bleibt das Lager gespalten. Im Grunde muss das jeder für sich vereinbaren, ob er es ethisch für verantwortbar hält oder nicht. Ich habe auch meine eigenen ethischen Grundsätze, die ich für mich selbst aufgebaut habe. Dennoch sag ich nicht deswegen NEIN zur Abtreibung, sondern weil ich es vom Gefühl nicht mag. Früher hätte ich locker ja gesagt. Aber nach dem ich weiß wie eine Abtreibung abläuft und nachdem ich selbst ein Kind geboren habe, käme das für mich nicht in betracht und ich würde mir wünschen für alle anderen auch nicht. Meine Mutter und meine Oma haben jeweils ein Kind abgetrieben. Beide haben sie auch ein Kind verloren, viel später. Ich denke irgendwo hat sichs gerächt. Aber ich habe sie nie gefragt, ob sies bereut haben. |
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| @ Shingetsu Du kannst bestimmt bis in alle Ewigkeiten darauf warten, bis dich ore Genosse nennt. Dir empfehle ich zudem den Roman "Die Hexe und die Heilige" Allgemein muss ich leider feststellen, dass die Abtreibungsgegner abtreibende Frauen als gefühlslose Wesen darstellen. Bei euch klingt das immer so als ob es für die nichts weiter wäre als ein x-beliebiges Blatt zu kopieren, bei dem man kurz danach vergessen hat, was auf den draufstand. Diese Frauen werden lange zu 99% überlegt haben, ob sie den Schritt wagen oder nicht. Sie werden ein regelrechtes Gefühlschaos durchlaufen und am Ende manchmal nicht wissen mit welcher Entscheidung sie besser leben können. Erinnert mich grad an ein Zitat: <taste.it> sagmal, wenn einer von uns beiden sterben müsste, genau in dem augenblick jetzt und du könntest entscheiden wer das ist... wen würdest du nehmen, mich oder dich? <wiesel> hm, schwer, ich würde sagen, dass ich dich sterben lasse. menschen sind nunmal egoistisch. <taste.it> und du denkst, dass du damit leben könntest, mit dieser entscheidung? <wiesel> besser als mit der anderen. Diese Frauen haben auch Gefühle! Allgemein zu Religion: Ich kann keine Religion leiden, die auf Intoleranz aufbaut. Denn all diese versuchen mit mehr oder weniger Gewalt ihren Glauben durchzusetzen. Eine wahre Religion -verzeiht, dass ich dies Wort benutze - kann nur eine sein, die sich durch Toleranz gegenüber Andersdenkenden auszeichnet. Nur gut, dass es genügend mutige Personen gab, die sich gegen die Kirche auflehnten sonst wäre jede Abtreibung heut noch ein viel zu hohes Überlebensrisiko. Von christlicher Nächstenliebe kann ich bei den Abtreibungsgegner kein Wort hören. Oh, ich vergaß, ihr könnt nur in schwarz-weiß denken. Deshalb könnt ihr nicht die schönen Farben des Lebens sehen. Ihr tut mir ECHT leid. Was habt ihr in eurem früheren Leben dafür angestellt, dass ihr so bestraft werden müsst!? Und wie wollt ihr die Männer strafen, die für abtreibende Frauen verantwortlich sind, bzw. die, die wegen der Gesetze das Kind austragen müssen? Was ist bitteschön mit deren Verantwortung!!!!!!!! Zwei Gegenstände: Huhn, Ei. Reihenfolge: Ei vor Huhn, Huhn vor Ei. Ergebnis: nicht möglich. (aus den 25.BWINF zur 2.Aufgabe) für alle TechnikliebhaberINNEN unter euch: http://animexx.onlinegames.com/community.php/juwel/beschreibung/ |
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| Ich bin dafür, wenn... ... die Frau vergewaltigt wurde ... die Frau unter vierzehn Jahre alt ist ... sie krank ist und das Kind die selbe Krankheit erben könnte ... sie krank ist und vielleicht schon bald nach der Geburt stirbt ... wenn sie eh keine Kinder will, denn dann kann sie sicher keine Gefühle für das Kind entwickeln Ich bin dagegen, wenn... ... sie einfach nur keinen Bock auf ein Kind hat, und es sich dann später vielleicht anders überlegt, und dann wieder, und dann wieder... ... sie zu blöd für Verhütung waren. Das Kind kann nichts dafür! Draga 07/2007 Jinno-Sensei, 、私はこの世界のすべてよりもっと愛する! |
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| > Ich bin dafür, wenn... > > ... die Frau vergewaltigt wurde > ... die Frau unter vierzehn Jahre alt ist > ... sie krank ist und das Kind die selbe Krankheit erben könnte > ... sie krank ist und vielleicht schon bald nach der Geburt stirbt > ... wenn sie eh keine Kinder will, denn dann kann sie sicher keine Gefühle für das Kind entwickeln > > Ich bin dagegen, wenn... > > ... sie einfach nur keinen Bock auf ein Kind hat, und es sich dann später vielleicht anders überlegt, und dann wieder, und dann wieder... > ... sie zu blöd für Verhütung waren. Das Kind kann nichts dafür! Dem stimme ich zu. Allerdings kann man letztendlich keine Frau dazu zwingen ihr Kind auszutragen! Wir leben net in Kanada, wo der Kindsvater mit entscheiden darf, ob man abtreibt oder nicht! Ich persönlich, finde dieses Gesetz unakzeptabel! It's Supercalifragilisticexpialidocious! Even though the sound of it is something quite atrocious If you say it loud enough you'll always sound precocious Supercalifragilisticexpialidocious! |
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| Gelobt sei Kanada. Credo in Deum patrem omnipotentem, creatorem caeli et terrae. Komm in den Zirkel: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/Christentum/ |
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| schon wieder so ne unsinnige aussage. <.< leider ist kanada in der hinsicht ziemlich veraltet. der mann hat wohl kaum recht ne schwangerschaft zu bestimmen, wenn er damit nichts zu tun hat ausser der zeugung. wäre ja noch schöner ,wenn ein kerl ner frau ein kind aufzwingt, was sie absolut nicht will. das einizige wäre bitten. männer ham eh immer das leichte sagen, sie müssen auch keine schwangerschaft miterleben und schmerzhafte geburt. man weiß schon wieso man sagt das männer nie eine geburt selber überstehn würden. ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ |
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| Zuletzt geändert: 06.07.2007 23:11:32 | |||||||
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| Was wäre eigentlich wenn MÄNNER abtreiben könnten ? Stellt euch mal vor: Eine Frau wünscht sich ein Kind. Der Mann soll es austragen, aber plötzlich will er abtreiben lassen. Ich glaub ihr Frauen würdet plötzlich alle auf die Barrikaden gehen um zu verhindern daß die Kerle EURE Kinder abtreiben. Credo in Deum patrem omnipotentem, creatorem caeli et terrae. Komm in den Zirkel: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/Christentum/ |
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| quatsch... vollkommener blödsinn. ich persönlich würde nie! einen menschen zwingen, etwas derart lebenseinschneidenes gegen seinen willen zu wollen. damit kann man das leben der mutter zerstören Oo ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ |
