Thread: Junge Autoren (?)
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Eröffnet am: 26.05.2004 23:37 Letzte Reaktion: 11.09.2005 21:09 Beiträge: 188 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| pax | Junge Autoren (?) | 19.06.2004, 17:08 | |||
| Ninjagirl | Junge Autoren (?) | 22.06.2004, 15:11 | |||
| Faeleth Híriel | Junge Autoren (?) | 19.06.2004, 11:47 | |||
| MyKona | Junge Autoren (?) | 19.06.2004, 18:21 | |||
| Yamiku | Junge Autoren (?) | 19.06.2004, 21:04 | |||
| Myo | Junge Autoren (?) | 20.06.2004, 21:59 | |||
| BrandyV | Junge Autoren (?) | 21.06.2004, 17:44 | |||
| Ryourin | Junge Autoren (?) | 21.06.2004, 21:40 | |||
| Gurgi | Junge Autoren (?) | 21.06.2004, 23:51 | |||
| BrandyV | Junge Autoren (?) | 22.06.2004, 17:46 | |||
| kaktus | Junge Autoren (?) | 22.06.2004, 19:18 | |||
| Gurgi | Junge Autoren (?) | 29.06.2004, 23:35 | |||
| Anshie | Junge Autoren (?) | 30.06.2004, 13:11 | |||
| Lady_Raven | Junge Autoren (?) | 01.07.2004, 16:44 | |||
| MyKona | Junge Autoren (?) | 01.07.2004, 19:58 | |||
| Lady_Raven | Junge Autoren (?) | 01.07.2004, 20:29 | |||
| Maya747 | Junge Autoren (?) | 10.07.2004, 13:18 | |||
| Lady_Raven | Junge Autoren (?) | 10.07.2004, 15:11 | |||
| pax | Junge Autoren (?) | 10.07.2004, 15:41 | |||
| Freedomdream | Junge Autoren (?) | 11.07.2004, 11:22 | |||
| Lady_Raven | Junge Autoren (?) | 11.07.2004, 16:12 | |||
| MyKona | Junge Autoren (?) | 12.07.2004, 20:04 | |||
| Glasschmetterling | Junge Autoren (?) | 22.07.2004, 20:36 | |||
| Felan | Junge Autoren (?) | 15.07.2004, 20:33 | |||
| Yusuka_Chan | Junge Autoren (?) | 17.07.2004, 11:42 | |||
| Tamy-kitsune | Junge Autoren (?) | 17.07.2004, 16:54 | |||
| Yuzuriha_92 | Junge Autoren (?) | 19.07.2004, 15:15 | |||
| MyKona | Junge Autoren (?) | 19.07.2004, 16:32 | |||
| -mizu- | Junge Autoren (?) | 23.07.2004, 22:50 | |||
| Tamy-kitsune | Junge Autoren (?) | 25.07.2004, 09:46 | |||
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| @ MyKona Naja, bei Lebert habe ich genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Ich kenne gaaanz wenige Jugendliche, denen sein "Crazy" gefallen hat und die das Gefühl hatten, es entspreche wirklich ihren Gefühlen. Dagegen waren jede Menge "Erwachsene" davon überzeugt, dass er ja als junger die Gefühlswelt junger Menschen am besten beschreibt. Die Figur, die schon als 14-jährige (und das ist schon ein paar Jährchen her *seufz*) am besten meiner eigenen Gefühlselt beschrieb, hat ein "Opa", also alt und männlich, erfunden und beschrieben, die Hauptfigur Marlene in seinem Buch (nicht Kinder- oder Jugendbuch wohlgemerkt!) "Nemesis". Das mit Lebert halte ich für eine große Legende, die aus aller Kradt am Leben erhalten ist. Seine großen Verkaufszahlen lagen sciher vor allem auch daran, dass es dem Verlag gelungen war und ist, das Buch als Schullektüre durchzusetzen. Und so was erfordert verdammt viel und verdammt gute Werbung. Wirklich gute bücher gehen dagegen unter, weil für die zu wenig gewordebn wird, weil andere, nicht so junge, also vielleicht mit anfang 20, und nicht so wunderbar dem Loser-Typus entsprechende Debüttautoren sich einfach schlecht vermarkten lassen. Ansonsten hast du sicherlich recht, dass vor allem kinder und jugendliche noch mehr Probleme mit all den nötigen Formalien haben werden als es die älteren tun, die es auch einfach gelernt haben, unter Termindruck zu arbeiten und auch evtl. nicht mehr so empfindlich sind, was die Korrekturen ihrer Texte angeht. Lektoren können nämlich manchmal schon hart sein (eigene Erfahrung *seufz*) und man muss schon ein Gefühl dafür haben, wo man ein VEränderungsvposchlag annehmen muss, wo ablehnen kann, wo Diskussionsbedarf da ist, wo man wirklich einen Fehler reingebaut hat. Das mit fehlender Tiefe und Reide bei jugendlichen Autoren ist leider auch wahr. Es ist kein Fehler, jeder fängt mit mehr stereotypen Figuren an, einfach weil da die Lebenserfahrung udn auch die Schrieberfahrung fehlt. Nur die Erwachsenen kommen schneller davon ab - je älter man wird, desto schneller erkennt man die eigenen Fehler (vorausgesetzt man hat es mal gelernt). Aber schon als Kind zu schreiben bringt Übung. Und vor allem, wie du schon gesagt hast, hat man als Kind mit blühender Phantasie wahnsinnig viele Ideen. Viele davon kann man später wieder verwenden. Es macht mir unheimlich spaß das zu lesen, was ich mit 8 oder 10 oder 12 geschrieben habe. Und oft will ich die Sache dann noch mal schreiben, diesmal richtig, ohne die Fehler zu machen. War auch bei beiden meiner veröffentlichten Geschichten so, dass es alte Ideen waren, die ihnen zu Grunde lagen, die ich mit spätestens 13 oder 14 als kurze Notizen aufgeschrieben hatte, d.h. noch früher erfunden hatte. Und immerhin falle ich mit meinen 19 und mit ersten Veröffentlichungen mit 18 auch unter "junge Autoren", nicht unter die alten Hasen... ------------------------------------------------------------ Wenn du einmal diese Welt verlässt, sorge nicht dafür, dass du diese Welt als guter Mensch verlässt, sondern dass die Welt, die du verlässt, gut ist. - frei nach Bert Brecht - NETZWERK IM NAMEN JUNGER AUTOREN --> http://ninja.4nm.de |
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| Also, ich würde das Buch auf jeden Fall mal testn ^__^ Es ist ja auch was anderes, wenn man schonmal was von dem Autor, auch wenn nur aus dem Internet, gehört hat... Bei uns in Cottbus gibt es zum Beispiel auch aein Mädchen, das ein Buch geschrieben hat, welches erschienen ist. Naja, nun mussn ich aber im Vergleich sagen, dass ich es eher für richtig halte, dass den meisten (! Das ist wichtig, ich gehe nicht von allen aus!) jungen Autoren noch einiges an Erfahrung fehlt. Sie hatten auch nicht die Chance, ihre Fähigkeiten allzu lange und ausführlich zu verbessern, der Vorteil eines Erwachsenen ist wirklich die Erfahrung und der über die Jahre gut gewählt Wortschatz. Diese Entwicklung in der sprache, zu seinem eigenen Stil finden,n und so, das fehlt den meisten Jungautoren noch. Meine Freundin schreibt im Moment selbst an einem Buch, ebenfalls Fantasy. Und ich weiß, wie verdammt hart es für sie ist. Trotzdem, sie hat auch schon einige Erfahrung mit dem Schreiben, da sie vorher etliche Geschichten geschrieben hat, auch viele Fanfics. Bei dieser Art von Autor, die nicht mehr ganz neu auf dem Gebiet sind, ist es eher möglich, dass sie wirklich sehr gute Geschichten schreiben, denn es löiegt ja auch etwas an Erfahrung vor. Außerdem denke ich, dass jüngere Leute mehr Ideen haben was Fantasy-Story's angeht, das kann aber auch bloß eine Vermutung sein... NiN This message was sent by NiN. |
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| Bin ganz deiner Meinung Nur eines stimmt nicht immer: Du kannst mir nicht erzählen, dass J.K. Rowling und J.R.R. Tolkien keine Fantasie haben. Sie haben sogar mehr als die meisten anderen und mehr als viele Kinder. Naja, weiß nicht mehr, wie der Verlag heißt, hab ich vergessen, bin nämlich sehr vergesslich. Ähm, was hab ich grade geschrieben? Ah ja, mein Buch heißt jedenfalls DEEP SHADOWS. Naja, egal. Suil, Faeleth |
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| Na, ich wollte damit auch nicht sagen, dass erwachsene Autoren keine Phantasie haben ^^" Ich bewundere viele, die es geschafft haben, mir eine neue Welt zu zeigen, und ich konnte öfters gar nicht glauben, dass sie sich jemand ausgedacht haben sollte; ich dachte mir immer: Meine Güte, der/die muss doch dagewesen sein, um das so erzählen zu können ^^ Ich meinte lediglich, dass gerade Kinder auch eine sehr ausgeprägte Phantasie haben (können). Zu Lebert: Ja, ein leidiges Thema. Es gibt viele, die ihn für toll halten, und viele, die sagen: Schrott. Ich konnte zumindest mit seinem ersten Buch ("Crazy") auch nichts anfangen, und sicher hat er nur so hohe Auflagenzahlen, weil er vom Verlag kräftig beworben wurde. Auch die Geschichte, wie er überhaupt einen Verlag gefunden hat, ist nicht gerade... Naja. Die Erfahrung, aus der ich sage, dass er Leute berührt zu haben scheint, habe ich aus dem Gästebuch seiner Homepage. Dort trieb/treibe ich mich auch öfters herum, weil ich dort ein oder zwei Persönchen kenne gelernt habe, dir durchaus sehr nett und wirklich interessant waren und wir besagtes Gästebuch eher zu einer privaten Diskussionsplattform gemacht haben ^^". Dadurch habe ich eben auch eine Menge der "Benjamin-du-bist-so-toll"- Sachen gelesen, und schätze daher, dass es eine Menge Leute gibt, die das Buch berüht hat - viele von denen sagten es auch so. Natürlich gaben viele davon auch an, sonst nichts oder nur sehr wenig zu lesen (und man lässt sich leicht zu arroganten Gedanken wie "Benjamin Lebert der beste Autor der Welt? - Noch nie was gelesen, hm?") hinreißen. Nichtsdestotrotz scheint es eben doch Leute berührt zu haben, selbst wenn wir oder zumindest ich persönlich das kaum nachvollziehen kann... ^^ ___________________________________________________________________ Hoppla! Den Verlagsnamen vergessen? So etwas müsste doch auch in deinen Unterlagen stehen...? Na ja, egal. Wann erscheint es denn? |
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| Zuletzt geändert: 19.06.2004 18:22:38 |
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| Âlso, ehrlich gesagt, ich schreibe selber ne Fantasiestory und bin erst 18. Ich habe die schon ungefähr 20 verschiedenen Leuten, welchen in meinem ALter sowie älteren gegeben und muß sagen die Resultate waren immer sehr positiv.Meine Deutschlehrerin meinte sogar, ich hätte einen für die heutige Jugend ziemlich umfangreichen Sprachschatz. Na ja, will mich damit nicht selbst loben, sondern eigendlich nur zeigen,dass man nicht über ein gehobenes ALter verfügen muß um gut schreiben zu können.So lange man sich auf Bereiche bezieht,über die man auch gut bescheid weiß,ist das Alter doch vollkommen belanglos. Aus dem Dunkeln entflohen, um das Licht des J-Rock zu finden und es für alle Ewigkeit an sich zu binden ^^ |
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| @ Faeleth Híriel Es tut mir irgendwo leid. Aber ichz kauf dir beim besten Willen nicht ab, dass du ein Buch veröffentlichst... Erstmal wärst du mit 12 die seit langem jüngste Autorin überhaupt und zweitens vergisst man nicht einfach den Verlag. Ich weiß wie aufgeregt man ist, wenn man seine Story verschickt. Vergessen tut man da sicher nichts derartig wichtiges ;) Zudem kommt dass du dir nen heftigen FanArt-Klau geleistet hast, was deine Glaubwürdigkeit ziemlich einschränkt.... Schmück dich nicht mit fremden Federn, dass kommt sicher mal raus! @Thread Ich denke jeder kann gute Story schreiben, sofern er die "sprachlichen" (eher schreiblichen ;)) Mittel dafür besitzt. Und die eignet man sich eben erst mit der Zeit an. Vom Winfallsreichtum her, sind jüngere wohl oft mehr gesegnet, können dies aber nicht "gut" aufs Papier bringen. Das kommt mMn erst mit der Zeit. Und wer sagt, dass die Autoren von HarryPotter o.ä. ihre Story nicht schon im Kindsalter begonnen haben? (okay, das wissen bestimmt einige ^^') Sayooo~ Myo ^^ -> Wer Rechtsschreibfehler findet, darf sie behalten ^-^ <- |