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| @FULLMOONCHAN: So, und stell dir mal vor Ich hätte DEIN Kind in MEINEM Männerbauch. Du freust dich schon total auf das Kind, doch plötzlich komm ich daher und fange an rumzujammern daß ich abtreiben will. Credo in Deum patrem omnipotentem, creatorem caeli et terrae. Komm in den Zirkel: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/Christentum/ |
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| und? wenn der mensch der mein kind bekommen würde damit nicht glücklich ist, würde ich ihn nicht zwingen. den das wäre selbstsüchtig. ich zerstöre nicht das leben anderer, damit ich glücklich bin! ♥ Ich bin manchmal lieb und manchmal böse, aber immer ein Kampf-Uke!!!!♥ |
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| Der Plan ist miteinander zu kommunizieren! Auch wenn es derjenige mit dem Bauch ist, der im endeffekt die entscheidung trifft, weil es sein Körper ist über den er bestimmen darf, heißt das ja nicht, dass man nicht mit dem anderen Beteiligten darüber nicht redet! Und plötzlich rumjammern hört sich an als ob man plötzlich keinen bock mehr hätte. Wenn, dann ist das shcon von anfang an klar, oder (falls einen der kerl zbsp verlässt und es deswegen nicht mehr möchte, oder sonstwas) weiß man das sehr früh und sicher nicht aus einer Laune heraus Oo Und ich würde sicher auch keinen zwingen dieses Kind zu bekommen, nur weil ich so egoistisch bin, es gegen den willen des anderen doch haben zu wollen. Man kann doch keinen Zwingen etwas in seinem Körper heranwachsen zu lassen, wenn man das einfach nicht will. Ein Kind spürt das doch auch. Glaubst du nicht, es wäre besser wenn es in einem liebenden Bauch heranwächst, als in einem der es ablehnt und immer nur angst, sorge und ablehnung empfindet? Und Egoismus ist auch nix was das Christentum anpreisen würde : P ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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| > So, und stell dir mal vor Ich hätte DEIN Kind in MEINEM >Männerbauch. Du freust dich schon total auf das Kind, doch >plötzlich komm ich daher und fange an rumzujammern daß ich >abtreiben will. Ziemlich polemisch und für meinen Geschmack zu persönlich. Du solltest keiner Frau hier etwas über ihr potentielles Kind erklären. Und du solltest gar nicht erst versuchen den Part der Schwangeren zu übernehmen. Du wirst NIE nachvollziehen können, was in einer Frau vorgeht, wie sie sich dabei fühlt und am wichtigsten, du wirst nie schwanger werden oder ein Kind austragen. Du kannst jeden, der eine Abtreibung vorgenommen, hat Mörder nennen. Das beweißt nur, dass du unfähig bist, das Gesamtbild zu sehen. Nahezu alle Frauen machen das, weil sie nicht mehr weiter wissen und nicht als Ersatz zu ordentlicher Verhütung. Da kannst du noch so sehr mit Dreck auf sie werfen, du bist einfach nicht in der Lage es wirklich nachvollziehen zu können. Lass dein "was wäre wenn". Es ist Nonsens. Aus dem Blickpunkt eines Mannes, der eine Schwangerschaft und eine Abtreibung nie selbst erleben wird, klingt das alles so einfach - nicht wahr? Das ganze Leben ist so unglaublich einfach und es gibt für alles eine Patentlösung, die dem Herrn gefällt. Ich schätze, ein Tag in den Schuhen einer Frau, die keinen anderen Weg sieht, würde dich den Verstand verlieren lassen. Toleranz ist lediglich die Voreingenommenheit gegenüber intoleranten Menschen. Eyeshield 21 Zirkel http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/15092/132886/ ~ Star Wars Blödsinn |
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| Zuletzt geändert: 06.07.2007 23:56:31 | |||||||
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| Hallo Ich finde wir sollten bisschen mehr aufeinander zugehen, und auch mal Fehler eingestehen. Es tut mir leid daß ich die etwas harte Bezeichnung "Mörderinnen" benutzt habe. Ich bin zwar gegen Abtreibung, aber das heisst nicht daß Frauen die abtreiben der letzte Dreck für mich sind. Ich bin ja nichtmal total gegen Abtreibung sondern definiere lediglich die legitimen Gründe für eine Abtreibung bisschen anders. Credo in Deum patrem omnipotentem, creatorem caeli et terrae. Komm in den Zirkel: http://animexx.onlinewelten.com/community.php/Christentum/ |
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| > Ich bin ja nichtmal total gegen Abtreibung sondern definiere lediglich die legitimen Gründe für eine Abtreibung bisschen anders. Es gibt mehr legitime Gründe, als sich viele vorstellen können. Natürlich kann man sagen, dass man das Kind auch hätte zur Adoption freigeben können, aber um ein ungewolltes Kind auszutragen und dem Druck von Familie, Freunden und sonstigen sozialen, finanziellen und seelischen Umständen zu trotzen, braucht es auch bereits eine gewisse Kraft, die viele in dem Moment nicht aufbringen können. Der Druck von außen ist gerade bei jüngeren Frauen/ Mädchen so immens, dass sie es für besser empfinden ihren Fehler ungeschehen zu machen, als sich der Aufgabe einer Schwangerschaft, Geburt und evtl. Mutterschaft zu stellen. Das heißt aber nicht, dass sie es vergessen werden. Es wird immer etwas zurückbleiben und das vergessen viele Abtreibungsgegner. Ein normaler Mensch lässt sich nicht so einfach einen Teil aus seinem Körper schneiden. Gar nichts halte ich von Frauen, die eine Abtreibung als Ersatz für Verhütungsmittel ansehen. Wer so handelt, ist noch nicht bereit für Sex und gehört eigentlich bestraft. Auch eine Abtreibung, weil das Kind gerade nicht in die Planung passt, weil Karriere grad so gut läuft und man bereits die Reise nach Bali gebucht hat, halte ich für grenzwertig. Letztendlich ist es aber dennoch die Entscheidung der Frau, weil sie das Kind eben austragen wird. Toleranz ist lediglich die Voreingenommenheit gegenüber intoleranten Menschen. Eyeshield 21 Zirkel http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/15092/132886/ ~ Star Wars Blödsinn |
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| Huhu ! Ich bin 17 und habe eine fast 18 Wochen alte Tochter namens Sheyla =) Ich bin zwar nicht "geplant" schwanger geworden (haben verhütet ;/ ), habe sie jedoch trotzdem bekommen und wäre nichtmal ansatzweise auf die Idee gekommen sie vllt. abtreiben zu lassen. Wenn eine Frau so um die 45 ist und sich zu alt für ein Baby hält, man Krank oder nicht in der Lage dazu ist ein Baby zu bekommen oder aufzuziehen ist es etwas anderes. Sonst bin ich eigentlich sehr gegen Abtreibungen. Es kommt immer auf die Situation an in der man steckt. Wenn es nicht wirklich nötig ist, sollte man sein Kind nicht abtreiben lassen .__. |