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| Hallo! Wie die meisten in diesem Thread denke ich ebenfalls nicht, dass das Alter etwas mit mangelnder oder besonders ausgeprägt vorhandener Phantasie zu tun hat. Sicher, ein Erwachsener, der schon mehr vom Leben gesehen hat als ein Kind mag realistischer und weniger geneigt sein, sich einer Phantasiewelt hinzugeben aber dafür hat seine Welt wahrscheinlich auch mehr Licht- und Schattenseiten, vor allem auch mehr Grautöne als die eines Kindes. Ich muss zugeben, dass für mich junge Autoren eher abschreckend zu lesen sind- wenn sie denn Romane schreiben. Die angeführten Beispiele (vor allem Lebert) habe ich jetzt einmal gelesen und habe mich teilweise herrlich amüsiert darüber, wie... einfach manche Menschen sich doch das Leben darstellen. Gut, ich bin selbst erst 21 und Autorin. Aber ich bilde mir nicht ein, das Leben zu kennen und schon gar nicht, einen Roman darüber zu schreiben. Ich begnüge mich mit Kurzgeschichten bis ich ein bisschen mehr Erfahrung habe und Stereotypen vermeiden kann. Ich denke, was einen Autor wirklich beflügelt ist nicht nur die Phantasie sondern auch, was er oder sie tagtäglich erlebt. Bei mir ist das zumindest so- manchmal höre ich eine Zeile eines Gespräches zwischen zwei völlig Fremden, und sie geht mir tagelang nicht mehr aus dem Kopf bis daraus eine Geschichte geworden ist. Das kann aber Jedem passieren, nicht nur einem jungen Menschen. Wir haben es vielleicht nur einfacher, solche Eindrücke aufzunehmen und nicht von uns zu stoßen. Wenn jemand mit zwölf oder dreizehn Jahren einen Fantasy-Roman schreiben will, soll er das gerne tun. Meiner Erfahrung nach basieren aber gerade die Werke solcher junger Autor/innen auf den schon etablierten und gefeierten Werken von Älteren. Und das ist schade, denn wieder aufgegriffene Themen lese ich nicht besonders gerne, und meist bleiben solche Geschichten für meinen Geschmack zu flach. Es fehlt in diesem Alter den meisten Menschen doch an emotionaler Reife, die in einer Geschichte, beim Schreiben, zu Tage treten sollte will man eine vielschichtige und spannende Welt erschaffen. Ich generalisiere und pauschalisiere natürlich hier, aber nachdem 'Lebert' in diesem Thread erwähnt wurde habe ich mir sein 'Crazy' als Importbuch besorgt und fand es enttäuschend, schlecht geschrieben, clichébehaftet und langweilig. Ich denke einfach, dass junge Autoren manchmal einen Geniestreich landen können (s. 'Hex'- das war ein gutes Buch!) aber meist bleiben sie doch ihrem Cliché treu und ihre Werke einfach... durchschnittlich. Uff. Langes Gelaber, kurzer Sinn: gerne versuchen, ich wurde meist enttäuscht, manchmal klappt's und es muss doch nicht immer ein Roman sein. Bis dann! Brandy http://animexx.4players.de/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=38470&relink=%2Ffanfic%2F%3Fdoc_modus%3Dautoren_liste%26von%3DS --> meine geliebte Freundin und Autorin, starlight. Welcome back! |
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| Hm... Crazy hab ich auch gelesen. Fand es nicht wirklich berauschend; Weder von der Story noch vom Stil. Allerdings hätte ich ne Frage... Wenn hier schon von stereotypen Figuren die Rede ist, bei jungen Autoren. Wie genau definiert ihr 'flach'? Man muss doch nicht unbedingt 40 sein um nen komplexen Charakter zu erschaffen... Allerdings muss man das Gleichgewicht halten, zwischen zu kompliziert und zu einfach. Ein perfekter Chara ist genauso wenig wünschenswert wie ein einfach gestrickter <.<° Mal abgesehen davon würde ich nicht sagen, dass die Ausdrucksweise im jugendlichen Alter ein sooo großes Problem sein sollte. Im Alter von 13, 14 sollte man durchaus in der Lage sein, etwas einfallsreichere Formulierungen zu verwenden x) Das kommt zwar jeweils auf die Sprachbegabung an, aber daran müsste es bei einigermaßen Begabten eigentlich nicht mangeln. Besonders bei Fantasyromanen halte ich es für nicht unmöglich, in dem Alter eine vielschichtigere Welt zu erschaffen... Da ja die Phantasie gefragt ist. Realityromane zu schreiben halte ich da für viel schwieriger; das Bedarf doch aber nur die Erfahrungen, über die man auch schreibt. Ich würde sagen, Lebenserfahrung ist natürlich ein Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig x) Bücher wie "Harry Potter" sind für mich übrigens kein Meilenstein der Literatur... Nicht dass ich sie nicht mögen würde, aber es gibt zahlreiche andere, die das toppen können. Mit Leichtigkeit. Bis denne! ~Ryou don't believe, what you feel, just believe what is real. Feeling's aren't real. Feeling's are just your imagination... |
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| >Crazy hab ich auch gelesen. Fand es nicht wirklich berauschend -Mmm, über diesen Roman wurde ja bereits genug gesagt und wiederholen möchte ich es eher ungern. Ich kann nur sagen, mir wurde Leberts zweiter Roman geschenkt und auch dieser ist wenig berauschend... >Wenn hier schon von stereotypen Figuren die Rede ist, bei jungen Autoren. Wie genau definiert ihr 'flach'? -BrandyV hat es in meinen Augen schon richtig definiert. Es geht vorallem um "Grautöne". "Flache" Figuren sind (für mich) z.B. klassische Rollenverteilungen. Oder wenn man sich beim lesen bereits denken kann, wie der jeweilige Charakter handeln wird. Kurz gesagt, wenn es einfach keine Überraschungen gibt. Weder im Charakter der Figur, noch in der Geschichte selbst. Für mich wird eine Figur erst wirklich interessant, wenn sie zwischen "Schwarz" und "Weiß" wandelt. Sobald man einen "meiner" Charaktere nicht in eine bestimmte Rolle (Held, Bösewicht, Anhängsel etc.) einordnen kann, ist es erst ein guter Charakter. >Man muss doch nicht unbedingt 40 sein um nen komplexen Charakter zu erschaffen... -Sicherlich nicht, aber wie schon gesagt wurde, es könnte evtl. vorkommen, dass bei jüngeren die klare Rollenverteilunge von "Gut" und "Böse" deutlicher ausgeprägt ist, als es bei älteren der Fall ist. Das sage ich jetzt nicht einfach nur so. Wenn ich mir ältere Fantasygeschichten durchlese, die ich mit 10 oder 11 geschrieben hab. Dann kann ich so etwas auch sehr deutlich an meinen eigenen Geschichten aufzeigen. Unser Netzwerk für junge Autoren: www.ninja.here4u.de |
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| Hallo! Wie gesagt, ich habe sehr viel generalisiert. Ich bezweifle nicht, dass es begabte junge Autoren gibt, ganz im Gegenteil, ich bin sogar der festen Überzeugung dass sie irgendwo da draußen sind. Publiziert sind leider fast keine. Und was 'flache' Charaktere angeht, so sind es für mich die, deren Handlungsmuster erkennbar sind. Wie seen schon anmerkte, sobald ein Mensch sich entwickelt (also älter als ein Baby ist) wandelt er in einer Zwischenwelt. Es gibt kaum echte 'Helden', 'Schurken' oder 'Anhänger'- die meisten von uns sind doch ein Mix aus alledem. Diese Mischung zu beschreiben erfordert meist einiges an Lebenserfahrung und einen gewissen Überblick, den man eben nur durch Studien am lebenden Objekt bekommen kann. <<Man muss doch nicht unbedingt 40 sein um nen komplexen Charakter zu erschaffen... >> Sicher nicht. Aber es fällt einem bestimmt leichter, weil man schon mehr komplexe Charaktere kennengelernt hat und auch die Fähigkeit erworben hat, sie RICHTIG kennenzulernen. Das ist nämlich etwas, das vielen Teenagern auch zu Recht noch fehlt. Sie sind noch mit sich selbst beschäftigt, damit, sich zu entdecken und ihren Platz in der Welt zu finden und zu definieren. Das muss auch sein, aber es schärft eben nicht gerade den Weitblick. Wenn ich mir meine alten Geschichten so ansehe dann wimmelt es nur so von Clichés, Stereotypen und egoistischen Phrasen und Wendungen. Alles muss so sein, wie ich es mir vorgestellt habe, ich habe meine Figuren noch nicht 'leben' lassen. Erst seit meinem Studium habe ich mir die Zeit genommen, Menschen kennezulernen, und habe auch den nötigen Abstand zu meinen eigenen Problemen (manchmal zumindest, hoffe ich) um 'über meine Nasenspitze hinaus' zu sehen. Das wiederum schlägt sich direkt darin nieder, dass ich plötzlich gesagt bekomme, dass meine Figuren 'lebendig' sind, dass sie 'normal' und doch außergewöhnlich sind. Und das ist mein Ziel als Autorin- das ganz normale Leben, das doch so außergewöhnlich ist, so zu beschreiben, wie es in meiner Welt sein würde. Als Teenager hätte ich das nicht gekonnt. Okee... ich glaube, die Hälfte dieses Textes ist irrelevant und die andere Hälfte unverständlich, aber ich habe versucht, meine Ansich zu komplexen Charakteren und Teenagern darzustellen. Bis dann! Brandy http://animexx.4players.de/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=38470&relink=%2Ffanfic%2F%3Fdoc_modus%3Dautoren_liste%26von%3DS --> meine geliebte Freundin und Autorin, starlight. Welcome back! |
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>>Ich denke einfach, dass junge Autoren manchmal einen Geniestreich landen können (s. 'Hex'- das war ein gutes Buch!)<< Hex hat mir auch sehr gefallen. Allerdings ist die Mutter von Rhiannon Lasister (der Autorin) selbst Schriftstellerin, da hat sie vieleicht viel Erfahrung mitbekommen.... Genau, Thema Erfahrung. Ausschlaggebend für die Qualität eines Buches ist in meinen Augen weniger das Alter des Autors / der Autorin, sondern seine / ihre Erfahrung. Erstens die Schreiberfahrung: Wenn jemand schon mit 10 zu schreiben angefangen hat, ist er mit 20 sehr wahrscheinlich geübter und besser als jemand, der da das erste Mal einen Stift in die Hand nimmt. Zweitens, die Leserfahrung. Wer sich schon durch dutzende Bücher verschiedenster Gattung gelesen hat, hat sprachlich, stilistisch und inhaltlich eine Menge mehr "Anregungen" in sich aufgenommen, als jemand, dessen erste und einzige Lektüre Crazy oder Harry Potter war. Drittens, die Lebensehrfahrung. Es gibt Leute, die haben mit 20 schon die Hölle hinter sich, und andere, die unerfahren und unselbständig wie Kinder sind. Ich denke, diese drei Faktoren muss man auf jeden Fall in Betracht ziehen. "We don't need words." - Do you believe that, saying this, someone will lead you to a forest where your steel-like skin will tear and a FAIRY will come out? ~ Chihiro Onitsuka, "Tiger In My Love" |
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| >Ich bezweifle nicht, dass es begabte junge Autoren gibt, ganz im Gegenteil, ich bin sogar der festen Überzeugung dass sie irgendwo da draußen sind. Publiziert sind leider fast keine. -Leider wahr. Es gibt wenige junge, publizierte Autoren. Talente gibt es bestimmt genug, nur ob diese auch mal die Chance dazu bekommen ist leider fraglich. Aber man muss auch am Ball bleiben. Oft kommt es mir so vor, als würden einige nach der 10ten Ablehnung aufgeben. Nur weil man ein paar Ablehnungen bekommen hat, sollte man nicht aufhören es zu versuchen. Es gibt genug Autoren, die hatten erst mit 30 oder 40 ihre erste Publikation. Wenn man schreibt, sind Ablehungen eines der ersten Dinge, die man mitkriegt. Außer man hat Glück und die richtige Idee beim richtigen Verlag, versteht sich. @kaktus: Du hast schon recht. Es geht in den meisten Fällen wirklich um Erfahrung. Die Frage ist nur, ob es einem gelingt diese auch umzusetzen? Ich selbst tue mir oft genug schwer damit, gewissen Dinge auszudrücken. Ich erkläre sehr viel, einfach, weil ich hin und wieder glaube, man würde mich nicht verstehen. Ja, ich drücke mich umstänlich aus... Deine Argumente sind schon richtig. Wenn man früh anfängt (außer Naturtalente), hat man einen gewissen Vorsprung und weiß, wie man einige Dinge so schreiben kann, dass es auch rüber kommt. Seien es jetzt Beschreibungen von Umgebungen oder Gefühlen. Lesen ist immer gut und im Bezug auf das Schreiben ist es einfach sehr hilfreich. Man muss dabei allerdings auch aufpassen, dass man unter Umständen nicht den Still von anderen Autoren kopiert (meine Meinung und kann schnell passieren). Ob man jetzt mit 20 (oder anders alter), viele Dinge erlebt hat oder nicht, ist natürlich irgendwie ein wichtiger Punkt. Über gewisse Themen kann man, in meinen Augen, nicht schreiben, wenn man sie noch nicht am eigenen Leib verspürt hat. Einfach keinen Bezug dazu hat und sich alles aus den Fingern saugt. So etwas merkt der Leser einfach. Erfahrung im allgemeinen Sinne ist für einen Autoren einfach unersätzlich. Und dabei ist das Alter wirklich nicht von großer Bedeutung. Man kennt die Geschichte hinter der Person ja meistens nicht. Unser Netzwerk für junge Autoren: www.ninja.here4u.de |