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Cillybelle schrieb:Wieso dass denn? Das Kind "gehört" doch nicht nur der Frau. Der Mann hat genausoviel Anteil. Von daher finde ich das Gesetz absolut richtig und das hat nichts damit zu tun, dass ich ein Mann bin. FULLMOONCHAN schrieb:Was heißt denn "müssen"? Hast du überhaupt eine Vorstellung davon, wieviele Männer wer weiß was dafür geben würden, wenn sie selbst die Möglichkeit hätten ein Kind zur Welt zu bringen? Aber die Evolution hält nunmal nichts von Gleichbehandlung der Geschlechter und die Medizin braucht wohl noch ein paar Jährchen bis sie soweit ist. FULLMOONCHAN schrieb:Bitte was? "Lebenseinschneidend"? Wir reden hier lediglich von der Schwangerschaft; das sind bloß 9 Monate. Bei einer Lebenserwartung von etwa 80 Jahren ist das ein Abschnitt, der etwa 1% des gesamten Lebens ausmacht. Und mit Ausnahme der letzten Wochen der Schwangerschaft wird das Leben ja nichteinmal groß eingeschränkt. Das als lebenseinschneidend zu bezeichnen ist ja nun wirklich mehr als stark übertrieben. Wenn die Schwangerschaft vorbei ist, ist sie vorbei und das Leben kann genau so weitergehen! Es zwingt ja niemand die Mutter das Kind nach der Geburt zu behalten. Das wäre in der Tat ein viel zu großer Eingriff in die Lebensführung. |
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| Also zum Thema ob und inwieweit der Mann was mit der Schwangerschaft zu tun hat und was wäre wenn der Mann das Kind austragen könnte, kann ich nur die weisen Worte der Herren Apelt und Nuhr zitieren, nämlich: "Männer... Ihr würdet verrecken bei den Geburtsschmerzen..." "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten!" Im diesen Sinne und auf die Diskussion darüber, ob Kanada ein gelobtes Land sei und was wäre wenn, lasse ich mich gar nicht mehr drauf ein! Ich habe mein Statment dazu abgegeben und möchte NOCHMALS den beiden Herrlichkeiten darauf Aufmerksam machen, dass ich KEINE direkte Dafürsprecherin bin! Das ist eine Sache, die jede betroffene Frau mit sich ausmachen muss. Ende! It's Supercalifragilisticexpialidocious! Even though the sound of it is something quite atrocious If you say it loud enough you'll always sound precocious Supercalifragilisticexpialidocious! |
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| >Bitte was? "Lebenseinschneidend"? >Wir reden hier lediglich von der Schwangerschaft; das sind bloß 9 Monate. Bei einer Lebenserwartung von etwa 80 Jahren ist das ein Abschnitt, der etwa 1% des gesamten Lebens ausmacht. Und mit Ausnahme der letzten Wochen der Schwangerschaft wird das Leben ja nichteinmal groß eingeschränkt. >Das als lebenseinschneidend zu bezeichnen ist ja nun wirklich mehr als stark übertrieben. Wenn die Schwangerschaft vorbei ist, ist sie vorbei und das Leben kann genau so weitergehen! >Es zwingt ja niemand die Mutter das Kind nach der Geburt zu behalten. Das wäre in der Tat ein viel zu großer Eingriff in die Lebensführung. Darf ich mal lachen? Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen? Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird. |
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| > >Bitte was? "Lebenseinschneidend"? > >Wir reden hier lediglich von der Schwangerschaft; das sind bloß 9 Monate. Bei einer Lebenserwartung von etwa 80 Jahren ist das ein Abschnitt, der etwa 1% des gesamten Lebens ausmacht. Und mit Ausnahme der letzten Wochen der Schwangerschaft wird das Leben ja nichteinmal groß eingeschränkt. > >Das als lebenseinschneidend zu bezeichnen ist ja nun wirklich mehr als stark übertrieben. Wenn die Schwangerschaft vorbei ist, ist sie vorbei und das Leben kann genau so weitergehen! > >Es zwingt ja niemand die Mutter das Kind nach der Geburt zu behalten. Das wäre in der Tat ein viel zu großer Eingriff in die Lebensführung. > > Darf ich mal lachen? Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen? Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird. > das sehe ich genauso! Ausserdem ist es doch 100pro eine riesen Belastung, wenn man 9 Monate ein Kind austrägt, dass man nicht haben möchte! Neee, is gar kein Einschneidendes erlebnis. nö. Und ich bin auch immernoch der Meinung, dass ein Kind spürt, wenn es nicht gewollt ist und dass das nicht gut für es ist. Ausserdem schränkt sich die Frau ja auch 9 Monate mit der Ernährung, dem Alkohol und Nikotinkonsum ein. Da is nix mehr mit weggehn dahin wo geraucht wird. Mal ein Glas wein ist auch nicht drin. Und gesunde Ernährung, Arztbesuche, Umstandskleidung is auch ein muss. Und das soll nicht belastend sein, weil mans danach ja eh weggibt? lol. edit: Noch was zu dem gesetz in Kanada. Nein, das Kind gehört in dem Sinne nicht der Frau, und ich bin auch nicht dafür, das Frauen diese Entscheidung ganz alleine treffen sollten. Das Gespräch mit dem Vater ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn er es haben will, dann geht es ihr vll besser und sie hat mehr Hoffnung, dass es klappt, oder aber, sie erklärt ihm wie es ihr geht (nämlich scheiße) und warum sie sich nicht in der Lage sieht, dieses Kind zu bekommen. Trotzdem aber, ist es immernoch der Körper der FRAU in dem das alles passiert. Sie ist es, deren Bauch wächst und die diese Schwangerschaft in dem Sinne "ertragen" muss. Ob manche Männer auch mal gerne sowas erleben würden hin oder her, sie würden es auch nicht erleben wollen, wenn es einfach gerade nicht passt, oder aus sonstwelchen umständen. Einfach deswegen, muss die Frau die letztendliche Entscheidung selbst treffen dürfen. Für mich wäre dieses Gespräch plicht, auch weil ich einfach eine totale Angst und Panik hätte, vor dem was da gerade in mir abgeht. ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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| Zuletzt geändert: 07.07.2007 13:32:23 | |||||||
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Vilya schrieb:Klar darfst du, ich aber dann ja wohl auch: Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen?Warum nicht? Offenbar war ihr das Kind ja wohl so egal, dass sie es am liebsten hätte abtreiben lassen. Ich würde mal sagen "Kind abtreiben (töten) und weiterleben" dürfte etwa vom Langzeiteffekt her das gleiche sein wie "Kind zur Welt bringen und weiterleben"... eigentlich sollte der zweite Fall sogar weitaus weniger belastend für das Gewissen sein, wenn man mal von einem Menschen ausgeht, der eine "normale" Einstellung zum Wert des Lebens hat. Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird.Das Argument gilt ja wohl kaum allein für die Mutter. Es gibt sicherlich genügend Väter, die das gleiche durchmachen (müssen). herbstzeitlose schrieb:Es geht hier nicht einfach um ein "Einschneidendes Erlebniss", sondern die Formulierung war "lebenseinschneidendes". Das ist ein gewaltiger Unterschied! Man muss da das Gesamtbild betrachten, und wie bereits gesagt sind neun Monate auf gesamte Leben betrachtet absolut nichts! Etwas lebenseinschneidendes wäre z.B. der Verlust eines Arms, eines Beines oder eine Querschnittslähmung. Irgendwas halt, was das _gesamte_Leben_ nach diesem Punkt nachhaltig beeinflußt. Ein Kind, welches man weggibt, hat in etwa genausowenig Einfluß auf das weitere Leben, wie ein Kind, welches abgetrieben wird. Ausserdem schränkt sich die Frau ja auch 9 Monate mit der Ernährung, dem Alkohol und Nikotinkonsum ein. Da is nix mehr mit weggehn dahin wo geraucht wird. Mal ein Glas wein ist auch nicht drin. Und gesunde Ernährung, Arztbesuche, Umstandskleidung is auch ein muss.Nichts für ungut, aber mal ein paar Monate einen gesunden Lebensstil pflegen ist sicherlich nichts negatives. ;) |