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| Hallo erstmal! Hmm, wunder mich dass ich den Thread erst jetzt gefunden hab. ^^ Ich muss mal meinen Senf dazu geben: Ich schreib schon seit der Grundschule wahnsinnig gerne und hab jetzt 2 Stories fertig. In den Sommerferien werd ich die auch bei diversen Verlägen einschicken. Es ist echt mein großer Traum, Schriftstellerin zu werden. Schade finde ich bloß, dass manche am Telefon schon so blöd tun, wenn man nur sagt, dass man 16 ist. Die tun dann meist schon so wie "Will die uns verarschen?" Das ist meiner Meinung nach unangebracht. Denn es kommt da echt nicht auf das Alter an. Natürlich mit dem Alter kommt die Erfahrung, aber wer früh anfängt, kann auch früh schon sehr gut sein. Ein Beispiel dafür sind die jungendlichen Autoren, die es geschafft haben. Es stimmt schon. Jugendliche haben den Draht dazu, sich zu sehr in ihre Hauptcharaktere zu versetzen. Das ging mir in meiner ersten Story auch so. Aber irgendwann vergeht jedem die Lust über "sich selbst zu schreiben." Allerdings muss jeder gute Autor sich in seine Charas hineinversetzen können, wie auch ein Mangaka in seine Manga-Charas. Denn sonst könnte man z.B. die Gefühle der Leute gar nicht richtig beschreiben. Meine Freunde haben meine Geschichten schon gelesen und fanden es echt gut. Allerdings würde mich auch die Meinung von anderen und vor allem Älteren Leuten interessieren. Deshalb hab ich eine Leseprobe hochgeladen. Wer Zeit und Lust hat kann ja mal reinschaun auf: http://animexx.4players.de/fanfic/?doc_modus=autor_liste&autor=50452 Ich würde mich über Komentare oder auch Kritik wenn begründet, sehr freuen! ^^ Mfg Anshie ~ Music sounds better, when you sing it! ~ *GRAVITATION* |
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| Natürlich können auch junge Autoren schon gut schreiben, es gibt sogar Kinder, die ihre eigenen Bücher schon herausbringen, meist Bilderbücher, aber ich habe mal in der Zeitung von einer 12- und einer 10-jährigen gelesen, welche ein Buch geschrieben haben, in dem es um ihr Verständnis von Gott und ihre Beziehung zu ihm ging. Die schlichte Kindesprache wurde damals sehr lobend hervorgehoben. Das Problem besonders bei Fantasy ist, dass sich Fantasy von deutschen mit Ausnahme ein paar klingender Namen bei uns nichts wirklich gut verkauft. Und Fantasy zieht junge Autoren am meisten an. http://animexx.4players.de/doujinshi/anzeige.phtml?id=3760 ~~~~~°°°°°Jigoku no Merodi - Melodie der Dämonen°°°°°~~~~~ DER Manga von Heath und mir Humor - Action - Visuals - Engel - Dämonen - Shonen-Ai |
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| Zuletzt geändert: 01.07.2004 20:20:48 | |||||||
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| Nun, zu diesen ganz jungen Autoren: In China haben schon Sieben- oder sogar Fünfjährige Bücher veröffentlicht, hier ist ein ganz interessanter Link zu dem Thema: http://www.bjrundschau.com/ZM/2002-2-ZM-1.htm Ansonsten hast du mit deiner Anmerkung, dass viele Jungautoren Fantasy als Genre wählen, bestimmt Recht. Ich denke, dass hängt zum einen damit zusammen, dass man für dieses Genre einfach nicht recherchieren muss (und ich gebe zu, recherchieren ist eine furchtbar mühselige und auch manchmal langweiligende Arbeit) und vor allem so viele Mäglichkeiten, alles zu gestalten und den Lauf der Geschichte zu beeinflussen. Zudem ist es viel spannender, wenn man seine Helden mit Superkräften und Magie ausstatten kann (das klingt jetzt alles ein bisschen vorurteilshaft, aber ich denke, das es schon ein bisschen Wahrheit enthält). Fantasy in Deutschland? Du hast Recht, hier sieht es (noch viel) enger aus als bei anderen Genres. Allerdings hängt die kleine Leserschaft vielleicht auch damit zusammen, dass es hier fast verpönt ist, genreübergreifende Geschichten zu schreiben/veröffentlichen. Das liegt auch an den Unsicherheiten der Verlage, oder: vor allen Dingen. In Deutschland muss man viel zu sehr Schublade schreiben, was die Geschichte sehr schnell auch eintönig macht. Denn oft macht gerade der Reiz des Mischens den Reiz der Geschichte aus. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. Stephen King, der zwar Horror schreibt, aber dann doch wieder nicht. Oder er schreibt Fantasy, aber dann doch wieder nicht ganz usw. Und, nun ja, unerfolgreich ist er nicht gerade... In Amerika ist das "erlaubt", in Deutschland eher nicht gerne gesehen. Eigentlich sollte sich an dieser Stelle vielleicht doch mal ein Wandel in den Köpfen vollziehen, die auch hiesigen Schriftstellern ein paar mehr Chancen geben würde. MyKona PS: "Fatnasy" - und ich dachte, ich wäre die einzige, die dieses Wort nicht schreiben kann ^.- |
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| Hab's ausgebessert, danke. Das Problem wegen den flachen Charakteren sehe ich auch bei Schreibern, aber nicht nur bei jungen Autoren. Für mich ist ein Charakter, besonders ein böser, nicht flach, wenn es ein Warum gibt, das erklärt wird. Jeder Bösewicht, auch der allerfieseste wurde als unschuldiges Wesen geboren und dann hat ihn etwas verändert, seine Entwicklung den falschen Weg eingeschlagen, ihn etwas übernommen oder wie auch immer. Er ist nicht einfach da und ist böse, die wirklich gruseligen Bösen sind vor allem jene, die auch ihre guten Seiten haben, liebevoll mit kleinen Kindern spielen und sich dabei wirklich freuen, dann ins Nebenzimmer gehen und ein paar Katzenbabys vergiften, um einen Trank zu testen, der eine ganze Stadt ausradieren kann... Meist sind flache Charaktere einfach da und sind fertig und rühren sich in der ganzen Geschichte keinen Zentimenter von ihrem Ausgangsstadium was Charakter und Persönlichkeit betrifft. Oder sie machen unglaubwürdige Wendungen durch, nur damit am Ende ein schön glückliches oder schön trauriges Ende präsentiert werden kann. Wer sich schwer tut, tiefe Charaktere zu erkennen, der möge sich Juuni Kokki gönnen. Das ist ein Anime mit Fantasy und tiefen Charakteren, da ist dauernd etwas in Bewegung, da hat alles Ursache und die Wirkung ist auch klar zu sehen. Sowas ist lebendig, sowas überzeugt. http://animexx.4players.de/doujinshi/anzeige.phtml?id=3760 ~~~~~°°°°°Jigoku no Merodi - Melodie der Dämonen°°°°°~~~~~ DER Manga von Heath und mir Humor - Action - Visuals - Engel - Dämonen - Shonen-Ai |
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| Zuletzt geändert: 01.07.2004 20:30:48 | |||||||
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| Hallo ^_^° Ich wollte einfach mal auch was zum Thema loswerden... Ich glaub, es hängt nur bedingt vom Alter des Autors ab, ob ein Buch gut ist oder nicht. Ob nun aber Fantsybücher einfacher zu schreiben sind, bin ich mir nicht ganz sicher. Ich denk aber mal, dass ihr Recht habt und man dafür nicht so viel Lebenserfahrung braucht. "Nur" Fantasie und natürlich einen guten Schreibstil (Ohne den geht gar nichts XD). Bei Fantsybüchern ist aber auch eine gewisse Schwierigkeit vorhanden, denn da sollte man sich ja auch mit den Charakteren identifizieren können, sonst wäre es ja -wie jedes andere "normale" Buch- langweilig. Seit ich neun oder zehn bin, versuch ich jetzt schon, ein Buch zu schreiben *lol*. Wie man sich wohl denken kann, ist noch nichts draus geworden (Was wohl daran liegt, dass ich nie was zu Ende krieg. Außerdem war da der Schreibstil... Na ja, kein Kommentar *hust*). Bei meinem besten Freund sieht es genau so aus. Der schreibt auch schon seit einiger Zeit. Wir sind jetzt beide 15 und ich hoffe, dass ich mal etwas fertig bekomme XD Im Moment hab ich gerade einen neuen Anlauf genommen und ein Buch angefangen. Es ist nicht mal Fantasy ;-P Werde ja sehen, was da rauskommt und ob ich über Seite 10 hinauskomme... ^__^ *g* Tja, ob man nun mit 9 versucht, ein Buch zu schreiben oder mit 20, man kann doch nur draus lernen. Natürlich lernt man auch ne Menge, wenn man viele Bücher liest *eine Leseratte ist*. Meine Lieblingsautoren (interessiert keinen, aber egal): Barbara Wood und Philippa Gregory ("Die Glut" und "Die Schwiegertochter" sind genial ^_^... Finde ich.). Wolfgang Hohlbein schreibt auch gut (Bsp.: "Dunkel" und "Spiegelzeit")und ist ein Beispiel dafür, dass es auch deutsche (gute) Fantasyautoren gibt :-) Von diesem Lebert und "Crazy"hab ich noch nichts gehört bis jetzt XD. Würde ich aber gerne mal lesen (ihr habt mich neugierig gemacht- will jetzt wissen, ob es echt so schlecht wie ihr gesagt habt (bzw. Nicht so gut wie angepriesen) ist) Na gut ;-) Bye, Maya |
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| Hohlbein kann wirklich prima erzählen, keine Frage. Lesen die jungen Autoren hier bei Animexx (also dazu zähle ich alle unter 20) denn auch Bücher zum Thema Schreiben? Denn wenn man gewissen handwerkliche Regeln nicht einhält, gerät eine Geschichte leicht daneben, es sei denn man gehört zu jenen Genies, die instinktiv alles richtig machen. http://animexx.4players.de/doujinshi/anzeige.phtml?id=3760 ~~~~~°°°°°Jigoku no Merodi - Melodie der Dämonen°°°°°~~~~~ DER Manga von Heath und mir Humor - Action - Visuals - Engel - Dämonen - Shonen-Ai |
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| @ Lady_Raven Bücher zum Thema Schreiben sind so eine Sache - ich denke, sie sind erst dann sinnvoll, wenn man schon ein bestimmtes Niveau erreicht hat und sich nicht mehr von selbst verbessern kann, durch z.B. Vergleich mit anderen Autoren, strenge Korekturen auch von anderen etc. Zuvor sind sie eher gefährlich, zu viele interpretieren sie als feste Regeln, die genau zu befolgen sind, was dazu führt, dass jeder eigene Stil, jedes Experementieren, jede Individualität der Schreiber im Keim erstickt wird. ------------------------------------------------------------ Wenn du einmal diese Welt verlässt, sorge nicht dafür, dass du diese Welt als guter Mensch verlässt, sondern dass die Welt, die du verlässt, gut ist. - frei nach Bert Brecht - NETZWERK IM NAMEN JUNGER AUTOREN --> http://ninja.4nm.de |
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| Ahoi ;) Also meiner Meinung nach kann man schon als Kind ein Autor sein. In Frankreich hat ein dreizehnjähriges Mädchen auch schon ihr Buch herausgebracht. Es wurde sogar in vielen Sprachen übersetzt. Auch in Deutsch. Ich hab´s übrigens auch gelesen *g* Das Buch heißt "Das Orakel von Oonagh". Allerdings merkt man das es von einem Kind geschrieben wurde. Das ist aber jedoch nicht so auffällig. Nur wenn man es genau liest, weil die junge Autorin die Geschichte in einer Art geschrieben hat, wie es ein Kind nun mal tut. =) Freedomdream |