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> Vilya schrieb:> Klar darfst du, ich aber dann ja wohl auch: Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen?> Warum nicht? Offenbar war ihr das Kind ja wohl so egal, dass sie es am liebsten hätte abtreiben lassen. Ich würde mal sagen "Kind abtreiben (töten) und weiterleben" dürfte etwa vom Langzeiteffekt her das gleiche sein wie "Kind zur Welt bringen und weiterleben"... eigentlich sollte der zweite Fall sogar weitaus weniger belastend für das Gewissen sein, wenn man mal von einem Menschen ausgeht, der eine "normale" Einstellung zum Wert des Lebens hat. > Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird.> Das Argument gilt ja wohl kaum allein für die Mutter. Es gibt sicherlich genügend Väter, die das gleiche durchmachen (müssen). > > > herbstzeitlose schrieb: > Neee, is gar kein Einschneidendes erlebnis. nö.> Es geht hier nicht einfach um ein "Einschneidendes Erlebniss", sondern die Formulierung war "lebenseinschneidendes". Das ist ein gewaltiger Unterschied! Man muss da das Gesamtbild betrachten, und wie bereits gesagt sind neun Monate auf gesamte Leben betrachtet absolut nichts! > Etwas lebenseinschneidendes wäre z.B. der Verlust eines Arms, eines Beines oder eine Querschnittslähmung. Irgendwas halt, was das _gesamte_Leben_ nach diesem Punkt nachhaltig beeinflußt. Ein Kind, welches man weggibt, hat in etwa genausowenig Einfluß auf das weitere Leben, wie ein Kind, welches abgetrieben wird. > > Ausserdem schränkt sich die Frau ja auch 9 Monate mit der Ernährung, dem Alkohol und Nikotinkonsum ein. Da is nix mehr mit weggehn dahin wo geraucht wird. Mal ein Glas wein ist auch nicht drin. Und gesunde Ernährung, Arztbesuche, Umstandskleidung is auch ein muss.> Nichts für ungut, aber mal ein paar Monate einen gesunden Lebensstil pflegen ist sicherlich nichts negatives. ;) ich red ja nicht von Saufgelagen, auf die man verzichten muss. Dagegen ist wirklich nix einzuwenden. Es geht um die angenehmen Kleinigkeiten: Ein Glas wein zum essen, oder bei Freunden, oder mal ein Cocktail oder ein Bierchen, beim geselligen zusammensein. Ich selbst bin eh nichtraucher, aber man dürfte sich ja dann auch nichtmehr da aufhalten wo geraucht wird. also auch nicht dabei sein, wenn die anderen sich mal in ner Kneipe oder ner Bar was genehmigen. Ich finde eine Schwangerschaft auch lebenseinschneidend Oo Klar ist es ein unterschied, ob es nur einschneidend oder lebenseinscheidend ist, aber... ich find es sehr hart. Vor allem weil das kind einen ja auch suchen könnte, wenn man es ausgetragen hat und es älter ist. Du bist und bleibst die Leibliche Mutter dieses kindes, es ist ein Teil von dir der da auf der Erde rumrennt. Von diesem gesichtspunkt her, ist "die sache" mit der abtreibung erledigt. Nenn es von mir aus Feigheit, dass man damit nichts mehr zu tun haben möchte und auch deshalb die Abtreibung vornimmt, mir egal. Es sind einfach zwei paar schuhe, ob man etwas ausgetragen hat und es weggibt, oder schon vorher "wegmacht". Es ist wie gesagt, eine ungemeine psychische belastung dieses Kind unter seinem Herzen wachsen zu haben, mit dem Wissen, dass man es nicht haben will und nicht haben kann. Glaubst du nicht, dass das 9 Monate (das ist eine sehr lange zeit, auch wenns aufs ganze leben gerechnet nur 1% sein mag) zu ertragen sehr schwer ist? Ich fänd es total hart, wenn nicht unerträglich. ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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> Vilya schrieb:> Klar darfst du, ich aber dann ja wohl auch: Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen?> Warum nicht? Offenbar war ihr das Kind ja wohl so egal, dass sie es am liebsten hätte abtreiben lassen. Ich würde mal sagen "Kind abtreiben (töten) und weiterleben" dürfte etwa vom Langzeiteffekt her das gleiche sein wie "Kind zur Welt bringen und weiterleben"... eigentlich sollte der zweite Fall sogar weitaus weniger belastend für das Gewissen sein, wenn man mal von einem Menschen ausgeht, der eine "normale" Einstellung zum Wert des Lebens hat. > Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird.> Das Argument gilt ja wohl kaum allein für die Mutter. Es gibt sicherlich genügend Väter, die das gleiche durchmachen (müssen). > > > herbstzeitlose schrieb: > Neee, is gar kein Einschneidendes erlebnis. nö.> Es geht hier nicht einfach um ein "Einschneidendes Erlebniss", sondern die Formulierung war "lebenseinschneidendes". Das ist ein gewaltiger Unterschied! Man muss da das Gesamtbild betrachten, und wie bereits gesagt sind neun Monate auf gesamte Leben betrachtet absolut nichts! > Etwas lebenseinschneidendes wäre z.B. der Verlust eines Arms, eines Beines oder eine Querschnittslähmung. Irgendwas halt, was das _gesamte_Leben_ nach diesem Punkt nachhaltig beeinflußt. Ein Kind, welches man weggibt, hat in etwa genausowenig Einfluß auf das weitere Leben, wie ein Kind, welches abgetrieben wird. > > Ausserdem schränkt sich die Frau ja auch 9 Monate mit der Ernährung, dem Alkohol und Nikotinkonsum ein. Da is nix mehr mit weggehn dahin wo geraucht wird. Mal ein Glas wein ist auch nicht drin. Und gesunde Ernährung, Arztbesuche, Umstandskleidung is auch ein muss.> Nichts für ungut, aber mal ein paar Monate einen gesunden Lebensstil pflegen ist sicherlich nichts negatives. ;) *mit den Augen roll* *die kleine Killeremanze rauslass* DU machst es dir verdammt einfach! Jetzt denk doch mal an die Mütter, die total überfordert sind und die Kinder verwahrlosen. Oder an die Frauen, die ihr Kind abgeben mussten, sich immer wieder fragen, was aus ihm geworden ist und sich bei einem evtl. Wiedersehen die Frage zu hören bekommen: "Warum hast du mich weggeben?" DARÜBER solltest du mal darüber nachdenken und hier nicht den Moralapostel raushängen lassen. Im übrigen verweise ich immer noch auf den guten alten Spruch von Dieter Nuhr... It's Supercalifragilisticexpialidocious! Even though the sound of it is something quite atrocious If you say it loud enough you'll always sound precocious Supercalifragilisticexpialidocious! |
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> > Vilya schrieb:> > Klar darfst du, ich aber dann ja wohl auch: Glaubst du wirklich eine Frau die ein Kind bekommen hat und es weggibt kann ihr leben einfach so weiterführen als wäre nichts gewesen?> > Warum nicht? Offenbar war ihr das Kind ja wohl so egal, dass sie es am liebsten hätte abtreiben lassen. Ich würde mal sagen "Kind abtreiben (töten) und weiterleben" dürfte etwa vom Langzeiteffekt her das gleiche sein wie "Kind zur Welt bringen und weiterleben"... eigentlich sollte der zweite Fall sogar weitaus weniger belastend für das Gewissen sein, wenn man mal von einem Menschen ausgeht, der eine "normale" Einstellung zum Wert des Lebens hat. > > Zu wissen das sie irgendwo ein Kind hat und es vermutlich nie wiedersehen wird.> > Das Argument gilt ja wohl kaum allein für die Mutter. Es gibt sicherlich genügend Väter, die das gleiche durchmachen (müssen). > > > > Kannst du mir vielleicht verraten, warum fast alle Männer bei der Geburt sehr fluchtartig den Kreissaal verlassen? Wart ihr bei einer Geburt schon dabei, bevor ihr sowas rausposaunen könnt? Ich glaub euch, dass es solche Männer geben wird. Aber die meisten werden nach dem ersten Wehenschreien schon abhauen. Tut mir Lied, ist aber so. > > herbstzeitlose schrieb: > > Neee, is gar kein Einschneidendes erlebnis. nö.> > Es geht hier nicht einfach um ein "Einschneidendes Erlebniss", sondern die Formulierung war "lebenseinschneidendes". Das ist ein gewaltiger Unterschied! Man muss da das Gesamtbild betrachten, und wie bereits gesagt sind neun Monate auf gesamte Leben betrachtet absolut nichts! > > Etwas lebenseinschneidendes wäre z.B. der Verlust eines Arms, eines Beines oder eine Querschnittslähmung. Irgendwas halt, was das _gesamte_Leben_ nach diesem Punkt nachhaltig beeinflußt. Ein Kind, welches man weggibt, hat in etwa genausowenig Einfluß auf das weitere Leben, wie ein Kind, welches abgetrieben wird. > > > > Ausserdem schränkt sich die Frau ja auch 9 Monate mit der Ernährung, dem Alkohol und Nikotinkonsum ein. Da is nix mehr mit weggehn dahin wo geraucht wird. Mal ein Glas wein ist auch nicht drin. Und gesunde Ernährung, Arztbesuche, Umstandskleidung is auch ein muss.> > Nichts für ungut, aber mal ein paar Monate einen gesunden Lebensstil pflegen ist sicherlich nichts negatives. ;) > > *mit den Augen roll* > *die kleine Killeremanze rauslass* > DU machst es dir verdammt einfach! Jetzt denk doch mal an die Mütter, die total überfordert sind und die Kinder verwahrlosen. Oder an die Frauen, die ihr Kind abgeben mussten, sich immer wieder fragen, was aus ihm geworden ist und sich bei einem evtl. Wiedersehen die Frage zu hören bekommen: "Warum hast du mich weggeben?" DARÜBER solltest du mal darüber nachdenken und hier nicht den Moralapostel raushängen lassen. > > Im übrigen verweise ich immer noch auf den guten alten Spruch von Dieter Nuhr... > > Zudem sind die Monate sehr lebenseinschneidend. Nicht alle Frauen können die Geburt bis zum letzten Moment zurückhalten. Was denkst du was ein Arbeitgeber mit so einer Frau anstellt, die schwanger ist? Denkst du sie kann einfach ihren Job oder Ausbildung behalten? Und danach muss sie bei jeder neuen Bewerbung natürlich angeben, warum sie dort geflogen ist. Tut mir Leid, aber der Arbeitgeber ist soweit ich weiß nicht in der Pflicht einen nach der überstandenen Schwangerschaft wieder zu beschäftigen. Und das ist etwa nicht lebenseinschneidend? oO Du kennst unsere Gesellschaft zu schlecht. Schwangerschaft bedeutet für die meisten Krankheit, Abschaum, Dummheit, etc. Nur für die wenigstens ist eine Schwangerschaft mit was schönen verbunden, was es auch ist. Und eine Frau wird nie ihre Abtreibung vergessen. Das kannst du mir glauben. Ich bin auch dagegen, wenn es eine Frau nur macht, weil sie sich über Verhütung keinerlei Gedanken macht bzw. das als Verhütung ansieht. Der eine benannte Fall sollte wirklich strafbar sein. Zudem, wenn ich mir den Dokumentarfilm von gestern über Aufklärung in Erinnerung rufen: Was ist mit denen, die noch nichts von Verhütung gehört haben? Folglich nichts davon wissen konnten. Was ist mit denen? Und die eine Frage hol ich von mir auch noch in Erinnerung: Wie soll man die verantwortungslosen Männer bestrafen, die Mitschuld an einer Frau tragen, die überlegt abzutreiben? Die haben ja keine natürliche Strafe, die müssen sich nicht mit einem schlechten Gewissen rumlaufen, die wissen auch oft nicht mal von der Schwangerschaft oder deren Abtreibung. Erst wenn sie davon erfahren, plagt sie das schlechte Gewissen. Ich will nicht wissen, was meine Mitschülerin gemacht hätte, wenn sie allein bei der Geburt gewesen wäre. Ob die Kleine jetzt noch leben würde ist fraglich, wo sie die Geburt bis zu letzt erfolgreich verheimlicht hat. Ich denke zumindest nie wieder, wenn ein Mädel aufm Klo sitzt und sagt: Hol mal bitte jemanden: "Es werden nur Bauchschmerzen sein" Nicht abtreiben lassen zu können wird mehr Frauen dazu treiben ihre Babys nach der Geburt zu töten. Ich möchte nicht wissen, was alles bei nem Abtreibungsverbot passieren würde: heimliche Geburten zuhause, ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko für diese Frauen. Oder schon die Folgen kleiner Abweichungen von ner durchschnittlichen Geburt: Lange Nachblutungen, Kind liegt falsch im Bauch, Kind ist zu groß für die Mutter... Es gibt zu viele Horrorszenarien. Wie wollt ihr das verantworten!? Und zu der Geschichte, aus der Sicht eines abgetriebenen Babys: So wars vielleicht früher, aber für die Frau wird der Weg als Frühgeburt erheblich angenehmer sein. Oder denkst du jede Frau lässt sich gern da unten anfassen oder irgendwas einführen lassen? Es gibt schon welche, die Probleme bei ner einfachen Untersuchung vom Frauenarzt/-ärztin haben. Eine Frau sollte nie dazu gezwungen werden, eine Geburt zu ertragen. Es ist ihr Körper und würde nur dem Kind schaden. Zwei Gegenstände: Huhn, Ei. Reihenfolge: Ei vor Huhn, Huhn vor Ei. Ergebnis: nicht möglich. (aus den 25.BWINF zur 2.Aufgabe) für alle TechnikliebhaberINNEN unter euch: http://animexx.onlinegames.com/community.php/juwel/beschreibung/ |