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| Da ist Frankreich nicht das einzige Land. Heute war in einer Zeitung ein Interview mit einer 13-jährigen drin, die schon ihr zweites Buch heraus gebracht hat. Das erste war ein Gedichtband, das zweite ein Fantasyroman. Hier ist ein online-Artikel über das Mädchen: http://www.nachrichten.at/lokal/innviertel/277783?PHPSESSID=132f5ed9c4c4a478d3fbcacaa03fd51b und hier bei amazon gibt es auch einen Auszug aus dem Buch: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3900050007/qid=1089555233/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl14/302-6989405-6840050 Es gibt also junge Autoren wie sie, die wirklich von Natur aus soviel Talent haben, dass sie keine Hilfestellungen und Anleitungen brauchen. Wirklich beneidenswert. http://animexx.4players.de/doujinshi/anzeige.phtml?id=3760 ~~~~~°°°°°Jigoku no Merodi - Melodie der Dämonen°°°°°~~~~~ DER Manga von Heath und mir Humor - Action - Visuals - Engel - Dämonen - Shonen-Ai |
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| Zuletzt geändert: 11.07.2004 16:15:49 | |||||||
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| Seltsam, in einem anderen Forum kam genau diese Geschichte auch heute auf ^_^" Zitat: "Es gibt also junge Autoren wie sie, die wirklich von Natur aus soviel Talent haben, dass sie keine Hilfestellungen und Anleitungen brauchen. Wirklich beneidenswert." Nun, ich habe da die Leseprobe auf Amazon gelesen, ganz nett, aber trotzdem noch auf einem ziemlich niedrigen Niveau, finde ich. Von einem Erwachsenen hätte man da nur schwer veröffentlicht, ehrlich. Zu Schreibbüchern: Es gibt inzwischen viele, und "viele" heißt vor allen Dingen: "Viel Schrott" Es gibt zwei, die allerdings hervorstechen: "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King (der nun genügen Romane veröffentlicht hat, um zu wissen, wie's läuft) und die Bücher von James N. Frey (z.B. "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt"). Ansonsten schießen diese Ratgeberbücher aus dem Boden wie Pilze nach einem Sommerregen. Ich denke, man sollte damit wirklich aufpassen, weil sie keine Bibeln sind. Es bringt mehr, viel zu lesen und viel zu schreiben, selbstkritisch zu sein und sich von anderen kritisieren zu lassen sowie selbst zu kritisieren. Nach Muster schreiben tut irgendwann weh, und diese Regeln würden nur über kein Talent hinweghelfen, denke ich. Man kann sie lesen, man muss es nicht, aber immer dran denken, dass es keine Bibeln sind. Meine Meinung dazu. Liebe Grüße, MyKona PS: Übrigens ist Frankreich für Jungautoren weitaus toleranter als Deutschland. Aber nun gut, über den deutschen Buchmarkt zu reden würde ein bisschen pessimistisch und ein bisschen lang werden *seufz* |
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| Also ich hab den Auszug jetz gelesen und muss sagen: Na ja... kann ja sein dass ich ein Fan des Langsatzstiles bin, aber ich finde die Sätze zu kurz und zu abgehackt, als dass es gut klingen könnte. Außerdem schnalle ich nicht aus welcher Sichtweise sie das jetz erzählt: Aus der des umgebrachten Mädchen, aus der ihrer Schwester oder aus der Sie-Perspektive... na ja, das sollte jetz kein verriss sein, aber das ist es was mir so aufgefallen ist... |
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| Ich weiß nur das schon viele früh anfangen Terry Pratchet hat sein erstes Buch mit 13 rausgebracht und ich selbr schreib auch schon fleißig ^^ |
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| Also ich muss sagen, dass hängt nicht vom alter ab. Natürlich wenn du eine 7 jährige mit einem Erwachsenen vergleichst, gibt es unterschiede. Aber ich denk mal ab 14 haben viele sehr gute Ideen und wenn man die richtig umsetzt, kan daraus ein gutes buch werden. deswegen finde ich junge Autoren gut. Für mich persönlich muss man in einem fantasieroman merken, dass der autor die story bis zum ender gemocht hat, sonst klingt es fad. ist aber nur meine meinung^^ Und gleich liegt das arme Niveau wieder am Boden und weint^^ |
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| Was junge Autoren angeht, so denke ich auch, daß es durchaus Jugendliche gibt, die mit 12 oder 14 schon komplexe Geschichten im Kopf haben und auf umzusetzen wissen - auch wenn sie mit Sicherheit noch sehr große Hilfestellung vom Lektor bekommen. Ihr dürft nicht vergessen, das veröffentlichte Bücher auch vom Lektor gegengelesen werden, der manchmal massiv an Stil und Inhalt feilt. Das ist jetzt keine Abwertung der jungen Autoren, denn ich kenne auch erwachsene Autoren, deren Romane von den Lektoren sehr stark bearbeitet wurden. Wenn jemand schon früh anfängt zu schreiben und selber viel liest, dann entwickelt er schon früh einen entsprechenden Wortschatz, um das, was er oder sie erzählen möchte auszurdrücken. Aber in einem möchte ich Brandy zustimmen, da ich es ebenfalls am eigenen Leib erlebt habe. Es gibt einen bestimmten Punkt in der Schreibkarriere, in der es plötzlich eine Wandlung in meinem Stil und meinen Inhalten gab, und in dem ich auch meine Charaktere kritischer unter die Lupe nahm und versuchte von den Stereotypen und Klischees zu lösen. In dem Moment begangen die Figuren zu leben und vorstellbarer zu werden. Bei manchen kommt dieser Sprung vielleicht schon früh, bei anderen spät, ein genaues Alter gibt es da nicht. Aber spannende oder unterhaltsame Geschichten schreiben - die vor allem auch dem Geschmack der Leser, die das Buch erreicht treffen - das kann man schon, wenn man es schafft, die Schwierigkeiten zu meistern, die ein Buch mit sich bringt, und die Arbeit. Und man muß sich auch immer vor Augen halten, daß ein Buch nie allen Leuten gefällt. Denn stellt es euch nicht so einfach vor, denn nach dem Schreiben kommt etwas sehr viel anstrengenderes - das Überarbeiten, wenn die Erzählung wirklich gut werden soll. Ich spreche durch zwei Romane die bei Heyne veröffentlicht wurden aus Erfahrung. Und ich kann mir auch vorstellen, daß die jungen Autoren, die ein Buch veröffentlicht haben manches mal fluchten, heulten und weinten und das Manuskript in die Ecke pfefferten und nahe daran waren aufzugeben. Fazit: Es gibt immer Leute, die es schon früh schaffen, und selbst wenn ihre Romane Eintagsfliegen bleiben, weil ihre Interessen sich ändern, so haben sie doch einen Traum wahr gemacht, den viele von uns hegen ... ein wirkliches Buch mit dem eigenen Namen drauf in der Hand zu halten! Mir machen nur die Leute Sorgen, die jetzt anfangen mit diesen Träumen Geschäfte zu machen. |
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| Ich denke, im Endeffeckt ist es egal, wie alt man ist... Zur 1. Seite, oben: das Buch das Orakel von Oonagh ist überaus lesenswert, habe es regelrecht verschlungen... |
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| Was Tamy-kitsune sagt, stimmt natürlich auch: "Schreiben" ist viel mehr als einfach schreiben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass jüngere Autoren eher Probleme damit haben, selbstkritisch an ihre Werke heranzugehen. Das habe ich bei mir selbst bemerkt, da ich beim ersten Manuskript mich einfach geweigert habe, es zu korrigieren, nach dem Motto: "Hey, es ist doch sowieso so toll" und selbst beim zweiten noch Probleme hatte, größere, vollkommen unnutze Textstellen einfach herauszulassen. Und das erste, unkorrigierte Manuskript würde ich heute nicht mal mehr lesen wollen, ehrlich. Furchtbar. Korrigiert vermutlich auch nicht... v.v" Das erlebt man machmal auch hier bei FF-Autoren, denen man sagt: Hey, so ganz toll war das und das nicht, und dann eine pampige Antwort zurückbekommt. Ist aber auch eher die Ausnahme, zum Glück. Was jetzt das Orakel von Oonagh betrifft: Natürlich, kann jeder anders empfinden. Vermutlich fällst du aber auch altergemäß eher in die Zielgruppe des Romans, als zum Beispiel ich es tue. Leider kann ich auch einen Roman nicht mehr ganz vorbehaltslos lesen, ich achte sehr auf Stil usw. Da fällt einem manches auch mehr auf, kleine Schnitzer, die man sogar von sich selbst kennt... Argh, ich schweife ab... Liebe Grüße, MyKona Schreibst du gerne? -> schau hier: www.autoren-im-netz.de |
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| Also ich muss hier einfach auch mal meinen Senf dazu geben. Vor allem weil ich ja grad selber dabei bin mein Buch niederzukritzeln ^.~ Ich finde ein ziemlich wichtiger Fakt, wenn man ein Buch schreiben möchte ist die Liebe zu diesem Buch selber. (Wurde oben glaub ich schon mal angesprochen) Ich hab mit 7 Jahren angefangen Kurzgeschichten zu schreiben und die ham sich in meiner Familie und Freundeskreis auch ziemlich gut gehalten. (Auch wenn es eben Kindernivea war.) Mit 12 Jahren wollte ich unbedingt mal ein "richtiges" Buch schreiben mit Tiefsinn, Handlung und ausgefeilten Charakteren. Leider musste ich feststellen, dass all die Anfänge die ich machte immer wieder auf das Grundschema von bereits vorhandenen Büchern führten. Ich hab mich eben immer wieder von anderen Autoren beeinflussen lassen. Also hab ich angefangen meinen eigenen Stil zu entwickeln und eine "Übungsstory" geschrieben um ihn auszufeilen. Weiterdies hab ich bis zu meinem 16. Lebensjahr (also 4 Jahre) die Handlung zu meinem Möchtegernbuch geschrieben. Ich wollte ein Buch schreiben dass nicht mit anderen verglichen werden kann, deswegen habe ich mich dazu verdammt lange am Schema, an der Entwicklung und all dem zu arbeiten und heute fange ich endlich an alles niederzuschreiben. Was ich sagen möchte ist; man muss das Buch das man schreiben möchte lieben. Es sollte nie nur ein Stück Papier sein, dass man in anderen Händen sehen will um damit Ruhm und Ehre zu erlangen. Die Chancen stehen eh nie sonderlich gut groß raus zu kommen, auch wenn man es als Motivation immer im Hinterkopf behalten kann. (tu ich auch) Ich habe das Schreiben 4 Jahre hinausgezögert. Das waren 4 Jahre in denen ich an meinem Stil gefeilt habe und gründlich über den Storyverlauf und sowas nachgedacht habe. Ich bin immer noch vernarrt in meine Story und gerade deswegen denke ich hab ich auch Chancen es fertig zu kriegen, ohne am Schluss abzuschwächelt. Ich glaube zwar nicht, dass es ein bestimmtes Alter gibt in dem talentierte Jungautoren besonders gut schreiben können, aber ich denke auch weniger gute Leute können an ihrem Schreibstil arbeiten, wenn sie es wirklich wollen. Das war jetzt einfach mal meine Meinung dazu, die ich unbedingt mal loswerden wollte. (Auch wenn sie etwas lang geworden ist) -mizu- PS: Ich bin im übrigen auch gerade dabei "das Orakel von Oonagh" zu lesen, aber um ehrlich zu sein finde ich es bisher (bin bei Kapitel 8) einfach nur furchtbar. Ich weiß zwar sehr wohl dass es von einer 12-jährigen geschrieben wurde. Aber wie es so "toll" geworden ist und dass da auch noch draufsteht "nicht nur fürKinder, sondern auch für Erwachsene" hat mich echt umgehauen. Ich qäul mich eher durch, als das ich mich wirklich darin vertiefen könnte. |
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| @ Mizu: Ich stimme dir voll zu. Begeisterung und Liebe für das Buch, was man gerade schreibt gehört vor allem dazu, denn dann fließt auch sehr viel Ausdruckskraft und Atmosphäre mit hinein. Manmuß später nur bereit sein, sein Baby auch noch etwas umzuformen, wenn der Lektor vielleicht ein paar unangenehme Anmerkungen macht, aber insgesamt gehört es vor allem dazu, daß man zu dem steht, was man schreibt. |