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herbstzeitlose schrieb:Ähm... Schwangerschaft bedeuted nicht, dass man überhaupt gar keinen Alkohol zu sich nehmen darf. Das was du da beschreibst scheint mir absolut im Rahmen des Akzeptablen. Davon abgesehen: Warum sollte eine Frau, die sowieso die Absicht hat ihr Kind wegzugeben, überhaupt darauf achten, dass dieses gesund zur Welt kommt? (Wobei wir hier natürlich in einen anderen Themenbereich vorstoßen, in dem die Abtreibung dann doch die zu bevorzugende Alternative ist) Nenn es von mir aus Feigheit, dass man damit nichts mehr zu tun haben möchte und auch deshalb die Abtreibung vornimmt, mir egal. Es sind einfach zwei paar schuhe, ob man etwas ausgetragen hat und es weggibt, oder schon vorher "wegmacht". Es ist wie gesagt, eine ungemeine psychische belastung dieses Kind unter seinem Herzen wachsen zu haben, mit dem Wissen, dass man es nicht haben will und nicht haben kann.Und das Kind abgetrieben zu haben ist keine psychische Belastung? Immerhin bleibt die Tatsache, dass man mutwillig ein potentielles Leben beendet hat. Und was ist mit der Zukunft? Nur mal so ein Beispiel: Angenommen eine Frau, die einige Jahre zuvor ungewollt schwanger war gerät in einen Unfall mit dem Resultat, dass sie nie wieder Kinder bekommen kann. Glaubst du nicht in dem Falle wäre die Frau besser dran, wenn sie das Kind ausgetragen, anstatt abgetrieben hätte? Im Leben kann immer eine Menge unvorhergesehenes passieren; sei es nun ein Unfall, eine Krankheit oder sonstwas. Für die meisten Menschen scheint es jedenfalls sehr schockierend zu sein, wenn sie erfahren, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen können. Glaubst du nicht, dass das 9 Monate (das ist eine sehr lange zeit, auch wenns aufs ganze leben gerechnet nur 1% sein mag) zu ertragen sehr schwer ist?Also was die Zeitspanne angeht... ich war 10 Monate bei der Bundeswehr... das ist jetzt die einzige Zeitspanne meines Lebens, die ungefähr diese Länge hat, auch wenn sich das nicht wirklich vergleichen lässt. Andererseits gibt es durchaus einige Ähnlichkeiten: Es war etwas, dass ich nicht wollte und ich musste dadurch meine Ernährung und meinen Lebensstil umstellen (Kantine, viel Sport). Aber im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es eine unheimlich lebenseinschneidende Zeitspanne war (wenn man mal von der jahrelangen "Angst" danach absieht nocheinmal eingezogen zu werden). Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Zeit. cicatrice_du_Coeur schrieb:Da ich noch nie in einer derartigen Situation war kann ich keine wirklich zuverlässigen Aussagen machen. Männer sind halt Memmen. Nicht alle Frauen können die Geburt bis zum letzten Moment zurückhalten.Ähm, du kennst unsere Gesellschaft scheinbar nicht sehr gut! In unserer Gesellschaft gibt es Gesetze und die schreiben bestimmte Dinge vor; zum Beispiel dürfen schwangere Frauen nicht geküdigt werden; ihnen steht ein Mutterschaftsurlaub zu und der Arbeitgeber muß ihnen den Job freihalten. Bei der Firma, in der eine Bekannte arbeitet ist es vor einer Weile passiert, dass eine neu eingestellte Mitarbeiterin kurz nach ihrer Einstellung plötzlich eröffnete dass sie Schwanger war und sich in den Mutterschaftsurlaub verabschiedete. Das sorgte für reichlich Unmut, da die ganze Arbeit an den Kollegen hängenblieb. Zudem, wenn ich mir den Dokumentarfilm von gestern über Aufklärung in Erinnerung rufen: Was ist mit denen, die noch nichts von Verhütung gehört haben? Folglich nichts davon wissen konnten. Was ist mit denen?Da sollten auf jeden Fall diejenigen mit in die Verantwortung gezogen werden, die die Aufklärung versäumt haben! Ansonsten gilt natürlich: Die sollten keinen Sex haben. Ich finde Sex, ohne die Absicht sich Fortzupflanzen, ist absolut unlogisch und sollte verboten werden. Ungünstigerweise würden diese Menschen allerdings trotzdem aufgrund ihrer veränderten Gehirnchemie als unzurechnungsfähig straffrei aussgehen. Wie soll man die verantwortungslosen Männer bestrafen, die Mitschuld an einer Frau tragen, die überlegt abzutreiben?Wieso "verantwortungslos"? Vielleicht wäre der Mann ja durchaus bereit Verantwortung zu übernehmen und weiß einfach nichts von der Situation. Wobei: Ursprünglich ging es ja darum, dass in Kanada der Mann ein Mitspracherecht hat, von daher sollte man durchaus davon ausgehen, dass er bescheid weiß, sonst könnte er wohl kaum ablehnen. Wie auch immer, wenn du eine Bestrafung möchtest, dann scheint mir Schmerzensgeld, oder eine Strafe wegen Körperverletzung durchaus angemessen zu sein, da dies wohl genau die Tatbestände sein dürften, die hier zum tragen kommen. |
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| > Und was ist mit der Zukunft? Nur mal so ein Beispiel: Angenommen eine Frau, die einige Jahre zuvor ungewollt schwanger war gerät in einen Unfall mit dem Resultat, dass sie nie wieder Kinder bekommen kann. Glaubst du nicht in dem Falle wäre die Frau besser dran, wenn sie das Kind ausgetragen, anstatt abgetrieben hätte? Im Leben kann immer eine Menge unvorhergesehenes passieren; sei es nun ein Unfall, eine Krankheit oder sonstwas. Für die meisten Menschen scheint es jedenfalls sehr schockierend zu sein, wenn sie erfahren, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen können. > Und wenn sie sich über diese kostengünstige Sterilisation freuen? Nein, im Ernst jetzt. Notfalls bleibt diesen Frauen noch die Option einer Adaption. Es stimmt, man weiß nie was im Leben kommt. Das macht das Leben lebenswert. Andersrum kanns auch sein: Nur weil sie jetzt ein Kind am Hals hängen hat, verpasst sie einen wichtigen Karrieresprung. Sie würde vielleicht nicht den Mann kennenlernen, den sie wirklich liebt und mit den sie dann sogar Kinder kriegen will? Pessimismus ist immer shclimm. Immer dieses hätte, wäre, wenn > > Glaubst du nicht, dass das 9 Monate (das ist eine sehr lange zeit, auch wenns aufs ganze leben gerechnet nur 1% sein mag) zu ertragen sehr schwer ist?> Also was die Zeitspanne angeht... ich war 10 Monate bei der Bundeswehr... das ist jetzt die einzige Zeitspanne meines Lebens, die ungefähr diese Länge hat, auch wenn sich das nicht wirklich vergleichen lässt. > Andererseits gibt es durchaus einige Ähnlichkeiten: Es war etwas, dass ich nicht wollte und ich musste dadurch meine Ernährung und meinen Lebensstil umstellen (Kantine, viel Sport). > Aber im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es eine unheimlich lebenseinschneidende Zeitspanne war (wenn man mal von der jahrelangen "Angst" danach absieht nocheinmal eingezogen zu werden). Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Zeit. > Bundeswehr ist aber in Vergleich zur Schwangerschaft einschneidender. Die Folgen sind härter. Find nen Arbeitgeber, der dich mit Kind nimmt. Bundeswehr ist im Lebenslauf etwas Normales. Zudem hat es dein Körper nicht innerlich verändert. Schwangere werden schnell mal übel, sie haben nen Hormoncocktail in sich, der es wirklich in sich hat. Der Bauch wird dicker. Jeder sieht, dass du schwanger bist. > > Nicht alle Frauen können die Geburt bis zum letzten Moment zurückhalten. > Was denkst du was ein Arbeitgeber mit so einer Frau anstellt, die schwanger ist? Denkst du sie kann einfach ihren Job oder Ausbildung behalten? Und danach muss sie bei jeder neuen Bewerbung natürlich angeben, warum sie dort geflogen ist. Tut mir Leid, aber der Arbeitgeber ist soweit ich weiß nicht in der Pflicht einen nach der überstandenen Schwangerschaft wieder zu beschäftigen. Und das ist etwa nicht lebenseinschneidend? oO > Du kennst unsere Gesellschaft zu schlecht.> Ähm, du kennst unsere Gesellschaft scheinbar nicht sehr gut! > In unserer Gesellschaft gibt es Gesetze und die schreiben bestimmte Dinge vor; zum Beispiel dürfen schwangere Frauen nicht geküdigt werden; ihnen steht ein Mutterschaftsurlaub zu und der Arbeitgeber muß ihnen den Job freihalten. > Bei der Firma, in der eine Bekannte arbeitet ist es vor einer Weile passiert, dass eine neu eingestellte Mitarbeiterin kurz nach ihrer Einstellung plötzlich eröffnete dass sie Schwanger war und sich in den Mutterschaftsurlaub verabschiedete. Das sorgte für reichlich Unmut, da die ganze Arbeit an den Kollegen hängenblieb. Hätte sie keine Angst, den Job nicht zu bekommen, weil sie schwanger ist, hätte sie es den Arbeitgeber sicher anvertraut. Und Freihalten heißt nicht: Danach für ewig im Betrieb zu bleiben. Bei der erstbesten Gelegenheit ist die Gefahr groß, geschmissen zu werden. Außer sie ist sehr hochqualifiziert und unersetzbar. > > Da sollten auf jeden Fall diejenigen mit in die Verantwortung gezogen werden, die die Aufklärung versäumt haben! > Ansonsten gilt natürlich: Die sollten keinen Sex haben. > Ich finde Sex, ohne die Absicht sich Fortzupflanzen, ist absolut unlogisch und sollte verboten werden. Ungünstigerweise würden diese Menschen allerdings trotzdem aufgrund ihrer veränderten Gehirnchemie als unzurechnungsfähig straffrei aussgehen. > Und wie soll das aussehen? Wie willst du sie zur Verantwortung ziehen? Zudem ist der Wille sich fortpflanzen zu wollen, so natürlich, dass sie vom Instinkt her das irgendwie hinkriegen. Da brauchen sie keine Bücher, um zu wissen, wie man das macht. Sie wissen halt nur nicht, was sie da machen. Und die Frauen sollen dann dafür büßen? Sagt Mann, der die Konsequenzen einer solchen Nacht nicht am Leibe spüren muss. Ich würde zudem nie soweit gehen wollen, Sex zu verbieten. Es ist halt ein inneres Bedürfnis und wenn dies nicht befriedigt werden kann, will ich nicht wissen, wie griesgrämig etliche Menschen rumlaufen. Das würde nur dazu führen, dass Frauen wieder vieles Freiheiten aufgeben müssen, um ihren Wunsch nach Bildung und Erfolg gerecht zu werden. Wenn es einfacher wäre Beruf und Kinder zu vereinbaren, gäbe es bei weiten nicht so viele Abtreibungen. > Wie soll man die verantwortungslosen Männer bestrafen, die Mitschuld an einer Frau tragen, die überlegt abzutreiben?> Wieso "verantwortungslos"? Vielleicht wäre der Mann ja durchaus bereit Verantwortung zu übernehmen und weiß einfach nichts von der Situation. Warum lassen so viele Männer, dann ihre Freundinnen im Stich in so einer Situation? Zudem muss diese Frau ja einen Grund haben: Vielleicht ist sie sich nicht sicher, dass Mann bei ihr bleibt? Dass er fürs Kind mit sorgt? > Wobei: Ursprünglich ging es ja darum, dass in Kanada der Mann ein Mitspracherecht hat, von daher sollte man durchaus davon ausgehen, dass er bescheid weiß, sonst könnte er wohl kaum ablehnen. > Wie auch immer, wenn du eine Bestrafung möchtest, dann scheint mir Schmerzensgeld, oder eine Strafe wegen Körperverletzung durchaus angemessen zu sein, da dies wohl genau die Tatbestände sein dürften, die hier zum tragen kommen. Ts, Geld regelt natürlich alles. Geld ist gleichwertig mit Schmerzen, die Frau dann ertragen muss! Das einzige wo ich noch etwas konform gehen würde: 9 Monate Gefängnis für den Kerl, der sich nicht ums Kind mitkümmern will. (mit Überprüfung in 10 Jahren, ob er Wort gehalten hat) Das wäre als einziges etwa gleichwertig. Schon allein: Was ist, wenn er kein Geld hat? oO Zwei Gegenstände: Huhn, Ei. Reihenfolge: Ei vor Huhn, Huhn vor Ei. Ergebnis: nicht möglich. (aus den 25.BWINF zur 2.Aufgabe) für alle TechnikliebhaberINNEN unter euch: http://animexx.onlinegames.com/community.php/juwel/beschreibung/ |
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> herbstzeitlose schrieb:> Ähm... Schwangerschaft bedeuted nicht, dass man überhaupt gar keinen Alkohol zu sich nehmen darf. Das was du da beschreibst scheint mir absolut im Rahmen des Akzeptablen. > > Davon abgesehen: Warum sollte eine Frau, die sowieso die Absicht hat ihr Kind wegzugeben, überhaupt darauf achten, dass dieses gesund zur Welt kommt? > (Wobei wir hier natürlich in einen anderen Themenbereich vorstoßen, in dem die Abtreibung dann doch die zu bevorzugende Alternative ist) > > Nenn es von mir aus Feigheit, dass man damit nichts mehr zu tun haben möchte und auch deshalb die Abtreibung vornimmt, mir egal. Es sind einfach zwei paar schuhe, ob man etwas ausgetragen hat und es weggibt, oder schon vorher "wegmacht". Es ist wie gesagt, eine ungemeine psychische belastung dieses Kind unter seinem Herzen wachsen zu haben, mit dem Wissen, dass man es nicht haben will und nicht haben kann.> Und das Kind abgetrieben zu haben ist keine psychische Belastung? Immerhin bleibt die Tatsache, dass man mutwillig ein potentielles Leben beendet hat. > > Und was ist mit der Zukunft? Nur mal so ein Beispiel: Angenommen eine Frau, die einige Jahre zuvor ungewollt schwanger war gerät in einen Unfall mit dem Resultat, dass sie nie wieder Kinder bekommen kann. Glaubst du nicht in dem Falle wäre die Frau besser dran, wenn sie das Kind ausgetragen, anstatt abgetrieben hätte? Im Leben kann immer eine Menge unvorhergesehenes passieren; sei es nun ein Unfall, eine Krankheit oder sonstwas. Für die meisten Menschen scheint es jedenfalls sehr schockierend zu sein, wenn sie erfahren, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen können. > > > Glaubst du nicht, dass das 9 Monate (das ist eine sehr lange zeit, auch wenns aufs ganze leben gerechnet nur 1% sein mag) zu ertragen sehr schwer ist?> Also was die Zeitspanne angeht... ich war 10 Monate bei der Bundeswehr... das ist jetzt die einzige Zeitspanne meines Lebens, die ungefähr diese Länge hat, auch wenn sich das nicht wirklich vergleichen lässt. > Andererseits gibt es durchaus einige Ähnlichkeiten: Es war etwas, dass ich nicht wollte und ich musste dadurch meine Ernährung und meinen Lebensstil umstellen (Kantine, viel Sport). > Aber im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es eine unheimlich lebenseinschneidende Zeitspanne war (wenn man mal von der jahrelangen "Angst" danach absieht nocheinmal eingezogen zu werden). Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Zeit. > also ich glaube, das der Vergleich einer schwangerschaft mit der zeit die man beim Bund verbracht hat jawohl total hinkt! Schwanger sein bedeutet, dass da etwas in seinem Körper wächst! Der Bauch wird dicker, die Hormone spielen verrückt, die Laune, einfach alles ändert sich. Bund ist für die meisten ne scheiß zeit, aber vergleichbar ist das dennoch nicht. Und ich würd in der Schwangerschaft GAR keinen alk trinken, einfach weil das, selbst in geringen Mengen schädlich sein kann für das Kind. "Da man - wie gesagt - keinen Grenzwert festlegen kann, unter dem Alkohol sicher nicht schädigend wirkt, sollte man möglichst während der Schwangerschaft darauf verzichten. Besonders gefährlich ist jedoch das regelmäßige Trinken von Alkohol, dabei sollte man auch an alkoholhaltige "Stärkungsmittel" und Medikamente denken." (http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/alkohol/alkohol2.html ). und es sich in dem sinne "gut" gehen zu lassen während der schwangerschaft, dann ein deswegen krankes Kind zur adoption frei zu geben, erscheint mir wesentlich unmenschlicher als eine Abtreibung! Ich würde sagen, dass eine Frau die sich total Kinder wünscht, auch in einer unpässlichen Situation, es nicht abtreiben würde. Da käme sie gar nicht in die verlegenheit, wenn es zu einem unfall käme und sie deshalb keine Kinder mehr bekommen könnte, sich deswegen vorwürfe zu machen. Ich, zBsp, die sich nicht sicher ist ob sie Kinder haben will, wär dann vll auch erstmal geschockt und sicher auch unglücklich, aber ich würde damit leben können. ~Das Glas ist weder halb voll noch halb leer - Es ist einfach doppelt so groß wie nötig ~ |
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| Zuletzt geändert: 07.07.2007 20:40:58 | |||||||
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> > herbstzeitlose schrieb:> > Ähm... Schwangerschaft bedeuted nicht, dass man überhaupt gar keinen Alkohol zu sich nehmen darf. Das was du da beschreibst scheint mir absolut im Rahmen des Akzeptablen. > > > > Davon abgesehen: Warum sollte eine Frau, die sowieso die Absicht hat ihr Kind wegzugeben, überhaupt darauf achten, dass dieses gesund zur Welt kommt? > > (Wobei wir hier natürlich in einen anderen Themenbereich vorstoßen, in dem die Abtreibung dann doch die zu bevorzugende Alternative ist) > > > > Nenn es von mir aus Feigheit, dass man damit nichts mehr zu tun haben möchte und auch deshalb die Abtreibung vornimmt, mir egal. Es sind einfach zwei paar schuhe, ob man etwas ausgetragen hat und es weggibt, oder schon vorher "wegmacht". Es ist wie gesagt, eine ungemeine psychische belastung dieses Kind unter seinem Herzen wachsen zu haben, mit dem Wissen, dass man es nicht haben will und nicht haben kann.> > Und das Kind abgetrieben zu haben ist keine psychische Belastung? Immerhin bleibt die Tatsache, dass man mutwillig ein potentielles Leben beendet hat. > > > > Und was ist mit der Zukunft? Nur mal so ein Beispiel: Angenommen eine Frau, die einige Jahre zuvor ungewollt schwanger war gerät in einen Unfall mit dem Resultat, dass sie nie wieder Kinder bekommen kann. Glaubst du nicht in dem Falle wäre die Frau besser dran, wenn sie das Kind ausgetragen, anstatt abgetrieben hätte? Im Leben kann immer eine Menge unvorhergesehenes passieren; sei es nun ein Unfall, eine Krankheit oder sonstwas. Für die meisten Menschen scheint es jedenfalls sehr schockierend zu sein, wenn sie erfahren, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen können. > > > > > > Glaubst du nicht, dass das 9 Monate (das ist eine sehr lange zeit, auch wenns aufs ganze leben gerechnet nur 1% sein mag) zu ertragen sehr schwer ist?> > Also was die Zeitspanne angeht... ich war 10 Monate bei der Bundeswehr... das ist jetzt die einzige Zeitspanne meines Lebens, die ungefähr diese Länge hat, auch wenn sich das nicht wirklich vergleichen lässt. > > Andererseits gibt es durchaus einige Ähnlichkeiten: Es war etwas, dass ich nicht wollte und ich musste dadurch meine Ernährung und meinen Lebensstil umstellen (Kantine, viel Sport). > > Aber im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es eine unheimlich lebenseinschneidende Zeitspanne war (wenn man mal von der jahrelangen "Angst" danach absieht nocheinmal eingezogen zu werden). Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Zeit. > > > > > also ich glaube, das der Vergleich einer schwangerschaft mit der zeit die man beim Bund verbracht hat jawohl total hinkt! > Schwanger sein bedeutet, dass da etwas in seinem Körper wächst! Der Bauch wird dicker, die Hormone spielen verrückt, die Laune, einfach alles ändert sich. > Bund ist für die meisten ne scheiß zeit, aber vergleichbar ist das dennoch nicht. > Und ich würd in der Schwangerschaft GAR keinen alk trinken, einfach weil das, selbst in geringen Mengen schädlich sein kann für das Kind. "Da man - wie gesagt - keinen Grenzwert festlegen kann, unter dem Alkohol sicher nicht schädigend wirkt, sollte man möglichst während der Schwangerschaft darauf verzichten. Besonders gefährlich ist jedoch das regelmäßige Trinken von Alkohol, dabei sollte man auch an alkoholhaltige "Stärkungsmittel" und Medikamente denken." (http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/alkohol/alkohol2.html). Was für ein Vergleich: Bund und Schwangerschaft - für nen Kerl haste aber echt ne Logik -.-° > und es sich in dem sinne "gut" gehen zu lassen während der schwangerschaft, dann ein deswegen krankes Kind zur adoption frei zu geben, erscheint mir wesentlich unmenschlicher als eine Abtreibung! Anderes Beispiel: Habt ihr von den "Babyklappen" gehört? Stell dir mal vor, du wurdest als Kind in so ne Klappe reingelegt und weißt nichts über deine Eltern - traurig! Die ganzen Fällen, wo Kinder von ihren überforderten Eltern misshandelt werden und gar keine Liebe erfahren - ist auch unmenschlich! > Ich würde sagen, dass eine Frau die sich total Kinder wünscht, auch in einer unpässlichen Situation, es nicht abtreiben würde. Da käme sie gar nicht in die verlegenheit, wenn es zu einem unfall käme und sie deshalb keine Kinder mehr bekommen könnte, sich deswegen vorwürfe zu machen. Richtig! Ich würde, wenn ich schwanger werden würde auch nicht abtreiben! Gut, ich bin in ner festen Beziehung, hab nen Job... wäre also nur unpässlich, weil ich später Kinder möchte^^ It's Supercalifragilisticexpialidocious! Even though the sound of it is something quite atrocious If you say it loud enough you'll always sound precocious Supercalifragilisticexpialidocious! |
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